All language subtitles for Der Kommissar und das Meer 1x27 Auf dunkler See.deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

Robert Anders

Kasper, nun komm, oder willst du den Geburtstag deiner Mutter verpassen?

Ich komm ja schon! Bin doch fast schon da! Ja, hoffentlich.

* Autohupe *

* Kirchenglocken *

Herzlichen Dank. - Es war mir eine Freude.

Ich hoffe, Sie verpassen nicht die Fähre.

Keine Sorge. Mein Großvater hat seinen Flitzer mitgebracht.

Ihre Predigt war wunderschön.

Ich hätte vielleicht etwas schneller sprechen sollen.

Das wäre nicht schlecht gewesen. Jetzt aber los!

Wir liegen gut in der Zeit. - Wo bleibt ihr denn? Wie lange

soll ich hier noch rumstehen? - Von mir aus können wir!

Wo ist Annika?

Das Brautpaar ist startklar. Worauf wartet ihr?

Ich mache das.

Ich guck mal, was da los ist. - Wieso denn?

Annika!

Willst du den anderen die Hochzeit kaputt machen?

Reiß dich zusammen!

Annika, schau mich an!

Du benimmst dich gerade wie eine Dreijährige. Komm wieder zu dir!

* Tiefes Atmen *

* Spannende, melancholische Musik *

Hallo zusammen! - Hey, hey! Guten Morgen!

Hey, Lasse. - Frau Kapitänin.

Liv, die Wetterlage hat sich beruhigt.

Wir können pünktlich ablegen.

Gut, dann schaffe ich ja meine Verabredung heute Abend.

Aha, eine Verabredung...

* Hupen *

* Hupen *

* Spannende Musik *

Check-in macht in 60 Sekunden dicht.

Ich wusste gar nicht, dass du die Uhr schon lesen kannst.

* Hupen *

Ich glaube, ich habe jetzt Hunger.

Ich auch.

Danke!

Alles klar?

* Spannende Musik *

* Stimmengewirr *

Annika, Augenblick mal! Dahinten ist Zucker. Bringst du ihn mir bitte?

Darf ich bitte den Zucker haben?

Danke.

Danke, Liebes.

Wo bleibt eigentlich deine Mutter?

Das weiß ich nicht, Großvater. - Johann, wo ist deine Frau?

Sie wollte sich nur etwas frisch machen. Sie kommt gleich.

* Düstere Musik *

Annika.

Annika.

Verdammte Hochzeit!

(leise) Ausgerechnet heute.

Das ist zu viel für mich. - Wir schaffen das.

Das weiß ich, Liebes.

(Durchsage) "Liebe Passagiere, wir haben jetzt Gotland verlassen und"

"werden das Festland in drei Stunden und zwanzig Minuten erreichen."

"Wir wünschen Ihnen eine entspannte Überfahrt."

Darf ich den Kuchen schneiden, Papa? - Frag' deine Mutter.

Mama, darf ich...? - Schrei mich nicht so an!

Setz' dich zu deinem Bruder!

Geh zu deinem Vater! Der amüsiert sich sicher ganz großartig.

Und die Trauzeugen? Oh! - Ich habe hier was. Zum Wohl!

Auf den Trauzeugen! - Auf die Trauzeugin!

Na, dann...

Hübsche Tätowierung.

Diese Kühlmanschetten sind fantastisch.

Sophia, die müssen wir in unserer Bar vorrätig haben.

Du hattest doch schon immer ein Händchen für billigen Ramsch.

Ach Papa... Manchmal packen wir Picknickkörbe für die Gäste.

Dafür sind die ganz praktisch, oder? - Oh ja.

* Klirren * - (Björn) Kommt ihr?

Auf zur nächsten Runde. Die wird lustig.

Wir sind ja nicht schwerhörig. Hier wird einer ausgegeben.

Nun sind wir dran. - Ich rede noch mit Mama.

Geh vor. - Gut.

Mama, setz dich ruhig dazu. Die Öqvists beißen nicht.

Hm, aber unseren Sekt lasse ich lieber in der Tüte.

Hannah, komm bitte zu uns! Wir stoßen auf das Brautpaar an.

Das ist nett,

aber ich bleib' lieber hier. - Na komm' schon!

* Jubelrufe *

Bravo! - Danke.

Wird aber auch Zeit, dass ihr kommt!

Internet nur für dich? Wieso?

Als Bulle muss ich immer erreichbar sein.

Du wirst die paar Stunden schon ohne überleben.

Und wo sitzen wir?

Muss ich nachschauen. Halt mal!

Und wie soll ich das machen?

Äh, ich kann es nicht lesen. Hier. 62, 63.

62, 63? Direkt neben mir.

Danke, sehr freundlich.

Danke.

Guten Appetit. - Danke.

Die Hotdogs hier sind ein Genuss. Die schmecken mir auch am besten.

Soll ich Ihnen einen holen? Sehr freundlich, lieber nicht.

Ich muss auf meine Figur achten.

Ach Mann, Scheiße! Bisschen gierig, oder?

Und was mache ich jetzt?

Nachdenken. Du bist alt genug.

Dann bin ich auch alt genug, um woanders zu sitzen. Was machst du?

Den Platz wechseln. Wir sehen uns in Nynäshamn. Äh, Kasper.

Komm, ich denk, du hast Hunger.

Genau. Deshalb hol ich mir 'nen Neuen.

Der kommt gleich zurück. Hat sein ganzes Zeug hiergelassen.

Sein Geld, sein Handy. Und ohne Handy geht gar nichts.

Hab ich vielleicht was Falsches gesagt? Kann man in dem Alter,

überhaupt was Richtiges sagen? Mal nüchtern betrachtet, bestimmt nicht.

Nein, wahrscheinlich nicht.

Gott, hast du mich erschreckt.

Das wollte ich nicht. Entschuldigung.

Dankeschön. Das ist nett.

Was machst du hier? Suchst du jemanden?

Ich habe die Toiletten nicht gefunden.

Ah, den Gang wieder zurückgehen, dann rechts bis zum Ende durchgehen,

dann zweimal links abbiegen und dann wirst du sofort das Schild sehen.

Okay. Ah ja. Vielen Dank.

* Spannende Musik *

* Poltern *

* Er atmet hektisch. *

* Schritte *

* Tür wird abgeschlossen. *

* Schritte entfernen sich. *

Mein Sohn ist nicht zurückgekommen?

Können Sie kurz auf den Hot Dog aufpassen? * Handy *

In Versuchung bringen, nenn ich das. Danke.

Hallo Emma. "Seid ihr unterwegs?"

Ja, aber es wäre fast schiefgegangen. "Was ist passiert?"

Er hat sich wohl zu lange mit seiner Frisur beschäftigt.

Extra für deinen Geburtstag. * Lachen *

"Er kommt langsam in das Alter."

Die Verbindung ist ganz schlecht. Ist ganz abgehackt.

Was hast du gesagt?

Er kommt ins Alter, in dem er länger im Bad braucht als ich.

Nein, solange warst du nie im Bad.

"Was? Hallo?"

"Robert?"

Ich höre dich nicht mehr. Ich ruf dich später an.

Keiner darf die Tote sehen.

Wir sollten sofort die Polizei verständigen.

Nein. Wir sagen zuerst der Kapitänin Bescheid. Ist alles in Ordnung?

Gehen Sie bitte zurück auf Ihren Platz.

Ist etwas passiert? Ich habe gehört, Sie wollen die Polizei verständigen.

Robert Anders, Kriminalpolizei Visby.

Kann ich Ihnen helfen?

Bitte, folgen Sie uns! Kommen Sie, Herr Anders!

Wer hat sie entdeckt?

Das ist Herr Anders, Visby, Kriminalpolizei.

Haben Sie irgendwas angefasst?

Ich habe gleich meinen Kollegen geholt.

Wir sind sofort runtergegangen. Ich glaube nicht, dass jemand hier war.

Haben Sie Gummihandschuhe oder so was für mich?

Hier.

Danke.

Sie wurde ermordet?

Was? Was ist passiert?

* Spannende Musik *

Guten Tag. Liv Hansson.

Sie sind der Kommissar? Robert, Robert Anders.

Wissen Sie schon, wer das ist?

Der Kleidung nach zu urteilen,

könnte sie zur Hochzeitsgesellschaft gehören.

Gut, dass Sie da sind. Was machen wir als Nächstes?

Können Sie hier absperren?

Es dürfen hier keine Spuren verwischt werden.

Ja. Die Passagiere dürfen sie nicht sehen. Alles absperren.

Ich will keine Panik an Bord. - Ja.

Martin, du den Bereich. Nadja, du kommst mit mir.

Lassen Sie alle Kabinen in diesem Gang überprüfen.

Ich werde das veranlassen und Ihnen das Ergebnis sofort mitteilen.

Ist sie ermordet worden?

Ich weiß es noch nicht. Wir sind auf offener See.

Wie wollen Sie vorgehen? Ich möchte meine Kollegen anrufen

und per Hubschrauber Verstärkung an Bord holen.

Müssen Sie sich das genehmigen lassen?

Das ist meine Entscheidung. Ein landender Hubschrauber bei

voller Fahrt bringt die Passagiere in Aufruhr. Das verstehe ich.

Bei einem Mord brauche ich Hilfe, sonst könnte der Täter entkommen.

Und ich kann nicht ohne begründeten Verdacht 600 Passagiere festhalten,

sobald wir das Festland erreicht haben. 628.

Da habe ich ja gut geschätzt.

Die Ermittlungen müssen aber diskret durchgeführt werden.

Natürlich, soweit es irgendwie geht.

Sie haben doch Überwachungskameras an Bord?

Ja, auf dem Autodeck und auf dem Oberdeck.

Können Sie feststellen lassen,

ob irgendwas Außergewöhnliches drauf ist,

seit wir Visby verlassen haben? Ja, das kann ich.

Und ich würde gerne

die Passagierlisten einsehen. Die bekommen Sie natürlich auch.

Hallo Thomas. Robert hier. "Was ist das? Ein Kontrollanruf?

Du hast frei." Ist ja gut. Ist Ewa auch da?

Hat sich mein Sohn mal blicken lassen?

Nein, ich hab ihn nicht gesehen.

Alles in Ordnung?

Er kann manchmal sehr stur sein.

Ich schau mal, wo er sich rumtreibt.

* Stimmengewirr im Hintergrund *

Kasper?

Hej. Kann ich Ihnen helfen?

Ja. Mein Sohn und ich, wir haben uns aus den Augen verloren.

Wie heißt er?

* Düstere, spannende Musik *

* Er rüttelt an der Türklinke. *

(Durchsage) "Liebe Passagiere, wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit."

"Der 14-jährige Kasper Winarve wird von seinem Vater gesucht."

"Kasper, bitte begib dich so zügig wie möglich zu deinem Platz."

"Dort wartet ein warmer Hot Dog..." - Ich bin hier! Hallo? Ich bin hier!

Papa!

Ich bin hier.

* Spannende Musik *

Entschuldigung. Mein Name ist Robert Anders, Krimimalpolizei Visby.

Können Sie mir sagen, ob Ihre Gruppe vollzählig ist? Was wollen Sie?

Gibt's ein Problem? Stimmt was nicht?

Entschuldigung.

Ich bin Robert Anders, Kriminalpolizei Visby.

Ich möchte Ihre schöne Feier nicht stören. Aber es gibt eine Frage:

Ist Ihre Gruppe vollzählig oder vermissen Sie jemanden?

Ja, meine Mutter ist... Können Sie mir ihre Kleidung beschreiben?

Ist irgendwas passiert? Was ist mit meiner Tochter?

Sie trägt ein dunkelblaues Kleid und einen Mantel aus schwarzem Samt.

Was ist mit meiner Tochter? Was ist passiert?

Kommen Sie bitte kurz mit.

Ich bin der Ehemann.

(Frau) Was hat er gesagt? Hast du das verstanden?

Wir haben eine Frau gefunden mit einer ziemlichen Kopfverletzung.

Die Beschreibung passt auf sie.

Sie hat diese Verletzung leider nicht überlebt.

Soll ich nach einem Arzt rufen lassen? Ich bin Arzt.

Was ist passiert? - Maria ist tot.

Nein... - Carlotta, kannst du mir helfen?

Was ist mit Oma passiert?

Alles wird gut, mein Schatz. Ich muss Opa mal kurz helfen.

Ich bin gleich wieder bei euch.

Ich helfe dir. Langsam, ganz vorsichtig.

Was ist mit Oma? - Sie ist tot.

Warten Sie! Ich will meine Mutter sehen.

Ja, aber Sie wissen doch gar nicht, wo sie liegt.

Außerdem ist dort alles abgesperrt. Da kommen Sie alleine nicht durch.

Sind Sie bereit, Ihre Mutter zu identifizieren?

Ja. Gut.

Kommen Sie!

* Düstere Musik *

* Er übergibt sich im Hintergrund. *

Wann ist Ihre Mutter hier runtergegangen?

Ich weiß es nicht.

Das war ein Riesenchaos als wir ankamen.

Mit dem Auto?

Und dann sind Sie alle gemeinsam aufs Passagierdeck gegangen?

Nein, meine Mutter ist vorausgegangen.

Sie wollte zur Toilette.

In welchem Auto war sie denn?

Bei mir und meinem Vater.

Und da war noch alles in Ordnung mit ihr?

Ja, alles so wie immer.

Sie ist also alleine vom Autodeck losgegangen,

um auf die Toilette zu gehen?

Ja.

Was ist passiert?

Wer hat ihr das angetan?

Sven? Sven!

Sven.

Was...?

Es tut mir so leid.

Ich brauche was zu trinken.

Ich bleibe bei den Kindern.

Sie kommen.

Annika, was ist ihr passiert?

Es tut mir sehr leid. Wir werden alles tun, um rauszufinden,

was passiert ist. Meine Kollegen sind schon auf dem Weg.

Ich wäre Ihnen sehr verbunden,

wenn Sie hier zusammenbleiben würden. Ich komme dann auf Sie zu.

(Durchsage) "Bitte beachten Sie die Hinweise

zu den Schwimmwesten und den Rettungsbooten."

* Kinder lachen im Hintergrund. *

Ich war die ganze Zeit hier. Er ist nicht gekommen.

Gut, dass wir auf einem Schiff sind.

Da kann er nicht so leicht türmen. Ja, da haben Sie recht.

Mit WLAN kann man gut telefonieren.

Auf dem Passagierdeck ist der Empfang am besten.

Ach ja? Und wie funktioniert das?

Einfach das Netz anwählen und dann noch Ihre Bankverbindung eingeben.

Danke.

Er ist noch immer nicht aufgetaucht? Nein.

Ich bräuchte noch mal Ihre Hilfe.

Ich komme zu euch. Du kannst mich nicht hindern, mein Kind zu sehen.

(Ex-Frau) "Doch. Oder hast du die richterliche Verfügung vergessen?"

Aber wenn ich dir sage, es kommt alles wieder in Ordnung.

Ich werde den Unterhalt und die Schulden zahlen.

Es wird alles gut. - "Wie oft ich das gehört habe."

"Du hast dich nicht geändert." - Wir fangen neu an.

"Wovon redest du? Bist du jetzt völlig geisteskrank?"

"Hast du vergessen, was du uns angetan hast? Dein Sohn hat's nicht!"

"Komm ja nicht auf die Idee, zu kommen."

"Dann hetze ich dir die Polizei auf den Hals!"

"Du brauchst Hilfe."

"Bitte, geh in eine Klinik."

"Lass dich behandeln!"

Gehen Sie schon mal vor, ich komme gleich. Okay.

Warum sind Sie hier?

Als vorhin der Champagner gereicht wurde, standen Sie mit Ihrem Vater

etwas abseits und haben sich die Tränen aus dem Gesicht gewischt.

Das waren keine Freudentränen.

Kann es sein, dass Sie da schon wussten,

dass Ihre Mutter nicht mehr lebt?

Ich habe nicht gewusst, dass meine Mutter nicht mehr lebt.

* Dramatische, spannende Musik *

Wir müssen sehr behutsam vorgehen. Schon wegen der anderen Passagiere.

Thomas und ich kümmern uns um die Familie. Ihr befragt die Passagiere.

Wer hat das Opfer gesehen? Wann, wo?

War sie alleine unterwegs? Gab es Auffälligkeiten?

Die Passagierliste wird gerade von den Kollegen in Visby durchgecheckt.

Frau Kapitänin Hansson hat uns

drei Mitarbeiter abgestellt zur Unterstützung.

Versuchen Sie möglichst wenig Aufsehen zu erregen.

Sie haben meine volle Unterstützung. Willkommen an Bord!

Das ist eine sehr reiche Familie. Du kennst doch das 'Svenska Kungen'?

Das Hotel? Ja. Fünf Standorte, einer in Visby.

(Durchsage) "Wir wiederholen unsere Durchsage."

"Es wird der 14-jährige Kasper Winarve gesucht."

Was ist mit ihm? Er ist verschwunden. Ich finde ihn nicht.

Was ist passiert? Kleine Meinungsverschiedenheit.

Er wollte alleine sitzen. Das ist eh spannender.

Es passt nicht zu ihm, dass er nicht kommt. * Handy *

Ich wüsste ihn gerne sicher an seinem Platz. Das versteh' ich.

Emma. Ich hätte sie zurückrufen sollen.

Sie weiß überhaupt nicht, was hier auf dem Schiff passiert ist.

Hm. Besser so.

Er taucht bestimmt gleich wieder auf.

Es ist ein riesiges Schiff. Er hat sich sicher verlaufen.

Oder ein nettes Mädchen kennengelernt. Er hat eine Freundin.

Und lernt hier vielleicht eben eine Neue kennen. Komm!

Scheiße, Scheiße, Scheiße.

* Düstere Musik *

* Er rüttelt an der Türklinke und ächzt angestrengt. *

* Schritte *

* Klopfen * Ich bin hier!

* Schritte *

* Türklinke *

* Knarren *

Es ist Familientradition, in der kleinen Kapelle in Tofta zu heiraten.

Die Feierlichkeiten finden in der Hauptfiliale in Stockholm statt.

Gründer der Hotelkette ist der 80-jährige Karl Öqvist.

Immer noch aktiv,

auch wenn die Geschäftsführung in den Händen seiner Töchter liegt,

beziehungsweise lag, denn eine von ihnen ist ja jetzt tot.

Die jüngere, Maria.

Was sollte diese Lautsprecherdurchsage?

Was ist mit Kasper? - Kleine Meinungsverschiedenheit.

Bist du weitergekommen? Ich müsste sie natürlich genauer untersuchen.

Aber sie ist vermutlich an einem Schädelbasisbruch gestorben.

Sie hat sich gewehrt und wurde gegen die Wand geschleudert.

Und zwar öfters. Hast du ihren abgebrochenen Absatz gefunden?

Nein. - Irgendwelche Wertsachen?

Es wurde nichts gestohlen. In der Handtasche sind über 2000 Kronen.

Also ein Beziehungsdelikt. Wir müssen uns um die Familie kümmern.

Die Tochter war eigenartig, als ich nach ihrer Mutter gefragt habe.

Wie hat sie denn darauf reagiert?

Ich weiß nicht, irgendwie komisch.

Als wollte sie was verbergen, was nicht sagen.

Ihr Bruder hat gefragt, was passiert ist.

Sie schien es nicht zu interessieren.

Wenn du fertig bist, musst du bei den Befragungen helfen.

Aber das habe ich noch nie gemacht. Ja, dann fängst du eben damit an.

Und wo gehst du jetzt hin? Komm mit!

Wir nehmen den Weg, den die Tote vom Auto hierher genommen haben muss.

Du den Aufzug, ich die Treppe. Wir treffen uns am Auto. Ja.

Könnte uns bitte jemand das Autodeck aufsperren? Ja.

Und? Nichts.

Geh du nach vorne. Ich bleib hier hinten.

Thomas! Ja?

Kommst du mal bitte?

Hast du eine Tüte dabei?

Ja.

Danke.

Wie gehen wir vor? Befragen wir Vater und Tochter getrennt?

Nein, wir machen das genaue Gegenteil.

Können Sie für mich herausfinden, ob mein Sohn wieder da ist?

Oder ob sich jemand seinetwegen gemeldet hat? Natürlich.

Danke.

Das ist der Kollege Thomas Wittberg aus dem Kommissariat in Visby.

Wir gehen jetzt davon aus,

dass Ihre Tochter durch eine Gewalttat zu Tode gekommen ist.

Im Moment versuchen wir zu rekonstruieren,

was unmittelbar davor passiert ist.

Können Sie mir bitte sagen,

wem das Fahrzeug mit dem Kennzeichen 'OUB 022' gehört?

Mein Wagen.

Sie hatten mir vorhin gesagt,

dass mit Ihrer Mutter alles in Ordnung war,

als sie aus dem Auto ausgestiegen ist. Ja.

Ich habe in der Zwischenzeit Folgendes neben dem Auto gefunden.

Das ist ein Absatz, der von einem Schuh

von Ihrer Mutter abgebrochen ist.

Es erscheint mir merkwürdig, dass Sie das nicht bemerkt haben wollen.

Man hat fast den Eindruck, sie ist davongelaufen.

Gab es einen Streit im Auto?

Nein.

Johann.

Das kann man so nicht stehen lassen.

Sie saßen mit in dem Auto. Wollen Sie etwas dazu sagen?

Ich muss wissen, was im Auto vorgefallen ist.

Nur so kann ich ausschließen, dass es was mit dem Tod zu tun hat.

Kommt. Wir gehen raus. Beeilt euch.

Lieber ...

... Herr Anders, wir möchten darüber hinwegsehen, ...

... was Sie da andeuten. - Da stimme ich dir zu. Ich muss...

Sie machen Ihre Arbeit. Das verstehe ich.

Das ist mehr als pietätlos. Sehen Sie nicht, dass...?

Deine Schützenhilfe brauche ich nicht! Setz dich hin! Hinsetzen!

Uns wäre allen mehr damit gedient,

wenn Sie da draußen nach dem Mörder suchen.

Irgendwo auf der Fähre.

Mit dieser Familie ...

... ist alles in Ordnung. * Klopfen *

Öh, nicht jetzt.

Es geht um Ihren Sohn.

Thomas, mach du hier bitte weiter.

Nadja hat Ihren Sohn gesehen.

Und wo? Wo ist er?

Das weiß ich nicht. Wir haben uns kurz gesehen, irgendwann bevor ...

... ich die Frau gefunden habe.

Warum haben Sie mir das nicht gesagt? Ich wusste nicht,

dass Sie Ihren Sohn suchen. Woher auch?

Erst als ich vorhin diese Beschreibung gehört habe,

fiel es mir wieder ein und ich habe sofort an ihn gedacht.

Ich weiß nicht, warum ihr Absatz abgebrochen ist.

Wir haben nichts davon mitbekommen.

Damit hier kein Missverständnis entsteht...

Wir unterstützen Sie natürlich nach Kräften.

Aber wenn sich Ihre Fragen gegen meine Familie richten,

werden wir nur in Anwesenheit eines Anwalts mit Ihnen sprechen.

Das gilt für jeden einzelnen hier.

Ich will hier raus. - Moment. Moment.

Ich will hier raus! Wann können wir hier raus?

Wann kann ich hier raus? Ich brauche Luft und was zu trinken, verdammt!

* Weinen *

Es tut mir leid, aber ich muss Sie bitten,

mir den Schlüssel zu Ihrem Wagen zu geben.

Danke sehr.

Ich kam hier aus diesem Gang und Ihr Sohn kam um die Ecke.

Es gab einen kleinen Zusammenstoß.

Ich kam aus der Wäschekammer

und ich hab mich so erschreckt, dass alle Handtücher runterflogen.

Ich fand's süß, wie er sich entschuldigt hat

und er hat mir geholfen, die Handtücher einzusammeln.

Und was ist dann passiert? Äh...

Er hat nach den Toiletten gesucht. Und ich hab ihm gesagt, wo sie sind.

Da runter, einmal rechts und zweimal links abbiegen.

Dann ist er in die eine und ich in die andere Richtung.

Danke.

* Spannende Musik *

Robert, was ist los?

Es ist möglich, dass Kasper die Leiche gesehen hat.

Vielleicht sogar den Mord.

Wie kommst du darauf?

Das habe ich gerade von einer Zeugin erfahren.

Kasper?

Kasper?

* Spannende Musik *

Kasper?

Nein, wir müssen das Fest absagen.

Ein gefundenes Fressen für die Presse.

Das wird meinem Vater nicht gefallen. - Es geht um uns, Justus.

Nur das ist wichtig, nicht was Regenbogenblätter über uns schreiben.

Und was sagen wir den Gästen? - Die Wahrheit. Was denn sonst?

Das werden alle verstehen.

Was ist das?

Justus, wir können doch nicht unsere Ehe mit einer Lüge beginnen.

* Melancholische Musik *

Ich schäme mich so.

Ich schäme mich so, weil ich sie immer noch so hasse.

Wir sind nur deinetwegen zusammengeblieben, Annika.

Unsere Ehe war von Anfang an kaputt. Das wurde mir erst später bewusst.

Deshalb dachte ich auch an Scheidung.

Aber dann wurde deine Mutter schwanger.

Wie hast du das ertragen?

Nein, ...

... das muss dir nicht leidtun.

Du bist für mich immer das Beste gewesen, was mir passieren konnte.

Äh, ... Papa.

Mama, Mama.

Können wir kurz mit euch sprechen? - Ja.

Was gibt es denn?

Lena.

Wir denken darüber nach, die Feier abzusagen.

Nein, wir denken nicht nach.

Ich werde das Hotel informieren, dass die Feier ausfällt.

Dafür ist es zu spät. Wir können nicht absagen.

Doch, wir können absagen. - Nein, wir können es nicht.

Und der Fototermin ist auch... - Den könnt ihr vergessen!

Es wird kein offizielles Hochzeitsfoto geben.

Um den Termin kommen wir nicht herum. - Ein Hochzeitsfoto ist doch krank.

Aber wir müssen doch jetzt das Beste aus dieser Situation machen, oder?

Das Gesicht der Familie muss gewahrt bleiben.

Das hätte Maria auch gewollt. - Wie kannst du für Maria sprechen?

Wir sagen das Fest ab.

Punkt! Aus!

Die Presse ist mir scheißegal. Das ist so erbärmlich.

Bitte Papa, hör mir bitte mal zu.

Ich lasse mich von dir nicht so behandeln.

Ich bin nicht dein Fußabtreter. - Ja, mit dir ist es noch schlimmer.

Ein Fußabtreter ist wenigstens zu etwas nütze.

Es reicht! Hör auf mit deinen Unverschämtheiten!

Björn, sprich nicht so mit meinem Vater!

Du musst an deine Gesundheit denken. So geht das nicht weiter.

Ich habe dich nicht daran gehindert, ihn zu heiraten.

Aber sei so lieb und halte ihn mir vom Hals.

Aber einer muss doch die Sektgläser im Restaurant organisiert haben.

Ich könnte Ihnen nicht mehr sagen, wer das war.

Wir waren alle so beschäftigt. - Jedenfalls waren wir

immer zusammen am Tisch.

Wie das bei den anderen war, keine Ahnung.

Verzeihen Sie mir die Frage:

Glauben Sie, dass die Öqvists was damit zu tun haben?

Naja. Hat dir denn Lena nichts davon erzählt,

dass Karl Öqvist seine ältere Tochter Sophie enterbt hat?

Aber das geht uns doch nichts an. - Doch.

Lena hat in diesen Clan eingeheiratet.

Ist das wahr? - Ja.

Sie hat erzählt, dass er die Leitung der Firma

in die Hände seiner jüngeren Tochter gelegt hat. Maria.

Ähm, entschuldigen Sie mich bitte.

Ewa.

Ich dachte, ihr seid im Konferenzraum.

Ich musste sie rauslassen. Die waren am Durchdrehen.

Ich bin durch mit dem Auto, nichts Auffälliges.

Keine Kampfspuren oder irgendwas Ähnliches.

Der alte Öqvist hat sie alle in der Hand.

Ohne Anwalt sagen sie nichts mehr.

Halt die Klappe! Du bist und bleibst eine Null!

Mir reicht's für heute. - Dann hau schon ab!

Vielleicht kannst du ja mal mit ihm reden?

Ewa, das schaffst du. Ich komme hier keinen Schritt weiter.

* Handy *

Emma? "Robert, alles in Ordnung bei euch?

Klingt ganz schön windig." Du...

An Bord hat es einen Zwischenfall gegeben.

Eine Frau ist ermordet worden. "Wie bitte?

Wo du hingehst, bringen sich die Leute um.

Tut mir leid. War ein blöder Witz."

Ist mir so rausgerutscht. Mit euch ist aber alles in Ordnung?"

Na ja, also...

Thomas und Ewa wurden per Hubschrauber an Bord gebracht.

Ich melde mich später, wenn es sich hier etwas beruhigt hat.

"Ja, natürlich. Dann bis später. Viel Glück!" Ja, ja. Bis später.

Ein Teil meiner Besatzung könnte Ihren Sohn suchen.

Was ist mit den Überwachungskameras? Wird eben überprüft.

Wie lange dauert das? Er hat vielleicht den Mörder gesehen.

Wissen Sie, was das heißt? Ja, aber lassen Sie uns unsere Arbeit machen.

Meine Mannschaft kennt hier jeden Winkel.

Entschuldigen Sie.

Ich bin Ewa Svensson von der Kriminalpolizei Visby.

Wir haben noch eine Stunde und fünfundvierzig Minuten

bis zur Ankunft.

Der Täter ist noch auf der Fähre.

Davon bin ich fest überzeugt.

Was war Ihr erster Gedanke, als Sie vom Tod Ihrer Tochter erfahren haben?

Ich frage mich immer wieder, ...

... wer Maria das angetan hat.

Ja, aber zu dem Zeitpunkt konnten Sie nicht wissen,

dass sie gewaltsam ums Leben gekommen ist.

Oder irre ich mich da?

Trotzdem haben Sie sofort gedacht, sie sei getötet worden.

Vor einem Jahr ...

... hat meine Tochter einen Personenschutz engagiert.

Sie muss sich bedroht gefühlt haben, aber sie hat nicht darüber geredet.

Das wollte sie nicht.

Aber wer...? Wer könnte Ihre Tochter bedroht haben?

Ich weiß es nicht. Meine Tochter Maria behielt ihre Gefühle für sich.

Da war sie mir sehr ähnlich.

Ich habe alles allein aufgebaut.

Aus dem Nichts.

Meine Eltern waren nicht wohlhabend.

Wer soll jetzt mein Lebenswerk weiterführen?

Schauen Sie sich meine ältere Tochter an.

Der liebe Gott hat sie weder mit Schönheit

noch mit Geschäftssinn gesegnet.

Ihr Lebenstraum war immer, einen gut aussehenden Mann abzubekommen.

Das hat sie auch geschafft.

Mit meinem Geld.

Nur hat sie sich leider einen Parasiten ins Haus geholt.

Ein trauriger Anblick.

Und mein Enkel hat zu viele ...

... Gene von seinem Vater, diesem Nichtskönner, geerbt.

Bei seiner Braut hat er ein besseres Händchen.

Lena könnte es zu etwas bringen.

Sie hat Verstand und Ehrgeiz,

Disziplin

und Fleiß, wie meine geliebte Maria.

Geliebte Maria.

Vielleicht hat der liebe Gott mich bestraft, ...

... weil ich Sophia und Maria nicht gleichwertig geliebt habe.

Hey, hey! Das ist eine sehr schlechte Idee. Findest du nicht?

Vielleicht hältst du dich ...

... besser daran fest.

Hey?

* Leises Weinen *

Was ist mit Kasper? Die Besatzung sucht nach ihm.

Ist die Überprüfung der Passagierliste fertig? Ja.

Wieso erfahre ich das nicht? Ganz ruhig.

Sie wurde eben erst durchgegeben.

Zwölf Passagiere mit geringfügigen Vorstrafen.

Es wird nach keinem gefahndet. Was ist mit der Familie?

Es ist nicht leicht, die Alibis zu klären. Nur die Brautmutter

und die Trauzeugin haben eins. Sie waren die ganze Zeit zusammen.

Sagen sie jedenfalls. Bei den Öqvists ist es schwer.

Der Patriarch hat allen Redeverbot erteilt,

wenn sich die Ermittlungen gegen die Familie richten.

Aber wir haben zwei mögliche Mordmotive herausgearbeitet.

Der Alte hat der jüngeren Tochter die Firma übertragen.

Darüber gab es Streit. Vor allem mit der Tochter Sophia und ihrem Mann,

die mit der Nachfolge gerechnet haben.

Dann bringen wir sie zum Reden. Patriarch hin oder her.

Ewa hat da schon gute Vorarbeit geleistet.

Ich konnte ihm klarmachen,

dass ohne seine Hilfe der Mörder entkommen könnte.

Er hat erzählt, dass seine Tochter bedroht wurde.

Sie hat sich sogar um Personenschutz gekümmert. * Handy *

Wer hat sie bedroht?

Das wissen wir noch nicht.

Ja?

Ja, danke. Ich komme.

Kümmert euch um die ältere Tochter und ihren Mann.

Findet raus, wer das Opfer bedroht hat.

Wer war das gerade?

Wo ist das Video? Kommen Sie.

Okay, Lasse.

Gut.

Kommt gleich.

Zu dem Zeitpunkt war mein Sohn schon eine Viertelstunde verschwunden.

Und das war vor acht Minuten, nachdem der Hubschrauber gelandet ist.

Umdrehen! Sofort! Wir müssen sofort umdrehen.

Der Bremsweg beträgt zwei Kilometer.

Wenn er da drin ist... Die Aktion fand 22 km entfernt statt.

Die Küstenwache ist mit Tauchern unterwegs. Wir kennen die Koordinaten

und den Strömungsverlauf. Wir haben gute Sicht unter Wasser

und beste Chancen, das Objekt schnell zu finden.

Meine Kollegen suchen unter Hochdruck.

Es sind sehr erfahrene Profis.

Sie werden nicht aufhören, bis sie ihn finden.

Können Sie das Bild vergrößern,

mit dem Mann von vorne? Okay, mal sehen.

Na ja, noch mehr. Das haben wir gleich.

Den habe ich hier an Bord gesehen.

Den habe ich gesehen an der Information.

* Spannende Musik *

* Piepen, Tor öffnet sich. *

Sie gehen da lang. Ich gehe hier. Okay. Mach ich.

* Spannende Musik *

* Leises Klacken *

Kommen Sie raus!

Mit erhobenen Händen!

Polizei! Waffe weg!

Hände auf den Rücken!

Was war in dem Seesack, den Sie über Bord geworfen haben?

Mein 14-jähriger Sohn wird an Bord vermisst.

Wir haben das ganze Schiff abgesucht.

Reden Sie endlich!

Was war in dem Seesack, den Sie über Bord geworfen haben?

(leise) Komm.

Warte, das muss verarztet werden. Was weißt du über ihn?

Er hat für die Öqvists gearbeitet.

Was? In ihrem Hotel in Stockholm.

Er war im Servicebereich tätig. Er wurde vor einem Jahr entlassen.

Er hatte im Streit einen Kollegen niedergeschlagen.

Die Anzeige wurde fallengelassen, als er der Entlassung zustimmte.

Wer hat ihn entlassen? Offensichtlich Maria Öqvist.

Dann hat er ein Motiv. Er ist sicher derjenige, der sie bedroht hatte,

was sie ja geheim gehalten hatte.

Er ist sehr gefährlich, eine tickende Zeitbombe.

Seine hohe Gewaltbereitschaft wurde sogar vor Gericht bestätigt.

Er hatte seine Ex-Frau und seinen Sohn misshandelt.

Er hat einen Sohn? Ja. Und der ist im gleichen Alter wie Kasper.

Haben Sie Maria Öqvist getötet und mein Sohn hat Sie dabei gesehen?

Mussten Sie ihn deshalb loswerden? Sie miese kleine Ratte! Robert!

Das könnte das Objekt sein. Größe und Form passen.

Sehen Sie sich das Koordinatennetz an. Das sind ca. 1 x 2 Meter.

Es könnte der Gegenstand sein. - Okay, gehen wir runter.

Machen wir. Ich gebe dir Bescheid. Sehen wir es uns mal an, Jungs.

Kasper?

Kasper?

Kasper!

Kasper! Bist du hier unten?

(Thomas) Kennen Sie diesen Mann?

Ja, das ist Torge Eriksson.

Er war bei uns im Service beschäftigt.

Sie haben ihn entlassen? - Nein, meine Schwester.

Sie waren doch beide in der Geschäftsführung?

Nein, zu dem Zeitpunkt nicht mehr.

Sie wollten sich an ihr rächen, weil sie Sie entlassen hat. Richtig?

Ja, stimmt das?

Dann stimmt es, dass Ihr Vater das Erbe neu geregelt hat?

Ja, aber was hat das mit diesem Mann zu tun?

Waren Sie nicht enttäuscht,

dass Ihre Schwester...? - Sophia. Wir gehen.

Torge Eriksson hat danach Ihre Schwester bedroht.

Kann es sein, dass Sie dieselben Interessen hatten, wie dieser Mann?

Und ihn engagierten, Maria zu töten? - Das ist absurd.

Das ist eine unfassbare Unterstellung.

Und das nur zu Ihrer Information.

Mein Schwiegervater hätte meiner Frau das Hotel niemals überlassen.

Allein schon, um mich von der Firmenleitung fernzuhalten.

Vielleicht ist Ihnen ja aufgefallen, wie sehr er mich schätzt.

Nur zur Richtigstellung. Komm.

Martin. Keine Spur von dem Jungen?

Eh, nein. Hier nicht. Aber wir halten natürlich die Augen auf.

Zum letzten Mal.

Was haben Sie mit meinem Sohn gemacht?

Was ist da unter Deck passiert?

Hä?

Also gut.

Sie werden reden.

* Handy *

Ja?

Ja.

Sie haben den Seesack gefunden.

Was?

Wollen Sie mir jetzt was sagen, ja? He? Jetzt reden Sie endlich!

Robert!

Lass ihn los!

* Dramatische Musik *

Sie bergen gerade den Seesack.

(Funk) "Er ist gleich oben."

"Der Seesack ist an Bord."

"Wir werden ihn jetzt öffnen."

"Es sind Drogen. In dem Seesack befinden sich Drogen."

Sind Sie ganz sicher?

Ja, ganz sicher. Absolut sicher.

Danke, Kapitän Brahmi.

(Sven) Was ist in dem Auto passiert?

* heftiger Streit * (Johann) Hör auf so rumzubrüllen!

Was ist zwischen euch passiert? - Was bildest du dir ein?

Ich habe mich oft nicht heimgetraut, wenn du dich mit Mama gefetzt hast.

Du bist immer auf sie losgegangen!

Und du hast dich schön rausgehalten!

Was ist in dem Auto passiert?

He? Sie ist aus dem Auto gerannt! Jetzt ist sie tot!

Es reicht! Es reicht!

Sie haben mir nicht die Wahrheit gesagt.

Es gab doch einen Streit im Auto. Worüber?

33 Jahre lang hat uns deine Mutter belogen.

Oder wusstest du, dass ich nicht der leibliche Vater

deiner Schwester Annika bin? - Was redest du da?

Annika hat gespürt, dass zwischen ihr und eurer Mutter etwas nicht stimmte.

Ich habe einen DNA-Test gemacht, nur ihr zuliebe.

Das Ergebnis war eindeutig.

Doch deine Mutter hat sich geweigert,

uns zu sagen, wer Annikas leiblicher Vater ist.

Darüber haben wir uns im Auto gestritten.

Wie lange wissen Sie das schon? Seit zwei Wochen.

Ich nehme Sie vorläufig fest wegen Mordes an Ihrer Frau.

Sie glauben, ich habe meine Frau getötet?

Nun werde ich nie erfahren, wer Annikas Vater ist.

Sie kommen mit mir und Sie auch. Kommen Sie!

Kommen Sie!

(leise) Ach.

Was ist denn passiert?

Was, Johann?

Johann?

Ist das wahr?

Sag, dass das nicht wahr ist! Johann!

Sie haben Kasper gefunden.

Wo ist er denn? Ich bring dich zu ihm.

Bringen Sie die beiden in den Verhörraum.

Sie sind vorläufig festgenommen. Ja.

Johann.

Kasper. Er kommt gerade wieder zu sich.

Kasper.

Kasper.

(leise) Papa.

Jetzt kommt alles wieder in Ordnung.

Ich bin bei dir. Wir holen dich hier raus.

Kannst du dich an irgendetwas erinnern? Wer dir das angetan hat?

(leise) Nein, ich kann nicht.

Es wird alles gut. Robert, das wird wieder.

Sein Kreislauf ist stabil.

Meine Kollegin hat ihn gefunden.

Ja. Danke.

Wo war er denn?

Da, in dem Wagen.

Robert. Hier, siehst du?

Hier, diese Einstichstelle. Ihm ist etwas gespritzt worden.

"Carlotta, kannst du mir kurz helfen?"

"Ich bin Arzt."

Dieses Schwein.

Robert?

Was ist das Beruhigungsmittel, das Sie Ihrem Schwiegervater geben?

Was ist mit Johann und Annika?

Was passiert mit ihnen? Was ist das für ein Beruhigungsmittel?

Zeigen Sie es mir!

Da?

Ewa, das ist es wahrscheinlich.

Sehr gut. Ja.

Dann telefoniere ich mit der Klinik

und frage, was man am besten tun kann.

Aber er ist weiterhin stabil. Du musst dir keine Sorgen machen.

Ich kümmere mich um ihn. Ja. Danke.

Wir legen gleich an. Wir müssen uns irgendwie organisieren.

Thomas, übernimm du bitte. Ich möchte bei Kasper bleiben.

Gut. Danke.

Okay. Du holst Vater und Tochter. Ich kümmere mich um Torge.

Einen kleinen Augenblick.

Sie sollen jetzt mit uns kommen.

Kommen Sie, Eriksson!

Wir sind gleich im Hafen.

Ganz schön blöd gelaufen für Sie.

Von allen Fähren mussten Sie ausgerechnet diese hier nehmen.

(Durchsage) "Liebe Passagiere,

halten Sie sich zum Verlassen der Fähre bereit.

Begeben Sie sich zu den Ausgängen auf der linken Schiffsseite,

und achten Sie auf weitere Durchsagen!"

* Spannende Musik *

"Liebe Passagiere. Wir erreichen in wenigen Minuten unseren Zielhafen.

Achten Sie auf Ihr Gepäck.

Wir hoffen, Sie hatten einen angenehmen Aufenthalt an Bord

und freuen uns darauf, Sie bald wieder bei uns begrüßen zu dürfen."

Kasper, du musst keine Angst mehr haben.

Es wird alles gut.

Björn Öqvist.

Bleiben Sie stehen! (Polizist) Messer!

Björn! - Stehen bleiben!

Waffen runter! (Polizist) - Messer weg!

Warum haben Sie sie umgebracht?

Du hast Maria umgebracht?

Sie wollte zu euch gehen. Ich konnte das nicht zulassen, auf keinen Fall.

Sie wollte zu euch gehen

und dir sagen, Annika, dass du meine Tochter bist.

(leise) Ich...

Ich wusste es nicht, wie du.

Ich habe es nicht gewusst, die ganzen Jahre nicht, bis vor einer Woche.

Sie hat es immer für sich behalten.

Über 30 Jahre.

Du wirst mich für immer verlassen.

Dein Vater, Sophia, wird mich verstoßen.

Und mein eigener Sohn ...

... wird kein Wort mehr mit mir sprechen.

Gestrandet in Nynäshamn. - Du sagst es.

Ich wollte noch sagen, wir...

Ähm, ich... äh...

Es war ... eine tolle Teamarbeit.

Ich weiß, ohne euch...

Vielen Dank. Danke, Robert.

Ja, also... Danke, Robert.

Jetzt geh' schon zu Kasper.

Ja, also... Na, los.

Was machen wir mit dem freien Abend? - Wann geht die erste Fähre?

Morgen früh, Punkt sechs. - Gut.

Dann suchen wir uns ein nettes Restaurant

und machen durch. - Ja.

Na, wieder fit?

Mir ist noch schlecht. Ich hab' Mamas Geburtstag versaut.

Wieso denn? Wir sind doch pünktlich angekommen.

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2020

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.