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Ein schreckliches Ungl�ck.
Die Untersuchungen haben ergeben, dass die Weichen gestellt waren.
Der arme Oscar muss es wohl vergessen haben.
Es ist ihm nach dem Tod seiner Frau sehr schlecht ergangen.
Der Bahnhof war sein einziger Lebensinhalt.
Das da ist Simone, die �lteste seiner drei T�chter.
Sie hat nie viel mit uns zu tun haben wollen.
Sie verh�lt sich so wie fr�her, als die Modots die vornehmste Familie im Ort waren.
Und das dort ist Rosalie.
Sie ist zielgerichteter und hat den ersten geheiratet, der sie gefragt hat.
Das ist er, ihr Ehemann, Leon. Er hat einen schlechten Charakter.
Er genie�t im Dorf keine gro�e Wertsch�tzung.
Die letzte im Bunde ist Colette, die j�ngste Tochter.
Kommissar, welcher ist denn Janot?
Das ist er! Er ist ein armer, ungl�ckseliger Kerl.
Oscar beschloss, ihn zu adoptieren.
Er wollte einen Jungen haben, und er hing sehr an ihm.
Er behandelte ihn besser als seine rechtm��igen T�chter.
Der alte Modot war ein ziemlich schwieriger Typ.
Nun ja, er war taub und deshalb wohl misstrauisch.
Er f�hlte sich nur bei Janot wohl.
Das ist mit Sicherheit keine allzu fr�hliche Schilderung.
Dabei haben wir fr�her im Dorf alle die Modots beneidet.
Dann beschloss der Alte, in eine Mineral�lgesellschaft zu investieren.
Ich glaube, das war Clougain.
Und verlor alles.
Seien Sie so gut, Kommissar, und geben Sie Bescheid...
... dass ich heute Nachmittag bei ihnen vorbeischauen werde.
Der Notar ist wegen uns aus der Stadt gekommen.
Der alte Oscar bereitet uns sogar als Toter noch �rger.
Nein! Lass die Flasche stehen!
Es bringt nichts, es zu leugnen: Euer Vater war ein Idiot.
Er soll damit aufh�ren.
Ich wei�, worauf er hinaus will.
Euer Vater gab zu viel Geld aus, ich habe nichts in die Ehe eingebracht...
Ganz im Gegenteil!
Du hast das Haus eingebracht, das mit einer Hypothek belastet war.
Und da ihr ja so wohlhabend seid, spielt ihr auch noch die Wohlt�tigen.
- Adoptiert da einen Huren... - H�r auf, Leon!
Schon gut, ich h�r ja auf.
Aber wenn es weitere Schulden gibt, komme ich nicht daf�r auf!
Simone...
Denkt daran, ich r�cke keinen Cent raus!
Selbst wenn der Ewige Vater in Form eines Notars aufkreuzt, zahl ich nicht!
Der Notar kommt gerade.
"Im Vollbesitz meiner k�rperlichen und geistigen Kr�fte...
... und im Bewusstsein, dass Geld Menschen auseinanderbringt...
... m�chte ich in meinem Testament Folgendes offenbaren nach meinem..."
Kann man das nicht �berspringen?
"Als die Gesellschaft Clougain Konkurs machte, hatte ich bereits alle meine Aktien ver�u�ert.
Die Papiere wurden zum Zeitpunkt ihres Kursh�chststandes verkauft."
- Was hei�t das? - Dass wir noch reich sind.
Reich, verstehst du?
"Ich habe das Geld in der Stadt beim Cr�dit Lyonnais hinterlegt."
Auf wie viel bel�uft sich die Summe?
Unter Ber�cksichtigung angefallener Zinsen sind das ungef�hr eine Million Francs.
- Eine Million Francs? - Das sind mehr als 300.000 Francs f�r jeden.
"Das Ganze ist an eine Klausel gekn�pft.
Das Verm�gen darf erst mit Janots Erreichen der Vollj�hrigkeit aufgeteilt werden."
- Janot? - Was, Janot?
"Damit soll gew�hrleistet sein, dass mein adoptierter Sohn, der keine Verwandten hat...
... weiterhin rechtm��ig zur Familie geh�rt.
Erst nach Ablauf der festgelegten Frist d�rft ihr euch seiner entledigen...
... indem ihr ihm seinen Anteil gebt und ihn einem Heim anvertraut."
Ich gehe damit vor Gericht! Ich warte keine drei Jahre auf das Geld!
Jetzt geht das wieder los...
Keine Chance. Bis zur Erf�llung der Bedingung m�ssen Sie sich mit den Zinsen begn�gen.
Das reicht aber nicht. Der Spinner hat uns im Elend leben lassen und jetzt...
Colette?
Mein Vater hatte Recht. Wir streiten uns schon.
Immer wenn es darum ging, zu bezahlen, war's allen egal, und jetzt pfeif ich darauf!
- Etienne... - Das Geld steht mir zu und ich will es sofort!
Gl�ck auf!
Gl�ck auf!
- Hey Jules! - Ah, Natalie. Wie geht's dir?
Freust du dich nicht, mich wiederzusehen?
- Was treibt dich her? - Sehnsucht.
Und der legitime Wunsch zu �berpr�fen, wie deine Gesch�fte laufen.
- Die Herrschaften... - Gl�ckwunsch!
- Wie ich sehe, l�uft dein Lokal sehr gut. - Ja, aber es ist nur sonntags so voll.
Du musst in letzter Zeit sehr viel Geld eingenommen haben.
Natalie, ich schick dir den Scheck an die �bliche Adresse, nur keine Sorge.
Versuch, diesen Monat gro�z�giger zu sein.
Die Posttarife sind gestiegen.
- Ein wirklich sch�ner Mann, dein Ehegatte. - Du kannst ihn gerne haben.
Er steht jeder zur Verf�gung.
Wieso lasst ihr euch nicht scheiden und zieht einen Schlussstrich?
Das w�re zu einfach. Er hat sich meine besten Jahre genommen.
Wenn er nun seine Freiheit will, muss er daf�r zahlen.
Er muss teuer daf�r bezahlen.
Komm.
Eine Million Francs...
Das ist gewiss eine ganz sch�ne Summe.
Mir w�rden schon 50.000 reichen, um meine Frau zu �berzeugen...
... der Scheidung zuzustimmen.
Leider kann man erst mal nichts tun.
Sieh mal..
Ohne dieses Geld wird sie mich nie gehen lassen.
Simone, ich bin es leid, dich wie ein Dieb immer heimlich zu sehen.
- Glaub ja nicht, dass es f�r mich einfach ist. - Ich brauche dich.
Lass mich. Ich mag heute Abend nicht.
Simone...
Wir brauchen dieses Erbe sofort.
Das ist unm�glich, und das wei�t du.
Der Junge ist bereits krank.
Es passiert so oft ein Ungl�ck.
- Sogar Leuten, die ges�nder sind als er. - Bist du betrunken?
Ich w�rde jede Verr�cktheit anstellen, um dich immer bei mir zu haben.
Was ist, gehst du schon?
Ja, sie k�nnten merken, dass ich nicht in meinem Zimmer bin.
Versprich mir, dass du nichts anstellst.
Machst du dir wegen mir oder wegen Janot Sorgen?
Bl�dmann.
Jules?
Natalie, was willst du noch?
Die Nacht mit dir verbringen.
Es ist nicht mehr so wie fr�her, das wei�t du genau.
Das stimmt.
Du bist immer noch derselbe Schwachkopf.
Ich will das Geld.
Ansonsten lasse ich dich nicht in Ruhe.
Und du wei�t, dass ich die Mittel habe, es zu tun.
In einigen Tagen gebe ich dir alles, was du gefordert hast.
Vielleicht sogar etwas mehr.
Los, jetzt zieh dich an.
Deinem Macker k�nnte es missfallen, wenn du so heruml�ufst.
Der Chef ist immer noch auf dem Zimmer. Er hat wohl einen guten Fang gemacht.
Job, pass du auf den Saal auf. Ich muss mal raus.
Sei unbesorgt, Jules.
- Ah, guten Abend, Simone. - Ich brauche einen Gefallen, Zrnich.
Sch�ne Frauen kommen nur aus einem Grund zu mir.
Gut, kommen Sie rein. Machen Sie es sich bequem.
- Wie viel brauchen Sie denn? - 50.000 Francs.
50.000 Francs? So viel Geld hatte ich leider noch nie.
Helfen Sie mir, Zrnich. Ich brauche es wirklich.
Ihr seid alle gleich. Ihr habt nur euren Spa� im Kopf.
Und wenn ihr in der Patsche steckt, weint ihr euch bei uns armen Alten aus, was?
Ich habe verstanden.
Trotzdem danke.
Das Erbe hat euch alle auf Trab gebracht, was?
Ich brauche dieses Geld wirklich.
Ich muss bis morgen in der Stadt sein und muss die Wechsel zur�ckrufen.
Sonst bin ich ruiniert.
Das ist alles, was ich habe.
Denk daran, ich kann keine drei Jahre warten, um das Geld zur�ckzubekommen.
Nein, keine Sorge. Du erh�ltst es fr�her wieder. Viel fr�her.
Janot!
- Hab ich dir wehgetan? - Nein, gar nicht.
- Du hast aufs Korsett geschlagen. - Ich habe �bertrieben.
Ich habe meine Nerven nicht mehr im Griff.
Du hast mich auch auf dem Kieker. Wegen des Testaments.
Nein, Janot...
Ich m�chte nur nicht, dass du an der T�re spannst.
Ich habe dich angeschaut, weil du h�bsch bist.
Lass gut sein und geh ins Bett.
Um 2:41 Uhr muss ich den Bahn�bergang schlie�en.
Solange kein Ersatz da ist, muss ich diese Tortur erleiden.
Wegen dem, was der Notar gesagt hat, werd ich schon was unternehmen.
Simone?
- Wieso bist du auf? - Janot sagte, ich soll dir Bescheid geben.
- Er k�mmert sich um den Bahn�bergang. - Umso besser. Es ist kalt heute Nacht.
- Geh wieder schlafen. - Es ist jetzt schwer, wieder einzuschlafen.
Hey!
�ffnet ihr jetzt endlich mal die Schranke?
Ihr seid tauber als der alte Oscar!
Hey, beeil dich mit deinem Spielzeug.
Ich will das ganze Spektakel.
Andr�, schick sie weg. Wir sind hier nicht im Stadion.
- Mach schon. - Ist gut, Inspektor.
Weg, weg! Geht nach Hause! R�umt den Platz!
Etienne!
- Kanntest du diesen Janot? - Na ja, alle kannten ihn.
Er war ein armer, kranker junger Mann.
- Gut, begleite mich zu den Modots. - Nach dir.
- Wann haben Sie die Leiche entdeckt? - Um f�nf Uhr.
Sie sind wohl ein Fr�haufsteher?
- Ich bin runter zum Bahn�bergang und sah... - Einen sch�nen Anblick.
Janots K�rperfetzen, die �ber 100 Meter verteilt waren.
- Lassen Sie sie in Ruhe! - Simone, bitte.
Wie kommt's, dass man einen Inspektor aus der Zentrale herbem�ht hat?
Na, um herauszufinden, ob ihr alle zusammen den Jungen aus dem Weg r�umen wolltet...
... oder ob es die Eigeninitiative von einem von euch war.
- Sie denken also, es handelt sich um Mord? - Das ist offensichtlich.
Das einzige Hindernis bei der Aufteilung des Kuchens war Janot, und...
Da werden Sie aber entt�uscht sein. Es war einfach nur ein Ungl�ck.
Nein, vielleicht nicht.
- Was soll das bedeuten? - Nur das:
Janot hing sehr am alten Oscar und vielleicht hat ihn sein verwirrter Geist...
... dazu getrieben, sich das Leben zu nehmen.
- Das ist zumindest unsere Vermutung. - Aber es handelt sich nur um eine Annahme.
- Wo waren Sie um 2:41 Uhr? - Das sagte ich Ihnen bereits.
- Janot ist alleine gegangen. - Wir sind im Haus geblieben.
In Ordnung. Wir wollen nicht l�nger st�ren, Etienne.
Wenn es nichts ausmacht, komme ich nicht mit ins Dorf.
Ich muss die Spurensuche abschlie�en.
Sind Sie sich wirklich sicher, Inspektor, dass Sie auf der richtigen F�hrte sind?
Leider kann man sich bei den Ermittlungen nie sicher sein, Fr�ulein.
Nur Sherlock Holmes fand alles elementar: Der T�ter war immer der Butler.
- Und wenn der Tote der Butler war? - Klarer Fall von Selbstmord.
- Ich hielt dich f�r seri�ser, Gerard. - Lass dich nicht vom Schein t�uschen.
Wissen Sie, ich bin eigentlich Spezialist f�r Papierkram.
Dass ich hier bin, bedeutet, dass man in der Zentrale glaubt...
... es handelt sich einfach nur... um ein Ungl�ck.
Hey Simone!
Was macht ihr eigentlich? Seid ihr alle verr�ckt geworden?
Um ein Haar w�re mein Laster drauf gegangen aufgrund des offenen Bahn�bergangs!
Und heute Nacht musste ich Fanfare spielen, damit ihr die Schranke �ffnet!
- Um wie viel Uhr war das heute Nacht? - Was geht dich das an?
Er ist ein Inspektor aus der Zentrale.
Nun, es d�rfte viertel vor drei gewesen sein, Inspektor.
Der Zug war gerade vorbeigefahren.
Sehr interessant.
Und die Schranke?
- Haben Sie gesehen, wer sie ge�ffnet hat? - Nein, nein, es war dunkel.
Aber ich habe ihn beleidigt.
Ich wei� nichts, Inspektor. Ich mache nur meine Arbeit.
Was ist hier los, Gerard?
Es handelt sich nicht um ein Ungl�ck, das ist hier los.
- Janot war nicht allein. - Wie gesagt, wir haben uns nicht ger�hrt.
Es gibt eine dritte Schwester, nicht wahr?
Ja, Rosalie.
Sie wohnt im Dorf mit ihrem Mann.
- Und wer ist ihr Ehemann? - Leon Bechaux, ein Schlosser.
Das ist vielleicht einer.
Er hat mehr Schulden als Haare auf dem Kopf.
Leon...
Den leg ich euch ans Herz.
Hey Jean.
Leon, sie haben herausgefunden, dass jemand bei Janot war.
Sie sind auf dem Weg zu euch.
Colette, begleite du sie. Mir geht es nicht so gut.
- Wer war das am Telefon? - �rger.
Ich gehe nicht mehr in die Stadt.
- Was ist mit den Wechseln? - Geh du sie einl�sen.
- Die Polizei ist gleich hier. - Was hast du getan?
Nichts, keine Sorge. Es ist wegen Janot. Du wei�t doch, Polizisten fantasieren gern.
Ich muss etwas erledigen, sonst ziehen die mich da mit rein.
- Ich verstehe nicht, was... - Hier, k�mmer du dich um alles.
- Was sag ich der Polizei, wenn sie kommt? - Mach nicht auf.
So denken sie, du bist nicht da. Schlie� am besten auch die Werkstatt ab.
Sieht so aus, als sei keiner zu Hause.
Das Haus ist neu. Sie wohnen seit kurzem hier.
Es bringt nichts zu l�uten, es ist ja keiner da.
Es tut mir leid, ich wei� wirklich nicht, wo sie sein k�nnten.
Machen Sie sich keine Sorgen. Verraten Sie mir doch lieber eine Sache.
Wissen Sie zuf�llig, wen ihr Schwager um Geld bittet, wenn er welches braucht?
Leon?
Leon!
Leon! Leon!
Leon!
Nein!
Nein!
Ich komm ja schon.
- Wer ist da? - Ein Kunde.
Was wollen Sie?
- Kennen Sie Leon Bechaux? - Nicht besser als viele andere.
- Was er gestern zuf�llig hier? - Wieso fragen Sie mich das?
Sie verleihen Geld und Leon d�rfte ein Kunde von Ihnen sein.
Da sind Sie auf dem Holzweg, mein Herr.
Wie lange hat er sich nicht mehr gemeldet?
Es ist schon lange her, dass ich ihn gesehen habe.
Er war's nicht, der hergekommen ist.
Ah...
- Und wer ist gekommen? Rosalie? - Nein, Simone, die �lteste der Schwestern.
Jemand behauptet, sie sei nicht aus dem Haus gegangen.
Es ist die Wahrheit, Inspektor.
Aber ja... D�rften wir mal Ihr Telefon benutzen?
Ja doch...
Rufen Sie Ihre Schwester an. H�ren wir mal, was sie sagt.
Danke.
Sie ist nicht zu Hause.
- Tja, so wie gestern Abend, nicht wahr? - Man muss die jungen Leute verstehen.
Simone ist gestern ausgegangen.
- Hat sie Ihnen das gesagt? - Sie hatte Konfetti im Haar.
Als k�me sie gerade von einer Feier.
- Konfetti? - Ja.
Was denken Sie denn? Epibaix hat sich als Dorf entwickelt.
Wir haben zwei Nachtlokale.
- Meine Schwester verkehrt da nicht. - Nein, nat�rlich nicht.
Es war unvorsichtig, tags�ber herzukommen.
- Man k�nnte dich gesehen haben. - Das ist unwichtig. Ich wollte bei dir sein.
Weil du dich einsam f�hltest oder weil du Angst hast?
Es ist meine Schuld, dass Janot sich umgebracht hat.
Ich habe zu sp�t realisiert, was er vorhatte.
- Und als ich hinausgerannt bin... - Was hast du da gesehen?
Der Zug war bereits vorbeigefahren.
Diese Hupe...
Dieses verdammte Hupger�usch...
Ich war zu Tode ver�ngstigt.
- Ich musste die Bahnschranke �ffnen. - Hast du dem Inspektor das gesagt?
Er hat herausgefunden, dass da jemand war. Sie werden dahinterkommen.
Sie k�nnten mich des Mordes anklagen.
Ich bin mit den Nerven am Ende.
- Ich halt es nicht mehr aus! - Sag einfach nichts.
Wir werden bald gl�cklich sein mit all dem Geld.
Du denkst auch an nichts anderes.
Ach, du bist es.
Du hast mich erschreckt.
Alles l�uft bestens.
Simone hat gestern Nacht nichts gesehen.
Ich hatte da mehr Gl�ck, Partner.
Wir werden den Kuchen nur zu zweit aufteilen.
Pierre, einen Dry Martini.
Wer ist der Besitzer?
- Fragen Sie ihn. - Das Lokal ist geschlossen.
- War Simone Modot hier? - Wer?
Sie war gestern Abend in dieser Konfettifabrik.
Es waren viele Frauen da.
- Wo ist der Chef? - Oben.
Aber es ist besser, ihn nicht zu st�ren.
- Eine Frau ist bei ihm. Kennen Sie sie? - Was soll ich dazu sagen?
Herr Duvier hat gen�gend Frauen, um den Playboy-Kalender 15 Jahre zu f�llen.
- Bring mich zu ihm. - Er sagte, er will nicht gest�rt werden.
- Zeig mir mal die Alkohollizenz... - Es ist alles in Ordnung.
Das h�re ich immer. Aber ich finde schon was, das nicht passt.
Du wirst schon sehen. Beeil dich.
Schon gut. Folgen Sie mir zu Herrn Duvier.
Herr Duvier?
Herr Duvier?
- Herr Duvier! Jules! - Komm, lass mich mal.
Wie lange war er schon Ihr Liebhaber?
Seit zwei Jahren.
- Wussten Sie das mit Ihrer Schwester? - Nein.
- Sie haben ihn immer heimlich getroffen? - Ja.
- Kannten Sie Jules? - Vom Sehen.
- Wieso haben Sie ihn get�tet? - Ich habe ihn nicht get�tet!
- Wo hast du den Tag verbracht? - Unterwegs.
- Und Rosalie? - Sie ist in die Stadt gefahren.
Und was sagte Janot zu Ihnen an der Eisenbahnstrecke?
Er war bereits tot.
- Wussten Sie, dass jemand bei ihm war? - Ja.
- Und wie haben Sie das erfahren? - Ich rief ihn an und sagte es ihm.
Und so dachte sich Familie Bechaux, man l�sst sich nicht antreffen, was?
Ich habe verstanden. Ihr wollt mich ins Gef�ngnis stecken!
Ich wei�, darauf habt ihr es abgesehen!
Sie stecken in einem tiefen Schlamassel, Leon.
Sehen Sie nur...
Ihre Karteikarte gleicht einem Roman: Streitereien, Beamtenbeleidigung...
- ... Trunkenheit... - Und Schulden. Viele Schulden.
Janots Tod kam dir gelegen.
Aber nicht der von Jules.
F�r Sie hingegen waren beide von Interesse, Simone.
Denn wenn Janot erst mal aus dem Weg ger�umt gewesen w�re...
... h�tten Sie das Geld f�r die Scheidung Ihres Geliebten erhalten k�nnen.
Aber Jules hatte zu viele Frauen, um sich ein zweites Mal fest zu binden.
Und daher hat die entt�uschte Geliebte ihn ins Cellophan gepackt!
- Sie haben viel Fantasie, Inspektor. - Sie auch, Simone.
Wissen Sie, Ihre Morde sind sehr einfallsreich. Typisch weiblich w�rde ich sagen.
Es bedarf nicht viel Kraft, einem Behinderten einen Schubs zu geben.
Und auch nicht, um einen Mann zu bet�uben und ihn dann zu ersticken.
Man braucht daf�r Beweise!
Und wir werden welche finden.
F�rs Erste hoffe ich, Sie genie�en unsere Gastfreundschaft.
Muss ich auch da bleiben?
Nein, Sie sind nur ein Dummkopf.
Sie h�tten mir das mit dem Telefonat gleich sagen k�nnen.
Sie k�nnen auch gehen. Zumindest f�r den Moment.
Ich lasse dich nach Hause begleiten. Andr�!
Begleite sie nach Hause.
Und lass sie bewachen. Ich m�chte sie nicht ermordet auffinden.
Leon war doch schon weichgekocht. Wieso hast du das Verh�r beendet?
Mir kam ein Zweifel auf.
- Wo ist die Akte des alten Oscar? - Hier ist sie.
Wie ich gedacht habe.
Du hast einen Bericht erstellt, der an das L�cherliche grenzt.
Eine oberfl�chliche Untersuchung und keine Autopsie.
- Glaubst du, auch Oscar wurde get�tet? - Aber ja. Mit Sicherheit.
Es gen�gte, die Weichen umzustellen, um den Weg zum Erbe zu ebnen.
- Du gehst immer vom Schlimmsten aus. - Und du dagegen bist sehr naiv.
Manchmal frage ich mich, ob du wirklich im guten Glauben bist.
H�r auf, den Harten zu markieren. Bei mir zumindest.
Such den Gerichtsarzt auf und bereite alles vor.
Wir graben Oscars K�rper wieder aus. Ich will eine Autopsie.
Ich muss sicher sein, dass er aufgrund eines Unfalls gestorben ist.
Bist du verr�ckt geworden? Ich will meinen Job nicht verlieren!
Ich habe die Befugnis dazu.
Morgen bei Tagesanbruch treffen wir uns am Friedhof.
Und denk daran, ich bin p�nktlich.
Du hast echt immer Pech, Oscar.
Er war bis gestern noch mit einem Dutzend weiterer Kunden in der Leichenhalle.
Kaum, dass er bestattet ist, soll er wieder raus.
Ich hatte noch Arbeitsr�ckstand.
Ich bin gerade erst von den Masern genesen.
Stellen Sie sich vor, in meinem Alter!
Die �rzte in der Stadt haben einen Artikel dar�ber verfasst.
Wenn man bedenkt, dass es Leute gibt, die t�ten, um in die Zeitung zu kommen.
Das ist unglaublich, Kommissar. Erst gestern las ich...
Beeil dich, Hubert.
Wissen Sie, Kommissar, meine Freunde hier sind schweigsam.
Ich habe gern mal jemanden zum Reden.
Der ist nicht richtig geschlossen.
Mach ihn auf.
Das ist kein typisch weiblicher Mord.
Leon, was...
Leon!
Verfolgt ihn auch! Schnell!
Er hat es geschafft.
Fr�her hast du dich nicht so leicht austricksen lassen, Gerard.
- Er hat mich auf dem falschen Fu� erwischt. - Ach, das ist nur eine Ausrede.
- Tut's weh? - Nein.
Wenigstens wissen wir jetzt, wer der T�ter ist.
- Bist du dir da sicher, Etienne? - Er sagte, Rosalie sei in die Stadt gefahren.
Stattdessen hat er sie kalt gemacht und in Oscars Grab gesteckt.
Ich frage mich, welchen Sinn es hat, eine Leiche zu verstecken...
... um sich dann eine andere aufzuhalsen.
Stimmt. Wer wei�, wo er Oscars K�rper versteckt hat?
Sieh mal.
Vielleicht ist er in einem der Gr�ber gelandet, die der Totengr�ber zuletzt geschaufelt hat.
Gerard...
... ich habe verstanden, worauf du hinaus willst.
Die S�rge da kannst du alleine ausgraben. Z�hl nicht auf mich.
Begreife, dass ich nicht die Absicht habe, mich von denen im Dorf lynchen zu lassen.
Organisiere die Jagd auf Leon!
Und denk daran, ich will ihn lebend haben.
Los, schnell, macht euch an die Arbeit!
Ihr geht da lang, du kommst mit mir.
Kommt!
- Alles in Ordnung? - Ja, Inspektor.
- Haben Sie Kommissar Brillet gesehen? - Ja, in der N�he von dem alten Turm.
- Wie viele M�nner hatte er bei sich? - Er war allein.
Sollte der Schlosser schie�en, erwidert ohne Z�gern das Feuer.
In Ordnung, Inspektor.
- Guten Tag, Inspektor. - Guten Tag.
- Sind die Absperrungen alle besetzt? - Ja, es ist Verst�rkung aus der Zentrale da.
Halten Sie die Augen offen. Das ist ein gef�hrlicher Typ.
Ist hier jemand?
Nein, mach dir keine Sorgen. Es ist immer ein Polizist bei mir.
Er bleibt auch nachts.
Ich habe ihn im Wohnzimmer untergebracht.
Nein, du wei�t doch, dass ich keine Angst vor Leon habe.
Was ist mir dir?
Mach dir keine Sorgen.
Ja.
Ich komme bald wieder zur�ck.
Du wirst sehen, es wird sich alles aufkl�ren.
Ja, tsch�s.
Schlaf gut.
Ich danke Ihnen.
Wie Sie sehen, haben wir hier das bequemste Hotel der ganzen Provinz.
- Wann lassen Sie mich gehen? - Sobald ich den M�rder geschnappt habe.
Sind Sie noch nicht �berzeugt davon, dass es Leon ist?
Eine h�bsche und intelligente Frau sollte an andere Dinge denken.
Ein Kompliment? Das ist das Letzte, was ich von Ihnen erwartet h�tte.
Einer h�bschen Frau zu sagen, sie sei h�bsch, ist kein Kompliment.
Das ist lediglich eine Feststellung.
Claude?
Sehen Sie es mir nach, dass ich Sie noch eine Weile hier behalte.
Sie m�ssen wissen, Sie sind unser willkommenster Gast.
- Sie w�nschen, Inspektor? - Claude, begleite das Fr�ulein, bitte.
Jawohl.
Gerard?
Sieh mal.
- Was ist das f�r ein Scheck? - Er war in Rosalies Tasche.
"F�r Leon Bechaux."
- Der Wucherer ist nebenan. - Lass ihn eintreten.
Zrnich? Kommen Sie rein.
- Guten Abend. - Setzen Sie sich.
Danke.
- Erkennen Sie den wieder? - Ja.
- Das ist Ihr Scheck, Herr Zrnich. - Ja. Ja, ja.
Sie haben ihn Leon gegeben in der Nacht, als Janot starb.
Nun, wissen Sie, er sagte, er w�rde mir das Geld bald wieder zur�ckgeben.
Er hat mich bedroht.
Ich bin schwach. Ich bin alt.
Er sagte, ich solle nichts sagen. Er wollte nicht, dass man es erf�hrt.
Mir scheint, es gibt jetzt keine Zweifel mehr.
- Sachte, nur nicht so schnell. - Sag mal, Gerard...
Wenn Leon in einem Stadion vor 50.000 Zuschauern gemordet h�tte...
... w�rst du auch immer noch nicht �berzeugt, was?
Nein...
- Sei still. Ruhe! - Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
- Zu sp�t. - Er hatte so einen Blick.
Er wollte mich umbringen. Er hat das Boot genommen.
- Was f�r ein Boot hat er genommen? - Das von meinem Mann.
Ich bin gerade noch entkommen.
- War das ein Boot mit flachem Boden? - Ja.
Und das hier? Wieso hat er nicht den Au�enborder genommen?
Offensichtlich braucht er es in der Untiefe. Vielleicht will er von hier aus zum Bahnhof.
- Wer ist bei Colette? - Nur Andr�.
- Schnell, ihm hinterher. - Komm, Antoine.
Wir nehmen das Auto. Wir treffen uns am Bahnhof.
Einverstanden.
Hier f�ngt die Untiefe an. Wir m�ssen nach rechts.
Da dr�ben, Kommissar.
In Ordnung. Hier ist das Wasser tief genug.
- Da ist das Boot, Kommissar. - Halt dich bereit. Er d�rfte nicht weit sein.
Das einzige Entkommen f�r Leon ist jetzt noch der Fluss.
Meiner Meinung nach vergeuden wir Zeit.
Ein alter Fuchs wie er hat sich schon in Sicherheit gebracht.
- Hier, Fr�ulein. - Danke, Andr�.
Wenn der Inspektor w�sste, dass ich Sie arbeiten lasse...
- Es ist mir ein Vergn�gen. - Ich bringe das ins Haus.
- Sie werden ein toller Ehemann sein. - Ach, daf�r ist es noch Zeit.
- Haben Sie zumindest eine Freundin? - Nein.
Sie sollten sich eine suchen.
Ich werde gehetzt wie eine Bestie.
Sei still! Sei still...
- Ich will dir nicht wehtun. - Du bist ein M�rder!
- Du glaubst es also auch. - Wieso bist du dann gefl�chtet?
Weil ich Angst hatte. Sie suchen einen S�ndenbock.
- Und der bin ich. - Stell dich ihnen.
Ich kann nicht. Es gibt zu viele Beweise. Sie w�rden mir nicht glauben.
Sofern es �berhaupt zum Prozess kommt.
- Hey Andr�, wo ist Colette? - Da sind sie.
Ich brauche deine Hilfe. Ich glaube zu wissen, wer der M�rder ist.
Warte oben auf mich.
Es wird sich hier kaum blicken lassen.
- Kann ich Ihnen helfen, Inspektor? - Nein, wie ich sehe, ist alles in Ordnung.
Aber ich habe Grund zur Annahme, dass Leon herkommen k�nnte.
Er k�nnte gef�hrlich sein.
- Ah, Andr�. - Zu Befehl.
- Inspektor? - Ja, bitte?
Ach, nichts, entschuldigen Sie. Ich geh mir die H�nde waschen.
Jungs, seht euch mal in der Gegend um.
Leon?
Leon?
Leon?
- Claude? Sieh mal im Speicher nach. - Ist gut.
Schnell, folge mir!
Vorsicht!
Colette...
Colette!
Das ist eine schreckliche Waffe.
Aber diesmal ist er in der Falle.
Er kommt damit nicht davon. Sperr den Ausgang ab.
Schon erledigt.
- Etienne, wo kreuzt du denn auf? - Ich bin gerade gekommen.
Sieh nur...
- Immer noch nichts? - Nichts.
Der Befehl lautet, zu schie�en, sollte er Widerstand leisten.
Das letzte Mal, das ich auf jemanden geschossen habe, war in der Normandie.
- In welcher Einheit warst du? - In der Flugabwehrartillerie.
- Hattest du das Kommando? - I wo.
Wenn die Flieger vorbeikamen, gab der Gesch�tzf�hrer mir den Aufsatz und...
Da ist er!
Er ist es! Stehengeblieben! Bleib stehen, Leon!
Inspektor! Kommissar! Er ist hier!
Komm runter, Leon!
H�r mir zu!
- Wir haben dich im Visier! - H�r auf! Waffen runter! Nicht schie�en!
Lass mich das machen.
Leon!
Bleib ruhig und r�hr dich nicht!
Hab keine Angst!
Wir kommen dich holen!
Vorsicht!
Es ist vorbei.
Jetzt sind die Ermittlungen endg�ltig abgeschlossen.
Gehen wir.
Und dann noch die restlichen Wertpapiere.
Das ist alles, was Ihr Vater hinterlegt hat.
W�rden Sie bitte unterschreiben? Meine Arbeit ist hiermit getan.
Ich danke Ihnen, Herr Notar.
Das war das Mindeste, das ich f�r den armen Oscar tun konnte.
Er vertraute mir blind.
M�chten Sie, dass unsere Bank Ihnen den Betrag in Epibaix gutschreibt?
Nein, nein, ich nehme es mit.
Ich fahre nach Epibaix, um m�glichst kurz dort zu bleiben.
Wie Sie m�chten.
Es ist nicht sehr vorsichtig, damit in der Gegend herumzulaufen.
Ich habe gelernt, mich allein zu verteidigen.
Und au�erdem haben Sie ja mittlerweile auf brillante Weise den Fall gel�st.
Nein, ich habe nichts gemacht. Er hat sich von selbst aufgekl�rt.
Seltsam.
Die Zeitungen sind voll des Lobes �ber Sie und wie Sie die Ermittlungen gef�hrt haben.
Ich verstehe nicht, wieso Sie nicht zufrieden sind.
- Was �berzeugt Sie denn nicht? - Wieso h�tte er Rosalie t�ten sollen?
Und wieso ist Leon zur�ckgekehrt, um Colette zu t�ten...
... wo er doch wusste, dass das Haus voller Polizisten ist?
Ich k�nnte stundenlang noch weitere Fragen stellen.
Nicht jeder Fall endet auf logische Weise.
Die Realit�t ist anders als ein Kriminalroman. Das muss ich Ihnen ja nicht sagen.
- Kennen Sie die Stadt gut? - Fr�her kamen wir oft hierher.
Wieso bleiben Sie nicht hier?
Ich ziehe es vor, nach Hause zu gehen, um die letzten Dinge zu kl�ren.
Ich m�chte weit weg. Ich wei� selbst nicht, wohin.
Ich w�rde es in dem leeren Haus nicht aushalten.
Versuchen Sie zu vergessen.
- Das ist schwierig. - Nicht f�r eine junge Frau, wie Sie es sind.
- Weil ich reich bin? - Nein, weil Sie jung und frei sind.
- Und sehr h�bsch. - Schon wieder Komplimente.
Da ist Ihr Zug.
Danke, Sie k�nnen jetzt gehen. Ich hasse Abschiede mit Taschentuch.
- Also, auf Wiedersehen, Simone. - Adieu, Inspektor.
Herr Notar...
Guten Abend, Simone.
- Wie kommt's, dass Sie in diesem Zug sind? - Ein dringender Anruf.
Bei uns ist es wie bei �rzten.
Ich bin froh, dass ich Sie getroffen habe.
- Steigen Sie in Epibaix aus? - Nein, davor.
Wo �bernachten Sie heute?
Ich kehre nach Hause zur�ck.
Ich beneide Sie.
Dazu braucht man Mut.
Wer sagt denn, dass ich keine Angst habe?
- Simone! - Janot!
Simone.
Hab keine Angst. Ich bin kein Gespenst.
Das ist unm�glich.
In jener Nacht also...
Der zerfetze K�rper geh�rte nicht mir.
Ich habe auf dem Friedhof den deines Vaters ausgegraben.
Ich habe ihm meine Kleidung angezogen und ihn unter den Zug geworfen.
Dann habe ich mich im Turm versteckt. Gute Arbeit, nicht wahr?
Wieso? Wieso hast du das getan?
Wegen dem hier.
Wegen dem hier, verstehst du? Ich wollte es sofort haben.
Aber da ausgerechnet ich dem im Weg stand, habe ich mir �berlegt, mich zu beseitigen.
Und du hast auch die anderen beiseite geschafft.
Klar, ich wollte alles f�r mich. Alles!
Wei�t du, wieso ich dich ausgesucht habe? Weil du mir sympathisch bist.
Und wei�t du, wieso ich Leon nicht get�tet habe?
Damit der Verdacht auf ihn f�llt, den �rmsten.
Aber dann ist er von selbst gestorben und es gab keine Probleme mehr.
Ich hatte meinen Spa�. Vor allem mit deinem Liebhaber.
Was hatte Jules damit zu tun?
Er hatte der Sache mit dem Zug beigewohnt und wollte mich erpressen, der �rmste!
Auch er glaubte, dass ich ein armer Schwachkopf sei.
Man wird dich schnappen. Du wirst nicht davonkommen.
F�r die Polizei ist der Fall mittlerweile abgeschlossen.
Bleib stehen!
Bleib stehen!
Bleib stehen.
Bleib stehen...
Bleib, wo du bist.
Ich habe keine Angst vor dir!
Ich habe erwartet, jemanden anzutreffen. Daher bin ich mit dem Geld zur�ckgekehrt.
Es war der einzige Weg, um herauszufinden, ob Leon der M�rder war.
Diese Neugier wird dich dein Leben kosten!
Das spielt keine Rolle mehr! Ich bin ja nun ganz allein in diesem Haus!
Geh ja nicht in die N�he dieses Telefons.
Gehorche oder ich schneide dir die Kehle durch!
Man wei�, dass ich hier bin. Wenn ich nicht rangehe, ist es verd�chtig.
Also gut, geh ran. Aber sag nur, dass du wegfahren musst.
Und pass auf! Keine Tricks.
- Hallo? - Simone?
Ich wollte Bescheid geben, Hubert ist da wegen den Friedhofskosten.
Gut, ich k�mmer mich darum.
Ach, und ich wollte auch noch mitteilen, morgen kommt die Ersatzkraft zum Bahnhof.
Man wird mich nicht vorfinden. Ich bin auf dem Sprung.
Etienne, tu mir einen Gefallen... Janot ist der M�rder!
Was war?
- Ich meine, etwas geh�rt zu haben. - Nichts, die Leitung ist unterbrochen.
Kommt vor.
Ihr von der Polizei macht eure Arbeit immer ordentlich, was?
- Genau wie ich auf dem Friedhof. - Ich gebe dir das Geld, Hubert.
Na, sieh mal an, der alte Oscar. M�ge er seinen Seelenfrieden finden.
Denn wer wei�, welcher Leichenbestatter seinen K�rper begraben hat?
Hier steht alles drin. Er litt an einer Oto... Otosklerose.
- Komm, lass gut sein. - Und Janot hatte eine Skoliose.
Daher trug er auch ein Metallkorsett. Und was f�r ein Korsett!
Alle Krankheiten haben immer so komplizierte Namen.
Lateinische Namen, die einem W�rde verleihen.
Nur meine Masern hei�en Masern, und das war's.
London. Das ist der Uhrturm.
Man hat ausgerechnet, dass die gro�en Zeiger 100.000 Meilen im Jahr zur�cklegen.
Dann kommt Rom.
Das ist die Engelsburg, ein Schauplatz gro�er Liebschaften und Giftigkeiten.
Danach werde ich nach Spanien gehen.
Der Broadway. Das amerikanische Musical wird unheimlich viel Spa� bereiten.
Die exotischsten Orte.
Man verreist nur, um Freunden Postkarten zu schicken.
Du musst sie nur ausf�llen.
Die Adressen entnimmst du deinem Adressbuch.
Das Datum gebe ich jeweils vor.
Ich werde daf�r sorgen, dass die Postkarten aus allen Herren L�nder...
... nach und nach eintreffen, bis n�chstes Jahr.
In Wahrheit l�sst du mich aber verschwinden.
- Das ist ein sehr ausgekl�gelter Plan f�r dich. - Ich hab ihn von jemanden, den du kennst.
- Wer? - Sei nicht ungeduldig.
- Er kommt gleich. - Seit wann hast du einen Komplizen?
Seit dein Vater mir von dem Testament erz�hlt hat.
An jenem Morgen ging das H�rrohr kaputt. Das war die passende Gelegenheit.
Ich stellte die Weichen um und es sah aus wie ein Ungl�ck.
Du bist ein Monster!
Schmeichle mir nicht.
- Fang lieber an zu schreiben! - Nein.
Ich kann dich auf vielerlei Art dazu bringen, das wei�t du.
Bleib stehen, Simone! Bleib stehen!
Mach auf! Mach auf!
Mein Komplize ist gleich da!
Du wirst nicht weit kommen! Mach auf!
Etienne?
Gerard! Janot und Etienne sind die M�rder.
Bleib ruhig. Ich k�mmere mich um die beiden.
- Holen wir Hilfe. - Psst! Sei still!
Mach dir keine Sorgen. Das war's jetzt f�r sie.
Die kommen schon raus.
Vorsicht, Gerard!
Janot...
- Der Kommissar hat uns �berf�hrt. - Ich versuche, ihn hinterr�cks zu erwischen.
- Hast du eine Waffe? - Ich wei�, wo ich eine finden kann.
Du, Gerard?
Ja, ich.
Ich habe seit Jahren auf die gro�e Gelegenheit gewartet.
Dann kam eines Tages Janot zu mir und hat mir vom Testament erz�hlt.
Ich kannte den Jungen sehr gut.
Er war in s�mtlichen Anstalten der Provinz eingesperrt.
Weil er ein sadistischer und blutr�nstiger Mensch ist.
Stell dir vor, in N�mes hat er aus Spa� allen H�hnern im Stall den Kopf abgetrennt.
Es war einfach, sich mit Janot zu verb�nden.
Er wusste, wie man t�tet...
... und ich habe die Ermittlungen auf entsprechende Weise gef�hrt.
H�nde hoch, Gerard!
Jetzt reicht's!
Inspektor...
Gl�ckwunsch, Etienne.
Es ist das erste Mal, dass du im richtigen Moment aufkreuzt.
Es war einfach. Das Telefonat mit Simone war verd�chtig.
Dann hat mir der Leichenbestatter erz�hlt, dass Janot ein Metallkorsett tr�gt.
Und davon haben wir auf den Gleisen keine Spuren gefunden.
Wo ist Janot?
Janot ist hier!
Gerard!
Simone...
Du wirst doch nicht schie�en? Du und ich...
... sind f�reinander bestimmt.
Nur ich kann dir die Zukunft geben, die du verdienst.
Du darfst nicht auf mich schie�en!
Nein... Wir d�rfen nicht auffliegen.
Richte die Pistole auf ihn.
Und wir werden f�r immer gl�cklich sein.
F�r immer! Verstehst du?
Simone...
Ich war deine letzte Chance, Simone!
Simone!
Begreifst du das nicht, Simone?
Du wirst f�r immer alleine bleiben.
F�r immer alleine...
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