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Sie kommen.
Auf fünf geht's los.
Los!
Die Sache in Rotterdam zwingt uns, alles neu zu organisieren.
Die Lage ist ziemlich ernst, Spitzer.
Was wollen Sie jetzt machen?
Wir müssen den Mann finden, der uns das Geschäft vermasselt hat.
Bis jetzt ist es nur ein Name, wir müssen das passende Gesicht dazu finden.
Der Greifer, sagt Ihnen das was?
Sagen Sie mal, Doumecq, Sie, der ihn gut kennt...
Arbeitet er für uns nur wegen des Geldes?
Wissen Sie, er hat Jahrzehnte lang die gefährlichsten Tiere der Welt gejagt.
Und eines Tages sagte er zu mir:
Das einzige Raubtier, was sich für mich noch zu jagen lohnt, ist der Mensch.
Danach suche ich mir etwas anderes.
Der Greifer ist ein Kopfgeldjäger.
Er ist ein Söldner, der außerhalb des Gesetzes steht.
Der Greifer ist von höchster Regierungsstelle berufen...
...um das Gesetz zu umgehen, um das zu tun, was die Polizei nicht tun kann.
Natürlich ist das illegal, aber sehr effizient.
Er hat uns schon sehr viel Schaden zugefügt.
Sechs Monate Undercoverarbeit.
Kosten der Operation: 120.000.
Ertrag: 812.000.
Ein schöner Ertrag.
Kaffee, danach einen Brandy, eine Zigarre.
Und was den Rest des Geldes angeht, Doumecq, das gehört natürlich uns.
Für unseren Geheimfont? Exakt.
Wir sind jetzt niemandem mehr über unsere Finanzen Rechenschaft schuldig.
Ab sofort kann ich also mit Ihnen direkt Verträge schließen.
Was wird die Organisation unternehmen, um dieses Schwein zu beseitigen?
Dieses Schwein scheint überall und nirgends zu sein...
...aber er ist nicht Zorro oder Fantomas.
Er liebt Geld.
Und darum habe ich mir etwas einfallen lassen...
...womit weder er, noch die, für die er arbeitet, rechnen.
Und ich weiß, dass ich eines Tages in den ungeheuren Genuss kommen werde...
...dem Greifer seine Krallen rauszureißen.
Sie heißen ab sofort Roger Pilard. Sie sind Versicherungsagent.
Wollen Sie mir weismachen, dass die örtliche Polizei das nicht regeln kann?
Die örtliche Polizei? Manchmal ist es besser, lieber nicht auf die zu zählen.
Die örtliche Polizeibehörde, allen voran ein gewisser Kommissar Gavarni...
...steckt bis zum Hals in der Sache drin.
Nicht doch, gibt's denn so was, bestechliche Polizisten.
Ich weiß schon, was Sie sagen wollen, Doumecq, Sie wollen ihn lebend...
...und die Finger noch im Geldsack. Um den Rest kümmere ich mich.
Ich hinterlasse keine Reste.
Tut mir Leid, meine Herren, aber wir schließen jetzt.
Hallo, Jeannot. Guten Abend, Kommissar.
Bis dann. Gute Nacht.
Schon gut. Lass mal sehen. Der Typ an der Bar, wer ist das?
Roger Pilard. Versicherungsagent, Euromotel.
04. Oktober. Paris.
Sag mal, glaubst du, du kannst von dieser Beschäftigung leben?
Bleib ruhig, Kleiner. Ich will dir einen Vorschlag machen.
Du brauchst nur zwei Stunden mit mir zu arbeiten, und dabei verdienst du 10.000.
Hier Kleiner, die erste Anzahlung.
Gibt es da wirklich keine Alarmanlage? Ganz sicher nicht, Kleiner.
Ich habe alles ganz genau ausgekundschaftet. Hier nimm.
Los jetzt.
Das ist ein Überfall.
Beeil dich. Der Safe. Die Juwelen.
Vorsicht! Ich meine es ernst.
Eins.
Zwei. Drei.
Vier. Fünf.
Sechs. Sieben.
Acht. Neun.
Zehn. Elf.
Zwölf. Dreizehn.
Vierzehn. Fünfzehn. Sechzehn.
Polizei!
Du wirst sterben, Kleiner.
Das ist eine schlimme Geschichte, meine Herren.
Es wird Witwen und Waisen geben.
Brutaler Überfall in Paris. Die Bestie schlägt das dritte Mal zu. Komplize verletzt.
Also?
Bist du dir eigentlich klar darüber, du kleiner Idiot...
...dass du die Bestie deckst, den gefährlichsten Verbrecher Frankreichs.
Das machst du nie wieder, verstanden. Jedenfalls nicht, wenn ich dabei bin.
Freitag, 22 Uhr, D 13, Wagen 31, auf dem Campingplatz von Gomez.
Fünf auf Rot.
Freitag, 22 Uhr, D 13, Wagen 31, auf dem Campingplatz von Gomez.
100 auf Null und 500 auf Schwarz.
Freitag, 22 Uhr, D 13, Wagen 31, auf dem Campingplatz von Gomez.
48 Stunden nach dem blutigen Überfall auf den Juwelier Jean-Jaures...
...hat Costa Valdez noch keine Hinweise geliefert.
Die Polizei ist der Ansicht, dass Valdez den wahren Urheber des Überfalls...
...der von der Bevölkerung die Bestie genannt wird, vorher nicht gekannt hat.
Valdez scheint demnach nur ein weiteres Opfer zu sein...
Okay, Anton, du bleibst hier, warte auf uns.
Meine Herren, beginnen wir damit, dass wir alle unsere Waffen ablegen.
Wir wollen uns doch nicht erschießen. Nein, reden.
Eben, lasst uns reden.
Ich werde die Situation mal an diesen Zahlen erläutern.
Im Jahr 1973 hatten wir 820, 1974 540 Mädchen.
Und 1975 waren es nur 371, von der Qualität wollen wir überhaupt nicht reden.
Na und? Na und, Kommissar Gavarni?
Können Sie mir sagen, wo die französischen Mädchen geblieben sind?
Sagen Sie mal, lesen Sie keine Zeitung, Menschenskind?
Haben Sie nicht gehört, dass es fast keine Nutten mehr gibt?
Die schreiben alle ihre Memoiren, die halten Versammlungen ab...
...oder sind wieder in die Kirche eingetreten.
Dann nehmen Sie doch die Sache in die Hand.
Die Nutten müssen eben härter rangenommen werden.
Bitte, das mache ich ja. Ich kümmere mich darum, aber es ist nicht so einfach.
Kommissar Gavarni, es gibt nichts, was ich mehr hasse, als einen ehrlichen Bullen.
Ehrlich? Ich? Wollen Sie mich etwa beleidigen, Scarboni?
Geben Sie mir die Nachrichtenredaktion.
Drei europäische Zuhälterbosse verhaftet. Polizist unter Korruptionsverdacht.
Kaffee, danach einen Brandy, und eine Zigarre.
Haben Sie den Fall verfolgt? "Noch immer keine Spur von der Bestie."
Ja.
Der Junge, der mit dabei war, sitzt jetzt im Knast, Beihilfe zum Mord.
Er behauptet nichts zu wissen, aber ich weiß, dass er was weiß.
Bei uns hält er natürlich die Schnauze, aber Ihnen sagt er vielleicht was.
Mit anderen Worten, Sie schicken mich zur Belohnung für Perpignan in den Knast.
Nur für eine kurze Zeit.
Ziehen Sie ihm was aus der Nase. Ich hole Sie dann wieder raus.
Und was ist danach?
Danach? Danach gebe ich für Sie die Jagd frei.
Sie lieben die Jagd, und ich biete Ihnen die gefährlichste Bestie Frankreichs.
Sie brauchen mir nichts zu bieten.
Diese Bestie zu erlegen, ist mein ganz persönliches Vergnügen.
Ich mochte nie den Geschmack von Lamm, Doumecq.
In Ordnung. Sie heißen jetzt nicht mehr Roger Pilard...
...sondern Lafont. Johnny Lafont.
Sie sind ein kanadischer Schmuggler, der kürzlich an Frankreich ausgeliefert wurde.
Warum haben sie dich denn verdroschen, Kleiner?
Im Grunde war gar nichts, ich habe mir bloß ein Motorrad von denen geliehen.
Willst du ein Motorrad?
Ich kauf dir eins, Ein besseres als das da.
Ich meine das im Ernst. Ein viel besseres als das da.
Besorg noch einen, Kleiner.
Hast du alles genau begriffen, Kleiner?
Du wartest hinten.
Am Hinterausgang, gegenüber der Straße, die Maschine lässt du laufen.
Bedaure, wir haben schon geschlossen, Monsieur.
Aber nicht für mich.
Tu das ganze Geld hier in den Sack. Verstanden?
Wir gehen hinten raus, durch den Hof.
Das wär's, Kleiner.
Bedankst du dich nicht für das Motorrad?
Mussten Sie ihn wirklich abknallen?
Kleiner...
Ich lege jeden um, der mich wiedererkennen könnte.
Beim Banküberfall in Beaumont-sur-Oise wurden drei Menschen getötet...
...zwei Bankangestellte und einer der Täter...
Für die Experten trägt er genau die gleiche Handschrift...
...wie ähnliche Verbrechen in und um Paris herum.
Die Polizei ist davon überzeugt...
...dass es sich bei dem Täter um den gleichen Mann handelt...
...dem die Bevölkerung den Spitznamen "Die Bestie" gegeben hat.
Die Polizei nimmt ferner an...
...dass er sich seine Komplizen unter jugendlichen Straftätern sucht...
...derer er sich nach der Tat genauso entledigt wie eventuellen Tatzeugen.
Was hältst du davon, Gilbert? Wovon, meine Liebe?
Von diesen Langstreckenflügen, Rio, Buenos Aires. Das bringt einen fast um.
Im Gegenteil, ich liebe die Fliegerei über alles.
Aber ich habe panische Angst davor, dass wir mal gekidnappt werden.
Ich bin nicht gerade für meine Furchtlosigkeit bekannt.
Daran wird sich nie was ändern, Gilbert. Sicher nicht.
Hey, du Strolch. Du bekommst Gesellschaft.
Costa Valdez.
Lafont!
Das war die erste Lektion, reiche nie einem, den du nicht kennst, die Hand.
Hast du noch mehr Lektionen auf Lager?
Eine ganze Menge sogar.
Nie jemandem den Rücken zudrehen, Lektion 2.
Und warum bist du hier?
Lektion 3: Nicht so viele Fragen stellen.
Zigarette?
Lektion 4: Niemals rauchen.
Und ich will nicht, dass aus diesem Gefängnis ein Bordell wird.
Ihr müsst euch an die Vorschriften halten.
Raus, macht schon.
Du auch, beweg dich.
So ist Recht, raus hier. Tut, was der Mann euch sagt.
Du bist heute ziemlich spät dran, Granier.
Los, beeil dich.
Ja, entschuldigen Sie, Monsieur Salicetti.
Wir haben hier im Block einen Neuzugang.
Und, was weißt du über ihn?
Dass er Lafont heißt.
Man hat ihn in Kanada geschnappt, wegen Waffenschmuggels, und dann ausgeliefert.
Was schätzt du, hat er Kohle?
Er sieht jedenfalls so aus.
Gut, schau ihn dir mal näher an.
Ja, Monsieur Salicetti.
Du bist heute Morgen so höflich, Granier. Womit habe ich das verdient?
Also, red weiter.
Na ja, also er rast in den Laden rein und brüllt "Polizei".
Ich dachte, das wäre Teil des Plans, aber das war es nicht.
Er kommt rein, erschießt den Alten, und dann zielt er mit der Waffe auf mich.
Da liegt vor mir so ein Schmucktablett, auf dem Tresen.
Ich schmeiß es ihm ins Gesicht, und peng, er schießt, und ich leg mich hin.
In Ordnung, du kannst gehen. Lass uns mal allein, Granier.
Ich sagte, alles in Ordnung. Verschwinde! Raus jetzt.
Ich habe mich ein bisschen über dich informiert, ich weiß, wer du bist.
Hör mal, man hat mir gesteckt, dass du in Kanada recht erfolgreich warst.
Außerdem erzählt man sich, dass du eine Menge Kies auf die Seite geschafft hast.
Was nützt dir das Geld hier? Kaufst du dir deine Vitamine davon?
Worauf ich hinaus will, ist...
Mit so viel Kohle könntest du ganz schnell wieder hier raus sein.
Guter Tipp, klingt ja interessant.
Wenn der weiß, wie man hier rauskommt, warum ist er dann selbst noch im Knast?
Du kapierst es nicht.
Salicetti organisiert die Ausbrüche von seiner Zelle aus.
Guten Abend, Herr Direktor.
Abfahrt des Direktors, fünf nach zwölf.
Jetzt hör mal zu, ich heiße nicht Laffont, und ich bin auch kein Häftling.
Ich bin einzig und allein hier drin, um dich zum Reden zu bringen.
Kein Grund deswegen sauer zu sein, denk mal nach.
Ich bin schon wieder drauf reingefallen. Ich bin ein Idiot.
Du bist wirklich ein Idiot...
Wenn du dich an jemand rächen willst, der weitaus cleverer ist als du.
Er dreht draußen weiter seine Dinger, während du hier im Knast hockst.
Weißt du was, die Bestie greifen wir uns beide zusammen.
Auf die ganz langsame Tour, Kleiner.
Nenn mich nie wieder Kleiner.
Wie er mich damals vor dem Überfall angequatscht hat...
...da habe ich das Gefühl gehabt, den kenne ich.
Und später, als die Bullen mich verhörten, fiel es mir wieder ein...
...aber ich wollte ihnen nichts davon sagen.
Seit ich im Knast sitze, habe ich viel darüber nachgedacht.
Und bin jetzt ganz sicher.
Es war vor ungefähr zwei Jahren.
Ich hatte gerade meinen Militärdienst hinter mir und war völlig besoffen.
Ich hatte auf ein paar Kumpels gewartet, als dieser Typ auftauchte.
Ein Steward, er bot mir an, mich nach Hause zu bringen.
Ich nahm das Angebot an.
Wo fahren Sie denn hin, doch nicht zu mir nach Hause?
Nein, wir fahren zu mir, Kleiner.
Wir werden noch was zusammen trinken.
Ja, aber warum fahren wir zu Ihnen? Das verstehe ich nicht.
So...
Da wären wir.
Und was jetzt?
Du bist wohl nicht in Form heute.
Wenn du willst, kannst du heute Nacht hier bleiben.
Geht's noch? Ich bin doch nicht... Warte doch mal. Bleib hier.
Sag mal, würdest du die Gegend wiedererkennen?
Und ob ich die wiedererkennen würde. Das war in der Nähe von Juvisy.
Ein altes, freistehendes, klappriges Haus, in der Nähe war ein Wasserturm.
Sehr gut. Und jetzt werde ich dir auch sagen, wer ich bin.
Meine Name ist Cassard. Ich bin Ihr Rechtsanwalt.
Also, Rechtsanwalt Cassard, was gibt's neues?
Das wollte ich eigentlich Sie fragen, Laffont.
Legen Sie beim Sprechen die Hände vor den Mund...
...der Typ da hinten liest von den Lippen ab.
Also, ich höre.
Ich weiß, wer die Bestie ist, und ich weiß, wo wir sie suchen müssen.
Fantastisch, ich lasse Sie morgen früh hier rausholen...
...und dann können Sie mit Ihrer Jagd beginnen.
Was habt ihr mit Costa vor?
Keine Ahnung. Das ist nicht mein Problem.
Doch, er kommt nämlich mit mir raus. Was? Das ist doch illegal.
Alles, was ich tue, Doumecq, alles, was ich anfasse, ist illegal.
Überlegen Sie mal, dafür braucht man Zeit. Nein, nur Geld.
Wie viel? Sehr viel.
Aber ich mache Ihnen im Gegenzug ein Geschenk.
Ich liefere Ihnen die Ausbruchsorganisation, die hier existiert.
Das ganze Gefängnis ist korrupt, Doumecq.
Alle Wärter sind gekauft. Das Syndikat hat sie alle fest im Griff.
Na schön... Dann lassen Sie mal hören.
Alles in Ordnung.
Ich sagte, alles in Ordnung.
Granier? Ja.
Soweit alles in Ordnung. Ich habe das Geld. Gib Salicetti grünes Licht.
Ja, Sir.
Dein Rechtsanwalt hat dem Mittelsmann die vereinbarte Summe ausgehändigt.
Es geht alles klar.
Wie wir das von hier drinnen regeln, muss ich ja wohl im einzelnen nicht erklären.
Wenn ihr draußen seid, müsst ihr ungefähr 25 Kilometer mit dem Wagen fahren.
Wenn ihr an der Kreuzung nach Villedieu seid...
...steht da so ein kleiner Transporter, der euch dann übernimmt.
Er bringt euch dann zum Gasthof "Zum Jägerhof", wo ihr die Nacht verbringt.
Wenn ihr da angekommen seid, sagen wir deinem Rechtsanwalt Bescheid.
Der kann euch dann am nächsten Morgen abholen. Alles klar?
Weißt du, du solltest den Gasthof besser "Zum Halsabschneider" nennen...
...die Preise sind ziemlich gesalzen. Ich bestimme die Preise.
Und die Bedingungen, unter denen du raus kommst.
Wenn dir meine Bedingungen nicht passen, halt den Mund.
Und mach hier keinen Aufstand.
Wiederhol das, aber bitte ein bisschen höflicher.
Jemand muss einen Arzt holen.
Worauf wartet ihr?! Worauf wartet ihr?!
Das ist ja interessant.
Ja? Granier?
Ja, Monsieur Spitzer. Wie weit seid ihr?
Also, im Moment liegen sie auf der Krankenstation.
Stoppt alles. Und Laffont wird umgelegt. Wieso denn?
Frag nicht, du hast das Gesetz auf deiner Seite, es war ein Ausbruchsversuch.
Weshalb, erkläre ich dir später.
Haut ihr ab, nehmt ihr mich mit?
Natürlich, mein Junge.
Laffont, ich muss dich umlegen.
Mach schon, schieß.
Voll auf die zwölf.
Hör zu, wir ändern den Plan.
Keine Nachricht von Granier.
Wenn der Mercedes auftaucht, muss er unbedingt gestoppt werden.
In Ordnung, Monsieur Spitzer.
Und?
Der Direktor ist heute früh dran, eine Viertelstunde eher als sonst.
Guten Abend, Herr Direktor.
Halt, nicht durchlassen.
Lasst die Tür zu.
Um Gottes willen, lasst den Kerl nicht raus.
Er flieht!
Kaffee, danach einen Brandy, und eine Zigarre.
Da sind sie. Gib Gas!
Schau mal. Da ist unser Empfangskomitee.
Was machen wir jetzt? Wir werden ihnen Hallo sagen.
Volltreffer.
Hast du was abgekriegt? Lass uns abhauen.
Einen Moment. Ich glaube, meine Jacke ist zerrissen.
Und er?
Mist!
Was machst du denn?
Ich habe mich nur umgeschaut.
Hast du nicht gelernt, dass man nie zurückschauen soll, Costa? Komm!
Ich ekle mich vor mir selbst, ich werde immer schmutziger.
Johnny Laffont, 1,82, Haar kastanienbraun...
...bekleidet mit einem schwarzen Mantel und einem roten Schal.
Dieser Mann ist bewaffnet und gefährlich.
Bei dem zweiten Häftling handelt es sich um Costa Valdez.
20 Jahre, 1,80, schlank, langes, dunkles, welliges Haar, trägt Gefängniskleidung.
Was ist denn mit dem verdammten Laster los?
Die Lichtmaschine ist im Eimer. Darum lasse ich die Karre meistens laufen.
Bei dir geht wohl ständig was kaputt. Was willst du machen?
Jetzt haben wir lange genug gewartet.
Ich rufe jetzt im Justizministerium an.
Offensichtlich ist der Ausbruchsversuch schief gegangen.
Ich fürchte, Sie haben Recht.
Einer von den beiden Ausbrechern soll ein Komplize der Bestie sein, das Schwein.
Ich werde nicht bis neun Uhr morgens warten, um zum Gasthof zu fahren.
Nur dort erfahren wir, was passiert ist.
Sie bleiben hier, das ist ein Befehl, wir warten, bis der Greifer sich bei uns meldet.
Die Abmachung, die wir getroffen haben, Doumecq, kennen Sie doch ganz genau.
Er muss mit seinen Problemen selbst fertig werden.
Er wird schon damit fertig werden, Herr Minister.
Das hoffe ich in Ihrem Interesse, Kommissar Doumecq.
Wenn ich Sie richtig verstehe, heißt das, solange der Greifer Ihnen die...
...größten Rauschgifthändler liefert, heimsen Sie die ganzen Lorbeeren ein.
Geht etwas schief, rollt mein Kopf.
So ist nun mal das Leben.
Die Lage ist zwar ernst, aber nicht hoffnungslos.
Komm schon. Komm raus da. Beeilung.
Halt doch mal an.
Was ist denn? Warte mal.
Gleich habe ich eine kleine Überraschung für dich, komm.
Hier vorn, Costa. Du verträgst scheinbar keinen Alkohol.
Pass auf, ich gehe zu dem Bauernhof da drüben, ich muss mal telefonieren.
Und du bewegst dich nicht von der Stelle. Okay.
Wenn ich eins nicht vertrage, ist, wenn man meinen Wein versaut.
Mal schauen, ob wir die nicht noch erwischen.
Bleib ruhig.
Beweg dich nicht.
Der ist ganz schön nervig.
Hey Marcel. Anstatt ihn zur Polizei zu bringen...
...können wir doch im Wald ein wenig Spaß mit ihm haben.
Na, was hältst du davon, du Schwein? Halt still, du Strolch.
Endstation. Alles aussteigen.
Sag mal, wie lange willst du mich eigentlich noch in Trab halten?
Hast du nicht was vergessen?
Dafür gibt's keine Punkte. Meine Chancen sinken.
Was ist denn da los?
Fahren wir!
Verrückte Franzosen. In der Tat.
Wir sind gar nicht weit weg von Paris.
Aber mit der Bestie lassen wir uns noch Zeit.
Jetzt fahren wir erst mal zum Gasthof.
Mich interessiert, warum der Ausbruch schief ging, und wer mich demaskiert hat.
Die werden dich bestimmt nicht mit Blumen erwarten.
Die erwarten jeden anderen, nur mich nicht, deshalb will ich ja auch hin.
Das nutzt nichts. Hol mir mal den Ast da.
Sag mal, was macht ein Kopfjäger mit dem ganzen Geld, das er verdient?
Die kaufen sich eine Insel.
Hast du dir auch eine Insel gekauft? Ja.
Wo denn?
Weit weg. Sehr weit weg?
Sehr weit weg!
Eine einsame Insel?
Klar, natürlich.
Und wie sieht deine Trauminsel aus?
Wie auf den Kitschpostkarten.
Azurblauer Himmel, grünes Meer, schneeweißer Sand.
Ganz klassisch.
Muss aber verflucht teuer sein, so eine Insel.
Als ich noch Tiere gejagt habe, hätte ich mir das nicht leisten können.
Jetzt hast du eine Chance, deine Fähigkeiten zu beweisen.
Wo ist das Zimmer von deinem Chef?
Rede, sonst schrauben sie dir einen Piephahn aus Plastik ein.
Und jetzt?
Warum wollten Sie mich umbringen lassen?
Weil Sie der Greifer sind.
Das habe ich heute Nacht erst herausgefunden...
...weil Sie, und die, die Sie bezahlen, eine Kleinigkeit nicht wussten.
Wenn Sie mal die Freundlichkeit haben würden.
Null, Null, Null.
Vor drei Monaten in Rotterdam haben Sie unsere Organisation 8 Millionen gekostet.
Was ich heute von Ihrem Rechtsanwalt bekam, ist nur ein Bruchteil davon.
Adel verpflichtet!
Wir versehen nämlich alle Banknoten, die wir für unsere Transaktionen brauchen...
...mit einem für das bloße Auge nicht erkennbaren Zeichen.
Der Bulle, der sich als Ihr Anwalt ausgegeben hat...
...wird es verdammt schwer haben, den Skandal zu ersticken...
...den meine Freunde über die Presse entfachen, falls mir etwas zustoßen sollte.
Ein Söldner, bezahlt von der Regierung.
Von dem Geld, das sich in der Obhut des Justizministeriums befindet.
Tatsächlich? Ja, tatsächlich.
Mach dir keine Sorgen, du Idiot, wir werden deine Nüsse schon nicht beschädigen.
Ich würde Ihnen gerne einen Vorschlag machen.
Sie lassen mich und meine Organisation in Ruhe...
...und ich wiederum verliere kein Wort an die Presse.
Sie gestatten, dass ich Sie jetzt raus begleite.
Aber nach Ihnen.
Die Tür aufmachen.
Du hast zehn Sekunden, um deine Knarre wegzuschmeißen...
...sonst mache ich aus dem Bengel hier Kohlenstaub.
Also entscheide dich.
Mach nur keinen Muckser.
Keinen Muckser.
Scheiße, ich habe ja beide erwischt.
Schusswaffen sind nur was für Erwachsene, Kleiner.
Du rührst dich nicht von der Stelle.
"Costa Valdez, Komplize der Bestie, immer noch auf der Flucht."
Machen Sie sich keine Sorgen, Doumecq.
Ein Vertrag ist ein Vertrag, ich lasse Sie nicht hängen.
Der Junge ist mit meinem Wagen abgehauen.
Hast du nicht gelernt, dass man nicht zurückschauen soll, Costa?
So, Kinder, ich hau ab.
Setz es auf meine Rechnung.
Hast du dir auch eine Insel gekauft? Ja.
Weit weg? Sehr weit weg.
Eine einsame Insel? Klar, natürlich.
Los, haut ab!
Zähl ruhig weiter, Kleiner.
Interessiert mich doch auch, was ich während meiner Reisen verdient habe.
Pack es jetzt auf den Tisch.
Mach schon!
Schneller!
Weißt du, warum ich so genial bin?
Während mich die Polizei in ganz Frankreich sucht...
...sitze ich in meinem Flugzeug, fliege um die Welt, und übe meinen Beruf aus.
Darf es noch etwas Champagner sein, Madam?
Gute Reise, Kleiner.
Costa?
Was hast du denn, Gilbert? Ist dir nicht gut?
Ich bin todmüde. In der ersten Klasse ruft dich jemand.
Was will der denn noch? Soll ich für dich gehen?
Nein, nein, ich mach das schon.
Sie haben gerufen, Monsieur.
Was für Champagner haben Sie? Wir führen alle Marken.
Aber wenn ich darf, würde ich Ihnen Grand Siecle von Laurent Perrier empfehlen.
Dann verlasse ich mich auf Ihr Urteil.
Mit zwei Gläsern bitte.
Sie trinken doch ein Gläschen mit? Mit dem größten Vergnügen.
Ich heiße Gilbert.
Und Sie?
Ich mache diesen Job schon viel zu lang.
Auf Ihr Wohl, Monsieur.
Und auf deins, Kleiner.
Wir wissen überhaupt nicht, wer dieser Mann ist.
"Kein Mensch ist reich genug, um sich die eigene Vergangenheit zurückzukaufen."
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