All language subtitles for Vikings.S05E16.The.Buddha.720p.AMZN.WEB-DL.DDP5.1.H.264-NTb_ger

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Original subtitles

Und?

Niemand hat sie gesehen.

Falls sie noch lebt, ist sie verschwunden.

Ich habe auf mein Leben und Gott geschworen,

dass ich, wenn Ihr uns helft, unseren Feind zu besiegen,

das Versprechen einlösen würde, das Euch einst mein Großvater gab, König Egbert.

Vor uns liegt der Vertrag, der Euch, Kraft unseres königlichen Siegels,

die Gebiete des alten Königreichs Ostanglien zuspricht.

Ich schenke Euch dieses urbare Land. Ihr könnt auf ihm

nach eigenem Gutdünken siedeln und Landwirtschaft betreiben.

Es leben nicht viele Menschen dort.

Vereinzelt jedoch gibt es Siedlungen und Höfe.

Manche sind fortgegangen, einige wollten dortbleiben.

Ich rate Euch, sie gut zu behandeln.

Sie sind Euch nicht übel gesinnt. Aber sie werden Angst haben und argwöhnisch sein.

- Das letzte Mal, als man uns... - Ich weiß.

Doch ich versichere Euch, diesmal wird es nicht so kommen.

Ich stelle Euch einige meiner Leibwachen zu Eurer Unterstützung,

und ich werde als König dafür sorgen, dass man Eure Rechte wahrt.

Ihr habt keinen Grund, Gegenteiliges zu befürchten.

Dies hier ist das königliche Siegel.

Und so ist es getan.

Und nun möchte ich Euch willkommen heißen,

hier vor allen Augen, als Verbündete und Freunde.

Doch es gilt noch etwas zu erledigen:

Wachen, ergreift die Verräter!

Nein! Das könnt ihr nicht tun!

Lasst mich sofort los!

- Loslassen! - Nicht!

Nein, Herr, ich bin unschuldig!

Ihr werdet Euer Tun schon bald bereuen, König Alfred!

Das verspreche ich Euch!

Ich bin unschuldig!

Sieh an. König Harald. Ihr seid zurück.

Gedemütigt und besiegt von Björn Eisenseite.

Und keine Spur von Jarl Olavsonn, unserem Anführer.

Jarl Olavsonn starb auf dem Feld der Ehre.

Und tafelt jetzt gewiss schon in Walhalla.

Und was wird nun aus uns?

Habt Vertrauen in eure Herren.

Auch sie erleiden bisweilen Rückschläge.

Aber ihr müsst ihnen Gelegenheit geben, zu beweisen, warum sie eure Herren wurden.

Ich finde, wer die erste Gelegenheit nicht nutzt, verdient keine zweite.

Vor allem, wenn er ein Narr und Versager ist.

Genauso hab ich auch gesprochen. Wenigstens als ich jünger war, aber...

Man lebt und lernt dazu.

Meine Freunde, ich hatte noch keine Gelegenheit, euch jemanden vorzustellen.

Das ist Magnus. Sohn von Ragnar Lodbrok.

Heil sei Ragnar!

Mit ihm an unserer Seite können wir Großes erreichen.

Diese Stadt, euer York, wird eine große Stadt sein!

Der Mittelpunkt eines großen Reiches. Unseres Reiches!

Das sich von hier bis nach Kattegat erstrecken wird,

von Irland bis ins Frankenreich,

von Schottland bis hin zu den Steppen der Rus!

Ja!

Setz dich.

Du hast Heahmund getötet. Er war einer der besten sächsischen Kämpfer.

Er ist schon schwer verletzt gewesen.

Ich hab's nur zu Ende gebracht.

Wieso kämpfst du für König Harald?

Ich war in York, mit meinem Gemahl, Jarl Olavsonn.

Dort haben wir uns König Harald angeschlossen.

Und wo ist dein Gemahl jetzt?

Er ist in der Schlacht gefallen.

Ein Jammer, er war ein guter Gemahl.

Ein guter Mann.

Ich hab meine Mutter in der Schlacht verloren.

Deine Mutter? Wer bist du?

Björn. Björn Eisenseite.

Du bist berühmt.

Das bedeutet wohl, du kannst tun, was du willst.

Und vor allem fragen, was du willst.

Wie heißt du?

Gunnhild.

Gunnhild.

Ich würde dich gern besser kennenlernen.

Was soll ich darauf erwidern?

Du siehst ja, wie ich hier vor dir sitze. Ich bin gefesselt. Eine Gefangene.

Mein Gemahl ist tot.

Ich kann mich deiner Annäherung nicht widersetzen.

Ja, ich könnte dich einfach so nehmen.

Aber das will ich nicht.

Du und ich, wir sind gleich.

Ich nehme dir die Fesseln ab, wenn du mir eine Frage beantwortest.

Ich höre.

Als Heahmund starb, war meine Mutter verwundet und ist dann verschwunden.

Ich muss wissen, ob du irgendwas gesehen hast, das mir weiterhelfen könnte.

Ich muss in Erfahrung bringen, ob sie freiwillig verschwunden ist

oder entführt wurde.

Ich kann dir nicht helfen.

Ich habe nichts gesehen.

Du bist eine freie Frau. Du kannst tun, was du willst.

Wofür war das denn?

Ich habe nur das Recht einer freien Frau ausgeübt.

Vielleicht sehen wir uns wieder.

Wer weiß.

Du darfst jetzt gehen

Was ist ihr bloß widerfahren?

Wie kann jemand einfach so verschwinden?

Nun, das weißt du doch.

Ist unser Vater nicht auch verschwunden?

Lagertha ist nicht so.

Sie rennt nicht einfach so weg.

Schon gar nicht inmitten einer Schlacht.

Wie sollte sie das auch machen, es sei denn, sie kann sich in Luft auflösen.

- Ich kenne sie... - Nein, tust du nicht!

Du weißt nichts über sie.

Lagertha hat deine Mutter getötet.

Dir wäre es doch sowieso lieber, wenn sie tot wär!

Was red ich eigentlich mit dir darüber?

Ich kenne Lagertha.

Ich habe sie geliebt und ihr vertraut. Und sie hat mich geliebt und mir vertraut.

Sie würde nicht einfach so verschwinden. Es sei denn, es gäbe einen Grund.

Was genau meinst du damit?

Womöglich wusste sie einfach nicht mehr weiter.

Er hat mir das Leben gerettet.

Er war Teil der Verschwörung.

- Und du hast... - Ich habe beschlossen, ihm zu vergeben.

Hast du ihm das schon gesagt?

Alfred.

Es ist nötig, dass er darüber spricht.

Er muss ehrlich sein.

Und danach kannst du ihm vergeben.

Herrgott noch mal!

Ich kann dich verstehen. Wirklich.

Aber wenn du nicht mit ihm reden willst,

dann gestatte doch wenigstens mir, ihn zur Rede zu stellen.

Bitte. Ich muss wissen, warum er es getan hat,

damit ich ihm vielleicht auch vergeben kann.

Verräterischer Abschaum.

Verräter!

Der Tod soll den König holen!

Lang lebe der König!

Essen!

Floki!

Was war das?

Floki!

Wartet hier.

Floki!

Helgi!

Komm mit rein.

Das sind schlimme Erfrierungen.

Du wirst mindestens einen Finger verlieren.

Warum machst du dich bei solchem Wetter auf den Weg?

Es ging nicht anders.

Wieso?

Sie sterben da draußen.

Wer stirbt, Helgi? Von wem sprichst du?

Vater ist krank geworden, kurz nachdem wir hier fort sind.

Wir haben eine Hütte gebaut, weit weg von hier.

Aber es gibt dort kaum Nahrung und alle sind krank.

Ich fürchte, Eyvind wird sterben.

Und Jorunn, meine Schwester, war sehr krank, als ich aufgebrochen bin.

Und wir mussten bereits zwei

oder drei der Kleinen begraben.

Ruh dich aus, hör auf zu reden.

Ich flehe euch an. Helft uns.

Zieht los und rettet meine Sippe.

Wir haben es nicht verdient, dass man uns hilft, aber bitte, Floki.

Versucht, sie zu retten, bevor es zu spät ist.

Bitte!

Denk an Mjöllnir, Thors Hammer. Er gibt dir Kraft.

Wieso wolltest du mich sprechen?

Du weißt, wieso.

Wenn ich es wüsste, würd ich nicht fragen.

All deine Freunde sind ergriffen worden, Aethelred.

Lord Cyneheard hat den Verrat gestanden.

Also gut.

Es stimmt. Sie sind an mich herangetreten.

Ich war noch immer zornig, dass ich genötigt war,

auf die mir rechtmäßig zustehende Krone zu verzichten.

Sie überzeugten mich, dass Alfred keinen Rückhalt genösse,

sie würden ihn sowieso stürzen.

Und wenn ich bereit wäre, zu übernehmen, müsste kein Blut vergossen werden.

Und du hast zugesagt, dich mit ihnen zu verschwören?

Sie wollten ihn, kurz bevor wir in die Schlacht zogen, stürzen.

Sie haben nur auf mein Zeichen gewartet. Doch ich hab mich geweigert.

Also bist du darin verwickelt gewesen.

Ich sagte dir doch: Ich habe mich geweigert!

Ich bedaure, sie überhaupt angehört zu haben.

Ich war ein Narr und zu stolz.

Ich wollte es auf dem Schlachtfeld wiedergutmachen.

Ich hätte mit Freuden mein Leben gegeben für das meines Bruders.

Bei Gott. Ich verspreche, ich werde Alfred niemals wieder verraten.

Los, such deine Mutter!

Ich schärfe eure Messer! Bringt mir eure Messer zum Schärfen!

Ist das ein Gott?

Kein Gott.

Das ist der Buddha.

Und wer ist der Buddha?

Ich danke dir.

Hvitserk, ich habe gerade etwas sehr Aufschlussreiches erfahren.

Offenbar ist König Harald in Wessex besiegt worden, vom neuen König Alfred.

Und zwar mit Hilfe von Lagertha, Björn und Ubba.

Dann wusstest du die ganze Zeit, dass du Lagertha nicht geopfert hast.

Hat Harald die Schlacht überlebt?

Ja, er hat sich nach York zurückgezogen.

Ich glaube, bald wäre es an der Zeit für uns, nach England zurückzukehren.

Harald wird daraus gelernt haben. Ohne mich kann er nicht gewinnen.

Was hast du da?

Als ich mit unserem Vater in England war und König Egbert ihn eingekerkert hat,

habe ich Schach mit Prinz Alfred gespielt.

Ich würde liebend gern wieder Schach mit ihm spielen.

Nur dieses Mal auf dem Schlachtfeld.

Das ist der König!

Ja!

Der König und seine Männer sind hier!

Hier verläuft die Grenze zu Eurem Land.

Das Königreich Ostanglien erstreckt sich von hier bis zum Meer.

Es war seit jeher in unserem Besitz. Nun aber schenk ich es Euch.

Sieh nur, Björn! Dieses fruchtbare Land.

Sie haben jeden Grundsatz verraten,

jeden Traum, jede Hoffnung, für die unsere Siedlung stand.

Aber dennoch ist es meine Sippe.

Sie brauchen Hilfe, und ihr könnt ihnen helfen.

Wenn wir noch länger zögern, sterben sie alle.

Worüber denkst du nach?

Darüber, dass unsere Siedlung endlich auf einem guten Weg war.

Es gab kein böses Blut mehr.

Keinen Grund für Mord oder Rache.

Und du willst, dass wir sie wieder aufnehmen?

Die Leute, von denen der Zwist ausging.

Sie haben nicht auf mich hören wollen.

Floki, ich verstehe dich.

Ich kann deine Sorge nachvollziehen, doch es hat sich was geändert.

Mein Vater hat aus der Sache gelernt.

Er ist wirklich von Reue erfüllt.

Und du glaubst ihm?

Er hat sich verändert, Floki.

Er hat sich verändert.

So was ist möglich.

Du hast gesagt, genau das würde hier geschehen.

Dass wir anders leben würden.

Dass wir uns verändern würden.

Willkommen, Sire.

Willkommen.

Ich kann da nicht reingehen.

Nein, ich auch nicht.

Sie beten einen falschen Gott an.

Möchtest du reden?

Ich hab meinen Vater verloren.

Und jetzt meine Mutter.

Und doch leb ich meines Vaters Traum.

Genau hier.

Alles, was er sich je für uns gewünscht hat.

Schon eigenartig.

Ist schon gut.

Es wird alles gut werden.

Wirklich alles.

Aus dem Weg! Räumt den Marktplatz!

- Verschwindet! - Tretet beiseite!

Aus dem Weg!

My Lady!

Es ist der König.

Geht und holt die Heilkundigen.

Ja, My Lady.

Und die anderen, raus hier.

- Ja, My Lady. - My Lady.

Elsewith, das war nicht das erste Mal, dass Alfred zusammenbricht.

Das ist schon früher geschehen.

Was können wir tun?

Nicht sehr viel, fürchte ich.

Ich wünschte, es wäre anders.

Immerhin habe ich alle Zutaten für eine wärmende Salbe da.

Du trägst ein...

Ja. Ich glaub,

ich darf guter Hoffnung sein.

Elsewith, du darfst dieses Kind nicht verlieren.

Es hängt so viel von eurem ungeborenen Spross ab.

Womöglich gar die Zukunft Englands.

Mein armer Bruder.

Er muss leben.

Alles andere ist unwichtig.

"Eins ist alles, und alles ist eins.

Das Leben ist eine Brücke, bau kein Haus auf ihr.

Es ist ein Fluss, aber klammer dich nicht ans Ufer.

Du bist auf einer Reise."

Dieser seltsame alte Mann hat dich all das gelehrt?

Und vieles mehr, aber das hab ich vergessen.

Albernes Geschwätz vielleicht.

So würde es Floki nennen.

Und was soll es bedeuten? Eine Reise wohin?

Er sagte, wir könnten uns noch mal unterhalten

und dass er mich erleuchten würde.

Aber jetzt

will ich erstmal bei dir liegen.

Danke.

Das war gerade ein Bote von König Olaf, dem Dicken.

Ich hab Olaf vorgeschlagen, dass er sich unserer Streitmacht anschließt.

Wann willst du Segel nach York setzen?

Wir sollten besser den Frühling abwarten.

Und zudem vielleicht die Geburt meines göttlichen Kindes.

Wieso so gehässig, großer Bruder?

Gehässigkeit vergiftet die Seele, Hvitserk.

Sie führt dazu, dass du eines Tages in nichts mehr das Gute sehen kannst.

Siehst du denn nicht, dass Freydis jetzt mehr wie Freya aussieht,

die Fruchtbarkeitsgöttin?

Nicht?

Irgendwie habe ich den Eindruck, du haderst mit etwas, Hvitserk.

Du sprangst vom Schiff, um bei mir zu sein, weil es die Götter so wollten.

Aber was ich auch sage oder tue, macht dich unglücklich.

Als ob du niemals vorgehabt hättest, mit mir mitzugehen.

Daran ist nichts widersprüchlich.

Aber natürlich ist es das. Was redest du denn da bloß?

Daran ist nichts widersprüchlich,

weil möglicherweise einfach alles Teil desselben Einen ist.

Was?

Hast du den Verstand verloren?

Ich habe mich schon öfter gefragt, ob bei dir im Kopf alles gesund ist.

Was, bei mir?

So wie bei Margrethe.

Du weißt ja, was aus ihr geworden ist.

Wir hätten ein Opfer darbringen sollen.

Ein Opfer, das den Zorn der Götter beschwichtigt.

Wir hätten sie bitten sollen, dieses neue Land zu weihen.

- Du denkst, die Götter zürnen uns? - Natürlich tun sie das.

Ubba hat ihnen vor aller Augen abgeschworen!

Und jetzt tragen Ubba und Torvi das Kreuz des Christengottes um ihren Hals.

Ich muss etwas für mich tun.

Ich passe hier nicht her.

Was willst du tun?

Ich erobere Kattegat von Ivar zurück.

Wie? Du hast keine Streitmacht.

Aber König Harald hat eine.

Ich werde ihn überzeugen, Kattegat mit mir einzunehmen.

Mein Gemahl hat mal etwas erwähnt.

Er hat gesagt, dass König Harald vorhat, nach dem Angriff auf Wessex

mit ihm nach Kattegat zurückzukehren und die Stadt anzugreifen.

Dann find ich ja Gehör bei ihm.

Das, oder er wird dich töten.

Sie haben deinen Sohn und deine Tochter umgebracht.

Und jetzt bittet man uns, diese Menschen zu retten.

Ich finde, du musst diese Entscheidung treffen, Kjetill.

Du kennst mich, Floki.

Du weißt, dass ich ohne Hoffnung nicht leben kann.

Ich muss Hoffnung haben können.

Für die Zukunft meiner Sippe.

Das...

Das heißt, du willst diese Leute wirklich retten?

Ja.

Wenn Helgi sagt, dass sein Vater sich geändert hat, dann glaube ich ihm.

Ich werde mich selbst durch diesen verfluchten Winter kämpfen.

Und falls es nötig ist, schleppe ich Eyvind selbst auf dem Rücken nach Haus.

Helgi!

Helgi.

Komm schon,

geh weiter!

Ich hab einen Beschluss gefasst, Ubba.

Und zwar um meiner Mutter und meiner selbst willen.

Ich muss versuchen, Kattegat einzunehmen.

Wir brauchen dich hier.

Sie werden uns wieder angreifen, das weißt du.

Wir müssen Ragnars Traum verteidigen.

Wir alle versuchen, Ragnars Traum zu verteidigen.

Aber vielleicht tun wir's auf unterschiedliche Weise.

Ich verstehe, was du getan hast.

Ich jedoch würde diesen Weg niemals gehen.

Mein Bruder, immer noch mein Held.

Und Torvi.

Auch dir möchte ich etwas sagen.

Du hast unsere Kinder beschützt und großgezogen.

Und obwohl ich dich verlassen hab,

warst du mir nicht gram oder wolltest dich rächen.

Du warst meiner Mutter immer treu.

Und für dich selbst hast du nie etwas verlangt.

Ich liebe Lagertha.

Sie hat mir schon immer alles bedeutet.

Ich weiß, dass sie nicht tot ist und irgendwann wiederkommen wird.

Sie hat ein Kämpferherz wie du.

Ich liebe unsere Kinder,

und sie werden immer stolz auf dich sein, dafür sorge ich.

Danke.

My Lords.

Ihr werdet gehört haben, so nehme ich an, dass der König zusammengebrochen ist.

Aus diesem Grund seid Ihr hier, ich möchte mit Euch reden

und Euch hiermit versichern, dass Alfred wieder vollends genesen wird.

Was genau fehlt dem König?

- Das weiß zur Stunde leider niemand. - Dann ist er schwach.

- Bitte sagt uns die Wahrheit! - Wie steht es wirklich um ihn?

Meine Mutter hat recht.

Alfred hatte diese Anfälle schon öfter, und er hat jedes Mal überlebt.

Habt also etwas Vertrauen.

Ein König, der unentwegt krank ist.

Was für eine Art König soll das sein?

Einen kranken König können wir uns nicht leisten.

Aethelred scheint sehr beliebt zu sein.

Ja.

Ihr könnt mir vertrauen. Vertraut Ihr mir?

Insgeheim hatte ich die Hoffnung, dass er vielleicht nicht ganz so beliebt wäre.

- ...und die Kirche? - Ja.

Wir danken Euch.

Was gibt es diesen Leuten nur zu sagen, mein Sohn,

außer dass sie für die baldige Genesung deines Bruders beten sollen?

Ich sage ihnen, wonach auch immer mir der Sinn steht.

Du wirst dich da heraushalten, Mutter!

Und jetzt pflück ein bisschen stinkendes Gurkenkraut und heile meinen armen Bruder.

Dein armer Bruder.

Ja.

Wärst du König, falls er sterben sollte?

Ja.

Hoffentlich stirbt er.

Das ist Björn! Er ist es!

Björn Eisenseite!

- Bruder! - Magnus.

Björn Eisenseite.

Jetzt komm schon, komm mit!

Björn Eisenseite.

Was bin ich erfreut, dich zu sehen.

Und Gunnhild.

Am Ende hat das Schicksal uns alle wieder zusammengeführt, so hat es den Anschein.

Die Willkür der Götter. Wer weiß schon, was sie wollen?

Ja. Wer weiß?

All das ist mir vollkommen gleich.

Mir ist nur wichtig, dass mein Bruder hier ist. Dass wir Wikinger sind.

Und dass wir uns Kattegat zurückholen. Wir alle vereint!

Sag mir, wie geht es meinem Bruder?

Sein Zustand ist unverändert.

Ich weiß nicht mal, ob er uns hören kann.

Ich hab ihm einige Tränke bereitet, die sein Leiden lindern sollen.

Wie schon einmal.

Du bist Alfred eine wunderbare Mutter. Und mir auch.

Wenigstens weiß ich jetzt, dass dir etwas an deinem Bruder liegt.

Warum sollte es das nicht?

Es ist nur so grauenvoll,

wie die Edelmänner anfangen, die Köpfe zusammenzustecken,

sobald er krank ist.

Das sind keine wahren Christen.

Sie...

Sie tragen keine Güte in ihren Herzen.

Sie wollen ihn einfach nur loswerden.

Du hast recht. Und doch musst du ihre Ängste verstehen.

Sie fürchten nicht nur um ihrer selbst. Auch um Wessex und England.

Gewiss, ich verstehe sie.

Aber sie...

Aber sie müssen doch wohl einsehen, dass Alfred am besten für sie ist.

Wenn ihnen wirklich etwas an Wessex und an England liegt,

dann muss ihnen auch etwas Alfred liegen.

Was hast du getan?

Ich glaube nicht,

dass du jemals deinen Bruder als König akzeptiert hast.

Und du würdest es auch niemals tun.

Du würdest immerzu eine Gefahr für Alfred darstellen.

Also hast du mich vergiftet?

Was bist du nur für eine Mutter?

Übersetzt von: Lena Breunig

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