All language subtitles for Don.Quijote.von.der.Mancha.2015.German.DL.1080p.BluRay.x264-CHECKMATE

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Original subtitles

Pater Nicolas! Seid Ihr da?

Was, um alles in der Welt, gibt es?

Bitte kommt schnell mit, Pater. Es geht ihm schlechter.

Vor nicht allzu langer Zeit lebte im Dorf La Mancha ein Herr,

der Tag und Nacht Bücher über die Ritterlichkeit mit solch einer Leidenschaft las,

dass er darüber seinen Verstand verlor.

Bei dem goldenen Helm von Mambrino, schwöre ich, ich werde dich vernichten!

Freston?

Hinfort mit dir, Brut des Satans!

Was tust du denn da?

Ich wollte gerade El Sabio Freston erschlagen,

aber seine Verteidigung ist makellos.

Ich werde dich nicht noch einmal unterschätzen.

Die Mächte der Dunkelheit befallen unser Land wie die Pest.

Es gibt zu viel Ungerechtigkeit, Armut, Grausamkeit. - Wir alle tun, was wir können.

Ich muss mehr tun.

Wird es heute Nacht Vollmond geben, Pater?

Ich kann nicht mehr warten. - Ich... denke schon, ja.

Als der Vollmond am Himmel stand und der Wind aus dem Norden wehte,

begab sich der tapfere Sir Galahad auf seine Reise.

Was sollen wir tun?

Seit Tagen hat er weder gegessen, noch geschlafen.

Alles was er tut, ist, diese Bücher zu lesen, die Ihr ihm gabt.

Das bisschen Literatur wird ihm schon nicht schaden.

Dies sind lediglich einige dunkle Wolken, die durch seinen Verstand ziehen.

Eines Nachts, als der Vollmond schien,

hatte dieser Herr eine außergewöhnliche und wunderbare Idee.

Ja!

Ja!

Onkel? Ich habe dir Frühstück gemacht.

Onkel!

Warte!

Ja!

Wo willst du hin?

Ja! - Onkel, bleib stehen!

Antonia... - Warum hast du ihn nicht gestoppt?

Gestoppt? Wen? - Meinen Onkel natürlich.

Oh, ich... Die Blumen sind für dich.

Antonia.

Alonso?

Alonso Quixano!

Sprecht Ihr mit mir, mein Herr? Ich bin Don Quixote von La Mancha.

Don Quixote von La Mancha?

Wo willst du denn hin, mein Freund?

Ich suche einen würdigen Herrn, der mich zum Ritter schlagen wird.

Er zog los, um das Land auf der Suche nach Abenteuern zu durchstreifen.

Er bestrafte die Schuldigen, half den Unglücklichen

und wurde der edelste Ritter, den die Welt je gesehen hatte.

Ein edler Ritter benötigt ein Ross mit einem edlen Namen.

Und weil du ein starkes und tapferes Geschöpf bist, nenne ich dich Rocinante.

Rocinante!

Komm!

Rocinante! Schau! Ein Schloss.

Edle Dame.

Willkommen, in El Toboso, Señor.

Mein Herr, ich erbitte demütigst eine Unterkunft für diese Nacht,

für mich selbst und mein Pferd in diesem majestätischstem aller Schlösser.

Wir werden für jeden Eurer Wünsche sorgen.

Vorzügliches Essen, Wein, möglicherweise eine enge Scheide für euer Schwert.

Na los doch! Kümmert euch um diesen edlen Herrn.

Ich bezahle euch nicht fürs Angaffen.

Tugendhafte Jungfern von solcher Klasse und Würde.

Wie kann ich mich erkenntlich zeigen? - Für gewöhnlich mit Geld.

Welch zarter Leckerbissen.

Ich hoffe, das Mahl war zu Eurer Zufriedenheit?

Eines Königs würdig.

Wir leben allein, um Euch zu dienen.

Habt Ihr noch irgendwelche Wünsche, Señor?

Ich werde mich erst dann wieder erheben, wenn Ihr mir gewährt habt, was ich verlange.

Und das wäre?

Mein Herr, ich bitte Euch, schlagt mich zum Ritter.

Ich soll Euch zum Ritter schlagen?

Auf dass ich in der Welt umherstreife, um den Bedürftigen beizustehen,

und dabei dem Pfad der Ritterlichkeit zu folgen.

Dies ist kein Scherz?

Ihr mögt mein Schwert benutzen.

Mein Herr, Ihr habt mich damit zum glücklichsten aller Ritter gemacht.

Wie kann ich Euch für diese Ehre danken?

Wenn der glücklichste aller Ritter seine Rechnung begliche,

das wäre mir Dank genug.

Es tut mir furchtbar leid,

aber es gehört sich nicht für einen Ritter, Geld bei sich zu tragen.

Nein, nein. Nein!

Ein echter Ritter würde seine Schulden bezahlen.

Ungastlicher Halunke.

Mögen eure Schlossmauern zusammenbrechen wie vergammelter Kuchen.

Seid Ihr verletzt, Señor?

Wartet. Ich helfe Euch auf.

Dulcinea.

Was habt Ihr gesagt?

Dulcinea. Das muss Euer Name sein.

Denn Ihr seid wahrlich das lieblichste Geschöpf auf dieser Welt.

Wo zur Hölle steckst du, Mädchen? - Ihr müsst sofort gehen.

Mein Vater wird sonst wütend, wenn er Euch sieht.

Mein Schwert.

Würdet Ihr mir die Ehre eines Andenkens erweisen?

Eines Andenkens?

Um mich an Euch zu erinnern, wohin ich auch gehen mag.

Nun, es ist nur ein Waschlappen, aber... - Ich würde eher ein Bein verlieren,

als mich von diesem wertvollen Geschenk zu trennen.

Lebt wohl, Dulcinea. Ich reite zu Euren Ehren.

Denn Ihr seid die wahre Gebieterin über dieses glücklose Herz.

Guten Tag, Señor. Habt Ihr Euch vielleicht verlaufen?

Ich bin Don Quixote von La Mancha.

Na schön. - Verspottet Ihr mich?

Nein, nein, nein. Ich bin nur betrunken.

Ist mir ein Vergnügen, Señor Don.

Ich bin Sancho Panza. Wohin wollt Ihr?

Das Ziel meiner Reise liegt in den Händen des Schicksals.

Meine Handlungen werden von einem höherem Zweck bestimmt.

Der unvergleichlichen Liebe von Dulcinea de Toboso.

Ist sie ein Fest für die Augen?

Ihr Gesicht strahlt so weiß wie ein Sommermond.

Ihr Hals, lang, wie der eines Schwans.

Ihre Taille, so schlank wie ein Grashalm.

Schlank?

Na ja, das geht in Ordnung für manche Menschen.

Ich persönlich mag meine Frauen gewaltiger.

Versteht Ihr?

Meine Frau ist so dick. Manchmal wünschte ich, ich hätte eine dritte Hand.

Ich sage Euch, es gibt keine schönere Maid als Dulcinea de Toboso.

Bestreitet Ihr etwa ihre Schönheit? - Nein, nein, bestimmt nicht, Señor.

Was ich damit sagen wollte, ist,

die Leidenschaft des einen ist des anderen Mannes Verderben.

Verderben?

Ich kann eine solche Beleidigung unmöglich unbestraft lassen.

Macht Euch bereit, dreihändiger Schurke!

Was? - Attacke, Rocinante! - Bitte, ich bin ein friedliebender Mensch.

Señor, geht es Euch gut?

Señor Quixano! Ich würde dieses Gesicht überall wiedererkennen.

Wir kommen aus demselben Dorf.

Ich bin Don Quixote von La Mancha.

Irgendein Dämon hat mein Pferd verhext.

Na schön, dann werde ich Euch mal ins große Haus zurückfahren.

Oh nein, Señor. Geht es Euch gut? - Alles bestens, Sancho.

Gleich sind wir da, Señor.

Eure Familie wird dankbar sein,

dass Sancho Panza Euch sicher nach Hause gebracht hat.

Macht es dir Spaß, Mist zu transportieren, Sancho?

Es ist gar nicht so übel. So bin ich wenigstens draußen.

Daheim würde mir meine Teresa nur die ganze Hausarbeit aufhalsen.

Träumst du denn niemals von großen Abenteuern in weit entfernten Ländern?

Von Schätzen, die kostbarer sind als jede Drachenhorde?

Man sagt, unmögliche Träume bringen gewiss Sorgen.

Sicher, aber erfüllte Träume bringen gewiss Freude.

Mich dünkt, ich könnte ganz gut einen Knappen gebrauchen.

Ein Knappe. - Ja. - Was ist ein Knappe?

Du wärst mein Begleiter auf glorreichen und ritterlichen Abenteuern.

Wie ein Sklave? - Nein, Sancho.

Nein. Ein Knappe bedeutet so viel mehr, als ein Sklave oder Diener zu sein.

Denn er ist mehr wert als zwanzig gewöhnliche Männer.

Nun, denn. Ich muss sagen, Señor,

Ihr seid viel besser als jeder Haufen Mist, den ich je transportiert habe.

Was ist mit ihm passiert?

Leider ist der gute Ritter von seinem Pferd gefallen, heute Morgen.

Und ich habe ihn den ganzen weiten Weg zurückgebracht.

Geht es dir gut? Onkel?

Miguel, hilf mir. - Ja. Natürlich.

Es riecht nach gutem Mist.

Und wenn ich ohne ihn nach Hause komme, wäre meine Frau sehr aufgebracht.

Kannst du laufen? - Es geht mir gut.

Sancho Panza steht zu Ihren Diensten.

Ich lebe in einem kleinen Steinhaus,

mit der ganzen Wäsche und den Kindern und dem Esel.

Oh ja, und meine Frau Teresa. Sollte irgendetwas gereinigt werden,

sie ist die beste Waschfrau in der Provinz. - Wir benötigen keine. Vielen Dank.

Normalerweise würde ich nichts verlangen, um Señor Quixano zu helfen,

aber da ist ja immer noch das Problem mit dem Mist.

Ich habe nach meiner langen Fahrt nichts vorzuweisen.

Man sagt, Tugendhaftigkeit sei Belohnung genug,

aber ich sage, ein bisschen Geld ist auch nicht verkehrt.

Ich werde ihn bezahlen.

Nein! - Ich bestehe darauf. Für dich. Es ist das Mindeste, was ich tun kann.

Ich danke dir, Miguel.

Und Euch danke ich ebenfalls, Sancho Panza. - Gern geschehen.

Aber bitte, erzählt niemandem ein Wort davon.

Nein, nein. Eine gefüllte Tasche schließt den Mund.

Aber wenn der Señor irgendetwas benötigt, vielleicht den Sattel repariert,

oder die Rüstung poliert oder den Schnurrbart gewichst,

zögert nicht, nach mir zu rufen. Ich werde... - Mein Onkel wird in der nächsten Zeit

auf keine Abenteuerreise mehr gehen.

Sancho Panza, ich stehe in Eurer Schuld.

Was glaubt er eigentlich, wie spät es ist? Wo treibt er sich wieder rum...

Ich bin wieder da!

Sancho!

Wo ist der Schweinemist?

Das ist eine lange Geschichte.

Du warst den ganzen Tag weg.

Ja, aber ich habe das hier.

Hast du es gestohlen?

Nein, ich hab's nicht gestohlen. Ich hab's von Señor Quixano.

Der Mann in dem großen Haus?

Ja, und er sprach davon, mir Arbeit zu geben. Wir könnten reich werden.

Dann würden andere Leute unsere Wäsche waschen.

Und wir beide hätten mehr Zeit für Küsschen, Küsschen.

Du stinkst. Geh und nimm ein Bad.

Ja, ich stinke. Ich bin ein stinkiges Monster.

Und ich werde euch zu Grütze zerquetschen.

Komm her! Ich werde dich fressen. - Lass mich runter!

Und dich werde ich auch fressen.

Was tut ihr da?

Wir werden sie verbrennen. - Das ist wohl kaum notwendig.

Was, wenn er ernsthaft verletzt worden wäre? Oder getötet.

Das ist Eure Schuld. - Meine? Das ist doch lächerlich.

Wer hat ihm die alle gebracht?

Wer kam jede Nacht her und erzählte ihm Geschichten über Ritterlichkeit?

Wenn du so überzeugt davon bist, diese Bücher seien der Grund für seinen Wahn,

dann werde ich sie exorzieren. - Bitte, Pater. Dafür ist keine Zeit.

Wir müssen fertig sein, bevor er aufwacht.

Junger Mann, als ein Studierender musst du dem Einhalt gebieten.

Es ist ein wenig übertrieben.

Aber unter diesen Umständen hat Antonia recht.

Wir verbrennen sie alle.

Nein!

Nein!

Meine Bücher!

Meine kostbaren Bücher! - Bitte! Nicht!

Ich werde für Gerechtigkeit sorgen. - Onkel? Ich kann das erklären.

Es gibt nichts zu erklären. Es ist mehr als offensichtlich, was geschehen ist.

Es tut mir leid, ich... - Dieser Geruch. Ich würde ihn überall wiedererkennen.

Ein Drachen. Ein Drachen hat meine Bücher vernichtet.

Der Gestank seines üblen Feueratems liegt immer noch in der Luft.

Ein Drachen?

Natürlich. El Sabio Freston schickte ihn aus, um meine Schätze zu vernichten.

Dann glaubst du also, dies sei das Werk des berüchtigten Zauberers Freston?

Wessen denn sonst?

Meine Mission ist diese.

Das Aufspüren dieses teuflischen Hexers und seines widerlichen Monsters,

um sie zu vernichten, bevor sie noch mehr Zerstörung über die Welt bringen.

Meine Geschichten wurden vernichtet.

Ich muss mein Schicksal erfüllen,

auf dass mehr Geschichten geschrieben werden können,

über die glorreichen Abenteuer des Don Quixote.

Aber du kannst nicht heute Nacht gehen.

Da sind... Da sind...

Da sind Drachen draußen auf der Lauer.

Mein Kind. Ich habe keine Furcht vor Drachen.

Natürlich nicht. Aber...

Aber ein weiser Ritter reist nur am Tage.

Du hast ganz recht. Ich breche auf im Morgengrauen.

Gute Nacht. Wir reden morgen darüber, einverstanden?

Ja! Ja! Oh! Ja! Ja! Si, Sancho. Ja!

Wir werden reich sein.

Du wirst zu einer feinen Dame werden.

Oh ja, eine feine Dame.

Morgen habe ich dreizehn Körbe voll Wäsche.

Was, was, was ist das? Was ist das?

Meine ganze Liebe für dich.

Nein! Da draußen ist jemand.

Sancho Panza! - Oh Gott!

Er ist es. - Wer 'er'?

Señor Quixano. Siehst du? Wie ich dir erzählt habe.

Sancho Panza!

Was hat er denn da an? - Er hält sich für einen Ritter.

Also ist er verrückt? - Wäre möglich.

Sancho Panza!

Was gibt es, Señor? Seid Ihr wohlauf?

Ich bin hierher gekommen, um dich als meinen Knappen anzunehmen.

Was ist los?

Nun eile dich! Wir brechen sofort auf.

Eine Sekunde.

Er will, dass ich sein Knappe bin.

Was tut so ein Knappe? - Ich weiß es nicht. Aber er will, dass ich jetzt mitgehe.

Jetzt? Wohin?

Das hat er nicht gesagt. - Und wie viel wird er dir bezahlen?

Eine Sekunde.

Señor, meine Frau möchte wissen, wie viel Ihr mir dafür bezahlen werdet.

Sag deiner Frau, ein Ritter bezahlt seinem Knappen keinen Lohn.

Sag ihm, dass nur ein Narr einem Verrückten folgen würde, ohne dafür bezahlt zu werden.

Willst du etwa für den Rest deines Lebens Mist schaufeln,

oder schließt du dich mir an und erwirbst dir damit unvorstellbare Reichtümer?

Und die wären?

Es war der Brauch fahrender Ritter, ihre Knappen

zu Statthaltern von Inseln und Königreichen zu machen.

Ich beabsichtige, diesen erfreulichen Brauch wiedereinzuführen.

Eine Sekunde.

Ja, ja, ich habe ihn gehört.

Was sollen wir denn bitte mit einer Insel?

Na ja, wir könnten all das hinter uns lassen.

Menschen wie wir sollten zufrieden sein mit dem, was sie haben.

Wir sind arm. Und wir werden immer arm sein.

Ich bin glücklich damit, arm zu sein.

Ich habe mal gehört, wenn man eine Gelegenheit nicht ergreift,

wenn sie sich einem bietet, darf man sich nicht wundern, wenn sich keine mehr ergibt.

Sancho Panza!

Es tut mir leid, Señor! Aber Ihr müsst Euch jemand anderes suchen.

Sancho!

Willst du etwa den Rest deines Lebens Mist schaufeln?

Señor Quixano!

Don Quixote.

Sancho.

Ich habe meine Meinung geändert, Señor. Ich möchte Euch auf Eurer Reise begleiten.

Bist du bereit für ein großes Abenteuer?

Si, Señor. - Folge mir, Sancho.

Wohin gehen wir, Señor?

Wir sind auf der Suche nach einem Zauberer und seinem Drachen.

Wo auch immer sie verweilen, das wird unser Ziel sein.

Was genau macht ein Knappe eigentlich? - Was immer sein Ritter ihm befiehlt.

Deine erste Aufgabe wird es sein, mir einen neuen Helm zu beschaffen.

Vorzugsweise einen aus purem Gold.

Ich werde mein Bestes tun, Señor Ritter.

Aber Ihr solltet wissen, um ehrlich zu sein, ich bin kein mutiger Mann.

Fürchte dich nicht, Sancho.

Sollten wir einem anderen Ritter begegnen, so widerspricht es dem ritterlichen Kodex

für meinen Knappen, sich in einen Kampf zu begeben.

Gut. - Es sei denn, du kämpfst gegen einen Gemeinen wie dich selbst.

Dann wirst du kämpfen müssen, um die Ehre deines Ritters zu verteidigen,

mit jeder Faser deines Körpers.

Einen glorreichen Kampf, bei dem Blut vergossen,

Arme abgetrennt und Schädelknochen zermalmt werden.

Schwerter, sich gegenseitig ins Fleisch gestoßen.

Du bist mutiger, als du denkst, Sancho.

Nein! Bitte! Aufhören!

Sancho, vernimmst du irgendetwas? - Bitte! Nein!

Klingt nach einer armen Seele, die der Hilfe bedarf.

Ich hoffe, jemand kommt ihnen zu Hilfe. - Komm, mein tapferer Knappe.

Nein! Nein, bitte nicht noch mal.

Das ist für mein verlorenes Schaf.

Legt Eure Waffe nieder!

Ist dies Eure Art zu kämpfen, feiger Ritter? Mit hilflosen Kindern?

Steigt auf Euer Pferd und ergreift Eure Lanze, bevor ich Euch aufspieße.

Das ist mein Diener.

Seine Sorglosigkeit hat mich diese Woche drei Schafe gekostet.

Ist das so, junger Mann?

Sie sind weggelaufen. - Weggelaufen. Ständig diese Ausreden.

Nein, er sollte auf sie aufpassen, stattdessen ist er eingeschlafen.

Er bezahlt mich nie.

Das... er... er ist ein Lügner.

Bezahlt ihn jetzt. Oder ich spieße Euch auf mit meiner Klinge.

Wie hoch ist dein Lohn? - Sieben Reales im Monat.

Nein! Nein, das ist nicht... Nein!

Bezahlt ihn umgehend. Sancho! Befrei den Jungen.

Also gut, das ist... das ist... das ist zwar alles gerechtfertigt.

Aber da gibt es ein Problem.

Ich habe im Moment kein Geld, um ihn zu bezahlen.

Aber wenn Ihr Eure Waffe senkt, dann verspreche ich,

ich verspreche, ihn zu bezahlen. Ich verspreche es Euch.

Wisse, dass ich Don Quixote von La Mancha bin. Vollstrecker des Rechts.

Finde ich heraus, dass Ihr nicht zu Eurem Versprechen steht,

werde ich Euch jagen und bestrafen.

Selbst wenn Ihr Euch zu verstecken sucht wie eine Eidechse.

Danke, Señor. Danke.

Einen schönen Tag noch.

Diesem Schurken habt ihr ordentlich die Leviten gelesen, Don Quixote.

Alle Übeltäter werden vor uns erzittern. - Na warte, Bürschchen!

Die Unschuldigen werden gerettet. - Jetzt kannst du was erleben!

Bleib stehen, elender kleiner Dieb! Taugenichts!

Täuschen mich meine Augen, oder ist dies genau das, was wir suchen?

Der goldene Helm von Mambrino.

Da ist tatsächlich was auf seinem Kopf.

Dieser Helm ist einzig und allein für einen wahren Ritter gedacht.

Jener Mann ist ganz sicher ein Schwindler.

Übergib diesen Helm, diebischer Gauner!

Was?

Das ist nur eine alte Rasierschüssel. Schrott. - Nein, nein, nein. Sancho!

Lass mich das mal sehen.

Kein Zauber könnte mich daran hindern, dies als das zu erkennen, was es tatsächlich ist.

Der goldene Helm von Mambrino.

Er ist nicht gerade der Schmeichelhafteste aller Hüte und er ist aus Messing.

Das kommt daher, weil du nicht genau genug hinsiehst.

Du musst lernen, genauer hinzusehen, Sancho.

Mönch? Sagt mir, wie lange muss ich denn noch in diesem stickigen Kasten bleiben?

Meine Dame, wir werden da sein, wenn wir da sind.

Das reinste Gefängnis ist das hier.

Sieh nur, Sancho. Eine Dame in Nöten.

Wie lange noch?

Meine Dame! - Also allmählich habe ich genug.

Unmenschliche Teufel, gebt diese gefangene Dame frei! Auf der Stelle!

Tretet zur Seite!

Ich sagte, tretet zur Seite.

Hört Ihr mich da draußen?

Mönch!

Angriff!

Festhalten, meine Dame.

Was geht da draußen vor sich?

Ist das etwas eine Rasierschüssel?

Nein, du Halunke. Das ist der goldene Helm von Mambrino.

Bereite dich auf deinen Tod vor.

Komm wieder her, du Wiesel!

Was zum Teufel geschieht hier?

Contessa!

Sagt ein Wort und ich werde diesen Raufbolden zeigen,

was es mit sich bringt, eine Dame zu beleidigen.

Auch wenn es mich mein Leben kostet.

Bitte, erhebt Euch.

Ich war nicht wirklich in Gefahr.

Meine Diener und der Mönch waren mit mir auf dem Weg

zum geheiligten Schrein von El Rocio.

Soll das heißen, Ihr wünscht, dass ich diesen Männern vergebe, meine Herrin?

Tja...

So ist es.

Dann ist es meine Pflicht, Euch zu gehorchen.

Und da heißt es, Ritterlichkeit sei tot.

Lebt wohl, meine Herrin.

Sancho!

Hey! Das ist aber meine Geldbörse. - Mönch!

Gier steht Euch nicht besonders gut.

Wir werden hier unser Nachtlager aufschlagen.

Wir können doch irgendwo einkehren. Wir haben jetzt Geld.

Wir werden unter der Sterne Zelt schlafen, wie es sich für einen fahrenden Ritter gehört.

Aber ich bin kein Ritter.

So, das sollte genügen. Ich habe Hunger. Habt Ihr Hunger?

Was würde ich jetzt für eine von Teresas Pasteten geben.

Du musst lernen, Sancho, dich nicht um gewöhnliche körperliche Bedürfnisse zu sorgen.

Wir sind zu Höherem bestimmt.

Wir brauchen nicht zu essen, zu schlafen oder zu trinken, wie es andere Menschen tun.

Na ja, es ist doch der Magen, der die Füße trägt, nicht wahr?

Und Schlaf heilt einen von allen Strapazen.

Denk, was du willst, mein Guter.

Aber ich sage dir, du hast das wahre Herz eines Abenteurers.

Die Luft der Freiheit zu atmen, dem Tod ins Gesicht zu lachen.

Danach verlangt es dich. - Aber diejenigen, die das Abenteuer suchen,

werden nicht immer glücklich dabei, Señor.

Einen wahren Ritter kümmert es nicht, ob er dabei glücklich ist.

Nur die Ehre des Erfolgs kümmert ihn.

Den Schwachen beizustehen, die Schuldigen zu bestrafen.

Das ist es, wonach ich strebe.

Meine Wunden trage ich mit Stolz und ich empfinde keinen Schmerz,

wenn ich an die Frau denke, in deren Namen ich sie mir verdient habe.

Ein fahrender Ritter, ohne die Liebe einer Frau, ist wie ein Baum ohne Blätter oder Früchte.

Ein Körper ohne Seele.

Wie wär's, wenn wir uns rechts hielten, Herr?

Ein fahrender Ritter weicht nicht von seinem Weg.

Gleich welche Gefahr vor ihm liegt.

Das weiß ich, aber in diesem Fall...

Sancho. Sehe ich richtig?

Männer in Ketten gelegt, gegen ihren Willen?

Vermutlich aus gutem Grund.

Und doch können wir uns von ihrer Not nicht abwenden.

Ich denke, es wäre das Beste, wenn wir jetzt nach rechts gingen.

Denk mit deinem Herzen, Sancho.

Nicht mit deiner Milz. Rocinante!

Mit welchem Recht legt ihr diese armen Seelen in Ketten?

Auf Befehl des Königs. Das sind verurteilte Verbrecher auf dem Weg zu den Galeeren.

Auf Befehl des Königs. Los, gehen wir.

Wir sind unschuldig, mein Herr. Es war Notwehr, und zwar jedes Mal.

Ich bin nichts weiter als ein Opfer in diesen schweren Zeiten,

in denen man an den Glücklosen Exempel statuiert.

Hüte deine Zunge, Pasamonte.

Haltet ein! Ich will hören, was er zu sagen hat.

Wir sind großzügige Seelen.

Jose hat nie auch nur einen Reales angenommen,

den er nicht gleich an den Wirt weitergereicht hätte.

Und Enrique, seine Dirnen haben jeden Mann im Umkreis von hundert Meilen beglückt.

Ihr scheint mir ein gebildeter junger Mann zu sein.

Gebildet, oh ja, aber auch verfolgt, wegen meines guten Humors.

Lasst diese Männer frei, und ich werde euch in Frieden ziehen lassen.

Genug! Verschwinde, du Narr.

Du widersetzt dich einem Befehl des Königs.

Bitte, Señor! Sie melden uns noch der heiligen Bruderschaft.

Mit dieser Lanze und der Macht meines Armes sage ich euch:

Tut wie euch befohlen!

Rocinante!

Bleib stehen!

Das war nicht meine Idee...

Ergreift sie!

Enrique!

Gib mir dein Geld.

Oh nein, bitte nicht.

Gib mir dein Geld! - Ich kann nicht!

Meine Frau würde mich umbringen! - Ich bring dich selber um!

In Ordnung.

Quieke, Schweinchen! Quieke!

Mach's gut, Amigo!

Sie haben meinen Esel. Mir mein Silber gestohlen.

Und meinen Wein getrunken. Man trinkt nicht eines anderen Mannes Wein.

Und jetzt ist die Bruderschaft hinter uns her. Ich hatte Euch gewarnt.

Sorge dich nicht, Sancho. Ein fahrender Ritter steht über dem Gesetz.

Wir haben uns einem Befehl des Königs widersetzt, Señor.

Wenn sie uns finden, werden sie uns töten.

Du musst deine Stimme senken. Du willst ihn doch nicht aufwecken, Sancho.

Wen?

Den Riesen.

Da ist kein Riese!

Lass mich runter!

Lass meine Lanze los!

Ich werde niemals loslassen!

Warte nur, bis du meine Lanze zu spüren bekommst!

Du machst mir keine Angst!

Ich habe keine Angst vor dir, Freston!

Señor!

Señor!

Das ist eine Windmühle.

Eine Windmühle?

Noch vor einem Moment war es ein Riese.

Das war sicher das Werk von El Sabio Freston.

El wer?

Der Zauberer. Er hat ihn verwandelt.

Er muss ganz in der Nähe sein.

Fürchte dich nicht, Sancho.

Die dunklen Künste von Freston werden ihm von geringem Nutzen sein,

gegen die Kraft meiner Lanze. - Aber Ihr habt keine Lanze.

Señor, bitte! Kommt herunter.

Sogleich, Sancho. Was ist ein Ritter ohne seine Lanze?

Was ist ein Knappe ohne seinen Esel?

Nicht schon wieder. Wie schafft Ihr es, ständig herunterzufallen?

Señor! Seid Ihr verletzt?

Nicht im Geringsten, Sancho.

Aber ich denke, es wäre das Beste, über Nacht hierzubleiben.

Keine Decken, keine Kissen, kein Essen, kein Wein, kein Geld.

Mein Arsch brennt wie die Hölle. Die Bruderschaft ist hinter uns her.

Und für all das werde ich nicht einmal bezahlt. - Sei dankbar, Sancho.

Du hast dich endlich losgelöst von dem belanglosen Drumherum

deiner bisherigen seelenlosen Existenz.

Ich mochte meine seelenlosen Existenz.

Deine Reise in ein glorreiches neues Leben hat erst begonnen.

Das ist es ja, was mir Angst macht. Eine Arbeit, die einem Mann

nicht genug zu essen einbringt, ist keinen Hügel voller Bohnen wert.

Ich bin der Deinige auf ewig.

Sollte ich sterben, nein, vergehen,

vermache ich dir meine unsterbliche Liebe.

Redet Ihr mit mir, Señor? - Ja, Sancho. Natürlich.

Du musst diese Worte auswendig lernen, so ungenügend sie auch sein mögen,

um die Tiefe meiner Bewunderung einzufangen.

Eure Schönheit schimmert wie die Sonne.

"Eure Schönheit schimmert wie die Sonne."

Nein. Warte! Schimmert wie Sonnenlicht auf einem See.

"Wie Sonnenlicht auf einem See."

Nein, Sancho. Warte.

Sucht Ihr noch die richtigen Worte? - Ja, hör zu, Sancho.

Bitte, konzentriere dich.

Eure Schönheit schimmert wie Sonnenlicht

auf den glitzernden Wellen in den stillen Gewässern eines Sees.

Ihr erwartet von mir, dass ich mir all das merke?

Selbstverständlich. Ja, Sancho. Du musst all das vor Dulcinea aufsagen.

Wir müssen sie warnen, vor Freston.

Wenn du dich ihr näherst, gehst du runter auf ein Knie,

ergreifst ihre Hand und küsst sie sanft.

In Ordnung. Ich verstehe schon.

Alles verstanden, danke sehr. Und wo kann ich diese Dame finden?

Sie lebt in Schloss Toboso.

Oh ja, Toboso. Da, wo sie Essen und Trinken servieren, ja? Und Dirnen.

Da gefällt es mir. Ja. Oh, ich werde gehen. Ja.

Übergib ihr das, als ein Beweis meiner grenzenlosen Liebe.

Wir müssen uns eilen, mein guter Knappe, der Zauberer und sein Drache sind nah.

Es wird schwierig werden, sich zu eilen.

Es ist ein sehr sehr langer Weg und ich bin ohne Pferd.

Dazu schmerzt mein Hinterteil noch immer von diesen Peitschenhieben

und generell von diesem Rumgerenne.

Nimm mein Ross, guter Knappe.

Aber... - Ich muss wachsam bleiben,

während ich mir eine neue Lanze fertige.

Sorgt Euch nicht, Señor.

Sancho Panza stets zu Euren Diensten.

Wie waren Eure Worte noch mal?

Das ist sein Pferd.

Oh Antonia, Antonia.

Eine Frau wie du sollte dort nicht hineingehen.

Den esse ich für mein Leben gern.

Wer kam mit dem Pferd draußen an?

Oh, dort. Das ist der Mann, der deinen Onkel nach Hause gebracht hat.

Du hast den Gaul meines Onkels. Wo ist er?

Er ist draußen. - Nicht das Pferd. Mein Onkel.

Sag schon, was hast du mit ihm gemacht?

Gar nichts, Señorita.

Er hat mich hergeschickt, mit seinem Pferd, um eine Nachricht zu überbringen.

An jemanden namens...

Dulcinea.

Das ist es. So war's.

Ich bin hier, um eine Nachricht zu überbringen, für Dulcinea.

Keine Ahnung, wer das ist. - Ach, um Himmels Willen. Wo ist er?

Wer? - Wir haben ihn überall gesucht.

Was geht denn hier vor sich? - Wir wollten gerade gehen.

Kommt mit.

Nein! - Jetzt gleich.

Oder ich sage der Heiligen Bruderschaft, dass du unser Pferd gestohlen hast.

Meinetwegen. Ich gehe mit euch. Aber nur unter Protest.

Also gut. Den Wein nehme ich aber mit.

Halt! Und wer bezahlt mir das?

Fünf Reales.

Du hast ihn dort draußen alleine gelassen? Ohne Pferd?

So hat er's mir aufgetragen.

Geht es ihm gut? - Körperlich geht es ihm gut,

aber sein Verstand.

Sein Verstand ist ganz woanders.

Bring uns sofort zu ihm. Wenn ich mit ihm rede, wird er wieder vernünftig.

Vernünftig?

Das... das denke ich nicht.

Da müsstet Ihr Euch viel schlauer anstellen, Señorita.

Ich kann euch zu ihm bringen. Und dann war's das für mich.

Verzeiht, bitte. Eure Nachricht ist für mich.

Was?

Ihr seid diese Dulcinea?

So hat er mich genannt.

Seid Ihr sicher?

Ihr kennt Señor Quixano?

Ist das sein Name? Der Ritter?

Bitte, wie lautet seine Nachricht?

Seine Nachricht lautet: Ihr seid wie Wellen.

Was?

Wie... Na, Ihr wisst schon, wie Wellen auf einem See.

Er sagte, Euer Gesicht ist wie ein See. Ihr seid ein Seegesicht.

Zauberer. Zauberer werden dort sein.

Verrückt, den Teil hätte ich fast vergessen.

Und... Drachen.

Oh Mann.

Und... er hat mir das gegeben.

Als Zeichen seiner unsterblichen Liebe.

Ist das Blut von meinem Onkel?

Ja, aber es war nur ein Kratzer. - Wir müssen sofort los.

Unsterbliche Liebe. Hat er das wirklich gesagt?

Ja. Aber er sagte auch lauter verrückte Sachen.

Was für Sachen? - Dass er mitten in der Nacht aufsteht und sagt:

Holde Dame, ich werde jeden Schmerz erdulden.

Ich werde mich jeder Gefahr stellen.

Ihr wollt ihn wieder nach Hause bringen?

Dann gibt es da eine Person, die euch helfen kann.

Don Quixote!

Sancho. Hallo, mein Freund.

Hast du Dulcinea meine Botschaft überbracht?

Ja, habe ich.

Sag, ist sie denn nicht von unglaublicher Schönheit?

Was?

Unglaublicher Schönheit. Sancho!

Oh ja, ich denke schon, dass sie das ist.

Ja. - Das kann man durchaus über sie sagen, ja.

Aber hey, sie ist hier. Seht! - Wo?

Ich kann das nicht tun.

Ich fühle mich nicht wohl dabei zu lügen.

Es sind keine Lügen. Mehr wie eine Vorstellung.

Es ist zu seiner Sicherheit.

Aber ich bin keine Prinzessin.

Er denkt, ihr wärt es.

Ich bin geblendet von Eurer Schönheit, holde Dame.

Es gibt auf der ganzen Welt keine Jungfer,

die so schön erstrahlt wie Prinzessin Dulcinea von Toboso.

Verzeiht.

Tapferer Ritter. Dank sei dem Herren, dass wir Euch gefunden haben.

Plagt Euch irgendeine Not? Bitte, sagt es mir. Ich lebe, um Euch zu dienen.

Mein Königreich wurde überfallen. - Von wem?

Nun...

Von einem Zauberer.

Es heißt, er ritt auf einem Drachen.

Freston! Eben derjenige, den ich suche.

Ihr kennt ihn also? Könnt Ihr uns also helfen?

Wenn es einen Ritter gibt, der dieses Scheusal bezwingen kann,

dann Don Quixote von La Mancha.

Welch glückliches Schicksal für mein geknechtetes Königreich.

Aber seid Ihr erfahren im Umgang mit Drachen?

Es gibt nichts, was ich nicht über Drachen wüsste.

Ich bin ein Drachenmeister. Ich muss los, unverzüglich.

Halt ihn auf.

Señor! Wir müssen zusammenbleiben und die Prinzessin beschützen.

Es gibt nichts auf dieser Welt, was mir mehr bedeuten könnte

als die Sicherheit meiner Dulcinea.

Was auch der Grund ist, sie mit deinem Leben zu beschützen,

während ich mich alleine nach Toboso begebe.

Reich mir meine Lanze!

Señor, ich bitte Euch, bleibt bei uns.

Ich kann nicht. In dieser Angelegenheit ist allerhöchste Dringlichkeit geboten.

Der Plan war es, ihn wieder nach Hause zu bringen.

Na ja, bisher ist es doch gut gelaufen.

Kommt schon, wir müssen bei ihm bleiben.

Er ist so ritterlich, nicht wahr?

Sicher. Ja.

Dio mio, die Heilige Bruderschaft.

Es gibt keinen Grund, Angst zu haben.

Den gibt es, sobald sie seine Rüstung erkennen.

Ich bin Don Quixote von La Mancha.

Ich verlange, dass Ihr Euch zu erkennen gebt. - Wir gehören zur Heiligen Bruderschaft.

Bewahrer des Friedens im Dienste Seiner Majestät, König Philip.

Ich erkenne Eure Autorität nicht an. Rocinante!

Geht uns aus dem Weg, alter Mann!

Geht vom Wagen weg!

Dieser Mann ist gegen seinen Willen ein Gefangener.

Ich befehle euch, lasst ihn frei!

Das muss der Narr sein, der die Sklavenkolonne angegriffen hat.

Ich befehle Euch, abzusteigen! - Bitte! Señor, er meint es nicht böse.

Bleib zurück, Kleine. - Befreit diesen Mann auf der Stelle!

Ich habe keine Zeit mehr zu vergeuden.

Nein!

Nein! Er ist nicht ganz bei sich. - Er hat die Sklaven des Königs befreit.

Lasst mich los.

Wer seid Ihr, Leute?

Nein.

Nein!

Los!

Wo bringt ihr ihn denn jetzt hin?

Dulcinea!

Dulcinea!

Meine Herrin!

Meine Herrin!

Meine Herrin!

Gefangen.

Wisst Ihr denn nicht, wer ich bin?

Das interessiert mich nicht.

Ich weiß nur, dass du ein Verrückter bist.

Dies ist einer von Frestons üblen Tricks. Ihr seid nichts weiter als Lakaien.

Hey, alter Mann. Gönn uns etwas Ruhe, ja.

Ich habe versagt. Die Mächte der Finsternis beherrschen die Welt.

Warum hast du nichts unternommen?

Was hätte ich tun können?

Wo willst du jetzt hin?

Den Priester holen. Begleite sie zurück ins Gasthaus.

Papa! Papa! Papa ist wieder da! - Papa ist zu Hause.

Wie geht es euch, meine kleinen Chicos?

Papa ist sehr müde. Ihr müsst mich halten.

Hast du uns was mitgebracht?

Natürlich habe ich euch was mitgebracht. Schließt eure Augen.

Ihr alle. Macht sie zu! Los!

Gut, macht sie wieder auf.

Was ist das? - Ist das ein Stein?

Nein, das ist nicht einfach nur ein Stein. - Was ist es denn dann?

Es ist ein Drachenei.

Wenn du ganz aufmerksam lauschst,

dann hörst du den leisen Klang vom Schlagen der Drachenflügel.

Nein? Dann musst du viel genauer hinhören.

Ja.

Zeigt es eurer Mutter. - Mama! Mama! Mama!

Ich werde euch allen Dracheneier mitbringen.

Teresa, meine Schöne. Ich bin zurück.

Sieh an, so zieht sich also ein Statthalter an.

Und wo ist mein Esel?

Das kann ich erklären. - Wir verdienen mit diesem Tier unseren Lebensunterhalt.

Bitte, werd nicht böse. Ja? Die verrücktesten Sachen sind passiert.

Dapple hat mehr Verstand als du. Er hat den Heimweg alleine gefunden.

Und eigentlich, während du durch die Welt gezogen bist,

sind wir ganz wunderbar zurechtgekommen ohne dich.

Teresa, meine Schöne.

Ich möchte nur noch zu Hause sein, mit dir und den Kindern. Und arm.

Keine Abenteuer mehr?

Keine Abenteuer mehr.

Es gibt noch Arbeit für dich vorm Essen.

Perfekt.

Und ich habe noch Arbeit für dich nach dem Essen.

Ich habe dich vermisst, mein Hengst. - Oh ja! - Hast du mich vermisst?

Oh ja!

Sancho!

Du bist tapferer, als du denkst, Sancho.

Kämpfe zu Ehren deines Ritters.

Was ist denn los?

Ich habe ihn gegen die Heilige Bruderschaft im Stich gelassen.

Si, du warst klug genug zu fliehen!

Ach, Sancho.

Wer ist da?

Nennt Eure Absichten? - Ich bin nur ein müder Reisender,

der versucht, nach Hause zu kommen, bevor es hell wird.

Darf ich mich an euer Feuer setzen?

Wir gehören zur Heiligen Bruderschaft. Verschwinde lieber.

Die Heilige Bruderschaft. Wie töricht von mir. Ich habe euch im Dunkeln nicht erkannt.

Es ist mir eine Ehre, Euch kennenzulernen, werte Herren.

Wir gemeines Volk stehen in Eurer Schuld.

Die Bringer des Rechts, die Beschützer der Unschuldigen.

Lust auf etwas Wein?

Ihr dürft doch sicher etwas Wein annehmen, für all Eure edlen Dienste?

Nein. Geh jetzt!

Natürlich. Es gibt sicher einen Erlass, der es der Bruderschaft verbietet, Wein zu trinken.

Vergebt mir.

Ich kenne keinen solchen Erlass. - Ich auch nicht.

Habt Ihr vergessen, dass unser Herr den Wein

mit seinen Freunden teilte, beim letzten Abendmahl?

Und wer sind wir, die Bräuche unseres Herrn und Erlösers nicht zu ehren?

Na los, Tomas, entspann dich.

Ich könnte ein wenig vertragen. Es war ein langer Tag.

Also dann, Tomas. Hier für dich. Hier ist noch einer. - Wunderbar.

Genießt ihn, meine Herren. - Hoffentlich ist das guter Wein.

Hey, Leute, habt Ihr auch etwas Wein für mich übrig?

Hör dir den an. Er will Wein haben.

Geht es dir gut? - Wie bitte?

Ob es dir gut geht? - Es ist eine kalte Nacht.

Ich bin sicher, ich werde mich am Feuer aufwärmen können.

Dickerchen. An seinem Gürtel. Da!

Gib mir die Schlüssel.

Du! Dich kenne ich doch.

Nein, das denke ich nicht. Ich habe dich noch niemals gesehen. - Doch!

Du hast mich ausgepeitscht. - Nein.

Du hast mir den Esel und mein Silber geklaut.

Ich habe noch nie jemanden den Esel geklaut.

Ich habe dich mit eigenen Augen gesehen. - Ich habe nur eins dieser Gesichter.

Ich vertraue dir nicht. Weg von der Tür.

Ich werde noch verrückt in diesem Käfig. Und wenn du mich nicht rauslässt,

werde ich schreien. Ich fange an zu schreien.

Nicht schreien. Nicht schreien.

Sei einfach nur still. - Also dann. Los geht's.

So ist's gut. Sei still. - Ja, ist gut.

Sei still. - Ja, ja.

Wir sehen uns, Schweinchen.

Don Quixote. Señor, ich bin's Sancho.

Euer edler Knappe. Wir müssen hier weg. Die Bruderschaft ist hier.

Adios Idiotas! Vesate Culo!

Hey, komm zurück! Los hinterher!

Nein! Señor. - Vergesst die beiden! Schnappt euch den anderen.

Er hat mein Pferd gestohlen. - Bewegt euch!

Señor, geht es Euch gut? - Nun macht schon! - Los, los!

Wir müssen hier weg, bevor sie zurück sind.

Señor. Señor. Bitte, bitte, Señor.

Nein... Nicht. Nicht sterben.

Nein, nicht sterben. Nicht so. Nicht jetzt, Señor.

Oh Sancho, du bist doch wirklich zu nichts zu gebrauchen.

Aber Ihr, Don Quixote von La Mancha,

seid der tapferste Mann, der mir je begegnet ist.

Ihr habt alles riskiert, um denen in Not zu helfen.

Und ich habe das nicht immer zu würdigen gewusst.

Aber Ihr habt stets das Beste in mir gesehen, Señor.

Ihr werdet immer der große Don Quixote von La Mancha sein.

Señor! Señor!

Ihr lebt! Señor, Ihr lebt. Ich dachte, Ihr wärt tot.

Nein...

Das war in der Tat eine elegante Grabrede.

Aber du bist sehr hart mit dir ins Gericht gegangen.

Du bist der tapferste Knappe, den ich je getroffen habe.

Sieh nur!

Onkel! Gott sei Dank!

Rocinante!

Señorita.

Ich stehe in Eurer Schuld, werter Herr, für das Zurückbringen meines edlen Rosses.

Ich muss Euch nun bitten, unverzüglich abzusteigen.

Ich bin nur froh, diesen Klepper endlich loszuwerden.

Das kann ich Euch versichern, mein Freund.

Rocinante. Mein edles Tier.

Dies ist in der Tat ein freudiges Wiedersehen. - Onkel, das kann so nicht weitergehen.

Ich habe keine Zeit mehr zu verlieren. Es ist von höchster Dringlichkeit,

dass wir diesen Zauberer endlich aufspüren. - Es gibt keinen Zauberer.

Die Prinzessin und der Drache, das haben wir alles nur erfunden.

Pater, haltet ihn auf! - Don Quixote!

Dieser Wahnsinn muss enden. Kehrt nach Hause zurück.

Ich bringe Euch neue Bücher. Na?

Wir könnten die Bibel zusammen lesen.

Es stehen einige wundervolle Geschichten da drin. - Die Bibel überlasse ich Euch, Pater.

Ihr seid ein Mann des Wortes, ich bin ein Mann der Taten.

Ich bewundere Euren Glauben. Tatsächlich bin ich ein wenig eifersüchtig.

Aber diese Fantastereien, an die Ihr glaubt, sind einfach nicht real.

Aber das, woran Ihr glaubt, ist es?

Komm, Sancho!

Dann geh halt! Ich hoffe, du begegnest einem Riesen,

der dir deinen verrückten Schädel aufknackt wie eine Nuss. - Pater! - Was?!

Entschuldige.

Señorita, macht Euch keine Sorgen. Ich passe auf ihn auf.

Ich dachte, das war's für dich, Sancho?

Bist du jetzt genauso verrückt geworden wie er?

Ja. Ja, das bin ich.

Vergesst nicht, das Glück ist mit den Tapferen.

Komm, mein Junge. Komm.

Tja, das war's dann.

Aber Antonia... Antonia! Antonia, wo gehst du den jetzt hin?!

Wir müssen stets aufmerksam sein.

Freston ist ein Gestaltwandler und kann jede Form annehmen, die er will.

Ich sorge mich um dich, mein tapferer Knappe.

Sorgt Euch nicht, großer Ritter.

Ich glaube, ich habe endlich meine Berufung gefunden.

Wie ist Euer Name, Herr?

Ich bin der Ritter des Weißen Mondes. Ich suche Don Quixote von La Mancha.

Was wünscht Ihr von ihm?

Ich wünsche, ihn zum Zweikampf herauszufordern,

um zu beweisen, dass der Ritter des Weißen Mondes,

und nicht er der größte Ritter aller Zeiten ist.

Ich bin Don Quixote von La Mancha und ich akzeptiere Eure Herausforderung.

Kein lebender Mann wird mir je überlegen sein.

Nein, nein, nein. Nein, nein, nein, Señor.

Es ist zu gefährlich.

Habe Vertrauen, Sancho. Er hat seinen Meister gefunden.

Aber ich versprach der Señorita, auf Euch aufzupassen.

Tritt zur Seite, Knappe. Dieser Streit ist nicht deine Angelegenheit.

Aber was, wenn er ein verkleideter Zauberer ist?

Dann wird er seine gerechte Strafe erhalten.

Ich habe eine Bedingung.

Siehst du, Sancho. Er stellt Bedingungen.

Er weiß, dass ich ihm überlegen bin.

Wer auch immer am heutigen Tage verliert, muss seine Ritterschaft aufgeben, für immer.

Für immer?

Dem kann ich nicht zustimmen.

Schön. Also gut. Für ein ganzes Jahr, von heute an. Nicht weniger.

Señor, es ist nicht zu spät, das Ganze zu verschieben.

Handle im Schnellen, bedaure im Langsamen. So habe ich das mal gehört.

Ich bin diese Verzögerung leid.

Ich akzeptiere Eure Herausforderung!

Ein geheiligter Schwur. Ein Jahr!

Einverstanden.

Was auch immer passiert, Sancho Panza, wisse, dass du mir stets treu gedient hast.

Ich danke Euch.

Don Quixote!

Oh! Nein, nein, nein!

Don Quixote, geht es Euch gut?

Los, Señor. Ihr könnt ihn immer noch schlagen.

Ergebt Ihr Euch?

Niemals! Zieht Euer Schwert!

Mein... mein Schwert.

Also gut.

Nein, nein, nein, Señor.

Tut ihm nicht weh! Bitte!

Er ist nur ein verwirrter alter Mann.

Miguel?

Antonia.

Verzeihung. Señor, geht es Euch gut? - Was hast du dir nur gedacht?

Du hättest ihn töten können.

Nein, nein. Ich habe ihn nicht angerührt.

Was ist hier also los?

Dein Onkel und ich haben jetzt einen Pakt.

Don Quixote, Ihr habt einen feierlichen Eid geschworen,

Eure Rüstung abzulegen, für ein ganzes Jahr.

Ihr habt mich bezwungen.

Ob nun listig oder gerecht, die Geschichtsbücher werden entscheiden.

Aber Don Quixote ist ein Mann, der zu seinem Wort steht.

Mir fiel wieder ein, dass mein Großvater eine alte Rüstung und ein Pferd hatte,

und da dachte ich... Na ja.

Das war sehr klug von dir. Und tapfer.

Der Ritter des Weißen Mondes?

Ja, ich dachte... Keine Ahnung, wieso. Ja.

Bis es wieder soweit ist, dass ich meine Rüstung anlege,

könnte ich durchaus ein Jahr lang das Leben eines Bauern leben. Was, Sancho?

Ich habe gehört, man kann mit der Zucht von Schafen gut verdienen. - Eine schöne Idee.

Wir hüten unsere Herde am Tag, und bei Nacht ruhen wir uns unter den Sternen aus.

Oder wir trinken Wein in einer schönen Schäferhütte.

Wir werden schon ein Leben führen, mein Freund.

Antonia? - Ja? Onkel?

Ich habe einen seltsamen Traum gehabt.

Ich träumte, ich würde durch die Lande ziehen als ein fahrender Ritter.

Mit einem beleibten Knappen.

So ähnlich wie der kleine Mann, mit den vielen Kinder. Wie war sein Name?

Sancho?

Richtig. Sancho Panza.

Und so absurd es auch klingt, ich fühle ein Stechen,

als sei ich die ganze Nacht hindurch geritten.

Und überall trage ich Spuren des Kampfes.

Ist das nicht eigenartig?

Wir haben viel miteinander zu besprechen.

Oh ja! - Oh, ja, ja!

Ja, ja!

Oh Sancho!

Sancho Panza!

Nein.

Was... Was?

Sancho!

Es geht um Señor Quixano.

Du hast versprochen, keine Abenteuer mehr.

Ich liebe dich.

Sancho.

Si, Don Quixote.

Nein, nicht mehr.

Im Gegenteil. Ihr werdet immer der große fahrende Ritter von La Mancha sein.

Im Dorf erzählt man sich Geschichten über unsere Abenteuer, Señor.

Ihr werdet nie vergessen werden.

Ich wünschte, wir könnten wieder gemeinsam reiten, ein allerletztes Mal, Sancho.

Das ist er. Hast du gehört, er ist der Heiligen Bruderschaft entkommen?

Ich habe gehört, er hat gegen einen Riesen gekämpft.

Ich hörte, er tötete einen feuerspeienden Drachen mit seinen bloßen Händen.

Dulcinea!

Ich habe Euch angelogen, Señor.

Ich bin nur die Tochter des Wirts, keine Prinzessin.

Und meine Name ist nicht Dulcinea.

Es ist ein wunderschöner Name. Und Ihr tragt ihn zu Recht.

Kein Mann hat mich jemals so angesehen wie Ihr, Don Quixote.

Ich sehe Euch so, wie Ihr seid.

Lebt wohl, meine Herrin.

Ich reite stets zu Euren Ehren.

Und so machte sich der edle Don Quixote von La Mancha

auf den Weg zu einem letzten Abenteuer.

Seine Legende lebt weiter.

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