All language subtitles for Around.The.World.In.80.Days.1989.S01Ep1

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Halten Sie den Mann auf! Ein Dieb! Ein Dieb!

Halten Sie ihn auf!

- Halten Sie ihn auf, Sie Idiot! - Wen, Sir?

Den Mann dort! Los, hinterher! Aufhalten! Rasch, hinterher!

Diebstahl von 55.000 Pfund in der Bank von England!

Kommen Sie herein, Forster!

- Sie haben mich gerufen, Sir? - Es ist jetzt 10.32 Uhr, Forster!

Es tut mir schrecklich Leid, Sir. Ich werde sofort Ihre Kleider holen.

Haben Sie die Thermometerskala heute Morgen beachtet? Das Badewasser hatte

pr�zise 86� Fahrenheit, als ich mich in die Wanne begab.

Sie kennen meine W�nsche diesbez�glich?

84�, Sir. Es tut mir schrecklich Leid, Sir.

Danke, Forster.

- Es ist 11.59 Uhr, Grimes. - Sie k�nnen Mr. Fogg bedienen.

- Aber er ist nicht da, Sir! - Er wird Punkt 12 hier sein.

Da heute Dienstag ist, nimmt er Wei�fisch mit Sauce Reading.

Und ein Rhabarber- und Stachelbeert�rtchen mit ganz

- lockerer Cheshire-K�se-F�llung. - Ich k�mmere mich gleich darum, Sir.

Guten Tag, Mr. Fogg, Sir.

Der Wei�fisch ist heute wieder mal exzellent, Sir.

- Etwas weniger Sauce, Wilson. - Ja, Sir.

- Fahren Sie fort! Was ist passiert? - Die Banknoten lagen geb�ndelt auf

meinem Schreibtisch. Ich drehte ihm f�r einen Moment den R�cken zu...

- Den R�cken drehten Sie ihm zu! - Die Banknoten waren verschwunden!

Sie haben keine Ahnung, wie er aussah?

Nun, er war gekleidet wie ein Gentleman.

Wie sch�n!

McBaines! Jeder Angestellte, der sich zum Zeitpunkt des Raubes

- auf der Etage befand, wird befragt! - Ja, Sir. Ich habe bereits

- Scotland Yard informiert. - Sie Einfaltspinsel! Erwarten Sie,

- dass ich mich auf die verlasse? - �h, nein, Sir!

Wir beauftragen eigene Leute! Das ist ein abscheulicher Skandal!

Der Dieb muss noch diese Woche der Gerechtigkeit �berantwortet werden!

- Verstanden?! - Oh, vollkommen, Sir! Ja, Sir!

1 Minute vor 6. Mit dem Glockenschlag wird er hier sein.

- Ich w�sste zu gern, was Fogg tut. - In der �ffentlichkeit liegt sein

- T�tigkeitsbereich jedenfalls nicht. - Ich denke, er hat in reichem Ma�e

Auslandsreisen unternommen. Er wei� in vielen Teilen der Welt

- ausgezeichnet Bescheid. - Nur eines ist sicher bei Fogg:

Er tut minuti�s das Gleiche morgen, was er heute tat.

Meine Herren, ich glaube, es ist 6 Uhr. Wollen wir beginnen?

- Oh, guten Abend. - Letzten Freitag, Sie werden sich

vielleicht erinnern, haben Sie mich 7 Minuten nach 8 geweckt. Am Sonntag

war der Morgentee lauwarm. Heute Morgen, wie Sie sich gewiss erinnern,

war die Temperatur des Badewassers nicht zufrieden stellend. Deshalb

bedauere ich, Ihnen nach reiflicher �berlegung mitteilen zu m�ssen,

dass Sie ab morgen fr�h 9 Uhr von s�mtlichen Pflichten entbunden sind.

Es gibt einige Dinge, Forster, die auf gar keinen Fall vergeben werden!

Der Lohn f�r die n�chsten 2 Wochen wird Ihnen nat�rlich ausbezahlt.

- Sie sind wirklich gro�z�gig, Sir. - Das ist nicht der Erw�hnung wert.

Nicht der Erw�hnung wert.

Oh, bonjour, Mademoiselle. Diese Adresse hier suche ich.

Dort!

Bonjour, Monsieur. Erlauben Sie mir, mich vorzustellen: Jean Passepartout!

- Zu Ihren Diensten. - Ja, bitte? Was w�nschen Sie?

Sir, ich bin gekommen, weil ich mich um die Stellung

- als Diener bewerben m�chte. - Franzose?

- Oui. - Nun, wir werden sehen.

Sie haben in renommierten H�usern gearbeitet?

- Meine Referenzen, Monsieur. - Sie sind allein stehend?

- Ja, bin ich. - Ihr letzter Dienstherr?

Napoleon III. Ich hab ihm treu gedient, Monsieur.

Im kaiserlichen Haushalt vor dem Sturz des 2. Kaiserreichs.

Tats�chlich?

Ich bin ein gro�er Bewunderer Ihrer englischen Monarchie, Monsieur.

Lang lebe England!

Ja. Nun, ich bin nicht Napoleon III. Aber man hat doch

bestimmte grundlegende Anforderungen an seinen Haushalt...

Oh, ich wei�! Ich w�nsche mir nichts mehr, als einem ruhigen, besonnenen

Gentleman mit strengen Grunds�tzen und ma�vollen Gewohnheiten in

friedlicher Umgebung zu dienen. Ich bevorzuge ein ruhiges Leben.

Erlauben Sie mir die Frage: Wie sp�t haben Sie es?

Es ist, Monsieur, pr�zise 10 Uhr.

Betrachten Sie sich von diesem Augenblick an als in meinen

- Diensten befindlich, Passepartout. - Merci, Monsieur.

Danke! Hier ist eine Liste Ihrer Pflichten. Im �brigen...

geht Ihre Uhr 1 Minute vor.

Sie! Mr. Fix!

Detektiv Fix, falls es Ihnen nichts ausmacht.

- Kommen Sie herein. - Danke.

- Detektiv Fix, Sir. - Haben Sie sich informiert?

Ich habe, Sir! Und ich schmeichle mir, f�r die verschlagenen Methoden

kriminellen Geistes ein besonderer Experte zu sein. Falls diese Aufgabe

interessant genug f�r mich ist, bin ich bereit, bis ans Ende

der Welt zu gehen, um diesen Halunken dingfest zu machen!

- Brindisi. - Ja. Sir?

Ich beordere unverz�glich Detektive an jeden gr��eren Hafen Europas

und der britischen Inseln. Sie werden dort t�tig, in Italien.

Sie �berwachen ohne Unterlass alle Passagiere, die kommen und gehen.

Ich bin gl�cklich �ber diese Herausforderung, Sir. Ich spreche...

- 2.000 Pfund, wenn Sie ihn finden! - 2.000 Pfund! Nicht �bel!

- Das w�re alles, Fix. - Verlassen Sie sich auf mich, Sir!

Ich empfehle mich also. 2.000 Pfund!

- Eine Schande f�r Queen und Empire! - Regen Sie sich ab.

- Wir bekommen das Geld zur�ck. - Was hei�t das? Woher, bitte?

Ein Spitzbube, der die Bank von England ausgeraubt hat,

- wird sich wohl nicht fassen lassen! - Sie m�ssen mich nicht belehren.

Sie vergessen, ich bin der Direktor der Bank von England. Ich sage Ihnen:

- Der R�uber ist ein Gentleman! - Sie nennen den Dieb von

- 55.000 Pfund einen Gentleman? - Bitte. K�nnten wir weitermachen!

- Ihr Stich, Mr. Ralph. - Oh, Verzeihung.

Das ist offensichtlich ein ganz gerissener Bursche, dieser Dieb.

Ich pers�nlich bin der Meinung, dass alles zu seinen Gunsten steht.

Ich wei� nicht. Auf der ganzen Welt gibt es kein sicheres Land f�r ihn.

- Ich meine, die Welt ist gro� genug. - Das war sie mal.

- Was haben Sie eben gesagt? - Das war sie mal!

- K�nnen wir spielen, Gentlemen?! - Was hei�t das? Das war sie mal?

- Ist die Welt etwa kleiner geworden? - Ein Mensch von heute k�nnte rund um

- die Erde reisen in 6 Monaten. - 80 Tagen!

- Ich bitte um Pardon? - In 80 Tagen!

Ach, na kommen Sie, Fogg. Sicher machen Sie einen Witz.

Wir haben es weit gebracht mit Eisenbahn und Dampfschifffahrt.

Aber was ist mit Schiffbr�chen, St�rmen oder Zugungl�cken?

- Alles eingeschlossen! - Sir!

Theoretisch m�gen Sie Recht haben. Praktisch haben Sie keine Chance.

- 80 Tage! - Falsch, Sir! Unm�glich!

- 80! - Meinetwegen.

Ich f�r meine Person, ich w�re bereit zu wetten!

Sagen wir um 10.000 Pfund!

Dass eine solche Reise innerhalb dieser Zeit nicht zu schaffen ist.

- Dann w�rden Sie verlieren, Sir! - Niemals! Verdammt noch mal!

Wenn Sie so davon �berzeugt sind, dann fordere ich Sie auf, das zu tun!

Sie schlagen also vor, Mr. Stuart, dass ich in 80 Tagen

- um die Welt reisen sollte. - In der Tat, Sir.

Ich versichere Ihnen, nichts w�re mir lieber, als dies zu beweisen.

Aber, Gentlemen, wie absurd! Nun, spielen wir weiter.

Mein lieber Stuart, das Ganze war doch nur ein kleiner Spa�.

- Er meinte das nicht wirklich. - Aber ich, Sir!

Gut! Ich habe im Augenblick 30.000 Pfund bei der Barings-Bank.

Ich bin durchaus gewillt, den gesamten Betrag zu riskieren.

30.000! G�tiger Himmel! Lieber Freund, Sie k�nnten das Geld

durch einen unvorhergesehenen Aufenthalt verlieren!

Mr. Flanagan! Unvorhergesehenes gibt es nicht.

Sie m�ssten von Eisenbahnen in Dampfschiffe und von dort in

Gott wei� was springen. Bis Sie zusammenbr�chen!

Lassen Sie uns sofort damit aufh�ren! Das Ganze war doch nur ein Spa�.

Ein echter Engl�nder spa�t niemals, wenn es sich um eine Wette handelt.

Falls noch jemand kein Vertrauen...

- 80 Tage? - 1.924 Stunden oder 115.200 Minuten!

- Beim Himmel! - Oder fr�her!

Ich werde mit Stuarts Wette gleichziehen, Fogg. 10.000 Pfund!

Ich auch!

Wunderbar! Nun, dann k�nnen wir hier weitermachen?

- Wann werden Sie abreisen? - Der Zug nach Dover geht jeden Abend

- um 9 Uhr ab Charing Cross. - Sie w�rden heute Abend fahren?

Aber sicher! In genau 80 Tagen, Punkt 9 Uhr, werde ich wieder hier sein.

Der Scheck wird w�hrend meiner Reise hier im Club verbleiben.

Wir m�chten Sie auf keinen Fall �berfordern und w�ren einverstanden,

dieses Spiel sofort abzubrechen, damit Sie die M�glichkeit haben,

sich auf die Reise vorzubereiten.

Das Spiel aussetzen! Aber wieso denn?

D�rfte ich in Erinnerung bringen, dass Pik Trumpf ist.

Bitte, spielen Sie weiter!

Treffen Sie Anstalten, das Haus zu verlassen!

- Zu verlassen, Monsieur? - Sofort!

Vergeben Sie mir, aber sagten Sie: Verlassen?

Innerhalb von 20 Minuten!

- Wollen Sie etwa verreisen? - Wir nehmen den Zug nach Dover!

- Dover? - Und dann geht's um die ganze Welt!

Die Welt? Dann geht's um die ganze Welt, Monsieur?

In 80 Tagen oder weniger!

Aber nehmen wir denn keine Schrankkoffer mit?

Nicht einen! Die Reisetasche gen�gt. 2 Hemden, 2 Hosen, 3 Paar Str�mpfe!

Das Gleiche f�r Sie. Was immer wir brauchen, erstehen wir unterwegs.

Sie haben hoffentlich feste Schuhe? Falls wir etwas laufen m�ssen.

Da wir in 19 Minuten aufbrechen, m�chte ich, dass Sie sofort packen.

Ich bin fertig, Monsieur.

Mein Kursbuch.

Wir werden 20.000 Pfund mitnehmen.

Nein! Nehmen wir lieber alles mit.

Sie passen gut darauf auf, ja?

Mit meinem Leben bewache ich es, Monsieur!

- Jean! Jean! - Oh, Madeleine! Madeleine!

- Vergiss mich nicht! - Du kannst dich darauf verlassen!

Ich komm ja wieder! Ch�rie! Je t'adore! Au revoir, Madeleine!

Entschuldigung. Darf ich Sie bitten, uns durchzulassen.

Sir! Mein Name ist Phileas Fogg und das ist mein Diener Passepartout.

Ich verlange Aufkl�rung, weshalb das Schiff nicht ablegt!

Seit 27 Jahren �berquere ich nun diesen Kanal! Aber nur einmal

in meinem ganzen Leben, gab es diesen einzigen Sonnenstrahl!

Und Sie verlangen, dass ich sie, die G�ttliche, an Land setze?

Niemals! Ich sage Ihnen, ich werde sie Ihretwegen nicht behelligen!

- Und wenn sie Monate hier bleibt! - D�rfte ich jetzt erfahren, von...

Ich habe ihre Identit�t vor allen Passagieren an Bord geheim gehalten.

- Das war ihr Wunsch. - Ihre Passagiere aus Calais haben

- alle l�ngst das Schiff verlassen! - Monsieur, uns k�nnten Sie es sagen!

Sarah Bernhardt!

Mon dieu! Das glaube ich einfach nicht!

Ich geleitete sie pers�nlich zur besten Kabine! Und sie wird dort

residieren, bis sie w�nscht, ihren Aufenthaltsort zu wechseln!

- Kapit�n! Der Direktor m�chte Sie... - Haben Sie Geduld, Mr. Fogg.

Wir werden ablegen. Wenn nicht heute, dann morgen!

Ich nehme an, diese Frau ist eine wichtige Person!

Ist es m�glich, Monsieur? Sie haben niemals geh�rt von ihr?

Von der gro�en Sarah Bernhardt?!

- Bernhardt? Oper? - Nein! Theater, Monsieur!

Die gr��te Schauspielerin unserer Zeit! Nein! Aller Zeiten �berhaupt!

Die g�ttliche Sarah Bernhardt!

Sie ist Franz�sin, versteht sich.

Mal sehen. Vielleicht k�nnen wir sie vom Fleck bewegen.

Vom Fleck? Vom Fleck bewegen! Monsieur!

Monsieur, nicht! Nicht, Monsieur! Bitte nicht, Monsieur!

Ich flehe Sie an, Monsieur! Sie d�rfen Sie nicht st�ren!

- Ach, da w�ren wir. - Als Franzose! Ich kann es

- Ihnen nicht gestatten! - Das ist ja wohl l�cherlich.

Als... als Mensch, Monsieur! Jamais de la vie!

Passepartout! Es ist mir verhasst, daran zu erinnern: Solange Sie in

meinem Dienst sind, tun Sie, was ich verlange! Treten Sie zur Seite!

Mon dieu!

Sie nimmt gerade ein Bad! Wir m�ssen hier verschwinden!

- Unsinn! - Sil vous plait? Voulez-vous...

Bonjour.

Monsieur, s'il vous plait, la serviette?

Oh.

Vous �tes tr�s amiable.

- Vous �tes Anglais, n'est-ce pas? - Oui. Das hei�t: Ja, Engl�nder,

falls Sie danach fragten.

Oh, F�rchterlich! Sich machen sich keine Vorstellung, wie f�rchterlich

es im Augenblick in Paris ist. Ein B�rgerkrieg schlimmster Sorte.

Sie nennen das die Commune de Paris. Ich nenn es die Communard.

- Es ist traurig. Ich bin ersch�pft! - Trotzdem w�re ich dankbar, wenn Sie

- das Schiff sofort verlassen w�rden! - Dieses Schiff?

- Eine Kutsche wartet auf Sie am Dock. - Selbstverst�ndlich!

Monsieur, h�tten Sie die au�erordentliche Liebensw�rdigkeit,

mir ein Glas Wein einzuschenken?

Sie wollen zu einem solchen Zeitpunkt nach Frankreich einreisen, Monsieur?

Meine Zeit ist von h�chster Wichtigkeit, Madame.

Monsieur! Machen Sie es sich doch ein wenig bequem.

Wir werden die Angelegenheit besprechen.

Sie haben ein wirklich interessantes Gesicht, Monsieur.

Ein klein wenig n�her. Ah, oui!

Die Augen, die sind es, und die Kurve der Lippen, oh!

Vergeben Sie mir, Madame. Aber ich bin verpflichtet, mich zu beeilen.

Aber Frankreich, Monsieur, wird doch auch sp�ter noch da sein.

Sie und ich sind vom Schicksal zusammengef�hrt worden.

Lassen Sie uns einen ruhigen Nachmittag genie�en. Nur wir zwei.

- Tut mir furchtbar Leid! - Ah! M�ssen Sie so englisch sein!

Was f�r eine sonderbare Verpflichtung zwingt Sie, sich zu beeilen?

Ich reise um die Welt, Madame!

Um die Welt! Ich bitte Sie! Dann werden Sie doch sicherlich

- auch alle Zeit der Welt haben! - 80 Tage!

- Monsieur? - Ich habe eine Wette abgeschlossen:

- 80 Tage! Keine Sekunde mehr! - Oh, was f�r grauenhafte Wette!

Sicher verstehen Sie jetzt besser, weshalb mir daran liegt, Dover

- so schnell wie m�glich zu verlassen. - Ich verstehe gar nichts, Monsieur.

Gar nichts, au�er...

Oh, merveilleux! Tats�chlich, die Kurve der Lippen...

Oh, jammerschade, was f�r eine Verschwendung!

Nie und nimmer werd ich sie verstehen, die Engl�nder!

- Buon Giorno! - Oh, buon...

- Buon giorno. - Buon giorno.

Ich w�rde gerne wissen, falls der Verbrecher hier auftaucht, ob die

Regierung von Italien bereit ist, ihn bis zur Auslieferung festzuhalten?

Non, Signore, ich hab es Ihnen schon gesagt, so etwas ist unm�glich!

Sie haben keine Beschreibung von dem Mann! Sie haben nichts! Niente!

- Nicht einmal einen Haftbefehl! - Nun ja, ich wei�. Aber werden Sie

mit uns kooperieren? Sobald er hier auftaucht in Brindi...

- Das hei�t: Brindisi! - Ich sagte es ja! Den Haftbefehl

- fordere ich telegrafisch an. - Sie glauben, er taucht hier auf?

Oh, ich wei� es! Er ist vielleicht teuflisch gerissen! Aber er wird

sich damit abfinden m�ssen, dass Detektiv Fix in allen Situationen

- immer einen Sprung vor ihm ist! - Wo, glauben Sie, ist er jetzt?

- In Frankreich? - Heutzutage! Nein! Hirnverbrannt!

Nicht mal der verbl�detste Bankr�uber w�rde jetzt Frankreich durchqueren!

Eins ist sicher: Er ist nicht in Frankreich!

- Monsieur, sehen Sie das? - Was?

- Er schaut schon wieder auf die Uhr! - Hm.

Der f�hrt etwas im Schilde! Das k�nnte ich schw�ren!

Allez! Vite! Vite! Vite!

- Oui. Oui. Oui. - Allez!

Citoyens Fran�ais! Ce train est pris d'assaut par la Brigade Victor Hugo

- de la Commune de Paris... - Er sagt, sie w�ren die Brigade

Victor Hugo der Commune de Paris. Sie beschlagnahmen diesen Zug.

Vive Paris! Vive la France!

Monsieur, ich wei� nicht, wie ich es Ihnen sagen soll, aber falls Sie

Ihre Reise nach Paris fortzusetzen w�nschen, werden wir laufen m�ssen.

Ja, ich verstehe. Ja, schon recht. Nun, gehen wir!

Meine Herren von der Presse, bitte! Es sind Mitglieder in der Bibliothek,

die zu lesen versuchen! Ein wenig Respekt erbitte ich.

Nun, ich denke, Sie haben jetzt alle Informationen, die es im Moment gibt.

Mr. Phileas Fogg, eines unserer hoch verehrten Mitglieder, unternimmt

eine Reise, die offenbar die Fantasie ganz Londons befl�gelt.

Wir h�ngen die Wetten aus, um unsere Mitglieder zu informieren.

Wie Sie sehen, stehen sie im Moment 20:1 gegen den Gentleman.

- Wo ist er jetzt? - Wir haben hier ein "Logbuch".

Wir nennen es "Fogg Log".

Eine rote Linie markiert jede best�tigte Zwischenstation der Tour.

Best�tigt wurde allerdings bisher nur seine Ankunft in Dover.

Meine Herren, wir stimmen alle darin �berein, dass Mr. Fogg nicht

die geringste Chance hat. Aber k�nnte diese einmalige Bravourleistung

wirklich einmal vollbracht werden, dann, beim Himmel,

soll sie von einem Engl�nder vollbracht werden!

Kommen Sie! Kommen Sie n�her!

- Es wird Sie gewiss niemand bei�en! - Ja, Sir.

Es wurde mir gesagt, Sie h�tten eine wichtige Information f�r uns.

Der war da! Den habe ich gesehen! In der Bank, als er das Geld nahm.

- Wer das Geld nahm? - Er war es! Fogg!

- Der Mann in der Zeitung! - Fogg?

Ich habe sein Bild gesehen! Im "Standard". Fogg! Er ist es!

- Der, der um die Welt reist! - Phileas Fogg?

- Der Gentleman aus dem Reformclub?! - Der h�chstpers�nlich!

- Ich w�rde es beschw�ren. - Fogg! Oh, beim Himmel!

Pl�tzlich passt alles zusammen, Sir! Ein so genannter Gentleman

stiehlt 55.000 Pfund aus der Bank von England.

Und unter dem Vorwand einer Wette reist er um die Welt und entflieht

- auf diese Weise der Polizei! - Jeder Detektiv soll schnellstens

- eine Fotografie von Fogg erhalten! - Ja, sofort, Sir.

Mein Gott, der Mensch ist raffiniert! Jetzt sucht er sicher eine sonnige

Villa am Mittelmeer, um den Rest des Lebens im Luxus zu verbringen.

- Was will ich hier? Was? - Hier m�sste es sein, oben rechts.

- Was? - Thomas Cook & Sohn.

- Cook? Cook? - Cooks Reiseb�ro. Ah, da ist es!

Ferm� jusqu'� nouvelle avis! Das hei�t, es ist geschlossen.

- Bis auf weiteres, Monsieur. - Wirklich?

Bei ersten kleinen Unannehmlichkeiten schlie�en sie die T�ren!

Da bin ich aber bitter entt�uscht!

- Na sch�n, sehen wir weiter. - Wohin, Monsieur?

Wir haben keine Zeit, Monsieur, und sitzen hier! In einem Caf�!

- Aus gutem Grund sitzen wir hier. - Wirklich?

Die verl�sslichsten Informationen, die man in einer Stadt erhalten kann,

kommen stets vom �rtlichen Kneipier. Sagen Sie ihm, wir k�nnen uns jedes

Bef�rderungsmittel leisten, das uns aus Frankreich rausbringt. Und hier:

- F�r seine Ungelegenheiten. - Ich werd's versuchen, Monsieur.

Bonjour, Monsieur. Puis-je m'asseoir avec vous?

Vergebung, Madame. Ich spreche nicht ein Wort Franz�sisch!

Mais vous �tes si bel homme.

Je crois que je vous plairai beaucoup.

Vraiment! Vous ne me croyez pas assez bien pour vous!

- Vous m'insultez! - Madame, ich w�re lieber allein.

Allein!

- Du Englischmann hast sie beleidigt! - �berhaupt nicht.

- Gib ihr 20 Franc f�r dein Perfidie! - Nicht einen Franc, Sir. Nein!

So!

Pardon, Monsieur. Ich bin der Diener dieses Gentleman hier.

Warum haben Sie ihn geschlagen!

Sir! Ich habe das Gef�hl, dass hier ein Missverst�ndnis vorliegt.

50 Franc! 50!

- Monsieur! Wir sollten verschwinden! - Haben Sie den Kneipier gefragt?

- Oui. - Dann gehen wir.

- Wir sollten uns beeilen! - Danke, Sir. Obgleich ich bemerken

muss, dass Ihre Kundschaft ziemlich zu w�nschen �brig l�sst!

Monsieur!

Hier entlang. Um ehrlich zu sein, die Franzosen sind recht obskur.

- Allein diese Behandlung eben! - Es ist hoffnungslos!

Hoffnungslos? Sie bekamen eine Information?

- Oh, ja! Man kommt gar nicht raus. - Bitte um Verzeihung?

Es gibt keinerlei Transport mehr! Weder hinein noch hinaus!

- Gar nichts geht mehr! Nichts! - Na, na! Die Ruhe bewahren.

Geht schon wieder los!

Nun, wir m�ssen uns eben etwas anderes �berlegen.

Madeleine hat gesagt: Versuch eine nette, ruhige Stelle zu finden!

Bei einem netten, ruhigen Gentleman!

Also, ich... Passepartout! Passepartout!

Buon giorno.

Ich hab ihn! Sehen Sie sich das an! Eine unbestreitbare Identifikation!

F�r Sie: Fotografie und Name! Diesmal werd ich ihn kalt erwischen!

Fogg? Phileas Fogg? Er sieht nicht sehr gef�hrlich aus.

Diese Leute sehen nie gef�hrlich aus. Man muss dahinter kommen k�nnen!

Man braucht die Kombination H�ren, Sehen und Riechen.

Ich sage es in aller Bescheidenheit: Ich bin ein Meister in dieser Kunst!

Hoffentlich!

Brrr, Nellie, brrr! Meine Herren! Ich brauche Ihre Hilfe, bitte!

Eine Kopfverletzung! Seien Sie vorsichtig, das ist mein Diener!

Ja, sehr sch�n. Ich bin Ihnen au�erordentlich dankbar.

Er ist Franzose, genau wie Sie.

Vorsichtig, meine Herren! Seien Sie sehr vorsichtig!

Vorsichtig!

Nein, nein, nicht dort unten! Es ist sein Kopf, mein Herr...

Pierre!

Que personne s'approche! Partez! Partez imm�diatement!

Verzeihen Sie, Monsieur. No parlez-vous fran�ais.

Ich f�rchte, ich kann Ihre Sprache nicht besonders gut,

- aber wir versuchen es. - Sind Sie ein Arzt?

Kein praktizierender Arzt. Ich bin in der medizinischen Forschung.

Eine Kugel hat seinen Kopf gestreift. Wie sieht's mit ihm aus?

Eine kleine Gehirnersch�tterung. Nichts Ernsthaftes, denke ich.

- Was hat Sie nach Paris gef�hrt? - Es lag auf unsrer Route.

Um die ganze Welt! Eine Umkreisung des Erdballs in 80 Tagen.

In 80 Tagen! Oh! Impossible, Monsieur!

Ich gebe zu, in Ihrem Land k�mpfen wir gegen recht chaotische Zust�nde.

- Warum versucht man so was �berhaupt? - Eine Wette, Sir. Und mein Ehrenwort!

Die Wette ist nur eine pekuni�re Frage. Aber ich f�rchte um Ihre Ehre!

Monsieur, glauben Sie an das Schicksal?

Das kann ich nicht behaupten. Wieso?

Ich kann Sie vielleicht aus Ihrer Kalamit�t befreien.

- K�nnten Sie etwas pr�ziser werden? - Ein Kollege von mir, ein Genie,

arbeitete lange an einer Maschine, die mit Leuchtgas betrieben wird.

- Sie entfaltet eine enorme Kraft. - Sie meinen etwas, das Menschen

- bef�rdern kann? - Ja. Ein Viertakt-Motor, verbunden

mit einem sehr merkw�rdigen Vehikel. Sie k�nnten es als Erster probieren.

- Also wurde es noch nie ausprobiert? - �h, nein.

- Wieso nicht? - Man fand noch keinen Freiwilligen.

- Oh. - Es ist ein Experiment. Vielleicht

- ist es aber das, was Sie suchen. - Er lebt in Paris?

Etwas au�erhalb, auf dem Land. Sein Name ist Lenoir. Ich beschreibe

- Ihnen gerne den Weg. - Bitte. Und wer, darf ich sagen,

- h�tte mich geschickt? - Pasteur. Louis Pasteur.

Au secours! Au secours! Wo bin ich?

- Alles in Ordnung? - Bis auf eine kleine Beule am Kopf.

Monsieur Lenoir?!

- Monsieur Lenoir? - Oui!

- Oh, verzeihen Sie mir, ich... - Was kann ich f�r Sie tun?

�h... Ich interessiere mich f�r Ihren Viertakt-Motor.

Vielleicht k�nnen Sie etwas warten. Ich bin besch�ftigt, Monsieur!

Oh, ja. Oh, ja, nat�rlich.

Qu'est-ce que tu as le regarder comme �a!

- Nun? - Sehen wir uns hier mal ein wenig um.

- Mon dieu! Was ist das? - H�chst omin�s, hm.

Ah! Hier sind wir richtig.

Beim Himmel! Sehen Sie sich das mal an!

Offensichtlich arbeitet jedes Ventil im Viertakt.

- Das finde ich wirklich �berraschend. - Und was ist das?

- Hm? - Und das? Eine Art Schlauch!

Hm, kurios.

Sehen Sie, Monsieur! Der Schlauch ist mit dem Teppich verbunden.

Oh! Oh! Oh!

Au secours! Au secours, Monsieur!

Hilfe!

Oh!

Unglaublich! Ich sage Ihnen, Passepartout!

- Oui! - Ich beginne jetzt zu verstehen,

- was das alles bedeutet! - Voleurs! Bande de Voleurs!

- Er h�lt uns f�r Diebe! Ne tirez pas! - Was sagten Sie?

- Er soll nicht schie�en! - Ihr wolltet stehlen, was?!

Nein! Ich schw�re es. Ein Freund von Ihnen hat uns hierher geschickt.

- Von wem? - Pasteur. Ja, Louis Pasteur.

Ah!

Pardon, excusez-moi. Ach, tut mir Leid.

Sie h�tten eventuell gerne einen zum Ausprobieren von... Wie hei�t es?

- LE NOUAGE DE POURPRE! - Wie?

- LE NOUAGE DE POURPRE. - Er sagt: LE NOUAGE DE POURPRE.

- Hm? - Die purpurne nuage... Wolke!

- Wie weit k�nnte sie uns bringen? - So weit, wie ihr fahren m�chtet.

- Ans Mittelmeer? - Aber selbstverst�ndlich!

Kommt! Und seht! Vorsichtig! Hier.

Voil�! Geht rein! Geht!

- Was k�nnte noch mehr Komfort haben! - Der Motor ist an der Kabine?

Ganz recht, Monsieur. Hier. Ich hatte viele Diskussionen

- mit Ferdinand Graf von Zeppelin. - Zeppelin?

Ein Deutscher. Nat�rlich konnten wir uns niemals einigen.

Und ich machte allein weiter: Mit einem eigenen Lenoir-Motor!

Verstehe ich das richtig, Monsieur? Steigt dieses Ding nach oben?

Wie ein Ballon?

Ein Ballon? Das ist die schlimmste Beleidigung! Was n�tzt ein Ballon!?

Ein Ballon wird getrieben von Winden! Er fliegt, wohin er will!

- Nicht, wohin Sie wollen! - Vielleicht sollten wir's uns

- noch mal �berlegen. - Hier! In LE NUAGE DE POURPRE k�nnen

Sie bis ans Ende der Welt fliegen! Und sie h�rt immer auf Ihr Kommando!

Sir, wir m�ssen Frankreich so schnell wie m�glich verlassen.

Meine Karte! Sollten Sie uns eine Probefahrt erlauben, erh�lt die

K�niglich Geografische Gesellschaft den genauen Reisebericht und

Sie bekommen Ihren verdienten Ruhm!

- Monsieur, die Abmachung gilt! - Darf ich fragen, wieso Sie

die Purpurne Wolke nicht selbst ausprobiert haben?

Die Frage ist ganz berechtigt. Aber: Ein Kopf wie dieser,

verzeihen Sie g�tigst, ein Kopf von wissenschaftlichem Genie,

der muss bewahrt werden um jeden Preis. Zum Wohle der Menschheit.

Er meint, es ist nicht sicher!

Ist aber grandios! Fantastisch! Wirklich gut.

Einmalige Sache. Sehr sch�n!

Nur ein paar Mal drehen. Es funktioniert einmalig.

Der Hebel geht nach oben und der nach unten. Das ist alles klar.

- Hier zieht man dran, d'accord? - Ja.

Macht nichts. Mach ich gleich ganz.

- Darf ich mal, Monsieur? Darf ich? - Oui, oui, Monsieur.

Danke.

Jean! Kappen Sie die Taue! Schnell!

Los, an Bord! Schnell! Schnell!

Passepartout, was tun Sie da unten? Kommen Sie sofort herein!

- Monsieur! Treten Sie zur�ck! - Was?

Zur�ck! Zur�ck! Zur�ck!

Wirklich gut, Passepartout! Eine gute Nummer von Ihnen.

- Schlie�en Sie doch die T�re! - Ihr fliegt! Ah! Ha! Ha!

- Auf Wiedersehen, Sir. - Ja, auf Wiedersehen!

Au revoir!

Die Best�tigung! Er ist nicht einmal in der N�he von Paris!

Liegt bereits um Tage zur�ck.

- Was ist das? - Sie! Ihre...

Wer?

Ach, Monsieur. Ich f�rchte, ich bin eingeschlafen.

Madame! Ich bin ungern ungastlich. Aber Sie haben uns in eine

- schrecklich prek�re Lage gebracht. - Prek�r? Welche Lage ist prek�r?

Ach, ich liebe so sehr, wenn ich auf der Reise bin.

- Das Gewicht! - Gewicht?

Zus�tzliches Gewicht bedeutet Gef�hrdung. Die Alpen!

- Sie meinen, wir kommen nicht dr�ber? - Auf solche Risiken h�tten wir uns

- nicht einlassen d�rfen. - Ein Jammer, Madame. Ich f�rchte,

- wir m�ssen Sie absetzen. - Mich? Absetzen?

Unm�glich, Passepartout! Wir werden einfach weiterfliegen.

Sonderbar, wir verlieren an Kraft.

Keine Aufregung. Wir fallen runter und m�ssen vielleicht sterben.

Wir k�nnen doch nicht ewig leben!

Monsieur! Wir sind in den Alpen gelandet!

- Durchaus m�glich. - Bestimmt!

- Monsieur! - Tats�chlich.

- Was hei�t: Tats�chlich, Monsieur? - Das Simpelste von der Welt.

- Ein t�richter Fehler. - Sie wissen, was falsch war?

Die Vorbedingung. Es ist n�mlich nur eine Frage des Treibstoffs.

- Wir haben keinen mehr? - Ich f�rchte, Lenoir irrte sich

bei seinen Berechnungen. Ich mache eine Notiz ins Logbuch.

- Oh, mein Gott! Keinen Treibstoff! - Ja, ganz recht.

Wir sind erledigt! Wir sind verloren! Wir sind gestrandet!

Wir sind Schiffbr�chige in den Alpen! Wir gehen in den Tod!

- Fogg kann sich in Luft aufl�sen! - Er kann sich nicht ewig verstecken.

Und Sie? Haben immer denselben Ort �berpr�ft! Tag f�r Tag.

- Ein ums andere Mal. - Routine macht erst den gro�en

Detektiv aus. Mein ganzes Leben besteht aus Routine.

Oh, das ist nicht mein ganzes Leben, nein.

Mein ganzes Leben ist meine Millie.

Ihre Millie? Mamma mia!

Mildred Hapsworth. Wir werden heiraten. Mit dem Geld von der

Belohnung bauen wir ein kleines Haus in der N�he von Maidstone.

- Na, alles Gute. - Wirklich nett von Ihnen, ja.

Ziemlich bittere Pille, die ich da schlucken muss. Ich glaube es nicht!

- Was? - Dass er noch in Frankreich ist!

So eine Commune de Paris kann wohl kaum einen solchen Mann festhalten!

Der ist doch l�ngst �ber alle Berge! Irgendwo ganz anders hin! Verdammt!

- Ganz recht, verdammt! - Was?

Was soll denn das? Sie m�ssen sich zusammennehmen.

Ich wei�. Wenn ich ihn nur einmal in die Finger bekommen k�nnte!

Dann w�rde ich mich besser f�hlen. Viel besser.

Monsieur, ich bitte um Vergebung. Ich erfriere!

D�rfte ich den Cognac �ffnen?

- Den Cognac, bitte. - Sie m�chten noch mehr?

- Ich m�chte die Flasche. - Die ganze Flasche, Monsieur!

Wir sollten mit ihm haushalten, damit er m�glichst lange reicht!

Geben Sie mir die Flasche!

Was... was haben Sie vor? Monsieur!

Nein!

Oh! Mein Gott!

Ein bisschen zur Seite.

Weg! Alles zum Teufel! Kein bisschen Cognac mehr!

So etwas Irres! Warum haben Sie das getan, Monsieur?

Wir sitzen auf diesen hohen Alpen und haben keinen Cognac mehr!

Die Purpurwolke sitzt ein wenig fest. Geben Sie ihr einen Schubs.

Wozu? Schubs, meinen Sie?

Ich z�hle bis drei! 1... 2... 3! Schieben!

Los! Weiter! Los!

- Der Arme schafft es nicht! - Passepartout! Beeilen Sie sich!

Nehmen Sie meinen Arm!

Was immer auch mit der Purpurwolke geschieht, Monsieur!

Es muss einen einfacheren Weg zum Starten geben!

- Sehen Sie, Monsieur! Rom! - Florenz.

Pr�zise: 103,5 Stunden bis jetzt. Wir haben fast zur�ckgewonnen,

- was wir an Zeit verloren hatten. - Es ist ein Wunder!

Ganz und gar nicht. In 31 Minuten m�ssten wir Rom �berfliegen.

Von dort 1 Stunde bis Brindisi, zum Dampfschiff nach Suez und Bombay.

Und dann denke ich...

- Den Cognac, bitte. - Ist keiner da.

Wir haben die Kontrolle verloren! Wir werden abst�rzen!

Scheint so. Ich muss die genaue Zeit aufschreiben. Festhalten!

Oh! Oh, wir werden aufschlagen!

Soldati! Avanti!

- Oh! Sehen Sie! Wie wunderbar! - Entschuldigen Sie.

- Ist alles in Ordnung, Monsieur? - Vollkommen.

Chie Siete? Cosa e questo? Che fate qui?

Parlate Italiano?

Oh, danke sehr, meine Herren. Vielen Dank! Gut gemacht!

Buon giorno, Signore. Passaporto, per favore!

Oh, ja nat�rlich, mein Pass. Hier ist er.

- Sind Engl�nder? - Engl�nder, ja.

- Haben Sie etwas zu verzollen? - �h, �berhaupt nichts eigentlich.

Wir machten eben eine angenehme Reise in diesem fantastischen Luftschiff.

Ich bitte Sie nun, das Journal an die K�niglich Geografische Gesellschaft

- nach London weiterzuleiten. - Ich weise darauf hin, dass Sie ein

- nationales Monument entweiht haben. - Oh, Entschuldigung. K�nnten Sie uns

- den Weg zum Bahnhof beschreiben? - Ich muss Sie unter Arrest stellen!

- Wie viele seid ihr? - 2. Da ist noch ein Gast drinnen.

Sie nimmt gerade eine kleine Mahlzeit.

Eine Frau?

Oh! Hm...

Hm...

Wie h�tten wir reservieren k�nnen? Wir kamen eben erst mit dem Zug an!

Sir! Sicher findet sich doch irgendeine Unterkunft f�r uns!

Jede Kabine nach Bombay ist gebucht. Es sei denn...

- Ja? - Sie teilen sich eine Mehrfachkabine.

- Mit wem? - Mit 7 �gyptischen Steinmetzen.

- 7? - Monsieur! 9 Personen in 1 Raum!

Das w�re vollkommen in Ordnung.

- Danke. Danke. - Ihr Schiff, die MONGOLIA,

- legt in 15 Minuten ab. - Ausgezeichnet. Guten Tag, Sir.

- Wie ist der Name des Mannes? - Signore?

- Der eben auf der MONGOLIA buchte. - Ich darf keine Namen preisgeben.

Aber ich komme direkt aus London. Fix! Detektiv Wilbur Fix im Dienst.

- Ah, Fogg! Phileas Fogg. - Sie m�ssen ihn aufhalten!

Das Schiff ist bereit zum Ablegen. Dann halten Sie's eben auf!

Es ist im Besitz der P&O Reederei. Wir haben keine Befugnis,

- sie aufzuhalten. - Dann buchen Sie mir einen Platz!

- Tut mir Leid. Voll belegt! - Es handelt sich hier um einen

- internationalen Verbrecher! - Alles voll. Es sei denn, Sie teilen

- einen Raum mit einem T�rken. - Was f�r ein T�rke? Oh, ganz egal!

Hauptsache, ich komm auf das Boot! Und schicken Sie eine telegrafische

- Depesche nach England. - Wird erledigt, Signore.

Sie sollen den Haftbefehl schicken. Nach Suez.

- 600 Lire, bitte. - F�r die Depesche?

- Und auch die Dampfschiffkarte. - Oh, beides zusammen!

Oh, das ist aber preiswert. 600? Behalten Sie den Rest.

- Grazie. Sie sollten sich beeilen. - Ja. Oh! Sie haben Recht!

Nach unten?

Das hier? Die ganze Fahrt! Das!

In der Tat. Ziemlich klein, muss ich zugeben. Gen�gt aber.

- Folgen Sie mir, Sir. - Ja.

- Steward! - Sir?

Das ist doch der Frachtraum hier. Das ist sicher ein Irrtum.

Nein, Sir.

Sie werden mit dem H�ftling Mustafek in der Zelle sein.

- In der Zelle? H�ftling? - Falls Sie etwas brauchen,

- rufen Sie bitte, Sir. - Steward!

Guten Tag.

Haben Sie das verstanden? Guter Mann. Richtig. Halten Sie die Karten hoch.

Genau! Lassen Sie mich Ihre Karten nicht sehen! Machen wir weiter.

Nun, Pik ist Trumpf. H�ren Sie? Mr. Abbisid nimmt jetzt den Stich.

Verstanden?

Au!

Verzeihen Sie bitte, Sir Forbes. Die Fogg-Angelegenheit.

- Nun? - Unser Gesch�ftstr�ger berichtet,

dass ein Mr. Phileas Fogg irgendwo in Italien gelandet w�re.

- Wie hat er das geschafft? - Offenbar entstieg er einem

- seltsamen gro�en purpurnen Objekt. - Was schwatzen Sie da, McBaines!

Offenbar entstieg er einem seltsamen gro�en purpurnen Objekt,

das tausende von Italiener am Himmel gesehen haben!

Wir haben andere Sorgen! Schicken Sie einen Haftbefehl an diesen Detektiv

von uns in Brindisi! �h... Hicks!

- Fix! - Na ja, wie auch immer.

Wir bedauern, Sie nun verlassen zu m�ssen, Mr. Fogg. Sich von einem

Freund zu trennen, bedeutet ein St�ck von sich selbst zur�ckzulassen.

Danke vielmals, Gentlemen. Es war ein Vergn�gen... Sie... kennen...

Ich bin Commarty, Bevollm�chtigter in Kalkutta. Falls Sie Fragen �ber

- Indien haben, bin ich Ihr Mann. - Phileas Fogg. Sehr nobel von Ihnen.

Etwas, was unsere indischen Freunde zum Beispiel nicht machen k�nnen:

Einen anst�ndigen Cognac.

- Franz�sisch? - Sicher. Bei Bombayer Cognac werde

ich scharlachrot wie eine Flamme und man kann mich 20 Meilen weit sehen.

Ach, machen Sie, dass Sie wegkommen!

Oh, verzeihen Sie. Haben Sie vor, hier in Suez an Land zu gehen?

- Nein, wieso? - Oh, es ist eine faszinierende Stadt.

- Ich w�rde Sie gerne herumf�hren. - Ein andermal.

- Suez ist also nicht Ihr Reiseziel? - Nein, nein.

Wohin fahren Sie von hier aus, wenn ich fragen d�rfte?

Rund um die Welt herum.

In 80 Tagen! Eine Wette irgendwelcher Art.

Eine Wette! Sind Sie sicher, dass nicht mehr dahinter steckt?

- Wie meinen Sie das? - Ich meine gar nichts.

Gute Gesch�fte gibt es hier. Falls Sie etwas brauchen, helfe ich gerne.

- Hemden! Wir brauchen mehr Hemden. - Hemden?

Wir mussten so �berst�rzt abreisen und nahmen nur eine Reisetasche mit.

Oh, Sie mussten eilig aufbrechen! Sind Sie schon lange bei diesem

- Gentleman, wenn ich fragen darf? - Oh, erst ein paar Tage.

Er ist wohl ein sehr verm�gender Gentleman, Ihr Herr, nicht wahr?

Es ist nicht an mir, dar�ber Auskunft zu verlangen von Mr. Fogg, Monsieur!

- Wenn Sie mich bitte entschuldigen! - Ja.

Oh, guter Gott! Das ist sie! Keine Frage. Gar keine Frage!

- Was? - Es ist Madam Sarah Bernhardt.

G�tiger Himmel! Sie kommt doch nicht etwa hier herein!

Eine Frau im Reform-Club, das w�rde sie doch nicht wagen!

- Verzeihung, Madam. - Bonjour. Es ist so erregend

f�r mich, mich in so distinguierter Gesellschaft zu befinden.

So dachte ich, Sie sollten erfahren, dass ich mich r�hmen kann,

das Gl�ck genossen zu haben, viele, viele bezaubernde Stunden mit ihrem

tapferen Mr. Fogg zu verbringen. In meiner Kabine auf dem �rmelkanal.

Und wir teilten Augenblicke, die ich niemals vergessen werde.

Er bat mich, mit ihm um die Welt zu reisen,

aber mein Zeitplan erlaubte es einfach nicht.

Madam, denken Sie, er wird Erfolg haben?

Oh, Gentlemen. Ich sah in meinem ganzen Leben nicht einen Mann,

der von gr��erer Entschlossenheit gewesen w�re als Phileas Fogg.

Ich nenne ihn Phileas. Ja, ich bin davon �berzeugt,

dass absolut niemand und nichts sich ihm in den Weg zu stellen vermag.

Und das ist der Grund, wieso ich hier bin:

Um mich an der Wette zu beteiligen. 20.000 Pfund!

Aber, Madam. Das bedeutet eine erhebliche �nderung der Wettquoten!

Mein Vertrauen ist unbeirrbar! Jeder Mann, der f�hig ist,

das Gemach einer Frau zu betreten und dann nicht zu...

Gentlemen, einen Toast! Auf meinen bewunderungsw�rdigen,

bezaubernden Phileas Fogg!

- Demnach bleiben Sie nicht in Bombay? - Nein. Wir m�ssen sofort zum Bahnhof.

Der Kalkutta-Express f�hrt in genau 42 Minuten ab.

So ein Zufall! Ich fahre im gleichen Zug. Wir k�nnten ein Taxi nehmen.

Eine brillante Idee! Sehen wir mal, wo wir hier eins finden.

- Was das Telegramm betrifft... - Wir haben nichts.

- Ich habe aus Suez hingekabelt! - Es wurde kein Haftbefehl geschickt!

- Dann geben Sie mir einen! - Auf wessen Autorit�t hin?

- Auf meine Autorit�t hin! - Abgelehnt!

Aber er ist auf dem Bahnhof! Jetzt! Ich brauche einen Haft...

- Einen Haftbefehl. - Falls er jemals in Bombay eintrifft,

- sind wir gerne behilflich. - Es wird dann zu sp�t sein! S-p-�!

Sie kapieren doch... Ich hab daf�r diesen weiten Weg gemacht!

- Ich bin so nah dran! - All mein Mitgef�hl!

Der wird's wissen. Sagen Sie, welches ist der Kalkutta-Express?

- Da. - Oh! Lassen Sie mich durch!

Ich kaufe die Fahrkarte im Zug. Ich habe keine Zeit! Nein!

Seht euch das an! Er f�hrt los! Er f�hrt ohne mich los!

- Oh, mein Gott! - Sahib, der Vesta-Personenzug

nimmt eine andere Route! Er wird in Kalkutta 12 Stunden

- vor dem Express sein! - Der Personenzug wird 12 Stunden

vor dem Express eintreffen? Indien, was? Ha, ha! Wo steht er?

Kreuz. Da, Kreuz-As. Mein Stich, Gentlemen.

Rothal! Ende der Strecke! Aussteigen!

- Was hat das zu bedeuten? - Ende der Strecke!

- Hier? Mitten im Nirgendwo? - Wir haben noch 50 Meilen Schienen

bis nach Allahabad zu legen. Es wurde den Reisenden auch bekannt gegeben.

Da hei�t der Zug Kalkutta-Express?

Das wird er sein, Sahib, wenn das Teilst�ck gebaut ist.

- Verschwinde! Haben Sie sie ber�hrt? - Nein.

Kali, die Thuggee-G�ttin des Todes. Wir kommen jetzt in ihr Gebiet.

Die Thuggees pflegten ihre Opfer zu Ehren der G�ttin zu erdrosseln.

- G�tiger Himmel! Jetzt nicht mehr? - Nein. Die Briten haben es beendet.

- Dem Himmel sei Dank. - Passepartout!

Monsieur! Hier oben bin ich!

Ist er nicht wundersch�n? Sein Name ist Kiouni.

Man kann ihn nicht mieten. Aber kaufen! F�r nur 6 Pfund.

- Den F�hrer gibt es umsonst dazu! - Kaufen? Was, um alles in der Welt,

soll ich mit einem Elefanten!? L�cherlich!

Das ist aber furchtbar anst�ndig von Ihnen, mich mitzunehmen, Fogg.

- Was ist los? - Mujeni paka!

- Hm, was hat er gesagt? - Er sagt, er w�sste es nicht.

- K�nnen wir das Biest nicht... - Schhhhh!

- Was mag es da geben? - Ich habe keinen blassen Schimmer.

Wir bleiben jetzt hier.

Kali, die G�ttin des Todes.

Eine Suttee. Ein Menschenopfer. Sie kommt auf einen Scheiterhaufen

- und wird lebendig verbrannt. - Mon dieu! Diese Halunken!

Der Verstorbene war ihr Gemahl. Sie schlie�t sich ihm an.

- Barbaren! - Schlimmer! Bliebe sie am Leben,

w�rde man sie behandeln wie einen r�udigen Hund.

- Prinzessin Aouda. - Dann ist der Verstorbene

- der Rajah von Bundelcund. - Wo wird sie hingef�hrt?

- Zur Pagode von Pillaji. - Und dann?

- Tot! - Morgen fr�h wird sie verbrannt.

Entsetzlich. Man kann nichts tun. Ich schlage vor, weiterzuziehen.

- Nein! - Ich bitte um Verzeihung?

Wir m�ssen sie retten. Ich habe noch 12 Stunden Vorsprung.

- Ich gebe sie f�r diesen Zweck her. - Lieber Freund, das ist unm�glich!

- Wir m�ssen diese junge Frau retten! - Monsieur! Ist es m�glich?

- Sind Sie doch ein Mann mit Herz? - Meine Pflicht, Passepartout.

Wachen! �berall!

- Wir m�ssen erst an sie herankommen. - Unm�glich! Der Platz ist umstellt.

Wir werden auf unsere Chance warten.

Sie gehen hinein, um sie zu holen.

Wo ist Passepartout?

- Ich f�rchte, er hat uns verlassen! - Der Feigling!

Sie haben Ihr Rauschgift gegeben.

Wo wollen Sie hin?

Nein! Nein! Nein! Nein! Lassen Sie mich los!

- Oh, mein Gott! - Nein!

Aufh�ren, sage ich!

Untertitel: VICOMEDIA 08/2000

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