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Original subtitles

(DONNERGROLLEN)

(AUTOMOTOR)

(TELEFON KLINGELT)

(TELEFON KLINGELT)

Hier ist der Anschluss des Bezirksarztes Birger Torbjörnsson.

Ich bin im Moment nicht im Haus. Hinterlasse bitte eine Nachricht.

-Ja, doch. Da bin ich. -Hallo. Bist du es?

Ich bin gerade rein gekommen. Ich war bei Anna Starr. Sie hatte wieder Brustschmerzen.

-Was gibt's? -Da kam ein Auto. Ich hatte solche Angst.

Aber es war nur Mia. Sie ist wohl mit einem Typen hier.

Hallo? Annie, was ist los?

Er ist es. Er ist es!

Wer?

-Der von Lobberån. -Nein. Nein, das kann nicht sein.

Du wirst ihn doch nach so vielen Jahr nicht wieder erkennen, oder?

Wenn du möchtest, komme ich vorbei.

Du musst nicht herkommen. Ich gehe wieder ins Bett. Bis morgen.

(TÜR WIRD GEÖFFNET UND WIEDER GESCHLOSSEN)

Östliches Svealand: Frischer, böiger Wind aus Südwest, in der Nacht abnehmend.

Heiter bis wolkig.

HERBST 1991 Bergslagen, Nordwest-Svealand, Härjedalen,-

-südliches Küstengebiet Norrlands und Inland …

Hallo. Entschuldige, dass ich nicht angerufen habe.

Es ergab sich einfach, dass wir hoch fuhren.

Eigentlich wollten wir nach Stjärnberg. Zu Fuß wäre das viel zu kalt.

-"Wir"? Wer sind wir? -Johan Brandberg fuhr mich hierher.

-Johan Brandberg? -Ja. Kennst du ihn?

Nein.

Nein, er kommt nicht mehr so richtig her.

Ich wollte ihm mal Stjärnberg zeigen.

Davon ist nicht mehr viel übrig, oder?

Ich will ihm zeigen, wo ich aufgewachsen bin.

Du bist doch nicht in Stjärnberg aufgewachsen.

Nicht? Wo denn dann?

Johan Brandberg … Das ist Gudruns Sohn, oder?

(TELEFON KLINGELT)

70305.

Ist Mia da?

Sie ist hier.

Hallo. Ich wollte dich gerade anrufen.

Ach, wir treffen uns einfach dort. Nein, ich bin jetzt fertig.

(SCHULGLOCKE)

Hallo.

MITTSOMMER 1973

-Bist du aus Stockholm? -Verzeihung?

-Bist du aus Stockholm? -Ja.

-Gehörst du zu den Stjärnberg-Leuten? -Nein.

-Du machst also Urlaub? -Ja, genau.

-Wie weit ist es noch? -Ein paar Stunden.

-Wissen die, dass wir kommen? -Ja, aber sicher.

-Wie kannst du dir da sicher sein? -Weil Dan es geschrieben hat.

Er schrieb, dass es dort viele Tiere gibt.

Haufenweise Ziegen und Hühner und Katzen.

Mia.

Hör auf.

(MIA MACHT BRECHLAUTE) Lass das.

GESCHEHNISSE AM WASSER

Papagei.

(VOGELGESCHREI)

-Warst du beim Falkenhorst? -Ja.

-Waren nur noch zwei Junge darin? -Ja.

-Hast du Pläne für heute Abend? -Ich glaube, wir fahren zu Roland runter.

Vielleicht kommen auch Mädels.

Kannst du das Moped nicht selbst reparieren?

Brauchst du auch jemanden, der dir den Hintern abwischt?

(SIE LACHEN)

Was glaubt ihr denn, was ihr erreichen könnt?

Was?

Wollt ihr euch dort oben an den Maschinen fest ketten?

Die haben den Wald doch schon ans Konsortium verkauft.

Sollen wir einfach zulassen, dass sie alles abholzen?

Und die Uranerkundung? Sollen wir die einfach geschehen lassen?

Wenn irgendwelche Idioten etwas entscheiden, dann ist das halt so?

Deine Denkweise ist ziemlich bequem.

-Hast du das Zelt gesehen? -Willst du dort übernachten?

Der Weg ist zu weit, um am gleichen Tag hin und zurück zu gehen.

Es steht bei der Gefriertruhe, glaube ich.

Du, das klingt ja ganz gemütlich. Vielleicht sollte ich mitkommen.

Ja.

Nein, keine Sorge. Ich habe andere Pläne.

Ich habe dem neuen Polizisten versprochen, ihn zum Angeln am Lobberån mitzunehmen.

Vielleicht fangen wir ja was. Er soll an Mittsommer nicht allein sein müssen.

-Hier. -Lieb von dir.

-Ja. Viel Glück dann. -Mm.

Ach, ja.

(AUTOMOTOR)

Da kommt der Tattergreis.

(HUNDEGEBELL)

Halt's Maul!

Du musst das Gatter öffnen, damit ich zu den Ziegen kann, um sie zu melken.

-Das ist mein Weg. -Es ist der einzige Weg zum Gehege.

Das Gehege steht auf meinem Land.

Fahrt mir hinterher.

Tief einatmen.

Gut so.

Das klingt gut. Mit der Lunge ist alles in Ordnung.

Aber woher weißt du, dass alles in Ordnung ist, nur weil du nichts hörst?

Manchmal sollte man sich nicht so viele Sorgen machen.

Aber ich kann nicht fröhlich sein, so lange ich mich so fühle.

Ich verschreibe dir was gegen den Husten, damit du nachts schlafen kannst.

So machen wir das.

So. Pass gut auf dich auf.

Es ist alles in Ordnung mit ihr.

Ich will die Ordnungsmacht mit zum Lobberån nehmen.

-An Mittsommer? -Ja, das ist der Plan.

-Schönes Mittsommerfest. -Petri Heil.

Ihr müsst kommen! Es geht um Vidart!

-Hörst du mich, Vidart? Vidart? -Ja …

Du hast Glück gehabt.

Johan hat sich ordentlich erschreckt. Er dachte, du bist tot.

Hätte ich auch sein können. Sein Vater hat mir einen Stock in den Hals gerammt.

-Ich rufe einen Krankenwagen. -Nein.

Johan, ruf bitte Ivars Großraumtaxi.

Johan? Los jetzt!

Ein paar Millimeter näher an der Halsschlagader, dann wäre er tot.

Hast du gesehen, wie er niedergeschlagen wurde?

Nein.

-Aber du fandst ihn hinter dem Schuppen? -Ja.

-Wieso warst du dort? -Ich wollte nach ihm sehen.

Wieso?

Er lief hinter den Schuppen und kam nicht auf der anderen Seite raus.

Und dann gingst du hin, um zu sehen, was passiert war?

Es war gut, dass du Hilfe geholt hast, Johan.

War Vidart allein, als er hinter dem Schuppen verschwand?

Johan hat erzählt, was er gesehen hat.

War jemand hinter Vidart, weshalb er lief?

-War Torsten hinter ihm? -Weiß nicht.

Du weißt nicht, ob du vom Fenster aus deinen Vater gesehen hast?

Wir haben nämlich einen spitzen Stock gefunden. Abgebrochen.

-Hallo, Gudrun. -Åke Vemdal.

Er hat nichts dazu zu sagen. Er hat nur Hilfe geholt.

Mm. Wir müssen ihn trotzdem befragen.

Von wegen! Es ist nichts passiert, was er gesehen hat.

-Es könnte eine Ermittlung geben. -Johan sagt nicht gegen seinen Vater aus.

-Geht jetzt. -Er steht eh noch unter Schock.

Danke, Gudrun.

Sie kommt aus einer große Samen-Familie. Von der armen Seite.

Sind die alle Samen?

Nein, nur Gudrun. Torsten war nie ein Freund der Samen.

-So, und jetzt gehen wir angeln. -Ja, ja, ja.

Klar gehen wir angeln. Wir müssen vorher nur noch Torsten Brandberg überprüfen.

Hör auf. Er wird nicht verurteilt werden. Er wird nicht einmal angeklagt werden.

Niemand wird gegen ihn aussagen.

Halte dich heute Abend von Torsten und den anderen fern.

Ich kümmere mich darum.

-Siehst du ihn? -Nein.

-Ist das Dans Auto? -Nein, das ist er nicht.

Entschuldigung?

Weißt du, ob ich dort ein Zelt und eine Karte der Umgebung bekomme?

Bei der hast du keine Chance, Johan!

-Du willst also zelten? -Ja.

Lobberån.

Lobberån?

Heute ist also der längste Tag, und es wird nicht dunkel?

Oh, ja.

-Soll ich dir Gesellschaft leisten? -Ich habe andere Pläne.

Frohes Mittsommerfest!

Holländerin. Wollte ein Zelt ausleihen. Das passiert nicht oft.

Du bist es doch gewöhnt, Ausländern alles Mögliche zu verkaufen? Lohnt sich, oder?

-Und was wollt ihr? -Das weißt du doch.

Die hier wollt ihr mir abkaufen, was? Das wollt ihr.

Siehst du den Hahn auf Mama, so schwarz und so groß?

Siehst du den Schwanz auf Papa? So eine Rieseding hat er!

Hältst du bitte mal die Klappe?

-Hast du Torsten Brandberg gesehen? -Versuch's mal bei Roland Fjellström.

Dir ist klar, dass er Ärger kriegen wird, wenn sie merken, dass er gepetzt hat?

Ich soll also ein Auge zudrücken? Wegen Johan?

Hier bei uns kommst du nur weiter, wenn du vorsichtig vorgehst.

Ach, hier versteckt ihr euch?

Wir müssen über Vidart reden.

Über den Tattergreis? Was hat er denn jetzt wieder?

Wir fanden ihn hinter deinem Kuhstall. Er wäre fast verblutet. Weißt du etwas?

Zum Glück hat jemand Hilfe geholt. Sonst hätte er es wohl nicht geschafft.

Entweder reden wir hier, oder du kommst mit aufs Revier.

Der neue Polizist? Der in Göteborg seine Pistole nicht halten konnte?

Vidart sagt, du hast ihm mit einem abgebrochenen Stock in den Hals gestochen?

Und das glaubst du?

Vidart war auf Torsten losgegangen. Ist es etwa verboten, sich zu wehren?

Wir haben einen Zeugen.

Einen Zeugen? Und wer soll das bitte sein?

Wir waren alle vier dort. Vidart betrat unser Grundstück und griff Torsten an.

Er hat sich nur verteidigt.

Geht in die Hütte und kuschelt.

-Ganz schön schräge Type. -Ja, aber bei dem Vater …

Hier geht's rein. Ihre Mutter starb durch eine Hirnblutung.

Gudrun kam, um im Haushalt zu helfen. Dann bekamen sie und Torsten Johan.

Aber es ist so, als hätte er nie dazugehört.

Wieso heißt es "Schwarzwasser"?

-Keine Ahnung. -Na, weil es so schwarz ist.

-Hier. -Nein, das ist Fischwasser.

Hast du Durst oder nicht?

-Wieso kommt er nicht? -Er wird kommen.

-Woher weißt du das? -Weil wir das so ausgemacht haben.

-Ich hab Hunger. -Du musst warten, bis wir dort sind.

Der Laden ist geschlossen, und wir haben nichts mehr.

Schatz …

Na?

Warte hier.

Hallo?

Hallo?

-Oh. Entschuldigt die Störung. -Wer ist es?

Ich bin schon den ganzen Tag mit meiner Tochter unterwegs.

Mein Freund wollte uns abholen, aber er verspätet sich.

Kann ich etwas bei dir kaufen?

-Wer ist es? -Ich weiß es doch nicht!

Warte im Laden.

Oh, sieh an.

-Reicht das? -Ja, sicher.

Wie weit ist es bis Stjärnberg?

Ach, ja. Das hätte ich mir denken können. Du gehörst zu den Stjärnbergleuten.

Ja. Also, ich bin Lehrerin. Ich soll dort die Kinder unterrichten.

Ja, ja. So nennt ihr das also. Man kann dort nicht hinfahren.

Das weiß ich. Aber wie weit ist es von dort, wo die Straße endet?

Tja … ein paar Stunden Fußmarsch. Kommt darauf an, ob man fit ist.

Danke. Ja, vielen Dank.

(KNACKENDE ÄSTE)

Steh auf, verdammt! Du mieser Verräter!

Jetzt komm schon, Björne!

Wie stehst du denn da? Na? Hast du Angst, dich einzupissen?

Willst du nicht die Polizei rufen?

Lass das jetzt, Väine. Hol das Abschleppseil.

Nimm das Seil!

Björne!

Lasst mich los, verdammt! Nein! Nein! Lasst mich los!

Hilfe!

Es ist zu warm hier. Wir gehen in den Schatten. Verdammt!

-Er kommt doch nicht. -Au!

Er wird kommen.

Sollen wir uns wirklich scheiden lassen?

Nach den Schrecken der letzten Zeit und diesem schweren Tage …

Ihr solltet euch ein Zimmer auf dem Campingplatz mieten.

Roland sagte aber, dass der Campingplatz voll ist.

Ja, ich zahle natürlich, wenn du uns fahren kannst.

Ich fahre euch, wenn der Spielfilm zu Ende ist.

-Wohin? Dort führt kein Weg hin. -Ich fahre sie zum Strömgrensbygget.

Dort, wo der Pfad beginnt. Wir gehen dann das letzte Stück.

Du willst nach Stjärnberg gehen? Um diese Uhrzeit? Mit der Kleinen?

Das schaffst du doch, Mia? Stimmt's? Du hast doch starke Beine.

-Adieu. -Ihr könnt jetzt losgehen.

Lasst euer Gepäck hier. Das könnt ihr morgen abholen.

Geht schon mal aus dem Dorf raus. Ich sammle euch dann später ein.

Wieso sollten wir das erste Stück zu Fuß gehen?

Es muss ja keiner mitkriegen, dass man Rotgardisten fährt.

Ja, verstehe.

Das ist schon seltsam, oder?

Erst versprechen, einen abzuholen, und dann nicht aufzukreuzen.

Wir haben uns sicher im Tag geirrt.

Mittsommer ist doch immer an Mittsommer?

Ist er dein Freund? Der Kerl, der euch abholen sollte?

Dan? Ja, er ist mein Freund.

Ich dachte, ihr hättet keine festen Partner. Dass es freier zugeht.

Ich hab von einer anderen Sekte gehört. Ja, die sind weiter im Norden.

Deren Guru hatte vier Frauen.

Wir sind keine Sekte.

Aha. Was seid ihr dann?

Mia?

-Sollen wir hier wohnen? -Nein. Wir gehen das letzte Stück.

Der Pfad beginnt da oben hinter der Bude und führt dann zum Fluss runter.

Folgt dem Pfad, dann kommt ihr zum Sennhüttenpfad, der vom Dorf hinauf kommt.

Warte.

Hier musst du links abbiegen, sonst kommt ihr zurück ins Dorf.

Übers Moor, runter zum Lobberån und dann über ihn rüber.

Es gibt dort eine gute Furt; die ist leicht zu finden.

Hier ist der Schuppen, und dort beginnt der Pfad nach Stjärnberg.

Und dann geht es nur noch bergauf.

Nun, wie war das denn jetzt mit der Bezahlung?

Ach, stimmt ja.

Gegen eine kleine Umarmung als Dank hast du doch nichts? Das bist du doch gewöhnt?

Danke fürs Fahren.

(MÜCKEN SURREN)

Das muss der Sennhüttenpfad sein.

(VOGELGESCHREI)

Hilfe!

-Beißt bei dir was? -Nein, nichts.

-Ich versuche es ein Stück weiter weg. -Tu das.

Dort ist der Fluss. Jetzt müssen wir nur die Stelle finden, wo wir rüber können.

Guck mal; da zeltet jemand.

Birger!

Birger!

Hier müsste ein Pfad sein.

Aber wo ist er nur?

Mia …

Du, es gibt hier keinen Pfad.

Wir gehen zu denen mit dem Zelt und fragen, ob sie uns helfen können.

Sie können uns zur Straße bringen, wo sie ihr Auto stehen haben.

Dann können sie uns ins Dorf fahren.

In ein, zwei Stunden liegen wir in einem warmen Bett und schlafen.

Wo ist das denn? Das war doch genau hier.

Hallo?

Setz dich hier hin und warte. Ich hole Hilfe.

Also …

(VOGELGESCHREI)

Sie waren nicht da.

Du blutest.

Willst du nach Norwegen?

HERBST 1991

Hallo?

Annie?

Hallo?

(DER HUND WINSELT) Hallo. Ich bin's nur.

Was hast du mit ihr gemacht? Na?

Iss. Iss.

Annie?

Übersetzung: filmtiger

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