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Original subtitles

Waffe runter!

Verdammt, lass sie fallen, Waffe weg!

Lass sie fallen! Waffe runter!

Wirf die Waffe weg, oder sie ist dran!

Ganz ruhig, ich bin Polizist.

Ihre Beine, heben Sie Ihre Beine hoch.

Atmen Sie! Ruhig weiteratmen!

Bewegt euren Arsch, ihr Penner! Verdammte Scheiße!

Das lässt Du in Zukunft besser bleiben!

Was sollte ich tun? Abwarten, bis er zuerst schießt, oder was?

Nein, aber abwarten, bis Verstärkung da ist und Dich nicht aufführen wie Rambo!

Sie hatte Glück, es hätte schlimmer ausgehen können.

Gut, dann machen wir es nächstes Mal andersrum.

Ich bleibe im Büro und Du machst Außendienst.

Vergiss nicht, die Waffe zur Untersuchung an unseren Ballistiker zu geben.

Weißt Du was? Mach Du das bitte für mich.

Ich habe ab morgen Urlaub.

Wie, Du hast Urlaub?

Letzte Woche beantragt. Steht für alle am schwarzen Brett zu lesen.

Hör mal, Christian, ich muss ein paar private Dinge erledigen, auch mit Valerie.

Wir fahren eine Woche weg, um uns mal richtig auszusprechen.

Dann verschieb es ein paar Tage, das wird sie ja nicht gleich umbringen.

Sie sind zahlreich unterwegs, um ein paar herrliche Urlaubstage

zum Herbstanfang zu genießen. Bitte fahren Sie vorsichtig!

Und hier für die garantiert gute Laune,

hier ist "Louis Bertignac" mit seinem neuesten Hit.

Mama, sind wir bald da?

Theo, das hast Du das letzte Mal vor 15 Minuten gefragt.

Theo, alles in Ordnung?

Ja. - Was ist denn passiert?

Ein Wildschwein, hast Du es nicht gesehen?

Nein, hab ich nicht.

Springt er nicht mehr an?

So ein Mist! - Das darf doch nicht wahr sein!

Was machst Du da?

Die Playstation ist runtergefallen. - Warte, ich heb sie auf.

Was hast Du?

Nichts, alles in Ordnung.

Bist Du sicher, dass es weg ist?

Verletzte Wildschweine sollen sehr gefährlich sein.

Es war knapp, aber verletzt hab ich es nicht.

Und jetzt?

Keine Ahnung, was damit ist.

Was machen wir denn jetzt?

Wie ist der Empfang hier?

Hier.

Scheiße, das hat uns noch gefehlt.

Na super!

Was soll das, ich kann doch nichts dafür?

Ich ja wohl auch nicht, oder?

Monsieur! Bitte halten Sie!

Monsieur!

Monsieur! Monsieur!

Jetzt geh schon hin.

Zehn Kilometer weiter ist eine Tankstelle, er nimmt Dich mit.

Schick einen Abschleppwagen her. - Und Du bleibst hier?

Ja, ich will den Wagen nicht einfach hier stehen lassen.

Komm, Theo, zieh die Jacke über!

Und wenn es Probleme gibt? - Was für Probleme?

Vielleicht haben die keinen Abschleppwagen, oder was weiß ich.

Und ich kann Dich nicht mal anrufen.

Okay, Du hast ja recht.

Haben Sie Platz, um uns alle mitzunehmen?

Ja, Ihre Frau muss nur den Kleinen auf den Schoß nehmen, dann geht es schon.

Was ist denn mit dem Wagen?

Ich musste wegen einem Wildschwein bremsen, und jetzt springt er nicht mehr an.

Diese verfluchten Wildschweine, davon gibt es eine Menge hier.

Man muss wirklich höllisch aufpassen. Im Winter kommen sie bis an die Häuser.

Wo geht es denn hin?

In die Nähe von Langogne.

Machen Sie Ferien? - Ja.

Ach ja, Ferien mit der Familie...

Steig aus.

Vielen Dank auch!

Nichts zu danken. Es war mir ein großes Vergnügen.

Was soll das hier eigentlich?

Was? Was meinen Sie?

Hör auf. Lass gut sein, komm. Vielen Dank, Monsieur, danke.

Wiedersehen!

Baumann hat mich heute erwischt und sagt, Du wärst übergeschnappt.

Zur Hölle mit dem! Wie geht es der Frau?

Sie wird wohl in ein paar Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.

Kannst Du mir mal helfen? Papa?

Ich telefoniere, verdammt noch mal! Entschuldige bitte, Jean-Do.

Und danke, dass Du mich auf dem Laufenden hältst. Mach es gut, bis bald.

Bis dann! - Bis dann!

So kann es mit uns nicht weitergehen.

Er hat doch gesehen, dass ich telefoniere, oder?

Ist das ein Grund, ihn so anzuschreien? Er ist erst sechs!

Es war aber sehr wichtig.

Das ist es doch immer! Ohne Dich läuft ja nichts bei der Polizei.

Fang nicht wieder an!

Angefangen hast Du doch. Und die Idee mit dem Familienurlaub war schließlich Deine.

Das werden ja tolle Ferien.

Du kannst ja mit dem Zug zurückfahren.

Haben Sie wegen dem Volvo angerufen? - Ja. Er ist stehengeblieben.

Soll ich es mal versuchen? - Nein, das kann nur Papa richtig.

Wie wäre es mit einer Fahrt im Abschleppwagen?

Na komm, Theo! Schaffst Du das allein?

Klar!

Und Hopp!

Rein mit Dir!

Kommst Du auch mit, Mama? - Nein, hier ist nicht genug Platz.

Wenn wir zusammenrücken...

Muss ja nicht sein, es dauert doch nicht lange.

Wir sind gleich zurück, Mama!

Hab Dich lieb!

Versuchen Sie es noch mal!

Was war es denn?

Ich habe noch gar nichts gemacht. Abstellen und noch mal versuchen, bitte.

Vielleicht die Elektronik oder die Benzinpumpe.

Sie sollten die nächste Volvo-Werkstatt anfahren. Die wissen es bestimmt.

Da sind wir wieder, Theo.

Komm, wir setzen uns erst einmal.

Setz Dich. - Wo ist denn Mama?

Ich weiß nicht. Was möchtest Du?

Ein Schoko-Croissant. Und eine Cola!

Das heißt: "Bitte, Papa." - Bitte, Papa.

Entschuldigen Sie...

Vorsicht, hier ist frisch gewischt! Jemand musste sich übergeben.

Also wirklich, es gibt schon ekelhafte Menschen.

Haben Sie vielleicht meine Frau gesehen?

Nein, schon seit einer Weile nicht. - Seit wann genau?

Als Sie mit dem Abschleppwagen weg sind, hat sie noch einen Kaffee getrunken.

Haben Sie schon hinten bei den Picknicktischen nachgesehen?

Nein. Ich hätte gern ein Schoko-Croissant und eine Cola, bitte.

Hier.

Bleib hier, ich gehe und hole Mama.

Aber bleib hier sitzen, ich hab keine Lust, Dich auch noch zu suchen.

Valerie!

Valerie?

Hier ist der Anschluss von Valerie.

Hinterlassen Sie eine Nachricht, ich rufe dann zurück.

Dein Telefon ist abgestellt! Wo zum Teufel steckst Du?

Wir warten in der Raststätte auf Dich!

Haben Sie Ihre Frau nicht gefunden?

Funktioniert die Kamera? - Ja, natürlich.

Ich möchte das Band ansehen!

Damit Kenn ich mich nicht aus, das macht immer mein Mann.

Und wo ist Ihr Mann?

In Le Puy, er kommt heute Mittag zurück.

Papa?

Valerie!

Wie lange waren Sie denn weg?

Ich weiß nicht, so 20, 25 Minuten.

Hat sie ihren Ausweis und ihre Kreditkarten?

Ja, hat sie. - Hausschlüssel? Ein Handy?

Ja. Aber was sollen die Fragen?

Sie haben es doch gehört. Nur zwei Fahrzeuge haben seitdem gehalten.

Ein LKW und ein Auto. Der LKW hat nicht getankt, also haben wir keine Spur.

...aber noch keinen Erfolg. Wir suchen weiter.

Verstanden.

Gibt es schon etwas Neues?

Die Straßensperre steht, aber leider haben wir noch nichts.

Ohne echte Spur können wir kein schweres Geschütz auffahren.

Ist irgendetwas passiert, das ihr Verschwinden erklären könnte?

Was soll das heißen?

Haben Sie gestritten?

Würde ich wohl die Gendarmerie rufen, weil meine Frau mich verlassen hat?

Gut, dann nehmen wir ihre Daten auf. Kommen Sie bitte mit.

Komm, Theo.

Nein, ich warte lieber hier draußen auf Mama.

Theo, komm bitte mit, wir gehen erst einmal rein.

Nein, ich will nicht. Du bist gemein.

Mama ist nur weggegangen, weil Du sie so angeschrien hast.

Theo, steig jetzt aus. Du wirst jetzt mit mir da reingehen!

Entschuldigen Sie bitte. Darf ich mal?

Danke.

Was spielst Du denn da? - Mario bei den Olympischen Spielen.

Wetten, dass ich Dich schlage? - Da würde ich nicht drauf wetten!

Na dann zeig ich es Dir. Aber nur, wenn Du mit ins Büro kommst. Na los.

Mach Dir keine Sorgen, Deine Mama weiß, wo wir sind.

Was haben Sie geladen? - Obst und Gemüse.

Hey, Germain!

Hier, das wäre es erst einmal.

Aber bei der nächsten Pinkelpause parken Sie bitte den Wagen anständig.

Wird gemacht. - Jetzt komm schon!

Gute Fahrt! - Vielen Dank!

Barthelemy will, dass wir ins Büro kommen.

Ich scheiß auf die Vorschriften, hier geht es immerhin um meine Frau!

Ich will wissen, ob sie ihre Nachrichten abgehört hat.

Hier? Du machst Witze.

Die suchen unter den Autositzen, ob sie sich nicht da drunter versteckt hat.

Okay, halt mich auf dem Laufenden. Danke.

Drücken Sie die Sterntaste.

Geben Sie ihre PIN-Nummer ein und drücken dann die Rautetaste.

Eingabe inkorrekt. Bitte versuchen Sie es erneut.

Ihr Sohn sitzt vor dem Fernseher.

Sehr nett von Ihnen. Danke.

Eingabe inkorrekt. Bitte versuchen Sie es erneut.

Verdammt noch mal!

Wissen Sie ihren Pin-Code nicht?

Ich habe schon alle möglichen Kombinationen, die mir einfallen, versucht.

Und wenn Sie den Telefonprovider kontaktieren?

Die versuchen es ja.

Dann gehen wir noch mal alles durch.

Aber diesmal bitte die Wahrheit.

Was heißt das?

Der Streit an der Tankstelle vorher... Ihr Sohn sagt, Sie streiten sich oft.

Sie wissen doch, wie Kinder sind.

Mag ja sein, aber er sagte auch, dass Ihre Frau davon sprach,

eventuell mit dem Zug zurückzufahren.

Das hat sie doch nur so gesagt.

Und da sind Sie sich ganz sicher?

So schlimm war das nicht.

Sie sind doch auch verheiratet und wissen, wie so was abläuft.

Ja, ich weiß. Ich weiß aber auch, wie sauer meine Frau werden kann.

Wir haben den gleichen Job. Warum reden wir nicht Klartext?

Eine Möglichkeit wäre, sie ist wieder nach Hause gefahren!

Entweder hat jemand sie von der Tankstelle aus mitgenommen,

oder sie sitzt im 15-Uhr-Zug Richtung Paris.

Wenn sie ein Taxi genommen hätte, wüssten wir das.

Und per Anhalter? Wer hat Schlüssel zu Ihrem Haus?

Nur die Hausmeisterin.

Vielleicht kann die ja mal hingehen und nachschauen.

Und die Gerüchteküche anheizen.

Gibt es sonst Nachbarn oder Kollegen?

Einen Kollegen, ja.

Dann sollten wir das zuerst versuchen. Das ist bestimmt die beste Lösung.

Die andere Möglichkeit wäre Entführung.

Etwas Verdächtiges, außer dem Mann mit dem Kleinlaster?

Nein, nichts.

Gut, dann zurück zu dem. Warum kam er Ihnen komisch vor? Was hat er getan?

Er hat sie so angestarrt.

Das ist alles?

Er hatte was Zwielichtiges an sich.

Wie kommen Sie zu dieser Behauptung?

20 Jahre Polizeidienst.

Ich habe die Aufnahmen auf zwei CDs kopiert, eine für Außen-

und eine für die Innenaufnahmen der Raststätte.Es sind sechs Bilder pro Sekunde,

nicht sehr fortschrittlich, dieser Apparat. Ab wieviel Uhr denn?

So ab zwei Uhr.

Ja, ungefähr ab zwei.

Das ist er!

Verdammt, das Kennzeichen ist nicht zu erkennen!

Vergrößern, bitte.

Besser geht es nicht!

Der Kerl kommt aus dieser Gegend. Ich erkenne eine "5" und ein "G".

Bitte ausdrucken.

Und da ist der Abschleppwagen.

Wer sind denn die zwei?

Das müssten dann wohl die LKW-Fahrer sein.

Wo ist jetzt der Toyota?

Vergrößern und ausdrucken.

Das da sind Sie.

Und da sind wir. Das war es.

Keine Spur von dem LKW.

Keine wirklich große Hilfe.

Kann ich eine Kopie haben?

Kommt drauf an, was der Staatsanwalt sagt.

So, jetzt überprüfen wir den Halter des Toyotas.

Halter ist ein Thomas Francourt aus Le Puy-en-Velay.

Finden Sie die Telefonnummer heraus.

Er soll sich direkt bei uns auf dem Revier melden.

Schicken Sie ein Foto des Wagens an alle angrenzenden Dienststellen.

Vielleicht bringt das ja was. - Wird erledigt.

Die Beschreibung passt auf über 40 Fahrzeuge.

Es wird dauern, bis wir Bilder von allen Besitzern haben.

Was gibt es, Jean-Do?

Hallo Steph, ich bin jetzt bei euch in der Wohnung.

Ich stelle um auf Lautsprecher.

Wir sind soweit!

Sieht nicht so aus, als wäre jemand hier gewesen.

Scheinbar hat sie ihre Handynachrichten noch nicht abgerufen.

Der korrekte Pin-Code ihres Handys ist übrigens 1-4-0-2.

Bin ich blöd! - Wieso?

Ach nichts, das ist unser Hochzeitstag.

Die letzte Verbindung, die aufgezeichnet wurde,

war die in der Nähe dieser Raststätte. Aber nichts mehr nach 14 Uhr 50.

Soll ich noch irgendwas machen?

Ich brauche noch ein Foto Ihrer Frau. Ein Aktuelles.

Hast Du gehört? Ein neueres Foto!

Da steht eins von ihr und Theo auf der Küchentheke.

Ja, ich sehe es.

Kannst Du es scannen und rüberschicken?

Gib mir 30 Minuten, ich ruf Dich dann an.

In Ordnung, danke.

Vergessen Sie nicht durchzugeben, dass ihre Haare jetzt kurz sind.

Wie kurz denn?

Entschuldigen Sie...

Wie ihres.

Was gibt es, Marquand?

Ich habe eine Nachricht auf Francourts Mailbox hinterlassen,

mit der Bitte um sofortigen Rückruf.

Danke, Marquand.

Was machen wir als Nächstes?

Wir warten ab, bis er uns kontaktiert.

Für heute haben wir Sie in einer Pension in der Nähe untergebracht.

Während so ein Dreckschwein meine Frau in seiner Gewalt hat und sonst was tut!

Was sonst, Ihrer Meinung nach?

Zum Beispiel Ihre Akten durchforsten und nach Hinweisen suchen!

Da werden Sie nichts finden.

Unser schlimmster Fall in den letzten drei Jahren war ein Busfahrer,

der ein Schulkind befummelt hat.

Kennen Sie sich in der Gegend aus?

Nein.

Der ganze Bezirk ist nicht sehr dicht besiedelt.

Zehn Einwohner pro Quadratkilometer.

Das sagt wohl genug zum Thema Kriminalität in der Gegend.

Gehen Sie ruhig schlafen, ich wühle noch ein bisschen rum.

Und was ist mit Ihrem Sohn? Ich bin nicht ihr Babysitter, Mann.

Hören Sie zu, Monnereau. Ihre Frau ist erwachsen. Wenn sie will, darf sie gehen.

Es mag unmoralisch sein, aber nicht illegal.

Wenn wir bis morgen noch nichts haben, geh ich zum Staatsanwalt.

Aber bis jetzt haben wir noch keine Beweise für eine Straftat.

In der Zwischenzeit füllen Sie das Formular aus.

Es muss sein, bitte.

Ich habe mir mal die Statistiken angesehen.

40.000 Menschen verschwinden jedes Jahr.

Über 90 Prozent tauchen innerhalb einer Woche wieder auf.

Immerhin ist die Statistik auf Ihrer Seite.

Das wird meinen Sohn sicher sehr beruhigen.

Ich kenne auch Statistiken, hier ist noch eine:

Die Chance, jemanden in den ersten sechs Stunden wiederzufinden,

liegt bei 80 Prozent. Danach verringert sie sich pro Stunde um ein Prozent.

Und der Countdown hat begonnen !

Na dann.

Hallo Charlene. - Hallo Marion.

Alles in Ordnung? - Ja, vielen Dank, alles Bestens.

Haben Sie alles? - Danke sehr.

Na, Mäuschen.

Schmeckt es Ihnen nicht?

Doch, aber ich bin nicht sehr hungrig.

Keinen Nachtisch mehr?

Nein, vielen Dank.

Einen Kaffee vielleicht?

Gern, sehr stark bitte.

Hallo?

Stephane, ich bin es. Nur ein kurzes Update.

Das Telefon ist immer noch ausgeschaltet, die Kreditkarte wurde nicht benutzt.

Verdammt!

Nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen.

Nach 15 Jahren mit einem Polizisten weiß sie, wie man untertaucht.

Habt ihr die Liste ihrer Anrufe?

Noch nicht. Ihr letzter Anruf war eine Verbindung

zu einer Frau namens Sandra Guilani. Kennst Du sie?

Ja, das ist ihre Schwester.

Okay. Übrigens, Dein Gendarm hatte wirklich recht.

Es gab wirklich keine nennenswerten Verbrechen da unten

in den letzten fünf Jahren.

Das ist doch nicht so schlimm.

Alles okay? - Ja.

Ich melde mich, sobald ich die Informationen habe. Tschüß!

Na komm, iss ruhig weiter.

Papa, wann kommt Mama endlich zurück?

Ich weiß es nicht. Bestimmt bald.

Versuch, aufzuessen, bitte.

Das ist doch absolut unmöglich! Sie verschwindet doch nicht einfach so!

Und Du bist ganz sicher, dass sie nicht zuhause ist?

Ganz sicher, ein Kollege hat es überprüft.

Und was ist mit Theo?

Ich weiß es nicht.

Wusstest Du, dass sie Antidepressiva einnimmt?

Ja.

Und hat sie Dir sonst noch irgendwas erzählt?

Was genau meinst Du denn damit? - Komm, Du bist immerhin ihre Schwester!

Sie hat mich heute Nachmittag angerufen.

Du bist mit Theo weggefahren.

Und sie hat erzählt, ihr hättet wieder gestritten.

Sie ist unglücklich, Stephane.

Hat sie einen anderen?

Das glaube ich nicht. Nein.

Sie hätte es mir gesagt.

Versuch es mal bei ihrer Arbeitskollegin. Sie verstehen sich wirklich gut.

Ja, vielleicht, aber nicht gleich. - Du meldest Dich doch?

Sobald es Neuigkeiten gibt.

Pass auf Dich auf.

Du auch.

Papa?

Papa, bist Du da?

Komme gleich!

Theo, Du musst jetzt schlafen. Ich deck Dich noch zu.

Wird Mama wieder da sein, wenn ich morgen früh wachwerde?

Wahrscheinlich.

Mama macht das aber nicht so fest.

So besser?

Dann schlaf gut.

Aber Du bleibst hier. - Klar bleib ich hier.

Was gibt es, Jean-Do?

Ich habe die Liste der einzelnen Verbindungen.

Wart mal einen Moment.

Okay, jetzt.

Dann hör zu. Mir fällt nichts dazu ein, aber es wird Dich bestimmt interessieren.

Lass hören!

Eine der Nummern taucht ziemlich regelmäßig auf.

Sie gehört einem Romain Galtier. Kennst Du den?

Er ist einer der Ärzte, mit denen sie arbeitet. Wie oft hat er denn angerufen?

Allein 15 Mal in der letzten Woche. Auch abends.

Das war bestimmt dienstlich, oder? - Was sonst? Hast Du die Adresse?

Im 15. Arrondissement. - Ich fahre hin.

Er verbringt das Wochenende in einem Schlosshotel. Nur 45 Minuten von Dir entfernt.

Darum dachte ich mir auch...

Gib mir die Adresse!

Stephane, Baumann weiß von alldem nichts. Und wenn ich es Dir zuerst sage,

weißt Du, was mir blüht, oder? - Die Adresse!

Guten Abend. - Guten Abend, kann ich Ihnen helfen?

Polizei. Ist hier ein Romain Galtier abgestiegen?

Kleinen Moment bitte, ich sehe nach.

Ja, er ist Gast bei uns.

Kam er allein oder in Begleitung?

In Begleitung.

Welche Zimmernummer?

Ja, bitte? Wer ist da?

Room-Service!

Aber ich habe nichts bestellt.

Sind Sie vollkommen verrückt geworden?

Wissen Sie, wo Valerie ist?

Valerie? Um was geht es hier eigentlich?

Sie haben sie letzte Woche mindestens 15 Mal angerufen!

Geben Sie das her! Was soll das denn?

Sie bumsen also meine Frau, ja?

Jetzt ist Schluss mit Euren Spielchen, klar? Ich will ehrliche Antworten!

Valerie ist spurlos verschwunden! Und das nur eine Stunde von hier entfernt!

Was heißt verschwunden? - Wissen Sie irgendwas darüber?

Nein!

Verdammte Scheiße, mir reicht es jetzt! Sie will nichts mehr von Ihnen wissen!

Ist es das, was Sie unbedingt hören wollten?

Sie will nichts mehr mit Ihnen zu tun haben!

Sie kann ihr ständiges Polizeigehabe nicht mehr ertragen!

Mehr weiß ich nicht, tut mir leid.

Mir tut es leid!

Wo waren Sie denn so lange?

Ihr Sohn ist wach geworden und hat angefangen zu weinen.

Wo ist er?

Oben. Jetzt schläft er wieder. Warum haben Sie mir nicht vorher Bescheid gesagt?

Ich musste dringend etwas erledigen.

Ich hab Ihnen doch einen Zettel mit meiner Telefonnummer auf den Tisch gelegt.

Ich konnte Sie nirgends finden.

Bitte entschuldigen Sie. Und nochmals vielen Dank.

Als ich bei ihm war, wollte er unbedingt seine Mama anrufen.

Er hat eine Nachricht hinterlassen.

Mama, ich bin es, Theo. Ich will, dass Du wieder zurückkommst. Bitte, Mama!

Gut so, jetzt hat sie Deine Nachricht bekommen. Soll ich Dir jetzt etwas vorlesen?

Hallo?

Hier ist Berthelemy. -Ja?

Wir haben drei Übereinstimmungen der Pick-Ups, die in Frage kommen.

Ich habe die Fotos der Fahrzeughalter rübergeschickt.

Ich habe sie. Kleinen Moment noch.

Der Dritte ist es.

Alles klar. Marquand ist in zehn Minuten bei Ihnen.

Gibt es Probleme? - Was mache ich mit meinem Sohn?

Charlene passt gern auf ihn auf.

Jemand zuhause? Hier ist die Gendarmerie!

Meine Güte, was stinkt denn so erbärmlich?

Katzenpisse.

Lassen Sie mich das machen, ja?

Madame Jorelle?

Wie kommen Sie hier herein?

Sind Sie... Bitte stellen Sie den Apparat leiser.

Sind Sie Madame Jorelle?

Was?

Sind Sie Madame Jorelle?

Natürlich, wer denn sonst?

Madame Jorelle, wissen Sie, wo sich Ihr Sohn aufhält?

Mein Sohn? In der Kneipe, wo denn sonst?

Und in welcher Kneipe?

Nicht ohne einen Durchsuchungsbefehl.

In Paris mag das so üblich sein, aber hier gelten noch Vorschriften.

Okay, aber nerven Sie mich nicht, Berthelemy.

Wie bitte?

Es mag Ihr Revier sein, Sie sind der Boss,

aber meine Frau ist hier spurlos verschwunden!

Ich scheiße einen Riesenhaufen auf Ihre Vorschriften.

Was täten Sie an meiner Stelle? Was würden Sie tun?

Wahrscheinlich dasselbe. Vermutlich.

Aber Sie würden auch dasselbe wie ich tun, oder nicht?

Nach den Regeln, Monnereau.

Nur so verhindern wir Fehler, die uns später behindern könnten.

Marquand, Sie und Germain bleiben.

Befragen Sie die alte Dame, bis sie Ihnen erzählt, wo ihr Sohn gestern war.

Danke sehr. - Wie bitte?

Anspruchsvolle Aufgabe. Germain!

Fahren wir.

Nein! Sie bleiben hier.

Das ist doch nicht Ihr Ernst, oder? - Sie haben mich doch gehört.

Monnestier!

Ich sagte doch, Sie sollen im Wagen bleiben!

Was haben Sie gefunden?

Gehen Sie zurück, bitte!

Monnereau, Monnereau! Monnereau!

Das ist Wildsehweinblut.

Was will der denn hier?

Beherrschen Sie sich, Monnereau! Er sagt, es sei von einem Wildschwein!

Was wollen Sie überhaupt von mir?

Das werde ich Dir gleich zeigen, Du Drecksau!

Monnereau, beruhigen Sie sich! Monnestier, bringen Sie ihn wieder ins Auto!

Ja.

Kommen Sie bitte.

Terrail, Sie fahren den Toyota. Scholtes, Sie fahren mit mir.

Was soll das? Was hab ich denn verbrochen? Ich werde mich hüten,

noch mal einem zu helfen! Nächstes Mal fahr ich einfach vorbei!

Alles okay? - Nein, nichts ist okay.

Danke. Ich sollte da drinnen sein.

Aber Sie wissen auch, dass das nicht geht.

Machen Sie sich keine Gedanken. Der Capitaine weiß, was er tut.

Sagen Sie, ich suche die DVDs mit den Tankstellenaufnahmen.

Wissen Sie, wo die sein könnten?

Nein.

Das nenne ich echte Dankbarkeit.

Kommen Sie.

Was ist?

Marquand, Anruf für Sie! - Komme gleich!

Die Spurensicherung kümmert sich um das Blut auf dem Pick-Up.

Und weiter?

Und weiter nichts. Er hat ausgesagt, und wir mussten ihn gehen lassen.

Das ist doch für den Arsch!

Der Kerl war da, als ich mit dem Abschleppwagen wegfuhr!

Mein Fehler. Er hat die Raststätte direkt nach euch verlassen.

Er war die ganze Nacht zuhause, was uns seine Mutter bestätigt hat.

Der hat doch Dreck am Stecken!

Das behaupten Sie!

Aber bis auf die drei schmuddeligen Filme haben wir nichts in der Hand.

Dieser Kerl, Francourt, hat endlich zurückgerufen.

Er betreibt eine kleine Bar in Puy-en-Velay.

Dann fahren Sie mit Terrail hin und vernehmen den Mann.

Machen wir.

Berthelemy am Apparat.

Guten Tag, Herr Staatsanwalt. Verstehe.

Monnereau ist hier bei mir.

Das halte ich für eine gute Idee. Auf Wiederhören.

Ihre Kollegen kümmern sich darum. Sie werden in Paris Angehörige,

Freunde und Kollegen befragen.

Wir schicken die Aufnahmen rüber. Monnereau, wo wollen Sie hin? Monnereau!

Das Feuerzeug!

Halt! Warten Sie! - Ich will mir das Feuerzeug ansehen!

Monnereau!

Ich will mir nur sein Feuerzeug ansehen.

Darf ich kurz mal sehen? - Das hier?

Stehen da Initialen auf der Seite?

Wo ist sie, Du verdammtes Schwein? Wo ist sie?

Monnereau! Lassen Sie ihn los!

Der verdammte Pisser hat das Feuerzeug meiner Frau!

Was hast Du Mistkerl ihr angetan?

Monnereau! Hören Sie auf damit, oder glauben Sie, das hilft weiter?

Hier sind Sie nicht Polizist, Monnereau, sondern der Ankläger!

Ich will Sie nicht einsperren müssen.

Aber ich werde es veranlassen, sollten Sie sich noch einmal derartig aufführen!

Haben Sie das verstanden? - Ich zeige das Arschloch an!

Halten Sie den Kopf weiter oben.

Dieses Feuerzeug... - Habe ich gefunden.

Wo genau?

An der Tankstelle. Was soll das, geben Sie es dem Kerl einfach wieder zurück.

Gut, zeigen Sie uns bitte, wo es gelegen hat.

Wenn er es ihr richtig besorgt hätte, wäre sie ihm nicht weggelaufen.

Und? Wo hat es gelegen?

Wo?

Gleich da.

Da?

Hier?

Genau da.

Terrail...

Monsieur Jorelle, warum haben Sie hier geparkt

und nicht an der Zapfsäule da drüben?

Ist das denn so wichtig? Ist das etwa nicht erlaubt?

Wie lange waren Sie da?

Fünf Minuten, aber allerhöchstens. Darf er mich das fragen?

Ist Ihnen irgendetwas aufgefallen, als Sie das Feuerzeug aufhoben?

Zum Beispiel?

War zum Beispiel die Frau in der Nähe, Madame Monnereau?

Nein, hier war sonst niemand.

Standen noch andere Fahrzeuge dort?

Nein, niemand.

Ja, Marquand?

Verstehe.

Das ist sehr interessant!

Monsieur Jorelle, kennen Sie sich gut mit Mobiltelefonen aus?

Schon ein bisschen, ja.

Der Mobilfunksender steht direkt hier in Mont Rozier.

Er bedient das komplette lokale Funknetzwerk.

Na und?

Sie haben Ihr Telefon in der Zeit zwischen 14 Uhr 10 und 14 Uhr 54 benutzt!

Das bedeutet, Sie waren 40 Minuten hier und nicht nur fünf.

Reden Sie!

Nehmt ihn wieder mit aufs Revier!

Monnereau, kommen Sie her. Ihre Frau kommt aus der Raststätte und geht hier rüber.

Aber warum?

Um zu rauchen. Sie nimmt eine Zigarette und lässt das Feuerzeug fallen.

Das Feuerzeug ist schwer wie Blei.

Sie hätte merken müssen, wenn es runtergefallen wäre!

Das ist ihre Marke. So was raucht sonst keiner.

Sie würde den Filter mitrauchen, wenn es ginge.

Hier ist es passiert.

Sperrt ihn weg, ich ruf den Staatsanwalt an.

Wieso Staatsanwalt? Was soll das denn heißen?

Bis jetzt waren Sie nur ein Zeuge im Fall einer vermissten Person.

Aber Sie wurden befördert, Monsieur Jorelle,

und sind jetzt der Hauptverdächtige.

Der Hauptverdächtige von was? Okay, okay, ich sage Ihnen alles.

Mein Mann ist viel unterwegs unter der Woche und ich und Jorelle,

wir nutzen diese Zeit. An dem Tag kam er auch vorbei, um mich zu besuchen.

Wird mein Mann davon erfahren?

Unterschreiben Sie das bitte.

Sie können jetzt wieder gehen.

Tut mir sehr leid.

Sex, es ist immer Sex.

Berthelemy am Apparat.

Ja.

Verstanden. Danke.

Der Laborbefund, es war wirklich nur Wildsehweinblut.

Jetzt stehen wir wieder ganz am Anfang.

Ja bitte!

Was gibt es, Marquand? Irgendwelche Neuigkeiten von Francourt?

Wie man es nimmt.

Erst sagte er, er hätte drei Männer neben einem Lastwagen stehen sehen.

Und dass einer von ihnen eine grüne Jacke getragen haben könnte.

Aber kann er sich nicht so genau erinnern.

Er war zu weit weg, um das Kennzeichen zu entziffern...

Darf ich mal?

...aber er erinnert sich genau an die Farbe des LKW, rot.

Und dann fing er plötzlich an, über den Manager zu schimpfen.

Er hätte abgelaufene Lebensmittel zubereitet und ihm einen absolut miserablen Wein,

den er als Auslese anbot, serviert. Er war kaum zu stoppen.

Hat er die Fotos von Madame Monnereau angesehen?

Ja, das hat er. - Und?

Er hat sie nicht wiedererkannt.

Er spricht hier von einem runden Logo auf dem Fahrzeug. Bitte untersuchen Sie das.

Natürlich, Terrail sieht sich die Sache an.

Aber auch ohne die Wassertankwagen haben wir in der Gegend

schon mehr als 600 Transportunternehmen, die in Frage kommen könnten.

Ohne die angrenzenden Bezirke.

Ich habe das von Jorelle und der Frau mitgekriegt.

Ja. Sieht so aus, als treibt er sich herum.

Manche Frauen sind wie Neandertaler.

Nicht so hochnäsig, Marquand, Sie sind erst seit einem Jahr hier.

Sie werden merken, haarige Typen können auch sehr tröstlich sein.

Hallo?

Ja, Theo.

Von wo aus rufst Du an?

Nein, leider nicht, ich habe sehr viel zu tun.

Gehen Sie nur, wir rufen Sie an.

Hör zu, hör mir zu. Ja, ja, ich komme.

Sag Charlene, ich bin schon unterwegs.

Bis gleich, Kleiner.

Papa, guck mal!

Ihr Sohn kann gut mit Tieren umgehen.

Vielen Dank, dass Sie sich so um ihn gekümmert haben.

Er ist unglaublich lieb. Er hat mir geholfen, das Essen zu machen.

Das Abendessen schmeckt vielleicht eigenartig, aber was soll es.

Gibt es was Neues?

Nein.

Papa, guck mal, das Kätzchen läuft mir nach!

Diese Ungewissheit muss schrecklich sein.

Hat Bertrand, Capitaine Berthelemy, Ihnen von meinem Mann erzählt?

Nein.

Er war Chef der Gendarmerie. Er ist letztes Jahr bei einem Autounfall gestorben.

Als er an diesem Tag wegfuhr, haben wir uns nicht mal geküsst.

An jedem anderen Morgen, aber nicht an dem.

Wir hatten einen dummen Streit. Wegen Blödsinn.

Kann ich die mitnehmen nach Paris?

Die ist noch zu klein, Theo.

Entschuldigen Sie bitte.

Hallo!

Der Staatsanwalt möchte von mir den Stand der Dinge wissen.

Sind Sie heute Abend im Hotel?

Wo soll ich sonst sein?

Ich komme auf ein Bier vorbei und informiere Sie dann.

Ja, okay.

Der Staatsanwalt hat nach Ihrer Autopanne gefragt.

Zwei Mechaniker kommen morgen im Revier vorbei.

Was glaubt er denn?

Ich hätte meine Frau reingelegt, während mein Sohn auf der Rückbank sitzt?

Er versucht nur, alles abzuklären.

Ehrlich gesagt wundere ich mich auch ein wenig.

Außer dieser Sache mit dem Feuerzeug

haben wir nicht die leiseste Spur eines Anhaltspunktes.

Wenn es sich um eine Entführung handelt, kann sie unmöglich geplant gewesen sein.

Sie wussten nicht, dass Sie hier anhalten würden.

Es war unvorhersehbar.

Und so etwas führt immer zu Fehlern.

Und somit auch zu Hinweisen. Aber hier, Fehlanzeige.

Na los, genieren Sie sich nicht. Was wollen Sie wirklich sagen?

Der Tag war lang. Ich finde, es reicht für heute.

Morgen früh gegen sieben schicke ich jemanden, der Ihren Wagen abholt.

Kann ich die Autoschlüssel haben?

Wenn Sie möchten, rufen Sie morgen früh an, dann holt Sie jemand ab.

Charlene...

Gute Nacht. - Gute Nacht, Bertrand.

Alles klar?

Alles klar.

Gute Nacht.

Gute Nacht.

Christian, warte!

Was gibt es denn?

Erkennst Du den hier?

Sieht aus wie Kebchi. Ein Informant von Stephane.

Wo hast Du das her?

Von den Videoaufnahmen, die uns die Gendarmerie rübergeschickt hat.

Die Kollegen haben sich gerade die Auf- nahmen von 14 Uhr bis 15 Uhr 30 Uhr angesehen,

die ungefähre Ankunftszeit von Stephane dort. Dabei ist mir diese Aufnahme aufgefallen.

Weiter?

Dann hab ich sie vergrößern lassen, um sicherzugehen. Das war es.

Er ist dort ungefähr eine halbe Stunde vor Stephane aufgetaucht.

Was wollte er da? - Keine Ahnung.

Ich weiß nur, dass Stephane

und er in der letzten Woche vor seinem Urlaub viel miteinander geredet haben.

Hat er ihm einen wichtigen Hinweis gegeben?

Nein, das glaub ich nicht. Stephane hätte es mir erzählt.

Sein Handy ist seit dem letzten Anruf abgeschaltet.

Gut. Nehmen wir einfach an, das ist ein Zufall. Was vermutest Du also?

Ich bin mir nicht sicher, ob es wichtig ist.

Aber als Kebchi im Knast saß, hat ein Zuhälter sich seine Tochter geschnappt.

Stephane hat sie da rausgeholt. Es war alles ziemlich knapp.

Also schuldet Kebchi ihm noch was.

Was willst Du damit sagen?

Ich weiß es nicht! Er ist mein Kumpel, verdammt noch mal!

Du hast noch bis morgen früh, um diesen Kebchi zu finden.

Dann rufe ich die Gendarmerie an.

Ich gehe die Katzen besuchen!

Ja. Das ist richtig.

Ja, bis bald.

Was ist los?

In Ihrem Wagen wurden Blutspuren gefunden.

Und sie glauben, sie stammen von Ihrer Frau.

Sie sind gleich hier.

Suchen Sie etwa danach?

Theo! Wir fahren!

Theo, bitte komm!

Hörst Du nicht, Theo? Komm jetzt!

Wohin fahren wir?

Steig ein, wir müssen los. Gib sie mir.

Meine Katze! Gib sie mir wieder! - Lass los!

Ich will sie behalten, sie gehört mir!

Hör auf damit. Wir haben keine Zeit dafür!

Theo, ich meine es ernst! Los jetzt! Und jetzt steig bitte ein!

Meine Katze! Ich will sie doch mitnehmen! Ich will meine Katze haben.

Charlene sagt, ich darf sie haben.

Sandra, hier ist Stephane.

Nein, hör mir zu.

Nein. Aber ich erklär Dir alles später.

Wir müssen uns unbedingt in Valence treffen.

Nein, von Valerie nichts Neues.

Ja, Theo geht es ganz gut.

Steig in den nächsten Zug und schick mir per SMS die genaue Ankunftszeit.

Sandra, und rede mit keinem darüber, verstanden?

Kein Wort! Zu niemandem!

Woher wusste er, dass wir kommen?

Ich weiß es nicht. Vielleicht hat er unser Telefongespräch mitbekommen.

Er ging gerade vorbei. Du täuschst Dich in ihm.

Wie bitte?

Ich habe ihn hier beobachtet. Und ich glaube, Du irrst Dich.

Er hat alle Sachen mitgenommen. Außer denen seiner Frau. Und die hier.

Berthelemy hier.

Kommissar Baumann? Genau der richtige Mann.

Ich fürchte, ich habe schlechte Nachrichten für Sie.

Was gibt es, Berthelemy?

Was soll das werden, Monnereau? Kommen Sie her und wir reden.

Ach ja, reden wollen Sie? Aber ich in Handschellen, oder was?

Und was soll das mit den Blutspuren in meinem Auto?

Es wäre schön, wenn Sie es uns erklären würden.

Ich verstehe überhaupt nichts mehr.

Dann erkläre ich es Ihnen. Sie stecken in der Scheiße, Monnereau!

Der Staatsanwalt hat einen Haftbefehl erlassen,

wegen Gefährdung eines Minderjährigen!

Was soll das heißen?

Haben Sie jetzt endgültig Ihren verdammten Verstand verloren oder was?

Dann lassen Sie uns reden!

Ja, das habe ich alles schon mal gehört! Eins möchte ich wissen:

in der Zeit, in der wir uns unterhalten, wer sucht da nach meiner Frau?

Mein Sohn braucht mich jetzt! Ich bin alles, was er hat!

Was haben Sie jetzt vor? Kommen Sie her, Monnereau,

und wir finden eine Lösung. Ich verspreche es.

Machen Sie keine Versprechungen, die Sie nicht einhalten können.

Da ist sie ja. Komm, Theo. Na komm, schnell.

Sandra!

Komm her, Theo.

Ihr müsst jetzt los!

Kommt schon!

Kommt!

Papa hat mir die Katze einfach wieder weggenommen!

Welche Katze?

Was ist hier los, Stephane? Wo ist Valerie?

Du musst ihn mit nach Paris nehmen.

Euer Zug fährt in 20 Minuten ab.

Stephane, Valerie würde nie im Leben ohne Theo weggehen.

Sag mir, dass nichts Schlimmes passiert ist.

Ich hab keine Zeit, Dir jetzt irgendwas zu erklären.

Was erklären? Was gibt es zu erklären, Stephane?

Da ist Gleis 1.

Stephane!

Wohin fahren wir denn?

Mit dem Zug nach Paris mit Sandra. Ich muss noch bleiben.

Ich will aber lieber bei Dir bleiben!

Das geht aber nicht. Ich muss dringend ein paar sehr wichtige Dinge erledigen.

Aber ich will bei Dir bleiben! - Theo, hör bitte mal zu...

Alles in Ordnung hier?

Ja. Danke, alles okay. - Ganz sicher?

Ja, ganz bestimmt.

Bitte entschuldigen Sie.

Und gute Reise.

Theo, sei jetzt vernünftig und geh endlich mit!

Mann, hab ich die Schnauze voll.

Stellst Du das auf die Ladestation, bitte?

Lernst Du für die nächste Beförderung?

Klar. Die aktuellen Fahndungsfotos kamen gerade rein.

Guck mal das Letzte. Ein Polizist, der ausgerastet ist.

Verdammte Scheiße!

Sei schön lieb und hör auf Sandra. Ich komme bald nach.

Und Mama auch?

Du musst mir jetzt glauben. Es tut mir leid, dass ich Dich angeschrien habe.

Dich, und Mama auch. Sehr sogar.

Verzeihst Du mir?

Es tut mir leid.

Ich ruf euch später an.

Passt auf euch auf!

Papa! Papa!

Wo will er jetzt hin? - Das weiß ich nicht!

Papa!

Lassen Sie ihn sofort los!

Loslassen!

Der Verdächtige flüchtet, er befindet sich noch auf Gleis 1!

Stehen bleiben!

Aus dem Weg!

Weg da!

Bleiben Sie stehen!

Ich bleibe dran. Er ist jetzt auf der Straße 18. Mai und läuft Richtung...

Alles in Ordnung?

Bist Du verletzt? - Nein!

Ich bin Capitaine Berthelemy,

ich untersuche den Fall Ihrer verschwundenen Schwester.

Wo ist mein Neffe?

Er ist nebenan. Es geht ihm gut.

Ich will ihn sehen.

Hat Monsieur Monnereau Ihnen gesagt, wo er hin will?

Nein.

Und warum sind Sie hierhergekommen?

Ich bin nur wegen Theo hier. Wir fahren zurück nach Paris.

Ist das alles? - Ja, das ist alles.

Ich bin kein Feind von Monsieur Monnereau. Und Ihrer auch nicht.

Und warum sitze ich dann hier?

Wir glauben, dass er etwas mit dem Fall zu tun hat,

mit dem spurlosen Verschwinden Ihrer Schwester.

Das ist vollkommener Blödsinn. Stephane hat Valerie geliebt!

Hat geliebt?

Liebt: Er liebt Valerie.

Er würde ihr nie wehtun.

Kennen Sie ihn so gut?

Perrin, was gibt es?

Hallo Jean-Do, ich bin es.

Stephane, verdammt, wir suchen Dich überall. Hol Baumann her.

Wie geht es Theo?

Er ist bei Deiner Schwägerin.

Wie konntest Du das tun? Er ist Dein Sohn, verdammt!

Ich konnte nicht anders. Die versuchen, mir was anzuhängen.

Ich brauche dringend Deine Hilfe.

Es geht um das Logo einer Transportfirma.

Hör auf. Wir wissen alle Bescheid.

Was wisst ihr?

Die vorgetäuschte Panne, die Blutspuren im Auto und Kebchi.

Kebchi?

Er war doch auch an der Tankstelle.

Bist Du jetzt auch durchgeknallt, wie die anderen alle?

Tut mir leid, Kumpel. - Jean-Do, was soll das?

Hör auf mit dem Scheiß, Stephane, und komm her.

Wir finden eine Lösung.

Du bist schon der Zweite, der mir das heute sagt.

Ist "Verarschen" heute etwa im Sonderangebot?

Thomas Francourt?

Ja, warum?

Sie haben vor ein paar Tagen getankt, in der Nähe von Langogne.

Ich war schon bei der Gendarmerie.

Das weiß ich, aber ich brauche noch ein paar Details.

Geht es wieder um diesen Kerl von der Tankstelle?

Vergessen Sie den. Mir geht es um die drei Männer neben dem LKW.

Die direkt daneben standen.

Was ist mit denen?

Sagten Sie nicht, einer trug eine blaue Jacke?

Grün. Die Jacke war grün.

Und die haben "blau" gesagt?

Haben Sie den Mann genau gesehen? Den mit der grünen Jacke?

Nein. Nur den Rücken.

Hätte es auch eine Frau sein können?

Diese Frau? Aber mit einem Kurzhaarschnitt, normale Größe, Jeans und Stiefel.

Könnte sein, ich weiß es nicht. Die Polizisten haben mir das Foto auch gezeigt.

Aber sie haben nichts von kurzen Haaren gesagt.

Hätte sie es denn sein können?

Ich weiß nicht. Der eine Kerl war schwarz.

Schwarz?

Ja, einer von ihnen war schwarz. Da bin ich mir ganz sicher.

Sieht so aus, als beschäftigt Sie das sehr. Wer ist denn die Kleine?

Meine Frau.

Würde die Nummer des LKW Ihnen weiterhelfen?

Haben Sie das Kennzeichen?

Ja. Ich habe ihn später auf der Straße überholt. Nur die Nummer des Departements.

Kommen Sie rein, Marquand.

Hoffentlich haben Sie gute Nachrichten, das könnte ich gut brauchen.

Lief wohl nicht so gut in Valence, oder?

Das ist noch untertrieben.

Ich habe eine Frau angebrüllt, wegen Infos, die sie nicht haben konnte,

während ein kleiner Junge nach seinen Eltern weinte. Was haben Sie?

Wir haben Charlenes Auto auf dem Parkplatz eines Einkaufscenters gefunden.

Gleichzeitig wurde ein Golf dort als gestohlen gemeldet.

Capitaine? - Was?

Sagen Sie mir, denken Sie auch, er war es?

Ich möchte lieber meine Gedanken für mich behalten.

Gehen Sie nach Hause, Marquand, Sie sehen müde aus.

Gute Nacht.

Christian, wir haben Kebchi.

Der hat uns doch von Anfang an verarscht.

Ich hab immer geahnt, dass der Kerl uns mal so richtig bescheißen wird.

Kann ich mir nicht vorstellen.

Ich kenne Stephane ganz gut.

Wir arbeiten seit über zehn Jahren zusammen.

Überleg doch mal genau! Wenn ein Profikiller für Dich Deine Frau umbringt,

lässt Du den dann etwa laufen?

Ich frag mich nur, wann er Zeit hatte, den Kerl umzubringen.

Berthelemy sagte, er wäre noch in der Gegend.

Gibt es noch etwas, dass ich wissen sollte?

Der Bart ist jedenfalls nicht in drei Tagen gewachsen.

Das war gar nicht Kebchi, an der Tankstelle.

"Fahrzeugdaten eingeben!"

Möchtest Du auch irgendwas? - Nein, danke.

Monnestier, das musst Du Dir angucken!

Komme schon.

Ich ruf Berthelemy an und komm dann runter.

Okay, ich geh schnell noch pinkeln.

Gibt es was Neues?

Nein, alles unverändert.

Was zum Teufel wollte er nur hier?

Capitaine! Kommen Sie schnell!

Hat einer von euch heute eine Zulassung überprüft?

Eine Zulassung? Nein.

Dann war er am Computer.

Verdammter Mist! - Was ist?

Das ist der Lastwagen, den wir letzten Samstag erst überprüft haben.

Verdammt, jemand hat meine Knarre geklaut!

Monsieur Menghetti? -Ja?

Kann Ich Ihnen helfen?

Einer Ihrer LKW war Samstag auf der Straße nach Langogne unterwegs.

Ich muss wissen, wer der Fahrer war.

Samstag? Nach Lagogne?

Das muss ich nachsehen.

Hier entlang.

Um was geht es denn? Die Polizei hat mich gar nicht benachrichtigt.

Wir melden uns nicht immer an.

Für welche Abteilung, sagten Sie, arbeiten Sie?

Die Bücher, bitte.

Am Samstag ging es von Nimes nach St-Etienne,

und gefahren ist Albert Koskas, mit Obst und Gemüse.

Dann erfinden Sie eine gute Ausrede und bestellen Sie ihn sofort hierher.

Polizeirevier Montelimar, was kann ich für Sie tun?

Versuch das nicht noch mal.

Hallo. - Albert, ich bin es.

Weißt Du, wie spät es ist?

Ja, aber Jean-Luc hat mich auf der Tour nach Paris sitzenlassen.

Du musst herkommen! - Das wird aber langsam zur Gewohnheit.

Motz nicht rum und komm her, klar?

Warum sagen Sie nicht einfach, was Sie wollen?

Haben Sie ein Handy?

Ja. - Her damit.

Und was mach ich jetzt?

Zwei Kaffee. Einen sehr stark.

Hast Du sie noch alle? Hier arbeitet keiner, der Jean-Luc heißt!

Du hast am Samstag mit einem LKW in Langogne angehalten!

Und mit einer Frau gesprochen.

Kurze Haare, grüne Jacke! Wo ist sie jetzt?

Nicht schießen. - Ich will wissen, wo sie ist!

Seine Waffe!

Nimm seine Waffe!

Wer ist der Kerl? Was will er hier?

Verdammt, keine Ahnung! - Durchsuch ihn!

Er sagt, er wär ein Bulle! - Durchsuch ihn! Gib mir seine Waffe.

Verdammt, Du hattest recht. Das ist ein Bulle.

Ich suche meine Frau. Er weiß, wo sie ist. Du hast mit ihr gesprochen!

Bleib da liegen!

Was läuft hier eigentlich?

Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht.

Ein Zeuge hat Dich mit ihr gesehen. Du weißt genau, was passiert ist!

Verdammt! Bleib da liegen!

Was war da? - Was denn?

Erzähl uns endlich, was passiert ist!

Okay, ich musste pinkeln und habe hinten Krach gehört. Ich hab nachgesehen.

Dem einen ging es richtig schlecht. Er hatte Fieber und wir sind aufs Klo.

Auf dem Weg raus sahen wir diese Frau.

Monsieur! Ihr Freund sieht aber sehr schlecht aus!

Nicht so schlimm. Geht schon wieder.

Ganz sicher? Ich bin Krankenschwester! -Ja, ja, danke schön!

Dann kam die Schlampe uns nach bis an den Wagen.

Hilf mir, ihn hochzuheben. Los!

Was machen Sie denn da?

Der kann doch nicht da hinten rein!

Er holt nur seine Sachen raus. - Klar, was sonst.

Warum bist Du nicht abgehauen?

Sie hätte doch sofort die Bullen gerufen!

Ich wollte ihr das Handy wegnehmen.

Sie hat sich wie wild gewehrt.

Dann ist sie gestolpert.

Und hingefallen.

Und mit ihrem Kopf auf ein Stück Eisen geschlagen.

Ich wusste nicht, was ich machen sollte.

Helft mir mal!

Legt sie ganz hinten hin.

Was machen wir denn jetzt?

Bulle oder nicht, er weiß jetzt Bescheid!

Erschieß ihn!

Warum ich?

Weil Du uns die Scheiße eingebrockt hast! Und jetzt erschieß ihn!

Mach es!

Ich kann nicht. Ich kann nicht!

Schieß endlich!

Dreh Dich um! Dreh Dich um, Scheißkerl!

Und jetzt auf die Knie mit Dir!

Sieh mich an! Sieh mich an!

Wo ist sie?

Sag es mir jetzt!

Ich hab sie in den See geworfen.

Es tut mir so leid.

Monnereau!

Tun Sie es nicht, Monnereau!

Schläft er schon? - Ja.

Er wollte unbedingt warten, ist aber eingeschlafen.

Wir haben heute Nachmittag Fotos angesehen.

Er wollte eins haben.

Es steht jetzt auf seinem Nachtschränkchen.

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