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(Autohupe)
(Romantische Instrumentalmusik)
(Mädchen stöhnt)
In 12 Minuten beginnt das Rennen. Ich hatte ja keine Ahnung, dass...
KENNY: Entspann dich! MARY ANN: Loslassen!
(Steve schreit)
- Was machst du da mit meiner Freundin? - Deiner Freundin?
Ich dachte, sie ist meine Freundin. Kein Wunder, dass du so komisch warst.
- Raus! - Du hast einen guten Geschmack.
Raus!
Wiedersehen.
Ich muss mich umziehen. Dauert nicht lange.
- Wer war das? - Das war Kenny, mein Manager.
MARY ANN: Dein Manager!
Als ich hier reinkam, hat er mich sofort begrabscht und geküsst.
STEVE: Keine Sorge wegen ihm. Der ist harmlos.
Ja. Für jemanden, der 1,90 m groß ist und Karate kann.
Wie kannst du so einen Kerl als Manager haben?
Wir kennen uns schon ewig. Seit unserer Kindheit.
Wir hatten beide nie viel. Aber das, was er hatte, haben wir geteilt.
Jetzt arbeitet er für mich. Er kümmert sich ums Geschäftliche
und um all meine Geldangelegenheiten.
Du lässt ihn dein Geld verwalten?
Wieso nicht? Ich lebe gern gefährlich.
- Auch in Bezug auf Frauen? - In Bezug auf alles.
Ich werde dir das Steuer überlassen, Liebling.
(Fragender Ausruf von Steve)
- Ich wollte nur sehen, ob es dieselbe ist. - Es ist dieselbe.
Die Fahrer treffen sich in 8 Minuten.
- Sie werden zu spät kommen. - In 8 Min. Oh nein!
- Sie hätte 10 Min. Zeit gehabt. - Wirklich gut gemacht.
Neue Rennbahn, neues Mädchen. Du weißt, wie man sie rumkriegt, was?
Wir haben uns zufällig kennen gelernt. Ich bin ihr nachgelaufen.
(Schwungvoller Rock'n'Roll der 60er Jahre)
ANSAGER: Hallo, Motorsportfans,
willkommen auf dem Charlotte Motor Speedway.
In Kürze wird er beginnen, der Charlotte 100,
bei dem der Gewinner $7.500 einstreichen wird.
An den Boxen summt es wie in einem Bienenschwarm. Letzte Hand wird...
Zurück zur Waschanlage.
- Wie geht's, Birdie? - Hallo, Stevie.
JUAN: Willst du einen Chip? STEVE: Nein, danke.
Schnurrt wie eine fette Katze.
Wird fahren wie ein geölter Blitz. Ich werd heute Spitze fahren.
- Ich wollte dir viel Glück wünschen. - Das tust du immer wieder, was?
- Viel Glück. - Ja. Dir auch.
ANSAGER: Machen Sie den Weg frei.
Denken Sie daran, alle außer den Mechanikern
müssen hinter der Boxenabgrenzung bleiben.
- Zeig's ihnen, Paul. - Mach sie fertig, Tiger.
ANSAGER: Das Wetter ist perfekt und die Strecke schnell.
Die Luft vibriert regelrecht von der Anspannung.
Meine Herren, starten Sie Ihre Motoren.
(Motoren springen an)
(Motoren heulen auf)
Du hast keine Chance.
Und los geht's, Fans.
Allen voran fährt im Moment
Miss Mary Ann Ashman als Miss Charlotte Speedway 100.
Alle Wagen sind während der Aufwärm- phase an ihren korrekten Positionen.
Man fährt anfangs nur ungefähr 120 km/h,
damit die Wagen warm gefahren werden
und die Fahrer Gelegenheit haben, eventuelle Probleme zu entdecken.
Ein letztes Winken von Miss Charlotte 100.
Der Tempo-Wagen verlässt die Bahn.
Da kommen sie aus der hinteren Kurve die Hauptgerade herunter.
Und da ist die grüne Flagge! Das Rennen hat begonnen!
(Menge jubelt und klatscht)
ANSAGER: Nr. 42 auf der 3. Position.
Um den 1. und den 2. Platz wird noch gekämpft.
Nr. 21 liegt in Führung: Cale Yarborough.
An 2. Stelle Wagen Nr. 42: Tiny Lund.
An 3. Stelle Wagen Nr. 17.
Steve Grayson in Wagen Nr. 6 jetzt an 4. Stelle.
Ihm direkt auf den Fersen auf Platz Nr. 5 ist Paul Dado in Wagen Nr. 43.
Noch kämpfen 3 Fahrer um den 1. Platz.
Wagen Nr. 17 wird langsamer.
Und da kommt Grayson und übernimmt Platz 3.
Paul Dado beschleunigt und landet auf Platz 4.
(Schwirrendes Motorengeräusch)
ANSAGER: Wagen Nr. 21 fährt mit überhitztem Motor die Boxen an.
Grayson auf dem 2. Platz und Paul Dado auf dem 3.
(Schwirrendes Motorengeräusch)
ANSAGER: Sehen Sie! Tiny Lund fällt von der 1. Position auf die 5. zurück.
ANSAGER: Jetzt kämpfen Grayson und Dado um den 1. Platz.
Dicht an dicht durchfahren sie die hintere Kurve.
Steve Grayson weiterhin an der Spitze.
(Mannschaft feuert ihn an)
Na los!
ANSAGER: Paul Dado in Wagen Nr. 43
rückt Steve Grayson auf die Pelle, der in Wagen Nr. 6 an der Spitze fährt.
ANSAGER: Sie fahren Seite an Seite! Seit 36 Runden schon.
Dado zieht rüber und will die Führung übernehmen!
Wagen Nr. 76 schleudert nach innen aus der Bahn und reißt Wagen Nr. 80 mit.
Beide Fahrer sind unverletzt.
Paul Dado weiterhin an der Spitze. Grayson weiter auf Platz 2.
Grayson bleibt ihm dicht auf den Fersen.
Da kommen sie an der Tribüne vorbei.
Grayson gibt Gas.
An der Innenseite entlang. Sie fahren nebeneinander her.
ANSAGER: Dicht an dicht.
Jetzt geht's um die Wurst.
Grayson überholt Wagen Nr. 6.
(Reifen quietschen)
ANSAGER: Paul Dado versucht, Zeit gutzumachen.
Paul Dado in Wagen Nr. 43.
Und da kommt Dado. Sehen Sie nur, wie der Junge fährt!
Er schließt schnell zu dem Mann an der Spitze auf.
Hinter der Kurve gelingt es Dado, die Lücke zu schließen.
Er berührt fast die Stoßstange des führenden Wagens.
Mach schon, Stevie.
Jetzt fahren sie Seite an Seite. Das gibt ein Duell um den 1. Platz.
Wie lange werden sie das durchhalten?
(Mannschaft feuert ihn fieberhaft an)
Das geht jetzt seit vielen Runden so.
Dado fährt an der Außenseite vorbei. Grayson holt sofort wieder auf.
Beide Fahrer beweisen fahrtechnisch großes Geschick.
Mit Grayson in Führung kommen sie aus der hinteren Kurve.
Wagen Nr. 19 verliert in der 4. Kurve die Kontrolle.
Und hier kommt der führende Wagen die Zielgerade entlang.
Die weiße Flagge wird gezeigt.
Noch 1 Runde ist zu fahren!
Paul Dado sieht die Flagge und fährt wie der Teufel.
Die beiden werden sich bis zum Ende einen Kampf liefern.
Birdie, sieh nur, seine Reifen!
ANSAGER: Die Reifen von Wagen Nr. 6 haben angefangen zu qualmen.
Das könnte für Steve Grayson das Ende bedeuten. Seine Reifen.
Er hinterlässt Gummi auf der ganzen Strecke.
Wagen Nr. 43 ist ihm auf den Fersen. Wagen Nr. 6 qualmt immer stärker.
Vor der Tribüne jetzt die schwarz-weiß karierte Flagge!
Und Steve Grayson hat gewonnen!
(Jubel und Applaus)
(Reifen quietschen)
Mann, der hätte fast seine Karre zerbeult.
Das war knapp. Dachte schon, das überlebt der nicht!
Ich hab zu sämtlichen Heiligen gebetet. Ein paar hab ich sogar noch erfunden.
ANSAGER: Sieht so aus, als wäre ihm nichts passiert.
Was für ein Spitzen-Rennen! Besser kann's gar nicht werden.
Und hier nun die 3, die als Erste über die Ziellinie kamen:
Grayson auf Platz 1 in Wagen Nr. 6. 2. ist Paul Dado in Wagen Nr. 43.
An 3. Stelle Wagen Nr. 3.
- Du hast mich ganz schön erschreckt. - Bist du ok?
Ich überlege noch. Scheint noch alles dran zu sein.
PAUL: Diesen Sieg hast du wirklich nicht verdient.
Du hast dich übernommen und deine Reifen zu Schrott gefahren.
Du hättest disqualifiziert werden müssen.
Sag das der Rennleitung erst, wenn ich meine Kohle habe, sonst machen die das.
ANSAGER: Und hier auf dem Siegerpodest
wartet jetzt Miss Charlotte 100 Mary Ann Ashman
auf Steve Grayson,
zusammen mit Hunter McCabe, der den Preis überreichen wird.
Ich begrüße den Sieger des Charlotte 100, Mr. Steve Grayson.
Das ist Mary Ann Ashman,
unsere wunderschöne Miss Charlotte Speedway 100.
- Wie geht's? - Mr. Grayson.
Mary Ann wird Ihnen die Siegertrophäe überreichen.
Vielen Dank.
Ich hoffe, Sie haben nichts gegen einen Kuss einzuwenden. Nur für die Zeitungen.
Nein, gar nicht, wenn Sie nichts dagegen haben.
Na ja, wenn's für die Zeitungen ist.
(Raunen der Menge)
Und falls die Zeitungsleute das nicht gleich beim 1. Mal draufgekriegt haben...
STEVE: (Auf Band) Herein.
(Steve spricht weiterhin von Band)
Hallo?
Oh, Mann!
Ist jemand da?
- Hallo? - Hier ist Susan. Er hat wieder gewonnen.
$7.700 plus der Rundenbonus.
Na, wenn das nicht interessant ist!
- Das summiert sich ganz schön, was? - Ja. Wieder der 1. Platz.
- Er fährt 'nen heißen Reifen. - 'nen heißen Reifen? Was soll das heißen?
Rennbahn-Jargon, den ich aufgeschnappt habe.
Sie sind nicht dort, um solche Sachen aufzuschnappen.
Ja, Sir.
Geben Sie mir Ihre Telefonnummer, falls ich Sie erreichen muss.
Das kann ich nicht. Ich rufe von ihrem Wohnwagen aus an.
Von ihrem Wohnwagen? Was ist, wenn die Sie dort finden?
Die wären sicher begeistert.
KENNY: Stevie, ich hab eine Idee.
STEVE: Eine gute oder eine schlechte? SUSAN: Ich rufe morgen wieder an.
Du solltest dich hinlegen und mal gründlich ausschlafen.
Ich bin tatsächlich ein bisschen müde.
(Kenny stammelt zögernd)
Andererseits
solltest du vielleicht lieber an der frischen Luft bleiben.
Das ist genau das, was ich brauche. Viel frische Luft.
- Hallo! - Hallo.
Hallo.
- Wiedersehen. - He! Ich hab sie zuerst gesehen.
- Wiedersehen. - Wieso soll ich gehen? Ich bin über 21.
Das bezweifle ich manchmal.
- Wo kommen Sie denn her? - Ich hab geklingelt.
Jemand hat "Herein" gesagt, also bin ich reingekommen.
SUSAN: Das war ein tolles Rennen heute. STEVE: Danke.
Seit 20 Rennen sind Sie unter den Gewinnern.
So ungefähr. Sie sind doch aber nicht hier, um über Rennen zu reden.
(Schlüsselgeräusch im Schloss)
(Seufzt)
Er hat doch wohl nicht...
- Oh, nein. - Überrascht?
Moment. Ich weiß, was Sie denken. Aber das war ganz allein seine Idee.
SUSAN: Aha. STEVE: Sie müssen mir glauben.
Das tu ich ja.
- Manchmal wirkt er wie ein 5-Jähriger. - Machen Sie die Tür auf.
Klar, und dann können Sie einfach gehen. Ich hab hier irgendwo...
Ich hab hier irgendwo einen Schlüssel.
STEVE: Er ist in meiner anderen Hose.
Warten Sie hier. Ich bin gleich wieder da.
Sehen Sie? Ich wusste, dass ich noch einen habe.
Ich schließ die Tür auf, dann können Sie einfach...
Weg.
Buh!
(Rock'n'Roll der 60er Jahre)
Ok. Gruppiert euch bitte alle neu.
Und jetzt zur Unterhaltung hier im "Hangout".
Ihr kennt alle die Regeln.
Wenn ich euch anleuchte, müsst ihr aufstehen und irgendetwas darbieten.
(Menge stöhnt)
Wenn ihr das nicht tut, machen wir etwas mit euch.
Ich komme zum Schluss dran,
da mich keiner überbieten kann.
(Hupe)
Schon gut, schon gut. Ich hab's kapiert.
- Du bist dran! - Nein, Moment mal.
Ich will aber nicht... Moment mal.
Ok, na schön.
(Singt schwungvollen Rock'n'Roll-Song)
(Singt schwungvollen Song weiter)
(Band spielt peppige Instrumentalmusik)
- Ein Mann wird in Ihr Leben treten. - Wird er auch wieder verschwinden?
Nein, er wird nicht aus dem Fenster steigen wie gewisse andere Leute.
Nein, er verschwindet nicht.
Er starrt in die Kristallkugel und überlegt, was er als Nächstes sagen soll.
Wie wär's mit "Lebewohl"?
Das ist zu altmodisch. Haben Sie keine Fantasie, Miss...?
Konzentrieren Sie sich.
Behalten Sie die Uhr im Auge.
Sehen Sie auf die Uhr.
Ihre Augenlider werden bleischwer.
Jedes Ihrer Augenlider wiegt 1 kg.
Sie wollen mir Ihren Namen sagen.
STEVE: Wie heißen Sie? SUSAN: Das wird langsam lächerlich.
Sie lassen sich nicht auf mich ein. Fangen wir nochmal mit der Uhr an.
Sehen Sie auf die Uhr.
- Na, dann prost. - Moment.
- Wann sehen wir uns wieder? - Befragen Sie doch Ihren Kristallhelm.
(Band spielt lebhafte Musik)
Kenny, möchten Sie mir nicht bei einem meiner Tricks assistieren?
Nein. Ich hab meine eigenen Tricks.
BLONDINE: Du bist ja so süß.
Dauert nur 1 Minute.
Meiner auch.
(Lebhafte Musik wird lauter)
Willst du auch den ganzen Senf mitgehen lassen, Kumpel?
- "Auch"? - Du hast schon 6 Hotdogs gegessen.
6 Hotdogs?
Die waren auch echt super. Hier, bitte.
ELLIE: Essen!
Das riecht aber gut.
Ich hab ja solchen Hunger.
Ich hab noch mehr Hunger.
Wo hast du die her?
Ich hab sie mir vom Koch geborgt, als er gerade weggeguckt hat.
ELLIE: 6 Hotdogs,
Kartoffelchips,
Krautsalat, 3 Cola,
1 Diät-Cola.
6 Hotdogs kosten $1.50.
Das sind die extragroßen, Paps.
6 extragroße Hotdogs.
Das macht $1.90.
ABEL: Wir wollen ja nicht betrügen. ELLIE: Nein, Paps.
ABEL: Ich rechne das jetzt zusammen. STEVE: Du hast den Senf vergessen.
- Hallo, Mr. Grayson. - Hi, Abel.
Tatsächlich.
Das Glas ist etwas weniger als halb voll.
Ich würde da 13,5 Cent veranschlagen.
Ich hab Sie fahren sehen, Mr. Grayson. Sie haben ausgesehen wie Jack, der Bär.
Erinnert mich an die Zeit, als ich selbst gefahren bin.
Sobald mein Bein geheilt ist, bin ich wieder dabei.
Lassen Sie das lieber. Ich hab schon genug Konkurrenz.
Ach, kommen Sie.
Ellie, mein Schatz, bring das bitte dem Koch.
Ist schon erledigt.
Mr. Grayson, Sie hätten das nicht bezahlen sollen.
Aber da Sie es jetzt schon mal getan haben, gebe ich Ihnen das.
Was ist das?
Ein Schuldschein über $4,32
plus 6% Zinsen.
Das ist für das ganze Essen, den Senf und die Diät-Cola.
STEVE: Na schön. ELLIE: Gut, dann können wir jetzt essen.
Entschuldigen Sie mich.
STEVE: Sie haben da eine Menge hungriger Kinder.
ABEL: Desletzt läuft's nicht besonders gut.
Ich seh zu, dass sie zu essen und ein Dach über dem Kopf haben.
Setzen wir uns doch.
Der Wagen springt nicht mehr an, also wohnen wir darin.
- Unser Motto: "Mach das Beste draus". - Das machen Sie wirklich gut.
Vielleicht werden Sie Mutter des Jahres.
- Meinen Sie? - Klar.
Mr. Grayson.
Das hätten Sie nicht tun sollen.
Aber es ist schön, dass Sie es getan haben, wegen der Mädchen.
Ich sag Ihnen was. Ich schreibe Ihnen einen Schuldschein über $60.
Mal sehen...
"Ich schulde Ihnen $60 plus 8% Zinsen."
- 8%? - Cash ist teurer.
ELLIE: Mr. Grayson? STEVE: Steve.
ELLIE: Mr. Steve? ABEL: Ellie möchte mit Ihnen sprechen.
ELLIE: Bleiben Sie zum Abendessen?
Und hopp!
Ich geb Ihnen das meiste von meinem Hotdog.
Nicht nötig. Einmal beißen reicht.
Zum Nachtisch gibt es einen Lutscher.
Ich hab noch einen halben versteckt. Da kann jeder mal dran lecken.
Das ist das beste Hotdog, das ich je gegessen habe.
Ich breche ungern so überstürzt auf, aber ich esse keinen Nachtisch.
Du darfst an meiner Stelle lecken, ok?
- Wiedersehen. - Wiedersehen.
Wiedersehen, ihr alle.
- Wie heißen Sie? - Ach, nein. Ich doch nicht.
- Oh, doch. - Oh, nein.
Kommen Sie schon. Regeln sind Regeln.
Gehen Sie schon und singen Sie.
(Singt ein eingängiges Lied)
(Eingängiges Lied dauert an)
Wunderbar, einfach wunderbar.
Sehen Sie, wozu Sie in der Lage sind? Ok, dann wollen wir weitertanzen.
Sucht euch Tanzpartner und dann lasst sie einfach stehen.
BIRDIE: Legt los.
(Lebhafte Instrumentalmusik)
- Sie waren gut. - Danke.
Während wir tanzen, könnten wir uns ein Duett überlegen.
Nein, tut mir Leid. Es wartet jemand auf mich.
Wer?
- Entschuldigen Sie mich. - Er!
- Paul? - Ja, Paul.
Wiedersehen.
Das ist das 1. Mal in diesem Jahr, dass Dado dir zuvorgekommen ist.
Er ist noch nicht am Ziel angelangt. Draußen steht doch dieser alte Kombi.
Der von Esterlake? An dem hab ich heute 2 Stunden lang rumgeschraubt.
Die sollten eine Stehlampe draus machen.
- So schlimm? - Noch schlimmer.
Wo ist Kenny?
Er hat so eine ganz Nette in den Wohnwagen geschleppt.
Das kitzelt, du Dussel.
Ja, aber es stimmt doch einfach alles: der Abend, die Stimmung, das Mädchen.
Und, oh, was für ein Mädchen.
Oh!
Vor allem das Mädchen.
Sie ist wie Mondlicht,
wie Quecksilber,
sie ist strahlend und schön und vor allem begehrenswert.
Ich sollte jetzt besser gehen. Es ist schon spät.
(Stammelt und fummelt herum)
Aber es ist doch erst halb 11.
(Uhr tickt)
Da.
(Blondine seufzt)
Ich sollte besser gehen. Du hast doch nichts dagegen?
Natürlich nicht.
Ich würde gar nicht wollen, dass du hier bleibst,
es sei denn, du willst das auch selbst.
Es muss deine eigene freie Entscheidung sein.
Du bist wirklich sehr nett.
Die meisten wären nicht so rücksichtsvoll. Sonst lassen die mich nie kampflos gehen.
Ich hätte nie gedacht, dass du so...
(Band spielt Schreie wilder Tiere ab)
Was war denn das?
Keine Ahnung. Wir sollten das Radio einschalten. Dann werden wir es erfahren.
MANN: (Von Band) Dies ist eine offizielle Warnmeldung.
Achtung! Alle wilden Tiere sind aus dem Zoo ausgebrochen.
(Blondine stöhnt angstvoll)
MANN: (Von Band) Sie streifen durch die Straßen.
Bleiben Sie, wo Sie sind!
Na dann, gute Nacht.
- Gute Nacht? - Ja, ich dachte, du wolltest gehen.
- Jetzt doch nicht. - Musst du nicht nach Hause?
Kann ich nicht hier bleiben?
- Ist das deine freie Entscheidung? - Oh, ja.
- Deine eigene, freie Entscheidung? - Ja.
(Band spielt Grunzen wilder Tiere ab)
(Kenny seufzt)
(Gebrüll)
Sieh nur!
Rette mich!
Du bist ja so stark. Bitte rette mich.
- Lass sie nicht rein. - Ich werd sie nicht reinlassen.
BLONDINE: Rette mich. Du kannst das.
BLONDINE: Lass sie nur nicht hier rein. KENNY: Nein, das werde ich nicht.
Tür zu! Lass die Tiere nicht rein!
- Welche Tiere? - Die, die aus dem Zoo ausgebrochen sind.
- Aus welchem Zoo? - Die wilden. Die gefährlichen.
- Hast du kein Radio gehört? - Radio?
- Ja, Radio. - Ach, du meinst deine Bandaufnahme.
Von allen gemeinen, fiesen Tricks ist das der gemeinste.
- Das ist einer seiner besseren. - Du machst mir alles kaputt.
Ich weiß.
- Wo ist mein Schal? Ich gehe. - Setz dich. Ich helf dir suchen.
- Du gehst doch gerade wieder, oder? - Nein.
- Ich muss ihn verlegt haben. - Nein, er ist hier drin.
BLONDINE: Wieso ist er da? STEVE: Da legt er sie immer rein.
- Das zahl ich dir heim! Warte nur! - Ok.
Komm, ich bring dich nach Hause. Es ist dunkel draußen.
- Eine Dame so allein... - Ich geh lieber allein.
(Dumpfer Schlag)
(Tür wird geöffnet)
STEVE: Guten Morgen, Ellie. ELLIE: Guten Morgen.
STEVE: Ich hab ein Geschenk für dich.
Sie müssen mir keine Geschenke geben. Ich mag Sie auch so.
Aber dieses Geschenk kannst du mit den anderen teilen.
- Ist es eine Puppe? - Nein.
- Ist es ein Hundebaby? - Es ist größer als ein Hundebaby.
- Das ist aber kleiner als ein Hundebaby. - Das, was dazugehört, ist größer.
(Hupe)
Gehört dir ganz allein.
- Der gehört mir? - Es muss ihn nur jemand für dich fahren.
Der ist wunderschön. Kann ich ihn meinem Paps geben? Er kann fahren.
Das ist eine tolle Idee.
ELLIE: Paps, Annie, Debbie! Ihr alle!
Seht nur, was Mr. Steve für uns gekauft hat.
So, mein Schatz. Kommt, Mädchen.
Und das sind genug Lebensmittel für einen ganzen Monat.
Willst du ihm keinen Schuldschein für das Auto ausstellen, Paps?
Natürlich, Ellie.
Aber ich bin gerade so aufgewühlt, dass ich gar nicht schreiben kann.
Mädchen, wollt ihr euch nicht bei Mr. Grayson und Mr. Donford bedanken?
MÄDCHEN: Danke. STEVE: Gern geschehen.
Annie, bedank du dich auch bei Mr. Grayson.
Danke.
ABEL: Ok, dann wollen wir uns den Wagen mal näher ansehen.
Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
- Wissen Sie was, Mr. Steve? - Was?
Ich wünschte, ich wäre groß genug, um Sie zu heiraten.
(Singt ein liebliches Lied)
(Singt weiter)
(Aufgeregte Rufe der Kinder)
ANSAGER: 1 der tollsten Rennen, das je auf diesem Speedway zu sehen war,
ist fast zu Ende.
Dem Gewinner winken $8.500 plus Extragelder.
Hier fährt gerade Steve Grayson in Wagen Nr. 6 in die 1. Kurve.
Ihm dicht auf den Fersen Paul Dado in Wagen Nr. 43.
Diese 2 sind schon das ganze Jahr unter den Gewinnern.
(Schwirrende Motorengeräusche)
ANSAGER: Sie kommen Seite an Seite aus der 4. Kurve.
Grayson hat nur einen kleinen Vorsprung.
Aus der Kurve heraus in die Gerade.
Und hier die weiße Flagge. Nur noch 1 Runde!
(Reifen quietschen)
ANSAGER: Er fährt an die Mauer und bleibt auf dem Kopf liegen!
Und hier die schwarz-weiß karierte Flagge! Steve Grayson hat gewonnen!
Er gewinnt damit fast $9.500!
Paul Dado in Wagen 43 wird 2.
Und auf dem 3. Platz Wagen Nr. 14.
Mr. Hepworth, er hat wieder gewonnen. Über $9.000.
Ist das wahr?
Bis jetzt hat er das meiste Geld von allen gewonnen.
Und Geld ist das, was uns interessiert.
Er verdient wirklich eine ganze Menge.
Gut.
Ich erhalte gern gute Nachrichten.
Wir bleiben in Verbindung. Wiederhören.
ANSAGER: Und jetzt zum Siegerpodest.
Mr. Steve Grayson, darf ich Ihnen gratulieren?
Sie sind der Gewinner des Charlotte Speedway 250.
Vielen Dank.
Gehört da nicht noch was dazu?
Aber natürlich.
(Rock'n'Roll der 60er Jahre)
LORI: Haben Sie schon gewählt?
Haben Sie schon gewählt?
Die Dame und ich möchten bitte ein Steak-Sandwich, rosa gebraten.
Steak-Sandwich, rosa gebraten.
Ohne Zwiebeln, bitte.
"Ohne Zwiebeln". Wie rücksichtsvoll.
Ofenkartoffel oder Pommes Frites?
Tomaten.
- Tomaten. - Ohne Salatsoße.
- Auf die Tomaten, meine ich. - Keine Soße, Tomaten.
Wie süß.
(Schnieft)
Was für eine Salatsoße hätten Sie gern?
- Was gibt es denn? - French, Thousand Island,
Roquefort, Öl und...
(Weint)
STEVE: Essig? LORI: Essig, genau.
Vielen Dank.
Ich nehme Roquefort.
Das kostet 35 Cent extra.
Schon gut. Sie kann so viel Roquefort haben, wie sie möchte.
Das ist wunderbar.
Die Extrakosten machen ihm nichts aus.
(Schnieft)
Mein Freund ist so arm, dass er sich keine Extras leisten kann.
LORI: All sein Geld geht für seine Ausbildung drauf.
Er muss noch 4 Jahre lang studieren,
dann erst ist er staatlich geprüfter Krankenpfleger.
Krankenpfleger?
Ja, Krankenpfleger.
Oh.
Ich bringe Ihnen dann Ihr Essen und den extra Roquefort.
Vielen Dank.
Probleme.
Ich glaube, sie liebt ihn. Mal sehen, was ich für sie tun kann.
FRAU: Die Hochzeit war wirklich 'ne Wucht.
Wiedersehen! Vielen Dank!
Alles, alles Gute!
Bringt aber den Anhänger wieder zurück!
(Alle jubeln)
(Schwungvolle Fassung des traditionellen Hochzeitmarschs)
- Ihr Brautstrauß. - Den haben Sie gefangen.
Und Sie wissen, was es bedeutet, wenn man den Brautstrauß fängt.
- Nur, wenn ihn die Braut wirft. - Ich hab nur ein wenig nachgeholfen.
Hey, Moment mal.
Das dürfen wir nicht zulassen.
Natürlich nicht, was auch immer Sie meinen.
Sehen Sie nur, wie die Blumen da hängen. Die sind im Koma.
- Was schlagen Sie vor, Herr Doktor? - Sie brauchen Wasser.
- Wo sollen wir Wasser herbekommen? - Ihnen fällt doch sicher etwas ein.
Ich wohne zu weit weg. Also gehen wir zu Ihnen.
- Da! Ich wusste, Ihnen fällt was ein. - Aber wir sollten uns daran halten.
Der alte "Lass uns eine Vase für die Blumen finden"-Trick.
Ich werd dir mit der Vase eins überbraten.
Wenn ich ein Mädchen wäre, hätt ich lieber die Masern als ihn im Haus.
- Mach mir ruhig alles kaputt. - Weißt du, was sie noch tun sollte?
Sie sollte mit all ihren Möbeln die Tür verbarrikadieren.
Aber, Miss, wenn Sie jemanden suchen, der sehr charmant ist
und der hervorragend Möbel verschieben kann, dann...
Sie ist weg.
FINANZAMT STEUERPRÜFUNG - 402-431
(Spannungsgeladene Instrumentalmusik)
- Wieso bin ich hierher bestellt worden? - Du hast in letzter Zeit viel Geld verdient.
Die lassen alle kommen, die mehr als eine bestimmte Summe verdienen.
Ach ja? Also, ich mach mir Sorgen.
Es gibt keinen Srund, sich Gorgen...
Sich Sorgen zu machen. Ihr Freund hat Recht.
Es ist nur eine Routine-Überprüfung.
(Spannungsgeladene Musik spielt weiter)
Danke.
Du hast doch meine Einkommenssteuer von jemand Verlässlichem machen lassen?
- Aber natürlich. - Was natürlich?
Ich habe deine Einkommenssteuer von jemand Verlässlichem machen lassen.
Du siehst mir direkt ins Gesicht. D.h., du lügst.
- Oh, Mann, hab ich Probleme. - Nein, hast du nicht.
- Wieso bin ich dann hier? - Vielleicht wollen sie dich kennen lernen.
- Ach komm, hör auf. - Weißt du was?
- Du hast Schiss. - Oh, ja.
Genau wie all die anderen, die hier sitzen.
Diese Steuerprüfer sind nette, warmherzige und freundliche Leute.
Danke, Mr. Hepworth.
(Seufzt verzweifelt)
Siehst du, wie locker der ist?
(Musik wird schneller)
Schon gut, Sir. Ist ja gut. Es wird alles wieder gut.
SEKRETÄRIN: Sie fühlen sich gleich besser.
Wir holen Ihnen etwas Wasser.
(Verspielte Instrumentalmusik)
(Singt lebhaftes patriotisches Lied)
(Singt weiter)
(Rhythmisches Schlagzeug)
(Lauter Ausruf)
(Singt lebhaftes Lied weiter)
HEPWORTH: Mr. Steven Grayson, bitte.
Ich bin Mr. Grayson. Und das ist Mr. Donford.
Mein Name ist Hepworth.
Mich brauchst du ja wohl nicht.
Folgen Sie mir, bitte.
(Instrumentale Militärmusik)
Nehmen Sie doch Platz, die Herren.
Möchten Sie irgendetwas? Zigarette, Zigarre, Limonade?
Einen Scotch ohne Eis und danach einen Gin.
Nein, danke, Sir. Wir möchten nichts.
Sie haben da eine interessante Einkommenssteuererklärung abgegeben.
Die hab ich gemacht.
- Sie haben die gemacht, Mr. Donford? - Ja, ganz alleine.
Meinen Glückwunsch, Mr. Donford.
Lassen Sie mich Ihnen die Hand schütteln.
Das ist die lächerlichste,
unmöglichste, verwirrendste, unorganisierteste Steuererklärung,
die ich in 30 Jahren gesehen habe.
- Ich hätte Lust, dich zu halbieren. - Dann hättest du 2 sehr kurze Freunde.
Witzig.
Sie haben da eine Menge Abzüge, für die ich gerne eine Erklärung hätte.
Unter "geschäftliche Unterhaltung":
Leihgebühr für ein Motorboot, $100 pro Tag,
und $200 pro Tag
- für Köder? - Köder?
Ja. Geschenke für die Mädchen.
HEPWORTH: Geschenke?
(Ausruf)
Ach, das sind für Sie Köder?
Ja, wir haben nicht viel geangelt. Aber es hat super funktioniert.
Nicht genehmigt.
"Wertminderung Stockcar."
"Mechaniker-Gehälter. Prämien und Anteile."
Das geht in Ordnung.
"Benzin, Reifen, Instandhaltungskosten."
Das ist auch in Ordnung.
(Ausruf)
$4.000 für verpuffte Luft?
Dem kann ich nicht folgen.
Ich auch nicht. Erklär das bitte mal.
KENNY: Wir haben an dieser Tankstelle angehalten,
um die Reifen zu überprüfen.
Aber Steve
fing eine Unterhaltung mit dem Tankstellenbesitzer an.
Der erzählte uns, wie hart die Zeiten für ihn seien.
Also haben wir ihm mit $4.000 unter die Arme gegriffen.
Er hat das Geld zum Schornstein hinausgejagt. Also dachte ich...
Verpuffte Luft für $4.000.
- Nicht genehmigt. - Richtig.
HEPWORTH: "Kombiwagen, Möbel, Wohnwagen,
"Blumen" etc.
Das führen Sie alles unter "wohltätige Zwecke" an.
- Sehr lobenswert. - Vielen Dank.
Beachten Sie den Sarkasmus.
Wenn es sich nicht um anerkannte Wohltätigkeitseinrichtungen handelt,
können wir diese Abzüge nicht genehmigen.
- Moment mal. - Vergiss es, Kenny.
- Wir haben das Geld aber ausgegeben! - Vergiss es. Bind dir deine Krawatte.
Unter "geschäftliche Abzüge"
führen Sie einen $22.000-Wohnwagen an,
der diverse mechanische und elektronische Geräte enthält,
parfümierte Langspielplatten
und seitenlange...
Lassen Sie's gut sein, Mr. Hepworth. Es macht keinen Sinn weiterzulesen.
Da sind uns viele Fehler unterlaufen.
- Diesbezüglich müssen wir etwas tun. - Da stimme ich Ihnen zu.
Und wie viel soll mich das Ganze kosten?
So um die $145.000.
$145.000?
Das ist schrecklich viel Geld.
Wenn Sie dem Arrangement zustimmen, das wir für Sie ausgearbeitet haben,
wird einer unserer Angestellten all Ihre Einkünfte einstreichen.
Sie erhalten strenge Auflagen, solange, bis Sie alles zurückgezahlt haben.
Und zwar bis auf den letzten Penny.
(Schwirrendes Motorengeräusch)
Plötzlich will er den Wagen morgens um 6 Uhr testen.
Und ich bin erst um 5 Uhr heimgekommen.
- Er nimmt ihn ganz schön her. - Jede Wette ist damit alles in Ordnung.
Du kennst doch Steve. Wenn er wütend ist und etwas...
- Ich wette $5, dass alles ok ist. - Die Wette gilt.
(Reifen quietschen)
Bring ihn zurück, Birdie.
- Irgendwas nicht ok? - Nein, läuft wie geschmiert.
Dann bis später, Jungs.
"Wie geschmiert" bedeutet, dass er außerordentlich gut läuft.
Her mit der Kohle.
Danke.
KENNY: (Ruft) Steve, ich hab ihn!
- Wen hast du? - Den Scheck vom letzten Rennen.
- Wie meinst du das? - Hier in meiner trickreichen Hand.
Mr. Hepworth schickt jemanden her, der das Geld abholen soll.
Ja, ich weiß, aber ich dachte, wir sollten es behalten.
- Nein. - Auf Dauer, meine ich.
Wir haben eine Abmachung getroffen und daran halten wir uns.
Steve, $7.500, falls wir mal irgendwelche notwendigen Luxusgüter brauchen.
Du bist kein ehrlicher Mensch.
- Das macht meinen Charme aus. - Gib mir den Scheck.
Der gehört uns nicht. Und jetzt steig ein.
Du machst einen Fehler. Man muss doch von was leben.
Du kannst doch nicht...
(Motor heult auf)
Hallo, Mr. Hepworth, ich wollte den Scheck abholen, aber er war weg.
Wir hatten eine Abmachung und ich habe ihm vertraut.
Das ist sehr enttäuschend.
Ich krieg den Scheck schon. Keine Sorge.
Aber das zeigt Ihnen, wie viel Mr. Graysons Wort wert ist.
(Langsame Instrumentalmusik)
Ich höre Musik. Von wo aus rufen Sie an?
Ich zahle Ihnen keine Spesen, um zu Tanzveranstaltungen zu gehen.
Ich weiß, Sir. Ich bin in seinem Trailer.
(Band spielt Grunzen wilder Tiere ab)
Das klingt nach wilden Tieren. Werden Sie angegriffen?
Noch nicht. Mr. Grayson ist nicht da.
Er hat alle möglichen seltsamen Sachen in seinem Wohnwagen.
Seltsame Sachen? Passen Sie bloß auf.
Oh, ja. Ich pass schon auf.
Und diesen Scheck kriege ich schon. Auf Wiederhören.
(Band spielt Schreie und Klagegeräusche wilder Tiere ab)
(Schreie wilder Tiere stoppen)
Das war ja wohl klar.
MANN: (Von Band) Schön entspannen.
Entspannen Sie jeden einzelnen Muskel Ihres Körpers.
Sie haben sich noch nie so gut gefühlt.
Sie möchten nicht nach Hause gehen.
Sie werden müde. Sehr müde.
Hallo. Nein, nicht bewegen.
Ich will Sie so in Erinnerung behalten, wie Sie gerade sind.
Den Scheck, bitte.
- Was haben Sie gesagt? - Sie sagte: "Den Scheck, bitte."
Ich versteh sie gut.
Wenn sie "Den Scheck, bitte" gesagt hat, heißt das...
- Denkst du, was ich denke? - Mein Name ist Susan Jacks.
Ich bin Finanzbeamtin.
Wunderbar. Einfach wunderbar.
Laut Mr. Hepworth haben Sie eine Abmachung getroffen.
Erinnere mich daran, dass ich ihm ein böses Dankesschreiben schicke.
KENNY: Lass mich. STEVE: Du hast schon genug angerichtet.
Aber du bist zu ehrlich für sie!
Ich komme wieder. Ich muss seinen Wagen waschen.
Hier ist der Scheck.
Danke.
Sie müssen das verstehen.
Sie schulden dem Staat eine ganze Menge Geld.
Wenn Sie das nicht schnellstens bezahlen, vermehren sich Ihre Schulden so stark,
dass Sie nie wieder solvent sein werden.
(Stammelt)
Ihnen ist der Ernst der Lage anscheinend nicht so recht bewusst.
- Dann lassen Sie uns darüber reden. - Ja.
SUSAN: Zum einen haben Sie den Betrag, der Ihnen zugestanden wurde.
Sie müssen verstehen, dass das nur eine kleine Summe sein kann.
Um die $145.000 zurückzuzahlen,
müssen wir so knapp wie möglich
kalkulieren.
Die Zinsen steigen.
D.h., je schneller Sie Ihre Schulden begleichen, desto besser.
Ich weiß, dass das...
(Leichtes Stammeln)
- eine Deile wauern wird. - Eine Weile dauern wird.
Eine Weile dauern wird. Also.
In so einem Fall muss man radikal vorgehen.
- Was Ihr "Taschengeld" betrifft... - Was immer Sie sagen.
Was Ihr...
Taschengeld.
Ihr Taschengeld.
Mr. Hepworth meinte, $100 würden genügen.
Mit $100 pro Tag komme ich gut über die Runden.
Nein. Es sind $100 die Woche.
$100 die Woche? Da geb ich ja mehr für Heftpflaster aus.
- Mehr wird es leider nicht geben. - Was tun Sie mir da an?
Nichts.
Ich arbeite für Mr. Hepworth. Ich mache nicht die Gesetze.
- Natürlich nicht. - Es ist nichts Persönliches.
- Ich tue nur, was man mir sagt. - Und Sie genießen es außerordentlich.
Wenn Sie mir nicht glauben, rufen Sie Mr. Hepworth an. Da steht das Telefon.
Ich weiß, wo das Telefon steht. Ich wohne hier.
Ansonsten haben wir uns ja wohl nichts zu sagen.
STEVE: Mit Ihnen bin ich noch nicht fertig. SUSAN: Auf Wiedersehen, Mr. Grayson.
Ist alles in Ordnung, Miss Jacks?
Konnten Sie mit Steve ein faires, großzügiges Taschengeld aushandeln?
Irgendeine Antwort muss es darauf doch geben.
Sie dürfen $50 pro Woche ausgeben.
Das war die falsche Antwort.
$50!
KENNY: Mann, das hast du ja toll hingekriegt!
Weißt du, wie viel Geld ich ausgeben darf?
Nein, aber bei mir sind es $100 die Woche.
Von $150 pro Woche können wir doch nicht leben!
Du musst nochmal mit ihr reden.
Diesen Eisblock würde ich nicht mal um etwas bitten, wenn...
- Wenn wir total pleite wären? - Ja.
Wir sind total pleite.
Was ist mit dem Geld, das du anlegen solltest?
Das müssten ein paar Tausend sein.
- Ich hatte Auslagen. - Und was noch?
- Geschenke. - Weiter.
(Telefon läutet)
Telefonate. Viele Telefonate.
Hallo?
- Donford? - Nein, ich bin gerade nicht da.
Ich weiß, dass du's bist. Hier ist Tillman.
(Ausruf)
Schön, dass du anrufst.
Nein, eher nicht. Dein Pferd hat wieder nicht gewonnen.
Und du solltest endlich mal zahlen. Ich werde dir nichts mehr stunden.
Mal sehen, ob es vielleicht am Samstag klappt.
Samstag ist deine letzte Gelegenheit.
(Meckerndes Lachen)
Wiederhören, Baby.
Baby?
(Jazzige Instrumentalmusik)
Wie war nochmal Miss Jacks Zimmernummer?
- 1210. - Ja, richtig!
- Ja? - Hallo, erinnern Sie sich? Ich bin Kenny.
Darf ich reinkommen?
Wunderschöne Rosen für ein wunderschönes Mädchen.
Na, dann legen Sie mal los.
Nein. Die Rosen gehören Ihnen. Ohne irgendwelche Hintergedanken.
Nein, danke. Behalten Sie sie. Gute Nacht.
Wir sollten uns mal unterhalten. Es geht um...
Sagen Sie Mr. Grayson,
dass ich nicht berechtigt bin, seine Abmachung mit dem Staat
in irgendeiner Weise zu ändern.
- Ich würde es auch sonst nicht tun. - Mr. Grayson hat mich nicht geschickt.
Mich schickt er auch nicht.
Er weiß gar nicht, dass ich hier bin.
Ich bin hier, weil ich ein gutes Wort für ihn einlegen will.
- Wie viel? - Er tut mir irgendwie Leid.
Und für wie viel tut er Ihnen Leid?
Für ungefähr $7.500.
Wenn Sie mir einfach den Scheck zurückgeben würden...
- Raus. - Bitte.
Geben Sie nicht ihm die Schuld. Geben Sie sie mir.
- Raus! - Bringen Sie mich nicht zur Tür.
Ich steig durchs Fenster.
- Darf ich es für Sie öffnen? - Sie sind sehr zuvorkommend.
Ich springe nie aus Fenstern, es sei denn, sie befinden sich im Erdgeschoss.
Feigling.
Auf Wiedersehen.
(Tür fällt zu)
(Türklingel)
Herein.
(Türklingel)
- Mr. Grayson? - Ja?
- Hier sind Ihre Blumen. - Vielen Dank.
Ihr Taschengeld beträgt dann noch $64,50.
Moment, ich dachte, ich bekomme $100.
SUSAN: Ich habe den Blumenladen angerufen.
Was hat das mit meinem Taschengeld zu tun?
Diese Blumen wurden auf Ihre Rechnung gesetzt. $35,50.
SUSAN: Und wenn man $35,50 von $100 abzieht,
erhält man $64,50.
Ich würde Ihnen nicht mal Blumen schicken,
- wenn Sie die Einzige auf Erden wären. - Ich geb Ihnen einen Tipp.
- Wenn Sie mich reinlegen wollen... - Was meinen Sie mit "reinlegen"?
- Sie wissen, was ich meine. - Nein, tu ich nicht.
Außerdem hab ich so langsam die Nase voll.
(Zischen)
Mein Abendessen!
(Krachen)
(Peppige Instrumentalmusik)
Nein, Steve unternimmt nie etwas, ohne erst meinen Rat einzuholen.
Ich überlasse nichts dem Zufall.
Erst analysiere ich den Wind,
dann schaue ich mir die Tageszeit an
und dann prüfe ich, wie steil die Rennbahn ist.
Dann schnappe ich mir Steve und wir unterhalten uns gründlich.
Ich sag ihm ganz genau, wie er fahren soll.
Nein, es ist kein Zufall, dass wir gewinnen.
Das ist so was Psychologisches.
Hör mal,
lass uns doch wohin gehen, wo wir ungestörter sind.
- Ich will mit Ihnen reden, Donford. - Das muss ein Missverständnis sein.
- So heiß ich nicht. - Oh, doch.
Wenn du bis Samstag die Kohle nicht hast, schlag ich dir den Schädel ein.
- Kapiert? - Ja.
Ich verstehe. Samstag.
Ellie, was willst du denn hier?
Sie wollten doch bestimmt nicht, dass wir aus dem Kombiwagen geworfen werden.
Wer hat euch denn aus dem Kombi geworfen?
Tut mir Leid, dass wir Sie so überfallen, Mr. Grayson.
- Was ist das für eine Geschichte? - Die haben uns das Auto abgenommen.
Ein fürchterlicher Schock.
Abgenommen? Das ist doch unmöglich.
Sie hatten da so einen Wisch. War alles ganz legal und so.
Ja, Paps?
Könntest du bitte deine Schwestern ins Bett bringen, Schätzchen?
STEVE: Da ist die Couch. ABEL: Ja, das ist gut.
STEVE: Das ist doch alles lächerlich.
Ich habe Kenny Bargeld gegeben, um den Kombi zu bezahlen.
ABEL: Das glaube ich Ihnen.
Dann ist das vielleicht doch nicht so lächerlich.
Ich hoffe, es macht Ihnen nichts aus, aber die Mädchen müssen ins Bett.
Was?
- Das Schlafzimmer ist da hinten. - Gut. Vielen Dank.
Ich geb dir nachher noch etwas Milch, mein Kleines.
ABEL: Verzeihung. STEVE: Sicher.
Wie ich sehe, haben wir Besuch.
- Verzeih, aber ich geh gleich ins Bett. - Halt. Das ist belegt.
Wieso hast du den Kombi nicht bar bezahlt?
- Ach, das. - Ja, das.
Nun...
(Telefon läutet)
Hallo?
(Gejammer und Schluchzer)
Lori, was ist denn los?
Unsere Möbel wurden wieder abgeholt.
Was hast du mit dem Geld gemacht, das für Loris Möbel gedacht war?
Ich such noch eine Ausrede für den Kombi.
Das ist nicht der Zeitpunkt für Witze. Ich möchte wissen... Lori, ganz ruhig.
Sei ehrlich. Was hast du mit all dem Geld gemacht?
Was mit dem Geld passiert ist? Ich bin überfallen worden.
Du siehst mir in die Augen, also lügst du wieder.
Gleich, Lori. Und jetzt raus damit!
(Lautes Weinen)
Nein, nicht du, Lori. Du!
Ich mag Pferde, aber ich liege immer daneben, was die Gewinner betrifft.
Und je mehr ich da wieder raus wollte, desto mehr ging von deinem Geld drauf.
Tut mir Leid, Steve.
Wo bist du jetzt, Lori?
Wir verbringen den Rest unserer Flitterwochen
bei seiner Mutter.
Ich kümmere mich darum. Mach dir keine Sorgen, Schatz.
Ich verdiene es nicht, "Schatz" genannt zu werden.
(Knallt Hörer auf)
- Gute Nacht, Mr. Grayson. - Gute Nacht.
(Telefon läutet)
Hallo.
Susan, Paul. Ich bin unten in der Lobby.
Ja, Paul, ich bin fertig. Ich bin gleich unten.
(Leises Singen)
Ich kann mich nicht erinnern, Sie hereingebeten zu haben.
Ich bin so ungern hier, wie Sie mich hier sehen.
- Dann ist Ihr Besuch hiermit zu Ende. - Ich muss mit Ihnen reden.
- Ich habe eine Verabredung. - Und ich brauche $7.500.
Gute Nacht, Mr. Grayson. Dort ist die Tür.
Alles, was ich für die Esterlakes gekauft habe und für andere,
ist ihnen wieder abgenommen worden.
- Sie hätten bar bezahlen sollen. - Ich dachte ja, ich... Ich brauche das Geld.
Das ist gegen das Gesetz.
Gute Nacht, Mr. Grayson, und auf Wiedersehen.
Von wegen "Gute Nacht und auf Wiedersehen", Miss Finanzamt.
- Nehmen Sie Ihre Hände weg! - Erst hören Sie mir zu.
(Schnaubt)
(Lebhafte Instrumentalmusik)
MANN: Es war eine Faust. Ich hab's gesehen.
Es ist ein Spiel.
STEVE: Ich bin noch nicht fertig. MANN 2: Passen Sie doch auf!
SUSAN: Ein Mann ist hinter mir her. Halten Sie ihn auf.
MANN: He, Sie! Kommen Sie zurück.
- Halten Sie ihn mir vom Leib! Da ist er! - Verzeihung.
Tut mir Leid. Ich muss meinen Flieger erwischen. Ich meine, die Frau da.
SUSAN: Verzeihung. STEVE: Entschuldigung.
STEVE: Oh, nein. MANN 3: Ruf doch jemand die Polizei!
Ich weiß, dass Sie da drin sind. Jetzt hören Sie mir zu.
Das werde ich nicht tun.
Ich mach Ihnen das alles plausibel, und wenn es das Letzte ist, was ich tue.
Das wird das Letzte sein, was Sie tun.
Wenn ich an Sie rankäme, würde ich Ihre Sturheit aus Ihnen rausprügeln.
(Menge seufzt mitfühlend)
(Hämmern)
MANN 4: Ich will den Manager sprechen.
MANN 3: Den Aufzug sollten sie ausrangieren.
(Menge redet durcheinander)
FRAU: Ich will, dass du das Hotel verklagst. GEORGE: Jawohl, Liebling.
MANN 4: Wir reisen sofort ab. FRAU 2: Wir wohnen nicht mal hier.
- Ich hab Sie. Und jetzt hören Sie! - Lassen Sie sie los.
- Zwingen Sie mich dazu. - Gern.
Welche Etage, mein Freund?
Nein, das werden Sie nicht.
Sie werden mir jetzt zuhören.
- Oh, nein. - Oh, doch.
SUSAN: Lassen Sie los! STEVE: Was starren Sie denn alle so?
(Raunen der Menge)
Setzen Sie sich hin und hören Sie mir zu.
Sie sind das unverschämteste und sturste Mädchen, das ich je kennen gelernt habe.
Sie geben nicht zu, dass man das auch von einer anderen Seite betrachten kann.
Und wissen Sie, warum? Weil Sie uneinsichtig sind.
Sitzen bleiben. Sie sind streitsüchtig, stur,
unkooperativ
und einfach unglaublich.
Nein. Das würde nie gut gehen. Wir sind zu verschieden.
Sie sind wild, verschwenderisch und unzuverlässig.
SUSAN: Sie sind kein Mann, in den ich mich verlieben darf.
Und außerdem mögen wir uns ja nicht mal.
(Singt romantisches Lied)
(Singt romantisches Lied weiter)
(Singt dasselbe romantische Lied)
- Hi, Steve. - He, es ist schon spät.
Wieso bist du nicht im Wagen und schläfst?
Ich konnte nicht einschlafen.
- Wie lief's mit Miss Eisberg? - Einfach wunderbar.
- Du hast das Geld. - Nicht direkt. Aber wir können's kriegen.
- Du machst Witze! - Nein, überhaupt nicht.
Du bist doch angeblich der Gescheitere. Wieso bist du nicht darauf gekommen?
- Was meinst du? - Der Wohnwagen, Mann.
- Wir können ihn verkaufen. - Verkaufen? Den Wohnwagen?
Klar, wir kriegen mindestens $12.000 dafür.
Wir können alle Schulden bezahlen. Und all unsere Probleme sind gelöst.
Wie kannst du den Wohnwagen für nur $12.000 verkaufen wollen?
Der ist viel mehr wert! Der ist mindestens...
Oh, Mann.
Was machen die da drin?
Die Firma hat sich den Wohnwagen wieder zurückgeholt.
Sind die süß.
KINDER: Gute Nacht!
Oh, Mann!
- Ich muss irgendwo Geld auftreiben. - Ja.
Mein Stockcar. Den könnte ich für $10.000 bis $15.000 verkaufen.
Nein, kannst du nicht. Du würdest dir deine Zukunft ruinieren.
Welche Zukunft?
Moment mal.
Vermittlung.
(Telefon läutet)
HEPWORTH: Hallo? SUSAN: Hallo, Mr. Hepworth.
Hallo. Susan?
Ja. Am Sonntag findet der Charlotte 600 statt und...
(Ausruf)
Ihm Geld überlassen, damit er seine persönlichen Schulden abzahlen kann?
Das können wir nicht. Das ist gegen das Gesetz.
Tja, dann wird er eben nicht fahren.
Und er wird sein Stockcar verkaufen.
Aber das kann er nicht.
Aber das wird er tun, es sei denn, Sie stimmen seinem Vorschlag zu.
Wenn er das Rennen am Sonntag gewinnt,
könnten wir eine Menge Geld für den Staat einstreichen.
Plus all die zukünftigen Gewinne.
Plus?
Na ja, wenn das so ist, dann ok.
Und in Zukunft rufen Sie mich bitte nicht mehr um 4 Uhr nachts an, Susan.
Es sei denn, es ist so wichtig wie das hier.
(Klatschendes Geräusch)
Wiederhören.
Du bist die Größte.
Du solltest morgen auf jeden Fall gewinnen.
- Und mich für die Endrunde qualifizieren? - Genau.
Es war nett, dass du Mr. Hepworth angerufen hast.
Wir sind hier bei der Vorrunde zum "World 600".
(Schwirrendes Motorengeräusch)
Kommt schon!
ANSAGER: Und jetzt die Flagge.
Da ist die weiße Flagge.
Wenn er die Hand rausstreckt, fliegt er wie ein Vogel.
ANSAGER: Paul Dado in seiner 1. Runde bei 35, 15.
35 Sekunden und 15 Hundertstel.
- Na los! - Los!
ANSAGER: Die karierte Flagge.
Und die Zeit...
Wundervoll! 35,10 Sekunden.
Und?
Er hat sich qualifiziert. Und wie, Mann!
35,10 Sekunden.
Das waren 247 km/h.
Da muss ich ganz schön drauftreten.
D.h., er muss das Gaspedal durchtreten.
Das weiß ich.
ANSAGER: Da muss sich Grayson jetzt aber ganz schön anstrengen.
Er muss eine wirklich gute Zeit schlagen.
Da kommt er aus der 2. Kurve heraus.
Die grüne Flagge.
Mann, fährt der gut.
ANSAGER: Er muss 35, 10 schlagen,
wenn er unter den ersten 4 landen will.
Da kommt er aus der 4. Kurve heraus.
Die weiße Flagge. Und jetzt die letzte Runde.
Die Zeit in der 1. Runde:
35,05.
Damit liegt Steve Grayson unter den ersten 6.
In einem weiten Bogen aus der Kurve heraus...
So gut wie geschafft.
ANSAGER: Die karierte Flagge.
ABEL: Nehmt euch an den Händen, Mädchen. Los, kommt.
ANSAGER: Steve Grayson steigt aus Wagen Nr. 6 aus.
Sieht aus, als wäre ihm nichts passiert.
Grayson war richtig gut, als er an der Flagge vorbeikam.
Trotz des Schleuderns hat er es unter die ersten 4 Plätze geschafft.
Mit einer Zeit von 35,03.
Mir geht's gut. Hat's gereicht, Birdie?
Ja. Aber das Auto hast du ganz schön zerknittert.
"Zerknittert" heißt...
Das ist kein Problem.
Birdie kriegt das schnell wieder hin. Hoffentlich.
Du fängst am besten gleich an.
Kommt, Kinder.
Ich hab schon viele kaputte Motoren gesehen, aber der...
Halt dich nicht mit Kleinkram auf. Bau einen neuen ein.
- Wende dich an Kenny. - Wurden alle gepfändet.
- Alle? - Wollte einen verstecken. War zu schwer.
- Können wir das bis morgen reparieren? - Nein, so schnell nicht.
Die haben auch all unsere Ersatzteile mitgenommen.
Wir haben nicht mal mehr 'ne Zündkerze. Was sollen wir jetzt machen?
- Kauft doch welche. - Womit denn?
Na schön. Leiht euch welche.
Selbst wenn wir uns die Teile leihen könnten, wären wir nicht schnell genug.
Woher wollt ihr das wissen, wenn ihr's nicht probiert?
Sie hat Recht. Ich denke, ihr kriegt das hin.
Du fährst, Steve. Wir reparieren.
Ich sage dir, dieser Schrotthaufen ist niemals bis morgen fahrbereit.
- Was muss man zuerst tun? - Neue Motorteile besorgen.
Da könnte ich doch behilflich sein.
- Gut. Schön, dass jemand helfen kann. - Worauf warten wir dann noch?
BIRDIE: Gut, dann los.
(Schwungvolle Instrumentalmusik)
(Verspielte Instrumentalmusik)
(Schwungvolle Instrumentalmusik)
STEVE: Na komm. SUSAN: Ok.
- Hi. - Hi.
- Ist alles fertig? - Ja.
ANSAGER: Von dem Charlotte Motor Speedway der "World 600".
Die grüne Flagge wird geschwenkt. Das Rennen hat begonnen!
In der 1. Kurve wird um die Führungsposition gekämpft.
Und Wagen Nr. 14 übernimmt die Führung.
Paul Dado in Wagen 43 nähert sich entlang der Außenseite.
Mit Steve Grayson stimmt etwas nicht.
Das habe ich ja noch nie gesehen.
Er wird immer langsamer.
Komm schon, tritt drauf, Steve.
ANSAGER: Grayson kann nicht mithalten.
Wir wollen ihn im Auge behalten, während die anderen um die Positionen kämpfen.
Wagen Nr. 43, Paul Dado, fährt immer noch an der Außenseite.
Er überholt einen Wagen nach dem anderen.
Immer noch an der Spitze Wagen Nr. 14. Paul Dado jetzt an 2. Stelle.
Steve Grayson ist auf den 12. Platz zurückgefallen und fährt sehr langsam.
Es scheint, als hätte Steve Grayson Probleme mit der Lenkung.
Vielleicht stimmt auch etwas mit der Gewichtsverteilung nicht.
Komm schon! Du kannst doch schneller!
Hat einer von euch eine Werkzeugkiste im Wagen gelassen?
Paul Dado fährt ein wunderbares Rennen.
Er überholt und überholt und nähert sich Grayson.
Wenn er wieder herumkommt, ist er dem Wagen Nr. 6 eine Runde voraus.
Und da kommt er an der Außenseite entlang.
Da zieht er vorbei. Grayson jetzt 1 Runde im Rückstand.
Pech für Grayson, mit der 4.-schnellsten Qualifizierung.
Was machen Sie denn hier?
Ich muss wohl im Auto eingeschlafen sein, nachdem wir fertig waren.
Legen Sie sich hin und halten sich fest. Ihr Gewicht macht mir zu schaffen.
Gut, ich halt mich fest.
Wagen Nr. 6 fährt die Boxen an. Er hat immer noch Probleme.
BIRDIE: Wieso fährst du langsamer? STEVE: Holt ihn raus.
Du liebe Güte! Los, raus mit ihm!
- Kannst du die Zeit aufholen? - Ich muss. Wo liege ich?
Weit zurück.
- Runter von der Bahn. - Ich bin nicht auf der Bahn.
Holt ihn von der Bahn runter!
(Reifen quietschen)
Alles in Ordnung?
Bin ich aus dem Wagen raus?
ANSAGER: Grayson in Wagen Nr. 6 ist wieder im Rennen. Er liegt 1 Runde zurück.
Der führende Wagen ist die Nr. 4, Paul Dado in Wagen 43.
Dado liegt seit 192 Runden in Führung.
Und da kommt Steve Grayson in Wagen Nr. 6.
Hat der ein Tempo drauf!
Er hat schon 4 Wagen überholt.
Er muss an Paul Dado in Wagen Nr. 43 vorbei,
um die verlorene Runde wieder gutzumachen.
Sehen Sie nur, wie der Junge fährt!
Er will an der Außenseite vorbei. Da kommt er.
Er hat aufgeholt und fährt dem Mann an der Spitze da von!
Wagen Nr. 6 überholt mit Rekordgeschwindigkeit.
In der letzten Runde
ist er 240 km/h gefahren.
Das hat er auch seiner Crew zu verdanken.
Er hat bereits eine Dreiviertelrunde aufgeholt und visiert jetzt die Führung an.
Da ist er hinter Wagen Nr. 43.
Er fährt an die Wand bei dem Versuch zu überholen
und er schafft es.
Steve Grayson in Wagen Nr. 6 fährt jetzt an der Spitze.
Grayson hält jetzt schon seit 1 1/2 Stunden die Spitzenposition.
Er fährt ganz außen und zieht nur so davon zu Beginn der letzten 5 Runden.
Steve Grayson wieder in hervorragender Verfassung
nach all den Problemen, die er vorhin hatte.
Er hat wieder eine ganze Runde aufgeholt
und fährt mit rekordverdächtiger Geschwindigkeit.
Er hat nur noch 3 Runden lang Zeit, um die Führung zu übernehmen.
Es wird weitergekämpft.
Paul Dado in Wagen Nr. 43 versucht, wieder an die Spitze zu gelangen.
Die gelbe Flagge wird geschwenkt.
Dem Wagen Nr. 88, der aus der Kurve geschleudert ist, ist nichts passiert.
(Dröhnende Motorengeräusche)
ANSAGER: Nur noch 2 Runden zu fahren.
Bitte. Mach schon, Steve.
ANSAGER: Nur noch 1 Runde.
Grayson und Dado fahren um den Sieg.
Beide Fahrer sehen gut aus.
Steve Grayson fährt gleichmäßig. Nur noch eine halbe Runde zu fahren.
Und Wagen Nr. 9 verliert ein Rad.
Und Paul Dado gewinnt!
Wagen Nr. 43.
Grayson steigt aus. Es scheint ihm nichts passiert zu sein.
(Sirenen)
Die Feuerwehr ist da.
Das war ein herausragendes Rennen, Motorsportfans.
Liebling,
du warst wunderbar.
- Bist ständig Spitze gefahren. - Hat leider nichts genützt.
Du hast es versucht.
Steve, ich hab nachgerechnet.
Alles in allem kriegst du $7.670 für den 3. Platz.
- Wie findest du das? - Das ist hervorragend!
Das genügt, um alle Schulden zu begleichen.
Wir können die Möbel bezahlen und den Kombi zurückholen
und haben noch $170 übrig, um zu feiern.
$170 gehen an den Staat.
Wieso denn das?
Weil du dem Staat noch $137.000 schuldest, plus Zinsen.
Sie hat Recht.
Dann feiern wir unseren Sieg im "Hangout". Mit Bohnen und Hotdogs.
(Schwungvoller Rock'n'Roll der 60er Jahre)
(Singt ein schwungvolles Lied)
(Beide singen)
(Rock'n'Roll der 60er Jahre)
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German - SDH
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