Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
(Melodie im Gameboy)
(Klopfen)
Was? - Gib mir mein Portemonnaie, Jonas!
(Jonas stöhnt.) Im Handschuhfach. Da! Bitte!
Danke! Und machst du vielleicht mal das Ding aus?
Du wirst dir noch die Augen verderben.
Ich brauche nur 2 Minuten. Ich bin da drüben.
(Er stöhnt.) Ich weiß!
(Melodie im Gameboy)
Nein! Scheiße! Doch nicht jetzt!
Lass mich bloß nicht hängen!
Komm schon! ... Verdammte Scheiße!
(Er atmet heftig.)
(Er verriegelt die Tür.)
Mach auf, Jonas! Warum machst du das?
Warum machst du das?
Er kommt! Mach bitte auf!
Jonas, bitte! Verdammt, mach auf!
Jonas, mach schon auf! Warum hast du verriegelt?
Jo! Was ist los? Ich habe doch gesagt, ich bin da drüben.
Ich konnte dich sehen.
(Jonas weint.) He, mein Großer!
Was ist denn? Rede mit mir!
Was ist passiert? Jonas! ... Oh, Jo! Jo!
Beruhige dich, mein Großer! Beruhige dich!
Dir wird nichts passieren. Hm?
Du weißt, du bist in Sicherheit, Jonas.
Na komm, mein Großer! Beruhige dich!
Es wird jetzt nichts Schlimmes mehr passieren! Okay?
Hörst du?
Das wird schon, mein Großer!
Wirst sehen!
VERGISS MICH NICHT
Dauert nicht mehr lange. Wir fahren bald los.
Wohin fahren wir?
Oh la, la, la! Das blutet noch heftig. Warte!
Hier! - Danke!
Ich bin Caroline Rivasseau.
Sagt dir das nichts?
Wir waren zusammen in der 8. und 9. Klasse.
Na ja! Das ist völlig normal.
Wir haben uns enorm verändert. Besonders du!
Niemals hätte ich dich wiedererkannt.
Erst als ich im Ausweis den Namen Jonas Cassetti gesehen habe.
Du erinnerst dich gar nicht? Weißt du nicht mehr?
Du wolltest im Unterricht nicht neben mir sitzen.
Ja, doch! - Das vergisst man nicht.
Ich war unheimlich traurig,
als du die Schule verlassen hast.
Das waren meine Eltern.
Die dachten, es wäre das Beste für mich.
Ja. Die wollten dich beschützen.
Das hätte ich für meine Kinder auch getan.
Du hast Kinder? - Ja, zwei.
Ich zeige dir Fotos.
Hier! Also ...
Das ist Charlie und das ist Maxime.
Oh, sympathische Jungs! - Danke! (Sie lacht.)
Und ansonsten äh ...
Ich nehme an, dass du das oft gefragt wirst. Wurde noch
was rausgefunden wegen ... - Nein!
Los, wir fahren!
Ihr seid also mal
auf derselben Schule gewesen? - Ja, genau!
Hast du da schon so viel Mist gebaut?
He, lass ihn in Ruhe! Niemand ist netter als Jonas.
Möchtest du was trinken?
Caroline kommt nicht? - Caro fährt gerade Streife.
Ich kümmere mich um dich.
Willst du nun was trinken oder nicht?
Offenbar ist es nicht das 1. Mal, dass du im "Boys" randalierst.
Stimmt das?
Bestätigst du das?
Ja. Nur dieses Mal kann ich nichts dafür.
Da habe ich was anderes gehört.
Aber ich bin hier, um auch dich anzuhören.
(Instrumentalmusik)
Soll ich weiterreden?
Interessiert Sie wirklich meine Geschichte?
Lass mich in Ruhe!
Lass mich los, verdammt!
Nein! - Aaaah!
Du mieses Schwein!
Du hast ihn in den Arm gebissen? - Halb so wild.
Der hat eine Elefantenhaut.
Dir ist schon klar, dass er dieses Mal Anzeige erstattet!
Ist dir egal? - Ich weiß sowieso nicht,
warum ich in diesen scheiß Klub immer wieder gehe.
Problem gelöst!
Du wirst für längere Zeit keinen Fuß mehr reinsetzen.
Darf ich gehen?
Hast du mir nichts mehr zu sagen?
Gut! Dann kannst du nach Hause gehen.
(Freiton)
"Hallo! Hier ist Samuel.
Ich kann gerade nicht drangehen. Hinterlasst mir eine Nachricht!"
Sam?
Sam, mach auf!
Sam! Das nervt, Mann!
(Neuer Job)
(Mann) "Fun-Radio. Da sind wir wieder.
Es steht ein neues Schuljahr an und das ist total uncool.
Die Lehrer, die Hausaufgaben, die Eltern am Hals.
Freunde! Der Start ist mega ätzend.
Fun-Radio hilft euch, mit guter Laune aus dem Bett zu steigen.
Den Anfang macht 'No Doubt' mit ihrem Hit 'Don't speak'."
(Radio) "Die Verfolger von Lady Di werden von allen Seiten verurteilt."
Es heißt sicher, die Paparazzi sind schuld.
Jetzt ist sie tot! - Morgen sagen sie,
die Paparazzi haben den Fahrer abgefüllt!
Blödsinn! - Das spielt auch eine Rolle!
Geht's gut, mein Großer? - Ja.
Bist du so weit? - Hm.
Möchtest du einen Orangensaft?
Nein, schon gut! - Ich glaube, dann
fahren wir mal. Aufbruch in 5 Minuten?
Hm. ... Aua!
Das tut weh, wenn du so kratzt, blöder Köter!
Spricht nicht so mit ihm! - Das ist nur ein Hund.
Komm her, mein Fripou! Ich habe dich lieb. Du bist so hübsch.
(Frau) Guten Tag! Du musst in den 2. Stock.
(Schüler) Guten Tag!
(Frau) Guten Tag! Schön, euch wiederzusehen!
Guten Tag! - Guten Tag!
Guten Tag!
Ah, Monsieur Cassetti!
Na los! Mit einem Lächeln!
(Schülerin) Jonas?
Jonas! Hier! - Ah!
Hi! Entschuldigung!
Entschuldigung!
Salut! - Salut!
Alles gut, Jonas? - Alles gut.
Dein T-Shirt ist super.
Danke!
Also? Wie waren deine Ferien?
Na ja! Wir waren in den Bergen.
Das war ein bisschen nervig. Und deine?
Na ja! Die Ferien dieses Jahr mit dem, was mit meiner Mutter war ...
Was mit deiner Mutter?
Na ... Sie ist gestorben!
Was?
Ich habe dir gesagt, dass sie krank war.
Äh ... Nein. Das habe ich nicht gewusst.
Also, es tut mir sehr leid! - Ähm ... Doch! Ich habe es dir
auf der Schulfeier gesagt. - Ähm ...
Weißt du das nicht mehr? - Äh ... Moment mal!
Warum hast du nicht angerufen? - Ich habe deine Nummer nicht.
Außerdem steht die nicht im Telefonbuch.
Es wäre toll, wenn wir dies Jahr zusammen wären.
Wie jetzt? - In derselben Klasse.
Ach so! Ja.
Ja. Das wäre cool.
Hast du was von Nico gehört? - Nein.
Ach wirklich? Gab es Streit?
Ruhe, bitte! Nach euch
habe ich noch die Sekundarstufe. Danke! Erst mal
Guten Tag zusammen! (Alle) Guten Tag!
Ich heiße die alten und die neuen Schüler herzlich willkommen
und wünsche Ihnen viel Erfolg! (Alle) Danke!
Das 9. Schuljahr ist das Sprungbrett zu den Wahlfächern.
Es stellt die Weichen zu Ihren Zielen.
Zu den Begegnungen, die Sie machen werden.
Also ... (Die Tür fällt zu.)
Darf ich mich setzen? - Guten Tag, junger Mann!
Ja. Vor mir ist ein schöner Platz frei.
Beeilen Sie sich bitte!
Setzen Sie sich!
Nun setzen Sie sich!
Vielen Dank!
Ich habe Ihren Mitschülern erklärt, dass das 9. Schuljahr wichtig ist.
(Nichts zu verstehen)
Nein, da ist besetzt!
Jonas?
Darf ich neben dich? - Na ...
Entschuldigung!
Hallo? Das ist mein Platz!
Bist du taub? Verschwinde!
Das musst du entscheiden!
Ich? Nein! - Jonas! Sag ihm, er soll abhauen!
Jonas!
Okay! Weißt du was? Fick dich!
Sehr erfreut, Jonas!
Ich bin Nathan. Das heißt, ich bin ein Geschenk. Auf Hebräisch!
Okay! Ist cool!
(Mehrmaliges Klopfen) Los! Die Ferien sind vorbei.
Ich bitte um Ruhe! Also!
Assemat? - Anwesend.
Belgrade? - Anwesend.
Cassetti? - Anwesend.
Dewatter? - Anwesend.
Hivel?
(Mann) "Heute Morgen kamen 3 Personen dazu.
Martin Buckley ist geduldig. Das wird seine Hommage an Diana."
"Die Prinzessin ist gestorben und ich darf
an einer der schönsten Trauerzeremonien teilnehmen."
Gut! Möchtest du noch Püree? "Am 31. August ..."
Ja. Ja gern. - "... traf Diana mit Dodi ..."
Hier! - Danke!
"Sie waren zuvor im Urlaub ..." - Wie war der Start ins Schuljahr?
Du erzählst gar nichts. - Puh! Na ja ...
War nichts Besonderes.
Du hast nichts zu erzählen. Wie sind deine Mitschüler?
Sind auch Freunde von dir dabei? - Ja, ein paar.
Diese Idioten mit ihren Blumen! - "England ist in Trauer."
Dadurch kommt sie auch nicht wieder. ... Na, stimmt doch!
Ich weiß, dass ich dich damit nerve.
Aber es wäre gut, wenn du Nicolas mal anrufst.
Zumindest um zu erfahren, wie sein Start ins Schuljahr lief.
Er kann mich auch anrufen!
Ach, komm schon! Hör auf zu heulen!
Sie war nicht deine Schwester!
(Die Puppe singt in Englisch.)
Mein Schatz! - Was?
Können wir den Fernseher mal ausmachen?
Aber die "Guignol" dauern nur 2 Minuten.
Bitte! - Doch, Mama! Es gibt etwas.
Ein Neuer ist in der Klasse. - Ach ja?
Hm. Er ist ganz cool, glaube ich. - Also! Ist er cool oder
glaubst du, er ist cool? - Und wie ist sein Name?
Nathan. - Hast du mit ihm gesprochen?
Es ist schwierig, wenn man neu ist.
Ja klar! Das habe ich. Er sitzt neben mir.
Er wiederholt die Klasse und will mir helfen,
wenn ich zum Unterrichtsstoff eine Frage habe.
Na super! Oder? - Ja, wirklich!
Ja, das ist toll.
Und äh ... Da ist eine Sache. Er hat eine Narbe.
Die geht von hier ... bis hier etwa.
Was ist ihm denn passiert? - Keine Ahnung!
Dann pass gut auf, Jonas! - Worauf soll er bitte aufpassen?
Ich meine nur, er ... Er soll aufpassen.
(Mann) "Jonas!"
Jonas, wach auf!
(Er klopft.) Jonas, aufwachen!
Na los, du fauler Sack!
Warum hast du mich gestern nicht reingelassen?
Das fragst du mich im Ernst? - Was denn?
Ich war arbeiten. - Ah, okay!
Und da wirst du so übel zugerichtet?
Entschuldige! Habe ich dir wehgetan, Spatz?
Ich habe Durst. - Warte!
Bleib da!
Bleib einfach sitzen! - Danke!
Was soll das? Spinnst du? - Es ist aus!
Du mit deinen GRINDR-Profilen! Diese fertigen Typen, die du bumst!
Aber, Samuel ... - Halt deine Fresse!
Ich bitte dich nicht mal, dich zu ändern!
Das ist mir scheißegal. Ich bitte dich abzuhauen!
Ich habe deine Schlüssel genommen. Heute Abend bist du weg!
Pack jetzt! Den Rest bringe ich zum Krankenhaus. Klar?
Ich rede mit dir! - Ja, ist gut!
Ich will dich nicht mehr sehen.
Du bist der letzte Dreck!
(Samuel schließt die Tür.)
(Frau) "Ein erneuter Amoklauf überschattet die Nachrichten heute.
Er ereignete sich in Louisiana.
Ein Mann hat in einem Kino von La Fayette das Feuer eröffnet
und dabei 2 Menschen getötet und 7 weitere verletzt,
bevor er sich selbst richtete. Das Drama ..."
Ja. Ich hoffe, es ist bald so weit. Ich gebe ihn dir.
Jonas! Was machst du denn hier?
Heute ist dein freier Tag. - Nein.
Ganz sicher? - Ja.
Hast du dich wieder geprügelt? - Alles gut! Keine Sorge!
Henri! Sieh mal, wer uns besucht!
Gestern habe ich Henri gesagt: "Ich weiß, dass unser Jonas kommt!"
Henri! Haben Sie gut geschlafen?
Wie denn?
Was für ein gutes Jungchen! Was für ein gutes Jungchen!
Was haben Sie denn da? - Ach, das ...
Das ist beim Boxen passiert. Nichts Schlimmes.
Haben Sie für heute was geplant? - Ich werde in der Nähe bleiben.
Ich habe meine Sachen, was zu lesen dabei.
Hm. Das könnte dauern! - Ich weiß, ja.
Also dann, Henri!
Showtime!
Gut! Komm noch mal her, mein kleiner Schatz!
Bis nachher! ... Willst du mir noch etwas sagen?
(Henri) Ich liebe dich!
Gut! Je schneller wir gehen, desto schneller kommen wir zurück.
Dann bis nachher! Bis nachher!
Was ist los, Henri? Warum dieser wehleidige Hundeblick?
Wenn es schiefgeht, dann möchte ich, dass Sie
die Nachricht überbringen. - Warum?
Das kommt nicht infrage, und es ist nicht meine Aufgabe!
Ich verhandle nicht! Ich werde schon das 3. Mal
aufgeschnitten. Das geht bestimmt nicht gut.
He! Warum sagen Sie das?
Niemand wird sterben!
Ich war früher wie Sie.
Hübsch, groß, eine Nervensäge.
Etwas muskulöser. Na ja!
Sie haben noch keine Ahnung davon. Aber ...
Es ist echt mies, alt zu werden!
Doch, ich weiß das!
Schmeckt es Ihnen nicht? Nicht gut?
Es ist fettig.
Nehmen Sie von den Pommes!
Danke! - Machen Sie sich keine Sorgen!
Ihr Mann ist ein Terminator!
Haben Sie Neuigkeiten?
Hm? - Wegen Henri.
Nein, nein. Das ist meine Mutter.
Ah!
Schlechte Nachricht, Jo. Sein Herz hat versagt.
Bist du bei seiner Frau? Wir suchen sie.
(Die Frau weint.)
(Leise) Es tut mir leid!
(Mann) "Ja?"
Hier ist Nathan. - "Fünfte rechts."
Entschuldigung! Ich suche äh ... - Lass! Das bin ich.
Was? - Warte!
Was soll der Scheiß? Was ist denn das für eine Aktion?
Warte! - Nein, du wartest!
Siehst du diesen Typen hier? Ich komme, um den zu vögeln!
Ich gefalle dir überhaupt nicht? - Nein!
Nicht mal ein bisschen? - Nein!
Was ist dein Problem? Was bringt dir das?
Warum demütigst du dich so? - Na ja! Manchmal klappt's!
Viele wollen mir die Fresse polieren, aber bleiben!
Ich poliere dir nicht die Fresse. - Cool!
Weißt du was? Ich finde dich in echt noch hübscher.
Super!
Also, was ist?
Was hast du denn gemacht? - Was?
Du hast da einen hässlichen Wirbel. - Hör auf!
Du hast zu viel Gel benutzt. - Schon gut! Lass sein!
Das klebt widerlich! Warte! - Guck mal!
Ist das nicht süß! - Ja. Wie 2 Mädchen!
He, lass das sein! Spinnst du?
Nathan! Hör auf, bitte!
Jetzt siehst du aber so hübsch aus.
Ich glaube, da läuft was. Oder? - Meinst du?
Das wäre ja eine Neuigkeit!
Die Schlacht spielt sich von Juli 1942 bis Februar 1943 ab.
Sie dauert also ...
... sieben Monate.
Dabei hatten 1939 Hitler und Stalin einen Nichtangriffspakt geschlossen.
Aber trotzdem startet Hitler im Jahr 1941
das Unternehmen Barbarossa in den UDSSR mit dem einzigen Ziel,
die slawische Bevölkerung und die Kommunisten zu vernichten.
Nathan? - Niemand bewegt sich!
Nathan? ... Nathan, hören Sie mich?
(Laut) Nathan!
Wo bin ich? - Im Geschichtsunterricht, Nathan.
Der Nichtangriffspakt. Erinnern Sie sich?
Ja, das sagt mir was. - Hm.
Geht's wieder? - Ja.
Manchmal fällt mein Blutdruck ab. - Ja.
Kann ich ins Krankenzimmer? - Ja sicher, gehen Sie!
Jonas! Begleitest du mich? - Ja, gehen Sie mit!
Falls es noch mal passiert. - Natürlich!
Alles gut? - Ja. Alles gut, alles gut.
Wir sind frei! - Okay!
Und was machen wir jetzt? - Komm mit!
Ah ja! Das kannst du echt gut.
Stört es dich, wenn ich quatsche? - Nein.
Wo warst du vorher? - Saint-Cyprien.
Bei den Pfarrern?
Ja, na und? - Hm.
Und warum bist du von da weg?
Rausgeflogen?
Du willst es nicht sagen. - Echt jetzt!
Das ist eine komplizierte Geschichte.
Okay!
Warum siehst du mich so an?
He, Nathan! - Verdammt!
Kannst du was für dich behalten?
Ich habe keinen Bock, dass man mir hier auf den Sack geht.
Sag es!
Ja. Ich behalte das für mich.
Okay! Denn wenn du quatschst ...
Hast du schon mal davon gehört, dass Pfarrer Kinder vergewaltigen?
Ja. - Ja? Na ja!
So war das seit der 4. Klasse. Ich meine ...
nicht wirklich. Es fing an mit Spielchen,
Zärtlichkeit, Streicheln. Ich habe nicht mitgekriegt,
worum es ging. Aber letztes Jahr ...
... sind wir allein in der Kapelle gewesen.
Und da ... sollte ich ihm einen blasen.
Auf einmal! ... Er hat meinen Kopf genommen,
hat mich auf die Knie gedrückt und mir seinen
widerlichen, alten Schwanz in den Mund gesteckt.
Willst du die Fortsetzung hören?
Ich habe ihn gebissen. Mit aller Kraft die Zähne zusammengebissen!
Und er: "Hurensohn! Lass los! Ich töte dich!"
Aber ich blieb dran, wie ein Hund mit seinem Knochen!
Dann hat er vom Altar den Kelch genommen
und zack ... Davon habe ich die!
Dreckige Geschichte, hä? - Und was haben deine Eltern gemacht?
Waren die nicht bei den Bullen? - Aber sicher! Was denkst du denn?
Es gibt einen Prozess und so. ... Übrigens!
Wenn du willst, kannst du mit mir mitkommen.
Was sagst du?
Äh ...
Warte! ... Mist!
Komm mit! Sei still!
Ist hier jemand?
Wo?
Wann fängt die Pause an? - Keine Ahnung!
In 5 Minuten vielleicht.
He! Du wirst doch hier nicht rauchen.
Willst du? - Nein, ich rauche nicht!
Du machst so was nicht, hä? - Was?
In der Turnhalle eine rauchen,
aus dem Unterricht abhauen ... - Nein.
Warum hast du keine Freunde?
Ich bin seit fast 3 Wochen hier und sehe dich nie mit jemandem reden.
Ist nicht wahr! Ich habe Freunde.
Ich spreche mit einem Haufen Leute. - Lügner!
Doch! ... Letztes Jahr hatte ich einen Freund.
Dann trennten sich seine Eltern. Sein Vater blieb hier.
Seine Mutter zog in die Bretagne.
Mach's kurz! Sein Name? - Von wem?
Deinem "besten" Freund! - Nicolas!
Er ist nicht mehr mein Freund. - Weil er mit seiner Mutter wegzog
und nicht bei dir blieb! Nicht? - Nicht bei mir!
Bei seinem Vater. - Doch, bei dir!
Weil du in ihn verliebt warst. - Hör auf!
Du warst in ihn verliebt, und du hasst ihn auf den Tod.
Weil er dich verlassen hat.
Jetzt mach mal nicht so ein Gesicht!
Es ist echt cool, Jungs zu lieben!
Okay! - Wirklich!
Okay!
Hier, zieh mal! Das wird dich entspannen.
Nein!
Einen Zug!
Was macht das mit mir?
(Schulglocke)
Hm ... Kummer und Scheiße!
(Er hustet.)
Mir ist schwindelig.
Komm!
Na komm!
(Nichts zu verstehen)
(Er klingelt.)
He! Was suchen Sie hier?
Ich bin's, Monsieur Badet! Jonas.
Jo ... Jonas, verdammt! Ich dachte,
es sei wieder einer von den Drogensüchtigen.
Wissen Sie, wo meine Eltern sind? - Die sind für ein paar Tage weg.
Aber ich weiß nicht, wohin. ... Was hast du da?
Hä? Steckst du wieder in der Scheiße?
Sagen Sie nicht, dass ich da war! Dann machen die sich nur Sorgen.
Das will ich nicht. - Wenn ich nichts sagen soll,
dann sag ich nichts! Hm? Du hast noch dein Motorrad.
Ich habe immer davon geträumt, eins zu haben.
Hm. Ich guck mal, ob sie einen Zweitschlüssel dagelassen haben.
Okay! Wenn du was brauchst ... - Danke, Monsieur Badet! Gute Nacht!
(Der Motor startet nicht.)
Scheißdreck!
Guten Abend, Monsieur!
Brauchen Sie etwas?
Ich möchte ...
Ich äh ...
Also! Ich möchte ein Zimmer.
Ja gut! Für ... wie viele Nächte?
Ähm ... Eine auf jeden Fall.
Okay! Möchten Sie mit oder ohne Meerblick?
Was ändert das?
Für mich nicht viel. Aber Ihre Vorlieben
kenne ich nicht. Ihren Geschmack. - Dann mit!
Mit Meerblick. Ist gut!
Hm. - Dann bitte Ihre EC-Karte, Monsieur!
Vielen Dank!
(Leonard schreibt.)
Jonas Cassetti. Jonas. Lustig! Das sagt mir was.
Kennen wir uns von irgendwoher?
Oder aber ...
Wäre es möglich, dass ...
Achtung! Sie bluten aus der Nase! - Was?
Sie haben Nasenbluten!
Ah ja! Das passiert andauernd.
(Leise) Ist das Zimmer teuer? - Bitte?
Ist das Zimmer teuer? - Es kostet 140 Euro die Nacht.
Und mit Frühstück kostet es 160. - Verdammt!
Soll ich das Frühstück abziehen? - Ja.
Ohne Frühstück.
(Der Rauchmelder piept.)
(Signalton)
(Klopfen) - Monsieur?
Monsieur! Was ist los?
Antworten Sie! Monsieur! Was ist los?
(Wieder Klopfen) - Monsieur! Ich komme rein!
(Wieder Klopfen)
Lässt du mich ziehen?
Sachte, Gainsbourg!
Sag mal! Was haben deine Eltern gemeint? Geht's klar?
Sie wollen drüber nachdenken. - Was heißt das?
Dass meine Mutter mit deiner sprechen will.
Alles klar, ihr Schwuchteln? - Was willst du?
Gib mir 'ne Kippe!
Uh, 'ne Kippe! Was denn?
1.000 Jahre, um 'ne Kippe rauszuholen, oder was?
Danke!
Mach dich nicht verrückt!
Samstag Kino oder was?
Ja.
(Mutter) Nein. Machen Sie sich keine Umstände!
Wir bringen ihn vorbei.
Ja. Die Telefonnummer habe ich, falls wir ihn mal erreichen müssen.
Äh ... Nein! Ich danke Ihnen.
Das ist wirklich nett.
Oh ja, einen schönen Abend! Auf Wiederhören!
Also ehrlich! Nathans Mutter ist unheimlich nett.
Also klappt es? Ist das okay?
Also klappt es? Ist das okay? - Ja, geht klar!
Ich freue mich mega. - Das wird cool!
Hallo, Jungs! Alles klar? Ich und mein Kumpel fragen uns:
Wie macht ihr das beim Bumsen?
Sein Schwanz muss ja mini sein, weil sonst ...
Du musst echt einen kleinen Schwanz haben.
Ich habe mich also gefragt, wie das alles möglich ist und so.
Na los! Gib mir 'ne Kippe! - Willst du dir jetzt jeden Tag
eine schlauchen? - Wie? Hast du ein Problem damit?
Was? ... Ich warne dich! Also ganz echt!
Glotz mich nicht so an! - Du hast deine Kippe! Verpiss dich!
Was fällt dir ein, du Nichts! Du Haufen Scheiße!
Du Schwuchtel, verpiss du dich!
Lass das! Hör auf! - Hau ab!
Hau du ab! Mit mir spricht keiner so!
Und du glotz mich nicht an mit deinem Arschgesicht!
Das bringt doch nichts!
Die sollen abhauen, diese scheiß Schwuchteln!
He, Jungs! Seht mal, wie Jojo ihn anstarrt!
Du bist doch ... Echt, du bist krank.
Du bist wirklich komplett krank.
Soll ich dir meinen Schwanz zeigen?
Ist es das, was du willst? Also, wenn du ...
(Mann) Ich will alle in 2 Minuten in der Turnhalle sehen!
Und jetzt stellen sich bitte alle auf zum Aufwärmen!
Aufwachen!
Und bitte nicht auf den Matten rumlaufen! Danke!
Wir fangen mal an mit dem Aufwärmen der Handgelenke,
wenn Sie nichts dagegen haben. - Monsieur!
(Ein Junge stöhnt.)
Oh nein! Was ist los?
Ist alles okay mit dir, Junge?
Tut dir was weh? (Er stöhnt.)
Atmen! Okay, gut! Komm! Ich helfe dir.
Leg dich hin! Komm mit! Komm mit! Das wird schon.
Leg dich jetzt da hin! ... Komm!
Du, los geh! Hol bitte die Krankenschwester!
Verdammt! Der scheißt sich ein!
(Lehrer) Alle sofort raus!
Es gehen alle in den Flur. - Raus mit euch!
Glaubst du, der schlaucht noch Kippen von mir?
Nein!
Was hast du denn reingemacht?
Du bist verrückt! Der stirbt aber nicht. Oder?
Für wen hältst du mich?
Gut gemacht! - (Lehrer) Raus!
Ich habe das in der Küche gefunden. - Was ist das?
Was haben Sie da oben gemacht?
Sie wollten sich doch nicht umbringen?
Nein! - "Nein"?
Hier gibt's viele Verrückte. - Ich habe nur eine Kippe geraucht.
Wo kommen Sie denn her?
Man darf nicht mehr rauchen. Nirgendwo!
Davon haben Sie nichts gewusst?
Alter Schwede! - Ist es nicht gut?
Doch, doch! Ähm ... Nur stark. Probier doch!
Also Cheers!
Nein, es geht.
Du bist ein bisschen schwächlich.
Was machst du beruflich?
Ich bin Krankenträger. - Was war das noch?
Man transportiert Kranke im Krankenhaus.
Ah ja! Ziemlich uncool.
Gefällt's dir? - Nicht besonders.
Hm. Ich hasse meinen Job auch.
Ach ja? Geht hier doch. Scheint entspannt zu sein.
Es ist ruhig. - Nein. Es ist ätzend.
Ich bin Mädchen für alles.
Warte ab! Du hast erst angefangen. - Woher weißt du, dass ich anfing?
Weil äh ...
Ich meine, das sieht man doch.
Es sieht wie ein Sommerjob aus.
Wir haben uns bestimmt noch nie gesehen?
Du bist ein komischer Typ.
Du verheimlichst doch was.
Zeig mal deine Tasche! - Was soll das?
Ich check nur, ob du Waffen hast. Ein Messer oder sonst was.
Quatsch! - Findest du das lustig?
Ich komme wieder und du hast hier alle umgebracht? Was dann?
Was ist das?
Das ist ein Gameboy. - Und das Ding funktioniert noch?
Ja klar!
Darf ich? - Leo? Was ist das für ein Saustall?
Ist der Alarm losgegangen oder was?
Äh ... Ja. Aber da ich da war, habe ich alles geregelt.
Du hast alles geregelt? - Nein, ich war's.
Ich habe geraucht in meinem Zimmer. - Wer ist das?
Ein Gast. - Oh Verzeihung, Monsieur!
Du bist ja jetzt da. Dann werde ich abhauen.
Okay! Gib mir noch 2 Minuten, bitte!
Dann lasse ich dich jetzt mit Psychopath und Co allein.
Gute Nacht, Gameboy! - Ja, mach's gut!
Und wenn du rauchen willst, geh raus! Das ist viel cooler.
Ah, Gameboy! Ich nerve dich noch mal.
Ich treffe mich mit meiner Freundin und Kumpels.
Wir gehen in einer Bar was trinken.
Du kannst gerne mit, statt dir hier die Pulsadern aufzuschneiden!
Kann ich ein bisschen Musik anmachen?
Stört dich nicht? - Ist okay!
(Mann) "Die unzugänglichste Sängerin Frankreichs,
Mylene Farmer, in einem Exklusiv-Interview."
Lass das! Das mag ich. - (Eine Frau singt in Französisch:)
♪ Dich, dessen Schreie niemand hört,
♪ dich suche ich
♪ in der Menschenmenge
♪ in dieser riesigen Stadt.
♪ Es hat gedauert, ... ♪
Das ist schön. Wer ist das?
♪ ... mein Fieber und meine Dummheit zu überwinden. ♪
Kannst du bitte ein bisschen lauter machen?
♪ Aber können wir denn unbekümmert sein,
♪ wenn wir nicht mehr unschuldig sind?
♪ Oh, Atlas!
♪ Ich habe das Eis der Stunden
♪ zerbrochen,
♪ hoch am Firmament,
♪ wo sich kein Windhauch regt.
♪ Dort erwarte ich dich
♪ zwischen dem Licht und dem Nichts ... ♪
So eine Scheiße!
(Frau) Alles okay?
Gut geschlafen?
Wie spät ist es?
Spät. ... Es ist spät.
Jedenfalls muss ich jetzt los.
Entschuldigung!
Bis später, Baby!
Gehst du? - Ja.
Wohin gehst du? - Woandershin.
Kommst du schnell wieder von "Woandershin?"
Ja.
Da bist du ja, Gameboy! Hast du gut geschlafen?
Aber ja! Er hat ganz doll Heia gemacht. ... Hä?
Du siehst scheiße aus!
(Jonas' Mutter) Hast du gesehen, Jonas?
Das Haus ist fantastisch.
Ja. - Mit dem Pool und so ...
Wollen Sie auch ganz sicher nichts?
Einen Kaffee? Irgendetwas Kaltes?
Nein, vielen Dank! Gern beim nächsten Mal.
Mein Mann wartet. Wir gehen im Centre Mayol einkaufen.
Im Centre Mayol am Samstag? Da ist es brechend voll.
Wir müssen in der Woche arbeiten. Also ...
Ah ja, sicher! Verzeihung!
Jonas hat mir nicht gesagt, dass Sie schwanger sind.
Wird Ihnen das nicht zu viel? - Nein. Mein Mann ist im Ausland.
Ich freue mich über Leute im Haus. - Kommt er bald wieder?
In 3 Wochen.
Gerade rechtzeitig zu seiner Geburt.
Es wird also ein kleiner Junge.
Es wird ein kleiner Leonard.
Falls wir es uns nicht anders überlegen.
Ich glaube, dass er früher kommt als geplant.
Ja, komm früher raus! Weil ich dich sehen möchte.
Na los, Leo! Ich will dich sehen! - Hör auf, Nathan!
Ich freue mich jedenfalls, Sie kennenzulernen.
Wir werden uns oft sehen. Unsere Söhne sind vernarrt ineinander.
Super, dass Sie das so sehen!
Was meinen Sie?
Äh ... Ich meine gar nichts. Das habe ich nur so gesagt.
Ich werde dann mal gehen.
Äh ... Bis morgen! - Ja.
Sei artig! - Mach's gut!
Genau, morgen Abend. - Ja.
Antihistaminika sind in seiner Tasche gegen allergische Reaktionen.
Sie bekommen ihn unbeschädigt zurück.
Na gut! Viel Spaß! Auf Wiedersehen!
Hast du deine Badehose mit? - Ja.
Willst du schwimmen gehen? - Hm.
Oh, das geht zu schnell. Ich weiß nicht, wie du das machst.
Es ist einfach, sobald du das Teil geschnappt hast.
Willst du mal probieren? - Ich sehe dir lieber zu.
Nein, los versuch's! ... Na los! - Okay!
Es ist eigentlich wie ein Puzzle. - Wie mache ich das?
Du musst mit den Teilen, die fallen, Linien bilden.
Drück da, um die Teile zu drehen. - Ja.
Damit kannst du sie verschieben.
Wo tu ich das hin? - So! ... Ja super!
Den musst du umdrehen. - Okay!
Ja perfekt!
Genau! Jetzt wo du das Teil kapiert hast, ist es das Ziel,
nie damit aufzuhören. Niemals!
(Melodie vom Gameboy)
Yes!
Siehst du? Du kannst es auch gut.
Gut, Mama! Wir sind so weit. - Super! Dann fahren wir los.
Was wollt ihr euch ansehen? - "Nowhere".
Oje! Ist das nicht zu vulgär? - Das ist Gregg Araki.
Eben! Bist du einverstanden? Nathans Geschmack
ist nicht jedermanns Geschmack! - Aber ich wollte den auch sehen.
Gut! Ihr seid ja alt genug.
Ich werde nicht für euch entscheiden.
Hast du das Handy dabei? - Ja.
Ihr habt ein Handy?
Ja, wie cool!
Nur falls es Probleme gibt.
Das ist kein Spielzeug! - Ja.
Komisches Geräusch! Dein Vater soll es in die Werkstatt bringen.
Hm. - Ich hole euch da ab,
wo wir uns immer treffen? - Ja.
Mama! Was machst du? - Schon gut! Nur eine einzige.
(Das Feuerzeug geht nicht an.) - Hier!
Danke!
Du sagst deinem Vater nichts!
Auf keinen Fall. Ich sage nichts.
Kleiner Idiot, echt!
Geht's dahinten? Der Rauch stört dich nicht, hoffe ich?
Ähm ... Na ja!
Bekomme ich auch eine, bitte? - Moment!
Weiß deine Mutter, dass du rauchst?
Nein, das weiß sie nicht.
Unser kleines Geheimnis also!
Die Lichter da drüben, das ist "Magic World". Oder?
Hm. - Ja klar!
Das kennst du aber doch! - Nein!
Nie mit deinen Eltern da? - Vergnügungsparks mögen sie nicht.
Zu viele Leute. - "Magic World" ist der Hammer!
Deine Eltern sind Idioten. - He!
Entschuldige!
Ich fahr mit dir ins "Magic World". - Okay!
Pass bloß auf, dass du nicht
so entstellt zurückkommst wie er damals!
Mama! - Was?
Weiß er nichts von deiner Bruchlandung?
Nein. - Mama! Hör auf!
Als er 9 war, waren wir mal im "Magic World".
Dort wollte er nur eins: Autoscooter fahren.
Aber er fuhr nicht eine Runde, nicht 5.
Er fuhr 10, 15, 25 Runden. Du kennst ihn ja:
"Los! Ich heiz auf dich drauf! Ich fahr in dich rein!"
Dann kamen ein paar Typen
und rammten den Rotzlappen immer. - Mama, hör auf!
Und Monsieur, ist mir scheißegal, machte weiter!
Er wurde heftig angefahren und flog dann aus dem Scooter raus.
Wenn ich sage "er flog raus", meine ich wie eine Rakete!
Er prallte mit dem Kopf gegen die Schutzplanke.
Und zack ... die Wange aufgeschlitzt!
Du bist fies, dass du das erzählst! - Du weißt,
dass ich deine Narbe mag, mein Schatz!
Sie verleiht dir viel Charme.
Jonas wird nicht das Gegenteil sagen.
Na, Jonas?
Nein!
Na, Gameboy? Hat es dir die Sprache verschlagen?
Willst du mich nicht in die Stadt bringen?
Warum? Haben wir es nicht gut hier?
Du bist krass! Ich brachte dich hierher, obwohl du besoffen warst.
Ich hätte dich wie einen Penner in der Bar lassen können.
Undankbar! - Vorsicht mit meinem Gameboy!
Was? - Sei vorsichtig damit!
Dein Gameboy? - Spinnst du?
Ups! Tut mir leid!
War keine Absicht!
Ah! Hallo!
Mama? Jonas.
Jonas? Mama!
Aha ja! Ich glaube, ihr kennt euch schon.
Entschuldigung!
Hier! - Danke!
Alles gut?
Ja. - Du hast nichts gesagt,
seit wir hier sind. - Alles okay!
Du hast das mit dem Pfarrer doch nicht geglaubt!
Doch! - Das ist zu krass!
So was kann nicht passieren. - Nein, da irrst du dich!
Bist du sauer? - Nein.
Umso besser! Ich wäre traurig, wenn du sauer auf mich wärst.
Hier!
Wir können doch hier nicht spielen! - Nein, nimm den!
Der ist für dich. Ein Geschenk. - Das ist doch absurd!
Weißt du, wie teuer der ist? - Es macht mir Freude.
Wow! Du bist irre.
Danke!
(Filmmusik)
Irre, wie du dich verändert hast!
Dein Gesicht, deine Haare. Alles!
Was ist das da auf deiner Hand?
Das sind Tattoos, die ich gemacht habe.
Was? Ganz allein? - Ja.
Und am Auge? - Eine Prügelei.
Du meinst, du prügelst dich jetzt?
Hast du ihm das verpasst? - Was? Geht's noch?
Na, hätte sein können! - Das war im "Boys".
Im "Boys"!
Wo wohnst du? - Noch in der Stadt.
Und deine Eltern? - Auch. Sie sind nicht umgezogen.
Wie wir.
Und Ihr Mann?
Na ja! Ich glaube,
er hat es nicht ausgehalten, hier bei uns zu bleiben.
Er ist abgehauen. ... Wie du!
Seit wann verfolgst du mich eigentlich?
Ich verfolge dich nicht. - Lügner!
Das im Hotel ist Zufall? Und am Strand?
Oh ja!
Ich habe dich erwischt, du Idiot! - He, Leo!
Na, ich bin ihm auch ...
... per Zufall beim Bowling begegnet! Im Kino auch!
Erklärst du uns das?
Ich musste ...
Also! Ich musste ihn sehen!
(Leo lacht.) - Okay! Okay!
Du siehst mich. Ich bin hier. Sieh mich an!
Na komm, Gameboy! Erzähl meiner Mutter,
was du mir gestern gesagt hast!
Was?
Darum bist du doch hier! Du bist hergekommen. Also rede!
Du bist in meine Karre eingestiegen.
Hast dich hierherbringen lassen. - Scheiße! Es ist 17 Jahre her!
18! ... Es ist 18 Jahre her,
Jonas!
(Schreie und Röcheln)
(Ich verschwinde von hier!)
(Filmmusik)
(Ein Mann singt) ♪ Love, love! Love.
♪ Love, love! Love. ♪
Puh! Das Ende war ganz schön schräg.
Aber es war cool. Hat es dir gefallen?
Gibt's ein Problem?
Eine Nachricht.
Wer ist es?
Hör es dir an!
"Ich bin es, mein Schatz!
Meine Fruchtblase ist geplatzt. Die Klinik weiß Bescheid.
Die holen mich ab. Mach dir keine Sorgen!
Ich konnte Jonas' Mutter nicht erreichen. Also ruft sie an!
Sonst nehmt ihr ein Taxi und fahrt zu mir in die Klinik Saint-Michel.
Stell dir vor ... (Sie weint), dein Brüderchen kommt!"
"Das ist ja klasse!
Dann ruf ich mal meine Mutter an und sie kommt uns abholen."
"Nein!
Wir haben Besseres zu tun!"
"Nathan! Du bist ja irre!"
Da kommen wir nie rein. - Warum nicht?
Na, weil wir nicht alt genug sind. - Dir fehlt manchmal total der Mumm!
(Rockmusik. Er klingelt.)
Was gibt's denn, Kinder?
Wir wollen rein. - Keine Minderjährigen!
Ich bin 18! - Ja, schon klar! Und der?
Das ist mein fester Freund. Der ist auch 18.
Los, zieht Leine! Ihr kriegt Probleme und ich auch.
Wiedersehen, Monsieur! - Schönen Abend noch!
Na los! - Jetzt zieht Leine!
Verdammt! Was für ein Wichser, der Typ!
Wie der mit mir geredet hat! - Lass jetzt! Wir fahren nach Hause.
Ich rufe meine Mutter an. - Nein, ich will da rein!
He, beruhige dich mal! - Was?
Ich glaube, da musst du noch ein paar Jahre warten.
Können Sie uns helfen reinzukommen?
Hab's nicht so eilig! Sobald du da drin bist, siehst du,
wie traurig und hässlich es ist. - Scheißegal! Wir wollen es sehen.
Hm. Kennst du das "Dolce Vita"? Da kann ich euch reinbringen.
Ehrlich? - Ich kann euch hinbringen. Wollt ihr?
Nein, nein, schon gut! - Warte!
Ist es weit weg? - 10, 15 Minuten ...
Los, fahren wir! - Okay, cool!
Nathan! Wo willst du hin?
(Stöhnt) Was? Die wollen uns hier nicht. Siehst du doch!
Hör auf, immer so viel
Angst zu haben! Mit mir passiert dir nichts. Okay?
Jonas?
(Eine Frau singt in Französisch:)
♪ Geh nicht fort! ♪
(Er singt mit.) ♪ Wenn du sie liebst, geh nicht fort!
♪ Papa! Wenn du sie liebst, sag es ihr!
♪ Dass sie die Frau deines Lebens ist. ♪
Ist der Laden noch weit weg?
Nein, wir sind fast da. Keine Sorge!
Stört es Sie, wenn ich es leiser mache?
Gefällt dir das Lied nicht? - Nicht wirklich!
Du bist verrückt! Hör dir an, wie schön es ist!
(Er macht die Musik laut.)
♪ Geh nicht, wenn die Nacht anbricht.
♪ Nacht, du machst mir Angst. Nacht, du endest nie.
♪ Wie ein Dieb hat er sich davongestohlen - ohne mich.
♪ Wir werden nie wieder zu dritt ins Kino gehen.
♪ Nacht, du machst mir Angst. Nacht, du endest nie.
♪ Wie ein Dieb hat er sich
♪ davongestohlen - ohne mich. ♪
Wo sind wir denn hier? - Mach dir keinen Kopf!
Wir sind gleich da. - Das sagen Sie die ganze Zeit!
♪ Papa! Denk doch auch an mich ... ♪
(Immer noch Musik) Ha!
(Die Musik ist aus.) - Ach so! So einer bist du.
Können wir bitte umdrehen?
Deine kleine Narbe da ist süß! - He, fass mich nicht an!
Hoho! Beruhige dich! - Können wir umdrehen?
Schon gut! Entspann dich! - Fass mich nicht an!
Nathan! - Halt bloß die Fresse!
(Er schreit.) Scheiße!
(Er schluchzt laut.) Hör auf zu flennen!
Dein Kumpel atmet noch.
Du bleibst da! Du bleibst da, du kleiner Arsch!
Hilfe!
Hilfe! ... Nathan!
(Sie weint noch.)
Er war cool, mein Bruder.
Ich verstehe nur eins nicht. Warum hast du ...
... das damals nicht gesagt?
Ich weiß nicht.
Ich habe es nicht geschafft. Ich habe ...
... mich geschämt!
Geschämt wegen was?
Du warst 15!
Glauben Sie, es wäre möglich, dass er noch lebt?
Was soll ich dir darauf antworten?
Aber sicher lebt er noch!
Darf ich mir eine Zigarette nehmen?
Vielen Dank!
Komm schon! Er würde dich nicht so traurig sehen wollen.
Ich werde dann mal gehen.
Kannst du ihn bitte fahren?
Wo soll ich ihn denn hinbringen? Er hat keine Bleibe!
Mein Freund hat mich rausgeworfen!
Warum?
Weil ich ihn betrogen habe. - Öfter?
Öfter, ja.
Viel zu oft.
Aber warum?
Keine Ahnung!
Ich suche nach etwas, das es nicht gibt, glaube ich.
Ich hole meine Sachen.
Danke!
Wohin bringe ich dich jetzt? - Äh ...
Setz mich am Krankenhaus ab, bitte! - Was?
Das gibt's einen Ruheraum. Da kann ich schlafen.
Okay! Aber wohin gehst du dann? - Was weiß ich?
Ich finde was!
Ich habe eben nichts gesagt, weil ...
Weil ich meiner Mutter überhaupt nicht zustimme.
Ich glaube, Nathan ist tot!
Man hätte ihn längst gefunden.
Ja. Er ist tot.
Und wenn du ihn nicht im Wagen allein gelassen hättest,
wärt ihr jetzt sicher beide tot.
Verdammt! Nathan!
Nathan!
Hilfe!
Nein. Das darf nicht wahr sein!
(Mann) "Erinnerst du dich daran, den Mann im Kino gesehen zu haben?"
"Nein."
"Bist du dir sicher,
dass er aus dem 'Boys' kam, als ihr reingehen wolltet?"
"Ja, ja. Ich glaube." - "Du bist nicht sicher!"
Ich weiß nur noch, dass er auf der Straße war.
Wusstet ihr, du oder Nathan,
dass der Klub "Dolce Vita" nicht existiert?
Nein.
Bist du dir also sicher, dass Nathan und dieser Mann sich nicht kannten?
Was?
Könnten Sie bitte aufhören, Fragen zu stellen?
Nur noch eine letzte, ja?
Bestätige mir, dass er, nachdem er Nathan geschlagen hat,
dich aus dem Fahrzeug gelassen hat!
Stimmt das, ja?
(Leise) Ja.
Warum? - Wie? Wie "Warum"?
Ja! Warum hat er dich gehen lassen, Jonas?
(Eine Tür wird geöffnet.)
Du verstehst, warum ich dir die ganzen Fragen stelle?
Damit ich eine Chance habe, ihn zu finden.
(Polizist) Jonas!
Jonas!
Du musst dich erinnern!
Das ist nicht lustig. Ich weiß.
Das kann uns helfen. Jonas!
(Frau) "Sechs Tage und noch immer
keine Spur von Nathan Dewatter, dem 16-jährigen Jungen,
der seit letztem Samstag vermisst wird.
Der Jugendliche verbrachte den Abend mit einem Freund,
als er von einem Mann entführt wurde,
dessen Identität die Polizei zu ermitteln versucht.
Mehrere Personen bestätigen, den Jungen gesehen zu haben.
Aber diese Informationen werden mit Vorsicht behandelt."
Komm her!
Na, komm her! - Papa!
Es wird schon wieder, mein Junge!
Alles wird gut!
Das wird schon wieder, mein Junge!
Mach dir keine Sorgen!
Mach dir keine Sorgen!
Weißt du ...
Ich meine nicht jetzt, aber ...
Ich glaube, es wäre gut, wenn ...
... wir uns bald wiedersehen, um das alles in Ruhe zu bereden.
In aller Ruhe! Unter anderen Umständen.
Ich weiß nicht. Mal sehen!
Oder sonst addest du mich auf Facebook.
"LEO D." In Großbuchstaben und ein Punkt am Ende.
Ach!
Bin ich blöd! Das musst du ja schon wissen,
wo du mich doch ... ausspionierst! Nicht?
(Leo lacht laut.)
Macht's dir was aus, einen kleinen Umweg zu fahren?
Komm! Dauert auch nicht lange. - Was soll das jetzt wieder?
Vertrau mir einfach!
Du kannst mir vertrauen.
Da bekommst du mich nicht rein. Das sage ich dir.
Eine Stunde. ... Nur eine Stunde!
Warst du schon mal da? - Nein.
Ich auch nicht. Komm schon!
Komm! - Dein Ernst jetzt?
(Er stöhnt.)
Untertitelung 2018: Untertitel-Werkstatt Münster
JG. JONAS (Nicolas Bauwens): Sebastian Fitzner
JONAS (Felix Maritaud): Simon Derksen
NATHAN (Tommy-Lee Balk): Filipe Pirl
LEONARD (Ilian Bergala): Paul-Lino Krenz
NATHANS MUTTER (Aure Atika): Carolina Vera
JONAS' MUTTER (Marie Denarnaud): Marie Bierstedt
JONAS' VATER (Pierre Cartonnet): Gerrit Hamann
SCHÜLER/KARIERT (Marcel Bouzige): Tom Raczko
MANN IN LEDERJACKE (Nicolas Sartous): Robert Glatzeder
CAROLINE (Edith Saulnier): Henrike von Kuick
DAME (Annie Pardo): Karin Grüger
CAROLINE, 30 J. (Ingrid Graziani): Anna Amalie Blomeyer
SAMUEL (David Balot): Stefan Bräuler
GESCHICHTSLEHRER (Mathieu Lestrade): Dirk Talaga
POLIZIST 2015 (Daniel Lawless): Steven Merting
POLIZIST 1997 (Franck Libert): Marco Wittorf
GRINDR-TYP (Julien Nacache): Fabian Kluckert
SPORTLEHRER (Jeremie Poppe): Christoph Drobig
DIREKTORIN (Celine Defay): Sabine Walkenbach
HENRI (Bernard Massoni): Uwe Karpa
BADET: Matthias Klages
Weitere Sprecher: Dirc Simpson, Martin Schubach, Nico Nothnagel
Michael Noack, Johanna Schlag Magdalena Montasser, Jelena Baack
Ute Noack, Saskia Glück, Joseph und Ernst Krämer, Jonas Fuentes
Deutsche Bearbeitung: Interopa Film GmbH
Dialogbuch und Regie: Heike Kospach
Übersetzung: Lars Kitzmann
Produktionsleitung: Olaf Raschdorff
Aufnahmeleitung: Franziska Beland
Redaktion: Daniela Muck
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.