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Original subtitles

Na? Hast du dich entschlossen, doch noch auszusteigen?

Was haben wir denn als Nächstes auf der Liste?

Dauert es noch lange?

Tyll, ich hab dir doch gesagt, dass ich Fotos machen muss.

Ja, ein paar. Aber du fotografierst den ganzen Tag schon und gestern auch.

Das ist mein Job.

Außerdem wolltest du doch unbedingt mit.

Deine Mutter meinte gleich, du langweilst dich.

Also, wo müssen wir hin?

Kaifeck.

Hey, wir wollen nach Kaifeck. Ist es noch weit?

Wisst ihr, ob es hier irgendwo ein Hotel gibt? - So etwas haben wir nicht.

Aber die Lukas haben eine Scheune in Kaifeck. Das letzte Haus links.

Danke.

Hallo?

Hallo?

Entschuldigen Sie, aber ich konnte nicht gleich weg.

Guten Tag. - Guten Tag.

Kann man bei Ihnen hier übernachten? - Ja, wir haben die Scheune für Gäste ausgebaut.

Wäre da noch was frei? - Alles ist frei. Sind Sie alleine?

Nee, mein Sohn wartet im Auto.

Das hab ich vorhin gesehen, das Monster da.

Das ist eine Perchte. Hast du Angst gehabt?

Ein bisschen. - Du brauchst keine Angst zu haben, das ist nur gespielt.

Stimmt das? - Mhm.

(Marc) Klar!

Finden hier eigentlich Raunächte statt?

Ja. - Was sind Raunächte?

Raunächte sind Nächte zwischen Weihnachten und den heiligen drei Königen,

an denen letztendlich Kostümumzüge stattfinden.

Um die Teufel und die Geister auszutreiben,

weil die uns in der dunkelsten Zeit des Jahres ganz besonders nahe sind.

Wir machen das hier noch wie vor 100 Jahren. Es ist das einzig Originelle in Kaifeck.

(Marc) Wissen Sie was? Ich bin Fotograf.

Ich fotografiere für einen Freund von mir, der macht ein Buch über Urtümliches aus Bayern.

Ja, da sind die Perchtenumzüge genau das Richtige für Sie.

Vor allem die letzte Nacht, wo wir das Epiphaniasfeuer anzünden.

Epiphaniasfeuer. Da sind wir hier aber genau richtig, oder?

Hoffentlich.

(Angestrengtes Keuchen)

Warten Sie. Kommen Sie.

Geht es?

Deine...

...Augen.

So schön.

Sie haben auch sehr schöne Augen.

Ich...

Ich wusste,

dass du kommst.

Oma! Entschuldigen Sie bitte.

Kein Problem. - Komm, ich bringe dich ins Bett.

Meine Oma ist manchmal etwas verwirrt. - Schon gut.

Danke.

So, das wär's.

(Juliana) Die Matratzen sind ganz neu. Da werden Sie sicher gut schlafen.

Fernseher haben wir keinen, dafür jede Menge Bücher.

Herzlich willkommen in Kaifeck. - Danke schön.

Das habe ich noch für Sie. Kann ziemlich kalt werden in der Scheune.

Danke.

Tyll, lass das mal bitte, das ist kein Spielzeug.

Ich dachte, ich kann auch mal fotografieren. - Ja, kannst du auch.

Aber nicht jetzt und nicht mit der Kamera. - Mit welcher dann? Ich will es auch lernen.

Da gibt es nichts zu lernen. Du schaltest ein, drückst ab und fertig.

Aber nicht jetzt.

Wahrscheinlich ist jemand übers Stromkabel gestolpert.

(Stimme im Traum) Komm zu mir!

Tyll!

Hier! - Du bist einfach weggegangen.

Ich wollte dich ausschlafen lassen. Komm.

Ab zehn gibt es hier kein Frühstück mehr, also überleg es dir gut!

Tut mir leid.

Aber ich werde mich bessern, okay?

Hier.

Es ist zwar nicht mehr die Neueste, aber für Schnappschüsse ist die immer noch super.

Kann man damit auch richtige Fotos machen? - Na klar!

Lass mich nie wieder allein.

Wo zum Teufel warst du? - Sie war auf dem Friedhof.

(Martha) Ich hab die Schnauze voll von deinen ewigen Ausflügen.

Wenn du das nicht sein lassen kannst, muss ich dich einsperren. - Ich bringe sie hoch.

Während diese Leute da sind, bleibt sie auf ihrem Zimmer. - Ach Mama, bitte!

Sie bleibt auf ihrem Zimmer. Verstanden?

(Kinder lachen)

Hat es geschmeckt? - Ja, sehr. Vielen Dank.

Was machen denn die Kinder da eigentlich?

Sie basteln ihre Schellen für die Epiphaniasnacht. Willst du ihnen helfen?

Mhm. - Die Steffi kann dir auch was über die Frau Perchta und ihre Perchten erzählen.

Lieber nicht. Davon träumt er nur schlecht.

Grüß dich. - Grüß dich.

Packst du mir noch zwei Bier dazu?

Danke.

Sollen wir Ihnen helfen? - Gerne.

Ja? - Ja.

Da lang.

Wer sind eigentlich die Perchten? - Die Perchten vertreiben den Teufel.

Deshalb sehen sie auch so fürchterlich aus, damit er richtig Angst kriegt.

Und was macht die Frau Perchta? - Sie sagt den Perchten, was sie tun sollen.

Manche Menschen nimmt sie in den Träumen mit.

Und wenn du nicht willst, dass sie dich mitnimmt,

musst du einfach Süßigkeiten oder Kuchen vor die Tür stellen.

Grüß Gott, Herr Pfarrer. - Ach, hallo Juliane. Ich hab dich gar nicht gesehen.

Dann grüß mal schön die Martha und die Alma. - Mache ich.

Hallo?

Ach Juliana.

Hallo! - Hallo.

Hast du Gäste? Um diese Zeit?

Ja. Ich glaube, die haben sich verfahren.

(Juliana) Danke. - Das und...

Papa, kaufst du mir die?

Was willst du denn damit? - Um den Teufel zu verjagen.

Hör doch mal auf mit dem Quatsch. - Den Teufel jagen?

Weißt du denn, wie er aussieht?

Weil wenn du ihn nicht erkennst, hilft dir die Schnur nichts.

Soll es die sein?

Was kostet sie denn? - Ja!

Papa! Da liegt ein Mann!

Ich rufe einen Arzt!

Ganz ruhig. Wir helfen Ihnen.

Nicht aufregen. Nicht aufregen.

Haben Sie Medikamente dabei?

Doktor Hoff wird gleich hier sein.

Ganz ruhig.

Na ja, der bleibt uns noch eine Zeit lang erhalten.

Gut, dass du zur Stelle warst. - Ich hab gar nichts gemacht. Das war Herr Barenberg.

Schön, schön. Das wird einem im Jenseits sicher hoch angerechnet werden.

Glaubst du, dass es die Frau Perchta gibt?

Nein.

Und warum denken sich die Leute dann so was aus?

Weil die immer noch nicht in der Gegenwart angekommen sind, deshalb.

Das ist wie mit dem Christkind. Du glaubst doch nicht mehr an das Christkind, oder?

Na, siehst du.

Die Menschen brauchen so was, damit ihre Welt stabil bleibt.

Sie glauben, dass solche Gestalten da für Ordnung sorgen,

wo sie selber nicht für Ordnung sorgen können.

Hier steht, die Frau Perchta hat ein gutes und ein böses Gesicht

und nimmt verschiedene Gestalten an. - Das ist Blödsinn.

Ich hab es dir doch gerade erklärt.

Das ist alles Quatsch. - Also ich finde es spannend.

Und jetzt hast du Angst. - Du bist ja da, oder?

Komm, jetzt ab ins Bett. Und träum nicht von dem Unsinn.

(Stimme) Du kannst nicht entkommen!

(Klopfen)

(Marc) Es ist schön hier.

Ja.

Schön kalt.

Ich wollte Ihrem Sohn keine Angst machen.

Ich hab mich als Kind gern gegruselt. Sie nicht?

Tyll ist da ein bisschen anders, glaube ich.

Erzählen Sie was von sich.

Da gibt es nicht so viel zu erzählen.

Erzählen Sie doch was von sich.

Bei mir gibt es auch nicht so viel zu erzählen.

Sind Sie verheiratet?

Meine Exfrau meint, ich sei beziehungsunfähig.

Und, hat sie recht?

Keine Ahnung. Wir waren ja eh immer unterschiedlicher Meinung.

Ich bin als Kind in verschiedenen Heimen aufgewachsen.

Wahrscheinlich eher der komplizierte Typ.

Vielleicht liegt es daran. - Glaube ich nicht.

Na, Sie kennen mich aber auch nicht.

Der erste Eindruck täuscht nie.

Sie würden enttäuscht sein.

Danke fürs Bier.

Gute Nacht. - Gute Nacht.

Schlafen Sie gut. - Sie auch.

(Stimme) Komm zu mir!

Teufel!

Bitte nicht!

Jetzt hat es ein Ende!

Du kannst mir nicht entkommen!

Wo ist denn das Bild vom Hof? - Was denn für ein Hof?

Das hing doch gestern noch da. So ein alter Hof im Wald.

Ich weiß nicht, wovon Sie reden.

Tyll, komm mal.

(Tyll schreit)

Tyll? - Ich bin hier im Brunnen!

Papa!

Tyll!

Gib mir deine Hand! Komm!

Meine Kamera! - Vergiss die Kamera. Die funktioniert wahrscheinlich nicht mehr.

Komm, gib mir deine Hand. Was hast du denn da?

Keine Ahnung. So ein Stein. - Komm, jetzt gib mir deine Hand! Komm!

Bist du okay? Hast du dich verletzt? - Mir ist kalt.

Komm mit, wir gehen.

Komm, ab nach Hause.

Weißt du was?

Das ist kein Stein. Das ist ein Knochen.

Cool.

Warum gehst du immer zu dem Grab?

Du weißt doch, dass Mama das nicht mag.

Manchmal denke ich, du machst das mit Absicht.

Oma! Oma!

Es tut mir leid, ich wollte dir nicht wehtun.

Alles wieder gut?

Könnte ich meinen Sohn eventuell kurz bei Ihnen lassen? - Warum?

Ich muss was Dringendes erledigen. - Ich kann doch mit.

Du bleibst hier. Ginge das? - Wieso kann ich nicht mit?

Weil es nicht geht. Ende der Diskussion. - Ich werde mich um ihn kümmern.

Ihr könnt was spielen. Du wirst sehen, so schnell kannst du gar nicht gucken,

da bin ich schon wieder da.

Na, unser Lebensretter. Haben Sie Beschwerden?

Nein, ich komme wegen was anderem. Können Sie mir sagen, was das ist?

Scheint ein Stück Schädel zu sein.

Wo haben Sie den her?

Von dem Hof hinterm Wald.

Was machen Sie denn da draußen?

Können Sie mir sagen, von wem der ist?

Ist er von einer Frau? Einem Mann?

Ich bin mir gar nicht sicher, ob er überhaupt von einem Menschen ist.

Könnte auch von einem Schwein oder einem Hund sein.

Können Sie das rausfinden? - Nicht hier.

Danke.

Ich kann ihn aber zu einem Freund in die Gerichtsmedizin schicken.

Soll ich?

Ja, bitte.

Gut.

Ich melde mich bei Ihnen.

Tyll?

Tyll!

Tyll!

Christus, segne dieses Haus und bekämpfe das Böse in uns.

(Alle) Amen.

Lasst uns beten.

(Alle) Vater unser im Himmel, geheiligt werde dein Name.

Dein Reich komme. Dein Wille geschehe,

wie im Himmel so auf Erden. - Papa!

Unser tägliches Brot gib uns heute... - Was soll das? - Was?

Ich habe Ihre Mutter gebeten, mit meinem Sohn was zu spielen

und Sie rennen hier mit ihm durchs Dorf. - Gibt es Probleme, Juliana?

Nein, ich...

Keine Probleme. - Der Pfarrer vertreibt den Teufel.

Also meine Mutter hat mir gesagt, ich soll mich um Ihren Sohn kümmern.

Und Sie glauben, das hier ist für ein Kind interessant?

Findest du das interessant? - Ja, voll!

(Alle) Amen.

So, nun lasst uns mal gucken.

(Juliana) Ihr glaubt wohl, wenn ihr so viel Süßes vor die Tür legt,

kommt euch Frau Perchta nicht holen.

Oh! Ich wollte mich bei Ihnen noch bedanken.

Ich hoffe, die Prozession hat Ihnen gefallen.

Warum haben Sie mir das Kruzifix gegeben?

Ich, ähm... dachte, der Herr holt mich zu sich.

Und da schenken Sie einem Wildfremden ein Kruzifix?

Ich war nicht bei mir in dem Moment.

Ich hab das Kreuz schon mal gesehen. In meinen Träumen.

Ich träume immer von diesem Hof hinterm Wald.

Ich bin für Träume nicht zuständig, tut mir leid. Ich kann Ihnen da nicht helfen.

Den Hof gibt es.

Der Hof ist ein unseliger Ort. Halten Sie sich davon fern.

Was war denn mit dem los?

Ich glaube, ich habe das falsche Thema angeschnitten.

Und welches?

Der Hof im Wald. - Der Gruberhof?

Da darf man nicht hin, da wohnt der Teufel.

Was?

Hat man uns als Kindern immer erzählt, damit wir da wegbleiben.

Was ist dort passiert?

Die ganze Familie Gruber wurde vor 80 Jahren in der Epiphaniasnacht erschlagen.

Alle sechs, sogar der Zweijährige.

Den Täter hat man nie gefunden.

Die Schädel wurden abgetrennt und sollten zur Obduktion nach München, aber...

dann sind sie spurlos verschwunden.

Seitdem ist der Hof verflucht. Sagt man.

Na ja, alte Geschichte.

Bis später.

(Stimme) Komm zu mir!

Die Inzestbrut muss weg!

Gib das Kind her!

Nein!

Eins, zwei, drei, in den Himmel kommst du gleich,

vier, fünf, sechs, dich holt die alte Hexe,

sieben, acht, neun, der Teufel kommt dich holen.

Da, Mama! - Psst, sei ruhig!

Die Teufelsbrut muss sterben!

Du kannst nicht entkommen!

Papa!

Papa!

Papa!

Du bist einfach weggegangen.

Bist du krank?

Nee. Ich glaube nicht.

Vielleicht schlafe ich in fremden Betten nicht so gut.

Ich bin auch schon mal im Traum aufgestanden. - Echt?

Vor dem ersten Schultag. Mama hat mich unter dem Bett gefunden.

Papa?

Ja? - Wo gehst du hin?

Zum Friedhof.

Willst du mitkommen?

Oma, es ist fast schon elf.

Oma?

Oma, geht es dir nicht gut?

(Alma) Müssen aufpassen da.

Versprichst du mir das?

Ich passe darauf auf, ich verspreche es dir.

Du musst aufpassen.

Du weißt, dass du dich auf mich verlassen kannst.

In dem Grab sollten sieben liegen, da liegen aber nur sechs. - Herr Barenberg.

Die Grubers waren zu siebt. Da gab es dieses Baby.

Ich weiß, dass Sie mir Antworten geben können. Warum reden Sie nicht mit mir?

Was ist mit ihm geschehen? Warum ist es nicht auch auf dem Grabstein?

Die Grubers waren sechs, mit der Magd. - Das stimmt doch nicht.

Was ist hier los? Sie verheimlichen mir etwas. Warum?

Sie wurden alle erschlagen mit diesem Beil.

Und das hier, können Sie mir das erklären?

Es tut mir leid, ich...

Ich kann Ihnen nicht helfen.

Sie hatte einen Schlaganfall.

Es wird eine ganze Weile dauern, bis sie sich wieder erholt, wenn überhaupt.

Dann kommt sie gleich in ein Heim. - Ich kann mich um Oma kümmern.

Es ist besser, wenn das Fachleute machen.

Wenn du mir dann bitte deine Entscheidung mitteilen würdest. Guten Tag.

Ich verstehe dich nicht. Warum behandelst du sie so?

Ich will nur das Beste für sie. - Du willst nur das Beste für dich!

Du hast sie ja schon immer gehasst. - Sie war schon immer eine Außenseiterin.

Und hat mich dadurch auch zur Außenseiterin gemacht.

Sie haben mich eine Hexe genannt, haben mich mit Dreck beschmissen.

Du kennst das Gefühl nicht.

Du warst immer ein Mitglied dieses Dorfes,

weil ich die ganzen Jahre dafür gekämpft habe,

dass sie uns wieder akzeptieren.

Bist du noch gar nicht müde?

Glaubst du, dass du heute Nacht wieder einen Alptraum haben wirst?

Ich glaube nicht. Komm.

Ich bin bei dir.

Schlaf gut. - Du auch.

Ich wollte mal schauen, ob alles in Ordnung ist.

Warum interessiert der Sie so, der Hof?

Ich sehe ihn jede Nacht.

Ich bin jede Nacht dort.

Ich sehe die Familie.

Und die junge Frau mit dem Baby. - Es gab kein Baby.

Ich hab es gesehen. - Sie steigern sich da in was rein.

(Stimme) Es gab kein Baby. Es gab kein Baby...

Es gab kein Baby.

Was willst du von mir? - Was?

Du weißt, was hier läuft. Du weißt ganz genau, was hier läuft.

Bei euch in der Stube hing das Bild vom Hof und jetzt ist es weg.

Deine Oma steht am Grab der Grubers und jetzt willst du mir auch erzählen,

dass hier alles ganz normal ist?

Ihr steckt alle unter einer Decke, du und das ganze Dorf.

Darf ich dich mal was fragen? - Ja, sicher.

Der Grubermord...

Hast du jemals mit deinem Großvater darüber gesprochen?

Nein.

Er hat nur gesagt, sie hätten es nicht besser verdient.

Und die Akten, hast du die nie gelesen?

Dein Großvater hat doch da ermittelt.

Man sollte die Vergangenheit...

...ruhen lassen, Juliana.

(Stimme) Hilf mir! Hilf mir!

Hilf mir!

(Geräusch)

Bleib da drinnen, du Mistvieh!

Fauch nur, dann bleibst du morgen auch gleich unten!

(Geräusch)

(liest) "Die Reuthaue wurde unfachmännisch repariert. Die Schrauben auf der Rückseite

hinterließen zwei sternförmige, bleistiftgroße Löcher in den Schädeln.

Gerüchte um ein Mädchen, das Viktoria Gruber von ihrem Vater empfangen haben soll,

konnten nicht bestätigt werden. Der Inzest wurde nie belegt.

Aussagen, die von einem Teufelskind sprechen,

sollten nicht nachgegangen werden. Ein Neugeborenes wurde nicht gefunden."

(Geräusch)

(Stimme) Ist das ein Baby? - (Baby weint)

Teufel!

Teufel!

Du kannst nicht entkommen!

Hilf mir!

Wo willst du hin? - Zu deiner Großmutter.

Sie ist krank.

Sie hat das Baby gesehen. Sie hat es gerettet.

Es ist nicht tot.

Du kannst da trotzdem nicht hin. Meine Großmutter ist krank!

Hörst du mir überhaupt zu? Lass sie in Ruhe!

(Marc sperrt die Tür zu)

(Juliana) Mach die Tür auf!

Ich habe Sie gesehen. Sie waren damals auf dem Hof.

Das Baby...

(Alma versucht zu sprechen)

Ich kann Sie nicht verstehen. - (Alma gibt Laute von sich)

(Alma) Das Baby...

...war deine...

...Mutter.

Du bist auch ein Gruber.

Komm zu mir!

(Marc weint)

(Marc) Das ist meine Mutter.

Deine Oma.

Ich dachte immer, sie hat mich verlassen. Sie ist damals einfach verschwunden.

Aber sie hat mich gar nicht verlassen.

Papa, ich will hier weg.

Ja.

(Juliana erinnert sich) Man sollte die Vergangenheit ruhen lassen.

Du warst immer ein Mitglied dieses Dorfes.

Ihr steckt alle unter einer Decke! Du und das ganze Dorf!

Du weißt ganz genau, was hier läuft!

Hey, mach die Tür zu! Tyll, mach die Tür zu!

Bleib du kurz mal sitzen.

(Stimme) Du kannst nicht entkommen.

Papa!

Papa!

Papa!

Papa!

Papa!

Papa!

Papa!

Papa!

Wo ist Tyll?

Wo ist mein Sohn? - Du verdammtes Teufelskind!

Papa!

Tyll?

Tyll?

Weiter, da hinten!

Wo hast du deine Teufelsbrut versteckt?

(Frau schreit)

Bitte nicht!

(Ein Baby weint)

(Tyll ruft) Papa? Papa?

Tyll?

Ich komme hoch zu dir!

Papa!

Es ist alles okay.

Marc, wir müssen hier weg!

Lasst ihn!

Papa!

Marc, pass auf!

Verräterin!

Vorsicht, Marc!

Komm!

Steig ein. - Ich bleibe hier.

Steig ein!

Was willst du denn noch hier? Was?

Ich kann nicht weg. Ich gehöre hierher.

(Motor wird gestartet)

Papa!

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