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Der Adler vom Velsata (1956) dTV - SWR Fernsehen - 10. April 2012
Lass meine Tochter aus dem Spiel!
Tonio! Toni, was ist?
Der F�rster denkt, ich habe gewildert. Es w�re nicht das 1. Mal.
Als Bub. H�ltst du mir das ewig vor? Seit wann bist du hier?
Toni ist jeden Abend bei mir. Dem gef�llt's bei Mama Nicolini.
Er war den ganzen Abend hier. Das k�nnen alle bezeugen.
Si, si. Den ganzen Abend. Bagage!
H�lt zusammen wie Pech und Schwefel. Aber ich warne dich.
Lass mich endlich in Ruhe mit deiner fixen Idee!
Komm, Solo!
Noch einen Roten, Gina. Lass ihn, Tonio.
Er ist nur b�se, weil du mich liebst und nicht seine Tochter.
So ist es doch? Du Hexe, du!
Ohne dich kann ich nicht mehr sein.
Geben Sie uns wieder mal die Ehre?
Gel�chter
Vater, das Fr�hst�ck ist fertig! Ich bin ja schon da.
Guten Morgen, Andrea. Du bekommst auch gleich was, Solo.
Du bist der Beste. Guten Morgen, Herr Langschl�fer.
Ich kam sp�t heim. Heute Nacht wurde wieder gewildert.
Ich muss dir was sagen, was dich vielleicht bek�mmert.
Ich habe Toni Erlbacher in Verdacht. Das glaube ich nicht.
Toni ist kein Wilderer. Ich f�rchte doch.
Wenn Coletta nicht gewesen w�re, h�tte ich ihn geschnappt.
War er wieder...? Ja, er war bei dieser Gina.
In der Grenzsch�nke bei den Schmugglern. Der Erbe vom Adlerhof!
Du h�ttest ihm damals nicht unser Haus verbieten sollen.
Sollte ich zusehen, wie er dich �berall l�cherlich macht?
Aber, Vater. Sei nicht b�s.
Ich wollte dir nicht wehtun. Du liebst ihn immer noch?
Ich werde nie was Schlechtes von ihm denken.
Vergiss ihn lieber. Das geht nicht so leicht.
Schlie�lich waren wir verlobt, bevor...
Gib mir bitte den Kaffee. Ich rede mit dem alten Erlbacher.
Ich werde den Toni nicht schonen, auch dir zuliebe nicht.
Die Zeitungen und ein Einschreiben, Herr Forstmeister!
Bitte sch�n. Vom Forstamt?
Das ist sicher die Antwort auf meine Eingabe.
Danke sch�n. Wiedersehen. Jetzt bin ich aber neugierig.
Was steht drin? Das ist doch die H�he!
Das ist doch die H�he! Was ist denn?
Sie bewilligen den Forstgehilfen nicht?
Ach woher! Man legt mir nahe, in Pension zu gehen.
Wenn ich mit der Wilderei allein nicht fertig werde.
Reg dich nicht auf. Schreib doch mal Onkel Felix von der Sache.
Ich brauche keine Polizei. Ich muss diesen Burschen erwischen!
Ich gehe rauf zum Holzschlag und dann noch zum alten Erlbacher.
Glaub mir. Toni ist es nicht. Das wird sich rausstellen.
Sch�nes Wetter heute. Ja, Toni.
Toni, komm doch mal her!
Ich komme schon!
Du musst zur Koppel rauf. Warum denn, Vater?
Der Wiesner will das Fohlen haben. Tut mir leid.
Das habe ich schon jemand anderem versprochen.
Gut, wenn du mehr daf�r kriegst als ich.
Ich werde es verschenken.
Wem willst du unser wertvolles Zuchtfohlen schenken?
Der zuk�nftigen B�uerin vom Adlerhof.
Das freut mich. Hast du dich endlich mit Andrea ausges�hnt?
Es ist nicht Andrea. Ich heirate Gina.
Ich h�re wohl nicht recht!
Die Tochter dieses verrufenen Weibsbilds?
Ich heirate ja nicht die Mutter. Gina ist anst�ndig.
Ein Birnbaum tr�gt keine �pfel. Ich liebe Gina.
Es ist noch nicht lange her, da liebtest du angeblich die Andrea.
Das war was anderes. Andrea und ich hatten uns gern von klein auf.
Ich wei�: Kinderfreundschaft! Ihr h�ttet dennoch gut zueinander gepasst.
Hast du unseren Wahlspruch vergessen? Ein Mann muss sein wie ein Adler.
In einen Adlerhorst geh�rt kein fremder Vogel.
Wenn er noch so bunt und sch�n ist.
Toni, komm mal her!
Seit Coletta Nicolini die Grenzsch�nke �bernahm, bist du jeden Abend dort.
Ich habe nichts gesagt. Ich dachte, das h�rt von selbst auf.
Die Leute reden schon �ber dich, weil du bei diesem Frauenzimmer verkehrst.
Gina hat sich ihre Mutter nicht ausgesucht.
Sie ist nun mal ihre Tochter. Vater, ich sage dir mal was...
Coletta kommt mir nicht ins Haus! Und Gina?
Glaubst du, sie trennt sich deinetwegen von ihrer Mutter?
Das wird sie. Ich frage sie gleich jetzt.
Toni! Toni, sei doch vern�nftig.
Franzi, schnell! Was ist denn, Bauer?
Bring mir die Medizin. Hast du wieder einen Anfall?
Ja. Die Medizin steht oben auf dem Kasten.
Du solltest Toni den Hof �bergeben. Ich wollte, ich k�nnte es.
Toni ist in Ordnung. Aber nicht die B�uerin, die er anbringt
Gina! Mama, hier bin ich.
Du bist so flei�ig. Das hat Luigi mitgebracht. Ich schenke es dir.
Wie sch�n! Tausend Dank, Mama.
Ach, ist das sch�n!
Bellissima, Allersch�nste! Hallo, Luigi.
Ob ich Tonio darin gefalle?
Er wird den letzten Rest von seinem bisschen Verstand verlieren.
Du musst ihn noch verliebter machen. Hier!
Mama! Du schenkst mir deine Ohrringe!
Gina wird es besser haben als ich. Sie wird Herrin auf dem Adlerhof.
Und ich werde stolz sein. Du bist die beste Mama der Welt.
Wer wird glauben, dass ihre Mutter eine Kellnerin war?
Die sch�nste, die ich je sah. Alter Schmeichler!
Du bist viel sch�ner als ich. Gewesen, mein Kind.
Luigi, reden wir �bers Gesch�ft. Sieh zu, dass uns keiner st�rt.
Ich passe auf. Mit Ohrringen!
Tonio!
Gina! Ein Bambino! Wie s��.
Ich habe es dir versprochen, Gina. Es geh�rt dir.
Mir ganz allein? Tonio!
Bambino, dich liebe ich auch. Heute ist ein wunderbarer Tag.
Erst der Schal. Gef�llt er dir? Er ist ein bisschen farbig.
Luigi hat ihn f�r mich geschmuggelt. Mama schenkte mir ihre Ohrringe.
Und du bringst mir das Fohlen. Mama muss es sehen!
Warte! Ich muss mit dir reden.
Setz dich zu mir. Was hast du?
Gina, ich habe mit meinem Vater gesprochen.
Er hat nichts gegen dich. Aber?
Komm, setz dich zu mir. Also...
Er ist mit unserer Heirat nur einverstanden, wenn...
Wenn du dich von deiner Mutter trennst.
Wei� oder rot? Wie kannst du fragen, bella Coletta?
Rot sind deine Lippen. Rot ist die Farbe der Liebe.
Ich trinke Rotwein.
Man k�nnte meinen, du hast schon getrunken.
Wenn ich dich sehe, bin ich berauscht.
Trink! Vielleicht wirst du dann wieder n�chtern.
Sie h�ren Toni und Gina streiten. Verschwinde! Mein Schwiegersohn.
Er darf dich nicht sehen. Ich verleugne meine Mama nicht!
Meine Mama ist so gut.
No, no, no! Gina, es geht doch um unsere Zukunft.
Ich kann nicht gl�cklich sein ohne meine Mama!
Gina, du geh�rst doch zu mir. Du kannst sie doch besuchen.
Und ich soll sie aussperren? Vater will sie nicht auf dem Hof.
Ich will sie auch nicht.
Was habt ihr gegen sie? Sie macht Gesch�fte mit Schmugglern.
Was ist dabei? Alle schmuggeln. Nat�rlich wurde immer geschmuggelt.
Aber seit deine Mutter hier ist, ist die ganze Gegend verrufen.
Man sagt ihr noch ganz anderes nach. Was denn?
Was, Tonio?
Ich sollte vor Gina lieber nicht mit dir dar�ber reden.
Du meinst, weil ich nicht wie eine Nonne gelebt habe?
Wen geht es was an, dass die M�nner mir nachlaufen?
Ich habe gearbeitet und gesorgt f�r mein Kind.
Ich habe alles Schmutzige von ihr ferngehalten!
Ja, ich wollte Geld. F�r Gina!
Sie soll nicht sagen m�ssen wie ich: "Prego, Signore! Si si, Signore!"
Und du willst mir mein Kind wegnehmen?
Ich bleibe bei dir, Mama. Geh! Ich will dich nicht wieder sehen.
Und nimm dein Pferd mit! Gina, du musst dich entscheiden.
Du liebst mich nicht. Sonst w�rdest du das nicht verlangen. Geh!
Von dieser Stunde an hasse ich dich. Du bist mir egal.
Gina, h�r auf mich. Geh mit mir. Komm, Mama!
Gina. Gina!
Gina!
Gina, vergiss ihn. Du sollst nicht �ber solch einen weinen!
Du kannst jeden haben, den du willst. Warum ist er so schlecht zu uns?
Das wird er b��en!
Wie lange soll ich noch in der K�che sitzen?
Verschwinde! Ihr M�nner steht mir bis dahin!
Wie oft hast du schon gesagt, ich sei kein Mann. Also bleibe ich.
Salute, Coletta!
Du glaubst also auch, Toni ist ein Wilderer?
Nein. Ich wei� nicht. Du musst ihn warnen.
Vater sagte, er schont ihn nicht. Warum sagst du's Toni nicht selbst?
Michel, das kannst du dir doch denken.
Du warst schon immer unser Freund. Das bin ich heute auch noch.
Als Kinder wart ihr oft in meiner H�tte.
Ja, damals. Das war sch�n. Keiner erz�hlt so gut Geschichten wie du.
Hier oben bei meinen Tieren habe ich eben Zeit zum Spintisieren.
Du wirst es dem Toni doch selbst sagen m�ssen. Da kommt er.
Ich will ihm nicht begegnen. Ich gehe den Weg �ber die Schlucht.
Andrea! Die Br�cke ist gef�hrlich. Andrea!
Toni! Du? Ich bring's dir zur�ck.
War Andrea gerade bei dir? Hoffentlich passiert ihr nichts.
Um dich nicht zu treffen, geht sie �ber den Steig.
Der ist doch gesperrt. Andrea!
Andrea!
Andrea! Nicht!
Andrea!
Andrea!
Nicht bewegen!
Ich hole Hilfe!
Michel, ein Seil! Schnell!
Hilfe!
Alles gleich mit runter!
Hilfe! Ruhe!
Aufh�ren! Hilfe!
Ruhe, habe ich gesagt!
Hilfe!
Da schreit doch jemand um Hilfe. Das kommt doch von der Schlucht.
Los! Kommt mit!
Hilfe!
Hilfe!
Wir legen einen Stamm �ber die Schlucht. Kommt!
Ihr zwei bleibt hier!
Macht das Seil an einem Baumstamm fest!
Lass dir doch helfen.
Toni! Ich kann nicht mehr.
Helft doch!
Was macht denn der Toni?
So schafft er das nie. Schiebt den Stamm �ber den Steig! Los!
Matteo! Gott sei Dank! Mach schnell!
Es geht schon, Andrea. Vorsicht!
Langsam, langsam!
Es war h�chste Zeit. Toni, ich danke dir sch�n.
Bedank dich bei Matteo. Ohne ihn h�tte ich's nicht geschafft.
Toll, Matteo. Wie in alten Zeiten. Ja, du bist der Held.
Und ich bin der Handlanger. Los, wir m�ssen an die Arbeit!
Wie er dich angesehen hat. Der hasst dich ja!
Was ist zwischen euch? Ich dachte, ihr seid Freunde.
Das war einmal. Heute nimmt er mir alles �bel.
Wir waren im Krieg zusammen bei den Alpenj�gern.
Ich wurde bef�rdert, er nicht. Dabei h�tte er's genauso verdient gehabt.
Deshalb kann man doch nicht... Er nahm mir noch etwas �bel.
Weshalb bist du vor mir weggelaufen? Bin ich solch ein Leuteschreck?
Unsinn. Ich dachte nicht, dass der Steig so gef�hrlich ist.
Ich gehe wieder zu meinen Viechern. Sag's ihm, Andrea!
Meine Sachen hol ich mir. Was wolltest du mir sagen?
Nichts. Ich m�chte nach Hause. Red schon.
Mein Vater... Ich wollte dich bitten...
Das hei�t, der Michel sollte dir sagen...
Toni, sei vorsichtig. Du glaubst auch, dass ich wildere?
Toni, ich habe Angst.
Ich habe dir so wehgetan. Und du hast Angst?
Mein Wort, Andrea. Ich bin nicht der Wilderer.
Ich bringe dich heim. Oder willst du dich mit mir nicht mehr sehen lassen?
Deinem Vater w�r's sicher nicht recht Was interessieren mich die andern?
Schlie�lich hast du mir eben das Leben gerettet.
Ich bin so froh, dass du mir nicht mehr b�se bist wegen... �h...
Na ja, wegen Gina. Wollen wir immer gute Freunde bleiben?
Ja, Andrea? Ja, Toni. Aber jetzt komm!
Vorsicht! Seid ihr verr�ckt geworden?
Die markierten St�mme m�sst ihr heute noch schaffen.
Sieh an! Ich dachte, Toni hat's mit der Gina.
Halt's Maul! Weitermachen!
Komm, ich helfe dir. Es geht schon.
Was hat er denn? Er ist w�tend.
Toni hat ihm doch die sch�ne Gina weggenommen.
Matteo war verr�ckt nach ihr. Verstehe.
Jetzt h�r aber auf! Wieso hast du's auf Toni abgesehen?
Bei dem Lausbubenstreich waren sie zu dritt damals.
Vinzenz und Matteo waren auch dabei. Toni hat's doch zugegeben.
Weil er die anderen gedeckt hat. Er war 16 damals.
Es war doch sein Stutzen. Es war meiner!
Vor 30 Jahren geh�rten zum Adlerhof noch der Wald und die Jagd.
Da durfte kein F�rster einen Erlbacher f�r einen Wilderer halten.
Ich wusste, es ist undankbar, mit dir zu reden.
Warum redest du dann mit mir? Weil du sein Vater bist.
Du sollst ihm ins Gewissen reden.
Und was das Gewehr betrifft: Wo ist denn der Stutzen von damals?
Ich habe mir damals die Buben genommen und bin mit ihnen zur Klamm.
Toni musste das Schie�eisen dort hinunter werfen und dort liegt's noch.
So soll das damals gewesen sein? So war's!
Es ist mir schwer genug gefallen. Es war ein zusammenlegbarer Stutzen.
Ein sch�nes St�ck mit eingraviertem Namen.
Ach, der Herr F�rster. Hat er mich auch bei dir angeschw�rzt?
Ich tue nur meine Pflicht. Gr�� Gott, Erlbacher!
Wundert's dich, dass er dich im Verdacht hat? Bei dem Umgang!
Jetzt ist's genug. Und wenn alle dagegen sind, ich heirate Gina!
Trennt sie sich von ihrer Mutter? Nein, das tut sie nicht.
Es war Unrecht, so etwas zu verlangen. Das h�tte ich ihr nicht antun d�rfen.
Was du uns mit dieser Bagage antust, daran denkst du nicht!
Du kriegst den Hof nie, wenn du nicht von dieser Gina l�sst.
Dann zwinge ich dich dazu! Du hast wohl unser Hofgesetz vergessen.
Darin steht, verbrieft seit Jahrhunderten:
Der Sohn darf nicht enterbt werden, wenn er einen Adlerhorst aushebt.
Damit kommst gerade du mir? Fr�her nanntest du das mittelalterlich.
Aber jetzt nenne ich's ein gutes Gesetz.
Wenn du nicht nachgibst, mache ich davon Gebrauch.
Blasmusik
Da ist ja schon der Festzug! Schade, wir sind zu sp�t dran.
Wieso bist du so langsam gefahren? Ich muss schon bitten!
Ich bin Beamter und halte mich an die vorgeschriebene Geschwindigkeit.
Toni! Toni!
Er ist wieder der Fescheste von allen.
Toni, deine Schwester! Gr�� dich, Liesl!
Vater wartet schon daheim. Da h�rst du's. Vater wartet schon.
Wir fahren au�en rum, Poldi. Da muss ich ja r�ckw�rts fahren.
Ich bin schon froh, wenn ich vorw�rts fahren kann.
Fahr schon, Poldi! Auf deine Verantwortung.
Es geht ganz gut. Ein Knall.
Sind Sie verr�ckt? Siehst du? Da haben wir's!
Kommt doch endlich! Wir kommen ja gleich.
Tut mir leid, die Pl�tze sind besetzt. Das habe ich euch so oft gesagt.
Gr�� dich, Matteo. Nimm Platz. Endlich sehe ich dich mal.
Ich wollte mich wegen Andrea bedanken.
Nicht der Rede wert. Es ist der Rede wert.
Buon giorno, Matteo. Da sind wir! Dann wollen wir nicht st�ren.
Komm, Andrea. Sie ist nicht h�bscher als ich.
Wir sind dem F�rster nicht fein genug.
Danke f�r die Einladung, Matteo. Ich dachte schon, ihr kommt nicht.
Gibt's auch was zu trinken? Ich hole euch Wein.
Du musst netter zu Matteo sein. Von ihm kannst du alles haben.
Was ist das schon? Er ist ein toller Bursche.
Toni! Gr�� dich, Andrea.
Mich dr�cken die neuen Schuhe. O Mama!
Gina! Sch�n, dass du da bist. Ich wollte sowieso zu euch kommen.
Ich muss mit euch reden. Ich w�sste nicht, was!
Es war nicht so gemeint, Coletta. Ihr m�sst euch nicht trennen.
Er sieht seinen Fehler ein. Er will dich nur einfangen.
Du hast mich beleidigt. Das verzeihe ich nie.
Was willst du hier? Das sind meine G�ste.
Er sch�mt sich nicht mit mir. Gina, nachher tanzen wir.
Sie tanzt heute nur mit mir! Ich hab's ihm versprochen.
Ich konnte ja nicht wissen... Dem Sch�tzenk�nig steht ein Tanz zu.
Du bist noch nicht Sch�tzenk�nig. Ich mache auch mit.
Sch�tzen aufstellen zum Marsch auf den Schie�platz!
Ein Tusch Bravo! Bravo!
Als N�chster Matteo Senona!
Tusch Bravissimo, Matteo!
Bravo! Bravo!
Wusstest du, dass Matteo ein so guter Sch�tze ist?
Als N�chstes Wastl Gruber!
Mama, nicht!
Wastl Gruber hat vorbeigeschossen. Er scheidet aus.
Verdammter Mist! Trinken soll nur, wer's vertr�gt.
Der Letzte im 2. Durchgang ist Vinzenz Wiesner!
Jetzt ist's aus mit euch. Die Letzten werden die Ersten sein.
Ich schie�e die ganze Figur weg. Gro�es Gel�chter
Andrea, was kriege ich, wenn ich treffe?
Einen Kuss.
Einen Kuss. Den hole ich mir! Ein Schuss l�st sich.
Hat's der aber eilig...
Gel�chter
Vinzenz Wiesner hat vorbeigeschossen. Er scheidet aus!
Wir danken dir f�r Speis und Trank. Amen!
14 Kn�del! Mir wird schlecht. Wohl bekomm's, Herr Inspektor.
Oberinspektor! Er wurde bef�rdert. Respekt!
Willst du deine Herztropfen, Bauer? Was ist mit dir, Vater?
Nichts. Das Herz macht Probleme.
�bergib endlich Toni den Hof. Sei endlich still!
Deswegen wollte ich heute mit euch reden.
Das hat doch Zeit bis nach dem Fest. Nein, jetzt sind wir ungest�rt.
Franzi, lass uns allein! 40 Jahre bin ich auf dem Adlerhof.
Aber wenn's interessant wird, st�re ich! - Ich kann nicht raus.
N�rrische Alte! Danke sch�n.
Also passt auf! Ich mache mir gro�e Sorgen wegen Toni.
Ich m�chte...
Im Endkampf stehen Toni Erlbacher und Matteo Senona.
Matteo Senona hat den n�chsten Schuss.
Fertig? Fertig.
Verdammt! Vorbei!
Oh...
Matteo Senona hat vorbeigeschossen. Er scheidet aus.
Damit ist Toni Erlbacher... Halt!
Ich will mir meinen Titel richtig verdienen.
Bravo, Toni!
Damit hei�t auch in diesem Jahr unser Sch�tzenk�nig Toni Erlbacher!
Matteo hat's mir nicht leicht gemacht.
Bravo, Toni! Bravo!
Lass das! Matteo h�tte den Sieg viel mehr verdient.
Aber Tonio hat gesiegt. Ein Tanz! Nicht mehr.
Ich will nicht, dass die Geschichte von vorn anf�ngt!
Blasmusik
Matteo, wo bleibst du?
Soll ich zusehen, wie Toni mit ihr tanzt? Er nimmt mir alles.
Das war immer so. Du bist eben ein Feigling.
Du wei�t, dass das nicht stimmt. Dann tu etwas!
W�re ich ein Mann, ich w�rde... Tonis Hut. Er hat ihn verloren.
Matteo, jetzt wei� ich, wie wir uns r�chen.
Blasmusik
Wer ist das h�bsche M�dchen, mit dem Toni tanzt?
Eine Italienerin. Ihre Mutter f�hrt die Grenzsch�nke.
Voriges Jahr tanzte er den K�nigstanz noch mit Ihnen.
Das hat sich eben ge�ndert.
Entschuldigen Sie meine Frau. Die tritt immer ins Fettn�pfchen.
Ist es erlaubt, Andrea? Ja, setz dich.
Hast du die Niederlage verschmerzt? Das macht mir nichts aus.
Der entgangene Kuss wurmt mich. N�chstes Jahr.
Das dauert mir zu lange. Wie w�r's mit einem Tanz als Trostpflaster?
Ach geh! Tanz mit ihm, Andrea.
Sonst bricht ihm noch das Herz. Es ist angeknackst.
Aber sie nimmt mich nicht ernst. Also komm, Vinzenz!
Blasmusik
Vinzenz ist doch auch nicht ohne, Herr F�rster.
Er ist auch eine gute Partie. Reden Sie doch mal von was anderem!
Wie lange bleiben Sie noch? 3 oder 4 Wochen.
Vielleicht auch 5. Die Nachsaison ist ja billiger.
Ich wusste, dass wir tanzen werden. Es war nicht einfach.
Ja, Matteo ist ein toller Bursche. Du Hexe!
Willst du mich eifers�chtig machen? Vielleicht.
Ich lass dich keinem anderen. Mama glaubt dir das nicht.
Ich beweise es dir.
Jetzt alle!
Die Musik beginnt wieder zu spielen.
Gina!
Tonio, Mama ist sehr b�se auf dich. Gina, wir gehen nach Hause.
Was? Du bleibst doch bei mir? Ich muss Mama erst vers�hnen.
Komm morgen zu uns. Aber...
Gib mir einen Enzian. Was ist dir �ber die Leber gelaufen?
Nichts.
Endlich finde ich dich! Franzi, du?
Ist was passiert daheim? Ich muss dir was erz�hlen.
Dein Vater hat den ganzen Tag mit Liesl und dem Oberinspektor geredet.
Ach, deshalb lie� sich niemand sehen. Er will Liesl den Hof �berschreiben.
Das gibt's nicht. Morgen will er zum Notar gehen.
Er hat mich hinausgeschickt, damit ich's nicht h�re.
Aber ich habe gelauscht. Das hat er sich ja fein ausgedacht.
Aber die Rechnung hat er ohne mich gemacht.
Danke, Franzi. Magst du was trinken? Nein, wir m�ssen sparen.
Dein Vater spinnt. Ein Inspektor von der Wiener Elektrizit�t!
Was soll der auf unserem Hof? Und wenn er 10 Mal Oberinspektor ist.
Keine Sorge, Franzi. Der bekommt den Hof nie. Mein Recht nimmt mir keiner.
Sind die Wolters schon weg? Paula bringt Emil ins Bett.
Sie wollen morgen fr�h auf den Berg. H�lt der Berg das aus?
Tanzen kannst du besser als schie�en. Ja, wir w�ren ein sch�nes Paar.
Darf ich noch ein wenig st�ren? Du st�rst nicht.
Ich st�re nie. Ich bin �berhaupt nicht vorhanden.
Du musst dich eben bemerkbar machen. Wo ist eigentlich Matteo?
Vinzenz, ich muss dich sprechen. Ich habe heute keine Sprechstunde.
Mach keine Witze. Ich muss weg. Und wohin?
Das geht dich nichts an. Warum geht der Sch�tzenk�nig schon?
Das geht dich einen Dreck an! Toni!
Er soll nicht st�ndig spionieren. Du hast wohl kein reines Gewissen.
Doch, aber ich will es dir nicht sagen.
Lass mich in Ruhe, sonst kannst du was erleben.
Nimm dich zusammen, Toni. Gib Ruhe. Was willst du von mir?
War das n�tig? Er hat mir das Leben gerettet, und du beleidigst ihn so.
Misch dich nicht ein. Gute Nacht. Du kannst ja noch bleiben.
Ich komme schon mit.
Du gehst noch fort? Ich gehe noch mal durchs Revier.
Solo, du bleibst da. Du nimmst keinen Hund mit?
Doch, die Hexe. Solo ist nicht zuverl�ssig genug.
Es geht um Leute, die er kennt. Vater!
Schon gut. Ich muss ja nicht unbedingt an den Toni denken.
Schlaf sch�n, es wird bestimmt sp�t. Bitte sei vorsichtig.
Keine Sorge. Ich habe einen guten Freund bei mir.
Ein Schuss.
Also doch der Toni. H�nde hoch, Erlbacher!
Ein Schuss.
Er klopft.
Was willst du hier? Du, Coletta?
Ich wusste nicht, dass geschlossen ist. Kann ich Gina sprechen?
Sie ist nicht da. Das ist nicht wahr.
Vor 1 Stunde ist sie ins Italienische zu meiner Schwester. Da bleibt sie.
Warum hast du sie weggebracht? Sie soll nicht mit dir zusammen sein.
Hol sie zur�ck. Morgen geh�rt der Adlerhof mir. Dann ist alles anders.
Bitte hol Gina zur�ck. Wenn morgen alles anders ist...
Gut, bene.
Coletta, arrivederci. Addio.
Addio.
Jetzt kommt der 5-Minuten-Walzer!
Musik
Da sind ja Matteo und Wastl Gruber. He, ihr zwei!
Lass. Die haben einen Kanonenrausch. Sie haben ihren Kummer bet�ubt.
Gegen den Toni kommt halt keiner an.
Der Toni!
Was ist denn? Fr�ulein Andrea...
Was ist denn los? Ihr Vater.
Nicht aufregen, Vater. Es ist noch lange nichts bewiesen.
Poldi, setz dich! Deine Umherrennerei macht mich n�rrisch.
Im Haus ist nichts. Schau im Blockhaus nach.
Auf dem Heuboden ist nichts. Schau im Stall nach.
Du hast also nie etwas bemerkt?
Herr Oberinspektor, ich habe etwas gefunden.
Poldi! Ja, ja, ja.
Und wenn er gefl�chtet ist? Die Grenzen sind gesperrt.
Er kommt. Vinzenz hat gesagt, er wollte den Adler holen.
Er will ihn mir bringen. Das verstehe ich nicht.
Dann kann er den Mord doch gar nicht begangen haben.
Doch. Bevor er aufgestiegen ist. Ein Erlbacher begeht keinen Mord!
Vielleicht wollte er es nicht. Der F�rster hat ihn vielleicht �berrascht.
Franzi, bring mir was zu essen. Ich habe einen Mordshunger!
Ich habe das Hofgesetz erf�llt, Vater. Hier hast du ihn.
Was ist denn hier los?
Was ist denn hier los? Toni, da...
Wo kommt mein alter Stutzen her? Den haben wir doch in die Klamm geworfen.
Du wirst ihn dir wieder geholt haben. Was hei�t das?
Kann ich endlich erfahren, was das alles bedeutet?
Gestern Abend hat einer den F�rster Strobl erschossen.
Was? Ich verhafte dich wegen Mordes, Toni.
Ich habe es nicht getan!
Ich war auf dem Weg zur Grenzsch�nke. Da fielen die Sch�sse.
Wenn die Nicolini das behauptet, dann l�gt sie!
Zeugin Coletta Nicolini, treten Sie noch einmal vor.
Sie sagten, dass der Angeklagte zur fraglichen Zeit nicht bei Ihnen war.
Bleiben Sie bei dieser Aussage? Ja.
Die Zeugin ist voreingenommen. Sie hasst mich, will sich r�chen!
Die Verteidigung will die Glaubw�rdigkeit der Zeugin ersch�ttern
Daher beantrage ich ihre Vereidigung.
Wenn man sie schw�ren l�sst... Ruhig bleiben, Erlbacher.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft soll die Zeugin vereidigt werden.
Ruhe!
Zeugin, ich habe Sie schon �ber die Bedeutung des Eides belehrt.
Sie wissen: Eine Falschaussage wird mit schwerem Kerker bestraft.
Ja. Heben Sie die rechte Hand zum Schwur.
Ich spreche Ihnen die Eidesformel vor.
Sie schw�ren, dass Sie die Wahrheit gesagt und nichts verschwiegen haben.
Und dass Sie nichts hinzugef�gt haben.
Sprechen Sie mir nach: Ich schw�re es.
Ich schw�re es. So wahr mir Gott helfe.
Ich frage Sie nunmehr unter Eid, Frau Zeugin:
War der Angeklagte zum Zeitpunkt des Mordes an F�rster Strobl bei Ihnen?
Nein.
6 Jahre. Ich kann es nicht glauben. Sie hat einen Meineid geschworen.
6 Jahre h�lt Toni nicht aus. Was? Einen Meineid, sagte ich.
Mein Herr Schwiegersohn f�hrt endlich. Was Liesl nur an dem findet!
Er sagt: Das mit dem Toni schadet seiner Karriere.
So!
Sag nichts mehr von dem Hof.
Ich muss doch wissen, ob ich in Wien meine Pensionierung einreichen soll.
Blo� nicht. Ich will in Wien bleiben. Dann nehmen wir halt einen Verwalter.
Einen Fremden auf dem Adlerhof? Soll Poldi seine Laufbahn aufgeben?
Sag auch mal was! Ja, ja.
Liesl m�chte auch in Wien bleiben. Dann trifft es euch nicht schwer.
Ich habe meine Absicht ge�ndert. Der Hof geh�rt Toni. Gute Reise.
Das ist der Gewinn. Diesmal hat es sich gelohnt.
Dein Anteil, Coletta. Wenn sie mich mit dem Schmuck erwischt h�tten...
Das haben sie aber nicht. Salute, Matteo. Du bist ein toller Kerl.
Danke. Eine wie dich findet man auch nicht alle Tage.
Den Schwur h�tte so leicht keiner riskiert.
Jetzt hat er seine Strafe. Sie sollte noch l�nger sein.
Der dumme Schober denkt, ich war die ganze Zeit im Wirtsgarten.
Das hast du schlau gemacht. Luigi hat einen gro�en Posten Seide angeboten.
Warum nicht? Was wir nicht absetzen, lassen wir unten liegen.
Das Versteck finden die nie. Die Schn�ffler!
Wir ziehen es gro� auf, getarnt als Fuhrunternehmen. Ich kaufe einen Lkw.
Sehr gut. Ich habe Gina geschrieben. Sie kommt zur�ck.
Wann? So verliebt? Morgen oder �bermorgen.
Coletta... Was ist?
Ob sie mich noch mag, wenn sie es erf�hrt?
Ich wollte ihn nicht t�ten. Man sollte Toni f�r den Wilderer halten.
Davon darfst du ihr nie etwas sagen! Verstanden?
Andrea, wie geht's dir? Gr�� dich Vinzenz.
Entschuldige. Ich meine, wohin gehst du?
Zum Omnibus. Mein Onkel kommt. Dein Onkel Felix?
Er will noch einmal Ferien bei uns... bei mir machen.
Dann nimmt er mich mit in die Stadt. Willst du f�r immer fort?
Ja. Bald kommt der neue F�rster mit seiner Familie.Die brauchen das Haus.
Das lasse ich nicht zu. Was soll ich noch hier?
Dann habe ich keine Zeit mehr.
Dann sage ich es dir hier auf der Stra�e. Sei so gut und heirate mich.
Aber Vinzenz! Ich habe es wieder falsch gemacht.
Nein, du machst es schon richtig. Dann bist du mein Br�utigam?
Nimmst du mich als Braut? Sei mir nicht b�se, Vinzenz.
Du bist ein guter Kerl. Guter Kerl? Das kenne ich.
Also nicht. Ich habe dich wirklich gern.
Aber zum Heiraten geh�rt mehr. Na ja.
Wenn du in der Stadt Heimweh kriegst, dann komm.
In der "Goldenen Gans" hast du immer ein Zuhause. Bei mir... bei uns.
Vinzenz, ich danke dir. Der Bus hupt.
Es qu�lt mich, Onkel Felix. Ich d�rfte Toni nicht mehr lieben.
Ich d�rfte nicht an ihn glauben. Warum denn nicht?
Vater selbst hat ihn angeklagt.
Und wenn er sich geirrt hat? Vielleicht wurde dein Vater get�uscht.
Darf ich sachlich mit dir reden? Nat�rlich.
Ich habe mir die Akten kommen lassen. Das Urteil st�tzt sich auf 3 Indizien.
Und auf den Eid dieser Wirtin.
Erstes Indiz: der Hut. Toni sagt, er hat ihn auf dem Schie�platz verloren.
Beweisen l�sst es sich nicht, weil es niemand bemerkt hat.
Den Hut kennt jeder. Ein Adlerflaum ist etwas Seltenes.
Toni ist intelligent. Ausgerechnet den soll er am Tatort vergessen haben?
Als Visitenkarte? Das glaube ich nicht.
Indiz 2 ist das Gewehr. Ich sage dir: Es sollte gefunden werden.
Ein Mann wie Toni h�tte ein besseres Versteck gefunden.
Nat�rlich, aber... Moment. Indiz 3.
Die Mitteilung, die dein Vater hinterlassen hat.
Sie ist das am schwersten wiegende Indiz.
Aber es kann sein, dass er bewusst get�uscht wurde.
Glaubst du auch an Tonis Unschuld?
Hier hat ein primitives Gehirn einen Racheakt ausgebr�tet.
Toni hat einen erbitterten Feind. Ich glaube, ich wei�, wer das ist.
Ich dachte, Sie machen hier Urlaub. Die Katze l�sst das Mausen nicht.
Dass mich dieser Fall interessiert, werden Sie verstehen.
Ja. Aber ich muss Sie entt�uschen. Matteo hat ein einwandfreies Alibi.
Mit einwandfreien Alibis habe ich schon die merkw�rdigsten Dinge erlebt.
Herr Kriminalrat, Matteo sa� stockbetrunken im Wirtsgarten.
Meine Leute und ich haben ihn gesehen. Sie sind auf einer falschen Spur.
Telefon Entschuldigung.
Oberinspektor Schober.
Das ist ja unglaublich! Jawohl. Jawohl.
Jawohl, Herr Kommissar. Ich melde es sofort an alle Gendarmerie-Posten.
Toni Erlbacher ist geflohen.
Ihr habt Schie�befehl. Nat�rlich nur, wenn er sich wehrt.
Also los. Ihr beobachtet den Adlerhof und die Grenzsch�nke.
Da wird er nicht hingehen. Die Wirtin hat doch gegen ihn ausgesagt.
Ja, aber die Tochter ist wieder da. Verst�ndigt auch die Grenzer!
Bei dir an der Theke trank er nichts? Und bei meinem Vater auch nicht.
Aber wir hatten Aushilfskellnerinnen. Vielleicht haben die ihn bedient.
Kann ich mit denen reden? Freilich. Was wollen Sie herausfinden?
Wie kann ein gestandenes Mannsbild von ein paar Schluck Wein betrunken sein?
Coletta lacht. Was ist, Mama?
Es war gut, dass ich dich fortgeschickt habe.
Sonst h�tte man dich hineingezogen.
Vergiss diesen Toni. Ich bin jung, ich will leben.
Vielleicht habe ich ihn schon vergessen.
War es nicht aufmerksam von Matteo, dich mit diesem Geschenk zu begr��en?
Luigi wollte vor 2 Stunden hier sein. Er ist nie zuverl�ssig.
Ich mache mir Sorgen. Es ist so viel Polizei unterwegs.
Ich schaue, wo er bleibt. Bleib oben, Coletta. Ich mache das schon.
Endlich, Luigi. Wo bleibst du? Ich musste einen Umweg machen.
Zu viele Carabinieri unterwegs. Wo sind die Tr�ger?
Sie warten im Versteck. Du bist betrunken. Ich hole sie.
Das ist ein gerissener Bursche, aber ich bin ihm auf die Schliche gekommen.
Er sagt, er war sturzbetrunken.
Aber keine Kellnerin hat ihm nach dem Schie�en etwas zum Trinken gebracht.
Gesehen hat ihn auch keine. Vater hat ihn auch vermisst!
Da ist noch etwas. Zum Gewehr geh�rt ein gesticktes Futteral, sagt Vinzenz.
Das Gewehr hat die Polizei gefunden. Das Futteral nicht.
Ich muss es irgendwo aufst�bern. Und wenn es nicht mehr existiert?
Das wollen wir nicht hoffen.
Es k�nnte ein wichtiger Beweis f�r Tonis Unschuld sein.
Er ist �brigens abgehauen.
Was? Onkel Felix!
Leider. Hoffentlich pfuscht er mir nicht dazwischen.
Glaubst du, er kommt hierher? Wenn er unschuldig ist kommt er.
Ich gebe nicht nach, bis ich es bewiesen habe. Dann gnade ihm Gott.
Ihm und dieser... Coletta! Wie willst du das anstellen?
Das wei� ich noch nicht. Lass dich auch bei Gina nicht sehen.
Ich traue ihr nicht. Das musst du mir nicht sagen.
Ich war ein solches Rindvieh! Ruhe dich erst mal aus.
Du musst todm�de sein. Bei dem vielen Schnee, der oben schon gefallen ist.
Wenn es sein muss, dann kann man mehr, als man denkt.
Wusstest du von den H�hlen oben an der Grenze?
Sie ziehen sich durch den Berg bis ins Italienische.
Da sind alte Unterst�nde aus dem 1.Weltkrieg.
Aber die sind zugesch�ttet. Nicht mehr.
Coletta f�hrt die Z�llner an der Nase herum. Ich habe es heute erlebt.
Matteo war auch dabei.
Grazie, Coletta. Dein neuer Schwiegersohn?
Du musst dich nicht mit mir sch�men. Ich bin nicht mehr Forstarbeiter.
Mama sagt, du wirst Fuhrunternehmer. Ich biete dir mehr als so ein Bauer.
Sei nicht eifers�chtig. Es ist vorbei. Wirklich, Gina?
Bleib drin, da kommt jemand. Ach, du bist es.
Ist Toni bei dir? Er ist gefl�chtet und kommt sicher zu dir.
Andrea musst du nicht anl�gen. Toni!
Andrea! Es ist so furchtbar, was geschehen ist.
Aber ich war's nicht. Glaub mir. Das wei� ich.
Ich habe eine gute Nachricht. Geht rein, man kann euch sehen!
Ja, die Gendarmen suchen dich. Ja, komm.
Pass auf. Falls jemand kommt, dann...
Er verd�chtigt auch Matteo? Onkel Felix kann ihn �berf�hren.
Matteo ist Schmuggler. Da ist ein Stollen unter der Grenzsch�nke.
Der Keller f�hrt hinein. Ich muss deinen Onkel sprechen.
Er wollte zu Matteos H�tte. Gehen wir zu ihm.
Toni, ich habe Angst. Die Gendarmen haben Schie�befehl, sagt Onkel Felix.
Wenn dir etwas passiert... Andrea! Ich habe dir wehgetan.
Und du... Sprich nicht davon.
Ich musste immer daran denken. Die N�chte sind lang in der Zelle.
Toni!
Jetzt wei� ich, dass ich immer nur dich lieb gehabt habe.
Verschwinde, Toni! Gendarmen! Sag deinem Onkel Bescheid.
Ich verstecke mich im Unterstand. Der Eingang ist am Felssteig.
Ist er weg? Schon ums Eck.
Habt ihr den Erlbacher Toni gesehen? Der ist doch im Gef�ngnis.
Er ist ausgebrochen. Gib ihm keine Unterkunft, das ist strafbar.
Gr�� Gott. Schon recht.
Ich laufe zu Matteos H�tte.
Musik
Da geht's ja lustig her! Wastl, trink einen mit uns.
Er ist mein Gast. Wir feiern Verlobung.
Gratuliere. Das wird der Toni nicht gerne h�ren.
Was geht ihn das an? Er ist ausgebrochen. Sie suchen ihn.
So ein Dummkopf. Sie werden ihn wieder fangen.
Er h�tte nicht so etwas Schlimmes tun d�rfen. Komm, wir tanzen!
Brauchen Sie noch mehr Beweise? Wo haben Sie das gefunden?
Bei Ihrem "einwandfreien Alibi". Unter Matteos Dielenbrettern.
Dann haben Sie recht. Wer das Futteral hat, der hatte auch das Gewehr.
Dazu die Wilderer-Maske und die Kassette mit dem vielen Geld.
Er hat mich an der Nase herumgef�hrt mit seinem angeblichen Rausch!
Ich habe noch mehr gefunden. Was halten Sie davon?
Daraus werde ich nicht schlau. Ich fordere einen Spezialisten an.
Vermutlich zeigt diese Skizze unterirdische Stollen.
Wahrscheinlich alte Unterst�nde aus dem 1.Weltkrieg.
Sie f�hren wohl von der italienischen zur �sterreichischen Seite.
Deshalb erwischen wir nie Schmuggler! Rufen Sie meine Dienststelle an.
Dienstruf 319. Kommissar Reinthaler soll herkommen.
Lassen Sie Matteo Senona verhaften. Zu Befehl. Jawohl, Herr Kriminalrat.
Man kann uns nichts beweisen. Du Narr! Und Gina?
Was tut sie, wenn sie die Wahrheit erf�hrt?
Stimmt. Wir gehen �ber die Grenze. Wenn sie ihn haben, kommen wir zur�ck.
Machen wir uns nicht verd�chtig? Wer kann etwas dagegen sagen?
Ich stelle Ginas Br�utigam meinen Verwandten vor.
Das ist so in Italien. Gut, wir gehen.
Ich hole meine Sachen aus der H�tte. Was mache ich mit meinen G�sten?
Schick sie fort. Dir wird schon ein Grund einfallen.
Gut, Luigi wird mir helfen. Beeile dich.
Onkel Felix!
Onkel Felix!
Onkel Fe...
Wo sind meine Sachen? Ich wei� es nicht.
Warum du in meiner H�tte bist, wei�t du wohl auch nicht.
Du... Begehe nicht noch einen Mord!
Du wei�t es also! Motorenger�usch
So ist das! Du kommst mit auf die Familienreise nach Italien.
Lass mich los!
Du kommst mit! Lass los, du tust mir weh!
War das nicht...? Freilich!
Wer war dabei? Egal. Er will zur Grenze rauf!
Coletta, soll ich nicht... Mach schon. Avanti!
Mama, was hast du? Wo bleibt nur Matteo?
Wir gehen zu Tante Giudita. Warum so pl�tzlich? Hast du Angst?
Du glaubst, Toni wird mir etwas tun, weil ich mit Matteo...
Ich erkl�re es dir sp�ter. Wir gehen vor, Matteo wird nachkommen. Avanti!
Da ist auch abgeschlossen. Ich versuche es durch die K�che.
Bleibt hier. Schie�t nur in Notwehr.
Wenn du schreist, bringe ich dich um. Was hast du mit mir vor?
Kleiner Ausflug nach Italien. Los!
Madonna! Was hat dieser Dummkopf Luigi blo� gemacht?
Jammere nicht, hilf! Wir versuchen es noch mal.
Nicht schieben, Gina. Ziehen!
Gott sei Dank. Schnell, nimm!
Toni! Wolltest du abhauen, Coletta?
Lass uns gehen, du... Nein!
Ich will meinen ehrlichen Namen wiederhaben.
Du widerrufst deinen Meineid! Du kommst hier nicht heraus.
Du hast einen Meineid geschworen? Wusstest du das etwa nicht?
Sie hat es nicht gewusst. Dann ist Toni unschuldig!
Warum hast du das getan, Mama? Ich wollte dich nicht verlieren.
Du geh�rst zu mir und Matteo. Man sagte mir, du bist ein M�rder.
Wenn du mich wirklich lieben w�rdest, h�ttest du an mich geglaubt.
Zu sp�t. Ich wei�, zu wem ich geh�re.
Mach dich nicht klein vor ihm. Lass uns vorbei. Mach den Weg frei!
Ihr bleibt. Ich �bergebe dich der Polizei.
Das wirst du nicht! Matteo!
Andrea!
Lass sie sofort los. Stehen bleiben!
Gina, Coletta, so lauft doch! Keine Bewegung!
Polizei! H�nde hoch, ihr seid verhaftet.
Wenn einer uns anr�hrt schie�e ich. Warum lauft ihr nicht?
Sie sind kl�ger als du. Gib auf.
Ein Schuss.
Gina! Gina! Gina!
H�r mich doch! Du darfst nicht sterben!
Du darfst nicht sterben!
Du darfst nicht sterben!
Sie ist tot.
Sie ist...
Addio, Bambina. Addio.
Bitte, mein Herr.
Untertitel: Raimund Mehrwald / Peter Endres
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