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Wie man angelt.
WIE MAN ANGELT
WIE MAN ANGELT
Angeln ist nicht länger Glückssache.
Angeln hat sich zu einer faszinierenden Wissenschaft entwickelt.
Der richtige Zeitpunkt kann durch die Tierkreiszeichen bestimmt werden,
deren Sterne und Planeten die Gezeiten der irdischen Gewässer steuern.
Wenn Neptun in die Konstellation Fische eintritt,
sorgen kosmische Schwingungen dafür, dass Fische unbedingt anbeißen wollen.
Wenn die Erde in diese Umlaufbahn eintritt,
unterliegt auch sie dem mächtigen Einfluss dieser Schwingungen.
Beobachten wir nun, wie dieses Phänomen beim Menschen wirkt.
In seiner Brust schlummert ein stiller Instinkt, zu angeln.
Dieser Wunsch wird nur akut durch körperlichen Kontakt
mit den kosmischen Wellen der Konstellation Fische.
Dies verursacht das als "Febris piscis" bekannte Leiden,
das "Fischfieber".
In diesem tranceartigen Zustand prüft der Angler seine Angelausrüstung
und gibt dem überwältigenden Wunsch nach, seine Angel auszuwerfen.
Eine energische Handbewegung, die Angel schwingt, an der Leine zieht's...
...schon stellt sich der Angler den zappelnden Fisch im Wasser vor.
Wo man angelt.
Die Schönheit des Sonnenaufgangs über zerklüfteten Bergen.
Die Frische des Morgentaus.
Der Genuss, in freier Natur zu übernachten.
Der Fischer erwacht im Morgengrauen,
tief beeindruckt von seiner Nähe zur Natur.
Tief atmet er die klare Bergluft ein.
Die Forelle.
Die Bergforelle ist eine aufgeweckte, intelligente Kreatur.
Ein Kämpfer ersten Ranges,
robust, stark und kühn.
Von einer Verwegenheit, die ihn völlig furchtlos macht.
Wie man sich dem Fluss nähert.
Leise anschleichen...
Hinter einem Strauch oder Gebüsch, damit man ungesehen bleibt.
Jetzt ist es passiert.
Ist das Wasser einmal aufgewühlt, beißt kein Fisch mehr an.
Fliegenfischen.
Der Fliegenfischer muss wissen, wie seine Ausrüstung auf den Fisch wirkt.
Deshalb sehen wir den Angler mit den Augen des Fischs.
Die verlockende Fliege.
Und wir studieren die Reaktion des Fischs.
Der Köder ist wissenschaftlich konzipiert.
Wird er ins Wasser geworfen,
sorgt eine optische Illusion für einen sehr realistischen Effekt.
Zum Auswerfen des Köders bedarf es einer Stelle ohne überhängende Äste.
Den Arm in einer fließenden, rhythmischen Bewegung schwingen.
Gerade wie ein Pfeil fliegt der Köder übers Wasser
und landet sanft im tiefvioletten Nass.
Nun der perfekte Wurf.
Die Angelschnur singt, und der arme Fisch beißt an.
Angeln im See.
Verewigt in den Worten des alten Barden.
Ich zitiere: "Auf den Seen, ruhig, still, beschaulich,
versucht der Angler mit aller Mühe sein Glück.
Wo auch immer sein Haken fallen mag."
Einer hat angebissen! Junge, was für ein Riesending!
Die Angelrute verbiegt sich!
Die Rolle singt. Nicht durchhängen lassen!
Dranbleiben!
Kühlen Kopf bewahren.
Da kommt er!
Weg ist er!
Was für ein Biss! Benutz deinen Kopf.
Behalte ihn im Auge. Wow! Schau nur.
Was für eine Schönheit. Ruhe bewahren. Gut aufpassen.
Wir haben ihn erwischt.
Aufgepasst. Nicht zurück ins Wasser lassen.
Wahrhaft lässt sich kein Stolz...
...mit dem des erfolgreichen Anglers vergleichen.
WIE MAN ANGELT
ENDE
Untertitel von: Nanette Gobel
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