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[Moritz] Düfte sind flüchtig.
Kaum mit unserer Haut in Berührung gekommen,
begeben sie sich schon wieder auf die Reise von uns fort.
Der Parfümeur versucht sich in der Kunst zu fesseln,
was im Herzen nach Flucht verlangt,
ohne seine Seele zu zerstören.
[mysteriöse Musik]
[düstere Musik]
[Tür quietscht]
Ich hab's gleich.
[spannungsvolle Musik]
[dumpfes Dröhnen]
[Elena] Bei Mertens Mutter,
da war's immer so schön.
Es gab gemeinsame Abendessen,
der Vater war auch dabei und...
...man hat miteinander geredet.
Und als Sie 17 waren, war das Parfüm verbraucht?
Es war Moritz, der das Parfüm zubereitet hat.
Nur er wusste, wie das geht.
Er war immer so gut in Chemie, besser als der Lehrer.
Wir...
Wir haben ihm die Zutaten gebracht,
und er hat...
...aus der Haut die Pheromone gelöst und...
...den Geruch aus den Haaren.
Und Moritz?
War er an dem Mord beteiligt?
Nein.
Nein, wir hatten gehofft,
er würde wenigstens das Gewebe für uns rausschneiden.
Sie hatten davor einen Hund getötet,
und Moritz...
...hat daraus ein Parfüm gemacht.
Die jungen Hunde sind immer hinter dem hinterhergelaufen,
der das Parfüm getragen hat.
Sie dachten dann, es...
...es wäre die Mutter, der sie folgen.
Wir haben die gleiche Stelle genommen wie bei dem Hund,
als wir Mertens Leiche begraben haben.
Die Erde war dort so weich,
durch das Wasser.
Elena.
[Elena] Und dann war es wie ein Spuk.
Der Hund, der sah noch aus wie lebendig.
Der... der war nicht verwest.
Die sterben nicht.
Was, wenn die nicht sterben?
[Elena] Wir haben es bis zum letzten Moment hinausgezögert.
Und dann habe ich...
...das Gewebe rausgeschnitten,
und Zahnlos hat ihm die Haare abrasiert.
Aber wir... wir haben den Jungen noch tiefer begraben,
weil wir dann dachten, es wird nicht so wie bei dem Hund.
Und dann haben wir den...
...den Hund obendrauf gelegt
und... und dann die ganze Erde.
Aber der Junge ist nicht gestorben.
Er ist tot.
Da können Sie ganz sicher sein.
Nein, ich sehe ihn jeden Tag.
Auf dem Weg in den Kindergarten,
in der Straßenbahn,
er ist überall.
Ich denke, es war ein Traum, dass wir ihn getötet haben,
und das ganze Leben ist ein Albtraum.
Und irgendwann wache ich auf.
Das Essen schmeckt wie Watte,
die Menschen sind hinter der Wand aus Watte,
und ich bin nicht echt.
Wenn da Magda nicht wäre,
dann wäre ich sehr froh, endlich bestraft zu werden.
[Tür wird geöffnet]
Entschuldigen Sie mich.
[traurige Musik]
Na, Schatz.
Wir schaffen das auch ohne sie.
Hast du Hunger?
Ich will die Klöße von Mama
und den Kartoffelbrei von Mama.
Das kann ich nicht.
Und in den Kartoffelbrei so einen Teich mit Soße.
Wie wäre es mit Pizza?
Die Pizza mit dem Kater, die das Mädchen gegessen hat.
-Komm, ich taue uns eine auf. -Nein.
Die Pizza mit dem Kater.
[Nadja] Todeszeitpunkt?
[Mediziner] Vor acht bis 36 Stunden.
Spätestens halb vier heute Morgen.
[Brettschneider] Heißes Muster.
Simon hier.
Ja, sieht so aus.
Nein, aber können Sie überprüfen, ob eine Rollstuhlfahrerin vermisst wird?
[Frau] Wir haben sie allein gelassen.
Wir hätten sie nicht allein lassen dürfen.
Sie kann nicht allein sein.
Meine Mutter war bei einem Klassentreffen, und ich war bei einem Kongress.
Mein kleines Baby.
Mein kleines Mädchen.
Mit 16 ist sie fast von einem Auto überfahren worden.
Und mit fünf ist sie die Treppe runtergefallen.
Und die Geburt...
Es sind ja Zwillinge.
Lydia kam zuerst auf die Welt,
dann Julia.
Lydia hat nicht schnell genug gemacht.
Da kam es zu Sauerstoffmangel bei Julia.
Daher hatte sie die spastische Hemiparese und musste im Rollstuhl sitzen.
Alle haben sie geliebt.
Sie war die Sonne.
Ich habe immer gewusst, wen Gott liebt, den holt er früh.
Aber das war nicht Gott.
Das war der Teufel, der hinter ihr her war.
Erkennen Sie jemanden auf diesen Fotos?
Der Herr...
...rechts außen, das ist mein Patient, Daniel Sluiter.
Er wollte eigentlich gestern noch vorbeikommen.
Er ist meiner Schwester hier öfter begegnet.
War er es?
Guten Morgen.
So, Elena Seliger war zum Zeitpunkt der Tat an Julia Suchanow hier im Revier.
Zum Tatzeitpunkt unter Überwachung.
Überwachung,
Überwachung...
...und auch unter Überwachung.
Daniel Sluiter...
...kannte Opfer Nr. 1, hatte Geschlechtsverkehr mit Opfer Nr. 2
und kannte auch Opfer Nr. 3.
Das ist unser Mann.
Jetzt fehlen nur noch die Beweise.
Also, auf geht's.
Wo ist denn Frau Simon?
Ach,
sieh an.
Die kleine Elena hat den Jungen umgebracht,
und jetzt glauben Sie, ich wäre irgendwie...
...daran beteiligt gewesen.
Sie haben das Parfüm hergestellt.
Sehen Sie, jetzt, wo Sie es erwähnen, erinnere ich mich,
dass in jenem Sommer Elena und Zahnlos, also Daniel Sluiter,
zu mir kamen und mich baten, ein Parfum herzustellen.
Die brachten mir sogar Gewebeproben vom Achsel- und Intimbereich.
-Ein Hund größerer Rasse, so dachte ich. -Das war ein Kind.
Ja, die zwei haben mich reingelegt.
Hoffentlich passiert mir das niemals wieder.
Hat Ihnen heute früh wieder jemand Gewebeproben eines Hundes vorbeigebracht?
Mein Gott, Sie haben eine wilde Fantasie.
Ich war spazieren.
Wie Ihr Kollege, der mich beschattet, bestätigen könnte,
wenn er nicht eingeschlafen wäre.
Und davor habe ich mich ganz der Parfum-Komposition gewidmet.
Eine rein geistige Tätigkeit. Schauen Sie mal.
Das hier ist Schönheit.
Zuerst wird man von einem wilden Strom weggerissen,
der wandelt sich dann fast in so was wie Vulgarität,
wenn da nicht im Hintergrund
dieser hauchzarte Ton von Sanftheit, Liebe und Unschuld erklingen würde.
Man stirbt... und wird wiedergeboren bei jedem Atemzug von diesem Parfum.
-Wie viele sollen noch getötet werden? -Nun hören Sie doch mal auf.
Das hier ist Vollendung.
Es ist wie damals, nicht wahr?
Sie haben jemand Verzweifelten gefunden, der für Sie mordet,
und panschen ein Parfüm daraus.
Wen soll ich denn dazu angestiftet haben?
-Die Getöteten sind Ihnen egal. -Wo wollen Sie suchen?
Es ist jemand, der unauffällig ist.
-Deutschland? -Mit einer Verbindung zu Ihnen.
In Frankreich? Ich war im Urlaub in Siebenbürgen.
Jemand, der verzweifelt Liebe braucht.
Das ist ein lächerliches Suchkriterium.
"Jemand, der verzweifelt Liebe braucht."
Tun wir doch alle.
[Köhler] War es eins von diesen Autos?
Na, das kann ich so nicht sagen.
Da müssten Sie schon die Handschuhfächer fotografieren.
-Was? -Ja wegen dem Aufkleber.
-Was denn für ein Aufkleber? -Auf dem Handschuhfach.
-Ich dachte, es war dunkel. -Ja.
Ich habe doch in das Auto reingeleuchtet wegen dem Zimmer.
Und so einen schwarz-weißen Aufkleber kann man gut erkennen, ne?
Die Mama, die hat gute Augen, ne? Ja.
Ihr seid auch meine Lieben, ne?
Ja.
Wie hat denn der Aufkleber ausgesehen?
So Strichmännchen.
Die Hildegard, die mag Sie.
[Knall]
[klopft]
Sie sind entlastet im aktuellen Mordfall.
Sie können gehen.
Aber...
...wieso muss ich denn nicht ins Gefängnis?
Sie waren damals 13 Jahre alt, nicht strafmündig.
Sie werden für die Tat nicht belangt.
[räuspert sich]
Und was ist mit Zahnlos?
Äh,
mit Daniel Sluiter.
Kann der auch gehen?
Sluiter war damals 15 Jahre alt.
Strafmündigkeit beginnt mit 14.
Und Beihilfe zum Mord verjährt nicht.
Nein, nein,
er... er hat das damals getan, um mir zu helfen.
Genauso wie jetzt auch.
Damit ich mich von Roman trennen kann,
damit er mir Magda nicht wegnimmt.
Ich kann doch bei Magda bleiben, oder?
Strafrechtlich sind Sie zwar raus,
aber dennoch haben Sie ein Kind ermordet.
Ich bezweifle, dass man Ihnen das Sorgerecht für Ihre Tochter zuspricht.
[Räuspern]
[Fernseher läuft]
[angespannte Musik]
[traurige Musik]
[angespannte Musik]
[traurige Musik]
Niemand hat Sluiter bei Katharina Läufer gesehen.
Und die alte Frau von nebenan
hat seinen Wagen nicht erkannt.
Ich frage mich, ob die noch bei klarem Verstand ist.
Sie will einen Strichmännchen-Aufkleber am Armaturenbrett des Autos gesehen haben,
aber die Farbe nicht erkennen.
Farbwahrnehmung funktioniert nachts nicht, Kontrastwahrnehmung schon.
Was ist los mit Ihnen?
Was wollen Sie denn noch?
Wir haben Sluiter.
Vernehmen Sie den noch mal?
Machen Sie.
Ich glaube nicht an Sluiter als Täter.
[Garagentor schließt sich]
"Thomas Butsche hat seine eigene Mutter gevögelt."
Mach jetzt keinen Scheiß.
[lädt durch]
[leise, bedrohliche Musik]
[spannungsvolle Musik]
Mein Freund hat die Beziehung beendet.
Ich arbeite 16 Stunden am Tag, ich wäre eine Scheißmutter.
Deswegen brauche ich diesen Schein.
Gibt's in Ihnen nicht vielleicht doch eine Seite, die sagt:
"Ich wünsche mir das Kind, ich freue mich drauf"?
Darum geht's doch gar nicht.
Gibt es jemanden, der Ihnen helfen könnte? Eine Freundin vielleicht.
Ich habe Ihnen doch gesagt, ich arbeite 16 Stunden am Tag.
Was ist mit Ihrer Mutter?
Ich will diesen Schein.
Meine Aufgabe ist es, gemeinsam mit Ihnen zu untersuchen, ob es nicht doch...
-Sehen Sie das? -...irgendeine Möglichkeit gibt...
Und das?
Ich kann Ihnen noch mehr Narben zeigen.
Meine Mutter war allein mit mir.
Ich werde auch allein sein.
Aber Sie sind nicht Ihre Mutter.
Frau Simon, wovor haben Sie Angst?
Meine Mutter war oft tagelang weg.
Sie dachte wohl, es passiert nichts. Es war abgeschlossen.
Ich konnte nicht raus, es konnte niemand rein.
Ich habe sie irgendwie vermisst.
Ich wollte sie suchen.
Ich wollte raus.
[traurige Musik]
-Hallo. -[Kind] Hi.
-So ein Mistwetter. -Ja.
So.
Na, Großer?
[Sohn] Guck.
[man kann ihn nicht verstehen]
Warum müssen wir ausgerechnet heute zu Papa?
[beklemmende Musik]
[finstere Musik]
[schwermütige Musik]
[Männerstimme raunt] Sheeted Memories of the Past-
Shrouded forms that start and sigh
[düstere Musik]
[Männerstimme] As they pass the wanderer by-
Ja?
[düstere Musik überlagert Grünbergs Stimme]
Es ist die richtige Entscheidung.
Jetzt kannst du wieder ruhig schlafen.
Na ja.
Na dann.
Auf Wiedersehen, Herr Staatsanwalt.
War nett mit dir.
Was machst du da mit mir? Was machst du da?
[düstere Musik]
-Gott, du bist so sexy. -[atmet erregt]
-Kannst du heute Abend vorbeikommen? -Nein.
Komm vorbei, du Arschloch.
-[er schreit] -Komm!
[schlägt gegen die Wand]
Verschwinde.
Wer sind Sie überhaupt?
[murmelt etwas Unverständliches] Ich will ihr eine Freude machen.
Wir können nicht Wildfremden erlauben, die Kinder zu sehen.
-Stellen Sie einen Antrag beim Jugendamt. -Mhm.
Und wenn Sie sie fragen, ob sie mich sehen will?
Wir sind an unsere Weisungen gebunden.
Sehen Sie das?
"Sexopfer"?
Das bin ich.
Ich war damals auch ganz allein.
Ich weiß, wie es ihr geht.
Ja, bitte, dann geben Sie mir Ihre Pizza.
Sie kann sie ja bei mir im Büro essen, ohne dass die anderen es sehen.
Und beim nächsten Mal bringen Sie ihr besser Schokolade mit, okay?
Danke.
Was tun Sie da?
Ich bin hier fertig.
Was soll das heißen?
Sie haben doch Ihren Täter.
Ich habe hier eine lange Liste von Orten, an denen Sluiter gestern angeblich war.
Die muss überprüft werden, und ich muss aufs Gericht.
-Dafür haben Sie doch genug Beamte. -Das ist jetzt nicht Ihr Ernst.
Das ist also Ihre Vorstellung von Zusammenarbeit.
Geben Sie mir die Liste.
Machen Sie sich nützlich, Brettschneider, fahren Sie mich.
Sie haben Ihren Führerschein wohl versoffen.
Richtig.
Als Erstes sprechen wir mit der Psychologin.
Das ist doch die stinklangweilige Schwester von dem Mordopfer.
Ob solche Leute danach ausgewählt werden, so hässlich zu sein wie möglich?
Dann will Sluiter zwischendrin noch in einem alten Haus...
Wissen Sie nicht, was Bukkake ist?
[angespannte Musik]
[unheilvolle Musik]
Sie hat den Jungen mit drei Stichen in die Brust getötet.
[Handysignal]
-Vorsätzlich. -[Signal]
[zögerlich] Ja. Gut, Herr Köhler. Sie...
-Sie können gehen. -Auf Wiedersehen.
Hör mal, Mäusi,
mir musst du nichts verheimlichen.
Jeder weiß, dass du's mit Grünberg treibst.
Also,
wenn mal Not am Mann ist...
Nehmen Sie die weg.
Wo ich aufgewachsen bin, da gab's viele Jungs wie Sie.
Mäuler wie Huren, aber Schwänze wie Kinder.
Wenn Sie wollen, besorge ich's Ihnen.
Hier am Straßenrand wichse ich Ihnen Ihr Zipfelchen.
Ich sorge dafür, dass Sie wieder klar geradeaus sehen können.
Das macht doch sonst niemand.
Ich bin schon ganz gespannt auf Ihre traurige Nudel.
Also gut.
Eine Kindermörderin ist als Mutter nicht geeignet.
Es gibt keinen Grund, Ihnen die Fürsorge für Ihre Tochter Magda anzuvertrauen.
Aber als Magda...
Als Magda zur Welt kam, da...
...da hat sich alles verändert.
Ja.
Der Alkohol hat alles verändert. Sie trinkt.
Sie bekommt im Haushalt nichts hin. Wie soll sie für das Kind da sein?
Aber er hat mich... Er hat...
Wenn er als Vater auch ungeeignet ist,
was passiert dann mit Magda, kommt sie in ein Heim?
Haben Sie Grund zur Annahme, dass Ihr Mann ungeeignet ist?
Nein.
Er ist sehr liebevoll im Umgang mit Magda.
Sehr geduldig, freundlich.
Eigentlich immer.
[Richterin] Gut. Das Kind bleibt vorerst beim Vater.
Begleiteter Umgang mit der Mutter nur am Wochenende.
[melancholische Musik]
[Frau] Ja, der war hier.
Bei der Anja und bei der Perle.
Merken Sie sich immer, welche Männer bei welchen Mädchen waren?
Nein. Aber wenn einer komisch ist, erzählen wir uns das.
Die Mädels meinten, bei dem muss man aufpassen.
Wieso?
Perle hat ihn ein bisschen runtergemacht. Manche stehen drauf.
Aber der ist richtig sauer geworden.
Und danach ist er zu Anja und hat ihr ein bisschen die Luft abgeschnürt.
Ein bisschen?
Wäre Butsche da gewesen, hätte er ihn rausgeworfen,
aber so, dass er drei Tage nicht gelaufen wäre.
Luft abgeschnürt also.
Wie?
Keine Ahnung, wo der plötzlich die Schnur herhatte.
Hier.
Danke.
Wann genau haben Sie ihn gesehen?
Vor zwei Tagen.
Wissen Sie, Herr Sluiter ist bei mir in Behandlung
wegen einer frühen Bindungsstörung mit ambivalentem Bindungsstil
aufgrund der Vernachlässigung durch die Mutter.
Das chronische Defizit an Zuwendung
hat bei Herrn Sluiter panische Angst vor Nähe
bei gleichzeitiger Sehnsucht danach manifestiert.
Er wiederholt auch jetzt diese primäre Bindungserfahrung,
indem er Internetpornos konsumiert und so erneut Räume aufsucht,
in denen...
-[Handy summt] -...in denen echte Zuwendung
und Berührung nicht möglich sind.
-Sie wissen wirklich Bescheid. -Moment.
Ja, Simon hier.
[Köhler] Wie kamen Sie auf Brettschneider?
Erkläre ich Ihnen später. Was haben Sie rausgefunden?
Also mit Perle hatte er Kontakt.
Ob mit Katharina, kann ich noch nicht sagen.
Was ist mit den Spermaspuren auf der Matratze?
Wurden die mit einer internen DNA-Kartei abgeglichen?
War Brettschneider dabei?
Ich lasse das im Labor gleich noch mal überprüfen.
Ach, noch was.
Der Gerichtsmediziner sagt, Julia Suchanow ertrank.
Sie hatte Wasser in der Lunge. Das heißt, es war ein anderer Tatort.
Bleiben Sie kurz dran.
-Okay, ich warte. -[Ansage] Ihre Verbindung wird gehalten.
[Moritz] Schauen Sie mal.
Das hier ist Schönheit.
Zuerst wird man von einem wilden Strom weggerissen,
der wandelt sich dann fast in so was wie Vulgarität,
wenn da nicht im Hintergrund
dieser hauchzarte Ton von Sanftheit, Liebe und Unschuld erklingen würde.
[finstere Musik]
[Frau Suchanow] Alle haben sie geliebt.
Sie war die Sonne.
[Klacken]
[leise, angespannte Musik]
[Plätschern]
[spannungsvolle Musik]
[geheimnisvolle Musik]
[spannungsgeladene Musik]
Ich habe K geliebt.
Habe sie nachts beobachtet,
wenn sie nackt in ihren Swimmingpool sprang.
Habe mir einen von der Palme gelockt, wenn Sie verstehen, was ich meine.
Und jetzt ist sie tot.
Wo ist denn Ihre Kollegin?
-Ich habe mich nicht getraut zu klingeln. -Lassen Sie mich in Ruhe! Uh!
Sind Sie... Ah!
Gehen Sie... runter von mir.
Mama!
[erstickt] Mama! Ah!
[Röcheln]
[stöhnt]
[sie stöhnt]
[düstere, dramatische Musik]
[leise, mysteriöse Musik]
[Moritz] Man stirbt
und wird wiedergeboren bei jedem Atemzug von diesem Parfum.
Das hier ist Vollendung.
[Schuss]
Er hat mich angegriffen.
Geben Sie's mir.
Was?
Geben Sie schon her.
Machen Sie sich keine Mühe.
Ich kann nicht riechen.
Und jetzt geben Sie mir das Parfüm.
Sie haben gemordet, und Moritz de Vries hat das Parfüm für Sie hergestellt.
Geben Sie's mir.
[Schluchzen]
Ein Parfum, das macht,
dass jeder einen liebt.
So ein Parfum wollen Sie für sich selber behalten.
Und wenn Sie mich töten,
dann gibt es niemanden mehr, der weiß, dass Sie es haben.
Die Menschen glauben,
Liebe wäre schön.
Doch das stimmt nicht.
Liebe, das ist nur...
...ein Wort...
...für tausend verschiedene Dinge.
Es gibt besitzergreifende Liebe,
zerstörerische Liebe,
Liebe, in der Sie vernichtet werden.
Das Parfum muss man wohlüberlegt auftragen.
Ich... ich habe zu viel Parfum verwendet.
Sie sehen ja, was mir passiert ist.
Ich...
Ich lerne daraus, aber jemand wie Sie,
emotional, leidenschaftlich,
nicht besonders kontrolliert,
jemanden wie Sie wird es unweigerlich in den Abgrund treiben.
Sie werden sich die Falschen suchen.
Sie werden enden wie Grenouille:
zerfleischt...
...und verspeist.
[angespannte Musik]
Tun Sie es nicht.
[leise, traurige Musik]
[traurige Musik]
Hier, Schatz.
[traurige Musik]
[traurige Musik]
[traurige Musik]
Brettschneider und die Psychologin sind tot.
Nadja, was ist da drin passiert?
[schreit] Was ist da drin passiert?
Also, was ist da drin passiert?
[Dröhnen]
[Autotüren werden verriegelt]
[leise] Was machst du mit mir?
[kehliger Laut]
[spannungsvolle Musik]
[dumpfes Dröhnen]
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