Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
.
Mit Untertiteln aus Deutschland
Martin Gruber
Hans Gruber
Lisbeth Gruber
Lilli Gruber
Hey, du bist ja richtig früh heute! Ja.
Wie kommt's? Na ja.
Ich hab gedacht,
wir verbringen einfach mal 'n ruhigen Abend miteinander.
Trinken Wein, erzählen uns was. Das wär schön.
Aber heute ist leider ganz schlecht.
Der komplette Kirchenchor hat sich angemeldet.
Morgen?
Morgen. Gut.
Handy klingelt.
Alexander, mein Bester. "Martin, mein Freund."
Du hattest wie immer recht. Das Labor hat den PID-Verdacht bestätigt.
Frau Bäumler fehlen von Kind auf Immunglobuline vom Gammatyp.
Sie kämpft schon länger gegen einen wohl banalen Infekt,
gegen den sie keine Abwehrstoffe hat. Okay, gut.
Könnt ihr die Globuline künstlich zuführen?
"Das können wir." Sehr gut.
War sie beim Psychiater? Das war sie.
Aber uns fehlt noch der Bericht von Kollegin Müterich, wie immer.
Ich wette, dass sich ihr Verhalten
nach der ersten Infusion normalisiert.
Wollen wir's hoffen. Also eine organisch bedingte Psychose?
"Ja. Sollen wir sie hier in der Klinik infudieren?"
Nee, es ist besser, sie ist zu Hause bei den Kindern.
Und ihrem Mann. Negativ, kein Mann.
Mann ist ausgezogen, neue Freundin, das ganze Programm.
Das gleiche Schicksal droht mir auch. "Wieso?"
"Ärger mit der Besatzungsmacht?" Sie hat wieder voll zugeschlagen!
Sie hat meinen Billardtisch aus der Wohnung geräumt!Ach, komm!
Unverschämt! Aber besser, als wenn sie drauf bügelt. Tschüss!
Er steht jetzt bei ihrem Vater im Haus!
Freizeichen Martin?
Ruhige Musik
Der Perfusor ist so eingestellt, dass es bis morgen Früh durchläuft.
Dann sollten Sie sich besser fühlen. Ja, das wär gut.
Und dann rufen wir morgen den Papa an.
Wenn der weiû, dass ich wieder gesund werde, kommt er bestimmt zurück.
Kai, sag mal... Wie geht's eigentlich deinem Bein?
Hm, ja. Wenigstens besser als mir.
Der Papa und er waren ein Herz und eine Seele.
In Kais Kletterlehrerin verliebt er sich. Ich fass es einfach nicht.
Komm, wir gehen.
Danke, dass Sie Bescheid gesagt haben.
Das sind gute Neuigkeiten. Wiederhören!
Das war Dr. Gruber. Es wird ihr vermutlich bald wieder besser gehen.
Na siehst du. Ich hol noch Wein.
Entschuldige.
Ist schon gut.
Jeder von uns hat eine Vergangenheit, mit er er leben muss.
Warst du eigentlich dabei, als es passiert ist?
Ja. Nicht direkt.
Mir ging's an dem Tag nicht so gut und ich bin im Basislager geblieben.
Micha und die anderen sind aufgestiegen.
Und dann kam der Sturm.
Sie waren gut ausgerüstet, und die Wettervorhersage war auch gut.
Aber sie hatten keine Chance.
Wir konnten über Funk noch miteinander reden.
Hat er gewusst, dass sie's nicht schaffen werden?
Nein.
Wir haben noch auf Wiedersehen gesagt.
Ich liebe dich, Peter.
Ich liebe dich wirklich.
Aber ich weiû, was es heiût, einen geliebten Menschen zu verlieren.
Ich hab das Gefühl, dass es deiner Frau so geht wie mir vor drei Jahren.
Also, wenn du das Gefühl hast, dass du ihr das nicht antun kannst,
oder den Kindern, dann verstehe ich das.
Du hast es gerade gesagt.
Wir müssen beide mit unserer Vergangenheit leben.
Ruhige Musik
Ich kann nicht mehr! Dann mach dir schöne Gedanken.
Denk zum Beispiel an diesen wunderbaren, einzigartigen,
prachtvollen Hof, den wir bald pachten werden.
Wir haben gesagt, wir schlafen drüber.
Und genau das werden wir jetzt tun. Schlafen.
Nacht! Gute Nacht.
Morgen, Hans! Morgen, Jonas.
Hans, ich hab leider 'n Denkfehler gemacht.
Der Brauereivertreter kommt doch schon heute.
Also quasi gleich.
Könntest du so lieb sein und Jonas zur Schule fahren?
Ab morgen mach ich das, versprochen! Natürlich, klar.
Aber unser Date heute Abend steht, ja?Unser Date steht.
(Zum Baby) Hast du auch Hunger?
Morgen! - Morgen! wie geht's deinem Bein?
Geht so. Schläft die Mama noch?
Ja. Die kann Erholung wirklich gut gebrauchen.
Und wer bringt uns dann zur Schule?
Ich hab Frau Althammer angerufen. Die kann uns mitnehmen.
Ich schau mal besser nach der Mama.
Weiût du, wer das war am Telefon? Nee. Molkerei?
Der Leiter der Suchtklinik. Ah, okay.
Die Therapie schlägt total gut an bei meinem Vater.
Ich kann ihn heut besuchen.
Wenn das mal kein gutes Zeichen ist. Und was für ein gutes Zeichen!
Das bedeutet, wenn es ihm jetzt bes- ser geht, kommt er bestimmt raus...
Und wird verkraften,
dass seine Tochter mit dem Mann ihrer Träume zusammengezogen ist.
Dir ist aber schon klar, dass, wenn wir das machen mit dem Hof,
das nicht einfach 'ne Wohnung ist, aus der wir wieder ausziehen können,
wenn wir uns nicht verstehen? Doch, das geht schon.
Nein, ich weiû.
Das heiût also, wir werden wirklich? Wir werden.
Wow. Ja. Wow.
Handy klingelt. Nein! Ach!
Gruber? "Dr. Gruber?"
Maren? Sie müssen schnell kommen!
Die Mama wacht nicht auf! "Bleib ganz ruhig. Atmet sie noch?"
Ja. Aber sie reagiert einfach nicht.
Ruf den Krankenwagen an, ich komm dann gleich.
"Beruhig dich, es wird alles gut." Ja, mach ich.
Was ist denn los? - Dr. Gruber hat gerade angerufen.
Irene ist auf dem Weg ins Krankenhaus.
Ist es schlimm? - Scheint so, ja.
Soll ich mitkommen?
Besser nicht.
Drück mir die Daumen für Mathe.
Mach ich. Ciao. Ciao.
Hupen
Hey!
Hallo.
Schön, dich zu sehen. Ja.
Geht mir auch so.
Vielleicht sollten wir uns lieber siezen auf dem Schulhof.
Was?
Na ja...
Wahrscheinlich stellt man so eine Frage nicht, aber...
Was ist das hier eigentlich? Das?
Ich weiû nicht, was es für dich ist.
Aber ich hab für mich herausgefunden, dass ich mehr Spaû hab,
wenn ich ab und zu ein bisschen unvernünftig bin.
Also.
Wenn du mal unvernünftig sein willst...
...dann ruf mich an.
Jetzt drehen wir uns im Kreis, Alexander. Also gut.
Wir wissen, sie hat einen Mangel an Gamma-Immunglobulinen.
Die wir ihr bereits zugeführt haben.
Wenn es wie vermutet ein harmloser Infekt ist,
gegen den ihr nur die Antikörper gefehlt haben...
...müsste es ihr besser gehen, nicht schlechter.
Also haben wir es mit einem ernst- zunehmenden Erreger zu tun.Genau.
Wir haben aber alle Tests gemacht. Ergebnis: nichts.
Der Psychiater meint,
dass es sich um einen leicht depres- siven Erschöpfungszustand handelt.
Nichts, was ihre neurologischen Aussetzer erklärt.
Also keine organisch bedingte Psychose.
Irgendwas greift ihr Gehirn an, und wir wissen nicht, was.
Ich denke, wir sollten die beiden letzten Kugeln nutzen,
die wir noch im Lauf haben. Schädel-CT und Lumbalpunktion.
Papa!
Wisst ihr schon was Neues? - Gar nichts.
Wie geht's euch denn? - Ja, es geht schon.
Herr Bäumler? Wie geht's ihr?
Sie schläft.
Herr Bäumler, ich würd Sie gern un- ter vier Augen sprechen.Natürlich.
Ihr wartet kurz hier, ja? Ich bin gleich zurück.
Dann wissen Sie also nicht, was ihr fehlt.
Leider nein. Fest steht nur,
dass etwas eine neurologische Symptomatik ausgelöst hat.
Wir untersuchen sie noch. Uns läuft die Zeit davon.
Im Moment ist Ihre Frau stabil, wir können aber nicht einschätzen,
wie sich ihr Zustand entwickelt. Ist sie ansprechbar?
Ja, ist sie.
Aber bedenken Sie, Ihre Frau soll sich nicht aufregen.
Okay.
Leise Musik
Irene.
Irene.
Peter.
Wie schön.
Die Ärzte finden noch heraus, was dir fehlt.
Aber sie sind guter Dinge.
Wo sind die Kinder? Die würd ich gerne sehen.
Die warten drauûen. Aber du brauchst dringend Ruhe.
Du kommst doch zu uns zurück, oder?
Ich weiû nicht, was ich ohne dich machen soll.
Schh.
Erst mal wirst du wieder gesund. Okay?
Traurige Musik
Morgen! Morgen.
Warst ziemlich lang unterwegs gestern.
Ja, Oma. Ich wusste doch, dass ich heute erst zur Dritten hab.
Du, Lilli, wir müssen dringend dafür sorgen,
dass der Hans und die Susanne jetzt mal richtig durchschnaufen können.
Ja, gute Idee. Ja, und zwar bald.
Ein schönes Hotel, ein gutes Essen, ein nettes Zimmer.
Und ein Wochenende ganz für die zwei allein.
Ein ganzes Wochenende? Ja.
Und wer kümmert sich um den Wilden Kaiser und den Hof?
Den Hof mach ich doch zwei Tage allein.
Und um den Wilden Kaiser und den Jonas
müssen sich Martin und die Anne kümmern.
Ah, verstehe. Dann kann ich wieder aufpassen auf die Sophia.
Genau. Bist ja auch so was wie ihre groûe Schwester.
Das... Oma, das geht nicht. Ich hab keine Zeit.
Die Band braucht die Texte bis Ende des Monats.
Und der Hans braucht uns, und zwar jetzt.
Ich muss jetzt los.
Und nach der Schule fahr ich ins Studio.Ja.
Es dauert nicht lang, okay?
Ich finde es schön.
Dass du wieder bei uns schläfst, meine ich.
Na ja, sie wohnt zumindest echt cool hier oben, oder?
Ja. Sie war sogar schon auf dem K2.
Aber da gab's irgendeinen Unfall.
Dann hat sie hier ihre Kletterschule aufgemacht.
Auf dem K2, echt? - Hmm.
Tja. Wirklich zu blöd, dass wir sie hassen müssen.
Und? Ist es nur, bis deine Frau wieder gesund wird, oder...
...gehst du ganz zurück?
Ich will dich, Lea. Und niemanden sonst.
Ist ganz schön hart für die beiden.
Na komm.
Du musst Maren sein. Ich bin Lea.
Wie geht's deinem Bein?
Wieso denken alle, dass mich dieses blöde Bein interessiert?
Ich will meinen Vater zurück, klar? - Kai!
Sie sind bestimmt total nett, aber ich will ihn auch zurück.
Ich ruf dich später an, okay?
Und die Alpträume? - Wie weggeblasen.
Nicht mal der Gruber spinnt mehr da oben rum.
Wer? - Ist nicht wichtig.
Ja, dann lass ich Sie und Ihre Tochter am besten allein.
Tag. - Danke schön.
Endlich!
Hätte nicht gedacht, dass ich mal so viel Sehnsucht nach dir hab.
Lass uns ein paar Schritte gehen. - Gut.
Wenn man erst mal kapiert hat, was der Alkohol mit einem anrichtet...
Na ja.
Und du und der Herr Doktor? Alles gut?
Gut. Sehr gut sogar.
Schön. Und der Hof?
Ich verhandel mit der Molkerei über höhere Abnahmepreise.
Immerhin verfüttern wir auch viel besseres Futter.
Was würd ich bloû ohne dich machen.
Na ja, den Hof kriegst du auch alleine hin.
Ich fürchte, das entspricht leider nicht mehr ganz den Tatsachen.
Wie meinst du das?
Meine Leber... Ich hab's wirklich übertrieben.
Die Ärzte meinen, dass ich in nächs- ter Zeit deutlich kürzer treten muss.
Kräftemäûig. Also mit dem Hof.
Aber zum Glück hab ich ja dich.
Aber das wird ja wieder, oder? - Nein. Wird es nicht.
Aber du und ich, wir werden jetzt ein richtiges Team.
Dann mischen wir die ganze Gegend auf, hm? Wir zwei!
Ich weiû noch genau, als die Frau Bäumler damals geheiratet hat.
Die Tochter vom mächtigen Hubert Kirschbrunn.
Und ein lebenshungriger Abenteurer mit nichts als Flausen im Kopf!
Der Hubert hat alles versucht, die beiden auseinanderzukriegen.
Wie's im Leben so ist, erreicht man das Gegenteil.
Als er gemerkt hat, dass seine Tochter sich nicht
von der Hochzeit abbringen lässt, hat er eingelenkt.
Unter einer Bedingung:
Dass der Peter Bäumler bei ihm in der Firma einsteigt.
Und fortan ein achtsames Leben führt. Achtsames Leben, alles klar.
Nur dass sich ein freier Geist nie einsperren lässt.Handy klingelt.
Schon, aber die Kinder, die Kinder. Die Kinder leiden brutal.
Alexander, wart mal kurz, ich mach dich auf Lautsprecher.
Okay, los geht's.
"Die Lumbalpunktion von deiner Frau Bäumler:"
Es wurde erhöhtes Eiweiû in ihrer Hirnflüssigkeit gefunden.
Zusätzlich ist die Zellzahl erhöht.
Es gibt zu wenig intrathekale Antikörper.
Der krankhafte Prozess findet direkt im Gehirn statt.Exakt.
Ich hab mit dem Leiter der Neurologie gesprochen.
"Es gibt eine Labormethode, die uns helfen könnte."
Du meinst die CNP? Eine Aufschlüs- selung von Zellen und Proteinen,
um die Antigene zu identifizieren.
Ja, aber der Test würde mindestens zwei Tage dauern.
Haben wir die Zeit?"Vor fünf Minuten hätte ich ja gesagt."
Was heiût das? Das CT war organisch unauffällig.
Allerdings ist ihr Hirndruck rapide angestiegen.
Ich hab ihr einen Drucksenker ge- spritzt. Wir haben schlechte Karten.
Hast du mit ihrem Mann gesprochen?
Er wollte gerade mit den Kindern nach Hause, was holen.
Alles klar. Danke dir für die schlechten Nachrichten.
Ruhige Musik
Maren, beeil dich! Die Mama wartet.
Ach, plötzlich sorgst du dich wieder um sie.
Na ja, immerhin ein Fortschritt, oder?
Maren.
Hör mal.
Ich mach das nicht mit Absicht. Das ist kompliziert mit Beziehungen.
Am Anfang ist man verliebt, und alles ist toll und wunderbar.
Aber irgendwann nach einer Weile kann es passieren,
dass die Liebe einfach weg ist.
Weiût du, ich komm damit schon klar, Scheidungskind zu sein.
Aber der Kai?
Es wird ihm komplett das Herz brechen, wenn du uns verlässt.
Ich verlasse aber nicht euch. Ich verlass die Mama.
Du verlässt deine Familie. Da gehören wir genauso zu wie die Mama.
Und wenn das Labor den Erreger im Gehirn nicht rechtzeitig findet?
Was passiert dann?
Ich mein, sie wird doch nicht daran sterben, oder?
Nein, nicht unbedingt.
Wir müssen allerdings davon ausgehen,
dass es durch den zunehmenden Hirndruck in den nächsten 48 Stunden
zu ernsthaften Schäden im Gehirn kommen kann.
Und mit ernsthaft meinen Sie bleibende Schäden?
Schon merkwürdig.
Seit ich Lea vor einem halben Jahr kennengelernt hab,
hab ich mich ständig gefragt, ob ich das wirklich kann.
Meine Familie verlassen.
Und als es gestern von jetzt auf gleich so weit war,
da dachte ich: Ich kann es.
Ruhige Musik
Ihr wartet kurz hier, ja? Ich komm gleich wieder. Setzt euch.
Guten Tag. - Hallo.
Dr. Gruber hat mir eben gesagt, wie es um meine Frau steht. Weiû sie es?
Ich hab eben mit ihr gesprochen. Sie hat es gut aufgenommen.
Ich möchte vorerst nicht, dass es meine Kinder erfahren.
Klar. Kommen Sie.
Halt mich bitte.
In guten wie in schlechten Tagen, das haben wir uns versprochen.
Ja. Das haben wir uns versprochen.
Ich werd dich mehr denn je brauchen, Peter. Und die Kinder auch.
Ich weiû.
Und ich werd für euch da sein.
Nur für uns?
Nur für euch.
Langsame Musik
I take a bow, to say thank you for the time that we share.
The time is now,
What is love, if not what we found somewhere?
Must be love.
Must be love.
Must be love.
This must be love.
Let me go.
And I'll come running straight back to you.
You should know,
that between us love is the simple truth.
I take a bow,
to say thank you for the time that we share.
The time is now,
what is love, if not what we found? This must be love.
Ja, läuft doch.
Ja. Der Text am Ende passt noch nicht.
Ich find den Song perfekt, so wie er ist.
Wer hört denn schon auf den Text?
Warum singt ihr dann nicht einfach bla bla bla?
Hey, Lilli schreibt unsere Texte.
Wenn sie sagt, da passt was noch nicht, sprechen wir darüber.
Sag mal, hast du noch 'ne eigene Meinung?
Nicht seit Yoko von der Alm dabei ist.
Komm, lass uns ein Feierabendbier trinken gehen.
Ja, gehen wir.
Hey, wollen wir noch ein bisschen weiterarbeiten?
Ich mein, ohne dass die beiden nerven.
Da bist du ja endlich.
Wie war's? Wie hat er's aufgenommen?
Sie seufzt.
Ich mein, du und ich, unsere eigene Farm, vier Kinder.
Was hat er gesagt?
Weiût du, es ist so... Handy klingelt.
'Tschuldige.
Alexander. Martin, mein einziger Freund.
Du sagtest, Frau Bäumler hätte keine Fernreisen gemacht.
Keine Fernreisen und kein Kontakt mit infektiösen Patienten.
"Das Problem ist, das Labor hat zwar noch keine Ergebnisse,"
aber die Virologin meint, sie hätte sich wohl
mit einer Tropenkrankheit angesteckt.
Und sie sei zu schwach,
um es wahllos mit verschiedenen Virustatika zu versuchen.
Wir brauchen einen Anhaltspunkt, wo- mit sie sich angesteckt haben könnte.
Eine Tropenkrankheit? Wo soll sie sich denn angesteckt haben?
Na gut, wobei... Was?
Ich hab grad 'n Gedanken. Ich meld mich bei dir.
Ja? Danke.
Schatz, ich muss.
Dr. Gruber. 'N Abend, Frau Engel.
'Tschuldigung, dass ich störe. Ich brauch Ihre Hilfe.
Es geht um Frau Bäumler.
Und? Wie soll ich Ihnen da helfen können?
Auûer, dass ich ihren Mann wieder gehen lasse?
Seit ungefähr einem halben Jahr zeigt sich bei Frau Bäumler
eine Wesensveränderung, gepaart mit einem Schwächegefühl.
Das ist ungefähr der Zeitpunkt,
wo Sie Herrn Bäumler kennengelernt haben, richtig?
Ja, das war kurz nach Silvester.
Wir haben beide in Frankfurt unsere Heimflüge verpasst.
Da haben wir uns auch kennengelernt. Okay.
Und von wo kamen Sie beide her?
Peter hatte in Frankfurt einen Investor getroffen.
Und ich kam erledigt aus Brasilien.
Ich war bei einem Freikletterfestival auf der Amazonas-Hochebene.
Sie waren nicht zufällig krank dort? Ich... Doch, schon.
Aber das war absolut harmlos.
Ich hatte zwei Tage Fieber, und der Arzt vom Veranstalter
drückte mir zwei Flaschen Wasser in die Hand, dann war ich wieder fit.
Was hatten Sie genau?
So gut ist mein Portugiesisch auch wieder nicht.
Aber warten Sie. Ich glaube, ich habe noch den Arztbericht.
Susanne? Wird das jetzt noch was mit uns?
Ich komme!
Ich muss nur noch die Post durchsehen, dann hab ich's.
Feierabend für heute. Hallo? Das ist wichtig.
Die spinnen ja wohl! Die haben mir die Vorauszahlung erhöht
für die nächsten beiden Quartale! So, haben die das.
Und diese Begründung erst. Susanne?
Was? Ich will die Begründung nicht hören!
Ich will, dass du endlich mal für ein paar Stunden
an was anderes als deinen Job denkst! Herrgott!
Das ist eine Vollkatastrophe!
Vielleicht erreich ich noch die Steuerkanzlei.
Danke, Frau Engel. Ich glaube, Sie haben mir sehr geholfen.
Sehr gerne.
Alexander, kannst du portugiesisch?
Dann treib jemanden auf, der es kann.
Sag ich dir später. Danke, ciao.
Okay, also grob übersetzt steht da,
dass die Patientin sich einen Parasiten eingefangen hat,
der aber als harmlos eingestuft wurde.
Steht da, was das für ein Parasit ist?
Amoeba assasina.
Was heiût das? Das weiû ich leider nicht.
Amoeba... assasina.
Da haben wir's.
Eine Amöbenart, weiûte! Da muss man auch mal drauf kommen.
Naegleria fowleri. Bei gesunden Menschen keine Gefahr,
bei Kranken, Alten oder Kindern kann sich der Einzeller
im Gehirn vermehren und schwere neurologische Schäden verursachen.
Wir haben's, Martin! Definitiv. Wir haben's!
Frau Bäumler? Frau Bäumler.
Scheiûe.
Sie ist bewusstlos.
Wir geben ihr Amphotericin B, intravenös und intrathekal.
Sie rufen ihren Mann an, ja?
Scheiûe, der Hirndruck wird zu groû. Sie bereiten die Intubation vor.
Patientin in den OP, Schädel-OP vorbereiten.
Entlastungstrepanation. Du willst ihr den Schädel öffnen?
Wir können nicht warten, bis die Medikamente wirken.
In ihrem Zustand so ein Eingriff?
Willst du warten, dass sie ihr Leben lang Pflegefall ist?
Okay, los geht's.
Spannende Musik
Okay, wir können. Tupfer.
Skalpell.
Saugstopp.
Sägendes Geräusch
Moment, 'tschuldigung, ich bin gleich wieder da.
Also doch unvernünftig sein?
Hast ja noch mal Glück gehabt! Oma.
Ich wollt grad die Polizei anrufen. Bitte? Es ist grad mal...
Halb eins. Du gehst seit Stunden nicht ans Telefon!
Ja, weil's im Studio keinen Empfang gibt.
Es tut mir leid, dass du dir Sorgen gemacht hast.
Ich werd mit deinen beiden Vätern reden. So geht's nicht weiter.
Oma, bitte, mach das nicht.
Wenn die das mit der Musik ver- bieten, wäre das eine Katastrophe!
Es gibt da eine Möglichkeit, um die Sache aus der Welt zu schaffen.
Und die wäre?Hans und die Susanne sind am Wochenende in einem Hotel.
Ich hab die Zimmer bereits bestellt.
Und du, meine ach so erwachsene Enkeltochter,
wirst dich um die Sophia kümmern. Hm? Nacht, mein Schatz.
Leise Musik
Und, wie geht' ihr?
Den Umständen entsprechend gut. Die OP ist ganz gut verlaufen.
Gott sei Dank. Und was hat ihr jetzt gefehlt?
Es ist so: Sie haben sich bei Ihrer Freundin
mit einer seltenen Amöbenart infiziert.
Die ihre Freundin wohl aus Brasilien eingeschleppt hat.
Ich nehme an, das war, kurz bevor sie beide sich kennengelernt haben.
Was? U...
Und ich hab meine Frau angesteckt? So ist es.
Entschuldigung... aber mir ging's blendend die ganze Zeit.
Den Kindern und Lea genauso.
Weil sie drei ein funktionierendes Immunsystem haben.
Bei Ihrer Frau haben wir eine chro- nische Immunschwäche diagnostiziert.
In weiterer Folge ist es dazu gekommen, dass die Amöbeninfektion
sich ungehindert in ihrem Gehirn ausbreiten konnte
und neurologische und psychiatrische Ausfälle generiert hat.
Er stottert.
Und wird sie wieder gesund? Ich weiû es nicht.
Wir müssen die nächsten Stunden abwarten. Sie entschuldigen mich?
Ja.
Danke.
"Hier ist die Mailbox von Anne Mei- erling. Nachrichten nach dem Piep."
Anne, ich bin's. Ich bleib heute Nacht in der Klinik,
ich hab 'ne Patientin zur Beobachtung.
Und wegen morgen Früh hab ich folgenden Vorschlag:
"Anstatt bei dir todmüde ins Bett zu fallen,
fahren wir doch gleich zur Bäuerin und unterschreiben den Vertrag."
"Bevor noch jemand anders kommt, der uns die Hütte wegnimmt. Hm?"
"Also gut. Schlaf gut, bis morgen."
Hey.
Hier, dein Kaffee. Danke. Hast du die Werte?
Ja. Das Amphotericin hat gewirkt. Die Erregerlast ist deutlich gesunken.
Und Leukozyten? Sieht gut aus.
Perfekt.
Frau Bäumler, wie fühlen Sie sich?
Gut. Okay.
Die OP ist gut verlaufen.
Und ich hab gute Nachrichten: Die Werte werden besser.
Kann ich meine Familie sehen? Ja, sie sind drauûen.
Ich hol sie.
Danke.
Der Mama geht's gut. Sie hat's geschafft.
Sie will euch sofort sehen.
Na, dann lauft mal.
Danke. Ihnen alles Gute.
Jonas, jetzt komm halt endlich!
Hey.
Was machst du dich denn so wortlos aus dem Staub?
Noch sauer wegen gestern? Naa...
Nicht mehr sauer. Wo warst du überhaupt?
Oh.
Servus, ihr zwei. Mama.
Grüû dich. Hier, für euch.
Danke.
Damit ihr mal wieder bisschen mehr Zeit habt füreinander.
Und um Kinder und Küche und Kühe kümmern wir uns.
Das ist ein Rundum-Sorgenlos-Paket für euch zwei.
Lisbeth, ein besseres Geschenk hät- test du uns gar nicht machen können.
Danke. Bitte.
Das wird uns so was von guttun, oder? Ja.
Was sagst du?
Ja, Mama, das ist ja wirklich... toll.
Aber wenn du doch ganz gesund wirst,
dann kann doch alles so wie früher werden, oder?
Ihr wisst, dass ich den Papa lieb hab.
Und deshalb will ich, dass es ihm gutgeht.
Das wollt ihr doch auch, oder?
Und natürlich wird er noch für euch da sein.
Und auch für mich.
Nur wird er jetzt eben nicht mehr bei uns wohnen.
Sondern bei der Lea.
Was die Mama meint, ist, dass wir trotzdem eine Familie bleiben.
Nur ein bisschen anders als vorher eben.
Bisschen ist gut.
Okay.
Papa?
Kannst du ab und zu mal vielleicht zum Frühstücken kommen?
Klar mach ich das. Versprochen.
Er wird wieder zu seiner Familie zurückgehen, oder?
Das kann ich nicht sagen, Frau Engel.
Am besten fragen Sie ihn selber.
Sie entschuldigen mich.
Hey! - Hey.
Ich wollte dich gerade anrufen.
Dr. Gruber hat mich schon informiert.
Ich freu mich, dass es deiner Frau wieder besser geht.
Wir haben grad gesprochen.
Irene und ich werden uns trennen.
Wirklich?
Und du? Bist du dir sicher?
Oh ja.
Hupen
Morgen! Hey.
Na komm, schöne Frau. Sonst kommt jemand anders und schnappt es weg.
Martin, wir können den Hof nicht pachten.
Es geht nicht.
Traurige Musik
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.