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*Auslöser der Kamera*
*Spannungsvolle Klänge*
(Bellerose): Der Staatsanwalt rief mich an.
Dreit Tote in fünf Tagen.
Er möchte wissen, warum wir noch keine Spur haben.
(Louvetot): Ich hab vielleicht eine.
Der Serienmörder hat Methode.
Die Zahlen, die er an den ersten beiden Tatorten hinterließ,
Die Acht durch die Fünf zu teilen,
So berechnet man den goldenen Schnitt.
Die Zahl finden wir auch in den Anordnung der Sonnenblumenkerne.
Wie bei den Sonnenblumen, die wir beim ersten Opfer fanden.
Und in den Gesichtsproportionen von Marilyn.
Wie beim zweiten Opfer:
Marilyn von Andy Warhol.
Da Vinci stellte diese Zahl
im "Mann mit den idealen Proportionen" dar.
Diese Zeichnung taucht im Logo der Chris-Auto-Werkstatt auf,
Tatort des dritten Mordes.
Er hinterließ uns jedes Mal einen Hinweis zum nächsten Mord.
Er spielt mit uns. Wenn das stimmt,
haben wir noch keinen Hinweis auf den Mörder.
Nein, aber ...
Wir haben einen Zeugenbericht
über einen Bibliotheksangestellten,
der über den Tod in der Kunst forscht.
Er hat einen Liste mit Leuten, die er verabscheut.
Die Opfer stehen auf der Liste.
Warum erst jetzt? Ich musste das erst abgleichen.
Steht das dritte Opfer auch drauf?
Wollte eben nachsehen.
*Titelmusik*
als Rousseau
als Louvetot
als Aurélie als Ulrich
als Niki
POLAR PARK - EISKALTE MORDE
(Off): Falls der Serienmörder
einer der Mönche dieses Klosters war, könnte er den Vater kennen.
Ich hoffte nur, dass er nicht ein und dieselbe Person war.
(Joseph): Fanden Sie, was Sie suchten?
Bitte?
Was Ihre Mutter betrifft.
Ah, nein, ich forsche noch weiter.
Nach Ihrem letzten Besuch,
habe ich noch mal nachgedacht.
Bruder Giacomo hat die Etiketten
unserer Absinth-Flaschen entworfen.
Es war Tradition,
sie jedes Jahr zu wechseln
mit jedem Jahrgang, bis dann ...
Bis Ihre Umsätze dank Van Gogh stark gestiegen sind.
Bruder Auguste hat es mir erklärt.
Bruder Giacomo dachte allerdings,
wir sollten die Verbindung bewahren
zu unseren klösterlichen Ursprüngen.
Er hat sich lange mit Pater Francois gestritten
über dieses Thema.
Ah ...
Das sind Skizzen,
die Bruder Giacomo machte.
Es ging um die Schöpfungsgeschichte,
das verlorene Paradies ...
Ah, dieses Bild wurde ausgewählt für unser Etikett.
Adam und Eva am Ufer eines Flusses,
smaragdgrün wie der Absinth,
und hier der Apfel, die Sünde,
die Versuchung.
Erkennen Sie jemanden in Eva?
Kommt sie Ihnen bekannt vor?
Ist das meine Mutter auf dem Bild?
Bruder Giacomo hatte mir mal erzählt,
dass er und sie sich angefreundet hatten.
Sie hat sein Talent sehr bewundert und er wiederum ...
nun, ja, er fand sie, er fand sie eben sehr schön.
Und Adam ist Bruder Giacomo?
Wär schon möglich.
Dann hat er sich aber ein bisschen verschönert.
Darf ich ein Foto machen? Ja, warum nicht.
*Entfernter Gesang*
Meine Bücher ...
Alle ...
(Francois): Bruder Giacomo mochte Ihre Krimis überaus gern.
Er meinte oft: "Die müsst ihr gelesen haben".
Insbesondere den ersten.
Guten Tag. Ich suche Niki.
(Hugo): Niki ist ihr Künstlername. Sie meinen Igrite.
Sie finden sie am Regal mit den Rentnerbüchern.
Den Büchern in Großschrift, meine ich.
Ist eigentlich ganz leicht, rechts und dann links.
(flüstert): Jetzt links.
Niki?
Ja?
Ah, Sie sind ... Major Louvetot. Ich will mit Ihnen über ...
... die Liste reden. Das 3. Opfer steht auch drauf.
Sie prüften es? Ich konnte mich nicht beherrschen.
Hugo hat sie angelegt.
Er markiert die Leser, die ihre Bücher am spätesten zurückgeben.
Soll das etwa sein Motiv sein?
Kommt mir auch unwahrscheinlich vor,
aber die Opfer stehen drauf.
Er schreibt eine Arbeit über die Kunst und den Tod? Ja.
"Wie der Tod in der Malerei poetisiert wird,
oder die Sentimentalität der verfaulten Birnen".
Vanitas-Symbole. Faulendes Obst und so.
Das dritte Opfer hatte in der Hand einen faulen Apfel.
Gut, dass Rousseau Ihnen helfen konnte.
(Hugo): Serienmörder.
Ich brauche Ihren Bibliotheksausweis.
Wissen Sie warum diese Karte die selben Maße hat
hat wie die von der Krankenkasse oder der Bank?
Fünf mal acht Zentimeter.
Ist etwa die Relation des Goldenen Schnitts:
1 Komma 6-1-8-0-3-3-9-8-8-7.
Kaum einer weiß das.
Weil kaum einer Bildende Kunst, und Kunstwissenschaft studierte.
Jeder interessiert sich für was anderes.
Garten-Almanach.
Guten Tag. (Auguste): Guten Tag.
Kommen Ihre Ermittlungen voran? Ja, ich habe eine Frage,
die vielleicht seltsam ist.
Ein Zeuge hat in der Nähe eines Tatorts einen Mönch gesehen.
Und wie betrifft das Ihren Vater?
Es geht um den Serienmörder.
Sie denken, dass einer von uns der Serienmörder sein könnte, ja?
Wir sind gute Christen.
Wir ermorden keine Menschen.
Diese Handschuhe, tut mir leid, ich lass nicht locker.
Laut dem Zeugen hat der Mörder solche in der Farbe getragen.
Die hier sind meine.
Sie sind am Anfang hart, das Leder ist rau,
ist wie das Klosterleben, man gewöhnt sich dran.
Wo haben Sie die gekauft?
Im Supermarkt.
Bei all den Heimwerkern und Gärtnern hier
haben Sie wohl ziemlich viele Verdächtige zu befragen.
*Der Motor startet*
Was machen Sie hier?
Die Frage sollte ich Ihnen stellen.
Runter mit Ihnen.
Ich war bei der kleinen Charlotte.
Sie hat mir den Mann gezeichnet, den sie sah. Sie waren dort?
Jetzt nicht meckern!
Ein Mönch mit gelben Handschuhen.
Das Kloster ist voller Mönche.
Da Sie hier sind, verbinden sich unsere Spuren hier wohl.
Ich folgte dem Bibliotheks-Kerl. Psycho-Hugo?
Alle drei Opfer stehen auf der Liste? Ein dritter Mord?
Der Inhaber von Chris' Autowerkstatt.
Er war als Michelangelos David zurechtgemacht.
Das ist eine Anspielung auf ... Den Goldenen Schnitt.
Ja, Sie hatten recht. Gab's eine Postkarte? Ja.
Wieder mit einem Zitat?
"Die Kunst ist aus dem Zwang geboren
und stirbt an der Freiheit".
Sie bleiben hier, ich gehe ihm nach.
Ich kenn das Kloster wie meine Westentasche.
Nein!
Das ist meine erste Beschattung.
Kommen Sie.
Da sind noch andere.
Hier rüber, schnell.
Schht! Die entdecken uns noch.
Nein, erst sehen wir nach, was er gesucht hat.
Opium, Mandragora, Harpagophytum!
Alraune und Teufelskralle.
Aber ja, alle drei wurden im Amazonasgebiet
von den Yanomami als Betäubungsgift verwendet.
Sie glauben mir nicht?
Ich dachte nur, dass es in der Gendarmerie
an Amazonas-Experten mangelt.
Ich hab's recherchiert,
als ich "Das Groupie des Botanikers" geschrieben habe.
*Klopfgeräusche*
Ich muss Sie bitten, mir zu folgen.
(Hugo): Ich gebe auf. Kommen Sie raus.
Ja.
Nehmen Sie Ihre Sachen.
(Off): Ich hätte erleichtert sein müssen,
dass wir Hugo verhafteten.
Aber ich war enttäuscht.
Einen Verbrecher im 2. Kapitel zu verhaften, war kein guter Roman.
Ich würde mir einen Wendepunkt ausdenken müssen.
Gut, wir machen Fortschritte.
Lola ... Wir wissen beide, Schreiben ist nicht deine Stärke,
Rechtschreibung auch nicht.
Es tut mir leid, dir sagen zu müssen, dass du besser warst.
Ich hätte dir eine Drei geben können, ohne die Fehler.
Vier plus. Viel besser als sonst, fühlt sich komisch an, oder?
Aber die beste Note heute geht an:
Victor.
Gehst du bitte nach vorne, um uns deinen Aufsatz vorzulesen?
(Victor): Äh, ja. M-hm.
So, Victor, wir hören dir zu.
(Victor): Der Inspektor Magnus Horn
ging in das Schlafzimmer und sah dort die Leiche
der Französischlehrerin, sie lag auf dem zerwühlten Bett.
(Valentin): Ist ja kein Verlust.
Ich bitte dich ...
Lies weiter.
(Victor): Ihr Gesicht konnte er von der Tür aus nicht sehen,
nur wenige Teile ihres Körpers, die das Laken nicht verbarg:
ihren runden Bauch,
ihre fleischigen Schenkel
und ihr buschiges blondes Schamhaar,
das sich über den beiden Lippen kräuselte,
die in ihrer Falte einen Hauch von Rosa verbargen.
*Getuschel* Es bestand kein Zweifel:
Der Täter hatte die Nachbildung des Meisterwerks
von Gustave Courbet im Sinn: "Der Ursprung der Welt".
Hm ...
Am Schlimmsten aber war die Tatsache,
dass Magnus den Blick nicht abwenden konnte von der Szene.
In ihm regierte eine merkwürdige Emotion,
die vom atemberaubend schönen,
im Tode erstarrten Körper dieser Frau in ihm entfesselt wurde.
Huh ...
Ich habe gedacht, es könnte interessant sein,
mich inspirieren zu lassen von den Morden hier.
Es zeugt von Talent,
wenn man sich beim Schreiben vom Realen inspirieren lässt,
egal wie ekelhaft es ist.
Was mir besonders an diesem Text gefallen hat,
neben der Frechheit und der Impertinenz,
die er gegenüber dieser armen Französischlehrerin zeigte,
bei der man sich übrigens schon fragt,
wer das sein könnte ...
ist die Tatsache, dass du es auch stilistisch hinbekommen hast,
und das entsprach der Aufgabe,
dich der Poesie anzunähern,
die dem Stil David Rousseaus entspricht.
Tolle Leistung, Victor, das verdient eine gute Zwei.
Du hast dich enorm verbessert.
Vielleicht möchtest du deinen Mitschülern
deine neue Müslimarke verraten?
(Victor): Das ist Ihr Verdienst.
Ihnen gelingt es, uns immer wieder zu inspirieren.
*Gekicher*
(Lola): "Das ist Ihr Verdienst, Madame", das war hart.
(Victor): Ich erschrak, als sie nach meiner Müsli-Marke fragte.
Ich dachte, sie ahnt was. - Wie sollte sie?
Dein Zaubertrank ist krass.
Das nächste Mal nehme ich eine doppelte Dosis.
Der Verkäufer meinte, mehr als 3 Tropfen wären schlecht.
Werden wir dann Genies?
Es besteht das Risiko, dass wir zu so was werden wie ...
Mr Hyde.
Der bist du schon.
(TV): Willkommen bei 12-13.
Das Top-Thema in der Franche-Comté
ist die Neuigkeit über den Serienmörder von Mouthe.
Ein Verdächtiger wurde verhaftet.
Wir sprechen gleich mit Bertrand Noue,
der vor Ort berichten wird.
Ja, ihn belastet viel, aber ich glaub nicht mehr dran. Warum?
Morden, weil sie ihre Bücher zu spät zurückgeben?
Einer brachte 25 Leute um, weil sie ihre Rasen schlecht mähten.
Ja, aber Hugo?
Ich glaube es nicht.
Er ist seltsam.
Passiert oft im Winter.
Frost ... Auf den Leitungen.
Was fällt Ihnen dazu ein?
(Hugo): Ist ein Stillleben.
Aber dieser Apfel, ... dass er verfault.
Darum bin ich hier?
Geht es um meine Promotion?
Was ist mit der Liste, von denen, die ihre Bücher zu spät abgeben?
Das hat man Ihnen erzählt?
Alle haben mich ausgelacht, ich weiß.
Sie nennen mich Psycho-Hugo,
aber das stört mich nicht besonders.
Nur, Sie gehören zur Polizeigewalt,
Sie werden mich verstehen können,
denn ich ich erklär's Ihnen:
die Bibliothek bekommt einen Euro bei Verspätung:
Die Summe ist klar, aber minimal, sie ist nicht abschreckend.
Ich hatte darum vorgeschlagen,
dass man Fotos von den schlechten Ausleihern macht
und sie im Eingangsbereich vorne aufhängt,
oder vielleicht wo sonst Platz ist.
Dann schämen die Leute sich. Und Scham schreckt ab.
Können Sie mir erklären,
warum das dritte Opfer diesen Apfel in der Hand hielt,
und warum es, wie die anderen Opfer, auf der Liste stand?
Glauben Sie, ich morde wegen verspäteter Bücher?
Ich glaube nichts. Ich stelle bloß Fragen.
Sämtliche Nutzer der Bibliothek stehen auf der Liste.
Sie übrigens auch.
Ach so?
Sie vergaßen, Ihr Buch zurückzugeben am 12..
Ich werde also die Strafgebühr kassieren müssen.
Können Sie mir sagen,
was das ist, das Sie im Kloster stahlen?
Das ist ein spezielles Elixier.
Es verleiht Hellsichtigkeit, eine Art von sechstem Sinn,
mit dem Dinge erfasst.
Bruder Pedro hat es entdeckt.
Wer ist dieser Pedro?
Ein Mönch.
Vor einiger Zeit habe ich mich ins Kloster zurückgezogen,
um an meiner Arbeit zu schreiben und zu mir zu finden.
Da durfte ich davon probieren, auf einmal ...
fiel das Schreiben so leicht.
Mein Hirn war total am ...
Das Problem ist, dass sie es nicht verkaufen dürfen.
Wegen angeblicher Nebenwirkungen. Also bediente ich mich.
Ich verkauf's auch manchmal.
In angemessen geringen Mengen, winzige Portionen, ernsthaft.
Das macht mich bestimmt nicht zu einem Drogendealer.
Und erst recht nicht zu einem Serienmörder.
Ich wüsste nicht, warum ich Leute töten sollte.
Ich glaube zumindest, ich hab das nicht gemacht.
(McCree): Auf unseren Erfolg!
*Gelächter*
(McCree): Auf unser Wohl.
(Barlozzo): Haben wir gut gemacht!
Ist das nicht vielleicht etwas voreilig?
(Bellrose): Die Hausdurchsuchung bestätigte Ihre Intuition.
(Barlozzo): Totenköpfe ... (McCree): Ein Affenskelett.
(Barlozzo): Spritzen. Ein gefrorener Clownfisch.
(Bellrose): Wäre er es nicht, würd' es mich wundern.
(McCree): Seine Unterwäsche: weiße Känguru-Slips.
Ich bin nicht sicher, ob das ein Beweis ist.
(McCree): Für mich sind gefaltete Slips verdächtig.
Perfekt gebügelt ist oberverdächtig.
(alle): Auf unser Wohl.
(Kellner): Frisch aus der Kaffeekanne meines Vaters.
Die rettet mich bei solchen Ausfällen.
Mein Vater sagte immer: "Kaffee verbrannt ...
... Gäste weggerannt." Sagte meiner auch.
Danke.
Und Ihr anderer Vater. Schon weitergekommen?
Ich war heut Morgen in der Zelle von Bruder Giacomo.
Er hat alle meine Bücher. Glauben Sie, dass er es war?
Das würde erklären, warum er mich sprechen wollte.
Und durch Ihre Bücher hätte er Ihnen nahe sein können.
Als ich erfuhr, dass mein Vater nicht mein Vater war,
machte mich das sprachlos.
Es war irreal.
Doch es ändert im Grunde nichts.
Mein Vater bleibt mein Vater.
Er gehört zu meinen Erinnerungen.
Bloß jetzt allmählich ...
Fühl ich mich wie eine Mauer, die einen Schlag bekam.
Sie konnte dem Schlag widerstehen,
nur dann irgendwann ...
entstehen kleine Risse.
Ist schon seltsam, nicht zu wissen, wo man herkommt.
Ich bin nicht sehr unterhaltsam?
Bin ich froh, dass Sie noch da sind.
Hätten Sie Lust, auf einen Tee zu mir zu kommen?
Ich zeige Ihnen die Aufsätze.
Einer hat sich gewaschen ...
Das wäre eine große Freude, aber ich schreibe gerade wieder.
Der amerikanische Roman? Hat Ihr Verlag es sich überlegt?
Nein, was Neues. Ein neuer Roman ...
Ich schäme mich dafür, aber ich dachte,
die Morde könnten Sie inspirieren.
Eine Lokalnachricht macht nicht unbedingt einen guten Roman.
"Der Graf von Monte Christo"?
"Madame Bovary", "Die schwarze Dahlie" von James Ellroy.
Die basieren auf Lokalnachrichten.
"Die schwarze Dahlie" war nicht bloß eine Lokalnachricht.
Es war ein Mord mit einer Verbindung zur Mutter
von James Ellroy.
Hier hat die Gendarmerie den Täter eingesperrt.
Ernsthaft?
Ist neu für mich.
Umso besser ... Jetzt können wir wieder ruhig schlafen.
Aber im Ernst: Sie sind zu bescheiden.
Das Thema ist egal. Wenn Sie es schreiben, wird es besonders.
Danke. Ich hab euch nicht vorgestellt.
Niki, Madame Poulidor.
Sie ist Französischlehrerin im Buzz-Aldrin-Gymnasium.
Sie lädt depressive Schriftsteller in die Klasse ein.
Es gibt nichts besseres, um ihnen Selbstvertrauen zu geben.
Sind Sie auch eine Bewunderin von ihm? Nein.
Ich sehe mich irgendwie eher als Freundin.
Ein Freund, wie er - das ist Glück!
Ich zähl auf Sie zum Tee. Ich werd's versuchen.
Ich will euch nicht länger stören. Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Irre ich mich oder sind Sie heiß darauf, hinzugehen?
(Lyes): Herr Major?
Wegen gestern Abend ... Ich hab Interessantes entdeckt.
Der Werkstattbesitzer hat dieselbe schwache Dosis bekommen.
So, als hätte er betäubt werden sollen.
Woran ist er dann gestorben?
Wie die mit Gold bemalte Frau in Goldfinger.
Konnte die Haut nicht atmen? Das stimmt nicht.
Schon, die Haut muss permeabel sein,
aber atmet tut die Lunge.
Nein, die Farbe verhindert, dass die Schweißdrüsen funktionieren:
Herz und Lunge versagen.
Ich fand ein Haar in der Farbe.
Es ist nicht vom Toten.
Der Mörder könnte es verloren haben. Lockig, Braun?
Glatt und dunkel.
Nach der Theorie deines Schriftstellers
hab ich einen komischen Typen verhaftet.
Der hat Locken. Er ist nicht mein Schriftsteller,
Seine Theorie ist interessant.
Tut mir leid, ich ...
Ich bin so müde. Ich wache nachts um vier Uhr auf.
Ich kann dir ein Schlafmittel verschreiben.
Ich schlafe besser, wenn wir den Verrückten haben.
Den Richtigen.
Ich zeige dir ein Foto.
Erkennst du ihn?
Wenn du ihn nicht erkennst, sagst du es auch?
Charlotte ...
(Charlotte): Ich sag es nur dem netten Psychologen mit den Puppen.
Prinzessin Charlotte, wo sind Sie?
Wo ist sie denn? Ah, Sie haben mich überrascht.
Wie geht's Ihnen? Gut.
Ich habe da schon wieder eine Frage an Sie. Ich höre.
Prinzessin Charlotte, was ich wissen möchte,
ist nämlich, ob dieser Mann,
der sich so komisch als Mönch verkleidet hat,
genauso aussah, wie der Mann auf dem Foto hier.
Er war nicht als Mönch verkleidet.
Ich spreche doch von dem Mann auf Ihrer Zeichnung.
Er trug 'n Kleid wie 'n Mönch. Kennen Sie denn Mönche?
Wie der Freund von Robin Hood, sein Kleid ist braun.
Und der komische Mann, da, hat der nicht ein Mönchskleid an?
Das ist kein Kleid von einem Mönch.
Nicht? Sieht man doch.
Das ist ein Anorak mit einem Kapuzen-Pulli.
Und außerdem hatte er nicht so ein Gesicht!
Sie lassen sie was zeichnen und fragen nicht nach?
Ich bin kein Ermittler. Ich Idiot höre auf Sie.
Ihretwegen hab ich einen Unschuldigen verhaftet.
(Mutter): Herr Major, das ist für Sie.
Wer spricht da?
(Mann 1): Ich bin der Serienbetäuber, den Sie suchen.
Nehmen Sie auf. Dann sagen Sie mir,
was das letzte Zitat auf der Postkarte war.
"Die Kunst ist aus dem Zwang geboren
und stirbt an der Freiheit".
Was wollen Sie? Denen helfen, die einen Unschuldigen attackieren.
Stellen Sie sich. Sie machen es nur schlimmer.
Das wär zu einfach. Wer sich selbst erkennt,
erkennt auch den Namen des nächsten Modells,
das heute Nacht zum Meisterwerk wird,
um Mitternacht!
*Freiton*
Da Hugo noch in Gewahrsam ist, bestätigt das... Ja.
Hier ...
Schicken Sie mir die Aufnahme per Mail!
Tut mir sehr leid.
Sie hatten recht.
Ich hätt mich nicht mehr einmischen sollen.
(Bellrose): Sie haben den Mann
aufgrund von nicht überprüften Hinweisen verhaftet,
weil Ihr Urteilsvermögen missbraucht wurde?
Von dem Schriftsteller von dem Sie mir bestätigten,
ich würde nie wieder was von ihm hören?
Sie sind mir fremd.
Normalerweise sind Sie gründlich, methodisch.
Wie kommen Sie dazu, mit ihm im Team zu arbeiten?
Ich weiß auch nicht.
Diese Müdigkeit, der viele Druck, ich schlafe zu wenig.
Es kommt nicht mehr vor.
Das Dringendste ist, den nächsten Mord zu verhindern.
Ich suspendiere Sie für 24 Stunden.
Sie beurteilen das falsch. Ich bin in der ...
Sie haben früher nie einem Befehl widersprochen.
Das bestätigt mir meine Entscheidung.
Gut, Frau Kommandant.
*Seufzer*
(Schamane): Du, der du lange vor mir geboren wurdest,
was hast du mir zu sagen?
Ja ...
(Mann 1): Wer sich selbst erkennt,
erkennt auch den Namen des nächsten Modells.
Wer sich selbst erkennt,
erkennt auch den Namen des nächsten Modells,
das heute Nacht zum Meisterwerk wird!
*Entferntes Gespräch*
*Melancholische Gitarrenmusik*
*Sie singt auf Englisch*
(McCree): Wieder unter uns, Herr Major? Bedingt.
Bellerose hat die Straßensperren errichten lassen.
(Barlozzo): Drei auf den Hauptachsen.
Da wir nur drei haben, alles gut. Auffälliges?
Bloß Pilorget mit zuviel Promille.
Haben ihn fahren lassen.
Es beruhigt die Leute.
Ja. Und Sie? Ich hab nachgedacht.
Der Schwimmbadschlüssel führte uns zum zweiten Opfer.
Der Goldene Schnitt hätte uns zur Werkstatt führen sollen.
Wir haben etwas übersehen.
Einen Hinweis. Wisst ihr, ob jemand nochmal nachgesehen hat?
Negativ.
Ich wäre auch nicht drauf gekommen.
Wir haben sie nicht da hinfahren sehen.
(McCree): Wärst du drauf gekommen.
dass es eine Schnitzeljagd ist?
Ich gebe einen Absinth aus.
Der Mörder will wieder einen Mord begehen - um Mitternacht.
Hugo wars nicht.
Er ist nur neben der Kappe.
Ich brachte euch dazu, ihn zu verdächtigen.
Ja, ich aber auch.
Der Mörder sagte was, das mir nicht auf dem Kopf geht.
"Wer sich selbst erkennt, erkennt den Namen des nächsten Opfers."
Das hab ich schon mal irgendwo gehört.
Nur wo?
Wenn ich beim Texteschreiben blockiert bin,
befrage ich die andere Welt. Welche?
Ich suche ein Zeichen.
Im Absinth?
Ich bin nicht in der Stimmung für Scabble.
Auf die Tochter eines Schamanen sollte man hören.
Assoziieren Sie ohne nachzudenken.
Und die andere Seite wird zu Ihnen sprechen.
C ...
Frost ...
Das sagt mir nichts.
Ich helfe Ihnen.
Glatteis - ein Wort mit acht Buchstaben.
Bravo, aber tut mir leid ... Die Methode wirkt nicht.
Ich dachte, ein guter Ermittler zu sein,
macht einen guten Schriftsteller. Ich bin nichts davon.
Ich hab Ihr Buch gelesen und kann das nicht bestätigen.
C ... Glatt ...
*Das Handy klingelt*
Ich warne Sie ...
Ich weiß, wo der Name des nächsten Opfers ist.
Ich wurde abgezogen. Ich doch egal,
wir können einen Mord verhindern.
Wo soll es sein? Beim letzten Opfer.
Ich erklär's Ihnen dort.
Ich bin schon hier. Ich komme.
Du musst jetzt unbedingt anspringen.
Danke.
Louvetot?
Wo gibt es hier ein Waschbecken?
Ich hab Desinfektionsgel. Nein, ein Waschbecken.
Kommen Sie.
"Wer sich selbst erkennt, erkennt den Namen des nächsten Opfers."
So ein Rätsel habe ich in "Die Balsamico-Orange" verwendet.
"Wer sich selbst erkennt ..." Im Spiegel.
Ich bin durch Niki darauf gekommen. Mit Scrabble.
Glatteis ...
Glatt, glatter See ...
Spiegelglatt. Genau.
Aurélie Poulidor! Die kenne ich, sie liebt meine Bücher!
Ich hab ihre Adresse, sie hat mich zum Tee eingeladen!
Ich bin nicht mehr zuständig.
Bellrose muss das machen. Es ist 23:48 Uhr.
Bis Sie sie erreicht haben, ist es zu spät.
Geben Sie mir Licht?
Bleiben Sie hinter mir, damit das Licht in der Achse ist.
Bei "Achtung" lassen Sie sich fallen.
*Klassische Musik*
Madame Poulidor?
Die Gendarmerie!
Da atmet jemand.
Es kommt vom Flur.
Da!
Bleiben Sie stehen!
Scheiße!
UNTERTITELUNG: Globe tv GmbH, Saarbrücken, 2023
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