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Es ist zu spät, Mathias.
Ich kann keine Beziehung auf Lügen aufbauen.
Ich habe dich nicht belogen.
Valentine ist meine Ex-Frau und Emilies Mutter.
Zwischen uns ist nur Freundschaft. Sie darf nicht bei mir schlafen.
Das ist die Regel Nr. 2. Sie stammt von Antoine.
Erzähl mir nochmal alles ganz von vorne!
Gut! Womit soll ich anfangen? Womit du willst!
Aber verheimliche mir nichts! Alles begann in Paris.
"Knapp vor einem Jahr." "Roman eines Schwindlers"? Ja!
Gut! Die Kasse ist dort. Danke!
Endlich! Der Chef ist sauer! Er übertreibt. Oh! Nein.
Es geht um die Nachbestellung. Ich steige hoch. Du notierst. Gut.
Zwei "Lilien im Tal". Ein "Blumen des Bösen". Ein Strauß.
Zwei "Hochzeiten des Figaro". Zwei "Leichenreden". Das gehört zusammen.
Victor Hugo von Pleiade. "Struktur und Sinn". Guten Tag!
Das ist Band 2. Du findest ihn da! Ich weiß. Hoppla!
Was für ein Idiot!
Also! Guten Tag, bitte und danke!
Auf Wiedersehen! Ganz einfach. Wie? Man sagt Guten Tag!
Ich verstehe nicht. Wie jeder.
Ich verkaufe das Buch nicht. Haben Sie das gesehen?
Hier! Ich verkaufe - Das war falsch.
- Hugo nicht jedem. Nicht zu fassen.
"Nicht jedem"? Sagten Sie Guten Tag? Ich wollte ...
Ja. Guten Tag! Bitte, danke! Wiedersehen, Mathias!
Ich verstehe nicht. Sie sind gefeuert.
Sie können das nicht machen. Doch! Ich kann das.
"Mein bester Freund Antoine will immer, -"
"- dass ich nach London ziehe. So wie er. Seine Argumente waren:"
Die vielen Buchhandlungen in London.
Deine Tochter lebt da. Dein bester Freund.
Das französische Viertel ist wie Paris.
Anständig, höflich, nett, sauber.
Die Londoner nennen es: "Frog Alley".
Die Frosch-Straße.
"Worauf ich ihm immer antwortete:"
Meine Ex-Frau lebt da. Vergessen?
Ich kann nicht im Ausland leben. "Er hatte neue Argumente."
Mein Nachbar John Glover geht in Rente und zieht nach Kent.
Schön für ihn! Er sucht einen Nachfolger.
Die Buchhandlung ist klein. Aber du wärst Chef und mein Nachbar.
Denk darüber nach!
(TV:) "Die Koralle ist ein Meerestier, kein Mineral."
"Man findet sie in Kolonien auf kalkhaltigem Grund."
"Kleine Meerestiere ..." Telefon
(Anrufbeantworter:) "Guten Tag! Sie sind da. Aber ich nicht."
"Hinterlassen Sie gute Nachrichten! Oder vergessen Sie es!"
Piepton "Hallo, Papa!"
"Ich bin es. Bist du nicht da?" Hallo? Ich bin da, Liebes.
Alles in Ordnung?
Ja. Dein Bild ist toll.
Ich sehe es mir ständig an.
Wie war dein Tag?
Hast du wieder Eichhörnchen gefüttert?
Sehr gut!
Du fehlst mir auch.
Du fehlst mir wirklich sehr.
Nein, Schatz. Sei jetzt nicht traurig!
Mein Schatz! Ich rufe dich wieder an. Ja?
Ich drücke dich ganz fest.
Ganz fest!
"Sie lockt die Fische an."
"Durch winkende Bewegungen ihrer langen, weißen Antennen."
"Sie sammelt dann mit ihren Scheren Parasiten und Hautfetzen -"
"- von den Körpern der Fische."
"Die Putzer-Garnele wird nur sehr selten gefressen."
"Viele Raubfische besuchen sogar die Höhle der Garnelen."
Antoine! Ich bin es.
Die Buchhandlung von deinem Nachbarn ...
Ist die noch zu verkaufen?
Willkommen, Kumpel! Er pfeift.
Ich verstehe jetzt das Wort "klein".
Die Räume sind es. Die Seele der Buchhandlung ist immens.
Ja. Ich bin davon überzeugt.
Herzlich willkommen, Herr Popinot!
Aber ich heiße Mathias, nicht Popinot.
Darf ich Sie um einen Gefallen bitten, Herr Popinot?
Er würde mich mit Freude erfüllen.
Selbstverständlich! Aber ich heiße nicht "Popinot".
Bitte fragen Sie mich, ob ich zufällig -
- ein Exemplar von -
- "Inimitable Jeeves" des ehrenwerten P. G. Wodehouse habe.
Guten Tag! Hätten Sie möglicherweise ein Buch -
- mit dem Titel: "Inimitable Jeeves" von P. G. Wodehouse?
Ich eröffnete diese Buchhandlung, als ich 25 Jahre alt wurde.
Dieses Buch war das erste, das ich verkauft habe.
Es gab zwei Exemplare davon. Ich habe dieses hier aufgehoben.
Und heute werden Sie es bekommen.
Danke!
Ich bin sicher, Jeeves wird über Sie wachen.
Pass hier mal eine Sekunde auf!
Und wo ... Wohin willst du?
Ich bin sehr stolz, Ihr Nachfolger zu sein.
Wissen Sie, der Regen in dieser Stadt fällt oft ohne Vorwarnung.
Ist das wahr?
Viel Glück, Popinot!
Vielen Dank!
Schulklingel
Alles klar? Bist du jetzt für immer hier?
Habe ich dich schon mal belogen? Nein.
Aber es gibt immer ein erstes Mal.
Los! komm!
Gehen wir zusammen spazieren, Papa? Natürlich!
"Schatz! Du fehlst mir. Die Tage ohne dich sind vergorene -"
"Verlorene!" Ah! Verstanden.
Diese Sauklaue kann niemand lesen.
Ich würde lieber "Mein Liebling" sagen. Ich finde das besser.
"Mein Liebling"? Ja.
Ist das nicht etwas ...
Ich liebe ihn. Ich nenne ihn deswegen "Liebling".
Sie liebt. Sie darf entscheiden. Bitte!
Mathias! Du wirst immer hübscher. Hallo, Emilie!
Oh! Du darfst mich anlügen, mein Freund.
Mathias! Da! ... Emilie!
Hilf Louis bei den Hausaufgaben! Deine Eltern müssen reden. Gut.
Hallo!
Wartest du schon lange? Nein. Vielleicht 1O Minuten.
Wirklich? Das ist nicht viel. Ich warte seit 3 Jahren auf dich.
Fang nicht wieder damit an!
Worüber reden die wohl?
Dein Vater flirtet. Er bekommt eine Abfuhr. Warum?
Frauen sind Mörderinnen. Ich auch? Du bist wie eine Schwester.
Probier meine Englische Creme!
Mit Ingwer. Zu scharf?
Äh! Nein. Ich probiere nochmal.
Seine Wohnungsschlüssel.
Ich gab ihm ein Feldbett, bis seine Möbel kommen.
Er grinst. Sie sagte es noch nicht. Nur keine Panik!
Louis! Komm, mein Schatz! Okay!
Tschüs! Tschüs!
Ich liebe dein Lächeln.
Man könnte meinen ...
Was? Dass wir beide uns ...
Stört es dich, dass ich hier wohnen werde? Überhaupt nicht.
Ich kann nach Paris ausweichen. Wieso nach Paris?
Man hat mir schon 2-mal interessante Stellen in Europa angeboten.
Ich kann Kultur-Attache werden an der spanischen Botschaft in Paris.
Gratulierst du mir nicht?
Doch! Ich gratuliere.
Was machst du denn? Schnauz mich nicht an!
Ich muss mich beschäftigen. Oder ich werde verrückt.
Sag, Mathias! Wie viele Treffen hast du in den letzten Jahren vermasselt?
Du lebst halb in der Gegenwart und halb -
- in der Vergangenheit. Was meinst du?
Du weißt es. Du musst nicht antworten. Aber denk nach!
Willst du mal ziehen? Nein.
Ich rauchte einmal Gras, um zu zeigen, dass es eine Kopfsache ist.
Ich wollte die Putzfrau feuern, weil sie dort Kuhnester hinterließ.
Oh! Zieh deine Handschuhe aus!
Hier! Die Schlüssel für die Wohnung. Wirst du sie finden?
Es ist das Haus neben dem von Antoine. Ich war schon hier.
Verschwinde!
Stopp! Sie werden weich.
Lass mich nicht die Hälfte verschütten!
Jemand klingelt. Öffnest du?
Wie geht es? Sehr gut! Ah!
Hallo! Gut geschlafen?
Rechts ja. Links war kein Platz.
Warte, warte, warte, warte!
Die Milch fehlt.
Stopp! Oder sie werden weich. Da hast du es.
Ein Sonnenstrahl fiel in die Küche. Eine Wohltat.
Wir vertrugen uns nicht. Ich kam auf ein Müsli her.
Das ist nicht witzig.
Louis! Mach dich fertig!
Ein Auto hupt. Dein Möbelwagen kommt da.
Was? Beeil dich! Oder wir kommen zu spät.
Du hast wohl an allem etwas auszusetzen.
Erst das Sofa. Nicht den Bücherschrank.
Wir wissen, was wir tun. Ich kenne die Wohnung.
Erst oben, dann unten. Ja? Gibt es Probleme?
Der Typ macht mich wahnsinnig. Oder Sie ihn.
Was? Er hat keine Methode.
Lassen Sie uns arbeiten!
Oder wir lassen alles hier stehen. Ja!
Gut.
Nein! Ich buchte -
- den Komplettservice.
Sie packen ein und aus und räumen ein.
Es ist im Voraus bezahlt. Gehen wir, Chef?
Nein! Monsieur! Tun Sie etwas! Schaffen Sie ihn weg!
Na komm!
Morgen! Morgen, Chef! Morgen, Chef!
Morgen! Ich habe auf Sie gewartet.
Haben Sie sich entschieden? Nein.
Mathias! Unser Büroleiter Mac Enzie.
Mathias! Mac Enzie. ... Die Lieferanten!
Ich muss die Sanitäranlagen bestellen.
Eine Fahrt durch ganz London wegen einer Kloschüssel?
Ihre Lieferanten können mich. Ja!
Zwei oder drei? Klos?
Soll ich aus diesem Raum zwei Apartments machen?
Oder drei? Das ist genial! Eine große Wohnung.
Zwei Klos. Und alle sind zufrieden.
Wir arbeiten. Du bist verrückt. Nein. Eine geniale Idee!
Er ist ledig. Ich auch. Unsere Kinder mögen sich.
Keine Frau versteht dich so wie ich.
Wir beide: Das wäre nicht zu toppen.
Du weißt das. Du baust hier -
- ein riesengroßes Zimmer. Da oben teilst du vertikal.
Für dich und mich.
Es erleichtert meine Bestellung.
Wenn Sie seine Idee realisieren wollen.
Warum reagierst du so?
Du machst mich vor meinen Leuten lächerlich. Zum Kotzen!
Was? War das ernst gemeint?
Aber klar! Wir sind bereits Nachbarn.
Nein. Jeder lebt für sich. Wir sind nicht allein.
Wir haben unsere Kinder.
Du lebst mit Emilie. Ja. Aber allein.
Ich möchte mich nicht einmischen.
Aber wollen Sie ein Apartment?
Zwei? Oder drei? Vier!
Gut. Na schön! Ich werde mit einer Taxe nach Hause fahren.
Ich werde mit meinem Leben allein fertig.
Kannst du mir 2O Pfund geben?
Guten Tag!
Guten Tag!
Die hätte ich gern.
Danke! Was macht das?
Eine Sekunde. Ist das der "Lagarde et Michard" dort oben im Regal?
Ja. Aber ich habe ihn in einem besseren Zustand.
Ich habe heute einige reinbekommen. Hier! - Danke!
Er ist neu, aber für das 2O. Jahrhundert.
Guitry, Colette, Proust sind spannender als Fontaine, -
- Montesquieu und Diderot. Aber die interessieren mich gerade.
Darf ich es also haben?
Geht es Ihnen nicht gut? Mir ist schwindelig.
Ich werde Ihnen helfen.
Also! Konzentrieren Sie sich auf meine Hände!
Und meine Stimme.
So ist es gut. Schön ruhig atmen!
Wir gehen langsam herunter.
Schön langsam! Wir haben es gleich geschafft.
So ist es gut! Immer schön weitergehen!
Zwei Sprossen noch.
So ist es gut. Jetzt noch die letzte.
Dann sind Sie unten.
Was schulde ich Ihnen?
2O Euro. 2O Pfund!
Ja.
Da habe ich sie. Hier!
Auf Wiedersehen!
Ja.
(Emilie:) Was essen wir? Weiß ich nicht.
Mathias! Kümmere dich bitte um den Wein!
Wir brauchen Teller, Besteck und Gläser.
(Emilie:) Die Teller besorge ich. (Louis:) Und ich die Gläser.
Gut. Was riskieren wir? Außer etwas Spaß?
Dass wir uns danach noch mögen.
Bei normalen Paaren ja. Bei uns ist das anders. Anders?
Wir sind nicht schwul. Das ist ein Argument.
Ein großes Plus. Na bitte!
Der Tisch ist gedeckt.
Noch einen Schluck Wein? Ja! Du nicht!
Stopf dich nicht mit Brot voll!
Das macht satt. Schinkennudeln für Sophie.
Danke! Koteletts mit grünen Bohnen für Emilie, -
- Püree für Louis und dein Hackfleisch kommen gleich.
Soll ich dir helfen? Nein.
Und ich? Dasselbe wie Emilie. Niemand darf helfen.
Er ist pedantisch. Er ist selbstständig.
Ich möchte noch etwas Püree.
Ich mag das Grünzeug nicht.
Das ist gesund. Salat, Zucchini, Bohnen.
Ja. Aber ich mag lieber Weißes. Püree, Reis, Milch.
Ich auch. Ja? Normal. Ihr seid gleich alt.
Vorsicht! Heiß und fettig! Sieht gut aus. Ja.
Ich werde in Paris schlechter essen. Dann fahr nicht!
Noch ein Stückchen Brot? Nein, danke!
Antoine! Nun komm schon! Iss mit uns!
Esst, solange es warm ist! Wir essen nie zusammen. Das nervt.
Ich spüle die Teller. Essen wir. Er kann dann abwaschen.
Wieso heißt das Hackfleisch "Hachis Parmentier"?
Parmentier hat es erfunden.
Sein Besuch fragte einen Freund: "Wo ist Parmentier?"
Er bekam zur Antwort: "Der scheißt!"
Die Kinder lachen. Nette Geschichte für Kinder. Bravo!
Räum mal die Spielsachen weg!
Louis! Hast du deine Zähne geputzt?
Nicht böse sein. Ich will heute nicht.
Wenn nicht heute, wann dann?
Morgen. Ich schwöre es. Na schön!
Emilie kann doch hier schlafen. Wir wecken die Kleine dann nicht.
Das ist eine gute Idee. Ja.
Fast 1 Uhr. Yvonne kommt nicht mehr.
Sie hatte viele Gäste. Oder keine.
Wieso? Ein Riesenbistro öffnete gegenüber.
Modern, geräumig. ... Einen Kaffee? Nein, danke!
Renovier doch ihren Laden! Das wäre es.
Nein. Ich bin müde und gehe ins Bett.
Dein Mantel!
Sekunde! Oh!
Ich habe mein Handy vergessen. Es liegt auf dem Tisch.
Was? Darf ich mal?
Er muss etwas Außergewöhnliches
haben. Etwas ganz Besonderes.
Was? Du verbringst sehr viel Zeit damit.
Du musst nicht darüber nachdenken. Ich sage es dir:
Du solltest damit schlafen. Sophie!
Was?
Du machst dir Sorgen wegen Mathias.
Du solltest auch mal an dich denken! Tschüs!
Wir haben guten Sex.
Meinst du zusammen oder getrennt?
Wieso spielst du mit meinem kleinen Herzen?
Ich werde morgen fahren.
Morgen? Ja.
Warum morgen? Du sagtest doch Sonntag.
Wer wartet in Paris auf dich?
Kenne ich ihn?
Ich glaube nicht, dass dich das etwas angeht.
Und was wir hier machen, geht ihn nichts an. Ja?
Jemand klopft.
Wer ist das?
Ein Punkt ist unumstößlich.
Keine Babysitter im Haus. Willst du immer noch zusammenziehen?
Ja! Aber nicht jetzt. Willst du es in Raten?
Was ist los? Ein Problem mit Emilie? Gibt es nicht. Kein Problem!
Es ist alles in Ordnung.
Es ist nicht so, wie du denkst.
Jammere mir nicht wieder monatelang die Ohren voll!
Nur Mundbewegungen
Das schaffst du doch!
Aber klar!
Also! Englisch am Montag. Am Dienstag Judo.
Am Mittwoch Kino. Donnerstag:
Äh, Gitarre! Freitag darf sie machen, was sie will.
Gut. Ich würde gern wissen: Was wollte -
- Antoine von dir? Wir ziehen zusammen.
Was? Was bedeutet "was"?
Die Kinder werden sich freuen.
Es ist für alle weniger Arbeit. Und fröhlicher.
Sie haben eine Familie. Eine super Familie!
Meinst du das ernst? Was denkst du denn? Was ist los?
Was ist daran so abwegig?
Nichts! Was willst du hören? Ich wünsche dir alles Gute.
Na? Wie hat sie es aufgenommnen?
Gut! Sehr gut!
Ich schickte Louis' Mutter eine Mail.
Hat sie geantwortet? Ja.
Sie wollte wissen, ob Louis jetzt als Mutter deinen Namen einträgt.
Ihr Humor war immer komisch.
Lies! Unterschreib!
Und lern es auswendig!
Also! "Regel 1: Keine Babysitter."
"Regel 2: Niemals eine Frau im Haus."
"Regel 3: Generelles Rauchverbot." Gilt auch fürs Schlafzimmer.
"Regel 4: Wer ausgeht, muss um 1 Uhr zu Hause sein."
"Regel 5: Der Abwasch muss am selben Tag erfolgen."
"Regel 6: Wer einen Gast mitbringen will, muss um Erlaubnis fragen."
Ja. Du kannst deine Meinung jederzeit ändern.
Yvonne!
Ja. Was ist? Gib mir bitte einen Stift!
Danke!
Und die Kinder? Wann sagt ihr es denen?
So! So! Genial! Heiratet ihr beide?
Louis! Also wirklich! Es ist schon pikant.
Warum? Vergiss es! Wo ist mein Zimmer?
Wo es immer war.
Los, Antoine! Beschreib es uns! Gut.
Also! Das ist das Haus.
Die Türen. Die Treppen.
Hier wohnen wir. Und da Emilie und Mathias.
Die Trennwand ist keine tragende Mauer.
Wir können einen Gemeinschaftsraum im Erdgeschoss schaffen.
Oben ist jeder für sich.
Das ist super. Ja.
Es kann in 3 Monaten fertig sein.
Willst du die Wand mit einem Kaffeelöffel einreißen?
Der Abbruch ist nicht schwierig.
Nur die Genehmigung dauert 2, 3 Monate.
So lange? ... Sekunde!
Wohin willst du?
Hast du einen Rasenmäher?
Im Schuppen. Wieso? Geh mal weg!
Was treibst du da?
Du wirst nichts anfassen.
Ich glaube, du brauchst einen Arzt. Wohin willst du?
Louis! Den Mäher abstellen!
Papa sagte: "Nichts anfassen!" Er ist eben verschwunden.
Lautes Geräusch
Da bin ich!
Saustark! Das ist mein Papa.
Hallo! Du bist verrückt!
Die Nachbarn werden uns anzeigen. Die merken nichts.
Der Rasenmäher ist zu laut.
Was ist mit dem Schutt? Ich habe eine Idee.
Ah!
Man sollte das neu gestalten.
Alles ist hässlich. Dieser Teppich! Ein echter Perser.
Wir stimmen ab. Sie haben Recht, Yvonne.
(Yvonne:) Wer ist dafür?
Na ich! Und wer ist dagegen?
Mac Enzie! Zusammenrollen!
Schulklingel General de Gaulle schrieb -
- hier seinen Appell am 18.6.194O. Ach ja?
Ich arbeite jetzt hier seit 3.265 Tagen, 8 Stunden, -
- 33 Minuten und 7 Sekunden. Aber ich bin noch bewegt.
Herr Direktor! Verschwinde!
Ich habe fast alles Material. Was bedeutet "fast"?
Ich möchte an der Elternversammlung der 5. Klasse teilnehmen.
Die um 17:1O? Ja.
Oh! Ich arrangiere es für Sie. Danke!
Der Wind bläst heute. Ja.
Sie haben Sonnenstrahlen mitgebracht. - Ja.
Leben eure Eltern noch zusammen?
Wir alle. Wir finden das toll.
Meine Eltern finden das seltsam. Wieso?
Ich weiß nicht. Sie sagten nur, sie finden es seltsam.
Wer macht etwas zu essen?
Das macht meiner. Und den Einkauf?
Auch meiner. Super! Und den Haushalt?
Das reicht. Schluss jetzt!
23 bitte! Bitte sehr! Danke!
Auf Wiedersehen!
Na? Läuft das Geschäft?
Es läuft wider Erwarten gut. Die sind für dich.
Ein femininer Touch bringt es. Das Telefon klingelt.
"French Bookshop". ... Ach, du bist es!
Ja. Ich kann zur Elternversammlung gehen.
Wie heißt sie? Morel, ja?
Und wer holt die Kinder von der Schule ab?
Ich kümmere mich darum. Im Kühlschrank ist kaltes Hähnchen.
Du magst das. ... Ich mich auch.
Also bis dann! ... Wohin willst du?
Du brauchst die Blumen nicht wirklich.
Was heißt das? Den femininen Touch.
Er passt auch so schon. Bis bald!
Kaltes Hühnchen im Kühlschrank!
Entschuldigen Sie! Ja? Ich suche die 5a.
Pech! Die Versammlung ist beendet. O nein!
Ist das schlimm? Nicht für mich. Ich bin 5b.
Der Vater von Louis wurde im Büro aufgehalten.
Er wird es verkraften.
He! Sehen Sie mal da! Was?
Ich stecke fest. So ein Mist!
Kinder! Ihr müsst mir helfen. Haltet es fest!
Damit ich nicht auf die Schnauze falle! Du vorne! Und du hinten!
Würden Sie ...
Kann es losgehen? Ja.
Bekomme ich einen Anschiss?
Das wäre berechtigt. Ich schaffe es nicht da runter.
Ich auch nicht. Ich bin da. Wir schaffen das.
Hallo! Wen haben wir da? Mathias.
Ich meine den Kleinen. Victor!
Victor! Meine Leiter hat 37 Sprossen. Wir werden sie zählen.
37! Ich habe verstanden.
Gut! Dann los! ... Na dann komm! Vorsicht!
Das war nicht schwer. Oder? Nein. Kommen jetzt Sie!
Sehr liebenswürdig! Aber ich möchte noch die Aussicht bewundern.
Gut. Also los! In den Hof mit euch.
Ich bin ganz ruhig.
Ich atme.
Ich bin ganz ruhig. Ich atme.
Wir machen es wie das letzte Mal.
Sie waren sehr mutig.
Ich brauchte 45 Minuten dafür.
Das hier war auch viel höher. O ja!
Ich heiße Mathias. Audrey.
Ich gehe dann.
Ja. Natürlich. Die brauche ich noch.
Ja. Hier! Danke!
Warten Sie! - Ja?
Darf ich Sie zu etwas einladen?
Zum Wein? Zum Essen? Oder beides?
Dieser kleine, von Saint-Exupery vor dem Abflug bekritzelte Zettel.
Nichts Besonderes. Aber er hat ihn berührt.
Ich sehe ihn, rieche daran.
Ich bin dann auf dem Rollfeld. Ich höre den Mechaniker rufen.
Wenn ich den Kopf zurücklege, streichelt der Wüstenwind mich.
Ich empfinde das bei alten Fotos.
William Claxton fotografierte 1953 Chet Baker.
Ich rieche Zigarren, Schweiß. Höre seine Musik. Mögen Sie ihn?
Ja. Und Sie Saint-Exupery? Ja.
Eine Tür wird geöffnet.
Weißt du, wie spät es ist?
Nein. Wieso?
O ja! (Pfiff) Schon Mitternacht. Deshalb bin ich so müde.
Warst du bei Frau Morel?
Klar war ich bei ihr! Du kannst mir Bericht erstatten.
Von der Elternversammlung.
Na komm!
Beginnen wir mit Louis' Klasse. Sie ist etwas undiszipliniert.
Es ist nicht leicht für sie. Aber Louis ist ein guter Schüler.
"Ein guter Schüler". Die Frau war besorgt.
Louis wäre überbegabt. Sie hat Angst, ihn nicht führen zu können.
Ich versichere dir, dein Sohn ist ein sehr, sehr, sehr guter Schüler.
Und zwar in allen Fächern. "In allen"?
Er schwankt etwas in Erdkunde. Das ist alles.
Er ist ein Genie! Das im Rechnen versagt.
Er hat eine Vier in Französisch und -
- in Geschichte und Erdkunde eine Vier minus.
Ich bin geschmeichelt von der Einschätzung seiner Lehrerin.
Gut. Bitte! Ich gehe dann jetzt ins Bett.
Hat die Frau einen Namen?
Audrey.
Und wie noch? Audrey Morel.
Regel Nr. 7!
"Die Kinder werden ferngehalten von Meinungsverschiedenheiten."
"Jeder Streit nur in ihrer Abwesenheit."
"Falls sie im Haus sind, gehen wir in den Schuppen."
Du kannst anbaggern, wen immer du willst. Aber nicht Louis' Lehrerin!
Das ist destabilisierend für ihn. Ich lasse mir etwas einfallen.
Es gibt nur eine Lösung: Du siehst sie nie wieder.
"Nie wieder"? Nie wieder.
(Leise:) Ja. Ist gut.
Was? Sprich lauter! Ich verstehe dich nicht.
Ist gut! Du kannst dich darauf verlassen.
Das hoffe ich.
Das hoffe ich.
Ohne Worte
Ihr müsst euch beeilen, Kinder. (Emilie:) Ich komme.
Emilie! Was ist? Mach die Tür zu!
Was ist denn los?
Steck das in deine Schultasche!
Gib das Louis für Frau Morel!
Was ist das? Ein Geheimnis.
"Ein Geheimnis"? Ja.
Sie lacht. Mach es gut!
Ein Telefon klingelt.
Hallo? ... Guten Tag!
Ich habe Ihre Stimme wiedererkannt.
Klar! Ich hätte sogar Ihre Art zu atmen wiedererkannt.
Wirklich! ... Nochmal!
Sagen Sie nochmal meinen Vornamen!
Ach! Ich liebe das!
Ja.
Geschlossen
Hallo! Der Kaffee! Hier ist dein Brief.
In Lyrik verfasst, wie du wolltest.
Am Anfang: meine Lieblinge.
Du hast mich falsch verstanden. Ich wollte Gefühl, keine Lyrik.
Das ist umwerfend. Du schaffst es immer wieder, -
- Worte dafür zu finden, -
- was in mir vorgeht.
Ich habe das Gefühl, wir ... wir ...
Wie sind seine Briefe? Wundervoll! Aber nicht so schön.
Du musst mir den Typ mal vorstellen.
Lasagne mit dreierlei Fleisch, Salat und Karamell-Flan. Gut? Genial!
Ach! Ich bin völlig fertig. Hol dir eine Hilfe!
Ich habe nicht genug Umsatz. Ich kann dann die Bude sofort zumachen.
Wie wäre es mit einer Renovierung?
Man kann es jung gestalten.
Wir müssen zuerst die Wirtin renovieren.
Ich habe eine Lösung. Ich denke schon lange daran.
Du denkst über mein Restaurant nach? Ja.
Ich reiße da drüben die Wand ein. Ich mache dahin -
- eine Vorhangwand.
Er kommt fast täglich. Immer, wenn ich die Bestellung aufnehme, -
- wird er rot und sagt: "Sie haben völlig Recht, Yvonne!"
Das ist einer, dieser Mac Enzie! Er hat eine Schwäche für dich.
Er hat dann ein Problem. Ich könnte seine Mutter sein.
Ich werde mal seine Bestellung aufnehmen. Sieh her!
Du kannst wirklich super zeichnen.
Es sieht wie ein Foto aus.
Lasagne mit dreierlei Fleisch und Salat. In Ordnung?
Sie haben völlig Recht, Yvonne.
Uh!
Alles klar? Ja.
Hilfst du mir? Deine Wäsche bügeln?
Die Kinder morgen abholen.
Bis 22 Uhr aufpassen. Und Antoine?
Er kann nicht vor 23 Uhr zu Hause sein.
Ja. Ich schließe dann früher.
Kein Wort zu Antoine! Ich will ihn nicht anlügen.
Du sollst es nur nicht erzählen.
Er macht mich sonst fertig.
Wenn du noch die Wäsche bügelst ... Verschwinde!
Tschau! Tschau!
Louis! Nicht rammen! Keiner schlägt mich.
Im Großen und Ganzen! O nein!
Genau! Hör auf, Papa! Warte, Louis!
Versuch es nochmal! Okay!
Du wirst damit leben müssen: Mädchen sind besser als Jungs.
Fahr! Immer deinetwegen.
Ich war nicht schuld. Ich etwa?
Seid ihr so weit? Los! Warte!
Gib Gas, Louis! Entschuldigt die Verspätung!
Schon gut! Du solltest kochen. Ich mache es.
Lachs dauert lange. Ungefähr eine Viertelstunde.
Ich habe gewonnen! ... Ja! Und ich verloren.
Hast du einen Gefrierbeutel? Ja.
Danke!
Salz? Pfeffer?
Olivenöl?
Darf ich fragen, was du da tust? - Ich koche.
Das war es.
Entschuldigung!
So!
Und jetzt:
Kurzprogramm.
Es ist in 1O Minuten fertig. Kommst du mit zur Formel 1?
Endlich, Papa! Wir beginnen von vorne.
Wenn dein Auto ... Hör zu! Antoine! So geht das nicht!
Wir beginnen nochmal von vorne. Ja.
Also los! Fahren wir!
Vergiss nicht! Du musst dich um die Kinder kümmern.
Nein, nein! Was heißt das?
Ich vergesse es nicht. Sie müssen um 21 Uhr ins Bett!
Schon gut! Du kannst mir vertrauen.
Ich weiß, ich nerve. Ist es aus? - Was?
Frau Morel. Wir kommen gleich nach.
Ach! Ist es vorbei?
Du hast mich doch darum gebeten. Ja, ja.
Es war sehr schwer. Aber ich tat es, weil du es wolltest.
Film: Ist das Leben nicht schön?
"Er ist enttäuscht. Der Mann will Gottes Geschenk wegwerfen."
Vibrationsalarm eines Telefons
"Alles in Ordnung mit den Kindern?"
"Du musst George Bailey helfen!"
"Ja. Arbeite so lange du willst."
"Darauf warte ich schon 200 Jahre." "Clarence!"
"Wenn du George Bailey hilfst, bekommst du deine Flügel."
"Danke, Sir! Danke!"
Alles in Ordnung? Komm rein! Ja.
Er ist noch nicht da. Gut.
Sei froh, dass du mich hast!
Für Antoine. Falls er Hunger hat. Nett! Bist du sauer?
Nein. Sag, was du dafür willst! Ein Kind!
Keine Angst! War nicht ernst gemeint.
Deine Tochter schläft. Louis nicht.
Du solltest mal zu ihm gehen. Ja.
Salut! Salut!
Schläfst du?
Ja!
Bist du sauer? Du bist manchmal echt krass.
Ich wurde deinetwegen bestraft. Was habe ich getan?
Warum schreibst du Frau Morel? Sagte sie es dir? Das war hässlich.
Hässlich ist die Frau! Nein! "Rita Rattengesicht"! - Wer ist Rita?
Meine Lehrerin, Rita Morel. Audrey!
Ich weiß es. Sie ist meine Lehrerin. Ich kenne ihren Vornamen.
Wie sieht deine aus? Brünett.
Ein umwerfendes Lächeln und wunderschöne Beine.
Die Journalistin schreibt über die Schule. Scheiße!
Die Falsche bekam den Brief. Tür-Geräusch
Dein Vater! So ein Mist! ... He! Ich war nie da.
Keine Sorge! Ich bringe alles wieder in Ordnung.
Hallo! Hallo!
Ich sah Licht. Bist du kaputt?
Na ja! Es geht.
Danke für die kalte Platte! Ist doch normal.
Waren die Kinder brav? Eins A.
Dann war alles gut. Ja.
Ja.
Du kannst deinen Regenmantel ausziehen.
Es regnet nicht mehr. Gute Nacht!
Oh! Scheiße!
Da! Das war gut.
Sie hat mein Brot gefressen. Ich will auch werfen!
Hallo, Sophie! Alles klar, mein Engel?
Nett, du hast an mich gedacht! Es ist schön hier.
Ja. Und dein Brieffreund? Das ist kompliziert.
Weiß er: Er findet nie wieder eine wie dich?
Er sagt es. Aber denkt er es auch?
Verheiratet? Nein, geschieden.
Was hält ihn zurück? Seine Erinnerungen.
Trifft er sich mit jemandem? Mein Verehrer?
Mathias! Dem Psychiater?
Nein. Einer Frau! Weiß nicht.
Aber es wäre gut. Oder? Ja!
Papa! Fahren wir Boot? Du ruderst!
Wir wollen Boot fahren. Ich verschwinde jetzt.
Bootfahren ist nicht mein Ding. Bitte, Papa!
Wir machen etwas anderes. Nein. Habt viel Spaß! Bis nachher!
Sei nicht böse! Bis dann! Tschüs! Nein.
Wohin will er jetzt schon wieder?
Ein Rendezvous!
Kommt! Los! Wir wollen rudern.
Autos hupen.
Das ist ein Taxi und kein Pferd, Sir.
Ich habe wenig Zeit. Mein Kameramann ist weg.
Ich muss selbst aufnehmen. Soll ich es machen?
Kannst du das? Meine Urlaubsfilme würden dich begeistern.
Kamera läuft. Hinter mir haben ... Nein.
Kamera läuft nicht.
Okay! Kamera läuft.
Hast du den Bildstabilisator wirklich eingestellt? - Ja.
Okay! Es ist faszinierend, -
- wie die riesigen Gebäude entlang des Flusses ...
Entschuldige!
Aber der Schal stört mich.
"Ich hole Kassetten. Bin gleich wieder da."
Überall Konfitüre! Die haben den Tisch versaut! Telefon
"Alles in Ordnung."
"Keine Sorge. Ich erkläre es."
Papa! Emilie ist hingefallen.
Oh! Wie ist das passiert? Ich habe mir wehgetan.
Und nirgendwo ist die Mama zu sehen! Hier ist die Mama! Hier ist sie!
Das ist nicht so schlimm.
Schätzchen! Wir machen es wieder heil.
Komm! Wir gehen.
Oh! Ich bin schlecht.
Mac Enzie und ich renovieren mit unserem vorhandenen Bestand.
Das gibt Ihrem Laden einen barocken, schicken Touch.
Auch die neuen Wandleuchten aus dem Katalog?
Das sind die Muster, die uns die Lieferanten geschenkt haben.
Was seid ihr beide für Lügner!
Wir werden uns nächsten Monat um deinen Laden kümmern.
Also was ist? Sagst du Ja?
Kann man so ein Präsent ablehnen? Ich bin einverstanden.
Wunderbar! Sie haben völlig Recht. Hatte sie je Unrecht?
Du musst es wissen. Na bitte!
Ich habe das Gefühl, ich versaue die Stimmung.
Papa!
Na, mein Schatz? Sieh mal! Wie ist das passiert?
Nicht zu verstehen Ich bin hingefallen.
Antoine hat mich verarztet. Kinder!
Gehen wir zu mir! Heute ist Ruhetag.
Es gibt viele Nachspeisen. Ja! Ja! Ja!
Ich bringe sie später zurück. Gut. Vielen Dank, Yvonne!
(Yvonne:) Wiedersehen!
Ist irgendetwas?
Wenn ja, sollten wir darüber reden.
Du wolltest ein großes Haus. Du hast es. Und Lärm darin.
Man versteht sein eigenes Wort nicht mehr. Und lachende Kinder!
Sie lachen. Steh einmal im Leben -
... zu deinen Entscheidungen! Ich
verliebe mich als Erster wieder.
Kein Problem!
Damit du es weißt:
Ich habe nichts dagegen, wenn du sie besteigst.
Wie war das? Was heißt das?
Du besteigst sie nicht einmal?
Halt sofort dein Maul! Hände weg! Und halt du dein Maul!
Lass mich los!
Volltrottel!
Der Volltrottel scheißt auf dich!
Der Volltrottel bittet dich, bei einem anderen Idioten zu wohnen!
Soll ich dir helfen?
Das wäre nett. Danke!
Gib her! Nein. Das ist zu schwer.
Das ist viel leichter als meine Weinkisten.
Ach! Tag!
Hast du gesehen, was ich gesehen habe?
So ist das, wenn man zusammenlebt.
Das Problem ist zusammenzuleben, ohne ein Paar zu sein.
Kein Interesse. Jeder arrangiert sich mit der Einsamkeit.
Antoine sagte: "Ich bin glücklich mit Louis."
"Ich brauche niemanden." Und? Glaubst du das?
Ich weiß nicht. Und du?
Ich glaube es ihm nicht.
Das wird nichts. Die sind sauer aufeinander.
Und wer muss es ertragen? Wir!
Meine Eltern sagen, das ist normal.
Ja? Ja? Alle Paare streiten mal.
Aber man lässt sich nicht gleich scheiden.
Komm hoch, Emilie! Noch 5 Minuten!
Du sagtest das schon vor 5 Minuten. Mach kein Theater!
Wegen 5 Minuten. He, Meister Proper!
Ich erziehe meine Tochter.
Das ist frech. Einer von uns muss den Haushalt machen.
Lies Regel 7! Ich finde die Regeln inzwischen beschissen!
Verhalten wir uns wie ein normales Paar!
Wir besorgen uns einen Babysitter.
Wir dürfen spät heimkommen, uns anschnauzen!
Nein! Wir schnauzen uns nur an, wenn ich es will! Ach!
Du kannst nicht immer alles allein entscheiden!
Was macht ihr denn gerade?
Einen Aufsatz übers Familienleben. Emilie! Zähne putzen, Pipi!
Und ab ins Bett! Bin gleich da.
Darf ich den Aufsatz durchlesen, bevor ihr ihn abgebt?
Hast du es?
Ja. Und du? Auch!
Beginnen wir mit meinem Vater? Ja. Gut. Welchen PIN-Code hat er?
Mein Geburtsjahr. Wie mein Vater!
Wir sind im selben Jahr geboren. Gleiche PINs. Was schreiben wir?
Alles meine Schuld. Wir wollen uns nie wieder anschnauzen.
Unterschreib mit Mathias!
Wie schreibt man "anschnauzen"? Schreib: streiten!
Okay! Und senden.
Und jetzt kommt dein Vater. Was schreibe ich dem?
Dasselbe! Aber von Antoine. Okay!
(Leise:) Da kommen sie.
Guten Morgen, Papa!
Alles klar? Ja.
Alles klar? Ja.
Ich habe Kaffee gemacht. Das war sehr lieb.
Ich danke dir für die...
Nein. Ich bin es, der dir ...
Ich wollte keinen Streit. Ich auch nicht.
Kenne ich sie? Früher haben wir darüber gesprochen.
Wir lebten da nicht zusammen.
Ich beneide dich. Ich habe kein Verlangen mehr.
Ich bekomme keinen hoch.
Ich habe nicht mal mehr eine Morgenlatte.
Wie macht eine Frau dich verrückt? Sie versteckt die Fernbedienung.
Antoine!
Es ist meinetwegen. Deinetwegen?
Ich verficke deine Libido. Sie verfickte sich selbst.
Seit Cathrine weg ist, lebe ich mit Louis, meinen Putzlappen und dir.
Da kommt keiner hoch.
Vielen Dank! Auf Wiedersehen! Auf Wiedersehen!
Na? Ich möchte dich um einen Gefallen bitten.
Wo ist ein Striptease...
Lokal?
Willst du mit Antoine dahin? Ja. ... Yvonne! Komm mal!
Kennst du Striptease- Hör auf! Buden? Eine Nuttenbar?
Brüll noch mehr! Wovon redet ihr?
Nicht ich. Mathias! Mac Enzie kommt richtig!
Ja? Schön! Kennen Sie ein Striptease-Lokal?
Er möchte mit Antoine dahin. Die Nuttenbars!
Anspruchsvoll. Nicht vulgär. Ach!
Old Camden Street hat alles. Auch Gay-Schuppen.
Danke! Schönen Abend noch!
Und viele Nutten! Oh!
Es ist nichts zu verstehen.
Hör auf! Es war spitze.
Hör auf! Leise!
Oh! Oh, Sophie! Sei leise! Alles klar?
Ja. ... Warum hast du ihn trinken lassen? Er verträgt keinen Alkohol.
Sind die beiden schon im Bett? Nicht so laut.
Leise, leise. Alles ist gut.
Sophie! Das bin ich. Ja.
Ah!
Mein armer Antoine.
Er stöhnt.
Mathias! - Ja? Er wächst.
Hm.
Hm.
Das war diese Ausgabe. Türglocke
Manche Exemplare wurden damals von den Eigentümern signiert.
Augenblick!
Steckst du nicht mitten im Dreh?
Ja. Aber ich bin weg. Ich hatte Lust auf dich.
Nicht weit ist das Bistro "Yvonne".
Ich bin in 5 Minuten da. Gut! Ich freue mich.
Ich denke, ich nehme es.
Danke! Sie recherchieren über uns.
Ja. Aber ich bin jetzt fertig.
Am Wochenende ist Blumenschau.
Die größten Gärtner zeigen ihre neusten Kollektionen.
Yvonne! Kannst du Geld wechseln? Klar!
Gib mir noch einen Orangensaft!
Eine Pause tut mir gut.
Ihr seid wie eine große Familie. Lebt ihr lange hier?
Ich bin die Älteste. Antoine eröffnete sein Büro -
- nach der Geburt seines Sohnes vor 9 Jahren.
Bei mir sind es fünf Jahre.
Mac Enzie, Mutter aus Barry, Vater aus Schottland, -
- kam vor einem Jahr. Mathias ist der Benjamin.
Ich dachte beim Interview, er würde schon lange hier wohnen.
Oh! Er kam vor drei Monaten.
Als Valentine ging. Der Ärmste! Valentine?
Seine Ex-Frau lebte hier. Genau!
Er wollte sie zurückgewinnen.
Sie arbeitet jetzt in Frankreich.
Ich denke, alles hat etwas Gutes. Man muss nach vorne sehen. Ja.
Man wirft nicht das Buch weg. Man öffnet ein neues Kapitel.
Du hast mir gefehlt.
Gehen wir? Ja.
Ist das deine Tasche?
Ja. ... Vielen Dank! Das war wohl nichts. Oh!
(Leise:) Das war etwas daneben. Ein bisschen. Ja.
Belügst du mich? Natürlich nicht!
Wieso fragst du? Ich wurde es schon mal.
Ich verliebe mich gerade in dich. Ich bin schon in dich verliebt.
Dann schwör es! Ich schwöre es dir.
Ich will, dass du siegst!
Es ist kein Formel-1-Rennen. Sie hat Recht.
Natürlich ist es das. Nein!
Doch! Nein! Doch! Nein!
Bitte! Danke!
Na, was ist? Alles bestens?
Ja. Wirklich?
Papa!
Gehen wir?
Er ist nicht zu verstehen.
Guten Tag!
O ja! Sehr, sehr sexy.
Sie kommt gleich. Sie hat sich dreimal umgezogen.
Von wem sie das wohl hat?
Bist du glücklich? Sehr!
Ja? Bist du mit deinem Leben glücklich?
Sehr! Ich dachte:
Du würdest mich gestern Abend im Hotel besuchen.
Ich hatte Antoine meine Nummer hinterlassen.
Aber du bist nicht gekommen. Leider!
Erzähl mal, wie dein Job so läuft!
Das mit Xavier ist vorbei. "Xavier"?
Mein Diplomat. O ja!
Er war nett, aber seriös. Zu seriös!
Ich brauche jemanden, der mich zum Lachen bringt.
Ich rufe sie mal. ... Emilie! Ich komme.
Hast du eine Freundin?
Und das ist so furchtbar ernst, dass es dich treu werden lässt.
Du musst dich dann sehr verändert haben, mein Freund.
Mathias! Ich möchte, dass du glücklich bist.
Du bist ein wunderbarer Mann.
Wir sind Freunde?
Wir waren schon immer Freunde, mein Herz.
Bitte fahren Sie weiter!
Mathias! Deine Tochter kommt wirklich nach deiner Frau.
Etwas auch nach dir. Das war ein hübsches Bild gerade.
Eheglück ist sehr bewegend. Ruf bitte nicht mehr an!
Du kennst ja die Fortsetzung.
Ich belästigte dich am Telefon.
Ich sorgte dafür, dass du deinen Zug verpasst.
Ich schwöre dir, ich habe dir nichts verheimlicht.
Schlaf bitte bei mir! Ich stelle dich morgen Antoine vor.
Und den Kindern. Und Regel 2?
Antoine darf sie sich in den Arsch stecken.
Bitte! Eure Solidarität ist wichtig für mich.
Seid aufmerksam, nett und sympathisch!
Audrey soll sich hier wohlfühlen. Im Familienkreis.
Aber nicht übertreiben. Wir müssen dosieren.
Ich dosiere in der Zwischenzeit das Zucchini-Gratin.
Jemand klingelt.
Das riecht nach Gefahr.
Ziehen wir es durch? Ja!
Antoine! ... Kinder! Das hier ist Audrey. Guten Abend!
Guten Abend! Guten Abend!
Essen ist fertig.
Wieso schon jetzt? Ich meine ... Wieso nicht?
Er stirbt sonst immer um diese Zeit vor Hunger.
Journalistin.
Ist das nicht ein hinderlicher Beruf für eine Frau?
Nein! Wieso? Er nimmt viel Platz in Anspruch.
Da ist nicht mehr viel Zeit für ein Privatleben.
Für Sie als Architekt muss es auch schwierig sein.
Das ist wahr! Aber Mathias und ich sind ganz außergewöhnlich.
Willst du Fotos sehen? Klar!
Das langweilt sie vielleicht. Ganz und gar nicht.
Der Winterurlaub, bevor unsere Papas zusammenzogen.
Wir sind auch zusammen in Urlaub gefahren.
Da hat es Papa hingehauen. Papa kommt mit der Trage.
Nichts war gebrochen. Aber er hat viel geschrien.
Ich kann kein Blut sehen. Man muss nicht so weit zurückgehen.
Sollten wir nicht langsam etwas essen?
Ja. Dann los!
Entschuldigen Sie, Madame!
"Es schmeckt hervorragend."
Ich liebe Zucchini. Das freut mich. Ich hatte Mühe.
Mathias wollte Gemüse nur als Gratin essen.
Er mag wie ich nichts Grünes.
Nur Weißes. Kartoffeln ...
Aber nicht Dampfkartoffeln.
Oder weißen Reis. Hör jetzt auf!
Man darf nicht über die Arbeit, den Urlaub und das Essen reden.
Hattest du vielleicht einen schlechten Tag?
Ich weiß nicht, warum ich lache, Mathias.
Es ist überhaupt nicht komisch.
Audrey! Toll, was ihr euch aufgebaut habt!
Doch nicht mit einem Freund. Ich erkläre es dir.
Gegen welche Ängste helfe ich? Einsamkeit?
Trauer über den Verlust von Valentine?
Schwindel ist Angst vor Leere. Du verlierst dich.
Liebst du mich überhaupt? Doch! Doch!
Gehst du mit mir nach Paris?
Da ist Emilies Schule. Und ich kaufte die Buchhandlung.
Wo wäre da mein Platz?
Warum bist du nicht zu ihr gegangen?
Hast du die Nacht etwa auf dem Gehweg verbracht?
Wir haben beide die Gabe, am Wesentlichen vorbeizusehen.
Wieso sagst du "beide"?
Wie lange schreibst du dir schon selber Briefe? Was?
Und wie lange wartet Sophie darauf, dass du es merkst?
Autos hupen.
Hat die Ampel Bedeutung für Sie?
Tut mir leid!
Du willst wissen, ob ich mit anderen Männern hier war?
Ja. Aber antworte nicht. Es würde mich verrückt machen.
Sag es mir lieber! Warum?
Ich denke sonst etwas Schlimmes. Ach!
Meine Vorstellungskraft ist enorm.
"Weißt du, was?"
Ich will deine Vorstellungskraft im Bett haben.
Ich bin scharf auf dich. Und ich auf dich.
Stoßen wir an! Es ist voll heute. Prost!
Sind Sie zufrieden? Es schmeckt hervorragend.
Etwas zerbricht.
Yvonne!
Mein Liebling!
Popinot! Ich fahre nicht 2OO Meilen, bevor du nicht gepinkelt hast.
Ah! Es tut mir leid.
Ich sah eine gewisse Ähnlichkeit zur Familie, als ich Sie sah.
Irgendwie ist da etwas.
(Emilie:) Ist Yvonne im Paradies? Wenn es das gibt.
(Louis:) Und wenn es das nicht gibt? Dann ist sie trotzdem dort.
Ich habe versucht, ihn davon abzuhalten. Aber keine Chance!
Weiß er nicht, dass es verkauft wird?
Es ist ihm egal. Er hat es Yvonne versprochen.
Es ist schon blöd, jemanden so zu lieben.
Und sich nicht zu trauen, es ihm zu sagen.
Wer nicht hört, was ein anderer ihm sagen will, ist noch blöder.
Wieso hört der Blöde nicht, was man sagen will?
Weil er ein Riesenidiot ist.
Und weil er Angst hat.
Wovor hat er denn Angst?
Vor der Angst, noch einmal zu leiden.
Der Straßenlärm wird leise. Nur Vogelgezwitscher.
Wieder normale Geräusche
Alles klar?
Es ist immer nur der Anrufbeantworter dran.
Ist doch nicht schlecht.
"Nicht schlecht"? Sie hat Angst, schwach zu werden.
Seit wann kennst du die Feinheiten der Liebe?
Seit 5 Minuten. Seit wann rauchst du?
Seit 2 Minuten.
Du wolltest mit mir reden.
Ja.
Ich höre.
Es ist nicht einfach. Fang an!
Ich werde gehen, Antoine.
Ich verlasse dich.
Bist du sauer?
Die Letzte nehme ich nicht.
Schon gut. Nimm sie!
Ich habe noch welche.
Dann nehme ich sie.
Es brennt nicht.
Madame! Madame! Was ist?
Mein bester Freund steckt fest.
Was meinst du? Wo denn? Na, da oben!
Keine Sorge, mein Kleiner! Ich hole dich da runter.
Wie heißt du denn? Mathias!
Was soll denn das?
Ich telefoniere mit dem Anrufbeantworter.
Im Büro sagen sie, du wärst nicht da. Was soll ich machen?
Dir ist nichts anderes eingefallen. Doch!
Aber wir verbringen eine Stunde zusammen beim Runtersteigen.
Es ist ganz schön hoch.
Doch jetzt bin ich da.
Wem gehört diese Leiter? Mir.
Sind es noch viele Sprossen? Achte auf meine Stimme!
Und deinen Mund auch? Deine Haut?
Auf deine Beine. Deinen Bauch. Konzentrier dich!
Du schwindelst also immer noch. Ja? Nein.
Wirklich nicht?
Also! Keine Lügen mehr. Keine Lügen mehr.
Vielleicht hin und wieder eine. Nein.
Untertitelung 2011: Untertitel-Werkstatt Münster
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