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Original subtitles

Meine Geliebte,

du sprichst nicht mit mir, zerreißt meine Briefe.

Mir bleibt nur Gedankenübertragung.

Also, hör mir gut zu.

Ich glaube nicht, dass unsere Liebe unmöglich ist.

Ich glaube nicht, dass du diese absurde Welt erträgst.

Meine Geliebte,

Es gibt Dinge, die du nicht verstehen willst.

Diese Welt gefällt mir auch nicht. Muss ich es mir deshalb schwer machen?

Ich kann und will nicht so sein wie du.

Ich halte nichts von Misanthropie, sondern versuche diese Welt zu lieben.

Eben habe ich einen Typen angemacht.

Ich habe ihn mit zu mir genommen.

So was nervt dich, ich weiß, aber glaub mir, mich auch!

Ich wäre gerne radikal, ohne den Preis zu zahlen.

Weder den der Einsamkeit,

noch meines seelischen und materiellen Wohlbefindens.

Eigentlich bin ich die Idealistin von uns beiden.

Mit wem sprichst du?

Mit niemandem.

Ich muss allein sein.

HABT IHR ES NICHT SATT, TÄGLICH VOR DER GLOTZE ZU SITZEN?

Du hast eine Frau, aber du siehst sie nicht an.

Sie ist dir egal.

Dich interessiert nur dein Teller.

Hör mal zu...

Ich bin müde. Ich arbeite.

Ich bin Personalleiter bei Échelle Européenne.

Meine Arbeitstage sind unvorstellbar.

Glaub mir, durch die Finanzkrise wird es auch nicht besser.

Ich sehe eben gerne, was ich esse.

Meine Frau kenne ich seit 10 Jahren. - In 10 Jahren verändert man sich.

Du könntest manchmal hinsehen. - Ich schaue lieber nicht genau hin.

Wir sind 10 Jahre älter geworden. Alte Säcke, das ist alles.

Hast du das gekocht? - Natürlich.

Es riecht gut.

Hast du Hunger? Willst du essen? - Da sage ich nicht nein.

Danke.

Für mich ist Liebe etwas anderes.

Ich habe eine Frau kennen gelernt und möchte mit ihr leben.

Ich hoffe, wir werden nie wie ihr.

Iss, bevor dir jemand zuvor kommt.

Das ist hübsch, nicht?

Das hier ist Natriumchlorid.

Man nennt es auch... - Natron.

... Natron. Dazu habe ich Kupfersulfat gegossen.

So entsteht das Blau. Die Kationen ergeben das Blau.

Diese Lösung ist sehr konzentriert.

Was ist da los?

Augenblick, ich komme gleich wieder.

Kevin und Said, was ist los?

Er hat mich beschissen. - In der Schule?

Klappe!

Private Geschäfte regelt ihr bitte außerhalb der Schule, ja?- Okay.

Setz dich hin.

Habt ihr keinen Unterricht? - Der Geschichtslehrer fehlt.

Es gibt keinen. - Was du nicht sagst.

Es gibt keinen? - Uns wurde keiner zugeteilt.

Sie meinen, wir bräuchten keinen. - Es sollte eine Vertretung kommen.

Dann kommt am besten zu mir. - Ach, nein...

Als Wissenschaftler kann euch ein bisschen Chemie nicht schaden.

Na, dann kommt mal. Los, beeilt euch.

Was willst du? - Ich bin in dich verliebt.

Ich kann das gerade nicht gebrauchen.

Man kann sich "das" nicht aussuchen.

Ich bin homosexuell.

Wir haben zusammen geschlafen. Du bist bisexuell.

Gibt es eine Frau? - Ja.

Das ändert nichts für mich. Ich bin nicht eifersüchtig.

Ich will ein Kind von dir. - Du bist verrückt.

Ja, vielleicht.

Also, hier ist es nicht.

Hier ist es auch nicht.

Guck, wir sind fast da.

Hier wohne ich.

Es ist klein, aber, was soll's...

Es ist mein Nest.

Ist doch schön.

Was ist denn das? - Ich schreibe Flugblätter.

Bist du in einer Partei? - Nein, ich bin allein.

LIEBE IST STÄRKER ALS GELD

DIE WELT IST MAGISCHER...

... IHR WOLLT FRISCHE LUFT, ABER EURE AUTOS BEHALTEN

War der in meinem Briefkasten von dir? - Ja.

Warum willst du ein Kind?

Ich weiß nicht...

Um ihm Dinge beizubringen.

Ich gehe dann mal.

Entschuldige.

Du willst wie alle anderen sein, aber das geht nicht.

Dass derjenige, der Ohren hat, höre.

Darf ich?

Ich habe dich noch nie gesehen. - Ich war lange nicht hier.

Dich hat jemand sitzen gelassen. - Nein.

Ich habe sie verlassen.

Ist es lange her?

17 Tage.

Du zählst die Tage. Ist es wirklich aus?

"Liebesglück...

... dauert nur einen Moment.

Liebeskummer...

... das ganze Leben."

Wie heißt du?

Ich heiße Béatrice.

Und ich mag dein Lächeln sehr.

Danke.

Also... Lass mich raten. Sie hat dich mit einem Typen betrogen.

Nein.

Mit einer Frau? - Auch nicht.

Alkoholikerin... Drogenabhängig?

Überhaupt nicht... Im Gegenteil.

Sehr tugendhaft... Zu sehr?

Heiß! - Sie ist ins Kloster eingetreten.

Etwas in der Art, aber das ist es nicht.

Gib mir einen Hinweis.

Eine Fusion hat uns getrennt. - Eine Fusion?

Sie ist Vulkanologin geworden und in einen Krater gefallen.

Nein...

Es ist eine wirtschaftliche Fusion.

Sie übernimmt eine Spitzenposition in Singapur.

Nein, wohl eher das Gegenteil.

Sie ist gefeuert worden. Personalabbau.

Was hat sie gemacht? - Journalistin.

Sie war eine gute Journalistin.

Sie war arbeitslos, hat nichts Neues gefunden...

... keine rechtlichen Ansprüche mehr.

Ohne Geld kann man keine Rechnungen zahlen.

Telefon, Strom...

Vor allem, wenn man Hilfe ablehnt.

Sie hat beschlossen, dass sie all das nicht braucht.

Sie hat eine Philosophie daraus gemacht.

Sie lebt bei Kerzenlicht.

Zum Glück hat sie einen Kamin, sonst wäre sie erfroren.

Bis zum Frühling kann sie nicht zwangsgeräumt werden, aber dann...

Sie wollte nicht bei mir einziehen, weil ich das System unterstütze.

Ich wollte nicht mehr frieren. Ich bin gegangen.

Ich möchte vor allem eines: sie vergessen.

Mich interessiert nur die Leidenschaft.

Ich mag Exzesse.

Was wäre das Leben ohne Übertreibungen.

Maßhalten ist idiotisch.

Zum Beispiel diese Frau...

Ich möchte sie leiden sehen.

Sie langsam quälen.

Noch ist sie nicht verliebt, aber...

Sobald ich unerreichbar werde...

... wird sie sich an mich klammern.

Sie gefällt mir... sehr.

Ich merke es daran, dass ich sie leiden sehen will.

Wer nicht leidet, lebt nicht.

Ich leide jetzt schon wegen ihr.

Wenn sie mir von dieser Verrückten erzählt.

Cheyenne.

Dann wird mir ganz übel.

In der Zwischenzeit hat sie allerdings mit mir geschlafen.

Komisch, dieser Drang zu leiden.

Woher kommt das nur? - Wer sind sie?

Es gibt andere Arten sich lebendig zu fühlen.

Vielleicht angenehmere. - Wie sind Sie reingekommen?

Ich bin ihr Liebhaber, sie trägt mich immer bei sich.

Sonia?

Sie leiden also gern?

Ich möchte eine harmonische Beziehung.

Hand in Hand, Wange an Wange. Den Blick in dieselbe Richtung.

Sie schläft also mit Männern. - Das kommt vor.

Wir ergänzen uns, Sie geben ihr Leidenschaft und ich Partnerschaft.

Ich bin nicht eifersüchtig. Sie kann beides haben.

Ich bin eifersüchtig!

Und ich liebe sie. Sonia gehört zu mir.

Sie hat dich aber sitzen lassen.

Kennt ihr euch? - Ihre Ex, ein abendfüllendes Thema.

Wer bist du?

Pierre, ich bin auch in sie verliebt.

Das zählt nicht. Sonia wird euch nie lieben.

Von morgens bis abends denkt sie nur an mich.

Also, haut ab. - Ich habe nur eine geraucht...

Rauchst und bist zufrieden mit deinem erbärmlichen Leben?

Geht's? Fehlt es dir an nichts?

Macht dich Wohlstand glücklich?

Cheyenne...

Was machst du hier?

Und du? Was machst du hier?

Wir sollten sie allein lassen.

Gibt es eine Kleinigkeit zu essen? - Ich habe Käse.

Käse ist gut.

Ich brauche dich. - Ich dich auch.

Das Leben ist die Hölle. - Nein, eher Krieg.

Das Leben mag keine Verlierer.

Man muss genauso hart sein.

Jedenfalls danke für den Käse.

Tschüss - Tschüss.

Wo ich bin, denke ich dauernd an dich. - Wie meinst du? Wo bist du?

Bei Edith. - Bei Edith...

Es muss superkalt sein. - Wir machen Feuer, überall ist Holz.

Du wirst sehen, es ist schön.

Auch wenn du schmollst, bist du hübsch. - Ich schmolle nicht.

Du wirst mir fehlen, wenn ich weg bin. - Hast du dich versetzen lassen?

Nein. Aber nach den Osterferien höre ich auf.

Ich mache mich für 1500 Euro nicht mehr krumm.

Ich habe einen Job bei Toyota gefunden. Angewandte Physik und gute Bezahlung.

Ich brauche das Geld.

Du kannst das nicht verstehen, aber Kinder sind teuer!

Was ist, stimmt was nicht?

Ist es, weil ich gehe? - Nein.

Oder, doch. Wann hast du es beschlossen?

Letztes Jahr, und dann musste ich was finden.

Sieh mal an...

Ist wirklich alles in Ordnung? - Ich hab nur Kopfschmerzen.

Hast du noch deine Freundin? - Ja.

Läuft es gut? - Ja, es läuft gut.

Und... wäre dir ein Typ nicht lieber?

Und du... wäre dir ein Typ nicht lieber?

In drei Tagen schalten sie den Strom ab.

Scheiße.

Ich werde die Rechnung bezahlen. - Du wirst gar nichts bezahlen!

Ich will niemandem auf der Tasche liegen.

Was willst du tun?

Ich werde ohne Strom auskommen. Das haben Menschen früher auch getan.

Ohne Telefon, ohne Computer und all diese Scheiße!

Ich verkaufe das alles. Es kostet nur zusätzliches Geld.

Nerv mich nicht mit deiner Kohle! Ich will sie nicht!

Warum darf ich dir nicht helfen? - Ich weiß nicht!

So, wo ist diese Rechnung?

Hör auf mit dieser Rechnung.

Ich werde nie im Leben wieder eine Rechnung zahlen!

Beruhige dich. - Wieso sollte ich.

Ich habe kein Geld mehr. Verstehst du?

Keine Arbeit, kein Arbeitslosengeld, kein Geld!

Ich werde auch auf der Straße enden!

Hör auf mit dem Unsinn, ich helfe doch bloß aus.

Du gibst mir das Geld zurück, sobald du Arbeit gefunden hast.

Ich suche seit einem Jahr.

Es gibt keine.

Geht das nicht in dein Lehrerköpfchen? Es gibt 3 Millionen Arbeitslose!

Hör auf zu brüllen! - Ich mach, was ich will!

Du brauchst Trost.

Gut, dass ich da bin.

Ich wollte heute jemanden trösten und dachte an dich.

Ich habe aber gar keine Lust auf Sex. - Dann essen wir etwas.

Hunger habe ich auch nicht. - Dann lass uns eben reden.

Sie spielte schon lange mit dem Gedanken auszusteigen.

Ich habe nicht daran geglaubt.

Jetzt ist alles zu spät.

Sie ging allmählich unter, und ich sah nur zu.

Meine Liebe taugt nichts.

Sie ist ganz lieb und brav, aber sie nützt nichts.

Kann ich jemanden glücklich machen? - Aber natürlich.

Du bist auch lieb.

Ich nerve dich, und du kommst trotzdem wieder.

Du nervst mich nicht.

Du bist lebendig. Das gefällt mir.

Soll ich euch mitnehmen, Mädels? - Hör weg, er nervt.

Hast du über die Mülltonnen nachgedacht?

Wer ist der Typ? - Ein Scheiß-Achtundsechziger.

Er denkt, alle sind wie er.

Und diese Sache mit den Mülltonnen... - Schwachsinn!

Ich soll Gemeindesteuer zahlen, um die Mülltonnen zu benutzen.

Das gibt es doch gar nicht, dass man für Mülltonnen zahlen soll...

Darüber lässt sich reden. - Es lässt sich darüber reden...

Sie nehmen die Kohle bestimmt nicht für die Mülltonnen.

Ihr System ist global.

Sie reden von Solidarität, aber eigentlich nageln sie dich fest.

Glaub mir, die Welt ist schlecht.

Ich lebe, wie es mir passt, bis es irgendwann knallt.

Ich will ihre Scheiß-Maschinerie kein bisschen unterstützen!

Ich rede zu viel, seitdem du da bist.

Ist schon in Ordnung. - Es stört mich aber.

Soll ich wieder gehen?

Schon gut, ich möchte, dass du bleibst.

Meine Fresse...

Warte, nicht so schnell. Nicht so schnell!

Halt, beinahe hätte ich mich hingelegt.

Man wird eben älter.

Bei der Kälte kann man kaum atmen.

Von wegen.

Und der Umzug in der Rue Poulet?

Der hat nur 2 Stunden gedauert. - Wir waren 20, Edith.

Sag ich doch, man wird älter. Du willst sicher nichts.

Egal, du sahst schon immer jünger aus. - Der Alkohol macht kaputt.

Es ist nicht der Alkohol, sondern der Liebeskummer.

Denkst du immer noch an diese Frau? - Die ganze Zeit.

Komm, weiter geht's.

Ich hab dir nicht gesagt, dass ich was laufen habe.

Mit Vladimir, er arbeitet in Passonfontaine.

Wir haben uns schon zweimal getroffen. - Super.

Manchmal redet er russisch.

Ich verstehe kein Wort, aber es gefällt mir.

Meine Fresse... Ich kann nicht mehr.

Komm schon.

Ich bin zu alt.

Ich gehöre in die Mülltonne.

Was benötigt man, um diesen Ton zu erzeugen?

Eine Vibration und einen Resonanzkasten.

Der Resonanzkasten dient der Übertragung der Vibration auf eine Luftschicht.

Das ist ein Ton. Er ist die Vibration einer Luftschicht,

die sich in der Luft ausbreitet und allmählich zu eurem Ohr gelangt.

Sonia, hörst du mich?

Ich denke andauernd an dich. Ich möchte, dass du kommst.

Ich möchte mit dir leben, mit dir glücklich sein.

Sei still. Sei still!

Was nützt es, Lehrerin zu sein? Hast du dich das schon gefragt?

Was sind 5 Minuten ihrer Aufmerksamkeit gegen das Fernsehen?

Das nennt man Tonleiter. Was ist das?

Eine Tonfolge, durch genaue Frequenzen definiert.

Wir werden herausfinden, dass die Regeln des Musikers

auch für den Mathematiker gelten.

Hinter dem Prinzip der Tonleiter steckt eine mathematische Theorie,

so alt wie Pythagoras.

Wir werden entdecken,

in welcher Verbindung die Tonleiter mit der magischen Welt der Zahlen steht.

Du rettest sie nicht vor dem K. O., also, weshalb arbeitest du?

Dies ist ein Niederfrequenz-Generator.

Um bekloppte Dinge zu kaufen.

So hältst du die Maschinerie in Gang.

Hier habe ich einen Lautsprecher.

Warum tue ich das...

Ich variiere die Frequenz, die den Lautsprecher vibrieren lässt.

Du weißt, dass es so nicht weitergehen kann.

Also... Ihr hört den Lautsprecher.

Jetzt machen wir etwas Mathematik, sagen wir, geteilt durch 2.

Wer ein gutes Ohr hat hört, dass ich eine Oktave runtergehe.

Sonia, hörst du mich? - Hört ihr?

Nur so kannst du Widerstand leisten.

Aufhören zu konsumieren, aufhören zu produzieren.

Aufhören, passive Propaganda zu machen.

Gut.

Ich weiß, dass du es weißt. Glaube es auch.

Ich liebe dich.

Sonia, hier ist Béatrice. Hör mal...

Ich habe einen unanständigen Vorschlag. Willst du den Abend mit mir verbringen?

Etwas essen, und einen guten Film.

Ich habe viele witzige Horrorfilme...

Um neun Uhr bei mir?

Bring was zu knabbern mit, Champagner ist da.

Ich würde mich sehr freuen, dich zu sehen.

Ich bin noch nicht fertig. Gut, wir machen nächstes Mal weiter.

Schönes Wochenende.

Cindy, warte auf mich.

Auf Wiedersehen, Madame. - Schönes Wochenende.

Du bist echt fies, wir wollten zusammen fahren.

Zuerst mache ich mein Abi. - Das Abi bringt nichts.

Du bist ja auch gut. - Es bringt nichts.

Abhauen ist nichts für mich. Außerdem bin ich unter 18.

Meine Eltern könnten eine Suchanzeige starten.

Kann ich denn bei dir schlafen? - Nein.

Und was soll ich machen? - Ich weiß nicht.

Du hast sie nicht mehr alle.

Schlampe!

Hallo Béatrice, hier ist Sonia.

Ich habe deine Nachricht erhalten... Es geht klar.

Ich freue mich auch, dich zu sehen. Um neun bei dir.

Ich küsse dich.

Madame...

Kann ich Sie sprechen? - Ja, natürlich.

Was ist los? - Ich breche die Schule ab.

Mein Vater ist arbeitslos, ich habe einen Job.

In der Bretagne, Boote streichen. - So ein Quatsch.

Und ein Stipendium? Kann deine Mutter nichts machen?

Stipendien sind Papierkram, und meiner Mutter bin ich egal.

Sie und ihr Typ würden mich umbringen.

Ich hab ihr Geld geklaut, bevor ich abgehauen bin.

Also gut, komm mit.

Heute Abend besuche ich eine Freundin. Du kannst aber trotzdem hier schlafen.

Kommen Sie nicht zurück? - Erst morgen früh.

Sie wohnt ziemlich weit weg und braucht etwas Trost.

Das ist Ihr Glückstag.

Ist wohl Ihr Ding, Freunde retten... - Ja.

Im Kühlschrank gibt es etwas zu essen.

Fühl dich einfach wie zu Hause.

Wir finden schon eine Lösung. - Die habe ich schon.

Eine andere Lösung.

Sie sind optimistisch. - Du bist pessimistisch.

Also dann, einen schönen Abend.

Sonia, ich bin's, Pierre.

Ich weiß, dass du da bist.

Sie ist nicht da. - Wann kommt sie wieder?

Morgen früh.

Darf ich... ich habe nämlich ein Druckerproblem.

Ja... - Ja.

Pierre. - Sandy.

Hat Sonia nichts von mir erzählt? - Nein, sie ist meine Lehrerin.

Deine Lehrerin? - Sie hilft mir, weil ich Probleme habe.

Sie besucht heute Abend eine Freundin.

Ich wollte nur etwas ausdrucken.

Flugblätter, um genau zu sein.

"Die Medien predigen gute Laune, während der Staat uns auslacht."

"Ihr habt erbärmliche Ideale, und führt idiotische Debatten."

"Liebe ist stärker als Geld."

Hast du nicht auch Hunger?

Oh, das tut mir aber Leid.

Ich habe noch eine Freundin getroffen.

Ich warte schon seit einer Stunde.

Wir sind doch nicht verheiratet.

Ich stinke nach Bier, oder?

Superschön, dass du da bist.

... Mit einer Freundin. Wir wollten in die Bretagne abhauen.

Eigentlich heute, aber sie hat mich sitzen lassen.

Sie hatte Angst.

Alle haben Angst in diesem Kackland.

Wir sind doch nicht zu bedauern. - Aber davor haben alle Angst.

Das ist doch total bescheuert.

Du willst also die Schule abbrechen?

Was sagt denn Sonia dazu? - Sie ist nicht einverstanden.

Sie will mich vom Gegenteil überzeugen.

Ich bin auch nicht einverstanden.

Bist du etwa für die Schule?

Du weißt nicht mehr, wie das ist, im Gymnasium.

Es kaum Lehrer, und kein Aufsichtspersonal.

Alles ist superdreckig.

Aufs Klo geht keiner, Erpressungen, Vergewaltigungen...

Wir fressen verseuchtes Fleisch. Nicht auszuhalten!

Dann muss man nicht gehen, sondern kämpfen. Man muss streiken.

Streiken nützt nichts.

Hör nicht auf das Fernsehen. Früher oder später nützt es was.

Wie bei der Chaostheorie.

Furzt du in Tokio, krepiert ein Schmetterling in Sydney.

Übrigens, ich habe schon gegessen. Hast du vielleicht Hunger?

Ich habe noch etwas Käse. - Nein, ist schon gut.

Ich habe mit meiner Freundin über deine Ex gesprochen.

Cheyenne.

Die Geschichte mit dem Strom fand sie großartig.

Was haben wir gelacht...

Sag, bist du sauer auf mich, oder was?

Willst du dich nicht ausziehen?

Komm schon... Zieh nicht so ein Gesicht.

Zieh kein Gesicht... Du bist schön.

Warte, nicht in ihrem Bett.

Sie kommt doch nicht zurück. - Aber trotzdem.

Dann gehen wir aufs Canapé. - Okay.

Warte... Du bist wunderbar. - Wieso?

Einfach so...

Los, komm.

Béatrice, geht's? - Hau ab, es stinkt.

Ich gehe. Wir lieben uns nicht.

Ich gehe.

Du bist wohl romantisch.

Genau, verzieh dich. Bist du Krankenschwester, oder was?

Soll ich dich auch noch bezahlen?

Haben Sie vielleicht etwas Kleingeld?

Danke.

Danke.

Viel Glück.

Alles okay?

Sie ist jung.

Sie will vielleicht noch keine Kinder.

Ich passe mich an. - Das sehe ich.

Sie braucht Liebe, und ich kann sie ihr geben.

Ich weiß nicht, wohin mit meiner.

Verreist du? - Sie fehlt mir.

Cheyenne?

Ihr beide seid euch ähnlich. Ihr denkt, alles sei einfach.

Wenn wir uns ähnlich sind... dann liebt sie dich.

Hier sind die Schlüssel. Kümmere dich um die Kleine.

Ist gut.

Guten Tag.

Ich suche Edith.

Sie wohnt in einem Wohnwagen. Ich glaube sie sind zu zweit.

Edith...

Kennen Sie sie gut? - Nein, ich kenne die Braunhaarige.

Ah ja, die kleine Braunhaarige...

Sie sind unzertrennlich.

Sie sind bei den "Seignes".

Am Ende der Straße, Sie können es nicht verfehlen.

Es ist eine Ruine mit Bäumen. - Danke.

Viel Glück. Sie sind nicht sehr umgänglich.

Beißen die?

Wie bist du hergekommen? - Ich habe ein Auto gemietet.

Zeigst du mir dein zu Hause?

Es ist dort drüben.

Nehmen wir das Auto? - Nein.

Ich steig nicht in diese Dinger. Weißt du nicht mehr?

Doch, doch. Blechkisten... ganz schlimm.

Kann ich es hier stehen lassen?

Hier kommt nie jemand vorbei. Das ist das Schöne.

Doch, wie du siehst. Ich bin vorbeigekommen.

Das ist auch schön.

Sonia, Edith... - Guten Tag.

Ist das alles, was du gefangen hast?

Dann essen wir eben das Kaninchen.

Komm.

Hallo.

Vladimir - Cheyenne.

Guten Tag... Sonia. - Hallo.

Habt ihr eine gute Reise gehabt?

Sonia ist heute angekommen. Ich bin schon länger hier.

Einen Augenblick...

Bitte sehr.

Danke.

Also dann...

Auf die Liebe.

Und, ziehst du zu uns?

Beantragst du Sozialhilfe?

Beeil dich, bald gibt es das nicht mehr.

Was meinst du damit?

Willst du Cheyenne etwa nach Babylon holen?

Hör auf, Edith. Greif sie nicht an.

Cheyenne kann machen, was sie will. Sie hat mir nur gefehlt.

Ah, ich verstehe... Also ein Wochenendbesuch.

Die frische Landluft genießen.

In den Städten...

... gibt es zu viele Leute. Das ist schlecht für den Kopf.

Ich war in Straßburg, da gab es zu viele Leute.

Ich wurde verrückt und habe jemanden geschlagen.

Ich kam ins Gefängnis.

Weißt du, Einsamkeit kann auch verrückt machen.

Ich lebe seit 5 Jahren hier.

Ich lebe lieber allein, als in schlechter Gesellschaft.

Früher war ich Journalistin, wie Cheyenne.

Ich hatte ständig mit Leuten zu tun.

Entweder ich teilte den Raum mit Schwachköpfen,

oder fuhr durch Frankreich, um Deppen zu interviewen.

Nervensägen habe ich genug gesehen, das reicht für zwei Leben.

Und da man nur eins hat...

Ich brauche andere, um zu leben.

Genieß es, denn bald ist es aus. - Was?

Das alles wird explodieren, es ist nicht gut!

Die anderen...

Das ist doch alles Verarschung.

Man zahlt Beiträge für Hilfebedürftige, verliert man aber selbst den Job,

hat man keine Rechte. Wo ist dein Beitrag geblieben?

Im Schlund der Spekulanten.

Ich verlasse mich nur auf mich selbst, so werde ich nicht verarscht.

Ich will von keinem aktionistischen System abhängig sein.

Und ich will auch kein Aktionär sein... Verstehst du?

Ja, ich verstehe. Das ist deine Ansicht.

Ich will ihnen nichts schulden.

Deshalb möchte ich keine Sozialhilfe.

Aber das ist ein anderes Thema... Stimmt's, Cheyenne?

Iss lieber, es wird sonst kalt.

Ja... sie sollte lieber essen.

Ich geh jetzt schlafen.

Kuscheln wir? - Ich hab keine Lust.

Komm, wir geben uns etwas Liebe. Das tut niemandem weh.

Ich liebe dich nicht. - Das macht nichts.

Ich liebe dich auch nicht. Wo ist das Problem?

Ich bin doch nicht aufdringlich.

Ich bin sowieso bald weg, ich habe Arbeit in Perpignan.

Dann hau doch ab.

Jetzt gleich? - Du gehst. Dann hau lieber gleich ab!

Ich verstehe dich nicht, Edith. - Es reicht, hau ab.

Vladimir!

Vladimir geht weg.

Du solltest nach Edith sehen, es geht ihr nicht gut.

Ich will mich nicht einmischen. Komm, du holst dir noch den Tod.

Weißt du, ich habe nachgedacht.

Ich könnte um meine Versetzung bitten.

Für dieses Jahr ist es schon zu spät, aber...

Wir könnten uns in der Gegend niederlassen, gemeinsam.

Was meinst du?

Ich weiß nicht, ich denke darüber nach.

Was soll das heißen?

Du bräuchtest ein Auto...

... und Strom für deine Korrekturen. - Ja, klar.

Ich möchte kein Häuschen auf dem Land, das haben wir schon besprochen.

Du willst nicht mit mir leben? - Niemand zwingt dich zu arbeiten.

Man braucht nicht viel zum Leben. - Ich mag meine Arbeit.

Hast du es nicht satt, das System zu unterstützen?

Was unterstütze ich denn? Und du, mit deiner Sozialhilfe?

Du hattest einen tollen Beruf. Du hast Talent.

Du solltest lieber kämpfen. - Diesen Kampf kann man nicht gewinnen.

Ich will etwas anderes aufbauen. - Was denn?

Ein Leben, unabhängig vom System. Je mehr Leute mitmachen, desto besser.

Wachstum wird unmöglich, man muss den Rückgang unterstützen.

Bei noch mehr Autos ersticken wir alle. - Darüber haben wir schon gesprochen.

Ich haue ab. Im Auto ist es wenigstens warm!

Hör auf, reg dich nicht auf. Ich brauche nur etwas Zeit.

Von wegen! Es war bescheuert von mir, zu kommen.

Warte... Warte.

Gib mir meine Schuhe. - Wir lieben uns, Sonia.

Alles geht wieder von vorne los!

Wir lieben uns, aber es gibt keine Lösung.

So ist es.

Mehr kann ich nicht tun. Und du auch nicht. Tschüss.

Gehst du? - Ihr seid zu blöd, ich hau ab!

Sonia!

Sonia, bitte bleib.

Ich will mit dir leben, wir müssen reden.

Mal sagst du "hü", mal "hott". Du weißt nicht, was du willst!

Du bist feige. Ich soll mich all deinen Wünschen fügen.

Du blockst nur ab. Du bist nicht erfinderisch.

Man braucht viel Phantasie, um zusammen zu leben.

Aber das macht dir Angst, du müsstest aus deinem Loch kriechen.

Ich wollte mit dir zusammen erfinden.

Aber wenn du nicht willst, mach ich es bestimmt nicht allein!

Also gut, wir erfinden zusammen... Geh nicht.

Steig ein!

Ich steige nicht in diese Dinger.

Du bemühst dich also nicht?

Es ist dumm, was du machst.

Du steigst also nicht ein?

Also dann, tschüss.

Sie ist weg.

Ich weiß.

Vielleicht ist es besser so. - Du verstehst nicht, wir lieben uns.

Du weißt ja nicht, was Liebe ist.

Warum bist du so böse?

Entschuldige.

Du hast nur Angst allein zu sein. - Und du...

Hast du Angst vor der Nähe anderer? Warum ist Vladimir gegangen?

Es liegt an mir, ich bin nicht dafür geschaffen.

Was ich suche, existiert nicht. - Doch, es existiert.

Bau keinen Scheiß, Cheyenne.

Sie will dich nach Paris zurückholen.

Vielleicht nützt es nichts. - Er hat Recht.

Wenn wir nichts tun, tut es keiner.

Wir müssen anderen Bescheid geben, je mehr, desto besser.

Guten Tag, Madame. - Ich hoffe, ich störe nicht.

Wir bereiten den Streik vor.

Großartig.

Werden Sie mit uns streiken, Madame?

Soll ich euch was sagen?

Ihr werdet es schwer haben.

Selbst wenn ihr einen Geschichtslehrer bekommt.

Ihr lernt nichts, weil das Lehrprogramm reduziert wird.

Er wird versuchen, euch für irgendetwas zu interessieren.

Ihr diskutiert Fernsehendungen, jeder darf etwas dazu sagen.

Es klingelt, und der Unterricht ist zu Ende.

Am Schluss habt ihr das Abi.

Schafft ihr das Vordiplom, seid ihr weniger schnell arbeitslos.

Ich dachte, jeder sei für sein Leben verantwortlich.

Jetzt glaube ich es nicht mehr.

Ihr habt keine Macht mehr über euer Leben.

Entscheidungen treffen andere aufgrund von Statistiken.

Schluss mit der Freiheit, Selbstverwirklichung...

Es herrscht Krieg. Krieg um Stipendien, Wirtschaftskrieg, was ihr wollt.

Jedenfalls dienen wir alle nur noch als Kanonenfutter.

Ihr könnt natürlich demonstrieren.

Ihr bleiben schöne Erinnerungen. Ihr könnt Drogen nehmen, euch zerstören,

Videospiele spielen. Alles ist besser, als nichts zu tun.

Ihr seid der Unterhaltungsindustrie ausgeliefert.

Was anderes gibt es nicht mehr.

Und solltet ihr zufällig aufbegehren,

dann seid ihr schwach, weil ihr nicht genug geliebt wurdet.

Man schlägt euch Heilmethoden vor: Yoga, Antidepressiva...

Ihr habt die Qual der Wahl.

Entschuldige, Pierre, ich falle dir in den Rücken...

Nein...

Das macht nichts. Kommt, wir machen woanders weiter.

Gehen wir ins Café? - Ja.

Auf Wiedersehen, Madame. - Wiedersehen.

Wir gehen lieber, Sie sehen müde aus. - Kein Grund uns zu entmutigen.

Auf Wiedersehen. - Wiedersehen.

Sie müssen sich ausruhen, Madame. Man braucht etwas Hoffnung im Leben.

Lasst mich in Ruhe. Ich hab die Hoffnung satt!

Mich kotzen eure erbärmlichen Ideale an.

Viel Spaß mit eurem idiotischen Streik.

Ich sag euch, scheiß drauf!

Auf Wiedersehen. - Auf Wiedersehen.

Ich wollte mich bei Ihnen bedanken. - Ja...

Alles Gute.

Ist es schlecht gelaufen? - Du hast sie heiß gemacht.

Sie glauben mir nicht, was ich wirklich denke.

Sie müssen die Welt selbst entdecken.

Wird es gehen? - Ja, es wird schon gehen.

Mach auf, ich bin da. Ich warte auf dich.

Mein Rad ist kaputt Ich bin getrampt.

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