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Hallo, Eli.
Eli. - Guten Morgen, George.
Das ist ein Saloon für Weiße, der Schnaps an Weiße verkauft.
Mach, dass du wegkommst, Missgeburt.
Bevor ich dich umlege.
Hast du gehört, du rothäutiger Nigger!?
Ein Weißer spricht mit dir.
Suchst wohl Ärger!
Hör auf, Sheriff.
Hast du das gehört, George?
Dafür blutest du, Junge.
Ich hole Quincy Whitmore!
Eli wurde erschossen, Captain. Von einer Rothaut. Er ist abgehauen.
Eine Rothaut, sagst du?
Ein Apache. - Ich hole Will Coop.
Das lässt er sich nicht entgehen.
Wer ist da? - Ich.
Was willst du denn, Quincy?
Saunders wurde gerade umgebracht.
Die Welt wird sich weiterdrehen.
Schau mal einer an. Hübsch. - Eine Rothaut hat ihn erschossen.
Und du hast dich für die Hinrichtung schick gemacht?
Dafür müssen wir ihn erstmal fangen. Zieh dich an.
Ja.
Es wird dunkel, Quincy.
Und wir haben nichts außer Sand im Mund und müde Pferde.
Wie geht's Harveys Pferd? - Hat sich den Huf gespalten.
Das bringt nichts, Quincy. Entweder wir drehen um oder übernachten hier.
Wir könnten zu den Hooker-Brüdern reiten.
Das sind höchstens zwölf Meilen. Dort können wir übernachten.
Ach komm schon, Schatz. Das tut doch keinem weh!
Lass mich doch, Schatz.
Na schön.
Nein! - Dir zieh ich das Fell über die Ohren!
Hey, Jubal. Hör mal... - Bei allem, was heilig ist!
Dich prügel ich windelweich, weil du nicht hörst! - Du spinnst ja!
Ihr seid verwandt! Zurück ins Haus mit dir!
Na los!
Was hat der Köter? - Da kommt jemand, Jubal.
Earl!
Sieht nach Captain Quincy aus.
Hast du noch was angestellt? - Ich doch nicht, Jubal.
So spät noch unterwegs, Quincy? - Ein Suchtrupp, Jubal.
Können wir heute Nacht hier schlafen? - Klar, steigt ab.
Was ist denn?
Ein Apache hat Eli Saunders erschossen. - Heiliger Bimbam!
Saunders ist tot?
Elias, mach was zu essen! Earl, hilf mit den Pferden!
Ist er dir entwischt, Quincy? - Ja.
Teufel noch eins!
Dann geht's bei Tagesanbruch weiter? - Er ist nach Süden geritten.
Viel Hoffnung habe ich nicht.
Verdammt, was ist das? - Kartoffelschnaps.
Schlimmer als 'ne Kugel im Bauch. - Nach dem ersten Schluck wird's besser.
Earl hat recht, Harv. Daran muss man sich erst gewöhnen. Wie ans Sterben.
Nach der ersten Tasse bist du blind,
und nach der zweiten bist du froh drüber.
Wir müssen die Rothaut nicht hängen.
Er kriegt einfach was davon. - Du bist aber gemein, Harv.
Wo ist Jubal? - Stellt hinterm Haus Fallen auf.
Nehmen Sie lieber Ihr Gewehr mit, Captain Quincy.
Ein paar Mimbres haben von den Everetts Vieh geklaut. Man kann nie wissen.
Ich bin's, Jubal.
Ich wollte nicht stören, Jubal. - Gesellschaft ist immer gut.
Hab über morgen nachgedacht.
Lass mal hören. - Wir reiten zu den Everettes, nehmen sie mit,
dann reiten wir zu Malechie, er hat zwei Reiter aus Mexiko,
und dann weiter zu Ezra Meade. Er hat einen indianischen Fährtensucher.
Vielleicht holen wir ihn noch ein, bevor er davonkommt.
Tja...
Vielleicht ist es nur ein Schuss in den Wind. - Wir kriegen ihn.
Quincy! Auch wenn meine Brüder und ich durch die Hölle müssen...
Wir kriegen diese Rothaut und dann wird er brennen!
Eli und ich haben den Krieg zusammen durchgestanden. Das schweißt zusammen.
Diese Rothaut wird brennen!
Was meinst du, wie lange, Quincy? - Tja.
Höchstens vier Tage. - Meine Jungs und ich sind jetzt alleine.
Mimbres haben letzte Woche drei meiner besten Rinder gestohlen.
Ich kann nicht lange fortbleiben. - Ich hab's gehört.
Kein Problem, Josh. Falls du lieber... - Nein, ich reite mit euch. Gibbon!
Für eine tote Rothaut reite ich überall hin.
Was für ein wunderbares Land das ohne sie wäre.
Erst Komantschen in Texas, jetzt hier Apachen...
Sie morden, rauben...
Nein, ich komme mit. Ich kann nur nicht lange.
Gibbon, du bleibst hier und passt auf Ma auf.
Gavin!
Guten Morgen, Mr. Malechie. - Guten Morgen, Mr. Everette.
Meine Herren? - Ich denke, Sie kennen Quincy Whitmore,
die Hooker-Brüder und Nye Buell. - Wie geht's?
Nye. - Das sind Martin Hall und Harvey Lansing. - Morgen, Mam.
Ich kenne ihn schon, seit er hier ist! Guten Morgen, Gavin.
George Dunn aus Wolf Butte. Will Coop.
Steigt ab, Gentlemen. - Wir sind nicht aus Geselligkeit hier.
Eine Rothaut hat Eli Saunders umgelegt. Wir sind auf der Jagd.
Vielleicht willst du ja mitkommen? - Ja, hab gestern davon gehört.
Einer meiner Vaqueros kennt dieses Halbblut Pardon Chato.
Hat vor einem Jahr Pferde von ihm gekauft.
Weiß er, ob er Land besitzt, auf dem er sich verstecken könnte? - Ich frag ihn.
Er treibt gerade mit meinem Schwager Brady ein paar Ausreißer zusammen.
Ich schick nach ihm. - Kommen Sie mit? - Sobald ich mich gewaschen habe.
Wollen Sie Kaffee und Kuchen?
Genau mein Geschmack.
Wir holen Ezra Meade und seinen Indianer und treffen uns am Brunnen.
Ich hatte solche Lust auf Kaffee und Kuchen! - Du tust, was ich sage.
Reit weiter!
Siehst du Brady Logans Frau! Ein echter Hingucker.
Vergiss es! - Träumen ist erlaubt! Kratzt es dich nie, Jubal?
Ich schwör's dir, irgendwann erwischt man dich mit dem Finger in der Keksdose!
Dann bist du tot!
Brady Logan und der Mexikaner.
Ich nehm Raoul mit. - Musst du denn mitgehen?
Ich muss nicht.
Ich hasse es, wenn du weg bist.
Moira und du seid nicht allein. Die Mexikaner bleiben hier.
Das ist nicht dasselbe.
Was sollen sie von uns denken als ihre Nachbarn?
Wir sind neu hier und wollen uns was aufbauen.
Wir müssen das tun. - Einen Menschen jagen?
Er hat den Sheriff umgebracht. - Und er ist Indianer.
Ist dein Pa da, Jacob?
Bin ich.
Willst du nicht fragen, ob du absitzen darfst, Jubal?
Es gibt keinen Grund, unfreundlich zu sein, Ezra.
Was willst du? - Eli Saunders wurde von einem Apachen umgebracht.
Keiner wird ne Träne vergießen. - Quincy Whitmore will ihn jagen.
Wir dachten, du kommst vielleicht mit, Ezra,
oder leihst uns zumindest deinen Fährtenleser.
Mit Leuten wie euch reite ich nicht. Und der Indianer kann selbst entscheiden.
Er sagt, der Apache ist nicht sein Feind. - Ach wie hübsch!
Wir lassen doch keinen blöden Indianer... - Halt die Klappe!
Er war ein Weißer, Ezra.
Er war ein großmäuliger Hinterwäldler mit Kanone.
Er hat bekommen, was er verdient hat. - Nimm das besser zurück, Junge.
Verschwindet.
Wir warten auf eine Entschuldigung, Ezra! - Hier bekommt ihr keine.
Es wäre mir ein Vergnügen.
Wo ist Meade? - Kommt nicht mit. - Die Rothaut ist ihm lieber.
Ezra war schon immer ein bisschen eigen. - Das werden wir uns merken.
Ich hielt Meade immer für einen guten Nachbarn.
Wer ist der Mexikaner? - Er gehört zu Malechie.
Sieht eher aus wie ein Apache! - Er ist ein Yaqui-Halbbut.
Halt ihn lieber an der kurzen Leine.
Wir reiten Richtung Süden ins Hochland.
Verteilt euch und haltet Ausschau nach Spuren.
Wer etwas sieht, schreit oder schießt zweimal.
Malechie, sag deinem Mexikaner, er soll über den langen Kamm vorausreiten.
Dort haben wir seine Spur verloren.
Whisky und Sonne passen nicht zusammen.
Mein Arsch und der scheiß Sattel auch nicht.
Außerdem hab ich gehört, dass ihr Jungs mit Hood fünf Staaten leergesoffen habt.
Hoods Texaner hätten eine Spur aus leeren Flaschen und toten Yankees hinterlassen.
Das stimmte. Vom Cemetery Hill bis nach Nashville, wo uns der alte Thomas besiegte,
gab's von beidem mehr als genug. - Eins hab ich nie verstanden, Quincy.
Wie konnten die Yankees nur gewinnen? - Sie hatten mehr.
Mehr Männer, mehr Waffen, mehr Essen, mehr Glück.
Wenn ich so daran zurückdenke...
Heute weiß ich, man hätte es kommen sehen können, aber wir waren blind.
Dass wir verlieren werden. 1863 schon.
Hood hat uns auf den Little Round Top in Gettysburg geführt.
Hätten wir ihn gehalten, hätten wir diese Yankees wie alte Teppiche einrollen können.
Es waren aber zu viele.
Vom Culps Hill konnte man wohl alles genau sehen.
Graue Truppen, die wie Brandungswellen schreiend anrollten,
sich am blauen Kamm brachen,
und dann wieder zurückrollten.
Lee weinte. Er wusste es wohl.
Verdammt.
Das war ein guter Krieg.
Apache. - Sicher?
Wie lange ist es her? Wann?
Eine Stunde. Vielleicht weniger.
Das ergibt keinen Sinn. - Woher weiß er das? - Der Pferdemist.
In der Sonne trocknet er schnell. Er ist aber innen noch frisch.
Er hat sich offenbar recht lange hier aufgehalten.
Das ergibt keinen Sinn, Jubal. Ein Flüchtling wäre längst verschwunden.
Vielleicht dachte er, wir hätten aufgegeben, und hat sich dann hier rumgetrieben.
Vielleicht. - Wenn ja, baumelt er heute noch!
Immer noch heiß, trotz der Wolken. - Vielleicht schwitzt du ja den Whisky aus.
Fangt das Pferd ein. - Alles okay, Will? Quincy!
Er ist verletzt.
Wie geht's dir, Will? - Ist es gebrochen?
Keine Ahnung. Wie fühlt sich das an, Will? - Innen wund.
Wohl nicht gebrochen, aber reiten kann er nicht.
George, kannst du ihn nach Arillo zurückbringen? - Klar, Captain.
Wir bauen ihm eine Bahre. - Da unten liegt Holz herum.
Zu mir ist es näher. Dort ist ein Wagen. - Wir haben zu tun!
Du hast Glück, Will.
Glaubst du, es wird gehen, Will?
Tut mir leid, George. - Schon gut.
Ich hab sowieso das Gefühl, das ist besser für uns.
Der Mexikaner. Nicht schlecht.
Nicht schlecht.
Dieses verdammte Licht.
Dann können wir auch hier übernachten und morgen früh ausgeruht weitersuchen.
Sattelt ab und schlagt das Lager auf. - Hier gibt's kein Wasser, Quincy.
Uns geht das Wasser aus. - Und die Pferde brauchen auch welches.
Earl ist Wasser suchen. - Ich verwette meinen Arsch drauf, dass er keins findet!
Seht euch doch um. Nur Dreck und Felsen!
Jeder teilt sich sein Wasser ein.
Macht eure Halstücher nass, oder sonstwas,
und befeuchtet das Maul eurer Pferde. - Ich hab heute so viel Dreck gefressen,
dass ich nichtmal spucken kann! - Morgen frisst du noch mehr.
Nicht mal seinen Schatten haben wir bisher gesehen!
Wir wissen noch nicht mal, ob wir die richtige Rothaut jagen!
Und Jubal dachte, der würde heute noch hängen!
Das einzige, was hängt, ist mein Arsch!
Quincy!
Was ist denn?
Zeig mal her. - Anschauen bringt auch nichts.
Dieser Mistkerl! - Glaubst du, das war die Rothaut?
Was denkst du denn?
Der hätte uns aufschlitzen können. - Vielleicht ist er kein Mörder.
Er ist doch ein halber Apache, oder?
Kreuzt man einen Hund mit einem Wolf, bekommt man eine Killermaschine.
Er hat Eli umgebracht. So viel steht fest.
Entweder ist er dumm, oder er führt was im Schilde.
Apachen hinterlassen nicht ohne Grund Spuren.
Mir gefällt das nicht. Kein bisschen.
Willst du etwa nach Hause laufen, Harvey?
Das hab ich nicht gesagt. - Wir finden diese Rothaut.
Und dann hängen wir ihn!
Und sonst tun wir garnichts.
Was soll das denn, Jubal?
Wir alle sind freiwillig hier, und wenn jemand gehen möchte, kann er das.
Ich brauche keinen, der nicht mitreiten will. - Wir reiten, bis wir ihn haben!
Warum so giftig, Jubal?
Wer hat denn was von Umkehren gesagt?
Der Mexikaner! - Wo war der die ganze Zeit?
Auf Spurensuche. Die Rothaut ist in der Nähe, so viel steht fest.
Er hat frische Spuren gefunden, die nach Süden zu den Lavahügeln führen.
Das ist gefährliches Land, Quincy. - Wir sind auch nicht im Garten Eden.
Hör mal, Quincy. Es könnte sein, dass uns die Rothaut irgendwo hinlockt
und wir am Ende vor einem Haufen Apachen stehen.
Diese Mimbres, die mir vor einer Weile mein Vieh gestohlen haben...
Die könnten sich in den Bergen verstecken. Möglich wär's.
Möglich wär's. - Und was denkst du?
Eins hab ich gelernt, als ich mit Tom Jeffords Cochise gejagt habe.
Man kann nie wissen, was ein Apache denkt.
Er ist kein Mensch wie wir.
Er denkt wie ein Apache, und das ist ein geschlossenes Buch voller...
... schrecklicher Dinge.
Ich finde rote Bohnen echt widerlich!
Heute wird es heiß. - Nein, mittags schneit es, Elias.
Und die Hölle friert zu, was?
Mach mal hinne!
Frühstück ist vorbei!
Du dreckige Rothaut!
Heb dir deine Mordgelüste für das auf, was wir vorhaben!
Ich muss schon sagen, Bruder Earl. Du bist echt ein reizendes Kerlchen.
Ganz Sonnenschein und weiße Blümchen.
Angenehme Leute, diese Hookers.
Alles ruhig. - Das bedeutet gar nichts.
Behaltet das unebene Gelände im Auge. Ich seh mir das mal an.
Es steht schon lange leer, würde ich sagen.
Escaleros.
Hier ist nichts. - Kuckt mal, die hatten einen richtigen Festbraten.
Was ist das? - Hund!
Für einen Apachen ist ein Hund sowas wie ein gutes Steak, Brady.
Er isst lieber Hund als Rind. - Wenn er hungrig ist, frisst er sogar seine Scheiße.
Nicht mehr als jeder andere. Und weniger als die meisten.
Das sind keine Menschen. Das sind Tiere.
Weiß der Geier, was sich Gott dabei dachte, als er sie schuf.
Wir brennen die Hütten nieder und dann reiten wir weiter.
Schau mal, wie das Mistding brennt! Und jetzt hier rüber!
Fackelt sie alle ab!
Schau mal, wie das Mistding brennt!
Hey, Quincy!
Wir können da nicht durchreiten. Dann richten wir die Pferde zugrunde.
Malechie hat recht, Jubal.
Die Rothaut tut es aber. - Dann ist er noch vor dem Abend ohne Pferd.
Wie viele Meilen sind das wohl, Buell?
Genug. - Wenn wir die verdammte Rothaut kriegen,
wird er ganz langsam krepieren, darauf kannst du Gift nehmen.
Er und sein scheiß Land! - Vielleicht hat er da draußen ja 'ne Frau.
Denkst du denn an gar nichts anderes?!
Haltet die Pferde fest!
Ruhig! Ruhig!
Ich seh niemanden. - Du kannst gerne genauer hinschauen.
Martin, alles okay?
Geht's dem Mexikaner gut? - Er hat sich bewegt.
Es gibt nur einen Weg, Jubal. - Dann los.
Nye, Elias, Jubal und ich greifen ihn an.
Ihr anderen verteilt euch und gebt uns Deckung. Martin bleibt bei den Pferden.
Er hat uns reingelegt, Quincy!
Das kannst du laut sagen.
Es ist die Rothaut namens Chato. Er erkennt ihn am Pferd.
Ach, und ich dachte, der Präsident der Vereinigten Staaten.
Wir müssen die Pferde finden! Bevor es dunkel wird!
Du mieser Gaul!
Ich schwör dir, ich zieh dir das Fell ab und lass den Rest für die Krähen liegen!
Noch zwei, heiß und fertig!
Harvey, ich wette, der Gaul schmeckt besser als er sich reiten ließ.
Hast du auch deine Mutter gebraten, bevor sie kalt war? - Er kennt sie nicht.
Woher kommst du, Brady? Bevor du hier rausgezogen bist?
Aus Greenock an der schottischen Westküste.
Hab in Lithgows Werft gearbeitet. Als Schiffsbauer.
Fehlt es dir manchmal? - Ja.
Ein Unterschied wie Wasser und Feuer. Dieses Land und dort.
Dort gab's den Fluss, Seenebel,
Graue Steinhäuser, nass vom Regen.
Ich stand immer hinter der Stadt und hab über die Schieferdächer und den Fluss
auf die Highlands auf der anderen Seite geblickt.
Ich hab das Meer noch nie gesehen.
Mein Bruder Jubal schon. Er sagt, es ist größer, als man sich vorstellen kann.
Noch zwei, heiß und roh!
Sind Sie auch aus Georgia, Quincy? - Aus Texas.
Zerrt die Pferde weg, sonst wimmelt's hier morgen von Fliegen.
Was macht das Wasser? - Wird knapp. - Und drei Pferde sind tot.
Willst du ihn weiterjagen, Quincy?
Tja...
Als uns die Rothaut angriff, wollte sie uns davonjagen.
Eine Rothaut jagt einen so lange, bis es ihn zu viel kostet. So denkt er.
Er rechnet nicht damit, dass ihn jemand verfolgt. Komme was wolle.
Er könnte jetzt unvorsichtig werden.
Bin dabei. Aber höchstens eine Woche. - Es gibt keine Notbremse. - Doch. Mich.
Und die anderen? Harve und Josh? Dürfen die auch mitreden?
Wer aussteigen will, läuft und lässt sein Wasser für die anderen da.
Jubal, du bist ja echt großzügig! So macht man's in Georgia.
Was muss man da noch überlegen?
Nye, was zum Teufel machen wir hier draußen?
Wir haben Indianer-Fieber. Es lässt einen schwitzen und macht einen blind...
... und verrückt. - Wir haben ihn nicht mehr gesehen, seit er uns ausgetrickst hat.
Ich weiß auch nicht, ob ich das will.
Ich hab ein ganz mieses Gefühl, Nye.
Der Mexikaner hat bestimmt Wasser.
Hast du noch Wasser?
Du willst uns hinhalten. - Earl!
Ich trau ihm nicht! Er hat zu viel Indianerblut.
Der will keine Rothaut aufspüren. Er ist ja selbst eine.
Er will uns loswerden! - Bürgst du für ihn, Malechie?
Er ist ein guter Mann. - Dein Yaqui ist mehr als zur Hälfte Apache.
Genau. Warum sollte er uns helfen? - Ihr habt Malechies Wort.
Du leidest an einer Krankheit, Earl. Kannst nichts Indianisches ertragen.
Vertrauen Sie ihm etwa, Captain? - Apachen haben für uns Cochise aufgespürt.
Sie halten ihr Wort. Sie geben es einem nur selten, brechen es aber nie.
Bei Yaquis dürfte es dasselbe sein.
Ich leg dich um, Mexikaner, verstanden?
Das verspreche ich dir.
Auge in Auge, oder wenn er dir den Rücken zukehrt?
Mach das nochmal, Malechie.
Du machst mir keine Angst, Bübchen.
Earl, steck die Pistole weg. Hast du gehört?
Weg damit.
Der hat mich auf dem Kieker, ich schwör's dir.
Steck die Pistole weg. Sofort!
Gut jetzt! Er hat's verstanden!
Ist ja gut. Du bist ein echter Kämpfer, Bruder.
Eine große Gruppe. Kam gestern oder vorgestern vorbei.
Wahrscheinlich Räuber. - Oder Mörder.
Unsere Frauen sind allein zu Hause. Sie könnten dorthin reiten.
Einige Pferde sind unbeschlagen und unberitten.
Sie tragen ihre Beute nach einem Überfall nach Hause. - Nach Norden?
Könnten Komantschen sein. - So weit südlich gibt's keine Komantschen.
Die Kiowa überfallen Mexiko oft. Bis runter nach Yukatan.
Es könnten genauso gut Apachen sein.
Rothäute rauben nur mit wenigen Pferden. Die haben schon, was sie wollten.
Ich stimme Jubal zu. Komantschen.
Vielleicht ein paar Kiowa.
Nicht gerade beruhigend. Könnte böse enden, wenn wir ihnen begegnen.
Wenn sie uns hier erwischen. - Ich reite mit dem Mexikaner vor.
Ich hab das Gefühl, dir macht das richtig Spaß, Quincy.
Die Hookers werden von Hass getrieben.
Der Rest... hat kaum eine Wahl.
Aber du, Quincy, bist nicht so leicht zu durchschauen.
Dich treibt eine Art Hunger.
Für einen durstigen Mann in der Wüste redest du ziemlich viel, Nye.
Manche können die Zeit einfach nicht vorbeiziehen lassen.
Sie versuchen, sich daran festzukrallen. Du bist so einer, Quincy.
Du kannst nicht einfach nur irgendein Gesicht unter anderen sein.
So ist das bei dir. Sitzt stolz ganz in Grau auf deinem Pferd,
jagst eine einzige Rothaut und denkst dabei ständig an Grant und seine Yankees.
Genießt es, Jungs. Das ist das letzte Wasser.
Wir finden morgen früh neues.
Warum sagen wir's nicht offen?
Die Rothaut hat uns abgehängt. Wir haben keine Spur mehr von ihm...
Was willst du damit sagen, Josh? - Ich will damit sagen...
dass wir einer bloßen Vermutung nachlaufen.
Uns geht das Wasser aus, zu essen haben wir nur noch rote Bohnen und dürre Präriehühner...
Du willst doch nur zurück zu deiner fetten Frau und dir den Bauch vollschlagen!
Zu Hause wartet Arbeit auf mich.
Hier haben wir nur eine Handvoll nichts.
Dreck und einen trockenen Mund. - Josh hat recht. - Einen Scheiß hat er!
Willst du auch den Schwanz einziehen?
Versuch's gar nicht erst bei mir. Ich geb nicht so leicht nach.
Wie siehst du das, Quincy?
Wie Josh sagt, wir könnten uns irren.
Aber mein Gefühl sagt mir was anderes.
Diese Rothaut hat uns erst weggelockt und dann abgehängt.
Dabei hätte er ganz leicht nach Mexiko fliehen können.
Stattdessen ist er in die Wüste geritten und dann nach Norden gezogen.
Wenn man dann noch bedenkt, dass er in der Stadt Vorräte gekauft hat,
dann denke ich, dass er irgendeinen Ort vor uns verstecken will.
Das ist doch nur ein Kojote, Josh!
Josh wittert darin Gefahr!
Mimst du uns jetzt den Indianer, Josh?
Beruhig dich, Josh! - Den Köter leg ich um.
Ein Erwachsener, der Schiss vor einem Köter hat!
Was hast du denn, Josh? - Keine Ahnung, Quincy.
Ich weiß es nicht. Die Sache läuft einfach nicht so, wie ich dachte.
Kommen dir denn nie Zweifel?
Bist du dir immer noch genau so sicher wie am Anfang?
Ich sag's dir, Quincy. Anfangs war ich noch überzeugt...
aber jetzt habe ich eine Gottesfurcht.
Ich glaube, er wird uns was antun.
Das ist die Wahrheit.
Gib mir meinen Hut zurück! Und mach das Wasser raus!
Trinkt nicht zu schnell!
Lasst das! - Irgendwelche Spuren?
Dieser Räubertrupp ist vor ein paar Meilen nach Nord-Osten geritten. Sonst nichts.
Dann müssen es Komantschen sein. Hoffentlich erwischen die uns nicht.
Lieber zehn Komantschen als ein Apache! - Das ist wie: 'Lieber Pest als Cholera'!
Ich bin in Texas Komantschen begegnet. Das will ich auf keinen Fall nochmal!
Apachen sieht man nicht. Man hört und sieht sie nicht.
Sie sind wie eine Naturgewalt. - Welch ein Trost, Captain Quincy!
Bruder Earl!
Hier gibt's Kekse!
Seht mal, was ich gefunden habe!
Langsam! - Zeig mal!
Zeig mal, was du zu bieten hast, Squaw!
Wer probiert den Honigtopf?!
Die Rothaut hat ein gemütliches Zuhause hier!
Machen Sie dem ein Ende, oder soll ich?
Nimm einem Hund nie seinen Knochen weg. - Haben Sie solche Angst?
Das ist nicht die Armee, Malechie. Warum sollten sie auf mich hören?
Du hältst dich raus!
Bringt sie rein. - Hoch mit dir.
Leute, wir müssen einen Plan machen.
Einen Plan. Ich bin der Erste. - Los geht's.
Was ist nur mit euch los?!
Seht ihr das denn nicht?
Wir haben kein Recht dazu! Das ist gegen Gott!
Das ist nur eine Squaw. Reg dich doch nicht auf.
Malechie, hast du schonmal gesehen, was Indianer mit einer Weißen machen?
Okay. Bindet sie gut fest!
Das ist nicht richtig, Jubal. - Schonmal einen Wolf gejagt?
Du bindest sein Weibchen fest, wartest, und er kommt zu dir. Er wird kommen!
Holla! Das ist aber nett!
Steckst du deinen Claim ab, Quincy?
Es wird bald dunkel. Also los, auf eure Plätze.
Na macht schon! Früher oder später wird er auftauchen. Das steht fest.
Glaubst du, er kommt?
Ich hoffe, nicht.
Ich will's hinter mich bringen und nach Hause.
Auch dann werden wir's nicht hinter uns haben.
Wir haben hier nichts verloren, Gavin.
Holt die Pferde da raus!
Sieht jemand, von wo geschossen wird?
Wo steckt er nur? - Da drüben, Eli!
Treibt sie raus!
Siehst du ihn, Nye? - Irgendwas hat sich bewegt.
Ich glaub, ich hab ihn erwischt!
Hall, sieh nach der Frau!
Löscht die Feuer!
Sie wurde losgeschnitten und ist weg! - Er hat die Frau! - Seht euch um!
Du legst gern Feuer, was, du alter Bastard?
Earl, bring ein Seil!
Was zum Teufel soll das?
Was sagt er? - Dass sie Bestien und Narren sind.
Jetzt wird der Apache töten. - Nein, er wird fliehen.
Jetzt, wo er die Frau hat.
Glaubst du, er kommt zurück? - Er hat, was er wollte.
Hättest du dich das getraut? Sie rauszuholen?
Nein.
Ich schon.
Eine Squaw? - Sie sah gut aus.
Earl, es gab noch nie eine Frau, die es wert war, für sie zu sterben.
Bei dir gibt's nichts umsonst, oder, Elias?
Weißt du, was?
Sobald die Sonne aufgeht, geh' ich sie mir holen.
Dich hat's erwischt!
Ich will diese Frau für mich!
Naja, Earl...
Bruder Jubal könnte ein bisschen böse werden, wenn du eine Squaw heiratest.
Jubal? Der kennt mich nicht.
Was hab ich je von ihm bekommen? Nur Prügel und Beschimpfungen.
Was sind wir, Elias?
Wir hassen, morden, huren...
Züchten Billigvieh...
Wir haben nichts zum Anschmiegen. Nichts, was keinen bitteren Geschmack hinterlässt.
Ich will etwas!
Earl, du schlägst dir besser diese fixen Ideen aus dem Kopf!
Du siehst es nicht, oder? Als hättest du eine Kiste auf dem Kopf.
Die Frau wird ihn langsamer machen, Quincy.
Ein kleiner, geschnitzter Bär! - Drin sind noch mehr davon.
Das heißt, es gibt ein Kind. - Das ändert nichts.
Doch, tut es.
Wenn wir ihn erwischen, hängen wir ihn,
aber der Frau und dem Kind wird nichts passieren. Ich will dein Wort!
Oder du und deine Brüder seid auf euch allein gestellt.
Es dürfte schwierig werden, Earl davon zu überzeugen.
Er will diese Frau. - Wo ist er? - Ihr nachgeritten, bei Sonnenaufgang.
Warum hast du ihn nicht aufgehalten? - Er hätte nicht gehört.
Du hast es nicht mal versucht, oder?
Er ist erwachsen, Jubal! - Ich sollte dich verdreschen.
Wirst du aber nicht, weil du weißt, dass ich dir sonst eine Kugel verpasse!
Lass uns vorher frühstücken, Jubal.
Nehmt euer Essen mit. Wir brechen in fünf Minuten auf! - Warum die Eile?
Earl ist der Frau nachgeritten. - Verdammter Mist!
Danke, Quincy.
Sein Pferd hat gescheut.
Fass ihn nicht an, Brudermörder.
Ich will ihn hier nicht begraben.
Hier ist es leer.
Leer. Nichts, woran man sich erinnert.
In Deine Hände übergeben wir, Allmächtiger,
die Seele unseres verstorbenen Bruders.
Seinen Körper übergeben wir der Erde und bitten Dich,
uns gottesfürchtig leben und uns in deiner Gunst sterben zu lassen.
Keine Versprechen jetzt, Quincy.
Gott möge demjenigen beistehen, der sich zwischen mich
und diese Rothaut stellt.
Auch eine Apachenfrau muss bald müde werden.
Die Frau ist nicht mehr bei ihm. - Die Spuren sind deutlich.
Er läuft nicht weg. - Heißt das, er will kämpfen?
Wenn er das möchte. - Quincy!
Ich glaube, er ist umgekehrt und führt uns im Kreis herum.
Ich weiß. - Was macht er?
Er sucht sich den richtigen Platz. - Was soll das heißen?
Für euch ist das nur Ödland. Felsen, Gestrüpp, Wüste.
Und noch mehr Felsen. Versteinertes Land, das die Sonne ausgesogen hat.
Man kann nichts darauf anbauen und nichts damit anfangen,
also verflucht man es und sieht überall nur Einöde.
So sehen wir das.
Für die Rothaut ist es sein Land.
Er erwartet nichts von ihm und erzwingt auch nichts.
Für ihn ist es fast wie ein Mensch.
Es lebt und bewegt sich.
Und es ist ein guter Ort, um gegen uns zu kämpfen.
Manchmal machst du mir Angst, Quincy.
Wann?
Nur ein Pferd, in diese Richtung. - Vielleicht hat er das andere freigelassen.
Vielleicht, vielleicht auch nicht. - Er hat uns an sich vorbeiziehen lassen.
Wir sollten zurückreiten und nachsehen, wo er abgebogen ist.
Und was, wenn er doch weitergeritten ist?
Dann verlieren wir nur etwas Zeit. Besser als den Skalp.
Du rätst nur. - Wir beide tun das!
Okay, Quincy! Wie geht's weiter?
Verteilt euch und sucht die Stelle, wo er abgebogen ist.
Haltet die Augen auf! Die Rothaut wird uns nicht viele Fehler durchgehen lassen.
Was ist?
Sieh dich mal um, Jubal.
Findest du nicht, dass das ein perfekter Ort zum Morden ist?
Von dort oben auf den Felsen wären wir ein leichtes Ziel für ihn.
Dann müssen wir eben nur ein bisschen klettern.
Und ihm direkt in die Arme klettern?
Er kann nicht auf beiden Seiten sein.
Aber vor oder hinter uns.
Sobald wir anfangen, zu klettern, sind wir unbeweglich.
Als wären wir gelähmt. Außerdem ist es zu steil und wir haben Pferde!
Wir können unsere Pferde nicht da hochziehen und auch noch schnell sein.
Du glaubst, er sitzt da oben, Quincy?
Kann gut sein. - Er hat dich vor Angst gelähmt, Captain.
Das ist doch nur 'ne dreckige Rothaut. - Ein halber Apache.
Und wir sind zehn Mann! - Heute morgen waren wir noch elf.
Du scheinst ziemlich sicher zu sein, dass er uns angreift.
Wir haben seine Frau vergewaltigt und einen Bruder umgebracht.
Sollen wir warten, bis es dunkel ist? - Das würde nicht viel bringen.
Wir müssten schnell über unbekanntes Terrain reiten.
Wir drehen um und versuchen, ihn zu umgehen.
Das kostet zu viel Zeit.
Du bist blind, Jubal. Vor lauter Hass siehst du nichts.
Ihn zu umgehen heißt fünf oder zehn Meilen!
Dann brauchen wir bis morgen Mittag, um ihm wieder auf der Spur zu sein.
Ich bring denjenigen um, der ihn davonkommen lässt!
Ich hab das heute morgen ernst gemeint!
Sitz auf. Haltet euch geduckt...
... und reitet wie der Teufel.
Quincy! Josh!
Hall! Jemand muss ihn rausholen! - Der ist bestimmt schon tot, Gavin.
Woher weißt du das? Vielleicht ist er nur verletzt.
Bete lieber, dass er tot ist. - Das geht auf dich, Jubal.
Du hältst lieber den Mund, Quincy!
Wir wissen, wo er steckt. Wir zingeln ihn ein.
Es gibt hundert Wege da raus. - Logan, Malechie!
Ihr bleibt bei den Pferden. Wir gehen rein.
Okay, los geht's.
Hier drüben! Schnell!
Beim heiligen Hurenhaus!
Ein scheiß Ort, um zu sterben. - Dafür gibt es keinen guten Ort.
Da hast du wohl recht. Die Rothaut war da.
Er hat mich am Haar gepackt und einfach nur angestarrt.
Ich glaube, Josh hat recht wegen dieses Kojoten.
Ich will nicht sterben!
Holen wir ihn hier raus!
Komm, Hall! - Vorsichtig!
Gott, wir bitten Dich, erhöre unsere Gebete,
und verschone alle, die Dir ihre Sünden beichten,
auf dass deren Gewissen von allen Sünden
reingewaschen werde durch Deine göttliche Gnade.
Durch Christus, unseren Herrn. Amen.
Hab Mitleid mit mir, durch deine Liebe und Güte.
Wasch mich durch Deine grenzenlose Gnade von allen Sünden rein.
Wasch mich sauber vom Frevel und reinige mich von meinen Sünden,
da ich meine Missetaten bekenne. Meine Sünde ist offenbar.
Gegen Dich, und nur Dich, habe ich gesündigt.
Deine Worte bringen nichts, Schotte. Mach dein Buch zu.
Ich denke gerade an eine hübsche kleine Hure aus Lordsburg.
Nye... Nye!
Ich kannte mal ein hübsches kleines Mädchen.
Ich hatte mal ein hübsches kleines Mädchen, eine hübsche kleine Hure in Lordsburg...
Komm raus!
Er lässt euch nur wissen, dass er da ist.
Willst du ihn einfach liegenlassen?
Naja... Wir können ihm ja nicht den ganzen Tag beim Sterben zusehen.
Mir reicht's mit dir, Jubal! Verschwinde!
Möge Gott dich dafür strafen, was für ein Mensch du bist!
Wage es nicht.
Wir sitzen auf dem Präsentierteller!
Hat jemand gesehen, woher die Schüsse kamen? - Vom Berg!
Quincy! - Steigt auf und reitet außer Schussweite!
Quincy! Ich glaube, meine Schulter ist gebrochen.
Schaffst du es bis zum Pferd? - Es muss irgendwie gehen.
Helft ihm runter!
Vorsichtig, Josh. - Wir können den Berg umgehen und ihn von hinten angreifen.
Malechie, bleib bei den Pferden.
Okay.
Nichts?
Nichts.
Die Rothaut hat ihn erwischt.
Das wissen wir nicht. - Ich denke, doch.
Als hätte sich der Boden aufgetan und ihn verschlungen.
Man kann nicht bekämpfen, was man nicht sieht.
Er wird uns umbringen. Einen nach dem anderen.
Bis keiner mehr übrig ist.
Das sieht übel aus. Josh braucht einen Arzt.
Harv hat recht. Ohne Hilfe überlebt er nicht.
Wir reiten morgen zurück.
Nein.
Keiner wird hier weglaufen.
Du kannst ja bleiben, Jubal.
Wir anderen reiten morgen früh zurück.
Ihr habt Earl gesehen. Ihr habt alle gesehen, was er mit ihm gemacht hat.
Ohne Arzt sterbe ich.
Sehe ich auch so.
Auge um Auge. Darum geht's dir doch, Jubal.
Wir sind hergekommen, um einen Mörder-Bastard zu hängen,
und das werden wir! - Was ist los mit dir?
Er hat uns geschlagen! Siehst du das nicht?
Bruder, Harvey hat offenbar seinen Sinn für Gerechtigkeit verloren.
Ihr jagt einen Mann, weil er halb Apache ist.
Ihr habt vergewaltigt und gemordet, um euren Durst zu stillen.
Nennt das um Gottes Willen nicht Gerechtigkeit. - Unser Betbruder!
Was unterscheidet dich? Du bist mitgeritten.
Du hast genauso schmutzige Hände!
Drei von uns...
vielleicht sogar vier sind tot und einer ist schwer verletzt. Wir reiten morgen zurück.
Fahr zur Hölle, Quincy Whitmore! Mir reicht dein Geschwätz!
Ich will dich nicht umbringen, Quincy, aber bei Gott das werde ich, hier und jetzt,
wenn du mich dazu zwingst. Wir bleiben!
Sag es. Laut und deutlich!
Wir bleiben, bis diese Apachen-Rothaut hängt!
Glaubst du, deine Pistole kann uns aufhalten?
Ja, tue ich. Sag es, Quincy!
Sprich schon! Wenn du ihm nachgibst, sind wir kein bisschen besser als er.
Wir bleiben.
Bis diese Apachen-Rothaut hängt.
Josh und ich gehen, Jubal.
Ich hätte auch nie geglaubt, dass du den Mumm dazu hast.
Die Rothaut hat uns besiegt und Josh braucht einen Arzt.
Elias!
Wenn sich deine Decke bewegt, ist dein Bruder tot.
Fertig, Josh? - Jubal, ich brauche einen Arzt. Sonst würde ich bleiben.
Das weiß ich doch, Josh!
Irgendwann ist bei jedem mal Schluss.
Ich nehm dir das nicht übel.
Wer Leute bedroht, mit denen er gegessen hat und geritten ist,
der sollte auch besser gehen.
Es tut mir leid, Quincy!
Wir haben auf dich gebaut. Aber nach letzter Nacht lässt du uns keine Wahl.
Ich kann Leute nicht leiden, die einen Freund im Stich lassen.
Knall sie ab.
Lass das.
Quincy!
Soll ich ihm nachreiten, Jubal? - Ja!
Bring ihn nur um, wenn es sein muss. Und ihr zwei?
Legt eure Waffen dort rüber. Na los!
Ärger bringt euch nur 'ne Kugel ein. Vergesst das nicht.
Wenn der Apache auftaucht, nehmt ihr euch die Waffen wieder.
Bis dahin haltet ihr mindestens zwei Meter Abstand. Jetzt kümmert euch um Quincy.
Sei vorsichtig! - Okay, Jubal.
Lasst mich in Ruhe.
Quincy.
Quincy, ich...
Earl...
Earl war der Jüngste.
Er war gerade mal 16, als der Krieg losging.
Es gab vorher nichts, und nachher auch nicht.
Verstehst du, Quincy?
Ich muss diese Rothaut tot sehen. Ich kann nichts dagegen machen.
Du wusstest es! Ich hab's dir doch gesagt!
Ich hasse dich nicht, Jubal.
Vor zehn Jahren...
hätte ich dich für letzte Nacht umgebracht.
Mein Gott!
Ihr hättet uns in Chicamauga sehen sollen.
Dieser verfluchte George Thomas! Der Teufel soll ihn holen,
für all die Männer, die an diesem Tag gestorben sind.
Hooker hatte den Kamm eingenommen,
und man konnte die Schreie der Männer hören.
Als sie starben.
Es ist wie eine Blume, die in der Nacht wächst.
Wisst ihr...
Ich wollte immer einen Hund.
Als ich noch klein war.
Aber...
Wie lange ist das jetzt her?
Über vier Stunden. Fast schon fünf.
Wieso brauchst du so lange, Elias?
Der kommt nicht mehr.
Meine Geduld ist am Ende, Malechie. Also Mund zu und Klappe halten!
Du weißt, dass es stimmt.
Du wirst ihn nie wiedersehen.
Er liegt irgendwo da draußen. Wie Josh.
Vielleicht hatte er weniger Glück.
Er wird kommen!
Okay. Deckt ihn mit Steinen zu. Das hält die Geier ab.
Schnell. Beeil dich mit dem Feuer, Gavin.
Wir sollten das Risiko nicht eingehen.
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