All language subtitles for Babylon Berlin S01E05 Episode 5 1080p Netflix WEB-DL DD5.1 x264-TrollHD.German

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Original subtitles

EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE

Bisher bei "Babylon Berlin":

Wir haben die Pflicht, ein Bollwerk gegen die Anarchie aufzubauen.

Sie haben sie abgeschossen wie die Spatzen vom Dach.

Das hat niemand gesehen.

Das Blut ist noch nicht getrocknet, und Sie beginnen mit der Vertuschung?

Erkennst du mich nicht mehr?

Greta.

Scheint unter die Räder gekommen zu sein.

Das sieht nicht nach 'nem Unfall aus.

Das war kein harter Bursche, das habe ich zu spät kapiert.

Was weiß Ihre Zimmerwirtin noch über diesen Kardakow?

Angeblich ist er auf Tournee.

Deinetwegen wurden sie alle umgebracht!

Sie sind alle tot!

Ich wollte Sie fragen, ob Sie was unternommen haben wegen Ihrem Vormieter.

Die Geliebte von Kardakow wohnt in der Meranerstraße 7.

Bin mit ihm verabredet.

Verbinden Sie mich mit der sowjetischen Botschaft.

Hände hoch, Polizei.

Leni. Leni, Leni, schau mal. Schau mal.

Peng.

Nimm ihm das Ding ab!

Der ist doch schon groß, der weiß, wie das funktioniert, ne?

Peng.

Hans, du gibst deinem Vater sofort die Pistole.

Nein.

Komm, gib jetzt her. -Komm, jetzt gib her. Gib her! -Nein.

Swetlana.

Swetlana, wo bist du?

Wo bleibst du?

Wir müssen weg!

Was soll die Maskerade?

Was ist los?

Sie sind hinter uns her. Sie kommen die Treppe hoch.

Swetlana, ich bitte dich, komm!

Die schießen uns tot!

Nicht uns.

Dich.

Das Schwein hat mir die Hand aufgeschlitzt!

Sweta...

Erledigt.

Her da. Gib her.

-Jetzt lass los. -Lass das.

-Gib jetzt her. -Lass.

-Gib schon her. -Lass.

Dann verschwinde.

Greta.

Morgen.

Wo warst 'n gestern? Ich hab dich nicht mehr gesehen.

Ich dacht, du kommst nicht mehr zurück. Wusste ja nicht, wo du hin bist.

Hast du geschlafen? Na komm.

-Schon unten.

-Ist schon passiert.

Dauert auch nicht lang. Das ist Greta.

-Mit den besten Empfehlungen.

Bin interessiert.

Sollte erst mal duschen gehen.

Die Duschen in ihrem Palast sind leider defekt. Daher die Anfrage.

Aber die Stimmbänder funktionieren noch, oder was?

Guten Tag, gnä' Frau.

Gnädig ist der liebe Gott.

Mag ja sein, dass du ne Schönheit bist, aber kann ja gar nichts darunter erkennen.

Können wir uns was borgen in der Garderobe?

Machste doch sowieso. Komm.

-Beeindruckt mich, Kinder. -Machen wir.

Dir bleiben drei Mark pro Besuch.

Da kannste dir morgen 'n richtiges Zimmer nehmen.

Und die Kleider kannste auch ausleihen. Musste nur immer wieder zurückbringen.

Gewaschen zwar, aber...

...dafür kannste dich bedienen.

Greta?

Ich kann das nicht.

Mensch, Greta. Du bist doch so schön.

Ich kann aber nicht.

Aber warum denn nicht?

Ich verspreche dir, es ist halb so wild. Du kannst dir die Jungs aussuchen.

Wenn dir einer nicht gefällt, lässte den abblitzen. So läuft das.

Ist das entzündet?

Ein bisschen.

Ist gut.

Wir finden was für dich.

Ja.

Na komm.

Das wird schon.

Mein Gretchen.

Lignose.

Ach.

-Stefan. -Charlotte.

-Das ist mein Arbeitsplatz.

Gerade jetzt suche ich eine Akte.

Aber das ist doch der Tisch vom Oberkommissar Wolter.

Ja. Und ich bin sein Assistent.

Was machst du denn hier? Ich...

Ich soll was abgeben. Aber nur persönlich. Wo ist er denn?

Wolter? Irgendwo im Haus unterwegs.

-Gut, dann... komm ich noch mal wieder. -Alles klar.

Ach, steht die Einladung noch?

Sonntag um 11? Anbaden.

-Im Ruderclub, dacht ich. -Ach so.

Ja. Natürlich.

Am Eingang. Ich nehm dich dann mit rein.

Schön.

Hab wirklich alles versucht. Mehr geht nicht.

Ich würde im Kopierwerk fragen. Da lagert man die Negative ein.

Ach ja?

Sehen Sie, hier unten rechts. Bei der Perforation.

Das ist Billigmaterial.

Das Filmpositiv, der Schnipsel, den Sie gefunden haben.

Worauf der Film entwickelt wurde.

Und?

Das Filmmaterial wurde aus Jugoslawien importiert. Aus Zagreb.

Und ich habe etwas rumgefragt. Wenn Sie erlauben?

Sicher.

Das einzige Kopierwerk, in dem "Rodacor" manchmal benutzt wird, ist Geyer.

-In Neukölln.

Ziemlich großer Laden.

-Ja.

Vielen Dank für Ihre Mühe.

Yucatan.

Hallo? Verbinden Sie mich bitte mit Köln, 1308. Danke.

Rath?

Helga, ich bin's.

Ja, natürlich. Ist was passiert?

Ich wollte mich einfach nur mal melden.

Ich hab irgendwie seltsam geträumt.

Von Anno.

Also... von seinem Trakehner.

Yucatan?

Mhm.

Gereon?

Ja?

Du fehlst mir so.

Dann komm doch her.

Was?

Komm nach Berlin.

Aber das geht doch nicht einfach so.

Hier schert sich keiner um uns.

-Ich meine...

Es wäre schön, wenn du hier wärst.

Du meinst du und ich und zwei Glas Bier im Tiergarten?

Abends zum Tanz ins Resi und zum Frühstück zur Krummen Lanke?

"Jeder einmal in Berlin."

"Jeder einmal in Berlin."

Hach, das wär schön.

Aber das geht doch nicht einfach so.

Ja.

Ja. Du hast recht. War 'ne Schnapsidee.

Ich muss jetzt auflegen.

Hast du das schon gesehen?

Mörder! Mörder! Mörder!

Mörder! Mörder! Mörder!

Und das ist das, was uns in der Oranienstraße passiert ist.

Offizielle Version, wegen der beiden Damen.

"...wurden wir von mehreren Seiten beschossen.

Einzelne Kommunisten hatten das Feuer auf Kommissar Rath und mich eröffnet."

Ist das dein Ernst?

"Hand wird nur von Hand gewaschen.

Wenn du nehmen willst, so gib."

Die da oben sind mächtig unter Druck geraten.

Genossinnen und Genossen.

Arbeiter wurden wie Hunde niedergeschossen!

Kannst auch deinen eigenen Satzbau reinbringen.

Ich hab's ja nicht so mit die Wörter.

...die hinter den Mauern... Die schon wieder.

Ich selbst war Zeuge, wie versucht wurde, unseren Kämpfern

einen Polizei-Mord in die Schuhe zu schieben, an zwei unschuldigen Frauen!

Der Polizeipräsident mahnt die Bevölkerung, ruhig Blut zu bewahren!

Die können uns mal!

"Ruhiges Blut" ist in dieser Situation die unpassendste aller Parolen.

Das Blut unserer Genossen versickert in diesem Augenblick im Pflaster der Straßen,

vergossen von diesen Mördern in Uniform!

Wir müssen dieser Agitation unverzüglich ein Ende bereiten.

Arbeiterblut fließt in Berlin!

Unser Blut ist nicht ruhig!

Unser Blut kocht, Herr Zörgiebel!

Ich werde den Platz räumen lassen.

Karl.

Wir müssen jetzt mit Bedacht reagieren. Nicht mit noch mehr Druck.

Sonst eskaliert die Situation direkt vor unserer Tür.

Sollen wir denen Zeit geben, damit sie einen Sturm auf die Bastille inszenieren?

Wir sind nicht die Bastille.

Der Oberbürgermeister Böß.

Meine Herren.

Die sind ja außer Rand und Band da draußen.

Nehmen Sie erst mal Platz, Herr Oberbürgermeister.

Was haben Sie vor? Die ganze Stadt ist in Aufruhr.

Wir haben eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet.

Spätestens heute Abend haben wir vollständige Kontrolle.

Welche Maßnahmen?

Ausgehverbot nach Einbruch der Dunkelheit

in allen betroffenen Gebieten. Fenster zur Straße müssen geschlossen bleiben.

Kein Zivilist darf eine Waffe tragen.

Bei Zuwiderhandlung müssen Bürger damit rechnen,

dass unsere Einsatzkräfte das Feuer eröffnen.

-Das ist nicht sehr...

Unser eigenes Parteiorgan spricht von bis zu 200 Toten.

-Das sind Fehlinformationen.

Krankenhäuser melden deutlich weniger Opfer.

Und das hier? "Hinrichtung durch Polizeikugeln".

Das sind die zwei Frauen aus Kreuzberg, die sind jetzt schon Märtyrer.

Wie wollen Sie das darstellen

Wir haben zwei Zeugen aus der Sitte, die schreiben einen Bericht.

Der wird die Dinge für uns ins rechte Licht rücken.

Vielleicht gibt es einen Weg, die Stimmung zu wenden.

Und der wäre?

Wie wir wieder lernen, ist alles eine Frage der Lesart.

Niemand schreibt: Die Demonstranten waren bewaffnet.

Niemand schreibt: Wir, die Polizei wurde angegriffen.

Dafür brauchen wir Beweise.

Einen verletzten Polizisten. Irgendwas Eindeutiges.

Ja.

Genau.

Mörder! Mörder!

Herr Kommissar, hier geht's raus.

"Gewalt ist die Geburtshelferin jeder neuen Gesellschaft."

Das lehrt uns Marx.

Und diese Zeiten sind gewalttätig, Genossinnen und Genossen.

Für jeden unserer getöteten Genossinnen und Genossen...

Kann man hier Mitglied werden?

Sicher. Schreib dich ein, Kamerad.

...sollten wir einen Repräsentanten

dieses Unterdrückersystems liquidieren!

Das ist die Sprache, die diese Leute verstehen!

Mörder! Mörder! Mörder!

Gut, bestellen Sie eine Pressekonferenz ein.

Sehr gut. Ja. Ausgeflogen, alle beide.

Ich kann Sie mit auf die Wache nehmen. Da protokollieren wir das Ganze.

Ja, ich hab keine Ahnung, wann die kommen. Mal so, mal so.

Künstler eben.

-Nee, nee, im Moment nicht.

-Den hat er.

-Ja.

Gestern Abend.

-Ja. Er hatte seinen Schlüssel vergessen.

Und meinen hat er mir auch nicht zurückgegeben.

Ich geh noch mal hoch und klopfe, ja?

Jaja, ich warte.

-Mhm.

Fräulein Kommissar?

-War nix. Danke. Wiedersehen. -Ja, wiedersehen.

Ist da wer?

Hallo?

-Zum Holländer. -Gern, Herr Tretschkow.

Das ist sie.

Tachchen, mein Fräulein.

Haben wir 'nen Dienstausweis bei?

Ich hab hier leider keinen Johann König. Gibt's da 'nen Firmennamen?

König Filmproduktion.

König Filmproduktion...

Hab ich hier nicht.

Gar nichts

Was ist mit Krajewski? Krajewski, Franz.

Ja, hier.

-Nein, ich bin die Vertretung.

Oh, aber die Abholung des Materials ist an diesen Herrn gebunden.

Na gut. Wer ist denn der technische Betreuer von dem Auftrag?

Film 701, Sternberg, Frau Dietrich, 195, Aufnahme 3.

Na hören Sie mal, Sie können hier nicht einfach...

Herr Meyer, es tut mir leid, ich hab versucht, mit ihm zu sprechen.

Er ließ sich nicht aufhalten.

Was 'n los, Meyer?

Vollkommen unmöglich. Entschuldigung, Herr Spielleiter.

Was fällt dir ein? Soll das Klavierspielen sein

Das gehört zum Waschtrog, aber nicht hierher, verstehste?

Wer ist die Dame?

Das ist äh...

Dietrich.

Dietrich?

Marlene Dietrich, Sie Cretin!

Was wollen Sie denn hier?

Ich bin von der Sitte. Mit Ihnen reden.

Hier oder im Präsidium.

Meyer, können wir jetzt weitermachen, bitte?

Hab meine Zeit nicht gestohlen.

Himmelherrgott!

Verbinden Sie mich mit Köln, 1308.

Ja bitte? -Ich bin's.

Von Königs Filmen wurde immer nur genau eine einzige Kopie gezogen.

Ist das sicher?

-Ja.

Die Negative sind dort nicht eingelagert. Der Bote hat sie immer mitgenommen.

-Ja.

Du weißt, dass ich mich verbürgt habe,

dass wir dieses Problem vor den Wahlen lösen.

Das ist mir bewusst, Vater.

Na gut, halt mich auf dem Laufenden.

-Ah. Der war noch nicht da.

Nach Wedding einsteigen!

Ich hab nix Neues.

Aber ich.

Ich war im Kopierwerk.

Nach Wedding zurückbleiben! Sie! Weg von den Türen!

Der ist 'n Bulle!

'n Bulle, Genossen. Mörder!

Du. Verräter der Arbeiterklasse. Verpfeif dich!

Wir wollen keine Schuposchweine!

Das, dann das.

Und das.

Und vieles mehr. Was soll ich tun?

Nichts.

Absolut gar nichts.

Eines Tages aber...

...könnte sich das ändern. Kardakow ist draußen.

-Der Geiger.

Was will er? -Ich weiß es nicht.

Der versaut mir meinen ganzen Wagen. Zahlen tut er auch nicht.

Herr Kardakow, was wollen Sie von mir?

Ich hab etwas für Sie.

Nichts verstanden.

Gold. Das Gold der Sorokins.

In meinem Auftrag? Und Sie kommen sie abholen, ja?

-Polizeiabschnitt 14, Charlottenburg.

Danke.

Ich weiß, das sind unlautere Methoden, aber ich hab keinen Rang zu verlieren.

-Da darf man mal 'n Fehler machen.

Sich als Kriminalpolizei auszugeben

und in 'ne Wohnung einzubrechen, ist kein Fehler.

-Schlimmer.

-Sie haben mich angelogen. -Hab ich nicht.

Ach nein?

Sie haben mich für die Assistentin von Böhm gehalten.

Und ich wollte nur Ihrem Wunsch entsprechen.

Und außerdem habe ich was gefunden.

Die Kugel.

-Der Kollege auf der Wache hat gesagt... -Das ist nicht ihr Kollege.

Tschuldigung. Ihr Kollege hat gesagt, das ist Kaliber 6,35.

Herr Kommissar. Herr Rath.

Jetzt sein Sie doch nicht so.

Ist schon gut.

Übrigens: Alexej Kardakow war gestern Abend noch da.

Wo

Bei der Wohnung von der Sorokina.

Hatte den Schlüssel vergessen. Hat mir der Hausmeister erzählt.

Das heißt, er hat die Stadt tatsächlich nicht verlassen?

Sieht so aus.

-Kommen Sie.

Wir sehen uns den Inhalt des Koffers noch mal genauer an.

Ich mach das.

Kommen Sie.

Und das hier?

Schon mal davon gehört?

Tretschkow.

Kardakow und Sorokina spielen mit Ilja Tretschkow?

-Den kenn ich.

'n bekannter Kapellmeister. Der spielt beim Onkel Jim im Holländer.

Allerdings mit 'ner anderen Truppe. Immer sonnabends.

Das ist heute.

-Na wunderbar, gehen wir hin.

Wieso sollte ich Sie mitnehmen?

Weil ich weiß, wo der Holländer ist. Und Sie nicht.

Und sonst auch keiner, den Sie kennen.

Und wenn's einer wüsste, Ihnen würde er es nicht sagen.

-Ja. Sie sind Polizei.

Isst er das noch?

Ortgies, Kaliber 6,35. Was sagt Ihnen das?

-Hm, passt zu Kardakow.

Ist 'ne Operettenwaffe. Wird eher von Leuten benutzt, die nicht schießen können.

Musiker, Künstler, so was.

Na dann, heute Abend, 9 Uhr beim Holländer.

Vor Mitternacht brauchen wir im Holländer nicht auftauchen. Eher so eins, zwei.

Gut, dann um Mitternacht.

S-Bahnhof Friedrichstraße. Von da sind's nur 'n paar Schritte.

Ich bin von der Weltbühne. Ich bin akkreditierter Journalist. Entschuldigung.

Grüß Sie, Herr Nachbar.

Herr Katelbach. Was ist denn da los?

Ach, euer Präsidentski arbeitet gerade an seiner Ehrenrettung.

Nach dem Motto: "Wenn die Roten schießen, können wir das auch".

Leider verpasst man hier die Hälfte. Sie wissen nicht zufällig ein Hintertür, wo...

Ich begrüße Sie zu dieser Pressekonferenz.

Wir haben sie einberufen, um einige Dinge ins richtige Licht zu rücken.

-Entschuldigung. -Entschuldigung.

Entschuldigung. Der Herr gehört zu mir.

Nicht der Polizeiapparat hat hier zur Unruhe angestiftet,

sondern die kommunistischen Verbände.

Die ohne jeden Respekt vor der Staatsordnung

zum gewaltsamen Ansturm auf das allein zur Deeskalation eingesetzte Polizeiaufgebot

aufgerufen haben!

Ich möchte Ihnen deshalb einen unserer Helden vorstellen.

Denen ihr mutiger Einsatz für Recht und Ordnung

vom schießwütigen Bolschewiken mit einem Kugelhagel gedankt wurde.

Wachtmeister Fritz Dörr.

Ein wahrer Held!

Lüge! Peng.

Großartig.

Im Namen des Vaterlands: ganz herzlichen Dank.

Großartig.

Guten Tag. Ich hab hier 'ne Bewerbung.

-Kriminalassistenz.

Mord.

Haben Sie 'n Führungszeugnis dabei?

-Nee, bring ich nach. -Ja, legen Sie's da rein.

"Stelle an Hausmädchen zu vergeben.

Regierungsrat Benda."

-Ja.

Sehr gut.

Darüber hinaus irgendwelche Erkenntnisse?

Unvorhergesehene Risiken?

Ich bin unsichtbar.

Ganz sicher.

Sie dürfen sich nicht sicher sein. Niemals.

Natürlich.

Sie wissen doch, wie empfindlich diese Sache ist.

Irgendwann wird er da sein, der entscheidende Hinweis.

Es geht darum, diesen Moment nicht zu verpassen.

Ich weiß, Herr Regierungsrat.

-Sie machen das gut, Stefan. -Danke.

Aber streichen Sie den Begriff "Sicherheit" aus Ihrem Wortschatz.

Jawohl.

-Entschuldigung. -Donnerwetter, gut sehen Sie aus.

Charmant. Kommen Sie.

♪ Wer nichts wagt, der nichts gewinnt ♪

-'n Abend. -'n Abend.

♪ Denn keiner weiß genau, was die Zukunft bringt ♪

Bellissima! Welch Glanz in unserer Hütte.

Kommst du mit, das Näschen pudern?

Bin gleich wieder da.

♪ Und halt dich fest umschlungen in meinen Armen ♪

♪ Dann denk ich immer nur an dich ♪

♪ Dann denk ich immer zu an dich ♪

♪ Und sage mir ♪

♪ Meine Rose bleib, vergiss mein nicht ♪

Herr Kommissar?

Herr Gräf?

-Mit Ihnen hab ich nicht gerechnet. -Ich mit Ihnen auch nicht.

Entschuldigung.

Und guten Abend!

-Wie immer eine Erscheinung. -Das kann ich nur zurückgeben.

Grüß dich, Darling.

Lange nicht gesehen. Alles schönchen?

-Gut.

Ich trink das Gleiche, was er trinkt.

Zitronenlimonade für die Dame?

Was? Aber mit Schuss, bitte.

-Danke.

Ich muss wieder zu meiner Familie.

Herr Kommissar.

Ist das Tretschkow

Ja, genau. Den treffen wir in der Pause.

Wollen wir?

Ach, der Kardakow.

Verschleudert sein Talent, der Idiot.

Ich hasse ihn. Der ist so begnadet, dass man ihn hassen muss.

Ich sagte ihm, du bist unser eigentlicher Star.

Deine verrückte Geige ist des Teufels.

Und er geht davon und spielt Revolution.

Ich hasse ihn. Ich hasse diese "Festung".

-Alles Irre.

Die glauben im Ernst, sie können Stalin stürzen.

Eine grauenvolle Idiotie, das Ganze.

Und ihr Anführer, dieser Trotzki,

hockt da unten in der Türkei und verschwendet anderer Leute Leben.

-Ich hasse ihn.

-Ach, die.

Die hat alles nur noch schlimmer gemacht.

Ihm den Kopf verdreht.

Um dann zu verschwinden mit ihm.

Ich hasse sie.

Wo könnte dieser Kardakow denn nur stecken?

Ich hab ihm geschworen, es für mich zu behalten, aber...

Diskretion ist meine Passion nicht.

In Köpenick.

In der Wormsstraße.

Da ist so 'n Kellerloch.

Darin ist 'ne Druckerei.

Und?

Die Zentrale der "Roten Festung".

-Das Lied lieb ich ja. -Ich auch.

Ist das Ihr Ernst?

Oh!

Sind Sie eigentlich verheiratet?

Nein.

Aber in festen Händen.

Ist nicht einfach in meinem Fall.

"Die Liebe ist nicht einfach, sondern furchtbar kompliziert.

Sonst hätt sich unser Sigismund vielleicht nicht so blamiert."

Und Sie?

Ich Das fehlte noch.

Warum sieht man das überall anders, nur nicht in Berlin?

Wir sind halt 'n bisschen fixer als der Rest. Vom Schützenfest.

Immer 'ne schnelle Antwort, auch wenn's keine ist.

Besser 'ne schnelle Antwort als 'n langsames Schweigen, oder?

Und immer das letzte Wort.

Nein.

Wie spät ist 'n das?

Ich bring Sie jetzt nach Hause.

Nee.

Aber ich muss los.

Keine Widerrede.

Das ist sehr liebenswürdig, Herr Rath. Aber...

Ich hab noch was vor.

Bis morgen. Doch nach Hause?

Nee, aber...

Bezahlt mich eigentlich irgendjemand hierfür?

Für meine Arbeit.

Keine Ahnung.

Wie?

Wir fangen doch gerade erst an.

Gut. Tschüss.

♪ Es ist wohl nur ein Traum ♪

♪ Das bloße Haschen nach dem Wind ♪

♪ Wer weiß es schon genau ♪

♪ Die Uhr an deiner Wand ♪

♪ Sie ist gefüllt mit Sand ♪

♪ Leg deine Hand in mein ♪

♪ Und lass uns ewig Zeit ♪

♪ Du triffst nun deine Wahl ♪

♪ Und wirfst uns zwischen Glück und Qual ♪

♪ Doch kann ich dir verzeihen ♪

♪ Du bist dem Tod so nah ♪

♪ Doch dein Blick so klar ♪

♪ Erkennt er mich, ich bin bereit ♪

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