All language subtitles for The.Magic.Flute.2022.German.1080p.WEB.H264-LDJD

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Original subtitles

DIE ZAUBERFLÖTE

Er ist jetzt wach.

Sie können zu ihm.

Dad.

-Hier, Musik für dich. -Ah.

Mum hat es mir erzählt.

Dad, es ist toll, dass du den Brief an den Dekan geschrieben hast.

Aber ich kann Mum hier nicht allein lassen.

Nicht in dieser Situation.

Du hast immer davon geträumt, auf diese Schule gehen zu dürfen.

Mum und ich haben uns unterhalten.

Sobald ich nicht mehr bin...

gehst du da hin.

Versprich es mir.

Und du wirst noch was versprechen.

Dafür, dass ich dem alten Longbow den Brief geschrieben habe.

Neben dem Bett liegt eine Tasche.

Da ist ein Buch drin.

Das ist ja der Wahnsinn. Wo hast du das her?

Ich habe es als Andenken behalten, an meine Zeit auf dem Internat.

Du hast es geklaut.

Du musst es dorthin zurückbringen... wo es hingehört.

Verzeihung, er braucht jetzt Ruhe.

Versprich mir, dass du da hingehst.

Es wird dein Leben verändern.

SECHS WOCHEN SPÄTER

-Die Fahrkarte bitte. -Äh...

Die habe ich vermutlich in meinem Smoking vergessen.

Kein Problem, dann zahlen Sie einfach noch mal.

Oh.

Danke schön. Ich bin übrigens Sophie.

Oh, ja. Ähm, freut mich sehr.

Ich bin Tim.

Und du fährst ins Mozart-Internat?

Ich erkenne einen Musikschüler, wenn er vor mir sitzt.

Und du fährst in dasselbe?

Ich bin gegenüber im Mädchengebäude, aber ja.

Es ist mein erster Tag dort morgen.

Das Semester läuft schon.

Die lassen niemanden rein, wenn das Jahr angefangen hat.

Der Grund für diese Extrawurst?

Ist eine lange Geschichte, die jetzt nicht erzählt werden soll.

Ja.

-Welches Instrument spielst du? -Ich spiele Klavier.

-Hm. -Aber ich bin Sänger.

Oh, ein Sänger.

Was? Diese Schule ist ein guter Ort für Sänger.

Kennst du Enrico Milanesi?

Er hat dort angefangen.

-Jetzt ist er berühmt. -Mein Geschmack ist er nicht.

Ich finde ihn sehr aufgesetzt.

-Das ist alles Show, aber ohne Seele. -Gut.

Was... Was hörst du denn so?

Lass mich raten. Irgendwas Avantgardistisches?

Oder mongolischer Kehlkopfgesang?

Ich mag die Jackson Five.

-Ehrlich? -Ja.

Ich habe eine große Klappe, aber ein guter Lovesong geht immer.

Liebe Fahrgäste, der Zug endet hier.

Verlassen Sie den Zug und achten Sie darauf, Ihr Gepäck mitzunehmen.

Oh.

Sorry.

MOZART-INTERNAT

Dr. Longbow.

"Wir müssen den gegenwärtigen Zustand des Weltalls

als Wirkung seines vorangegangenen betrachten.

Und als Ursache seines nachfolgenden Zustands."

Pierre-Simon Marquis de Laplace, der Vater des Determinismus.

Er war folgender Ansicht:

Wüssten wir die genaue Position sowie das Momentum

jedes Atoms im Universum heute,

könnten wir sagen, wo sich diese Atome morgen befinden.

Und was für die Atome gilt, gilt auch für den Menschen.

Langweile ich Sie, Mr. Walker? Setzen Sie sich.

Auf dieser Akademie nehmen wir Abstand davon,

Studierenden Privilegien zukommen zu lassen.

Deswegen würden wir normalerweise

so spät im Semester niemanden aufnehmen.

Aber in Anbetracht der Umstände haben wir beschlossen,

dass in Ihrem Fall eine Ausnahme gerechtfertigt wäre.

Mein herzliches Beileid, Mr. Walker.

Danke. Danke, Sir.

Wissen Sie, ich hatte die Chance, Ihren Vater singen zu hören.

Hier, in diesen heiligen Hallen, in denen wir beide begonnen haben.

Er war ein paar Jahre nach mir hier, aber ich erinnere mich

an seinen kraftvollen und differenzierten Figaro.

Ihr Vater war ein großer Sänger.

Aber um wahre Größe zu erreichen, benötigt man Disziplin.

Und... man benötigt Regeln.

Wie dem auch sei, unsere Weihnachtsaufführung rückt näher.

"Die Zauberflöte."

-Das Lieblingswerk meines Vaters. -Ah?

Er spürte immer eine Verbindung zu Prinz Tamino.

Oh.

Ja, bitte.

Ah... Mr. Baumgartner.

Würden Sie unseren Spätankömmling zu seinem Quartier bringen?

Gern.

Ich bin Ihr neuer Lehrer.

Sie haben ein gutes Gespür für Timing, mein junger Freund.

Spät genug, um Aufsehen zu erregen, nicht zu spät für das Vorsingen.

-Also, die Rollen... -...wurden noch nicht besetzt.

Hören Sie auf meine Worte:

Für einen Mann, dessen Leidenschaft Musik ist,

gibt es keinen besseren Ort als dieses Internat.

Es lebt wahre Magie in diesen Mauern.

Gehen wir.

Hallo? Paolo.

Darf ich Ihnen Ihren neuen Mitbewohner vorstellen?

Tim Walker.

-Wie bitte? -Ich lasse euch allein.

Bücher da rein, und deine Klamotten kannst du dort aufhängen.

Das wird nicht angerührt.

Geht klar.

Also...

Welches Bett ist meins?

Nimm das in der Ecke, wenn es sein muss.

Warum hattest du das Glück, bis jetzt keinen Mitbewohner zu haben?

Er hat die Schule verlassen.

Und wieso tauchst du erst so spät auf?

Mein Dad...

war krank.

Jetzt gibt es nur noch mich und Mum.

Zuerst wollte ich London nicht verlassen.

Ich wollte nicht mal mein Bett verlassen,

aber sie hat drauf bestanden.

Sie sagte, es tut keinem gut, wenn ich ein ganzes Jahr verpasse.

Vor allem wegen des Stipendiums, also...

bin ich hier.

Mein Beileid.

Sehe ich das richtig, dass du Xylophon spielst?

Jetzt kommt die Studentenkunde für dich.

Da sind die Überflieger.

Die coolen Kids. Und die Nerds.

Ich hielt dich für einen Streber.

Den Fehler begehen viele. Was bist du?

Krasser Nerd.

Paolo, wer ist das?

Ein Freund?

-Werd ihn diesmal nicht los. -Lass uns in Ruhe, Anton.

Du bist wohl neu. Ich bin Anton. Ich gebe dir einen guten Rat.

Häng besser nicht mit dem ab. Er zieht dich bloß runter.

Viel Spaß im Auditorium.

Whoa, was für ein Vollarsch.

Ja, ein Vollarsch, dessen Vater Enrico Milanesi ist.

-Du meinst... -Der Sohn von Enrico Milanesi.

Opernsänger der Extraklasse.

-Wow. Alles okay? -Ja.

Wir hatten bereits alle Zeit, um uns miteinander bekannt zu machen,

doch Mr. Walker... ist erst heute früh eingetroffen.

Würden Sie uns also das Vergnügen gewähren?

Viel Glück.

Präsentieren Sie uns Ihre Stimme.

Ich... Tut mir leid, ich...

-Ich bin nicht... -...vorbereitet?

Ja.

Wer die Schwelle dieser Schule überschreitet,

kündigt damit an, dass er vorbereitet ist.

Die Frage ist, ob dieser Ankündigung...

eine Selbstüberschätzung zugrunde liegt.

Hören Sie auf.

Was um Himmels willen war das?

Das war "Con te partirò". Das ist sehr bekannt.

Ich bin sicher, dass wir alle dieses Lied kennen.

Ich bin kein Freund von sentimentalem Gedudel.

-Meine Sorge gilt Ihrem Auftreten. -Meinem...

Ihre Haltung, Junge. Was... soll das sein?

Ich habe...

-Ich weiß nicht. -Genau, Sie wissen es nicht.

Ich bin etwas überrascht, dass jemand,

der es auf die Rolle des Prinzen Tamino abgesehen hat,

so auffällig wenig... Verständnis

von dem Niveau hat, auf dem wir uns hier alle bewegen.

Für jemanden, der ein Weltklassesänger werden will, gilt,

Gesang darf man nicht kopieren.

Man verkörpert ihn.

Komm, folge mir.

Wo ist er?

Haut ab. Verdammt, Paolo, du hast ihn gewarnt?

-Echt, ihr macht das immer noch? -Ja, machen wir.

Er war hier, als ich eingeschlafen bin.

Wer seid ihr?

Wir werden dir helfen, das zu bekommen, was du brauchst.

Was ich brauche?

Um die Hauptrolle in der Aufführung zu bekommen?

-Was muss ich dafür tun? -Vergiss drei Dinge nicht.

Erstens, erzähl niemandem von dieser Reise.

Zweitens, du musst Teil der Handlung werden.

Teil der Handlung?

Was für eine Handlung?

Jetzt das Wichtigste, drittens.

Vergiss das auf keinen Fall. Folge der Handlung der Oper.

Du wirst Prinz Tamino und vollendest deine Aufgabe,

bevor die ewige Nacht das Land verschlingt.

Ewige Nacht?

Scheiterst du, wird dein größter Wunsch nicht erfüllt,

und du wirst auf ewig dort bleiben.

-Hast du verstanden? -Hast du verstanden?

Nein, nicht wirklich. Entschuldigt.

-Könntet ihr ein bisschen... -Genug.

Entscheide dich.

Zu Hilfe, zu Hilfe Sonst bin ich verloren

Zu Hilfe, zu Hilfe Sonst bin ich verloren

Der listigen Schlange Zum Opfer erkoren

Barmherzige Götter

Schon nahet sie sich

Schon nahet sie sich

Ach, rettet mich

Ach rettet, rettet Schützet mich

Ach, schützet, schützet

Rettet, rettet

Rettet, schützet mich

Ein holder Jüngling Sanft und schön

So schön Als ich noch nie gesehen

Ja, ja, gewiss Zum Malen schön

Würd' ich mein Herz der Liebe weih'n

So müsst' es dieser Jüngling sein

So müsst' es dieser Jüngling sein

Lauft los und sagt es der Königin. Ich bleibe bei ihm.

-Um auf ihn aufzupassen. -Warum bleibst ausgerechnet du hier?

Niemand außer mir sollte bei ihm bleiben.

-Was wollte ich darum nicht geben -Was wollte ich darum nicht geben

-Was wollte ich darum nicht geben -Könnt' ich mit diesem Jüngling leben

-Könnt' ich mit diesem Jüngling leben -Könnt' ich mit diesem Jüngling leben

-Hätt' ich ihn doch so ganz allein -Hätt' ich ihn doch so ganz allein

-Hätt' ich ihn doch so ganz allein -Ihn doch so ganz allein

-Doch keine geht -Doch keine geht

-Es kann nicht sein -Es kann nicht sein

-Am besten ist es nun, ich geh' -Am besten ist es nun, ich geh'

Am besten ist es nun, ich geh' Am besten ist es nun, ich geh'

Ich geh' Ich geh'

Der Vogelfänger bin ich ja

Stets lustig, heißa Hopsasa

Ich Vogelfänger bin bekannt

Bei Alt und Jung im ganzen Land

Weiß mit dem Locken umzugeh'n

Und mich aufs Pfeifen zu versteh'n

Drum kann ich froh und lustig sein

Denn alle Vögel sind ja mein

Ein Netz für Mädchen möchte ich

Ich fing sie dutzendweis' für mich

Und küsste sie mich zärtlich dann

Wär' sie mein Weib und ich ihr Mann

Sie schlief an meiner Seite ein

Ich wiegte wie ein Kind sie ein

Was genau machst du hier?

Zeig dich, komm raus.

Bitte. Bitte, Sie müssen mir helfen.

Ich habe keine Ahnung, wo ich hier bin.

-Alles klar. Fangen wir von vorn an. -Okay.

-Wer bist du? -Ich bin...

-Donnerwetter. Bist du ein Prinz? -Ein Prinz?

-Dein königliches Wappen. -Was?

Leider muss ich Sie enttäuschen.

Aber ja. Ja, ich bin... Ich bin ein Prinz.

Prinz... Prinz Tamino.

Hoheit. Erlaube mir, dass ich mich vorstelle.

Ich bin Papageno,

persönlicher Vogelfänger der Königin der Nacht.

Schön. Ich bin froh, dass Sie aufgetaucht sind.

-Sie haben mich gerettet, oder? -Wer hat wen gerettet?

Nun ja, in der Tat, Hoheit. Ich habe dich vor einer Schlange gerettet.

Ich habe sie hypnotisiert, mit Blicken gefesselt, getötet.

Du stimmst mir sicher zu, dass jede Belohnung,

die man mir geben würde, nicht zu prunkvoll oder vulgär sein sollte.

Aber vielleicht ein Titel?

Ein Schloss?

Papageno?

Gutes Timing.

Oh, seht nur. Habt ihr je so schöne Exemplare gesehen?

-Die Königin würde... -Schweig.

Obwohl die Königin vom Fang des Tages sicher beeindruckt wäre.

-Von deinen Lügen... -...bestimmt nicht.

Aber was ist mit meinem Lohn? Mein Brot und Wein?

Nur den Wein?

Und wer bist du?

Ich bin Prinz Tamino.

Der Edelmann, nach dem wir suchen.

Die Königin würde dir gern etwas zeigen.

Dies Bildnis ist bezaubernd schön

Wie noch kein Auge je geseh'n

Ich fühl' es

Ich fühl' es

Wie dies Götterbild

Mein Herz mit neuer Regung füllt

Mein Herz mit neuer Regung füllt

Dies Etwas kann ich zwar nicht nennen

Doch fühl' ich's hier Wie Feuer brennen

Soll die Empfindung Liebe sein?

Soll die Empfindung Liebe sein?

Ja, ja

Die Liebe ist's allein

Tut mir leid.

-Ja? -Mir fehlen gerade etwas die Worte.

Verstehe.

Vielleicht bist du der Aufgabe nicht gewachsen.

Nein. Nein, ich bekomme das hin.

Es geht mir gut.

Komm, Prinz Tamino.

Die Königin der Nacht erwartet dich.

Eure Majestät.

Der junge Prinz.

Du stehst zweifellos für Ehre, für Werte und Wahrhaftigkeit.

Daher wende ich mich in diesen düsteren Zeiten an dich.

Und bitte dich, mir meine geliebte Tochter zurückzubringen.

Sie ist bei dem grausamen, arglistigen Mann,

der sie von meiner Seite gerissen hat.

Sarastro.

Also, Sie wollen, dass ich eine Prinzessin rette?

Ist das ein Problem?

Na ja... ich meine,

es klingt auf jeden Fall sehr wichtig.

Ich nehme Ihren Auftrag an.

Es ist mir eine Ehre.

Du, du, du

Wirst sie zu befreien gehen

Du wirst der Tochter Retter sein

Ja, du wirst der Tochter Retter sein

Und werd' ich dich als Sieger sehen

So sei sie dann auf ewig dein

So sei sie dann

Auf ewig dein

Auf ewig dein

Auf ewig dein

Hm, hm, hm, hm Hm, hm, hm, hm

Der Arme kann von Strafe sagen Denn seine Sprache ist dahin

Hm, hm, hm, hm Hm, hm, hm, hm

Ich kann nichts tun Als dich beklagen

Weil ich zu schwach zu helfen bin

-Hm, hm, hm, hm -Ich kann nichts tun

-Hm, hm, hm, hm -Als dich beklagen

-Hm, hm, hm, hm -Weil ich zu schwach zu helfen bin

O Prinz Nimm dies Geschenk von mir

Dies sendet uns're Fürstin dir

Die Zauberflöte wird dich schützen

Im größten Unglück unterstützen

Nun, ihr schönen Frauenzimmer

Darf ich?

So empfehl' ich mich

Dich empfehlen kannst du immer

Doch bestimmt die Fürstin dich

Mit dem Prinzen ohn' Verweilen

Nach Sarastros Burg zu eilen

Nein, dafür bedank' ich mich

Von euch selbsten hörte ich

Dass er wie ein Tigertier

Sicher ließ ohn' alle Gnaden

Mich Sarastro rupfen, braten Braten, rupfen, rupfen, braten

Setzte mich den Hunden vor

Schon gut, Papageno. Geh ruhig.

Ich glaube, dass ich das allein schaffen kann.

Du allein?

Hört ihr? Er kriegt das hin.

Hier, nimm dies Kleinod Es ist dein

Ei, ei Was mag darinnen sein?

Darinnen hörst du Glöckchen tönen

Werd' ich sie auch Wohl spielen können?

Oh, ganz gewiss Ja, ja, gewiss

Silberglöckchen

Zauberflöten

-Sind zu eurem Schutz vonnöten -Sind zu uns'rem Schutz vonnöten

Lebet wohl

Wir wollen geh'n

Lebet wohl Auf Wiedersehen

Lebet wohl Auf Wiedersehen

Doch schöne Damen Saget an

Wo man die Burg wohl finden kann

Wo man die Burg

Wohl finden kann

Wo man die Burg wohl finden kann

Drei Knäbchen Jung, schön, hold und weise

Umschweben euch auf eurer Reise

Sie werden eure Führer sein

Folgt ihrem Rate ganz allein

Drei Knäbchen Jung, schön, hold und weise

Umschweben uns auf unserer Reise

Sie werden eure Führer sein

Folgt ihrem Rate ganz allein

So lebet wohl

Wir wollen geh'n

Lebt wohl

Lebt wohl Auf Wiedersehen

Auf Wiedersehen

Auf Wiedersehen

Auf Wiedersehen

Auf Wiedersehen

Ich habe die Schlange nicht getötet.

Hast du... Hast du das auch gehört?

Ja. Das sind Spatzen.

Nein, das sind keine Vögel. Das klingt... wie ein Ticken.

Ich war nie mit jemandem unterwegs, der den Verstand verloren hat.

Hey, Bocelli.

-Hallo. -Wie läuft's bei dir?

Wie nennt man das, wenn dir jeder zeigt,

dass er dich nicht leiden kann.

Dienstag.

Wo hast du dich gestern Nacht rumgetrieben?

Ich konnte nicht schlafen. Die erste Nacht. Ich war nervös.

Also bin ich umhergewandert.

Gutes Timing.

Du hast die Willkommensparty von Anton und seinen Freunden versäumt.

-Was? -Nicht so wichtig.

Aber wir müssen uns nach dem Unterricht treffen.

Wieso?

Hier haben sie das Granit für die Schule her.

Es liegt zwischen uns und der Mädchenschule.

-Superschön hier. -Ja, nicht?

Ich fragte mich: "Wer bist du?"

Ich gucke zu dir, du hast geschlafen, ich war verwirrt, und...

Oh mein Gott. Jetzt wird es dramatisch.

Du bist der geheimnisvolle Fremde. Sophie hat mir alles erzählt.

Dass du Sänger bist und wir uns im Zug begegnet sind.

Und dass er schnarcht. Das hat sie gesagt.

Ich bin Olivia. Oder Liv? Oliv? Ich habe mich noch nicht entschieden.

Es freut mich sehr.

Du bist im Zug verschwunden.

Ich bin aufgewacht, und du warst weg.

Ich... habe gehofft, dass ich dich wiedersehe.

Ich hatte es eilig und habe es nicht übers Herz gebracht, dich zu wecken.

Du sahst so friedlich aus. Wenn du nicht geschnarcht hast.

-Ich schnarche nicht. -Doch, du schnarchst.

Das ist der schlechteste Flirt, den ich je erlebt habe.

Also, mir ist langweilig.

-Wie heißt du noch mal? -Paolo.

Freut mich sehr, Paolo.

Das ist schlimm, schlechte Haltung.

Und du hast Bocelli gesungen.

Zu Hause ist das super angekommen.

An dieser Schule ist Bocelli nur Popmusik.

Tja, dann wird Longbow den Adele-Song,

den ich für nächste Woche plane, auch nicht mögen.

Du hast eine schöne Stimme, sagen alle.

Ich habe nicht rumgefragt oder so.

Aber es sind... zwei Gebäude, eine Schule, da wird geredet.

-Mhm. -Klappe.

Ich will nur sagen, angeblich hast du eine gute Stimme.

Danke.

Und für den Anfang ist das gar nicht mal so schlecht.

Aber wenn ich dir hier ganz ungefragt einen Rat geben darf...

Du musst mutig sein.

Du musst was riskieren, wenn du rausgefunden hast, was dir fehlt.

Wie kommst du darauf, dass... mir was fehlt?

Ähnliche Freimaurersymbolik begegnet uns in der gesamten "Zauberflöte".

-Wissen wir wieso? -Weil Mozart Freimaurer war.

-Ja. Ich bin auch einer. -Sind Sie nicht.

Bin ich nicht.

Ich habe das Beitrittsformular auf ihrer Website nicht gefunden.

Aber ich sage euch, wer Freimaurer war.

Genau da, auf eurer Brust.

Die Architekten, die das Gebäude entwarfen.

Wie Mozart konnten sie es sich nicht verkneifen,

ein paar Hinweise zu verstecken.

Das war's. Wir sehen uns morgen.

Noch was. Weiß jemand, wie man zur Carnegie Hall kommt?

Üben, üben, üben.

Ja. Üben, üben, üben.

-Darf ich Sie was fragen? -Gern.

Diese ganzen Freimaurersymbole...

Was genau bedeuten die alle?

Das... steht alles da drin.

Darf ich?

Wow.

Das ist eine wunderschöne Ausgabe.

Fangen wir mit den ersten Takten an.

Die Phrase besteht nicht nur aus drei Akkorden,

sie ist in Es-Dur komponiert.

-Das bedeutet? -Das sind drei b.

Ganz richtig. Aber das ist nicht alles.

Die Freimaurer stellen der Wahrheit die Unwissenheit gegenüber.

Die Tempel repräsentieren Natur, Vernunft und Weisheit.

Drei... Drei Tempel.

Richtig. Dieser Symbolismus findet sich in der ganzen Oper.

Drei Knaben, drei Damen, drei Prüfungen.

Die Uhrzeit.

Gern geschehen.

Warum bist du wach?

Ich konnte nicht schlafen. Wieso stellst du einen Wecker?

Ich nehme an, das war wohl ein Versehen.

-Was machst du? -Ich schreibe einen Brief.

Mitten in der Nacht?

Da werden die besten Briefe geschrieben.

Da ist der Geist am freiesten, die Worte sind am gefälligsten,

und die Emotionen am tiefsten.

-Das... ist brillant. -Du verarschst mich.

Nein. Nein, das solltest du in deinen Brief reinschreiben.

Vielleicht mache ich das.

-Wem schreibst du? -Einem Freund.

-Oder einer Freundin? -Nein.

Meinem alten Mitbewohner.

Und du schreibst ihm keine Mail oder, keine Ahnung, rufst ihn an?

Nein.

-Ich würde ihn anrufen, aber... -'tschuldige.

-Tut mir leid, aber ich muss los. -Jetzt?

-Ja. -Wo willst du hin?

Ich... Erzähle ich dir später.

Bis dann, und grüß deinen Freund von mir.

Hallo?

Papageno?

-Du warst nicht hier. -Er ist vorausgegangen.

Folge mir.

Also ist er bereits auf dem Weg zu Sarastros Palast?

Das ist das, wovon ihr gesprochen habt.

Die ewige Nacht kommt heran.

Lasst mich los. Ihr sollt mich loslassen.

Diesmal haben wir sie im Weinkeller gefunden, Herr.

Du bist ein übermütiges Ding.

Nicht wahr?

Nimm mir das ab.

Hast du mir wenigstens einen hübschen Chablis mitgebracht?

Wow.

Ich verstehe nicht,

wieso du immer versuchst zu entkommen.

Wo kannst du schon hin?

Jeder Abwasserkanal wäre mir lieber als dieses Rattenloch.

Du feines Täubchen bleibst nun mein

O welche Marter! Welche Pein!

Verloren ist dein Leben

Der Tod macht mich nicht beben

Nur meine Mutter dauert mich

Sie stirbt vor Gram ganz sicherlich

He, Sklaven Legt ihr Fesseln an

Mein Hass soll dich verderben!

O lass mich lieber sterben

Weil nichts, Barbar Dich rühren kann

Nun fort Nun fort

Lasst mich mit ihr allein

Erlaube mir, mich frisch zu machen.

Wo bin ich wohl?

Wo mag ich sein?

Aha, da find' ich Leute

Gewagt Ich geh' hinein

Schön' Mädchen Jung und rein

Ein Antlitz fein wie Seide

Oh.

Was ist das?

Sch...

Warte kurz.

Los, rein.

Das war knapp.

-Prinzessin Pamina? -Die bin ich. Und wer bist du?

Gestatten, ich bin Papageno.

Persönlicher Vogelfänger deiner Mutter.

Ich wurde mit Prinz Tamino gesandt, zu deiner Rettung.

Ich verstehe nicht. Du wurdest hergesandt mit einem Prinzen?

Prinz Tamino. Netter Kerl.

Ist nicht aus der Gegend. Schräge Klamotten.

Und wo ist dieser Prinz Tamino?

Na los!

Hat sich in Luft aufgelöst. Was mich überrascht.

-Er war ziemlich angetan. -Angetan? Von mir?

Während ich leider immer noch keine gefunden habe.

Ich stelle Freiheit über Liebe.

Keine Verantwortung und ein feines Näschen für Wein.

Bei Männern Welche Liebe fühlen

Fehlt auch ein gutes Herze nicht

Glaub mir, wir haben später noch viel Zeit zu singen.

Wir müssen runterspringen, Hoheit.

-Oder wir nehmen die Treppe. -Machen wir das.

Aus dem Weg.

Hier lang.

Hoheit.

Papageno.

Wie hast du mich gefunden?

Du bist Prinz Tamino.

Ja. Ich stehe zu deinen Diensten.

Ihr da! Bleibt stehen!

-Das ist bestimmt Mo... -Monostatos.

Fangt sie ein!

Ha! Hab' ich euch noch erwischt

Nur herbei mit Stahl und Eisen

Wart', man wird euch Mores weisen Mores weisen, Mores weisen

Den Monostatos berücken

Nur herbei mit Band und Stricken

He, ihr Sklaven, kommt herbei

-Tamino, lass dir was einfallen. -Ich versuch's ja.

He, ihr Sklaven, kommt herbei

-Die Musikschatulle. -Was?

Das Glockenspiel von den drei Damen.

-Was mache ich damit? -Spiel es. Lass es klingen.

Wer viel wagt Wer viel wagt

Wer viel wagt Gewinnt oft viel

Komm Du schönes Glockenspiel

Lass die Glöckchen munter klingen

Dass die Ohren ihnen singen

Oh, nicht doch.

Lass das. Hör auf.

Das klinget so herrlich Das klinget so schön

La-ra-la La la la-ra-la

La la la la

Nie hab' ich so etwas Gehört und geseh'n

La-ra-la La la la-ra-la

Nie... gehört

...geseh'n

La la la

High five?

Es lebe Sarastro Sarastro soll leben

Er ist es Dem wir uns mit Freuden ergeben

Stets mög' er des Lebens Als Weiser sich freu'n

Stets mög' er des Lebens Als Weiser sich freu'n

Er ist unser Abgott Dem alle sich weih'n

Er ist unser Abgott Dem alle sich weih'n

Dem alle sich weih'n Dem alle sich weih'n

Sieh mir ins Auge, mein Kind.

-Mein Herr. -Dein Leidensweg ist hiermit beendet.

Nun erzähl mir, was dir auf dem Herzen liegt.

Es geht um deinen Diener, Monostatos. Er ist verrückt, ein Wahnsinniger.

Niemand bezieht so viel Freude aus dem Schmerz anderer.

Und er müffelt nach gepökeltem Fleisch.

Monostatos?

-Was soll das heißen? -Sie lügt, mein Herr.

Er spricht die Wahrheit.

Mein Kind, du wirst diesen Misshandlungen

nicht weiter zum Opfer fallen.

-Das lasse ich nicht länger zu. -Ich danke dir, mein Herr.

-Lass mich zu meiner Mutter. -Zur Königin der Nacht?

Ich bedaure. Diesen Wunsch kann ich dir nicht erfüllen.

-Aber mein Herr... -Und wer bist du, junger Mann?

-Ich bin Prinz Tamino. -Er kam, um mich zu befreien.

Hörst du, was sie sagt?

Dieser Verräter und sein gefiederter Freund haben sich verschworen,

die Prinzessin zu entführen, vor deinen Augen.

Vor deinem Auge, Monostatos. Vor deinem Auge.

Du solltest auf sie aufpassen.

70 Stockhiebe.

Nein, bitte, nein.

Fasst...

mich nicht an.

Was euch zwei betrifft...

Euer Mut wird auf die Probe gestellt durch eine Reihe von Prüfungen.

-Die Prüfungen. -Der Himmel verdunkelt sich.

Unser Land ist von einem Übel befallen.

Die Prophezeiung sagt,

nur demjenigen wird es gelingen, die Dunkelheit aufzuhalten,

der diese Prüfungen schadlos besteht.

-Wartet. -Hoheit?

-Ich bin hier. -Ich habe Angst im Dunkeln.

-Oh nein. -Was heißt "oh nein"?

Ich komme wieder. Ich schwöre es.

Der mittelniederdeutsche Archetypus des Hanswurst

war natürlich das Vorbild für die Figur des Papageno.

Hey, für meinen Kumpel.

Gutherzig und fröhlich, mit einem Verlangen nach Essen und Wein.

Doch vor allem erfüllt von Treue und tiefer Liebe

zu seiner anderen Hälfte, seiner Papagena.

Gut, meine Herren, raus damit. Was ist so witzig?

Paolo?

-Oh, wo willst du denn hin, Paolo? -Anton, hör auf.

-Wer ist das? -Weißt du das nicht?

-Benjamin, Paolos alter Mitbewohner. -Der die Schule verlassen hat?

So kann man es auch formulieren.

Okay.

Benjamin, hm.

Ich hatte immer nur einen Wunsch.

Ich wollte Sänger werden.

Als ich erfuhr, dass man mich hier an der Schule genommen hat,

dachte ich, mein Traum wäre wahr geworden.

Aber bis jetzt... war es ein Albtraum.

Jeden Tag ist es was anderes.

"Paolo, du bist zu dick." "Du passt dich nicht genug an."

Es sind nicht nur Anton und seine Freunde.

Ich höre es von allen. Ich gehöre nicht hierher.

Dann kam auf einmal Benjamin.

Er war wie ich.

Das Mobben hat nicht aufgehört, aber wenigstens waren wir zu zweit.

Wir haben zusammengehalten.

Doch dann...

Eines Tages ist ihm alles zu viel geworden.

Zuerst habe ich die Schuld bei diesem Ort und den Leuten gesucht.

Ich dachte, sie hätten ihn dazu getrieben,

aber in letzter Zeit habe ich Angst.

Tim...

ich habe wirklich Angst.

Weil ich glaube, dass es vielleicht nicht an diesem Ort und den Leuten...

sondern an der Welt liegt.

-Es tut mir sehr leid. -Das musst du nicht sagen.

Ich weiß, aber... ich meine es ernst.

Wirklich?

Gestern Nacht, da wollte ich dir alles erzählen.

Ich wollte über das Wichtigste in meinem Leben reden.

Und du bist einfach zur Tür rausgegangen.

Wir sind keine Freunde, wir teilen uns ein Zimmer.

Dr. Longbow möchte Sie...

Mr. Milanesi.

Dr. Longbow möchte Sie sehen.

Was glotzt du so?

Schön, tut mir leid, dass ich die Zettel rumgereicht habe.

Ich werde es nicht wieder tun.

Ich habe Sie nicht kommen lassen, weil Sie Zettel herumreichen.

Sagen Sie mir, warum sind Sie auf diesem Internat?

Sie wissen schon, wegen...

der Zukunft.

Korrekt.

Ich sehe alles deutlich vor mir.

Die gesamte Welt steht Ihnen offen.

Sie sind nicht nur talentiert, Sie verfügen auch über einen Vorteil,

für den Ihre Kommilitonen einen Mord begehen würden.

-Meinen Namen. -Ja.

Bleiben Sie dran.

Der Name Milanesi ebnet Ihnen den Pfad für Ihre Sängerkarriere.

Und wenn ich das überhaupt nicht will?

Ich dachte, Sie werfen mir Benjamins Tod vor, aber das hier ist leicht.

Ich will kein Sänger werden.

Das ist nicht Ihr Ernst.

Es ist Ihr Leben, und Sie entscheiden, Mr. Milanesi.

Aber Ihr Vater ist Sänger, und Sie sind es auch.

Sollten Sie etwas anderes versuchen, dann befürchte ich,

erwartet Sie eine bestenfalls mittelmäßige Existenz.

Ich habe diesen verfluchten Ort so satt. So satt.

Anton!

Anton, wo bist du?

Hilfe!

Hilfe!

Hilfe!

Ich komme. Ich helfe dir.

Du. Ausgerechnet du.

TIM, WIR SEHEN UNS UM MITTERNACHT IM AUDITORIUM. SOPHIE.

Ich wusste, dass du kommst.

Ich liebe diesen Saal.

Du hast ein Buch dabei?

-Ja. -Schleppst du das überall mit hin?

Ja. Ja, im Moment irgendwie ja.

Was machst du hier?

-Wenn uns jemand sieht, werden wir... -...Ärger bekommen.

-Ja. -Wie aufregend.

Komm schon. Zeig, was du draufhast.

Nein. Verschon mich bloß mit deinem Bocelli.

-Was? -Das...

Ich weiß nicht.

Es... hilft mir einfach, denke ich.

Nein. Nein, nein. Du solltest was anderes singen.

Ich habe das Loch nicht gesehen. Ich hänge fest.

-Ich versuche, dich rauszuholen. -Das ist deine Chance.

Was?

Jetzt kannst du mich auslachen und mich richtig fertigmachen.

Ich weiß nicht.

Kommst du jetzt runter und hilfst mir, oder was?

Willst du eine?

Es tut mir leid.

Tut mir leid, dass ich deine Briefe rumgereicht habe.

Will hat sie in deiner Tasche gefunden und mir gegeben.

Ich habe gedacht, das erwartet man von mir.

Tust du immer... was man von dir erwartet?

Zum Beispiel Sänger werden?

Ich dachte, wenn ich mich drüber lustig mache,

ist das, was mit Benjamin passiert ist,

vielleicht nicht meine Schuld.

Lass uns nicht mehr übers Singen reden.

Es war nicht deine Schuld.

Das wäre einfach gewesen. Dann hätte ich dich im Wald draufgehen lassen.

Ja, du hast ihm nicht gerade geholfen.

Aber bei Benjamin ist vieles schiefgelaufen.

Da ging es nicht nur darum, dass er gemobbt wurde.

Ja.

Der Erwartungsdruck, der an diesem Ort auf dir lastet...

Das hältst du kaum aus.

Ja.

Du bekommst das schon hin.

Musik ist wundervoll, klar. Aber sie... ist nun mal nicht alles.

Ich wünsche mir ein Leben außerhalb dieser Blase.

Und dann?

Ich weiß nicht. Aber ich...

Ich werde es wissen, weil ich es spüren werde.

Verstehst du?

Ja, ich verstehe.

Weißt du, für mich...

geht es bloß darum, den perfekten Moment zu erschaffen.

Du verbringst so viel Zeit mit Proben.

Und dann konzentriert sich alles auf einen Moment.

Du hast keine Zeit, um zu denken. Du musst einfach sein.

Ganz genau.

-Für dich zählt nur der Moment. -Das kann ich aber nicht.

Das kann ich nie.

Um ehrlich zu sein, wenn ich irgendwas fühle,

dann ist es... Angst.

Dass mir alle anmerken, dass ich vorgebe,

jemand anders zu sein.

Ich verstehe.

-Das war vorhin auch so. Der Bocelli. -Ja.

Genau danach hat es ausgesehen.

Aber du hast deinen Weg gefunden.

Als du... zum Klavier rübergegangen bist.

Zu mir.

Das war der echte Tim.

Das war er.

Und ich muss sagen, der war... ziemlich süß.

Tut mir leid, dass ich so konfus war.

Ja, du bist ziemlich konfus.

Und danke, dass du dir angehört hast, was ich erzähle.

Ich habe bestimmt stundenlang geredet.

-Ja, Stunden und Stunden. -Und Stunden und Stunden.

Wie viel Uhr ist es?

Es ist fast drei.

Tut mir leid, ich muss gehen.

Jetzt? Wieso?

Es tut mir leid, ich kann nicht.

-Papageno. -Hoheit. Bist du das?

Halt still.

-Du bist wieder da. -Ja.

Du hast keine Ahnung, was ich dafür aufgegeben habe.

Prinz Tamino.

Bist du bereit, dich den Prüfungen zu unterziehen?

Ja, Herr.

-Auch wenn es dich das Leben kostet? -Oh.

Ähm... Ja.

Und was ist mit dir, Vogelfänger?

Schließt du dich den Worten deines Begleiters an?

Ich finde die Sache mit dem "Leben kosten" schon unerfreulich.

Ich möchte nur die richtige Frau finden.

Deine perfekte Partnerin ist schon auserwählt worden.

Ideal für dich in jeder Hinsicht.

Und, äh...

Und hat diese mysteriöse Dame auch einen Namen?

Ihr Name... ist Papagena.

Papagena.

Und kennenlernen wirst du sie.

Vorausgesetzt du bestehst die erste Prüfung.

"Gelübde des Schweigens."

Wenn du das nächste Mal die Prinzessin siehst,

musst du standhaft sein und darfst kein Wort reden.

Was denkst du, Sarastro?

Wird Tamino die Herausforderung bestehen?

Das entscheiden die Götter.

-Er ist ein Prinz. -Er ist mehr als das.

Er ist ein Mensch.

Alles fühlt der Liebe Freuden Schnäbelt, tändelt, herzet, küsst

Und ich soll die Liebe meiden

Weil ein Diener hässlich ist Weil ein Diener hässlich ist

Ist mir denn kein Herz gegeben?

Bin ich nicht von Fleisch und Blut?

Bin ich nicht von Fleisch und Blut?

Immer ohne Weibchen leben

Wäre wahrlich Höllenglut Wäre wahrlich Höllenglut

Wäre wahrlich Höllenglut

Wachen!

Mutter.

Sag mir, mein Kind,

was ist aus dem Jüngling geworden, den ich sandte?

Prinz Tamino und Papageno wurden von Sarastro gefangen genommen.

Das geschieht mir recht.

Memmen einen Auftrag zu erteilen, für den man einen Mann braucht.

Oder noch besser...

eine Frau.

Schweigend ihr hier die Zeit verbringt.

Bis der Trompete Ruf erklingt.

Was machen wir jetzt?

Oh, verstanden. Es geht jetzt los.

Schweigegelü...

Mutter, was ist das?

Was glaubst du?

Mit diesem Dolch wirst du den teuflischen Sarastro zerstören.

Für immer.

Ich will mein Leben nicht länger im Schatten fristen.

Denn außer Sarastro steht nichts zwischen uns

und der Freiheit, der ewigen Nacht.

Der ewigen Nacht?

Also bist du schuld an der Dunkelheit?

Der Hölle Rache Kocht in meinem Herzen

Tod und Verzweiflung

Tod und Verzweiflung Flammet um mich her

Fühlt nicht durch dich Sarastro Todesschmerzen?

Sarastro Todesschmerzen

So bist du meine Tochter nimmermehr

So bist du, nein Meine Tochter nimmermehr

Meine Tochter nimmermehr

So bist du meine Tochter nimmermehr

Verstoßen sei auf ewig

Verlassen sei auf ewig

Zertrümmert sei'n auf ewig

Alle Bande der Natur

Verstoßen

Verlassen

Und zertrümmert

Alle Bande der Natur

Alle Bande

Alle Bande der Natur

Wenn nicht durch dich

Sarastro wird erblassen

Hört! Hört!

Hört!

Rachegötter

Hört der Mutter Schwur

Pamina?

Darf ich eintreten?

Bitte.

Ich habe mit Monostatos gesprochen. Er sagte, du hattest Besuch.

Gehört das dir?

Es war die Königin der Nacht.

Sie hat geplant, dich zu töten, mein Herr.

Ist das wahr, Pamina?

Dein Diener spricht die Wahrheit.

Wirklich?

Es gibt für alles ein erstes Mal.

Du musst verstehen,

die Wünsche meiner Mutter sind nicht meine eigenen.

Ich sehe dir in die Augen, mein Kind, und erkenne darin die Ehrlichkeit,

die in deinem reinen Herzen wohnt.

-Doch deine Mutter... -Ich flehe Euch an.

Bitte seid gnädig mit ihr.

In diesen heil'gen Hallen

Kennt man die Rache nicht

Und ist ein Mensch gefallen

Führt Liebe ihn zur Pflicht

Dann wandelt er an Freundes Hand

Vergnügt und froh ins bess're Land

Dann wandelt er an Freundes Hand

Vergnügt und froh ins bess're Land

Dann wandelt er an Freundes Hand

Vergnügt und froh ins bess're Land

Ins bess're

Bess're Land

Monostatos.

Prinz Tamino.

Prinz Tamino. Bist du es?

Gott sei Dank habe ich dich gefunden. In bin furchtbar verzweifelt.

Meine Mutter will, dass ich eine schreckliche Tat

gegen einen Mann verübe, der immer gütig zu mir war.

Du verhältst dich seltsam...

mein Prinz.

Wieso kommst du nicht zu mir?

Wieso hilfst du mir nicht?

Siehst du nicht, wie schlecht es mir geht?

Bitte.

Ich ertrage dein Schweigen nicht.

Ist es...

Wäre es möglich...

Hast du deine Gefühle für mich verloren?

Ach, ich fühl's

Es ist verschwunden

Ewig hin der Liebe Glück

Ewig hin der Liebe Glück

Nimmer kommt ihr Wonnestunden

Meinem Herzen mehr zurück

Meinem Herzen

Meinem

Herzen

Mehr zurück

Sieh, Tamino

Vortrefflich, Prinz Tamino. Du hast die erste Prüfung bestanden.

-Ist sie dir schwergefallen? -Ja, sehr.

Ich fürchte, Prinzessin Pamina wird nie wieder mit mir sprechen.

Oh, ich würde die Hoffnung darauf nicht aufgeben.

Und du darfst dich erheben.

Du hast bei dem Schweigegelübde recht jämmerlich versagt.

Dennoch haben die Götter dir verziehen.

Und ich...

Nein. Nein, warte.

Nein. Nein, ich hätte sie retten können.

Nein.

VORSINGEN

Mr. Walker?

Dr. Longbow wünscht, dass Sie in seinem Büro auf ihn warten.

-Aber das Vorsingen... -Hopphopp.

Ich bekomme keine Chance, oder?

Für die Rolle des Prinzen Tamino? Nein.

Sie haben eine sehr hübsche Stimme, Mr. Walker.

Und ich bin sicher, dass sie unter der Dusche wohlklingt.

Aber genau wie Ihr Vater schaffen Sie es nicht, sich zu fokussieren.

Erinnern Sie sich an meinen Rat bezüglich der Ablenkungen?

-Natürlich. -Und trotzdem befolgen Sie ihn nicht.

Ich habe Sie gestern Nacht mit ihr gesehen.

Sophie?

Sie ist nur eine Freundin.

Nur eine Freundin?

Merken Sie sich meine Worte.

Nichts führt zu mehr Ablenkung im Leben als "nur eine Freundin".

Aber keine Angst, ich werfe es Ihnen nicht vor.

Sie sind mehr oder weniger nur das Werkzeug Ihres Ungehorsams.

Aber wie kann sie es wagen,

einen derart rebellischen Akt zu vollziehen, in meiner Schule?

Sie ist...

Ja, Mr. Walker.

Prinz Tamino.

Ich besuche dich ganz oft, versprochen.

-Danke, Liv. -Und dann gehen wir clubben.

Oh, mir fällt ein, dass ich noch was tun muss.

Irgendwo anders. Also werde ich jetzt gehen. Dorthin.

-Warum hast du nichts gesagt? -Wer mein Vater ist?

-Ja, wer dein Vater ist. -Weil es nie Thema war?

Ich sagte, er mag mich nicht.

Er will mich nicht vorsingen lassen, weil er uns gesehen hat.

-Das war meine Chance. -Ich kenne ihn.

Das mit uns hat keinen Einfluss auf deine dämliche Rolle.

Wenn du das für deine einzige Chance hältst, wäre es eh nie dazu gekommen.

-Warum bist du so... -Gemein?

Ja.

Vielleicht weil ich nicht mehr da sein werde,

wenn du mich nachts wieder stehen lässt.

Ich werde gehen.

Schickt er dich meinetwegen weg?

Ich fahre nach London zu meiner Mutter.

Mein Vater spinnt vielleicht,

aber er schickt mich nicht weg wegen einem unreifen Jungen,

der mir nicht sagt, was bei ihm abgeht.

-Ich... Ich verstehe es nicht. -Ich bin raus.

Hier werden alle nur verrückt. Übereifrige Musterschüler.

Jetzt muss ich packen, also...

-Alles okay? -Ja.

Du hattest recht. Ich war kein besonders guter Freund.

Ich weiß, wie es ist, wenn man jemanden verliert.

Und ich weiß, wie es sich anfühlt, wenn man einfach nur weglaufen will.

Paolo...

Darf ich dir etwas zeigen?

Weißt du, was das für eine Flöte ist?

-Äh... -Das ist eine Zauberflöte.

Ein Requisit für die Aufführung.

Nein, es ist wirklich die... Zauberflöte.

Das wird jetzt verrückt klingen, aber hör mir einfach zu.

-In Ordnung. -Also, es ist so...

Die letzten paar Nächte war ich unterwegs.

Ich war...

im Land der Zauberflöte.

Und weiter?

-Tim? Alles okay? -Ja.

Ja, alles bestens.

Ich weiß, es klingt verrückt.

Aber wenn ich die Prüfungen nicht bestehe...

-Die Feuer- und die Wasserprüfung? -Ja.

Na ja, in der Oper besteht Tamino die Prüfungen durch wahre Liebe.

-Was meinst du? -Seine Liebe zu Pamina hilft ihm...

Du glaubst mir?

Ob ich glaube, dass eine Uhr in der Bibliothek

in die Welt der Zauberflöte führt?

-Ja. -Nein.

Aber du wirkst so, als ob du es wirklich erleben würdest.

Vermutlich wäre es deswegen falsch, dir nicht weiter zuzuhören.

Es ist ganz einfach.

Ich muss unbedingt wieder hin und die Königin der Nacht aufhalten.

Und die Sache funktioniert nur um drei Uhr?

Genau.

Drei Uhr könnte genauso gut am Nachmittag sein.

Stimmt.

Komm mit.

Mr. Walker?

-Okay. -Mr. Walker!

-Ich mache das. -Danke.

Mr. Walker. Ist er hier?

Das kann ich nicht genau sagen.

Ja, das habe ich mir gedacht.

Ich gebe mir die größte Mühe,

und trotzdem widersetzt er sich jedem meiner Worte.

Mr. Walker!

Ist es zu spät?

Gut möglich,

aber wo Mut und Stärke walten, gibt es auch Hoffnung.

Das wird dir einen anderen Blick auf die Dinge verschaffen.

Wartet!

-Wir sind bei dir. -Ich wünsche keinen Beistand.

Alle Menschen, die mir wichtig sind, haben mich verlassen.

Sogar Prinz Tamino.

Gib die Hoffnung noch nicht auf.

Komm mit.

Tamino.

Hat deine Mutter dir den gegeben?

Ja.

Aber... jetzt ist er meiner.

Und ich denke, damit ist er ein Teil von mir.

Also... Was tun wir?

Ich bin nicht sicher.

Das Auge der Vorsehung. Es hat die Feuerprüfung eingeleitet.

Ähm... Gut. Ich glaube, ich weiß, wie wir das überstehen.

Und? Wie überstehen wir das?

Indem wir die Dunkelheit verscheuchen.

Und das tun wir mit wahrer Liebe und Musik.

Und? Was jetzt?

Ich weiß es nicht. Noch nicht.

Aber du musst was unterneh...

Tim.

Es ist zu spät. Ich sterbe.

Meine Welt stirbt.

Aber wir müssen es schaffen. Was fehlt?

Wahre Liebe.

Ist Liebe nicht das einfachste und reinste von allen Dingen?

In dieser Welt vielleicht.

Aber in meiner Welt nicht.

Liebe ist verwirrend, kompliziert, bedrückend.

Bitte hilf mir. Sag mir, was du im Herzen trägst.

-Diese Welt. -Bitte.

Sag mir, wen du im Herzen trägst.

Sophie.

Wir haben es geschafft.

Du hast es geschafft.

Ich verstehe nicht.

-Liebe kann einen nur dann retten... -...wenn sie wahr ist.

Und nun... glaube ich,

wäre eine Krönungsfeier angebracht.

Erwischt. Du hast mich angestarrt.

Ich? Nein.

Wirst du mich fragen, ob ich deine Frau werde?

Du beliebst zu scherzen.

Gibt es etwa so viele junge Mädchen, die um deine Hand betteln?

Nein, das ist nicht so.

Die dich anflehen, mit dir leben zu dürfen?

Warum musst du mich verspotten?

Papagena.

Papageno.

-Sie haben es aufgehalten. -Ich weiß alles über deine Welt.

Ich weiß auch, dass du deinem Freund von unserer erzählt hast.

Aber...

Ich bin sicher, dass dieses Geheimnis mehr als sicher bei euch ist.

Ich habe die Uhr angehalten, weil ich wusste,

dass du das hier nicht verpassen willst.

Hiermit erkläre ich dich zur Königin der Sonne.

Pa Pa, pa

Pa Pa, pa

Pa, pa, pa, pa

Pa, pa, pa, pa

Pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa

Pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa, pa

-Pa, pa, pa, pa, pa -Pa, pa, pa, pa, pa

-Papa-Papagena -Papa-Papageno

Bist du mir nun ganz gegeben?

Nun bin ich dir ganz gegeben

-Nun so sei mein liebes Weibchen -Nun so sei mein Herzenstäubchen

-Mein liebes Weibchen -Mein Herzenstäubchen

Welche Freude wird das sein?

Welche Freude wird das sein?

Wenn die Götter uns bedenken

Wenn die Götter uns bedenken

Uns'rer Liebe Kinder schenken Uns'rer Liebe Kinder schenken

So liebe kleine Kinderlein

Kinderlein

Kinderlein

Kinderlein

So liebe kleine Kinderlein

So liebe kleine Kinderlein

Erst einen kleinen Papageno

Dann eine kleine Papagena

Dann wieder einen Papageno

Dann wieder eine Papagena

-Papageno -Papagena

-Papageno, Papageno, Papageno -Papagena, Papagena, Papagena

Es ist das höchste der Gefühle

Es ist das höchste der Gefühle

-Wenn viele... -Wenn viele Papa-Papageno

-Papa-Papageno -Papa-Papagena

Der Eltern Segen werden sein

Es ist das höchste der Gefühle

Es ist das höchste der Gefühle

-Wenn viele... -Wenn viele Papa-Papagena

-Papageno -Papagena

Der Eltern Segen werden sein

-Papageno, Papageno -Papagena, Papagena

-Papa-Papageno -Papa-Papagena

Der Eltern Segen werden sein

-Papageno, Papageno -Papagena, Papagena

-Papa-Papageno -Papa-Papagena

Der Eltern Segen werden sein

Der Eltern Segen werden sein

Der Eltern Segen werden sein

Papa-Papa-Papa-Papagena

Papa-Papa-Papa-Papageno

-Papa-Papageno -Papa-Papagena

-Papageno -Papagena

Leb wohl, mein Freund!

Also...

Du bist nicht enttäuscht, dass ich gleich verschwinde?

In nächster Zeit wird hier ziemlich viel los sein.

Da hätte ich kaum Zeit,

jemandem beizubringen, wie man König ist.

Ich hatte sowieso den Verdacht, dass du nicht von hier bist.

Es ist seltsam.

Bei all der Lebensgefahr, in der wir dauernd waren...

habe ich übersehen, wie einfach die Dinge hier sind.

Einfach?

Ja, na ja...

Es scheint so, als ob sich hier alles...

ohne Probleme regeln lässt.

Papageno singt ein paar Lieder, und seine Traumfrau taucht auf.

Es ist wie ein Märchen, oder?

Es ist nicht echt.

-Ähm, ich meine... -Das war nicht echt.

Von allen bestandenen Prüfungen, Schweigen, Feuer und Wasser,

war die Dritte wesentlich.

Dort hast du entschieden.

Das war deine wichtigste Prüfung.

Es ist wahr. Es ist wirklich wahr.

Super, Kumpel, danke.

Sophie?

Frag mich nicht.

-Zum Bahnhof. -Was?

Ich darf dir nichts sagen. Zum Bahnhof.

Verstehe.

Viel Glück.

Nein. Halt. Halt!

Ich habe gesehen, wie du mit den Armen gefuchtelt hast.

Bin im letzten Moment ausgestiegen. Ich nehme an, ich war der Grund.

Ja, warst du.

Ich bin gekommen, um mich zu entschuldigen.

Du hattest recht, mir hat etwas gefehlt.

Bei all dem Wahnsinn habe ich komplett vergessen,

dass es nur darauf ankommt, zu fühlen.

Etwas wahrhaftig zu fühlen und es zu teilen.

Ja, ich will ausbrechen.

Aber ich will, dass wir gemeinsam ausbrechen.

Sophie, dich kennenzulernen, hat mir so viel Angst eingejagt.

-Ich mache dir Angst? -Ja.

Weil du mich herausforderst. Und weil du mich aufwühlst.

Durch dich... Durch dich empfinde ich alles.

Du bist Musik.

Und das ist... alles, was ich will.

Die andere Sache kann ich ignorieren.

Welche Sache?

Hi.

Tim.

Komm her.

-Ich werde mal sehen, was er will. -Komm.

Entschuldigung.

-Bitte, singen Sie für uns. -Also, ich singe.

Danke, vielen Dank.

Da will dir jemand was sagen.

Ich muss dich um etwas bitten.

Ich möchte, dass du das Kostüm trägst.

-Oh, das ist deine Rolle. -Du willst sie aber mehr als ich.

-Drauf hast du sie, oder? -Ähm...

Alle erwarten, dass ich Sänger werde.

Ich singe nicht mal gern. Ich bin Drummer.

Das ist offensichtlich.

Viel Glück.

Was...

-Ist das nicht... -Ja, Antons Vater.

Hast du nicht was vergessen?

Du hast die hier, und einen Freund, der an dich glaubt.

Liebe Gäste, es ist mir ein Vergnügen,

Sie willkommen zu heißen

an der Mozart-Hochschule für Musik und Darstellende Künste.

Oh, ich habe viele wundervolle Erinnerungen an diesen Ort.

Und heute, glauben Sie mir, werden Träume wahr werden.

Ja, die Schule zeigt Ihnen heute

ein ganz besonderes und sehr beliebtes Werk.

Wolfgang Amadé Mozarts "Zauberflöte".

Und ich bedanke mich bei Dr. Longbow dafür,

dass er diese Jubiläumsaufführung ins Leben gerufen hat.

Und nun bin ich stolzer Vater

wie alle anderen Mütter und Väter hier.

Toi, toi, toi. Herzlichen Dank.

Mr. Walker.

Nur Mitwirkende dürfen hinter der Bühne sein.

Was haben Sie damit vor?

-Wo ist Anton? -Ich...

Bitte können Sie im Augenblick alles beiseitelassen

und das mit mir und Ihrer Tochter vergessen?

Was?

Ich glaube, dass Sie heute Abend sehen werden...

Ich meine... Na ja, ich bin Prinz Tamino.

Denke ich.

Hören Sie, ich weiß nicht, was genau passieren wird,

wenn ich auf diese Bühne gehe.

In letzter Zeit konnte ich nur singen,

wirklich singen, wenn ich mit Sophie zusammen war.

Oder von einer Riesenschlange verfolgt wurde.

Dad.

Sophie, du bist nicht gefahren.

Nein, wegen Tim.

Du musst den Dingen ihren Lauf lassen, okay? Er hat es verdient.

Ich bin so weit.

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