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In letzter Zeit gehe ich kaum aus dem Haus.
Ich bleib lieber bei meinen Studien, meiner Arbeit, meinen Gedanken.
Versuche mein Bestes, um den Geheimnissen auf die Spur zu kommen.
Eigentlich ist es gar nicht mein Haus.
Ich wühle in meinem Unterbewusstsein herum. Ohne Scham.
Die meisten menschlichen Begegnungen wirken belanglos auf mich. Unüberzeugend,
ganz und gar sentimental. Besonders die Begegnungen mit Frauen.
Ich suche nach der wahrhaftigsten Liebe im anderen Geschlecht.
Und nach dem wahrhaftigsten Sex in der Liebe.
Wo willst du hin, Chloe? - Wo bist du gewesen, Edgar?
Hast du es mit deinen Fantasien getrieben?
Du glaubst doch nicht, dass ich dich lieb? - Du liebst nur Gedanken.
Geistige Selbstbefriedigung. Du bist ein Diamant mit einem großen Makel.
Und als Juwelier muss ich es wissen.
War nicht so gemeint.
Welcher Teil der Liebe gehört zur Sexualität?
Sex ist das letzte große, menschliche Geheimnis.
Ich bitte dich. Ich bitte dich, Rocks, mach schneller!
Von wem redest du? - Halt den Mund! Schneller!
Hast du etwa einen anderen? - Schneller!
Hast du einen anderen?
Ist er das? - Hör nicht hin! Mach schneller!
Wie ist sein Name? - Keine Ahnung.
Hallo? Ja?
Heute? Am Nachmittag?
Ja. Ich weiß, das ist in der Nähe der Universität.
Was? Nein, ich bin nicht verheiratet.
Wer war das, Zoe? Er?
Lass mich schlafen. Ich muss nachher arbeiten.
Du hast gerade das Beste verloren, was du jemals hattest.
Und ich komme nie wieder!
Wie du meinst.
Sie arbeiten im Faldo Haus? - Wie bitte?
Ob Sie im Faldo Haus beschäftigt sind. - Ja.
Sind Sie von der Agentur? - Ja.
Komisch. Dass noch jemand kommt, hat man mir gar nicht gesagt.
Wissen Sie denn schon etwas Genaueres? So viel ich weiß, geht es um...
eine Diskussion zwischen Männern. Ich hoffe, es sind Professoren.
Sind Sie darauf spezialisiert, auf Doktoren und Professoren?
Spezialisiert? - Wie schnell sind Sie?
Wie schnell, oh, 130 in Steno und 110 auf der Maschine.
Sie haben gewonnen. - Ja.
Nur zu.
Oh! Verzeihen Sie bitte.
Was soll das? - Wir sind Stenografinnen.
Oh, nein, nein, nein. Das ist ja furchtbar.
Sie sind sehr unhöflich. - Ich bin Oscar, und ich bin im Begriff...
zu gehen. Das ist sehr bestürzend. Denn ich bin irgendwie überzeugt davon,
dass Sie es fertiggebracht hätten,
dass ich unvergessliche Dinge von mir gebe.
Sie werden Ihnen wieder einfallen.
Ich denke auch.
Verzeihen Sie, ich... - Danke,
dass Sie pünktlich sind. Kommen Sie!
Es sind bereits alle da. Alice? Zoe? - Ich bin Zoe.
Alice. - Alice.
Warte, wo willst du hin? - Alice.
Zoe. - Wenn Narziss im Garten bleibt,
dann gibt es ein Chaos. Es werden keine Erbsen mehr wachsen.
Und es wird keinen Fluchtweg geben. - Alice? Zoe? Kommen Sie.
Hysterie! Hysterie!
Monty und Peter. Monty ist ein deutscher Schriftsteller,
und Peter war einer meiner Studenten. - Und wenn das Thermometer kaputtgeht,
dann fließt das Quecksilber heraus. - Und Sevy ist ein Maler aus London.
Prägen Sie sich die Namen ein. - Was machen sie da?
Automatic writing. Das sind Botschaften aus dem Unterbewussten.
Unser beliebtestes Experiment. - Ein Junge schreit...
Das sollen wir aber nicht mitschreiben? Es ist schon schwierig genug,
wenn die Leute wach sind. - Sie haben Recht. Exakt.
Dann sind Sie ein Professor? - Das war ich.
Kein Fluchtweg. Keine Lösung.
An diesem Tag, unten am Fluss, und unter der Oberfläche, da waren...
Jede Menge Pferde liefen vorbei.
Was ist passiert? War es gut? - Dekadent.
Lass mich raten: Alice. - Zoe. Sie weiß, was sie will.
Und das bist nicht du. - Wäre ich auf der Suche,
würde ich's dir beweisen. - Ein Mann ist immer auf der Suche.
Pass doch auf! - Sag mal, Sevy.
Hast du das auf dem Kopf gemalt? - Meine Hand hat Flügel.
Sie macht alles ganz von allein.
Die Muse des automatic writing. - Was ist eine Muse?
Sehr gute Frage. - Sie hat schönes Haar...
und einen niedlichen Rock. - Schön, wenn's Ihnen gefällt.
Unsere Forschungen fangen sofort an. - Was ist das hier?
Ihre Uniform. - Verzeihung. Wir tragen Uniformen?
Die Suche nach der objektiven Wahrheit erfordert gewisse Opfer.
Niemand hat was von Uniformen erwähnt. - Wenn sie lieber gehen wollen?
Nein, das nicht.
Ob wir die Kleider behalten dürfen? - Was glaubst du, hat er...
mit diesen gewissen Opfern gemeint? - Keine Ahnung. Du hast Recht, schätz ich.
Das sind Doktoren oder Professoren, oder so. Er hat von Forschungen geredet.
Hoffentlich kommen da nicht so viele technische Ausdrücke vor.
Alice? Schaffst du wirklich 130? - Hm.
Ich bin froh, wenn ich 64 schaffe, also, mathematisch gesehen...
solltest du drei Männer übernehmen, und ich nehme einen. Peter.
Na schön. Von mir aus.
Setzen Sie sich.
Alice.
Wenn Sie bitte mitschreiben wollen?
Sie helfen mir dabei, eine bahnbrechende Studie zu schreiben.
Es ist das erste Mal, dass dieses Forschungsprojekt...
innerhalb einer Gruppe von Männern, anstelle von einzelnen Ärzten...
oder Psychoanalytikern bearbeitet wird. Die Universität und die Öffentlichkeit...
werden das Unternehmen missbilligen. Wir sollten unsere Zusammentreffen...
also fürs Erste geheim halten. Würden Sie bitte die Plätze tauschen?
Sie sollten auf der Seite sitzen.
Ich habe euch dafür ausgewählt, weil wir eng vertraut sind.
Und vermutlich ganz offen miteinander umgehen können. Aber wir brauchen Regeln.
Oder sagen wir Richtlinien. Äh, Peter?
Wir wollen hier eure intimsten Verhältnismäßigkeiten untersuchen...
ohne romantische Hintergedanken.
Ach so, Entschuldigung.
Keine Scherze, kein Slang, wir wollen bei einer wissenschaftlichen...
Herangehensweise bleiben. Und, ähm, die Stenografinnen werden nicht...
in die Diskussion miteinbezogen. Sie sollen nur mitschreiben und das,
sagen wir, Unfassbare stimulieren.
Verzeihung. - Und notieren Sie,
dass ich unserem Gastgeber Faldo danke, der später vielleicht noch zu uns kommt.
Also. Fangen wir an.
Ein Mann und eine Frau lieben sich. In welchem Maße nimmt er...
ihren Orgasmus wahr?
Sevy.
Wahrscheinlich gar nicht. - Keine objektiven Hinweise?
Ich tapp im Dunkeln. - Wieso?
Wie soll ein Mann denn objektiv den Höhepunkt einer Frau beurteilen?
Das kannst du auch nicht, Edgar. - Nein. Ich kann darüber nur...
ein subjektives Urteil abgeben. - Ein subjektives Urteil.
Dem ich nur so weit vertraue, wie der Frau, die involviert ist.
Und wie weit vertraut Edgar einer Frau? - In dem Maße, wie ich sie liebe. Monty.
Immerhin.
Peter.
Peter. - Was?
Wie bemerkt die Frau den Orgasmus des Mannes?
Ich schätze, sie merkt es an der Veränderung seiner Körperhaltung.
Eine subjektive und sinnlose Antwort. - Verstehe. du darfst subjektiv sein...
und ich nicht. - Die Frau kann es also bestimmen,
indem sie den Mann beobachtet.
Ok, ich hab drüber nachgedacht, und ich hab eine Antwort.
Und? - Ein Mann weiß am besten,
wann er seinen Orgasmus hat. - Und eine Frau?
Eine Frau? Kann ihn am besten beurteilen.
Ich sagte, keine Scherze. - Sevy, was hältst du vom...
Onanieren? Ist das vielleicht etwas Trauriges?
Zoe, was ist das? - Was?
Ein Gewinn ist das! - Immer begleitet mit Bildern von Frauen.
Oder manchmal auch Giraffen, oder von Schafen.
Welpen. - Tiere? Darüber diskutiere ich nicht.
Ich auch nicht. - Wieso? Angst vor eurer Fantasie?
Selbstbefriedigung sollte nur von Frauenbildern begleitet werden.
Es ist nichts Trauriges dabei. Es ist die legitime Kompensation...
für die traurigen Dinge des Daseins. - So legitim wie...
Homosexualität? - Das lässt sich kaum vergleichen.
Und wir wollen nicht das Thema wechseln. - Wieso? Wenn zwei Jungs...
sich anziehend finden, dann sollen sie es doch machen!
Ich kann es akzeptieren. Obwohl es mich nicht interessiert.
Allerdings könnt ich mir schon vorstellen, mit einem jungen Mann ins Bett zu gehen,
wenn ich ihn wirklich attraktiv fände. - Genau das ist präzise Die Sichtweise...
eines Heterosexuellen. Wir sollten das als unumstößlich festhalten.
Edgar, hattest du vielleicht schon mal bei deinen nächtlichen Episoden...
Begegnungen mit weiblichen Teufeln?
Teufel, Peter.
Du meinst Sukkuben.
Die weiblichen Kreaturen, die uns auf der anderen Seite des Lebens heimsuchen.
Tut mir leid, ich...
Die Seite, die wir mit geschlossenen Augen sehen.
Im Allgemeinen beschreibt man sie als körperlich abstoßend...
und befremdlich schön.
Niemand kann ihrem Verlangen widerstehen.
Dieser Sex kann auf keinen Fall so gut sein, wie der mit einer realen Frau.
Oh! Noch viel besser. - Was sagst du, Edgar?
Viel besser, Sevy? - Du hast keine Kontrolle,
bist ausgeliefert, wirklich verlockend. Verlockend.
Wirklich, sehr verlockend.
Ein Monster der Imagination ist besser als eine echte Frau?
Nur ein Perverser würde so was denken. - Oder ein Träumer.
Oder ein Träumer. - Das dürfte Faldo sein. Augenblick.
Ladys, erotische Kunst aus Europa. Sasha und ich haben es gekauft.
Ich hab's lieber gleich mit hergebracht, weil ich nicht wollte,
dass unser Personal in Montreal sabbernd darüber herfällt.
Oh, das war sicher richtig. - Dunkle Wolken über der Wallstreet.
Wir müssen unverzüglich nach Manhattan. Verheerende Prognosen, Edgar.
Die Börsianer stürzen mit ihren Kursen. - Dunkle Wolken.
Aufregende Zeiten für uns Spekulanten, hm?
Gott, wer hat denn die Bilder hier aufgehängt? Hieronymus Bosch?
Wer? - Warst du das, Zezzy?
Sevy! Und, nein. - Du hast mir gar nicht gesagt,
dass du Gäste hast. - Wir haben mit den Untersuchungen...
für mein Manifest begonnen. Dank Ihrer Großzügigkeit.
Großzügigkeit. Glaubst du, dass es das ist? Großzügigkeit?
Es ist Schuld, Edgar. Schuld. - Schuld.
Hört mal, Freunde, würdet ihr diesen Müll vom Kaminsims nehmen?
Dann können wir das Gemälde da aufstellen. Danke schön. Ja, meine Familie...
hat ihr Geld mit Immobilien gemacht. Den ganz großen Reibach.
Und Immobilien sind zweifellos die Wiege der Schuld.
Deshalb mache ich meinen Reibach lieber mit Kunstwerken.
Und töten dafür den Künstler.
Nein. Nein, nein. So ist es nicht.
Ich gebe ihnen geladene Waffen. Zum Spielen.
Und wenn sie während des Spiels ums Leben kommen sollten, dann...
dann erhöht das nur ihren Wert. Künstler sind wie gesuchte Kriminelle.
Wilde Tiere.
Trophäen, die tot weitaus mehr wert sind als lebend.
Manchmal fühl ich mich wie ein kriminelles Tier.
"Billy The Kid" in Samthandschuhen. - Mein Herren, das ist Faldo.
Ein großer Förderer der Kunst. Sevy kennen Sie ja, das hier ist Peter.
Oh! Oh! - Sir, es freut mich,
Sie endlich persönlich kennenzulernen. - Monty, Schriftsteller aus Deutschland.
Oh. Oh! - Ich bin Zoe. Das ist Alice.
Hallo, Ladys!
Hallo, Zoe. Hallo, Alice.
Also...
Was ist das für 'n Projekt, das ihr da betreibt?
Eine Untersuchung über Sex. - Wie bitte?
Für mein Buch, von dem ich Ihnen schrieb. Die Erforschung der männlichen Sexualität.
Wenn es um männliche Sexualität geht, was machen dann die Frauen hier?
Ihnen fehlt das entscheidende Organ. - Wir sind Musen.
Musen! Oh, Musen! Weißt du, Edgar, ich hatte schon immer den Verdacht,
dass du von der Uni geflogen bist, weil du irgendwas mit den jungen...
Studentinnen angestellt hast. Jetzt bin ich mir ganz sicher.
Dem muss ich widersprechen. Ich habe niemals etwas "angestellt".
Nein, du warst immer ein ernsthafter Bursche.
Also, bitte! Lasst euch nicht stören. Macht weiter mit eurer Inspektion...
oder Vernehmung, oder wie immer ihr es nennen wollt.
Ich werde noch ein bisschen mein Gemälde bewundern, bevor ich euch verlasse.
Es ist wunderschön, hab ich Recht? - Ja, es ist wunderschön!
Darf ich Ihnen meine Karte geben? Vielen Dank, Sir.
Zezzy, malst du immer noch diese Figuren, die aussehen wie kleine Würmer?
Wieso änderst du nicht deinen Stil und wirst endlich erwachsen?
Sevy! - Sollten Wir nicht lieber weitermachen?
Monty? Setz dich, bitte. Monty, bitte.
Edgar? - Was?
Ist der Orgasmus der Frau intensiver als der des Mannes?
Infinitesimal. - Wie war das?
Mein Gott, Edgar. Wenn du solche Wörter verwendest,
wird dein Buch keiner verstehen können. Und woher weißt du das überhaupt, hm?
Ich weiß es nicht! Und ich hab garantiert mehr Erfahrung als ihr alle zusammen.
Nun, dann dürfen Sie unserer Runde gern beiwohnen.
Nein, nein, nein, nein. Ich hol mir meine Anregung an der Börse,
mit den wilden Bären und den Bullen. - Unglücklicherweise haben wir...
Bestialitäten nicht zum Thema. - Nein, nein.
Ein Mann ist gewalttätiger als eine Frau.
Und so ist auch sein Orgasmus. - Wie ich hörte,
ist der einer Frau tiefer und länger.
Das klingt ja, als ob ihr richtig Bescheid wüsstet.
Das ist noch gar nichts, Mister Faldo. Sevy?
Am Körper einer Frau, findest du da eine Stelle besonders interessant?
Also, ich versuche möglichst viel mit dem Anus anzustellen.
Jesus!
Nimm das Ding da weg! Was ist los mit dir?
Zezzy. - Sevy.
Also schön, dann Sevy. Du liebst doch Frauen, oder etwa nicht?
Ja, natürlich. - Wie erklärst du dir dann...
deine Vorliebe für Analverkehr? - Der Analverkehr.
Analverkehr mit einer Frau ist delikat.
Oh. So aufregend.
Oh, das ist...
Was soll ich sagen? Wenn du die Pferde von hinten aufzäumst,
dann kann aus deinem Reitstall nicht viel werden.
Ich muss euren verdorbenen Kaffeekranz verlassen. Tut mir leid.
Sie wollen nicht daran teilnehmen? - Mister Faldo? Denken Sie,
das hier ist lehrreich für irgendjemanden? - Nein. Nein, das bezweifel ich. Nein.
Wie können Sie da so sicher sein? - Weil ich noch nie ein Problem...
damit hatte, eine Frau zu befriedigen.
Jede Frau, jederzeit, garantiert.
Wie können Sie das wissen? - Weil ich weiß, was den Frauen gefällt.
Und? Was gefällt ihnen? - Also, sie...
sie sehnen sich nach einem Mann, der weiß, was er tut.
Sie mögen einen Mann, der behutsam vorgeht und die Sache nicht überstürzt.
Aber mit Abstand das Wichtigste ist wohl, meine Herren,
er sollte etwas verstehen von... von dem kleinen Mann im Boot.
Sie meinen die Klitoris.
Wissen Sie immer, wo sie ist?
Was treibst du wirklich da drin, Edgar? - Das habe ich Ihnen alles geschrieben.
Sie müssen meinen Brief bekommen haben. - Ich lese meine Post nur,
wenn sie mir Geld bringt. - Wir stellen Nachforschungen an.
Nachforschungen? An den beiden Täubchen? - Ich will das Thema Sex nicht Freud...
und seinen Jüngern überlassen. Mein Ansatz ist die absolute Realität...
in der Interpretation eigener Gedanken. - Du hast Recht, Edgar. Ja.
Dieser Penisneid, und dass man mit seiner Mutter schlafen will, ist lächerlich.
Aber die wichtige Frage ist, wer kauft dieses Buch?
Jeder intelligente Mann, der sich für Sex interessiert.
Aha! Du glaubst also, dass Sex was mit Intelligenz zu tun hat. Von mir aus.
Bilder, Fotos, kommen die auch ins Buch? - Wieso nicht? Ich könnte Oscar fragen.
Das ist gut. Weil sich Sex gut verkauft. Und wenn sie richtig gut sind,
bringen wir sie in meiner Zeitung. Ich gebe dir die Hälfte von einem Prozent.
Netto. - Ich bin überwältigt.
Und guck dir noch mal die Bilder an. Die wären auch gut für das Buch. Na, los!
Nie wieder werde ich mich auf so was Perverses einlassen.
Wem willst du das erzählen? Es hat dir doch gefallen!
Nein! Sie waren lüstern und ekelhaft. - Siehst du? Du warst interessiert.
Nein, stimmt nicht! Das ist mein Beruf! Ich mache meine Arbeit.
Dabei fühl ich mich hier ziemlich unwohl. Und der Besitzer des Hauses, dieser Faldo,
ist ein Angeber. - Und ganz Schön frech.
Ah! - Chloe erzählte mir, was los war.
Dass sie dich verlassen hat. Das bedeutet, sie ist wieder frei für mich.
War sie das nicht schon immer?
Du hast mit ihm über Chloe gesprochen? - In der Tat. Er ist wütend.
Und rasend vor Eifersucht - Ich frage mich, ob unsere Mädchen...
ihn küssen oder sich für ihn ausziehen? Ich würde es hassen.
Ausgezeichnet. Sehr gute Arbeit.
Das nächste Treffen ist Donnerstag um 4. - Ja.
Ich sorge dafür, dass es keine Unterbrechungen gibt.
Alice? Du wirst rot.
Das stimmt nicht. Es ist nur so heiß hier drin.
Warum haben wir nicht schon eher darüber gesprochen?
Faldo. - Genau. Plus: Sieh dir Die Mädchen an.
Es ist die Sache wert. Die sind so reizend. Also, Alice?
Ich bin nur an Chloe interessiert. Und an niemand sonst.
Ich bin mit ihr verabredet. - Schön, dann nehm ich Zoe auch noch.
Monty? Weißt du, wo die Klitoris ist?
Die Klitoris. Wozu?
Oh.
Akademiker.
Kann ich dich zu 'nem Tee einladen? - Das geht nicht. Roger wird sauer,
wenn ich zu spät komm. Obwohl er mich nie verlässt, egal, was ich anstelle.
Er ist so durchschaubar. Aber wie wir heute gelernt haben,
muss man stets neue Erfahrungen suchen. - Oh, ja. Ich glaube, ja. Ja.
Wenn du etwas nicht tun kannst, musst du dir anhören, wie man es tut,
bis du es tun kannst. - Was meinst du?
Ich bin nur froh, dass du wiederkommst. - Ja, also, diese jungen Männer...
kommen mir alle irgendwie freizügig vor, und auf eine Art...
Sexy? - Nein. Verzweifelt, ehrlich gesagt.
Wir sehen uns nächste Woche. Hat Spaß gemacht.
Eine Diskussion über Sex? Was soll das? Du hast keine Ahnung von Sex.
Ich verstehe ebenso viel vom Sex wie Edgar! Oder?
Nein, Peter! Hör mal! Ich, es ist eigenartig, dass ausgerechnet du...
Was? - Das ist ein Missverständnis.
Ich will damit nur sagen, dass... - Du glaubst, er sei besser als ich?
Es war dein erstes Mal, und ich war kaum bei Bewusstsein.
Nein. Du hattest einen leichten Schwips. - Natürlich war ich betrunken!
Ihnen gefällt das Spionieren ebenso sehr wie das Schreiben.
Sie sind ein seltsamer kleiner Vogel. - Was wollen sie von mir?
Ihre Lippen, wie sie jetzt beben. Vielleicht brauchen die mal einen Kuss.
Sie sollten Ihre lieber schließen! - Ich sag auch niemandem,
dass Sie spioniert haben. - Was?
Ich bin keine Jungfrau. - Willst du mich lächerlich machen?
Du gehst da nicht wieder hin. Nein! - Es tut mir leid. Küss mich!
Komm doch aus deinem Käfig, kleiner Vogel.
Bist du wahnsinnig? Siehst du? Wir werden verhaftet! Los, komm jetzt.
Die Runde findet in dem Zimmer statt. Bitte. Könnt ihr nicht mal helfen?
Ich hoffe, der Regen kostet uns nicht zu viel Zeit.
Zu dumm, dass Oscar und ich das erste Treffen versäumt haben.
Das Thema ist längst nicht erschöpfend behandelt.
Bitteschön.
Wenn ein Mann und eine Frau miteinander schlafen,
wie oft können sie gemeinsam ihren Orgasmus erreichen?
Sie stenografieren wirklich hübsch, Alice. Ist ein simultaner Orgasmus wünschenswert?
Oder überhaupt nötig, würde ich hinzufügen. Oscar?
Wünschenswert, unabdingbar, wichtig, wenn nicht notwendig.
Wie oft passiert dir das?
75 Prozent.
Du und eine Frau, ihr kommt in 75 Prozent aller Fälle gemeinsam zum Höhepunkt?
Nein, Moment. Es müssen 80 sein.
Ich bin weder mental noch physisch dazu in der Lage,
meinen eigenen Orgasmus hinauszuschieben. - Das macht es unmöglich,
über Prozente zu diskutieren. Oder sagen wir mal: 1 Prozent.
Mit einer Frau zu schlafen, ist ein Spiel, dessen Ziel es ist,
gemeinsam den Orgasmus zu erreichen.
Meine Herren, wir führen hier eine sehr ernsthafte Diskussion.
Wenn wir das Dach nicht dicht machen, werden Sie bald wegschwimmen.
Wir werden Sie nicht stören. - Keine Sorge.
Wenn es sein muss.
Inwieweit ist die männliche Erektion dafür entscheidend,
damit ein Geschlechtsakt durchgeführt werden kann?
Oh! Vielen Dank. Lorenz?
Ich habe noch nie eine andere Erfahrung gemacht, als eine halbe Erektion.
Leidest du darunter? - Ich leide nicht mehr darunter,
als unter meiner Unfähigkeit, Klaviere zu heben,
oder auf dem Wasser gehen zu können. - Wenn man miteinander schläft,
ist eine dritte Person dann ein Hindernis? Ich denke vor allem an eine zweite Frau.
Ja. Voyeurismus ist 'ne feine Sache.
Ich wäre auch gerne mal ein Voyeur. - Du möchtest gerne mal zusehen?
Ja, wenn sie besonders hübsch wären, hätte ich nichts dagegen.
Und wenn du deiner eigenen Frau dabei zusehen solltest?
Oh. Ich finde sie wirklich nur hübsch, wenn es dunkel ist.
Ist deine Frau so hässlich? - Nein.
Edgar? Wie ist deine Position zu einer Menage a trois?
Ich bin gegen die Anwesenheit einer dritten Person.
Ich glaube, dass Liebe immer nur von Menschen gemacht wird,
wo jeder auf seine Art allein ist. - Hm! Zombies.
Warum gehen Sie nicht in 'n anderen Raum? - Ja, wir haben zu tun.
Edgar, wie denkst du darüber, Sex mit einer Frau zu haben,
wenn du in eine andere verliebt bist? - Wenn ich eine Frau liebe,
sind die anderen Luft für mich. - Mist.
Weißt du überhaupt, was das heißt, eine Frau zu lieben?
Ein solches Geheimnis lässt sich nicht mal eben definieren.
Monty? - Verliebt war ich noch nie.
Ich muss mich aufs Machen beschränken. - Ich weiß, dass ich verliebt bin,
wenn ich mit meiner Hand lieber Vertiefungen berühre als Leinwände.
Also weiß keiner hier, was es bedeutet, eine Frau zu lieben.
Es bedeutet, sie als wichtigsten Inhalt des eigenen Lebens zu empfinden.
Verzeihung. - Der Lebensinhalt,
der über allem anderen steht.
Oder die Einladung zur gegenseitigen Erkundung,
festgehalten in sichtbar emotionalen Beziehungen, begleitet vom Abbau...
jeglicher Künstlichkeit. - Das klingt für mich, als ob du...
eine Fotografie beschreiben würdest. - Und manchmal begleitet...
vom einem sanften Licht. - Und Wenn sie dir Was vormacht?
Wer? - Die Frau, mit der du zusammen bist.
Ich traue den Frauen nicht. Aber es ist wie beim Pokern.
Es ist mir egal, ob sie betrügen, solange ich das Spiel gewinne.
Wenn eine Frau dir etwas vormacht, um dich zufriedenzustellen,
ist das kein Betrug für mich. Für dich?
Wenn ich aufhöre, einer Frau zu vertrauen, höre ich auf, sie zu lieben.
Man kann doch keine Aussage über die physische Liebe machen,
solange man nicht akzeptiert, dass Frauen und Männer...
im gleichen Maße daran beteiligt sind. - Hier behauptet doch niemand Was anderes.
Bei allem, was ich bis jetzt gehört hab, dominiert der männliche Standpunkt.
Alleingelassen neigen Männer zu einer enormen Kurzsichtigkeit.
Mist. - Hören Sie nicht auf,
diese Treffen zu beehren.
Ja.
Für mich ist es Oscar. Ich werd vollkommen nervös,
wenn er mich ansieht. Ich kann nicht mal richtig mit ihm flirten.
Hast du Montys Beine gesehen? Da fragt man sich, ob die Bettdecke reicht.
Du bist vulgär, Zoe. - Ich hab gesehen, wie er dich anschaut.
Und erzähl mir nicht, du würdest dir nicht vorstellen...
Wenn ich überhaupt an ihn denke, dann ist das ausschließlich beruflich.
Oh, komm her, mein kleines Fräulein! Monty! Monty!
Zoe, bitte!
Ich mag es, wie Edgar sich seinen Herausforderungen stellt.
Sein Einsatz ist heroisch. - Er lässt sich halt von Faldo aushalten.
Er hat nicht mal 'ne Arbeit. Es soll ja wahr sein:
Er ist wegen seiner zahlreichen Affären von der Uni geflogen.
In seinem Literaturkurs hat er nur Referate über Sex gehalten.
Wie alle Idealisten, ist er sicher nicht besonders bequem für seine Umgebung.
Er hat Geheimnisse, die er mit keiner Frau teilen würde. Entschuldige.
Ich leg heut ein bisschen was drauf, weil wir mehr waren. Ich hoffe, es war...
für Ihre Hände nicht zu anstrengend. - Unsere Hände vertragen mehr als das.
Also, dann bis morgen. - Danke.
Noch etwas. Oscar zeigt heute seinen neuen Film in der Bibliothek.
Sie dürfen gern vorbeikommen. Zum hinteren Treppeneingang.
Ich mache eine Notiz.
Sie sind sehr schön.
Das ist besser als Sex.
Das Fantastische daran ist die Realität.
Oh, ja, sicher.
Die Kunst des Fleisches
Was ist das?
Oh!
Wunderbar! Wunderbar! Noch mal! Noch mal! Zeig ihn noch mal!
Ich gratulier dir. Schau mal, die beiden Stenografinnen! Ja!
Wir wollen ihn noch mal sehen! - Zeig ihn noch mal! Zeig ihn noch mal!
Zeig ihn noch mal! Zeig ihn noch mal! - Ich werd ihn nicht noch mal zeigen.
Buh! - Wieso nicht?
Weil ich euch zuerst einen anderen zeigen will.
Oscar? Meine Frau sagt, dein Film ist besser als Schokoladen-Eis, oder Janet?
Ja, er ist wie... wie heiße Maronen. - Heiße Maronen?
Ja, denn bei solchen Bildern muss man die Leute zwingen, sie zu schlucken.
Ja, sie hat es wirklich erkannt, oder? - Meine Liebe, so viel Verständnis...
hätte ich niemals erwartet. Entschuldigt mich.
Oscar! Ein weiterer Triumph. - Und wo ist Faldo? Es ist wichtig,
dass es ihm gefällt, Edgar. Ganz besonders der Nächste und der,
den ich noch nicht gemacht habe. - Sie werden bald hier sein. Keine Sorge,
ich sag ihm, wie gut es gelaufen ist. - Ja, wie gut es gelaufen ist,
und wie wenig es gekostet hat. Fantastisch, Edgar.
Sehr gut. Ausgezeichnet. Das ist Janet. - Ja, hallo. Sie waren fantastisch.
Und wie war ich? - Wer sind Sie?
Er war der Schlachter! Wirklich witzig. - Oh, Sevy!
Du stehst nicht zu deinen wahren Gefühlen. - Edgar, ich meine, Peter! Da siehst du,
wie sehr du mich verwirrst. Ich stehe selbstverständlich zu meinen Gefühlen.
Es ist nur, können wir das Ganze nicht mal vergessen?
Und uns lieber an gute Zeiten erinnern? - Auf der einen Seite bist du nostalgisch,
auf der anderen willst du alles vergessen. Hast du mich Edgar genannt?
Nein.
Edgar, ich wollte mal mit dir über deine Stenografinnen reden.
Ganz besonders über Alice. - Nein. Sie sind nicht Teil des Projektes.
Nein, nicht direkt, aber los, komm!
Ich will dir was sagen. Den ganzen Tag hatte ich den süßen Geruch...
von dieser Alice an meiner Hand. Und mit einem Mal konnte ich masturbieren,
wie ich seit Jahren nicht mehr masturbieren konnte. Sie hätten mich...
eigentlich verhaften müssen, wegen Missbrauchs an mir selbst.
Das disqualifiziert dich für die Teilnahme an unserem Projekt.
Du kannst mir nicht erzählen, dass du nicht auch mal so an sie gedacht hast.
Deine persönlichen Obsessionen dürfen die Arbeit nicht gefährden.
Genau darum geht es dir doch. Außerdem ist Sexualität...
für mich etwas ganz Persönliches. - Welcher Teil der Liebe...
zur Sexualität gehört, darum geht es! - Verstehe. Das heißt also,
du würdest keinen Schritt in Alice' kleines Wunderland wagen,
solange du nicht verliebt bist?
Ausgezeichnet, Oscar! - Danke, mein Freund.
Mein Liebe, fühlen Sie sich zu Schwarzen hingezogen?
Oh! Danke schön! - Sie ist ja ganz wundervoll.
Und Sie amüsieren sich? - Ja, vielen Dank.
Ich finde es überaus attraktiv, wenn eine Frau zurückhaltend ist.
War das ein Kompliment? - Ihr macht hier das richtige Drama...
für Coitus Interruptus. - Verschwinde, Monty!
Hör zu. Wenn ihr Probleme habt, dann gebt die Schuld einfach Edgar.
Ich kann das auch für euch tun. Edgar? Komm doch mal 'n Moment hierher!
Ich muss mit dir reden. Edgar! - Monty! Bist du...
Das wird lustig! Das verspreche ich euch! - Das ist Janet. Wir sind verheiratet.
Es freut mich, Janet. - Oh, nein!
Na, hoffentlich sind keine Kratzer drauf. - Es gibt keine zweite Kopie davon!
Hat dir der Film gefallen? - Ich hab ihn nicht gesehen.
Ich musste mal kurz verschwinden. Hör mal, Edgar.
Wir haben darüber gesprochen, was Lorenz heute gesagt hat.
Dass die weibliche Perspektive in unserer Diskussion fehlt.
Eine dumme Idee. - Die Idee ist gut.
Janet würde gerne mitmachen. - Davon war nie die Rede, Sevy!
Es wäre mir zu peinlich. - Warum So schüchtern? Wir sind unter uns.
Oh, ich bin nicht schüchtern. - Vielleicht ein bisschen vorsichtig,
aber definitiv nicht schüchtern. - Ich bin auch nicht schüchtern,
aber als Frau könnte ich Sex mit Liebe verwechseln.
Genauso wie unser Edgar! Also, was meinst du, Edgar?
Sollten wir diese wundervolle Kreatur... - Du solltest damit aufhören!
Er hat Recht Ich würde mich untergeben fühlen.
Janet. - Intellektuell, meine ich.
Das ist doch überhaupt nicht wichtig.
Manche haben besseren Sex als andere, aber deshalb sind sie keine Experten.
Oder, Edgar? - Ich denke, jeder kann ein Experte...
auf diesem Gebiet sein. Und funkeln wie ein Diamant.
Dabei ist ein einziger Makel genug, um den gesamten Wert zu schmälern.
Fühlst du dich jetzt wie ein starker Mann? - Es entsprach nur meiner Meinung.
Die in diesem Falle niemand hören wollte. - Doch, Monty!
Vielleicht wär's angebracht, wenn wir beide hinausgingen.
Willst du dir die Sterne ansehen? - Hört auf damit!
Noch nie hab ich hübschere Augen gesehen als deine.
Das ist verrückt.
Guten Abend! Faldo. Sasha. Wie war die Reise?
Oh, es war nervtötend, Schätzchen. Wir hätten gar nicht erst fahren sollen.
Ein blutiger Krieg in der Wallstreet. Es war schrecklich.
Dunkle Wolken. Darf ich Ihnen das abnehmen?
Den zweiten Film haben wir nicht gesehen. Es gibt da Probleme mit Oscars Projektor.
Weißt du, was diese Jungs machen? Sie machen eine Expedition...
auf den dunklen Kontinent des Sex, Baby. - Es handelt sich um eine Untersuchung...
aus der Sicht des heterosexuellen Mannes. - Es war das Erste, was ich damals...
in der Schule gelernt habe. Ich, ja... - Wir gehen bei unserer Untersuchung...
sehr nüchtern, geradezu klinisch vor. - Klinisch! Edgar!
Heißt das, du wirst Gynäkologe? - Oh, ich werd mal nachsehen,
was mit Oscars Projektor los ist. - Tu das.
Zieh den Mantel aus, Schätzchen. - Darf ich dann mal um Ruhe bitten?
Der Meister möchte ein paar Worte an euch richten.
Kannst du nicht aufpassen? - Ja...
Wo willst du denn mit deiner Hand hin? - Mein nächster Film...
Oscar! - Licht aus!
Verurteilt zum Leben nach dem Tode
Zoe? - Hm?
Mit wie vielen Männern warst du zusammen? - Das weiß ich nicht mehr so genau.
Tatsächlich? - Entschuldigung.
Ob sie da heimlich Alkohol trinken? - Die Wäscherei? Wollen wir reingehen?
Die kennen mich da. - Nein. Ich meine, ich trinke eh nicht.
Niemand trinkt. Es ist illegal.
Alice?
Was meinst du? - Wo schaust du zuerst hin,
wenn dir ein Mann begegnet? Hm, die Augen?
Oh, ja, ja! Die Augen! Die Augen! Hm! Die Augen.
Guckst du nicht mal auf den Hintern... - Warum bist du Stenografin geworden?
Was glaubst du? - Um Schriftstellerin zu werden.
Eigentlich nicht. - Ich wollt immer Schriftstellerin werden.
Aber je mehr Geschichten ich von anderen aufschreibe,
desto mehr wird mir klar, dass mir keine eigenen einfallen.
Ich tue es, um Männer zu treffen. - Oh!
Ich hab die meisten Sachen wegen der Männer getan.
Ich weiß doch noch, wie viele es waren. - Wie bitte?
Na, Männer. Es gab nur drei.
Aber Sex für 33.
Tatsächlich?
Ich liebe es. Und es ist mir nicht peinlich, nur weil ich 'ne Frau bin.
Zoe? - Hm?
Du bist mir drei Männer voraus.
Das dachte ich mir. Und du hast großes Glück!
Glück? Wie ein Idiot komme ich mir vor. Irgendwie, als war ich behindert.
Eine Außenseiterin. Ich bin eine Jungfrau, Zoe.
Du kriegst Unterricht, und sie bezahlen dich dafür.
Ja. Ich hoffe nur, dass ich eines Tages meinen Abschluss schaffe.
Wo warst du? Wo bist du gewesen?
Hallo, Roger. - Wo warst du?
Ich habe die Geheimnisse von rohem Fleisch in Augenschein genommen.
Ich wusste es. - Was?
Du denkst an jemand anders. - Lobenswert, empfehlenswert,
wenn nicht gar notwendig. - Für dich ist Liebe doch nur ein Spiel!
Ein Spiel, dessen Ziel es ist, den Orgasmus gemeinsam zu erreichen.
Liebe bedeutet, dass ein Mann und eine Frau einen Hausstand gründen,
Kinder bekommen und zusammen alt werden.
Und wenn sie Sex haben, dann so wie Adam und Eva.
Aufrecht, einfach und normal.
Irgendjemand hat dich krank gemacht, Zoe. Hat dir Flausen in den Kopf gesetzt.
Du hattest alles, und jetzt hast du's verloren.
Danke. Dann können wir jetzt anfangen. - Peter.
Zoe, ich liebe Ihre Haare, und Ihre Bluse, und...
Sevy. - Eine Hose? Sevy, setz dich.
Monty. - Was soll das mit der Hose? Zoe?
Sie sind wunderschön! - Danke!
Bitte! Sie sind auch wunderschön! Aber das sind Sie ja immer.
Sie tragen Lippenstift. Sieht gut aus. - Danke.
Ich würde jetzt gerne anfangen, Leute. Also, bitte. Beschreibt euer erstes Mal.
Wie alt wart ihr? Und wo war eure Mutter zu dem Zeitpunkt?
Ach, Scheiße!
Sasha! Guten Tag. - Was ist daran gut, frage ich Sie?
Edgar, setzen Sie sich. Tratschen Sie, oder was immer Sie hier anstellen.
Ich brauche meine Medizin. Schlechte Nachrichten machen mich krank.
Schlechte Nachrichten? Was ist passiert? - Das müssen Sie schon Faldo fragen.
Wenn er nicht inzwischen aus einem Fenster gesprungen ist.
Sasha. Ich bin es.
Edgar! Ich bin es, Sasha! Sind wir hier im Dunkeln?
Ich hab schlechte Nachrichten. Ich mein es wirklich verdammt ernst.
Was ist hier eigentlich so interessant? Eine durstige Frau haben Sie wohl...
noch nie im Leben gesehen.
Buh!
Denkst du, sie ist betrunken? - Das ist wohl ihr geringstes Problem.
Weißt du, es gefällt mir, was du da mit deiner Bluse gemacht hast, Zoe.
Es sind nur die drei Knöpfe. Das kannst du auch!
Ach, nein. Das geht doch nicht. Oder meinst du, ich...
Edgar würde es gefallen, schätze ich. - Glaubst du?
Männer sind einfach, Alice.
Jetzt komm schon! - Ja, ja!
Jetzt trödel dahinten nicht rum! Wir gehen durch diese Tür,
und schon sind wir da. Na, komm!
Oh!
Sag es ihnen! - Meine Verwirrung wird nur noch...
von meinem grässlichen Kater übertroffen. - Sasha!
Baby, was denn? - Schatz, du weißt, was du zu sagen hast.
Ich möchte mich entschuldigen. Es tut mir leid.
Schön. - Ja, ja.
Könnt ihr mir mal damit helfen, Freunde? Wir bringen es nach nebenan.
Wir hängen es zu den Bildern von Zezzy.
Ja, da wird es am besten reinpassen. - Unsere Sitzung ist aber...
Wir brauchen den richtigen Platz für das Gemälde. Ja! Genau! Genau!
Auf dem Kaminsims. Holt Zezzy da runter! - Sevy. Und, nein, ich bleibe hier oben.
Sevy, komm da runter! Na los, Sevy! Jetzt komm schon!
Schnappen Sie Ihre Blöcke!
Kommt sie aus Brooklyn? - Ich dachte, sie wär Russin.
Lass mich los! Lass mich! - Gut.
Gut, lasst uns die Bilder da wegnehmen. - Philister!
Bourgeoise! Es ist mir egal! Meine Kunst wird weiterbestehen.
Ihr seid nur ein Haufen imperialistischer, spießiger, bourgeoiser Scheißer!
Darf ich mal? - Entschuldigung.
Gentlemen! Gentlemen!
Wenn diese Burschen an der Wallstreet keinen Blödsinn erzählt haben,
dann ist das Einzige, was ich nicht verloren habe, meine Männlichkeit.
Das geschieht Ihnen recht.
Es ist unglaublich. Dieser Spinner!
So, wer ist dran?
Soll das bedeuten, Sie wollen an unserer Diskussion teilnehmen, Faldo?
Sicher, wieso nicht? Vielleicht kann ich was dazulernen.
Also, wie läuft das hier ab? Man erzählt Geheimnisse? Von mir aus.
Meine erste sexuelle Erfahrung war durch eine Beziehung entstanden.
Es war eine sehr enge Beziehung. Ich war 14.
Und sie dauerte fast ein Jahr.
Sie war jung. Sehr jung.
Ich kannte sie schon seit dem Tag ihrer Geburt.
Wie jung war sie? - Sie war noch ein Kind.
Sie hatte braunes Haar. Und recht kräftige Beine für ihr Alter.
Alle vier.
Ein Tier?
Wir haben Sodomie hinlänglich besprochen. In einer früheren Diskussion.
Und wir waren der Ansicht, da es unter uns keine Tendenzen in dieser Richtung...
Nein, ich hab mich da rausgehalten, Edgar. - Na ja, fast alle waren der Ansicht,
dass wir das Thema nicht weiterverfolgen. - Ab jetzt tun wir es!
Ich will euch mal was sagen, Freunde. Ich habe eine umfangreiche Kunstsammlung,
die abgetan wird als Pornografie. Aber während der...
gesamten Kunstgeschichte gab es Bilder von Menschen,
die kopulieren mit jeder uns bekannten Spezies.
In Büchern gab es Illustrationen. Handgemalte Illustrationen...
von Menschen, die Sex haben. Oder masturbieren.
Und was weiß ich...
Eines dürft ihr nicht vergessen! - Ja?
An allererster Stelle ist das menschliche Wesen ein Tier, Gentlemen.
Mister Faldo, Sir. Was für eine... Spezies war's denn überhaupt,
Ihre Partnerin?
Ein weiblicher Esel. - Oh.
Faldo? Beschreiben Sie die Situation so präzise wie möglich.
Tja.
Ich hab ihr das Zaumzeug angelegt und sie in den Wald geführt.
Und wenn ich ihr das Zaumzeug abgenommen habe, war es,
als ob man jemandem die Sachen ausziehen würde.
Und dann wickelte ich mein bestes Stück in ein Taschentuch.
Wie hat sich der Esel verhalten? - Also, es gefiel ihr.
Ich meine, so die ersten zwei, drei Male. Und dann fing sie an,
sich dagegen zu wehren. Ich schätze...
ich schätze, ich war nicht ihr Typ.
Entschuldigen Sie. Wie lief denn das technisch?
Sie haben sich irgendwo draufgestellt, nehme ich mal an.
Nein, nein. Nein, nein. Ich war ziemlich groß für mein Alter.
Wir waren ein perfektes Paar, von der Größe her gesehen.
Oh. Das ist gut. - Ja.
Was waren das für Gefühle, die Sie nach dem Akt hatten?
Tja, was hab ich hinterher gefühlt? Also...
Ich war perplex. Zunächst jedenfalls.
Und dann hatte ich eine Todesangst davor, dass mein Vater es rausfindet.
Aber ich konnte auch nicht aufhören! Ich meine, ich konnte nicht aufhören!
Kann irgendjemand aufhören, wenn es um seine sexuelle Befriedigung geht?
Und warum gerade dieses Tier? - Na, weil ich diese Eselin...
am häufigsten gesehen habe. Dienstags und donnerstags.
Also, immer wenn ich von der Schule kam. Da war noch eine Ziege,
die immer mittwochs auf der Wiese stand. Ich kletterte über den Zaun...
und rannte wie wild hinter ihr her, aber sie war einfach zu schnell.
Zoe?
Sind Sie krank, junge Frau?
Hab mich nur verschluckt. Tut mir leid. - Wenn ich Ihnen erzählen würde,
was ich schon mit Frauen gemacht hab, bekämen Sie sicher 'ne Lungenentzündung.
Sevy? Es tut mir wirklich leid, dass ich neulich so grob zu dir war...
wegen des Analverkehrs. - Ist nicht so schlimm.
Gut.
Und Sie bringen mich darauf, davon zu erzählen,
wie ich mich mit einem Welpen amüsierte. Ein paar Mal.
Als Jugendlicher.
Ein Hund, Sevy?
Ich ließ ihn an gewissen Körperteilen lecken. Es hat mich sehr, sehr erregt.
Großer Gott, Sevy!
Ich bin froh, dass du das sagst. Jetzt habe ich das Gefühl,
dass ich damit nicht allein dastehe. - Ja.
Es hat mir damals großes Vergnügen bereitet. Ja.
Kein Mann, der Charakter hat, begeht sexuelle Handlungen mit einem Tier.
Ja, vielleicht hast du Recht, mein Junge.
Denn für mich, um ganz ehrlich zu sein,
ist ein Esel nichts weiter als ein dummes Arschloch.
Ihr seid ganz schön drauf reingefallen. - Oh!
Junge! Ihr lasst euch leicht an der Nase herumführen.
Ihr hättet eure Gesichter sehen sollen! - Ihr hättet eure Gesichter sehen sollen!
Kein Grund zur Aufregung, Ladys! Es war nur ein kleiner Test.
Ein Test!
Machen Sie sich über uns lustig? - Ach, so ein kleiner Scherz...
tut doch niemandem weh, Edgar. - Unsere Arbeit verlangt Wahrheit.
Ach, die Wahrheit. Ich hab die Wahrheit gesehen, Edgar,
und sie ergibt keinen Sinn. - Das mag Ihre Ansicht sein,
aber Sie beeinflussen damit nicht die anderen und meine Untersuchung.
Deine Untersuchung, das mag sein. Aber mein Haus.
Und jetzt beruhig dich.
Da sitzt doch noch unser Zezzy. - Sevy.
Er hat 'ne hübsche Hundegeschichte zu erzählen.
Das ist doch was für deine Untersuchung. - Wuff, wuff, wuff.
Na los, Edgar. Stell mir eine deiner Fragen,
und ich verspreche dir, ehrlich zu antworten.
Frag mich, was dir wirklich wichtig ist. Die Wichtigste deiner Fragen.
Was ist los?
Fürchtest du dich davor, dass die Frage zu viel offenbaren würde?
Es gibt etwas, das mich besonders interessiert.
Das wäre? - Was denkt Faldo über die Sukkuben?
Die was?
Ein imaginärer weiblicher Dämon. Edgar ist davon besessen.
Die Sukkubus ist kein Produkt meiner Fantasie.
Ich hatte schon häufiger nächtliche Besuche von diesem Wesen.
Und ehrlich gesagt, freue ich mich jedes Mal darauf.
Er ist in sie verliebt.
Ich weiß genau, wovon du redest. Du meinst eine Kreatur,
die sich nachts reinschleicht und dir den Samen klaut.
Ich hab 'ne ganze Menge von der Sorte kennengelernt. Großer Gott.
Ich bin damit verheiratet.
Wir kennen sie nicht, und wir rufen sie nicht herbei.
Und ich bin überzeugt, dass sie ihren Opfern nichts antun will.
Es sei denn, es widersetzt sich. - Das ist das,
was dich am meisten beschäftigt, Edgar?
Irgendwelche sexuellen Zwangsvorstellungen von einem weiblichen Mythos?
Es geht um tiefgreifende psychische Energie. Und sexuelle Hochspannung.
Aber es ist nicht real. - Sie ist kein Produkt der Fantasie!
Ist das klar? - Ja, ich verstehe das.
Die Hure seines Geistes zu lieben, ist mehr als befriedigend, oder?
Nur, wenn sie dich zu den realen Frauen zurückbringt.
Manche Frauen sind realer als andere, egal, wo sie dir begegnen.
Vielleicht versucht sie, dich zu retten. - Vielleicht hat Edgar Angst vor Frauen.
Nun, Edgar? Sag, wie weit wirst du gehen? Wie tief wirst du hinabtauchen?
Das ist eine gute Frage, Edgar. Eine wirklich gute Frage.
Vielleicht wird diese bizarre Sexkreatur dich in irgendetwas verwandeln.
Etwas furchtbar Hässliches. Von der Gesellschaft geächtet.
Edgar, der Verbrecher. - Wenn sie nur da ist, um ihn zu warnen?
Um ihn zurückzubringen in die reale Welt aus Fleisch und Blut?
Nein, nein, nein, nein, nein. Es ist ganz einfach.
Alle Männer lieben diese dunkle Kreatur. Und sie,
was ganz zwangsläufig so ist, liebt alle Männer.
Na ja,
die Liebe trifft dich wie ein Blitzschlag.
Oder nicht?
Ich fand es so lustig. Es war so lustig.
Ja, Schätzchen, komm.
Tut mir leid, wenn ich störe. - Haben sie was vergessen?
Also, nein. Ehrlich gesagt, ich würde gern das Buch mit den Kupferstichen ansehen.
Warum? - Es hat mich neugierig gemacht,
und ich dachte, Sie hätten nichts dagegen. - Bitte. Sie wissen, wo es ist.
Ja, sie haben eine starke Anziehungskraft. Ich habe so etwas noch nie zuvor gesehen.
Sind Sie denn an der dunklen Seite der Erotik so interessiert?
Faldo hat uns heute vom Verkehr mit Tieren erzählt. Wie hat Ihnen das gefallen?
Also, ich fand es reichlich geschmacklos. - Ich hab drüber nachgedacht.
Und kam zu verschiedenen Lösungen.
Erzählen Sie mir davon?
Tja, dann will ich... Entschuldigen Sie, bitte.
Als ich Sie engagierte, habe ich offenbar die perfekte Muse gefunden.
Es war die zufällige Wahl unserer Agentur.
Alle wunderbaren Dinge passieren zufällig. Denken Sie nicht?
Die männliche Libido unterscheidet sich von der eines Tieres, weil er sich...
durch sie vollkommen infrage stellt. - Ich bin darin leider Keine Expertin.
Mag sein.
Aber Sie haben Sehnsucht. Und Verlangen, wie jeder von uns.
Ich fand gut, was Sie über das Schicksal sagten.
Wenn ich Sie jetzt so anschaue, Alice, spüre ich diese erotische Ausstrahlung...
einer jungen Frau. - Ich bin nicht sehr gut...
im Umgang mit Komplimenten.
Ich hab nicht versucht, mich Ihnen zu nähern,
dennoch fühle ich Sie in unwirklicher Weise.
So, als wär's ein Traum. Eine Erscheinung.
Meine Träume haben mir viel bedeutet. - Das hoffe ich.
Als Kind wollte ich schnell einschlafen, damit ich endlich träumen kann.
Die Dinge in meiner Traumwelt kamen mir viel wahrhaftiger vor...
als in der wirklichen Welt.
Ich hab dich nicht darum gebeten, dich mir zu öffnen, Alice.
Nein, das hast du nicht.
Edgar, mein Freund! - Lorenz.
Ich wollte dich fragen, ob du etwas für mich tun kannst.
Hab ich eine Wahl? - Hast du nicht. Ich bleibe nicht lange.
Oh, dabei fällt mir gerade ein, ich wollte dir einen Vorschlag machen.
Nein, ich glaube, ich verlange es sogar.
Für dein nächstes Treffen musst du unbedingt eine ehrliche, hemmungslose...
und begehrenswerte... - Entschuldigen Sie, danke. Wiedersehen.
...Frau einladen.
Da bin ich dir wohl dazwischengekommen?
Oscar, sehe ich so aus, wie du es dir vorgestellt hast?
Na, du bist doch in meiner Mappe, oder?
Zoe! - Oscar! Was für eine Überraschung! Hallo!
Oscar? - Entschuldigung. Linda, das ist Zoe.
Zoe ist Edgars Mitarbeiterin. Sie hilft ihm bei seinen Untersuchungen...
über sexuelle Verhaltensweisen. - Das glaub ich gern.
Also, ich schreib nur mit, was sie sagen. - Ich bin Model. für Oscar.
Sie unterschätzen sich. Die konzentrierte Arbeitsatmosphäre hat Edgar...
nicht zuletzt Ihnen zu verdanken.
Nackt.
Er macht nur Bilder von mir und meinem Körper.
Um sie zu verkaufen? - War das eine Beleidigung?
Nein, nein, nein, Linda. Zoe wollte damit nur ausdrücken,
dass du in der Fotografie ein ausgezeichnetes Beispiel...
für eine erfolgreiche Vermarktung... - Das waren zwei ganz großartige Filme.
Sie waren wirklich... wirklich anregend. - Oh, ich bedanke mich...
fürs Kompliment. Was haben Sie jetzt vor? - Ich?
Ja. - Nichts. Ich geh nach Hause.
Ich finde es übrigens sehr hübsch, wie Sie Ihre Haare jetzt...
War ich unhöflich? - Ich denke schon.
Wissen Sie was? - Nein.
Die Diskussionsrunde. - Was ist damit?
Was ist mit der Diskussionsrunde? - Man sollte sie filmen.
Diskussionsrunde. Einen Tonfilm, oder was meinen Sie?
Ja, mit Reden und Tanzen, was auch immer. - Hm, die Idee ist sehr gut.
Sie gefällt Ihnen? - Würde es mit Edgars Idee funktionieren?
Mit seiner Botschaft? - Was meinen Sie?
Ich meine, finden Sie nicht, dass, wenn sie erklären müssen,
wenn sie versuchen zu erklären, wie man Liebe macht, so wie Edgar, ich...
denke, niemand weiß, wie man Liebe macht. Und wenn man es weiß, dann...
... wohl kaum erklären wollen. - Ich glaube sowieso, es ist unmöglich,
zu erklären, wie man Liebe macht. Und Ton dürfte auch ein Problem sein.
Es spielt keine Rolle, was sie sagen. Es ist das, was sie nicht sagen.
Worte sind doch meistens eine Maske. Ich könnte Ihre Assistentin sein.
Sie könnten meine Assistentin sein, ja. - Ja. Sie haben was in Ihrem...
Ja, war schön, wenn Sie meine Assistentin wären. Am besten jetzt gleich.
Nicht bewegen.
Und was ist mit der Liebe an sich? - Und was ist mit der liebe an sich.
Wenn Sie davon ein Bild machen könnten, war das sicher ein großer Erfolg.
Ich denke, das habe ich schon.
Was ist? - Ich finde dich erregender...
als die Bilderwelt.
Wir sollten etwas anderes spielen.
Oscar? - Was?
Ist es nur ein Spiel für dich?
Es ist das ernsthafteste Spiel von allen. Wir müssen etwas finden, etwas schaffen!
Nur für uns. Nur für uns. Verstehst du? - Oscar?
Ja. - Versprich mir was.
Ja. - Ob wir zusammenbleiben oder nicht,
versuch niemals, es jemandem zu erklären.
Sieht Alice nicht wundervoll aus?
Wir fangen an.
Was sind es für Bilder, die man während der Lust vor Augen hat? Faldo!
Faldo! - Was?
Würden Sie die Frage beantworten? - Oh! Bilder während der Lust.
Wenn du mir 'n Stück Papier gibst, dann zeige ich sie dir.
Sevy? - Was?
Rette uns.
Bei mir sind es immer verschiedene Bilder. Das letzte Mal war es...
eine Unterwasserwelt. Sehr nautisch. - Nautisch?
Ich habe mir Meerjungfrauen vorgestellt. Mit ihren Fischschwänzen.
Und ich hab mir vorgestellt, auf einer riesigen Auster zu liegen.
Da waren eine Menge Austern, die darauf warteten, mich zu verschlucken.
Und Schwimmflossen. - Peter!
Chloe? Wie ist es mit dir? - Was ist mit mir?
Sagst du auch was dazu?
Also, diese Frage könnt ihr einer Frau so nicht stellen, glaube ich.
Ihre Psyche ist kein Glasbodenboot.
Jedenfalls sind meine Bilder nicht physischer Art.
Ich hab ein Bild. - Beschreibe es.
Er ist blond, schlank, bedeutend. Nicht sowie ich.
Und nicht so wie ihr Mann.
Es ist nicht meine Schuld. Ich kann nichts dafür.
Ich stelle mir immer die Frau vor, mit der ich schlafen will.
Ich stelle mir vor, wie sie dabei atmet.
Ein vollständig bekleidete Frau, die nichts sagt.
Sie trägt parfümierte Handschuhe. Manchmal.
Chloes Gesicht.
Das absolut Naheliegendste - Was zum Teufel soll das bedeuten?
Das bedeutet, dass du ganz gerne siehst, in was du dich hineinbegibst.
Und ich sehe ganz gerne, was sich in mich hineinbegibt.
Rück mal 'n Stück. Rück mal 'n Stück. Was wäre, wenn ich sagen würde,
dass ich mir manchmal, nur manchmal, wenn wir zusammen sind,
eine Frau vorstelle? Eine andere Frau.
Also, dann wär's vielleicht möglich, dass ich mir dieselbe Frau vorstelle.
Was versuchst du, mir damit zu sagen? Wieso versuchen? Wieso versuchen?
Was willst du damit sagen? - Hör zu! Edgar hat uns dazu aufgefordert,
uns an die Regeln zu halten. Und du solltest dich auch an diese Regeln halten!
Ich hab mich noch nie an Regeln gehalten. - Ja, genau. Und jetzt stehen wir...
vor dem absoluten finanziellen Ruin! - Blödsinn! Seid wann sind wir ruiniert?
Wir haben das Haus in Montreal, wir haben die Faldo-Studios in Hartford!
Die Abschreibung. Wir haben das Gebäude in Minneapolis. Hast du das vergessen?
Zum Teufel! Verschwinde hier! Wir haben diese ganzen Sex-Gemälde!
Das sind die großartigsten Gemälde der ganzen Welt! Ein Vermögen sind die!
Welcher, welcher, welcher, welcher, welcher Körperteil ist für Sie...
am erregendsten, Faldo? Wenn Sie erlauben?
Körperteil? Ja jetzt reden wir mal über was anderes.
Wir reden über gar nichts mehr. - Hör auf! Du bleibst da sitzen! Sasha!
Du wirst nirgendwohin gehen. Du sollst da sitzen bleiben!
Ok.
Edgar? Was bringt dich auf Touren? - Geh runter von mir!
Ich kann dich nicht ertragen. Ich kann dich nicht ertragen!
Das Verlangen einer Frau. Und Träume natürlich.
Ein tief ausgeschnittenes Dekolleté.
Ein praller Hintern. - Die Augen.
Die Augen. Chloes Augen.
Schöne, sinnliche, liebevolle Augen.
Die Augen sind überhaupt das Erotischste. - Quatsch! Der Sex ist das Erotischste.
Verdammt noch mal! Der Sex einer Frau ist es!
Das ist wahr.
Der Mann ist ein Tier, das versucht, seinen Samen in den warmen Bauch...
irgendeiner Frau zu bringen! Ja!
Hast du ihnen schon davon erzählt, wie du das Muli missbraucht hast?
Pst! Sei still - Er sagte, es wäre ein Scherz.
Ach, was! Natürlich hat er's getan!
Sie, Sie meinen, es war doch kein Scherz? - Oh!
Wie können Sie so etwas tun? Es ist ekelerregend.
Ich fand die Geschichte ganz süß. - Das ist krank!
Was für 'n Muli? - Er hatte Verkehr mit einem Esel!
Sein Schwanz steckte in einer Eselmuschi?
Was denn? Sex liegt in der Leiste des Betreibers.
Schon voll?
Ich mag die Brüste einer Frau, wenn ihre Nippel hart sind.
Ganz besonders, wenn es die Nippel einer schönen Frau sind,
über die ich mich beuge und daran lecke. - Sie lieben es, eine Frau zu erregen?
Was ist mit dir? Oscar?
Ja? Was ist mit mir? - Ich glaube, die Frage war,
was dich am meisten erregt, Oscar.
Für mich ist es etwas absolut Undefinierbares.
Es ist ihr Ausdruck, Anregung,
ihre Sinnlichkeit, ihre Augen.
Aber der Gedanke an den Orgasmus einer Frau ist mit Sicherheit das Wichtigste.
Treffend formuliert. - Sex. Wer will das denn eigentlich sehen?
Ich sehe sie mir ganz gern mal an, meine Erektion.
Ja. Alle lieben es, zu masturbieren.
Das entwickelt sich so langsam hier.
Sinnlichkeit hat ihre ganz eigene Aura. Sie ist gleißend und strahlend.
Und sie ist vor allem rein. - Also, Entschuldigung.
Sex hat für mich nur was Reines, wenn ich jemanden liebe,
oder wenn ich jemanden liebe. - Was hier erforscht werden soll,
sei Sex und nicht die Liebe, dachte ich. - Deswegen hatte ich meine Bedenken.
Das lässt sich leicht verwechseln. - Monty! Gehen wir an die Bar.
Seit 20 Jahren sind wir verheiratet. Komm.
Also, ich finde nicht, dass sich das verwechseln lässt.
Denn, wenn es nur um Sex geht, ich meine, da sind alle Männer gleich.
Bei der Liebe ist...
das was anderes. Da neige ich zu dem Irrtum,
dass Männer unterschiedlich sein könnten. - Ja, nur ich verwechsele es schon.
Die Liebe verwirrt dich also auch.
Was soll denn daran verwirrend sein? Mich auch.
Und sie sollte doch ein Vergnügen sein. Wenigstens so sehr wie der Sex,
wenn er ein Vergnügen ist - Sex kann ein Vergnügen sein.
Die Liebe ist meistens... - ... Schmerz.
Ja. - Tja, nur was soll man da machen?
Sie ist teuflisch. - Beängstigend.
Ein Albtraum.
So! Sex ist nur was Reines, wenn du jemanden liebst, hm?
Hattest du noch nie Sex mit einer Frau, die du nicht liebst?
Ich habe jedenfalls immer geglaubt, dass ich sie lieben könnte.
Natürlich hab ich mich manchmal geirrt.
Läuft bei dir eigentlich alles nur im Kopf ab, Edgar? Auch der Sex?
Wie gesagt, es geht mir nicht darum, Liebe zu machen.
Ich suche eine Frau, die ich lieben kann.
Wenn du die Wahl hättest, zwischen sexueller Befriedigung...
mit jemandem, den du liebst... Du könntest es in diesem Augenblick haben,
oder aber geistige Befriedigung. Was würdest du wählen, Edgar?
Da gibt es keine Wahl. Verlangen, verbunden mit der wahren Liebe,
würde mich absolut zufriedenstellen. Ich würde meine Freiheit dafür opfern.
Auch für etwas aus Fleisch und Blut?
Ich bin auf der Suche nach etwas, das mir noch nie widerfahren ist.
Das Absolute.
Also, ich war immer nur auf der Suche nach dem absoluten Sex, und sonst nichts.
Weil, da ist... da ist etwas...
zwischen einem Mann und einer Frau, das ist diese unglaubliche...
körperliche Anziehungskraft. Wenn ich mit einer Frau schlafe,
dann empfinde ich mehr Aufregung und Befriedigung, als alles Geld...
oder Kunst, oder irgendwas anderes auf dieser Welt mir geben würde.
Wenn du sie liebst.
Ich liebe Faldo mit jeder Faser, und manchmal könnte ich ihn umbringen.
Ich möchte dann gern sehen, wie er verstümmelt am Boden liegt.
Das ist furchtbar. - Ich weiß! Aber er ist so furchtbar.
Vielleicht kann man einen Mann nur lieben, wenn man ihn hasst.
Ich wünschte, es war nicht so.
Warum ist das so? - Die liebe ist nichts weiter...
als ein Krieg der Gefühle. - Ich gehe lieber zurück.
Sonst verweigert Sasha mir am Ende noch meinen absoluten Sex.
Na? Habt ihr Ladys was dazugelernt? - Habt ihr was dazugelernt, Ladys?
Sagt Sevy dir auch manchmal, wie schön du bist, Janet?
Er malt mich als einen Geist. Aber für ihn ist alles monströs.
Sasha, komm her!
Das ist doch lächerlich. Ich glaube nicht, dass du Sex oder Liebe untersuchen kannst,
als wäre es irgendein Experiment. - Endlich eine menschliche Stimme.
Immer noch Angst vor Experimenten, Chloe? - Nein, Edgar.
Nicht, wenn sie romantisch sind. - Romantik ist falsch.
Sie ist eine Illusion.
Lass uns woandershin gehen. - Ok.
Edgar, du bist doch im Grunde nur wütend, weil Chloe dich nicht mehr liebt.
Wenn sie es je getan hat.
Peter! Du hast dich da nicht einzumischen! - Ich will mich aber einmischen!
Edgar? Du bist absolut nicht romantisch, aber ich bin es.
Wenn ich eine Frau liebe, brauche ich was, das mehr Substanz hat als Romantik.
Woher weißt du das? Du hast nie geliebt. - Genau. Du respektierst niemanden, Edgar.
Und besonders nicht die Frauen. - Respekt muss man sich verdienen.
Männer wie Frauen. - Sag es mir ins Gesicht,
wenn du mich meinst! - Einem Mann, der erst einmal Sex hatte,
hab ich nichts zu sagen. - Ich hab nichts gesagt.
Da rein! Da rein!
Jetzt! Ich will es jetzt!
Was tust du denn da? - Ich will Liebe mit dir machen!
Aber so? - Ja! Ich will Liebe mit dir machen!
Nein! Nein! - Ja!
Was tust du denn? - Ich will Liebe mit dir machen!
Etwa so? - Ja!
Aber so hab ich... so hab ich... so hab ich noch niemals...
Tust du nur so? Kann ich dir vertrauen? Es ist wichtig.
Mach mir bitte nichts vor! Ich... - Halt den Mund!
Da hat es aber jemand eilig!
Oh, Baby.
Du kannst das Bild behalten.
Peter! Hast du dir wehgetan? Peter! - Edgar, es tut mir leid.
Es tut mir leid, Edgar. - Ich hab dich verletzt, oder?
Ja, vermutlich. - Du wirst dich dran gewöhnen.
Chloe? Chloe? Du musst mich heiraten! Heirate mich, Chloe.
Tut mir leid, dass ich Ihre Zeit verschwendet habe.
Nein, ich komme gerne hierher.
Heirate mich! Heirate mich! Heirate mich! Heirate mich!
Das heißt, du willst? - Ich will... Ich weiß nicht.
Du weiß nicht, was du willst? Oder?
Es war ein angebrachter Zeitpunkt, vielleicht das Ganze zu beenden.
Warum hast du Oscar nicht ein Bild machen lassen zur Erinnerung?
Glaub mir, deine Ehe ist ein Debakel. Sie passt nicht zu meinen Untersuchungen.
Natürlich. Das Erforschen unseres intimen Verhaltens?
Das Lüften der dunklen Geheimnisse? Du bist verantwortlich für das,
was augenblicklich passiert.
Und ich bin dir wirklich sehr dankbar dafür.
Alice? - Ja.
Ich möchte mich für die hässliche Perversion,
die ich Ihrer unschuldigen Natur gegenüber begangen habe, entschuldigen.
Sie waren einfach nur liebenswürdig, und bitte, bleiben Sie so.
Danke.
Wann spielen wir Squash?
Dienstag, um vier.
Na, los. Wir tun es! Wir tun es so, als ob's das erste Mal wäre.
Oh, Baby!
Mist.
Oh, hallo, Sevy.
Deine Frau und ich werden von hier weggehen. Das verstehst du nicht.
Ja. Ich gehe auf eine Expedition. Auf die Suche nach meinem Glück.
Du brauchst mich sowieso nicht. Oder, Sevy?
Nein. Das tue ich nicht.
Aber ich liebe dich.
Armer Kerl. Ich fühl mich furchtbar.
Es wird Zeit.
Ich denke, sich selbst so zu schätzen wie du, ist wundervoll, Edgar.
Weil du dann so viel hast, was du anderen geben kannst.
Dein Ziel sollte es sein, dass man irgendwann ein Plakat von dir aufhängt.
Da, wo es jeder sehen kann. Und sich dann glücklicher fühlt,
weil er weiß, dass du auf ihn herabsiehst.
Entschuldigung.
Oh Gott!
Es ist nicht leicht, Alice, unsere verdorbene Welt...
wieder in eine Form zu bringen. - Etwas in eine Form zu bringen,
das keine Form hat, ist unmöglich. Ich möchte dich besuchen, Edgar.
Eine Erscheinung. - Ich denke, wir haben vieles gemeinsam.
Also, was sagst du? - Nur, wenn ich dich auffordere.
Wenn du mich nicht bald aufforderst, werde ich dich auffordern.
Weißt du, Edgar, ich muss zugeben,
dass es manchmal besser ist, über sein Verlangen nachzudenken,
als es zu befriedigen.
Die Liebe trifft dich wie ein Blitzschlag. - Wie ein Blitzschlag.
Dann muss es da draußen aber 'ne Menge Gewitter geben.
Denn während wir hier so sitzen, gibt es Tausende von Pärchen,
die sich lieben, Sex machen und nicht den geringsten Gedanken...
darüber verschwenden. - Ja.
Aber ich möchte wetten, dass sie verdammt noch mal glücklicher sind als du.
Jeder ist glücklicher, als ich es bin. Aber lieber das, als eine Lüge zu leben.
Tja, es gibt keine Wahrheit, Edgar. Und die hübsche kleine Alice...
hast du vergrault, stimmt's?
Hast deine mystische Kreatur einer echten Frau vorgezogen.
So brauchst du nicht loszuziehen und zu riskieren,
dass man dir das Herz bricht.
Wenn du wenigstens deine geistige Hure lieben würdest, Edgar.
Aber du liebst sie kein bisschen. Nein.
Das ist nur eine kleine Zwangsneurose. Wenn deine Liebe so schwach ist,
wirst du niemals wissen, ob etwas wahrhaftig ist.
Du hast ja dein Phantom. Ja. Du hast dein Phantom.
Tja. Gott schütze dich.
Gott schütze dich.
Ich glaube fest an die Verschmelzung beider Zustände.
Traum und Wirklichkeit.
Die uns zunächst widersprüchlich erscheinen.
Oh, nein.
Obschon ich mir das Recht vorbehalte, um meine Meinung ändern zu können.
Nein, warte. Geh nicht. Bitte, komm zurück.
Ich liebe dich.
Ich muss irgendwann damit aufhören.
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