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Walt Disney präsentiert
aus dem Frontier-Land: ZORRO
DIE VERSCHOBENE HOCHZEIT
Mit GUY WILLIAMS und ANNETTE FUNICELLO
Könnt Ihr das mal halten?
Ich wollte doch nur sehen, ob du mich liebst!
Und nun kommt Ihr Disneyland-Gastgeber Walt Disney.
1800 war das, was heute Kalifornien genannt wird,
in spanischem Besitz. Es war spanisch in Sprache,
Kleidung und Bräuchen.
Die wohl strengsten Bräuche betrafen die Brautwerbung und das Heiraten.
In Spanisch-Kalifornien gab es keine Verabredungen am Taco-Laden an der Ecke
und keine ungezwungenen Feiern oder Badefeste am Strand.
Der junge Mann setzte sich einen modischen Sombrero auf,
holte sich eine Schachtel Kaktusbonbons aus dem örtlichen Süßwarenladen
und besuchte die Señorita seiner Wahl mehrmals unter Aufsicht bei ihr zu Hause.
Wenn das Paar nach diesen Besuchen dann der Meinung war, sie verstehen sich,
hielt der junge Mann beim Vater des Mädchens offiziell um ihre Hand an.
War die Antwort ja, bekam der Junge das Mädchen
und ihre Mitgift.
Das ist die spanische Variante einer Aussteuertruhe.
Sie enthielt Gold und manchmal auch
Juwelen und Besitzurkunden für Ländereien.
In unserer heutigen Geschichte geht es um eine solche Mitgift
und um Zorro.
Es ist eine Romanze.
Na ja, fast. Sie heißt: "DIE VERSCHOBENE HOCHZEIT"
Guten Morgen.
Verzeihung, Señor.
Guten Tag, Señores! - Könnt Ihr mir sagen... - Verzeihung, Carita.
Guten Tag, Don Diego. - Hallo. Könnt Ihr mir sagen, ob die Kutsche aus Santa Clara
in letzter Zeit pünktlich kam. - Ihr könnt die Uhr danach stellen.
Sie hat nie mehr als eine Stunde Verspätung. - Danke.
Oh, die ist aber süß.
Verzeiht, Señores. Darf ich Euch jetzt etwas bringen?
Wein. - Natürlich.
Wolltet Ihr mich nicht etwas fragen? - Ihr habt es schon beantwortet.
Wir brauchen ein Zimmer. Wir müssen uns waschen. - Und das Zimmer hat Vorrang.
Hier entlang bitte.
Diego.
Constancia!
Richtig.
Es ist so schön, dich zu sehen. Wie lange ist das her? Zehn Jahre?
Es waren sehr gute zehn Jahre für dich. - Danke.
Du hast dich auch ganz gut gehalten. Oh, für mich? Danke!
Ich werde immer gut auf sie aufpassen.
Würdest du sie für mich tragen, Diego?
Die Kutsche steht da drüben. Bernardo wird sich um dein Gepäck kümmern.
Hast du etwas gesehen? - Nein.
Nein, ich bin nur müde von der Fahrt.
Kann ich mich in der Taverne ein bisschen ausruhen?
Natürlich. Oh, entschuldige mich.
Komm.
Hey, Fahrer. In der Kutsche war eine junge Señorita. Habt Ihr sie...
Constancia?
Onkel Demetrio!
Es ist so schön, dich wiederzusehen!
Don Diego, was ist nur mit unserem kleinen Mädchen passiert?
Beschwert Euch nicht, Sergeant. - Tue ich ja gar nicht.
Onkel Demetrio! - Ich habe gerade die Küche inspiziert.
Sergeant, wir wollten eben in die Taverne. Wollt Ihr mitkommen? - Danke, Don Diego.
Sobald ich das Gepäck durchsucht habe.
Du willst mein Gepäck öffnen? - So ist das Gesetz.
Aber das kannst du nicht! - Ich fürchte, ich muss.
Laut Gesetz muss ich nach Schmuggelware und Kriminellen suchen. Nur eine Formalität.
Aber das ist mir peinlich. Du und Diego kennt mich als kleines Mädchen,
Aber jetzt bin ich... Naja...
Sergeant, Constancia wird bei uns in der Hazienda wohnen.
Kommt doch heute zum Abendessen vorbei,
dann könnt Ihr ihre kriminelle Ader begutachten. Reicht das nicht?
Aber ja, Don Diego! - Also dann. Gehen wir.
Ach, Don Diego...
Entschuldige mich, Constancia.
Ist sie nicht immer noch etwas zu jung für die Taverne?
Sie will sich nur ausruhen, bevor wir zur Hazienda fahren.
Dann gibt es also kein... - Nein Sergeant, es gibt kein...
Ehrlich gesagt sollte ich lieber meine Inspektion abschließen.
Kann ich gut verstehen. Dann bis heute Abend. - Ja, Don Diego.
Dem Sergeant ist eingefallen, dass er noch zu tun hat. Er kommt aber heute Abend.
Sollen wir?
Oh nein, mein Taschentuch. Ich muss es in der Kutsche vergessen haben.
Ich gehe nachsehen.
Miguel! - Constancia, mein Schatz!
Ich hatte dich noch gar nicht erwartet. - Ich fuhr, als ich deine Nachricht erhielt.
Ich habe mich um alles gekümmert. Wir können sofort heiraten.
Das ist es ja. Vater hat Onkel Alejandro geschrieben, dass ich ihn besuchen komme,
also muss ich mit zur Hazienda, um ihm Hallo zu sagen.
In Ordnung.
Gut, hör zu. Ich hole dich um Mitternacht ab.
Und lass eine Laterne im Fenster brennen.
Du siehst auf jeden Fall gut aus!
Diego, das ist so wunderbar! Diego de la Vega, das ist Miguel Serrano.
Señor. - Miguel und ich sind alte Freunde.
Ich sah hoch, und plötzlich stand er vor mir.
Dann seid Ihr also aus Santa Clara? - Nein. - Ja.
Ich meine, ich komme aus Santa Clara, habe das letzte Jahr aber in San Diego gelebt.
Verstehe. Setzt Euch doch zu uns.
Danke.
Constancia, tut mir leid, aber ich konnte dein Taschentuch nicht finden.
Ich aber. Ich hatte es die ganze Zeit bei mir.
Wie dumm von mir.
Wenn Ihr in San Diego lebt, kennt Ihr sicher meinen Freund Don Pablo Castillo.
Jeder kennt ihn. - Ach! Natürlich. Ich kenne ihn...
sogar ziemlich gut. - Sagt, hat er immer noch Probleme mit seinem Arm?
Mit seinem Arm? Na ja...
Entschuldige, Miguel. Diego, wenn wir nicht bald aufbrechen,
macht sich Onkel Alejandro bestimmt Sorgen. - Ja.
Du hast recht. Er erwartet uns. - Du besuchst deine Familie?
Nein, ich nenne ihn nur Onkel. Eigentlich ist er ein Jugendfreund meines Vaters.
Tja, ich wünschte, wir könnten etwas länger plaudern.
Wir haben uns so lange nicht mehr gesehen. - Ja, das stimmt.
Vielleicht treffen wir uns ja mal wieder. Irgendwann.
Das hoffe ich. Mach's gut, Miguel.
Mach's gut, Constancia. - Bitte. Alle beide.
Ihr brecht mir das Herz! Señor.
Es wäre uns eine Freude, wenn Ihr heute zum Abendessen kämt.
Nein, danke, Don Diego. Ich möchte mich nicht aufdrängen, Señor.
Miguel! - Dann vielleicht nach dem Abendessen?
Na gut, ich komme. - Gut. Also bis dann.
Wie geht es Euch? - Sehr gut. Und wie geht es Euch?
Wie geht es Euch? Und was gibt es Neues?
Ich bin viel und weit gereist und habe mir die Zeit vertrieben.
Deshalb ist es schön, Euch so glücklich lächeln zu sehen.
Gebt mir Eure Hand, dann tanzen wir die ganze Nacht.
Es ist so toll, lustig und schön wenn die Kapelle anfängt zu spielen.
Kastagnetten, Gitarren und das Sternenlicht am Himmel,
strahlen eine Zauber aus. Wer weiß? Vielleicht verlieben wir uns sogar.
Wie geht es Euch? Das ist wirklich eine angenehme Überraschung!
Als ich Euch sah, traute ich meinen Augen kaum.
Und obwohl wir getrennt waren, wo immer unsere Wege uns hinführten,
wart Ihr in meinem Herzen immer bei mir. Also wie geht es Euch?
Gebt mir Eure Hand, dann tanzen wir die ganze Nacht.
Es ist so toll, lustig und schön wenn die Kapelle anfängt zu spielen.
Kastagnetten, Gitarren und das Sternenlicht am Himmel,
strahlen eine Zauber aus. Wer weiß? Vielleicht verlieben wir uns sogar.
Du bist ein toller Tänzer, Onkel Demetrio.
Nicht wahr, Diego? - Ich muss sagen, dass mich der Sergeant auf jeden Fall verblüfft.
Danke, Don Diego! - Und mich verblüfft, dass der Boden nicht eingebrochen ist.
Acht Uhr! Verzeiht, aber ich muss gehen!
Verzeih mir, Constancia, aber ich muss die Kutsche nach Santa Barbara durchsuchen.
Halt den Sergeant nicht von der Arbeit ab, sonst gibt's hier nur noch Kriminelle.
Na gut. Ich bring dich noch zu deinem Pferd, Onkel Demetrio. - Gut!
Ach... Gute Nacht, Don Diego. Don Alejandro.
Gute Nacht, Sergeant.
Onkel Demetrio... Pah!
Jeder, der Constancia von Onkel Demetrio und Onkel Alejandro hat reden hören,
könnte euch beide für Brüder halten. - Eher friert die Hölle zu!
Er ist da! Er ist da!
Du wirst doch lieb zu ihm sein, oder, Onkel Alejandro?
Bist du etwa verliebt, Constancia? - Nein, er ist nur ein Freund.
Den sie schon lange nicht mehr gesehen hat.
Miguel, ich freue mich so, dass du da bist. Don Alejandro, darf ich vorstellen,
Miguel Serrano. - Es ist mir eine Freude, Señor.
Fühlt Euch wie zu Hause, Señor Serrano. Meinen Sohn Diego kennt Ihr ja schon.
Ja, wir sind uns schon begegnet. - Sind wir. - Setzt Euch doch, Señor Serrano. - Danke.
Wunderbares Wetter haben wir. - Für diese Jahreszeit.
Ja.
Ihr habt eine wunderschöne Hazienda, Don Alejandro.
Habt Ihr schon den Innenhof gesehen? - Ich bin nur durchgegangen.
Er ist so schön, ich zeig ihn dir. - Ja. - Constancia!
Wir alle werden ihn Euch zeigen. Ihr versteht das sicher, Señor.
Ihr Vater hat sie meiner Obhut anvertraut, solange sie in Los Angeles ist. - Onkel...
Das verstehe ich sehr gut, Don Alejandro.
Es ist etwas kühl draußen. Du brauchst deinen Schal, Constancia.
Ich habe meine Tür abgeschlossen.
Die Macht der Gewohnheit, schätze ich.
Du hättest nicht rennen müssen.
Danke. - Ich mache das schon.
So, Liebes.
Das war's.
Onkel Alejandro? - Einen Moment.
Was ist denn?
Hast du etwa Constancias Sachen durchsucht?
Das ist unverzeihlich! - Einen Moment, Vater.
Constancia ist unser Gast! - Ich denke, irgendwas stimmt hier nicht. - Was?
Vielleicht finden wir hier ja die Antwort.
Na sowas! - Was ist denn?
'Für Constancia de la Torre, zu Ihrem Hochzeitstag. In Liebe, Großmutter.'
Das ist ihre Mitgift. - Sieht so aus.
Dann hat sie also vor, diesen Miguel, wie heißt er nochmal...?
Das hat sofort ein Ende! - Warte.
Meinst du, ich soll ruhig zusehen, wie Constancia ihr Leben ruiniert?
Nein danke. - Du wirst gar nichts bewirken, wenn du jetzt rausgehst und sie anschreist!
Ich schreie nicht! Ich werde den jungen Mann nur bitten zu gehen.
Und wie erklärst du, dass du weißt, dass sie ausreißen wollen, um zu heiraten?
Ich verstehe, was du meinst.
Aber irgendwas müssen wir doch tun, um sie zu schützen.
Woher wissen wir, dass sie Schutz braucht? Dieser Serrano scheint doch ganz nett.
Warum haben sie dann nicht die Erlaubnis Ihres Vaters, sondern stehlen sich davon?
Hört sich doch spaßig an. - Diego, das ist ernst!
Noch ist nichts passiert und das wird es vielleicht auch nie, wenn wir sie hinhalten.
Und wie sollen wir sie hinhalten? - Wir doch nicht.
Da oben.
Constancia.
Wir müssen rein und die Treppe hoch, um sie zu holen.
Was ist denn? - Da drin ist jemand.
Wir brauchen eine Leiter.
Da drüben ist eine.
Los, beeil dich. - Sie hängt fest.
Na los, komm schon.
Sie ist zu kurz. Über diese Leiter kriegen wir sie nie runter.
Da ist eine Kiste. Wir können die Leiter draufstellen.
Ja.
Was ist da unten los?!
Manuel! Vaqueros!
Zorro! - So antworte mir doch jemand!
Manuel! Was ist da unten los?!
Danke.
Wo willst du hin, Diego? - Nach Los Angeles.
Es kann etwas dauern. Dieser Freund von Miguel Serrano hat mich neugierig gemacht.
Er erwähnt ihn nie. - Warte noch kurz, dann kannst du den Brief mitnehmen.
Gut. - Ich schreibe an Constancias Vater.
Findest du das richtig. - Ich finde, er sollte wissen,
dass seine Tochter mit diesem Halunken durchbrennen will. - Du hast ja recht,
aber vergiss nicht, wir dürfen nicht wissen, dass sie durchbrennen will.
Und zweitens haben wir auch keinen Beweis, dass Miguel wirklich ein Halunke ist.
Beweis? Du musst ihn dir doch nur ansehen.
Constancia hat das gemacht und sich verliebt. - Liebe. Pah!
Sie hält es jedenfalls dafür. Im Moment
weiß nur Zorro, was sie vorhaben, und dabei sollte es bleiben.
Bis wir mehr über Serrano wissen. - Und wie könne wir solange verhindern,
dass sie zusammen weglaufen?
Letzte Nacht hat Zorro die Hochzeit doch verschoben, oder? - Ja. - Na also.
Ich verstehe immer noch nicht, wie sie die ganze Nacht durchschlaf...
Guten Morgen. - Guten Morgen. - Diego, sag Bernardo, dass ich ein Pferd brauche.
Warum? Willst du ausreiten? - Nein, ich backe einen Kuchen
und laut Rezept brauche ich ein Pferd. - Dann versuch es doch mit einem Palomino.
Der gibt ihm erst den richtigen Pfiff! - Vergiss es, ich sage es ihm selbst.
Nein, ein Pferd!
Ich brauche nur ein Pferd. - Ich komme mit.
Ich will nur in die Stadt. Ich bin kein Kind mehr, das man herumführen muss!
Einen Moment, junge Dame! Du benimmst dich aber wie eines.
Kommst hier reingestürmt ohne Hallo zu sagen,
und erwartest, dass jeder sofort springt. Ich kann dich immer noch übers Knie legen.
Tut mir leid, Onkel Alejandro. - Das sollte es auch!
Wenn ich etwas nicht toleriere, dann Temperamentsausbrüche!
Wenn du dich nicht zurückhalten kannst... - Denken die Leute noch,
du bist eine de la Vega. - Was?!
Ja, ganz genau.
Mein Kind, siehst du, wie lächerlich es ist, wenn man sich nicht im Griff hat?
Ja, Onkel Alejandro.
Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Ausritt.
Ich hab' ihn lieb. Er hört sich genauso an wie Papa.
Geht's dir besser? - Ja. - Sag, was hat dich denn so wütend gemacht?
Lieber nicht. Zumindest nicht, bevor wir nicht in der Stadt waren.
Na gut, ich sehe mal nach den Pferden. - Bitte, Diego.
Lass mich allein reiten. Das ist etwas Privates. - Constancia.
Ich muss wirklich dringend zu Sergeant Garcia. Wir machen es so.
Wir reiten zusammen hin, und sobald wir dort sind, kenne ich dich nicht mehr.
In Ordnung? - Ja.
Hätte ich es nicht selbst gesehen, würde ich es nicht glauben. Mein Vater!
Was machst du da? - Ich wollte nur nachsehen, ob ihre Mitgift noch da ist.
Das ist sie. - Wolltest du sie woanders hinbringen?
Wollte ich. Ich bin sicher, wenn dem Geld irgendwas passiert,
ist Constancia ihren Verehrer los! - Und...
wir hätten einen Gast, dem man das Herz gebrochen hat.
Sie wird sich erholen. - Richtig, aber...
ich denke, es wäre für alle angenehmer, wenn Constancia Schluss machen würde.
Und wie soll dieses Wunder geschehen? - Keine Ahnung.
Vielleicht fällt ja Miguel Serrano etwas ein.
Was ist los, meine Liebe?
Wo bist du, mein Liebster?
Was ist los, meine Liebe?
Wo ist unsere gemeinsame Liebe hin?
Meine Lippen erinnern sich an das,
was deine Küsse mir gesagt haben.
Was ist los, meine Liebe?
Warum bin ich so allein?
Kann es sein, dass du schon eine andere in deinen Armen hältst?
Was ist passiert? Wo bist du nur?
Die Liebe, die wir gefunden haben, wird nur sehr wenigen Menschen zuteil.
Mein Liebster, komm bitte zurück zu mir.
Was ist los, meine Liebe?
Ich kann niemand anderen lieben.
Was ist los, meine Liebe?
Wo bist du, mein Liebster?
Kann es sein, dass du schon eine andere in deinen Armen hältst?
Was ist passiert? Wo bist du nur?
Die Liebe, die wir gefunden haben, wird nur sehr wenigen Menschen zuteil.
Mein Liebster, komm bitte zurück zu mir.
Was ist los, meine Liebe?
Ich kann niemand anderen lieben.
Was ist los, meine Liebe?
Wo bist du, mein Liebster?
Constancia. - Miguel!
Wo warst du letzte Nacht? - Psst! - Sag nicht Psst zu mir! Wo warst du?
Komm mit raus. - Nein.
Ich kann alles erklären. - Erklärungen interessieren mich nicht.
Sag mir einfach nur, warum du nicht gekommen bist. - Aber das bin ich doch.
Ich war hier, aber Zorro hat mich angegriffen.
Zorro? Bist du verletzt? - Nein.
Aber ich hätte dich fast verloren. - Dieser Zorro...
Ich muss mal mit Onkel Demetrio über ihn reden.
Warte. Dafür ist keine Zeit mehr.
Constancia, kannst du jetzt mit mir kommen? - Jetzt sofort?
Ja, ich habe alles arrangiert. Heute Nacht heiraten wir auf einem Schiff,
und morgen früh segeln wir mit der Flut nach Mexiko. - Oh, Miguel. Wie romantisch.
Wir sollten uns beeilen. Diego kommt gleich zurück. - Ich habe eine Kutsche.
Die brauchen wir nicht. Zu Pferd sind wir schneller.
Aber du brauchst doch deine Sachen. Oder willst du in Reithosen heiraten?
Nein. Ich packe ein Kleid in die Satteltasche. - Warte!
Ich komme mit. Du brauchst auch deine Mitgift.
Aber die ist zu schwer. Wir holen sie später.
Nein, wir brauchen sie jetzt. - Wieso?
Ich hab's dir nicht gesagt, aber Zorro hat mir gestern auch jeden Peso abgenommen.
Wie schrecklich!
Guten Morgen. - Guten Morgen, Don Diego.
Ich hoffe, ich störe nicht.
Nein.
Stimmt etwas nicht? - Nein, alles gut.
Sag nicht sowas. Du hättest sterben können. Zorro hat Miguel angegriffen und ausgeraubt.
Wirklich? - Ja. - Welch ein seltsamer Zufall...
Letzte Nacht waren Einbrecher hier und ich könnte schwören,
dass einer von ihnen 'Zorro' rief. - Einbrecher?
Hast du denn nichts gehört? - Nein, ich habe geschlafen.
Bernardo hat mir warme Milch gegeben. - Die haben ganz schön Krach gemacht.
Offenbar wollten sie ein paar Gänse stehlen.
Heute morgen lagen unter dem Fenster meines Vaters eine Leiter und Wagenteile.
Aber... Zurück zu Euch, Señor.
Was hat denn Sergeant Garcia dazu gesagt? - Sergeant Garcia?
Ihr habt es ihm doch sicher gesagt? - Nein.
Aber es ist Eure Pflicht als Bürger, Sergeant Garcia alles zu melden!
Vielleicht habt Ihr ja genau den Hinweis, der zu Zorros Verhaftung führt!
Constancia und ich reiten gleich in die Stadt. Kommt doch mit.
Nein, Diego. Es ist ein weiter Weg hierher. Miguels Pferde sind zu müde.
Reite schon mal vor. Wir kommen nach. - Nein, wir haben keine Zeit. Vielleicht
plant Zorro gerade schon sein nächstes Verbrechen. Ich gebe Euch ein Pferd.
Was machen wir jetzt? - Wir reiten mit. Uns bei der ersten Chance laufen wir weg.
Wolltest du nicht zu Onkel Demetrio?
Um diese Zeit inspiziert er immer die Taverne. - Wie spät ist es denn?
Ich habe nicht die leiseste Ahnung.
Ich dachte, ich kenne ihn.
Don Diego! Guten Tag, Constancia. - Hallo, Onkel Demetrio.
Sergeant, genau Euch haben wir gesucht. - Wirklich?
Könnt Ihr bitte mal herkommen?
Señor Serrano wurde letzte Nacht von Zorro ausgeraubt. - Zorro?
Geht doch mit ihm rein. Dann kann er Euch alles erzählen,
und schreibt es auf meine Rechnung. - Danke, Don Diego! Ich meine...
Dann kommt mal mit rein, Señor Serrano. Ich brauche einen vollständigen Bericht.
Señor?
Señor?
Erzählt es mir nochmal... ... in einer Sekunde. Carita!
Noch einen bitte.
Also dann, Señor? - Entschuldigt mich.
Nein, du bleibst beim Sergeant.
Da ist ein Freund, der mir vielleicht etwas sagen kann. - Über Zorro?
Möglich.
Danke.
Sergeant Garcia, Don Diego möchte Euch sehen.
Sofort.
Enzo bringt Euch zu ihm.
Entschuldigt mich, Constancia.
Und nicht...
Nein, du doch nicht.
Wo ist er denn? - Gleich dort drüben.
Oh, danke, Don Diego! Was geht hier vor?
Das ist eine lange Geschichte, Sergeant.
Hat das irgendwas mit Zorros Angriff auf Señor Serrano zu tun?
Das wird es. Das schafft Ihr selbst, oder? - Ja.
Don Diego, wartet! Ich komme nicht an meine...
Hilfe! So hilf mir doch jemand!
Alles ist bereit. Hier entlang.
Könnt Ihr bitte beim Gepäck helfen? - Aber ja, Señor Serrano.
Ist es nicht wunderschön? - Aber...
das Schiff ist ja verlassen. - Fast.
Der Kapitän und seine Mannschaft sind heute Nacht an Land
und die anderen Passagiere dürfen erst morgen an Bord.
Aber wir haben eine Sondererlaubnis. - Wir sind ja auch was Besonderes.
Stellt es dort hin. - Ja, Señor.
Du wartest hier, Schatz. Ich rudere an Land und hole den Padre,
und ehe du dich versiehst, bist du Señora Miguel Serrano.
Das hört sich wunderbar an.
Wenn ich in einer Stunde nicht zurück bin, wird sie sehr unglücklich sein.
Ihr wisst, was zu tun ist? - Ja, wir werden sehr mitfühlend sein.
Aber da es kein Ruderboot mehr gibt,
wird sie weinen müssen, bis der Kapitän morgen früh zurückkommt.
Und bis dahin sind Enzo und ich schon längst in Mexiko.
Auf Wiedersehen, Señores. Dieser Abend hat sich für uns alle gelohnt.
Miguel?
Constancia, mein Schatz.
Ich kam hoch, um dir zu sagen, dass du meine Mitgift vergessen hast,
aber wie ich sehe, hast du das keine Sekunde getan.
Tut mir leid, Constancia. - Du warst doch nur hinter meinem Geld her.
Mein Vater hatte recht! - Wenn du groß bist, wirst du sehen, dass sie das oft tun.
Meiner auch, als er mir sagte, ich wäre ein Nichtsnutz.
Hast du mich nicht mal ein bisschen geliebt? - Du weißt, dass ich es habe.
Ein bisschen.
Egal, danke, dass du mich nicht geheiratet hast. - Konnte ich gar nicht.
Ich bin schon verheiratet. Mach's gut, Constancia.
Miguel.
Das war für deine Frau, die Arme.
Warte mal! Du kannst sie jetzt nicht mehr hierlassen. Sie weiß jetzt Bescheid.
Sie wird uns beim Kapitän melden. - Das ist euer Problem.
Werft sie doch über Bord. - Einen Moment, Señores.
Zorro! - Ihr solltet die Señorita besser nicht bitten, zu schwimmen.
Die Nachtluft ist zu kühl.
Zorro!
Señorita.
Könnt Ihr das mal halten?
Constancia?
Liebste! Mein Engel!
Constancia! Das Ganze war nur ein Spaß!
Glaub mir doch bitte! Ich wollte nur sehen, ob du mich liebst.
Nicht. Constancia. Das würdest du nie tun.
Du liebst mich doch!
Liebster!
Onkel Alejandro, verzeih mir, dass ich dir so viel Ärger gemacht habe.
Das hast du zweimal wieder wettgemacht, Constancia.
Diego, ich habe meine Lektion gelernt.
Ich warte auf jemanden, der so gutaussehend und nett ist wie du.
Dann macht's mal gut!
Los geht's!
Sie macht das schon.
Das müssen wir ihr wohl mit der nächsten Kutsche schicken. - Das ist auch sicherer.
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