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Eine Reise ins Gl�ck (1958) dTV - MDR - 11. Juni 2012
M�nnerchor singt:
Warum ist es am Rhein so sch�n? Warum ist es am Rhein so sch�n?
Warum ist es am Rhein so sch�n?
Warum ist es am Rhein so sch�n?
Renate Eberwein spielt ein trauriges Volkslied.
Das Klavier klingt verstimmt. Otto singt nebenan:
Ich wei� nicht ... Was soll es bedeuten, da� ich so traurig bin.
Ein M�rchen aus uralten Zeiten ... Das geht uns nicht aus dem Sinn.
Die Luft ist so still ...
Klavierspiel stoppt.
Warum spielen Sie nicht weiter? Das Lied pa�t nicht zu unserer Lage.
Wir sind pleite. Das ist kein M�rchen.
Aber die Pleite geht uns nicht aus dem Sinn.
Wir wissen au�erdem genau, warum wir traurig sind.
�berall klebt hier ein Kuckuck. Sogar auf dem Kuckuck!
Guten Tag, Herr Gerichtsvollzieher.
Von wem habe ich gerade getr�umt, Renate?
Du hast vom Gerichtsvollzieher getr�umt.
Sehr richtig. War er heute noch nicht da? Ist er etwa krank?
Er will die gepf�ndeten Sachen versteigern.
Erst pf�ndete er alles, und jetzt will er alles versteigern.
Wir sind ein Opfer der modernen Zeit. Du hast recht.
Die Zeiten und die Menschen haben sich ge�ndert.
Fr�her stiegen die Leute zu uns herauf und tranken unseren Wein.
Sie bewunderten hier die Loreley.
Heute haben sie keinen Sinn mehr f�r Romantik.
Heute sausen sie hier vorbei. Wir haben leider keinen Parkplatz.
Was ist das, Otto?
Verzeihen Sie, Chef! Das ist unser Abendessen.
Hast du etwa den gepf�ndeten Hahn geschlachtet?
Als der Hahn von der Versteigerung erfuhr, da traf ihn der Schlag.
Hast du auch die beiden H�hner geschlachtet?
Sie wollten nicht als Witwen weiterleben.
Onkel!
Wir sind in Not, Renate. Das waren berechtigte Notschlachtungen.
Richtig.
Was sagte der Gerichtsvollzieher? Wann ist Versteigerung?
Er hinterlie� einen Brief.
Welcher Brief? Wo ist er? Ich legte ihn zu den �brigen Briefen.
Liest du deine Briefe nicht? Warum soll ich sie lesen?
Das sind sowieso nur Rechnungen. Aber du mu�t die Post erledigen.
Keine Sorge! Ich werfe sie am Monatsende immer weg.
Diesmal mache ich das lieber sofort.
Vom Dachdecker, vom Schornsteinfeger, vom Klempner, vom Weinh�ndler.
Was ist das? Ein Brief aus Italien. Haben wir dort auch Schulden?
Der Brief ist f�r mich. Er kommt aus Nipozzano.
"An Fr�ulein Renate Eberwein ..."
Er kommt von einem Notar namens Tabarelli.
"Liebes Fr�ulein Eberwein ..."
Chefin, Sie sind ein Gl�ckspilz! Das ist eine ...
Du hast eine Erbschaft gemacht. Eine Riesen-Erbschaft!
Das ist unglaublich!
Wenn die Not am gr��ten ist, dann ist die Erbschaft am n�chsten.
So etwas kenne ich nur aus dem Kino!
Ich wei� genau, was es bedeutet, da� wir jetzt so lustig sind!
Denn auch in den heutigen Zeiten ... ... sind M�rchen oft lebendig.
Manchmal kommt unverhofft ein Brief aus Italien. Darin steht folgendes:
Renate ist eine gl�ckliche Erbin und Schlo�besitzerin.
Bravo, Renate. - Bravo!
Prost!
Herr Chef, Fr�ulein Chefin! Ich erhebe mein Glas und ...
Verzeihung! Der gute verstorbene Erblasser lebe hoch, hoch, hoch!
Prost! Prost!
Hiermit er�ffne ich das Erbschaftsessen.
Mahlzeit! Mahlzeit!
Warum weinst du, Otto? Sie gehen weg. Ich mu� hierbleiben.
Bleib stark, Otto! Sonst werde ich auch schwach.
Ich begleite Sie seit langem durch gute und durch schlechte Zeiten.
Ich habe mich daran gew�hnt, da� ich am Monatsanfang kein Gehalt bekomme.
Soll das jetzt auf einmal enden? Das �berlebe ich nicht!
Du darfst auch in guten Zeiten mit uns gehen.
Soll ich gehen? Bis nach Italien? Wir gehen nicht. Wir fahren.
Zum Gl�ck tarnten wir das Auto als Kaninchenstall.
Sonst h�tte es jetzt der Gerichtsvollzieher.
Auf nach Italien!
Wie sollen wir ohne Benzin nach Italien fahren?
Eine Frau findet immer einen hilfsbereiten Mann.
Aber nicht, wenn wir beide dabei sind.
Ich winke, und ihr beide versteckt euch im Auto.
Ein Kavalier schleppt uns bestimmt ein St�ck ab.
So kommen wir schnell nach Italien.
Unten bleiben!
Wir biegen ab. Aber wir schicken Ihnen einen Abschleppwagen.
Danke.
Sie schicken uns bestimmt einen gro�en Motorschlepper.
Mit einer gro�en Rechnung! Wir haben aber kein Geld.
Schieben wir uns lieber billig an! Sonst werden wir teuer abgeschleppt.
Sie st�hnen vor Anstrengung.
Der Berg hat keine Ende! Los, vorw�rts!
Gleich haben wir es geschafft!
Otto, streng dich an! Klar, Chef.
Machen wir eine Pause! Ich bin ersch�pft.
Das ist meine letzte Zigarette.
Machen wir weiter! Vorw�rts marsch!
Das Auto! Otto, schnell! Ich komme!
Vorsicht!
Sie bleiben bei mir stehen. Vielen Dank!
Nicht alle Autofahrer sind so nett. N�chstenliebe ist etwas Sch�nes.
Wir opfern daf�r gern unser letztes Benzin.
Was haben Sie f�r ein Problem? Mein Auto streikt.
Haben Sie genug Benzin? - Ja, in H�lle und F�lle.
Gut. Hier ist die H�lle. Wo ist die F�lle?
Wenn Sie uns etwas Benzin borgen, dann k�nnen wir Sie abschleppen.
Gern! Eine Hand w�scht die andere. Sie haben recht.
Wohin wollen Sie? Nach Nipozzano.
Ich bin der Pfarrer von Nipozzano. Wirklich?
Moment mal! Sie kommen aus Deutschland.
Sind Sie die Erbin von Herrn Messani? Ja.
Herzlich willkommen in Nipozzano. Danke!
Danke. - Vielen Dank!
Gut. Fahren wir hoffnungsvoll weiter!
Renate hupt.
Er schnarcht.
Stopp! Der Wegweiser zeigt in die falsche Richtung.
Das glaube ich nicht. Nipozzano liegt dahinten. Das ist seltsam.
Wir achteten nur auf die Landschaft, nicht auf die Wegweiser.
Fragen wir den Pfarrer nach dem Weg!
Er ist weg!
Weg! Seltsam!
Der Strick ist gerissen!
Der Pfarrer zweigte ab und lie� uns ahnungslos weiterfahren.
Quatsch! Wir haben ihn verloren!
Hupen
Aus dem Weg! Sie haben das Wort "bitte" vergessen!
Hupen
Das k�nnen wir auch.
Renate hupt.
Beeilung!
Haben Sie Geduld! Unser Motor springt nicht an.
Alte Schrottkarre! Keine Beleidigungen, Sie Nilpferd!
Fahren Sie zur�ck! Nein. Wir haben Vorfahrt.
Der St�rkere hat Vorfahrt! Dummer Grobian!
Gleichfalls!
Was machen Sie da? Schrottbeseitigung!
Frechheit!
Wir rufen die Polizei!
Freie Bahn dem T�chtigen! Tsch�s!
Tsch�s! Leck mich! Benimm dich, Onkel!
Das war nur ein Zitat von Goethe in Kurzform!
Das Benzin ist vermutlich zu Ende. Tats�chlich. Kein Benzin!
Bescheidenheit r�cht sich immer. Wir haben zuwenig Benzin genommen.
Was machen wir jetzt? Warten, bis uns jemand abschleppt.
Wir sind vom Abschleppdienst!
Pfarrer schl�ft.
Pater!
Herein! Was willst du, mein Sohn?
Wir haben die ganze Stra�e nach Ihnen abgesucht.
Wer hat euch auf die Suche geschickt?
Drei Polizisten meldeten ein Auto mit einer Panne!
Das wu�te ich. Unsere Polizei sieht, h�rt und ahnt alles.
Aber wo sind meine deutschen Autofreunde geblieben?
Kinder jubeln.
Unseren Einzug in Nipozzano stellte ich mir anders vor.
Hauptsache, wir sind da!
Wo wohnt der Notar Tabarelli? Im n�chsten Haus.
Danke. Passen Sie bitte einen Moment auf unser Auto auf!
T�rklopfen
Treten Sie ein! Herein!
Sind Sie Herr Notar Tabarelli? Ja.
Sie haben mir geschrieben.
Ja.
Ich bin die Erbin von Herrn Messani. Ja.
Was genau habe ich geerbt? Einen Moment!
Ich brauche dazu folgende Akten aus Regal vier: 12, 14, 16 und 21.
Bitte!
Bitte sch�n!
Au�erdem brauche ich die Zusatz- protokolle b, n, z, o von dort!
- B, n, z? - O!
O!
Sie erbten ein wenig Geld.
Sie sind leider zu dritt. Das Geld reicht deshalb nur f�r eine Woche.
Ist das alles? Nein. Unterbrechen Sie mich nicht!
Sie erbten das Weingut Castell Monteverde.
Mit allen festen und allen beweglichen Besitzt�mern.
Toll! Wir m�ssen nicht ertrinken!
Viel Besitz macht viele Sorgen! Unser Klima ist au�erdem schlecht.
Richtig. Es ist warm und feucht.
Ihre Weinberge bestehen aus Unkraut, und die meisten Ernten sind schlecht.
Sie verkaufen das Weingut am besten! Das hat Zeit!
Vorsicht! In Ihrem Haus gibt es Geister.
Sie wimmern und st�hnen um Mitternacht.
Wir schlafen um Mitternacht. Aber die Geister spuken gr��lich.
Wir stellen einfach Spukn�pfe auf!
Das gef�llt den Geistern bestimmt nicht.
Ich will nur Ihr Bestes. Ich habe einen K�ufer f�r Ihr Weingut.
Er ist reich und sehr nett!
Ich zwinge die Erbin dazu, wenn sie sich weigert!
Keine Sorge, Herr Brandolini.
Das ganze Gut sieht schmutzig und verwahrlost aus.
Die Erbin aus Deutschland hat bestimmt keine Freude daran.
Gut. Auf diese Weise bekomme ich das Weingut f�r wenig Geld.
Claudia, wo bleibt der Wein?
Bitte sch�n, Herr Brandolini!
Du wirst immer h�bscher. Sie ist meine Tochter.
Sie ist bestimmt verliebt. Ich wei� nichts davon.
Aber sie wei� es.
(singt) Am Absatz von Italien liegt Apulien.
Etwas weiter oben liegt Rom.
Aber mittendrin liegt das kleine Dorf, in dem ich gl�cklich bin.
Am gro�en Zeh von Italien liegt Messina.
In der N�he liegt der Stromboli.
Aber mittendrin liegt das kleine Dorf, in dem ich gl�cklich bin.
Weil es ... ... vom Absatz bis zum Zeh ...
... hier bei uns ... ... von Sorrent bis Como See ...
... allen so ... ... von Sardinien bis zum Po ...
... gut gef�llt.
Darum f�hrt ... ... von Paris, Berlin und Wien ...
... Jahr f�r Jahr ... ... nach Venedig und Turin ...
... nach dem S�den alle Welt!
Am Absatz von Italien liegt Apulien. Und etwas weiter oben liegt Rom.
Aber mittendrin liegt das kleine Dorf, in dem ich gl�cklich bin.
(Kinder) Weil es ... ... vom Absatz bis zum Zeh ...
... hier bei uns ... ... von Sorrent bis Como See ...
... allen so ... ... von Sardinien bis zum Po ...
... gut gef�llt.
Drum f�hrt ... ... von Paris, Berlin und Wien ...
... Jahr f�r Jahr ... ... nach Venedig und Turin ...
... nach dem S�den alle Welt!
Am Absatz von Italien liegt Apulien. Und etwas weiter oben liegt Rom.
Aber mittendrin liegt das kleine Dorf, in dem ich gl�cklich bin.
... in dem ich gl�cklich bin!
Bravo-Rufe der drei
Guten Tag. Gefiel Ihnen das Lied? Ja, sehr.
Lauter kleine Operns�nger mit einem gro�en Meister!
Ich unterrichte Gesang. Ich hei�e Riccardo.
Wir sind aus Deutschland. Wir m�chten zum Castel Monteverde.
Ich zeige Ihnen den Weg. Vielen Dank.
Kinder, wir machen Schlu� f�r heute.
Jubel der Kinder
Heitere Musik
Wir sind da. (zum Esel) Komm!
T�rglocke
Riccardo! Guten Tag.
Claudia ... Riccardo!
O Gott! Vater darf uns nicht sehen.
Hol ihn schnell! Die neue Gutsbesitzerin ist da. Wo?
Guten ...
Claudia und ich sind verlobt. Heimlich. Nicht weitersagen!
Die Erbin aus Deutschland ist da.
Ist sie allein? Nein, es sind drei.
Ihre Anw�lte.
Soll ich Sie als K�ufer vorstellen? Nein, das ist zu fr�h.
Sie mu� erst die Entt�uschung erleben. Benachrichtige mich!
Mein Vater kommt gleich. Er ist der Verwalter.
Ich hei�e Claudia. Wir wollen Sie nicht st�ren.
Eine heimliche Liebe ... Das ist sehr romantisch.
Meine Romantik geht durch den Magen. Ich habe Hunger!
Guten Tag.
Ich begr��e Sie auf Castel Monteverde.
Mein Name ist Peppone. Ich bin der Verwalter.
Wir haben viel miteinander zu tun. Sehr gern.
Zeigen Sie uns bitte das Haus! Bitte. Bitte. Bitte.
Oh, mein Fr�ulein! Das Haus ist leider sehr bauf�llig.
Es ist schon �ber 500 Jahre alt.
Es hat 500 Jahre gehalten, dann h�lt es noch weitere 100 Jahre.
L�nger brauchen wir es nicht. Wie Sie meinen!
Darf ich bitten? - Ja. Aber ...
Aber, aber!
Katze miaut.
(Peppone) Das Schlo� ist leider eine halbe Ruine.
Egal. Dann wohnen wir in der anderen H�lfte.
Ist das der Eingang? - Bitte.
Wo sind die M�bel? Die Holzw�rmer zernagten sie leider.
Und die Vorh�nge? Die Motten fra�en sie.
Und die Bilder? - Die Steuer verschlang sie.
Hier haben alle einen guten Appetit. Ich auch. Was gibt es zu essen?
Reife Radieschen, �berreife Tomaten, halbreife Zitronen, unreife Pflaumen.
Ich wei� nicht, ob ich das esse. Wo ist die K�che?
Heitere, beschwingte Musik
Riccardo singt:
Claudia ist jung und das h�bscheste M�dchen in unserem St�dtchen.
Ich liebe sie sehr.
Nur der Herr Peppone will das nicht.
Das macht uns beiden das Herz oft schwer.
Aber das kleine Liebeslied, das ich ihr unterm Fenster singe ...
Das kann das Fr�ulein sehr gut verstehen.
Weil ein Herz voll Liebe aus dem Liedchen klingt.
Aber eines Tages werden wir lachen und leise Hochzeit machen ...
Wir werden gl�cklich sein.
Dann ist das liebste und h�bscheste M�dchen aus Nipozzano auf ewig mein.
Aber das kleine Liebeslied, das ich ihr unterm Fenster z�rtlich singe ...
Das kann die Ehefrau jetzt sehr gut verstehen.
Weil ein Herz voll Liebe aus dem Liedchen klingt.
Aber das kleine Liebeslied, das ich ihr unterm Fenster leise singe ...
Das kann das Fr�ulein sehr gut verstehen.
Weil ein Herz voll Liebe aus dem Liedchen klingt.
Riccardo! Claudia!
Fr�ulein! Hier ist jede M�he umsonst!
Ohne Geld k�nnen Sie nichts aus dem Gut machen. Verkaufen Sie!
Sie verschluckten offenbar eine Grammophon-Platte.
Sie sagen immer wieder: Verkaufen, verkaufen!
Auf unserer Platte steht ein anderer Text: Arbeiten!
Genau!
Wie Sie wollen! Aber Sie werden das bald bereuen.
Ich wollte Peppone schon lange eine kleben.
Er wirkt verd�chtig. Ja. Irgend etwas stimmt hier nicht.
Das wird Ihnen gut schmecken, Chefin! Oh, Kartoffelpuffer!
Nein, das ist meine Erfindung: Polentapuffer a la Nipozzano!
Herr Brandolini wird am Telefon verlangt.
Welcher Brandolini? Ich oder er?
Wer ist am Apparat? Ein Herr Peppone.
Das ist f�r mich.
Ja. Was ist, Peppone?
Herr Brandolini, ich habe gro�e Sorgen.
Die Erbin spielt nicht mit. Nein, sie verkauft nicht!
Was? Alles hat seinen Preis. Du hast es falsch gemacht.
Ich sage immer: Verkaufen! Sie sagt immer: Arbeiten!
Typisch! Die Deutschen wollen immer ein Wirtschaftswunder machen.
Soll ich Drohbriefe mit dem Dolch an die T�r nageln?
Niemand arbeitet heute noch mit solchen Mitteln.
Eine gute Bankverbindung ist wichtiger als Dolche.
Pa� gut auf! Ich mache den Rest.
Ich mu� Castel Monteverde bekommen. Eine fremde Deutsche erbte das Gut.
Das gef�llt dir nicht. Unsere Firma braucht das Weingut.
Ich kaufe es. Mit oder ohne Tricks! Mit Tricks ist es offenbar billiger.
Genau. Ich habe die Sache gut geplant.
Wir k�nnen das Gut bestimmt spottbillig kaufen.
H�r zu, Br�derchen: Du denkst immer an das Interesse unserer Firma.
Ich denke aber auch an unseren Ruf. Ich mag deine Betr�gereien nicht.
Beruhige dich! Ich wei�, was ich tue.
Das Weingut ist viel Wert! Wir m�ssen es haben!
Und links und rechts und ...
Fr�ulein! Fr�ulein!
Was willst du, Claudia?
Sie m�ssen nicht auf Kisten sitzen und auf dem Boden schlafen.
Was sollen wir machen? Nachsehen! Oben unterm Dach!
Nachsehen? Wo?
Siehst du etwas? Nein.
Hier ist alles leer. Claudia hat offenbar auch einen leeren Kopf.
Abwarten!
Hier!
Hier!
Hier!
Sehen Sie mal! Toll!
Herr Chef! Wer sucht, der findet!
Wer anklopft, dem wird aufgetan!
Prost! - Prost!
Sie lachen lauthals.
Glockenl�uten
Orgelmusik
Orgelmusik
Kinderchor singt ein Kirchenlied.
Kinderchor singt.
Kinderchor von fern.
Lied endet. Glockenl�uten.
Ein reiches Kamel, das nicht durch ein Nadel�hr pa�t ...
Der Pfarrer sprach offenbar von mir. Du pa�t wirklich durch kein Nadel�hr!
Richtig. Aber das m�ssen nicht alle wissen. Guten Tag, Herr Pfarrer!
Das war eine herrliche Predigt. Ich bin noch immer ergriffen.
Sch�n! Sie sind der gr��te S�nder meiner Gemeinde.
Sie �bertreiben!
Kein Mensch ist ohne S�nde. Das ist wahr.
Besonders bei dir! Aber niemand kennt mich.
Romeo, Sie besitzen das gr��te Weingut unserer Provinz.
Alle Chianti-Weintrinker kennen die Firma von Ihnen und Ihrem Bruder.
Sie sind zu bescheiden. Daf�r ist er ber�hmt.
Finger weg von diesem Hungerleider!
Aber Papa... - Schweig!
H�r zu, Claudia: Ich bin bald ein reicher Mann.
Wenn alles klappt, dann bekommst du eine sehr gro�e Mitgift.
Toll! Dann kann ich Riccardo heiraten.
Quatsch! Geld geh�rt zu Geld! Riccardo hat kein Geld!
Setz dich und warte hier auf mich!
Entschuldigen Sie mich einen Moment!
Meine j�ngsten Gemeindemitglieder! Sch�n, da� ich Sie wiedersehe.
Verzeihen Sie uns, Pater! Was, mein Kind?
Der Strick. Er ist gerissen.
Keine Sorge! Stricke zerrei�en! Aber das Band der Liebe h�lt ewig.
Richtig. Das Band der Liebe soll alle Gemeindemitglieder vereinen.
Ich geh�re auch dazu. Richtig. Das ist Carlo Brandolini.
Sein Name ist mit dem Chianti- Wein so eng verkn�pft wie ...
Wie zwei liebende Herzen! Davon predige ich n�chste Woche.
Liebet einander! Das ist Gottes Wille.
Claudia!
Liebst du mich noch? Von ganzem Herzen!
F�r immer? Ja.
Das Schlo� sieht immer sch�ner aus. Die Deutschen arbeiten wie verr�ckt!
Wenn du die Leute mit deiner Faulheit ansteckst, dann mache ich dich reich.
Verschwinde jetzt!
Carlo, wo ist Ihr Bruder? Hier!
Romeo! Romeo!
Ich m�chte Ihnen ein paar liebe Menschen vorstellen. Kommen Sie!
Das sind drei hilfsbereite und h�fliche Autofahrer.
Mit solchen Menschen nehme ich immer gern Kontakt auf.
Sie sind sicher auch kontaktfreudig. Besonders mit dem Auto!
Ich bem�he mich.
Wenn Menschen schnell in Kontakt kommen, das freut mich immer sehr.
Wir hatten sofort Kontakt.
Die junge Dame ist die Erbin des Weingutes Castel Monteverde.
Was? Die Erbin? Das ist aber eine sch�ne �berraschung!
Mein Bruder hat schon lange eine stille Liebe f�r Ihr Weingut.
Richtig. Leider ist das Gut v�llig verwahrlost.
Das Gut war bisher immer in sch�nster Ordnung!
"War"! Der Verwalter Peppone hat das Gut durch seine Faulheit ruiniert.
Sie k�nnen das Gut nur mit sehr viel Geld wieder in Ordnung bringen.
Ich m�chte so ein Gut nicht haben!
Hoffentlich k�nnen Sie das Gut behalten.
Klar. Notfalls nehmen wir einem Kredit auf.
Ich verstehe. Sie haben kein Kapital. Die Banken helfen Ihnen bestimmt.
Lassen wir die Gesch�fte ruhen! Heute ist Sonntag.
Darf ich Sie zu einer sch�nen Flasche Chianti-Wein einladen?
Heitere Musik
Musik endet. G�ste klatschen.
W�chst auf meinen Weinbergen auch so ein guter Wein?
Die Sonne mag Ihre Weinberge sicher genauso wie ich die neue Gutsherrin.
Hoffentlich haben Sie recht, und nicht Ihr Bruder.
Glauben Sie lieber an meine Worte und an mich! Was sagen Sie dazu?
Ich sage Prost? Prost!
Riccardo, sing ein Lied f�r uns! Ich habe jetzt keine Lust dazu!
Bitte sing ein Lied! F�r Claudia!
Bitte!
Bitte! Bitte!
Beschwingte Musik
Eine Reise ins Gl�ck w�nsche ich mir so sehr.
Eine Reise mit dir an das blaue Meer.
Sind wir beide am Strand, du und ich ganz allein ...
Dann sag ich leise zu dir: "La� uns gl�cklich sein!"
Hier schaut uns niemand zu beim K�ssen.
Kein Mensch st�rt dich und mich.
Hier gibt es nur noch Sonne, Palmen und dich!
Eine Reise mit dir w�nsche ich mir so sehr.
Eine Reise ins Gl�ck an das blaue Meer.
Riccardo pfeift die Melodie.
Seltsam! Die Sonne scheint hier viel heller als anderswo.
Die Menschen singen sch�ner, und die Rosen duften besser.
Das ist ein sch�nes Land!
Ja. Die j�ngste Rose vom Strauch bringt Frauen hierzulande Gl�ck.
Ich brauche Gl�ck. Ich suche Ihnen die j�ngste Rose.
Eine Reise ins Gl�ck an das blaue Meer.
An das blaue Meer!
An das blaue Meer!
An das blaue Meer!
Tusch
Ein Streit am Sonntag! Das mag ich nicht.
Peppone kann offenbar richtig rennen. Leider nicht bei der Arbeit!
Das ist egal. Ihr Weingut ist nicht mehr zu retten.
Ihre Meinung nervt mich langsam. Mich schon lange!
Aber ...
Ich will drei Laien vor gro�em Ungl�ck bewahren.
Herr Romeo, wir sind keine ahnungslosen Laien.
Die Familie Eberwein hat schon vor zweihundert Jahren Wein angebaut.
Zur Erhaltung des Weingutes brauchen Sie viel Kapital.
Ich habe Kapital!
Alles klar, Otto? Ich verstehe jetzt die Zusammenh�nge.
Der Notar wu�te gleich einen reichen K�ufer f�r uns.
Der Verwalter Peppone wei� auch einen.
Sind die Gebr�der Brandolini die K�ufer?
Sie wollen uns aufkaufen! Deshalb schweigen Sie.
Deshalb war er nett.
Er verwechselt N�chstenliebe mit seinem Geldbeutel.
Richtig. Sie ... Ende des Gespr�chs!
Komm, Renate! Wir m�ssen gehen! Warum?
Das erkl�rte ich gerade Ihrem Bruder. Dasselbe gilt auch f�r Sie. Komm mit!
Hast du mit den Leuten gestritten? Die beiden haben damit begonnen.
Warum glaubt niemand an meine N�chstenliebe?
Romeo! Du denkst nur an dich selbst!
Ein Streit am Sonntag unter Br�dern ... Das hasse ich!
Finger weg vom Weingut Monteverde!
Willst du es haben? Nein. Ich will die Frau.
Du bist verr�ckt. Nein. Verliebt.
Fr�ulein Renate!
Sch�n, Sie zu sehen. Ich freue mich nicht dar�ber.
Warum? Das wissen sie genau.
Wollen Sie mir nachspionieren? Ich sah Ihr Auto und wartete auf Sie.
Bl�dsinn! Sie und Ihr Bruder wollen mir das Gut wegnehmen. Sonst nichts!
Sie irren sich!
Warum bekomme ich von keiner Bank einen Kredit?
Die Br�der Brandolini haben hier gute Vorarbeit geleistet.
Ein Bankkredit? Ich habe nichts damit zu tun.
Warum spionieren Sie mir nach?
Sagen Sie Ihrem Bruder, er kann sich beruhigen. Ich hatte keinen Erfolg.
Claudia ahmt den Schrei einer Eule nach.
F�nf und zwei ist sieben!
Riccardo, ich habe gro�e Sorgen. Das sagt dein Vater auch immer.
Er hat irgend etwas vor. Gemeinsam mit Romeo Brandolini.
Die beiden sprechen immer von viel Geld.
Wenn mein Vater reich wird, dann d�rfen wir beide nicht heiraten.
Mist! Wir m�ssen ihn daran hindern.
Aber wie?
Wir beobachten ihn und greifen im richtigen Augenblick ein.
Die beiden haben sicher mit den Banken gesprochen.
Deshalb bekommen wir keinen Kredit. Die Brandolinis sind schuld daran!
Das sagte ich Carlo in Florenz ins Gesicht.
Welcher ist Carlo? Der dicke oder der d�nne?
Der j�ngere.
Ich verstehe. Du sprichst von dem netteren der beiden.
Gef�llt er dir auch?
In der Bibel steht: Liebe deine Feinde!
Aber du mu�t das nicht w�rtlich befolgen.
Sie weint.
Magst du ihn so sehr? Ja.
Oje! Oje!
Guten Tag, Pater Philippo. Guten Tag.
Ihre Rosen sind sch�n. Aber Ihre Stimmung ist offenbar schlecht.
Ich habe einen Grund f�r meine Verstimmung.
Sie und Romeo stritten sich am Sonntag.
Das war ein Streit zwischen Geld und Herz.
Romeo k�mpfte sicher f�r das Geld. Ich k�mpfte f�r das Herz.
Sie m�gen offenbar das Fr�ulein aus Deutschland?
Ihr Bruder will das Weingut, und Sie lieben das M�dchen.
Das Weingut ist etwas Materielles. Alles Materielle kommt vom Teufel.
Aber Lieben ist g�ttlich. Deshalb bin ich auf Ihrer Seite.
Was kann ich f�r Sie tun? Sehr viel!
Renate kann das Weingut nicht ohne Kredit bis zur Ernte retten.
Geben Sie ihr einen Kredit!
Sie nimmt bestimmt kein Geld von mir. Aber von Ihnen.
Ich habe kein Geld. Ich spare schon seit Jahren auf eine neue Glocke.
Und auf eine neue Hose. Ich gebe Ihnen Geld f�r die Glocke.
F�r die Glocke? Und f�r die Hose.
Setzen Sie sich!
H�ren Sie, Pater. Ich h�re sogar schon die neue Glocke.
Sie l�utet aber erst zum Erntefest. Das Geld mu� einen Umweg machen.
Einen Umweg? Ich liebe das Fr�ulein.
Ich will ihr helfen. Aber sie will nichts davon wissen.
Das Geld hilft erst dem Fr�ulein, dann meiner Glockenkasse.
Trinken Sie! Auf Ihr Wohl!
Eins, zwei, drei, vier, f�nf ... Das gen�gt als Betriebskapital.
Pater, Sie sind ein Engel.
Soviel Geld - ohne Zinsen? Es geschehen noch Zeichen und Wunder.
Fehlt Ihnen das Geld nicht? Nein, bis zur n�chsten Ernte nicht.
Das ist meine Hosensparkasse ... Nein, meine Glockensparkasse!
Tausend Dank! Vielen Dank!
Jetzt k�nnen wir endlich arbeiten!
Heitere Mandolinenmusik
Sehr gut, M�dchen!
Wie sp�t ist es? Gleich mittag.
Ich habe Hunger.
Herr Peppone ist am Telefon. Das Rindvieh st�rt immer beim Essen.
Was gibt es? Herr Brandolini, ein neues Ungl�ck!
Was? Sie hat keine Sorgen? Sie hat Geld und Arbeiter?
Seltsam! Wir besprechen das heute abend.
�rger? Du wolltest bestimmt wieder mit dem Kopf durch die Wand. Genau!
Ja! Wir m�ssen durch diese Mauer hindurch.
Was ist hinter der Mauer? Ein Verm�gen.
Deshalb wollten Sie das Gut kaufen!
Aber sie wollen nicht verkaufen. Deshalb mu� ich jetzt handeln.
Aber der Keller geh�rt zum Gut. Er geh�rt der deutschen Erbin.
Die Erbin wei� nichts davon!
Hammerschl�ge
Sie holen einen Schatz, der ihnen nicht geh�rt.
Wir m�ssen das verhindern, oder wir k�nnen nie heiraten!
Komm!
Kirchturmuhr schl�gt zweimal.
Sie schlafen da drinnen. Wir m�ssen sie wecken.
Mach das K�uzchen!
K�uzchen-Rufe und Schnarchen
Lautes Scheppern und K�uzchen-Rufe
K�uzchen-Ruf
Lautes Scheppern
Heulen wie von einem Wolf
Lautes Schnarchen
T�r kracht zu.
Herr Chef! Herr Chef! Es spukt!
Was? - Es spukt.
Du spinnst! Es ist noch nicht einmal Mitternacht.
Lautes Scheppern und Kettenrasseln
Heulen wie von einem Wolf
Geisterhafte Musik
Scheppern und Kettenrasseln
Gepolter
Die Geister sind im Keller.
Wir werden ihnen das Spuken abgew�hnen.
Kirchturmuhr schl�gt Mitternacht.
Soviel Wein!
Soviel Wein! Ein Verm�gen!
Nur ich wu�te von dem alten Plan. Deshalb wollte ich das Gut kaufen.
Ich bin mit zehn Prozent beteiligt! Ja ... Was? F�nf Prozent!
Du mu�t schon mit zweieinhalb zufrieden sein. Eins, zwei ...
Hoffentlich bemerken die Leute im Schlo� nichts.
Chef! Herr Chef!
Die Geister murmeln. Das kommt aus dem Fa�.
Sie stecken vielleicht drin. Dann sind es Weingeister.
Ich h�re sie ganz deutlich.
Knarren
Dumpf hallende Schl�ge
Was war das?
Da redet jemand.
Da spricht jemand.
Schreie
L�rm und Schreie von fern
Peppone st�hnt wehleidig.
Kirchturmuhr schl�gt ein Uhr.
Die Geister sind fort. Klar, es schl�gt gerade ein Uhr.
Die Geisterstunde ist zu Ende. Trinken wir darauf!
Ja, vom allerbesten!
Otto pr�ft den Klang der F�sser.
Lautes Seufzen
Beide sind betrunken und singen im Duett:
Im tiefen ... ... Keller ...
... sitze ich hier ...
... bei einem Fa� voll Reben.
Gerede und Gesang der beiden sind zu h�ren.
(singt) Ich nehme mein Glas ... ... hoch empor ...
Weg!
... und trinke ... ... trinke.
... und trinke. ... und trinke.
... und trinke!
Prost! Hilfe, ein Gespenst!
Chef, das ist nur unsere Chefin.
Gut. Darauf trinken wir! Prost!
Prost!
Du hast schon wieder nichts zu trinken.
Ober, bringen Sie der Dame einen Krug vom allerbesten.
Auf meine Rechnung!
Der Kollege kommt gleich. Prost!
Gut!
Geh�rt das alles hier uns? Ja!
Prost!
Ich glaube, das war meine letzte Chance.
Ende der Geschichte! Schwamm dr�ber!
Ich habe eine schwere Gehirnersch�tterung.
Keine Sorge! Du hast nur ein Spatzenhirn!
Ich habe Schmerzen. Du bekommst Schmerzensgeld von mir.
Das lindert die Schmerzen!
(singt) Ja, ja! Der Chianti-Wein. Er l�dt uns alle ein!
Drum la�t uns gl�cklich sein und uns des Lebens freuen beim Chianti-Wein.
Ja, ja! Der Chianti-Wein ... Da sagt uns keiner nein!
Warum?
Moment! Sie brauchen das Geld bestimmt noch bis zur Ernte.
Nein. Wir machten eine Zusatz-Erbschaft.
Hunderttausend Hektoliter Wein!
Dar�ber freut sich jeder in meiner Gemeinde!
Zwei Leute freuen sich bestimmt nicht. Die Gebr�der Brandolini.
Das ist ein hartes Urteil!
Ich gebe zu: Romeo ist ein k�hler Gesch�ftsmann.
Aber sein Bruder hat ein gutes Herz.
Glauben Sie das wirklich, Pater? Ja, das glaube ich.
Carlo wirkt nett. Aber ich f�rchte, er ist genau wie sein Bruder.
Sie nennen ihn Carlo und sagen, er ist nett. Was bedeutet das?
Das bedeutet: Ich habe mich in ihm get�uscht.
Was hat er verbrochen?
Mein Onkel sagte mir die Wahrheit �ber die Brandolinis.
Er irrte sich vielleicht.
Das ist m�glich. Aber Carlo interessiert mich nicht.
Richtig! Er ist Ihnen egal. Das habe ich schon bemerkt.
Das stimmt! Ich mu� mich um wichtigere Dinge k�mmern.
Jaja!
Hier ist ein Zuschu� f�r Ihre Glockenkasse!
Ich kann jetzt eine doppelt so gro�e Glocke kaufen.
Sie soll unser Fest der Weinlese einl�uten!
Riccardo singt:
Gegr��et seist du, Maria!
Voll der Gnade!
Der Herr ist mit dir!
Du bist gebenedeit!
Du bist gebenedeit unter den Frauen.
Und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesu!
Heilige Maria, Mutter Gottes!
Heilige Maria, bitte f�r uns S�nder!
Bitte f�r uns S�nder, jetzt und in der Stunde unseres Todes!
Jetzt und in der Stunde unseres Todes!
Amen. Amen.
Heitere Marschmusik
Heitere Musik
Heitere Musik
Orchester spielt einen Tusch.
Meine lieben Freunde!
Unsere neue gro�e Kirchenglocke hat das Fest der Weinlese eingel�utet.
Unsere herrliche neue Glocke mit ihrem ehernen Klang!
Deshalb danken wir unseren edlen Spendern von ganzem Herzen!
Sie haben unserer Gemeinde eine gro�e Freude bereitet.
Herzlichen Dank f�r die Glocke! Die beiden Spender sind:
Fr�ulein Renate und Herr Carlo!
Ich bitte die beiden jetzt um einen Ehrentanz.
Tusch
Bitte tanzen Sie mit ihm! Gut. Aber nur Ihnen zuliebe.
Schon gut!
Walzermusik
Haben Sie diesen Tanz veranla�t? Nein. Der Pater war das.
Der Ehrentanz ist au�erdem nur eine Formalit�t.
Ich tanze genauso ungern mit Ihnen wie Sie mit mir.
Gut. Schlu� damit! Nein. Ich bin gerade in Schwung!
Lassen Sie mich bitte sofort los!
Nein. Sie haben dem Pater diesen Tanz versprochen.
Gut. Nur deshalb tanze ich weiter. Sch�n!
Damenwahl bitte! Wie bitte?
Ich bitte! Na bitte!
Du willst offenbar mit mir reden. Los! Ich bin schnell au�er Atem.
Geben Sie meinem Vater kein Geld! Warum?
Ich darf Riccardo sonst nicht heiraten.
Dein Vater ist gemein. Ich bin au�er Atem. Schlu� jetzt!
Was wird aus Riccardo und mir? Ihr heiratet. Ich regle das!
Danke. Schlu� damit, Claudia! Schlu�!
Otto, wann ist das Essen fertig? Bald. Ich habe viel zu tun.
Das sehe ich!
Lied endet.
Deine Tochter ist reizend, aber anstrengend!
Geh zu deinem geliebten Riccardo! Sagten Sie "geliebter Riccardo"?
Frechheit! Ich mache dir einen Vorschlag.
Wo ist das Fr�ulein? - Dort!
Die Welt ist sch�n! Habe ich recht? Ja.
Sie wird noch sch�ner, wenn die Menschen sich besser verstehen.
Sie kommen in einem bestimmten Auftrag zu mir.
Ja. Sogar zum zweiten Mal. Zum zweiten Mal?
Das erste Mal brachte ich Ihnen Geld. Heute bringe ich Ihnen ein Herz.
Was soll das hei�en? Ich mu� Ihnen jetzt etwas beichten.
Beichten?
Ich mu� mit dir �ber etwas reden. Richtig. �ber das Schmerzensgeld!
Das reicht bestimmt. - Richtig!
Das ist das Schmerzensgeld! Ich verstehe! Ich verstehe!
Du mu�t mir etwas versprechen. Auf Ehre und Gewissen! - Gewi�!
Claudia darf Riccardo heiraten. Aber ...
Denk an das Schmerzensgeld! Claudia darf Riccardo heiraten.
Gut, in Ordnung!
Was ist mit meinem Schmerzensgeld? Das mu�t du verschmerzen.
Strenge Rechnung macht gute Freunde! Tsch�s.
Ich bekam das Geld f�r die Glocke nur unter einer Bedingung:
Ich mu�te es zuerst Ihnen zur Rettung Ihres Gutes �bergeben.
Ich habe ges�t, mein Kind! Geh zu ihm und ernte!
Vorw�rts!
Danke.
Was ist los, Peppone?
Ihr Bruder wollte das Gut haben. Ich habe alles daf�r getan.
Aber jetzt habe ich nur Schmerzen und kein Geld.
Erwartest du Lohn f�r den Schwindel? Ja.
Frechheit! Du dienst der Gutsherrin ab sofort treu und ehrlich.
Sonst erz�hle ich ihr alles �ber ihren Verwalter!
Ich werde treu und ehrlich zur Gutsherrin sein.
Schw�re es! - Ich schw�re.
Ich gebe dir Schmerzensgeld. Ich schw�re noch einmal.
Claudia bekommt eine Aussteuer von mir.
F�r die Gutsherrin schw�re ich alles!
Damenwahl bitte! Wie bitte?
Ich bitte! Na bitte!
Sie bekommen keinen Wein von uns. Keinen einzigen Tropfen!
Wollen Sie etwa in meine Familie einheiraten? Das ist l�cherlich.
Wir wollten tanzen. Sp�ter!
Sie sind gegen eine Beziehung zwischen Carlo und Renate.
Die beiden hassen sich zum Gl�ck. Das glaube ich nicht.
Wenn die beiden ein Paar werden, dann fresse ich einen Besen!
Hier ist der Besen! Runter mit ihm! Sehen Sie!
Los, reinbei�en! Runter mit ihm! Richtig essen! Guten Appetit!
Darauf trinken wir!
Riccardo singt:
Der Chianti-Wein l�dt uns alle ein.
Drum la�t uns gl�cklich sein und uns des Lebens freuen beim Chianti-Wein.
Ja, ja! Der Chianti-Wein ... Da sagt uns keine nein.
Drum schenk die Gl�ser ein, die Welt soll unser sein beim Chianti-Wein!
Beschwingte Musik
Das habe ich gern!
Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter
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