Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Punjabi
Quechua
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
MACHTSPIELE
Madame Viviane Bérare,
Ministerin für Finanzen und Haushalt.
Monsieur Alain-Pierre Jubin,
Minister für Wirtschaft, Industrie und Digitales.
Madame Christine Salem, Ministerin für Soziales und Gesundheit.
Monsieur Sylvain Guynert, Minister für Arbeit und Beschäftigung.
Monsieur Gilbert...
- Guten Tag. - Guten Tag.
Gute Wahl.
- Das... - Ich überlege noch.
- Ich sah Sie und dachte... - Ja, die sind gut.
Ich habe das Passende. Kommen Sie.
Das Gerät ist innovativer und auf dem neusten Stand der Technik.
- Okay. - Der ist ganz neu: der Curved-TV.
Ja, der Bildschirm ist gebogen.
- Ja. - Gut.
- Was ist anders? - Die Schärfe.
- Mögen Sie Fußball? - Ja.
Natürlich.
Hier hat man das Gefühl, man wäre direkt auf dem Spielfeld.
- Rickwaert... - Sind Sie das?
- ...steht dem Präsidenten nah. - Ja.
Aber er gehört nicht zur Regierungsmannschaft.
Aber die große Überraschung ist, dass die Grünen fehlen.
Kein Grüner
gehört zur neuen Regierung.
Ohne einen Grünen zu regieren,
wird als ein starkes Machtwort wahrgenommen,
mit dem keiner gerechnet hat.
Das ist der erste Meilenstein in der Amtszeit von Francis Laugier.
Die Regierung...
Die Parlamentswahlen sind bald. Er denkt nicht nur an dich.
Er ist wie ein Jäger.
Laugier wird alles tun. Er denkt an mich.
Er ließ also die Grünen außen vor, um dich zu ruinieren?
Du verstehst das nicht, Véro.
Es geht dabei vor allem um die Partei.
So werde ich nie Parteivorsitzender.
Er tritt sein Amt an. Er hat andere Sorgen.
Welche?
Auzanet nahm alle Akten mit.
Er ließ nur die Atom-Codes zurück.
Glaubst du, Laugier wird Pjöngjang bombardieren? Nein.
Er räumt um sich herum auf, damit er seine Ruhe hat.
Ich bin in seinem Kopf.
Dieser Bezirk hier kann nicht an die Grünen gehen.
Er gehört Mariallas.
Als Erster Sekretär sagst du, was geht und was nicht geht.
Es sind 22 Wahlbezirke. Das sind viel zu viel.
Die Grünen hatten 30.
Wenn sie 200 gehabt hätten, bekämen sie dann 100?
Der siebte von Essonne wäre okay. Aber da gewinnt nur ein Sozialist.
Am Ende verringerst du deine Mehrheit.
Rickwaerts Bezirk soll an die Grünen gehen?
Sie wollen ihn.
Die Grünen wollen die Gebiete,
in denen sie bei den Départementswahlen über 10 % holten.
In der Hälfte des Bezirks leben Mittelständler.
Ich verstehe deine Wut, aber das kannst du nicht tun.
Das ist nicht gut.
- Ich schrieb die Liste nicht. - Du hast sie angefordert.
Gestern wolltest du ihn als Nachfolger. Heute schießt du ihn ab.
Warum redet ihr nicht miteinander? Das hier ist doch unvernünftig.
Es geht nicht um Rickwaert.
Ihr habt alle mit mir gekämpft,
damit Francis Laugier Präsident wird.
Aber wie ihr wisst,
entschloss er sich, mir kein Amt zu geben.
Er ist der Präsident. Er wurde gewählt.
Er darf Mirmont zum Premierminister machen.
Er darf sich mit Technokraten wie Borde und Dorendeu umgeben.
Er darf seine Regierung aus Anzugträgern mit Krawatten bilden.
Er darf ohne Kommunisten und Grüne regieren.
Aber...
mich aus dem Parlament zu werfen,
dazu hat er weder das Recht noch die Macht.
Die Partei überlässt den Grünen Wahlbezirke als Entschädigung.
Ich weiß nicht, welche Bezirke es betrifft.
Aber wenn unser 13. Bezirk im Département Nord an die Grünen geht,
weiß ich, was ich tue: Ich werde Kandidat bleiben.
Ein abtrünniger Kandidat.
Ihr kennt die Konsequenzen.
Ich werde aus der Partei ausgeschlossen.
Wer mich unterstützt, dem passiert dasselbe.
Wir stehen hinter dir.
Ich weiß, dass vielen die Partei viel bedeutet.
- Josette, wann bist du eingetreten? - 1944. Aber das ist nur ein Buch.
Es zählt, was man im Herzen hat. Und auch in der Hose.
Und du hast da mehr als der andere.
Ja.
Francis, was ist meine Aufgabe?
Jeder weiß, das ist eine schwierige Situation.
Ich soll dir sagen, was möglich ist und was nicht.
Wir können den Grünen nicht den 13. Bezirk überlassen.
Rickwaert wird dort von uns aufgestellt.
Schon gut. Wir machen, was du willst. Okay.
Also... Machen wir weiter.
- Alain, wie geht's dir? - Gut. Und dir auch.
- Du wirst nicht geopfert. - Nicht oder nicht mehr?
Sei nicht paranoid.
Francis kam kurz vorbei und bat uns, das zu regeln.
"Uns"? Wer war noch da?
- Dorendeu? - Ja, Amélie war da.
Natürlich. Sie treibt ihn an.
Was hast du gegen sie?
Nichts. Wir leben nur in verschiedenen Welten.
Sie ist eine Erbin, eine Technokratin ohne Ideale.
Zum Glück hatte ich keine schlechten Nachrichten für dich.
Soll sie doch wieder denen in Brüssel einen blasen.
- Papa. - Alain, ich muss auflegen.
Salomé, es tut mir leid, dass ich das gesagt habe.
- Wirst du wieder aufgestellt? - Ja.
Ich verzeihe dir. Das müssen wir feiern.
- Hast du schon was gegessen? - Nein.
Das riecht lecker.
Salomé, du bist nicht mein Dienstmädchen.
Du spielst den Feministen? "Denen in Brüssel einen blasen"?
14 - 15 Uhr: Arbeitstreffen
15 - 16 Uhr: Sitzung
27. Mai: 16. Geburtstag von Salomé Rickwaert
- Guten Morgen, Herr Präsident. - Guten Morgen.
Und?
Die Partei bestätigt morgen die Liste der Wahlbezirke.
Wir kriegen auch eine alternative Liste mit Rickwaerts Bezirk durch.
- Sicher? - Ja. Mit sechs Stimmen Vorsprung.
- Ich weiß nicht, ob das klug wäre. - Ich weiß, wozu er fähig ist.
Aber Sie stehen für die Einheit im Land. Damit zeigen Sie ein anderes Gesicht.
Im Moment bin ich durch die Wahlen geschützt.
Aber was ist, wenn etwas schiefgeht?
Rickwaert kann die Wahlen als abtrünniger Kandidat gewinnen.
Er wird aus der Partei ausgeschlossen,
aber bei einem Sieg wäre er wieder drin.
Das ist kein leichter Weg. Rickwaert kann verlieren.
- Ja? - Auch wenn man ihn aufstellt.
Das hängt von den Nichtwählern ab.
Seit Auzanets Neueinteilung gehört der halbe westliche Kreis zu dem Bezirk.
Das gibt uns Spielraum.
Nach der Schätzung könnten die Grünen dort gewinnen.
Das Problem ist ihr Kandidat.
Quentin Melvaud. Er hat sehr lange Haare.
Und mit der Legalisierung von Cannabis verliert er.
Wir rufen die Grünen an. Sie müssen diesen Clown loswerden.
- Sie sollen jemand Besseren finden. - In Ordnung.
- Danke, Amélie. Schönen Tag noch. - Danke.
Ihnen auch.
Sieh mal da.
Na bitte.
Gute Arbeit.
- Sieh mal da. - Mist.
Halt an. Das ist dieser Stabhochspringer.
Guten Tag.
- Guten Tag. - Hallo.
- Sind Sie das? - Ja.
Christian Bichet, von den Grünen.
Großartig. Recyclingpapier?
- Ja. - Selbstverständlich.
Kommt, Jungs.
- Schönen Tag noch. - Danke.
- In drei Wochen wird gewählt. - Ja.
Viel Glück.
- Fang an. - Mach, mach, mach.
Los, los, los.
Das erinnert dich an deine Jugend.
Los, los.
Und auf das andere.
- Hochsprung bringt einen weit. - Ich verfolge sie den ganzen Tag.
Das ist unser Bezirk. Die sollen abhauen oder...
Nein, Toph. Keine Gewalt, verstanden?
Außerdem wurden wir aufgestellt.
Überkleb nur ihre Plakate.
"Die wichtigste Frage ist, wie wir den Produktivismus beenden."
Interessant. Ich würde eher sagen...
Die wichtigste Frage ist, wer ihm den Stab in den Arsch schiebt.
Okay. Wo muss ich hin?
Wir verteilen mit Clamex-Mitarbeitern Flugblätter.
Okay.
Aber die haben doch eine Gewerkschaftsversammlung.
- Ich bekam eine SMS. - Sie wollten kommen.
- Ich bin also paranoid? - Warum rufen sie nicht an?
Er will mich nicht sehen.
Philippe.
Bleib cool.
Ihre Vertreter zu Ihren Diensten
Warum hat er mich nicht angerufen?
Helft ihr mir nicht mehr?
Woher wusstest du das von Joël und dem Geld?
- Gibt es ein Problem? - Sollte es eins geben?
Das Wohnungsamt finanzierte nichts. Keiner bekam Geld.
Typen, die Geld nehmen, prahlen nicht damit.
Vor allem, wenn es vom Wohnungsbauamt kommt.
Meine Jungs belügen mich nicht. Du schon.
Komm mir nicht mit Patrick und Didier. Die sind bei dir Mitglied.
- Sie bestätigten deine Geschichte. - Ja, ich habe gelogen.
Ich hätte mit dir reden müssen. Du hättest sicher zugestimmt.
Aber an Joëls Sarg vor seinen Eltern war das unmöglich.
Joël hat gespielt.
Joël? Ein Spieler?
Blackjack.
Er hatte eine Masche. Er rechnete schnell...
Die Wahrheit ist, dass er süchtig war.
Joël hat gespielt? Joël? Das soll ich dir glauben?
- Was bin ich für dich? - Ein Gewerkschaftler.
Und du schützt deine Beschäftigen, oder?
Somit bestätigt meine "Geschichte",
dass er deine Fabrik gerettet hat.
So habe ich Laugier hergebracht. Ich brauche dich.
Clamex' Kampf geht weiter.
Ich muss gut abschneiden.
Mit einem Ergebnis, an das man sich erinnert.
Du brauchst mich, und ich dich.
Hören wir auf zu streiten, ja? Na los.
"Als Verbündete voran."
Sie tun sich mit den Regionalisten zusammen.
Sie verbünden sich alle gegen mich.
- Berthier auch. - Die Kommunisten und die Grünen?
Vier Tage vor dem ersten Wahlgang? Das bezweifle ich.
Fahr zur Druckerei Pacaud.
Dort lassen die Stalinisten ihre Flugblätter drucken.
Sag, Berthier schickt dich wegen des Layouts.
- Was? - Fahr abends hin, dann ist es leerer.
Mach dir keine Sorgen.
- Die Gulags sind zu. - Sicher.
Wenn sie fusionieren... Hallo, Leute.
Dann müssen sie es morgen verkünden.
Die Flugblätter müssen heute gedruckt werden.
Berthier und die Grünen? Nein.
- Und ein Flugblatt... - Cyril.
Flugblätter sind nur den Kommunisten wichtig.
Und sie respektieren ihren Parteichef.
Und wenn ich auffliege?
- Toph könnte... - Alle kennen Toph.
Keiner darf ihn sehen.
Ist der Job nicht gut genug für dich? Aber für Toph schon?
Was heißt "Als Verbündete voran"? Sind die Linken gegen uns?
Ja. Sie schließen sich zusammen, um uns zu schlagen.
Wenn die Regionalisten 3,5 % kriegen,
und die Vielfaltspartei 2,5 %, haben sie 6 %.
- Dazu der Sportler... - Arschloch.
Sag nicht immer "Arschloch". Das hilft uns nicht.
Der Boss sagte doch das mit dem Stab in den Arsch.
Das sagte er nur so. Er ist nicht homophob.
- Ach nein? - Nein.
Wenn ich alles überklebe...
- Also 14 und 6, das macht 20. - Ja.
Plus 10 % von den Kommunisten, das macht 30 %.
- Und wir? - Letztes Mal bekamen wir 27 %.
- Unter 30 %. - Siehst du?
Unser Problem ist der erste Wahlgang.
- Wenn wir da verlieren, sind wir raus. - Was?
Die linke Partei mit der Mehrheit bekommt alle Stimmen.
Wenn die Grünen also 30 % kriegen und wir wieder nur 27 %,
muss Philippe die Grünen unterstützen.
- Das ist fies. - Nein, das ist gut.
Das bedeutet, die Linke hält zusammen. Deshalb tritt er zurück.
Wenn also die Grünen vorn liegen, wählen alle Linken für sie.
Nein, ich wähle den Stabhochspringer nicht.
Doch, um die Rechten zu blockieren.
Fahr geradeaus.
Toph, lieber der Stabhochspringer als der Front National, ja?
Keine Sorge, wir gewinnen.
Ich weiß. Wir machen diese Arschlöcher fertig.
Guten Tag.
- Ist Monsieur Pacaud da? - Da drüben.
- Ich suche Monsieur Pacaud. - Das bin ich. Was wollen Sie?
Guten Tag. Michel Berthier schickt mich.
- Ist das Flugblatt fertig? - Und wer bist du?
Marc. Marc Madiot.
Wie der Radrennfahrer?
Die Computer streiken. Alle haben Panik.
Deshalb bin ich hier.
Die alternative Linke ist vereint
- Rufen Sie Michel an? - Natürlich.
Berthier? Hier ist so ein Typ, der...
Mist! Jungs! Haltet ihn auf, verdammt noch mal!
Hey, komm her!
Verdammt! Toph! Toph!
Bleib stehen! Komm her!
Komm her!
- Bleib stehen! - Mist!
Du Arschloch, komm zurück!
Es ist schon gesalzen und wird euch schmecken.
- Ich komme. - Das Lamm brät sieben Stunden.
Bruno und die Jungs kommen doch immer zu spät.
- Der Kuchen? - Der ist da.
- Haben wir Kerzen? - Ja.
- Okay. Küsschen. - Küsschen.
- Meine Flugblätter liegen unten. - Ach, die Flugblätter...
Keiner liest die. Jeder weiß, wen er wählt.
- Du weißt schon, wen du wählst? - Die Wahl ist geheim.
Das war ein Scherz. Ich wähle dich. Wie alle übrigens.
- Kannst du hellsehen? - Nein. Ich treffe viele Wähler.
Abgesehen von den Muslimen.
- Warum sagst du das? - Was?
- Warum triffst du keine Muslime? - Meine Produkte sind nicht halal.
Hallo.
- Hallo. Wie geht's? - Gut, danke.
- Schönen Tag noch. - Danke.
- Hast du es? - Du hast recht.
Kommunisten und Grüne verbünden sich.
- Komm zur Brücke. - Ich bin unterwegs.
- Gibt es viele davon? - Ziemlich viele.
- Wie viele Paletten? - Eine, glaube ich.
- Wie viele Pakete pro Palette? - Keine Ahnung.
Du hast sie gesehen. Erinnere dich.
Ich würde sagen...
Drei Reihen à zehn Pakete und noch ein Extrastapel.
50 oder 60.
60 mal 250 macht 15.000. Das reicht nicht für den Bezirk.
Sie konzentrieren sich nur auf die Kommunisten.
Gut gemacht.
Nennt Datum und Ort.
Streichelt den Hund, auch wenn ihr Angst habt.
Bleibt höflich, auch wenn man euch beleidigt.
- Moment. Ja? - Berthier verzichtet.
Er geht zum Treffen der Grünen und verteilt Flugblätter.
Verdammte Kommunisten.
Ihr müsst seine Flugblätter einsammeln.
- Das ist wichtig. - Okay.
Wir kümmern uns zuerst um Sainte-Croix und Bois-Clairs.
- Das sind 7.000 Briefkästen. - Dann beeilen wir uns.
Ich kann dir Cyril nicht geben. Ich muss Berthier finden.
Jemand muss die beiden abholen. Sie waren richtige Helden.
Stimmt's, Jungs? Tschüss.
Mist, da ist Berthier.
- Ja, Bernard? - Hast du mit Berthier gesprochen?
- Nein, er ist abgetaucht. - Er ist hier.
Ich folge ihm. Ich melde mich.
- Salomé... - Ja?
- Ich schaffe es nicht. - Warum?
Glaub mir, es ist wichtig.
Es muss sein. Ich mache das wieder gut.
- Philippe? - Ja?
- Wir sind an der Raststätte. - Okay.
Ich warte auf dem Parkplatz.
Amélie. Wie geht's? Ihr kennt euch?
Hast du ein Treffen in der Nähe? Michel hat nämlich eins, stimmt's?
Ich darf doch auch kommen, oder?
- Wir müssen aber los. - Hör auf.
Ich habe eine Rede geschrieben.
Es geht darin um die führenden Kommunisten,
die über die edlen linken Ideale reden, aber sich dann für die Macht verkaufen.
Nicht schlecht, oder? Ein Klassiker, aber gut.
- Was hat sie dir versprochen? - Es reicht.
Sind wir hier bei der Mafia?
Beschatten, einschüchtern... Für wen hältst du dich? Den Paten?
Wir besprechen etwas.
Weißt du, wofür sie steht?
Für alles, wogegen du bist.
Sie war auf einer Eliteuni und saß in Brüssel.
Deine Kameraden freuen sich, wenn sie hören, dass du ihr gehorchst.
Lässt du uns jetzt in Ruhe? Bitte.
Danke.
Berthier...
Wenn du zu den Grünen gehst, demütige ich dich. Verstanden?
Eins vergaß ich noch.
Ich hoffe, sie hat die Flugblätter bezahlt.
Denn du wirst kein einziges im Wahlbezirk finden.
Wir können nicht weitermachen.
Was ändert das denn?
Michel, wenn Sie zurücktreten, sind Sie Rickwaert los.
Ich kann nicht.
Denken Sie darüber nach. Diese Chance ist einmalig.
Sie werden Vizepräsident des Wirtschafts- und Sozialrats.
Medienpräsenz, Karrieremöglichkeiten...
Geld... Aber das ist Ihnen ja egal.
Ich kann nicht.
Von Paris aus ist das einfach, aber hier...
Und Ihre Versprechen... Ich kenne Sie nicht mal.
Was machen Sie da?
Reicht Ihnen das Versprechen des Präsidenten?
Weißt du, woran ich dachte, als ich euch sah?
- Es interessiert mich nicht. - Du magst doch Geschichte.
1932. Erinnert dich das an etwas?
Die Geschichte ist aufschlussreich.
Die deutschen Kommunisten und Sozialisten spalteten die Linke
und übersahen dabei die Gefahr durch die Nazis.
Hitler an der Macht? Unmöglich. Nein, sie bekämpften lieber einander.
Weißt du, wie weit das ging?
1932 haben die Kommunisten eines Abends mit der SA der Nazis
gemeinsam ein Treffen der Sozialisten beendet.
- Fertig? - Amélie...
Wir können uns hassen. Aber wie weit gehen wir?
Ist dir klar, was du da tust?
Und was ist mit deiner Rede bei der Beerdigung?
- Ein Wunder, dass Auzanet verlor. - Ach ja?
Dank dir werden die Faschisten gewinnen.
- Nicht nur du kannst das verhindern. - Warte.
Der Front National gewinnt gegen den Kandidaten der Grünen.
Aber das ist euch egal. Laugier will nur, dass ich verliere.
Ihr zwei Idioten seid blind vor Hass.
Du hast Glück, dass ich das Flugblatt fand.
Du hättest sonst noch lange an 1932 gedacht.
Glaub mir, so was verfolgt dich und nagt an dir.
1932.
Liebes Patenkind, ich erinnerte mich an unser Gespräch.
Ich hoffe, es gefällt dir. Francis.
Was ist das?
Ach...
- Das ist ein blödes Geschenk. - Schon okay.
Aber das Buch ist super.
Francis weiß, ich schenke dir so was nicht.
- Kunstbücher. - Papa.
Das ist gut.
Schön, dass er an dich gedacht hat.
Er kann das voneinander trennen: die Politik und seine Patentochter.
- Große Klasse. - Du hast damit mehr Probleme.
Was hat er dir letztes Jahr geschenkt?
Wir wollten essen gehen, aber taten es nicht.
Verstehen wir uns, vergisst er dich.
Verstehen wir uns nicht... Toll.
Ich bin ihm egal? Er will dich nur ärgern?
- Das habe ich nicht gesagt. - Bist du sicher?
Also... Schlaf gut.
- Gute Nacht. - Gute Nacht.
In Französisch-Guayana gingen gestern die ersten Wähler ins Wahllokal.
Guten Morgen.
- Wie war das Treffen? - Schrecklich.
Ohne Berthier sprach der Grüne über Kreislaufwirtschaft und Robben.
Das Ganze dauerte eine halbe Stunde.
Das steht dir gut, dieses...
Kleid?
Guten Tag.
378.
- Frédérique Gabrielle Delabre. - Hat gewählt.
319.
- Julien Kévin. - Hat gewählt.
Ich finde den Kandidaten der Kommunisten nicht.
Da können wir nichts tun.
Madame Bosso?
Ruf mich zurück. Wir haben ein Problem.
Es stimmt also?
Dein Aberglaube...
Sex am Tag der Wahl zu haben...
- Stört dich das? - Ich will die Wahl nicht verlieren.
Zieh alles aus.
Entschuldige.
- Ja? - Die Stimmzettel für Berthier fehlen.
Was? Warum gibt es keine Stimmzettel?
Sie sagen, es gab Probleme beim Druck.
Berthier, dieser Bastard.
Er hat sich an Dorendeu verkauft.
Aber ohne die Wahlempfehlung wählen sie kaum die Grünen.
Es muss unmöglich für sie sein.
Ich will Stimmenfänger vor den Lokalen. Keine jungen Leute.
Ältere sind bei den Kommunisten besser.
Frag Josette. Sie weiß, was zu tun ist.
Ihr müsst nicht behutsam vorgehen.
Sagt einfach: "Wähle Rickwaert."
"Du kennst ihn. Er ist links und kämpft für die Fabriken."
"Oder du wählst den Grünen, dem die Fabriken egal sind."
"Er will bloß Bio-Supermärkte."
- Moment. Ja, Cyril? - Hallo, Philippe.
Leute von Clamex sind im Wahllokal 7.
Gut.
Sie werben mit den Kommunisten für den Grünen.
Dumont will mich reinlegen. Ich rufe dich zurück.
- Hau ab, bevor es hässlich wird. - Was tust du da?
Was hast du Joël in der Nacht davor gesagt?
Du hast ihn gesehen. Man sah, wie du ihn abgeholt hast.
Was hast du mit dem Jungen gemacht?
Du bist ein Mistkerl.
Du bist ja verrückt.
Du bist erledigt. Die Jungs sind seit acht Uhr unterwegs.
Sie waren bei den Kameraden zu Hause, in den Heimen und in den Cafés.
Sie sind bei den Wahllokalen. Du bist erledigt.
Clamex braucht dich nicht. Die Regierung hilft uns.
Alles läuft ohne dich. Also, verschwinde.
- Hör auf... - Hau ab!
Gegen Mittag lag die Wahlbeteiligung bei 23 %.
Sie ist 2 % höher als letztes Mal. Aber es ist Vorsicht geboten.
In den Wahlkreisen, wo der Kampf der drei großen Parteien tobt,
hofft jede, dass ihr die hohe Wahlbeteiligung hilft.
Nur eine Analyse nach Wahllokalen bringt Antworten.
Cyril, Christophe!
Toph bringt dich zum Baumarkt. Kauf Handwerkszeug eines Demokraten.
Holzstiele und Eisenstangen. Und zieht euch Mützen übers Gesicht.
Geht zu Lokal 12. Zerschlagt dort im Notfall die Urnen.
- 12? - Da gewinnen wir.
- Ernsthaft? - Man lastet das den Rechten an.
Die Wahl ist ungültig.
- Verstanden? - Wir müssen antworten... Was ist los?
- Da sind viele Leute. - Ihr seid maskiert. Es geht schnell.
- Wenn man uns erwischt... - Ihr schlagt nur auf eine große Kiste.
Philippe, hörst du dir selbst zu?
- Du spinnst doch. - Was ist los?
Komm mir nicht mit Moral. Wo gibt es die noch? Bei der Wahl?
Der Staat ist gegen mich.
So gewinnen die Faschisten.
Die Urnen zerstören? Wer sind hier die Faschisten?
Philippe.
- Sie hat recht. - Dass man uns bescheißt?
- Dass wir nicht in den Knast gehen. - Ich mache es.
- Nein. - Was?
Vergesst, was ich gesagt habe. Das war Mist.
- Ja. Alain? - Wie läuft es bei dir? Gut?
Sag du es mir.
Kommst du zur Sendung auf France 2 um 22 Uhr?
Willst du mich verarschen?
Was ist mit dir los? Ich habe dir immer geholfen.
Indem du die ganze Linke gegen mich verbündest?
Während du dich einschleimst, bekämpfe ich den Front National.
- Was ist los? - Klappe...
Sprich nicht in diesem Ton mit mir!
Ich kämpfe seit Jahren für dich.
Alain?
Scheiße.
Die Lokale schließen in zwei Stunden.
Ich weiß nicht, Philippe.
Ich halte immer mein Wort.
Dann verschwindest du, und keiner ruft mich zurück.
Ich bin ein gebranntes Kind. Wir bleiben Freunde.
- Freunde. - Ich kümmere mich um deine Akte.
Das ist eine dicke Akte.
Das glaube ich.
Ich will als Erster erfahren, dass du gewonnen hast.
Versprochen.
Danke.
- Guten Tag. - Marcaille, Hélène.
- Marcaille, Hélène. - Hat gewählt.
183.
- Unterschrift bitte. - Hat gewählt.
Tora, Philippe.
Danke. Hat gewählt.
Ich brauche Ihren Ausweis.
- Was? - Ihren Ausweis.
Meinen Ausweis...
- Bitte schön. - Danke.
- Ich wähle immer hier. - Entschuldigung.
Ich stehe auf der Liste.
Ich brauche Ihren Wahlausweis und Ihren Ausweis.
Hast du deinen Ausweis dabei? Bernard Meunier. Mit einem "M"...
- Machen Sie mir eine Szene? - Jeder muss den Ausweis zeigen.
- Ist das die Idioten-Truppe? - Monsieur...
- Wo sind die vom letzten Jahr? - Geben Sie mir Ihren Ausweis.
- Wollen Sie wählen? - Also los.
- Du fetter... - Bleiben Sie höflich.
Sie sind fett. Sagen Sie: "Hat gewählt."
Nein. Sie verstehen nicht. Wir wollen den Ausweis sehen.
Die sind schon alle genervt.
Schubs mich nicht.
- Ich habe nichts getan. - Ich spinne also?
Du nennst mich einen Lügner? Einen Lügner?
- Du Bastard! - Beruhigen Sie sich.
Meine Herren.
- Nein, nein... Das reicht jetzt. - Beruhigen Sie sich.
Mistkerl.
Aufhören!
Meine Herren, bitte.
Dort.
Polizei. Stillhalten.
Hände auf den Rücken.
Der Kerl ist da lang gelaufen.
Ja, ich notiere das. 380. Gut.
- Loïc, wie viel haben wir insgesamt? - 28,69 %.
28,69 %.
Was ist mit Wahllokal 2?
- Wahllokal 2. - Da.
Ja.
- Séverine? - Ja, hier.
Mist.
- Oh nein. - Verdammt.
Es ist noch nicht vorbei. Es fehlen noch zwei Wahllokale.
Wir liegen noch vorne. Konzentrieren wir uns weiter.
- Hallo, Herr Kommissar. - Hallo, Véronique. Ist alles okay?
Wir warten noch auf die Wahllokale 7 und 12.
Im Wahllokal 12 wurde die Wahlliste zerrissen.
- Haben Sie gehört? - Ja.
Ist der Bürgermeister bei Ihnen? Können Sie ihn informieren?
Ja, natürlich. Wurde jemand festgenommen?
- Ja, es gab Festnahmen. - Danke, Herr Kommissar.
Immer noch nichts von Wahllokal 7? Ich brauche die 7.
Ja. Du hast sie noch nicht? Okay. Danke.
- Wir haben noch nichts von der 7. - Lille ist okay.
Wie sieht es in Marseille aus?
Wahllokal 7.
- Séverine. - Ich nehme das.
Gib uns das Ergebnis.
- Cyril! Cyril! - Wahllokal 12 fehlt noch.
Die 400 Stimmen dort ändern das Ergebnis nicht.
Wir haben gewonnen. Sag es.
- Was soll ich sagen? - Den Stab in den Arsch.
Den Stab in den Arsch. Den Stab in den Arsch.
Amélie?
- Ich bin gleich zurück. - Ja.
Wie sieht es aus?
Sehr gut.
Nächsten Sonntag kriegen wir allein die absolute Mehrheit.
- Mit Rickwaert? - Entschuldigung?
- Wie sieht es in Dünkirchen aus? - Rickwaert liegt vorn.
Ist die Wahl wegen des Vorfalls ungültig?
Die Wahl wird nicht annulliert,
wenn der Vorfall keine Auswirkungen auf das Endergebnis hat.
Rickwaert gewinnt auch ohne die Stimmen von Wahllokal 12.
Mist.
Der Front liegt vor der UMP. Wir hatten Glück.
Wir hatten Glück?
Der Front würde im zweiten Wahlgang gewinnen.
Sie glauben, ein paar Rechte mehr schaden meiner Amtszeit?
Aber Rickwaert wird das. Das war alles. Danke.
Philippe! Philippe!
Unbekannte Nummer
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.