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(sphärische Musik)
(Fanfarenklänge)
(spannungsreiche Musik)
(Scharren)
Guten Morgen, meine fliegenden Spione!
Na, bereit für einen erfolgreichen Arbeitstag?
(elektrisches Sirren)
Los, flieg!
(beschwingte Musik)
(mechanisches Surren)
Schick mir die letzten fehlenden Details.
Wir sind fast soweit.
(beschwingte Musik)
(lautes Flattern)
(Stimmengewirr)
Ah, he! Hau ab!
(Hupen)
Hau ab hier! Ab!
(Sirren und Flattern)
(fernöstliche Flötenklänge)
(beschwingte Musik)
(Klatsch)
(off): Blöd. Ah Verdammt...Mist!
Hmm!
(elektrisches Sirren)
Marie: Okay. Oma, was meinst du?
Das hier?
... Oder... (Seufzer)
... das hier? Oma: Ach Marie,
Wir fahren in ein Wellness-Hotel für eine Nacht.
Und wenn du keinen Bademantel trägst, bist du im Hotel-Pool.
Du hast Recht. Das Blaue geht ja gaar nicht zu dem Wasser.
Schön, dass wir drüber geredet haben.
... Hm...
(Seufzer)
(mechanisches Flattern)
Okay, Lord Groddock!
... Jetzt bist du dran. Hundert-Pro.
... Achtung...und...Sprung!
... und...Sprung! (Explosion)
... Endlich!
... Jetzt bist du dran. Ich hab die Waffe.
... Diesmal schaffe ich es. Ich weiß es.
... Ich zieh dich in die Schlucht und gewinne!
... Nimm das!
(Klirren) (Lachen)
Oh Mann, hau ab...
(Flattern)
Ha ha!
Aaaahhhh!
Uhh! Aaaahhhhh!
... Uff!
... Uh!
Ah! Oh Mist!
... Aaaaahhh!
Nächstes Mal krieg' ich dich, Lord Groddock.
(Flattern)
Du meine Güte, Nano. Was trödelst du so rum?
Die Schule ruft.
Ach...
... diese Viecher werden von Jahr zu Jahr größer.
(Knacken) ... Oh!
Das hat sich nicht gut angehört.
Opa, ist alles in Ordnung? Uaaah!
Alles bestens. (Ächzen)
Bitte kein Wort zu Oma...
Wir wollen ja nicht, dass sie ihren Ausflug absagt.
... Sie freut sich schon seit Wochen drauf.
(elektronisches Sirren)
(Vogelzwitschern)
Was meinst du?
Oma (stöhnend): Perfekt. Können wir jetzt endlich?
Mit den Schuhen? Voll öde, eh.
(Seufzer)
Ts, ts, ts. Also diese Schuhe passen
tatsächlich nicht zu dem Hut.
Allerdings. Sie hätten die Tasche sehen sollen,
die sie zu dem Oberteil nehmen wollte! Hihi!
Ich hab so gelacht, ich wär fast vom Stuhl gefallen.
Ich bin sehr froh, dass Sie sich amüsieren, Serge.
Danke!
Schließlich habe ich meine Roboterdrohne nur erfunden
damit Sie sich einbilden können
- Ja? - ...Sie wären Modeexperte,
wenn Sie dieses Treiben Tag für Tag verfolgen.
Wirklich?
Ich dachte, um Micro-Minitecs
Nitrosierungsmaschine nachzubauen.
Oh. Ganz recht.
Warum muss ich mir dann Hüte ansehen?
Au!
Und warum befinden wir uns in Sonntags Haus
und nicht im Labor, wo unsere Drohne spionieren sollte?
Ich wollte nur sehen, ob Herr Sonntag schon weg ist,
weil er noch nicht da ist.
Schicken Sie sie rüber ins Labor. Sofort!
Serge: Jawohl, Professor Schlotter!
... Ihr Wunsch sei mir Befehl.
Oma: Ich hoffe nur,
dass ihr keinen Unsinn macht, wenn wir weg sind.
Nein, mein Schatz.
(Ächzen)
Hast du da Steine drin?
(Krachen) Oh! Arrr!
Oh. Ich habe Nanos Lieblingskekse gebacken.
Sie stehen in der Küche.
Mhm!
Ich sagte, Nanos Lieblingskekse.
Die sind nicht für dich. Du weißt, wie sie dir auf den Magen schlagen.
Ja, mein Schatz.
(angestrengte Laute)
(Hupen) Komm doch endlich, Oma!
Mach Dir keine Sorgen, Rosa. Wir kommen schon klar.
Oma: Dann lass dich drücken, du alter Mann.
(Knacken) Ohh! Ah!
- Alles in Ordnung? - Mir geht es gut.
Ganz sicher?
Ja.
Dann bis morgen, Opa!
Jaa.
Marie: Viel Spaß in der Schule, Nano!
... Wir haben frei. Nänänänänäää!
Nachher besuche ich dich bei der Arbeit, Opa.
Tschüss, bis dann!
(Stöhnen)
Ahhh! Aua!
Nano: Yeeeah!
(Rockmusik)
... Juhuu!
Yeah!
Yeaah!
(Reifenquietschen) Oma: Huhu!
Oma: Ups!
(Motor heult auf)
(Hupen)
Oma: Was hupt der denn?
- Morgen. - Morgen, Nano.
Oh, Bestzeit!
(Seufzen)
Oma: Nano!
Ich halt's nicht aus. Was is das für 'ne Schrottkarre?
(Lachen)
Ja, is 'n Oldtimer.
Omi vermisst dich jetzt schon, mein kleiner Schnuckelputz.
... Wiedersehen!
Kleiner Schnuckelputz! Hups!
Nano: Oh!
Dicker Junge: Krasser Versager, hä?
... Looser!
Hi, Lilly.
- Kennst du echt diesen Zwerg? - Na klar,
der ist bei mir in Bio.
- Stimmt. Ich heiße... - Kleiner Schnuckelputz, hä?
(Lachen)
(mechanisches Flattern)
(spannungsvolle Musik)
(erhebende Musik)
(Laser-Surren)
Okay, Rappel, wie fühlt sich das an?
Absolut spitzenmäßig!
Na also, dann sind wir jetzt bereit.
Sobald der Doc nachher aus der Schule kommt,
können wir mit dem Experiment beginnen.
Rappel: Ha, morgen um diese Zeit wird die ganze Welt
... die Namen Micro Minitec, Dr. X und Rappel kennen.
Es geht aber nicht um unsere Namen.
Es geht darum, eine neue Technologie zu erschaffen,
die Millionen von Leben retten könnte.
Schlotter: Die können nicht fertig sein!
Wenn die glauben, ich lasse es zu, dass sie mir
meine Idee stehlen und damit berühmt werden,
(Lachen)
... dann täuschen sie sich aber ganz gewaltig.
Ich dachte, wir würden ihre Idee stehlen.
Es war doch so:
Minitec hat bei uns gearbeitet und ist dann
mit ihrer Erfindung zu Dr. X gegangen.
Deshalb haben wir unsere Drohne eingesetzt,
um zu spionieren und ihre Ideen zu stehlen.
Niemand hat Sie gefragt!
Au!
Von mir aus.
Vielleicht hat Micro Minitec die Mikrotisierung erfunden.
Aber welchen Sinn macht es, etwas zu erfinden,
wenn man es nicht zu nutzen vermag?
... Die wollen Millionen von Menschenleben retten.
Wie kurzsichtig. Und so unerträglich nobel.
Nur ich, Professor Schlotter,
habe den Weitblick, um die wahren Möglichkeiten
einer solchen Erfindung zu erfassen.
Das Denken der Menschen steuern und die Weltherrschaft.
(irres Lachen)
Reparieren Sie das Licht.
Serge: Mach ich.
Schlotter: Wir haben viel Arbeit vor uns.
Vielen Dank für Ihren Besuch, Dr. X.
Es war sehr interessant. - War mir ein Vergnügen.
Toller Vortrag!
Der Mikrokosmos ist ein cooles Thema.
Es gibt wirklich ein ganzes Universum in uns drin.
Das haut mich total um.
Genau darum geht es bei meiner Arbeit, Nano.
Die Erforschung dieser Universen.
... Im Augenblick arbeite ich zusammen mit Micro Minitec.
... Sie ist die führende Expertin für Mikrotisierung.
Verkleinerung. Wir... (Schulklingel)
Oh, ich bin spät dran.
Grüß deinen Großvater von mir.
Nano: Mach ich.
Dünner Junge: Oh Mann, wie langweilig war das denn?
Weiß nicht. Ich hab nicht zugehört.
Voll krass. Den Test am Montag werden wir voll versieben.
Lilly: Wie? Am Montag schreiben wir einen Test?
Äh, ja. Frau Sonne hat's doch grade gesagt.
Über den Mikrokosmos und die kleinsten Lebewesen.
Hast du das nicht gehört?
Lilly: Ich hab doch gesagt, ich hab nicht zugehört.
In Bio darf ich auf keinen Fall 'ne Fünf schreiben.
Ich hab gar keine Ahnung von dem Stoff.
Warum fragst du nicht Nano?
Der ist das kleinste Lebewesen an unserer Schule.
Irgendwann wird's langweilig, wenn ihr das jeden Tag tut!
Äh, Nano? Kann ich kurz mit dir reden?
Nano: Ich muss los, Lilly. Ich bin mit meinem Opa verabredet.
Wenn du dich auch lustig machen willst,
musst du bis Montag warten.
Lilly: Nano, warte doch mal.
Der Test ist am Montag.
(Vogelzwitschern)
Nano: Ich glaub's nicht. Ich werd immer kleiner.
... Mhh...bestimmt wächst der Baum schneller als ich.
... Na gut, heute kann ich nicht so lange bleiben.
... Ich wollte nur sagen, ihr müsst euch keine Sorgen machen.
... In der Schule ist alles okay.
Wisst ihr, vielleicht wäre es besser, wenn ich größer wäre.
Oh. Hab es kapiert.
... Das soll ein Zeichen sein.
... Die kleine Ameise trägt ein großes Blatt.
... "Klein sein hält mich nicht davon ab, alles zu tun, was ich will."
(Kirchenglocken)
Mann...Schon so spät. Ich treff mich jetzt mit Opa.
... Tschüss, Mama. Tschüss, Papa.
(Krähenlaute)
(Knacken) Au! Oh!
(Stöhnen)
(fröhliches Pfeifen)
(beschwingte Musik)
Geht es vielleicht schneller?
Serge: Ich hab's schon fertig, Chef.
Ich weiß, bei den letzten Tests wurde alles vergrößert.
Aber jetzt verkleinert die Maschine tatsächlich. Hihi.
Ah, Sie meinen, wir sind fertig?
Ja. Aber wir müssen unsere Erfindung noch...
Oh, Ihre Erfindung noch testen.
Doch, äh, leider haben wir unser Kaninchen nicht mehr.
Ah, ich vergaß.
Micro Minitec nahm das Kaninchen ja mit,
als sie von uns ging.
Mein teurer, kleiner Mümmelmann.
Einem Mann sein Häschen zu stehlen, wer kann so etwas tun?
- Ich weiß es nicht! Schlotter: Warum tut sie sowas?
Ich glaube, es hat mit den
grausamen Experimenten zu tun, die Sie gemacht haben.
Nun, wir mussten die Mikrotisierungsmaschine
an etwas ausprobieren,
bevor wir meinen wertvollen Gobot opfern.
Aber jetzt ist es Zeit, ihn an einem Menschen zu testen.
Schlotter: Wie auch immer. Was soll die Aufregung?
Päh. Es war nur ein nutzloses Kaninchen.
Wenn wir die Maschine wirklich testen wollen, dann...
benötigen wir einen Menschen.
Benötigen wir einen Menschen?
Aber wir wissen doch noch gar nicht, was dann passiert!
Wir brauchen mehr Zeit.
Wir haben keine Zeit.
Wir müssen Micro Minitec davon abhalten,
ihre Erfindung als erste zu präsentieren.
Ihre Erfindung ist ab heute meine Erfindung.
Und die Welt wird in Kürze
meine sein.
Woher sollen wir denn einen Menschen nehmen?
(hallende Schritte)
Oh...
(Klopflaute)
Serge?
Bereiten Sie die Mikrotisierungskammer vor.
(Rockmusik)
Passantin: Hey! Nano: Tschuldigung!
Wohooo!
Opa: Oh!
(düstere Musik)
Hier entlang, Herr Sonntag.
Opa: Oh, hoch technologisch!
Exzellent. Das perfekte Versuchskaninchen.
So, wir sind gleich da. Ups.
- Aua. - Vorsichtig.
Oh!
... Nettes Büro.
Erwin Sonntag, wie geht es Ihnen?
Wenn es um das Unkraut in Ihrem Garten geht...
Schlotter: Meine Güte, nein.
... Sie leisten hervorragende Arbeit im Garten.
... Ganz hervorragend.
Danke, Professor.
Aber ich habe beobachtet, dass Ihnen Ihr Rücken
... große Schmerzen bereitet.
Opa: Von Zeit zu Zeit zwickt's da ganz schön.
Ich lasse nicht zu, dass einer meiner Mitarbeiter leidet.
Ich werfe mal einen Blick darauf.
Ich wusste gar nicht, dass Sie Arzt sind.
Nun, ich bin Professor der gesamten Medizinwissenschaften.
Das dürfte ja ausreichen.
Opa: Oh, was ist das?
Gobot? Sieht aus wie ein Roboter, oder so.
Schlotter: Vergessen Sie das.
... Machen Sie es sich bitte bequem.
Psst. Bringen Sie das an einen sicheren Ort.
Sicheren Ort...
Ah ja, verstanden.
Es wird Zeit, dass wir unseren Freund
aus seinem Schläfchen wecken.
Oh. Selbstverständlich, Herr Professor.
Wird gemacht.
(Wind pfeift)
Opa?
Ooopaaa!
(düstere Musik)
Nano: Was ist das denn?
... Wuaah!
(Husten)
(mechanische Laute)
Oh!
Hallooo! Dann wolln wir mal.
Zeig, was du kannst.
... Ey, der funktioniert ja!
... Lauf, mein Gobot, lauf!
... In den Fahrstu... Oh! Entschuldigung.
Verzeihung!
... Oh, klappt nicht ganz.
Plan B. Einleiten Rettungsaktion.
(metallisches Quietschen)
... So, da ist er.
... Hallo.
... Jetzt vorsichtig Aussteigen. Achtung, Kopf!
... Ja so, kehrt Marsch.
... Schrittchen für Schrittchen. Umdrehen.
... Und sitz!
Ähm, vielleicht sollte ich später wiederkommen.
Das Unkraut im Garten jätet sich nicht von selbst.
Seien Sie ganz entspannt, Herr Sonntag.
Wir haben Sie bald wieder auf dem Damm.
Serge: Alle Systeme einsatzbereit!
Schlotter: Warten Sie hier. Ich bin gleich wieder da.
... Wahrlich, du bist eine Vision!
Oh. Danke sehr.
Serge: So. Dann leg dich mal hin.
... Sicherheitsgurt an. Und machs dir gemütlich.
Okay. Kapsel schließen.
(metallisches Quietschen)
... Hoppla!
Serge: Kapsel geschlossen.
(elektrisches Zischen)
Oh! Oooh! Ooooh!
(finsteres Lachen)
Ich habe Sie gewarnt, verlassen Sie mich nicht, Micro Minitec.
Und sehen Sie nur, ich werde Erster sein.
Entnahme des Gobot.
Ohhh...Da ist er.
(Lachen)
Gobot bereit, Chef.
- Oh! - Vorsicht! Nicht bewegen.
Ich dachte schon, wir hätten ihn verloren.
(spannende Musik)
Schlotter: Fertig?
Fertig.
(Opa stöhnt)
Schlotter: Hatte ich nicht gesagt,
... Sie sollen das Licht reparieren?
Hab ich doch.
Serge, Sie...oh.
sehen so...anders aus.
Serge: Das bin doch nicht ich.
Ah. Wer sind Sie dann?
Ich bin Nano und ich hab alles gesehen.
Nano?
Was meinst du mit "alles"?
Was machst du denn hier?
Nano: Opa! Alles in Ordnung mit dir?
Ja, mir geht's gut.
Der Professor hat meinen Rücken geheilt.
Ich hab mich noch nie besser gefühlt.
Wirklich?
Opa:Es geht mir prima!
(Knacks) Auu!
... Komm schon, Nano. Lass uns gehen.
Aber der Monster-Roboter. Ich hab ihn gesehen.
Opa: Wovon redest du?
Hätte ich nur den Kopf eines Kindes!
Nicht wie Sie jetzt denken,
in einem Glas oder so.
So ein Professor bin ich nicht, durchaus nicht.
Ich meine nur, Kinder sind großartig, nicht?
Ich kann Ihnen nicht genug danken.
Keine Ursache.
Wenn Sie erlauben, vor mir liegt noch viel Arbeit.
Sie finden selbst hinaus?
- Aber Opa! - Nicht jetzt, Nano.
Der Professor ist ein beschäftigter Mann.
Aber Professor, Sie haben den Jungen doch gehört.
Er hat alles gesehen! - Keine Sorge, Serge.
Selbst sein Großvater nimmt ihn nicht ernst.
Schauen Sie, ob sie weg sind.
Dann bereiten Sie den Anzug vor.
Nano, wenn du schon nichts zu Abend isst,
dann versuch wenigstens ein paar von Omas Keksen.
Sie hat sie extra für dich gebacken.
Ich hab keinen Hunger.
Junge, es ist nicht so, dass ich dir nicht glaube.
Es ist nur so: Der Professor arbeitet in einer
alten dunklen Fabrik, voller Gerümpel
... Da kann man sich schon mal was einbilden.
Nein. Ich weiß, was ich gesehen habe, Opa.
Zum letzten Mal, Nano.
Es passieren keine seltsamen Dinge in Professor Schlotters Fabrik.
(feierliche Musik)
Aua!
(Sirene)
Was ist denn jetzt passiert?
Mit dem Motor scheint was nicht zu stimmen.
Ein Problem mit dem Motor?
Ich weiß, was Sie tun können.
Hä? Was?
Ihn reparieren.
(Klingeln)
Ich geh schon.
Serge: Und...zack!
Aah!
Serge: Jetzt haben Sie die Kontrolle.
Hi, Nano.
Oh, Lilly? Was machst du denn hier?
Ich wollte dir nur Hallo sagen...
und dich fragen, ob du mit mir für den Test lernst.
Was?
Meine Eltern lassen mich nicht ins Tanz-Camp fahren,
wenn meine Noten nicht besser werden.
Es gibt ein Tanz-Camp?
Jetzt weiß ich, warum die Mädchen so gut tanzen können.
(unverständlicher Gesang)
Lilly: Ähem...
Nano: Oh, entschuldige!
Warum bist du noch mal gekommen?
Du bist doch der Bio-Streber. Ich meine,
du bist gut in Biologie.
Du könntest mir Nachhilfe geben.
Der Test ist am Montag.
Da haben wir nicht viel Zeit.
Was aus dem Bio-Buch kannst du denn schon?
Wir haben ein Bio-Buch?
Dann sollten wir anfangen. Komm rein.
Yeah!
(elektronische Geräusche)
Es funktioniert, Professor! Es funktioniert.
Exzellent.
Sind Sie sicher, dass Sie das machen wollen?
So sicher wie mein Platz in der Geschichte.
Opa: Oh.
Nano: Opa, das ist Lilly.
Opa: Schön. Dich. Kennen. Zu. Lernen. Lilly.
Nein, Opa, ich bin's, Nano. Das ist Lilly.
Opa: Schön. Dich. Kennen. Zu. Lernen. Lilly.
Freut mich auch, Herr Sonntag.
Ist alles in Ordnung, Opa?
Bestätige. Voll. Und. Ganz. Nunu.
... Nunu... Nunu. - Äh, ich bin Nano.
Der Junge weiß, dass was nicht stimmt.
Verhalten Sie sich einfach ganz normal.
Der Gobot soll ihnen einen Keks geben.
Kinder lieben Kekse!
Gute Idee.
Oh. Kekse.
Nano: Opa!
Möchtet. Ihr. Einen. Keks. Verzehren?
- Nein danke, Opa. - Nein danke, Herr Sonntag.
Sehr. Lecker.
Mjam. Mjam.
Opa, du weißt doch, dass du die nicht essen sollst.
Die sind nicht gut für deinen Magen.
Zeit. Die. Katze. Rauszulassen.
(Klirren)
Opa: Wo. Befindet. Sich. Die. Haustür?
Ich zeig sie dir, Opa.
Opa: Nunu. Lass. Opa. Frei.
Lass mich raus. Lass mich raus.
Hast du gerade deinen Opa eingesperrt?
Der da ist nicht mein Opa.
Er sieht vielleicht so aus, aber das ist nicht mein Opa.
Wie bitte?
Ist dir aufgefallen, wie schräg der war?
Er ist alt. Alle alten Leute sind schräg.
Und was ist komisch daran, wenn er die Katze rauslassen will?
Wir haben keine Katze.
O-kay, dann kommt's mir auch komisch vor.
Aber du kannst ihn nicht einfach da drin lassen.
Aber so kann ich ihn auch nicht rauslassen.
Wie wär's, wenn du einen Arzt holen würdest?
Ha! Dr. X!
(Türklingeln)
Hallo? Hallo.
- Scheint keiner da zu sein. - Aber das Licht ist an.
Wahrscheinlich hört er den Summer nicht.
Es muss doch einen Code geben, oder?
Bist du jetzt total verrückt?
Du kannst doch nicht einfach den Code knacken.
Nano: Warum denn nicht? Codes sind immer etwas Naheliegendes.
... Moment. Sein Name ist Dr. X.
... Also...D. R. X.
Und die Hausnummer ist 2. 2. 1.
(Klingeln) Keypad: "Passwort abgelehnt".
Hast Du echt geglaubt, so funktioniert das?
Dann könnte man ja auch einfach die Augen zu machen,
... irgendeine Nummer eintippen und hoffen, dass...
Keypad: Passwort akzeptiert.
Nano: Nicht übel.
- Das hat funktioniert? - Komm schon.
Lilly: Aber wir können doch nicht einfach hier so rein.
Nano: Das ist ein Notfall.
Na schön, wenn ich ins Gefängnis komme, muss ich
... wenigstens nicht den blöden Bio-Test schreiben.
Lilly: Ohh!
Komisch. Er ist weder im Büro noch im Sprechzimmer.
- Kennst du dich hier aus? - Na klar.
Dr. X ist unser Hausarzt. Er hat mein Handgelenk verarztet.
Ich bin Skateboard gefahren, und...
Lilly: Guck mal!
Dr. X? Hey, warten Sie!
(spannende Musik)
- Wer war das eben? - Keine Ahnung.
Heute sehe ich nur komische Sachen.
Nano: Wo bleibst du?
(Aufatmen)
Computer: De-Kontaminierung beginnt.
(die Kinder husten) ... De-Kontaminierung beginnt.
Lilly: Puh.
Wo sind wir?
Keine Ahnung, aber irgendwie hab ich 'n komisches Gefühl.
Wow...
Lilly: Wahnsinn. Ist ja irre. Wo sind wir hier?
Computer: Zwei Minuten bis zur Mikrotisierung.
(Computergeräusche)
Computer: 90 Sekunden bis zur Mikrotisierung.
(elektronische und mechanische Geräusche)
(erhebende Musik)
Minitec: Mikrotisierungssequenz starten.
Computer: Mikrotisierungssequenz starten.
Computer: Mikrotisierung abgeschlossen.
(Rumpeln)
Lilly: Oh!
(erhebende Musik)
- Sind Sie bereit, Doc? - Jawohl, durchaus.
Kannst du uns hören, Bodynaut Rappel?
Rappel (Lautsprecher): Laut und deutlich.
Minitec: Bodycam an.
Rappel: Roger, Bodycam an.
... Rappel an Basis. Position, Mundhöhle.
... Beobachtung: Karies im Backenzahn 7.
... Zahnärztliche Behandlung notwendig.
... Mann, Doktorchen, Sie sollten mal die Zähne putzen.
Minitec: Roger. Doc, trinken Sie jetzt etwas Wasser.
(Ächzen)
Rappel: Jetzt geht's los... die Speiseröhre runter.
... Yuhuu! Wow! Hahahaa!
... Komme in den Magen.
(Platschen)
... Puh. Bin auf standby.
Computer: Magen erreicht.
Rappel: Iih! Was ist denn das?
Minitec: Das ist ein Magengeschwür.
Könntest du bitte den Säuregehalt messen?
Rappel: Ich lad euch die Daten gleich hoch.
Minitec: Okay, lass uns einen Säureblocker nehmen.
Rappel: Säureblocker aktiviert.
(Zischen)
(Aufstoßen)
Rappel: Da stimmt was nicht.
... Erlebe grade eine unerwartete Druckwelle
... unglaublichen Ausmaßes.
(Sirene)
... Was ist denn da oben los?
Entschuldigung, Rappel.
(Knacken)
Sie haben die Sicherungsschnur durchgebissen!
Rappel: Uaaa!
... S.O.S.! S.O.S.!
Minitec: Löse die Sicherungsschnur.
Rappel: Mach ich. Uaa.
Wir müssen Rappel sofort rausholen.
Wir können nicht warten, bis die Natur ihren Lauf nimmt.
- Meinen sie etwa, ich muss... - Rizinusöl.
Rappel: Urg, was kommt denn da?
(Blubbern)
... Uaa!
... Uaa. Mama!
... Ahhhhh!
... Neeeeiiiiin!
Dr. X: Oh, durchschlagende Wirkung.
Lilly (leise): Wo geht er hin?
Rappel: Uuah!
... Uiuiuiuiaaaa.
- Mission erfüllt. - Hm.
- Uä! - Ekelhaft!
Dr. X: Was tut man nicht alles im Namen der Wissenschaft.
Computer: Beginn der Makrotisierung.
... Umkehrung zu Normalgröße.
(erhebende Musik)
Minitec: Geschafft!
Dr. X: Und Rappel hat keinen einzigen Kratzer abbekommen.
Rappel: Da müsst ihr schon andere Geschütze auffahren,
... um dem alten Rappel die Barthaare zu krümmen.
Aaauuu! Au. Au. Aua.
(Rappel schluchzt)
... Mamaaaa!
Dr. X: Oh je, armer Rappel.
(Klingeln)
Nano: Oh nein!
Du störst, Oma. (Minitec räuspert)
Nano, was machst du denn hier?
Nano: Entschuldigen Sie. Ich hab Sie gesucht.
Tja, jetzt hast du mich gefunden.
Und noch viel mehr. Die haben alles gesehen!
Nun, zum Glück nicht alles.
Hey Leute, was geht?
- Ein sprechendes Kaninchen? - Ein sprechendes Kaninchen?
Stimmt. Hi!
Das machen Sie hier? Tierversuche?
Oh nein, das würden wir niemals tun.
Niemals. Minitec hat mich vor den krassen Experimenten
... eines wirklich bösen Professors gerettet.
Aber da war ich schon doppelt so groß wie normal
... und konnte sprechen.
Und seitdem haben wir es nicht geschafft,
... ihn zum Schweigen zu bringen.
Und wenn schon. Auf jeden Fall arbeite ich seitdem
mit Micro Minitec und dem Doc zusammen.
Ich bin der weltweit erste Bodynaut.
Minitec: Okay. Jetzt wissen sie alles.
Dr. X: Sie haben Recht. Das darf nicht sein.
Kinder kann man nur auf eine Art zum Schweigen bringen.
Lilly: In Deckung!
Na gut. Wenn ich euch...
... diese zuckerfreien Fruchtlollys gebe,
... würdet ihr mir versprechen, nichts zu erzählen?
Da draußen gibt's Leute, die meine Technologie
benutzen würden, um schreckliche Dinge zu tun.
... Wenn sie wüssten, dass es sie gibt.
Dr. X: Also, was meint ihr?
Ein Smartphone wäre cooler als ein Lolly.
Dr. X: Wirklich?
Wir werden dichthalten. Ehrenwort.
Die werden ausflippen, wenn ich im Tanz-Camp davon erzähle.
(Räuspern)
Okay, dann halt ich die Klappe...von mir aus.
Bitte, kommen Sie mit. Sehen Sie sich meinen Opa an.
Irgendwas stimmt nicht mit ihm.
Oh, doch nicht schon wieder sein Rücken?
Na gut. Dann wollen wir uns mal deinen Opa ansehen.
Das versteh' ich nicht. Er war doch hier drin.
Äh, du sperrst deinen Opa in die Vorratskammer?
Und die Menschen denken, ich bin merkwürdig.
Mich wundert, dass ein Mann seines Alters so viel Kraft hat.
(Alarm-Ton)
Das Sicherheitssystem meldet einen Einbruch bei uns.
(dramatische Musik)
(Alarmsirene)
Der Alarm wurde im Labor ausgelöst.
- Das müssen wir uns ansehen. - Von mir aus.
Opa: Arrr! Dr. X: Oh!
... Ich bitte Sie. Beruhigen Sie sich, Herr Sonntag.
Dr. X: Nein! Opa: Zerstören.
Nano: Hörst du das?
Dr. X: Beruhigen Sie sich!
Schlotter: Ich werde mich beruhigen
... sobald ich Ihr Labor zerstört habe.
Dr. X: Bitte!
Psst!
Opa: Zerstören. Dr. X: Herr Sonntag.
Warte, ich mach das.
Nano: Was siehst Du? Lilly: Oh je.
Nano: Lass uns tauschen.
(Ächzen)
Dr. X: Bereiten Sie eine Spritze vor.
... Beruhigen Sie sich, Herr Sonntag.
Rappel: Hab Dich!
Dr. X: Ja.
Hey, Opa!
Lilly: Ich kann dich nicht mehr halten!
- Aaa! - Au!
Nano: Was machen Sie mit meinem Opa?
Sie haben ihn umgebracht. Und wir sind die Nächsten.
Deinem Opa geht es gut. Er hat ein Schlafmittel bekommen.
Es ist merkwürdig.
Warum bricht er hier ein und zerstört unser Labor?
Opa. Was hat Schlotter mit dir gemacht?
Das geht dich gar nichts an, du Gnom.
Steh auf, du alter Trottel. Hoch mit dir!
Sie haben ihn ruhiggestellt. Jetzt haben wir die Kontrolle
über den Gobot und den Alten verloren.
Serge: Aaaaaa! Ui.
Aktivieren Sie die Drohnenkamera. Ich will wissen,
... was da im Labor passiert. - Alles klar, Chef.
(elektronisches Piepsen)
Minitec: Bringen wir ihn zum Körperscanner.
Wir müssen dahin, um den Gobot manuell neu zu starten.
Holen Sie meine Pläne. Aber zügig.
Ja, Chef. Ich habe sie an einen sicheren Ort gelegt,
wie Sie gesagt haben.
Dann schaffen Sie sie her
und schlafen Sie nicht ein.
- Sie stecken im Gobot. - Wo stecken sie?
Ich dachte, da würde niemand nach ihnen suchen.
Habe ich das richtig verstanden?
Sie sagen, meine Pläne, meine einzigen Exemplare,
meine penibel mit der Hand geschriebenen
Ergebnisse jahrelanger Forschung, stecken...im Gobot?
Ja.
Was wäre denn, wenn der Gobot zerstört würde
und ich müsste einen neuen bauen?
Ha, das ist kein Problem. Sie nehmen einfach die Pläne...
Oh. Klar. Wir holen sie lieber da raus.
Wirklich?
Oder möchten Sie nicht hier bleiben und lieber...
eine Pizza bestellen?
Tja, Hunger hätte ich schon...
Fahren Sie den Wagen vor!
Computer: Ganzkörperscan startet.
Minitec: Wie sind seine Werte?
Leider gar nicht gut.
... Puls bei 120.
- Ist das gut? - Ein guter Ruhe-Puls
liegt bei etwa 60 Schlägen pro Minute.
Was ist denn das? Seht mal.
Da stimmt was nicht.
Uh...Ein Fremdkörper.
Er bewegt sich sehr schnell in der Wirbelsäule nach oben.
Das ist der Roboter aus Schlotters Fabrik.
- Bist du dir sicher? - Ganz sicher!
Aber der ist viel kleiner. - Oh, das ist der Gobot.
Er hat ihn tatsächlich fertiggestellt.
... Das ist schlecht.
(militärische Trompete)
Falsch. Das ist sogar sehr schlecht.
(elektronisches Piepsen)
Nano: Schlotter benutzt den Gobot, um meinen Opa zu kontrollieren.
Hey, kleiner Checker, was?
Mit dieser neuen Technologie kann er
schreckliches Unheil anrichten.
Wir müssen den Gobot rausholen.
Ich würde es machen, aber mit dieser Pfote
kann ich leider nicht richtig steuern.
(Alarm)
Opa!
Rappel: Wenn wir nur ein anderes Kaninchen hätten.
Oder jemanden, der so klein ist wie ein Kaninchen.
Ich bin aber nicht so klein wie ein Kaninchen.
Da haste Recht. Ich hab noch Potenzial.
Ja, das könnte funktionieren.
Ausgeschlossen. Dieser kleine Bengel wird nicht mikrotisiert.
Immer dieses klein!
Wir operieren. Alles andere ist einfach zu gefährlich.
Aber wo soll ich den Einschnitt machen?
Der Gobot bewegt sich zu schnell.
Nano reinzuschicken wäre die einzige Möglichkeit.
Minitec: Ich schicke Nano nicht allein rein.
- Er wird nicht allein sein. - Du bist zu groß, Lilly.
Ach ja?
Wehe du verpetzt mich.
Du bist ja so klein wie ich!
Was meinen Sie?
Die Kleine ist immer noch größer.
Das mein ich nicht. Ob sie uns reinschickt.
Mein Vater hat mal gesagt, man ist nie zu klein, um ein Held zu sein.
Es ist noch nie gelungen, etwas so klein zu machen.
Und vor allem keinen Menschen.
Hört mal ihr Helden. Es ist zu riskant.
... Wir operieren. Basta.
Ich bereite ihn vor. (Klingeln)
Oma, was ist mit dir passiert?
Ach, gar nichts. Das ist nur eine Gesichtsmaske.
Sag mal, wo ist Opa? Er geht nicht ans Telefon.
Er hat sich, äh, hingelegt.
Nano Sonntag? Was geht da vor?
Ich bin bei Lilly. Wir...
- Hi! - ... lernen Bio.
Keine Handys hier drin.
Ich muss jetzt Schluss machen.
Rappel, bring sie nach draußen.
Der OP muss steril sein.
Rappel: Darf ich bitten?
Bitte, Doktor. Sie müssen meinen Opa retten.
Keine Sorge. Wir kriegen den Gobot.
Lasst die Finger von meinem Gobot.
(spannende Musik)
(Sirren)
Serge: War das Rappel?
Mein Kuschelkaninchen? Oh. Wir haben die Verbindung verloren.
... Da ist sie wieder Aber wo sind wir?
Bitte hilf uns. Ich muss Opa retten.
Lass mich raten? Du möchtest, dass ich euch schrumpfe.
- Ja! - Genau!
Na, dann los!
Computer: De-Kontaminierung beginnt.
Rappel: Keine Panik, das kriegen wir hin.
(Rappel pfeift)
Rappel: Beim ersten Mal war ich auch nervös.
Hm...Dunkelgrau oder graugrau?
(Seufzen)
(erhebende Musik)
Achtung. Das hier ist eine Art Lenkrad.
Funktioniert wie ein Joystick.
Drückst Du nach vorne... - Dann fahren wir vorwärts.
Das kenne ich von meinen Computerspielen.
Ihr habt Sauerstoff für 30 Minuten. Grün ist gut.
Lilly: Rot ist nicht gut.
Rappel: Genau. Jeder hat ein Notfallpaket
unterm Sitz, das euch weitere fünf Minuten gibt.
... Hoffen wir, dass ihr es nicht braucht.
(Schlucken)
Das hier ist unsere Micro-Laser-Technologie.
Eignet sich gut, um Geschwüre und Fettgewebe loszuwerden.
Nano: Oder auch Gobots?
Rappel: Ja. Ihr müsst sie gezielt einsetzen.
Jeder Fehlschuss könnte deinem Opa innere Wunden zufügen.
Oh.
Mit diesem Greifarm kann man Proben entnehmen.
Und am wichtigsten:
Nehmt euch vor diesen Kreaturen in Acht. Das sind Immunzellen.
... Sie schützen den Körper vor fremden Eindringlingen. Vor Keimen, Viren...
Und uns? Rappel: Genau!
Wenn die euch erwischen, werden sie euch zerstören.
Klingt gar nicht gut.
Aber wir haben eine Geheimwaffe.
Minitec hat ein Kraftfeld erfunden,
das euch ein Zeitfenster von 30 Sekunden gibt,
um den angreifenden Zellen zu entkommen.
... Die Kapsel hat eine Schutzschicht,
... die euch vor der Magensäure schützt.
Und schließlich... - Lass mich raten!
Aus dem Stift können wir eine Flüssigkeit rausschießen,
um den Gobot zu zerstören.
Müsst ihr diese Erklärung unterschreiben.
Sie beurkundet, dass ihr die Mikrotisierung
freiwillig unternehmt und niemanden,
der mit diesem Labor in Verbindung steht,
für etwaige Probleme
während der Expedition, verantwortlich macht.
Ich würde euch gerne einen Ratschlag geben,
den mir mein Onkel Puschelohr gegeben hat:
Wir Kaninchen sind für eine Sache berühmt...
- Für's Möhren essen! - Riesenohren!
Nein. Tapferkeit.
Mut. Niemals aufgeben und immer zusammenzuhalten.
- Nicht für die Riesenohren? - Ach, steigt in die Kapsel.
Nano: Dann wollen wir mal. Lilly: Ist das aufregend.
Ja.
Viel Glück, ihr kleinen Menschen.
(lautes Brummen)
Rappel: Seid ihr bereit? Nano: Bereit.
Lilly: Äh. Nano! (beide Kinder schreien)
(Rappel summt)
Minitec: Der Gobot überschreibt seine Synapsen.
So hat Schlotter die Kontrolle übernommen.
Wenn das Fieber weiter steigt,
wird eine Operation zu gefährlich.
Minitec: Es ist unsere einzige Chance.
Rappel: Nein, ist es nicht!
Wir haben hier zwei Bodynauten, und die sind startklar.
Sag bitte nicht, du hast die Kinder geschrumpft.
Hast du die Kinder mikrotisiert?
Micro Minitec will nichts davon wissen.
Bist du komplett irre?
Ich hab sie die Erklärung unterschreiben lassen!
Wir müssen sie wieder vergrößern!
Warum ist mir das nicht früher aufgefallen?
Ihr habt doch Tierversuche durchgeführt.
Was? Nein. Ich war früher nur als Studentin bei Schlotter.
Und außerdem: Vergiss nicht, dass ich dich damals vor ihm gerettet hab.
Aha, meine Sicherheit war euch egal,
aber bei den Kindern habt ihr plötzlich Bedenken.
Da hat er nicht Unrecht.
Wenn die Presse zur Präsentation kommt,
bin ich nicht mehr hier.
- Rappel, warte doch. - Er beruhigt sich wieder.
Was meinen Sie, Minitec?
... Solange die Kinder unseren Anweisungen folgen, könnte es funktionieren.
Wieso hab ich das Gefühl, ich werde das bereuen?
Uaaaaaaaa!
Basis an Bodynauten, hört ihr mich?
Bodynaut Nano Sonntag hört Sie laut und deutlich.
Und Lilly auch.
(feierliche Musik)
(Rauschen)
Minitec: Wir glauben, der Gobot bewegt sich zum Gehirn.
... Er muss ausgeschaltet werden. Fahrt die Wirbelsäule hoch bis zum Schädel.
Dr. X: Ich will keinen Druck machen,
aber wenn der Gobot nicht zerstört wird,
... seid ihr und dein Großvater in größter Gefahr.
... Dann wird's wirklich ernst. - Ah, völlig stressfrei.
(Hecheln)
(Husten)
Warum gehen wir nicht einfach durch die Eingangstür?
Das ist genau das, was sie von uns erwarten, Sie Trottel.
Auf diese Weise haben wir ein Überraschungsmoment.
Seien Sie vorsichtig, Sie Idiot.
Gleich hab ich's. Uuuuu.
(Knallen)
Autsch!
(Hauchen)
(dumpfes Knallen)
Was war das?
(menschliche Laute)
Serge: Uff! Puh!
Oh nein. Oh. Oh.
Das Ding ist schwer!
Rappel: Ich muss die anderen warnen! Aah!
Oh, oh...Chef.
... Das müssen Sie sehen! (Rappel stöhnt)
Nano: Ich hätte nie gedacht, dass mein Opa so...
Lilly: Beeindruckend ist.
(Motorbrummen)
Nano: Guck mal!
Wusstest du, dass es 23 Bandscheiben im Rücken gibt?
... Ok, ich geb mal Gas. (Freudenschreie)
- Yeah! - Stopp!
Halt dich fest!
... Oh, blöd gelaufen!
Dr. X: Da ist der Bandscheibenvorfall.
... Wir müssen ihn lokal behandeln.
Verstehe. Jetzt drück' A-34.
Das ist der Laser. Vorsichtig damit.
Computer: Laseraktivierung.
(Zischen)
Guter Schuss, Nano.
(Plopp) Dr. X: Bravo!
... Du hast den Bandscheibenvorfall deines Opas kuriert!
(Stöhnen)
Schlotter: Keine Sorge, meine verängstigte kleine Kreatur.
Warte hier schön auf mich.
... Wir holen dich ab, wenn unsere Arbeit erledigt ist.
Los, gehen wir.
(Ächzen)
Beeilen Sie sich mit der Gobot-Steuerung.
Serge: Ja, Chef. Oooh!
Da ist sie! - Aaah!
Sie Stümper. Deaktivieren Sie den Alarm.
Hä?
- Oh nein. Immunzellen. - Kinder, hört mir gut zu.
Computer: Achtung. Killerzellen.
Nano: Roger, wir hören.
Trennen Sie den roten Draht durch.
Ok. Den roten Draht. Äh...Den roten Draht.
(Zischen)
Wir haben keinen Kontakt mehr.
Wenn die Dinger uns erwischen, sind wir erledigt.
... Die sehen nicht freundlich aus.
Nano: Hoffen wir, dass sie uns nicht fertig machen.
Was hatte Rappel gesagt? Lilly: Keine Ahnung!
- Ohhh! - Ohhh!
(Schreie)
(Zischen)
- Hat geklappt! - Hmm.
Gott sei Dank! Doc, checken Sie bitte, wie es den Kids geht.
Der Zustand von Herrn Sonntag ist stabil.
Überraschung.
Professor Schlotter übernimmt ab sofort die Kontrolle.
Ich bin hier, um meinen Gobot zurückzuholen.
Zwingen Sie mich nicht, die Spritze zu benutzen.
Los, fesseln. - Jawohl, Professor.
Damit werden Sie nie durchkommen.
Danke für dieses alte, abgegriffene Klischee.
(dramatische Musik)
Mein Gobot ist auf dem Weg zum Gehirn von Herrn Sonntag.
Er wird von der elektromagnetischen Aktivität angezogen.
Obwohl da oben bei dem Alten sicher nicht viel geschieht.
... Neustart.
Wie es aussieht, kann ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.
Ich hole meinen Gobot zurück und zerstöre Ihre Kapsel.
Da sind Kinder drin.
Experimentieren wir jetzt mit Kindern? Wie interessant.
Ts, ts, ts. Ich glaube nicht, dass das der Polizei gefällt.
Sie sind ein Monster.
Nein, Sie sind das Monster. Sie alle beide. Ein zweiköpfiges Monster.
- Ein Zyklop. - Kein Zyklop.
Das ist das Ding mit einem Auge. Sie sind eine Hydra.
Diese armen Kinder werden bald einen furchtbaren Unfall erleiden.
... Und nun raten Sie, wem man die Schuld geben wird?
... Ihnen beiden.
Nun, Gobot, voran, voran.
Kümmern wir uns erst mal um diese nervigen Kinder.
Hat er gerade "nervige Kinder" gesagt?
Der meint nicht uns. Wir sind keine Kinder mehr. Ich bin fast 13.
Aber nerven kann ich. Darauf kann er sich verlassen.
Ich will nach Hause.
Okay, vielleicht sind wir doch noch Kinder.
Es wird alles gut, Lilly. Wir müssen bloß den Gobot zerstören
und dann schnell raus, bevor uns der Sauerstoff ausgeht.
Wie lange haben wir denn noch?
Nano: Ähm, 20 Minuten.
Wenn ich was im Kampf gegen Lord Groddock gelernt habe,
dann das. Angriff ist die beste Verteidigung. Los geht's.
Lilly: Wer ist das? Nano: Das Game kennst Du nicht?
Lord Groddock, ein Computerspiel? Dein Plan kommt von einem Computerspiel?
Nano: Genau. - Mh.
... Na dann fühle ich mich ja gleich viel besser.
(unterdrückte Laute)
(Fäden reißen)
(Fäden reißen)
(Platsch)
Nano: Wow. Guck mal. Das ist das Kleinhirn.
... Es kontrolliert unsere allerkleinsten Bewegungen.
Augen auf, Lilly, wir müssen den Gobot finden.
Sieh nur. Da vorne ist er.
Nano: Oh-oh.
Wir haben Gesellschaft. Oh, wie nett.
Arr.
Nano: Spinnt der? Lilly: Uaa!
Nano: Wo ist er? Er kommt auf uns zu!
Mach doch was! Nano: Ich versuch's ja!
(Klopfen)
Lilly: Hast du nicht gesagt, du wärst gut im Computerspielen?
Das ist kein Spiel, Lilly!
Lilly: Vorsichtig! Das ist das Gehirn deines Opas.
(die Kinder schreien)
Mist, wir stecken fest. - Dann lass mich
was ausprobieren. Nano: Was machst du da?
Das hat vorhin am Tor auch funktioniert.
Computer: Anti-inflammatorisches Spray.
Was ist "anti-inflammatorisch"?
Das hilft, Entzündungen zu heilen. Du weißt schon. Eine Reizung.
Könnte man sagen, dass der Gobot so 'ne Art Reizung ist?
Nano: Könnte man sagen. Lilly: Aha.
Nano: Schnell, drück den Knopf!
(Zischen)
Uaa!
Minitec: Hände weg von den Kindern!
Genau das werde ich tun. Ich kümmere mich nicht um sie.
Sie können im Gehirn festsitzen.
Wie bekomme ich meinen Gobot am besten aus dem alten Trottel heraus?
- Durch den Darm? - Oh.
Er haut ab, wir haben gewonnen.
Computer: Warnung. Sauerstoff-Level kritisch. 6 Minuten.
... Countdown läuft.
Nano: Wir müssen hier raus und haben nicht viel Zeit.
(Schlotter hechelt)
(metallisches Quietschen)
Das ist nicht gut.
Dr. X: Ich hab's. (Klirren)
Hier in der Systeminfo unter Bergung steht, du musst...
Ok, wünsch mir Glück. - Viel Glück.
Du bleibst beim Laser und gibst mir Deckung, falls der Gobot zurückkommt.
Vergiss nicht Nano, du hast nur Sauerstoff für 5 Minuten.
Alles klar.
Computer: Einstiegsluke geöffnet.
(angestrengte Laute)
Ich werde jetzt drücken. Und du musst zurücksetzen mit Vollgas.
Lilly: Verstanden.
... Hat geklappt! Wir sind frei!
Nano: Lilly...warte!
Computer: Achtung...Killerzellen-Attacke.
(Düsengeräusch)
Lilly: Geh aus dem Weg! Nano: Halt!
Lilly: Sie sind überall. Was soll ich tun?
Nano: Keine Panik. Lilly: Zu spät.
Nimm den Laser. Schneid' ein Loch in die Hauptschlagader,
... da können wir durch. - Ins Blut?
Werd jetzt bloß nicht zimperlich.
Computer: Arterie erreicht!
Yeah. Nano?
... Hey, wo bist du? Ist alles okay?
Nano (stöhnend): Alles bestens... Danke. Du machst das prima.
... Bitte mach die Luke auf!
Computer: Einstiegsluke geöffnet.
Puh. Das war knapp.
(Klingeln)
Hallo, Oma. Huch! Deine Augen!
Gurkenscheibchen. Ich versuche immer noch,
... Opa zu erreichen. Ist alles in Ordnung?
Ja, alles bestens. Die Arterien sehen schön und klar aus.
Nano: Vorsicht! Lilly: Tschuldigung!
Nano? Spielst du schon wieder ein Computerspiel?
Oma, die Gurkenscheiben passen nicht zu meinem Handtuch.
Gibt's die auch in anderen Farben?
Ach, Marie. Ich muss jetzt Schluss machen.
Nur mal so als Vorschlag. Vielleicht solltest du keine
Anrufe von deiner Oma annehmen,
während wir durch die Arterien deines Opas rasen.
Ok, ich schalte es aus. Computer: Sauerstoff-Warnung!
Lilly: Unser Sauerstoff geht zu Ende!
Nano: Beeilung!
Computer: 4 Minuten.
Wir können durch die Lunge fahren, die Luftröhre hoch und zum Mund raus.
Du lernst schnell. Da ist nur ein Problem.
Und das wäre?
Wir müssen den Gobot zerstören, um meinem Opa das Leben zu retten.
(Düsengeräusch)
Nano: Opas hoher Blutdruck gibt uns richtig viel Speed.
... Schlotter, hier ist Nano Sonntag.
Es würde mich sehr interessieren,
warum Ihr Gobot vor "nervigen" Kindern davonläuft.
Was macht der Kleine da nur?
Davonlaufen? Denkst du etwa, ich habe Angst?
Beweisen Sie es. Treffen wir uns doch im Magen.
Mit Vergnügen.
(Düsengeräusch)
(erhebende Musik)
Lilly: Wow. Das Herz von deinem Opa
... ist ja riesig.
Es tut mir leid, dass ich dich da mit reingezogen habe.
Schon okay. Ich find's total spannend, mit einem Winzling
unterwegs zu sein. - Mit einem Winzling?
Das ist 'ne große Sache, die du da
für deinen Opa tust. - Er ist wirklich toll.
Meine Oma und er kümmern sich um uns seit unsere Eltern tot sind.
Er hat also ein großes Herz?
Versteh schon. Weil wir in seinem Herzen sind, ist es für uns so groß.
Was du sagst, kommt von Herzen.
Nano: Ja, auch das hab ich kapiert.
Lilly: Ich bringe es nicht über's Herz...
Nano: Okay, jetzt reicht's.
Lilly: Wohin fahren wir jetzt? Nano: Kurz am
... Zwerchfell vorbei und dann Richtung Magen.
Lilly: Also beim Atmen zieht sich das Zwerchfell zusammen
... und das hilft, Luft in die Lungen zu bringen.
Langsam check ich das mit den Körpersachen.
Nano: Das hier ist die... Lilly: Sag's mir nicht.
... Das ist die Leber. Und die hilft...
Nano: Bei der Entgiftung und lauter anderen Sachen.
Weißt du, wenn man so darüber nachdenkt,
ist es doch egal, wer wir sind. Innendrin sind wir alle gleich.
- Du bist ganz schön tief drin. - Danke.
Tief drin im Körper. Wo der Gobot ist. Guck mal.
Lilly: Da ist so ein würstchenförmiges Ding.
Wo sind wir?
Das ist der Darm. In der Nähe vom Magen.
(Zischen)
Computer: Magen erreicht.
... Warnung! Sauerstoff-Level kritisch.
Wir müssen uns beeilen. Halt dich bereit.
Da ist er!
So, junger Mann. Jetzt werden wir ja sehen, wer davonläuft.
(dramatische Musik)
Schlotter: Aua!
Gut gemacht!
Nun ist meine Geheimwaffe gefragt.
Damit hab ich nicht gerechnet!
Auaa!
Aaa!
Huch! Hilfe, der Laser ist weg!
Juhu!
Aaaaarrr!
Computer: Schutzschildsequenz startet.
(Zischen)
Computer: Deaktiviert.
Lilly: Was jetzt?
Ich hab eine Idee, aber dazu brauche ich dich.
Sag mir, dass du weißt, was du tust.
Nano: Na logo weiß ich das. Ich weiß, ich schaff das.
Ja!
... Ab in die Schlucht mit dir.
Computer: Highspeed-Absturz. Highspeed-Absturz.
Jetzt lösen!
(Reißen)
(Platschen)
- Nein! - Aaah!
(Zischen)
(die Kinder jubeln)
Gut gemacht.
Serge: Mein Gobot! Schlotter: Meine Pläne...Nein!
Hu!
(Knabberlaute)
Computer: Warnung. Sauerstoff-Level kritisch.
... Eine Minute. Countdown läuft.
... Sofortige Evakuierung.
Vorgeschlagener Ausgang durch den Dickdarm? Verzichte gern.
Das dauert viel zu lange. Wir müssen über die Lunge raus.
Das heißt, wir müssen den Sauerstoff aufteilen.
Wir machen das einfach wie beim Tauchen.
- Ich war noch nie tauchen. - Oh.
Wenn wir es rausschaffen, nehme ich dich mal mit, okay?
Computer: Neue Route
... wird berechnet.
(Luftholen)
(Luftholen)
(Knall) Schlotter: Serge!
... Was ist da los?
(Krachen) Ah!
Lassen Sie ihn in Ruhe, Schlotter. Game over.
Rappel, ruf die Polizei. - Schon erledigt.
Und nicht nur die Polizei. Schlotter?
... Vielleicht möchten Sie der Weltpresse das ein
... oder andere erklären. Sie werden bereits erwartet.
Dr. X: Ich dachte, du hättest uns verlassen?
Sie kennen mich doch. Ich bin immer da, wo ein Held gebraucht wird.
Aha...
Nicht so voreilig. Noch eine Bewegung und Erwin Sonntag ist Geschichte.
... Und die Kinder auch.
Zurücktreten.
Computer: Eintritt in die Lunge durch Lungenbläschen.
(dramatische Musik)
... Durchquerung der Bronchen.
Schlotter: Ich verlange einen Hubschrauber.
Und zwar mit einem vollen Tank.
Und...äh, eine Privat-Insel mit Affen.
Hahaha!
Und meine eigene Reality-Show.
(schweres Atmen)
Minitec: Wo ist die Kapsel?
Computer: Nasenhöhle erreicht.
Minitec: In der Nase!
- Hatschi! - Uaaa!
Gesundheit! Nicht schlecht!
Okay. Okay.
Vergessen Sie den Hubschrauber. Aber dafür bitte ein Taschentuch.
Entfernen Sie das.
(Reporter sprechen durcheinander)
Serge: Hmm. Schlotter: Hm.
Computer: Beginn der Makrotisierung.
(Rauschen) Minitec: Achtung, fertig. Makrotisierung.
(erhabene Musik)
(Luftschnappen)
Rappel: Willkommen zurück, ihr Bodynauten. Mission erfüllt.
Mann, ist das schön, euch wiederzusehen.
Gut gemacht. Jetzt beginnt ein neues Zeitalter
wissenschaftlicher Entdeckungen.
Ab heute kann unsere Mikrotisierungstechnik
der ganzen Menschheit unglaubliche Dienste erweisen.
Ohne Sie hätten wir das nie geschafft, Dr. X.
Und auch nicht ohne die beiden mutigen Bodynauten.
(Räuspern)
Entschuldigung. Die drei mutigen Bodynauten.
Ja. Wir sind ein gutes Team.
Das sollte vielleicht unser kleines Geheimnis bleiben.
Kleines?
Du hast Recht. Großes Geheimnis.
(Vogelzwitschern)
(Schnarchen) (Türklingeln)
Nano: Hallo, Lilly. - Tag, Nano.
Nano: Morgen, Opa.
(Gähnen)
Ich muss wohl eingenickt sein.
TV-Sprecher: In einem Fall von Unternehmensspionage
... im Bereich der Mikrotechnologie
wurden letzte Nacht zwei Kriminelle verhaftet,
als sie versuchten, Räume der Dr. X-Stiftung zu zerstören.
Opa: Hä? Professor?
Wie lange hab ich geschlafen? (Aufstoßen)
Pardon, leichtes Magengrummeln. Kennen wir uns, meine Liebe?
Nein. Aber Nano hat mir so viel von Ihnen erzählt.
Ich habe das Gefühl, ich kenne Sie in- und auswendig.
Oma: Hallo. Wir sind wieder da.
Hallo, Mädels. Willkommen zu Hause.
- Coole Handtasche. - Danke. Krasse Schuhe.
Ist was passiert, während wir weg waren?
Wir müssen los... Marie: Bis dann!
... War nett, dich kennen zu lernen.
... Ich find Nanos neue Freundin cool.
Sie ist nicht meine Freundin.
Sie ist ein Freund, und...ein Mädchen.
Hmm. Schon klar.
(fröhliche Musik)
Lehrerin: Wie immer eine Eins, gut gemacht.
... Und Lilly? Überraschend gut.
(Jubeln)
Hey!
Lilly: Das war der beste Test meines Lebens!
Nano: Ja. Hat echt Spaß gemacht, mit dir zu lernen.
Lilly: Fand ich auch. Wir könnten ja schon
das nächste Kapitel anfangen. Guck mal.
Ob Vögel Loopings fliegen können?
Nano: Auf gar keinen Fall! Garantiert nicht!
... Nein, Lilly. Bitte! Lilly! (feierliche Musik)
(Lilly lacht)
Nano: Woaa.
... Mein Magen meldet sich gerade.
(beide Kinder lachen)
... Lilly!
(Lachen und Jubeln)
(Popmusik)
TV-Sprecher:...der von der Weltherrschaft träumte,
... verfügte aber nicht über das Know how, seinen Plan durchzuführen.
... Schlotter wurde in U-Haft genommen und wartet auf seinen Prozess,
... der ihn für lange Zeit hinter Gitter bringen wird.
Warum können die nicht auch mal gute Nachrichten zeigen?
(Blubbern)
... Ja!
... Meine Drohne. Sie lebt!
Du bist unser Ticket in die Freiheit.
(Kusslaut)
Serge: Ist die Drohne nicht direkt aus dem Klo gekommen?
(Spucklaut)
Untertitel: dcinex Medien AG 2014
Redaktion: Benjamin Hirschfeld, Peter Nick
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