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Großmutter hat gesagt: ”Lenotschka, Kindchen‚
unter Wasser siehst du den Mann, den du liebst. "
Bei ihr war das so, bei Mama und bei mir wird es auch so sein.
Aber das Einzige, was ich immer sah,
war ein deutscher Panzer aus dem Großen Vater/ändischen Krieg.
Aber keinen Mann, der mich von hier fortbringt.
Damals hatte ich nur mit Kleinkrimine/ien zu tun
und nach nichts mit organisiertem Verbrechen.
Wir sollten einen Hafibefehl vol/strecken. Das war unser täglich Brot.
Also, schaut noch mal gut hin, damit ihr das Gesicht drauf habt!
Max Weber, Anfang 20.
Sollte gestern einfahren, hat den Termin verpasst. Heute holen wir ihn.
Wohnt bei Vati und Mutti, kleiner Bruder.
Tierfrage ist geklärt. Keine Töle, keine Raubtiere, alles klar?
Spitze!
Eva Fade/ski, bewegt sich wie die ewige Polizeischülerin.
immer eifrig vorneweg, fast komplett humor/os.
Anja Kirchner, hatte schon zweimal 'ne Dienstaufsichtsbeschwerde an der Backe.
Einmal hat sie sich mit ’nem wichtigen Tatzeugen eingelassen.
Sven Lottner, will nix wie weg von unserem Abschnitt.
Traumziel: LKA, große Welt.
Bald wird er da hinkommen, aber das weiß er noch nicht
Und ich ? Marek Gorsky, Abschnitt 6. Bin mit Arbeit und Gehalt zufrieden.
Bis jetzt
Polizei!
Sauber. Polizei!
Ich Will die Hände sehen! - Liegen bleiben!
Sind bei euch auch nur Vietnamesen? - Positiv.
Spricht hierjemand Deutsch? - Was wollen Sie?
Ist das die Wohnung Weber?
Nicht Weber. Hier keiner deutsch. Sie falsch. - Das ist die Wohnung Weber.
Nicht hier. Auf der anderen Seite.
Die andere Seite vom Flur. - Scheiße.
Wir werden jetzt die Wohnung verlassen.
Alles in Ordnung.
Die Tür wird die Polizei ersetzen. Tut mir leid.
Haben Sie verstanden? Haben Sie verstanden?
Ich sage es den anderen Leuten.
Ihr habt die Seiten verwechselt. - Dann schreibst du die Kostenanmeldung!
Ja, aber das kann doch keine Sau lesen!
Würden Sie bitte leise reden?
Polizei! - Polizei!
Ich Will die Hände sehen!
Ruhig, wir sind von der Polizei. Hier ist er nicht!
Sicher. - Versteht ihr mich?
Wir haben einen Vollstreckungshaftbefehl. Ihr Sohn hat seine Haft nicht angetreten.
Was hat Max getan? - Raubüberfall auf eine Tankstelle.
Er ist zu 18 Monaten Gefängnis verurteilt. - Er sollte die Haft gestern antreten.
Mein Sohn ist nicht hier. - Ganz ruhig.
Wir wissen nicht, wo er ist. Hören Sie!
Was ist mit der Tür, bitte schön?
Die ist kaputt. Was haben Sie gemacht?
Waffe! - Wenn Sie geklingelt hätten,
hätten wir geöffnet. Jetzt ist sie kaputt.
Boris!
Schreckschuss. Nicht geladen. - Was wolltest du damit?
Verstecken.
Gehört die deinem Bruder?
Nein.
Du bist ein ganz Starker. Wolltest deinem Bruder helfen.
Der hat mit so was Mist gebaut.
Das war nur ein Raubüberfall, aber
wenn man mal so 'ne Waffe in der Hand hat,
wird man sie auch irgendwann scharf laden und damit schießen. Und dann?
Ich sag' dirjetzt mal was:
Ich hatte auch einen älteren Bruder. Der wurde erschossen.
Und ich vermiss' ihn.
Was sollen wir wegen der Waffe schreiben? - Fundsache, einverstanden?
Er wollte nur die Waffe von seinem Bruder verstecken.
Ja. Ja, gut.
Nee. Zielperson wurde nicht angetroffen. Geht klar, Ende.
Hast du verstanden, was die gesagt haben? - Ja.
Der Vater wollte ihn hinhängen, aber die Mutter hatte was dagegen.
Mütter eben.
Er hat erzählt, er ist bei 'ner Freundin oder heute in der Disco.
Ich glaub‘, ich weiß sogar, weiche. Wäre was für den Feierabend, oder?
Kann sein, dass es mir am Abend beschissen geht.
Kann ich euch anrufen? - Nee, wieso?
Heute ist mein Scheidungstermin.
Wieso heiratest du auch einen Kollegen? Das ist nicht mal was fürs Bett.
Gibt auch Ausnahmen. - Klar. Du bist zum Beispiel eine.
Aber dein Ex ist genauso verkorkst wie wir. - Sollen wir mitkommen?
Ich schaff das schon.
Kann nur besser werden. - Wir lassen dich nicht alleine.
Hier soll ein schönes Mädchen leben. - Wer sagt das?
Das hab' ich gehört. Aber das wissen wir gleich.
Ja, ja. Immer alles ganz einfach in der Ukraine.
Ich hab' was von Küchenarbeit erzählt. Ist nicht die ganz Schöne, glaube ich.
Die ist auch okay. Frag sie, wo ihre Freundin ist!
Sie läuft ihre Freundin suchen.
Der Vater sagt, sie schwimmt im See.
Sie so!! schnell kommen, sonst wird sie ein Fisch.
Ich weiß, wir haben Glück.
Sieht aus wie Karadeniz, Türkei. Da kommen meine Großeltern her.
Wieso Großeltern?
Meine Eltern leben in Deutschland.
Wie ist Berlin?
Zu viele Deutsche.
Guck mal, Ahmed, wie ich jetzt das Pferd reiten werde!
Guck mal, wie ich das Pferd reiten werde!
Ahmed!
Wo werden die beiden arbeiten?
In Berlin. In der Küche von einem guten Restaurant.
Jetzt sind Sie rechtskräftig geschieden.
Ja.
Tag. - Tag.
Haile.
War vielleicht meine Schuld. Wir hätten es hinkriegen können.
Willst du ihn gleich wieder heiraten? - Nee.
Komm, fang was Neues an!
Wer wird denn traurig sein in diesen großen Zeiten.
Wir zeigen dir mal, was Leben heißt.
Und bereit machen!
Scheiße, nein!
Bruchlandung!
Scheiße!
Guck mal da! Hey, Hotte!
Komm, wir trinken auf deinen ersten Absprung!
Na, komm! - Zieh doch mal!
Häng dich doch mal mit dran! Mit dran!
Auf deinen ersten Absprung!
'nen richtigen Schluck!
Am Ende landen alle seine Frauen bei mir.
Da kriegen sie das, was sie bei ihm nicht kriegen.
Sascha, kannst du dich erinnern? Er war so ein liebevoller Junge.
Er hat gesungen, hatte so eine schöne Stimme und hat alle zum Lachen gebracht.
Wie kann ich das vergessen?
Früher hast du mir noch deine Schuhe gebracht, Marek.
Hab' ich so schlecht gearbeitet, dass du nicht mehr kommst?
Ich wusste gar nicht, dass du noch arbeitest. - Ach so.
Was soll ich sonst tun?
Es gibt russisches Eis.
Es schmeckt wie in meiner Kindheit.
Wenn ich es esse, muss ich weinen.
Ich erzähl' euch: Mitten im Winter 1943
war Churchill in Moskau,
hat Stalin besucht.
Er ging durch die Straßen, hat geschaut und gesehen: Die Leute essen Eis.
Und er hat gesagt:
"Ein Volk, das im Winter Eis isst,
kann man nicht besiegen."
Ist doch bei ihr nichts Neues, oder?
Danke, Sylvia.
Haile.
Warum schaust du meinen Bruder nicht an? Ist er Luft?
Muss ich einem Musar in die Augen gucken? - Musar?
Das ist ein böses Wort. Früher hat sie nur dich angesehen.
Du bist so 'n schöner Mann geworden. - Ja, ist gut.
Du bist so ein schönerjunger Mann.
Wo sehe ich denn aus wie Grischa?
Silvia schaut dich wegen deines Berufs nicht an.
Wer will mit mir zusammenleben, bei meiner Arbeit?
Wieso bist du Polizist geworden? Du bist so intelligent.
Verlieb dich bloß nicht ernsthaft in eine Russin!
Alles Jüdische, was rumläuft, meinetwegen auch 'ne Deutsche mit arischen Vorfahren,
aber keine Russin, hörst du?
So 'ne jüdische Mamme, wie wir beide sind, die ist treu.
Eine richtige Frau. - Es hört sich gut an, wenn wir so was sagen.
Aber nimm die Flaschen! Nimm den Wodka!
Und sie werden zufrieden und ruhig sein.
Du bist ein total mieser
Scheiße
Mein Bruder!
Die Kreidezeichnung war das Letzte, was ich von Grischa gesehen hab‘.
Ich denke oft daran: Was hätte er noch erleben können?
Und was hätte er mir zeigen können?
Der Mörder läuft immer noch frei rum.
Vielleicht hat er es schon vergessen.
Obwohl er 'ne ganze Familie zerrissen hat.
Nicht mal ein Gesicht, das ich hassen kann.
Er könnte an uns vorbeilaufen, wir würden es nicht mitkriegen.
Ja, das stimmt.
Du weißt nicht, wie es mir danach gegangen ist.
Jahrelang ein schwarzes Loch in mir.
Ohne Mischa wäre ich kaputt gegangen.
Ja.
Die Frage ist doch auch immer, Bratischka:
Wie gut kann unsere Zeit auf dieser Welt denn sein?
Damit wir sie nicht an tote Gefühle verschwenden.
Deshalb habe ich die Liebe mit Mischa so genossen.
Du musst auch das Leben genießen.
Komm, jag keinen Gespenstern mehr hinterher, wie ein alter Mann!
Ich hab' dich so vermisst!
Ja, ich weiß. Komm, zeig mal, was du kannst!
Links, hopp und Deckung, genau
O-Saft.
Nee, hab noch Dienst.
Ja! Jetzt pass auf, jetzt zieh' ich dich ran! Los, die Knie
Guck mal, was ich gemacht hab‘!
Wir können was lesen, Simon. Komm!
Komm, Schatz!
Guck mal!
Jetzt venuandele ich mich in die Chefin des Odessa.
Ich spiel' da nur eine Rolle, ohne mich geht alles besser. Aber was soll's?
Ich achte zuerst auf die Kellner und die Köche.
Jede Woche neue Gerichte durchprobieren, das mach' ich.
Bei uns tragen die Kellner Kostüm, weißt du. Schwarze Weste, weißes Hemd drunter, Fliege.
Immer wenn ich reinkomme, müssen die sich eine Serviette überhängen.
Und wenn ich rausgehe, schmeißen sie sie in die Ecke. Und du?
Gefällt es dir noch, der gute, nette Polizist zu sein?
Oder macht es dich glücklich und reich?
Lässt du auch mal was mitgehen?
Wenn du das wenigstens machen würdest!
Wozu bist du Musar, wenn du nix davon hast?
Was sagst du?
Wow, was?
Weißt du, eine echte russische Frau muss arrogant rüberkommen.
Unnahban
Machst du mal zu, bitte?
Schau her, ich zeig' dir: So komme ich in den Laden.
Erst mal komm' ich rein, laufe von Anfang bis Ende.
Dann gehe ich zurück zur Tür, da sehe ich ins Buch.
Wer sitzt wo?
Ja, dann muss ich ja mal was machen.
Dann gehe ich in die Küche.
Haile. - Hallo.
Tür auf Stinkt immer drin
Alles okay hier? Ja, ja. Braucht ihr was? Nein, nein.
Bis später. Tschüss!
Dann an der Bar.
Da bin ich ja schon länger.
Da schenkt mir der Kellner meinen Wein ein.
Dann gucke ich, ob das Glas sauber ist.
Das ganze Ritual dauert manchmal nur eine Stunde.
Dann sage ich: "Viel Spaß. Wenn was ist, ruft an!"
That‘s it, ab nach Hause.
Komm heute Abend einmal mit!
Nur heute, ein einziges Mal. Du warst noch nie da.
Schau dir mein Reich an, das nicht mir gehört.
Es ist doch ein besonderer Tag.
Grischas Tag.
Seit zehn Jahren ist unser Bruder tot.
Du bist Polizist geworden und ich hab' einen Russen geheiratet.
Schlimmer hätte es die Familie nicht treffen können.
Marek! Wie lange musste ich darauf warten.
Haile, Mischa!
Wenn du essen willst, iss! Wenn du trinken willst, trink!
Ich bin mit ihr hergekommen.
Wie sehr hab' ich diesen Mann geliebt.
Er hat mich am tiefsten Punkt aufgefangen wie ein Ritter.
Er hat mich geführt und ich hab' mich führen lassen.
Hände runter und bitte sag mir, was ich zu tun hab‘!
Ich wollte eine russisch-jüdische Frau sein.
Ich hab' mich fallen lassen und das musste sein.
Vielleicht wusste ich irgendwo, dass es nicht ewig klappen wird.
Eine Frau wächst.
Vielleicht wache ich bald morgens auf und denke endgültig anders über Mischa.
Vielleicht geht es bald nicht mehr weiter.
Sag deiner Mätresse, sie soll erst kommen, wenn ich nicht da bin! Sonst kratz' ich.
Ich habe nichts mit ihr. - Entschuldigung, könnte ich zahlen?
Er kann machen, was er Will, aber nicht vor meinen Augen.
Geh jetzt, du kommst zu spät!
Okay, Action!
Okay, los, Gordan! Mach Mucke! Und Action!
Zieh durch, alter Türke, los!
Wir wissen, wer das war. - Ja, wir wissen es.
Und wir werden es ändern.
Na?
Hier gibt‘s nachts was zu sehen.
Ladys,
das ist Kolja, euer neuer Chef.
Macht‘s gut, Mädels!
Wir wissen, wer das war. - Ja, wir wissen es.
Wir werden es ändern.
Bitte.
Denken Sie dran, Sie waren zufrieden!
Wir können das Geschäft jederzeit wieder machen und es wird immer,
immer billiger.
Mein Bruder bedankt sich herzlich. - Moment.
Wir müssen weiter. - Wer hart arbeitet, soll das Leben genießen.
Heute umsonst für Ihre guten Jungs.
Nach der Arbeit.
Lara!
Ihr werdet euch schon zurechtfinden. Ich werde euch alles erklären.
Heute Nacht kommen noch die Vietkong, 15 Mann. - Was?
Geht aufs Haus, macht‘s schön! Order vom Chef.
Okay!
Schon wieder Feierabend?
Lottner? Gorksy? - Auf der Toilette.
Alle beide? - Kirchner ist auch dabei.
Hier bricht was los.
Das kotzt mich an! Wann wird das scheiß Licht repariert?
Jetzt hau ab!
Das Licht ist kaputt. - Ah.
Schicht beginnt heute in der Russendisco. - Ich weiß.
Hehler eintüten. - Ihr hattet einen Türschaden gestern?
Sozusagen. - Wer schreibt den Bericht?
Ich. Ich hab die Kollegen venuirrt mit meinen Privatproblemen.
Aber bitte, bevor der Schadensbericht reinkommt!
Und mit genauer Namensnennung und allem Pipapo. Ist das klar?
Tschüss. - Hast du dir die Namen gemerkt?
Vietnamesisch, richtig geschrieben? - Da stand nichts.
Richtig. - Ich schreib' den Berichtjetzt so.
Aber dafür krieg' ich 'nen Tanz heute mit dir, ja?
Man hats nicht leicht mit ihm.
Er hat nichts übrig für Happy Ends.
Was ist? Komm tanzen! - Gerade nicht, mir ist schwindelig. Nee!
Komm, lass die mal!
Du alter Russe, das wusste ich gar nicht.
Pass auf, was du hier sagst! - Ich hab' nichts gemacht.
Der kommt nicht mehr. Feierabend, ich tanze jetzt.
Was guckst du mich immer an?
Ich hab' dir was mitgebracht. Aber guck nicht gleich rein, okay?
Hast du ihr 'ne 50-Cent-Kette geschenkt?
Spinnst du? Die kostet mehr als 1000.
Ich liebe dich, Larissa!
Sie hat gelächelt!
Lass uns abbrechen, der kommt nicht! Ich sammel' Anja ein. Wir hauen ab.
Lass sie sich amüsieren, die ist alt genug! - Die fressen sie auf.
Wodka, Wodka!
Kann ich zahlen, bitte? - Die dürfen wir hier nicht annehmen.
Wieso das denn? - Anordnung vom Chef.
Ich möchte ihn einladen.
Wieso werden die dann gedruckt?
Tut mir leid, geht nicht. - Hast du 'nen Freund?
Ja. - Ich hab' auch einen, der muss jetzt zahlen.
Gib mir mal Kohle!
Sag schon, wo kommst du her? - Geile Nummer.
Wo kommst 'n her? - Bräila.
Wo ist 'n das? - Rumänien.
Rumänien?
Kenn' ich nicht.
Zeigst du mir das? Egal, wie es aussieht, ich möchte mit dir überall hin.
Wann machst du Schluss? - Mein Freund holt mich ab.
Ruf ihn an und sag, das mach' ich schon!
Ich krieg' dich! Geh weg, ist meiner!
Bleib stehen!
Gesicht auf den Boden!
Hände über den Kopf! Beine spreizen!
Jetzt halt doch mal dein Maul, Mann!
Ich zeig' euch an, ihr Wichser! - Ruhig Blut, Kamerad!
Wir können bezeugen, dass du dir die Verletzung selber zugefügt hast.
Du bist verhaftet. - Bitte eine Streife!
Warum denn? - Savignypassage.
Hast deine Haftstrafe nicht angetreten. - Echt?
Danke, Kollege.
Was ist das? Sind das alles deine Handys?
Keine Sorge, das klärt sich alles.
Komm her!
Ist doch okay, oder?
Auf die Stirn! - Komm, reichtjetzt!
Gib her!
Wir sehen uns wieder.
Wenn ihr euch bewährt, kann ich was mit euch anfangen.
Hier lebt der allergrößte Dreck.
Wir können ein paar von denen kriegen.
Du musst mir helfen.
Wegen diesem Russen bin ich hier. Erkennst du ihn?
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