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EINE NETFLIX ORIGINAL SERIE
Bisher bei "Babylon Berlin":
Warum ist der bei der Sitte? Warum nicht was Anständiges Korruption?
Geheimpolizei?
Der Oberbürgermeister von Köln wird erpresst, Herr Dr. Adenauer.
Die Sache ist unappetitlich. Ich glaube, dass es einen Auftraggeber gibt.
Haben Sie eine Spur?
Wer ist das? -Das ist Mutti ausm Wedding.
Du hast nichts zu befürchten.
Nein!
Was ist passiert?
Können Sie mich hören? Ich hol Hilfe.
Bitte.
Lassen Sie den Zug passieren!
-Nach unseren Vorschriften... -Der Zug fährt im Auftrag der Reichswehr!
Jemand muss die Frachtpapiere abzeichnen. Das ist Generalmajor Seegers!
Der Zug hat heute Morgen die Grenze
ohne Beanstandung überquert und ist auf direktem Weg nach Berlin.
ALEXEJ KARDAKOW
Ich danke Ihnen für Ihre Hilfe.
-Hey! Das ist mein Mantel. -Gib her.
Du Rattenscheiße!
Herr Schutzmann, Herr Schutzmann.
Halt, Polizei!
Bleiben Sie stehen!
Sofort stehen bleiben! Halt!
Hau ab.
Viel Glück.
Dein Zug geht in zwei Stunden vom Bahnhof Zoo.
Kein Kontakt. Zu niemandem.
Übermorgen Abend bist du wieder in Moskau.
Tod den Verrätern der Revolution.
Alles in Ordnung?
Wo ist Kardakow?
Der Geheimdienst beschattet ihn.
Was Das wissen wir nicht.
Aber es war zu riskant.
Morgen, die Herrschaften.
Guten Tag.
Ist der 10.14er aus Leningrad? Hätte ich gerne mal die Papiere, bitte.
Ein Waggon muss umgesetzt werden.
Zur Weiterfahrt.
Und welcher Waggon ist das?
Der letzte.
Paris, ja?
Abfahrt 15:30, Gleis 23.
Paris?
Wieso Paris? Der Plan wurde geändert.
Wieso Paris? Der Waggon muss nach Istanbul. Zu Trotzki!
Sei still!
Untersteh dich, seinen Namen zu nennen.
Gibt's 'n Problem?
He, sag mal...
Gib mir die Unterlagen!
Paris. Was soll das? Wieso auf einmal Paris?
Gib das sofort her!
Ich will Kardakow sprechen. Sonst niemanden.
Er sollte hier sein. Nicht du!
Gib das Papier zurück!
Sofort!
Ich töte dich.
Nein! Ah!
Nein!
Halten Sie ihn fest! Halten Sie ihn!
Ganz ruhig, du wilde Hummel.
Lassen Sie mich!
-Der kommt schon noch.
-Ach, du stinkst. -Ich hab ein bisschen Pech gehabt.
Nicht gebrochen. Haste Schwein gehabt.
Wo finde ich denn hier die Mutti?
Die Mutti will nicht mehr auffe Straße.
Macht jetzt nur noch Heimarbeit.
Kost 'n Fünfer. Zwei krieg ich jetzt, drei gibste mir später.
Zweite Treppe links.
'ne Viertelstunde haste. Dann biste unten oder ich bin oben.
Du hängst hier nur rum, ich hab hier langsam die Nase voll, verstehste?
Mir reicht's. Bis hier oben hin.
Ist deine Mutti da?
Tschuldigung?
Raus, nimm deine Schwester gleich mit, und du auch.
Hau ab, Eckelt.
Ablegen, da hinsetzen.
Offenlassen hab ich gesagt.
Na, nun hoch, die Dinger.
Nun mach.
Mach 'ne Faust.
Was 'n nun?
Wieso kommste zur Mutti, wenn du die Spezialität nicht willst?
Raus hier!
Moment mal.
Also, wer ist das? Weiß ich doch nicht.
Glauben Sie, ich merk mir die Fressen von die ganzen Perversen?
Wer ist die andere Frau?
Martha Konopatzki.
Aber brauchen Sie nicht nachzufragen. Die ist zurück nach Pommern.
Wo ist das Bild aufgenommen worden?
Weiß ich doch nicht. Irgendwo im Westen.
-Hab ich nicht.
Sie waren doch da.
Wurden wir hingekarrt. Nachts.
Mit 'nem Hut auf 'm Kopf,
haben sie uns so runtergezogen, dass wir nichts sehen konnten.
Von wem?
Mal von den, mal von den. Das kann ich Ihnen auch nicht sagen.
Woran können Sie sich sonst noch erinnern?
Nichts.
Na gut, der rote Gaul.
Der hing da an der Wand und hat immer so blöde geguckt.
Na da.
Na, wie geht's?
Schönen Tag noch.
-Morgen, Herr Gräf. -Morgen, Jänicke.
Lass mich mal durch.
-Tach. -Tach.
Ah, heute mal die ganz große Besetzung.
Kameraden, Männer: der Polizeipräsident.
Grüß dich, August.
Jaja. Jaja.
Ist gut. Rührt euch.
Sie alle wissen, worum es geht.
Am 1. Mai steht uns jede Menge Ärger ins Haus.
Mehr als ein Dutzend Verbände der Kommunisten haben angekündigt,
das Demonstrationsverbot zu missachten.
Das kann eine Kettenreaktion nach sich ziehen.
Diese müssen wir entschlossen verhindern.
Radikale Kräfte aus allen Richtungen versuchen seit Jahren,
unseren Staat zu unterhöhlen und das Chaos in unsere Straßen zu tragen.
Aber wir haben die Bürger unseres Landes
und unsere demokratische Verfassung zu schützen!
Deshalb: Erstens.
Die vorhandene Mannschaftsdichte wird verstärkt
mit Kräften aus Spandau und Zehlendorf.
Diese werden eingesetzt in Kreuzberg,
Neukölln und im Wedding.
Dort wohnen ja unsere ganz besonderen Pappenheimer.
-Die Einsatzführer sind Reiser... -Hier.
-Blaschewski. -Hier.
-Boglau. -Hier. Und Wolter.
Ihre Ausstattung beziehen Sie in der Waffenkammer.
-Hallo Erwin. -Herr Wolter.
Mauser 98, 100 Stück Munition.
Nächste.
Sag mal, Willy, 100 Schuss?
Ist ja wie im Krieg.
Willste lieber die da?
MP28, nagelneu.
Und ob ich die will.
Der General ist in der Stadt.
Will mit dir sprechen.
Nein!
Och!
-Guten Tag, Kommissar Rath. -Ich brauch 'ne Vergrößerung.
'ne richtig große Vergrößerung.
-Ja.
Wovon genau?
-Ah, hier bist du. -Doris.
-Ich wollte nur Tschüs sagen.
Worum geht's?
Fälle abgleichen, System reinbringen, die nennen das Schlagwortregister.
Mensch, da hast du ja 'ne Goldgrube. Da sitzt du Wochen dran.
Mhm.
Aber ich kann das nicht.
Den ganzen Tag hier im Kellerloch, da gehst du ein wie ne Primel.
Das macht mir nichts.
Dann mach du's für mich.
Kriegst 70 Pfennig die Stunde.
90.
80. Letztes Angebot. Sonst mach ich's selber.
Abgemacht.
Gut, Frau Ritter.
Schon mal von der Franzosenkrankheit gehört?
-Das ist eine bakterielle Infektion.
Übertragen durch Schleimhautkontakte, auch "Harter Schanker" genannt.
Sie meinen den Hautausschlag?
Hat damit nichts zu tun. Dafür verschreibe ich Ihnen eine Salbe.
Aber was ich denn dann?
Syphilis.
Davon haben Sie schon mal gehört, Frau Ritter, ja?
-Na hören Sie mal.
In meinem Alter?
-Eben nicht.
Ich war in meinem ganzen Leben nur mit einem.
Vielleicht wegen die Viecher?
Ich bin 30 Jahre im Schlachthof. Jetzt wollten sie mich nicht mehr, wegen dem.
Wird nur von Mensch zu Mensch übertragen. Affären?
Also sagen Sie mal...
Das Gesundheitsamt hält uns an, alle Fälle zu dokumentieren.
Der Staat will wissen, was seine Bürger treiben. Also irgendwelche Liebschaften?
Kann auch länger her sein.
Eine.
Eine reicht.
Name?
Der ist tot.
Geht das wieder weg?
Nein.
Sie sollten mal zum Arzt gehen, Frau Ritter.
Sie sollten mal das Maul halten, Frau Cziczewicz.
Das eine Mal?
Das ist über 20 Jahre her, das kann doch nicht sein.
Bei dieser Krankheit kann die Latenzzeit sehr lang sein.
20 Jahre, sagen Sie?
Da ist sie.
Was ist los?
Mama war beim Arzt.
Und?
Unkraut vergeht nicht.
Jetzt hör auf.
'n Ausschlag. Nichts weiter.
Musste mal 'ne Salbe holen, Püppi.
Na, der Doktor.
War doch bei der Völckern.
Dass ich 'ne Rötung hab, sagt sie, wegen die Bazillen.
Was weiß ich, nichts Dolles. Und jetzt ist Schluss damit.
Aber in der Feuchte am Schlachthof, da wird es nicht besser mit dir.
Deshalb wollten sie mir auch nicht mehr.
-Ich kann doch in 'n Schlachthof gehen. Nix da.
Der da sollte lieber mal was finden.
Aber doch nicht den Weiberkram im Schlachthof.
Mit den Pfoten kann der doch keine Maden pulen.
Wieso geht nicht die Kleene, wenn ich schon nix finde, he?
Sagt mal, seid ihr bekloppt hier oben? Die Toni geht zur Schule.
Und dafür gehen wir arbeiten.
Mal halblang. Noch bin ich ja da. Das wird schon wieder.
Guck mal, das Flittchen. Immer 'n Zehner auf Tasche.
Wo das immer herkommt, wa?
Was hast du gesagt?
-Na komm, sag das noch mal! -Lotte!
Beruhig dich mal.
Erst anschaffen gehen und dann die Mimose markieren oder was?
Bring selber Geld nach Hause!
-Oder halt dein dreckiges Drecksmaul!
Schluss jetzt!
Ich schlag dich tot!
-Dreckskerl. -Lass sie.
Hört auf!
Guckt doch.
Drecksweiber!
Bin ich der Einzige...
...mit Menschenverstand oder wat?
-Dein Mann ist 'n Lump. Dafür hab ich nur einen.
Da vorne, Café Josty. Du wartest draußen im Wagen auf mich.
Hausmeister, Entschuldigung.
-Hab meinen Schlüssel vergessen. -Herr Kardakow, haben Sie mich erschreckt.
Kommen Sie rein.
Danke.
Sweta?
Swetlana?
"Eine gezielte Aktion."
"Nationale Sache."
"Außenminister Stresemann."
So, Jänicke, ab zu mir nach Hause.
Emmi.
Emmi. Emmi.
-Oh, Bruno, ich... -Lass nur, schon gut.
Ruh dich aus.
Ich mach das schon.
Lotte? Lotte!
Früher saß ich an deinem Bett.
Und?
Da warst du aber noch anders.
Sonst noch was?
Früher waren wir auch anders miteinander.
Ja, früher war auch vor Erich.
Ich hab ihn mir nicht ausgesucht.
Wegen dem Balg hättest du das Ekel nicht heiraten müssen.
Und dir noch 'n Schreihals andrehen lassen.
Du hast gut reden, du. Hast ja auch bloß Schwein gehabt bisher.
Ich hab aufgepasst, Ilse.
Guck dich doch mal an.
Hockst hier im Mist. Hast dich selber eingelocht. Was bist du nur für 'ne eingebildete Trulla geworden.
Beruhige dich um Gottes willen. Er wird kommen.
Ganz ruhig.
-Ich zu Kardakow. -Raus!
Wir sind Freunde.
Raus! Sofort! Ich ruf die Polizei!
Nein, nein! Nein, nein. Alexej Iwanowitsch!
-Hilfe! Hilfe! -Pscht.
Hilfe!
-Oh, danke.
Ich kann nicht mehr. Es war wirklich sehr gut.
Immer schon gut gekocht, meine Emmi.
-Ich hab Verwandtschaft in Köln.
Meine Cousine hat 'nen Schankwirt geheiratet.
Berühmtes Lokal, der "Bier-Esel".
Ach wirklich? Danke.
Muscheln und Bier! Mein Vater war da Stammgast früher.
Wird der nächste Polizeipräsident von Köln, sein alter Herr.
Wenn alles gut läuft.
Sind Sie in festen Händen?
Nein.
Lass mal Emmi, der Mann hatte 'n harten Tag heute.
Bruno erzählt nie was von der Arbeit.
Ist auch besser so, Emmilein.
Glaub mir.
Entschuldigen Sie mich bitte. Ich geh schlafen.
Vielen Dank noch mal.
Gerne.
-Gute Nacht. -Gute Nacht.
-Schlaf gut. -Ja.
So, mein Freund.
Jetzt mal Tacheles.
Warum wollte Benda allein mit dir tuscheln gestern?
Was meinst du?
Na komm schon. Ich bin lange genug dabei, also quatsch nicht drum rum.
Was willst du, Bruno?
Ich will nicht der Trottel sein, der im Dunkeln tappt!
Ich werd's dir nicht sagen.
Na gut.
Aber ich werd dir sagen, dass du die Ehre hast, mich morgen früh zu begleiten.
Wohin?
Kreuzberg.
1. Mai. Die Roten wollen demonstrieren, und wir verhindern das.
Ja. Sonderaktion.
Häuser durchkämmen, Wohnungen nach Waffen durchsuchen.
Reine Schikane. Richtig schöne Drecksarbeit.
-Danke, das verträgt sich nicht.
Womit?
Mit dummen Fragen.
Aus dir soll mal einer schlau werden, Junge.
"Liebe Helga, danke für deinen Brief, den ich gestern erhalten habe.
Es ist gut zu wissen, dass bei euch zu Hause alles in Ordnung ist.
Denn hier liegen die Dinge nicht so einfach.
Ich will dich nicht beunruhigen,
aber noch kann ich nicht verlässlich sagen, wann ich heimkehre.
Unvorhersehbare Zwischenfälle
haben eine zügige Erledigung meiner Aufgaben bis auf weiteres vereitelt.
Wenn ich das Treiben um mich herum so betrachte,
dann denke ich an unsere Träume, und spüre eine bisher ungekannte Hoffnung.
Die Hoffnung, dass wir einen Weg heraus aus der Heimlichkeit,
aus der Geheimniskrämerei finden."
Na, heute wieder Tanzen?
Heute nicht.
Morgen vielleicht, wer weiß. "Vielleicht sogar hier in Berlin.
Bitte denk darüber nach.
Und grüß den Jungen von mir.
Es grüßt dich dein Gereon."
Ist das Kardakow?
Nein.
Der ist noch da.
In Ihrem Zimmer.
Bist du das?
Was soll das, Alexej? Wo warst du?
Was machen Sie hier?
Was zum Teufel ist da los?
Los, den schnappen wir uns.
Fahr!
Dreh den Wagen um!
Lasst mich! Was wollt ihr?
Rein mit dir.
Helfen Sie mir. Helfen Sie mir.
Helfen... Helfen Sie!
Helfen Sie!
Sie müssen mir helfen, bitte.
Wollen Sie auch einen?
Gerne.
-Ich weiß nicht.
Vielleicht war der mal dabei, wenn die sich hier getroffen haben.
Entschuldigung.
Wer?
Die Russen.
Manchmal waren es ziemlich viele.
Dann wurde es laut.
Politik. In Ihrem Zimmer.
Wer hat denn da vor mir drin gewohnt?
Kardakow hieß der.
Eigentlich 'n Geiger.
Aber wenn der sich in Rage geredet hat...
Ich hab zwar kein Wort verstanden,
aber... wenn der gesagt hätte: Spring!
Ich wär gesprungen.
Der hatte so was...
Manchmal direkt unheimlich.
-Der Koffer in meinem Zimmer... -Ja, das ist seiner.
Entschuldigung. Er wollte ihn eigentlich gestern abholen.
Ich bring den morgen in den Keller. Zusammen mit dem da.
Wo ist Kardakow denn hin?
Auf Tournee, sechs Monate mit ganzem Orchester
auf 'nem Kreuzer. Bis an den Bosporus fahren die, hat er gesagt.
Warum hat er dann sein Instrument da gelassen?
Rätselhafter Mann.
Manchmal hat er erzählt.
Der war ja im Krieg auf der anderen Seite von unsren Männern.
Wie die fielen.
"Wie die Bienen im Frost", hat er gesagt.
Ich hab mal geträumt, dass er es war, der meinen Helmut erschossen hat.
Und dass ihn der liebe Gott zu mir geschickt hat.
Schöner Unsinn.
Waren Sie im Krieg?
Ich bin meinem Bruder hinterher, an die Front.
Und dann allein zurückgekommen.
Dann kennen Sie es ja.
Morgens aufwachen.
Allein.
Die Stille hassen. Die Vögel auch.
Der ganze falsche Friede.
Meine Mutter hat es nicht verkraftet.
Für sie ist der falsche Sohn heimgekehrt.
Den Koffer bring ich morgen in den Keller, wenn Sie erlauben.
Gute Nacht.
Gute Nacht.
Zusammenstöße mit der Polizei wurden gemeldet.
Zur Stunde werden in Wedding und Kreuzberg
von Aktivisten der KPD Flugblätter verteilt.
Auf diesen wird behauptet,
das Demonstrationsverbot sei aufgehoben worden.
Dieses entspricht nicht der Wahrheit...
Kannst du nicht schlafen?
Wie denn bei dem Lärm?
Entschuldigung.
War das Radio an? -Ja!
Was lief denn?
Keine Ahnung, was Politisches.
Ach bitte, lass uns das anhören.
Wisst ihr, wie spät es ist? Ich muss morgen sehr früh raus!
Komm, ich mach dir 'ne Stulle, und wir hören zusammen.
Du übersetzt.
Wie früher!
...gestärkt aus dem Wahlkampf hervorgehen, damit sie weiter mitwirken
zum Besten unseres Vaterlandes.
Sie hören nun: Gustav Mahler, aus den Rückert Liedern
und "Ich bin der Welt abhanden gekommen".
Musik.
Mit Gesang?
Na dann.
Es singt eine Frau.
♪ Ich bin der Welt ♪
♪ Abhanden gekommen ♪
♪ Mit der ich sonst viele Zeit verdorben ♪
♪ Sie hat so lange ♪
♪ Nichts von mir vernommen ♪
♪ Sie mag wohl glauben ♪
♪ Ich sei gestorben ♪
♪ Es ist mir auch gar nichts daran gelegen ♪
So. Jetzt in aller Ruhe.
Was ist euer Plan gewesen?
Ich weiß nicht, was Sie meinen.
Euer Plan? Die Rote Festung. Eure 4. Internationale.
Was hattet ihr vor?
Ich weiß nicht, was Sie meinen.
Ich weiß es wirklich nicht. Ich bin Eisenbahner!
Es hat keinen Sinn zu lügen. Wir wissen, wer ihr seid.
Was wolltest du bei Kardakow?
Was plant die Rote Festung?
Was ist in Istanbul? Was plant ihr?
Rede! Rede!
Warum Istanbul?
Trotzki, Trotzki ist da! Das weiß ich! Aber sonst weiß ich nichts.
Ich sollte nur Kardakow am Zug treffen! Ich schwöre!
Kardakow ist tot.
Aber das hier hat er uns freundlicherweise hinterlassen.
Die Rote Festung schickt Trotzki einen Zug.
Nach Istanbul.
Sag uns warum? Warum schickst du ihm einen Zug?
Warum nach Istanbul? Sprich!
Was ist da drin, in diesem Zug
Was?
Viel Gold. Gold
Kulaken-Gold aus den bestohlenen Museen?
Was für Gold, mein Junge?
Es ist das Gold der Sorokins.
♪ Zu Asche, zu Staub ♪
♪ Dem Licht geraubt ♪
♪ Doch noch nicht jetzt ♪
♪ Wunder warten bis zuletzt ♪
♪ Ozean der Zeit ♪
♪ Ewiges Gesetz ♪
♪ Zu Asche, zu Staub ♪
♪ Zu Asche ♪
♪ Doch noch nicht jetzt ♪
♪ Es ist wohl nur ein Traum ♪
♪ Das bloße Haschen nach dem Wind ♪
♪ Wer weiß es schon genau ♪
♪ Die Uhr an deiner Wand ♪
♪ Sie ist gefüllt mit Sand ♪
♪ Leg deine Hand in mein ♪
♪ Und lass uns ewig sein ♪
♪ Du triffst nun deine Wahl ♪
♪ Und wirfst uns zwischen Glück und Qual ♪
♪ Doch kann ich dir verzeihen ♪
♪ Du bist dem Tod so nah ♪
♪ Doch dein Blick so klar ♪
♪ Erkennt er mich, ich bin bereit ♪
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