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Original subtitles

Er hat oft über Sie gesprochen.

Die ganze Zeit, um genau zu sein.

Haben Sie Familie?

Ja.

Drei Kinder und eine Frau.

Sie erkennen mich sicher nicht mehr wieder.

Wieso gehen Sie nicht nach Hause?

Ich bin nicht mehr der Alte.

Immerhin sind Sie am Leben.

Ist das Seymour?

Was ist passiert?

Seymour. Er ist durchgedreht.

Er ist auf dem Weg zum Haus der Lady.

- Was war denn? - Er wollte die Stadt abfackeln.

Sarah konnte ihn aufhalten.

- Geht es ihr gut? - Sie ist wieder im Haus.

Wir haben heute in Elmdale gewonnen.

Elizabeth Thurmans Versuch, uns unser Zuhause wegzunehmen,

ist gescheitert.

Ich hatte gehofft, damit wäre die Sache erledigt.

Doch der Vorfall heute Abend macht deutlich,

das dem noch lange nicht so ist.

Es ist nur eine Frage der Zeit,

bis sie wiederkommen.

Und dann werden wir uns ihnen entgegenstellen.

Maggie!

Sarah! Sammy!

Timmy!

Wo seid ihr nur?

Sie wussten,

dass das hier ein Rekrutierungsgebiet für die Konföderierten ist.

Also haben sie ihren siegreichen Truppen gestattet,

sich zu bedienen.

Zu morden.

Zu vergewaltigen, zu plündern.

Ich glaube, es waren die Indianer.

Sie haben beiden Armeen als Führer gedient.

Und jetzt, wo der Krieg vorbei ist,

überfallen sie alles und jeden.

Das ist nicht ungewöhnlich.

Als ich hörte, was vor sich ging, bin ich sofort dorthin.

Doch ich fand nur Gräber vor.

Sie waren meine Familie, Pater.

Lassen Sie los, Julian.

Danke, Pater.

Ich kann Ihnen keinen Ausweg aufzeigen.

Aber bedenken Sie,

das alles ist das Resultat von Hass.

Lassen Sie sich bei Ihren Entscheidungen nicht von Hass leiten.

Ich dachte schon, ich sehe dich nie wieder.

Du weißt doch, ich lasse dich nicht im Stich.

Es hätte anders laufen können, wenn Django nicht gewesen wäre.

Was ist mit dir?

Geht's dir gut?

Seymour braucht Hilfe.

Er hätte fast die Stadt niedergebrannt. Du könntest tot sein.

Nein. Niemals.

Wieso verteidigst du ihn?

Er ist verwirrt. Und er fühlt sich verraten.

Er fühlt sich verraten?

Er ist immer noch dein Sohn.

Dein Blut.

Verdammtes, verdorbenes Blut.

Von einem dreckigen Säufer, der an Syphilis krepiert ist.

Diese Welt wäre besser dran ohne unser Blut.

Und Elizabeth...

Sie hat auch verdorbenes Blut.

Hetzt meinen eigenen Sohn gegen mich auf.

Wir brauchen Wachen, rund um die Uhr.

Und eine Armee.

Krieg ist keine Antwort, John. Deine Worte.

Die Dinge ändern sich, Sarah.

Von unserem nächsten Verkauf

besorgen wir uns Waffen.

Und Munition.

Wir stiften nicht noch mehr Krieg an.

Wir brauchen das Geld für Essen, Decken, Schuhe und Medizin.

- Für Dinge, die Frieden schaffen. - Frieden?

Für Leute wie mich...

gibt es nur Frieden, wenn wir ihn uns nehmen.

Ich habe eine Uniform angezogen und für den Frieden getötet.

Ich habe Andrew verloren, für den Frieden.

Ich habe diese Stadt aus dem Nichts aufgebaut.

Für den Frieden.

Und das wird mir Elizabeth nicht wegnehmen.

Und wenn ich sie dafür töten muss.

Du machst mir Angst.

Wir rüsten uns für den Krieg, Fremder.

Krieg ist ein großes Wort.

Ich glaube, unser Vater benutzt es auch nicht leichtfertig.

Wir machen uns Sorgen, wen es auf der anderen Seite erwischt.

Seymour.

Er soll nicht sterben.

Euer Vater will das sicher auch nicht.

Seine Gefühle für Sarah trüben sein Urteilsvermögen.

Als Vater sie gefunden hat,

hat sie kein Wort rausgekriegt.

Seymour stand ihr bei und sorgte dafür, dass sie aß,

schlief und so weiter.

Darum traf es ihn besonders, als sich die Beziehung der beiden änderte.

Wir waren auch nicht gerade begeistert.

Aber es war gut für sie.

Sie waren beide von diesen schwarzen Wolken umgeben,

von einer Dunkelheit.

Als sie zusammen waren, kam die Sonne durch.

Und nun ziehen wieder diese Wolken auf.

Hör mal, du hast seit deiner Ankunft viel für uns getan.

Wir wissen es. Unser Vater weiß es.

Er vertraut dir.

Wir wären ohne dich nicht hier, darum...

Vielleicht könntest du unseren Vater im Auge behalten.

Nur für eine Weile.

Damit niemandem was passiert, wenn der Sturm aufzieht.

Ich gehe nirgendwo hin.

Nein!

Nein, bitte nicht!

Nein!

Nein! Ich flehe euch an, bitte nicht!

Wartet!

Alles in Ordnung?

Hey. Was ist los?

Weißt du noch, als du mich gefunden hast?

Natürlich.

Wieso warst du dort?

Ich war auf dem Rückweg von der Front.

Nur auf der Durchreise.

Die Komantschen trugen blaue Union-Uniformen.

Sie waren unsere Führer.

Ich und ein paar andere aus der Kompanie

kampierten am Fluss.

Die Schreie weckten uns auf.

Wo hast du mich gefunden?

Du kamst runter zum Fluss gelaufen.

In der Nähe unseres Zelts.

Ich weiß nicht, wie du da hingekommen bist.

Als du ans Wasser kamst, hast du angehalten.

Und vor dich hin gestarrt.

In meiner Erinnerung war es anders.

Du warst ja auch wie weggetreten.

Vor lauter Angst.

Weißt du noch, du hast immer gesagt...

wer immer wir vom Wesen her sind,

wir sind auch immer das Gegenteil davon.

Ja.

Und jemanden zu lieben,

bedeutet, dass man beide Seiten sieht.

Ich habe keine Angst vor der Wahrheit.

Sondern davor, sie nicht zu kennen.

Ich bin immer ehrlich zu dir gewesen.

Ich weiß, du bist verletzt. Und dass es sich unfair anfühlt.

Aber ich bin überzeugt, du bist dazu geschaffen, Großes zu tun.

Und die Musik, die du gespielt hast...

war nichts für dich.

Es war nicht die richtige Musik für dich.

Die Musik, die du spielst, muss aus deinem Herzen kommen.

Wenn es deinem Herzen hilft, mich zu hassen,

dann hasse mich.

Lass diesen Hass in deine Melodien einfließen.

Ich habe ein neues Klavier bestellt.

Also gut. Aufladen.

Willst du nicht? Ist umsonst.

Was quält dich, Bruder?

Vertrau mir ruhig.

Manchmal wird man das Grauen nur los, wenn man jemandem davon erzählt.

Weißt du, was ich meine?

Na gut, lass mich raten.

Du bist in einem hinterwäldlerischen Drecksloch.

Du hast einen leeren Blick.

Und du trinkst schon lange ganz allein.

Du warst bis vor Kurzem im Krieg.

Und ich glaube,

entweder hat dich deine Frau verlassen,

oder...

die Indianer haben sie geholt.

Indianer.

Eindeutig Indianer.

Die Kinder auch?

Zwei Söhne und eine Tochter.

Tja, muss wohl eine Art Fügung sein, dass wir uns heute hier treffen.

Meine Freunde und ich töten Indianer.

Zum Spaß und gegen Geld.

Gelegentlich rauben wir Banken aus,

und gelegentlich nehmen wir Geiseln.

Mein Name ist Leonard Bolton.

Die meisten nennen mich "Der Riese", wohl wegen meiner stattlichen Größe.

Mein Bruder Peter.

Ich habe ihn vor dem Krieg für $30 gekauft.

Er ist hiergeblieben, obwohl Mr. Lincoln ihn zum freien Mann gemacht hat.

Der Kleine ist Lawrence. Und das Großmaul hier ist White Elk.

Keine Sorge, er ist einer von den Guten.

Und das ist Rosario.

Er ist den ganzen Weg aus Sizilien hergekommen.

Wie heißt du, Fremder?

Django.

Mein Name ist Django.

Was sagst du, Django?

Sollen diese gottlosen Rothäute für das bezahlen,

was sie deiner Familie angetan haben, für $50 pro Skalp?

Diese Waffen

werden uns nicht retten.

Sie sind wertlos, wenn wir nicht lernen, wie wir sie benutzen.

Wie wir sie zu einem Teil von uns werden lassen.

Und genau das haben wir vor. Von heute an.

- Es geht los! - Linker Fuß marsch!

Links. Links. Link, rechts...

Hahn spannen!

Zielen!

- Weitermarschieren. - Feuern!

Wir verwandeln New Babylon in eine uneinnehmbare Festung.

Zielen! Und feuern!

Damit nicht noch mal jemand herkommt und glaubt, er kann hier übernehmen.

Los, weitermarschieren.

Links, rechts, links. Links. Links. Links, rechts...

Weitermarschieren.

Mach das linke Auge zu. Und jetzt zielen.

Position einnehmen.

Feuern! Feuern!

Zielen.

Feuern!

Die Kräuter haben geholfen. Bis gestern Abend.

Dann wurde er plötzlich ganz heiß. Er bleibt kaum wach und isst nichts.

Mama.

Gib ihm das zu trinken, wenn es dickflüssig wird.

- Es hilft, bis das Chinin wirkt. - Wir haben aber kein Chinin.

Aber bald.

Versprochen. Ich besorge welches.

- Gatling-Waffen? - Ja, Ma'am.

Die Stadt gleicht einer Festung.

Was ist mit dem Mädchen?

Sie fordert John ständig heraus.

Neuerdings verlässt sie die Stadt auf eigene Faust.

Das Kind wird erwachsen. Und wie reagiert John darauf?

John ist nicht mehr derselbe.

Seitdem der Master versucht hat, den Brunnen in Brand zu setzen,

hat er den Verstand verloren.

Gute Arbeit, Aaron. Du ehrst die Familie, zu der du gehörst.

Du musst müde sein.

Iss was und ruh dich aus, bevor du zurück in die Hölle musst.

Ja, Ma'am.

Danke schön.

Was überlegen Sie?

Ich möchte dir etwas schenken.

Ich möchte dir Glück schenken.

Ein Glück, das mir nicht vergönnt war.

Jetzt warten wir.

Wo warst du?

Ich habe was wirklich Wichtiges besorgt. Marybells Sohn ist krank.

Ich versuche, uns zu schützen.

Ich versuche, dich zu schützen.

Allein da rauszugehen, ist nicht mehr sicher.

- Ich kann auf mich selbst aufpassen. - Kannst du nicht.

Es ist Irrsinn, dass du das glaubst.

Es ist Irrsinn, was du hier tust, John.

Ich beende lediglich das Unrecht, das ich erleiden musste.

Ich gehe morgen wieder los, um Medizin für Franks Frau zu holen.

Du bist zu wichtig.

Ich verbiete dir, New Babylon zu verlassen.

Gibst du mir jetzt Befehle, John Ellis?

Ja, genau.

Sarah!

Seitdem es das Öl gibt...

...ist alles anders.

Du meinst, John ist anders.

Glaubst du, er hat recht?

Er glaubt es.

Das war nicht meine Frage.

Seit wann kümmert es dich, was ich denke?

Ich weiß auch nicht, was richtig ist.

Keine Ahnung,

ich bin mein ganzes Leben lang nur umhergezogen.

Ich dachte, das wäre richtig. Aber es wurde alles nur schlimmer.

Ich kann dir also keine Antwort geben.

Aber du bist anders.

Wenn dir die Dinge hier nicht gefallen, ändere sie.

Du bist dazu imstande.

Du kannst die Dinge retten. Sieh mich an.

Nur du kannst das.

Das liegt in deiner Natur.

Du bist dafür stark genug.

Was ist los?

Ich konnte sie nicht retten.

Ich konnte sie nicht schützen.

Du warst noch ein kleines Kind.

Ja? Du hättest nichts tun können.

Nein.

Du irrst dich.

Es war ganz allein meine Schuld.

Ich war damals nicht zu bändigen.

Ich war ständig draußen unterwegs und habe allein gejagt.

Und ich habe Onkel Elijah gehasst.

Ich habe ihn abgrundtief gehasst.

Wo bist du den ganzen Tag gewesen?

Nein, tu es nicht.

Bitte, Maggie.

Das gehört Vater.

Du sagst doch immer, dass eine Dame nicht raucht.

Eine Dame tut nichts von dem, was ich tue, seit dein Vater weg ist.

Mein Vater kommt zurück.

Der Krieg ist vorbei, Sarah.

Mr. Garrett ist zurück und hat gesagt, dein Vater saß in einem Zug nach Norden.

Was glaubst du, heißt das wohl?

Wenn er uns lieben würde, wäre er niemals weggegangen.

Maggie, das ist nicht fair.

Er ist für uns alle weggegangen.

Nicht für mich.

Was soll das bedeuten?

Frag deinen Onkel.

- Was meint sie damit? - Gar nichts.

Onkel Eli ist hier.

Vater musste gehen, obwohl er mehr Kinder hat.

Dein Vater wollte fortgehen.

Das ist eine verdammte Lüge!

Er ist einfach ein dreckiger, nichtsnutziger Feigling.

- Ich verbiete dir, so zu sprechen. - Du bist noch schlimmer.

Ich hasse dich!

Ich hasse euch alle!

In dieser Nacht habe ich in der Scheune geschlafen

und das Gewehr im Haus gelassen.

Als dann die Komantschen kamen,

wusste ich, dass sie Mutter getötet haben.

Sarah! Sarah!

Ich sah, wie sie Sammy erschossen haben.

Ich hatte solche Angst. Und ich habe nichts getan.

Nichts.

So darfst du nicht denken.

Niemals. Du bist noch am Leben. Das ist alles, was zählt.

Sie wären sehr stolz auf dich.

Ich bin stolz auf dich.

Wenn sie mich heute sehen könnten, würden sie mir niemals vergeben.

Und ich auch nicht.

Sarah, warte doch.

Willkommen in der Hölle.

Heute ist unser Glückstag. Leichte Beute.

- Das sind hauptsächlich Kinder. - Ein Skalp ist ein Skalp.

Die Armee weiß nicht, von wem er stammt. Und es ist ihnen auch egal.

Eine Falle! Es wird wohl ein echter Kampf.

Ihr sollt jemanden für mich entführen.

Eine junge Frau.

Sie schmeicheln mir, Mylady.

Wie kommen Sie darauf,

dass ein bescheidener Geächteter wie ich

so etwas tun könnte?

Das klingt aber untertrieben.

Es muss einen Grund geben,

dass du der meistgesuchte Verbrecher im ganzen Land bist.

Es bedarf einer besonderen Art von Einfallsreichtum,

damit ein Mann

oder eine Frau

sich so viele Feinde macht.

Die Hälfte jetzt.

Die Hälfte danach.

Ich sagte, du bleibst hier.

- Was ist los? - Halt dich da raus, Fremder.

- Du reitest nicht weiter, Sarah. - Wir kämpfen für dieselbe Sache.

- Wir wollen dasselbe. - Du sollst dich da raushalten!

- Sarah, was ist hier los? - Sag's ihm, John.

Sag ihm, wieso du mich vom Pferd zerrst.

Sag es Franks sterbender Frau. Sag, dass du verrückt geworden bist!

Sag es!

John, lass sie los.

- John! - Lass sie sofort los!

Fass sie nie wieder an, verstanden? Fass sie nie wieder an!

Was ist in dich gefahren? Denkst du nicht an deine Familie?

Es ist gefährlich.

Dann werde ich ihr folgen.

Jeffrey, Sam, Darryl. Ihr geht mit Kevin.

Alle anderen machen weiter.

Na los, weitermachen!

Sie wollten mich sprechen?

Wie gesagt, ich möchte nur dein Glück.

Du sollst bekommen, was du dir am meisten wünschst.

Das ist nicht möglich.

Aber natürlich.

Ich werde sie dir schenken.

Sie wird mein Kleid tragen und dich vor meinen Augen heiraten.

Und ihr verbringt eure erste gemeinsame Nacht hier.

Dann brecht ihr auf.

Zur Westküste.

Und fangt ein neues Leben in der Stadt der Engel an

und vergesst alles andere.

Sie haben sie dazu überredet?

Noch nicht.

- Sag ihm, ich komme zurecht. - Das weiß ich doch.

Ich würde gern eines Tages deinen Mut besitzen.

Das ist kein Mut, Kevin.

So sieht es aus, wenn man die Hölle durchquert hat.

- Sie ist nicht allein. - Wie viele noch?

Vier. Und zwei Schwarze.

Gut, dann muss deine Lady wohl noch was drauflegen.

Na gut.

Los.

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