All language subtitles for Snow Angels - S01E02 - Liebe und Tod.deu

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Original subtitles

Wo ist Lucas? Und wo ist Papa?

Geschlossen. Weihnachten. - Ja, ich suche nach meinen Mann.

Er arbeitet hier. - Nein, den such ich auch.

Einer meiner Wagen ist weg. - Er hat gearbeitet. - Nein.

Hallo, David.

Hier schläfst du solange. Du könntest hier einziehen.

Ich kümmere mich um dich.

Wieso rufst du die Polizei? - Ich dachte, es wäre was.

Bist du bescheuert? - Dein Handy war aus.

Wo ist Lucas? Ich steig aus aus diesem Scheiß-Deal!

Ich hab ihn nicht angerührt. - Was hast du getan?

Ich will nach Hause. - Komm...

Alice, nein. Du bist zu schwer. * Lachen *

Du darfst mich niemals verlassen.

Was hast du genommen? - Was von Mama.

Ich brauchte was zum Schlafen.

Wir haben eine Jacke gefunden. Scheint Blut dran zu kleben.

(Nicole) Das ist Papas Jacke.

Da läuft jemand auf dem Dach rum. Gebäude-Rückseite!

* Klang-Akzent, der langsam verhallt *

Die drei hier sind fertig.

* Brutzeln *

* Zischen *

Hey. - Papa... - Liebling.

Ich muss mal pinkeln. - Was?

Ich muss mal pinkeln. - Du weißt, wo die Toilette ist.

Ich hab aber Angst. - Du brauchst keine zu haben.

Du bist groß, komm schon. - 1.000 Spinnen sind auf dem Klo.

Oh, da sind 1.000 Spinnen? Ui-jui-jui. Gut, ich komme.

Aber ganz schnell. - Hast du wieder Nicole dabei?

Wir hatten 'ne Verabredung. - Es konnte keiner aufpassen.

Und deine Frau? Jenni? - Es geht ihr gerade nicht gut.

Gut, beeilt euch. - Okay.

Das war das letzte Mal. Ich mein's ernst. - Ja.

Mal sehen.

Na guck. Keine einzige Spinne.

Okay? - Hm. - Gehst du rein?

Und spülen nicht vergessen.

* Ein Auto wird gestartet. *

War das der Neue? - Mhm. - Alles gut?

Hast du Schichten für mich? - Nur noch abends und nachts.

Okay.

Du willst tagsüber im Restaurant arbeiten und nachts fahren?

Ich brauche Geld. - Hm...

Wie läuft's zu Hause? - Gut läuft's, alles gut.

Jenni ist durch die Schwangerschaft etwas...

Wolltet ihr nicht zu so 'nem... - Ultra-Schall?

Und was wird's? - Guck mal hier.

Was ist das? - Da, guck mal, da.

Ein Alien. - Das ist ein Schwanz.

Das ist doch kein Schwanz. - Doch.

Das ist ein Schwanz. Wird ein Junge.

Er soll... Lucas heißen. Nach Jennis Opa.

Glückwunsch!

Von jedem eins. - Ja.

(Mann) Salle! - Freust du dich nicht?

(Mann) Salle, was machst du da?

Hast du Pause? - Ich komme.

In der Küche ist die Hölle los. - Komme, ich komm ja schon!

Fuck! Boah, mein Kopf. Ich muss. Ruf mich an, okay?

* Melancholischer Popsong: "Big" von Brockas *

# You were my lonely heart

# You were my lonely beat

# You were my lonely dream

# I remember you and me

# And how we fell asleep

# And I never knew what to tell you

# So afraid what love would do

# Now I'm with you #

* Melancholische Instrumental-Melodie *

(Frau) Da an der Ecke können Sie anhalten. - Ja.

* Handy-Signal *

Josefin Asplund - Jenni Ardalan Esmaili - Salle

Maria Rossing - Maria Eva Melander - Alice

Ja, ist das gut hier? - Mhm. - Gut.

Zahlen Sie bar oder mit Karte? - Bar. - Gut.

Mal sehen. Das macht... genau 200.

Danke. - Das ist aber nicht in Ordnung.

* Tür wird geöffnet. *

* Tür schlägt zu. *

* Motor läuft weiter. *

* Entfernte Stimmen, Lachen *

Hey, meine Kleine.

Kannst du nicht schlafen?

Komm.

War's schön mit Papa auf der Arbeit? - Ja.

* Jenni stöhnt auf. *

* Sie stöhnt. *

Der ist doof.

Nein, sag so was nicht.

* Sie stöhnt schmerzvoll. *

Komm.

* Melancholische Klänge *

* Unruhige melancholische Klänge *

Ein kleines Mädchen, Rose, sechs Monate.

Hatte vor einer Stunde einen Anfall.

Wie lange hat sie gekrampft? - 2 Minuten.

Sie ist jetzt bei Bewusstsein.

Aber sie wirkt sehr apathisch und schwach. - Okay.

(Arzt) Hallo. - (Frau) Hallo. Stine. Also...

Was ist los mit ihr? - Sie ist hypo-glykämisch.

Ein Blutzucker-Spiegel von 2,0. - Das ist sehr niedrig.

Ich weiß, was hypo-glykämisch ist. Ich bin Diät-Assistentin.

Wir stabilisieren den Blutzucker. Dazu hängt Maria sie an den Tropf.

Nein. Sie wollen ihr eine Nadel reinstecken?

Ist leider notwendig. - Maria kann das am besten.

Gut. Okay.

So, ich bin fertig.

Alles wird gut, keine Sorge. - Ja. - Darf ich?

Danke. Sehr gut. So. * Baby-Laute *

Wir werden einiges testen, um zu sehen, woher der Anfall kam.

Stellen Sie sich darauf ein, dass Sie hierbleiben müssen, okay?

Gut.

* Entfernte Gespräche *

* Maria räuspert sich. *

* Sie summt leise. * Hallo Stine.

Schläft sie? - Mhm. - Hm.

(räuspernd) Also Stine, ihr Blutzucker hat sich stabilisiert.

Oh, das ist gut, oder? - Ja, ja.

Aber wir machen uns Sorgen um ihr Gewicht.

Für ihr Alter wiegt sie nicht genug, Stine. - Ja.

Aber das verstehe ich nicht.

Hier die Gewichts-Kurve seit ihrer Geburt:

Sie hat kaum zugenommen.

Die Kurve sollte hier liegen, aber sie liegt hier.

Ich stille sie die ganze Zeit. - Ja.

Ja. Wir gucken, wie's aussieht mit Ihrer Milch-Produktion.

Wir untersuchen die Milch: Wie ist die Qualität?

Oder... produzieren Sie genug? Okay? Ja? - Ja.

* Wasser läuft. *

* Ächzen, Stöhnen * - Eins. Mann, schlägst du fest.

* Ächzen *

Okay, okay. Time-out, Time-out!

Komm, noch ein bisschen. - Time-out!

Jetzt komm schon. - Nein, ich hör auf.

Geh duschen, du stinkst. - Du bist doof.

* Alice keucht. *

Hallo. - Hi.

Hallo.

Hi. - Wie geht's? - Ganz gut.

Was machst du hier?

Trainieren. Mit Mikael.

Du, ähm...

Wie wär's mit einem Kaffee?

Ich kann nicht. Ich muss nach Hause zu Martin.

Okay. - Wir holen's ein andermal nach.

Ein andermal. - Ja.

* Hunde bellen entfernt. *

* Er stöhnt verschlafen. *

Den ganzen Tag geschlafen? - Ja.

Gehen wir ein bisschen raus? - Nein.

* Hund bellt entfernt. *

(ruft) Essen ist fertig.

Martin!

(laut) Martin, was machst du dadrin?

Hallo! Mart...

* Klappern *

* Plätschern * Mach die Tür zu.

Mach die Tür zu.

(verzweifelt) Mach die Tür zu!

Weißt du, ich muss doch reinkommen können.

Du darfst die Tür nicht abschließen.

* Leises Piepen, Baby-Laute *

(räuspernd) Die Kleine hat immer noch nicht zugenommen.

Und ihr Blutzucker-Spiegel ist sehr, sehr niedrig.

Warum ist es so schwer zu finden, was nicht stimmt mit ihr?

Das ist nicht so einfach.

Unsere Ärzte tun, was sie können. - Dann müssen sie mehr tun.

Noch mehr Tests machen oder Experten hinzuziehen. Sie...

Sie ist doch offensichtlich ernsthaft krank.

Und sie stillen wirklich alle zwei Stunden?

Ja.

Es ist nicht so, dass ich das nicht glaube, Stine.

Aber es ist lebenswichtig für Rose, dass sie isst.

Aber das tut sie doch.

Wenn Sie sie wickeln, hat sie dann keine volle Windel? - Doch.

Ja, die sind immer pitschnass.

Aber sie kriegt ab sofort 'ne Nahrungs-Sonde. - Nein!

Ich werde sie weiter stillen. Das habe ich Ihnen gesagt.

Wir müssen wissen, wie viel sie isst.

Das können Sie nicht machen. Sie ist mein Baby.

Ich werde sie weiter stillen.

Gut.

* Tasten klappern. *

Hat jemand von euch Probleme mit Roses Mutter aus Zimmer sieben?

Hm? - Nein. Hast du welche?

Sie will keine Nahrungs-Sonde. - Sie will das Beste für Rose.

Klar wäre die Sonde gut.

Hast du ihren Blog gesehen? - Nein.

"Mein kleiner Engel". So heißt er.

Zeig mal. - Guck hier, es geht um Rose.

Ihre Symptome, ihre Bluttests...

Alles, was mit ihr passiert. Ist wirklich interessant zu lesen.

* Geschirr klappert. *

* Stift kratzt auf dem Papier. *

* Klappern *

* Papier raschelt. * Mama.

Mama.

Guck mal, was ich gemalt hab.

Nicole, nicht jetzt. Bitte, ich muss schlafen.

Salle...

Liebling, nein. Habe ich dir nicht gesagt,

du sollst Mama nicht wecken, hä?

Es geht ihr nicht so gut, okay?

Komm, zieh dir Schuhe an, wir gehen raus.

Und zieh dir auch 'nen Pulli über, okay?

Entschuldige, ich wusste nicht, dass sie hier ist, Schatz.

Lass mal fühlen. - Lass mich in Ruhe.

Entschuldigung.

(stöhnend) Alles tut mir weh.

Sogar die Haut tut weh.

Eine Paracetamol? - Hast du nicht was Stärkeres?

Bitte...

Schatz, sobald er draußen ist, wirst du das alles vergessen.

Das verspreche ich dir.

Fertig?

* Tür *

* Sie ächzt. *

* Sie stöhnt leise. *

Hi.

Hast du Zeit? - Nein.

Ich flehe dich an, Kajsa. Bitte. - Ich habe eine Kundin.

Wo ist Jenni? - Müde.

Sie schafft's nicht. - Muss sie aber.

Ich kann sie nicht mehr mit zur Arbeit nehmen.

Ich hab Jenni gesagt, ich bin zu alt zum Kinderhüten.

Sie muss sich zusammenreißen. - Okay.

Dann sag Tschüss zu Oma. - Tschüss. - Tschüss.

* Fließende melancholische Klänge *

Sollen sich alle anderen um dein Kind kümmern?

Ist nur, weil ich die letzten Monate nicht schlafen konnte.

Er tritt mich ständig, dieses Monster.

* Stürmisches Klingeln an der Tür *

Ah, da kommt meine Kundin.

Hallo, Susanne. Komm rein.

* Tür wird geschlossen. *

* Fließende melancholische Klänge *

Hallo, Frank.

Das geht nicht, Salle.

Sie wird nicht stören. Sie passt auf sich selbst auf.

Willst du weiter für mich arbeiten?

Ja, sicher will ich für dich arbeiten.

Guck mich an. Du sollst mich ansehen!

Dann musst du sie nach Hause bringen.

Komm. - * Frank pustet. *

* Entfernte Männer-Stimmen *

Bring sie her. - Die haben ihre Kohle bekommen.

Patrik. - Die machen bald Ärger.

Hi. - Du musst mir helfen.

Was? Nein, das geht nicht. - Komm, nur ein paar Stunden.

Bitte! Ich weiß nicht, wen ich sonst fragen soll.

Frank ist sauer auf mich. - Scheiße. Okay.

Geh nach oben. - Du musst auf Patrik hören.

Ich bin bald wieder da, okay? - Ja, dann. - Danke dir, Mann!

Ich komm direkt nach der Schicht. Ich bring Essen mit. - Komm.

Mach's gut, Schatz. - So, rauf mit dir.

Oder? Dann sollten wir das jetzt so machen, würde ich sagen.

(Arzt) Weiter mit Rose Amalie Viit, Zimmer sieben.

Da haben wir jetzt alle Test-Ergebnisse bekommen.

Kein genetisches Syndrom,

keine Stoffwechsel-Störung oder Epilepsie.

Wir machen weitere Tests und finden hoffentlich was.

Sie nimmt nicht zu, obwohl die Mutter sie per Sonde ernährt.

Wer hat erlaubt, dass sie das selbst macht? - Das war ich.

Natürlich habe ich ihr gezeigt, wie man das macht.

Hast du ein Problem damit?

Dann schieß los.

Wie können wir sicher sein, dass sie ihr was zu essen gibt?

Und warum sollte sie das nicht tun?

Vielleicht genießt sie die Aufmerksamkeit,

die sie durch ihr krankes Kind bekommt.

Kennst du ihren Blog? - Nein.

Du hättest ihn besser auch nicht gelesen.

Da stimmt was nicht. - Wir behandeln nicht die Mutter.

Jetzt weiter zu... - Könnten Roses...

niedrige Blutzucker-Werte und ihre anfänglichen Krämpfe

nicht Unterernährung sein?

Theoretisch ja. Aber das ist sehr unwahrscheinlich.

Und das weißt du auch.

Und jetzt weiter mit... Zimmer acht.

* Entfernte Bahnsteig-Ansage *

* Leise melancholische E-Piano-Klänge *

* Krähe krächzt. *

* Leise melancholische E-Piano-Klänge *

* Klopfen * Hallo, David.

* Leise melancholische E-Piano-Klänge *

* Entfernte Stimmen *

* Sie schnieft. *

* Leises Gemurmel *

* Tür *

Hi.

Hallo, Anika. Alles Gute.

Danke dir. * Beide lachen leise. *

Wo ist David? - Er...

Er kommt nicht. Er hat 'nen schlechten Tag.

Das tut mir aber leid. Sonst geht's ihm gut?

Ja, es geht ihm gut.

Hattest du 'ne gute Fahrt? - Ja, ganz wunderbar.

Schön. - Ganz toll.

Prost. - Alles Gute zum Geburtstag.

Und wie läuft's auf der Arbeit?

Ist grad irgendwie nicht so einfach.

Hm...

Ich hab 'ne Mutter auf meiner Station,

von der ich glaube, dass sie ihr Kind verhungern lässt.

Du lieber Gott. - Ja...

Ich hab versucht, meine Kollegen darauf hinzuweisen.

Aber sie hören mir nicht zu. Ich weiß nicht, was ich tun soll.

Und das Baby zwangs-ernähren?

Das würde ich gern.

Es gibt so viele durchgeknallte Mütter.

Manche sollten keine Kinder kriegen dürfen.

Bei uns herrscht Mangel an Kinder-Krankenschwestern.

Komm nach Stockholm. - Nach Stockholm? - Mhm.

Das geht nicht. - Das wäre doch toll.

Wir könnten mehr Zeit gemeinsam verbringen.

Und zusammen arbeiten. Das wäre doch super.

Das klingt super. Aber ich kann David nicht zurücklassen.

Doch, das könntest du. - Nein.

Er hat doch nur noch mich. - Maria.

Willst du nicht langsam mal auch an dich selbst denken, hm?

Ich spreche kein Schwedisch. - Ich auch nicht.

Du bist schon zehn Jahre da. - Das ist ähnlich wie Dänisch.

Ein bisschen mehr singen und du bist schon fast da.

(im Singsang) Gabel und Löffel, Teller...

* Unruhige Gitarren-Klänge *

* Rufe, Stimmengewirr *

* Unruhige Gitarren-Klänge *

Hallo.

* Unruhige Gitarren-Klänge *

Hey, hallo meine Süße.

Hi. - Hi.

Wie lief's? - Super, echt brav.

Ich hab sie überhaupt nicht bemerkt.

Danke. Du hast mir den Arsch gerettet.

Ja, aber du kannst sie nicht noch mal mitnehmen.

Ich bin kein Babysitter. - Ich weiß. Ich weiß, ja.

Was zur Hölle ist los, Salle?

Wie geht's dir?

Ist wegen Jenni, oder?

Ist gerade nicht so einfach.

Ich weiß nicht, es ist...

Du weißt ja, sie...

Eigentlich kein Ding. Ich glaube, wenn...

Das wird schon wieder, wenn Lucas erst mal da ist.

* Er atmet angespannt. *

Komm, mein Schatz.

Komm, leg deinen Kopf hierhin. So ist gut.

Hast du ihre Jacke gesehen?

Du, Salle...

Nur weil ein Kind unterwegs ist, wird nicht alles gut.

Also lös lieber das Problem. - Ja.

* Leise harmonische Klänge *

* Leiser dissonanter Klang setzt ein. *

* Klänge werden spannungsvoller. *

* Leise spannungsvolle Klänge *

* Plätschern *

Ich dachte, du schläfst.

Ich habe was zu essen mitgebracht. Ist in der Küche.

Ich habe keinen Hunger. - Du musst was essen, Schatz.

So geht's nicht weiter.

Ich muss wieder los.

* Tür schlägt zu. *

* Sie seufzt leise. *

* Er atmet tief ein und aus. *

* Stimmengewirr, Lachen *

Ist das von dir?

(kurz) Ja. - Und was ist es?

Das... äh... ist...

'ne Überraschung. - Ja, wir sitzen da drüben.

Ja.

Kennst du schon Carl und Ida aus meinem Team? - Hi.

Ida, hallo. - Hallo, Alice.

Cool. - Alice ist vom Schwer-Verbrechen.

Sie pausiert vier Monate, um sich um ihren Mann zu kümmern.

Er hatte einen Schlaganfall, darum wohnen wir im Sommerhaus.

Damit er sich erholen kann. Ganz in Ruhe, ja.

Äh... will jemand ein Bier? - Oh ja, gerne.

Hallo. - Hey, hallo.

Vier Bier.

Und? Wie fühlt sich mein Job an? - Danke, fühlt sich gut an.

Ich mache deinen Job richtig gut. - Das denke ich mir.

Und, ähm... nichts zu machen, wie ist das so?

Ja, das ist schon ein bisschen langweilig.

Gibt nicht so viel zu tun da auf dem Land.

Prost.

Prost.

Was gibt's Neues auf der Arbeit? - Du...

Du weißt doch, dass ich zur Verschwiegenheit verpflichtet bin.

Ach komm schon, ich bin's nur.

Das ist egal, das geht nicht.

Ich kann nicht mit dir über laufende Ermittlungen sprechen.

Nein.

* Regen tropft. *

* Leichtes Stöhnen * - (Anika) Ja.

Jetzt liegt er richtig.

Jetzt müssen wir nur noch abwarten.

Sie können sich gerne wieder anziehen.

Kriege ich einen Kaiserschnitt? - Nein, tut mir leid.

Er bestimmt, wann's losgeht.

Essen Sie genug? - Ja. - Hm...

Und schlafen Sie gut?

Nein, ich wache ständig auf und muss pinkeln.

Und die Haut tut weh. - Völlig normal.

Das ist im letzten Monat oft so.

Rauchen Sie noch? - Nein.

Und Alkohol trinken Sie auch nicht, oder? - Nein.

Hm.

Nein, keinen Tropfen, seit ich's erfahren habe.

Haben Sie schon mal mit einer Still-Beraterin gesprochen?

Das kann herausfordernd sein, mit Implantaten zu stillen.

Dafür gibt's ja Baby-Fläschchen. - Ja.

Aber das Stillen ist wichtig für die Bindung zum Kind.

Der Körperkontakt schafft die stärkste Bindung zum Kind.

Das wissen Sie noch von Nicole. - Mhm.

Sie hat mir die Brüste kaputt gemacht.

Die haben Sie mir schon gegeben. - Sie sollten sie noch mal lesen.

Jetzt brauche ich nur noch eine Urin-Probe.

Was? Jetzt? - Ja, ja.

Ich möchte nur prüfen, ob alles okay ist.

Ja, ist es doch.

Jenni, ich will Ihnen nur helfen. Jenni...

Jenni...

* Dunkle spannungsvolle Klänge *

Hey. - Hey.

Hey, Schatz. Ich bin gleich fertig, warte.

Warum sollte ich herkommen?

Weil ich eine kleine... Überraschung für dich habe.

Salle, ich... - Nein, Schatz. Nichts Großes.

Hör zu, ich habe mir gedacht, dass...

Dass du mal raus musst.

Aha. Ja, und Nicole?

Wir holen sie von der Kita ab und gehen was essen.

Wir drei.

Hm?

Hast du Lust? Sicher? - Ja. Ja, hab ich.

Was ist?

Nein, es ist nichts. - Na komm.

Was ist passiert? Du bist so traurig.

Liebling, sprich mit mir.

Die Hebamme denkt, ich bin 'ne schlechte Mutter.

Hat sie das gesagt? - Ich hab's ihr angesehen.

Liebling, scheiß auf die!

Was weiß die schon? Einen Scheißdreck weiß die.

Wenn du willst, fahre ich gleich zu ihr und hau ihr eine rein.

Alle gucken auf meinen Bauch und denken: das arme Kind.

Nein, tun sie nicht. - Doch, das tun sie.

Wenn ich Nicole zur Kita bring, wie die mich ansehen. - Na ja.

Die sind nur neidisch, weil du so fucking sexy bist.

Hey.

Du bist 'ne ganz tolle Mama.

Sieh mich an.

Du bist eine tolle Mama für Nicole

und du wirst auch eine tolle Mama für den kleinen Zwerg werden.

Du kriegst das hin. Ich helfe dir. Ich helfe dir bis zum Schluss.

Versprochen? - Ich versprech's.

(brummt) Hm?

(brummt) Mhm.

* Zarte Gitarren-Klänge *

Ich liebe dich.

Und liebst du mich auch? - Mhm, vielleicht.

* Intensives Gitarren-Motiv *

Eins, zwei, drei. - * Alle lachen. *

Möchtest du noch höher fliegen? So hoch? Bis in den Himmel?

(gespielt entsetzt) Ha... - Mh.

Hast du keinen Hunger? - Papa, du hast da Blut. - Wo?

Du hast Blut an der Nase. - Was? - Blut.

Das? - Nein, pfui.

Schatz... - Hier, willst du? - Bäh...

Der war gut, oder?

Welchen nehmen wir? - Pikachu!

Zeig mal, das ist gar nicht so einfach.

Ach, du schaffst das.

Ach... - Menno.

Probier nochmal.

Ja, gleich! - Hä...

* Jenni lacht. * Okay, zeig mal. Was ist das?

Los, Süße, du musst es rausholen. Was ist es? Eine Sonnenbrille!

Komm, ich will auch mal. - Los, zeig her. Zeig her.

Hattest du Spaß? - Ja.

* Leicht bewegte Gitarren-Musik *

* Tabletten klappern. *

* Intensives Gitarren-Motiv *

* Wasser läuft. *

Hi. - Hi.

Gehst's dir gut? - Mhm.

* Sie stöhnt leicht auf. *

* Sie stöhnen leise und atmen erregt. *

* Sie atmet erregt. Salle stöhnt auf. *

* Er atmet erschöpft. *

* Jenni stöhnt leise auf. * - Scheiße.

* Beide atmen erschöpft. *

(flüstert) Ich hab dich vermisst.

Ich hab dich auch vermisst.

Ja...

* Baby röchelt leise. *

* Baby-Laute *

* Schritte auf dem Gang *

So. * Baby-Laute *

Sch...

* Baby weint leise. * - Sch-sch-sch...

So ist gut. Hast du Hunger, meine Süße?

* Baby saugt schmatzend. * - Ja.

* Tür wird entfernt geöffnet. *

* Tür wird entfernt geschlossen. *

Was machst du hier? - Sch...

Sch... - Ist das Rose?

Gibst du ihr was zu essen? Das ist nicht dein Job.

Komm, ich bringe sie zurück. - Lass mich zu Ende machen.

Stine möchte Rose selbst füttern.

Wir können es nicht verantworten. - Das ist nicht deine Entscheidung.

Komm, gib sie mir. - Nein.

Wie bitte? * Baby-Laute *

Maria, du bist eine wirklich gute Krankenschwester.

Das finden alle. Aber du kannst nicht mit anderen zusammenarbeiten.

Ständig überschreitest du Grenzen. Komm. Sch-sch-sch...

Sch-sch... * Baby-Laute *

Aber ich kann dich nicht ständig decken. Ich muss das melden.

Mach ruhig. - Man kann dich entlassen. - Ja.

* Leises Rollen *

* Sie seufzt leise. *

Stine. - Mhm. - Stine.

Sie müssen Rose füttern. - (verschlafen) Ja.

* Sie ächzt leise. *

(Schwester) So. Oi-joi-joi-joi-joi.

Hey, Süße.

(Schwester) So.

Bitte. - Danke.

Brauchen Sie noch was? - Nein danke.

* Baby saugt schmatzend. *

* Leise spannungsvolle Klänge *

* Plätschern *

* Leise spannungsvolle Klänge *

* Sie stöhnt leise und murmelt unverständlich. *

* Klappern *

* Salle summt vor sich hin. *

* Klappern von draußen *

Schön stillhalten.

Werd ich mal so schön wie du?

Noch viel, viel schöner.

Noch viel hübscher. Du siehst aus wie eine kleine Prinzessin.

* Sie verneint. * - Doch!

Wie eine... Disco-Prinzessin.

* Jenni stöhnt auf. * - Mama.

* Sie schreit auf. *

Salle!

Was ist? Was ist passiert? * Jenni atmet stoßweise. *

Ist es so weit? Komm her. * Jenni stöhnt schmerzvoll. *

* Sie schreit auf. *

* Jenni keucht stoßweise. *

Es ist so weit. Wir fahren in die Klinik.

Nicole kommt zu dir runter.

Du gehst zu Oma, okay? - Warum?

Mama und ich müssen ins Krankenhaus. - Ich will mit.

Nein, du machst, was ich sage. - Salle!

Du gehst runter zu Oma, okay? - Salle! - Ja, ich komme.

* Jenni wimmert. * Nicole, du gehst zu Oma, okay?

* Jenni schreit auf. *

* Melancholische Geigen-Klänge *

* Klang-Akzent *

* Melancholische E-Piano- und Streicher-Klänge *

Untertitelung: Timecode-Filmstudio, Kehl, 2021

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