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Bei deinem Anruf aus London hast du eine Frau erwähnt.
Ich glaube, nicht.
Verkauf mich nicht für dumm!
Du hast gesagt, sie macht es nicht für Geld. Wer ist sie?
Alison Rowdy.
Alison?
- Deine Alison? - Ja, Alison Rowdy.
Genau die.
Du hast Alison kontaktiert, als du in London warst?
Ich habe sie nie aus den Augen verloren.
Sie hat dich doch wie Dreck behandelt. Ich dachte, du wärst nachtragend.
Nur sie hat mir helfen können.
Dir helfen?
Sie hat gegen dich ausgesagt.
Und sie hat dir den Tod dieser Rothaarigen angehängt!
- Dafür solltest du sie hassen! - Vlado! Vlado! Was ist da los?
- Das war's. Verschwinde! - Wer ist ... Was hat er für ein Problem?
- Ganz ruhig. Setzen Sie sich. - Das geht so nicht!
In gewisser Weise hasse ich sie auch.
- Kriegen wir noch einen, bitte? - Klar.
Danke.
Aber keine Sorge, das ist vorbei. Sie hat zugenommen, ist alt geworden.
Sie ist nicht mehr, wer sie war.
Hier.
Diese Rothaarige hieß Nathalie.
- Ach ja? - Darf ich dir einen Rat geben?
Trau deiner Alison nicht allzu sehr. Sei kein Dummkopf.
Hier.
Ihr Handy.
Was glaubst du, was ich tue?
Nichts.
Liebling.
Du musst schlafen.
Weißt du, das, was wir niemals tun wollten ...
Wir sollten es tun.
Lass uns heiraten.
Ich weiß, ich weiß, ich weiß.
Schatz, ich liebe dich.
Und der Gedanke, ohne dich zu sein, ist ...
Ich liebe dich.
Du siehst aber zerknautscht aus heute Morgen.
- Bin etwas verkatert. - Ja.
- Bin aus dem Chien Noir direkt hierher. - Ach wirklich?
Meine Leute haben die ganze Nacht durchgearbeitet.
Wir haben was gefunden, das dich interessieren wird.
Ach ja?
Sieh mal.
Mach weiter.
- Samirs Frau? - Myriam Hamza.
Ja.
Die übliche Route: Syrien, Türkei, Griechenland.
Sie hat ihre Papiere benutzt, so haben wir sie gefunden.
Sie hat Aufenthalt im Schengenraum beantragt.
Ist jetzt in Belgien.
Wir haben ihre Nummer und die Anrufe nachverfolgt.
Eine Nummer wählt sie täglich.
Vermutlich Samir.
Trinken wir einen Kaffee. Ich brauche einen.
Es ist immer noch unklar, wer für diesen Vorfall verantwortlich ist.
Fast geschafft.
Laut Augenzeugen waren innerhalb von Minuten Rettungswagen vor Ort.
- Ich verschreibe ihr ein Schmerzmittel. - Danke, Doktor.
War eine harte Nacht, oder?
- Ich komme morgen wieder. Okay? - Danke.
Keine Sorge, es verheilt gut. Sie ist bald wieder gesund.
Der Premierminister hat den Opfern seine Anteilnahme ...
Danke. Bis morgen.
... und die Rettungskräfte für ihren Einsatz gewürdigt.
Der 16-jährige Kevin Abbot
erlag heute im St. Callum's Hospital seinen Verletzungen.
Die Zahl der Todesopfer liegt damit bei vier.
Es tut mir leid.
Der Pendlerzug fuhr in den Bahnhof King's Cross ein,
als er mit einem Güterzug zusammenstieß ...
- Kaffee? - Nein, danke.
Jetzt mal Klartext: Es gibt zwei Parteien.
Ich will die Hacker ausfindig machen, und jemand anders will sie beseitigen.
Und worauf willst du hinaus? Willst du aussteigen?
Nein, aber wir beide wissen: Wenn ich Samir finde, stirbt er.
Ist es das, was du willst? Lautet so der Auftrag deines Kunden?
Mein Kunde heißt Didier Taraud.
Er leitet den Élysée-Sicherheitsdienst.
Die Taskforce,
gedacht als Gegengewicht zu den "Superkräften" der DGSE.
Hast du was gegen ihn in der Hand?
Er ist klug, ehrgeizig, Absolvent der ENA, Finanzdirektor.
Er liebt den Zaster.
Unklar, warum er nicht in den Privatsektor ging.
Da würde er mehr verdienen.
Wir können nichts tun.
Der ist durch TrueCrypt geschützt. Unmöglich zu öffnen.
Was hab ich dir gesagt?
Also gut, du musst Samir finden.
Hier drin ist deine neue Identität und deine neue Tarnung.
Hol Samirs Frau aus Brüssel. Dann kommt er auch.
Sabine Louseau, Tarauds Geliebte. Sie arbeitet für die EU-Kommission.
Sie fährt heute vom Gare du Nord nach Brüssel.
Sprich sie an.
Vielleicht finden wir raus, ob Taraud ein doppeltes Spiel spielt.
Tut mir leid, aber das riecht echt nach Scheiße.
Okay?
Und ich will mich nicht umlegen lassen.
Also, in Anbetracht des Risikos und des immateriellen Schadens ...
Was für ein Schaden?
Na ja, ich musste Kontakt zu Alison aufnehmen.
Klar. Um zu sehen, wie fett und hässlich sie geworden ist?
Hör auf. Irgendwas Interessantes hier drauf?
Nur blöde Fotos.
Entweder ist diese Frau absolut sauber, oder sie ist übervorsichtig.
Wie dem auch sei.
Ich wurde für einen Job bezahlt. Jetzt sind es zwei.
Ich brauche also mehr Geld.
Verzeihung!
Maman?
Bist du das? Natürlich bist du das, Mistkerl.
Ich wollte ein kleines Andenken an dich.
Nur zu, wühl ruhig drin rum.
Maman, nicht ... Warte mal kurz.
Keine Sorge. Bleib ganz ruhig.
Ich komme. Ich nehme den Zug nach Brüssel. Das ändert nichts an unseren Plänen.
Hast du Samir gefunden? Ist er dort?
Nein.
Hör zu, ich weiß es nicht.
Ich frage seine Frau. Vielleicht sagt sie es mir.
Ist jemand bei dir?
Maman.
Hör auf. Sei nicht wieder eifersüchtig.
Na schön. Ich bin heute Nachmittag in Brüssel.
- Ruf mich an, sobald du was weißt. - Ich hab dich lieb, Maman.
- Männer und ihre Mütter, was? - Oh ja. Und sie ist schon alt.
Das dauert aber.
Ja, keine Ahnung, warum.
- Ach, Sie reisen auch nach Brüssel? - Ja.
- Aber der Zug hat wohl Verspätung. - Ja, ziemlich.
- Hallo. Einen Kaffee, bitte. - Zwei, bitte.
Und ein Pain au chocolat.
Und ... ein Croissant.
- Kommt sofort. - Ich muss auf meine Figur achten.
EUROPA-HILFSWERK
- Arbeiten Sie für ... - Ja, ich arbeite für die.
Also, mit ihnen zusammen.
- Jean-Marc. - Sabine.
Wie lustig. Meine Mutter heißt auch Sabine.
So ein Zufall.
Sachen gibt's ...
Okay, behalten wir diese Reise für uns, bis ich mit dem Premier gesprochen habe.
Fahrt nach Brüssel und schließt den Deal ab. Ja?
Gleason macht uns fertig.
Kommen Sie schon, Mark. Haben Sie eine bessere Idee?
Menschen sterben.
- Ich liege nachts wach. Schlafen Sie gut? - Nein, das tue ich nicht.
Glauben Sie, ich schicke Sie gern als Bittsteller nach Brüssel?
Der Premier besucht heute die Eltern des armen Jungen.
Rede dort mit ihm, da ist Gleason nicht dabei.
Das ist eine gute Idee.
Viel Glück.
BAHNHOF BRÜSSEL-SÜD
Also dann. Ich bleibe ... ich weiß gar nicht, wie lange.
- Danke. - Also, wann immer Sie wollen.
- Ich komme drauf zurück. - Wohnen Sie im Hotel?
- Ich habe hier eine Wohnung. - Ach so.
- Ich nehme mal lieber meinen Koffer. - Verzeihung.
Essen Sie Cramique und Craquelin und so was?
- Nein. - Kennen Sie das?
- Nein. - Dann essen wir mal Craquelin.
HAUPTVERWALTUNG
Hallo, guten Tag.
Ich komme wegen Mme Hamza, Myriam Hamza.
Ihr Asylantrag wurde bewilligt.
Ist gut.
Hier. Sie ist gestern angekommen. Sie muss noch in Quarantäne sein.
Ist gut. Danke schön.
Hallo. Wo finde ich die Hauptverwaltung?
Ihren Ausweis, bitte.
Gleich da vorn.
- Links? - Ja.
Myriam Hamza, gleich da vorn.
Mme Hamza. Ich habe Sie endlich gefunden.
Mein Arabisch ist etwas eingerostet.
Ich bin Lounès Cordier.
Aber erst mal: Geht es Ihnen gut?
Ja, vielen Dank.
Gott sei Dank.
Und Ihr Sohn? Hicham, richtig?
- Ihm geht's auch gut, Gott sei Dank. - Gott sei Dank.
Sprechen Sie Französisch?
- Nein. - Na gut.
Mme Hamza, wenn Sie nichts dagegen haben, rede ich auf Englisch weiter.
Okay.
Also,
Sie haben einen Asylantrag in Frankreich gestellt,
für Sie und Ihren Sohn Hicham.
Aber ich sehe keinen Antrag für Ihren Mann.
Er ist nicht hier bei mir.
Okay. Wissen Sie, wo er ist?
- Nein, weiß ich nicht. - Schon gut, das macht nichts.
Das ist okay, kein Problem.
Ich werde Sie und Ihren Sohn nach Frankreich bringen.
Um Ihren Mann kümmern wir uns später.
Jetzt? Sie wollen jetzt sofort fahren?
Mme Hamza.
Myriam.
Gefällt es Ihnen hier? Haben Sie es gut hier?
Hören Sie,
Ihnen wurde Asyl in Frankreich gewährt.
Das heißt, wir finden eine Wohnung für Sie
und einen Job für Ihren Mann.
Aber wenn Sie lieber hierbleiben wollen ...
Nein, ich möchte nicht hierbleiben. Ich möchte nach Frankreich.
Aber?
Was? Ist Ihr Ehemann nicht einverstanden? Ist es das?
- Ja? - Ich weiß es nicht.
Haben Sie eine Nummer oder E-Mail-Adresse? Können Sie Ihren Mann kontaktieren?
Ich habe eine Nummer.
Aha, schön.
Dann rufen Sie Ihren Mann gleich an. Ich warte hier auf Sie. Okay?
- Ist gut. - Okay.
Haben Sie ihn nicht erreicht?
Wir haben ein ...
... System.
System. Ich hinterlasse ihm eine Nachricht, er ruft zurück.
Aber leider müssen Sie sich jetzt entscheiden.
Ich komme mit. Warten Sie bitte auf mich.
Ich hole meinen Sohn.
Nennen Sie mich Lounès. Lounès.
Danke, Lounès. Sie sind sehr freundlich.
Schön.
Ich gehe nur ...
EUROPÄISCHE KOMMISSION, BRÜSSEL
Ms. Rowdy, wie geht es Ihnen?
Ich bin Sabine Louseau, Mr. Vandermeers Stabschefin.
- Mr. Bolton. Schön, Sie wiederzusehen. - Gleichfalls.
Hier entlang, bitte.
Der Ausschuss tagt bereits, aber ich konnte Sie einschieben.
Einen Moment. Sie konnten uns einschieben? Wir wollen hier keinen Vortrag halten.
Wir wollen das fertige Abkommen unterschreiben.
Das war vor zwei Jahren.
Mr. Vandermeer hat versichert, dass das Abkommen heute unterzeichnet wird.
Zu den gleichen Bedingungen.
Unsere britischen Freunde ... picken sich immer nur die Rosinen raus.
- Wir würden gern Mr. Vandermeer sprechen. - Ich bedaure, er ist in Berlin.
Mme Louseau, Sie scheinen die Dinge verkomplizieren zu wollen.
Ich bitte nur darum, das Verfahren einzuhalten.
Europa ist kein Selbstbedienungsladen.
Mark!
Wir können nicht einfach gehen. Sie lügt.
Natürlich lügt sie.
Wer ist sie überhaupt?
Immer wenn ich herkomme, erzählt mir so eine Trulla, sie schiebt mich ein.
- Natürlich lügt sie. - Aber wieso?
Aus Rache für den Brexit.
So kleinlich. Wie eine eifersüchtige Ex. Du sollst auf immer zahlen und zahlen.
Ich habe eine Verabredung.
Das Hotel ist in die Richtung. Das zweite links.
DÜNKIRCHEN, FRANKREICH
- Hallo, wie geht's? - Hi.
Das ist Samir. Er kommt aus Syrien.
- Sag Hallo, Samir. - Einen Moment.
- Sag schon. - Nur eine Minute.
Hallo, Samir.
Er muss mal telefonieren.
Gott sei mit dir.
- Mme Hamza? - Ja.
- Myriam Hamza? - Ja.
Ihr Impfstatus ist nicht mehr aktuell. Sie müssen sich impfen lassen.
- Nein, ich wurde in Griechenland geimpft. - Das zählt nicht.
- Sie müssen ins Krankenhaus. - Nein, sehen Sie noch mal nach.
Los, ins Krankenhaus.
Das ist der Anschluss von Myriam.
Bitte hinterlasst mir eine Nachricht, und ich rufe zurück.
- Wir bringen Sie ins Krankenhaus. Los! - Nein!
Nein! Hilfe!
- Hilfe! Hilfe! Nein! - Schluss damit. Vorwärts!
Halt!
- Los, vorwärts! - Hilfe! Hilfe! Helft mir!
Halt! Lasst sie in Ruhe! Aufhören!
Menschenhändler! Menschenhändler!
- Haltet sie auf! - Dreckskerle!
Nimm schon ab, Myriam.
- Wer war das? - Ich weiß nicht.
Mein Mann steckt in Schwierigkeiten.
Was für Schwierigkeiten?
Lounès! Lounès!
Liebling.
Gabriel?
Lounès ist verletzt.
Lounès?
Ich bin's.
Ich brauche dich.
Wo bist du?
- Ich muss ihn mir leihen. - Gut, aber ... Wie Sie wollen.
Willkommen bei Antropa.
Guten Tag, M. Bolton. Hier entlang, bitte.
Monsieur?
Hallo, Mark. Wie geht's?
Zwei Kaffee, bitte.
Ja. In Ordnung.
Geht klar.
Bis dann.
Bob, haben Sie mich in den Tod von britischen Bürgern verwickelt?
Wollten Sie mir nicht sagen, dass Sie das mit der Kommission verbockt haben?
Das war nicht so geplant.
Ich habe meinen Beitrag im Centre geleistet.
Seien Sie nicht so naiv.
Wir backen keine kleinen Brötchen.
Wir gehen aufs Ganze.
Zivile und militärische Verträge mit der britischen Regierung.
- Dann war das Zugunglück geplant? - Ursprünglich nicht.
Aber nachdem uns die Syrer gehackt haben, mussten wir mehr Dampf machen.
Verdammte Scheiße.
- Ich steig aus. - Wir haben genug bezahlt,
- dass Sie noch ein paar Tage warten. - Vergessen Sie's! Ich bin raus!
Und wenn mir irgendwas zustößt,
dann geht eine Akte mit allen Informationen direkt an die Behörden.
Spielen Sie sich nicht so auf. Sie sind nicht der Erste, der uns verlässt.
Lounès, hier.
- Nutz es nicht aus. - Komm schon.
Wo fahren wir hin?
Sind Sie zusammen? Er hat gesagt, er heißt Lounès.
Er heißt Gabriel.
Dann hat er gelogen.
Ich bekomme kein Asyl in Frankreich.
Gabriel hat gelogen, um Sie zu schützen.
Ihr Mann hat sehr wichtige Informationen. Er ist in Gefahr. Und Sie auch.
Und Sie? Wer sind Sie?
Ich heiße Alison und arbeite für die britische Regierung.
Wir wollen Sie und Ihren Mann schützen.
Und wo fahren wir jetzt hin?
Bitte ... Bitte vertrauen Sie mir.
Sie müssen mir vertrauen.
Okay?
Wir sind gleich da.
Hallo. Ich bin Alison Rowdy und wohne in Zimmer 305.
Hätten Sie ein Zimmer für meine Freundin?
Wir sind ziemlich voll, aber ich sehe mal nach.
Danke.
Können Sie das dahin stellen?
Wäre das alles, Ladys?
Ja, danke.
Ist das okay für Sie?
Alles wird gut.
- Los, komm. Ganz vorsichtig. - Es geht schon.
Warte. Ich mach das. Ich mach schon.
Alles in Ordnung?
Rufen Sie Ihren Mann an. Sagen Sie ihm, Sie stecken in Schwierigkeiten.
- Er soll mich anrufen. Schnell. - Okay, ist gut.
Und dann nehmen Sie die Batterie raus. Danke.
Weiß sie, wo Samir ist?
Sie haben einen Code. Sie simst ihn an, er ruft mit einem anderen Telefon zurück.
Willst du nicht zum Arzt?
Du stehst wohl nicht mehr auf Doktorspielchen?
Hör zu, nimm sie und dreh sie vorsichtig. Sie haben einen kleinen Haken.
Dreh den raus, ohne ihn abzureißen.
Verstanden?
Dann los. Gleichzeitig desinfizierst du die Stelle.
- Alles klar. - Bitte.
Leg los.
Was ist los?
Hast du Angst?
Na los.
Geschafft.
- Jetzt drehen. - Warte.
- Und weiter. - Ja.
Okay.
- Hast du ihn rausgekriegt? - Ja.
Raus?
- Noch einer? - Ja.
Dann los.
Verdammt!
Setzt du dich kurz?
Ich weiß nicht, was du denkst ...
Aber ich schätze, du hasst mich.
Was ich sagen möchte ... Ich will nicht mehr daran denken.
Ich will vergessen und ein neues Leben haben.
Du bist keine gute Erinnerung.
Ich habe seit fünf Jahren einen Partner, und wir wollen heiraten.
Aber ... weiß er Bescheid?
Nein.
- Und liebst du ihn? - Ja. Sehr sogar.
"Sehr sogar ..."
- Er muss nett sein. - Warum? Ist es blöd, nett zu sein?
Ich will damit sagen, ich habe mich verändert.
- Kann man das? - Ich hoffe.
Mir graut vor der Frau, die ich mal war, und vor dem, was passiert ist.
Es war doch ein Unfall.
Trotzdem, es ist zu spät.
Wir können keine Freunde sein. Oder irgendwas anderes.
Natürlich.
Na toll.
Na, was erzählst du uns da?
Ja, was erzählst du uns?
Hallo.
Was sagst du da?
Ja, ja.
Sie haben ihn beruhigt. Danke.
Gott segne ihn.
Richard? Was ist los?
Richard?
Es passiert schon wieder. Noch ein Hack.
Sie haben das ganze Netz unter Kontrolle. Haben wir jetzt ein Abkommen?
Nein, noch nicht.
Dann sorg dafür.
Da ist sie ja wieder, die böse Hexe des Westens.
Mr. Vandermeer ist immer noch in Berlin.
Und unter welcher Nummer erreichen wir ihn?
Ich habe mich gestern wohl nicht klar ausgedrückt.
Alison, lassen Sie mich und Ms. Louseau kurz allein.
Glauben Sie, Sie hätten einen Blankoscheck für solche Entscheidungen?
Wenn Ihr Chef erfährt, dass Sie den Deal verhindern,
den wir über sechs Monate ausgehandelt haben ...
- Mr. Vandermeers Büro, bitte. - Natürlich.
Hier durch auf der linken Seite.
- Danke. - Gern geschehen.
... am Montagmorgen, 9:30 Uhr.
Hallo, entschuldigen Sie, bitte!
Mr. Vandermeer? Ich bin Alison Rowdy, Richard Banks' Privatsekretärin.
Verzeihung. Ja?
Eine Sekunde.
Ich dachte, Sie wären abgereist.
Ein Problem mit den Bedingungen, wurde mir gesagt.
Da hat es wohl ein Missverständnis gegeben.
Wir müssen so bald wie möglich wieder unter den EU-Schutzschild.
Gut, dann lasse ich die Papiere vorbereiten.
Bis heute Abend um acht sind sie fertig.
Perfekt. Mr. Bolton und ich werden da sein.
Wunderbar.
Was für ein Glück, dass M. Vandermeer aus Berlin zurück ist.
Sie ist Richard Banks' Beraterin.
Sie folgt Bolton überall hin.
Wie heißt sie?
- Alison Rowdy. - Hat sie was gemerkt?
Dass ich den Deal verhindern wollte? Ja, das hat sie gemerkt.
Was soll ich jetzt tun?
Wenn sie heute Abend zum Unterzeichnen kommen, bist du nicht dabei.
Aber sie unterzeichnen so oder so.
Auf dich wartet ein Haufen Geld in der Schweiz, also sei still.
- Red nicht so mit mir. - Dann hör auf.
Es ist noch nicht vorbei. Nimm deinen Sohn als Ausrede.
Lass Vandermeer allein mit den Briten klarkommen.
- Nimm das Geld zurück. Ich will es nicht. - Das heißt, dir ist Pierre egal?
Ein Kind allein großzuziehen, ist teuer.
Bob, welchen Trottel haben Sie da nach Brüssel geschickt? Der rafft gar nichts.
- Gibt es ein Problem? - Ein Problem?
Sie haben für heute Abend einen Termin, und ich kann nichts dagegen tun.
- Sabine! - Jean-Marc.
Schön, dass Sie meinen Namen noch wissen.
Ich bräuchte einen Drink. Was halten Sie davon?
Klingt gut.
In einer Stunde?
Das kriege ich hin.
Bis später. Ich schicke Ihnen die Adresse.
Es gibt keine Kameras in den Zimmern, nur auf den Fluren.
Aber sehen Sie.
- Ist das Delage? - Ja.
Also hat er im Chaos des Zugunglücks Walid umgebracht?
Das wäre praktisch gewesen, aber nein.
Walid starb an Suxamethonium.
Das ist ein langsam wirkendes lähmendes Mittel, das das Opfer ins Koma versetzt.
Er starb 24 Stunden später.
Also lag er da schon im Sterben?
Da ist noch was.
Alison.
Moment mal ...
Wir waren zusammen unten.
Banks ruft sie an, und sie geht nach Walid sehen,
der im selben Krankenhaus liegt.
Da trifft sie auf Delage.
Sie sind beide für genau 45 Sekunden dadrin.
Was?
Dann wusste Sie nicht, dass er es war.
Hier ist Walid gerade gestorben.
Delage verschwindet, und Ms. Rowdy bleibt noch im Zimmer.
Mein Gott.
Sie hat also niemanden erwähnt?
- Wie geht's? - Gut.
Und ich dachte, ich hätte einen Scheißtag.
Das ist nichts. Blöd gestoßen.
- Noch eins. - Gern.
Es war mir egal, dass er verheiratet war. Ich war fasziniert von ihm.
Ich wollte alles von ihm.
Ich war süchtig nach seiner Welt. Blöd, oder?
Nein.
Ich war auch mal so süchtig.
Und ließ mich zu Unfug hinreißen.
Dann habe ich begriffen, dass man in so einer Situation keine große Wahl hat.
Haut man nicht ab, ist man hin.
Und konntest du dich komplett lösen?
Ja.
Das heißt aber nicht ...
dass es nicht wehtut, wenn ich an sie denke.
Aber das ist Nostalgie, Vergangenheit.
Siehst du sie oft?
Nein. Nein, nein.
Das ist nicht möglich.
Aber ich habe ein Kind von ihm.
Ach was. Ein Kind?
Auf die Kinder ... der anderen.
Das ist der Anschluss von Mark Bolton. Ich bin gerade nicht erreichbar, aber ...
Würden Sie bitte in Mr. Boltons Zimmer anrufen?
- Zimmer 105, richtig? - Ja.
Warte, ich mach das.
Danke schön. Du bist ja ein Kavalier.
- Darf ich mich neben dich setzen? - Ja.
Los.
Fahren Sie.
Mark!
Hübsch hier.
Das Kindermädchen schläft da.
Warte.
Sie haben gesehen, wie er ins Gebäude ging?
- Ja. - Okay.
Na ja, er kann ja nicht verloren gegangen sein.
- Gerry. - Ja?
Sie haben wohl nicht Mark Bolton gesehen, Ms. Rowdys Kollegen?
- Nein, tut mir leid, Sir. - Danke.
Sabine hat sich übrigens entschuldigt. Sie ist verhindert.
Es ist was Dringendes dazwischengekommen. Eine persönliche Angelegenheit.
- Entschuldigen Sie. - Ms. Rowdy, ist alles in Ordnung?
Untertitel: Juliane Mascow
FFS-Subtitling GmbH
Can't find what you're looking for?
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