All language subtitles for Quax in Afrika 1947_ger

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Original subtitles

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Musik)

So eine Schweinerei kann eben nur in Ihrer Gruppe passieren, Herr Groschenbügel.

Und das kommt daher, weil Sie jeden Unfug mitmachen und es noch großartig finden,

wenn Ihre Leute sich schlecht benehmen. - Wir waren schließlich alle mal jung.

Aber so jung nicht, Herr Groschenbügel. - Doch. Gott sei Dank.

Ja, Sie allerdings. Leider. Aber ich nie. - Leider. Ich wollt sagen: Gott sei Dank.

Wenn wir die Fehler der Schüler mit unseren eigenen Fehlern entschuldigen,

das wär das Ende jeder Disziplin. Und die ist in unserem Beruf das Wichtigste!

Ich dachte, Können wäre noch wichtiger als Disziplin?

Nein, sondern Disziplin ist ein Teil jedes wirklichen Könnens.

Mal eine Frage, Herr Hansen: Was ist nun Ihrer Ansicht nach besser?

Können ohne Disziplin, oder Disziplin ohne Können?

Können mit Disziplin, Sie Schlaumeier. (Krähen)

Halt den Schnabel. Sie wollen der Freund Ihrer Schüler sein, aber jetzt seien Sie

mal ihr Lehrer, dafür werden Sie bezahlt. - Anbinden kann ich sie ja nicht gut.

Ach was, anbinden! Ich verlange Autorität, greifen Sie endlich konsequenter durch!

Ich weiß nicht. Ich finde, man kommt viel weiter, wenn man nicht als Vorgesetzter,

sondern als Kamerad mit seinen Schülern verkehrt.

So? Dann wird es Sie interessieren, dass Ihre Schüler Ihre Kameradschaften...

komischerweise erwidern. Das ist nämlich schon das 3. Mal, dass der Lenz heimlich

von einer Wiese aus mit Mädels flog. Der Fips stieg inzwischen...

aus der Maschine aus und machte sich bei einer anderen dienstlich.

Ihre ganze Gruppe wusste davon, bloß Sie nicht. Und Sie haben noch...

treu und brav die Flugkilometer gebucht. - Na, dann werde ich aber mal...

ganz energisch dazwischenfahren. - Hoffentlich, Herr Groschenbügel!

Vorläufig haben die Jungs gesagt, dass sie mit Ihnen machen, was sie wollen.

Auf jeden Fall bleibt es dabei: Der Lenz verlässt die Schule. Ich danke.

Bitte die Papiere von Lenz.

Na, du Mistvieh?

Von wegen, mit mir machen, was sie wollen. Den Lümmels werd ich's ankreiden.

Die hau ich, dass sie nicht wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sind!

Der große Moment! Fips' selbst konstruiertes Bordradio. Funktioniert.

Dann mal los!

(Musik)

(Unverständlicher Gesang)

Ruhe!

Meine Herren, ich hörte eben zu meiner großen Freude, dass Sie mit mir machen,

was Sie wollen. So was hört man ja gern. Aber ich hoffe, es stört Sie nicht,

wenn ich jetzt erst mit Ihnen mal mache, was ich will! Jetzt ist der Spaß vorbei!

Ihr könnt fliegen, aber diszipliniert fliegen könnt ihr alle nicht!

Und die größte Begabung ohne Disziplin ist weniger wert als eine geringere...

Begabung mit Disziplin. Euch scheint noch gar nicht aufgegangen zu sein,

dass hier Menschenleben und Werte auf dem Spiel stehen! Herr Hansen hat soeben...

die Ablösung Ihres Kameraden Lenz verfügt. Ich will Ihnen die Augen öffnen.

Ist der Lenz nicht mehr da, ist er weg! Jetzt sitzt unser Casanova der Lüfte...

auf der Straße und kann sich die Flugzeuge von unten angucken.

Was fällt Ihnen eigentlich ein, mich hier so anzugrinsen? Sie geistiges Windei!

Über Sie bin ich jetzt auch im Bilde! Sie sind der Nächste!

Sie stehen bereits mit einem Bein auf dem Bahnhof! Ja, mein Lieber,

Sie werden noch so klein, dass Ihnen ein 1/2 Meter Stoff zum Anzug genügt!

Sie Gnom! Und eure Weibergeschichten hören auf!

Und zwar restlos! Verstanden?

Für einen richtigen Flieger existieren gar keine Frauen! Was wollen Sie?

Eine Dame verlangt Sie am Telefon. - So, mich? Na ja.

Danke!

War das nun Ernst oder Spaß? - Ernst.

Bei dem ist der Ofen aus.

Groschenbügel.

Ach, du bist das, Marianne. Ja, bist du denn wieder zu Hause?

Ich kam eben erst an. Frauenschule erledigt, Examen bestanden.

Du, ich bin fähig, einen Haushalt selbstständig zu führen, steht im Zeugnis.

Na bitte. Kochen? Na, klar kann ich kochen.

Du, sei nicht frech. Kannst ja probieren. Deshalb ruf ich nämlich gerade an.

Du sollst zu meinem Geburtstag kommen. - Da ist der Wurm drin, wird nicht gehen.

Hier ist eine dolle Schweinerei passiert. Erzähl ich dir später mal.

Man muss jedenfalls diesen Botokuden hier dauernd aufm Fell bleiben.

Na ja, früher. Früher, mein liebes Kind, war was anderes. Da war ich noch Quax...

der kleine Bruchpilot. Ja, aber heute haben wir eine gewisse Verantwortung.

Ich bin dabei, mein ganzes pädagogisches Team von Grund auf umzustellen.

Auf absolute Disziplin!

Antreten!

Das muss alles noch viel besser werden. Verstanden?

Wie sehen Sie denn aus? - Danke, gut.

Gut? Gut ist gut. Was ist das hier?

Mittagspause, was? Sie fauler Zwerg. (Gelächter)

Ruhe! Das ist gar nicht komisch! Das ist traurig, meine Herren!

Wo sind Sie eingeteilt nachmittags? - Kunstflug.

Geb ich Ihnen Recht, also Kunstflug. Hochkirchner, Brücker, zum Hallendienst.

Die restlichen drei fliegen Formation. Wegtreten!

Los!

Finden Sie das nun schön? - Ja, ich find's sogar sehr schön.

Die Jungen spuren wie die nackten Wilden. - Spuren? Sie verbiestern die Jungen nur.

Sie sollten ruhig auf einen Rat hören. - Mal sehen, welche Schüler am Schluss

am besten fliegen. - Ihre bestimmt nicht.

Der redet wie Hansen. Früher war ich denen zu gemütlich, nun bin ich zu ungemütlich.

Mit der Schnauze allein werden Sie's auch - Mahlzeit. nicht schaffen. Mahlzeit.

Herr Hansen, nehmen Sie die Post für die - Geben Sie her. Schule gleich mit?

Fräulein Bredow! Wie kommt dieser Glanz in unsere Hütte? Holt Quax Sie nicht ab?

Der denkt, ich komme erst morgen. - Na, da wird er ja Augen machen.

Oh, das ist aber nett. - Kommen Sie, ich nehme Sie mit.

Eben durchgekommen: Maschine von Dresden landet gegen 16.45 Uhr.

Britta Fuhrmeister, ach, du lieber Gott! - Ist das nicht die bekannte Fliegerin?

Eine vom Wollhosen-Geschwader. Wenn ich das schon höre.

Hier, bestell uns die Flugpolizei. - Die Fuhrmeister ist 'ne patente Frau.

Weiber haben auf einem Flugplatz nichts zu suchen! Verstanden? - Huhu!

Da bin ich schon. Was sagst du nun?

Gut schaust du aus! Tag. - Tag.

Na, na, nun mach mal nicht solche Schaukelpferdaugen.

Das hat man gerne. Was willst du hier? - Dich besuchen! Freust du dich nicht?

Doch nicht hier auf dem Platz. Wir wollten uns doch erst morgen treffen.

Nun bin ich aber da. Ist das nicht fein? - Lass mal sein, ich bin hier im Dienst.

Und wann bist du frei? - Gar nicht, ich muss ja hier aufpassen.

Und Damenbesuch hab ich hier nicht gern. Wenn ich's meinen Schülern verbiete,

kann ich nicht selber... Disziplin und so. - Natürlich, Disziplin muss sein.

Treffen wir uns nachher unten im Gasthof? - Nein, ich bin heute Lehrer vom Dienst.

Bei so nettem Besuch legen wir mal um. - Merkwürdige Auffassung von Disziplin

haben Sie, Herr Hansen. Also entschuldige, meine Jungs fliegen grad Formation.

Na, na, na!

Du altes Ekel. - Brücker! Mal herkommen!

Guckt euch diese lahmarschige Brieftaube an. Was ist denn los mit dem Kerl?

Und besser rangehen!

Das ist 'ne ganz saubere Formation. - Na ja, es wird allmählich.

Die haben Sie fein hingekriegt. - Wurde auch Zeit. Sollen runterkommen!

Schießen!

Donnerkiel! Das hätte ins Auge gehen können.

Fips, vom Kunstflug zurück. - Der ist wohl vom wilden Affen gebissen?

Na, jetzt saust der Frack.

(Unverständliches Schimpfen)

Als die Fliegerei erfunden wurde, waren Sie wohl im Nebenzimmer, was?

Haben Sie keine Augen im Kopf? In diesem Winkel zu landen?

Was dachten Sie sich dabei, Sie Flasche? - Der Wind steht 30 Grad im Landekreuz.

Kann man ja an der Startfahne sehen. - Na, wo denn?

Vorhin stand sie noch. Ich habe also verstandesgemäß gehandelt.

Sie sind wohl 'n Zwilling? Einer allein kann gar nicht so dämlich sein!

Lassen Sie Ihren blöden Verstand aus dem Spiel. Hier hat nur einer Verstand: Ich!

Wenn das Landekreuz so liegt, wie es liegt, dann weht der Wind eben so!

Hat so zu wehen! Verstanden? Das eine merken Sie sich ein für alle Mal:

Sie haben aufs Wort zu gehorchen! Sonst huste ich Sie in die Luft,

Sie staubiger Bruder! Weg! - Hinlegen!

Nun aber auf ihn mit Gebrüll! - Was ist denn das nun wieder

für ein wahnsinniger Säugling, hm? - Mensch, ist das 'ne Maschine!

Guten Tag. Ist Herr Hansen da? - Guten Tag, Fräulein Fuhrmeister.

Ach so. - Kümmern Sie sich um meine Maschine?

Natürlich. Der Alois bringt Sie rüber. - Ja. Grüß Gott, Fräulein Fuhrmeister.

Grüß Gott. Guten Tag, Herr Groschenbügel. - Guten Tag.

Verzeihung, ich bin in Eile. Ich muss etwas mit Herrn Hansen bereden. Guten Tag.

Landen wie 'ne gesengte Sau, aber huldvoll "guten Tag" sagen. Und ihr Idioten...

steht hier rum und reißt die Nasenlöcher auf. Gott schütze mich davor,

dass ich mit solchen langhaarigen Geschöpfen mal dienstlich zu tun kriege.

Also, es ist so: Ich muss auf eine große Propagandareise mit Schauflügen...

und Vorträgen, eine interessante Sache. Das Dumme ist: Ich kann meine Mädels...

nicht fertig schulen. Ein paar habe ich schon untergebracht. Ich wollte fragen,

ob du vielleicht auch zwei nehmen kannst? - Damen in unserem rauen Haufen?

Ach was, Damen. Fliegerinnen! Also, tust du mir den Gefallen? Ja?

Na, da wird sich ja einer freuen. - Mädels? Nein, ausgeschlossen!

In erster Linie sind es Fliegerinnen. - Vom Wollhosen-Geschwader.

Tut mir Leid, das mache ich nicht. - Aber es wird von oben gewünscht,

dass sie bei uns zu Ende schulen. - Warum ausgerechnet bei mir?

Nach dem Stand ihrer Ausbildung passen sie nur in Ihre Gruppe, die nach Ausscheiden

von Lenz eh die kleinste ist. Unterkunft und all das besprechen Sie mit Krehlert.

Und seien Sie mal 'n bisschen nett zu den - Guten Abend. Mädels. Guten Abend.

Von wegen nett, diesen Himmelsziegen werd ich's vielleicht besorgen.

(Musik)

Mensch, Renate, schick. So viel Männer! - Scheußlich!

Wieso? Die dressieren wir uns schon.

Guck mal, der Kleine dahinten. Gott, ist der niedlich.

Na, nun könnt er ja eigentlich kommen, der Herr... Wie war der komische Name?

Groschenbügel, genannt "Quax". Der kommt schon. Nach dem kann man...

neuerdings die Uhr stellen. - Aha.

So.

Na, wie ist er denn so, der Herr Quax? - 'n leichten Knall hat er.

Aber fliegen kann er. (Gelächter)

Gehören Sie auch dazu? Ach, Sie sind die Neue. Wo ist die andere?

Hier!

Ordnen Sie sich in die Reihe ein!

Mein Name ist Groschenbügel, ich bin Ihr Fluglehrer.

Ich bin dazu befohlen worden, Sie fertig auszubilden. Befehl ist Befehl.

Und dass wir uns gleich richtig verstehen: Fliegen ist Männersache!

Und wenn Frauen sich damit wichtig machen wollen, müssen sie auch die Folgen tragen.

Sie Krümel. Bei mir wird aufs Wort gehorcht.

Disziplin ist das oberste Gesetz von der Fliegerei. Wem das nicht passt,

der fliegt. Aber raus. Da kenn ich nichts.

Da brauchen Sie gar nicht so hoheitsvoll aus der Seidenwäsche zu schielen,

Fräulein. Apropos Seidenwäsche: Das lächerliche Ding gewöhnen Sie sich ab.

Gehen Sie zum alten Krehlert und lassen Sie sich richtiges Arbeitszeug geben.

Hier wird angepackt und gespurt, bis der Name glänzt.

Na, Fräulein, das haben Sie sich wohl auch anders vorgestellt.

Wieso denn? Das gehört doch dazu. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps.

Aber Schnaps ist Ihnen auch lieber, was? - Aber nur mit Ihnen.

Wer gab denn den Mädels die Dreckarbeit? - Quax natürlich.

Da kennt der kein Grüßgott. Aber lassen Sie nur,

er hat seine Meute ganz schön im Zug. - Na.

Ich krieg das Ding nicht rum. - Lass mal, das machen wir schon. Aus!

Aus!

Nanu! Krehlert, sehen Sie sich das an.

Das ist jetzt bei uns so eingerissen. Wenn die Mädels mit anpacken sollen,

sind gleich die Kerle da und markieren den dicken Wilhelm.

Sind eben Kavaliere, die jungen Herren. - Balzen tun sie, wie die Auerhähne!

Die Frauen verderben mir die Disziplin! - Der arme Quax.

Die Mädels machen ihm den Verein verrückt. - Sie sind aber famos, die beiden.

Kameradschaftlich, sportlich... Und fliegen können sie auch.

Wenn ich anordne, dass Fräulein Scholl den Motor anwirft, verbitte ich mir...

Frei? - Verzeihung. Frei.

Dann verbitte ich mir, dass irgendjemand anderer den Motor anwirft, verstanden?

(Unverständliches Schimpfen)

Eine Schweinerei, Donnerwetter noch mal! Ist mir auch unangenehm vor den Leuten.

Die werde ich mir kaufen, die Dame, wenn sie wieder runterkommt.

Blieb ja Gott sei Dank noch keiner oben. - Aber fliegen kann sie.

Ja, alles, was recht ist, fliegt 'n ganz sauberen Knüppel.

Die könnte mir überhaupt gefallen.

Jetzt fängt der auch noch an.

So 'n paar Mädels bringen eben frischen Wind in die Bude. - Richtig.

Ich finde, man könnte ruhig hin und wieder - Meinen Sie? ein paar schulen lassen.

Ach, Kühn, verbinden Sie doch mal bitte: Reddergut Elbersdorf über Dübelstedt,

Voranmeldung Fräulein Marianne Bredow.

Meine Dame, meine Herren.

Also, Sie wollen fliegen lernen.

Das werden für Sie zunächst 'n paar ziemlich anstrengende Wochen.

Aber machen Sie sich keine Sorgen, wir werden's schon zusammen hinkriegen.

Guten Morgen. - Guten Morgen.

Was macht bei Ihnen das Zipperlein? - Danke, es geht.

Was sind denn das für welche? - Das sind die Neuen vom Herrn Kühn.

Ah, die Häschen. Die sehen wir uns mal an. - Hermann. - Sie heißen?

Wie alt? - 17.

Haben Sie ruhig Vertrauen zu mir, machen Sie sich nicht gleich in die Hosen.

Ich bin Ihr Fluglehrer und heiße Kühn. - Gott zum Gruße, Herr Kollege.

Na, alles halb so schlimm. Wird schon gehen. Nur die Augen aufmachen.

Nanu! Marianne? Was willst du denn hier? Willst du fliegen lernen?

Was? Das erfahre ich so zufällig? - Jawohl. Ich will bei euch schulen.

Kommt nicht infrage! Entschuldigen Sie mal 'n Momentchen, ja? Komm mal her.

Das ist mir peinlich, verstehst du? Die Leute wissen doch ganz genau,

wo wir beide... Du verstehst schon, nicht? Kann eben nicht jeder seine...

einfach hierher kommen lassen. Lächerlich! - Wieso? Ich hab mich offiziell...

zu dem Lehrgang gemeldet und wurde angenommen. Da kannst du nicht viel tun.

Werden wir ja sehen!

Das war Herr Groschenbügel. Auch ein Fluglehrer.

Ein netter, umgänglicher Mann.

Versetzen Sie sich doch mal in meine Lage. - In Ihrer Lage, mein lieber Quax,

würde ich mich wie ein Schneekönig freuen, wenn ich ein so famoses Mädel...

recht nahe auf dem Halse hätte. Herrgott, Mann, wo haben Sie denn Ihre Augen?

Sie sollten sich überhaupt mehr um Fräulein Bredow kümmern,

sonst ist sie eines Tages weg. Und Sie haben das Nachsehen.

Gut, Herr Hansen, ich werde Ihren Rat befolgen.

Ich werde mich um Fräulein Bredow kümmern.

Na, Marianne, hast du dich schon eingerichtet?

Oh, Quax, welche Ehre! Hast du Zeit für mich?

Man muss sich ja mal 'n bisschen um dich kümmern, nicht? Wie fühlst 'n dich so...

als Fliegerin? Bist du schon geflogen? - Nein, noch nicht.

Nur damals mit dir im Ballon. Willst du mich etwa einladen?

Wenn du gern möchtest. - Na herrlich! Wann wollen wir?

Meinetwegen gleich. - Ich hole mir bloß meine Kombination.

Und du willst also wirklich hier schulen? Du kennst meine dienstliche Auffassung.

Ja. Du hast einen Tick, und den musst du dir allmählich abgewöhnen, mein Junge.

Na schön, dann kann man nichts machen. Dann komm.

Gleich.

(Musik)

(Musik)

Da ist der alte Quax mal wieder richtig in seinem Element.

Ja, aber ob das dem Fräulein bekommt? - Was denn für 'n Fräulein?

Na, unserem Fräulein Marianne. - Der ist wohl wahnsinnig geworden.

Na?

Na, Mariannchen, wie war der erste Flug?

Der letzte! Nie wieder! - Ich denke, du willst fliegen lernen?

Wie siehst du denn... Schaut mal, wie die aussieht.

Herr Groschenbügel! Sagen Sie mal, Sie sind wohl ganz blödsinnig geworden?

Sie sagten doch selbst, ich möchte mich um Fräulein Bredow kümmern.

Bitte lassen Sie doch Ihre Witze. - Ich muss den Kopf frei haben.

Der Afrikaflug wird ausgeschrieben. - Was geht Sie der Afrikaflug an?

Ich will mich melden. - Nach Ihrem Benehmen sehe ich da schwarz,

Herr Groschenbügel. Kommen Sie, Marianne, ich kümmere mich jetzt selbst mal um Sie.

Na, Fräulein Marianne, ist das nicht besser als fliegen?

Was sagt Quax dazu? - Quax platzt.

Die Unterschriften und der Arbeitsplan. Aber lassen wir das bis morgen Früh.

Wir haben heute schon genug aufgearbeitet. Wissen Sie, wie spät es ist?

Nach halb 11. Aber das macht nichts. - Doch, die anderen schlafen schon längst.

Weißt du eigentlich, dass es gleich - Na und? drei viertel 11 ist?

Und um 10 sollen wir in der Falle liegen. - Mein liebes Kind, ich sag dir was:

Ich geh ins Bett, um zu schlafen. Daher geh ich schlafen, wenn ich müde bin,

nicht, wenn es mir befohlen wird. Schlafen ist ein Vergnügen, keine Pflicht.

Das sag mal Quax. - Dem sag ich noch ganz andere Sachen!

(Schnarchen)

Käse.

Weidmannsheil. - Diese Biester fressen einen auf.

Dafür bist du aber noch ziemlich komplett. - Schnauze.

(Posaunenstoß)

Was ist mit dem hier los?

Du hast wohl 'n Knall? - Was machst 'n da mit der Posaune?

Ich übe. - Im Bett?

Warum nicht? - Seit wann spielst du Posaune?

Schon lange. Es ist, außer fliegen, meine einzige Leidenschaft.

Sonst würde ich ja nicht im Bett üben. Ich ließ sie mir von zu Haus schicken.

Und warum übst du nicht bei Tag? - Der Quax lässt einen ja nie in Ruhe!

Spielst du gut? - Es geht.

Na los, spiel mal einen, aber so mit Pep! - Ja, genau.

Hoffentlich wecken wir die Mädchen nicht.

(Alle) Ah!

Mensch, spiel doch mal den "Floh im Ohr". - Ja, los.

(Singt) Heute wird's ein tolles, dickes Ding.

(Schrei)

Die Damen machen wohl Budenzauber, was? Die Vorschriften der Schule...

interessieren wohl nicht? - Sie können nicht einfach so reinkommen.

Wieso? Bin Lehrer vom Dienst. - Ich will Ihnen mal was sagen, Herr...

Groschenbügel. - Herr Groschenbügel. Wir waren gezwungen,

hierher zu kommen, um fertig zu schulen. Und wir haben gern von Ihnen angenommen,

was Sie uns fliegerisch zu sagen haben. - Wär ja auch noch schöner,

wenn solche Säuglinge was zu meckern hätten. Disziplin ist das A und O!

Aber sehen Sie mal, lieber Herr Quax... - Na, na, Groschenbügel, ja?

Sie haben es nötig, mit Ihren Kinderaugen. Sie machen mir bloß meine Jungs verrückt.

Im Funkunterricht funken Sie statt Wetterberichte aufreizende Liebesbriefe.

Aber doch nicht an Sie. - Das will ich mir auch sehr verbitten!

Also marsch, ins Bett. - Bitte verlassen Sie das Zimmer. Sofort!

Sobald Sie beide im Bett liegen. Na?

Na, nun los, los, los.

Na?

Ich werde mich über Sie beschweren!

Das können Sie halten, wie Sie wollen.

Gute Nacht, meine Damen.

Wahnsinnsbeute.

Ist hier ein Jahrmarkt ausgebrochen? Oder sind wir im Urwald?

Natürlich Fips! Wieder der Schlimmste. Die plötzliche Ruhe und Sie.

Was treiben Sie hier? - Wir wollten nur...

Was Sie wollen, interessiert mich nicht. Mich interessiert nur, was ich will.

Und das ist Disziplin! Es ist Nachtruhe!

Es ist 22.45 Uhr!

"Was Sie wollen, interessiert mich nicht. Mich interessiert nur, was ich will.

Und das ist Disziplin! Disziplin ist die Hauptsache, Fliegen ist Nebensache."

Pst. "Meine Herren, Sie sind alle reif für 'n Rausschmiss."

Besonders Sie, Fips! Wir beide sprechen uns morgen.

Vielleicht bemühen sich die Herren jetzt endgültig ins Bett!

Ich habe das Gefühl, da ist der Wurm drin.

Was gibt's denn? 'n Anschiss? Oder neue Ausbildungsvorschriften?

Haben Sie wieder mal Mist gemacht? Oder hat Fips was Neues ausgefressen?

Der Budenzauber heute Nacht durch Ihre Gruppe war auch nicht von Pappe.

Was sagen Sie zu der Musik, meine Herren? 'ne begabte Bande, was?

Also, meine Herren, die Bedingungen für den Europaflug sind da.

Teilnehmen können alle deutschen Fliegerschulen.

Start und Ziel ist Bergried. Das ist eine Auszeichnung für uns.

Das Rennen geht über Frankreich, Spanien, Afrika...

über See zu den Kanarischen Inseln und auf demselben Wege wieder zurück.

Ei, Afrika, Kanarische Inseln, da mach ich mit.

In Granada ist jeweils ein Ruhetag. Jede Schule stellt eine Kette...

unter Führung eines Fluglehrers. Die Flüge werden einzeln gewertet,

Besatzungswechsel ist erlaubt, bauliche Veränderungen...

an den Flugzeugen zugelassen. - Da wär ja die Elli gerade das Gegebene.

Wie? - Meine aerodynamischen Verbesserungen.

Was die Besatzung betrifft: Die Meisten von Ihnen haben die letzten Jahre ja...

an ähnlichen Flügen teilgenommen. Ich möchte deshalb die Bergrieder Kette...

selbst führen. Ich bitte, mir nach der Mittagspause Vorschläge zu machen,

welche Schüler für die Auszeichnung dieses Fluges infrage kommen. Ich danke Ihnen.

Das ist 'ne ganz große Sache. - Und das wär auch für später eine Chance.

Was meinst du, wenn du sagen kannst: Zweiter im Afrikaflug mit...32.

Ich bin Geologe. Grad schreibt mir meine Universität, die suchen einen Flieger...

für 'ne wissenschaftliche Expedition nach Tibet. Es sind noch zwei andere

in engster Wahl, aber der Professor schreibt, wenn ich die Gelegenheit hätte,

durch irgendeine fliegerische Leistung... Mensch, Tibet! Wär gar nicht auszudenken.

Weißt du, ich hatte mich immer schon so gefreut, mal was von der Welt zu sehen.

Ich hätte fast mal 'ne Schiffsreise dahin gewonnen, bei einem Preisausschreiben.

Kannst du dich erinnern? - Ja, natürlich.

Ja, und grad jetzt. Ich habe nämlich ein wunderbares Angebot von Junkers.

Sie wollen mich als Einflieger anstellen. Was glaubst du, was das für einen...

guten Eindruck machen würde, wenn ich als Sieger aus dem Rennen hervorgehe.

Und nun fliegt Hansen. Na ja.

Sind die Herren schon da? - Ja. Herr Hansen?

Quax ist schrecklich enttäuscht. Er hatte sich so gefreut, und beruflich wäre es...

doch auch eine Chance für ihn. Wär's nicht doch möglich, ihn mitfliegen zu lassen?

Es handelt sich hier nicht ums Fliegen, sondern um Führereigenschaften.

Bei einem solchen Flug muss einer auf den anderen eingestellt sein.

Aber Quax mit seinem Disziplinfimmel würde die anderen nur anbrüllen...

und alle strolchen getrennt durch die Gegend. Das ist nicht Sinn der Sache.

Nee, nee. Ehe der nicht lernt, kameradschaftlich zu denken...

Haben Sie es sich überlegt, meine Herren? - Unsere Gruppen sind noch zu jung.

In erster Linie kommt ja wohl die Gruppe Quax infrage.

Na ja, ich würde vorschlagen:

Fips und Fräulein Scholl. - So?

Und was sagen Sie dazu, meine Herren? - Ich weiß nicht. Dieser Fips ist doch...

ein unzuverlässiger Lausejunge. Der steht doch immer mit einem Bein aufm Bahnhof.

Und die Scholl ist 'n Mädel. - Gehört gar nicht zur Debatte.

Jung waren wir alle mal. Aber es sind die besten Flieger. Und darauf kommt's an.

Nee, ist noch nicht raus.

Ja, ich sag euch gleich Bescheid. Ahoi.

Ich bin da ja 'n bisschen skeptisch. Fliegerisch, ja, aber sonst?

Na, bei Quax erlebt man ja immer wieder Überraschungen, nicht?

Wieso? - Wissen Sie, wen er genannt hat?

Sein schwarzes Schaf und sein rotes Tuch. - Nein! Fips und die Scholl.

Sie sind 'n komischer Kerl, Quax. Ich habe mich manchmal über Sie geärgert,

aber Ihr anständiger Charakter kommt doch immer wieder durch. Dass Sie trotz allem

die beiden nannten, war toll von Ihnen. - Sie sagten doch selber, man muss...

persönliche Dinge ausschalten können. - Sie haben Ihren Tick wohl überwunden.

Dann wollen wir wieder die Alten sein, hm? Kameradschaft zwischen Lehrern und...

Schülern ist doch mehr wert als Autorität. - Aha. Aber ab und zu eins mit 'm Knüppel,

das ist auch ganz gesund, hm? - Wie wär's nun, Quax, hätten Sie Lust,

an meiner Stelle die Kette zu führen? - Was? Ich?

Ja, gern. - Sie wissen, was ich Ihnen anvertraue.

Wir wollen nicht viele Worte machen, es liegt uns beiden nicht.

Aber über mein Vertrauen und Ihre Verantwortung,

darüber müssen Sie sich im Klaren sein. - Ja, das bin ich auch.

Ich weiß auch Ihr Vertrauen zu schätzen. Außerdem wär's ganz schön...

wegen der Anstellung bei Junkers. - Bin im Bilde.

Na, nun gehen Sie los und verkünden Sie den beiden ihr Glück.

Jawohl, Herr Hansen.

Danke schön.

Er kommt.

Na, Scholl, Sie sehen wieder aus.

Machen Sie den Knopf zu.

Also, es wird weiter geschult. Grundflug, Formation, Hallendienst.

Einteilung wie vormittags. Ach, übrigens, was mir noch einfällt:

Den Europaflug für Bergried, den fliegen... Fips...

Ich? - Und Scholl.

Ich? - Ja, Sie.

Und zwar völlig unverdientermaßen. Mal vortreten, die beiden.

Sie kommen durch ein bodenloses Schwein zu dieser Auszeichnung.

Und ich kann verhehlen, dass ich gegen diese Wahl schwere Bedenken habe.

Bitte? - Bin bloß gespannt, wer die Kette führt.

Herr Hansen kommt.

Ausgerechnet wir zwei. Da wird der Quax aber getobt haben. Ich lach mir 'n Ast.

Sie haben schon von Ihrem Glück gehört? Ich gratuliere Ihnen.

Halten Sie die Ohren steif und machen Sie uns keine Schande. Wen schicken wir...

denn nun als Beobachter mit? Na, Fips?

Vielleicht Hein Brücker? - Einverstanden?

Von mir aus. - Und Sie, Fräulein Scholl?

Ich würd gern Julchen Gurdach mitnehmen. - Wollen Sie nicht noch die alte...

Frau Müller aus der Küche mitnehmen? - Wir zeigen, dass 'ne weibliche Besatzung

auch etwas leisten kann. - Funken kann sie ja wie 'n Oller.

Und Sie, Quax? - Quax? Ich werd verrückt.

Ja.

Na, Alois, willst du mit? - Ich?

Ja. - Himmel, Herrgott, Sakrament!

(Musik)

(Musik)

Wo bleiben unsere? Zum Donnerwetter!

Wo bleibt denn bloß die dritte Maschine?

Wo bleibt denn Fips, dieser Lausejunge?

Aber du vergisst mich nicht, nein?

Na, na, na, nur nicht weich werden! Ich komm ja wieder.

Fips, nun mach schon, die warten! - Also, länger kann ich nicht warten.

Los!

(Unverständlich)

Und lass dich nicht mit Nils ein! - Nein!

Du, Fips!

Wer ist denn das? - Dieser Fips! Lauselümmel!

Trotzdem, da ist der Wurm drin.

"Verbandsflug" kann man das grad nicht nennen.

Mehr einen "Sauhaufen".

(Musik)

(Musik)

Wir sind die Ersten. - Die zu Hause werden Bauklötze staunen.

Hm? - Bauklötze!

Ah ja.

Geben Sie durch: "20.06 Uhr, die erste Kette hat das Zielband überflogen,

die Gruppe Bergried." - Ah, Bergried!

"Die Mannschaft wird von der Bevölkerung von Granada mit echt spanischem...

Temperament begrüßt." Haben Sie's? "Die Besatzung von Bergried...

ist in glänzender Verfassung." (Unverständlicher Gesang)

(Spanisch) Was will der?

Der will wissen, wie du heißt. - Ach so. Ich, Julchen.

Julchen... (Spanisch)

Kinder, ist das schön!

Na, meine Herren, kleiner Männer-Skat unter südlichem Sternenhimmel?

Bei der Hitze kann man ja nicht schlafen. - Trotzdem wollen wir Schluss machen.

Morgen wird es anstrengend. Du hättest den ältesten Jungen ausspielen müssen,

und dann den. Wo sind Fips und Brücker? - Die ziehen mit Gesang...

von Restaurant zu Restaurant. - Ich glaub, die sind da in der Bodega.

Die haben alle schon 'n schönen Zacken. - Wo sind die Mädels?

Dabei. Und die Renate ist die Schlimmste. Ich glaub, die hat schon 'n Tropenkoller.

Dann funken wir mal dazwischen, was?

Du, so weit sind wir aber noch nicht. - Wie weit denn?

So weit.

Und wann sind wir so weit? - Das wirst du dann schon merken.

Lass uns raus, hier sind zu viele Leute. - Hier ist doch kein Mensch.

Aber mir ist es hier zu hell. - Und mir ist es draußen zu dunkel.

Recht haben Sie. Warten Sie mit Ihrer komischen Sinnlichkeit,

bis Sie wieder zu Hause sind, Sie Auerhahn. Wo sind die anderen?

Da.

(Spanisch)

Sie, Vorsicht, ich verstehe Spanisch.

Ach, du dicker Eierkuchen! Moment mal, ja?

Da kommt Quax. Jetzt saust der Frack.

Oh, Quäxelchen!

Wie süß! Huhu!

Guten Tag. Na? - Darf ich vorstellen? Spanische Freunde.

Und das ist Don Otto Groschenbügel. (Spanisch)

Nun machen Sie sich mal nicht niedlich. - Tusch für Don Otto!

Jetzt platzt er mit lautem Knall. - Oh, charmant, charmant.

Gestatten Sie? Groschenbügel. - Guten Tag, Caballero.

'n Abend. Groschenbügel. - Don Almerro.

Angenehm. Groschenbügel. - Miguel Gonzales (...)

Oh, das ist fein. Danke vielmals. Groschenbü... Ach so, das ist...

Sebastian. - Sebastian. Fein.

Also, meine Herren, gestatten Sie mir... zum geheiligten Prösterchen.

Salud. - Salud.

Sehr nett, ja. Wollen wir vielleicht etwas da...

Na, Sie kleine Giftmorchel, Sie?

Sie scheinen sich ja die Jungs hier mächtig randressiert zu haben, was?

Ich gestatte dir 'n gewaltigen Streifen. - Prost, Quäxchen.

Na, na, Don Otto! - Quax wird Kavalier. Ich lach mir 'n Ast.

Na, meine Herren, was ist? Lassen Sie sich nicht stören. Weitermachen!

Was ist denn jetzt? Kapelle, los, spielt mal 'n bisschen. Aber schnell.

Avanti. Avanti, Señors! Musica cella que Dingsdadings.

(Spanischer Gesang)

Wer ist das? - Pytacco.

Den Kerl kann ich nicht leiden.

Bravo! Bravissimo!

Das ist ja toll! Gib mal her, so 'n Ding! Nun will der alte Don Otto...

mal einen aufs Parkett legen. Also los!

(Singt) So eine Nacht war noch nie da, rot perlt der Wein, Señorita.

Trinke mit mir, Carmecita, Carrasco, caramba!

Nur dir allein, oh Dolores, bring ich die Schönste der Floris.

Hörst du mein Herze, dir schwor es: Carrasco, caramba!

In deiner schwarzen (...) wirst du noch heute mein.

Du wirst es sicher, na klar! Nun her mit allen Kastagnetten!

Rabiato furioso. Heute kommt mir keiner in die Betten. Na, was denn?

Na bitte!

Ich bin heut Nacht ein Torero,

ich schwenke stolz den Sombrero. Von Kopf bis Fuß, Caballero,

Carrasco, caramba!

Bravo! Bravo!

Olé!

Wissen Sie, dass ich mir das schon lange gewünscht habe?

Da geht man nun unter nächtlichem Sternenhimmel durch das alte Granada.

Granada. - Na ja, also gut: Granada.

Woher sprechen Sie so gut Spanisch? - Von meinem spanischen Freund.

Na, also gut, schön: Granada.

Mit einer schönen Frau im Arm, mit einer sehr, sehr schönen Frau sogar.

Vom Wollhosen-Geschwader. - Das nehme ich aber in Bezug auf Sie...

feierlich zurück. - Ich hab gar nicht gewusst,

dass Sie auch nett sein können. - Oh, außer Dienst immer.

Im Dienst bin ich 'n Ekel, was? - In Bergried waren Sie immer im Dienst.

Du frecher Zwerg, du. - Oh.

Wo bloß Julchen bleibt? - Die war erst dahinten mit ihrem Fips.

Ich kann Ihnen ja so lange Gesellschaft leisten, ja? Ich komm noch mit rauf.

Ich hab uns auch 'n kleinen Schluck zu trinken mitgebracht.

Nein, morgen wird ein anstrengender Tag. Wir müssen ganz brav sein.

Gute Nacht. Disziplin, Disziplin, Disziplin!

Sagt immer unser Fluglehrer.

(Pfeift eine Melodie)

(Unverständlich)

Neue Meldung? - Wir liegen jetzt an 4. Stelle.

Renate hatte 'ne Notlandung, Motorschaden. Aber Quax hat sie rausgeholt.

Fein. Wie stehen Sie denn jetzt mit Quax?

Eigentlich gar nicht. Quax ist bestimmt ein lieber Kerl.

Aber gerade in den letzten Wochen hatte ich immer wieder das Gefühl,

dass wir nicht besonders gut zueinander passen.

Ach, so kleine Spannungen kommen mal vor. Quax geht immer ganz in seinen Ideen auf.

Erst war's der Klaps mit der Disziplin und nun der Europaflug.

(Musik)

(Unverständlich)

Guck mal, der will einlenken! Hat uns doch auch ganz anständig geholfen.

Ja, und uns Grobheiten gesagt.

(Musik)

(Musik)

Soll ich ihn zurückrufen? - Ja.

Die hören nicht. Die haben wieder Musik eingeschaltet.

Verfluchte Schweinerei, hm? Dieser verdammte Mistvogel!

Bis jetzt war sie doch immer ganz brav. - Ich meine doch den richtigen Vogel.

Uns muss 'n Geier gerammt haben. Oder 'n Pelikan. Oder sonst was.

Aha. Na ja.

Herrje, die Latte hat ja 'n ganz netten Riss.

Der Flug ist zu Ende. Steigen Sie aus, mein Herr.

Herzlich willkommen in Afrika.

Vielleicht wollen die uns helfen. - Da kennen Sie die Weiber schlecht.

Die freuen sich doch, dass mir so was auch passieren konnte. Jawohl, Sie meine ich!

Sie da oben!

Sehen Sie, wie die grinst? Ich sag's ja, die Langhaarigen, keine Kameradschaft,

aber übel nehmen und nachtragen.

Na, was hab ich denn gesagt? Die kommen runter.

Mensch, die können doch hier nicht landen. Das gibt einen kalifornischen Riesenbruch.

Los, los, Startpistole raus und schießen!

Oh mei! - Sehen Sie nicht hin!

(Krachen)

Na.

Um Gottes willen! Ist was passiert?

Das war mein erster Bruch. - Der reicht aber auch gleich für drei.

Sind Sie wenigstens heil geblieben? - Fehlt dir was? - Aua!

Nein. Ich glaub, es ist alles noch da. - Gute Nacht, schöne Gegend.

Was haben Sie sich denn dabei gedacht? - Ich dachte, ich könnte Ihnen helfen.

Scholl, Sie sind 'n feiner Kerl. Sie wissen ja, fliegende Weiber,

aber ich muss Ihnen doch sagen, das imponiert mir. Nanu, was haben Sie?

'n bisschen verstaucht. - Aha. Bandagieren wir hinterher, hm?

Diese Anfänger!

Ich bekomme keine Antwort! Von beiden nicht!

Da muss was passiert sein! - Dämlich! Wenn sie nicht fliegen können,

sollen sie zu Hause bleiben. Da liegt man mit weitem Abstand an der Spitze...

Verdammte Schweinerei!

Ja, also, hier...

hier muss ein kleiner Polizeiposten sein, und hier sind wir.

Also ungefähr... 50 bis 60 km. - Das kostet mich ein Lächeln.

Nee, nee, das ist Männersache, Fräulein.

Ja, aber wir können doch die Damen nicht allein hier im Busch lassen.

Aha. - Na ja.

Tja, dann gibt's eben nur eine Möglichkeit.

(Brüllen)

Na ja, jetzt stehen wir da mit gewaschenem Hals.

Vor 2 Tagen sind die nicht zurück. - Nicht vor 5 bis 6 Tagen.

Was? 60 km? - Aber im afrikanischen Busch.

Was wissen Sie vom afrikanischen Busch? - Wir haben früher in Afrika gelebt.

In Timbuktu. - Herzlichen Glückwunsch.

Hören Sie mal, hören Sie mal! Das ist doch Fips!

Eine leichte Delle ist in meiner Hose. Noch einer. Der ist wohl wahnsinnig,

der will hier landen. Leuchtpistole, rote Munition, schnell!

Dieser Fips, dieser... dieser Säugling.

Donnerwetter, der startet tatsächlich durch!

Ja, meine Erziehung.

Was denn, was denn? Der kommt ja wieder. Noch 'ne Patrone, schnell!

Dieses Riesen-Rhinozeros. Dem werde ich doch noch mal eine aufn Latz knallen.

Kerl, du!

Der Kerl ist stur wie ein Büffel, jetzt kommt der zum dritten Mal.

Und wir haben keine rote Munition mehr. - Drum wird er jetzt hier landen.

Er gehorcht Ihnen eben aufs Wort. Ihre Erziehung.

Jetzt kommt er rein. Jetzt landet er. Sehen Sie nicht hin!

Gleich kracht's.

(Krachen)

Los, hin!

Endstation, alles aussteigen. - Um Gottes willen, Kinder!

Ist was passiert? - Alles in Ordnung?

Seid ihr auch heil geblieben? - Ja.

'ne Beule am Kopf. - Ach, um Gottes willen! Na komm.

Mit Bruch gelandet. 99 %. - Ja, aber Ihnen ist nichts passiert, was?

Unkraut vergeht nicht. - Was wollen Sie hier?

Ich wollte sehen, was hier passiert ist. - Ich hab doch rot geschossen.

Ich bin doch durchgestartet. - Und dann gelandet.

Sie haben ja auch nicht mehr geschossen. - Na ja, egal. Ich brauche 'n Propeller.

Ist nicht so schlimm, nur ein kleiner Kratzer.

Hat aber ganz schön gebumst. - Bei uns auch.

Na ja.

Warum sind Sie denn nicht weitergeflogen? Sie hätten doch das Rennen machen können.

Ich wollte Ihnen helfen. - Ich hielt Sie immer für 'n famosen Kerl,

nur unsere Auffassungen von Disziplin sind eben verschieden, nicht?

Reden wir nicht davon. Die Hauptsache ist die Kameradschaft und die Verantwortung

vor sich selbst. Und wenn Sie im Begriff sind, gegen die Disziplin zu handeln,

dann muss das Gefühl der Scham... Sie... beschämen.

Ich meine, es muss die Indisziplin überschütten, überschatten, genau.

Nun wollen wir mal ganz ehrlich sein: Wir passen doch ganz gut zusammen, was?

Besonders in Afrika. - Ja, das sowieso. Und Fips, hören Sie zu:

Wenn ich das Rennen gewinne, dann werden die Leute sagen: "Kunststück.

Der Quax, ein Fluglehrer, der muss das ja können." Aber für Sie, Fips,

ist das jetzt das große Sprungbrett. Und drum fliegen Sie los.

Mit meiner Maschine. - Und Ihre Chance bei Junkers?

Hier geht's sich nicht um das Persönliche, sondern um die Idee.

Ich hab doch gar keine Erfahrung im Überseeflug.

Wenn ich jetzt die Insel nicht finde? - Natürlich finden Sie die.

Deswegen nannte ich Sie für das Rennen. Sie werden mich doch nicht enttäuschen.

Sie haben mich genannt? - Denken Sie, der olle Krehlert?

Also Fips, nun los. Nun hauen Sie ab mit meiner Elli.

Die Hauptsache ist, dass Bergried das Rennen macht!

Nun gib aber mal 'n ordentlichen Zahn Gas!

Na also. Gott sei Dank, was? - Ist ja noch mal gut gegangen.

Ja.

Na also, fein. Das hätten wir geschafft, was?

Tja, ich hätte doch vielleicht Sie mitfliegen lassen sollen.

Aber mit Ihrer verstauchten Hand? - Nein, nein, das war schon richtig so.

Wir wurschteln uns schon irgendwie durch. - Haben Sie denn noch Schmerzen?

Nein, danke, es geht eigentlich ganz gut. Sie haben sie ja so wunderbar bandagiert.

Na ja. Bitte, nach Ihnen.

Übrigens, ich hab vorhin gehört, dass Sie mich für das Rennen nannten.

Ich war nicht nett gegen Sie. Tut mir Leid.

Nur nicht weich werden. Deswegen kann ich fliegende Weiber doch nicht leiden.

Holen Sie mal lieber Brennholz, dass wir Feuer haben für die Nacht.

Aha. Wieder mal im Dienst. - Na, na, na, nicht frech werden.

Donnerwetter noch mal, wo haben Sie den eleganten Hut her?

Den hab ich mir noch in Granada gekauft. Setzen Sie sich auch was auf.

Die afrikanische Sonne ist gefährlich. - Ich hab meinen in Granada vergessen.

Tja, was macht man da? Oh, der Mensch kann noch so dumm sein,

er muss sich nur zu helfen wissen. Passen Sie mal auf. Hier.

Bitte sehr, was halten Sie davon?

Ich geh jetzt Holz holen. - Jawohl, meine Dame. So.

(Singt) Wozu ist der Pinsel da? Zum Rasieren.

Herr Quax!

Eingeborene, drüben am Busch.

Na ja, das sind doch ganz harmlose Leute. - Harmlos? Haben Sie eine Ahnung.

So? Na, wollen wir doch mal sehen. Hallo! Hallo!

Kommt doch mal rüber!

Gott zum Gruße, meine Herren. Was führt Sie zu mir?

(Unverständliche Sprache)

Ist recht, ja, natürlich. Ich hab kein Wort verstanden. Was hat er gesagt?

Sie verehren Sie als einen weißen Gott, der von der Sonne heruntergefahren ist.

Geflogen. Woher wissen Sie denn das? - Ich bin doch in Timbuktu geboren.

Sagen Sie denen, sie sollen was zu essen bringen. 'ne Antilope oder 'n Tapir.

Und dann fragen Sie mal nach 'ner Hütte. Wir sind doch keine Affen,

dass wir hier auf Bäumen schlafen.

(Unverständliche Sprache)

Er sagt, der Häuptling kommt gleich mit den Gastgeschenken.

Das gehört sich auch so. Und vor allem Getränke, ist ja nicht zum Aushalten hier.

Bringt uns 'n bisschen Palmenwein oder was Sie haben.

(Trommeln)

Jetzt kommt auf einmal der ganze Stamm. - Na ja.

Na, na, na.

Die Brüder, die kenn ich doch. Die hab ich schon mal im Berliner Zoo gesehen.

Ihnen werden die Witze schon vergehen. - Willkommen, ihr Trottel.

Wo sind die Gastgeschenke?

(Unverständliche Sprache)

Was meinen die? - Er ist der Häuptling, er heißt Aruba.

Und der dort ist Jaquenda, der Zauberer. - Fein, angenehm. Groschenbügel.

Groschenbügel. Tag.

(Unverständliche Sprache)

Was sagt er? - Das Mädchen heißt Banani.

Oh, wie sinnig. - Sie sollen sie heiraten, Ihr Geschenk.

Nee, nee. Ich hab schon an Ihnen genug. - Sie müssen, sonst bringen die Sie um.

Nehmen Sie die Melone, beißen Sie hinein, lassen Sie das Mädel auch beißen...

und die Zeremonie ist vollzogen. - Wenn's weiter nichts ist. Wollen wir?

Na, dann gib mal her. Komm her. So.

Ah!

Alle Menschen sollen leben, die uns was zu essen geben. Prost!

(Unverständliche Sprache)

Hey, was ist das? - Das will er Ihnen durch die Nase bohren.

Nee, nee, kommt ja gar nicht infrage. - Oh Gott, weigern Sie sich nicht!

Gib mal her, ein Gott macht das selbst. Und nun was Anständiges zu essen hier!

Den Tapir schön knusprig, Antilopenrücken halb durchgebraten.

(Unverständliche Sprache)

Und dann brauch ich natürlich noch ein Schlafhaus hier, für die Kleine.

Es muss alles seine Ordnung haben. - (Unverständliche Sprache)

Heute Abend geht es los! Wir hauen auf die Pauke!

(Unverständlicher Gesang)

Meine Herren, da ist alles dran, was?

Können Sie das auch? - Benehmen Sie sich.

Bitte sehr. Kann ja nicht so schwer sein, 'n bisschen mit dem Bauch zu wackeln, hm?

Tanzen, junge Frau? Rein in die Manege!

(Unverständliche Sprache)

Wiedersehen.

(Unverständliche Sprache) Prost, alter Häuptling. Gute Idee.

Das war gut und reichlich. Und in netter Form geboten. Jetzt gehen wir nach Haus.

(Unverständliche Sprache)

Na, na, na, was ist denn, alter Knabe? Die eigenen Frauen reichen wohl nicht?

Meine Damen, darf ich bitten?

(Panischer Schrei)

Anfänger! Meine Damen, darf ich bitten? Gute Nacht.

(Jubelrufe)

Herein!

Was ist denn nun los? Wie kommen denn Sie hierher? Gehen Sie mal rüber.

Rüber auf Ihre Matte. Nachher nehmen Sie sonst noch irgendwas an.

Kommt ja gar nicht in die Tüte. - Bei Ihnen allerdings nicht,

Herr Groschenbügel!

Was soll denn das nun wieder heißen?

Da ist ja noch eine.

- (Unverständliche Sprache) Ja, guten Morgen, guten Morgen.

Na, Frau Groschenbügel, gut geschlafen? Ja?

Darf ich mir gestatten?

Bitte, jawohl. Jawohl, danke vielmals. Ich soll mich wohl hinsetzen, ja?

Wir wär denn das: Bring mal deinem Papi was zum Frühstücken, nicht?

Hammi, hammi. - (Unverständliche Sprache)

Jawohl.

Aha. Was wird nun? Oh.

Hm, was?

Groschenbügel! - Ja?

Was ist denn nun schon wieder? - Quax?

Ja? - Ich war eben im Dorf.

Der Medizinmann hetzt gegen uns. - Der kriegt eins über 'n Kürbis!

Lassen Sie doch Ihre dummen Witze, es ist ernst! Jaquenda ist eifersüchtig.

Er sagt, Sie wären gar kein Gott und könnten gar nicht fliegen.

Nee, kann ich auch nicht, mit der Krähe. - (Unverständliche Sprache)

Jetzt fängst du auch noch an, oder was? (Unverständliche Sprache)

Was? Was?

Sie sagt auch, Jaquenda ist gefährlich. Wir müssen ihm irgendwas vormachen,

bis Hilfe kommt. Vielleicht kommen auf dem Rückflug ein paar Maschinen hier vorbei.

Die haben andere Sorgen.

Wir schauen noch schnell bei Quax vorbei.

(Unverständliche Sprache)

(Unverständlich)

Ruhe mal hier! Was sagt er? - Er behauptet, Sie wären ein Schwindler.

Wenn Sie fliegen könnten, sollten Sie es doch mal vormachen.

(Unverständliche Sprache)

Seid doch mal 'n Moment ruhig jetzt! Ruhig!

Wenn sie Ihnen nur nichts tun. - Wär denn das so schlimm, hm? Na, na, na!

So weit sind wir noch lang nicht. Das kann doch einen Seemann nicht erschüttern, was?

Nimm das Ding weg! Ihr habt ja hier sehr schöne Stimmen zum Briketts zählen,

aber haltet mal 'n Moment die Luft an!

Mal zurücktreten, ihr alle! Los! Nach hinten!

Los, los, los!

(Unverständliche Sprache)

Das werden wir sehen. So, auf Wiedersehen. Und haltet mir 'n Daumen, ja?

Glauben Sie denn, dass Sie die Maschine überhaupt in der Luft halten können?

Na ja, ich denke, bei dem Wind schon. Nur feste laufen und ziehen, ja?

Fertig da vorne? - Ja!

Los!

(Unverständliche Sprache)

(Musik)

Herr Quax! Herr Quax!

Ist Ihnen was passiert? - Nein. Alles in Ordnung.

(Unverständliche Sprache)

Gib bloß nicht so an, du lächerlicher Zwerg.

Aber nein, lasst ihn doch! - Na los!

Feste!

(Unverständliche Sprache)

(Panisches Geschrei)

Du, hau ab! Wir müssen doch siegen!

Und... hoppla!

Ach, Quax! - Hey, hey! Was wird das auf einmal?

Man muss Sie gern haben, Sie sind ein großartiger Kerl!

Ich find Sie ja auch ganz ordentlich. Nur, Sie wissen ja, ich bin ja nun...

leider anderweitig gebunden. - Meinen Sie Banani?

Nee, Banani nicht, aber Sie wissen doch schon, wen ich meine, hm?

Sie kennen sie doch, die Marianne. Ist so weit 'n ganz ordentlicher Kerl,

sieht auch hübsch aus und hat 'n gutes Herz und so, aber...

ich glaube, ich brauche eben wirklich... wirklich was anderes.

Na ja, das ist nicht so einfach, da brauchen Sie gar nicht so zu lachen.

- (Unverständliche Sprache) Hey, was ist los?

Mal keinen Familienstunk! Komm mal her, du!

(Schreit) - So, da hast du!

Jetzt ist sie auch noch böse. - Na und?

Und was tun wir, bis Fips Hilfe schickt? Das kann lange dauern.

Wenn Julchen und Alois den Militärposten erreichen, dann... - Ja, wenn!

Ob wir nicht doch unseren Funk irgendwie in Betrieb setzen können?

Für einen letzten Gruß nach Hause, was?

Was Neues vom Rennen? - Fips liegt an 3. Stelle. Kam eben durch.

Der reißt uns tatsächlich noch raus. - Und von den beiden anderen nichts?

Hier!

"Im afrikanischen Urwald im Kampf mit Eingeborenen"? Donnerwetter!

Kommen Sie, Marianne. - Ja.

Na, na, na, kleine Marianne.

Auf jeden Fall muss etwas geschehen. Nicht? Hm?

Wir wollen mal versuchen, dass wir den guten Quax wieder herkriegen.

Mach mal... Mach mir mal eine Verbindung mit der Lufthansa. Ich will versuchen,

ob wir eine Maschine zu einer Hilfsaktion bekommen können.

Ja, also, das Ding läuft. Die Räder drehen sich,

Riemenscheiben auch, Generator haben wir ausm Flugzeug,

Kabel gehen zum Akku,

von da aus zum Apparat...

und ein Lautsprecher ist auch dran.

Aber ich muss sagen: Ich höre nichts.

Tja, ich schlage vor, wir legen noch das Seil um die Scheibe.

Wie wär das, hm? Transmission.

Donnerwetter! Sie sind ja gar nicht mal so 'n technischer Säugling...

wie die Weiber sonst.

Das Geständnis fiel Ihnen sehr schwer, hm? - Na ja, ich bin streng, aber gerecht.

Da kenne ich nichts.

Du, da gibt's gar nichts zu lachen.

Hm? Scholl?

(Musik im Radio)

Das spielt ja!

Sie hören jetzt den Bericht des Kurzwellensenders über die letzte Phase...

des Langstreckenfluges der deutschen Fliegerschulen. Wir beginnen...

auf dem Flugplatz Bergried. In wenigen Minuten treffen die ersten Flugzeuge ein.

Die Spannung ist auf dem Siedepunkt. Beim letzten Kontrollpunkt...

lag der Fluglehrer Mittendorf aus Stettin mit seinem Doppeldecker an erster Stelle,

dicht gefolgt von dem Flugschüler Fips aus Bergried.

Die ersten beiden Flugzeuge sind am Horizont eingeflogen. Sie nähern sich,

kommen immer näher und näher. Wer liegt vorn? Es ist nicht zu erkennen.

Wer liegt zu weit hinten. Und nun beginnt ein mörderischer Endkampf.

Immer näher kommen die Maschinen. Jeder gibt her, was er hergeben kann.

Bravo, Jungs, bravo! - Feste, Fips! Feste, Fips! Feste, Fips!

Mittendorf, Mittendorf, Mittendorf! - Feste, Fips! Feste, Fips! Feste, Fips!

Mittendorf, Mittendorf, Mittendorf! - Feste, Fips! Feste, Fips!

Noch wenige Meter! Der Hintere hat den Vorderen überholt!

Jawohl, der Vordere ist jetzt der Hintere! Die Maschinen fliegen das Ziel an!

Es geht um Meter nach diesem Rennen von Zehntausenden von Kilometern!

Wer ist schneller? Ha, jetzt erkenne ich ihn! Es ist...

(Jubelschreie)

Was nun? Jetzt hört man gar nichts mehr. Donnerwetter, jetzt ist es vorbei.

Wer hat nun gewonnen?

... mit dem Sieger des Rennens sprechen, dem wir mit Mühe einen Weg bahnen werden

durch ein Meer von Blumen und Jungfrauen.

Jungfrauen. Dann ist es Fips.

(Musik)

Herr Fips, meine aufrichtigsten Glückwünsche...

zu Ihrer großartigen Leistung! Und wollen Sie bitte unseren Hörerinnen...

und Hörern Ihre Gefühle übermitteln,

die Sie jetzt in diesem Augenblick bewegen.

Du großer Gott, was soll ich jetzt sagen? Wie mir zumute ist?

Prima! Ich kann noch gar nicht glauben, was ich ehrlich gesagt immer gehofft habe:

Ich habe gesiegt! Ein bisschen bin ich natürlich auch stolz, das ist klar.

Aber das darf man nicht zeigen, das ist auch klar.

Nur mein Herz macht ganz leise: Hurra. Hurra.

Hurra.

Hat er eigentlich sehr schön gesagt, hm?

Dass ich gewonnen habe, verdanke ich in erster Linie meinem Fluglehrer Quax.

Was ich bin, hat er aus mir gemacht. Eigentlich hat er gesiegt.

Denn seine Erfindung der aerodynamischen Verkleidung hat es mir ermöglicht,

schneller zu sein als andere, stärkere Maschinen.

Was ich früher nie kapiert habe, jetzt hab ich's begriffen.

Und werd's meiner Lebtage begreifen. In der Fliegerei...

muss etwas über allem stehen. Und das ist gar nichts Stures und Paukerhaftes,

sondern etwas Schönes und Großartiges.

Und das heißt: Disziplin, Disziplin... - Disziplin.

Hallo!

Julchen und Alois, horch! - Wir kommen!

Nun kommen die daher, im ungeeignetsten Moment.

Die hätten ruhig später kommen können. - Wieso?

Huhu!

Julchen!

Tag! Alles in Ordnung? - Alles in bester Ordnung.

Tag, Quax. - Tag. Tag, Alois. Wie geht's denn?

(...) - Ja.

Ja. Ja, Marianne, was willst du denn hier, hm?

Ach, die Banani.

Ja, also, wie gesagt, darf ich bekannt machen?

Meine Braut. Ja. - Guten Tag.

Ja. Das ist alles natürlich nur Formsache, ich war nämlich hier 'ne Zeit lang...

mit Renate... mit Fräulein Scholl war ich hier zusammen.

War eben 'ne Zeit, die wir hier gemeinsam verbrachten.

Ja, darüber müssen wir uns dann nachher mal gemeinsam unterhalten.

Ach so, nein, Verzeihung. Darüber...

Wie kommt ihr denn zu dem Auto? - Sie sahen, wie wir drüben gewassert sind

und haben uns aufgelesen. - Das ist das Auto von der Polizeistation.

Wir wollen euch grad abholen. Schicke Uniform, was? Mein Sachen...

sind nämlich im Busch hängen geblieben. - Darüber können wir nachher reden.

Also los, einpacken, mach schnell. Also, Wiedersehen, mach's gut.

Hier, ich schenk dir meinen Nasenpfeil.

Zur Erinnerung an deinen dich liebenden Gatten Otto Groschenbügel.

Wiedersehen.

Herr Hansen, ich möcht Sie mal was fragen. Ich befinde mich da in einer...

schiefen Situation. - Ja, ich wollte auch etwas besprechen.

Aber bitte. - Die Sache ist die, also...

ich habe mich in Renate verliebt. Das heißt, in Fräulein Scholl.

Und da ist natürlich der Wurm drin, nicht? Ich weiß nicht, wie ich das Marianne...

schonend beibringen soll. - Mensch, Quax!

Hilfe!

Ist übrigens so ähnlich wie bei Quax' Hochzeit.

Schick. Schwarze haben's gut: Ein Biss in die Melone, schon ist es passiert.

Bei uns ist es ja genau dasselbe. Wir müssen in den sauren Apfel beißen.

Moment! In den sauren Apfel beißen sie aber alle gerne.

(Musik)

(Musik)

(Musik)

(Musik)

Untertitel für Hörgeschädigte: VICOMEDIA 10/2005

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