All language subtitles for Die.Burg.der.Verraeter.1954.GERMAN.dTV.XViD

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Original subtitles

Die Burg der Verr�ter (1954) dTV - MDR - 9. September 2012

* Streicher und Bl�ser spielen w�rdevoll, fast schleppend. *

* Man h�rt immer noch die majest�tische, getragene Musik. *

(Mann) Kompanie habt acht!

Meine Freunde, hier hei�t es Abschied nehmen.

Nach 5 Kriegsjahren in Indien klingt kein Wort besser als "zu Hause".

Komm mit nach Paris. Du bist ein Held, ein Eroberer.

Die Frauen warten nur auf dich.

Was du dir w�nschst, wird da sein.

Wir treffen uns im Herbst in Paris.

Die Damen werden es noch aushalten bis dahin.

Lebt wohl, meine Freunde.

Bis Paris, Pierre. - Wiedersehen.

Viel Gl�ck. - Leb wohl!

Wiedersehen.

* Gef�hlvolle Musik *

(Ruft) Philippe! Louis!

Macht auf! Ich bin wieder da.

Macht auf, ihr Faulpelze.

* V�gel zwitschern *

Philippe!

* Gefahrdrohende Musik *

Louis!

(Laut) Ihr da!

Wo seid ihr alle? (Mann) Br�ll nicht herum!

Wer bist du denn? Du musst neu sein.

Ich bin zur�ckgekehrt. Ich bin der Herr.

Der Herr? Von wem?

Wer sind diese M�nner?

Wo sind meine Diener? Was ist hier passiert.

Hau ab hier.

Ich bin Capitaine de Saint Laurent! Benimm dich, sonst passiert was.

Raus hier.

Du elender Affe.

* V�gel zwitschern *

* D�stere Musik *

* V�gel zwitschern *

* Spannende Musik *

* Spannende Musik *

Hilda?

Hilda, bist du's?

Ich wollte gerade nach dir l�uten.

Hilf mir doch bitte beim Ankleiden.

* Sie erschrickt h�rbar. *

Wer seid Ihr? Was tut Ihr hier?

Und Ihr? Wer seid Ihr?

Halt!

Also!

Nehmt Eure H�nde weg.

Antwortet mir erst. Wer seid Ihr?

Ich bin Gr�fin de Lodeve.

Ihr habt de Lodeve geheiratet? F�r den seid Ihr viel zu jung.

Ich bin seine Witwe. Seine Witwe?

Verzeiht mir, Madame.

Ich verstehe gar nichts mehr. Erkl�ren Sie es mir.

Was tut Ihr hier in meinem Haus?

Eurem Haus?

Oh, jetzt begreife ich.

Dann seid Ihr Pierre de Saint Laurent.

Langsam zweifle ich daran. Sagt mir freundlicherweise ...

Es ist nicht mehr Euer Haus.

Was?

Haus und Grundst�ck geh�ren jetzt mir.

Hab ich richtig geh�rt, dass mein Haus ...

Ja! Mein Mann kaufte es vor sechs Monaten.

Kurz vor unserer Heirat.

Sagen Sie mir, wer den Verkauf genehmigt hat?

Aber ja.

Das tat der Gouverneur des K�nigs, der Vicomte de Narbonne. Narbonne?

Es tut mir leid. Ich w�nschte, ich k�nnte Euch behilflich sein.

Ich suche den Gouverneur sofort auf.

Ich verspreche Euch, dass alles zur Zufriedenheit aller erledigt wird.

Ihr k�nnt Eure eigenen R�ume benutzen, Monsieur.

Dort findet Ihr all Eure Habe.

Ich erteile den Dienern Befehl.

Das ist sehr aufmerksam von Euch, Madame.

Nun denn. W�rdet Ihr bitte zur Klingelschnur greifen?

Nat�rlich.

Monsieur?

Ja, Madame?

Solltet Ihr bei Narbonne keinen Erfolg haben:

Vielleicht k�nnten wir uns einigen?

Wieso keinen Erfolg?

Ich fordere nur, was mir geh�rt.

Ja, Madame?

�ffnet die verschlossenen R�ume und macht sie zurecht.

Sagt Moulai folgendes:

Monsieur de St. Laurent ist mein Gast.

Au revoir, Madame.

Und vielen Dank f�r Eure Gastfreundlichkeit.

* V�gel zwitschern *

* Fanfaren ert�nen *

Das alles, um die Frauen noch sch�ner zu machen.

Wir d�rfen niemandem trauen, nicht wahr, meine Holde?

Blau. Die Farbe deiner Augen.

* Er lacht genie�erisch. *

Und Perlen. Perlen. Nur f�r dich.

Nur f�r dich, meine Holde.

Meine S��e. Mein stummer Engel.

* Die Katze miaut unwillig. *

Gierig. Gierig wie alle anderen.

Exzellenz? Monsieur de Saint Laurent ist angekommen.

Er w�nscht dringend, Sie zu sprechen.

Lass ihn warten. Das Warten tut ihm gut.

Nein, nein, nein. Lass ihn eintreten, den Gl�ckssoldaten.

Jaja, lass ihn hereinkommen. Sehr wohl, Euer Exzellenz.

Wo bist du, meine Sch�ne?

Ah, da bist du ja.

Monsieur de Saint Laurent, Exzellenz.

Euer Exzellenz.

(Energisch) Euer Exzellenz!

Ah, de Saint Laurent. Nehmt doch Platz.

Exzellent. Die Perlen muss man in perfekter Folge aufziehen.

Wenn ich unterbrechen darf, Euer ...

Der K�nig und Madame de Montespan besuchen mich morgen.

Ich bitte um einen Moment Aufmerksamkeit.

Ich brauchte Jahre, das so zusammenzustellen.

Solltet Ihr kein Gef�hl haben f�r so viel Sch�nheit?

Emile!

Ja, ich habe Liebe im gew�hnlichen Sinne nie gekannt.

Aber die Form und Nacktheit dieser Perlen faszinieren mich schon lange.

Gut.

So, nun zu Euch.

Zur�ck aus dem Krieg? Bedeckt mit Ruhm?

Im Moment besch�ftigt mich nicht der Ruhm. Ich komme ...

Auf jeden Fall willkommen zu Hause.

Ein herrliches Willkommen.

Wurde mein Haus tats�chlich hinter meinem R�cken verkauft? Ja.

Dann ist es auch wahr, dass es mit Eurer Hilfe geschah.

W�rde ich Euch nicht kennen, hielte ich Euren Ton f�r unversch�mt.

Ist es nicht unversch�mt, hinterr�cks ausgeraubt zu werden?

Mit wessen Genehmigung geschah das?

Euer Besitz wurde nach dem Gesetz beschlagnahmt.

Steuern wurden nicht bezahlt. Das k�nigliche Schatzamt brauchte Geld.

Der Krieg ist teuer.

Das wei� ich. Aber warum fehlten Steuern? Es gab genug Einnahmen.

Ich bin nur Diener der Krone.

Kennt Ihr einen Steuereinnehmer, der mal jemandem half?

Wir machen die Gesetze nicht. Dann wende ich mich an den K�nig.

Auch Soldaten haben Rechte.

Mit mir nicht! Ich gehe zum K�nig.

Glaubt Ihr wirklich, der K�nig macht meine Entscheidung r�ckg�ngig?

Er z�ge sich das Geld aus eigener Tasche. Bitte, geht zum K�nig!

Geht zu Eurem Gesetz, wenn Ihr Zeit verschwenden wollt.

Was soll ich sonst tun? Nur tatenlos zusehen, wie mein Besitz dahin geht?

Das ist ungeheuerlich. Ich verlange mein Eigentum zur�ck. Sofort!

F�r Euer Problem gibt es eine ganze einfache L�sung.

Und welche?

Die Gr�fin de Lodeve kennt Ihr? Ja, sie empfing mich in meinem Haus.

Nichts ist reizvoller. Ein Wunder, dass Ihr noch Zeit f�r mich habt.

K�mmert Euch um diese charmante Frau und kauft Euer Eigentum zur�ck.

Zur�ckkaufen, was mir geh�rt? Und wenn, womit? Ihr ruiniertet mich.

Es gibt eine noch bessere L�sung. Sie ist jung, sch�n und Witwe.

Besitztum ist nicht immer auf dem Markt. Eine Frau schon eher.

Sind zynische Witze das einzige, was Ihr mir anbietet?

Verstehe ich recht? Ich komme nach f�nf Jahren Dreck und Blut zur�ck.

Ich werde verjagt, eine Fremde wohnt in meinem Haus und Ihr tut nichts.

Ich kann nicht.

Ihr k�nnt nicht? Ich kann nicht.

Dann gehe ich zum Gericht.

Die G�ttin mit der Augenbinde statt der blau�ugigen Sch�nheit.

Wendet Ihr Euch ans Gericht, dauert es ein, zwei, drei Jahre.

Bei den charmanten blauen Augen dauert es ein, zwei, drei Tage.

Sie haben die Wahl.

(Ruft) Emile!

Ihr kennt meine Meinung. Jetzt entschuldigt mich bitte.

* Bedrohliche Musik *

Setzt Euch. Ich m�chte mit Ihnen �ber das erw�hnte Gesch�ft sprechen.

Ah ja, ich warte schon darauf, dass Ihr davon anfangt.

Meine Situation ist der Euren sehr �hnlich.

Man entwendete mir ein teures Erbst�ck.

Der Saphir ist seit Generationen in Familienbesitz.

Beschafft Ihr ihn, geb ich Euren Besitz zur�ck.

Ist das ein Angebot? Nat�rlich, Madame. Jedenfalls bis hierher.

Entwendete man Euch das Juwel hier in Languedoc?

Ja, kurz nach meiner Heirat mit dem Grafen.

Ich vertraute ihm den Stein an.

Er borgte darauf Geld, um Euer Gut zu kaufen.

Warum l�st er den Stein nicht ein?

Der, der ihn hat, will ihn nicht herausgeben.

Er leugnet sogar dessen Besitz.

Wer ist das?

Vicomte de Narbonne.

Narbonne?

In einem Duell forderte mein Mann den Stein zur�ck. Er wurde get�tet.

Wie soll ich den Stein zur�ckholen?

Auf jede nur erdenkliche Weise, Monsieur.

Dann w�re dies ein Diebeskomplott.

Nein, der Saphir geh�rt mir!

Nun, verzeiht mir, Madame.

Wie soll ich wissen, dass das alles stimmt?

Wollt Ihr damit sagen, ich l�ge?

Oh nein, nein, nein. Aber das ist eine vertrackte Geschichte.

Ihr m�sst verstehen, ich brauche Beweise.

Wie soll ich daf�r einen Beweis vorbringen? Ich ...

Oh, doch. Der Saphir ist in dem Familienportr�t. Meine Urgro�mutter.

Man kann verstehen, wie sehr Ihr an diesem Schmuck h�ngt.

Aber was Ihr verlangt, widerspricht eigentlich meiner Natur.

Aber in meiner jetzigen Situation ... total verarmt.

Ihr tut es. Ihr werdet mir helfen.

Wisst Ihr, wo der Stein ist?

In einer Statue des indischen Gottes Shiva in Narbonnes Arbeitszimmer.

Warum nicht gleich auf dem Mond? Ich sagte nicht, es wird leicht.

Aber wenn Ihr schon davor zur�ckschreckt.

Ich habe keine Angst, Madame. Ich bin nur erstaunt.

Euer Erstaunen wird gleich noch gr��er.

Ertappt man Euch dabei, leugne ich jede Verbindung mit Euch.

Wor�ber lacht Ihr?

�ber Euer blauen Unschuldsaugen. Die Augen eines Kindes.

Aber der Geist der Lucrezia Borgia.

Viel Gl�ck, Monsieur.

Kann ich sonst noch irgendwas f�r Euch tun?

Oh doch, Madame. Aber das hat Zeit.

* Pferdegetrappel *

* Bedrohliche Musik *

* Etwas f�llt scheppernd zu Boden. *

* Bedrohliche Musik *

* D�stere Musik *

* Lautes Scheppern und Poltern *

* Trommelwirbel *

* Gefahrdrohende Musik *

* Er st�hnt auf. *

* Er st�hnt kraftlos. *

Das Feuer ist dort oben.

Majest�t.

Los, Gaston!

(St�hnend) Majest�t.

Ich konnte ihn nicht holen.

Majest�t? Was meinst du?

(Kraftlos) Nehmt den Saphir!

Den Saphir.

* Melodramatische Musik *

Hier entlang.

Ihr lauft da hinunter.

* Er klopft. *

Ihr habt ihn.

Oh, Ihr seid ja verletzt.

Einen Moment! Gibt es noch etwas, was Ihr mir nicht erz�hlt habt?

Wieso? Ich musste einen Mann t�ten, um ihn zu bekommen.

Oh nein. Es war ein Dieb wie ich.

Er hatte die Statue schon und wollte mich umbringen.

Als er starb, sprach er vom K�nig. Vom K�nig?

Warum interessiert den K�nig von Frankreich Euer Erbst�ck?

Ich wei� es nicht. Was sagt so ein Mensch nicht im Sterben.

Ich bin Euch sehr dankbar. Aber bitte geht jetzt.

Jetzt gehen? Zeigt mir den Stein, der ein Menschenleben kostete.

Ihr k�nnt ihn sp�ter sehen. Er bedeutet mir sehr viel. Bitte.

Inzwischen bedeutet er mir auch etwas. Macht auf!

Ich wei� nicht, wie. Ihr wisst nicht, wie?

Die Statue geh�rte mir doch nie.

Wie wolltet Ihr sie denn aufmachen?

Sie aufbrechen.

Lasst mich erst mal etwas versuchen. Ich hab so etwas in Indien gesehen.

Nein, so nicht. Die Arme k�nnten irgendeinen Mechanismus ausl�sen.

Es gibt festgelegte zeremonielle Stellungen.

Oh.

Er ist weg.

(Kreischend) Er ist weg!

(Weinend) Alles war umsonst. Er ist weg.

* Sie schluchzt laut. *

Wieso ist der Stein rund ist und der Fu� der Statue achteckig und gr��er?

Ich wei� es nicht.

Er muss f�r einen anderen Stein gemacht worden sein.

(Verzweifelt) Ich wei� es nicht.

* Sie weint hemmungslos. *

Ich tat mein Bestes. Mehr kann ich leider nicht tun.

Bitte geht nicht weg. Helft mir. Bitte!

Ich versuche herauszufinden, wo er ist. Ich muss ihn haben.

Um den Preis noch eines Lebens?

Nein, das k�nnte ich nicht ertragen.

Was muss ich tun? Ich muss ihn haben. Was soll ich tun?

Vielleicht ... vielleicht mache ich noch einen Versuch.

Ich spreche morgen mit Narbonne.

Ich finde einen Grund, dort zu �bernachten.

Zum Beispiel, um dem K�nig meine Aufwartung zu machen.

Aber wenn Ihr verletzt werdet. Wenn Euch etwas zust��t, um meinetwillen.

Unsinn, mir passiert nichts. Denkt nicht an so was.

Bis morgen f�llt mir etwas ein. Bitte seid wieder froh.

Ihr seid sehr g�tig, Pierre.

Wie ist Euer Name?

Katrina. Ein dummer Name, nicht?

Ihr seid doch trotz allem noch ein ziemliches Kind, nicht wahr?

* Gef�hlvolle Musik *

Oder etwa nicht?

* Gef�hlvolle Musik *

* Trommelwirbel *

* Spannende Musik *

(Sie erschrickt) Pierre?

Warum? Was ist los?

(Widerstrebend) Pierre!

Pierre.

Ein Familienerbst�ck, ja?

Auch ein Weg, an so etwas zu kommen. Mit Pinsel und Farbe.

Wie lange hatte Eure Urgro�mutter den schon? Einen Tag?

Aber Ihr maltet den falschen Stein.

Einen achteckigen Saphir, der in diese Statue geh�rt.

Es war kein Familienerbst�ck. Es war der ber�hmte Stern von Indien.

Das macht keinen Unterschied. Ihr wolltet Euren Besitz und ich ...

Es ist der meistgesuchte Edelstein auf der Welt.

Geraubt aus dem Tempel des Shiva. Angebetet von Millionen Indern.

Gesucht von Europas besten Agenten.

Ihr mit Euren Unschuldstr�nen �berlistet mich, ihn zu stehlen.

Ich �berlistete Euch nicht. Es war ein Tausch.

Ich war so ehrlich es ging.

Ich f�rchte, Ihr k�nnt nie ehrlich sein, so wie die Dinge liegen.

Narbonnes Agenten stahlen das Juwel in Indien.

Daf�r t�teten sie drei Menschen.

F�r Euch z�hlt nur der Stein.

Das Leben eines anderen ist egal.

Oder mein Leben.

Nein. Ich verarge Euch nicht, dass Ihr mir nicht glaubt.

Aber Eure gesunde R�ckkehr bedeutet mir sehr viel. Jetzt besonders.

Am meisten verletzt, dass ich Deinen K�ssen glaubte.

Oh mein Gott, ich ...

(Scharf) Spar deine Tr�nen! Noch bin ich dein Komplize.

Aber ich f�hle mich bei dem Handel benachteiligt.

Wie viel mehr w�rst du bereit zu zahlen?

Was w�rst du f�r eine herrliche Frau, wenn du ein Herz h�ttest?

* Die T�r f�llt laut zu. *

* Majest�tische Fanfaren *

* Spannende Musik *

* Schritte *

* Spannende Musik *

Ich bin froh, Euch zu sehen, Baron.

Ich verlie� Holland sofort, als Eure Nachricht kam.

Das mit Lodeve ist tragisch.

Wir brauchten ihn, weil er Narbonnes Freund war.

Und er war ein Verr�ter Frankreich.

Niemand mag so einen Mann. Es war sicher schwer f�r Euch.

Ja, weil ich so tun musste, als sei ich mit Lodeve verheiratet.

Es geschah f�r unser Land, meine Liebe.

Nun, es ist ja vorbei. Was sind Eure Pl�ne?

Ich habe jemanden, der mir hilft.

Monsieur de Saint Laurent.

Den ehemaligen Besitzer? Ja.

Und wenn er merkt, dass Euch die holl�ndische Regierung schickte?

Das wird er nicht. Au�erdem hilft noch ein anderer. F�r Geld.

Egal. Der eine oder andere muss es schaffen.

Die Unruhen in Indien werden immer heftiger.

Nicht nur auf holl�ndischem, auch auf englischem und franz�sischem Gebiet.

Der Stern von Indien geh�rt den Menschen, die ihn verehren.

Wir m�ssen ihn schnell zur�ckbringen. Ich wei�.

Ich muss gehen. Das Fischerboot liegt versteckt in der Bucht von Ferrat.

Es bringt Euch zur�ck nach Holland. Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen, Exzellenz. Und viel Gl�ck.

* Gef�hlsbetonte Musik *

* Die T�r knarzt. *

Du hast gelauscht.

Bitte verzeih, was ich sagte.

Das mit Lodeve und alles andere konnte ich nicht wissen.

Ich h�tte dir alles erz�hlt.

Erst, wenn du den Stein hast.

Nat�rlich.

Nat�rlich. Wie bist du in die ganze Sache geraten?

Einer der get�teten M�nner war mein Bruder, ein holl�ndischer Offizier.

Das tut mir leid, Katrina.

Mit dem Wissen um die Wahrheit w�rde ich sofort helfen, wenn ich k�nnte.

Willst du damit sagen, du hilfst mir nun nicht mehr?

Wie k�nnte ich deinem Land gegen meines helfen?

Darum geht es nicht. Es geht um Frieden und um Tausende Leben.

Ich versichere dir, das z�hlt auch f�r mich.

Holte ich den Stern von Indien f�r mein Land und meinen K�nig.

Er gebe dem Land Frieden und mir meinen Besitz.

Er k�nnte, aber wird er es auch?

Das ist unsicher. Deshalb tue ich alles, um den Stein zu erlangen.

Ich muss alles tun, dich daran zu hindern.

(Lacht) Ich zittere.

Bitte. Ich denke an dich.

Erf�hre Moulai von deinen Pl�nen, lie�e er dich nie von hier weg.

Da bin ich mir sicher. Es darf dir nichts passieren.

Ich verspreche es dir. Nichts passiert.

Sagen wir, fast nichts.

Du hast geh�rt, was ich sagte, Moulai.

Ihm darf nichts passieren. Aber pass auf, dass er nicht entkommt.

Jaja.

(Derb) Hier rein!

* Die T�r knarzt beim Aufsto�en. *

* Die T�r knarzt beim Schlie�en. *

* Eine T�r wird aufgesto�en. *

* Bedrohliche Musik *

(Ihre Stimme kommt von drinnen) Hier, sieh! Das ist Shiva.

Aber der Stern von Indien ist nicht drin.

Ich gebe dir 5.000 Louis d'or, wenn ich denn Stein habe. Aber erst dann.

Einmal hast du mich hintergangen.

Ein zweites Mal passiert das nicht.

Noch etwas! Wenn man dich ertappt, leugne ich jede Verbindung zu dir.

Das ist alles.

* Die T�r knarzt. *

Jeder Tag z�hlt.

Bringst du ihn schnell, geb ich dir noch mehr.

* Die T�r knarzt. *

* Bedrohliche Musik *

Halt! Ich muss seine Exzellenz sprechen.

Weg frei f�r Capitaine de Saint Laurent!

(Von drinnen) Idiot! Ich sagte es dir gestern und ich wiederhole es.

Die Dienerschaft ist dir unterstellt. Sieh dir das Zimmer an!

Die Tapete ist verbrannt!

Ich glaube nicht, dass Seine Exzellenz ... Sag ihm, ich bin hier.

Aber vielleicht ... Sag ihm, ich bin hier!

Wenn du oder ein Diener beteiligt war, kommst du auf die Folterbank.

Was ist schon wieder?

Monsieur de Saint Laurent m�chte Euch sprechen, Euer Exzellenz.

Sagtest du, ich bin hier? Ja.

(W�tend) Dann sag ihm jetzt, ich bin weg, Dummkopf.

Er soll zum Teufel gehen. Sag ihm, er soll sich aufh�ngen.

Sehr wohl, Exzellenz. Es tut mir leid, Monsieur ...

Ich wei�, ich soll zum Teufel gehen. Danke. Nein, bitte.

Das Zimmer wird in Ordnung gebracht. Euer Exzellenz.

Bitte entschuldigt mein ungeb�hrliches Eindringen.

Aber vielleicht interessiert Euch das hier.

Geht raus.

Ihr seid mir eine Erkl�rung schuldig, Monsieur. Nat�rlich.

Ich ritt gestern Abend hier vorbei und sah im Turm ein Feuer.

Ich lief durchs Geh�lz, um zu helfen.

Da sah ich einen Mann weglaufen.

Ich hielt ihn auf und er griff mich an.

Wir fanden heute fr�h seine Leiche.

Ja.

Er hatte das hier unterm Mantel.

Tats�chlich?

Ich bin Ihnen sehr verpflichtet, Monsieur de Saint Laurent.

Ich bitte Euch.

Es ist zwar so gut wie wertlos, aber ich liebe es.

Es hat ganz pers�nlichen Wert.

Wenn ich Euch als Gegenleistung etwas anbieten darf?

Wenn es in meiner Macht steht. Ich w�rde mich sehr freuen.

Ich w�rde dem K�nig heute sehr gern meine Referenz erweisen.

Dem K�nig?

Emile!

Wie gefiele es Euch, f�r ein paar Tage mein Gast zu sein?

So lange der K�nig bei mir weilt.

Ich w�re undankbar, es abzuschlagen.

Emilie! Capitaine de Saint Laurent ist mein Gast.

Sieh nach seinem Pferd und frage, was er braucht.

Ihr seid ja nicht darauf vorbereitet.

Ich hatte schon mit Eurer Gro�z�gigkeit gerechnet.

Deshalb kam ich gut vorbereitet her.

Emile!

Keine St�rung, bis uns der K�nig wieder verl�sst.

* Majest�tische Fanfarenkl�nge *

Meine lieben Freunde. Heute Abend bin ich inkognito hier.

Nichts anderes, als ein Wanderer, der die Gastfreundschaft genie�t.

Die Gastfreundschaft eines gro�z�gigen Gastgebers.

Betrachtet mich als Euresgleichen bei dieser kleinen Zusammenkunft.

* Feierliche Fanfarenkl�nge *

* Barockmusik mit Oboe und Cembalo *

Sagt bitte, Exzellenz.

Wer ist dieser h�bsche junge Mann?

Oh, ein Landadliger aus der Gegend.

Capitaine de Saint Laurent. Stellt ihn bitte vor.

Emile!

Hol Capitaine de Saint Laurent.

Vielleicht hat er ein Mittel gegen Eure Langeweile, meine Liebe.

Capitaine de Saint Laurent, Euer Majest�t.

Eure Taten in Indien sind uns wohlbekannt, Capitaine. Lobenswert!

Danke, Euer Majest�t. Darf ich die Gelegenheit nutzen ...

Narbonne berichtete die Angelegenheit mit Eurem Gut.

Wir vertrauen ihm voll und ganz. Die Sache ist bei ihm in besten H�nden.

Euer Majest�t ...

Nat�rlich kann man daf�r nicht das Gesetz �ndern.

Kommt, Monsieur! Plaudern wir.

W�hrend Seine Exzellenz die Verdauung Seiner Majest�t �berwacht.

Was ist denn das, Narbonne?

Dies ist eine Delikatesse, die Euch vielleicht Vergn�gen bereitet.

Genannt wird sie Ananas.

Ananas?

Einer meiner Agenten entdeckte sie auf einer Insel im indischen Ozean.

Ich denke, es ist angemessen, dass Ihr sie zuerst kostet.

Denn Ihr seid der erste Mann Frankreichs und Europas.

* Barocke Musik *

Der Geschmack ist seltsam, aber angenehm.

Man m�chte sagen, feminin in seiner Undefinierbarkeit.

Als schmecke man ein gutes Parfum.

Hm, schmeckt mir.

* Allgemeines Gemurmel *

* Er redet lautlos. *

Louis!

Narbonne!

Sire? Ihr seid ein ber�hmter Sammler von Edelsteinen.

Vielleicht h�rtet Ihr auch vom Verschwinden eines ber�hmten Saphirs.

Der Stern von Indien ist weg.

Der Stern von Indien. Nat�rlich.

Ich war f�nf Jahre im Dienst f�r Eure Majest�t in Indien.

Das indischen Volk w�re froh, wenn Ihr den Stein findet und zur�ckgebt.

Ihr setzt mich in Erstaunen.

Zur�ckgeben? Den Stern von Indien?

Nein. Ich versprach ihn Madame de Montespan.

Ich war mit Blindheit geschlagen.

Verzeiht mir, Madame.

Sie sind eine edle Fassung f�r ein Juwel.

Eine Sch�nheit.

Bei Tage so wie der Himmel bei sch�nem Wetter.

Bei Nacht wie das Meer bei Sturm.

So beschrieb ihn jemand.

Ich h�rte hundert Ger�chte, aber das ist leider alles.

Nat�rlich, nur Ger�chte.

Wir sind sicher, wir w�ren bestens informiert, w�sstet Ihr genaueres.

Man finde ihn und bringe ihn zum Hof.

Was f�r ein Vergn�gen, wenn ich das k�nnte.

Ich h�rte, er ist k�rzlich in Besitz eines franz�sischen Adligen gelangt.

Es hei�t, er habe ihn gestohlen.

Da gerade die Rede von Diebstahl ist:

Monsieur de Saint Laurent stie� hier auf einen Dieb.

Letzte Nacht. Ein Dieb?

Er musste ihn t�ten.

Offenbar stahl er nur eine Sache.

Eine Statue des indischen Gottes Shiva.

Exzellenz schien erleichtert, als ich sie ihm zur�ckbrachte.

Erfuhrt Ihr den Namen des Diebes, ehe er starb? Nein.

Er starb sofort.

Die Kunst Indiens hat uns schon immer fasziniert.

Wir w�rden diese Statue sehr gern einmal sehen.

Mit Vergn�gen zeige ich sie Eurer Majest�t bei Gelegenheit.

Es w�re sehr sch�n, sie jetzt zu sehen.

Eure Majest�t.

Sie ist in meinem Juwelenzimmer.

Erlauben Sie, dass ich zum Lohn f�r die Vernichtung des R�ubers mitgehe?

Ja, nat�rlich. Louis. - Ja. Narbonne!

Lasst uns Eure Sammlung ansehen. Jetzt gleich!

Meine lieben, lieben Freunde! Lasst euch nicht st�ren.

* Feierliche Fanfaren *

Ich vertraue niemandem die Schl�ssel zum Juwelenzimmer an.

Nicht einmal meinem treuen Emile.

Majest�t!

Also hier bewahrt Ihr Eure Sch�tze auf, Narbonne.

Ja. Hier ist Shiva, Majest�t.

Ah, hinter dem war der Dieb also her.

Ja. Dieser Raum birgt Juwelen, die ...

Dieses Sachen interessieren mich viel mehr als Juwelen.

Aber sicher m�chte Francoise sehr gern Eure Sammlung sehen.

Ich habe ein Perlen-Ensemble, das Madame vielleicht interessiert.

Es begann mit einer Perle, die mir ein indischer Prinz schickte.

Seitdem halten meine Agenten weltweit Ausschau.

Einiges kommt aus China. Eine Perle ist von der unbekannten Insel Japan.

Nur sehr wenige wei�e M�nner gelangten jemals dorthin.

Mein Agent musste wegen eines Pendants zur�ck.

Ihr belohntet ihn sicher gro�z�gig. Er kam niemals wieder.

Mein Gott, sind die sch�n.

(Francoise) Ah!

Monsieur de Saint Laurent! Ja?

Meint Ihr, diese hier w�rde mir stehen w�rde?

Nat�rlich. Jedes Juwel wirkt sch�ner, wenn Ihr es tragt.

Aber Perlen sind kalt.

Ihrer Ausstrahlung entspricht viel mehr das rote Feuer von Rubinen.

Ihr seid ein Meister des Geschmacks.

Wie sch�n w�re es, einmal Eure Rubin-Sammlung zu sehen, Exzellenz.

Eine gro�e Ehre f�r mich, Madame.

Ich verwahre sie hier.

* Eine Katze miaut. *

Fast jeder Rubin hat einen Fehler.

Jetzt zeige ich Euch eine v�llig makellose Halskette aus Rubinen.

* Spannende Musik *

(Staunend) Oh, wie exquisit.

Sie haben die Farbe von Blut.

Monsieur de Saint Laurent!

Meinten Sie das? Ich w�nschte nur, die Steine geh�rten mir.

Und? Wenn es so w�re?

Es w�ren Eure vom Augenblick an.

Ihr seid zu gro�z�gig, Monsieur.

Es sind Eure, Madame. Seit Ihr sie angelegt habt.

Ich wei� kaum, was ich darauf sagen soll, Euer Exzellenz.

Das gef�llt mir, Narbonne.

Es ist nicht mal Eure Aufmerksamkeit wert.

Ich habe einen Blick daf�r.

Es gef�llt mir weit mehr als Rubine und Perlen.

H�tte es einen Wert, w�rde ich es Eurer Majest�t gern schenken.

Hier sind Sch�tze, die Euch mehr entsprechen.

Narbonne! Dieses Schwert soll einst Dschinghis Khan getragen haben.

(K�nig) Ich mag keine Schwerter.

Ich wei�, was mir gef�llt.

Majest�t.

Die Statue ist nichts. Das versichere ich Eurer Majest�t.

Aber sie hat etwas, was Eurer Majest�t vielleicht am�siert.

Urspr�nglich wollte man in ihr eine Reliquie aufbewahren.

Die Arme fungieren als Schl�ssel.

Man muss sie in der richtigen Stellung zueinander ordnen.

Dann �ffnet sich der Sockel.

Du wirst doch nicht diese leere Schachtel wollen?

Sie ist nicht mal h�bsch.

Letztendlich muss ich Euch zustimmen, Narbonne. Ein armseliges Ding.

Darf ich hoffen, dass Ihr jetzt zum Bankett zur�ckkehrt, Euer Majest�t?

Ich bin ersch�pft, Narbonne.

Euer Majest�t f�gten erst k�rzlich unserem Reich die Insel Haiti hinzu.

F�ndet Ihr es nicht sch�n, einige der dortigen Leckereien zu sehen?

Noch mehr Fr�chte? Nein.

Von anderer Art. Tanzm�dchen.

Na gut. Vielleicht kann ich ein Auge noch etwas l�nger offen halten.

Meine Liebe!

Wenn ich es recht bedenke, nehme ich doch das Schwert, Narbonne.

Sir.

* Orientalische Musik *

* Einzelne applaudieren *

* Man h�rt die Musik immer noch. *

* Fanfarenkl�nge *

* Spannende Musik *

Sire! Eure Gem�cher sind bereit.

Ich hoffe, Ihr werdet gut schlafen.

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsgeladene Musik *

* Mitrei�ende Musik *

* Eine T�r wird zugeschlossen. *

* Gefahrdrohende Musik *

* Jemand schlie�t an der T�r. *

Das waren deine Rubinen, meine Sch�ne.

Dieser Saint Laurent wird langsam zu einer Bedrohung.

Keine Risiken mehr, meine Sch�ne.

* Miauen *

Du wirst doch nicht diese leere Schachtel wollen.

Sie ist nicht mal h�bsch.

* Geheimnisvolle Musik *

Meine Sch�ne, wo bist du?

Wo bist du, meine Sch�ne?

Spielst du Verstecken?

Na, da bist du ja. Komm.

* Er schlie�t die T�r. *

* Spannende Musik *

* Klirrende Ger�usche *

* Er �ffnet die T�r. *

* Trommelmusik *

* Applaus *

Die Akrobatengruppe aus Marokko, Euer Majest�t.

* Spannende Musik *

Verzeiht mir, Madame, dass ich meinen eigenen Geschmack lobe.

Aber die Rubine stehen Euch gut.

Sie sind herrlich, nicht wahr? Ohne Euch h�tte ich sie nicht.

Ich gestehe, ich tat mein Bestes, sie f�r Euch zu erwerben.

Schade, dass Exzellenz erst besch�mt werden musste, ehe er sie Euch gab.

Eine unritterliche Bemerkung, de Saint Laurent.

Sie war nicht f�r Eure Ohren bestimmt, Exzellenz.

Der Habenicht kann leicht das Verm�gen anderer Leute verschenken.

In Bezug des Verm�gens anderer wisst Ihr das am besten, Exzellenz.

Aber wir sprachen von Steinen.

Eher quetscht man aus einem Stein Blut, als einen Stein aus Exzellenz.

* Francoise lacht. *

F�r diese Bemerkung werdet Ihr Euch entschuldigen.

Entschuldigen?

Entschuldigen daf�r, dass ich die Wahrheit sagte?

Wir reden sp�ter dar�ber.

Ist das eine Herausforderung?

Seine Majest�t verbot das Duellieren.

Nur mit der Erlaubnis Seiner Majest�t kann ich Euch fordern.

Wir gestatten einen Waffentausch. Aber einen freundschaftlichen. Danke.

Wenn es Eure Majest�t am�siert. Das wird es.

Darf ich Euch behilflich sein, Monsieur?

Danke sehr, Monsieur.

�bernehmt bitte den Vorsitz.

* Er zieht das Schwert ger�uschvoll aus der Scheide. *

Sind Sie breit, Messieur?

* Spannende Musik *

* Trommelwirbel *

Ein exzellentes Gefecht, Monsieur.

Ein beeindruckender Fechter, dieser junge Mann. - Verletzte er Narbonne?

Nein, ein viel zu dicker Sch�del, meine Liebe.

Deshalb ist er ja Gouverneur von Languedoc.

(Emile) Monsieur!

Das Schwert Seiner Exzellenz.

Und was darin war.

Woher wollt Ihr wissen, was darin war? Mein treuer Emile!

Gebt es heraus, Monsieur.

Bring einen Krug Wasser auf mein Zimmer. Sofort!

Guter Umgang mit dem Degen. Danke, Majest�t.

Darf ich eine Gunst erbitten? Ihr habt mein Wohlgefallen. Welche?

Ich bin Gast. Der Zwischenfall verursacht mir Unannehmlichkeiten.

Darf ich mich entfernen? Euer Taktgef�hl ist lobenswert.

Danke, Majest�t.

* Spannungsgeladene Musik *

Sattle mein Pferd! Dies hier. Schnell!

(Emile) Lasst ihn nicht weg! Halt ihn auf, du Dummkopf!

* Schnelle, spannende Musik *

He, da! Torwache!

Torwache, macht auf!

Sattle zwei Pferde f�r deine Herrin und dich.

Und einen Sattel f�r das hier. Wir m�ssen sofort weg. Nicht so hastig.

Sieh! Das hab ich f�r deine Herrin. Narbonnes Leute sind hinter mir her.

Melde, wenn du jemanden siehst!

* V�gel zwitschern *

(�berrascht) Pierre!

Schnell! Pack ein, was du n�tig brauchst.

Wir m�ssen reiten. Es bleibt keine Zeit f�r einen Wagen.

Was ist passiert?

Hier.

* Gef�hlvolle Musik *

Narbonnes Leute verfolgen mich.

Ich f�hrte sie auf eine falsche Spur, aber sie sind sicher bald da.

Beeil dich Katrina!

Du brachtest den Stein mir und nicht deinem K�nig. Warum?

Du hattest recht. Es starben genug Menschen f�r den Stern von Indien.

Er taugt zu mehr, als den Busen von Madame de Montespans zu schm�cken.

* Mitrei�ende Musik *

Ein Boot wartet auf dich?

Ja, in der Bucht bei Ferrat.

Ferrat? Das ist ein weiter Weg.

(Laut) Herrin! Sie kommen.

Wir nehmen den Hinterausgang.

* Spannende Musik *

Narbonnes Leute.

Ich f�hre sie weg von der Stra�e. Du reitest schnell nach Ferrat.

K�mmere dich um deine Herrin, Moulai!

Ohne dich fahre ich nicht. Ich hol dich ein.

Bevor du lossegelst, hab ich die Kaufpapiere meines Besitzes zur�ck.

* Spannungsgeladene Musik *

* Dudelsackmusik *

* Gel�chter und Stimmengewirr *

* Fr�hliche Musik *

Hier entlang! Hier rein!

Hier, trink einen!

(Ein Mann) Halt!

Die Chancen stehen schlecht.

(Einer der M�nner) Lass die Waffe sinken!

Hast du ihn durchsucht?

Ja, Exzellenz, aber nichts gefunden.

Herzlich willkommen, Monsieur de Saint Laurent.

Leider k�nnen wir Euch kein komfortableres Quartier bieten.

Aber Ihr wisst ja, wie Provinzgef�ngnisse so sind.

Ihr seht sicher ein, dass wir etwas unsanft sein m�ssen.

Es sei denn, Ihr sagt mir, wo der Saphir ist. Aber ohne Umschweife.

Ich gab ihn Madame de Montespan als zus�tzliches Geschenk von Euch.

Ich bin es, der hier die Scherze macht.

Der K�nig verlangt nach Euch, Euer Exzellenz.

Oh ja, der K�nig. Ich komme sofort.

Emile wei� sicher, wie er Euch zum Reden bringt, bis ich zur�ckkomme.

Der K�nig reist ab. Ich habe jetzt nichts gegen St�rungen einzuwenden.

Ihr seid ein Dummkopf.

Ihr k�nntet ein reicher Mann sein.

Nur weiter, Capitaine. Redet weiter!

Ein reicher Mann. Wenn ich Narbonne nicht die Wahrheit �ber Dich sage.

Ihm was erz�hle? Du arbeitetest f�r die Gr�fin de Lodeve.

Ich sah dich in meinem Schloss.

Sie versprach dir 500 in Gold.

Du erschie�t mich nicht.

T�test du mich, bevor ich sage, wo der Stern ist, t�tet Narbonne dich.

Andererseits, lebend bin ich genauso gef�hrlich f�r dich.

Er w�rde Euch nicht ein Wort glauben.

Ihr habt kein Beweis. Was fehlt an deinem rechten �rmel?

Ich riss ihn ab, als du mich im Juwelenzimmer �berfallen hast.

Ich legte ihn danach zu den Juwelen. Da entgeht er ihm sicher nicht.

Nur du kannst an die Schl�ssel.

Das vergisst er nicht. Du sitzt in der Falle.

Und das alles f�r nichts.

Inzwischen ist Gr�fin de Lodeve meilenweit weg, w�hrend du ...

Selbst in meiner Situation tust du mir leid, Emile.

Du k�nntest ein reicher Mann werden.

Glaubt Ihr, ich helfe Euch zu fliehen?

Die Gr�fin gab mir f�r den Stein mehr Gold, als man je ausgeben kann.

Es geh�rt dir. Sie gab mir auch meinen Besitz zur�ck.

Alles, was ich wollte. Der Rest geh�rt dir.

Wo ist es? Nicht weit von hier.

Entscheide dich! Narbonne, Folter und Tod.

Oder ein Leben in �berfluss.

* Fanfarenkl�nge und Ger�usche *

Der K�nig reist ab. Du musst dich jetzt entscheiden!

* Klirrende Kettenger�usche *

Ihr zuerst.

Und der Wachposten?

Wir m�ssen ihn erledigen.

Wie?

Einen Moment.

Ruf ihn!

Wache!

* Er sackt laut st�hnend zusammen. *

* Ein Schuss f�llt. *

* Spannende Musik *

* Er st�hnt h�rbar. *

* Er st�hnt resigniert. *

Wo ist er?

(Gequ�lt) Er war zu locker gefesselt. Er �berraschte mich.

Ich rief um Hilfe, aber der Dummkopf von Wache ...

(Laut) Nein, Exzellenz. Bitte! Ich wei�, wo der Stein ist.

Wo? Er stahl ihn f�r Gr�fin de Lodeve und sie fl�chtete damit.

Gr�fin de Lodeve ist Niederl�nderin.

Sie kann nur �bers Meer fliehen. Steh auf!

Steh auf! Wir durchsuchen jeden Hafen an der K�ste. Ruf die Wachen!

(Gequ�lt) Ja, Euer Exzellenz. Ja, Euer Exzellenz.

* Spannungsgeladene, schnelle Musik *

* Fanfaren und Jagdh�rner *

* Packende, mitrei�ende Musik *

Seid Ihr Kapit�n dieses Schiffes? Jawohl.

Ich bin Pierre de Saint Laurent.

Hier entlang, Monsieur.

(Erleichtert) Pierre! Katrina.

Ich hatte solche Angst, dass ich dich nie wieder sehen w�rde.

In einigen Augenblicken war ich selbst nicht so sicher.

Narbonne ist in der N�he und durchsucht jedes Schiff. Narbonne?

Wann k�nnt Ihr fr�hestens ablegen?

Erst mit der Flut in etwa 30 Minuten. Die Mannschaft ist noch an Land.

Da ist er eher hier.

Ferrat entdeckt man nicht so leicht.

Macht das Schiff klar. Hilf ihm dabei, Moulai!

* Romantische Musik *

Ich liebe dich, Katrina.

Und ich m�chte, dass du meine Frau wirst, mein Heim mit mir teilst.

Willst du?

Du wei�t doch sehr gut, dass ich dich vom ersten Tag an geliebt habe.

* Pferdegetrappel und klirrendes Pferdegeschirr *

* Spannende Musik *

* Stimmen und Schritte *

Narbonne und seine Leute kommen den H�gel herab.

K�nnen wir uns im Laderaum verstecken?

Nein, aber hier drin findet man euch nicht.

* Knarzende Ger�usche *

Da versteckt Ihr wohl immer die Schmuggelware?

Ich kann nicht behaupten, es w�re nicht schon mal benutzt worden.

(Laut) Moulai!

* Knarzende Ger�usche *

* Klappernde Ger�usche *

Ich suche einen Fl�chtling, eine junge Frau.

Wahrscheinlich begleitet sie ein Mann, ein entlaufener Str�fling.

Au�er mir ist niemand an Bord.

Ich bin der Vicomte de Narbonne, Gouverneur dieser Provinz.

Ja, Exzellenz. Und ich bin Kapit�n des Schiffes und allein an Bord.

Durchsucht das Schiff!

Wie Euer Exzellenz w�nschen.

* Lauter Fu�tritt gegen Holz *

* Bedrohliche Musik *

Nun? Nichts.

* Es poltert. *

* Bedrohliche Musik *

Stemm dich gegen die Wand.

Dann klingt sie nicht hohl.

* Er klopft mehrmals an die Wand. *

* Polternder Fu�tritt *

* Eine T�r schl�gt zu. *

(Kaum vernehmbar) Diese Fl�chtlinge sind sehr wertvoll, Kapit�n.

Wertvoll, Euer Exzellenz? In welcher Weise?

Die Frau ist f�r den, der sie mir bringt, 500 Louis d'or wert.

(Erstaunt) 500 Livre?

Gold-Livre. Und m�helos verdient.

Mehr als mein Jahresverdienst.

Nun?

Wie kann ein armer Mann wie ich solch einer Gro�z�gigkeit widerstehen?

Aber wie soll ich etwas hergeben, das ich nicht habe?

Leer. Niemand an Bord. Kein Mensch, Euer Exzellenz.

* Eilige Schritte *

(Mann) Niemand an Bord, Euer Exzellenz.

Durchsucht alles. Durchsucht den Gasthof und jedes Haus im Dorf.

(W�tend) Aber findet sie!

Du sagst, du liebst mich, und riskierst dein Leben.

Bitte hab keine Angst, mein Liebes.

Narbonne kann nicht sagen, ich h�tte den Stern von Indien gestohlen.

Er kann mir zu Hause nichts tun. Du sollst mit mir kommen.

Ich kann nicht. Du musst!

Er schreckt vor nichts zur�ck, nicht mal vor Mord. Das stimmt.

Ich kann nicht von zu Hause weg.

Nein. Ich lasse nicht zu, dass du zur�ckbleibst.

Entweder wir bleiben beide oder gehen beide.

(Mann) Sie sind da drin.

Euer Exzellenz.

Pierre, das ist Baron van Horst.

Monsieur de Saint Laurent?

Zu Euren Diensten.

Ich sah Narbonnes Leute das Dorf durchsuchen.

Ich vermutete Euch an Bord. Hei�t das, Ihr habt den Stern von Indien?

Ja. Und wir verdanken ihn Monsieur de Saint Laurent.

Der Stern von Indien.

* Sanfte Musik *

* Spannende Musik *

Euer Exzellenz! Seht!

* D�stere Musik *

Eine gl�ckliche Reise, Exzellenz.

Ich danke. Moulai!

Bei Tagesanbruch sind wir wieder unterwegs nach Languedoc.

Unser Volk ist sicher einverstanden, dass Ihr hierbleibt.

Es wollte schon immer Frankreich zu unserer Kolonie machen.

Wir tun unser Bestes.

Sorg mir f�r ihre Sicherheit, Moulai.

Ja, Euer Exzellenz.

Bleibt stehen, Monsieur de Saint Laurent.

Ihr wisst, was ich will. Wenn ich es bekomme ...

Nein, sagen wir besser: Sobald ich es habe, gehe ich.

Ich gebe Euch zehn Sekunden.

Bis dahin m�sst Ihr Euch erinnern, wo sich der Stein befindet.

Erinnert Ihr Euch nicht bei zehn, erschie�e ich Madame de Lodeve.

So helfe ich Eurem Ged�chtnis nach.

Ihr kommt zu sp�t. Der Stein ist sicher au�er Eurer Reichweite.

Soll ich glauben, Ihr seid nur wegen Eures Freundes 6 Stunden geritten?

Damit Ihr ihm "Gute Reise" w�nscht?

Nicht so eilig, Emile.

Ich wei�, du bist voller Ungeduld.

Aber du hast recht, wir haben schon mindestens f�nf Sekunden verloren.

Nun, ich habe heute meinen gro�z�gigen Tag.

Fangen wir also an bei ... vier.

F�nf.

Sechs.

Sieben.

Acht.

Neun.

* Zwei Sch�sse fallen. *

Setz das Segel, Moulai! Schneid das Ankertau durch, Katrina!

* Schwerter klappern *

Auf das Boot!

Das Ankertau!

* Klappernde Fechtger�usche *

* Fesselnde Musik *

Saint Laurent!

* Dramatische Musik *

* Katrina schreit entsetzt auf. *

* Er st�hnt gequ�lt auf. *

* Sie seufzt erleichtert. *

* Emotionale, gef�hlsbetonte Musik *

Untertitel: MDR TEXT / Maike Kups

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