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Sohn ohne Heimat (1955) dTV - Das Erste - 9. Oktober 2012
Musik.
Blasmusik.
So, da sind wir. Da dr�ben ist Teichau. Hier ist der W�chter.
Danke f�r die Musik. Danke f�r die Fahrt.
Langsam! Langsam!
Immer mit der Ruhe. Hier machen wir uns erstmal manierlich.
So! Na, wie gef�llt's euch hier?
Musik.
Johannes hol das Essen, es ist Zeit.
Lass nur! Ich geh schon selber.
H�!
Die Leute kommen nicht nach mit der Arbeit.
Muss Berthold gerade jetzt weg? Er wird schon wissen, warum.
Lore singt.
Lass das ewige Singen! Beeil dich, ich brauche dich!
Ja, Tante. Tr�del nicht immer so!
Sie hat nicht getr�delt! Du bist nicht gefragt.
Mach, dass du rauskommst! Klirren.
Onkel!
Sing nur weiter!
Bist du verr�ckt geworden, einen Krug zu schmei�en?
Nicht getroffen. Schade! Dir zeig ich's noch!
Halt den Mund! Von dir lass ich mir nichts sagen!
Ohne mein Geld w�rst du nichts! Tante Anna!
Der Onkel soll sich nicht aufregen. Ich racker mich ab!
H�rst du mir �berhaupt zu? Du wei�t, du sollst nicht trinken.
Du, du ... Er st�hnt.
Wilhelm, was hast du? Hol schnell die Medizin! Im Schlafzimmer!
Was hast du, Wilhelm. Ist es wieder dasselbe?
Wir bringen dich ins Schlafzimmer!
Wo bleibt Lore? Wei� ich doch nicht.
Sag ihr, sie soll sich beeilen! Ja.
Ich muss wieder aufs Feld.
Geh, der Berthold wartet unten! Ich mach nur die Schuhe auf.
Lass nur, ich leg mich nicht hin. Das sollst du aber.
Denk dran, was der Arzt gesagt hat.
Man kann auch ohne Arzt sterben. Ich f�hle mich viel besser.
Wenn du dich nicht schonst, kannst du bald dein Testament machen.
So schnell stirbt sich's nicht.
Na!
Muhen. Lore lacht.
Was ich vom Testament gesagt habe und dass du's machen sollst ...
Was ist damit? Fischers haben gefragt, was wird.
Wenn Berthold die Selma heiratet? Was ist mit der Brauerei?
Das ist die Mitgift von Selma. Na, also!
Nur, wenn Berthold den Hartmanns Hof kriegt.
Ich halte mein Versprechen. Berthold bekommt den Hof.
Sie wollen's aber schriftlich. Weil Berthold mein Sohn ist.
Deshalb dr�ngen sie. Ich glaube, du dr�ngst.
Ich habe das Testament f�r deinen Berthold gemacht.
Guten Tag.
Runde Backen.
Ah, das ist ein lecker M�dchen. Da ist alles dran.
Bella, bellissima!
Ich muss dir was sagen, Lore. Da bin ich aber neugierig.
Wenn ich von der Brauereischule zur�ckkomme, dann heirate ich.
Sicher diese Liesel, die kriegt 10.000 Mark mit.
Nee.
Die schielt mir zu sehr. Dann vielleicht Mathilde.
Die bekommt 15.000. Ja, danke.
Daf�r ist sie 16 Jahre �lter, als ich. Die nehm ich auch nicht.
Dann ist's die Selma, die ist am reichsten, jung und ganz nett.
Ja, aber die nehm ich auch nicht.
Soll ich verraten, wen ich heirate? Na, wen denn?
Dich! Mich? Oh je!
Wo ich doch keinen Pfennig hab. Was w�rde wohl deine Mutter dazu sagen?
H�!
Hartmann, Ihr Herz macht das nicht mit. Sie m�ssen sich beherrschen.
Ja, Sie sagen das so einfach. Sie d�rfen nicht alles ernst nehmen.
Nichts ist so wichtig, wie die eigene Gesundheit.
Ich predige tauben Ohren. Wozu habe ich den Gesundheitsverein gegr�ndet?
Ist zum junge Hunde kriegen. Man hat nichts wie �rger.
Hier, Herr Doktor. Danke sch�n.
Ah! Also wiedersehen, Hartmann.
Ja, was wollte ich noch sagen? Dass man sich nicht �rgern soll.
Ach ja. Ja, ja. Ich bin ja wegen dem Menzel gekommen.
Der Menzel s�uft sich ja zu Tode!
Dem sollte man keinen Schnaps mehr verkaufen, zu helfen ist dem nicht.
Das w�rde ich nicht sagen. Passen Sie auf!
Tun Sie ihm das in seinen Branntwein!
Das wird ihm das Saufen gr�ndlich verekeln.
Meinen Sie? Verlassen Sie sich drauf!
Da wollen wir mal Giftmischer spielen.
Auf einen Liter ein P�lverchen? Ein P�lverchen.
Merkw�rdig, wenn ein Gastwirt zum Apotheker wird!
Sie verlieren einen guten Kunden, aber Sie helfen.
Dazu geh�rt, dem Menzel das Saufen abzugew�hnen.
Ja, dem Menzel, aber nicht den anderen.
Ich habe Musikanten f�r Sie engagiert, f�r die Kirmes.
Blasmusik.
Lore, bitte k�mmere dich um die G�ste!
Schade, muss das sein?
Ja, es muss sein! Dann bitte, Fr�ulein Lore!
Hier Gottlieb, da ist dein Essen.
Wohl bekomm's! Danke.
Eine Sauna muss her, Hochw�rden! Billiger als ein Bad mit Wanne.
Ich habe festgestellt, dass nur 3% unserer Landbev�lkerung ...
Sie vergessen nie Ihre Sorgen. Ja, nun ...
Bitte sch�n, Herr Doktor. Danke sch�n, Christel.
T�chtiges M�del, die Christel.
Herr Doktor, wann steigt denn nun eigentlich die Hochzeit?
Haben Sie schon mit ihr gesprochen?
Ach, Hochw�rden. Das ist nicht so einfach.
Ich bin 42. Christel ist 22. Das sind 20 Jahre Unterschied.
Sie sch�tzen Christel falsch ein!
Nein. Ich brauche nur in den Spiegel zu sehen.
Graue Schl�fen und auch sonst beginnende Alterserscheinungen.
Na, na, na! Doch.
Wenn ich dann Christel sehe, erhoffe ich mir einen Posten als Trauzeuge.
Setzen Sie sich! Das Essen kommt gleich.
Danke sch�n.
Sch�n habt ihr gespielt. Ist nicht so einfach.
Freundlich, dat Sie uns dat sagen. Sie sind Gro�knecht hier auf dem Hof?
Gro�knecht und vieles andere. Zum Beispiel Nachtw�chter.
Wann schlafen Sie da eigentlich? Das hat noch keiner rausgekriegt.
Ich bin auch Totengr�ber.
�ber Langeweile brauchen Sie sich nicht beklagen.
Meine Herren! Guten Appetit! Greifen Sie t�chtig zu!
Ja, Hunger. Danke sch�n.
Das ist aber lecker. Da hauen wir rein.
Du hast nicht mit Selma getanzt. Dazu habe ich noch Zeit.
Geh zu Fischers und k�mmer dich um das M�dchen!
Nicht so auff�llig! Ach, was. Sie ist wegen dir hier.
Geh, ich mache hier fertig. Ja.
Fischer, Sie trinken nicht.
Ihnen schmeckt wohl ihr eigenes Gebr�u nicht?
Berthold, kommen Sie! Bleiben sie etwas bei uns!
R�ck zur Seite, Selma! Damit der junge Mann Platz nehmen kann.
Na, gef�llt's Ihnen bei uns? Oh, ja! Sehr sch�n.
Warum wollt ihr diese Bummelei nicht aufgeben? Ihr m�sst sesshaft werden!
Ihr m�sst was Richtiges schaffen! Wir sind Berufsmusiker.
Richtig organisierte K�nstler.
Hast du das geh�rt, Gottlieb? K�nstler. Stromer!
Wollen Sie uns beleidigen? Nein.
Aber warum wollt ihr nicht eine sichere Existenz aufbauen?
Gute Kapellen gibt's �berall auf den D�rfern.
Die Mitglieder arbeiten wochentags und machen auch gute Musik.
Samstags spielen sie zum Tanz auf. Sie verdienen doppelt.
Ist aber alles nicht so einfach. Was waren Sie fr�her, Kapellmeister?
Ich war immer Musiker. Im Krieg Sanit�ter.
Sie k�nnen morgen als Sprechstundenhilfe bei mir anfangen.
Ja, wenn Sie meinen. Avanti, amigo! Avanti!
Was meinen Sie? Italiener sprechen so.
Er hei�t Caballero Potelli da Milano.
Si, disponete di me. Das soll ein Italiener sein?
Aus Tirol. Aus Zwickau.
Meine Natur zieht mich zum Italienischen! Me sone enthusiasta!
Er hat als Friseur in Italien gearbeitet.
S�chsischer Italiener. An Friseuren mangelt's.
Richtiger Friseur bin ich nicht. Was sonst?
Haark�nstler f�r die Damenwelt. An Rasiermesser traue ich mich nicht.
Ach, du meine G�te! Signor Pitello ist geschwindelt.
Auf deutsch hei� ich Pohl. Ich bringe Sie zu unserem Friseur.
Sensation f�r unsere B�uerinnen. Mille gracia, Dottore.
Mein junger Freund, was sind Sie denn?
Ein Pechvogel.
Was waren Sie, bevor Sie Pechvogel wurden?
Ich kam als Pechvogel auf die Welt. Verr�ckte Kerls, diese Musikanten!
Warum sind Sie ein Pechvogel? Herr Doktor, der redet nicht gerne.
Reden Sie nicht immer dazwischen. Legen Sie mal los!
Unsere Bezugsquelle f�r Futter ... Wo bleibt die Musik?
Die Leute rufen durcheinander. Wir wollen weiter tanzen!
Ich hol die Musikanten. Ich kann ...
Na, bleib du nur!
Was war dann? Erz�hlen Sie!
Ich habe 3 Jahre im Gef�ngnis gesessen.
Sie m�ssen einiges ausgefressen haben Es war wegen einer Messerstecherei.
Der B�rgermeister seines Orts hat was Gemeines �ber seine Mutter gesagt.
Es war gegen das Gesetz. Noch 1 Bier, bitte.
Was waren Sie fr�her? Meine Pflegeeltern waren Landwirte.
Sie verstehen was von Landwirtschaft Nat�rlich.
Ich bin auf dem Land gro� geworden. Eine Schande nur herumzutrompeten.
Meine Pflegeeltern wollten nichts mehr von mir wissen.
Er hatte mit dem B�rgermeister Streit Haben Sie keine Eltern mehr?
Nein. Von meinem Vater wei� ich nichts.
Meine Mutter ist gestorben, als ich auf die Welt kam.
Bei einem Feld hat man sie tot aufgefunden. Mich neben ihr.
H�tte ich das gewusst, seien Sie mir nicht b�se, ich h�tte nicht gefragt.
Hartmann, wie w�r's? K�nnen Sie den jungen Mann nicht aufnehmen?
Das geht nicht. Sie haben gesessen und im Winter brauche ich keinen.
Berthold geht auf die Brauerschule. Aber nicht ewig.
Die werden ungeduldig da drin. Kinder, wir m�ssen weiterspielen.
Los, Hellmich!
Hey, Hellmich? Sie hei�en Hellmich? Ja. Wieso?
Es gibt 1000 Hellmiche. Nat�rlich. Gibt ja viele Hellmiche.
Na, eben. Komm doch mal raus!
Christel, was hat denn der Vater?
Ich kann mir's schon denken.
Na, was sagst du? Hast du's nicht gemerkt?
Das ist er. Das ist der Sohn der Martha.
Red kein dummes Zeug! Schrei nicht so!
Komm r�ber in den Stall!
Ich habe ihn erkannt. Er ist Martha wie aus dem Gesicht geschnitten.
J�hzornig ist er wie du! Ist er der einzige?
Es gibt viele uneheliche Kinder. Was soll ich da machen?
Machen? Jag ihn doch fort! Das hast du mit seiner Mutter auch gemacht.
Eine arme Magd konnte der reiche Gastwirtssohn nicht heiraten.
Lass mich in Frieden! Ihr guter Ruf war hin. Dann wegjagen
Es hat mir leid getan. So?
Die sch�ne Magd w�re dir lieber gewesen, als M�llers Anna.
Aber das war eine reiche Witwe. Da musste die arme Martha eben gehen.
Ich ... Ich h�tte sie geheiratet.
Tag und Nacht h�tte ich geschuftet f�r sie.
Noch als sie ging, hab ich sie gebeten.
Ich hab mir nichts gemacht aus den Leuten. Aber sie hing nur an dir.
Und du jagtest sie fort.
Und heute die 1. Nachricht nach 26 Jahren.
Gestorben. Umgekommen auf freiem Feld.
Aber das ist ja l�ngst vorbei. Du musst ihn dabehalten.
Kann ihm ja 100 oder 200 Mark geben. Deine Frau z�hlt dir das Geld nach.
Am Ende k�me es raus. So kannst du es nicht wiedergutmachen.
Ich kann ihn nicht ... Sei nicht niedertr�chtig!
Sonst schreie ich heraus, was du f�r ein Ehrenmann bist.
Das kannst du nicht tun. �berleg es dir bis morgen fr�h!
Du wei�t, wie die Anna ist. Bin ein kranker Mann.
Muss mich schonen.
Musik.
Sch�nes Paar, die beiden. Selma und mein Berthold.
Aber Berthold, du kannst Selma nicht einfach stehen lassen.
Sie wird sich �rgern. Kleines Biest.
Aber deine Mutter freut sich.
Vater.
Du, ich muss dir was sagen.
Wei�t du, ich glaub, dass er mein Bruder ist.
So? Woher willst du das wissen?
In einem Dorf bleibt nichts geheim.
Von Kindheit an hab ich mal da und dort eine Bemerkung aufgeschnappt.
Als er sich Hellmich nannte. Ich sah, wie du und Gottlieb erschrocken seid.
Ja, da wusste ich alles.
Ich bin gar nicht sicher, ob er wirklich ... Ob das stimmt.
Dann red doch mit ihm, Vater. Morgen fr�h, bevor sie weggehen.
Frag ihn doch, woher er kommt.
Du hast recht. Ich werde mit ihm sprechen.
Sag zu niemandem etwas dar�ber. Nat�rlich nicht.
Bist ein gutes M�del, Christel.
Lore kichert.
Gel�chter.
Du wei�t ja nicht, wie lieb ich dich habe.
Muhen.
Guten Morgen! Wie haben Sie denn geschlafen?
Haben Sie nicht gut geschlafen? Oh, doch.
Es hat mich n�mlich selten jemand gefragt, wie ich geschlafen habe.
Und so freundlich wie Sie. Hier, ein frisches Handtuch.
Das ist ja neu. Danke sch�n. Benutzen Sie es nur!
Wenn Sie gefr�hst�ckt haben, m�chte Sie mein Vater gerne sprechen.
Sie finden ihn im Stall.
Hab mit Ihnen zu reden.
Zeigen Sie mir doch mal Ihre Papiere!
Gestern sagten Sie, Sie hei�en Hellmich. Hier steht Winter. Wieso?
Eigentlich hei�e ich Winter, wie meine Pflegeeltern.
Weil die nichts mehr von mir wissen wollen, nenne ich mich Hellmich.
Wie meine Mutter. Was wissen Sie von Ihrer Mutter?
Fast gar nichts. Nicht einmal, woher sie stammt.
Man hat ein Gebetbuch bei ihr gefunden.
Da stand drin: Martha Hellmich. Geboren 25. Juli 1911.
Das ist alles, was ich wei�. Aber sie war ordentlich angezogen.
Sie war keine Landstreicherin. Nein. Das war sie nicht.
Ich meine, ich glaube, was Sie sagen.
Wann sind Sie denn geboren? Am 15. Juli 1930.
Meine Mutter war erst 19 Jahre, als sie starb.
Ich hab mir die Sache �berlegt. Wenn Sie wollen, k�nnen Sie dableiben.
Ja gern, Herr Hartmann. �ber den Lohn werden wir uns einigen
Es soll Ihnen an nichts fehlen.
Es w�re mir lieb, Sie nennen sich wieder Winter.
Wie Sie w�nschen. Ich hei�e gesetzlich so.
Ja, Sie hei�en gesetzlich so. Eben deshalb.
Nein, im Herrensalon bediene ich selbst.
Im Damensalon ist ja nichts mehr los. Die Weiber laufen ins Nachbardorf.
Was soll ich mit einem Gehilfen?
Das ist es ja: Sie Griesgram haben keine weibliche Kundschaft.
Sie brauchen diesen jungen Mann.
Italienisch. Ich wei� nicht, ob das richtig ist
Aber ja! Auf die Damenwelt verstehe ich mich.
Hier muss nur Schwung rein. Italienisches Tempo. Presto.
Modern sein. Wer tr�gt heute noch Z�pfe? Tempo passati.
Oder hier? Veilcheparf�m.
Impossibile. Damit t�tet man in Italien die Fliegen.
Och so'n veraltetes Modell. Ich sehe, was hier fehlt.
Ich ziehe Ihnen hier ein Etablissement auf, zuckerpupp'sch.
Da kann nichts mehr passieren. Was wird aus mir?
F�r Sie finden wir auch was. Was haben Sie gespielt?
Klarinette. Sie werden Brieftr�ger.
Unserer muss mal in Urlaub. Das ist nicht so einfach.
Bei Ihren langen Beinen!
Ich werde mir einen von den Musikanten dabehalten.
Scheint ein ganz ordentlicher Mensch zu sein.
Hat fr�her auf einer Bauernwirtschaft gearbeitet.
Schlie�lich m�ssen wir Ersatz f�r den Berthold haben.
Wenn der auf die Brauerschule geht. Das kommt nicht in Frage.
Ich will nicht so einen Zigeuner. Die Sache ist aber abgemacht.
Abgemacht ohne mich? Jawohl.
Das werden wir sehen. Denk an dein Herz!
Ich ... Da ist jemand in der Gaststube.
Er singt betrunken.
Die Flasche voll wie immer!
Ach so.
Was machst du da? Neue Sorte.
Nur was f�r Kenner. Wirst deinen Spa� dran haben, altes Saufhuhn!
Ist der teurer? Nein, kostet dasselbe wie der alte.
Prima Qualit�t. Nehme ich trotzdem.
Qualit�t ist die Hauptsache. Er st��t auf.
Das w�re ja noch sch�ner, wenn jeder Landstreicher ins Haus k�me.
Seien Sie froh, dass wir den Mann haben.
Wissen Sie, was Dr. Friedlieb gesagt hat?
Hartmann t�te ihn behalten, aber der f�rchtet sich vor seinem Hausdrachen.
Eine Unversch�mtheit! Von dem Doktor. Der hat das gesagt.
Duckt der Hartmann sich vor seinem Hauskreuz unter, r�che ich mich.
Dann komm ich nie mehr in sein Gasthaus.
Ich ziehe mit allen Vereinen aus. Gesangverein. Gesundheitsverein.
Skatclub, Kegelclub, freiwillige Feuerwehr.
Ich geh zur Konkurrenz. Dann macht der L�wenwirt das Gesch�ft.
Ihr haltet alle zusammen gegen mich.
Lass doch den Strolch ins Haus kommen!
Na, Wilhelm!
Eine sonnige Nummer hast du dir ja gerade nicht geheiratet.
Wenn sie nur nicht dahinter kommt! Und wenn, er ist dein Sohn.
Er wird Hoferbe. Die alte Schuld muss gutgemacht werden.
Das schlag dir aus dem Kopf! Ihr Berthold ist hier aufgewachsen.
Vor meinen Augen. Von dem anderen wei� ich ja gar nichts.
Nur, dass er dein leiblicher Sohn ist. Du hast einen Sohn.
Das ist ein Grund zur Freude. Aber er ist wie ein Fremder f�r mich
Das sagst du nur so. So kannst du doch nicht denken.
Na, vielleicht hast du recht.
Musik.
Er macht sich ganz gut. Eine Furche wie die andere.
Musik.
Na, wie schmeckt die Arbeit? Musik machen war besser, was?
Wie w�r's mit uns beiden? Tut wie ein Graf.
(Die M�gde rufen): Bettelprinz! Bettelprinz!
Na nu!
Fr�ulein Christel. Was machen Sie hier?
Ich habe mich Ihrer trostlosen W�sche angenommen.
Zigeunert man so herum wie ich, kommt man eben runter.
Das ist mir peinlich. Das glaube ich gern.
Aber ich bringe alles in Ordnung. Wie k�men Sie dazu?
Das w�re ja noch sch�ner! Lassen Sie nur!
Sie brauchen nicht Fr�ulein sagen. Wir sind nicht so f�rmlich.
Sie sind so reizend mit mir, Christel.
Auch der Dr. Friedlieb ist so nett.
Er ist nicht nur nett, er ist ein guter Mensch. Die sind selten.
Gute Nacht, Robert. Gute Nacht.
Brrr. Brrr.
Robert, bringen Sie bitte die Koffer zum Zug!
Ich werde immer an dich denken und nie vergessen, was zwischen uns war.
Ich auch nicht, Berthold. Mach keine Dummheiten!
Ich verspreche es.
Alle im Dorf sind hinter dir her. Der B�cker, der Heider, Urbanitzky.
Gell, die nimmst du alle nicht? Nein, nicht alle.
Du sollst nicht mit dem Feuer spielen!
Vorsicht! Der sagt's auch! Vorsicht!
Quietschen.
Vorsicht am Zug! Bitte einsteigen!
Was machen wir jetzt? Sie wollten zum Zahnarzt.
Das hab ich nur so gesagt, damit ich von zu Hause wegkonnte.
Wir haben noch Zeit? Mh.
Fr�ulein Lore, darf ich Sie einladen? Zu einem Eis?
Oder W�rstchen im Restaurant? Lieber Eis.
2 Eis, bitte!
Macht 40 Pfennig.
Kommen Sie!
Wie schmeckt's denn? Mh. Gut.
Er wird jetzt viel dazu lernen in Freisin.
Wer? Ach, so. Der Berhold. Mh.
Das wird ihm n�tzen, wenn er die Gastwirtschaft �bernimmt.
Und Sie als h�bsche Gastwirtsfrau. Zum Heiraten bin ich zu jung.
Ich m�chte noch was vom Leben haben, mich am�sieren.
Wissen Sie was? Wir essen noch W�rstchen.
Sie sind ja ein Verschwender.
Was machst du in Roberts Kammer? Er ist so ein armer Kerl.
Ich stecke ihm manchmal �pfel unters Kissen.
Verh�tschel ihn nur! Gef�llt er dir? H�bsch ist er ja.
Einf�lle hast du manchmal!
Lumpi, sitz! Du bringst ihm noch Rechnen bei.
Dann kannst du ihn im Zirkus Kunstst�cke machen lassen!
Du kommst dann mit und drehst den Leierkasten.
Guten Abend. Guten Abend.
Wer waren die netten, alten Leutchen?
Der fr�here Gemeindediener und sein Frau.
Onkel Hellmich! Wer ruft mich da?
Du bist nicht gemeint.
Onkel Hellmich, ich hab was f�r deinen Hund.
Einen Knochen. Das ist sch�n, mein Junge.
Fr�hliche Musik.
Steiner! Steiner!
Ja. Wat gibt et denn? Schrubben!
Sie sind ja jeck! Los, fangen Sie an!
Ich habe zu tun. Der Dr. hat mich als Sprechstundenhilfe engagiert.
Geh�rt es zu ...
So geht das doch nicht! Da m�ssen Sie schon hinknien! Wird's bald?
Oh, dat Weib will mich erniedrigen!
Das ist eine Zumutung. Nein, das ist Schmierseife.
Sparen Sie damit, es ist teuer! Auch noch sparen!
Gut, sparen wir!
Sparen wir!
Musik.
Waldhorn erklingt.
Besten Dank, Fr�ulein Lore. Rohe Kartoffeln schmecken ja gut.
Sie kichert.
Gute Nacht, Robert.
Put, put, put, put, put. H�hner gackern.
Das sind 4,40 Mark, 50, 5 Mark.
Bringen Sie alles mit: N�gel, Garn und Gew�rze.
Ich hab mir alles gemerkt. Lassen Sie sich Quittungen geben!
Mach ich. Robert, das sind 70 Mark.
Bitte, zahlen Sie das auf der Sparkasse auf mein Konto ein.
Christel.
Das kannst du selbst per Post �berweisen.
Er f�hrt sowieso in die Stadt. Robert, wo bleiben Sie so lange?
Aber Mutter, er wird doch nicht mit dem Geld durchgehen.
Na? Er ist bestimmt so ehrlich wie wir.
Na endlich!
Heitere Musik.
Sie brauchten wirklich einen neuen Anzug.
Daran kann ich einstweilen noch nicht denken.
Fahren Sie mal!
Kaufen Sie sich in der Stadt, was Sie brauchen.
Und sparen Sie nicht! Ich m�chte, dass Sie anst�ndig aussehen.
Das kann ich nicht annehmen. Wie soll ich das zur�ckzahlen?
Lassen Sie das meine Sorge sein!
Knistern.
Peterle, was ist mit deinen H�nden?
Komm, zeig mal her!
Du hast wieder N�sse gemaust beim Lehrer. - Nee.
Warum sind sie schwarz wie bei einem Neger? - Von den Schalen.
Das geht nicht ab, hab's sogar mit Seife probiert.
Also doch! - Ich kann mich nicht melden, sonst merkt's der Lehrer.
Der denkt, du bist ein dummes Schaf, wenn du die H�nde nicht hebst.
Deshalb bin ich schon 4 Pl�tze heruntergerutscht.
Lass gut sein, Peter. Jetzt kannst du bald Wasserr�ben mausen.
Josef, Sie k�nnen das Essen bringen! Jawohl.
Jetzt sind wir bald soweit.
Ja, Robert! Sie sehen ja direkt stattlich aus.
In so einem Anzug ist man ein anderer Mensch. Danke vielmals.
Reden Sie nicht viel dar�ber. Setzen Sie sich!
Josef, noch ein Glas! Jawohl, Herr Hartmann.
Bitte sehr. Danke sch�n.
Guten Tag, meine Damen. G�nse schnattern.
Sie haben vollkommen recht. Bin ganz Ihrer Meinung.
Man spricht hier Italienisch.
Legst du wert auf sch�nes Haar, Fasel f�rbt es wunderbar.
Von der Wiege bis zur Bahre schneidet Fasel dir die Haare.
Das ist ein echter Pohl.
Kann ich reinkommen oder st�re ich? Guten Tag, meine Dame.
Ich probier grad 'ne neue Frisur.
Nu, gucke da! Da m�ssen wir erstmal die Motten rauspusten.
Sprich ruhig laut, die h�rt nix.
Das ist die einzige Dame, die sich mir in diesem Kaff anvertraut hat.
Es war der reinste Bl�dsinn hierzubleiben.
Die Jettel macht mir das Leben zur H�lle.
Wer ist Jettel? Die Wirtschafterin meines Doktors.
Mein Patron will mir die Verpflegung k�rzen, weil ich ihn viel koste.
Wir haben kein Gl�ck. Robert hat's am besten getroffen.
Wieso? Ich sage nur: Amore, amore.
Wom�glich heiratet Fr�ulein Christel ihn.
Wie kommst du darauf? Die verw�hnt ihn doch.
Die stopft ihm die Str�mpfe. Das l�sst tief blicken.
Robert hat Gl�ck.
Hat's geschmeckt? Noch einen Wunsch? Vielleicht sp�ter.
Bitte sehr, Herr Hartmann.
Na! Prost!
Was ich noch sagen wollte, ich bin gew�hnt, meine Leute zu duzen.
Sie haben nichts dagegen oder? Ich freue mich, wenn Sie du sagen.
Na, denn! Prost!
Nicht so zaghaft!
Als ich so alt war wie du, habe ich einen ordentlichen Stiefel vertragen
Ich war ein fideler Kerl. Dreimal war ich Sch�tzenk�nig.
Beim dritten Mal war ein kleiner Pfiff dabei.
Die anderen haben's nicht gemerkt. Sie waren zu besoffen.
Nu lacht er ja mal!
So gef�llst du mir. Die Jugend muss lachen und fr�hlich sein.
Ich bin ja gern fr�hlich. Du machst manchmal ein Gesicht.
Was man mir im Leben angetan hat, das z�hlt ja nicht.
Aber ich muss immer an meine Mutter denken.
Sie hat sehr Schweres durchmachen m�ssen.
Sag mir, Robert!
Wenn du mal deinen Vater ...
Der existiert nicht f�r mich. Ich m�chte nicht �ber ihn sprechen.
So.
Ah, ja.
Dann geh mal jetzt nach Hause!
Ich hab noch was in der Stadt zu erledigen.
Ich komme sp�ter mit dem Wagen nach.
Na, geh schon! Geh schon!
Wirst ja auch zu Hause gebraucht.
Auf Wiedersehen, Herr Hartmann. Mh, mh.
Na, da werden wir bald zu Hause sein.
Guten Abend. Guten Abend.
Darf ich Ihnen was tragen helfen? Sehr freundlich.
Nur wenn's Ihnen nicht zu viel wird. Ich bitte Sie.
Nein, nein. Sie haben selber noch was zu tragen.
Ich bin noch jung. Ich bin auch noch jung.
Bin gerade erst 75 geworden. Darf ich trotzdem?
So ist gut. Wir gehen jeden Mittwoch in die Stadt, wenn Markt ist.
Meine Alte ist sehr vergn�gungss�chtig.
Na! Bei den Schaufenstern h�lt sie an.
Bei den Kleidern und H�ten, da kriege ich sie �berhaupt nicht weg.
Wenn ich mal im Toto gewinne, dann kauf ich ihr ein rosa Spitzenkleid.
Und einen gr�nen Hut. Nein, Vater. Nein.
Wenn du im Toto gewinnst, kaufst du die goldene Uhr.
Vor der du stehen immer bleibst. Tja, wir sind liederliche Leute.
Jeden Mittwoch lassen wir was springen.
Da leiste ich mir ein Paar W�rstchen und einen K�mmel.
Meine Alte auch ein Paar W�rstchen. Sei jetzt mal still!
Sie sind so lustig und vergn�gt. Wir sind uns gut.
Da fehlt uns nichts. Sie haben sicher Kinder und Enkel?
Nein. Nein. Nein.
Ja, wo wohnen Sie denn? Haben Sie Arbeit?
Ich hatte Gl�ck. Ich bin auf dem Hartmanns Hof.
Ah! Sie kennen Herrn Hartmann sicher.
Er ist wirklich ein guter Mensch.
Er brummt etwas.
Unsere Wege trennen sich nun. Haben Sie vielen Dank.
Gern geschehen. Danke.
Danke Ihnen auch sch�n.
Musik.
Na, Max? Du bist doch der allerbeste.
Komm mal her! Du Trost in meinem tr�bseligen Dasein. Da!
Mach dir mal 'nen guten Tag! Komm!
Nu wollen wir mal das Leben genie�en.
M�xchen.
(Singt): "Lasset uns das Leben genie�en."
Nicht �beranstrengen! Das Karnickel muss geschlachtet werden.
Wat? Ziehen Sie das Fell ab!
Das k�nnen Sie nicht verlangen. M�xchen ist ein pers�nlicher Freund.
Gucken Sie mal, was das f�r treue Augen hat.
Ich beschwere mich beim Doktor. Herr Doktor! Herr Doktor!
Was ist denn? Ich muss mit Ihnen sprechen.
Welche Laus ist Ihnen �ber die Leber gelaufen?
Das Fr�ulein Jettel. Sie mit einer Laus zu vergleichen!
Ich sage doch, da kann man nichts machen.
Ich tue ja alles, aber immer nur schikanieren!
Jetzt soll ich M�xchen schlachten. Das tut meiner Seele weh.
Sind Sie so zart besaitet? Ja. Ich habe Jettel nichts getan.
Der Robert hat's besser als ich. Wieso?
Das Fr�ulein Christel verw�hnt ihn, steckt ihm die besten Bissen zu.
Ach, tut sie das? Ja. Man sollte nicht dr�ber reden.
Ich glaub, das gibt 'ne Verlobung. Glauben Sie?
Kichern.
Lachen Sie mich an oder aus?
Wie guckt Anna, wenn Christel ihr sagt, dass sie Sie heiraten will.
Mich? Wie kommen Sie darauf? Tun Sie doch nicht so.
Es ist nichts zwischen Christel und mir. Ich liebe sie nicht.
Ich liebe Sie, Lore. Einzig und allein Sie.
Robert, was f�llt Ihnen ein? Lore.
Lassen Sie mich! Sie tun mir ja weh. Das wollte ich nicht.
Seien Sie mir nicht b�se! Ich hab Ihnen was mitgebracht.
Eine Kleinigkeit, gestern aus der Stadt.
Danke. Gef�llt es Ihnen?
Ja. Sehr h�bsch. Werden Sie es auch tragen?
Ich wei� nicht. Ich heb's lieber auf, sonst komme ich noch ins Gerede
Schnattern.
Gretel, mach inzwischen weiter! Ich komm gleich wieder.
Guten Morgen, allerseits! Morgen, Herr Doktor.
Hartmann, haben Sie ihm nicht von unserem pr�parierten Zeug gegeben?
Verflucht, jetzt hab ich's doch vergessen. - Zu dumm!
Vater, hab ich meine W�scheklammern irgendwo liegen gelassen?
Gr�� Gott, Herr Doktor. Gr�� Gott, Fr�ulein Christel.
Ach, da sind sie ja!
Hartmann!
Was ist das f�r ein Fusel? Will meinen Schnaps haben!
Wie geht's Ihnen? Danke, ganz gut.
Wie geht's Ihnen? Danke, auch sehr gut.
Sie sehen sehr gl�cklich aus.
Ich hab zu tun. Ich muss gehen.
Fr�ulein Christel, Moment! Ich wollte Sie ...
(Betrunken): Halt! Erstmal probieren!
Ja, das ist er. Das ist Qualit�t.
Das haut den st�rksten Eskimo vom Tisch.
Fr�ulein Christel! Ja?
Fr�ulein Christel, ich wollte Sie etwas fragen.
Ich komme viel herum, da bekommt man viel zu h�ren.
Die Leute reden so viel, was zu Missdeutungen f�hren kann.
Missdeutungen? Ja.
Dass Sie Robert verw�hnen, ihm Geschenke machen und auch sonst ...
Der Robert ist ein sehr armer Mensch. Er braucht Freundlichkeit.
Freundlichkeit. Ja, da haben Sie recht, die braucht er.
Sie denken, ich bin ein alter Esel? Aber Herr Doktor!
Doch. Erst macht er die Leute hier ans�ssig, dann macht er sie schlecht.
Hauptsache ist, dass es nichts weiter ist als christliche N�chstenliebe.
Oder ist es vielleicht doch etwas mehr?
Ja. Es ist mehr.
Verzeihen Sie, wenn ich taktlos war. Dann geht mich das nichts an.
Auf Wiedersehen. Aber ...
Musik.
Dat is nix. Da fehlt die Terz. Robert fehlt mit dem Waldhorn.
Da fehlt eben die Poesie im philharmonischen Orchester.
Du setzt zu sp�t ein! Sei stille!
Das Fortissimo war zu piano. Dir fehlt die Musikalit�t.
Zankt euch nicht! Das ist alles nicht so einfach.
Du bringst mich aus dem Takt. Uns fehlt �bung.
Musikalisch sind wir auf den Hund gekommen. Das b�rgerliche Leben ist's
Du hast einen b�rgerlichen Bauch. Was hat das damit zu tun?
Uns fehlt die �bung. Jeden 3. Sonntag ist doch nix.
Und im Winter blasen wir Tr�bsal. Am besten gehen wir auf die Walz!
Sie reden durcheinander. Das w�re gro�artig.
Da kommt Robert!
Steiner meint, wir sollen wieder auf die Walze gehen.
Was meinst du? Das w�r das Sch�nste.
Es geht nicht. Warum nicht?
Ich kann Hartmann nicht entt�uschen.
Richtig. Dr. Friedlieb w�rde es auch �bel nehmen. Der rechnet auf uns.
Er hat jedem einen Posten besorgt. Ja, terrible.
Der Anstand gebietet, noch zu bleiben Das wird nicht einfach.
Wir versuchen, mit Anstand �ber den Winter zu kommen. Los!
2-3!
Blasmusik.
Spannende Musik.
Herr Schulze. Morgen, Frau Hellmich.
Haben Sie keine Post f�r mich? Sie fragen jeden Tag.
Wer sollte Ihnen denn schreiben? Das fragt sie bis ans Lebensende.
Guten Morgen, Herr Schulze.
Der liebe Gott hat unsere Martha nicht verderben lassen.
Auch wenn sie gefehlt hat. Halte dich an die Schriften!
Ich lese es dir noch mal vor.
Und der Engel des Herrn rief der Hagar vom Himmel und sprach.
F�rchte dich nicht, Hagar. Denn Gott hat die Stimme des Knaben erh�rt.
Ach, Lore. Gut, dass ich Sie treffe.
Warum gehen Sie mir aus dem Weg? Ich habe Sie l�ngst fragen wollen.
Ja? Was haben Sie?
Warum sind Sie so bedr�ckt? Bin ich das?
Ja. Fr�her waren Sie immer fr�hlich und lustig.
Man kann nicht den ganzen Tag lachen.
Ich muss jetzt in die K�che.
Bitte, Herr Doktor! Christel, setzen Sie sich kurz her!
Zum Wohl!
Ich m�chte mich gern mit Ihnen aussprechen.
Sie sind klug und werden mich verstehen.
Damit Sie nicht erschrecken, heiraten will ich Sie nicht.
Das m�ssen Sie auch nicht. Aber ich habe eine Bitte.
Wenn Sie heiraten, dann bitte nach ausw�rts.
Warum denn? Weil ich sonst hier fort m�sste.
Ihnen immer als Frau eines anderen zu begegnen, k�nnte ich nicht ertragen.
Ich k�nnte nicht mit ansehen, dass Sie die Frau eines anderen sind.
Weil ... Weil ich Sie liebe.
W�re ich nicht so viel �lter als Sie, dann ...
Ist es wirklich nur das? Ja. Was sonst?
Wissen Sie, dass Sie ein ganz dummes Mannsbild sind?
M�del, �berlege: Ich bin 20 Jahre �lter.
Das ist mir doch ganz gleich.
Hier ist ein Brief f�r Sie, Fr�ulein Lore.
Vom Berthold?
Nanu? Na!
Vom Berthold.
Na?
Meine liebe Lore, ich habe hier sehr viel Unterricht, kaum Freizeit.
Im Augenblick ist es ganz unm�glich, dass ich dich heirate.
Unterdessen musst du schon selber sehen, wie es sich einrichten l�sst.
Es klopft.
Lore, mach auf!
Klopfen.
Warum hast du zugesperrt?
Du, Dr. Friedlieb hat mir einen Antrag gemacht.
Er liebt mich. Stell dir vor, der Doktor will mich heiraten!
Sch�n.
Sie weint.
Lorchen, was ist denn los?
Schluchzen.
Wer sollen die Trauzeugen sein?
Mein Trauzeuge ist mein guter Freund Gottlieb Peukert.
Ich wei�, Sie wollen mir altem Mann die gro�e Ehre wirklich antun.
Danke. Aber ich nehme es nat�rlich nicht an.
Sie m�ssen, Gottlieb! Das w�re eine Kr�nkung f�r mich.
Also? Ich nehme es an, Herr Doktor.
Mein Trauzeuge soll Robert sein.
Das wird die reinste Dienstbotenhochzeit.
Denk doch mal an die Verwandten! Ich muss mich zu Tode sch�men.
Meine Tochter an ihrer Hochzeit neben einem Knecht!
Ich stelle mich gern neben einen Knecht.
Da brauchen Sie sich nicht zu Tode sch�men.
Musst du dich so auff�hren? Immer dieser dahergelaufene Musikant
Er hat keinen schwarzen Anzug. Er kann meinen schwarzen Anzug haben
Wer ist denn dieser Winter, dass du ihm solche Geschenke machst?
Er ist ... Der Anzug steht meinem Sohn zu.
Ob er deinem Sohn zusteht oder ...
Oder diesem Landstreicher? Jawohl.
Sehen Sie denn nicht, wie Sie ihm schaden?
Sag mal Robert, wie denkst du dir deine Zukunft?
Wollen Sie mich nicht behalten? Aber wer spricht davon?
Ihre Frau will mich vom Hof haben. Da muss man gar nicht drauf h�ren.
Du bist 25. Da �berlegt man doch, wo man eigentlich hinsteuert.
Ich hab ja keine Aussichten.
Am besten w�r's, du findest ein M�del mit etwas Geld.
Mit der du eine Wirtschaft kaufen k�nntest.
Daraus wird wohl nichts. Warum denn nicht?
Ich glaube, ich w�sste eine f�r dich. Unsere Lore.
Herr Hartmann! Sie ist ein kr�ppeliges Ding.
Sie hat noch nicht den richtigen Ernst. Aber sonst ist sie gut.
Sie ist gesund und auch t�chtig. Du verstehst ja deine Sache.
Wenn ich euch etwas vorstreckte, k�nntet ihr beide zu was kommen.
Sie sind so gut zu mir. Lass schon gut sein.
Mach die Sache mit dem M�dchen ab! Dann sieht man weiter.
Jawohl, Herr Hartmann. Ja.
Ich schicke euch in die Stadt, da kannst du dich mit ihr aussprechen.
Musik.
Ich m�chte etwas mit Ihnen besprechen. - So?
Was denn? Lore!
Sie wissen, dass ich Sie lieb habe.
F�r mein Leben lieb habe.
Lore, ich m�chte Sie heiraten.
Sie wollen mich heiraten? Ja. Ich sprach mit Ihrem Onkel.
Er sagte, dass er es sehr gerne sehen w�rde.
Wie kommt er dazu? Er will uns helfen.
Eine kleine Wirtschaft zu kaufen oder zu pachten.
Aber wenn Sie nicht wollen ...
Robert, ich hab nichts gegen Sie.
Sie sind ein lieber, netter Mensch. Aber ...
Ja? Es geht nicht, Robert.
Warum? Warum geht es nicht, Lore? Sie lieben den Berthold noch immer.
Das ist es nicht. Oder einen anderen?
Nein. Mich k�nnen Sie nicht lieb haben?
Vielleicht. Vielleicht k�nnte ich das.
Dann kann ich noch hoffen? Nein, Robert! Es geht nicht.
Melancholische Musik.
Ich fahre nachmittags r�ber zu Fischers.
Mh. Jetzt haben wir Tauwetter, hab's gleich gesp�rt in meiner Schulter.
Kommst du mit? Nein.
Was willst du bei ihnen?
Man k�nnte Selmas und Bertholds Hochzeit mit Christels zusammenlegen
Dann k�men wir doch viel billiger weg.
Nein, mein Kind. Damit machen wir uns ja strafbar.
Machen Sie keine dummen Geschichten! Sie sind nicht die Einzige.
Sie sind jung und gesund.
Sie werden sehen, was Sie noch f�r eine Freude an dem Kind haben werden.
Also Kopf hoch!
Kommen Sie, Lore.
Behalten Sie klaren Kopf und rechnen Sie mal richtig.
Wir haben allerhand ins Gesch�ft gesteckt.
3000 Hektoliter Aussto� hat die Brauerei. 600 mehr als im Vorjahr.
Das macht sich, Frau Hartmann. Wir beliefern die ganze Gegend.
Unsere Gastwirtschaft, ist das etwa ein schlechtes Gesch�ft?
Ihre Brauerei und unsere Wirtschaft zusammen.
Wir stecken den Kreis in die Tasche. Dann sind wir sozusagen einig?
Noch nicht ganz, Herr Fischer.
Sagen Sie, was kriegt die Selma in bar mit?
Wer hat heutzutage Bargeld? Bargeld lacht, Herr Fischer.
Ich werde mir die Sache noch mal �berlegen.
Hauptsache Berthold und Selma lieben sich.
Wir wollen dem Gl�ck unserer Kinder nicht im Wege stehen.
Aber die Tante! Was soll ich ihr denn sagen?
Alles. Am besten Sie sagen ihr die Wahrheit.
Ich hab solche Angst, Robert.
V�gel kr�chzen.
Wo wart ihr denn so lange?
Kannst du nicht den Mund aufmachen? Wo wart ihr?
Lore, sagen Sie es Ihrer Tante!
Ich war bei einer Hebamme.
Bei einer Hebamme? Warum?
Kriegst du ein Kind? Ja.
Daf�r hab ich dich aufgenommen und gro�gezogen?
Von wem? Von dem da?
Von wem? Vom Berthold.
Vom Berthold? Das l�gst du! Das ist nicht wahr!
Wer wei�, mit wem du dich rumgetrieben hast?
Jetzt soll mein Sohn daf�r geradestehen! Raus hier!
Wo soll ich hin? Das wei� ich doch nicht. Raus!
Liegt es nur an der Lore, dass es so gekommen ist? Ist es nur ihre Schuld
Wollen Sie mir Vorw�rfe machen? Wenn Sie sie gern haben, heiraten Sie sie
Nein. Warum nicht?
Weil Lore nicht zu mir geh�rt.
So? Zu Ihnen geh�rt sie nicht. Zu mir auch nicht mehr. Also.
Spannende Musik.
Sie weint laut.
Wo ist sie hingegangen? Das wei� ich doch nicht.
Dass sie nur keine Dummheiten macht!
Die kann machen, was sie will. Um die ist es nicht schade.
Vers�ndigen Sie sich nicht! Sie waren nie in Versuchung, nie lebenslustig.
Sie k�nnen nicht mitreden. Nehmen Sie sie in Schutz!
Ihr M�nner seid alle gleich.
Spannende Musik.
Lore!
Lore!
Lore!
Das d�rfen Sie nicht tun! Sie d�rfen nicht verzweifeln! Kommen Sie!
Wo soll ich denn hin? Nur fort von hier.
Lore! Hier.
Da bist du ja. Gott sei Dank! Wirst doch keine Dummheiten machen?
Auf einer Lehrerversammlung begr��te es der Schuldekan ...
Es klopft. Ja, wer ist denn da?
Ich bin's, Gottlieb Peukert. Gottlieb Peukert.
Ja?
Die Lore muss weg vom Hartmanns Hof. Kann sie vorl�ufig bei euch bleiben?
Ja. Bei uns ist immer Platz f�r jemanden, der in Not ist.
Kommen Sie, Lore! Was ist denn?
Was hat's denn da gegeben?
So, jetzt legst du dich mal dahin! Oh, du hast ja ganz kalte H�nde.
Ganz durchgefroren. Setz dich dahin! Ich bring dir was Warmes zu trinken.
Hier st�rt dich kein Mensch. Sie sind so lieb zu mir.
Oh! Na, na. Nicht weinen! Nicht weinen!
Morgen schaut alles wieder anders aus.
Sei nicht b�se auf die Lore! Ich bin nicht b�se.
Sie hat's schwer. Wir m�ssen ihr helfen. Fahr zum Berthold!
Er muss sie heiraten. Sag es ihm!
Sie geh�ren beide zusammen. Er darf sie nicht verlassen.
Es geht nicht um die beiden allein. Es geht auch um das Kind.
Vor allem an das unschuldige Kind muss man denken.
Ich wei�, wie man als Waise herumgesto�en wird.
H�tte man wenigstens einen Vater gehabt ... - Ach, Robert.
Aber der war ja zu feige, sich zu seinem Kind zu bekennen, der Lump!
Aber was ist denn mit der Lore? Was ist denn geschehen?
Ist ein Ungl�ck geschehen?
Sie ist fortgelaufen. Ich habe sie am Teich gefunden.
Ertrunken? Tot? Im Teich ertrunken?
Ich kam gerade noch zur rechten Zeit.
Gott sei Dank! Sie k�nnen gut Theater spielen.
Theater? Nein. Aber es w�re furchtbar gewesen, wenn ...
Wenn, wenn, was wenn? Wenn sie sich umgebracht h�tte Ihretwegen.
Wegen Ihrer Lumperei!
Ein so sch�nes M�dchen zu verf�hren und dann im Stich zu lassen.
Glauben Sie mir, ich liebe die Lore. Aber meine Mutter ...
Ach, so! Ihre Mutter gibt dem S�hnchen keine Erlaubnis.
Aber vorher haben Sie Ihre Mutter auch nicht um Erlaubnis gefragt.
Ich wei� jetzt, was ich zu tun habe.
Wirklich. Glauben Sie mir!
Spannende Musik.
Haben Sie Berthold gesprochen? Ja. Alles in Ordnung.
Er ist mitgekommen. Wo ist er?
Er wollte seiner Mutter sagen, dass er Sie heiratet.
Er will mich wirklich heiraten? Ja, nat�rlich.
Er hat doch geschrieben, dass er nicht wollte.
Ach, was! Er liebt Sie doch! Er hat sich vor seiner Mutter gef�rchtet.
Hat er Ihnen das gesagt? Ja.
Das mit dem Brief hat er nicht so gemeint.
Gott sei Dank! Sind Sie jetzt zufrieden?
Ja, Robert. Ich danke Ihnen!
Sie lieben ihn sehr, Lore?
Ja. Nicht b�se sein!
Melancholische Musik.
Ist das dein letztes Wort? Ja, Mutter. Ich heirate die Lore.
Deine Mutter ist nicht so wichtig wie diese ...
Kein Wort mehr oder ich gehe. F�r immer.
Bin ich dir gar nichts mehr wert?
Schluchzen. Mutter.
Wein doch nicht!
Berthold.
Wilhelm? Ja.
Was ist?
Berthold f�hrt morgen nach Freising zur�ck.
Ich soll ihn um 11 an die Bahn fahren.
Verstehe ich nicht.
Er hat versprochen, die Papiere f�r die Hochzeit mit Lore zu besorgen.
Anna hat ihn wieder rumgekriegt. Reg dich nicht auf, Hartmann!
Was machst du denn da?
Was ist denn das? Mein Testament.
So! Jetzt mach ich ein neues!
Jetzt setz ich den Robert ein. Wei�t du was, Wilhelm?
Komm in meine Stube! Da sind wir unter uns. Feder und Tinte sind da.
Da hast du recht.
Da st�rt uns keiner.
Entschuldigen Sie, ich wollte Fr�ulein Lore sprechen.
Die Lore muss gleich zur�ck sein. Sie k�nnen hier auf sie warten.
Kommen Sie doch rein! Es kann nicht lange dauern.
Sie schnappt nur ein bisschen Luft. Heute sieht sie ganz munter aus.
Das ist die Jugend. Ein neuer Tag l�sst alles in neuem Licht erscheinen
Und unser alter Herrgott lebt ja auch noch.
Das ist eine sch�ne Bibel. Sehen Sie sie sich an!
Sch�ne Bilder drin.
�brigens ich wollte Sie schon lange was fragen.
Sie hei�en doch Hellmich? Ja.
Ich n�mlich auch.
Aber Sie sind nicht aus der Gegend? Nein.
Darf ich Ihnen ein T�sschen Kaffee anbieten?
Danke. Das tut gut bei der K�lte.
Ja, das tut gut bei der K�lte.
So. Zucker?
Gern.
Na, was denn?
Diese Martha Hellmich.
Ist sie Ihre Tochter?
Ja.
Sie ist meine Mutter.
Ja.
Wo ist sie denn?
Wo ist unsere Martha hingekommen?
Sie ist gestorben, als ich auf die Welt kam.
Sie weint.
Eine Frau hat sie tot gesehen.
Sie sagte, dass sie ein sch�nes, reines und friedliches Gesicht hatte
Nun fass dich doch, Mutter! Sei doch ruhig!
Gott ist ja gn�dig. Er hat uns einen Sohn ins Haus geschickt.
Und mein Vater? Wer ist mein Vater?
Hartmann.
Wilhelm Hartmann.
Ach!
So!
Deshalb.
Ich hab das Testament auch vom Doktor unterschreiben lassen.
Gut. Da kann es niemand mehr anfechten.
Hast du es gut versteckt? Oben, in meiner Jacke.
Ob die Anna es dort nicht findet? Ach!
Wo haben Sie sich rumgetrieben? Was geht Sie das an?
Was erlauben Sie sich? Wer sind Sie denn?
Ich bin der Sohn Ihres Mannes und der Martha Hellmich.
Was soll das hei�en? Was wollen Sie hier?
Jetzt zittern Sie, was? Sie haben sich hier eingeschlichen.
Sie wollen doch nur unser Geld!
Ihr Geld! Da zittern Sie, was? Sie, Sie ...
Was denn Sie? Sie haben Ihren Mann gekauft.
Sie wussten genau, dass er sie nicht wollte, Sie nicht liebte.
Dass er meine Mutter liebte, wussten Sie genau.
Ich wusste, dass er diese dreckige Person liebte.
Nehmen Sie das zur�ck? Diese dreckige Person.
Dieses Frauenzimmer, Weibsst�ck. Sie schreit.
Was gibt's denn?
Warum hast du mir nicht gesagt, dass ich ...
Dass ich ...
Ach so!
Du wei�t es also!
Warum hast du die Wahrheit verschwiegen?
Warum hast du nicht gesagt, dass ich dein Sohn bin.
So lass dir doch erkl�ren, Robert!
Hab's nur gut gemeint mit dir.
Deshalb hast du mich hier aufgenommen als Bettler.
Aus Gnade. Weil du es gut gemeint hast mit mir.
Deshalb durfte ich arbeiten als Knecht.
Im Hause meines Vaters. Wollte dir nur helfen.
Du solltest nicht weiterziehen, aber ich musste abwarten.
Abwarten! Ich dachte, kommt Zeit, kommt Rat.
Es ging dir auch nicht schlecht. Nein, es ging mir ausgezeichnet.
Vorl�ufig konnte ich nicht mehr tun.
Nein. Du konntest nicht mehr tun.
Du hast mir ja einen Anzug geschenkt.
Du bist freundlich zu mir gewesen. Damit ist alles ausgel�scht.
Der Tod meiner Mutter. Robert!
Ich hab doch mehr f�r dich getan! Ich hab dich doch ...
Wo ist meine Jacke? Ich hol's runter.
Quietschen.
Schritte.
Quietschen.
Na?
Verflucht noch mal!
Ach! Da ...
Wo ist das Testament, das in der Jacke war?
Du, du hast es gestohlen. Warum h�tte ich es stehlen sollen?
Ich habe Berthold enterbt. Was hast du getan?
Gib es sofort zur�ck! Du hast Berthold enterbt?
Jawohl! Gib mein Testament! Du kannst keins mehr machen.
Du bist nicht richtig im Kopf! Nimm dich in acht!
Nimm ...
Er st�hnt.
Lautes St�hnen. Wilhelm!
Wilhelm!
Robert!
Robert! Vater liegt im Sterben.
Robert, ich bitte dich!
Komm doch!
Er will dich sehen. Er verlangt nach dir.
Ich bitte dich, komm mit mir!
Bitte!
Komm! Es ist seine letzte Stunde.
Vater, willst du etwas?
Doktor! Testament.
Robert! Nimm es!
Traurige Musik.
Tja, Frau Hartmann.
Haben Sie gelesen?
Das Testament, das Herr Ha ..., mein Vater hinterlassen hat?
Ja.
Dann wissen Sie, dass er mich als Hoferben eingesetzt hat.
Ich nehme die Erbschaft nicht an, ich verzichte zu Ihren Gunsten.
Das kann nicht Ihr Ernst sein. Doch. Aber sie werden Lore heiraten.
Ach, deshalb! Mutter, bitte!
Das geht nur mich allein an.
Nat�rlich will ich Lore heiraten, aber nicht wegen des Hofes.
Ich habe Lore gern. Sagen Sie es ihr selber!
Christel!
Robert, ich wei� nicht, wie wir Ihnen daf�r ...
Lassen Sie doch! Ich werde alles noch schriftlich ...
Musik.
Lore!
Ich verlasse noch heute dieses Haus.
Etwa meinetwegen? Keine Furcht, Frau Hartmann!
Ich werde gehen.
So wie ich gekommen bin, werde ich gehen.
Melancholische Musik.
Untertitel-Studio Rhein-Main OMNIMAGO GmbH
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