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# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Denn wer k�sst so himmlisch wie du?
# Komm, tanze mit mir!
# Und die Sterne sind mein!
# Denn der Himmel mit dir muss der siebente sein!
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Kein Engel kann k�ssen wie du!
# Mein Herz sucht die Ruh nicht im Traumland. Wozu?
# Mein Himmel auf Erden bist du!
Bitte!
Wo bleibt der Schinken?
Ja.
Was ist mit dem Landschinken f�r Herrn Dr. Stenzel?
Der ruft schon a halbe Stund'!
So wenig? Ist das f�r einen Stammgast?
Der Herr ist zum ersten Mal da.
Da kriegt er a gr��ere Portion. Wegen der Reklam'.
Wenn er wiederkommt, kriegt er a kleinere. Wegen dem G'sch�ft.
Wieso halten Sie das so patschert?
Lassen S' Ihnen a Fr�hst�cks-Tablett geben!
Jawohl, Herr Adlgasser!
Der Herr Professor! Meine Verehrung!
Wieder einmal in Salzburg?
Ja, seit gestern!
Bravo! Ganz allein diesmal?
Ohne Hund?
Ohne Hund!
Werde wie gew�hnlich mein Fr�hst�ck bei Ihnen nehmen!
Bitte sch�n!
Bitte!
Garderobe! Ja!
Bitte, erlauben!
Danke!
Ah, Herr Professor setzen sich da her! Wei� schon!
Weil Herr Professor nicht gern ham, wenn man Ihnen beim Essen zuschaut.
Lieber Adlgasser!
Ist das gespickte Herz immer noch so gut?
Wunderbar! Ich geb's gar nicht gern her!
Bringen Sie mir diese Spezialit�t!
Spezialit�t ist jetzt von uns die "Lindenauer Platte"!
Direkt vom Gut Lindenau!
Sind Sie unter die Landwirte gegangen?
Ich nicht, mein Schwiegersohn.
Ich denke, der ist Komponist?
War er. Ist ja keine Besch�ftigung.
Erlauben?
Jetzt hat er sich ein Gut gekauft.
Das hei�t, ICH hab das Geld hergegeben.
Jetzt beliefert er uns.
Mit diesen Lindenauer Spezialit�ten.
Dann bringen Sie mir eine "Lindenauer Platte"!
Aber nur, wenn sie gut ist!
Es war noch kein Gast hier,
Die ist wunderbar!
der nicht von der "Lindenauer Platte" begeistert war.
Wissen Sie, was das ist?
Wissen Sie, was das ist? - Eine "Lindenauer Platte".
Eine Zumutung ist das! Rufen Sie den Gesch�ftsf�hrer!
Herr Adlgasser f�hrt das Gesch�ft selbst.
Also Herrn Adlgasser!
Das ist doch eine Frechheit!
Eine Frechheit!
DAS hat der Herr gesagt?
Jawohl, Herr Adlgasser!
Jawohl, Herr Adlgasser! - Wo ist er?
Da dr�ben am Ecktisch!
Herr Adlgasser?
Ein Moment, Fr�ulein!
Um was handelt es sich?
Sind Sie der Wirt?
Sind Sie der Wirt? - Jawohl.
Adlgasser, mein Name!
Was haben Sie mir servieren lassen?
Was haben Sie mir servieren lassen? - Eine "Lindenauer Platte".
Sie haben eine "Lindenauer Platte" bestellt.
Den K�se k�nnen Sie mit 'nem Beil zerschlagen.
Flaumig w�ren "Salzburger Nockerln".
Das sollen H�hner-Eier sein?
Da sind Tauben-Eier!
Die rutschen nur rein, weil der Eier-Becher zu gro� ist.
Machen Sie keine Fisimatenten!
Und was ist mit dem Kassler los?
Das ist ein wunderbarer Landschinken!
Trocken ist der Schinken!
Damit k�nnen Sie sich die Pantinen besohlen lassen!
Was kostet die "Lindenauer Platte"?
2 Schillinge 30.
Bitte sch�n!
Zahlen tun Sie's erst, wenn Sie's gegessen haben.
Ich lass mir von Ihnen nix schenken!
Mahlzeit, Herr Asslkater!
DAS hat mir noch niemand g'sagt!
So was ist mir auch noch ned passiert.
Da g'h�rt schon a guter Magen dazu.
Wenn man da seine Nerven nicht so in der Gewalt h�tt',
k�nnt' man sich vielleicht nicht zur�ckhalten.
Er is gar ned ...
Er is gar ned so trocken.
Versalzen is er.
Versalzen.
Tauben-Eier, hat er g'sagt.
Sie sind ja auff�llig klein.
Das versteh ich nicht.
Haben denn die so kleine H�hner, dass sie so kleine Eier legen?
F�r 9 Groschen k�nnen S' doch keine Strau�en-Eier verlangen!
Mein Gott, Eier sind Eier.
Schicken Sie drei Kisten davon an die bewusste Adresse.
Wieder nach Gut Lindenau!
Nicht so laut! Ja, nach Gut Lindenau.
Und die Rechnung?
Empfehle mich, die Herrschaften!
Wieso bist du so nerv�s?
Die vielen Eier machen mich wahnsinnig!
Wenn dein Vater uns hier sehen w�rde!
Du sollst nicht immer daran denken!
Ich tr�um sogar davon!
Was hast du denn getr�umt?
Stell dir vor, ich steh vor einer gro�en Eierkiste.
Ich mach den Deckel auf.
Da liegt zwischen den viele Eiern EIN gr��eres.
Ich nehm's raus.
Da f�ngt es an zu klopfen.
Es springt auseinander und heraus steigt: dein Vater!
Und br�llt: "Ihr habt mich betrogen!"
"Ihr habt gar kein Gut!"
"Ihr kauft Eier und schickt sie an euren Freund Peter!"
"Und der schickt sie mir!"
"Was habt ihr mit meinem Geld gemacht?"
Ich habe die Aussage verweigert.
Ich muss jetzt gehen!
Wir sehen uns!
# Bald wird das letzte L�cheln da sein!
# Dann m�ssen auch die Tr�nen da sein!
# Weil es so wunderbar das L�cheln der Liebe war!
Fr�ulein Foretti, mir fehlt da etwas!
Ich sage Ihnen auch, was.
Danke sch�n!
Sie wissen, dass die Musik dazu da ist, alles in Romantik zu tauchen.
Wenn Sie nicht wissen, was Romantik ist, sage ich Ihnen das auch:
Es ist Symbolismus. Oder klarer: Phantasmagorie!
Aber Sie singen das ganze Lied naturalistisch herunter!
Das ist ausgeschlossen!
Denn der ganze Naturalismus ist in allen Kunstarten abgewirtschaftet.
Er ist ad absurdum gef�hrt!
Sie verwenden ihn in der Musik, wo er indiskutabel ist!
Ich werde Ihnen das vorsingen.
Herr Kr�ger, stellen Sie mal den Stuhl da hin!
Damit das gn�dige Fr�ulein sich das mal ansieht.
Der Baum hier muss weg!
Bitte nicht jetzt!
Nicht jetzt, meine Herren!
Ich inszeniere doch!
Sie m�ssen das singen, so wie ich mir das denke!
Nicht das ganze Orchester!
Nur Klavier! Ich bin nicht so ... brr ...
Also sehen Sie!
Vielleicht ... zarter!
Etwas unwirklicher, nicht wahr?
So ... im Raum stehend!
Irrational, wenn ich mich so ausdr�cken soll.
Eins!
# Du sagst adieu!
Zwei!
# Und fragst, warum ich weine.
Der Baum steht nat�rlich nicht da!
Das k�nnen Sie dann auch hier machen.
# Wenn's einmal kommt zum Abschiednehmen:
# Wer wird sich seiner Tr�nen sch�men?
# Denn einmal sagt das Gl�ck Lebwohl!
# Vielleicht sogar f�r immerdar!
# Dann wei� man erst, wie sch�n es war!
# Wenn's einmal kommt ...
Bei der Stelle m�ssten Sie eine Zither haben!
# Wer wird sich seiner Tr�nen sch�men?
# Denn grade, was das Herz sich sehnt zur Wiederkehr
kommt nie ...
Mehr!
# Bald wird das letzte L�cheln da sein.
# Dann m�ssen auch die Tr�nen da sein.
# Weil es so wunderbar das L�cheln der Liebe ...
Was ist denn mit dem Baum los?
.. war!
Verzeihen Sie, Herr Direktor! Guten Tag!
Was machen Sie da?
Ich singe Fr�ulein Foretti das Lied vor.
Ja, aber ich fand das h�bsch, wie Fr�ulein Foretti das gemacht hat.
Ich hab mir das nicht so ... pathetisch gedacht.
Als Musiker sollten Sie nicht so viel denken.
Musik ist nicht gedachter Ausdruck, sondern gef�hlter Ausdruck!
Herr Direktor, ich wei� doch, was ich geschrieben habe!
Das gef�llt Ihnen nicht!
Sehr gut, dass Sie das sagen!
Dann wird eben gar nicht gesungen!
Dann ist Ihre Musik irreparabel!
Herr Direktor, das ist unerh�rt!
Unerh�rt ist, was Sie uns zumuten!
Ihre Musik ist eine Zusammenballung von sinnlosen Noten!
Was ist mit dem "Himmel"?
Den hab ich bereits sechs Mal geliefert.
Dann liefern Sie ihn zum 7. Mal!
Herr Heller, wenn Sie nicht in zwei Tagen
einen neuen "Himmel auf Erden" liefern, setze ich die Operette ab!
Ich mache Sie f�r den Schaden verantwortlich!
B�hne! Baum weg!
Was machen Sie?
Ich geh nach Haus, setz mich hin
und liefere zum 7. Mal den "Himmel auf Erden".
Ich bitt' dich, nimm das weg, Mutz!
Aber Butz, du musst was essen!
Aber keinen Schinken und keine Eier!
Da f�llt mir sofort mein Traum ein!
Die Eier, Lindenau, dein Vater!
Dann f�llt mir �berhaupt nichts mehr ein!
Dir soll nicht dein Traum einfallen.
Du sollst nur an mich denken!
Ich denk ja auch an dich, Mutz.
# So verliebt!
# So verliebt
ist man auf der Welt nur ein Mal!
# So verliebt!
# So verliebt
muss man sein, sonst lieber kein Mal!
# Leicht sind erreicht all die kleinen Liebelein!
# Doch will man noch etwas mehr, dann sieht man's ein!
# So verliebt!
# So wie ich in dich
kann man nur ein Mal sein!
* Telefon *
Hallo?
Ja!
Lindenau?
Peter?
Paul, wenn du mir was versprichst, musst du es auch halten!
Du wei�t doch, dass ich im Winter nicht liefern kann.
Wenn du mir keine Eier lieferst, kann ich keine schicken.
Wo sind die Eier?
Eier, Eier!
Hab ich heute abgeschickt.
Hast du meine Hymne nicht bekommen?
Meine Hymne!
Ich hab dir ein Lied geschickt!
Ein Lied? Ich hab die Fr�h-Post noch nicht gesehen.
Otto!
Otto?
Ist ein Brief von Herrn Heller dabei?
Jawohl.
Moment!
Ja, ist da. Moment!
Was ist das? Wie hei�t das?
"Warst du schon mal in Lindenau?"
Hab ich dir gewidmet.
Dir und Lindenau!
Das ist lieb von dir.
Das scheint ein Schlager zu sein.
Telegramm ist auch dabei.
Aha.
Das ist aber nichts gegen den Schlager, den ich hier hab!
Das Telegramm von deinem Schwiegervater!
Hast du in der N�he einen Stuhl?
"Eintreffe morgen. Lindenau. Nachmittagszug. Vater."
Bitte lass diese Scherze!
Dar�ber kann ich nicht lachen.
Was?
Ehrenwort?
Du musst mit deiner Frau sofort herkommen!
Sonst wird die Geschichte faul mitsamt den Eiern.
Das muss ich mit Mutz besprechen. Adieu.
Was ist denn, Butz?
Arme Mutz!
Was ist denn los?
Hab's ja gewusst.
Was denn?
Mein Traum war kein Schaum!
Die Eierkiste!
Ist es was mit Papa?
Nur mit Papa!
Er kommt nach Lindenau!
# Waren Sie schon mal in Lindenau?
# Waren Sie schon mal ...
Wir SIND ja in Lindenau.
Holen Sie Ihre Zither, Otto!
"Fahren Sie mal nach"
"ist im Kuhstall F�nf-Uhr-Tee, und die Liebe bl�ht im Klee!"
Wie die sich das vorstellen!
Spielen Sie das mal vor!
Was? Nach Noten?
Wonach denn sonst?
M�chten Sie das mir einmal vorsingen?
Du sollst es mir vorspielen!
Ich kann nur nachspielen.
Ich spiel nach dem Geh�r. Ich bin Geh�r-Spieler.
Ich kenn keine Noten.
Das ist aber allerhand!
Dann geh ich es alleine mit mir durch.
Was hat der Tierarzt gesagt?
Die Zilli kriegt Kleie-Umschl�ge.
Und die Liesl wird in zwei Tagen kalben.
Das ist erfreulich.
Und ich hab Fr�ulein Ernie gesehen.
Im Wagen vorm Haus.
Das sagen Sie mir erst jetzt?
* Musik *
Tag, Fr�ulein Ernie!
Tag, Peter!
Wie geht's?
Danke! Und Ihnen?
Danke.
* Er r�uspert sich. *
Ich fahr zur Gendarmerie.
Ich fahr zur Gendarmerie. - Wie?
Waren ... waren schon wieder die Diebe im Forst?
Nein, im Salon.
Salon?
Dort ist uns gestern aus der Vitrine ein Wertgegenstand abhanden gekommen.
Das Bild wird sich schon wieder finden.
Woher wissen Sie, dass es sich um ein Bild handelt?
Ich hab nicht "Bild" gesagt. SIE haben "Bild" gesagt.
Ich?
Gut, ich hab es gesagt.
Jedenfalls ist das Miniatur-Bild verschwunden.
Sie kennen es.
Nein, das kenn ich nicht.
Das Bild von mir!
Das mit dem Goldrahmen.
Mit den 20 Saphiren.
Ach, das?
Das kenn ich auch nicht.
Der Gendarm wird es schon finden.
Fr�ulein Ernie, bleiben Sie doch!
Ist doch egal, ob der Gendarm es in ein paar Stunden
oder ein paar Wochen zur�ckbringt.
Der Dieb wird das bestimmt zur�cklegen.
Wir werden ja sehen.
Ich m�chte wissen,
ob der Dieb den kostbaren Rahmen oder das Bild wollte.
Nat�rlich nur den Rahmen!
Wiedersehen!
Wollen Sie jetzt direkt zur ...
Wollen Sie jetzt direkt zur ... - Gendarmerie!
Wiedersehen.
Wiedersehen!
* Musik *
Wenn ich blo� diese verdammte Oper nicht geschrieben h�tte!
Dass du sie geschrieben hast, das war ja sehr sch�n.
Aber dass ich sie selber verlegt habe, das war ein Bl�dsinn!
Ich dachte, s�mtliche Theater w�rden sich um deine Oper rei�en.
Sie haben sich auch gerissen.
Aber um das Ding loszuwerden.
Aber geh!
Ist ja alles nur halb so schlimm.
Hast recht.
Ist ja nur das ganze Geld von deinem Vater futsch.
Gut haben wir auch keins!
Aber eins haben wir:
Angst!
Papa?
Ja?
Wei�t du, wer die Miniatur hat?
Wahrscheinlich ein Dieb.
Nein.
Ein Tr�umer.
Nennt man das jetzt "Tr�umer"?
Ja. Einer, dem es um mein Bild ging.
Du wei�t wirklich, wer dein Bild hat?
Sag schon!
Sag!
Junghans?
Zu alt!
Kienzl?
Zu gro�!
Bergau?
Zu sch�n!
Hil ...?
Vorsicht!
Weg da!
500 geb ich!
540!
Paul! Servus!
Peter! Tag, mein Junge!
Was machst denn ...?
510!
540!
Ein bissl viel Tiere bei dir!
Ach so, ja!
Was?
515!
540, sag ich!
Frau Hansi, Sie sehen gl�nzend aus!
I muss was reden mit dir: 520!
40!
25!
Entschuldigt, ich verkauf grad eine Kuh!
30!
40!
Geht hinauf! Das zieht sich hier!
Otto, f�hren Sie die Herrschaften hinauf!
35!
40, sag ich!
35!
40!
Ha?
40!
Na also! Gilt!
So viel is' eigentlich gar ned wert.
Machen wir's r�ckg�ngig?
Sei so gut!
Findest du nicht, dass Peter etwas k�hl,
etwas k�hl war zu mir?
Mir ist das auch so vorgekommen.
Ist dir auch aufgefallen?
Ist dir auch aufgefallen? - Ja.
Du, ich glaube, der beobachtet mich.
Ob der bei�t?
Bestimmt.
Der schaut mir direkt in die Pupille.
Kinder, entschuldigt, dass ich euch erst jetzt begr��e!
Ich freue mich riesig, dass ihr gekommen seid!
Ja, das ist sehr lieb.
Wir freuen uns ... n�mlich ...
Bitte nimm doch den Hund weg!
Ach so! Der ist auf Komponisten nicht dressiert!
Fr�hst�ck?
Hab ich schon vorbereitet.
Tag!
Tag!
Mein lieber Peter ...
Jetzt wird erst mal ordentlich gefr�hst�ckt!
Und zwar eine richtige "Lindenauer Platte"!
Davon krieg ich keinen Bissen runter.
Schau dir die Riesen-Eier an!
Du musst etwas essen, Butz!
Nein. Die Platte und dein Vater liegen mir schwer auf der Seele!
Aber das war doch klar,
dass sich dein Schwiegervater eines Tages dein Gut ansehen wird.
Wir sind nicht die Einzigen, die hier schwindeln.
Es gibt andere auch. Aber die sind geschickter.
Zum Beispiel ich!
Wieso?
Hier!
Das ist Ernie Wippritz!
H�bsch!
Was ist mit ihr?
Die hab ich vor ein paar Tagen geheiratet.
Was?
So hab ich's der Tante geschrieben.
Das ist ja allerhand!
Was hei�t "allerhand"? Das ist Liebe!
Ich bekomm sie aber nur dann, wenn ich ein bisschen Geld habe.
Aber die Tante gibt mir nur Geld, wenn ich eine Frau habe.
Deswegen habe ich geschwindelt.
Sobald ich das Geld habe, ist der Schwindel aus.
Dann wird sofort geheiratet.
Dann wird sofort geheiratet. - Sind Sie einig mit Ernie?
Ja ... ja, vollkommen!
Bis auf diesen einen Punkt.
Dar�ber m�ssen wir dann noch mal sprechen.
Kommt die W�sche unten oder oben?
Geben S' Acht, die Flasche!
Das Zahnb�rstl kann man ned in die Hausschuh' hineingeben!
Da gibt's ein Extra-Fach!
* Der Wecker l�utet.*
Wer hat den Wecker g'stellt?
Da steh ich ja um drei auf!
Da ist ein Bl�dsinn!
Das Rasierzeug bleibt herau�en!
Die Katz' kriegt ...
Zudrehen, hab ich g'sagt!
Die Katz' kriegt a lauwarme Milch.
Nicht zu kalt. A Katz' is ja auch ein Viech.
Was denn?
Was?
Die Tasch'n is voll! Die W�sch' geht ned rein!
Is alles andere drin?
Sie ham des verwuzelt!
Wo ist der Slibowitz?
Auch drin!
Drei Frauenzimmer k�nnen keine Tasch'n zumachen!
Das is mir noch ned unterkommen!
Ned umgreifen!
Jetzt mach ich's allein!
Au!
Zwickt mir den Ellbogen ein!
Jessas!
Gehen S' weg!
Passen S' auf!
Gehen S' weg!
Na also! So, jetzt hamma's!
Der Kragen is noch herau�en!
Der is einzwickt.
Jetzt!
Is es zu?
Na also!
Geht's auf einmal!
Herrgott! Ich bin waschelnass!
Wo ist der Schl�ssel?
Der Schl�ssel vom Keller!
Den haben S' in den Schrank g'h�ngt.
Den Schl�ssel vom Schrank haben S' in die Kassa g'legt.
Und den Kassa-Schl�ssel haben S' in der Tasch'n.
Da hab ich ihn!
Jessas!
Was rinnt denn da?
Des is a Slibowitz!
Wer hat den einpackt?
Jetzt hat's niemand g'macht!
Wenn man ned alles allein macht!
Jetzt is alles hin!
Ach Gott na!
Das geht bis rauf!
Die ganze W�sch' is nass!
Die kann man trocknen!
Da riech ich wie ein Branntweiner!
Wann reisen Sie?
Um sieben!
Am Abend?
Nein! Morgen in der Fr�h!
Da haben S' noch Zeit!
Zigarren ... Alles ist zermatschkert!
Das is was Schreckliches!
Da is es mir rein geronnen in den Wecker!
Schau her!
Das ... das ... das ... alles ...
Jetzt hab ich mich g'schnitten!
A Jod!
Immer wenn man sie braucht, die Pip'n, is sie zu!
So was! Geh'n S' weg!
Herrgott noch einmal!
Prost! - Prost!
Wie gef�llt dir eigentlich mein Lied?
�h ... wie?
Die Hymne.
Ah, die Hymne.
Das ist sehr sch�n, das Lied.
Da ist was drin!
Hab ich f�r DICH komponiert!
Ja, das merkt man am Rhythmus.
Auch f�r meinen Schwiegervater:
Wie wohl wir uns am Land f�hlen!
Wollen wir es alle singen?
Damit ich es wieder ins Ohr kriege?
Gut! Pass auf!
# Ja, das ist wie ein Traumidyll!
# L�ndlich still, wie man will!
# Morgens in der Fr�he br�llen schon die K�he!
# Ziegen meckern, gro� und klein! Enten schrei'n, das ist fein!
# Und wie die Posaune grunzt das Schwein!
# Auch das Huhn kann nicht ruh'n!
# Die Kanarien singen Arien!
# Und da wei� man im Nu: Auf dem Lande, da ist Ruh!
# Waren Sie schon mal in Lindenau, in Lindenau, in Lindenau?
# Dort wird im Mai jede Maid gek�sst.
# Weil die Natur so nat�rlich ist!
# Fahren Sie doch mal nach Lindenau, nach Lindenau, nach Lindenau!
# Dort ist im Kuhstall F�nf-Uhr-Tee!
# Und die Liebe bl�ht im Klee!
# Gehen Sie rechts, gehen Sie links,
in der goldenen Mitte finden Sie's:
# Da liegt das Paradies! Mein Lieber!
# Waren Sie schon mal in Lindenau, in Lindenau, in Lindenau?
# Dort ist der Himmel himmelblau - in Lindenau!
Na, was sagst du?
H�bsch, he?
Ich kann jetzt deinen Schwiegervater verstehen.
Wieso?
Steckt da dein ganzes Geld drin?
Nein.
In der Oper.
In der Oper. Die h�r ich mir auch noch an.
Gn�dige Frau verstehen doch sicher etwas von Eiern?
Ist das ein Ei?
Ein Ei!
Ist doch viel zu klein.
Es ist auffallend klein.
Ich muss immer salzen.
Es gibt Leute, die k�nnen das ohne Salz essen.
Kann ich nicht.
Auch Butter!
Die Dame hat denselben Hut.
Ich auch.
Ein Steirer!
Pardon!
Spricht die Dame nicht Deutsch?
Parlez-vous francais?
* tschechisch *
Excuse me, excuse me!
Sie werden das Ding doch hier nicht anz�nden?
Warum nicht?
Hier ist f�r Raucher!
Hier ist Nichtraucher.
Hier steht "fumeurs".
In einem Coup�, wo ich sitze, ist immer Nichtraucher!
In einem Coup�, wo ich sitze, ist f�r Raucher.
�berhaupt! Jetzt k�nnen Sie auf einmal reden!
Seit Salzburg bem�h ich mich, mit Ihnen ein Gespr�ch anzufangen.
Da wollten Sie nicht.
Und jetzt will ICH nicht!
Flegel!
Also das ... hat mir ...
Hat mir noch niemand ...
Bitte sehr!
Da kann man nur ...
Alles hat seine ...
Ich geh jetzt!
Da steht auch "fumeur".
* unh�rbar *
* Musik *
Tr�ger!
Ich sitze hier in einem Coup� f�r Raucher, f�r Fumeure.
Und die Dame verbietet mir das Rauchen.
Gibt's denn ...
Hallo!
Herr Stations-Vorstand!
Habe die Ehre, Herr Wippritz!
Wo bleiben die Waggons f�r meine R�ben?
Ich werde sofort reklamieren.
Bitte! Bei dem Frost kann alles M�gliche passieren.
Auf Wiedersehen!
Wer war der Herr, der sich bei Ihnen beschwert hat?
Beschwert?
Das ist ein Gutsbesitzer.
Herr Wippritz.
Wippritz? Hat der auch eine Tochter?
Jawohl.
Da haben wir in eine sch�ne Gesellschaft hineingeheiratet!
Was der f�r a g'sunde Farb' hat!
Das kommt von der Landluft hier.
Was hast du am Finger?
Nix! L�diert!
Und die is st�rker 'worden.
Und die is st�rker 'worden. - Nein!
Ja, die is dicker 'worden.
Des is ja viel sch�ner, wenn eine Frau ...
Is' dir ned auch lieber?
Ich mag's ned, wenn eine so zaund�rr ist.
Mit der Slibowitz-Flasche hab i mich g'schnitten.
Is aber ned so ... hi, hi!
Sag, was habts denn ihr f�r einen Schinken g'schickt?
Der war unter aller Kritik!
Der war versalzen!
Ein Gast hat bezahlt, is gegangen
und hat gar nicht gegessen.
Das is mir noch nie passiert!
"Asslkater" hat er zu mir g'sagt!
Wieso?
Adlgasser hat er sagen wollen!
Da hat er "Asslkater" ...
Is ja wurscht!
Und so kleine Eier! Warum?
Die waren wie Tauben-Eier.
Die rutschen in die Eier-Becher hinein.
Was habts denn ihr f�r H�hner?
Na also! Sind doch lauter normale H�hner!
Das versteh ich nicht!
Gibst du ihnen Kleie?
Nur Kleie, Vater.
Nur Kleie ist ein Bl�dsinn, mein Kind.
Guten Tag!
Vater, das ist mein Verwalter.
Nur Kalk ist ein Unsinn!
Bitte?
Sie m�ssen das mischen.
Kleie mit Kukuruz!
Was?
Mit Kuku .. mit Mais!
Wegen des Knochengebildes!
Sehr sch�n!
SEHR sch�n!
So gro� hab ich mir das gar nicht vorgestellt.
Ja, das ist ganz nett.
Ein kleines Durchgangs-Zimmerchen.
Das is mehr wie ein "Durchgangs-Zimmerchen"!
"Durchgangs-Zimmerchen"!
Sehr sch�n! Aber der Verwalter!
Wie?
Du rauchst aber viel, Vati!
Ja. Wenn man mich lasst!
Flegel!
Bitte?
Hat sie zu mir gesagt!
Wer?
So eine ... Dame.
Willst du nicht auf dein Zimmer kommen?
Nein, ich will mir erst das Haus anschauen.
Ich geh voraus und mach's dir sch�n!
Bitte!
Was ist das?
Das Dings?
Das ist ein Geweih.
Das wei� ich.
Aber ist das ein Elch?
Oder ist das ein Dam?
Das ... das ist ein ... Dings.
Herr Verwalter!
Ja?
Das Geweih, das ist doch ein ...
Das ist doch ein Dam?
Ha, ha, ha! Das ist ein Elch.
Bringen Sie einmal das Geweih!
Kann man nicht runternehmen.
Ist ein Ur-Elch.
Ist ein Ur-Elch. - Ja, eben!
Ist zu schwer.
Du darfst ihm nicht immer Recht geben.
Wieso?
Wenn du "eben" sagst, unterst�tzt du ihn doch.
Er ist so t�chtig, der Verwalter.
Er schaut ja gar nichts gleich.
Ein Verwalter muss einen Spitzbart haben!
Und einen ... en bon point!
Der hat ja nur R�hrenstiefel.
Was ist das f�r ein Zimmer?
Das ist ...
Das ist nicht Ihr Zimmer.
Das ist nicht dein Zimmer.
Das ist interessant! Sehr h�bsch!
Wachs!
Was ist ... was ist ...?
Das ist sehr ...
Was ist das?
Das ist ein alter venezianischer Spiegel!
Aus Venedig!
Sehr sch�n!
Barock!
Nein, das ist ein Bauernstil.
Alter Bauernofen aus dem 17. Jahrhundert.
Der is mir sehr unangenehm.
Ein unangenehmer Patron!
Aber sehr t�chtig!
Er ist t�chtig?
Wenn er Kalk gibt den H�hnern?
So kleine Eier!
Wen darf ich melden?
Sagen Sie nur: Tante Adele ist da.
Tante Adele! Aus Meran?
Jawohl.
Ist das junge Paar zu Hause?
Herr Hilpert ist zu Hause.
Die junge Frau nicht?
Die ... die junge Frau?
Die junge Frau ist gegenw�rtig ... nicht momentan.
Was ist denn mit Ihnen los?
Stottern Sie immer so?
Nein. Nur, wenn neue G�ste kommen.
Peterle!
Peterle! - Tantchen.
Komm, mein Junge!
Ah, da bist du ja!
Und du bist auch da.
Das ist eine �berraschung, was?
Kann man wohl sagen.
Willst du mich nicht begr��en?
Willkommen ... kommen!
Du machst ja sch�ne Sachen!
Heiratest hinter meinem R�cken!
Wie ist das gekommen?
Pl� ... pl�tzlich.
Wei� selbst nicht ... wie.
Du stotterst ja auch.
In diesem Hause scheinen Sprachst�rungen epidemisch zu sein.
Wieso?
Stottert sie auch?
Wer?
Die stottert ni ... nicht.
Die spricht sehr wenig.
Weil sie ... immer ... mal ...
Dich scheint das Gl�ck verwirrt zu haben!
Wenn du so pl�tzlich hier rein schneist ... schneist.
Bleibst du lange?
Ich denke, zwei Tage.
Geht ja noch.
Was?
Ich meine, du hast uns ... gefehlt!
Ja ... och Gott, Tantchen!
Ist ja so nett, dass du gekommen bist!
Guten Tag!
Guten Tag, mein Kind!
Tante ... Adele.
Guten Tag, gn�dige Frau.
"Gn�dige Frau"? Nein, ich bin Tante Adele.
Gib mir einen Kuss, mein Kind!
Du bist also eine geborene Wippritz?
Du bist also eine geborene Wippritz? - Ich?
Nat�rlich! Ja.
Du gef�llst mir aber trotzdem!
Du gef�llst mir aber trotzdem! - Warum?
Das war nur so nebenbei.
Seid ihr gl�cklich?
Ja, sehr.
Nicht?
Ja, sehr.
Dann versteht ihr es aber, euch sehr gut zu verstellen.
Man merkt nichts davon.
Das merkt man jetzt noch nicht.
Wir sind �beraus ... gl�cklich.
Jetzt gefallt ihr mir schon besser!
He! Was ist denn?
Wer ist denn das?
Das ist mein Verwalter.
Paul Heller.
Tante Adele.
Kommt, Kinder! F�hrt mich in mein Zimmer!
F�hrt mich hinauf!
Ja.
Ein s��es Frauchen! H�ttest dir keine Bessere aussuchen k�nnen!
Ich konnte im Moment keine Bessere finden.
Ihr habt noch gar nicht gesagt, dass ihr euch freut,
dass ich euch �berrascht habe.
Wir freuen uns sehr!
Dann gib mir mal gleich ein K�sschen!
Nicht eifers�chtig sein!
Kriegst auch ein K�sschen!
Marsch!
Na, wird's?
Na!
Hier! Bitte sch�n!
Dein Zimmer!
Mach es dir sch�n bequem!
Verzeihung.
Peter, ich finde das unerh�rt!
Ich habe doch Paul auch geholfen und Ihrem Herrn Vater.
Die wohnen ja nebeneinander!
Das geht nicht.
Ja ... entschuldige!
Ist das das Meraner Tantchen?
Ja.
Wohnt die hier?
Ja, neben dem Herrn Onkel.
Ein Onkel ist auch da?
Schwiegervater!
Neben meinem Schwiegervater?
* Klopfen *
Ja! Herein!
Vater, was ich sagen wollte ...
Dieses Zimmer ...
Das ist nicht das Richtige f�r dich.
Da kannst du nicht bleiben!
Da kannst du nicht bleiben! - Warum?
Ich finde das Zimmer sehr sch�n.
Sch�n, aber kalt!
Kalt?
Aber hier ist es doch nicht kalt!
Tante, das ist so:
Die Heizung oder ... der Ofen ...
Ich meine, die Anlage ...
Die funktioniert hier nicht.
Und dr�ben ist eine Anlage, die funktioniert gl�nzend!
In dem anderen Zimmer ist es sch�n warm!
Hier ist es nicht kalt, hier ist es mollig!
Dir wird noch kalt werden! Geh lieber gleich r�ber!
Danke, dass du so besorgt bist.
Nicht, dass du morgen zum Fr�hst�ck kommst und Raureif im Haar hast!
Schrecklich!
Also komm!
Um Gottes willen!
Wir wollen r�bergehen!
Ich w�re gerne hier geblieben.
Es ist n�mlich ...
Es sind M�use hier.
Ui!
Da ist nichts drin!
Die ganze Zeit war die Tasche offen!
Ist niemand da, der diese Ludern vertreibt?
Wir m�ssen schnell in ein anderes Zimmer, Vater!
Komm schnell, Vater!
Der Verwalter soll darauf achten, dass keine M�use in den Zimmern sind
So! Vater, hier ist dein Zimmer!
Geht aber schwer!
Sie spie�t sich!
Er soll sie schmieren, der Schw�tzer!
Das ist viel sch�ner!
Und vollkommen entmaust!
Das wei� man nie!
Doch! Bestimmt!
Die Betten!
Das w�re mir furchtbar ...
Was ist denn, Vater?
Da ist eine ...
Ich hab geglaubt, eine Maus.
Das ist ja dein Fingerling!
Ich wei�. Eine Maus w�re nicht sitzen geblieben.
Ich bin schon so nerv�s.
Das andere Zimmer war auch sehr sch�n.
Wiedersehen!
Peter!
Bitte sch�n?
Was ich euch fragen wollte:
Gibt es hier mehrere Wippritz?
�h ... wo? Was?
Wo? In der Umgebung?
Wo denn sonst?
Nein, da gibt's nur den einen.
Den ... Gutsnachbarn.
Dein Schwiegervater.
Ja, derselbe.
Warum bist du so nerv�s?
Weil der nie da ist!
Der ist immer weg!
Der reist ... und reist ...
So!
Sonst ein netter Mensch!
Da kann man auch anderer Ansicht sein.
Gott sei Dank, dass du ihm nicht �hnlich bist!
Wem?
Dem Wippritz!
Lasst mich jetzt allein!
Ich komme zum Essen hinunter!
Ich komme zum Essen hinunter! - Jawohl!
Was meint sie mit "Wippritz"?
Was meint sie mit "Wippritz"? - Keine Ahnung!
Auf Wiedersehen.
Ich komm gleich.
Ich komm gleich. - Am Land isst man sehr sp�t!
Er soll die T�r schmieren!
Du bist wohl vollkommen �bergeschnappt?
Wie kannst du mich deiner Tante als Verwalter vorstellen?
Du hast deinem Schwiegervater gegen�ber das Gleiche getan!
Ja, eben!
Und meine Frau stellst du als deine Frau vor!
Daf�r hat er sich entschuldigt.
Das kam mir selbst �berraschend!
Meine Tante hat mir deine Frau als meine Frau vorgestellt!
Unsinn!
Und die beiden nebeneinander einzuquartieren!
Das hab ich geordnet.
Du? ICH hab's geordnet!
Wieso?
Wieso? Ich hab meinen Schwiegervater auf die andere Seite
ins Bauernzimmer gesteckt.
Neben dem Eckzimmer?
Was ist denn?
Gro�artig!
In dem Eckzimmer hab ich n�mlich meine Tante untergebracht.
Ach! Da wohnen die ja WIEDER nebeneinander!
Jetzt haben sie sogar eine Verbindungst�r.
* Musik *
Ich wollte ...
Ich wollte ... - Aaaahhh!!
So was.
Verflucht!
Aber was!
Pardon. Ich will nicht hier bleiben.
Ich muss nur hier durch, weil bei mir die T�r nicht aufgeht.
Merkw�rdig, mein Herr.
Dass Sie sich noch immer nicht vorgestellt haben.
Merkw�rdig, dass Sie �berhaupt hier sind!
Ich wei� nicht, wer Sie sind.
Ich bin der Schwiegervater des Besitzers.
Dann sind wir also verwandt.
Ui!!!
Jetzt is die mit mir verwandt!
Das hat mir noch gefehlt!
Diese T�r! Warum geht diese T�r nicht auf?
Das ist unerh�rt!
Neben mir!
Bist du mit dem Zimmer nicht zufrieden?
Da ist mir das M�use-Zimmer noch lieber!
Neben mir wohnt deine Tante!
Neben mir wohnt deine Tante! - Meine Tante.
Eine liebe �ltere Dame.
Mit der will ich absolut nichts zu tun haben!
Sorge daf�r, dass sie sofort abreist!
Ausgeschlossen, dass meine Tante ...
Ausgeschlossen, dass meine Tante ... - Wieso "Ihre"?
Ich meine nicht "meine" ...
Er meint, er meint meine Tante.
Was sind Sie �berhaupt?
Sind Sie ein Auskunftsb�ro oder ein Verwalter?
Verwalter, Vater!
Dann k�mmern Sie sich um Ihren Betrieb!
Wie der mich immer anlacht!
Gehen Sie!
Mein Neffe soll kommen!
�h ... welcher ...
Marsch!
Ich zerspringe!
Reg dich nicht auf!
Ich will mich aufregen!
Weil mir diese Tante auf die Nerven geht!
Wenn die das Haus nicht verl�sst, bleib ich keine acht Tage hier!
Acht?
Wie lange wolltest du bleiben?
Wie lange wolltest du bleiben? - 14 Tage!
Ausgeschlossen!
Dass die Tante so lange bleibt.
Das sag ich auch!
Zwischen ihr und mir ist das Tischtuch zerschnitten!
Du wei�t ja gar nicht, was die mir angetan hat!
Die wird doch nicht zum Essen kommen?
Zum Ess ...?
Was meinst du, Mutz?
Man kann ihr das nicht verwehren.
Das w�re unh�flich.
Dann geh ich auf mein Zimmer.
Da essen wir mit dir!
Nein! Seid h�flich!
Seid nur h�flich! ICH geh!
Ich geh auf mein Zimmer!
Wenn ich gewusst h�tte, dass ich DEN hier treffe!
Ich w�re sofort zur�ckgefahren!
Wen denn?
Den Wippritz!
Den Wippritz?
Ja! Wippritz! Eben war er hier!
Hier! In meinem Zimmer!
Hat mich gefragt, wer ich bin! Der Flegel!
Was wollte er hier?
Kann ich das wissen?
Jedenfalls setze ich mich mit deinem Schwiegervater nicht an einen Tisch!
Ich kann ... mein Schwiegervater ...
Ja, nat�rlich ...
Ich kann ihm nicht verbieten, mit uns zu essen.
Dann esse ich hier, in meinem Zimmer!
Gro�artig!
Was?
Hier hast du die sch�ne Aussicht, und es ist w�rmer, Tantchen.
Soll ich dir Gesellschaft leisten?
Soll ich dir Gesellschaft leisten? - Nein! Lass mich allein!
Ich k�nnte mich ohrfeigen, dass ich hierhergekommen bin.
So eine ...
DA wird gegessen!
Da wird gegessen. Schluss!
Ich hab gewusst, dass mir hier nichts einf�llt!
Doch! Es wird dir was einfallen.
Komm, wir fangen noch einmal an!
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Komm, tanze mit mir in den Himmel hinein!
# Denn der Himmel mit dir ...
Das war's!
Sch�n!
Ah! Gott sei Dank!
Mutz!!!
Herr Verwalter!
Herrgott noch mal!
Lassen Sie diese Z�rtlichkeiten!
Die Dame ist meine Frau.
Lass die Dummheiten!
Paul, du gef�llst mir von Minute zu Minute besser!
Noch ein Wort, und du stehst ohne Frau vor deiner Tante!
Und du vor deinem Schwiegervater ohne Lindenau.
Es ist um auf die Akazie zu klettern!
Nun, kletter!
Wo ist dein Tantchen?
Wo ist dein Tantchen? - Oben.
Und wo ist dein Schwiegerpapa?
Auch oben!
Also, was gibt's?
Sch�berl-Suppe.
Ja. - Nein!
Ich ess doch keine. Die macht mich zu dick!
Und dann?
Lungen-Haschee.
Sie meinen, ein Beuschel?
Ja.
Warum sagen Sie Lungen-Haschee?
Sind Sie Fremder?
Die T�r m�ssen Sie schmieren.
Mit Kn�del.
Zum Beuschel.
Ja, aber ich hab von der T�r gesprochen.
Schmieren Sie sie. Sie klemmt.
Was?
Sie spie�t sich.
Sie klemmt.
Die T�r spie�t sich nicht.
Und sie spie�t sich doch!
Was ist das f�r eine Suppe?
Sch�berl-Suppe.
Wo sind die "Sch�berln"?
Hier drin!
Her damit!
Haben Gn�digste noch einen Wunsch?
Ja! Stellen Sie diesen Schrank vor diese T�r!
Gleich, bitte!
* Klopfen *
Jetzt bin ich neugierig. Herein!
Moment! Machen Sie noch einmal auf!
Ich brauch keine Suppe.
Herr Hilpert! Der Gendarm will Sie sprechen.
Wo?
Paul.
Du bist mein Freund, nicht?
Wenn dich jemand fragt, hast DU's gestohlen.
Tag, Herr Hilpert!
Guten Abend!
Ja?
Ich hab mir's ja gleich gedacht.
Was wird jetzt geschehen?
�ber Nacht werden Sie ins Spritzenhaus g'sperrt.
Morgen werden Sie in die Kreisstadt eingeliefert.
Ins Untersuchungs-Gef�ngnis.
Dann hat der Herr Richter das Wort.
Was wird der Richter sagen?
Mindestens zwei Jahre.
Das ist ein Diebstahl mit R�ckfall.
Das war das erste Mal!
Das wollen Sie uns einreden.
Das kann passieren, dass man eine Kleinigkeit wegnimmt.
Eine Kleinigkeit?
F�nf Klafter Holz?
Was?
Ja!
F�nf Klafter Holz!
Holz?
Wovon reden Sie eigentlich?
Von den Br�dern Gravalek!
Von den Holzdieben!
Ach ... Sie sprechen von den Br�dern Gravalek.
Fabelhaft, dass Sie sie so schnell erwischt haben!
Danke f�r die Anerkennung!
Das wollt ich nur gemeldet haben!
Das wollt ich nur gemeldet haben! - Nett von Ihnen, Hofbauer!
Tag, Herr Hofbauer!
Das ist aber merkw�rdig.
Was soll das alles hei�en?
Keine Ahnung!
WAS soll ich sagen zu dem Bild?
Du sagst, du hast es nie gesehen.
Das ist das Bild von Ernie Wippritz.
Wenn schon!
Braucht man nicht zu sagen, dass ich's hab.
Hat sie es dir nicht geschenkt?
Hat sie es dir nicht geschenkt? - Ich hab's mir selbst geschenkt.
Was?
Deswegen muss ich nach Wippritz!
Du kannst mich nicht im Stich lassen!
Du kannst mich nicht im Stich lassen! - Ich muss es zur�cklegen!
Du hast es gest ... ?
Du l�gst.
Guten Abend, Herr Hilpert!
Guten Abend!
Guten Abend!
Tag!
Nett, dass Sie uns besuchen!
Das ist reiner Zufall.
Mehr zuf�llig bin ich ...
Wollen Sie eine Tasse Mokka mit uns trinken?
Schon f�r Herrn Hilpert mitgebracht!
Setzen Sie sich!
Wiedersehen!
Sie wollen uns schon wieder verlassen?
Ich hab noch eine Kleinigkeit zu erledigen.
Sie wollen Ernie sprechen!
Na, guten Abend!
Nehmen Sie Platz!
Guten Abend, Peter!
Wiedersehen, Fr�ulein Ernie.
Sie sind doch erst gekommen.
Hab nur dem Herrn Papa guten Tag gesagt.
Ich muss nach Hause.
Ich habe einen Freund und seine Frau zu Besuch.
Dann komm ich morgen!
Dann komm ich morgen! - Das geht nicht!
Sie sind 'sehr' liebensw�rdig.
Der darf nicht gest�rt werden.
Der ... der kompo ... niert.
So?
Ich muss unbedingt noch arbeiten.
Ich muss den Walzer fertig kriegen.
Aber leise. Unsere Verwandtschaft schl�ft schon.
Ja, ja. Ich bin ganz pianissimo.
Otto passt oben auf.
* Klaviermusik *
Was machen Sie hier?
Nichts, nichts.
Warum schlafen Sie nicht auf Ihrem Zimmer?
Ich h�tte sollen den Stuhl hier wegnehmen ...
Wer spielt hier Klavier?
Wer hier Klavier spielt?!!!!
Niemand.
H�ren Sie denn nichts?
* Klavierspiel *
Kl�nge! Das ist das Radio.
Ich stelle es sofort ab!
Bleiben Sie! Ich werde das Radio selbst abstellen!
* Klavierspiel *
Darf ich mir die Frage erlauben, was das zu bedeuten hat?
Ja, bitte, ich kompo ...
Ich hab mit meiner ...
Ich hab mit der gn�digen Frau ein Liedchen einstudiert.
Wo ist dein Mann?
Der macht einen Besuch.
Er besucht grade, jawohl.
Herr Verwalter, gehen Sie schlafen!
Jawohl.
Komm herauf, mein Kind.
Angenehme Ruhe!
Die Tante, die Tante!
Was ist los?
Sie hat uns beim Klavierspielen erwischt.
Man kann euch nicht alleine lassen!
Da haben Sie meinen Mantel, Verwalter! Meinen Hut!
Machen Sie die T�r zu!
Guten Abend!
Ich m�chte an deiner Stelle keine Besuche allein machen!
Wenn ich jung verheiratet w�re.
Was ist los, Tantchen?
Was ist los, Tantchen? - Dar�ber morgen!
Jetzt gehen wir schlafen.
Kommt!
Gute Nacht.
Nacht.
Wollen wir alle dann schlafen gehen.
Worauf wartet ihr noch?
Wollen wir mal alle gehen, nicht?
Das hab ich schon geh�rt.
Aber ich m�chte es auch sehen! Gute Nacht!
Nacht!
Ich kann nicht ewig bei Ihnen bleiben!
Da kommt sie!
(leise:) Du bist mir ein Freund!
Ich hab gedacht, die Tante ist's.
Kann auch zum Adlgasser ...
Pssst!!!
Ja, nette Freundschaft!
Danke dir!
* Sie fl�stern. *
Ich hab doch geglaubt, die Tante kommt.
(laut:) Wenn du so mit mir ...
* unh�rbar *
Bitte dasselbe noch mal!
Eins, zwei, los!
Fr�ulein, kommen Sie her!
Ich werde Ihnen einen Brief diktieren an Herrn Heller.
Der sich gewaschen hat!
Sehr geehrter Herr Heller!
Seit einigen Tagen hab ich nicht mehr den Vorzug, ...
.. Ihr liebenswertes Gesicht zu sehen!
Auch sind Sie mit der Lieferung des Walzers im R�ckstand.
Wenn Sie nicht ...
Das Plakat ist ganz falsch!
"Himmel" m�cht ich himmelblau haben!
Und "Erde" ganz gr�n!
Die Namen der Lieferanten ganz gro�!
Mindestens so gro� wie der Name des Autors!
Die Lieferanten sind bei einer Operette das Wichtigste!
Wobei w�ren wir?
Beim Brief an Herrn Heller.
Kein Brief!
Fragen Sie telefonisch an, wie weit er mit der Arbeit ist!
Bitte zu unterschreiben!
Furchtbar gerne, mein Bester!
Das sind ja �berstunden!
Wir haben grade angefangen!
Versteh ich nicht!
Bei Herrn Heller meldet sich niemand.
Dann schicken Sie einen Boten per Auto zu ihm!
Das hab ich schon getan, Herr Direktor!
Was ich f�r ein Personal habe!
Aber nicht doch! Keinen Schal!
Aber wenn Sie sich erk�lten!
Lassen Sie diese privaten Beziehungen hier im Theater!
Was ist denn das?
Ah, mein Star!
Was ist das?
Mein Kleid!
Das h�tte ich gerne mit Inhalt gesehen!
Ist ja auch zu verstehen!
Soll ich das Crescendo entsprechend meiner pers�nlichen Auffassung
st�rker nehmen?
Aus den pers�nlichen Auffassungen entstehen meistens immer die Chaose.
Ja, bitte!
Es ist so!
Herr Heller ist verreist.
Verreist?
Der Bote ist zur�ck.
Herr Heller ist vereist.
Ich h�rte es bereits, mein Kind.
Die Ereignisse spitzen sich zu.
Wohin?
Nach Lindenau.
Nach Lindenau?
Halten Sie die T�te!
Lassen Sie sofort mein Auto tanken!
Geben Sie mir etwas Eau de Cologne!
Ich verreise!
Die Probe ist ...
Ach, das ist ja gar nicht ...
Die Probe ist aus! Licht aus!
Kommt dein Vater zum Fr�hst�ck?
Er fr�hst�ckt oben.
Nein, er fr�hst�ckt auch herunten.
Guten Morgen, mein Kind.
Guten Morgen.
Gut, dass Sie gekommen sind.
Ich habe mit Ihnen zu sprechen.
Ich mit Ihnen auch.
Lass uns allein, mein Kind.
Ich hab vor meiner Tochter kein Geheimnis.
Dann besprechen wir es vor Ihrer Tochter.
Geh, mein Kind! Wird ja nicht lange dauern.
Kommt darauf an, ob Sie meiner Meinung sind.
Dann wird es l�nger dauern.
Bitte!
Peter! Paul! Schnell!
Was ist denn?
Also, es handelt sich um ...?
Um den Verwalter.
Er spielt Klavier.
Wenn er's kann.
Er spielt in der Arbeitszeit?
Nein, gestern Abend.
Was er in seiner freien Zeit macht, geht uns nichts an.
Es geht uns doch etwas an.
Er spielt n�mlich nicht allein.
Er spielt mit Ihrer Tochter.
Das geht uns auch nichts an.
Wenn mein Schwiegersohn nichts dagegen hat!
Er w�rde schon etwas dagegen haben.
Aber er wei� es nicht.
Was? Er wei� es ...
Wollen Sie damit sagen, dass meine Tochter und der Verwalter ... ?
Wie?
Ich will nichts damit gesagt haben.
Ich sage nur, dass der Verwalter Klavier spielt.
Darum sind die Lebensmittel so miserabel!
Das hab ich gleich ...
Der Schinken ist total versalzen!
Die Eier - so klein!
Ich hab Sie doch in der Bahn ...
Der war mir gleich unsympathisch.
Er muss entlassen werden!
Unbedingt!
Es tut mir nur leid, dass wir einer Meinung sind.
Fristlos entlassen!
Und sofort!
Es ist das Beste, wir legen ein umfassendes Gest�ndnis ab.
Sicher wird uns Vater verzeihen.
Tante Adele ist - vom �u�eren abgesehen - eine gutm�tige Frau.
Und der Schwiegervater auch.
Sie werden unsere Zwangslage verstehen und nachsichtig sein.
Nachsichtig?
Warum soll man mit Ihnen Nachsicht haben?
Weil Sie ...
Lasst mich allein!
Du bleibst!
Du musst den sofort entlassen!
Sofort!
Vater, das ist...
Ein Klavierspieler!
Der hat ...
Widersprich mir nicht immer!
Der hat mit deiner Frau Klavier gespielt!
ICH hab mit ihr Klavier gespielt.
Er hat dann gespielt, wie du schon weg warst!
Der Mann hat doch keine Moral!
Du musst ...
Entlass ihn sofort!
Entlass ihn!
Lieber Peter ...
Mein lieber Herr Verwalter!
Privat sind Sie ein lieber Mensch, aber ...
Sch�rfer!
Sie sind ein sehr lieber Mensch!
Aber im Dienst nicht!
Schrei!
Statt mein Gut wachsen und gedeihen zu lassen, da ... da ...
Da spielen Sie einfach Klavier!
Das geht nat�rlich nicht!
Packen Sie Ihre Koffer und verlassen Sie das Haus!
Dich haben meine H�hner auf den Kopf gepickt, was?
Das ist eine unerh�rte Frechheit!
Das ist wohl ... ist wohl ...!!!
Sie sind entlassen!!!
Der lacht!
Fristlos!
Halt mich, sonst passiert noch etwas!
Hinaus!
Herr Adlgasser ...
Hinaus!
Lieber Herr Adlgasser!
Der rennt herum ohne Schlips!
Ich kann ihn nicht ansehen!
F�r mich ist er ja schon weg!
Das ist ja wohl die H�he!
Hat mich aus meinem eigenen Haus rausgeschmissen.
Sei nicht so empfindlich!
Du st�rst eben hier!
Ohne dich w�re der ganze Wirrwarr nicht entstanden!
Du komplizierst alles!
DU komplizierst, mein Lieber!
Ich?
Du spielst auf meinem Gut den Gutsherrn!
Mich machst du zum Verwalter, und dann schmei�t du mich raus!
Aber die Hauptsache ist doch mein Walzer!
Dann lass ihn dir endlich einfallen!
Du hast kein Verst�ndnis f�r mich!
Du bist r�cksichtslos!
Jetzt h�rt die Freundschaft auf! Mir rei�t die Geduld!
Recht hast du, mein Junge!
Was w�nscht dieser Herr noch hier?
Packen Sie sofort Ihre Koffer!
Verlassen Sie dieses Haus!
Wenn ich Sie noch ein einziges Mal hier sehe, rufe ich die Ortspolizei!
Wozu haben wir uns jetzt rumgezankt?
Jetzt k�nnen wir gehen.
Beide.
Sie scheinen Ihre Energie auch nur Damen gegen�ber zu gebrauchen.
Im Nichtraucher-Coup�!
Jetzt fangen Sie schon wieder an.
Ich war froh, dass wir endlich einer Meinung sind mit dem Verwalter
Sie hatten nicht den Mut, ihn hinauszuwerfen!
Ich hab nicht den Mut gehabt?
Bitte! Bitte, da geht er!
Beeilen Sie sich! Sonst biegt er um die Ecke!
Nicht den Mut gehabt! Ha!
Ja.
Er geht.
Weil ICH ihn hinausgeworfen habe.
Das habe Sie meiner Entschlossenheit zu verdanken!
SIE h�tten ihn noch lange hier behalten!
Wenn Sie noch einmal sagen, dass SIE ihn hinausgeworfen haben, ...
.. hol ich ihn zur�ck! Aber sofort!
So! Raus w�ren wir.
Ja.
Und jetzt?
Ich bin froh, dass alles so gekommen ist.
Soll sich dein Schwiegervater mit meiner Tante rumraufen!
Und was ist mit meinem Walzer?
Der ist doch nicht so wichtig!
Du bist eben vollkommen unmusikalisch!
Hallo, Vati!
Lauf mir doch nicht immer nach!
Aber ich muss dir was sagen!
Ich muss mich um die Wirtschaft k�mmern!
Der Verwalter ist doch jetzt nicht mehr da!
Die sind sehr sch�n!
Wieso liefern die so einen mageren K�se?
H�r mich doch an!
Paul und ich, wir waren undankbar.
Ja, ihr wart undankbar!
Wir haben uns schlecht benommen.
Weil ihr so kleine Eier geschickt habt!
Nein, Vater!
Wir haben dich angelogen!
Ja, ja! Du kannst ja gar nicht l�gen!
An der Sache mit dem Verwalter bist ja du nicht schuld.
Das wei� ich!
Das war die Imagination der Tante.
Aber wenigstens haben wir dadurch den Verwalter rausbekommen!
Und die Tante geht hoffentlich auch.
Das hab ich nicht gemeint!
Jetzt hab ich keine Zeit!
Ich muss die K�he tr�nken!
* Er summt eine Walzer-Melodie. *
Wohin gehst du eigentlich?
Ich geh nach Wippritz.
# La la la ... pampam ...
Ist dort ein Klavier?
Ich glaube, ja.
# Dira jamm ...
Da geh ich auch hin.
# Nach Lindenau, nach Lindenau ...
H�r doch auf!
# Waren Sie schon mal in Lindendau, in Lindenau, in Lindenau?
# Da wird im Mai jede Maid gek�sst, weil die Natur so nat�rlich ist.
# Waren Sie schon mal in Lindenau, in Lindenau, in Lindenau?
# Dort ist im Kuhstall F�nf-Uhr-Tee, und die Liebe bl�ht im Klee.
# Geh'n Sie rechts, geh'n Sie links: In der gold'nen Mitte finden Sie's.
# Zwischen Kohl und Radies' ja da liegt das Paradies!
Mein Lieber!
# Waren Sie schon mal in Lindenau, in Lindenau, in Lindenau?
# Ja, dort ist der Himmel himmelblau in Lindenau!
Das ist eine sch�ne Wirtschaft hier.
Ich wollte ...
Der Verwalter spielt Klavier, der Diener spielt Zither!
Wie soll da die Wirtschaft gedeihen?
Was machen Sie �berhaupt hier im Keller?
Inventur!
Ja? Gehen Sie rauf! Machen Sie's am Boden!
Haben Sie schon getrunken davon?
Nein.
Dann gehen Sie.
Er hat keinen schlechten Geschmack.
Herr Hilpert!
Wollen Sie nicht einen Moment Platz nehmen?
Ich werde Herrn Wippritz sofort verst�ndigen!
Du, Paul, pass auf, dass mich niemand sieht.
Ich muss das Bild in die Vitrine zur�cklegen.
* Klaviermusik *
Tag, Hilpert!
Tag!
Verzeihung, wenn ich Sie gest�rt hab.
Ganz meinerseits.
Ja, was ist denn?
Das ist ja nur der Rahmen!
Haben Sie das Bild verloren?
Ich?
Das Bild m�cht' ich gerne behalten.
Ach so!
Das kann aber leider nicht ich entscheiden.
Da m�ssen Sie meine Tochter fragen.
Wenn die ja sagt, ist alles in Ordnung.
Dann kann ich ja Ihre Tochter fragen.
Wer spielt denn da?
Das ist unm�glich Ernie.
Das ist ein Freund von mir, der Herr Heller.
Der hatte keine Gelegenheit zu Hause ...
Reizend von Ihnen, dass Sie einen Freund mitgebracht haben.
Ich werd mir erlauben, mich ihm dann vorzustellen, ja?
Soll ich Ernie sagen, dass Sie da sind?
Das w�r ganz nett.
Gut, ich werde sie verst�ndigen.
* Klaviermusik *
Tag, Peter!
Tag!
Tag!
Wollen Sie schon wieder geh'n?
Ja, nein ...
Ich hab mit Ihrem Herrn Papa gesprochen Ihretwegen.
Meinetwegen?
Was meint Papa?
Er meinte: Wenn sie ja sagt, w�re alles in Ordnung.
Ja?
"Ist alles in Ordnung"!
Ja?
Ja!
Jaaa!!!
Du, ich hab ...
Ich gratuliere!
Ich hab ihn! Ich hab den Walzer!
Wippritz.
Oh, Verzeihung. Heller.
Meinen herzlichsten Gl�ckwunsch!
Meinen herzlichsten Gl�ckwunsch! - Wozu denn?
Sie haben mich wieder nicht verstanden.
Ich erkl�r's Ihnen noch einmal!
Das ist die Tante.
Und das ist die Tochter.
Ihre!
Warum? DAS ist die Tant'.
DAS is mei' Tochter.
Bildlich!
Ja, weil die a sch�nere Figur hat.
Da kommt die Tante herein!
Ins Raucher-Coup�.
Aber was, Raucher-Coup�!
Die Tante glaubt, dass Ihre Tochter mit Herrn Hilpert verheiratet ist.
Das ist ein Bl�dsinn!
Da! Die ist doch mit meinem Schwiegersohn verheiratet.
Bildlich!
Ja, bildlich!
Das ist der Herr Hilpert.
Der Verwalter.
Die Tante glaubt, dass Ihre Tochter mit Herrn Hilpert verheiratet ist.
Nein!
Die ... die ...
Der Verwalter muss eben ins Haus!
Da giftet sich die Tante!
Gut, dann soll er kommen!
Er muss!
* T�rglocke *
Schau'n S', wer da is!
Schon wieder ein neuer Gast!
Der Hilpert?
Da kommt der Verwalter ins Haus.
Wenn sie sich gift', das werd ich der Tant' sagen.
Wen darf ich melden?
Direktor Platzer!
Wen?
Direktor Platzer von der Plaza.
Kommen Sie mal her!
Sie m�ssen wissen, WEN ich sprechen will.
Nicht den Besitzer von Lindenau, sondern den Gast auf Lindenau.
Kommen Sie mal her!
Wissen Sie denn, wer das ist?
Wissen Sie denn, wer das ist? - Nein.
Hab ich mir gedacht.
Was geben Sie mir den Mantel denn?
Ich m�chte Herrn Paul Heller sprechen.
Den Verwalter.
Ist der hier Verwalter?
Herr Hilpert ist ...
Interessiert mich nicht!
Melden Sie mich Herrn Paul Heller!
Was soll der Herr Heller?
Das geht ...
Liefern soll er!
Er wei� schon, was.
Sie w�nschen?
Das hab ich dem anderen Diener gesagt.
Ich bin kein Diener.
Ich bin nur so angezogen.
ER hat sich so angezogen!
Ich warte hier auf Herrn Paul Heller!
Eben! Ich bin der Schwiegervater von Herrn Heller.
Was w�nschen Sie von ihm?
Den "Himmel auf Erden"!
Ich warte seit drei Tagen!
Ich verklage ihn, wenn er ihn heute nicht liefert!
Den Himmel?
Otto!
Wissen Sie, was der will?
Nein.
Gehen Sie hin und fragen Sie ihn!
Pardon!
D�rft' ich um eine kleine Audienz bitten?
Sie schlagen Karten auf?
Nein, ich lege Patience.
Ist ja dasselbe.
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7:
Ein junger Mann!
1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 ... ins Haus!
Ein junger Mann, der Verwalter, kommt ins Haus.
Der Verwalter kommt nicht ins Haus.
Er hat Ihrer Tochter nachgestellt.
Klavier gespielt hat er.
Was wollen Sie denn eigentlich?
Den Verwalter!
Er hat das Gl�ck des jungen Paares in Gefahr gebracht!
Gar nix! Die SIND ja gl�cklich!
Gl�cklich?
Das nennen Sie "gl�cklich"?
Den Himmel auf Erden m�ssten sie haben!
Die ... ? Der muss ihn auch ...!
Wer?
So a langes G'sicht hat er.
Ich komm gleich!
Was wollen Sie mit dem Mantel?
Der Heller ist nicht zu Haus.
Das ist eine Ausrede!
Ich gehe nicht eher weg, als bis ich den Walzer habe!
Einen Wolzer?
Aber keinen "Wolzer"!
Einen Walzer!
Ja, bitte.
Was ist das?
# Waren Sie schon mal in Lindenau?
# Da wird im Mai jede Maid gek�sst, weil die Natur so nat�rlich ist.
Das ist ja originell!
Was ist das?
S�mtliche gebundene Walzer.
Von Heller?
Nein, von Strau�.
Leider habe ich keinen Vertrag mit Herrn Strau�,
sondern mit Herrn Heller!
Wo ist er, he?
Wer?
Der "Himmel auf Erden"!
Die will ihn auch!
Den Walzer?
Was f�r einen Walzer?
Ihr Schwiegersohn hat sich verpflichtet,
die Operette zu Ende zu komponieren!
Der komponiert nicht mehr!
Doch! Das ist doch mein Komponist!
Das ist mein Schwiegersohn! Der ist hier Landwirt!
Gutsbesitzer!
Wo, bitte?
In Lindenau!
Unsinn!
Das Gut geh�rt seinem Freund Hilpert!
Moment! Moment!
Sagen Sie! Wem geh�rt eigentlich das Gut?
Dem Herrn Hilpert.
Aber das ist doch der Verwalter!
Ja.
Und ... was ist dann mein Schwiegersohn?
Das ist der Freund.
Gut, das sag ich der Tant'!
Gn�dige Frau! Bitte, ich m�chte eine Frage an Sie richten!
Sagen Sie mir, wer der Mann war, der gestern Klavier gespielt hat.
Der Verwalter!
Da sind Sie hereingefallen.
Hi, hi, hi!
Weil der Verwalter nicht der Verwalter ist, sondern der Freund.
Was?
Er ist der Freund.
Umso schlimmer!
Wenn dieser Sch�rzenj�ger der Freund meines Neffen ist!
Jetzt sind Sie wieder hereingefallen!
Weil mein Schwiegersohn gar kein Gut hat!
Wer denn sonst?
Der Mann, den Sie f�r den Verwalter gehalten haben.
Der hat das Gut.
Der Mann, den ich f�r den Verwalter ...?
Wie war das?
Wiederholen kann ich es nicht!
Der ... wenn ...
Komm, komm, komm!
Bin ich aufgeregt!
Bin ja zu neugierig, was du sagen wirst!
Pass auf!
# Sag, ob du mir gut bist!
# Sag, wie dir zumut' ist!
# Wenn ich frag: Liebst du mich?
# Du, wenn ich allein bin, denk ich, dass ich dein bin!
# Denn mein Herz fliegt auf dich!
# Sagst auch du mir einst: Nur dir geh�r ich!
# Mein Liebling!
# Dann schw�r' ich:
Herr Heller!
Wollen Sie mich auch mal zu Wort kommen lassen?
Seit Stunden warte ich auf Ihren "Himmel auf Erden"!
Das ist er ja! Das ist der Walzer!
Das war die Vorstrophe!
Da kommt doch noch was!
Ja, der Refrain!
Aber wenn der beginnt, dann kommen sowieso die Girls.
Aber der Refrain ist doch das Sch�nste!
Spielen Sie! Vielleicht t�usche ich mich!
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Denn wer k�sst so himmlisch wie du?
# Komm, tanze mit mir! Und die Sterne sind mein!
# Denn der Himmel mit dir muss der siebente sein!
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Kein Engel kann k�ssen wie du!
# Mein Herz sucht die Ruh ...
Nicht im Traumland!
# Wozu?
# Mein Himmel auf Erden bist du!!!
Was sagen Sie?
Ich gebe zu, ich habe mich get�uscht.
Einige Auff�hrungen garantiere ich.
150!
150 Auff�hrungen!
Das ist ja herrlich!
Spielen Sie es noch mal!
Ich muss mir das jetzt geistig durchdenken.
Wir gestehen deinem Vater sofort alles. Er verzeiht uns bestimmt!
Passen Sie auf, Herr Direktor!
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Denn wer k�sst so himmlisch wie du?
# Komm, tanze mit mir! Und die Sterne sind mein!
# Denn der Himmel mit dir muss der siebente sein!
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Kein Engel kann k�ssen wie du!
Was soll das bedeuten?
# Mein Herz sucht die Ruh nicht im Traumland. Wozu?
Wir d�rfen sie nicht st�ren.
Sie dulden, dass der Verwalter mit Ihrer Tochter schon wieder ...?
Jetzt sind Sie wieder hereingefallen!
Weil der Verwalter kein Verwalter ist!
Sondern ein Komponist!
Mein Schwiegersohn!
Mit WEM ist denn mein Neffe verheiratet?
Welcher Neffe?
Der Hilpert!
Der Gutsbesitzer, den Sie immer f�r den Verwalter gehalten haben!
Das wei� ich nicht.
Mit meiner Tochter jedenfalls nicht.
Aber Herr Wippritz!
Warum sagen Sie immer Wippritz zu mir?
Ich hei�e Adlgasser!
Adlgasser?
Ja, ich bin Gastwirt.
Aus Salzburg.
Was?
Dann sind wir ja gar nicht verwandt!
Gott sei Dank!
Ja, aber ICH bin erst froh!
Ich bin erst froh!
Bringen Sie mir eine "Lindenauer Platte"!
Die f�hr ich nicht mehr.
Schickt denn der Schwiegersohn nichts mehr?
Nein, der ist doch Komponist!
Ich denke, der ist Gutsbesitzer.
Vor�bergehend.
Nur mehr so pro forma.
Vielleicht suchen Herr Professor sich etwas aus!
Was ist denn?
Wo bleibt der Wein?
Kommt gleich!
Herr Professor, jetzt wird es gleich so weit sein!
Ich m�cht' so gern dabei sein!
Aber ich bin so nerv�s.
Ich reg mich so auf!
Ja.
Einen Walzer hat er g'schrieben.
Wenn man den h�rt, muss man vers�hnt sein!
Das hab ich gar ned g'wusst, dass der Mensch so ein Genie ist!
Ich hab immer gedacht, er ist mehr ...
Das hat er IHR gewidmet:
Das ganze Lied! Meiner Hansi!
Ich hab ned die Stimme, ich kann das ned so singen.
Aber der Sinn! Der Sinn!
# Mein Himmel auf ...
Der Text ist auch von ihm!
# ... auf Erden bist du!
# Denn wer k�sst so himmlisch wie du?
Sehr sch�n!
# Komm, tanze mit mir! Und die Sterne sind mein!
# Denn der Himmel mit dir muss der siebente sein!
Wenn das unsere Mutter noch erlebt h�tt'.
# Mein Himmel auf Erden bist du!
# Denn wer k�sst so himmlisch wie du?
# Mein Herz sucht die Ruh nicht im Traumland. Wozu?
# Mein Himmel auf Erden bist du!
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