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Walt Disney präsentiert
aus dem Frontier-Land: ZORRO
DER BANDIT
In den Hauptrollen: GUY WILLIAMS und GILBERT ROLAND
Als Fremder in Kalifornien habt Ihr das Recht, ein Mal verwarnt zu werden.
Was ich hiermit tue.
Und jetzt nimm deine Männer und verschwinde aus Kalifornien, Cuchillo.
Also dann, Zorro!
Und nun kommt Ihr Disneyland-Gastgeber Walt Disney.
Die meisten von uns verbinden die frühen Tage von Kalifornien mit der Zeit,
als es als Republik unter dieser Flagge stand, bevor es 1850 Teil der USA wurde.
Und mit Sutter's Mill in der Nähe von Sacramento,
wo 1849 Gold gefunden wurde.
Aber noch ein halbes Jahrhundert vor der aufregenden Zeit des Goldrausches
war Kalifornien das sonnige Land der spanischen Dons.
Es war eine romantische Zeit des geruhsamen und vornehmen Lebens,
aber auch der Gesetzlosigkeit. Eine Zeit, in der Kaliforniens Isolation
von Recht und Ordnung im Rest der Welt eine offene Einladung
an Gewaltverbrecher und Banditen war.
Es gibt aber auch Geschichten über einen legendären Helden jener Tage.
Über einen eleganten jungen Mann, der tagsüber den fröhlichen Lebemann mimte,
aber nachts das hier trug,
um als Verfechter des Rechts und Beschützer der Unterdrückten durchs Land zu reiten.
Er wurde von seinen Gegnern gehasst und gefürchtet,
von jenen, die er verteidigte, verehrt und respektiert,
und alle nannten ihn Zorro.
Jetzt werdet ihr eines seiner spannenden Abenteuer sehen.
Es heißt "EL BANDIDO".
Soldaten!
Drei, vier...
... fünf, sechs...
... sieben... - ... acht, neun...
El Cuchillo, es hört gar nicht mehr auf. - Ein rundes Dutzend.
Auf geht's, Muchachos!
Nimm mich mit!
Schuft!
Heiliger Chihuahua!
Ich habe gehört, dass Kalifornien reich sein soll.
Darauf haben wir gewartet.
Wenn wir es klug anstellen, können wir als reiche Männer nach Mexiko zurückkehren.
Als euer neuer Anführer
verspreche ich euch mehr Gold, als ihr tragen könnt. - Und wohin tragen sie's?
Die Stufen zum Galgen hoch? - El Cuchillo!
Und Chato!
Chato, du hast neun Leben! - Die hat El Cuchillo!
Ich hab mir nur eins ausgeliehen. - Woher habt ihr das Pferd? - Von einem Ranchero.
Muchachos, der Ranchero, der so nett war, Chato ein Pferd zu geben,
hat mir auch das hier geschenkt.
Ein sehr großzügiger Ranchero. Hier, Chato.
Teil es auf. - Gib her! - Langsam!
Peyota, das ist für dich.
Danke.
Und das.
Wir dachten, sie hätten dich gefangen. Wir mussten einen neuen Anführer wählen.
Das weiß ich. - Warum hast du mich dann geschlagen?
Weil du Chato nicht geholfen hast, als sein Pferd stürzte.
Hier.
Muchachos, es wird für uns langsam etwas zu heiß in Mexiko.
Da wir also schon in Kalifornien sind, bleiben wir erstmal hier.
Bis es hier zu heiß wird, was? - Dann ist es aber in Mexiko wieder etwas kühler.
Hey, Amigos! Wie viele von euch haben schon mal was in Los Angeles gestohlen?
Ich nicht. - Ich auch nicht. - Niemand also? Gut.
Dort fangen wir an. Auf die Pferde. Na los!
Was hast du denn?
Los Angeles? - Nur ein kleiner Besuch.
Wir werden uns dort nicht niederlassen. - Aber Zorro lebt in Los Angeles!
Du hast doch wohl keine Angst vor Zorro, oder? - Nicht?
Komm her.
Vergiss nicht, du bist einer von El Cuchillos Banditen.
Also benimm dich auch wie einer.
Aber das ist ja das Problem. Wenn man sich in Los Angeles wie ein Bandit benimmt,
dann kommt 'Z'!
Sag mal, du willst wohl auch den Umhang und die Maske tragen, was?
Schön, oder?
Du bist heute aber gerissen.
Ablenken hilft dir jetzt auch nicht weiter, Bernardo.
Na los! Verteidige dich!
Hat er sich verletzt, Don Diego? Alles in Ordnung, Kleiner?
Seltsam, Don Diego. Nie versteht er, was ich sage.
Dabei habt Ihr gerade eben noch mit ihm geredet. - Als könnte er hören. - Genau!
Ihr seid ein guter Beobachter, Sergeant. Wisst Ihr,
Bernardo ist jetzt schon so lange bei mir, ich vergesse immer, dass er taubstumm ist.
Und manchmal rede ich tatsächlich mit ihm.
Meint Ihr so wie ich mit meinem Pferd? - Ganz genau!
Aber Don Diego, wo habt Ihr nur so gut Fechten gelernt?
Sergeant, ich versuche es nur, um meinem Vater einen Gefallen zu tun.
Ihr habt aber Sachen gemacht, die nur ein Profi kann.
Sergeant, Ihr habt nur gesehen, wie ein guter Freund
versucht hat, mich gut aussehen zu lassen.
Kaum auszudenken, was passieren würde, sollte mich jemals
ein Meister wie Ihr zum Duell herausfordern, Comandante.
Nun ja... Ich schätze, dann würde die Sache wirklich anders aussehen.
Auf jeden Fall. Aber Sergeant,
was verschafft uns die Ehre? - Ich möchte mit Eurem Vater Don Alejandro reden.
Geht doch schon ins Empfangszimmer. Ich sage ihm, dass Ihr hier seid. - Danke.
Ach Sergeant...
Auf dem Tisch steht unser neuer Wein. Mich würde interessieren, was Ihr denkt.
Danke, Don Diego!
Ihr dürft gerne die Tür benutzen.
Das habe ich doch ganz gut hingekriegt.
Und? Was meint Ihr, Sergeant? - Don Diego, das ist der wunderbarste...
Das heißt, es ist wirklich schwer zu sagen.
Lasst uns nichts übereilen. Vielleicht probiert Ihr noch ein Glas?
Vielleicht. - Ihr wolltet mich sprechen, Sergeant? - Ja, Don Alejandro.
Na dann? - Ich sage allen Rancheros Bescheid, dass das Lagerhaus fertig ist.
Wurde die Tür verstärkt? - Ja. - Und wird es bewacht? - Ja.
Vater, machst du dir immer noch Sorgen wegen der Häute? - Das müsst Ihr nicht.
Als amtierender Comandante garantiere ich persönlich für Ihre Sicherheit.
Das ist ja der Grund dafür, dass ich mir Sorgen mache.
Vater, ich bin mir sicher, dass Sergeant Garcia an alles gedacht hat.
Auf jeden Fall. Es wird dem Banditen leidtun, der es mit mir aufnehmen will.
Selbst diesem Strolch... - So gehört sich das, Sergeant!
Wenn Ihr soweit seid, in die Stadt zurück zu reiten, begleiten Bernardo und ich Euch.
Ich bin soweit, Don Diego.
Ach komm schon! - Du bist also nicht besorgt, Diego?
Um so viele Häute zu stehlen, bräuchte es mindestens ein Dutzend Bandidos, Vater.
So viele gibt es in Los Angeles nicht.
Peyota, sorg dafür, dass die Männer keinen Ärger machen.
Ich will nicht, dass jemand etwas stiehlt. Noch nicht.
Denk daran, wir sind in Los Angeles und müssen erst die richtigen Leute treffen.
Vor allem Leute mit...
... Geld. - Links, zwo, drei, vier...
Soldaten! - Links, zwo, drei, vier.
Abteilung kehrt!
Wir treffen uns in der Taverne.
Abteilung kehrt! Mir nach!
Abteilung halt!
Señores! Señores?
Ich bin Sergeant Demetrio Lopez Garcia, amtierender Comandante von Los Angeles!
Und Ihr seid?
Bitte Señor, Ihr versteht nicht.
Verzeiht, Señor, aber ich muss diese Fragen jedem Besucher stellen.
Nur zu. - Danke, Señor!
Also dann... Wie heißt Ihr?
Euer Name, Señor? Ich habe Euch doch gesagt, dass ich Euch das fragen muss.
Bitte, Señor.
Bitte, Señor. Ihr müsst antworten.
Guten Abend, Sergeant. - Guten Abend, Don Diego. Also Señor,
Ich habe Euch gewarnt... - Sergeant, ich wollte gerade in die Taverne.
Wollt Ihr mir Gesellschaft leisten? - Später vielleicht. Ich habe gerade zu tun.
Der Señor ist fremd hier, will aber meine Fragen nicht beantworten.
Nun ja, Sergeant, Euer Diensteifer ist ja sehr löblich,
aber kein Gesetz besagt, dass Ihr Neuankömmlinge sofort befragen müsst, oder?
Nun... nein. - Na dann. Ich bin sicher, Ihr werdet alles über den Señor wissen,
bevor er Los Angeles verlässt. - Mein Freund, das verspreche ich Euch.
Also, was meint Ihr? Jetzt, wo Ihr wisst, dass dem Gesetz genüge getan ist?
Natürlich, Don Diego! - Einen Moment, Amigos.
Ich würde Euch beide gerne einladen. - Danke, Señor! Danke!
Ich bestehe darauf.
Mit Vergnügen, Señor.
Soldaten! Wegtreten!
Señorita.
Bringt meinen Freunden etwas Wein, und mir etwas... - Ja, Señor.
Sehr großzügig von Euch, Señor.
Cuchillo!
Entschuldigt mich, meine Herren.
Tja, Sergeant... Jetzt wisst Ihr, dass er Cuchillo heißt.
'Das Messer'!
Ich mag es nicht, wenn man meinen Namen durch die Gegend schreit. - Aber sieh doch.
1.500 Pesos Belohnung für Zorro, den Banditen.
Auf mich sind in Mexiko 2.500 Pesos ausgesetzt.
Das wäre doch schnell verdientes Geld. - Das wäre es.
Aber ich denke nicht, dass wir hier viel von Zorro sehen werden.
Bitteschön, Sergeant Garcia. - Danke. - Oh!
Stimmt etwas nicht? - Ich soll Euch ja etwas ausrichten. - Was denn?
Hab ich vergessen. - Chulita. - Ach Ihr wisst doch, wie das ist.
Es fällt mir schon wieder ein. - Dann kann es ja nichts Wichtiges sein.
Wisst Ihr denn noch, von wem? - Von Don Francisco.
Von Don Francis... Von Don Francisco?! Caramba!
Don Francisco schickt 5.000 Pesos in Silber zu seiner Patentochter nach Santa Barbara.
Ich sollte es abholen und sicher zur Kutsche bringen.
Das sollte ich Euch ausrichten. Er fragt sich, wo Ihr bleibt.
Verzeiht, Don Diego, aber wenn das Silber die Kutsche verpasst,
wird Don Francisco sehr wütend. - 5.000 Pesos.
Sag den Jungs, wir haben gerade ein paar sehr nette Leute kennengelernt. Los.
Danke für den Wein, Señor. Wir sehen uns später.
Sonst noch etwas, Señores? - Eine große Enchilada mit viel Chilisoße.
Ja, Señor. - Heiliger Chihuahua!
Sie heißt Chulita.
Auf Euch! Diego, richtig?
Und auf Euch! Cuchillo, richtig?
Prost! - Prost!
Diego, bist du sicher, dass dieser Cuchillo und seine Männer Banditen sind?
Sie schienen großes Interesse an Don Franciscos Silber zu haben.
Aber würde Cuchillo Sergeant Gracia dafür töten?
Wenn das so ist, Bernardo, wird Zorro einen sehr spannenden Abend haben.
Und El Cuchillo auch.
Na los, mach schnell! Beeilung, Hombre!
Warum bringen wir ihn nicht einfach um?
Nein. Nimm das Silber und dann verschwinden wir.
Zorro!
Los!
Wartet hier und kümmert euch um ihn.
Soldaten! Vorwärts!
Verhaftet die Banditen! - Komm her, du...
Pack das Silber in meine Satteltaschen.
Wo bleiben sie nur? - Ich höre gar nichts.
Ich sehe mal nach.
Als Fremder in Kalifornien habt Ihr das Recht, ein Mal verwarnt zu werden.
Was ich hiermit tue.
Und jetzt nimm deine Männer und verschwinde aus Kalifornien, Cuchillo.
Mir gefällt es aber in Kalifornien. Hier gibt's viele schöne Señoritas...
Orangenbäume...
Sonne...
Tja... Ich schätze, das brauche ich nicht mehr.
Hier.
Dann mal los, Zorro! - Na gut. Dann mal los.
Na gut. Versuchen wir's nochmal.
Keine Bewegung! Im Namen des Königs!
Dann eben später, Zorro.
Jederzeit.
Noch ein Bandit!
Den haben wir. Aber Zorro und der andere konnten entkommen.
Ich weiß! Es ist aber wichtiger, dass wir das Silber nach Los Angeles zurückbringen.
Wir müssen einfach noch etwas warten, bis wir diesen Strolch Zorro fangen können.
Warte aber nicht zu lange, sonst gibt es keinen Zorro mehr, den du fangen kannst.
Verzeiht, Señor.
Eine Golddukate. So eine habe ich das letzte Mal in Spanien gesehen.
Guten Abend, Don Diego. Noch mehr Häute? - Ein Wagen noch, Sergeant.
Was ist das? - Nur einer der Banditen, den ich letzte Nacht gefangen habe.
Ich fand, ein bisschen Arbeit würde ihm nicht schaden. - Nun.
Sehr löblich, Sergeant. - Danke, Don Diego.
Die Lieferung der Häute läuft also? - Ja, ich wusste ja gar nicht,
dass es in Kalifornien so viele davon gibt!
Wollt Ihr sie mal sehen? - Mit Vergnügen.
Wenn ich sie nicht persönlich gezählt hätte, Don Diego,
würde ich sagen, es sind mehr, als man zählen kann. - Es wird eine große Ladung.
Ach, wegen des Überfalls letzte Nacht. Einer der Banditen konnte entkommen?
Ja, der, der mit Zorro gekämpft hat. Sobald er mich sah,
sprang er wie ein Hase ins Gebüsch und Puff, weg war er.
Dann habt Ihr sein Gesicht also nicht gesehen?
Nein, ich würde ihn nicht mal erkennen, wenn er in der Taverne neben mir säße.
Wisst Ihr, Sergeant, vielleicht hat er das ja.
Wie meint Ihr das? - Na ja, es sind so viele Fremde in Los Angeles...
El Cuchillo und seine Männer zum Beispiel. - Ich dachte, Ihr mögt ihn?
Versteht mich nicht falsch. Natürlich tue ich das, er ist ein reizender Kerl.
Aber Ihr habt doch gerade gesagt... - Sergeant...
Ich hatte mal eine Klapperschlange als Haustier. Die mochte ich auch sehr.
Trotzdem habe sich sie genau im Auge behalten.
Kann ich etwas Wasser haben? - Ja, hol dir welches.
Schon gut. Das ist Bernardo.
Der Diener von de la Vega. Er ist taubstumm.
Was sagt Cuchillo? - Sobald wir Los Angeles
um ein paar weitere Pesos erleichtert haben, holt er dich raus. - Das hoffe ich.
Danke.
Wo warst du? - Cuchillo...
Du hast doch gesagt, ich soll mit Vivera reden. - Hast du's? - Ja.
Und auch mit dem Wirt. Er will mehr Geld.
Du hättest nie damit anfangen dürfen, für alles zu bezahlen.
Die Leute gewöhnen sich daran.
Komm her.
Bring das wieder in Ordnung.
Ich weiß nicht, wie. Vielleicht mit ein paar Mustern?
So, dass beide Seiten zusammenpassen? Wenn ich ein paar Knöpfe hätte.
Ja, wenn ich nur Knöpfe hätte.
Jetzt hast du welche.
Señor Cuchillo, ich muss mit Euch reden, wegen des Geldes.
Morgen. - Aber Señor...
Er sagte morgen. - Ja.
Hallo, Chulita. Wie geht's meiner schönen kleinen Tamale?
Was ist denn? - Das weißt du ganz genau. Du wolltest heute mit mir ausreiten,
also habe ich gewartet und gewartet, und wo warst du? - Ich wurde aufgehalten.
Von einem Mädchen vielleicht? - Wie kannst du so was sagen, Chulita?
Andere Mädchen kümmern mich nicht. - Mach, was du willst. Ist mir egal.
Ist es das also. - Ja. - Und wenn ich an gebrochenem Herzen sterbe?
Auch. - Hör zu, Chulita...
Señor Cuchillo schuldet mir noch einen Wein. Ich lasse ihn auf ihn anschreiben.
Gute Idee.
Chulita!
Ihr scheint ein Händchen für Señoritas zu haben. - Der eine hat's, der andere nicht.
Ich weiß nicht... Vielleicht liegt es an den Klamotten.
Ist die Weste neu? - Nein.
Ein wunderschönes Muster.
Kommt mir irgendwie bekannt vor. - Hier, der beste Wein in ganz Los Angeles.
Ich musste selbst dafür zahlen. - Danke, Sergeant.
Lasst uns anstoßen, Don Diego. - Na gut.
Darauf, dass wir den Hasen schnell fangen. - Wen?
Den Hasen, Don Diego? - Das waren doch Eure Worte.
Letzte Nacht versuchten vier Banditen, eine Kiste Silber zu stehlen.
Drei von ihnen konnte unser mutiger Sergeant einfangen,
aber der Vierte sprang wie ein Hase ins Gebüsch, um den Sergeant zu zitieren.
Wie ein Angsthase!
Wahrscheinlich läuft er immer noch.
Ja, aber Ihr habt mir heute noch etwas anderes erzählt, Don Diego.
Señor Cuchillo, Don Diego hat mir heute gesagt, dass er denkt, Ihr...
Das tut mir ja so leid. Habt Ihr etwas abbekommen? - Nein.
Sagt Cuchillo bitte nicht, was ich gesagt habe. Das wäre für uns beide peinlich.
Natürlich, Don Diego. Ich werde das Thema wechseln.
Señor Cuchillo, wegen des Geldes. Könntet Ihr mir ein bisschen...
Morgen.
Was wolltet Ihr sagen, Comandante? - Ich wollte gerade auf etwas anstoßen.
Und zwar auf 20.000 amerikanische Dollar.
Welche Dollar denn? - Die für die Häute, die mit dem Schiff aus Boston kommen.
Prost. - Ich finde das etwas verfrüht.
Das Schiff kommt erst in ein paar Monaten. - Nein, Don Diego, es kommt nächste Woche.
Entschuldigt mich, ich hole mir etwas Tabak.
Seht Ihr, Don Diego. Ich habe das Thema gewechselt.
Ja, das habt Ihr, Sergeant.
Ihr habt ihm nur noch nicht gesagt, um welche Zeit das Schiff anlegt.
Weil ich es nicht genau weiß. - Dann findet es doch heraus.
Muchachos, ich bin gerade 20.000 Dollar auf der Spur.
20.000...?
Gib mir deine Goldmünze.
Hey, Wirt!
Ja, Señor? - Für das, was ich Euch schulde und was die Herren noch trinken wollen.
Egal, was es ist. - Natürlich, Señor Cuchillo. - Eine Golddukate!
Ja. Danke, Señor Cuchillo!
Señor Cuchillo, ich kann Euch doch nicht für alles zahlen lassen.
Wann darf ich Euch einladen? - Schon bald, Diego. Versprochen. Prost!
Prost.
Dieser El Cuchillo hat so viele Männer.
Zusammen mit denen aus dem Gefängnis hat es Sergeant Garcia mit einer Armee zu tun.
Ich will versuchen, das zu verhindern. Bernardo.
Sattle Tornado.
Schön. - Sergeant Garcia musste das mit den Dollars ja auch unbedingt ausplaudern.
Mach dir keinen Kopf. Er hätte es sowieso herausgefunden. - Da hast du wohl recht.
Erwartest du jemanden? - Nein.
El Cuchillo, hier sind sie!
Guten Abend, Diego.
Ich hatte schon Angst, du schläfst vielleicht schon.
Was hat das zu bedeuten?
Wer ist dieser Gentleman? - Mein Vater Don Alejandro.
Dann stelle ich mich mal vor, Señor. Ich bin El Cuchillo.
Euer Sohn fragte mich heute Nachmittag, wann er mich mal einladen dürfte.
So war es doch, Diego? - Ja.
Also habe ich die Einladung angenommen. Ich war so frei, Chulita mitzubringen.
Sie meinte, sie war noch nie hier. Hey, Chulita!
Komm mal her!
Ihr seid herzlich willkommen, Señorita. - Danke, Don Alejandro.
Fühlt Euch wie zu Hause. - Danke.
Oh, Ihr habt hier aber schöne Sachen! - Danke.
Dann stelle ich mich mal vor, Señor. Cuchillo.
Entschuldigt, dann hole ich mal Getränke. - Nicht doch, Amigo. Es reicht, was hier ist.
Ich fürchte, das ist kein allzu guter Jahrgang. - Ach?
Ich finde ihn gut genug.
Volltrottel! Idiot! Schwachkopf!
Verzeiht, Diego. Diese Männer sind so tollpatschig,
ich weiß nicht, was ich tun soll.
Wartet alle draußen im Hof auf mich! Raus in den Hof mit euch!
Diego.
Sie sind aus einem bestimmten Grund hier. Finden wir es heraus.
Es tut mir leid. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
El Cuchillo und der Rest von uns warten hier auf euch.
Und vergiss nicht, ich will meinen Glücksbringer wiederhaben.
Kriegst du ja.
Und was ist mit ihm?
Er ist zwar taubstumm, aber er kann bezeugen, dass wir alle hier draußen sind.
Hey, Muchachos! Chulita tanzt!
Zwei von ihnen sind gegangen. Ich frage mich warum?
Im Moment können wir nichts tun. - Lass uns weiter zusehen.
Hier ist sie.
Sergeant Garcia! Überfall! Hilfe!
Wundervoll!
Chulita, du tanzt schöner denn je. - Ich tanze für dich, Cuchillo.
Cuchillo! Es wird spät.
Wollen wir die ganze Nacht hierbleiben? - Du hast Manieren wie ein Esel!
Wie oft habe ich euch schon gesagt, benehmt euch ordentlich? Bleibt draußen!
Sag Adios, Chulita. - Don Alejandro, es war mir eine Ehre, heute hier zu sein.
Es war uns eine Ehre, Euch hierzuhaben. - Don Diego.
Diego, ich möchte mich im Namen aller dafür entschuldigen,
Euch den ganzen Abend belästigt zu haben. - Uns haben nicht alle belästigt.
Es war uns eine Ehre, euch als Gäste zu haben.
Danke.
Ein schönes Muster habt Ihr da auf Eurer Jacke.
Mach's gut, Amigo.
Du hast recht, Bernardo. Sie haben den Wirt ausgeraubt,
wahrscheinlich sogar ihre Freunde befreit, und wisst ihr was?
Sie haben ein wunderbares Alibi: Uns.
Das lasse ich mir um nichts auf der Welt entgehen.
Hey, Chato, Chulita war etwas unglücklich, als ich sie nach Hause brachte.
Ich frage mich warum? - Warum? Na, weil nicht du sie nach Hause gebracht hast,
sondern wir! Und jetzt lass uns das Geld aufteilen. - Hier.
Wartet mal. Wir machen ein Rennen. Von hier zur Mission.
Der Sieger bekommt das Doppelte. - Nein, du gewinnst immer, Cuchillo!
Ist ja schon gut. Ich sage euch, was wir machen.
Ihr bekommt alle einen Vorsprung. Ihr dürft auch auf das Geld aufpassen.
Und jetzt stellt euch alle auf.
Cuchillo!
Cuchillo!
Ich habe Zorro! Ich habe ihn, ich habe ihn!
Nein, Señor Zorro! Nicht das Geld! Cuchillo!
Cuchillo! - Bravo! - Cuchillo!
Na komm schon!
Nein, nicht Zorro zu Cuchillo, sondern Cuchillo zu Zorro!
Lass ihn deine Klinge spüren, Cuchillo!
Cuchillo, halte durch! Unsere Freunde kommen zurück!
Verschwinde aus Los Angeles, Cuchillo, und bleib weg.
Erst, wenn ich dich erledigt habe, Zorro.
Nicht, Chato!
El Cuchillo schießt niemandem in den Rücken.
In der nächsten Sendung in einer Woche mit dem Titel "ADIOS, EL CUCHILLO"
wird dieser Degen eine der spannendsten Legenden Kaliforniens erzählen.
Die Geschichte einer neuen Episode aus dem Leben des sorglosen Abenteurers,
der immer mit diesem Zeichen unterschrieb:
Sehen Sie ein weiteres spannendes Abenteuer von Zorro dem Fuchs,
in dem er allein gegen den finsteren Plan des fröhlichen Banditen El Cuchillo
und seiner rücksichtslosen Bande vorgeht, die das Land der Dons plündern.
Mich interessiert nur ein Mann: Zorro.
1.500 PESOS BELOHNUNG FÜR ZORRO - Ihr wirkt sehr besorgt.
Darf ich fragen, warum? - Ich denke, Los Angeles ist nicht groß genug
für Zorro und El Cuchillo.
Er ist da lang! - Danke.
Öffne das Tor. Na los, öffne es.
Erleben Sie jeden gefährlichen Moment und jede rücksichtslose Eskapade!
Mit Guy Williams als der unbeugsame Zorro,
der sich Degen- und Wortgefechte liefert mit Gaststar Gilbert Roland
als fröhlichem Banditen. Nächste Woche, wenn Ihnen Walt Disney
"ADIOS, EL CUCHILLO" präsentiert!
Señor, wir werden etwa eine Woche lang eure Gäste sein.
Bis das Schiff aus Boston in San Pedro ankommt.
Ihr und Diego dürft kommen und gehen, wie Ihr wollt.
Einzeln.
Und immer nur solange, wie der andere hier im Stuhl sitzen bleibt.
Ich muss Euch aber warnen. Beim leisesten Anzeichen von Ärger
wird, wer immer im Stuhl sitzt...
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