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ICH HAB DIR NIE EINEN ROSENGARTEN VERSPROCHEN
Hübsch hier.
Ja.
Das viele Grün!
- Soll ich ihr helfen? - Nein, lieber nicht.
Deborah!
Deborah!
- Mr. und Mrs. Blake? - Ja.
- Wir möchten zu Frau Dr. Fried. - Bitte nehmen Sie einen Moment Platz.
Dr. Fried, bitte!
Frau Dr. Fried, Familie Blake ist hier.
Ja, ist gut, sie warten bei mir in der Aufnahme.
- Die Ärzte werden ihr helfen. - Aber natürlich.
Inzwischen finden wir vielleicht ein staatliches Heim.
- Sie wird sicher überwiesen. - Dafür sehe ich keinen Grund.
Das haben wir schon so oft besprochen, Jay.
Sind Sie Mr. und Mrs. Blake?
Frau Dr. Fried möchte Sie begrüßen.
Ich kümmere mich um Ihre Tochter.
Würden Sie bitte mitkommen durch den Garten?
Sind Sie Assistentin von Frau Dr. Fried?
Nein, ich bin Schwesternschülerin. Unsere ganze Gruppe arbeitet hier.
Möchten Sie etwas trinken, Deborah? Milchkaffee? Limonade?
Opfere dich uns.
Denk immer an die Gesetze unserer Welt.
Kein Wort zu irgend jemandem! Unsere Welt ist geheim!
Deborah.
Wollen wir jetzt nach oben gehen?
Wollen wir?
Komm schon!
Debbie.
So ist's fein.
Hier geht es weiter.
Du magst es nicht, wenn man dich anfasst. Ich werde es mir merken.
Komm mit, Kindchen.
Dein Zimmer ist gleich hier.
Das ist Sarah. Ihr werdet euch später kennenlernen.
Wir werden sehen, ob du uns verrätst!
Du wirst nichts verraten! Kein Wort!
- Dein Zimmer. - Nichts, nichts, nichts!
Du teilst es mit...
- Carla. - Clara.
Ich hab den Bericht deines Arztes, Deborah.
Du brauchst mich nicht dauernd Deborah zu nennen. Ich weiß, wie ich heiße!
Auch das werde ich mir merken.
Du magst nicht, angefasst zu werden und du kennst deinen Namen.
Du kannst jetzt unten spazierengehen, wenn du Lust hast.
- Aber nur innerhalb des Geländes, klar? - Klar wie die Sonne!
Na schön.
Pass auf, dass du dich nicht erkältest, Carla.
Keine Angst. Die spielt sich nur am Anfang so auf.
Sobald du mit dem Arzt brav mitarbeitest, wird es besser.
Ist schon mal eine hier herausgekommen?
Du meinst als geheilt entlassen worden?
Ja.
Ist schon vorgekommen.
Wenn du rauchen möchtest...
Hier.
- Nein, jetzt nicht. - Okay, lass nur.
Es wird alles gut werden, Liebes. Komm, sei...
- Mein Kleines... - Nein!
Frau Dr. Fried wartet.
- Wir rufen sie heute Abend... - Ich geh ja schon!
Deborah, komm wir gehen hier runter.
Hast du ein Hobby, Deborah?
- Oder hast du keins? - Doch.
Haben sie dir das nicht gesteckt? Selbstmord!
Wie oft hast du versucht, dich umzubringen?
Einmal.
Wie oft hast du es versucht?
Ich hol dich in einer Stunde wieder ab.
Das ist eine Falle, Deborah!
Diese wundervolle Ärztin ist eine gefährliche Spionin.
Sie bohrt sich in dein Gehirn.
Du hast uns verraten, aber wir beichten nicht.
Deborah! Verräterin!
Verräterin, Deborah!
Verräterin! Verräterin!
Wir sind jetzt und für immer bei dir.
Wir haben es dir prophezeit.
Jetzt werden sie dich doch uns überlassen.
Dein Leben lang.
Es ist nur Selbstschutz, wenn du uns nicht verrätst.
Hüte dich vor ihnen!
Verrate uns nicht!
- Guten Tag, Deborah. - Schütze dich selbst!
Ich bin Frau Dr. Fried.
Bitte, kommen Sie rein.
Möchten Sie vielleicht Kaffee?
Ein zu schöner Tag heute.
Sie möchten gern liegen?
Ich dachte, das wird erwartet.
Wir erwarten nur, dass Ihre Krankheit sich bessert.
Ich kenne die Tricks. Sie stellen die Fragen, ich antworte darauf.
Dann stellen Sie fest, dass ich mir einbilde, ich wäre krank.
Ihre Krankheit ist ein Faktum. So viel steht fest.
Sagen Sie mir, woran Sie denken.
An Sigmund Freud.
Sigmund. Sie wissen, was das bedeutet?
Sieghafter Mann.
Und trotzdem erkrankte er an Krebs. Wie andere Männer.
Die nächste Frage.
Sie wissen, warum Sie hier sind.
An der Spitze der Liste steht Bösartigkeit.
Außerdem bin ich faul,
...egozentrisch,
...taktlos, gemein, obstinat,
...immerzu Schmerzen fingierend,
...und ständig unfreundlich.
Das ist wirklich eine Liste.
Ich kann nicht beurteilen, ob die Aufzählung in allen Punkten stimmt,
...aber wenn, dann liegt viel Arbeit vor uns.
Soll ich Ihnen zustimmen?
Sie wollen durch mich was lernen.
Sie fragen mir Löcher in den Bauch,
...finden die Symptome, und schieben mich ab.
Was mache ich, wenn Sie mich abhängen?
Zunächst, ich tue auf keinen Fall etwas gegen Ihren Willen.
Und Sie geben nicht auf, ehe Sie es selber möchten.
Aber ich habe das Gefühl, wir könnten zusammenarbeiten. Sie auch?
Nein.
Das tut mir leid.
Meine Frage war sicher übereilt.
Erzählen Sie mir etwas über Ihr Leben.
Bis Sie herkamen.
Hat meine Mutter das nicht schon?
Ja, von ihrer Warte aus. Aber ich will es von Ihnen hören
Da war zunächst...
Der Tumor?
Darüber weiß sie noch weniger, als ich von Ihnen weiß.
Was wissen Sie denn über mich?
Sie lesen Detektivromane.
Ja, richtig.
Sehr gern sogar.
Sehen Sie, hier.
In meinem Harnleiter - das ist der muskulöse feine Schlauch...
...zwischen Niere und Blase -...
Der Harn geht durch diese Röhre, bevor er aus dem Körper fließt. - Ich weiß.
Das wissen Sie. Aber was wissen Sie über die Schmerzen?
Wie alt waren Sie?
Fünf.
Die Ärzte haben das Kopfschütteln gekriegt.
Sie haben mich direkt in den OP gerollt und als ich fragte, wo ich bin,
...sagten sie "im Traumland".
Nachher habe ich sie gefragt, warum sie mich so belogen hätten.
Denn der eine Doktor hatte gesagt:
"Wir machen dein Püppchen da unten wieder ganz heil,
...es tut gar nicht weh."
Ich hatte Schmerzen, als würden sie mich umbringen.
Traumland.
Ich könnte denen allen was von meinem Traumland erzählen!
Schrecklich.
Diese dummen Menschen!
Wenn Sie endlich aufhören würden, Kinder zu belügen.
Nein, sie hören nicht auf.
Und was hatten deine Eltern dir gesagt?
Mein Vater hat mich, ohne ein Wort zu sagen, dorthin gebracht.
Wie etwas, das man zum Reparieren bringt.
"Schneidet ihr was raus, flickt sie zusammen, und fertig!"
Jedenfalls habe ich heut noch diesen Tumor.
Und, glauben Sie, dass...
...dieser Tumor so etwas wie eine Bestrafung bedeutet?
Der Perry bestraft uns doch alle.
Der Perry?
Verräter! Warum hast du gesagt, er bestraft dich?
Verräterin! Verräterin! Verräterin!
Bestraf dich selbst! Bestraf dich selbst!
Verräterin, bestraf dich selbst!
Du spürst nichts davon. Es tut auch nicht weh!
- Du spürst nichts davon! - Nichts.
Verräterin, bestraf dich selbst.
Bestraf dich selbst!
Der Tumor muss raus, du hast es selbst in der Hand!
Messer zum Schneiden.
Worauf wartest du? Schneide, Deborah!
- Schneide! - Mach!
Verräterin, bestraf dich.
Verräterin, bestraf dich!
Verräterin, bestraf dich!
Dein Blut! Dein Blut!
Du hast niemals zu ihnen gehört. Du bist völlig anders.
Du spielst in der Hölle!
Die Rosengartenwelt-Perfektion ist eine Lüge! Du gehst daran zugrunde.
Es ist nicht deine Welt, aber du bist auch keine von uns.
Drei Wandlungen...
Bist du nicht noch etwas zu jung, um in diesem Käfig zu sein?
Hier ist es nicht gerade gemütlich.
Na, du bist doch noch Jungfrau!
Keine Ahnung, wo ich bin.
Auf Station D.
Die für die völlig Zerstörten.
- Hast dich geschlitzt. - Das war angebracht.
Ich werde jede Nacht vergewaltigt, seit ich hier bin.
Ich bin Lee.
Ich war Schwester hier.
Auf dieser Station.
Jetzt hab ich 'n Knall. Genau wie du.
Hey, die sagen, du hast dir den Arm aufgeschlitzt...
...mit einem Blechdeckel.
Das ganz Bettzeug war voll Blut. So fanden sie dich.
Das sind die gewesen. Ich war es jedenfalls nicht.
- Woher willst du das wissen? - Hallo!
Unsere Blechdeckel-Kratzerin kriegt hohen Besuch.
Die anderen werden sich in den Tagesraum verkrümeln.
Oh, sicher ein gelehrtes Haus.
Da kann ich auch meinen Fall vorbringen!
- Ja, ja, komm raus. - Na, das sind Manieren!
Hobbs arbeitet zwar hier, aber der ist so 'n Psychot wie ich.
Oh, wie dumm! Der Kleine will schon wieder!
Nicht anrühren! Ich bin krank!
Ich weiß ja, dass Sie mich anbeten.
Ich bin bereit.
Alles bereit.
Hände weg, du Menschenschinder!
Deborah.
Wie fühlen Sie sich?
Ich war im ganzen Leben noch nicht so glücklich wie heute.
Lass mich allein.
Nein, ich möchte wissen, warum Sie das getan haben.
Sie machen es uns unnötig schwer, wenn Sie nicht mit mir sprechen.
Dann werden wir uns eben unterhalten, wenn Sie sich besser fühlen.
Ich komme wieder.
Ja, siehst du? So geht's, mein Kind.
Du wirst dich prima fühlen. Du wirst tanzen.
Halt.
Setz dich hierhin. Ja.
Starr auf die Blechdecke, Kratzerin.
Ich seh von hier aus, wie du ziehen musst.
- Mächtige Sprünge, was? - Hey!
Mr. Hobbs.
Hobbs!
Sie haben wenigstens Muskeln.
Hart wie Eisen.
- Ist dein Werkzeug auch so hart? - Dran interessiert?
Komm Schatz, zeig, was du hast!
Pack schon aus!
Das kann ich euch flüstern. Es ist enorm groß und durchdringend.
Moment.
Ihr werdet es euch eben vorstellen müssen.
- Weil keine von euch es je kriegt. - Und ich pfeif drauf!
Es hat bestimmt 'ne Macke! Wie dein Verstand!
Vergebung, Sir.
Aber ich muss Sie bitten, meinen Fall dem Obersten Gerichtshof vorzutragen.
Trag's doch selbst da vor.
Mich treibt's wieder.
Du bist hier nicht am Platz!
Du bist hier nicht am Platz!
Hör nicht auf diese beschissene Psychotin, Schatz.
- Mir passt deine Nase nicht. - Und du ödest mich an!
Du verdirbst mir mit deiner Visage die Aussicht! Verzieh dich!
Wieso? Möchten Sie's sehen?
Ich möchte, dass Sie's mir zeigen.
Das wird 'ne ordentliche Narbe geben.
Sagen Sie mir heute, warum Sie's taten?
Es war notwendig.
Ich vergifte alles.
Wieso vergiften Sie alles?
Was ich anrühre, vergifte ich.
Menschen, die mir nahestehen.
Sogar meine Schwester.
Als ich sechs war, hätte ich sie beinahe umgebracht.
Können Sie mir das schildern?
Ich bin hin und hab sie gepackt.
Dann ging ich mit ihr ans Fenster.
Moment.
War das Fenster denn offen?
Nein.
Aber ich ging zuerst zum Bettchen und dann zum Fenster, um es zu öffnen.
Ich war gerade dabei, sie runterzuwerfen, als Mutter kam.
Hat sie Sie bestraft?
Nein.
Niemand hat es jemals erwähnt.
Ein sechsjähriges Mädchen geht hin und hebt ein Baby aus seinem Bettchen.
Es trägt das Baby zum Fenster,
...öffnet dann das Fenster,
...und will das Schwesterchen eben rauswerfen,
...als die Mutter reinkommt.
Aber die erschrickt nicht im Mindesten.
Halten Sie so was für möglich?
Ich hab's so in Erinnerung.
Vielleicht hätten Sie die Kleine gern umgebracht.
Sie mochten sie nicht.
Gehen Sie noch einmal zurück in das Zimmer...
...und sehen Sie sich das Schwesterchen in der Wiege an.
Denken Sie nach.
Wie war's wirklich?
Was hast du empfunden?
Neid und Zorn.
Hass.
Und Angst.
Konntest du das Baby überhaupt heben?
Über das Gitter vom Bett.
Ich hab es nicht angerührt...
Deborah!
Du kannst mir vertrauen. Ich mache dir nichts vor.
Beweise es.
Das kann ich nur, wenn du mir Zeit gibst.
Du musst mir Zeit geben.
Wieso soll ich dir etwas geben?
Ich bin nicht eine von euch!
Eure Welt ist mir fremd und verhasst.
- Wer ist dir nicht fremd? - Die Yri.
Die Yri?
Was bedeutet das?
Geheime Mächte?
Ist das der Name von deiner Welt?
Hat diese Welt ihre eigene Sprache?
Geheimsprache?
Gib nichts preis!
Verrate uns nicht!
Hat sie bestimmte Gebote?
Verrate uns nicht!
- Du darfst nichts davon wissen. - Wovon?
Von den Geboten.
Nichts wissen?
Und warum nicht?
Das bedeutet das Ende.
Und frag nicht mehr! Yri ist grausam!
Bitte!
Hey!
Hey!
Kommt mal her!
Hey, du! Was ist das?
Hey, kommt mal her!
Hey, hey, hey!
Du weckst ja alle auf.
Wie fühlst du dich?
Heiß.
Furchtbar heiß.
Die Körperhitze. Du hast es geschafft.
Wie lange bin ich denn schon da drin?
Ungefähr vier Stunden.
- Willst du wieder raus? - Ja, bitte.
Okay.
Hobbs?
Ich komme.
Sie kann raus.
Die Snickers haben 14 Punkte im vierten Viertel.
Die mit ihrem ewigen Basketball...
Ist eben Hobbs' Hobby.
Atmen Sie aus.
So.
Wieder dran rumgesäbelt, Hobbs?
An der Pulsader.
Fällt Ihnen nichts anderes ein?
Spiele ich da gestern mit 'nem Hund und der beißt mich.
Ich möchte wissen, wie dem das geschmeckt hat.
Nach Stinktier vermutlich.
Lass es gut sein, Debbie. Hör schon auf.
So.
Das ist 'ne schöne Narbe. Die hast du für dein Leben weg.
Ja, genau wie du dein Gesicht.
Warten Sie draußen, Hobbs.
- Von mir aus. - Nimm ihn nicht so ernst.
Und jetzt komm rauf.
Brauchst du 'n Taxi, oder kannst du laufen?
Ich glaub, ich kann laufen.
Dreh dich um.
Halt dich hier an der Liege fest.
Ich muss dir den feuchten Kittel ausziehen.
Damit du dir nichts wegholst.
So, hier.
Steck nur die Arme da rein.
Ich möchte, dass du Hobbs in Ruhe lässt, Debbie.
Aber wieso? Er ist krank, das wissen Sie! Und deshalb macht er uns alle fertig!
Wenn du das schon erkennst, solltest du Rücksicht auf seine Schwierigkeit nehmen.
Denkst du, dass nur du krank sein darfst?
Nein.
- Na, du Prachtstück? - Geht's einigermaßen?
Na dann.
- Träum süß, Schatz. - Ich geb mir Mühe.
Sie kann nicht in der Reihe anstehen, Hobbs.
Sorgen Sie dafür, dass Sie ihr Sedativ kriegt und dann ab ins Bett mit ihr!
- Kriegst wieder 'ne Extrawurst, du Hexe! - Lass sie in Ruhe.
Immer ich!
Doppelte Portion.
Muss das unbedingt sein, Hobbs?
- Sie kommt aus dem Schwitzkasten. - Pass auf sie auf.
Sie sorgen dafür, dass sie ins Bett kommt. - Wird gemacht.
Hobbs!
- Aber ich hab gedacht, wir zwei... - Pfoten weg!
Verrückt, verrückt, verrückt!
Ganz ruhig!
So helfen Sie mir doch! Er will mich vergewaltigen!
- Gewalt, Gewalt! - Niemand tut dir was!
Gewalt! Gewalt!
Nein.
Gewalt! Gewalt!
Hopp!
- Gewalt! - Nein.
Doch! Vergewaltigung!
- Du denkst doch nicht... - Vergewaltigung!
- Nein, aber niemals! - Vergewaltigung!
Niemand vergewaltigt dich. Hier gibt's nur Liebe, keine Vergewaltigung.
Ruhig!
Wenn Sie das meinen, wird es so sein, Mr. McPherson.
Ja. - Wenn Sie es wünschen, nehmen Sie mich. Jederzeit!
Ich bin nur heute Abend so erschöpft, wissen Sie?
Ja, danke schön, mein Kind.
Pass auf, Deborah.
Pack!
Seit wann bist du denn hier?
Schon ein paar Stunden.
Ich wollte mich aufknüpfen. Sieh her.
Was ist denn das schon wieder?
Meine Mutter hält das Gewehr.
Sie zielt auf mich, meinen Bruder und sich selbst. Alle sind tot, außer mir.
Ich liebe McPherson.
Er redet zu uns wie zu richtigen Menschen.
Es tut mir leid, dass Sie warten mussten.
- Guten Tag. - Wir haben viel Arbeit.
- Wie geht es Deborah? - Bitte erledigen Sie das.
Natürlich, Frau Doktor.
Es geht auf und ab.
- Heute nicht besonders. - Was ist denn passiert?
Nichts. Das ist nun mal so üblich.
Setzen Sie sich.
Ich habe vorsichtig versucht, ihr den Wunsch, krank zu sein, zu nehmen.
Aber sie hat noch nichts gefunden, was ihr besser erscheint.
Sie ist jetzt in so einer Art Niemandsland.
Können Sie uns sagen, worauf wir hoffen dürfen?
Wir haben ihr alles gegeben.
Alle Liebe, meine ich.
Wird sie jemals imstande sein, ein normales Leben zu führen?
- Wie Sie und andere Menschen? - Ja.
Das weiß ich nicht.
Es gehört zu unserer gemeinsamen Arbeit, herauszufinden, wie sie leben will.
Das Leben, das sie bei uns hat, ist nicht so schlimm!
- Können wir sie heute sehen? - Ich würde Ihnen abraten.
So, wie sie jetzt ist, wird sie Sie befremden.
- Ich möchte sie sehen. - Jay, die Ärztin hat abgeraten!
Ich will sie sehen! Das ist mein gutes Recht!
Wenn Sie darauf bestehen, lasse ich Deborah rufen.
Ich...
Ich verzichte darauf.
- Würden Sie ihr das bitte geben? - Aber gern.
Ich danke Ihnen.
Das ist reizend.
Ich strecke die Fühler aus.
Willst du versuchen, das auch zu tun?
Wenn ich dazu fähig bin...
Warum nicht?
Deine Überlegungen und deine Kenntnisse über dich selbst, sind erstaunlich.
Bestimmt kannst du es.
Als du noch sehr klein warst, hatte deine Mutter eine Fehlgeburt.
Danach ist sie weggefahren, um sich eine Zeitlang zu erholen.
Das war schrecklich. Plötzlich war alle Wärme weg.
Ich fror.
Dieses Gefühl kommt immer wieder seither.
Auch die Gitterstäbe vom Bettchen sind wie Bänder vor den Augen.
Wenn ich darauf warte, wieder zu fallen...
...in die Hölle.
Ja, und seitdem...
...empfindest du ständig einen Mangel an Wärme.
Das Gefühl, dass man dich verlässt.
Dieses Empfinden färbt alles dunkel für dich,
...suggeriert dir die Vorstellung der Hölle.
Du denkst, so wäre das Leben, aber ich glaube das nicht.
- Es kann nicht stimmen. - Alles Lüge!
Damit du freundlich und süß wirst!
Aber es wird nicht hier im Gang gegessen!
Wenn ich das sage, ist das so.
Du wirst dein Tablett fallenlassen! Pass auf!
Du bist hier nicht am Platz.
- Lass es dir schmecken. - Tu ich.
- Du bist hier nicht am Platz! - Ohrwurm...
Buh! Hey!
Leiche!
Vorschriften für Idioten!
Kannst mal meine Bilder sehen.
Ist gefährlich! Gefährlich!
Das bist nicht du, das ist Johanna von Orleans!
Das bin ich! Auf der Bühne! Wie ich die heilige Johanna spiele!
Du warst am Theater?
- Ohrwurm... - Hast du auch Filme gemacht?
Nur Theater. Nicht mal am Broadway.
Das Höchste der Gefühle war Pittsburgh!
Als Gipfel der Karriere Pittsburgh!
Was hast du sonst noch für Rollen gespielt?
- Geht dich nichts an. - Das bist nicht du auf dem Foto!
Soll ich dir 'n komplizierten Schritt zeigen? - Nein!
- Weil ich debil bin? - Provoziere mich nicht!
- Ich hab dich vor ihr gewarnt! - Deborah!
Die ist beschäftigt!
Dann sehen wir sie auf ihrem Zimmer.
Schlampe!
Schon gut, schon gut! Ich bin ja hier!
Deborah hat mir mein ganzes Essen weggestohlen, die verdammte Hexe!
- Hat jemand gesehen, was passiert ist? - Ja! Ich habe es gesehen!
Bringen Sie sie auf ihr Zimmer.
- Ihr auch auf eure Zimmer! - Sie hat geklaut!
- Und ihr ebenfalls! - Nein!
Auf eure Zimmer! Habt ihr gehört?
Also erzähl mal. Wie war das?
Hör jetzt auf damit, Deborah!
Geh da raus!
Deborah!
Deborah!
Erzähl mir von dem Tag, an dem du versucht hast, dir das Leben zu nehmen.
Deine Mutter hat erzählt, du hättest im Bad auf dem Boden gesessen...
...mit aufgeschnittenen Pulsadern.
Du hättest das Blut runterfließen lassen...
...in einen Kochtopf.
Als sie dich fragte, warum du...
...das Blut nicht einfach in den Abfluss hast laufen lassen,
...hast du gesagt: "Damit es nicht so weit von mir fort geht."
Weißt du das noch, Deborah?
Ich nehmen an, das war der Augenblick, in dem du um Hilfe gerufen hast.
In dem du klarmachen wolltest:
- "Ich bin verzweifelt." - Ich glaube, ich werde wahnsinnig.
Du wirst sehen, es kommt alles, wie ich gesagt habe.
Ich schlag dir jetzt nochmal die Karten auf.
Ich bin 'ne Niete, mache alles verkehrt.
Im Suff geboren, keinen Penny wert.
Als schnuckliger Homo, da spiel ich die Queen.
Ich schwärm für den Blues, doch ich sing 'n Evergreen.
Und niemals wär 'n Mann, der meint, es geht schon klar.
Will ich mir den an Land ziehen, so blech ich bar.
Das bringt mich auf den Hund und dann pack ich mir den,
...ich schwärme für den Blues und jetzt sing ich so 'n Schmus.
Mein Mann ist 'n Hund, doch er ist mein.
Er jagt mich in den Keller und ich bin piepsklein.
Was macht denn so 'n Hund mit 'nem Trummweib wie mir?
Er säuselt nicht den Blues, der kommt ran wie ein Stier!
Total bescheuert!
Klapsmühlen-Blues!
Idioten-Blues!
Bravo!
Du hast was los...
Nur das Lied. Das war wundervoll, Lee.
War das nicht klasse?
Ohrwurm...
Ihr wisst doch, wer hier rausspaziert ist letzten Frühling.
Wer?
Ms. Coral!
Total bescheuert.
Und wer ist Ms. Coral?
Das ist 'ne Freundin von uns.
Jemand, der rausgekommen ist!
Sie war vor deiner Zeit hier.
Sie war 'ne tolle Werferin.
Noch viel stärker als Helene.
Die spinnt wohl!
Höchstens 90 Pfund wiegt sie.
- Und gebildet ist die und intelligent. - Das hab ich auch drauf.
Dumme Pute!
Die versteht was von Mathe, Geometrie, Trigonometrie,
...Pornometrie, Optometrie, Kackometrie! Alles, was auf "trie" endet!
Und plötzlich schlüpft sie wie ein Vogel durch die Gitter und spielt die Schlaue!
Und jetzt frisst sie Weihnachtsgebäck mit denen unten! - Völlig bescheuert!
Hey, mach dich nicht an!
Verdammt noch mal!
Mach dich nicht an!
Ja!
- Geh raus! Geh raus! - Helene! Was ist in dich gefahren?
Komm, Kleine.
Du bist schuld daran, alte Hexe!
Hau ab!
Runter mit dir! Runter, scheiß Baum!
Alarm! McPherson!
Zack, zack!
Frohe Weihnachten!
Kommen Sie, schnell!
Verschwindet auf eure Zimmer!
Lee! Gib den Baum her!
Komm schon! Halt sie fest!
Pack sie bei den Beinen!
So was ist schon ewig nicht mehr passiert!
Du lässt sie in Ruhe! Hörst du?
Nein!
Verdammt! Das gewöhn ich dir ab!
Nein!
Vergewaltigung! Vergewaltigung!
Ich denke, es hat uns furchtbar erschreckt.
Ich denke, es hat uns furchtbar erschreckt, dass Ms. Coral zurück ist.
Was war mit ihr?
Es ging ihr besser.
Da durfte sie heim.
Ist das nicht erschreckend für uns?
Verdammt! Es gibt doch noch Verrücktere als mich!
Das muss in deiner Familie liegen.
Zum Glück hat eure Mutter nur dich übriggelassen!
Das war wirklich scheußlich von mir.
Weil du vergiftet bist!
Du kannst mir auch wehtun, wenn du magst.
Vergifte deine Umgebung! Häng sie ab!
Die Panik kam wegen der Rückkehr von Ms. Coral.
Carla...
Frohe Weihnachten, die Damen!
- Ich bin nicht so weit! - Ich messe nur den Puls.
Ich sagte, ich bin nicht so weit!
Und ich sage, ich messe nur den Puls!
Entspann dich.
Schwächling.
Ich hab dich gewarnt! Du bist nicht eine von ihnen.
Der Puls ist noch ganz schön hoch.
Ob die Ärztin jetzt helfen kann?
- Spürst du es nicht? - Merkst du es nicht?
Du bist vergiftet. Du hast eine böse Ausstrahlung.
Sie vergiftet alles!
Es ist Zeit...
Fröhliche Weihnachten, ihr Schnecken!
Glaubst du, dass du weiter Geheimnisse ausplaudern kannst? Hier ist die Grenze!
Hast du das dem Stationsarzt erzählt?
Ja, und er sagte: "Oh, wirklich? Wenn das stimmt, prüfen wir das."
Das sagt er immer, wenn er glaubt, dass wir uns etwas einbilden.
Und während Hobbs Helene geohrfeigt hat, warst du da ruhig?
Oder hast du geschrien?
Nein.
Weil ich Angst hatte, dass er mich dann auch ohrfeigt.
- Ich bin nämlich ein Feigling. - Nein, das glaub ich dir nicht.
- Sie denken, ich bild's mir nur ein, oder? - Nein.
Der Vorfall wird überprüft werden.
Aber das macht die Klinikverwaltung. Ich muss einen Bericht vorlegen.
Wäre es nicht besser, die Rede bei den Ärzten darauf zu bringen?
Das tue ich. Versprochen. Aber damit erzielen wir noch kein Resultat.
Was hat es dann für einen Zweck,
...dass ich mich bemühe, gesund zu werden...
...und in die Wirklichkeit zurückzufinden?
Was ist eure Wirklichkeit wert,
...wenn ihr gegen Leute wie Hobbs nichts unternehmt?
Ich hab dir nie einen Rosengarten versprochen.
Sie müssen es den Ärzten melden, dass Hobbs sie geohrfeigt hat! - Ja.
Das tue ich auch.
Aber ich kann nicht in die Stationsordnung eingreifen.
Hey, langsam, ihr Kerkerer!
Ich bin doch kein wildes Tier!
Ihr Läuse!
Ruhig, Ms. Coral.
Tuc, du verdammter Hurensohn!
Ich kümmere mich gleich um den Neuzugang.
Sie kommt in das kleine Zimmer.
Macht schnell.
- Ihr Schinder! - Tempo, Tempo!
Tag, Ms. Coral!
Ihr habt es erreicht! Jetzt bin ich wieder auf der Bekloppten-Farm!
Salam Aleikum!
Sag mal, hast du das nötige Alter, um hier zu verweilen?
Ich hab das Recht, genauso irre zu sein wie die anderen!
Womöglich noch mehr.
Ihr impertinentes Volk, wenn ihr glaubt, ich sei auch verrückt! Lasst mich los!
Ruhig, Ms. Coral.
Gut festhalten!
Legen Sie sich hin, Ms. Coral, sonst müssen wir Sie festschnallen.
Wenn Sie sich zusammennehmen, sind Sie bald wieder raus.
Den Ärmel hoch, bitte.
Wenn ich mir den kapern könnte, dann bliebe ich gern länger hier!
Nein, keine Spritze!
Ich bin doch schon high bis zur Halskrause!
In den letzten 30 Jahren haben sie mich analysiert, paralysiert,
...geschockt, geschüttelt, und auf den Kopf gestellt!
Und jetzt bin ich wieder hier.
Ich glaube, es wäre besser, wenn ihr mir den Brägen operiert!
Ms. Coral, Sie müssen sich erstmal beruhigen.
Ich möchte, dass Sie sich entspannen.
Einverstanden?
Also, dann...
...bis später.
Schwestern!
Sehen Sie bitte in den nächsten zwei Stunden alle 15 Minuten nach ihr.
Ja, Herr Doktor.
Ich denke, sie ist jetzt ruhig. Wenn nicht, rufen Sie mich bitte!
Ihr habt wohl bei euch goldene Säcke vor den Türen!
Verstopft das Loch! Verstopft das Loch!
- Deborah, bleib zurück! - Du gehörst zu uns.
- Du hast niemals zu ihnen gehört. - Deborah, geh zurück!
- Du bist völlig anders! - Schließ dich ihnen nicht an!
Du weißt, du bist vergiftet!
Wehre dich nicht gegen uns! Kämpfe nicht gegen uns!
Betrüge uns nicht, Deborah!
Morgen, du blöde Nuss!
Na, bereit aufzustehen, dich zu schmücken, und unters Volk zu mischen?
Mein lieber Hobbs.
Der Anblick Ihres Ohrfeigengesichtes lässt es mir empfehlenswert erscheinen,
...meine selbstgewählte Einsamkeit vorzuziehen.
Wann haben Sie zuletzt die Schnalle Ihres Ledergürtels...
...als Waffe gegen mich benutzt?
Stimmt es, dass Sie mal Mathematiklehrerin waren?
Ja, das war ich.
Hey, du weißt, dass du hier nichts zu suchen hast!
- Also, schwing deine Keulen und hau ab! - Danke, Hobbs.
Würden Sie mir vielleicht Geometrieunterricht geben? - Nein.
Dazu fühle ich mich zu schlecht.
Die hat doch keine Ahnung von Geometrie.
Die weiß nicht, was ein Quadrat und was ein Kreis ist.
Wann könnten Sie mich unterrichten?
Das kann ich wirklich erst entscheiden,
...wenn ich zwei Dinge mit meinem besonderen Freund hier geregelt habe.
Ich werde dir auch sagen, wie.
Warte, du Stinktier!
Nein, bitte nicht, Hobbs!
- Sie tun mir weh! - Du hast nichts Besseres verdient!
Du siehst es! Du siehst es! Du siehst es!
Es ist nicht deine Welt! Es ist nicht deine Welt! Es ist nicht deine Welt!
Musst du schon gehen?
Der Tag ist ja noch fern.
Es war die Nachtigall, und nicht die Lerche,
...die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang.
- Sie singt des Nachts... - Lee! Hallo!
Bitte!
Zu irre, nein?
Schätzchen, wirklich.
Hast du was im Kopf, Kind?
Ihr da, kommt her!
Hey, warten Sie einen Moment!
- Kommen Sie! - Es ist doch verrückt!
Sie haben doch keine Ahnung!
Was ist passiert? Wer schlägt wen?
Hobbs!
- Und wen? - Coral!
Wo bist du denn nur?
Kannst du nicht eingehen auf meine Fragen?
- Lelok! - Was heißt das?
Ist das deine Iry-Sprache?
Lelok! Furcht!
Bitte verzeih! Ich wollte dich wirklich nicht berühren!
Deborah!
Deborah!
Sie hat mich wie Feuer berührt!
Deborah! Deborah!
Sie wird dich zerstören, wenn du auf sie hörst.
Versuch nicht, uns zu betrügen! Wir bestrafen dich! Du hast uns verseucht!
Du bist gefangen und wir wollen nicht, dass du fliehst!
Von Federn beschwingt, schwebe ich hoch über den Schluchten...
...deines Schlafes.
Singend. Du wirst ihnen nicht gehören!
Denn sie pflanzen den Samen und lassen ihn auf fruchtbarem Boden wachsen.
Hobbs ist durch dich vergiftet worden.
- Fein, Deborah. Das machst du sehr gut. - Finden Sie?
Ja, komm weiter.
Wie kannst du es wagen, dich mit der Welt einzulassen?
Du wirst bestraft werden, Deborah!
Du bewunderst die Elaktan-Kutuku.
Als dann! Das ist die Welt! Nimm sie!
Macht nichts. Guck mal.
Es ist mir alles wieder eingefallen. Soll ich's dir erklären?
Jetzt machst du schön Geometrie mit Ms. Coral.
- Geometrie? - Hör mal.
Am meisten hab ich bedauert, dass ich kein Chinesisch spreche.
Denn keine Sprache ist so verbreitet auf der Welt.
Über 500 Mio. Menschen sprechen sie.
Also...
A-Quadrat mal B-Quadrat. Aber was ist mit C? - C!
Schreib das ja nicht da drauf! Das ist sehr gefährlich!
Oh ja, das ist sehr gefährlich.
- Sie haben recht. - Ich habe gewarnt.
Das ist sicher ein VIP! Ich denke, ich bespreche meinen Fall mit ihm.
Oh, da ist ja Hobbs.
Mein Hauptvergewaltiger.
Du liebe Zeit! Der kann wirklich nie genug kriegen.
Wo will der denn hin verreisen?
- Wo geht Hobbs hin? - Mr. Hobbs wird uns verlassen.
Was?
Wie ist das gemeint?
Du meinst, Mr. Hobbs verlässt uns für immer? Ja?
Wir sind dieses Vieh von Mann für alle Zeiten los?
Wem haben wir das zu verdanken?
Ich schätze, Mr. McPherson.
Falsch.
Ja, ja! McPherson!
Hey, Hobbs!
Auf Wiedersehen, Schweinchen!
Mach's gut, du mieses Pokergesicht!
Nimm dein Werkzeug raus und mach's dir selber, wenn du nach Hause kommst...
- ...und wir dir fehlen! - Wunschtraum einer Beknackten!
Zisch ab, Mr. Doof!
Leb wohl! Good Bye!
Hau nur ab, Mr. Doof!
Du Narr!
Ich bin froh, dass ich meine Freiheit hab...
...und ihr sitzt im Irrenhaus!
Pfui! Ja, du Idiot!
Aber der Spinner bist du!
A plus B minus A gleich nichts.
A plus B plus C gleich McPherson.
McPherson...
Du solltest dich waschen und mit heiligem Öl salben.
Ich werde ganz rein sein von Sünden...
...und ganz nackt und bloß.
- Hau ja ab! - Wie schön!
Adieu!
Fühlen Sie sich besser, Helene?
Sie haben sicher Ihre Tablette gekriegt.
Sie hat doch was bekommen?
Sie fühlt sich viel besser, nicht wahr, Helene?
Die Sache ist abgeschlossen.
Ich mache einen Stempel unter die Akte von Mr. Hobbs.
Dieser Narr von Hobbs!
Steckt zu Hause den Kopf in die Röhre vom Gasbackofen!
Ist das wahr?
Wir haben's eben von der Telefonistin gehört! - Hobbs?
Mr. Hobbs schloss zu das Tor, schloss die Fenster,
...drehte das Gas an und...
...tot!
Ex!
- Tot! - Vergiftet!
Vergiftet!
Bitte, nicht wieder!
- Zick, zack! - Reißt mich auseinander!
Mich hält nichts mehr!
Aber das kann doch gar nicht sein!
- Wollt ihr nicht weiterarbeiten? - Verreckt!
Mach, was du willst, mein Liebling! Komm doch, mein Liebling!
Ihr sollt weiterarbeiten!
Ich hab Angst! Ich hab solche Angst!
Mr. McPherson!
Du bist aber verdammt unartig! Das ist wirklich kein Benehmen!
- Deborah! - Bleiben Sie hier!
Warte!
- Wo willst du hin? - In mein Zimmer.
- Alles in Ordnung? - Ja.
Was ist denn?
Helene rettet sich aus Hobbs Grab und ich kann's nicht mehr hören!
- Also wisst ihr das mit Hobbs. - Mr. McPherson!
- Wir brauchen Sie hier dringend! - Bin unterwegs!
Moment!
- Kommen Sie doch! - Etwa schon wieder ein Aufstand?
Wer hat denen das erzählt?
- Jetzt hältst du mal ganz still! - Nein!
- Es ist gleich vorbei! - Nein!
Ich will nicht!
- Lasst mich! - Niemand tut dir was!
Deborah, es tut mir leid, dass du das mit Hobbs so erfahren hast.
- Lass mich zufrieden! - Kann ich nichts für dich tun?
Lass mich zufrieden!
Deborah, wir kommen gleich wieder!
Stao nagua?
Giftig!
Mein Gift, mit dem ich Hobbs umbrachte!
Ja, ich weiß! Deine Götter sind grausame Götter!
- Nein, nein, nein! Nicht immer! - Zu oft!
Wenn sie mal nicht streng sind, dann nur, um dich zu überlisten!
Deine Mutter hat angerufen. Sie möchten herkommen.
Aber ohne meinen Vater.
Erzähle mir von ihm.
Immer wenn die Rede auf ihn kommt, spüre ich bei dir eine Sperre.
Der mit seinen blöden Warnungen vor den Männern!
Vor sexbesessenen Männern, die an jeder Ecke lauern, um mich zu packen!
Als mal ein Exhibitionist mich verfolgte,
...schimpfte mein Vater hinterher:
"Du bist Schuld!
Du hast seine Aufmerksamkeit auf dich gelenkt!"
Welcher Mann wird auf mich aufmerksam?
Auf ein Mädchen, das geschändet und gebrandmarkt ist durch einen Tumor!
Dann schlug er mich.
- Deborah! - Er schlug mich!
Womöglich hat dein Vater vor der Gewalt seiner...
...eigenen Leidenschaften Angst gehabt.
Was kann eine wie Sie schon über meinen Vater wissen?
Zunächst mal ist er ein Mann,
...der weiß, was Männer empfinden.
Aber nicht, wie weit sie sich beherrschen.
Und ob sie sich so gut unter Kontrolle haben wie er.
Deshalb glaubt er, dich beschützen zu müssen.
- Deborah, du weinst! - Nein, nein!
Für mich ist das positiv! Dass du entdeckt hast, dass du Mitleid empfindest.
Ich fühle so was wie...
...Schmerz.
- Gut? - Sehr, sehr gut!
Halte das fest, was dich da drinnen angerührt hat.
Dieses Gefühl für Liebe, Verständnis und Vergebung!
Das alles gehört zur Wirklichkeit, vor der du solche Angst hattest.
Halt es ganz fest!
Ja!
Du hast...
- ...mich zum Weinen gebracht. - Wir werden noch mehr erreichen!
Vorher werde ich nicht aufgeben!
Und wenn es erreicht ist, kannst du in deine Iry-Welt zurück, falls du es willst.
Ja?
Wenn ich will, behalte ich die Raupen im Kopf?
- Bleibe schwarz? - Was heißt "schwarz"?
Schwarz wie ein Nachtvogel. Zum Beispiel...
...wie die Fledermäuse in der Nacht, die hin- und her flattern...
...in meinem Kopf und ziellos mit den Flügeln schlagen.
Ziellos.
Das muss ich mir merken.
Und wenn ich nun wieder zurück will?
Wenn du es brauchst? Wenn du möchtest?
Du allein wirst die Entscheidung treffen.
Lass es auf dich zukommen.
Ja.
Ja.
Ja.
Die Bäume sehen aus wie auf alten Gemälden. Schön!
Ja, das tun sie.
Entzückend steht ihr dieses Kleid, nicht wahr, Jay?
Ja, ganz entzückend.
Bisschen schmal siehst du aus. Isst du auch genug?
Ms. Coral sagt, Krankenhausessen kriegt man nur runter,
...wenn man krank genug ist, nicht zu merken, wie grässlich es schmeckt.
- Ist es so schlecht? - Sicher hat sie nur gespaßt!
Ach so.
Erzähle uns doch mal von Ms. Coral.
Ms. Coral ist eine richtige Lady.
Seit vielen Jahren geht sie hier ein und aus.
Eigentlich ist sie Mathematiklehrerin.
Manchmal gibt sie mir Unterricht in Geometrie. - Wie nett!
Erstaunlich, dass sie hier ist, wenn sie Geometrie versteht.
Jay!
Was von Rechnen zu verstehen, bedeutet noch lange nicht,
...dass man sich bei sich selbst auskennt.
Deborah, der Tod ist dir nah!
Er ist dir viel näher, als sie dir sagen.
Mancher beherrscht die Zahlen und bleibt doch ein Schizo.
Du warst in der Schule immer besonders gut in Mathe.
Du vertraust den Ärzten! Du hast uns an sie verraten!
Du wirst schon sehen, was sie tun wird.
Sie sind nicht aus deiner Welt.
Sieh dir die Zweige an!
Fantastisch.
Mach's gut! Und vergiss uns nicht, Deborah! Wir kommen bald wieder!
Adieu!
War's nett für dich?
- Es war ganz nett. - Dann komm jetzt rein.
Deborah, ich muss dir etwas sagen.
Ich mache nächsten Monat Ferien in Europa.
Ich sag's dir schon jetzt, damit du dich an den Gedanken gewöhnst...
...und wir darüber reden können.
Für wie lange?
Fünf Wochen.
Und wo gehen Sie hin?
Zunächst mal zu einem Psychiater-Kongress in der Schweiz...
...und dann erhole ich mich in Venedig.
Venedig.
Venedig?
Da kann man wundervoll Ferien machen.
Ich werde darum bitten, dass Dr. Royston dich betreut, wenn ich weg bin.
Dr. Royston?
Ich gehe zu Carlas Arzt. Ich hab Kontakt mit ihm.
Ich fürchte, er hat keine Zeit für dich.
Danke.
Naroy!
Was soll das bedeuten?
Das ist ein Iry-Wort.
Es bedeutet:
"Ich habe keine Wahl."
- Dr. Royston? - Ja?
Das ist Deborah.
Ach, richtig.
In einer Stunde hole ich dich ab, Deborah.
Guten Tag.
Bitte, setzen Sie sich.
Ich weiß von Frau Dr. Fried, dass Sie rauchen.
Deshalb habe ich Ihnen Zigaretten besorgt.
Frau Dr. Fried sagte, Sie haben eine Geheimsprache.
Würden Sie mir etwas darüber erzählen?
Genay.
Und was heißt das?
Danke.
Wirklich interessant. Das klingt wie Indianisch.
Waren Sie mal in den Territorien? In New Mexico oder Arizona?
Noasa.
Und was heißt das?
Nein. Ganz einfach nein.
Das müsste aus dem iberischen Sprachraum sein.
Es klingt spanisch. Sprechen Sie Spanisch?
Sie werden mich nicht mit Worten heilen, Herr Doktor!
Genay, noasa.
Obwohl Sie keine etymologische Verbindung herstellen können,
...scheinen mir die Worte von diesen beiden Sprachstämmen herzurühren.
Hat Frau Dr. Fried das auch schon mal festgestellt?
Die erstaunliche Ableitung Ihrer Geheimsprache aus...
...Worten der indianischen und spanischen Sprache?
Doktor, spalten Sie mir nicht das Hirn mit einem Tomahawk!
Spalten?
Sie sollen mir nicht ans Hirn gehen mit Ihrer Spitzhacke!
Tja, ich verstehe Ihre Aversion gegen mich. Ich bin nicht Frau Dr. Fried.
Sie sind nicht Sie selbst. Deshalb lehne ich Sie ab.
Ja.
Ich töte jeden, der meine Gedanken essen will!
Willst du meine Gedanken essen, my Lady? - Aber natürlich!
Du bist eine Hure und du ekelst mich an.
Pack ja ein!
Mami!
Carla, könntest du meine Gedanken essen?
Ist Frau Dr. Fried nun weg?
Ich warne dich!
- Hast du was gesagt? - Kein Sterbenswort.
Etwas, das sie nicht wissen darf?
Zigaretten! Hast du die gestohlen?
Die Luft ist rein! Alles klar.
Ich hoffe, ihr Schnepfen seid euch der Ehre bewusst,
...die gleiche Luft wie die Gemahlin des abgedankten Königs zu genießen.
Seine Majestät erlaubt nicht, dass in meiner Gegenwart geraucht wird.
Du gemeines Aas!
- Carla! - Deb!
Tag!
- Wo gehst du hin? - Deb, ich darf zurück auf Station B.
Mein Arzt hat es befürwortet.
In ein paar Wochen werde ich entlassen.
Dann werde ich ambulant behandelt.
Sie wollen es mal versuchen.
Ja.
Ihnen würde ich vertrauen! Warum darf ich nicht zu Ihnen?
Es tut mir leid, aber ich kann nicht für alle Zeit haben.
Deb!
Deborah!
Deborah, du alte Nase, ich werde dich vermissen!
- Jetzt hör mal! - Ich verliere dich an die Welt!
- Du lässt mich fallen! - Das tue ich nicht!
- Du Wanderer! - Ich werde dich besuchen.
Was tun Sie da, Schwester?
Ich füttere dich, weil du die Nahrung verweigerst.
Das ist ihre Art, dich zu füttern! So vergiften Sie dich.
Nein!
Verlass mich nicht!
Halt!
- Verlass mich nicht! - Deborah!
Deborah!
Du bist da?
Die Ferientage sind vorbei.
Sie haben mir gesagt, dass du tot wärst.
Jetzt helfe ich dir erstmal hier raus.
So.
Vorsicht! Die Verbrennungen am rechten Arm.
Mein Fleisch und meine Haut wissen nicht, ob sie leben oder nicht.
Erzähl mir, was inzwischen war.
Sag's mir.
Ich hasse mein Leben.
Ich hasse meinen Körper!
Ich bin giftig und verseucht!
Ich hab's versucht mit Royston, aber es ging nicht.
Dem ging es nur darum, recht zu behalten.
- Sagte er, ich hätte ihn enttäuscht? - Nein!
Er hat es gesagt.
Ganz sicher hab ich's getan. Ich hab alle Menschen enttäuscht.
Ich hasse mich.
Das denkst du in diesem Augenblick.
Aber dieser Hass und diese Scham sind sicher...
...nicht stärker, als deine Fähigkeit, zu lieben.
Ich bin gesund! Ich bin stinknormal!
Ich bin normal, ich bin normal, ich bin normal!
Total normal! Hey!
Da du gerade sagst, dass du gesund bist...
Ja. Ich hab gehört, dass du noch heute entlassen wirst.
Lass mich zufrieden, ja?
Wenn du mir das nochmal sagst, breche ich dir die Knochen!
Deborah, ich weiß es nicht.
Und von da an...
...hast du ganz ohne Mann gelebt?
- Ja, das stimmt. - Und wie kam das?
Hat er dich verlassen, oder ist er gestorben?
Wir wurden geschieden.
Wie interessant.
War er auch Psychiater?
Natürlich...
- Freut dich das Spiel? - Hattet ihr Kinder?
Umso besser.
Fühlst du dich...
Fühlst du dich nicht manchmal einsam?
In deinem Alter ist es nicht so einfach, glaube ich.
Wie schaffst du's?
Indem ich das tue, was ich auch sonst tat. Ich arbeite.
- Du fegst es also unter den Teppich. - Das stimmt nicht!
Ich versuche, die Situation und mich selbst anzunehmen.
Ich fürchte, ich bin zu schwach, um jemals so weit zu kommen.
Du hast genügend Kraft.
Du kannst mich beiseiteschieben, wann du willst.
Du kannst zu deinen Freunden gehen und eine Arbeit über Schizophrenie schreiben.
Ihr kriegt noch einen Preis dafür! Aber ich kann nichts beiseiteschieben!
Also geb ich das Rennen auf.
Du gibst auf?
Du wirst also hierbleiben, solange du lebst.
Als du vor zwei Jahren herkamst, haben wir das nicht einbezogen.
Zwei Jahre ist das her?
Und jetzt ist bald wieder Weihnachten.
Ich bin solange hier?
...genieße den Schutz der Botschaft des freiesten Landes des Weltalls...
...als Gemahlin eines ermordeten Ex-Präsidenten der USA.
Sie war ein Kind und ich war ein Kind...
...in dem Königspalast am Meer, in dem wir lebten.
Aber meine Liebe war größer als jede andere Liebe.
Ich liebte Annabelle Lee! Sie war ein Kind!
- Könnte ich nicht mal rausgehen? - Du weißt, dass das nicht geht.
Pussykätzchen!
Pussykätzchen!
Hast du überhaupt eine Ahnung, was passiert,
...wenn eine Gerade einen Winkel von 180 Grad durchschneidet?
Aber du erinnerst dich an den Moment, wo wir fischen gingen?
In der Sahara-Wüste.
Geh mir aus dem Weg, Grashüpfer!
Ich muss aufs Klo!
Okay.
Das ist doch okay, Mr. McPherson?
- Wenn Sie sie begleiten. - Also dann. Mach schon!
Willst du zusehen?
Heiliger Himmel!
Das ist die Hölle! Es kotzt mich an!
Guck! Wo könnte ich Zigaretten versteckt haben?
Na schön! Dann geh ich eben raus.
Mach schon! Wir müssen in den Tagesraum zurück!
- Alles in Ordnung? - Selbstverständlich!
Noch nicht fertig, Deborah?
Ich beeile mich schon, so gut ich kann!
Aber ich hab doch sonst nichts gespürt!
Schmerzen!
Ich spüre auf einmal wieder Schmerzen!
Großer Gott im Himmel, ich bin befreit von meinem Iry!
Deborah, was machst du denn nur?
Ich bin befreit!
- Was tust du da? - Hier! Es tut weh!
- Oh, Deborah! - Ich muss zu ihr!
- Frau Dr. Fried! - Hat gesellschaftliche Verpflichtungen!
- Eine Weihnachtsfeier! - Ich muss sie einfach sprechen!
- Ich muss sie unbedingt sofort sehen! - Sie ist nicht da!
Deborah!
Deborah!
- Hey, hey! Aber Deborah! - Sie hat sich wieder verletzt!
Sie hat sich mit einer Zigarette verbrannt! - Was?
Sie sollten bei ihr bleiben!
- Wo ist Frau Dr. Fried? Ich muss zu ihr! - Das geht jetzt nicht!
Warum nicht? - Weil sie heute Abend nicht zu erreichen ist.
- Ich rufe sie gleich morgen früh an! - Es ist von größter Wichtigkeit!
Ich muss ihr sofort sagen, dass ich Schmerzen empfinde!
Ich habe Schmerzen! In diesem Arm! In dieser Welt!
An meinem Körper! Ich muss zu Dr. Fried! - Ich sagte ihr schon...
Ja, ich übernehme das jetzt!
- Aber ich... - Schluss, Deborah!!
- Tut es sehr weh? - Ja.
Na, dann komm mal.
- Es tut wirklich verdammt weh. - Ich kann nichts dafür!
Warum machst du es immer wieder?
Aber heute tut es weh!
Und warum tust du es dann?
Ist denn hier keiner, der das versteht?
- Was ist denn? - Ich hab Schmerzen!
- Geben Sie ihr was. - Hier ist ja ein Telefon!
Leg sofort den Hörer hin!
- Setz dich! - Ich fühle mich blendend!
- Bleib sitzen! - Gleich wirst du dich noch besser fühlen!
- Gib mal deinen Arm her. - Endlich versteht mich jemand!
- Halt still! - Ich spüre den Schmerz in meinem Arm!
Wundervoll. Und jetzt halt still!
Tut's weh? Gleich lässt's nach.
Ich fühle es!
Es wird heiß! Es tut richtig weh!
Jetzt wirst du aber schlafen.
Sagen Sie's Frau Dr. Fried?
Gleich morgen. Sie freut sich sicher.
- Versprechen Sie's? - Klar! Du kennst mich doch!
Deborah!
Deine Trauer wird unermesslich sein!
Deine Trauer wird groß sein!
Wenn du uns nirgendwo mehr finden kannst.
Ganz ohne uns!
Schließ dich uns wieder an!
Deborah, ich warte hier auf dich!
Vergiss nicht, wer dein Freund ist!
Rette mich, Deborah!
- Lass mich nicht sterben! - Nein!
Lass mich nicht sterben!
Du musst mich retten! Rette mich! Deborah!
Deborah, rette mich!
Lass mich nicht sterben! Rette mich!
Frau Dr. Fried!
Frau Dr. Fried!
Frau Dr. Fried!
Frau Dr. Fried!
Aber Deborah!
Frau Dr. Fried!
Jetzt haben die Götter Lebewohl gesagt.
Schon gut! Komm, setz dich mal.
Morgen früh kannst du gleich zu Frau Dr. Fried gehen, ja?
Okay?
Kannst du dich jetzt um sie kümmern?
Ja.
Es tut mir weh.
- Es tut mir weh. - Ja.
Okay.
- Und jetzt versuch, zu schlafen. - Debbie.
Ich gratuliere dir zu deinen Schmerzen.
Jetzt kannst du "Autsch!" sagen, wenn dich die Wanzen beißen.
Komm, Lee, leg dich wieder ins Bett.
Wo einen die Wanzen beißen, ist's am besten!
Du musst jetzt schlafen.
Okay?
Ganz ruhig!
Komm, jetzt setzen wir uns ans Feuer.
- Schön ist das! - So. Lass uns trinken!
Auf unseren Sieg gegen deine unbarmherzigen Götter!
Du kommst jetzt erstmal zurück auf Station B.
Dann können wir öfter zusammen sein...
...und das mit der Schule überlegen.
Ich kann vielleicht auch etwas werden, ohne zur Schule zu gehen!
Ich bin inzwischen brutal genug, um Attentäter zu werden.
Oder auch die Verrückten zu lehren, dass sie sich besser benehmen.
Und Schauspielerin kann ich werden.
Zu gefährlich, was?
Ich kann vielleicht...
...auch schreiben.
Du schreibst jetzt?
"Für Frau Dr. Fried."
- Deborah, jetzt hilf mir mal. - Ja.
"Die Flügel, betropft und durchnässt von feindlichen Wassern...
...und von vergifteten Fischen."
"Ängstliches Flattern durch Moleküle.
Dann..."
"Durch die Spinnweben meines Alptraums ein Lichtblick.
Zwei Augen. Blühende Blumen als Trost."
Das sind deine.
"Seh ich...
...geöffnet...
...mir.
Ihre Tropfen sind wie Honig für meine Angst.
Und...
...ein Versprechen...
...auf Liebe."
Das ist wundervoll!
- Du magst es? - Ich danke dir.
Danke.
Das freut mich.
Die freuen sich auch. Ich glaube, ich gehe jetzt besser.
Ja, vielleicht, Deborah.
Ich sehe dich übermorgen.
- Okay. - Glück im neuen Jahr!
Das wünsch ich mir.
- Nein, ich will nicht zurück! - Deb, wir machen einen Mordskrach!
- Von mir aus! - Deb, nicht!
- Komm! Komm! - Nein!
- Bitte lauf nicht weiter! - Warum?
- Du kriegst garantiert Schwierigkeiten! - Ach was!
Sieh doch mal, dort drüben! Der Drache! - Ja, ja, aber...
- Deborah! - Ja?
- Lauf nicht weiter! - Unsinn!
- Es gibt Ärger! Gehen wir zur Schule! - Nein!
Jetzt bleib doch stehen!
Fang mich doch!
Debby, nimm Vernunft an!
- So ein Quatsch! - Deborah, wir gehen zurück!
- Wieso? - Ich will keine Schwierigkeiten.
- Ja. - Warum? Wovor hast du Angst?
Es gefällt mir draußen. Ich möchte nicht wieder dahin!
Du erinnerst dich noch an deine Zeit in der Klapse? - Ja.
Und wie du Schiss davor hattest, entlassen zu werden? - Ja.
- Und jetzt hast du Angst? - Ja.
Dass du womöglich mal wieder dahin müsstest. - Genau. Gehen wir!
Du kannst nicht dein Leben lang Angst haben, Carla.
- Ich blöde Nase. - Du musst dagegen angehen.
- Und lauf! - Hey!
- Sieh dir die Burschen an! - Ja.
Bravo!
- Du hast wohl 'ne Macke! - Noch drei Minuten!
Nein, bitte!
Bitte! Aber Deborah, das steht doch nicht dafür!
Was macht ihr denn da? Tag, ihr zwei!
- Tag. - Tag.
Wollt ihr mitmischen?
- Darf ich mal? - Komm, Deborah, nicht!
- Doch nicht mit Weibern! - Was will die?
Hey, Joe! Lass sie mal ballern!
Was?
Sie will mal einen ballern!
Wir machen hier ein Männerspiel. Die Mädchen hauen sofort ab!
Zu Befehl! Los, Deb, wir gehen!
- Ich will nur ein Mal! - Lass sie schon schlagen!
Das können wir 'ner Dame nicht abschlagen! Sei ein Kavalier!
Ich bin in Geberlaune. Okay, von mir aus!
- Hast du schon mal 'n Ball geschlagen? - Klar!
Schon oft!
Standbein, Mädchen! Genau hier! Und ran an den Feind!
In Deckung! Wir beginnen mit dem Meisterschaftsspiel!
Hau rein!
Gut, meine kleine Josephine DiMaggio! Du landest noch in der Oberliga!
Pass schön auf, Süße, wenn er kommt!
Ran, den schaffst du!
Guck lieber auf mich! Die beiden wollen nur, dass du verfehlst!
Achtung, er kommt!
Deb! Stopp! Stopp!
Warte! Tantchen, du darfst noch mal draufhauen!
- Hey, lauf nicht weg! - Nein!
Mädchen!
- Das war richtig gut! - Wie ein Profi.
- Findest du? - Aber jetzt reicht's!
Fabelhaft! Komm, wir müssen gehen!
- Das war ein Erfolg, Deb! - Wo wollt ihr hin?
Wir müssen fort.
Wir spielen hier jeden Samstag, Mädchen! - Merken wir uns!
Das war ein Nachmittag! Was machen wir jetzt?
Gehen wir ins Kino oder zu mir?
- Willst du mal mein Zimmer sehen? - Ich geh jetzt besser zurück.
Zurück? Klar, ich begleite dich.
- Ich finde den Weg allein. - Muss ich mir keine Sorgen machen?
Nein, alles klar.
Versprichst du, mich nächste Woche abzuholen? - Natürlich!
Sobald sie dich entlassen, suchen wir dir ein Zimmer in meiner Nähe.
Oder 'ne Wohnung für zwei.
Ich glaub, mir wird's draußen gefallen.
- Ja? - Ja.
- Fein. - Also dann.
Moment, deine Schuhe!
Hier.
- Wiedersehen. - Mach's gut!
- Bis nächste Woche! - Tschüss, Süße!
Bleib brav! Tschüss!
Tschüss, Bimbo!
Tschüss, Deborah! Wiedersehen!
Mensch, Charlie! Renn doch nicht so! Das nützt auch nichts!
Deborah!
- Wir können warten! - Warten!
- Lange! - Warten.
- Deborah! - Bis du uns rufst.
Auf morgen!
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