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Original subtitles

Walt Disney präsentiert

aus dem Frontier-Land: ZORRO

ALTE BEKANNTSCHAFT

Mit GUY WILLIAMS und RICARDO MONTALBAN

Zorro ist Diego de la Vega.

Seht! - Keine Tricks, hab ich gesagt! - Aber seht doch hin, da steht er!

Und nun kommt Ihr Disneyland-Gastgeber Walt Disney.

In Sachen Kräftemessen und Streitschlichtung

haben wir seit der Zeit der Degen große Fortschritte gemacht,

aber ich bin mir nicht sicher, ob alles viel besser geworden ist.

Zwei Männer können sich treffen und ihren Streit austragen,

ohne dass der Verlierer zwangsläufig beerdigt werden muss.

Die heutige Sendung führt Sie zurück ins bunte Spanisch-Kalifornien,

wo Sie erneut Zorro treffen werden, den kühnen und verwegenen Caballero,

der für eine glorreiche Lebensweise kämpft.

Denn es war ein goldenes Zeitalter in der Geschichte Kaliforniens.

Reisende konnten in den Missionen übernachten,

die nur einen Tagesritt von einander entfernt waren.

Kost und Logis waren immer kostenlos und 'Ausgebucht'-Schilder gab es noch nicht.

Rinder wurde zu Tausenden gezüchtet, wegen des Talgs und der Häute.

Es gab nur noch nicht genug Menschen in Kalifornien,

um all die Steaks und Schmorbraten essen zu können.

Man brauchte nur fragen und bekam sie umsonst.

Aber es gibt immer jemanden, der auftaucht und alles kaputtmachen will,

wie Sie gleich sehen werden, in der heutigen Sendung

"ALTE BEKANNTSCHAFT"

Zahltag, Zahltag, Zahltag!

Warum feiern wir heute? - Zahltag!

Worauf warten wir immer ungeduldig? - Zahltag!

An welchen Tag ist jeder Soldat in der Armee ein Held?

Welches ist der Tag, der unsere Herzen mit Freude erfüllt?

Zahltag, Zahltag, Zahltag!

Jedem Soldaten geht's heute gut, weil heute Zahltag ist.

Wir haben Pesos für den Wein, weil heute Zahltag ist.

Wir müssen nicht anschreiben lassen und sind morgen sicher pleite,

aber Hurra! Heute ist Zahltag!

Alle Señoritas seufzen, weil heute Zahltag ist.

Und sie machen uns schöne Augen, weil heute Zahltag ist.

Sie helfen uns, unsere Sorgen zu ertränken und zu vergessen, wer wir morgen sind,

aber Hurra! Heute ist Zahltag!

Alle Señoritas seufzen, weil heute Zahltag ist.

Und sie machen uns schöne Augen, weil heute Zahltag ist.

Sie helfen uns, unsere Sorgen zu ertränken

und zu vergessen, wer wir morgen sind,

aber Hurra! Heute ist Zahltag!

Danke, Señorita.

Danke, Señor.

Den Zahltag muss man feiern, nicht wahr, Sergeant? - Ja, Señor.

Momentan üben wir nur, aber heute Abend, wenn unser Sold aus San Diego ankommt...

Verzeiht, Señor, aber Ihr seid neu in der Stadt, oder? - Ja.

Dann erlaubt mir, mich vorzustellen. Sergeant Demetrio Lopez Garcia,

amtierender Comandante von Los Angeles und Soldat des Königs von Spanien.

Ramon Castillo, zu Euren Diensten, Sergeant. - Señor Castillo.

Aber setzt Euch doch. - Danke.

Ich muss Euch fragen, was Euch nach Los Angeles führt.

Das ist eine lange Geschichte, die man am besten zu Wein erzählt.

Trinkt Ihr mit? - Wei...

Danke, Señor! - Señorita, zwei bitte.

Ihr meintet also, Euer Geld würde heute Abend ankommen, Sergeant?

Ja, sechs Monate Sold für jeden Mann. Aber jetzt zurück zu meiner Frage.

Auf jedermanns Zahltag! - Auf den Zahltag!

Prost!

Zwei bitte.

Zwei? - Ja. Einer ist für meinen Freund Sergeant Garcia.

Er hat gesagt, dass der Sold, der mit der Zehn-Uhr-Kutsche kommt,

fast 5.000 Pesos beträgt.

Heiliger Chihuahua!

Werden die Soldaten der Kutsche entgegenreiten? - Weiß ich nicht.

Aber irgendjemand sollte es, oder? - Oh ja, da draußen ist es so einsam.

Danke!

Was ist?

Du! Warte!

Bernardo. Ausgerechnet hier.

Aber natürlich! Hier lebt Diego also, nicht wahr?

Was? Du verstehst genau, was ich sage.

Versuch nicht... Wo ist Diego?

Wo er ist, hab ich gefragt?! - Moment. Mein Diener ist taubstumm.

Euer Diener? - Der meines Sohnes. - Dann müsst Ihr Don Alejandro sein, Diegos Vater.

Der bin ich. - Gestattet, ich bin Ramon Castillo.

Ein alter Freund Eures Sohnes aus Spanien. - Willkommen in Los Angeles, Señor Castillo!

Danke. - Diego freut sich sicher, Euch zu sehen. - Ich würde ihn auch gerne sehen.

Er ist in unserer Hazienda. - Ach! Und wo ist die?

Ich wollte gerade nach Hause reiten. Ich bringe Euch hin, wenn Ihr mögt.

Mein Freund und ich wären sehr dankbar. - Señor,

Ihr seid ebenfalls herzlich willkommen. Reitet Ihr uns nach?

Unsere Pferde stehen dort drüben.

Und die 5.000 Pesos?

Nur mit der Ruhe. - Nur mit der Ruhe?

Oh, Ihr habt es aber schön hier, Don Alejandro! Sehr schön!

Danke. Diego wird enttäuscht sein, dass Ihr nicht eine Nacht hierbleiben wollt.

Wir sind leider nur auf der Durchreise. - Oh ja.

Schade. Kommt, dann zeige ich Euch, wo Ihr Euch vor dem Essen waschen könnt. - Danke.

Das gefällt mir nicht. - Was? - Dieser alberne Kram hier.

Ist das denn wichtiger als der Sold? - Wir können genauso gut hier warten.

Wenn wir gegen neun Uhr aufbrechen,

haben wir noch genug Zeit, die Kutsche abzufangen. - Was ist denn so wichtig hier?

Diego de la Vega.

Der einzige Mann, der mich beim Fechten je geschlagen hat.

Er war derjenige, der mir den königlichen Fechtpokal wegschnappte

und dann Spanien verließ, ohne mir eine Gelegenheit zur Revanche zu geben.

Ramon, er hat dich einmal geschlagen, er hätte dich auch nochmal schlagen können.

Ich habe damals noch einiges dazugelernt.

Ich will nur sehen, ob er es auch hat.

Hör mal, vergiss nicht, dass es hier um 5.000 Pesos geht.

Von allen, die ich kenne, ist Ramon Castillo der letzte, den ich hier sehen will.

Er wirkte sehr charmant. - Oh, charmant ist er!

Damit verdient er sein Geld! - Er sagte, ihr wärt Freunde.

Rivalen wäre passender. Wir waren Gegner in der spanischen Fechtmannschaft.

Er weiß, wie gut du fechtest? - Sollte er. Ich habe ihm den Pokal weggeschnappt.

Wenn er irgendwem davon erzählt, war es das mit Zorros Geheimnis!

Ich werde ihn bitten, sofort zu gehen. - Einen Moment, Vater.

Er ist mein Freund. Gönn mir die Freude, ihn rauszuwerfen.

Diego.

Es war mein Fehler. Lass mich den anderen rauswerfen.

Bravo! Na gut, dann zeig mal, ob du es noch kannst. Engarde!

Oh, wir wollten unsere Freunde gerade nur bitten, zu gehen.

Du möchtest, dass sie bleiben? Wieso?

Was hast du gehört?

Vielleicht solltest du doch besser nach Los Angeles zurückreiten

und die Augen offenhalten. - Danke.

Lass uns nichts tun, das die 5.000 Pesos gefährden könnte. - Ich komme zur Taverne.

Nach einem schönen Nachmittag mit meinem lieben Freund Diego.

Was, wenn er nicht kämpfen will, Ramon?

Er wird. Er hat es immer. Ich habe das seltene Talent,

Ehrenmänner immer zum Kämpfen zu bringen.

Vergeude nur nicht zu viel Zeit mit deinen Spielchen.

Vergiss nicht, es geht um Pesos.

Marcos, mein Freund. Entspann dich doch mal, dann wüsstest du auch,

dass es auf dieser Welt noch Wichtigeres gibt als Geld.

Natürlich gibt es die. Man braucht nur viel Geld, um sie sich zu kaufen.

Schon gut, ich werde hier vor neun Uhr wieder weg sein, keine Angst.

Geh jetzt.

Ramon!

Ich traute meinen Ohren kaum, als mein Vater es mir sagte. Komm herein.

Setz dich! - Danke, Diego.

Also, was soll der Unsinn, dass du nicht bleiben kannst?

Es stimmt. Ich bin auf dem Weg nach Südamerika. Wichtige Geschäfte.

Ich bestehe darauf, dass du und dein Freund wenigstens eine Nacht bleibt.

Marcos musste schon wieder nach Los Angeles zurück.

Dann lass ihn zurückholen. Wir beide haben viel zu bereden.

Über alte Zeiten zum Beispiel? - Ja.

Und was du gemacht hast und wo du warst. Solche Sachen. - Na ja, ich...

Ich bin durch die Welt gereist, habe neue Leute kennengelernt,

neue Freunde gefunden...

... und neue Sachen gelernt.

Übrigens, ich sehe nirgendwo deinen königlichen Pokal

oder irgendwelche anderen Fechtsouvenirs. - Ramon.

Ich hab das alles hinter mir gelassen. Es gehört der Vergangenheit an. Weißt du,

ich bin mir nicht mal sicher, ob ich mit den Dingern noch umgehen kann.

Finden wir es doch heraus. - Vor dem Abendessen?

Ich hab dir doch gesagt, ich kann nicht bleiben.

Wir essen heute früher. Es kommt noch jemand.

Eine Señorita. - Ist sie schön?

Schön und reizend.

Ich würde sogar sagen, Isabell ist eine der reizendsten Frauen ganz Kaliforniens.

Du meintest, ihr esst heute früher?

Sie muss um neun wieder zu Hause sein. - Ich muss auch vor neun gehen.

Das kriegen wir hin. - Dann können die Señorita und ich vielleicht zusammen gehen.

Das musst du aber alleine hinkriegen, Ramon. - Das werde ich auch. - Prost.

Nachdem wir beide...

herausgefunden haben, wie gut du damit noch umgehen kannst.

Prost. - Prost.

Ich stand einmal hoch oben in den Pyrenäen mitten in einer großen Wolke.

Ich streckte meine Hand aus, bewegte sie und dachte mir:

"Nie wieder werde ich so etwas Zartes und Anmutiges berühren."

Ich habe mich geirrt.

Ramon kann Euch noch einige Floskeln beibringen, Diego.

Und vielleicht auch noch ein paar andere Sachen.

Diego und ich werden Euch jetzt im Hof ein wenig unterhalten.

Wie schön! - Aber dafür ist später noch genug Zeit.

Die Uhr ist stehengeblieben!

Wie ist die denn da reingekommen?

Das frage ich mich auch.

Es muss doch noch eine andere Uhr geben. Ich muss um neun in der Stadt sein.

Auf meiner Uhr ist es erst kurz nach acht. - Darf ich mal sehen?

Es bleibt noch genug Zeit fürs Fechten. Ich hole die Degen.

Fechten? Diego, habt Ihr den Verstand verloren?

Noch nicht, aber ich fürchte, ich bin bald soweit.

Meinen die beiden es wirklich ernst? - Es scheint so.

Isabella, gebt Ihr bitte das Startsignal? - Nein, da mache ich nicht mit!

Das ist die Uhr in der Mission. Beim letzten Schlag? - Einverstanden.

Vier, fünf... - Ramon, bitte. Diego kann nicht fechten! -... sechs, sieben,

acht, neun. - Ramon! Was habt Ihr gesagt? - Zehn!

Zehn!

Zehn?!

Verzeiht, meine Liebste. Ein andermal, ja?

Aber... - Verzeiht, Don Alejandro.

Aber ich sollte schon vor einer Stunde in der Stadt sein! - Ramon!

Ramon!

Ich dachte, du wolltest fechten?

Nun, dann bin ich wohl mangels eines Gegners der Sieger.

Ihr solltet Euch eher glücklich schätzen, dass er gegangen ist.

Ehrlich gesagt tue ich das auch,

weil ich Euch jetzt alleine nach Hause bringen kann.

Gute Nacht.

Ich bin sicher, der Sold ist bereits sicher im Büro des Sergeants,

bis Castillo die Stadt erreicht. - Das Geld wird heute nicht mehr verteilt?

Nein, erst morgen. Wegen irgendeiner Klausel oder so...

Das Geld ist sicher. Castillo würde doch niemals die Kaserne überfallen!

Wirklich?

Komm mit.

Jedem Soldaten geht's heute gut, weil heute Zahltag ist.

Wir haben Pesos für den Wein, weil heute Zahltag ist.

Lugo.

Manuel.

José.

Ricardo.

Zwei für mich.

Die Münzen sind leichter aufzuteilen, wenn Ihr sie hier reintut, Sergeant.

Danke, Señor!

Oh nein! Bitte, Señores! Nicht den Sold!

Wir geben ihn immer sofort in der Taverne aus.

Also wartet doch bis morgen und raubt die dann aus!

Es tut mir furchtbar leid, Señor,

aber es kommen noch andere Zahltage.

Gute Nacht, Sergeant. Und danke.

Auwei!

Einen Moment, Señor!

Soldaten! Wachen! Wir werden ausgeraubt!

Wachen!

Hilfe!

Wachen! Bitte! - Sergeant Garcia!

Hilfe!

Sergeant Garcia, lasst uns raus!

Lass uns verschwinden!

Hey, du Idiot!

Jetzt wäre es wohl an der Zeit für Euch, Los Angeles zu verlassen, Señor.

Was ist da draußen los?

Soldaten, helft mir hoch!

Ihm nach, ihm nach!

Hinterher, hinterher!

Ramon?

Haben die Soldaten Zorro gefangen? - Zorro? Das war Diego de la Vega!

Oh nein! Nicht schon wieder! - Sergeant!

Das Geld!

Ramon, mein Freund. Heute um Mitternacht verlässt ein Schiff San Pedro.

Ach?

Es fährt nach Südamerika. - Sehr interessant.

Ist doch besser, als die ganze Strecke mit dem Pferd zu reiten.

Lass uns doch jetzt hinreiten und darauf warten. - Wieso? Gefällt es dir hier nicht?

Hier ist es toll und die Mädels sind wunderschön.

Was, wenn jemand herausfindet, dass wir das gestern waren in der Kaserne?

Als wir den Sold wieder verloren hatten, hätten wir sofort abhauen sollen.

Und Diego de la Vega glauben lassen, er hätte mich aus Los Angeles verjagt? Nein.

Das war Zorro! - Diego de la Vega ist Zorro.

Das weißt du nicht! - Nein? - Nein!

Der einzige Mann auf der Welt, der mich je entwaffnet hat,

war Diego de la Vega. Und letzte Nacht hat es Zorro getan.

Die Welt ist groß, Ramon. Es könnte noch andere Fechter geben.

Na gut, dann beantworte mir Folgendes. In Spanien

war er Fechtmeister an der Universität, und jetzt

weiß er nicht mal mehr, wie ein Degen aussieht. Wieso?

Sein stummer Diener Bernardo, der in Spanien noch hören konnte,

ist in Los Angeles plötzlich taub. Wieso?

Ich weiß es nicht. - Weil Diego de la Vega Zorro ist. Das ist die einzige Erklärung.

Gut. Nehmen wir mal an, du hast recht.

Wir können nicht bleiben, um es zu beweisen. Es ist das Risiko nicht wert. - Mir schon.

Mir aber nicht. - Nehmen wir an, ich sage dir,

dass ich morgen um Mitternacht

Zorro vernichten könnte. - Pah! - Und...

Und uns beide reich machen.

Hättest du dann Interesse?

Reich?

Erzähl.

Señorita Dinares! Auf Eure Schönheit und Gesundheit!

Danke, Sergeant.

Isabell. - Ramon.

Diego. Mein lieber Sergeant. - Señor Castillo.

Ich dachte, du bist schon auf dem Weg nach Südamerika. - Wie kommst du denn darauf?

Nicht setzen. Sergeant Garcia hat uns gerade von den zwei Banditen erzählt,

die letzte Nacht den Sold stehlen wollten.

Sergeant, ich weiß, dass sie Tücher im Gesicht trugen,

aber vielleicht kann man sie ja noch anders identifizieren.

Waren die beiden vielleicht so groß wie ich oder eher so groß wie Ramon?

Nun, ich... - Stimmt es, dass Zorro gestern auch dabei war, Sergeant?

Ja, war er. Aber er ist auch entkommen.

Ich habe Zorro nie gesehen. Wie sieht er aus?

Ist er so groß wie ich, oder eher so groß wie Diego?

Ich denke, Zorro ist eher... - Es heißt, er hätte einen Schnurrbart.

Wie sieht er im Vergleich zu, sagen wir mal,

Diegos Schnurrbart aus? - Zorro hat keinen Schnurr...

Oder doch?

Bitte, Señores. Ihr verwirrt mich. Bitte einen Banditen nach dem anderen.

Nein, lasst uns gar nicht über Banditen reden. Der Tag ist viel zu schön.

Verzeiht, Señorita. - Euch ist verziehen, Sergeant.

Wollen wir weiterreiten, Diego? - Mit größtem Vergnügen.

Bis zum nächsten Mal, Ramon.

Ich fürchte, Ramon hat dringende Geschäfte in Südamerika zu erledigen.

Ach? - Etwas in Los Angeles interessiert mich mehr, Diego.

Dafür dürft Ihr mich zu meinem Pferd bringen, Ramon.

Adios, Don Diego.

Danke.

Ist das dein Pferd? - Ja.

Ich hatte irgendwie den Eindruck, es müsste schwarz sein.

Nein.

Hast du das Geld?

Mach dich bereit für die Arbeit.

Sergeant Garcia. - Ach. Señor Castillo.

So sehr es mir auch missfällt,

ich fühle mich verpflichtet, Euch etwas zu sagen. - Was denn?

Es ist sehr wichtig.

Ein Geheimnis.

Ein Geheimnis also?

Diego de la Vega ist Zorro.

Diego de la Vega ist Zorro.

Das ist das Lustigste, das ich je gehört habe.

Señor Pachico, ihr alle, kommt mal her!

Was ist denn, Sergeant? - Señor Castillo sagt...

Er sagt... Tut mir leid, ich kann nicht.

Könnt Ihr es bitte nochmal wiederholen? - Natürlich.

Ich habe Sergeant Garcia nur mitgeteilt,

dass Don Diego de la Vega Zorro ist.

Señor, Ihr macht einen Witz, oder? - Nein, ich meine es ernst.

Señor, bei allen in Los Angeles, die Zorro sein könnten,

stehen die Chancen 100:1, dass es nicht Don Diego ist! - Ja, eine Million zu eins!

Seien wir einen Moment vernünftig, meine Herren.

Ich würde 20:1 akzeptieren.

Verstehe ich das richtig? Ihr wollt Geld darauf setzen, dass Don Diego Zorro ist?

Richtig. - Ist das wieder ein Witz, Sergeant?

Falls ja, wird ihn das eine Menge kosten.

Señor Castillo, ich setze alles, was von meinem Sold übrig ist, dagegen.

Akzeptiert. Marcos hat unser Geld.

Der Wirt kann die Einsätze verwalten.

Also, nochmal, damit alles klar ist.

Heute Nacht um elf werdet Ihr und Eure Männer die Taverne umstellen.

Wenn Ihr soweit seid, werden Marcos und ich so tun, als würden wir den Wirt überfallen.

Dann kommt Zorro, um Euch aufzuhalten, und dann fange ich ihn, richtig?

Und dafür dürft Ihr die Belohnung behalten.

Mir reichen die Wetteinsätze, die der Wirt gesammelt hat.

Wer das Geld bekommt, wird sich erst noch zeigen, Señor. - Das wird es.

Das wird es. Also gut. Adios. - Adios.

Sergeant, alle Soldaten aus der Kaserne haben Geld gesammelt,

weil Ihr ihnen gesagt habt, Don Diego ist nicht Zorro.

Ihr solltet besser recht behalten. - Natürlich werde ich das!

Don Diego Zorro...

Ach, Sergeant. Kommt doch herein. Was für eine Überraschung. - Danke, Don Diego.

Schöner Tag, was?

Sergeant? - Ja, Don Diego? - Ihr wirkt irgendwie beunruhigt.

Ach nein. Ich bin nicht beunruhigt, Don Diego.

Ich kam nur zufällig vorbei. Ich bin gerade spazieren geritten.

Heute ist doch so ein schöner Tag. - Ja, das stimmt.

Aber sehr heiß. - Sehr.

Das heißt, für diese Jahreszeit. - Stimmt.

Don Diego, seid Ihr Zorro?

Was habt Ihr da eben gefragt? - Seid Ihr Zorro?

Sergeant, die Sonne muss heißer sein, als ich dachte. Setzt Euch. - Don Diego, ich...

Ich hole Euch einen kalten Wein und wenn es Euch besser geht, erzählt Ihr mir alles.

Ja, Don Diego.

Das wird ein Spaß, oder? - Ja, Don Diego. - Vergesst nicht.

Kein Wort davon zu Ramon. - Oh nein! - Gut.

Dann bis heute Abend! - Danke, Don Diego. Hasta la vista.

Habt ihr es gehört? - Ja, und du hast Sergeant Garcia sehr glücklich gemacht.

Ob Ramon genauso glücklich sein wird, wenn er umsonst auf Zorro gewartet hat?

Vielleicht ja. - Was meinst du?

Vergiss nicht. Immerhin wartet er die ganze Zeit im Zimmer mit dem Geld.

Meine Männer sind alle in Position. Die Taverne ist komplett umstellt.

Sergeant, das wird ein großer Moment! - Ja. Und selbst wenn Zorro entkommt,

gewinne ich immer noch die Wette, weil jeder sieht, dass Ihr neben mir steht.

Das wird auch für mich ein großer Moment.

Ich werde ein für alle Mal jeden Verdacht ausräumen

und mir gleichzeitig einen geheimen Wunsch erfüllen können.

Welchen denn, Don Diego?

Ihr werdet nicht lachen?

Nun, Sergeant, ich habe mir immer gewünscht,

dass wir beide eines Tages mal Seite an Seite kämpfen können.

Kämpfen, Don Diego? - Na ja...

Zorro wird sich ja wohl nicht kampflos ergeben. - Ah...

Das stimmt. - Sergeant, ich sehe es schon vor mir.

Da ist er! - Wo?

Er kommt auf uns zu! Wir ziehen unsere Degen!

Tut mir leid, Sergeant. Er ist mir irgendwie aus der Hand gerutscht.

Wir stehen Seite an Seite.

Engarde, Zorro!

Nur ein kleiner Kratzer, Sergeant. - Don Diego, vielleicht wäre es besser,

wenn Ihr nicht neben mir, sondern ein bisschen weiter hinten stündet?

Um Euch vor einem Hinterhalt zu schützen! Ausgezeichnete Idee, Sergeant!

Das bezahle ich Euch, Sergeant.

Ich brauche nur etwas Platz, mehr nicht!

Nimm das, Zorro!

Wisst Ihr, was ihm das bedeutet? - Nein, aber was es für mich bedeutet!

Don Diego, könnt Ihr den Degen für den Moment bitte mal weglegen?

Na gut, Sergeant. Aber nur für den Moment.

Denn Ihr müsstet mich schon einsperren, um mich heute aufzuhalten.

Ja, Sir! Sergeant! Ihr müsstet mich einsperren!

Don Diego, habt Ihr eigentlich schon meine Privaträume gesehen?

In letzter Zeit nicht, Sergeant. - Dann zeige ich sie Euch!

Ich habe eine Wand getüncht. - Ach, wenn das so ist...

Nach Euch, Sergeant. - Danke, Don Diego.

Aber nein, nach Euch, Don Diego.

Macht die Tür auf! Sergeant! Was soll das?

Macht die Tür auf! - Bitte lasst es mich erklären, Don Alejandro!

Ich verstehe das sehr gut, Sergeant. Sollen wir auf unsere Posten gehen? - Ja.

Wir müssen gemeinsam gegen Zorro kämpfen!

Bernardo!

Wann ist der Überfall? - Er müsste jetzt gerade passieren.

Runter mit euch!

Es ist schwierig, Zorro etwas vorzumachen. Es muss echt aussehen. - Verstehe!

Ich denke, Ihr solltet mich noch etwas fester anbinden.

Oh ja. Das ist fest genug.

Ach, ich weiß... Ich klaue noch schnell eine Flasche Wein.

Aber Señor, Ihr... - Nein, nur damit es echter aussieht.

Wenn Zorro nicht bald auftaucht, verpassen wir unser Schiff!

Wenn Ihr noch ein Schiff erwischen müsst, solltet Ihr jetzt besser aufbrechen.

Die Wette habt Ihr ja schon verloren.

Was meint Ihr? - Don Diego ist nicht Zorro.

Er steht draußen bei Sergeant Garcia.

Wenn Don Diego draußen bei Sergeant Garcia steht,

dann wird Zorro nicht auftauchen. - Wir werden ja sehen, Señor.

Werden wir nicht, sonst verpassen wir das Schiff.

Schlimm genug, dass wir den Sold verloren haben wegen dieses..

Ihr seid die Banditen?

Ich hab's getan. - Hast du.

Sergeant! - Komm, hol das Geld.

Ja.

Geduld, mein Freund.

Wir schicken den Sergeant herein, dann könnt Ihr ihm alles erzählen.

Weißt du was, hier drin ist mehr Geld als im Soldbeutel!

Ach sei schon still, Marcos!

Ich denke, Marcos wird jetzt still sein.

Zorro!

Soldaten! - Wartet, Sergeant!

Ihr macht den Plan kaputt! - Wartet, Soldaten!

Soldaten! Angriff! Da ist Zorro! Schnappt ihn euch!

Ach, das Geld.

Ihm nach!

Zorro, er ist ein Bandit.

Gut, dann haltet ihn in Schach. - Aufmachen! Im Namen des Königs!

Dafür kriege ich dich, de la Vega! - Keine Tricks mehr, Señor!

Zorro ist Diego de la Vega.

Dreht Euch um und seht selbst. - Ich hab Euch doch gesagt, keine Tricks!

Aber dort steht er! Seht doch selbst!

Keine Tricks!

Nein, ich habe selbst abgeschlossen und das Fenster hat Gitter. Er kann nicht raus.

Los, macht die Tür auf. Diego de la Vega ist nicht da. Er ist Zorro!

Wir haben die Wette gewonnen. - Im Gefängnis braucht Ihr kein Geld.

Nein, aber es tröstet. - Ihr könnt uns nicht einsperren.

Das ist unser Geld. Wir haben es völlig rechtmäßig gewonnen.

Na los, seht doch selbst nach.

Don Diego, kommt heraus und zeigt Señor Castillo, dass Ihr nicht Zorro seid.

Sergeant.

Don Diego!

Bitte?

Sergeant, mit Euch rede ich nie wieder!

Und ich rede nie wieder mit dir! - Das ist ein Trick. - Na klar!

Das ist ein Trick! Diego de la Vega ist Zorro!

Soldaten, führt sie ab! - Du machst mich also reich, was?

Ich habe ihn selbst gesehen. Glaubst du mir nicht? - 6.000 Pesos, in meiner Hand!

Soldaten, bringt sie raus!

Schlechte Verlierer, oder Sergeant? - Ja, Don Alejandro, aber wichtiger ist,

dass sie verloren haben, und ich weiß, wer gewonnen hat!

Lugos Einsatz.

Josés Einsatz.

Gute Nacht, Sergeant. - Der von Manuel.

Ricardos.

Und meiner. Olé!

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