All language subtitles for The Plumber-1979

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Original subtitles

Hey.

- Ich bin zur Hälfte durch. - Was sagst du dazu?

Es ist gut.

Wer ist dieser Bitu-Mann?

Ich hab dir doch von ihm erzählt, er war eine Art Hexenmeister.

- Ist er das? - Ja.

Wann war das, die Nacht mit dem Bitu-Mann?

- Als du nach Bouganville gefahren bist. - Was ist passiert?

Er kam in mein Zelt, setzte sich mir gegenüber und sang und schrie.

- Hattest du keine Angst? - Doch, sicher.

Ich war ja mitten im Nirgendwo der Highlands von Neuguinea.

Er versetzte sich aber in eine Art Trance und ich wusste, dass ich mich...

... nicht rühren durfte, da die kleinste Bewegung ihn zu stören schien.

- Und das ging stundenlang so? - Bis zum Morgengrauen.

Es war wirklich erstaunlich.

Er hatte sich in eine unglaubliche Trance versetzt.

Ich wusste aber, dass ich etwas tun musste.

Da stand eine Schüssel mit Ziegenmilch.

Ich griff nach unten, nahm sie in die Hand und hielt sie mir so über den Kopf und dann...

- ... schüttete ich ihm alles ins Gesicht. - Was hat er dann getan?

Es war wirklich schlimm. Er weinte, wie ein kleines Kind.

- Das ist verdammt gut. - Wirklich?

Warum hast du das nicht alles ins Manuskript eingebaut?

Das könnte ein Bestseller werden.

Falls Medavoy anruft, sag ihm, dass ich erst ins Labor gehe.

Okay.

Brian?

Hast du schon wieder deine Schlüssel vergessen?

Der Klempner, meine Liebe.

Oh, Sie haben sich wohl in der Wohnung geirrt.

Das hier ist 15c?

Ja, aber wir haben keinen Klempner bestellt.

Keine Sorge, das ist nur eine Routineuntersuchung.

- Ich arbeite in der Verwaltung. - Was?

- Universitäts-Klempner. - Oh, verstehe.

- Hat man Sie nicht angerufen? - Nein.

Typisch.

Also, tut mir leid, so ungelegen zu kommen, aber wir müssen alle Rohre prüfen.

- Dann kommen Sie besser rein. - Danke.

- Was ist denn genau das Problem? - Das Bad.

- Aber das Bad ist... - Hinter dem Schlafzimmer. Ja.

Keine Angst, ich kenne mich in diesem Block bestens aus.

Ich nenne ihn „Titanic“.

Das übelste Leitungssystem auf dem Campus.

- Hat was von 'nem Museum hier, was? - Ja.

Druck.

- Anders kommt man nicht ran. - Wie lange wird das denn dauern?

Oh, 'ne halbe Stunde oder so.

- Sie wollten jetzt duschen, nicht? - Nein, nein. Es muss ja erledigt werden.

Allerdings. Und eigentlich...

... sollten Sie mich jetzt weitermachen lassen.

Wenn wir den ganzen Tag tratschen, werde ich nie fertig.

Ich werde Sie jetzt arbeiten lassen.

Das ist genau die Art von Vitamin-C-Mangel...

... die in den Dörfern der Highlands Neuguineas verbreitet ist.

Das liegt hauptsächlich an der Abkehr von traditioneller Kost hin zu Junkfood.

Wir versuchten, möglichst viele Ladenbesitzer zu überzeugen...

... unbearbeitete Lebensmittel zu importieren statt des Fastfoods...

... das wir in der westlichen Zivilisation ihnen aufzwingen. Entschuldigung.

Lies das. Aus Genf.

- Kannst du die Vorlesung übernehmen? - Klar.

Ich versuche, weiterzumachen, wo Dr. Cowper aufgehört hat.

- Hallo. - Liebling, ich bin 's.

- Jilly? - Oh, tut mir leid, Liebling.

Ich habe gerade eben ein Telex aus Genf erhalten.

Das W.H.O.-Team wird morgen in Australien sein.

- Welches Team? - Na, die Weltgesundheitsorganisation.

Anscheinend hat Genf sie beauftragt, sich meine Forschung anzusehen.

Brian, hier ist ein Klempner, er sagt, er müsse sich die Rohre anschauen.

- Ich hab keinen Klempner gerufen. - Er duscht gerade.

Er duscht gerade?

Ich weiß es nicht sicher, aber was, wenn er es wirklich tut?

Ich glaub's ja nicht.

Du machst jetzt Folgendes:

Warum drehst du nicht das Kaltwasser in der Küche auf und machst ihm die Hölle heiß?

- Also, was denkst du? - Wie? Über den Klempner?

Nein, nicht über den bekloppten Klempner, über den Besuch.

Dr. Japari ist auch dabei.

Er ist führend auf dem Gebiet der Ernährungswissenschaft, ein Genie.

Das heißt, dass wir für ein paar Jahre nach Genf gehen könnten. Ist dir das klar?

- Hör mal, ich muss los, Liebling. - Brian, was machen wir mit dem...

- Ich habe mich nur gefragt... - Sie haben...

Ich wollte nur sagen, dass Sie ein ernstes Problem haben.

Wer auch immer in diesem Block die Rohre verlegt hat, gehört erschossen.

Ein Wunder, dass Ihre Wohnung nicht überschwemmt wurde.

Was ist denn genau das Problem?

Nun, Ihre Rohre sind - entschuldigen Sie den Ausdruck - im Arsch.

Wirklich?

Mit technischen Details würde ich Sie wohl nur verwirren.

Sehen Sie: All Ihre Rohre... all Ihre Rohre sind zu klein.

Sie haben die oberste Wohnung und über Ihrem Kopf...

... befinden sich 23.000 Liter Wasser.

Das ist ein Druck, und daher müssen einige Rohre ausgetauscht werden.

- Wie lange wird das dauern? - Oh, vier oder fünf Stunden.

Das geht heute nicht mehr. Wäre morgen okay?

Am besten, man bringt es schnellstmöglich hinter sich.

Ja, klar.

Ich hatte keine Ahnung. Wir hatten bisher keine Probleme damit.

Was man nicht sieht ist entscheidend bei der Klempnerei.

Denken Sie immer daran.

Sehen Sie, ich bin für diesen Block zuständig.

Falls irgendwas schiefgeht, muss ich den Kopf dafür hinhalten.

- Was ist das hier alles? - Ich mache meinen Master in Anthropologie.

Ach ja... Wie ich jedenfalls bereits sagte, bin ich hier zuständig.

Ihr Leute wechselt hier ständig, aber nicht meine Wenigkeit.

Machen Sie sich keine Sorgen. Ich werde gleich morgen früh hier sein.

- Bis dann, Jilly. - Wiedersehen.

Jilly...

- Hey, tut mir leid... - Wie sind Sie hier reingekommen?

Ich habe laut gerufen... Die Tür war nicht verschlossen.

- Mein Gott, haben Sie mich erschreckt. - Ich sagte doch, es tut mir leid.

Sie haben mich nicht gehört...

- Ich hab Ihre Einkäufe beim Aufzug gesehen. - Das war sehr nett von Ihnen...

- ... aber mein Mann wird... - Das sah alles recht schwer aus.

Vielen Dank, aber mein Mann wird sie aufräumen.

Kein Problem.

Da haben wir's schon.

- Entschuldigen Sie. - Oh ja... tut mir leid.

Sie sind aber auch schreckhaft.

Kein Wunder, Sie haben mir einen Riesenschreck eingejagt.

Und was ist mit mir? Sie haben mich auch erschreckt.

Ich wäre beinahe umgekippt. Junge...

Ich verziehe mich dann besser mal.

Sie wohnen hier noch nicht lange, oder?

- Drei Monate. - Aus Melbourne?

- Ja. - Herrje, ich hasse Melbourne.

- Mir gefällt Adelaide nicht sonderlich. - Schon okay!

- Ich wurde sogar in Melbourne geboren. - Tatsächlich?

Ja.

Auf welcher Schule waren Sie?

- Claremont College. - Oh-la-la, ziemlich vornehm, was?

Danke für die Lebensmittel.

Ich mache nur meinen Job.

Bis morgen dann.

Übrigens, ich heiße Max.

Oh, okay...

Was ist das?

Der Film wurde vor ein paar Jahren von einem Ärzteteam in der Gegend um Florey gedreht.

Kuru.

Genau. Achten Sie auf die Symptome:

Zerebellare Ataxie, Zittern, spastische Lähmungen und letztendlich Wahnsinn.

Die Ursache ist eine Slow-Virus-Infektion...

... in den Gehirnen verstorbener Angehöriger.

Ja, sie haben die Gehirne der Toten gegessen, um an ihr Wissen zu gelangen.

Und wenn schon, Kuru gibt es nicht mehr.

Wirklich nicht? Sieh mal.

Das ist nicht Kuru.

Ich habe diesen Film auf der Konferenz in Manila gesehen.

Sanders hat damit sein Junkfood-Paper erläutert.

Ich glaube, dass es Kuru ist.

Brian, rituellen Kannibalismus gibt es nicht mehr.

Diese Symptome resultieren aus einer Art Vitaminmangel.

Die Ähnlichkeiten... sind rein zufällig.

Ich werde mich damit näher beschäftigen. Ich habe Blut- und Gewebeproben angefordert.

Zeitverschwendung...

Anna, könnten Sie bis morgen die Einzelbilder der Opfer in beiden Filmen vergrößern?

Wusstest du, dass Japari sich damit beschäftigt hat?

- Nein, das wusste ich nicht. - Er hat ein Paper darüber geschrieben:

„Die Auswirkungen moderner Ernährungsweisen in den Central Highlands.“

So was in der Art.

Tu dir selbst einen Gefallen und erwähne es morgen nicht.

- Ich habe nur so eine Vorahnung... - Ach, wirklich, Herr Doktor?

Was ist denn laut ihm das Problem mit den Rohren?

Oh, dass uns das Wasser irgendwie bald vom Dach aus wegschwemmen könnte.

Es klang aus seinem Mund sehr beängstigend.

Du glaubst aber nicht wirklich, dass er geduscht hat, oder?

Ich weiß es ganz ehrlich nicht.

- Du denkst, ich würde überreagieren, nicht? - Du bist ein wenig nervös.

Es hat mich halt nervös gemacht, dass sich einer bei uns rumtreibt.

Du wusstest ja nicht mal was davon.

Du kannst immer noch den Job bei Henry annehmen.

Ich will keinen Job.

Ich mag es, zum ersten Mal seit fünf Jahren zu Hause zu sein.

Mein Gott, es wird langsam abnormal, heutzutage daheimzubleiben.

Ich habe hier eine Menge zu tun. Ich habe meine Abschlussarbeit.

Jill, ich sage ja nicht, dass dir langweilig wäre.

Du hast doch gesagt, du hättest es satt, mit einer Akademikerin verheiratet zu sein.

Nach Hause in eine leere Wohnung zu kommen und aus Sardinendosen zu essen.

Als wir in Adelaide ankamen, sagtest du, dass du ein echtes Zuhause haben möchtest.

Vielleicht sogar Kinder.

Und jetzt diese Sache mit Genf...

Ach, darum geht es also.

Nicht um den verdammten Klempner. Der Anruf hat dich verstimmt.

Du weißt doch, was man über Genf sagt.

Nein... Was sagt man denn so über Genf?

Na ja, dass es eine Belastung für Ehen ist.

Na ja, das liegt ja an uns.

Ja...

Essen ist fertig.

Schwer beschäftigt?

Ich hab hier eine kleine Überraschung für dich.

- Drück mir die Daumen. - Oh, verstehe.

Geh es gelassen an. Wenn sie dich nicht nehmen, ist es ihr Verlust.

- Hey, was ist denn das? - Tschüss.

Brian?

KONNTE KEINE KUCKUCKSUHR FINDEN, DACHTE ABER, DIE HIER WÄRE OKAY. B.

Guten Tag.

Tu uns 'nen Gefallen, Speedie. Trag was davon für mich zum Aufzug.

Das ist Band 14...

- Guten Tag. - Hi.

Ich bring die schnell nach hinten. Könnten Sie das dort nehmen?

Okay? Oh, entschuldigung.

Muss passen...

- Ich wusste nicht, dass Sie so viel brauchen. - Ja, ich brauche schon ein paar Sachen.

- Ist es hier recht? - Ja.

- Geburtstag? - Nein.

Gestatten Sie?

Ist ordentlich was wert.

- Was war nochmal der Anlass, sagten Sie? - Ich habe nichts gesagt.

Schon in Ordnung.

Oh, Bob, ich habe keine Ahnung, was ich tun soll...

Macht es was aus, wenn ich mir einen Tee mache?

Nein, ich bringe Ihnen einen.

Lassen Sie sich durch mich nicht von ihrem Meisterwerk abhalten.

Nein, nein, schon okay.

Kaffeebohnen. Mahlen Sie die selbst?

Manchmal.

Umwerfend! Ich liebe frischen Kaffee.

Wäre Ihnen Kaffee lieber?

Wenn Sie es schon erwähnen: Der wäre jetzt echt nicht verkehrt.

Der Typ lässt's aber schon etwas arg raushängen, oder?

Das ist ein Fruchtbarkeitssymbol aus den Highlands Neuguineas.

Ah ja...

Dieser Flachnasen-Kram ist heutzutage ordentlich was wert, was?

Also, das meiste davon waren Geschenke von Dorfbewohnern.

Was haben sie dort gemacht?

Mein Mann hat dort ein Gesundheitsprojekt für UNICEF betreut.

- Mit Hilfe eines Stipendiums, was? - Nein, nicht wirklich.

War nett von Ihnen, den Kaffee für mich zu machen.

- Ach, das war doch gar nichts. - Oh doch, war es.

Manche Leute behandeln einen wie 'nen Bauern.

Man ist nur ein einfacher Handwerker, wissen Sie?

Manche Leute nennen den Hintereingang immer noch „Handwerkereingang“.

Da soll noch jemand was über Diskriminierung von Schwarzen sagen.

Man darf diese Schilder immer noch in Fachgeschäften verkaufen.

Ach, kommen Sie. Daran denkt doch niemand mehr.

Sie wären überrascht...

- Ich mache mal lieber hier weiter. - Ich versteh schon.

So meinte ich das nicht.

Ich lass es Ihnen dieses Mal noch durchgehen.

Scheiße...

- Junge, Junge... - Oh, das tut mir wahnsinnig leid.

Schon gut, ist wahrscheinlich nur ein Kratzer.

- Nein, nein, Sie bluten! - Sie haben recht.

- Ich hole was für Sie. - Der Lärm...

Wo bin ich?

Sie werden es nicht glauben, das ist eine alte Football-Verletzung.

- Wenn Sie mich das mal ansehen lassen... - Nein, nein, nicht anfassen!

Ist vielleicht eine Gehirnerschütterung.

Lassen Sie mich einfach kurz allein. Ich werd schon wieder.

- Ich hole Ihnen ein Pflaster. - Ja, ist wohl 'ne gute Idee.

TAA-Flug 27 aus Melbourne ist gelandet, Passagiere treffen beim Gate drei ein.

Haben Sie das Wetter bestellt?

Meine Herren, ich möchte Ihnen Professor Cato vorstellen...

... Leiter des Medizinischen Forschungsinstituts. Das ist Dr. Japari.

- Wie geht es Ihnen? - Ich bin ein großer Bewunderer Ihrer Arbeit.

- Danke. - Dr. Matu.

- Wie geht es Ihnen? - Und Dr. Felder.

- Wie geht es Ihnen? - Und das ist Professor Roberts.

Eine heiße Tasse Tee käme Ihnen jetzt sicher gelegen.

- Vielen herzlichen Dank. - Wenn Sie mir nun bitte folgen würden.

Wie Sie sehen, befinden wir uns hier direkt auf einem Hügel...

- Haben Sie etwas zu essen dabei? - Ich bin nicht so besessen von Essen.

Sicher?

Ein Sandwich würde jetzt tatsächlich gut tun.

- Wenn das okay wäre. - Oh, ja, natürlich.

Oh, kein Fleisch, bitte. Ich bin Vegetarier.

Ihrem Mann fallen die Haare aus, nicht?

Ich hab die schicke Flasche mit Haarwuchsmittel gesehen.

- Oh, es wird ein wenig licht. - Ich hab da Glück mit meiner Mähne.

Das liegt anscheinend an den Hormonen.

Ich sag Brian immer, er solle sich deshalb keinen Kopf machen.

Na ja, Intellektuelle verlieren oft ihre Haare.

Die Abflüsse hier im Gebäude sind mit Haaren völlig verstopft.

Wirklich ekelhaft.

Ich...

Ich bin nicht wirklich ein Klempner, wissen Sie?

- Ich bin eigentlich Folksänger. - Ein Folksänger?

- Was ist daran so lustig? - Na ja, nichts, nichts.

Das überrascht mich nur, das ist alles.

- Wollen Sie das hauptberuflich machen? - Wenn ich etwas Geld gespart habe.

Ehrlich gesagt habe ich dem großen Geld bereits abgeschworen.

Ich hatte einige Angebote, aber ich mache keine Zugeständnisse.

- Kennen Sie Martin Slattery? - Nein.

- J.P. Benson? - Nein, tut mir leid.

Das sind große Promoter... Na ja, auf jeden Fall recht groß.

Sie haben meine Musik gehört und fanden sie toll.

Aber sie wollen kommerzielle Musik von mir. Verstehen Sie, mir sind Texte wichtig.

Wut auf die Gesellschaft und all das. Bob Dylan und so.

Und das will ich einfach nicht tun.

- Dylan ist immer noch recht erfolgreich. - Den Jugendlichen heute sind die Texte egal.

Leute wie Dylan und Jagger haben sich nicht verkauft...

... und haben vielen Menschen weitergeholfen, überall.

Menschen, die den normalen Bürgern völlig egal sind.

Menschen, die weggesperrt werden, weil sie nicht reinpassen.

Jugendliche, wie Tiere in stinkende Käfige gesperrt.

Wie haben Dylan und Jagger Menschen im Gefängnis geholfen?

Indem sie ihnen sagten, wie es wirklich ist, Mann.

Wie die Gesellschaft alles verbockt hat. Durch ihre Texte.

Waren Sie im Gefängnis?

Ja.

Weshalb?

Vergewaltigung.

Wirklich?

Nein, das war Quatsch. Das war nur ein kleiner Witz.

Was war ein Witz? Das mit der Vergewaltigung oder das mit dem Gefängnis?

Das mit der Vergewaltigung.

Warum waren Sie dann im Gefängnis?

Sie stellen viele Fragen.

Oh, wenn Sie nicht darüber reden wollen, kein Problem.

Ich war ein Einbrecher.

Ich stieg immer durchs Badfenster ein. Ich hatte stets alle meine Geräte bei mir.

Wenn mich jemand überraschen sollte, konnte ich behaupten, ich wäre ein Klempner.

Ist schon ewig her, das war in Melbourne.

Ich war noch sehr jung und orientierungslos.

Hab viel Acid eingeworfen. Haben Sie mal Acid versucht?

- Nein, ich habe mal ein wenig Gras geraucht. - Das ist gar nichts.

Acid macht einen fertig, das kann ich Ihnen sagen.

Man hat immer wieder Rückfälle. Das liegt nun alles hinter mir.

Ich hab auch sowieso immer nur von den Reichen genommen.

Faulpelze, die auf Kosten der Arbeiter leben, dem Land das Leben aussaugen, Vampire...

Wenn ich konnte, hab ich es ihnen gegeben.

Hab sie wie Schnecken zertreten, ohne groß darüber nachzudenken.

So haben wir das in Melbourne gehandhabt. Wir hatten Prinzipien!

Die Kriminellen in Adelaide sind das genaue Gegenteil: Richtige Kapitalisten!

Wie geht es dort drin denn so voran?

Sie meinen, wann Sie mich los sein werden?

- Ich geh schon. - Nein, nein, ich gehe.

Komm rein, Meg.

Das ist Max. Er hat an unseren Rohren gearbeitet.

- Hat er das? - Das ist Meg, eine Nachbarin.

- Schön, Sie kennenzulernen, Meg. - Hi, oh...

- Kaffee? - Nein, danke. Wir sind spät dran.

- Sie gehen aus? - Ja, aber...

Machen Sie sich wegen mir keine Sorgen. Ich brauch nur noch 20 Minuten.

- Ich werde selbst hinausfinden. - Nein, das könnte ich nicht...

Kein Problem.

Ich hole meine Sachen.

Oh, weißt du was?

Er ist da.

Wer ist da?

Der Mercedes. Er wurde endlich geliefert.

Streiks in Melbourne...

Heute fahren wir mit Komfort.

Wirklich?

Ja, das hat die Hafenarbeiter aber nicht davon abgehalten, eine Seite komplett zu verkratzen.

Das muss Absicht gewesen sein.

Danke, dass Sie uns vor der Sintflut bewahrt haben.

Ich mache nur meine Arbeit.

- Wiedersehen, Meg. - Tschüss.

- Schließen Sie die Tür ab, wenn Sie gehen. - Okay.

Entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten. So läuft es eben manchmal.

- Was ist denn hier los? - Oh Mann, das glaubst du nie.

Fühlt es, fühlt es.

Raum...

Luft...

Ich bin...

- Ich bin... - Ich bin...

Raum...

- Raum... - Raum...

Baum...

- Baum... - Baum...

- In dem... - In dem...

In dem...

Kein Schmerz, keine Angst...

- Kein Schmerz, keine Angst... - Kein Schmerz, keine Angst...

Ich bin ich.

- Ich bin ich. - Ich bin ich.

Einheit.

- Einheit. - Einheit.

Vielen Dank, meine Damen. Bitte trinken Sie nun Ihren Nachmittagssaft.

Geben Sie geliehene Trainingsanzüge nun zurück.

Oh, fantastisch. Eine wirklich tolle Sitzung.

- Ananas ist so brillant. - Ich kann nie ganz abschalten.

Ich sehe ständig das Gesicht dieses Klempners.

- Hat er dich angemacht oder so? - Nein.

Ich erinnerte mich nur daran, wie ich ihn gestern reinließ.

Nur weil er sagte, er wäre ein Klempner.

Es ist komisch, einen Wildfremden in deine Wohnung zu lassen.

- Einen Mann, meinst du? - Genau.

Wenn man die Tür öffnet und im Hinterkopf immer diese Angst hat.

- Welche Angst? Vor Vergewaltigung? - Ja, auch das.

Ja, aber du musst auch zugeben:

Ein attraktiver Kerl, der den ganzen Tag bei dir arbeitet...

... kann einen schon heißmachen. Auch wenn du es nicht zugibst...

Du hättest die Kerle sehen sollen, die an meinem Pool in Sydney arbeiteten.

Nackt bis zur Taille, den ganzen Tag. Ich meine, ich war echt abweisend zu ihnen.

Die hielten mich für eine üble Zicke.

Vielen Dank, meine Damen, es wollen noch andere die Halle benutzen.

Hab ich dir je die Geschichte von Shelley erzählt?

Absolut genial.

Sie wohnt in diesem riesigen Haus in Unley Park.

Jedenfalls klopft eines Tages diese alte Dame an ihre Tür...

... und fragt, ob sie das Bad benutzen dürfte.

Shelley tat die Alte leid, ließ sie in ihr Badezimmer...

... und 15 Minuten später ist sie immer noch dort drin.

Also ruft Shelley nach ihr und bekommt keine Antwort.

Sie öffnet die Tür und was sieht sie?

Dort am Rand der Badewanne sitzt ein Mann!

- Ein Mann? - Ja. Splitternackt.

Und die Kleider der „alten Dame“ lagen neben ihm auf dem Boden.

Wie furchtbar.

Das ist okay, ich nehm mir ein Taxi.

Entschuldigung.

- Wie geht es Ihnen? - Sehr gut. Danke.

Sind Sie das, Jilly? Ich dachte, ich hätte jemanden gehört.

Also, Sie haben echt ein Problem!

Gehört das zur Leichardt-Story?

Nein, nein, das ist nur eine Vorahnung, wie Dr. Felder bereits sagte.

Die Ureinwohner haben große Angst vor Kuru.

Sehr große Angst.

Sie fürchten sich derart vor diesem Kannibalismus...

... dass sie das Ritual nicht wiedereinführen werden.

Sie fürchten sich ebenso vor Familienplanungsprogrammen.

Ich sehe da keinen Zusammenhang.

In bestimmten Gegenden hat Familienplanung die Geburtenrate drastisch verringert.

Die Stammesältesten waren gegen Verhütungsmittel...

... und versuchen vielleicht, dem Trend entgegenzuwirken.

Und wie?

In Neuguinea hörte ich von einem neuen Fruchtbarkeitsritus...

... bei dem die Hoden toter Krieger gegessen werden.

Das ist ein Fruchtbarkeitsritus, nicht Kannibalismus.

Vielleicht ist Kuru zurück.

Nun, das könnte den Mangel an Ergebnissen hinsichtlich ihrer Ernährung erklären.

Höchst interessant, Doktor.

Aber könnten wir nicht etwas über Ihre ernährungswissenschaftliche Arbeit erfahren?

Das hätte mehr mit dem Grund unseres Besuchs zu tun.

- Natürlich. - Doktor Cowper, Telefon.

- Ich sagte, ich nehme keine Anrufe entgegen. - Es ist Ihre Frau.

Entschuldigen Sie mich.

- Ich wollte doch nicht gestört werden. - Sie klang sehr aufgebracht.

Daher dachte ich, ich sage es Ihnen besser.

Jill, das ist jetzt sehr ungeschickt.

Ich kann mich jetzt nicht mit verdammten Klempnern befassen.

Geh zu Meg runter, wenn er dich stört. Okay?

Ich werde heute spät nach Hause kommen. Tschüss.

Jilly?

Jill?

Alles in Ordnung?

Was ist denn das?

- Ich dachte, er würde heute fertig damit. - Er muss weg.

Wäre nicht schlecht, wenn er wüsste, was er da tut.

- Hast du gehört? - Ja, ja, ich hab's gehört. Warum?

Wo soll ich nur anfangen? Er ist einfach so anstrengend.

Er war den ganzen Tag hier und ist gerade erst gegangen.

- Oh, er muss eben seinen Job erledigen. - Oh, das ist nicht das Einzige.

Er ist ein Rüpel. Ein Perversling.

- Er hat mir sicher beim Umziehen zugesehen. - Okay, okay, wir werden ihn los.

Und er ist ein Dieb. Er saß jahrelang im Gefängnis.

- Wie er die Uhr angesehen hat... - Hat er das?

Ach, Liebling...

- Du hättest das nicht tun sollen. - Ja, du hast wohl recht.

- Die muss ein Vermögen gekostet haben. - Ich war sehr optimistisch.

Nach dem heutigen Tag bin ich nicht mehr so sicher.

Lief es nicht so gut?

Wo wir schon bei seltsamen Klempnern sind...

Die denken, ich sei seltsam.

Ich bin auch hungrig. Soll ich eine Dose Sardinen aufmachen?

Tut mir leid wegen dem ganzen Chaos.

Mir war wirklich nicht danach, irgendwas zu tun.

Ich fürchte, wir müssen morgen mit Ihnen zu Abend essen.

- In einem Restaurant. - Nein. Japari möchte dein Curry probieren.

- Oh, nein! - Was sollte ich denn tun?

Sie waren mehr an deinem Curry als an meiner Forschung interessiert.

Verdammter Klempner!

- Ich weiß, du denkst, ich wäre neurotisch. - Das denke ich nicht.

- Ich dachte nicht, dass das passieren würde... - Ich rufe morgen in der Verwaltung an.

Anna, rufen Sie die Verwaltung an...

... und holen Sie den ans Telefon, der für die Klempner zuständig ist.

- Zuständig wofür? - Klempner.

Sie wissen schon, Rohre und Abflüsse.

- Japari will alle Bilder sehen... - Schon erledigt.

- Du hast noch weitergearbeitet? - Genau wie Japari.

- Was? - Und Felder.

- Um wie viel Uhr wart ihr fertig? - So gegen zwei.

- Haben Sie irgendwas gesagt? - Nicht viel.

Ich persönlich glaube, dass der Yankee nicht sehr beeindruckt ist.

Japari? Keine Ahnung.

Sie haben aber einen früheren Flug nach Genf gebucht.

- In der Verwaltung geht niemand ran. - Ach, vergessen Sie das mal kurz.

- Bereiten Sie nur die Programme vor. - Was ist mit diesen hier?

Werfen Sie sie weg.

Hey!

Hallo!

Morgen. Sie haben mich nicht gehört, daher kam ich zum Handwerkereingang rein.

Ich teste die olle Gitarre immer in jedem Badezimmer.

Hallo, Dr. Cowper bitte, hier ist seine Frau.

Können Sie ihm sagen, er soll mich anrufen, wenn er zurückkommt?

Hallo Meg. Wie wäre es mit Mittagessen?

Hier, ja.

Ja, ja, die Dinner-Party findet statt, aber ich bin sehr gut vorbereitet.

Ich flüstere?

Nein, nein, nichts Ausgefallenes. Nur Sandwiches und ein Glas Wein.

Oh, wunderbar. Sagen wir um zwölf?

Dann bis nachher. Hey, du darfst auch gern früher kommen.

Tschüss.

Tee.

- Was wollen Sie? - Nichts.

Sie waren gestern sehr nett zu mir. Also bin ich das auch.

Kräutertee und selbstgemachter Kuchen.

- Ich bin nicht wirklich... - Kommen Sie.

Versuchen Sie mal.

Lecker, nicht?

Das ist quasi pures Haschisch.

Herrje, sind Sie herrlich!

Sie glauben auch wirklich alles.

Würde es Ihnen etwas ausmachen? Ich versuche zu arbeiten.

Ich werde Sie nicht weiter aufhalten.

Ich weiß, ich hab sie gestern verärgert, daher wollte ich es wiedergutmachen.

Ich finde nämlich, dass Sie wirklich anständig sind.

Aber wenn Sie gestatten, dass ich das sage:

Sie sind ein wenig neurotisch. Haben eine zu blühende Fantasie, hm?

Ich habe viele Hausfrauen durchdrehen sehen.

Das kommt von der Langeweile. Nur die Meinung eines einfachen Mannes.

Ich kam nie in den Genuss einer Ausbildung. Aber man schnappt Dinge auf.

Dinge, die sogenannte Intellektuelle niemals erkennen würden.

Einige halten mich für einen echten Schwachkopf.

Aber ich habe ein fotografisches Gedächtnis.

Ich bin ein Knaller bei Kreuzworträtseln.

Ich würde beim Intelligenztest einige von ihnen weit hinter mir lassen.

Zum Beispiel...

Eine kurze Intelligenz-Frage: Wie hoch ist die Cheops-Pyramide?

Geben Sie auf?

143 Meter! Sehen Sie, was ich meine?

- Ich hab Sie erwischt, nicht? - Ja, haben Sie.

Okay.

Okay, okay, okay...

Als gebildete Person haben Sie wahrscheinlich bemerkt...

- ... dass meine Wortwahl nicht die Beste ist. - Nein, habe ich nicht.

Sie müssen das nicht beschönigen. Sie haben es bemerkt.

Ich schäme mich in gebildeter Gesellschaft.

Ich weiß nichts über Grammatik und all dem.

- Das ist nicht wichtig. - Für mich schon.

Wurde Ihnen im Gefängnis nie ein Englischkurs angeboten?

Ich war nie im Gefängnis.

- Sie sagten gestern... - Ich sagte, ich war noch nie im Gefängnis.

Zu viel Fantasie.

Hi.

- Oh, es ist so schön, dich zu sehen. - Was für eine Begrüßung!

- Hör mir zu, Meg, ich... - Wie gefällt dir meine neue Hose?

- „Sportsgirl“, hat ein Vermögen gekostet. - Meg...

- Herrje... - Guten Tag.

- Hi. - Noch irgendwelche Probleme?

Nein, lief alles wunderbar. Max hat mir heute früh das Leben gerettet.

Das Auto sprang nicht an.

Du musst einfach aufpassen, es nicht absaufen zu lassen.

- Vor allem morgens. - Etwas Wein, Meg?

Ja, danke.

- Also, wie läuft's denn? - Jilly schlägt sich einfach wunderbar.

Die ganzen Unannehmlichkeiten...

- Was ist denn genau das Problem. - Frag Max.

Das geht zu sehr ins Technische. Ich will dich damit nicht langweilen, Meg.

Ist aber ein verzwickter Job.

Derlei Probleme brauchen oft Wochen bis sie behoben sind.

Klingt wie beim Badezimmer der Hannahs, das dauerte sechs Monate.

Da hat es sich aber gelohnt. Du kennst doch Carol.

Unglaubliches Badezimmer: Eingelassene Wanne, goldene Wasserhähne.

- Genau wie im Film. - Ach? Wo ist das denn?

Oben in Springfield...

- Tuskin Avenue, glaube ich. - An der Ecke?

Nein, etwa in der Mitte der Straße. Ein weißes Haus, Nummer 18, glaube ich.

Ah, okay...

- Ich habe einige tolle Badezimmer gesehen. - Das glaube ich gern.

Lustigerweise sagen Bäder viel über ihre Besitzer aus.

- Als ob man aus dem Kaffeesatz liest. - Ja, so in der Art.

Und was sagt dir das Bad von Brian und Jill?

Jill ist ziemlich sexy und ihrem alten Mann fallen die Haare aus.

Der war gut. Giovanni war ganz anders.

- Was ist überhaupt aus Giovanni geworden? - Wer ist Giovanni?

Giovanni. So viel ich weiß war er dein Vorgänger.

Der Universitätsklempner. Zumindest hat er das mir erzählt.

Woher soll ich wissen, was mit ihm ist? Bin ja nicht das FBI.

- Etwas Käse, Meg? - Oh, danke.

Das tollste Bad, das ich repariert hatte, war im Government House.

„Habe“, nicht „hatte“.

Was?

Ich „habe“ ein Bad repariert, nicht „ich hatte“.

Ach ja...

Stimmt...

So, so, im Government House. Auf Du und Du mit dem Hochadel, Max?

Ja, nun ja...

Ich... mach mal besser weiter.

„Ich habe ein Bad repariert.“

„Habe...“

„Habe.“

„Habe!“

Er ist wirklich sehr süß.

Er ist wirklich sehr gerissen.

Ich bin eben ich und nicht du.

Ich bin ich... ich, Baby.

Ich bin ich, Babe.

Ich bin ich, Babe.

Ich bin ich, Babe.

Ich bin ich, Babe.

Babe.

Frei... Ich bin ich, Babe, ich bin frei Babe.

Ich bin frei, Babe.

Ich bin ich, Babe.

Ich bin ich, Babe, ich bin frei, Babe.

Ich bin ich, Babe, ich bin frei, Babe.

- Möchtest du nicht noch einen Kaffee? - Ich hatte schon zwei.

Ich habe sogar die ganze Woche lang Kräutertee getrunken und fühle mich prächtig.

Ich muss jetzt aber gehen, bin spät dran. Und viel Glück heute Abend.

Meg?

Ach, nichts. Bis morgen dann.

Tschüss, Jill.

Ich hab Ihnen ein Lied geschrieben, Lady. Hören Sie, was ich sage?

Ich habe Ihnen ein Lied geschrieben, um Ihnen zu sagen, wo es langgeht.

Denn wo immer es langgehen mag, Sie sind dort sicher nicht.

Mir ging's ganz gut, alles war in Ordnung.

Ich hatte alles, bis ich 's vermasselt hab.

Ich meine, was ich sage, Baby, versteh ' mich nicht falsch, Babe.

Ein steiniger Weg ruft nach mir.

Denn ich bin ich, Babe.

Oh ja, das bin ich. Ich bin einfach ich, Babe.

Wende dich nicht von mir ab, Babe.

Ich seh dich im Regen steh 'n, wenn du dich von mir abwendest.

Warum schaust du nicht in den Spiegel und sagst mir, was du siehst?

Dann wüsstest du, wie's in mir aussieht.

Denn ich bin ich, Babe.

Oh ja, das bin ich, ich bin einfach ich, Babe.

Weißt du nicht, weißt du denn nicht, dass ich ich bin?

Wende dich also... Wende dich nicht von mir ab...

... denn ich war in Babylon und sah, wie die Merkurflügel sich erhoben.

Ich berührte das Goldene Vlies, denn ich bin ich, Babe.

Siehst du nicht, siehst du denn nicht, dass ich ich bin?

TEMPORÄRES HAUSMEISTER-BÜRO

Wieso hämmern Sie denn so auf die Tür ein? Was wollen Sie?

- Ist der Hausmeister da? - Nein, ist er nicht. Wer will das wissen?

Cowper, 15C. Ich muss ihn sprechen. Wo ist er?

- Er ist nicht hier. - Ich will etwas über den Klempner erfahren.

Er sagte, es gäbe Probleme mit den Rohren. Aber ich glaube ihm nicht.

Er ist vorbestraft und singt oben in unserem Badezimmer.

Von was reden Sie da?

Ich bin nicht sicher, ob er ein echter Klempner ist.

Er sagt, er heiße Max und arbeite für die Universität.

Maxie, diese Frau will dich überprüfen. Ganz richtig, Schätzchen.

Glauben Sie ja nichts, was er sagt. Sexbesessen und überbezahlt ist er!

Hey, warten Sie!

Einen Moment, ich will mit Ihnen reden!

Lassen Sie das, verdammt...! Herrje...

Ich will... Hey!

Verdammt nochmal...!

Sie sind echt unglaublich, wissen Sie das? Sie wollten mich verpetzen.

Unfassbar.

Keine Ahnung, was in Ihrem Kopf vor sich geht.

- Ich weiß, was Sie tun. - Wissen Sie das?

Das ist gut, denn ich weiß nicht, was Sie tun.

- Ich werd Sie aus meiner Wohnung schaffen. - Ihrer Wohnung?

Hören Sie, diese Wohnungen gehören dem Steuerzahler.

Dieses Gebäude gehört mir genauso sehr wie Ihnen.

Ihr gebildeten Leute denkt, euch gehört die ganze Welt.

Aber ich kenne meine Rechte und kein vornehmer Eierkopf nimmt mir meinen Job!

Hören Sie, ich versuche nur, meinen verdammten Job zu machen!

Ich bin hier der verdammte Klempner! Herrgott...

- Sagten Sie 23.000? - Ganz genau.

3.000 und weitere 2.000 hierfür.

Ganz schön happig. Das war hier.

Man macht sogar Witze über dieses Gebäude. Man nennt es den „Zellenblock“.

- „Zellenblock“? Das ist witzig. - Ja.

Sie finden, die Regierung sollte mehr Geld für sie ausgeben als für uns.

Jill, ich würde... Ja, treten Sie ein.

- Guten Abend. - Hallo.

Ich stelle Sie dir vor. Das ist... Oh, sorry...

- Dr. Don Felder. - Wie geht es Ihnen?

- Wie geht es Ihnen? - Yomi Matu.

- Schön, Sie kennenzulernen. - Hallo.

- Und Willis Japari. - Wie geht es Ihnen, Madam?

- Wie ich höre, wird Ihr Curry sehr geschätzt. - Na ja, Brian sagt das.

Aber ich habe es noch nie gekocht für einen...

Nun gut, treten Sie ein und fühlen Sie sich wie zu Hause.

Wie wär's mit 'nem Drink? Ich hab einen ausgezeichneten Claret Don hier.

- Der wird Ihnen schmecken, denke ich. - Klingt toll.

- Du solltest dir besser mal das Bad ansehen. - Ich habe eine Kleinigkeit für Sie, Madam.

Oh, danke, wie schön.

- Das nenne ich mal ein richtiges Curry. - Ich fürchte, es ist etwas zu scharf.

- Nein, ganz und gar nicht, Madam. - Ich brauche Wasser.

Entschuldigung. Hier, bitte sehr.

- Will noch jemand? - Nicht für mich.

- Nein, danke. - Ich hatte heute viel zu Mittag, Schatz.

- Es gibt noch Eiscreme. - Ah, sehr logisch.

Ich esse leider keine Eiscreme.

Dr. Matu hat drei Jahre lang die Komponenten von Eiscreme untersucht.

Die Ergebnisse waren äußerst erschreckend. Plastik.

Daraus besteht sie im Wesentlichen, aus Plastik.

- Sie hatten ein Eiscreme-Stipendium. - Wie bitte?

- Wir Ärzte sind echte Spaßverderber. - Ich würde gerne eine Portion nehmen.

Ich müsste nun aber zuerst Ihr Badezimmer aufsuchen.

Badezimmer?

- Wenn es nicht zu große Umstände bereitet. - Nein, ganz und gar nicht.

Es ist nur gerade sehr chaotisch dort.

Wenn man die Toiletten in Kalkutta kennt, schockiert einen nichts mehr.

Oh, nein, das ist es nicht, es gibt ein Problem mit den Rohren.

- Danke. - Es ist ein einziges Labyrinth da drin.

- Ein Labyrinth? - Ja, ich zeige es Ihnen.

Kommen Sie überhaupt zum Skifahren in der Schweiz?

Meine Frau hat Zeit zum Skifahren, wenn Sie verstehen, was ich meine.

Ich gehe arbeiten, sie geht Skifahren.

- Ich gehe in Amerika Skifahren, Colorado. - Colorado?

Möchte noch jemand Wein?

Dr. Japari?

- Geht es Ihnen gut? - Vielen Dank, ja.

Aber dummerweise ist mein Bein eingeklemmt.

- Lehnen Sie an der Tür? - Wie bitte?

Dr. Japari, hier spricht Don Felder. Wo befinden Sie sich?

- Ich liege quasi unter dem Waschbecken. - Wir werden Gewalt anwenden müssen.

Ja. Dr. Matu, könnten Sie uns bitte helfen? Wir drücken jetzt gemeinsam dagegen.

Bereit? Eins, zwei, drei!

Es nützt nichts, sie muss von innen blockiert sein.

Wir brauchen etwas, um die Türscharniere zu lösen.

- Ja, das ist eine gute Idee. - Ganz ruhig da drin!

- Sie sind im Handumdrehen da raus. - Fertig?

Nein, höher, an der Türangel. Ja, genau so.

Verdammter Mist... Jilly, hol einen Brandy!

- Tut mir schrecklich leid wegen dem Becken. - Das ist schon okay.

Meine Güte, Sie haben eine Beule am Kopf. Sind Sie okay?

- Ja. - Es tut mir so furchtbar leid.

Ich verstehe nicht, wie das passieren konnte.

Das ist beschämend.

In Zentral-Java haben wir letztes Jahr 8.000 intrauterine Geräte eingesetzt.

Fantastisch. Nur, dass es dort 20 Millionen Einwohner sind.

- 20 Millionen! - Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut.

Er sagt ständig solche Sachen. Nicht zu fassen.

Sie wissen, dass Ihre Kuru-Theorien für Genf inakzeptabel sein werden?

Ja, was sollte dieser Quatsch?

Ich dachte: „Hey, wir haben hier 'nen echten Spinner!“

- Sie haben Nerven, muss ich sagen. - Ich wollte Sie nur etwas anheizen.

Das ist Ihnen gelungen. Aber denken Sie das wirklich?

Warum? Mag man in Genf keine neuen Ideen?

Doch, natürlich, aber man muss vorsichtig sein.

Entweder man macht Zugeständnisse oder man macht sich Feinde.

Genf ist wie ein Badezimmer, es kann zur Falle werden.

Mach dir keinen Kopf wegen Genf.

Dr. Matu war wohl der Meinung, dass es nicht das Richtige für mich wäre.

- Es war aber echt toll... - Er beobachtet uns.

- Oh, Jill... - Sobald du weg bist, kreuzt er auf.

Herrgott noch mal...

- Er wusste, das Gerüst bricht zusammen. - Schluss damit!

Du bist besessen von diesem verdammten Klempner.

- Du glaubst mir nicht! - Das ist es nicht.

Ich bin richtig verärgert über das, was gestern Abend passiert ist.

Es hätte jemand sterben können.

- Ich hab angerufen, sie werden ihn feuern. - Man wird ihn nicht los.

Er ist doch kein Monster.

Lustigerweise wäre es gestern Abend ohne das einstürzende Gerüst...

- ... eine einzige Katatrophe gewesen. - Kannst du nur noch daran denken?

Ich kann jedenfalls nicht länger warten. Ich muss sie am Flughafen verabschieden.

Geh den Tag über zu Meg.

Ich lasse mich nicht aus meinem eigenen Haus vertreiben.

Wer auch immer sich an das Gerüst gelehnt hat, hat es drauf angelegt.

War es die Flachnase oder der Inder?

Hey, Frieden, okay?

Mein Mann wird wegen Ihnen mit der Verwaltung reden.

- Ist das so? - Es wäre schön, wenn Sie jetzt gehen.

Wirklich?

Sie meinen, bevor ich hinausgeschleppt werde?

Bevor sie mich schreiend wegschleifen?

Ich werde es nicht sein, der schreiend weggeschleift wird, das sage ich Ihnen!

Verstehen Sie mich?

- Drohen Sie mir nicht. - Herrgott noch mal, Jill!

Sie geben nicht auf, oder?

So eine wie Sie hatte ich noch nie.

Nehmen Sie ihre dreckigen Finger da weg.

Sie sind... Sie sind nur ein vorbestrafter, dummer Dieb...

... und das werde ich denen sagen.

Sie sind... Sie sind einfach nur ein dreckiger, elender Handwerker!

Ich bring es schnell hinter mich, sehr schnell.

In drei Stunden bin ich hier weg.

Die Schweiz!

Wir haben's geschafft!

- Wir haben's geschafft, wir haben's geschafft! - Was redest du da?

Genf, mit allem drum und dran.

Sie haben es mir am Flughafen gesagt. Ist das zu fassen?

Was ist denn passiert?

Letzte Nacht, das ist passiert.

Ein einstürzendes Bad und Cognac.

Ich führ dich zum Essen aus.

Hörst du?

Die Schweiz!

Oh, diese ganze letzte Woche...

Ich dachte wirklich, ich verliere die Kontrolle.

Ich konnte nicht mal mit dir reden.

- Das war noch nie so. - Ich weiß, Liebling.

Diese Sache mit der Schweiz, da musste ich einfach eigensüchtig sein.

Tut mir leid.

Dieser irre Klempner. Wenn du ihn nur gesehen hättest.

Das habe ich, heute morgen auf dem Parkplatz.

- Wir haben uns ausführlich unterhalten. - Das hast du mir gar nicht erzählt!

Ich erzähl's dir doch jetzt.

Er ist schon etwas schräg, aber sympathisch.

Er sagte, er hätte uns vor einer Sintflut bewahrt und hat das alles auch dargestellt.

Das ist er auch, ein Schauspieler, ziemlich harmlos, aber exzentrisch.

Ich musste am Ende ganz schön lachen.

Er hat echt nette Sachen über dich erzählt und gesagt, wie sehr er dich bewundere.

„Aus allen Zimmern des Chalet kann man die schneebedeckten Gipfel der Alpen sehen.

Und nachts sind die Gärten und Seen mit Flutlicht beleuchtet...

... und ein Abend auf dem See mit dem Boot wird Ihnen die Sprache verschlagen...

... und Ihnen unvergessliche Erinnerungen bescheren.“

Oh, du Glückspilz! Kann man dort nun unbesorgt hinein?

Ja, klar, es ist alles erledigt.

John nimmt nächstes Jahr seinen Studienurlaub.

- Das wäre toll, euch besuchen zu kommen. - Das fänden wir toll.

Vielleicht rennen bis dahin schon ein paar kleine Cowpers herum.

Jill?

Mein Gott!

- Schnell, du musst den Klempner rufen! - Nein, nicht den Klempner!

- Doch, du musst ihn anrufen! - Nein, nicht den Klempner!

Schon gut, ich werde ihn holen.

Probleme?

Oh, du Armes.

Lass uns einfach den Rest des Tages wegfahren, okay?

Ja? Ich zieh mich schnell um.

Wir treffen uns in fünf Minuten auf dem Parkplatz.

Fünf Minuten?

So treffen wir uns wieder, was?

Wie lange diesmal?

Eine Woche, zehn Tage, vielleicht auch länger.

Wer weiß? Ist'n kniffliger Job.

Wir müssen einfach lernen, miteinander klarzukommen, nicht wahr?

Hallo Liebling.

Ich bin gleich zurück.

Mein Gott, sieh dir die Schweinerei an.

Das Ganze wieder von vorne, was?

Ich hab übrigens mit der Verwaltung telefoniert.

Die meinten, dasselbe wäre in einigen anderen Wohnungen auch passiert.

Hier bin ich. Oh, du armes Ding.

Es tut mir leid, Liebling.

Lass uns jetzt essen.

Das hätte ich überhaupt nicht erwartet.

Hör mal, wir könnten ein paar Wochen die Küste hinunterfahren.

Aber du musst arbeiten.

- Du bist großartig. - Nein.

Doch, das bist du.

Als ich anrief und du sagtest, dass der Klempner wieder da wäre...

- ... konnte ich es nicht fassen. - Reden wir nicht darüber.

Nein, lassen wir das.

Auf die Schweiz.

Auf die Schweiz.

Wo ist denn deine schöne Uhr? Trägst du sie nicht gerne?

Nein, das ist es nicht. Ich konnte sie nicht finden.

Ich lege sie immer an den Rand des Schminktischs.

Na ja, sie muss ja hier irgendwo sein.

Vielleicht hast du sie bei Meg liegen lassen.

- Ich hab sie heute nicht getragen. - Sie muss aber hier sein.

Sie ist weg, Liebling.

Sie ist weg, einfach so?

Ich verstehe dein Verhalten nicht.

Wie kannst du da sitzen, in diesem Aufzug und mir sagen, dass du die Uhr verloren hast?

Ich sagte dir doch, sie ist weg.

Das ist alles.

Dann schauen wir nochmal nach.

Hast du irgendeine Ahnung, wie viel dieses Teil kostet?

Vielleicht hast du sie hier auf dem Abtropfbrett liegen lassen.

Vielleicht hast du sie beim Spülen oder so abgenommen. Hm?

Jill, was ist hier los?

Also am logischsten wäre das Schlafzimmer. Hast du in der Tasche nachgesehen?

In der Box, in der sie verkauft wurde, zum Beispiel?

Brian, ich habe eine Stunde danach gesucht. Ich hab sie auf den Schminktisch gelegt.

470 Dollar, so viel hat sie gekostet. 470 verfluchte Dollar.

Hast du Meg gefragt?

Vielleicht hat sie sie genommen und probegetragen?

Sie hat mir beim Suchen geholfen.

Gibt's doch nicht. Sie muss hier irgendwo sein.

Vielleicht in der Bettwäsche. Irgendwo im Wohnzimmer.

Liebling, ich habe überall nachgeschaut.

Was ist mit dem Klempner, hast du ihn gefragt?

- Er war schon weg. - War er das?

- Da ist noch was anderes... - Was?

In meinem Geldbeutel waren 50 Dollar.

Die sind auch verschwunden.

Max Greenacre?

- Ich habe Ihnen vertraut, Max. - Was ist denn los?

- Sie haben uns enttäuscht. - Was labern Sie da, Purney?

Junge, wenn Sie wissen, was gut für sie ist, überlassen Sie mir die Fragen.

Sie sollten sich nur Sorgen machen.

Hey, was tun Sie da?

Hören Sie mal, ich kenne meine verdammten Rechte, Sie können nicht...

Sie können nicht einfach...

Sehen Sie sich das mal an, Jack.

Ja, sieht so aus, als wäre sie das.

Ich glaub's ja nicht.

Du hast mich reingelegt, du verdammtes Miststück!

- Kommen Sie... Kommen Sie... - Du verdammtes Miststück!

Hilfe!

Du Miststück! Hilfe!

Helft mir doch!

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