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Mein Wagen. Automobil. Carosseria.
Sprechen Sie ein bisschen Deutsch?
Deutsch? Si, signore. - Gott sei Dank.
Stra�e gut.
Wetter gut. Wagen nix gut.
Es gibt bessere Wagen. Mit dem Getriebe stimmt was nicht.
Wenn ich den Gang einschalte,
Aus. Capito? - Capito.
Nicht doch, Sie haben das ganz falsch verstanden.
Der Tank ist voll, ich brauche kein Benzin.
Dem Benzin geht's gut.
Ja, alles sehr gute Rennfahrer.
Da m�ssen Sie gucken. Erster Gang, zweiter Gang, dritter Gang.
Il Vesuvio!
Lassen Sie die albernen Scherze. Ah!
Da. Hier liegt der Fehler. Getriebesalat.
Insalata di Getriebi! Capito?
Ah. Capito, capito!
Lassen Sie doch die Z�ndkerzen! Die sind in Ordnung.
Defetto. Capito? - No.
Nix capito? - No!
Schlagen Sie doch auf Ihren Kopf!
Porca miseria.
Caterina! S??
Non capisco niente.
Quello devo fare? - Der Gorilla macht mich irre.
Vielleicht kann ich helfen. Ich bin die Tochter des Gorillas.
Verzeihung. Was ist denn?
Das Getriebe. - Cosa dice?
Ah. Simplicissimo!
Silvio! - Che c'??
Avanti, sotto. - Subito.
Donnerwetter.
Wir nehmen ja Wagenheber. Andere L�nder, andere Sitten.
Bitte, Signorina. Singen Sie noch mal.
Wenn Sie wollen.
Wir m�ssen aufh�ren, wenn Ihr Wagen fertig werden soll.
Wieso?
Wenn Vater Musik h�rt, vergisst er alles.
Avanti, avanti.
Ihre Stimme - molto famoso!
Glauben Sie? Glauben? Wissen!
Daf�r hab ich eine Nase. Sie h�ren mit der Nase?
Andere L�nder, andere Sitten. Sie k�nnten Karriere machen.
Will ich gar nicht. Das sind Sie der Menschheit schuldig.
Mamma mia. Nix "Mamma mia"!
Wie viele solcher Kehlen gibt es denn?
Hier? Viele. Da irren Sie. Ich muss es wissen.
Wieso? Es ist mein Beruf.
Ich leite die Nachwuchsabteilung der Phonoton.
Die stellen diese Platten her.
Dann kennen Sie Peter Alexander?
Nat�rlich. Er arbeitet ja bei uns. Er ist wunderbar.
Freut mich, dass er Ihnen gef�llt.
Er ist unser Plattenstar Nr. 1.
Sieht er aus wie auf dem Bild?
Ach, ein Foto mit Autogramm haben Sie auch.
Ja, ja, so sieht der aus. Vielleicht noch besser.
Soll ich mit Ihrem Vater reden? Warum?
Dass er sie fortl�sst. Das wird er nie tun.
Vater ist zu altmodisch. Passen Sie mal auf:
Wenn sie mitkommen, k�nnten Sie ihn jeden Tag sehen.
Ist er verheiratet? Nein, nicht einmal verlobt. Na?
Kommen Sie jetzt mit?
Was will er? Ihnen s�mtliche Knochen zerschlagen.
Reizender Mensch.
Und Sie m�ssen nicht hier warten. Ihr Wagen ist erst morgen fertig.
Minnie! Ci, ci.
Was machen Sie denn hier?
Ich brenne durch mit Ihnen.
Und Ihr Vater? Bis dahin sind wir �ber alle Berge.
Das ist meine Firma.
Bitt sch�n.
Hier geht es zu den Fabrikationsr�umen.
Dort ist die Presseabteilung.
Das sind die Verkaufsb�ros.
Hier sind die Aufnahmer�ume.
Das ist die Expedition. Alles sehr sch�n gro�.
Und da w�ren wir.
Das ist meine Nachwuchsabteilung Sch�n klein.
Ja, aber wichtig. Setzen Sie sich. Und Sie?
Ich habe nur einen Stuhl. Ich muss eh zum Direktor.
Ich muss ihn auf Sie vorbereiten.
Da freut er sich sicher.
Das ist nichts f�r ihn, das ist f�r seine Tochter.
Ist das Ihre Verlobte? Leider nein.
Sehen Sie sich inzwischen die Bilder an?
Wer sind die? Meine Entdeckungen.
Joe klingt wie Armstrong und steppt wie Astaire.
Benni, mein Geiger, spielt wie Paganini und lebt sogar noch.
Die Edelwei� haben unglaublichen Rhythmus.
Caro, mein Schlagzeuger. Eddie, mein Steel-Gitarrist.
Jim, Johnny und Jack, Tanztrio.
Und Paul, das Klavierwunder.
Schallplattenstars? Noch nicht. Die warten.
Auf was? Auf ihre Chance.
Entdeckt sind sie doch schon. Die werden ganz gro�.
Daf�r habe ich eine Nase. Aber man muss man eben warten k�nnen.
Ich auch? Sie nicht. Das verspreche ich.
Bitte, warten Sie.
Herein.
Morgen, Fr�ulein Winkler. - Morgen, Herr Sauer.
Ich bin zur�ck vom Urlaub.
Sie waren fort? - Drei Wochen.
Hab ich gar nicht gemerkt.
Ich habe Ihnen etwas mitgebracht.
Zitronen. Selbst gepfl�ckt.
Wie finden Sie das? - Sauer, Herr Sauer.
F�r Caruso ein paar Datteln.
Ach, so ein liebes Tier.
F�r Herrn Papa habe ich auch was. Wie ist seine Laune?
Bis jetzt gut. Aber dann gehen Sie ja rein.
Ja, eben.
Bitte.
Herr Direktor, die Phonoton hat einen neuen Star.
Ich habe jemanden entdeckt. - Wieder einmal.
Diesmal ist es die Entdeckung meines Lebens.
? Eine wie du Eine wie du
? Singt, was ihr Freude macht Wenn ihr die Liebe lacht
? Eine wie du
? Wei�, wenn Musik sie sp�rt Dass sie ihr Herz verliert
? Eine wie du
? Sucht jeden Augenblick Singend ihr Gl�ck
? Ein wie du Braucht immer wieder Musik.
? Sing, Baby Sing ein Lied f�r mich
? Sing, Baby Sing es auch f�r dich
? Bring, Baby Bring mir heut das Gl�ck ins Haus
? Sing, Baby, sing Und tanz dich aus
Ist das die Aufnahme Peter Alexander/Osterhagen?
Ja. Dauert es noch lange?
Hoffentlich.
Ich sollte l�ngst mit den B�ndern im Funk sein.
Glauben Sie mir doch, sie hat eine Stimme wie eine Nachtigall.
Ich will keine Nachtigall, ich will einen Star.
Jeder f�ngt klein an. - Aber nicht bei mir.
Keine Experimente. Ich will Bibi Johns,
Lara Anderson, Rita Paul.
Die sind bei der Konkurrenz. - �ndern Sie das.
Die sind doch kein Nachwuchs mehr. - Ja, eben.
Die bringen Geld! Merken Sie sich eines:
Der wichtigste Satz in der Plattenindustrie ist der Umsatz.
Ich suche seit drei Jahren Nachwuchs.
Nie haben sie ein Talent �bernommen.
Wof�r werde ich �berhaupt bezahlt? - Das frage ich mich auch.
Geben Sie ihr eine Chance. - Nein!
Ich habe zu tun. Ich muss Geld verdienen,
damit ich mir Ihre Abteilung leisten kann.
Das ist aber reizend. Wartest du schon lange?
Seit eben. Ist die Aufnahme h�bsch? Ich glaube schon.
L�uft heute Nachmittag im Funk.
Gehen wir was essen. Dann h�ren wir sie bei mir an.
Gute Idee, Peter.
Einen Moment noch.
Heidemann, der Manager, will mich wegen der Tournee sprechen.
Soll ich jetzt kommen? Eilt nicht.
Will er mich nicht sehen? Nicht direkt.
Was ist das? Das Kursbuch.
Um 14:30 gibt es einen g�nstigen Zug f�r Sie.
Wohin denn? Nach Maronto.
Was? Nach Hause? Ja.
Aber ...! Dachte ich auch, aber der Chef nicht.
Ich bin umsonst gekommen? Ja, leider.
Ich zahle die Fahrt. Ich will nicht fahren.
Verstehe ich. Er muss mich wenigstens anh�ren.
Ja, aber ich kann ihn nicht zwingen.
Helfen Sie mir? Ich brauche endlich die Alexander-Aufnahme.
Die soll gleich laufen. Wo?
Im Rundfunk. - Hier ist sie.
Na endlich. - Moment mal.
Ich zwinge ihn. Die Rundfunksendung h�rt er bestimmt.
Haben Sie sich die Melodie gemerkt? K�nnten Sie da drauf singen?
Wie Sie zu Hause gesungen haben?
Ich glaube schon.
Augenblick. Ich brauche die Alexander-Aufnahme.
Da muss was ge�ndert werden. - Ich komme in Teufels K�che!
Ich bin auch auf dem Weg dahin.
Kommen Sie!
Das Ensemble f�hrt letztes Mal im Bus.
Geschlafen wird im Wohnwagen.
In dem fahrenden Hotel? Das ist praktisch.
Sch�n, dass es Ihnen gef�llt, denn Sie schlafen auch dort.
Was, ich? Im Wohnwagen? Das ist eine ziemliche Zumutung.
Man hat doch auch ein Privatleben. - Das wollen wir diesmal verhindern.
Wegen der s��en, kleinen Blonden? - Sie war nicht die einzige.
Wegen s��er, kleiner Blonden d�rfen keine Konzerte ausfallen.
Keine Sorge, ich bin froh, wenn ich meine Ruhe hab.
Die haben Sie im Wohnwagen.
Warum muss man auf mich aufpassen?
Ich bin ein Mann und kein Kind mehr.
Das wissen die Damen leider auch schon.
Heidemann, gibt es keine andere L�sung?
Leider nein. - Heidem�nnchen.
Das ist eine Bedingung, die Osterhagen stellt.
Na, dann auf ins Vergn�gen.
Hab ich gut gesungen? - Fantastisch.
Wenn er das ignoriert, versteht er das Gesch�ft nicht.
Aber er wird draufspringen. Beeil dich.
Wann ist die Sendung? - Um f�nf.
Um f�nf!
Peter, warum heiraten wir nicht?
Siehst du, genau dasselbe habe ich mir auch gerade �berlegt.
Wirklich? - Ja.
Das ist leider nicht m�glich.
Warum?
- Wenn ich heirate, zerst�re ich mit einem Schlag
die Tr�ume meiner Anh�ngerinnen.
Ein hoher Preis. Wir m�ssen stark bleiben.
Ich bin ein Opfer meines Berufs.
"Nun h�ren Sie die neuesten Schallplatten,
zuerst 'Sing, Baby, Sing' von Peter Alexander."
Eine wie du, eine wie du Singt, was ihr Freude macht
Wenn ihr die Liebe lacht Eine wie du, eine wie du
Wei�, wenn Musik sie sp�rt Dass sie ihr Herz verliert
Eine wie du, eine wie du Sucht jeden Augenblick
Singend ihr Liebesgl�ck
Eine wie du, eine wie du Braucht immer wieder Musik
Was ist das? - Was?
Wer singt denn da? - Na, du.
Ich meine die Frau. - Das musst du doch wissen.
Eben nicht.
Direktor Winkler, bitte.
Ich h�r da eben meine neuste Aufnahme.
Ja, ich auch, gro�artig. Die Platte wird ein Verkaufsschlager.
Was f�r eine Frau? Das versteh ich auch nicht.
Das ist aber merkw�rdig.
Sie m�ssen doch wissen, was in Ihrem Betrieb passiert.
Unglaublich! Mallwitz, verbinden Sie mich mit dem Funk!
Keine Sorge, wenn ich den Kerl erwische,
fliegt er in hohem Bogen.
? Sing, oh, sing f�r mich ? Sing es, Baby, auch f�r mich
? Weil du heute sp�rst, dass du dein Herz verlierst
? Bring, Baby, bring mir heut das Gl�ck ins Haus
? Ins Haus hinein, sing, oh, sing ? Sing, sing und tanz dich aus."
Catrin, ich gratuliere!
Sie sind nicht nur entdeckt, Sie sind bereits gemacht.
Sie sollen zum Direktor kommen. - Das glaub ich.
Man muss nur Mut haben: Drei Jahre bin ich hier,
nie hat Winkler mich gerufen.
Was musste ich betteln f�r meinen Nachwuchs!
Nie hat er ihn sich angeh�rt.
Wollen Sie nicht gehen? - Nein.
Drei Jahre hab ich auf ihn gewartet, er kann f�nf Minuten warten.
Die Chance muss genutzt werden.
Bei der Gelegenheit halte ich ihm
meine anderen Entdeckungen unter die Nase.
Ich dr�cke die Daumen. - Das ist nicht mehr n�tig.
Aber der Wahrheit die Ehre, diese Wendung verdank ich Ihnen.
Sie haben die Aufnahme geh�rt. Was sagen Sie?
Ein tolles Ding. - Das will ich meinen.
Man muss Sie zu Ihrem Gl�ck zwingen. Schwamm dr�ber.
Das war erst der Anfang. Ich werde noch aktiver werden.
Noch aktiver? - Nat�rlich.
Bisher f�hrte ich ein Schattendasein
als kleiner Angestellter. Das h�rt nun auf.
Sie sagen es. - Jetzt geht's los.
Es gibt noch so viele Talente. Man muss sie nur suchen.
Ich werde mit meinem Wagen durch Europa fahren.
Nein, Sie fliegen. - Das geht auch.
Ich werde durch Europa fliegen.
Dazu brauche ich ein h�heres Gehalt, mehr Spesen,
zwei bis drei Sekret�rinnen.
Wir m�ssen die Nachwuchsabteilung viel gr��er aufziehen.
Das winzige Zimmerchen war eine Zumutung.
Das mute ich Ihnen nicht mehr zu. Die Welt steht Ihnen offen.
Das muss sie, wenn ich mich entfalten
und internationale Talente herbringen soll.
Hier die ersten: die Phonoton-Stars von morgen.
Daf�r hab ich eine Nase. - Die passt mir nicht.
Sie sind entlassen.
�h, f�r heute? - Nein, f�r immer, fristlos.
Aber, Herr Direktor ... - Und jetzt raus!
Sonst vergess ich mich! - Ja.
Das kann er doch nicht ernst meinen.
K�nnen Sie das verstehen? - Was?
Ihr Herr Papa hat mich entlassen.
Was sagen Sie dazu? - Alles Gute.
Sauer?
Herr Direktor? - Sie haben Ihre Stars vergessen.
Ist das alles? - Ja.
Gut, ich gehe.
Eines kann ich Ihnen sagen: Sie werden es bereuen.
Sie werden mich und meine Leute
noch auf den Knien bitten, zu Ihnen zur�ckkommen.
Oh, Sie haben G�ste?
Nein, meine Entdeckungen leben bei mir.
Hugo!
Zur�ck aus Italien?
Wie war der Urlaub? Sch�nes Wetter gehabt?
Du siehst gl�nzend aus. - Das t�uscht.
Wir haben Zuwachs: Catrin, ein Andenken aus Italien.
Eddie. - Jack.
Paul. - Caro.
Eduard Eins. - John.
Eduard Zwei. - Johnny.
Timmy. - Und das ist Minnie.
K�nnen wir sie noch unterbringen?
Das wird schon gehen. - Nur f�r eine Nacht.
Dann werde ich etwas finden. - Das werden wir sehen.
Kinder, lasst euch nicht st�ren.
Was gibt's denn zu essen? - Nudelsuppe.
Mal was anderes.
Hugo, wir haben uns was �berlegt. - Hm?
Du f�tterst uns schon so lange durch. Das geht nicht so weiter.
Wir k�nnen nicht ewig warten, bis der Direktor uns anh�rt.
Da hat John sich etwas ausgedacht. - Eine gute Idee.
Du schmuggelst uns heimlich in das Studio.
Am besten nachts.
Wir nehmen alle ein Band auf. - Das schmuggel ich in den Rundfunk,
damit Winkler es auch h�rt. - Gut.
Sehr gut, und auch schon ausprobiert.
Der Erfolg war einmalig.
Ich bin entlassen. - Nein!
Doch, fristlos.
Hat geklingelt. - Ich hab's geh�rt.
Du bist dran. - Ich hab gestern aufgemacht.
Und ich heute Morgen. - Also knobeln wir.
Guten Abend, ich suche Herrn Sauer. Heidemann, Manager von Osterhagen.
Bitte nehmen Sie Platz. - Danke, danke.
Herr Sauer? - Ja, ich hab schon geh�rt:
Der n�chste Krach kommt.
Ich hab es eilig und fass mich kurz. - Je k�rzer, umso besser.
Ich hab Ihre Aufnahme geh�rt und bin begeistert.
Die Frau hat eine Begabung.
Ein Kombination mit Peter Alexander w�re unschlagbar.
Schade, dass sie nicht nach Berlin kann.
Das w�re sensationell. - Warum nicht?
Kennen Sie ihn nicht? Casanova war ein Waise dagegen.
Osterhagen will keine Frauen mehr auf Tour.
Das finde ich nicht richtig. - Soll ein L�we Vegetarier werden,
gibt man ihm kein Lamm. Seien Sie doch kein Kind.
Eigentlich ist Catrin noch gar keine Frau.
Was ist sie denn? - Sie ist noch ganz jung.
Ein Kind. - Mit der Stimme?
Das w�re ein Wunder. - Ja, ein Wunderkind.
Warum haben Sie das nun erst gesagt? Wir alt ist sie?
Zw�lf, 13, h�chstens.
Das �ndert die Situation.
Wie kommen Sie zu ihr?
Nun, wie kommt man schon zu einem Kind?
Ach so, ja, ja, ich verstehe. Die Kleine ist Ihre Tochter?
Nein, die Geschichte kann man nicht leicht erfinden,
sowas kann man nicht erfinden.
Erz�hlen Sie. - Bitte stellen Sie sich vor:
Italien, Sonne, das Meer. Ich steige morgens in den Wagen.
Was finde ich da? Ein schlafendes Kind.
Zuerst erschrak ich. Dann h�re ich die Stimme.
Das Kind singt. - Im Schlaf?
Nachdem ich sie geweckt habe, ein sehr aufgewecktes Kind,
wollte bei mir bleiben. - Die Eltern?
Na ja, das ist es ja: Der herzlose Vater,
ein ganz gewaltt�tiger Mensch, hat das Kind ausgesetzt, wie Moses.
Schrecklich, und die Mutter? - Unbekannt.
- Armes Ding. - Mir brach das Herz.
Nun ist sie hier und man rei�t sich um sie.
Wer? - Na, alle.
Seit ich nicht mehr bei Phonoton bin, kann ich mit allen abschlie�en.
Osterhagen muss sie vorher h�ren. Wenn er sie mag, nehmen wir sie.
Wer unterschreibt den Vertrag? - Der Vormund.
Und wo ist der? - Der ... wo soll der sein? Hier.
Das bin ich. - Gro�artig.
Kommen Sie morgen Nachmittag um vier Uhr ins Filmatelier?
Ja! Wenn es klappt. - Warum die Zweifel?
Ein Kind w�chst einem �ber den Kopf. Aber ich krieg sie klein.
Sicher. Bis dann! - Bis dann. Oh!
Ich h�tte noch andere Talente, - Beim n�chsten Mal. Ich bin in Eile.
Der Einfall war nicht schlecht. - Gro�artig!
Aber was geschieht jetzt? - Ja, das h�ngt nur von Catrin ab.
Wenn die Tournee klappt,
k�nnte ich euch alle einzeln einschmuggeln.
Was meinen Sie?
Peter Alexander soll mich auch f�r ein Kind halten?
Seinetwegen ist doch das Theater. - Also gut.
Casanova wird seine Freude mit mir haben.
Entschuldigen Sie. - Bitte!
Ich bin Catrin. - Du bist das Wunderkind.
Wir haben ohne mein Wissen ein Duett gesungen. Peter Alexander.
Der L�we, der kein Vegetarier werden will.
Wieso? - Sei artig, gr�� Onkel Osterhagen.
Und den Onkel Heidemann auch.
Hast du Noten mitgebracht?
Wozu? Ich kann sie nicht lesen. Soll ich nun singen?
Wer soll dich denn begleiten? - Ich!
Die tanzt zur Mandolina des Abends in Messina
Den Cocola - Cocola!
Der Valen-Valentino Verzichtet auf den Vino
Und bringt sie ins Casino Zum Cocola
Cocola! - Oh mi, oh mei, Signore
Oh, Signore, das ist fein
Ich kann nur mit Amore
Mit Amore gl�cklich sein
Oh mi, oh mei, Signore
Oh, Signore, das ist fein
Man kann nur mit Amore
Mit Amore gl�cklich sein.
Come on, boys, Charleston!
Das hast du gro�artig gemacht.
Ja. Sind Sie sich einig? - Der Vertrag ist perfekt.
Sie tritt aber erst in Berlin auf. - Dann hat sie Zeit zu proben.
Was ist mit der Schule? - Ich kann sie unterrichten.
Sie m�ssen auch mitfahren? - Ohne Onkel Hugo fahr ich nicht.
Noch mehr Spesen.
Wir treffen uns morgen um zehn vor dem Excelsio.
Ich hab noch andere Talente. - Danke, ein andermal.
Die Chance wird sich finden.
Oh!
Die haben einen anderen Fahrer geschickt.
Er sagte, sein Kollege feiert heute Silberhochzeit.
Kennen Sie sich mit dem Wagen aus?
Klar. - Wie im Schlaf.
Hier, Catrin, Zigaretten f�r dich, und Schokolade.
Etwas Reiseproviant, von meiner Frau gebacken.
Danke sch�n.
F�r dich, Catrin. - Vielen Dank.
Noch eine Kleinigkeit, Catrin. - Und noch etwas Sch�nes.
Es zieht. - Nein.
Doch. Irgendwo muss ein Fenster offen sein.
Entschuldige, Catrin.
Also, Liebling, dann auf Wiedersehen in zwei Wochen.
Und nicht traurig sein.
Also, los, abfahren! Gute Fahrt. - Okay, Boss.
Ich habe gute Nachrichten:
Die Alexander-Aufnahme mit dem Kind hat gro� eingeschlagen.
Wie das? Sie wurde nur einmal gesendet.
Der Funk erh�lt so viele begeisterte Briefe und Anrufe,
dass das Lied Schlager des Monats wird.
Das nennen Sie eine erfreuliche Mitteilung?
So k�nnen wir 100.000 Platten im Monat absetzen.
Mit Peter setzen Sie sich auseinander.
Er muss mit dem Kind einverstanden sein.
Es ist mit auf Tournee. - Wer vertritt das Kind?
Herr Sauer. Wir brauchen einen Vertrag.
Ich mit Herrn Sauer? Darauf kommen nur Sie.
Lieber verzichte ich auf alles. Bin froh, dass er weg ist.
So sieht das Ding aufgebaut aus:
Ein zusammenklappbares Hotel auf R�dern.
Wo es einem gef�llt, h�lt man an und stellt es auf.
Aber wie? - Das kann nicht so schwer sein.
Man muss nur irgendwo anfangen. - Aber wo?
Sei nicht gleich mutlos.
Wir werden das Ding hinkriegen, das w�re ja gelacht.
Man m�sste einfach ...
Man muss nur einen Klopf dr�cken und dann klappt es auseinander.
Aber welche? - Probier mal den da oben.
Wie sch�n, wenn wir fertig sind, k�nnen wir uns die H�nde waschen.
Wenn's nur schon so weit w�re. Na, mal ran.
Wir sind ja nicht auf den Kopf gefallen.
So.
Halt! Nein.
Halt mal einen Moment.
Da muss irgendwo eine Gebrauchsanweisung sein.
Eventuell, eventuell
F�hr ich dich heute aus
Eventuell, eventuell
Bring ich dich hinterher nach Haus
Wenn ich bei Tanzmusik dir tief ins Auge blick
Dann f�hl ich ganz genau
Dass du nicht b�se bist
Wenn dich ein Mann mal k�sst, der dir sympathisch ist
Eventuell, eventuell
Und nur der Mond - Nur der Mond, nur der Mond
Der wird uns zwei belauschen
Und nur der Mond - Nur der Mond, nur der Mond
Der sieht, was dann geschieht
Ich kann alleine nicht probieren.
Peter
Nicht kollegial von dir, sie allein zu lassen.
Entschuldige, das war vollkommen unplanm��ig.
Eventuell, eventuell
F�hr ich dich heute aus
Eventuell, eventuell
Bring ich dich hinterher nach Haus
Wenn ich bei Tanzmusik dir tief ins Auge blick
Dann f�hl ich ganz genau
Dass du nicht b�se bist, wenn dich ein Mann mal k�sst
Der dir sympathisch ist
Eventuell, eventuell
F�hr ich dich heute aus
Gru� von Herr Alexander. Es hat keinen Zweck zu warten.
Die Probe dauert noch drei Stunden. - Danke, mein Kind.
Und nur der Mond
Der wird uns zwei belauschen
Und nur der Mond - Nur der Mond, nur der Mond
Der sieht Was dann geschieht
Nur der Mond
Nur der Mond, nur der Mond
Tja. Eine Gebrauchsanweisung ist nicht zu finden.
Lass uns mal zusammen nachdenken.
Help.
Lass doch runter, steht doch von allein.
Na also.
Lassen Sie mich mit "Sing, Baby" zufrieden.
Von allen Grossisten kommen Anfragen.
Wir k�nnten 200.000 Platten auf einen Schlag verkaufen.
Wenn wir sie sofort pressen. - H�ren Sie endlich auf.
Ich mach mich nicht strafbar. - Was regst du dich so auf, Papa?
Stell Herrn Sauer wieder ein,
dann geh�ren dir seine Neuentdeckungen.
Herr Sauer wird mir was husten. - Dir, aber nicht mir.
Lassen Sie die Platten pressen und einen Vertrag ausschreiben.
Jawohl. - Geben Sie ihm 100 Mark mehr.
Herr Wallmitz. - Bitte?
50 Mark gen�gen auch.
Du glaubst, er wird den Vertrag unterschreiben?
Das lass nur meine Sorge sein, Papa.
Ein m�des L�cheln von mir und er frisst mir aus der Hand.
- Catrin, aufstehen. - Der Tee wird kalt.
If you keep tipping and tapping
While your feet keep slapping
And tip and tap
Tip and tap
And tip
And tap
Along
Was willst du hier? - Ich dachte ...
Doch nicht heute. Ich bin dabei, John anzubringen.
Was sagen Sie zum Fahrer? - Gro�artig.
So ein Talent liegt brach am Steuer eines Busses.
Ich w�rde ihn in die Show einbauen.
Vielleicht keine schlechte Idee. - Daf�r hab ich eine Nase.
Guten Morgen allerseits. - Guten Morgen.
Prachtvolles Wetter. Na, K�rtchen? Gut geschlafen?
Ausgezeichnet. Wieso so elegant?
Ich hab eine Verabredung wegen eines Engagements.
Ich komm mit dir. - Kurtchen.
Es gibt doch ein Gesch�ftsgeheimnis.
Wo hast du die Verabredung? - An der F�hre.
Wissen Sie, wo der Wohnwagen der Kapelle Osterhagen steht?
Ja, gleich hier oben auf der Wiese.
Suchen Sie Peter Alexander? Ja.
Er ist vor zehn Minuten gefahren. - Wohin?
Nach Berlin. - Das versteh ich nicht.
Vielleicht k�nnen Sie ihn noch einholen.
Ja, danke. Zur�ck, schnell.
Minnie, ci, ci, Minnie.
Hilfe!
Catrin, was ist denn passiert?
Was hast du denn? - Es hat mich etwas gestochen.
Wo? - Da.
Es ist aber nichts zu sehen. - Tut aber weh.
Aua. - Warte, ich mach dir 'nen Umschlag.
Nein, kein Wasser. Wasser ist nicht gut.
Wieso nicht? - Kann ja ein Schlangenbiss sein.
Das h�ttest du gesehen.
Halt! - Was ist denn?
Essig ist gut. Essig m�ssen wir drauftun.
Wo soll ich Essig hernehmen? - John hat sicher was in der K�che.
Ich hol's dir. Aber erst muss ich kurz zur F�hre.
Hallo. Hallo!
So. Der Fu� ist wieder in Ordnung? - Mhm.
Hast du sie weggeschickt? - Ja.
Und warum?
Sie k�nnen nicht �berall eine Dame haben.
Ach. - So was macht man nicht.
Danke f�rs Belehren. - Bitte.
Willst du mich erziehen? - Jemand muss auf Sie aufpassen.
Da haben wir uns was eingehandelt.
H�r zu, Kind. - Ich bin kein Kind.
Fassen Sie mich nicht an. - Entschuldigung, die Dame.
Bitte. - Bist du vielleicht eifers�chtig?
Auf Sie? Eingebildet sind Sie gar nicht.
Finden Sie sich so unwiderstehlich? - �berhaupt nicht.
Aber Ihre Damen. Und wissen Sie, warum?
Nur weil Sie reich und ber�hmt sind. Nicht wegen Ihrer Sch�nheit.
Ein Gary Cooper sind Sie nicht. - Und du nicht Marilyn Monroe.
Sonst noch was an mir auszusetzen? - Vieles.
Das Aufregen steht dir nicht schlecht.
Was willst du von mir? Ein Bildchen mit Autogramm?
Oder ein K�sschen?
Sie k�nnen sich beides an den Hut stecken.
Minnie? Ci, ci.
Ist etwas passiert? - Noch nicht.
Ich glaube, mit ihr werden wir noch unsre blauen Wunder erleben.
Das steht zu bef�rchten.
Minnie? Ci, ci.
Minnie, Minnie, ci, ci
Casanova - Casanova
H�rst du mich? - H�rst du mich?
Casanova - Casanova
Komm
Casanova - Casanova
Tr�ste mich - Tr�ste mich
Casanova - Casanova
Komm
Ich wei�, dass dein Herz jede Nacht einer andren geh�rt
Ich wei�, dass auch mich es bel�gt
Wenn es Treue mir schw�rt
H�rst du mich? - H�rst du mich?
Casanova - Casanova
Komm
Lau ist die Nacht, die silberne Nacht
Lau ist die Nacht, die daran erwacht
Casanova - Casanova
H�rst du mich? - H�rst du mich?
Casanova - Casanova
Komm
Casanova - Casanova
Tr�ste mich - Tr�ste mich
Casanova - Casanova
Casanova, Casanova, Casanova, Casanova
Casanova
Komm
H�rst du mich?
Tr�ste mich
H�rst du mich?
Tr�ste mich
Ich verstehe leider kein Wort.
Verzeihung, wem geh�rt Wagen AB 138495?
Auf m�ndliche Anfragen darf ich keine Auskunft geben.
Das m�ssen Sie schriftlich machen.
Va bene, va bene.
Nein, Sie m�ssen mit der Post einen Antrag stellen!
Es ist aber dringend.
Der Mann hat meine Schwester verf�hrt, mit Auto.
Schwester verf�hrt? - Mia figlia, Caterina.
Einen Moment, wenn ich bitten darf.
Caterina! Caterina!
Darf ich meine Zeitung wiederhaben? - Grazie.
Grazie a voi!
Hier ist die Anschrift des Halters. - Ah, grazie, grazie, grazie!
Caterina!
Kurtchen, du brauchst mich heute nicht, hm?
Warum fragst du?
Ach, in Kassel ist doch dieser sch�ne gro�e Rummelplatz,
da k�nnen wir beide hingehen, hm?
Ich habe keine Zeit. Und allein lass ich dich nicht.
M�chte nicht riskieren, dass die Vorstellung ausf�llt.
Nat�rlich geh ich nicht allein. - Darf man fragen, mit wem?
Mit Catrin. Einer muss ihr eine Freude machen.
Oder hast du was dagegen? - Nein, nein.
Catrin, willst du mit mir auf den Rummel?
Wir beide allein? - Ja.
Gerne.
? ... Freude macht, weil dir die Liebe lacht.
Wieso spielt man das? - Das?
Das ist die Schallplatte des Monats.
Man kann nicht Platten davon pressen, ohne uns zu fragen.
Haben Sie mit Winkler keinen Vertrag?
Deswegen hat er mich rausgeschmissen. Der kriegt ein Telegramm.
Hallo, Herr Sauer, ich komme zu Ihnen.
Zu mir? - Mhm, mit einer Friedensbotschaft.
Hier. - Was ist denn das?
Ein neuer Vertrag nach Ihren W�nschen.
Sogar Ihr M�ndel engagieren wir. - Wie komm ich zu der Ehre?
Wir wollen Ihren Streit mit Papa aus der Welt schaffen.
Er hat es l�ngst bereut und ist nicht nachtragend.
Setzen Sie sich zu mir. - Sehr gern.
Hier ist eine F�llfeder. - Augenblick. Wie kam es dazu?
Muss ich es Ihnen sagen? - Lieber w�r's mir schon.
Gut, ich habe Papa darum gebeten.
Haben Ihnen Ihre Ohren nicht geklungen?
Wir sprachen oft von Ihnen. - Was denn?
Dass Sie mir fehlen und wie leer mir unser Haus vorkommt.
Sie haben mich vermisst? - Ich halte doch viel von Ihnen.
Ich konnte es nur nicht zeigen. - Sie sind ein herber Typ.
Aber wenn ich das wei�, werden wir schon klarkommen.
Hugo ... - Also, Wicki,
steck den Vertrag ein, jetzt feiern wir unser Wiedersehen.
Was Sie hier sehen, haben Sie noch nie gesehen!
Er wird Sie begeistern!
Man kann nur mit Amore, mit Amore gl�cklich sein.
Sag, willst du schon gehen? - Nein.
Das war die sch�nste Zeit.
Ein Pferd f�r die junge Dame. - Selbstverst�ndlich.
Viel Spa�. Wie lang dauert so eine Runde?
So lange die Musik spielt, drei Minuten.
F�r Sie und die Kapelle. Die Runde dauert, bis ich wiederkomme.
Wird gemacht.
Absteigen. Absteigen!
Hallo da? Ich will absteigen.
Absteigen!
Das war der sch�nste Tag meines Lebens.
Ach ja: Den Vertrag kann ich nicht unterschreiben.
Bem�hen Sie sich nicht, ich hab ein Telegramm geschickt.
Hugo? Hugo! Hugo! Hugo!
Hugo!
Ich will absteigen.
Absteigen, aufh�ren! Absteigen!
F�r den Schaden werden Sie aufkommen! - Wieso? Er ist verantwortlich.
Das werden Sie mir zahlen! - Entschuldigen Sie!
Da seid ihr ja endlich. Ich dachte, ihr kommt nicht mehr.
Los, gleich anfangen.
Jetzt kommst du! Jetzt muss ich erst die drei verkaufen.
Wann soll ich ... - Du kriegst Bescheid. Hau ab.
Herr Osterhagen, unser Fahrer hat Besuch bekommen.
Wie sch�n f�r ihn. - Seine Br�der aus Carolina sind da.
Wozu wecken Sie mich? Sind doch seine Br�der.
Sehen Sie sich das an! Zehn Jahre haben die sich nicht gesehen.
Sie f�hren Freudent�nze auf!
Das ist ein Wiedersehen. R�hrend, sag ich Ihnen.
Dann wollen wir sie nicht st�ren, die haben sich viel zu erz�hlen.
Im Gegenteil, die dr�cken alles im Tanz aus.
Das ist Sitte auf den Inseln.
Das ist ein Wiedersehen.
Sind die nicht gro�artig? Was sagen Sie dazu?
Und so was kommt zuf�llig aus Carolina.
Die m�ssen Sie in Ihre Show einbauen!
So was �hnliches hab ich mir schon gedacht.
�berlegen Sie sich's in Ruhe. Ich bin gleich wieder da.
Catrin. Catrin!
Was ist los? - Ich hab es satt, Kind zu spielen!
Schluss, ich mach nicht mehr mit. - Erz�hl mir, was passiert ist.
Er hat mich nur mitgenommen, weil er mit einer anderen verabredet war.
Frechheit! Aber was bleibt uns �brig?
Wenn Osterhagen erf�hrt, dass du 19 bist, wirft er uns raus.
Ich ertrage es nicht, dass er mich als Kind behandelt!
Du musst bis Berlin durchhalten.
Wenn wir beide rausfliegen, kann ich die anderen nicht mehr unterbringen.
Das willst du bestimmt nicht.
Catrin.
Lassen Sie mich zufrieden, ich will Sie nicht mehr sehen!
Komm, sei doch friedlich.
Was wollen Sie von mir? - Mich mit dir aussprechen.
Dazu hab ich viel zu gro�e Wut im Bauch.
Vielleicht legt sich die Wut bis am Abend?
Wei� ich noch nicht. Das kann ich Ihnen nicht versprechen.
Catrin.
Wei�t du was? Ich komme gleich nach meinem Auftritt zur�ck.
Falls du dich dann beruhigt hast, unterhalten wir uns. Abgemacht?
Ich m�chte mich da nicht festlegen.
Guten Abend, Catrin. - Guten Abend.
Na, ist die Stimmung besser? - Etwas.
Ich hab mir alles �berlegt:
Es war nicht nett, dich so zu t�uschen.
Pfui Deiwel, war das unfair! - Kann man wohl sagen.
Ich hab auch daf�r zahlen m�ssen.
265 Mark hat die Rechnung auf der Terrasse ausgemacht.
Das tut mir leid. - Wieso? Ich hab es verdient.
Strafe muss sein.
Das kommt mir sehr verd�chtig vor, dass Sie auf einmal alles einsehen.
Was haben Sie vor?
Nichts. �berhaupt nichts. Will mich nur mit dir vers�hnen.
Warum? - Warum?
Zwei erwachsene Menschen wie wir. Du bist sehr reif f�r dein Alter.
Wirklich. Erstaunlich reif.
Aber das kommt im S�den wohl �fter vor.
Und weiter?
Warum sollten wir beide nicht Freundschaft schlie�en?
Ich sag Ihnen, was Sie vorhaben:
Sie wollen nur, dass ich Ihre Verabredung nicht kaputtmache.
Das k�nnen Sie vergessen. So lange ich mit dem Bus fahre,
haben Sie keine Gelegenheit, sich mit Ihren Damen zu treffen.
Verlassen Sie sich drauf! - Du bist ja s��.
Daf�r muss ich dir direkt einen Kuss geben.
Das ist nicht n�tig. - Wieso? Ich tu so was sehr gern.
Machen Ihnen diese Damen so viel Spa�?
Gar nicht. - Dann verstehe ...
Mein Wunsch w�re, zu heiraten.
Seit wann? - Immer.
Da soll sich einer auskennen.
Wieso? Ich bin sozusagen auf der Suche.
Auf der Suche nach der Richtigen. - Reizend.
Wenn du dir einen Mantel kaufst,
nimmst du dir da gleich den erstbesten?
Nein, du schaust erst alle an, bevor du dich entscheidest.
Ich danke. Da werden Sie noch viele M�ntel anschauen m�ssen.
M�glich. Ich will nicht leichtsinnig sein.
Einen Mantel kann man erneuern, aber eine Frau ist f�rs Leben.
Wenn ich einen Mantel kaufe, brauch ich nicht alle anschauen,
weil ich wei�, was ich will. - Das hab ich bis heute auch.
Ich dachte immer, sie m�sste mond�n sein,
reich sein und vor allem blond.
Aber vielleicht hab ich mich geirrt.
Schade, dass du nicht 19 bist. - Was w�re dann?
Dann h�tte ich die Frau gefunden, die ich suche.
Das sagen Sie jeder, wenn Sie was erreichen wollen.
Ja. Aber diesmal glaub ich es fast selber.
Peter? - Ja?
Ich bin 19. - Ich wei�.
Seit wann? - Seit heute Nachmittag.
Diese Tournee wird die sch�nste meines Lebens!
Wir sind Tag und Nacht zusammen und niemand wei� davon!
Diese Fahrt wird ein einziger Rausch bis Berlin!
Und was wird nachher?
Was wollen wir uns heute den Kopf zerbrechen?
Augenblick. - Was denn?
Unsere Leute kommen.
Meine Herren, die heutige Vorstellung f�llt aus!
Da wir morgen viel vorhaben, wird nicht geprobt.
Jeder kann machen, was er will.
Das gilt auch f�r dich, Peter.
Solltest du eine Verabredung haben, brauchst du keine Ausrede.
Du bist zu g�tig.
Ja, wenn ich keine Angst um die Vorstellung hab.
Auch wenn du erst morgen kommst ... - Ich bleibe hier.
Hat die Dame abgesagt? - Keine Ahnung, wovon du sprichst.
Wozu soll ich in die Stadt? Ich hab hier alles.
Ruhe, eine zauberhafte Umgebung ...
Ich hab nicht gewusst, dass du so ein Naturfreund bist.
Du kennst mich nicht. Dieses herrliche Gr�n!
Du interessierst dich doch mehr f�r Blond.
Das ist lang her. Ich geh heute spazieren und sammle Pilze.
Kommst du mit? - Pilze sammeln?
Mhm. - Sehr gern.
Warum ist Paul noch nicht da?
Ich hab ihm genau gesagt, wo er uns findet.
Wo wollen Sie mit dem Klavier hin? - An die frische Luft.
Es ist vollkommen verstimmt. - Wie ist denn m�glich?
Wohl die Ersch�tterungen w�hrend der Fahrt
und die Feuchtigkeit hier drau�en.
Dann lassen Sie's drinnen. - Nein, da ist es zu trocken.
Hier hilft nur eins: ein Stimmer. - Dann bestellen wir einen.
Schon geschehen. Ach, da kommt er schon!
Gleich an die Arbeit, Meister. Stimmen Sie an.
Bitte.
Was suchst du denn, Catrin? - Pilze.
Aber das war doch nur ein Vorwand.
Warum lachst du denn?
Weil ich gl�cklich bin.
Ich bin froh, dass du mir von den M�nteln erz�hlt hast.
Ich hab es mir �berlegt. Was war ich f�r eine Dorfgans!
Peter, du bist der erste Mann, den ich gek�sst habe.
Ohne alle anderen zu kennen, w�rd ich mich f�r dich entschlie�en.
Was willst du sagen?
Man muss alle M�ntel anprobieren, bevor man sich entscheidet.
Wie du das gesagt hast.
Moment. Im Gro�en und Ganzen stimmt das.
Theoretisch, manchmal. - Nein, das stimmt immer.
Wenn man heiraten will, das ist auch mein Wunsch,
darf man nicht leichtsinnig sein.
Denn auch ein Mann ist f�rs Leben. Ich will nichts unversucht lassen.
So was darf man nicht verallgemeinern.
Doch, Peter. Nachdem du mich davon �berzeugt hast,
hab ich heute gleich angefangen. - Womit?
Ich hab Hugo gek�sst.
Sauer? - Ja.
Es ist mir nicht mal schwergefallen.
Er war immer nett zu mir. - Ach?
Ja. Aber Fritz ist genauso nett.
Schau, Catrin, was ich gefunden habe. Einen Birkenpilz.
Vielen Dank. - Bitte.
Und Karl ist auch immer so reizend.
Sind die f�r mich? - Ja, wenn du sie gern isst.
Mh, danke, Karl. Daf�r bekommen Sie einen Kuss.
Oh, da werd ich dir �fter welche pfl�cken.
Hast du die Absicht, die ganze Kapelle zu k�ssen?
Sind ja nur 17 Mann.
Zum Gl�ck ist es nicht das Philharmonische Orchester.
Kommst du mit baden? - Gern.
Nein! Was, wenn sich rausstellt, dass du erwachsen bist?
Dann kann ich's auch nicht �ndern. Bis nachher!
Fang schon an!
Wenn Osterhagen auch baden geht, gehst du mit deiner Nummer baden!
Hugo. - Wicki!
Ich hab dir etwas mitgebracht. - Ein Schokoladenherz.
Selbst geschossen. Wie findest du es?
Ach, s��. - Ja?
Siehst du, es f�ngt wieder an.
Bei dir werde ich immer schwach. - Dann ist doch alles gut.
Nicht schwach genug, den Vertrag zu unterschreiben.
Wer spricht denn von Vertrag?
Komm, Hugo. Gehen wir wieder auf die Geisterbahn.
Das geht jetzt leider nicht. Ich habe noch zu tun.
Mach weiter!
Wie hab ich mich ver�ndert.
Ich lauf dir nach. Ist das nicht furchtbar?
Nein. Da sind mir schon ganz andere nachgelaufen.
Ich muss dich sprechen. Wann hast du Zeit?
Ich muss mal nachsehen.
Ja, da w�re morgen noch eine halbe Stunde
zwischen 14:30 und 15 Uhr auf dem n�chsten Rastplatz.
Wenn du kommen willst ... - Ich komme.
Gut. Jetzt musst du mich entschuldigen.
Mein Hugo.
Herr Osterhagen, ist unser Stimmer eine Kanone?
Was sagen Sie?
Entschuldigen Sie, ich kann ohne Ohropax nicht arbeiten.
Sie haben nichts geh�rt? - Gott sei Dank nein.
Wenn Ihr Stimmer nach Berlin muss, ist es hoffentlich der letzte Zufall.
Sonst brauchen wir einen Sonderzug. - Vielen Dank!
Telegramm von Herrn Sauer. - Alles okay?
Er droht mit einem Prozess wegen unbefugten Plattenpressens.
Das ist Ihre Idee! - Ich dachte, Ihre Tochter ...
Die l�sst nichts von sich h�ren!
Ich muss selbst mit Herrn Sauer verhandeln.
Sauer! Halten Sie das f�r richtig,
dass Ihr Fr�ulein M�ndel mit der Kapelle badet?
Och, ich finde nichts dabei.
Warum soll das Kind ... - Weil es bereits 19 ist.
Herr Alexander, Sie werden es doch nicht Osterhagen verraten?
Ich nicht. Wenn er's nicht von der Kapelle erf�hrt.
Caterina.
H�rst du mich?
Schauen Sie sich das an!
Caterina.
Komm.
Caterina.
H�rst du mich?
Caterina.
Komm.
Komm!
Was ist denn da los? - �hm, das Kind feiert Geburtstag.
Warum hat mir niemand was davon gesagt?
Ich gratuliere dir herzlich und w�nsche dir alles Gute!
Der wievielte ist es denn? - Geburtstag, meint er! Der 14.
Wir haben's ihm erz�hlt.
Hoch! Hoch! - Danke!
Na, hast du dich entschieden?
Dazu war die Auswahl zu klein. Ich will nicht leichtsinnig sein.
Vielleicht gen�gt dir eine Armee.
Gar keine schlechte Idee!
Das sind ja reizende Aussichten.
Meine Damen und Herren,
nur noch wenige Stunden bis zur gro�en Eurovisionsschau in Berlin,
die Sie heute Abend miterleben werden.
Wir sind hier zu diesem bezaubernden Fleckchen Erde gefahren,
um die K�nstler bei den Proben zu belauschen.
In diese friedliche Einsamkeit haben sie sich zur�ckgezogen,
um sich auf den gro�en Abend vorzubereiten.
Wie der Dichter sagt:
"Droben steht die Kapelle, schaut still ins Tal hinab."
Diese Kapelle nat�rlich nicht, im Gegenteil:
Sie schmettert ihre hei�en Rhythmen in den stillen Wald hinein,
dass den Ameisen die F��e kribbeln.
Mensch, bist du wahnsinnig? Hier ist Fernseh�bertragung!
Wohin soll ich denn? - Vielleicht geht's in Berlin.
Wicki! Jetzt kommst du? - Klar, es ist 14:30 Uhr.
Du machst mir das Leben sauer. - Freust du dich nicht?
Doch, das ist ja, was mich �rgert.
Merkst du nicht, wie ich schwach werde?
Das ist doch keine Schande. - Wie ich meinen Charakter verliere?
Was ich verloren habe, das fragst du nicht.
Wo? - In der Geisterbahn.
Wir begr��en den Mann, dessen Name allen Jazz-Freunden ein Begriff ist:
Kurt Osterhagen. - Guten Tag.
Hier kommt der Schlagers�nger der Truppe, Herr Peter Alexander.
Wir h�ren, Sie fahren auch im Wohnwagen mit?
Ist das nicht unbequem, ohne Hotel und eigenen Wagen?
Im Gegenteil, ich war von Anfang an daf�r.
Im Interesse der gemeinsamen Arbeit.
Also wirklich ein fahrender S�nger.
Jetzt mach ich Sie mit der neusten Entdeckung der Kapelle bekannt,
die Sie wahrscheinlich von der Platte "Sing, Baby, sing" kennen:
die kleine Caterina.
Mach einen Knicks. - Na, wie f�hlst du dich hier?
Wie der Fisch im Wasser.
Hast du viel gelernt von Herrn Alexander?
Kann man wohl sagen. - Und die Zusammenarbeit?
Macht mir Freude. Nur privat sorge ich mich oft.
Wieso? - Onkel Alexander ist ungl�cklich.
Sein Wunsch w�re, zu heiraten.
Stimmt das, Herr Alexander? - Kindermund.
Wir h�ren Interessantes aus dem Privatleben
des Herrn Alexander, die wir ohne den Kindermund nie erfahren h�tten.
Er will also heiraten?
Ja. Er sucht seit Jahren nach der richtigen Frau.
Und kann sie nicht finden? - Er sucht etwas Bestimmtes.
Die Frau muss mond�n, reich und vor allen Dingen blond sein.
Hoffentlich sitzen viele Blondinen an den Fernsehapparaten,
damit der Onkel bald eine Tante bekommt.
Wenn ich bitten darf, Herr Osterhagen.
Was ist dir da eingefallen?
Ich wollte, dass du eine gr��ere Auswahl hast.
Danke. Ich muss mich revanchieren.
Ich habe mich entschieden. - F�r wen?
Sauer. - Nanu!
Ich werde bei ihm bleiben. - Aber du kannst ... Du ...
Jimmy kam zu uns aus USA.
Und er war erstaunt, was er da sah.
Doch als er beim Tanz zu swingen schien ...
haben alle Musiker geschrien:
"Ja, damit hab'n Sie kein Gl�ck in der Bundesrepublik.
Wir tanzen lieber Tango bei z�rtlicher Musik.
Drum wird aus jedem St�ck in der Bundesrepublik,
Papa!
Ol�!
Pedro kam zu uns aus Ecuador.
Und er tanzte stolz den Mambo vor.
Und als alle T�nzer ihn bestaunten ...
Cucaracha!
Hasta la vista!
Si, senorita!
.. haben alle Musiker geraunt:
"Ja, damit hab'n Sie kein Gl�ck in der Bundesrepublik.
Wir tanzen lieber Tango bei z�rtlicher Musik.
Drum wird aus jedem St�ck in der Bundesrepublik,
wenn man es ganz genau besieht, ein Tangolied."
Damit haben Sie kein Gl�ck in der Bundesrepublik.
Wir tanzen lieber Tango bei z�rtlicher Musik.
Drum wird aus jedem St�ck in der Bundesrepublik,
wenn man es ganz genau besieht, ein Tangolied.
Wir hoffen, dass Ihnen diese Darbietung
genauso gut gefallen hat wie uns.
Catrin, ich kann dich gut verstehen. Irgendwelche Qualit�ten hat Sauer.
Sonst w�rde ihm Fr�ulein Winkler nicht nachlaufen.
Er hat den Vorteil, dass er mich heiraten will.
Glaube ich nicht. - Wieso?
Weil er mir was anderes erz�hlt hat. - Was?
Du bist weggelaufen, um in meiner N�he zu sein.
Du bist nur meinetwegen auf die Tournee mitgekommen.
Du spielst dieses Theater nur, weil du mich liebst.
Dem werd ich was erz�hlen!
Wenn ich dir glauben k�nnte.
Jahrelang war ich in dich verliebt, du hast mich nicht bemerkt.
Jetzt, wo du den Vertrag ... - Der interessiert mich nicht.
Das Einzige, was mich interessiert, das bist du.
Und wenn mein Vater mich enterbt! - Ach.
Ja. - Verzeihung.
Das macht nichts. Fr�ulein Winkler, meine Braut.
Ja, meine Braut. - �hm, wo?
Papa! Ah, Caterina.
Prego, signore. - Schei�e.
Ruhig, sonst zieht er das Messer.
Nein, Hugo, hier!
Wo f�hrt er mit dem Kind hin?
Papa, Papa!
Wir sind unerwarteterweise Zeugen einer aufregenden Szene geworden:
Caterina wurde samt Vormund von Italienern gewaltsam entf�hrt!
Bleiben Sie vor Ihren Bildschirmen, wir unterrichten Sie laufend.
Was hat er denn gesagt?
So weit ich Italienisch verstehe, war das ihr Vater.
Der will, dass Sauer sie heiratet. - Das Kind?
Ihr "Italienisch". - Das ist in Ordnung.
Das Kind ist n�mlich erwachsen. - Was? Erwachsen?
Die Situation spitzt sich zu.
Star Peter Alexander nimmt die Verfolgung auf.
Wird er seine kleine Kollegin retten?
Wir k�nnen nur die Daumen dr�cken. Fast h�tte es ein Ungl�ck gegeben.
Auf dem Bus sind zwei Personen, die unfreiwillig mitmachen m�ssen.
Noch wissen wir nicht, wer sie sind, aber das werden wir gleich haben.
Wer sind die beiden Ungl�cksraben auf dem Dach?
Woher soll ich das wissen? - Er wei� es nicht.
�hm, wir hoffen, dass die Sendung in Ordnung ist
und Sie sehen, wie der Bus in der Kurve verschwindet.
Gut, dass du da bist! - Was ist, Kind?
Hugo ist entf�hrt worden. - Hugo?
Sauer! - Den Vertrag hat er unterschrieben.
Den kriegst du erst, wenn du ihn als Schwiegersohn akzeptierst!
Die Ereignisse �berst�rzen sich.
Der Herr von vorhin muss etwas F�rchterliches erfahren haben,
er hat seine Haltung v�llig verloren. Er fuchtelt herum.
Er ist im Begriff, sie t�tlich anzugreifen.
Fast w�re ihr Leben bedroht und niemand hilft ihr.
Wir vom Fernsehen sind viel zu besch�ftigt,
um selbst einzugreifen. Aber da, die Dame findet einen Ausweg.
Sie springt in ihren Wagen, braust davon und ist gerettet.
Schnell, fahren Sie.
Schon setzt sich der N�chste in Fahrt.
Wie wird dieses Rennen ausgehen?
Wir m�ssen jetzt unsere Reportage abbrechen,
und so verabschieden wir uns von dieser Idylle und hoffen nur,
dass uns Herr Osterhagen zum Abschluss was Aufkl�rendes sagt.
Ich habe genau gewusst, warum ich keine Frau mitnehmen wollte.
Warum will er sie denn verheiraten? - Unsere Ehre muss gerettet werden.
Warum von mir? - Weil Sie sie entf�hrt haben.
Ich, sie entf�hrt? Sag Ihnen doch ein Wort.
Sag, wie es wirklich war. - Schweigen Sie!
Ein Gl�ck, dass die Stra�e gesperrt ist.
Catrin, willst du mich bekannt machen?
Ich bin der Pate Ihrer Tochter.
Nix Pate! - Hugo, steig aus.
Wenn es so einfach w�re. - Warum ist er so b�se?
Sie wurde entehrt. - Von wem?
Von ihm. - Stimmt gar nicht!
Seien Sie vern�nftig, er ist nicht der richtige Mann.
Was? Kein richtiger Mann? Wie k�nnen Sie das sagen?
Waren Sie mit ihm auf der Geisterbahn? Ich, oh ...
Catrin. - Hugo!
Weit und breit niemand, der uns absetzen k�nnte.
Hallo, hallo.
In einer Stunde f�ngt die Veranstaltung an.
Ist der Bus noch nicht da? - Nein.
Millionen an den Fernsehern, keiner auf der B�hne.
Die Sendung ist angesagt, wir m�ssen anfangen.
Ich wei�, aber womit?
Daf�r sind Sie verantwortlich. - Ich kann sie nicht herzaubern.
Alle Stationen sind angeschlossen. Europa h�rt und sieht mit.
Europa wird H�ren und Sehen vergehen. - Sagen Sie ab.
Wie stellen Sie sich das vor? - Herr, tun Sie irgendetwas.
�hm, meine Damen und Herren, �hm, oh, Verzeihung.
Meine Damen und Herren, Sie sind da und das ist sch�n.
Wenn alle so da w�ren wie Sie, dann st�nde ich jetzt nicht hier.
In diesem Augenblick, meine Damen und Herren,
blickt ganz Europa auf Sie.
Denken Sie daran, bleiben Sie ruhig, was immer auf dieser B�hne geschieht,
auch wenn gar nichts geschehen sollte.
Lassen wir alles auf uns zukommen.
Hoffentlich braust in diesem Moment der Bus mit den ersehnten K�nstlern
mit 80, ja, meinetwegen mit 90 Sachen auf uns zu.
Hey, halt.
Halt. Fahren Sie nach Berlin?
Ja. - K�nnen Sie uns mitnehmen?
Wir m�ssen zum Osterhagen-Konzert. - Hallo!
Ja, ja, ich wei�, dass es Ihnen viel lieber w�re,
wenn statt meines Daumens hier Peter Alexander erscheinen w�rde,
besonders den blonden Damen, die, der Einladung der Caterina folgend,
so zahlreich erschienen sind.
Und jetzt zeige ich Ihnen das Verschwinden eines H�hnereis.
Hat vielleicht jemand zuf�llig ein Ei bei sich?
K�nnte ja sein.
Oh, meine Herrschaften, bem�hen Sie sich nicht um die Eier -
nein, die K�nstler sind soeben eingetroffen.
Erkl�r ihm, was ich will. - Was denn?
Wo ist Osterhagen? - Was wei� ich.
Das Publikum ... - Interessiert mich nicht.
Sag ihm, ich liebe dich. - Das sagst du jeder.
Tritt wenigstens du auf.
Jemand muss auf die B�hne. - Ich h�tte noch Talente.
Wo? - Hier.
Los, gehen Sie auf die B�hne. - So?
Ist doch ganz egal.
Schnell, schnell, rennen Sie, bevor der andere aufh�rt.
Hugo, sind wir hier richtig? - Goldrichtig, da hinein.
Nehmen Sie ihm ruhig das Messer weg. Wenn er Musik h�rt, wird er zahm.
Aber nicht bei Milit�rmusik, die macht ihn rasend.
Was hei�t "heiraten"? - Sposare.
Sposare. - Sposare, si.
Nicht ihn, mich. - Willst du nicht erst mich fragen?
Willst du meine Frau werden? - Ja. Wann?
Sobald als m�glich. - Heute.
Wo nehm ich jetzt einen Standesbeamten her?
Wo bleibt ihr denn? Das Publikum schreit schon.
Los, auf die B�hne.
Hugo, H�schen, jetzt kannst du den Vertrag unterschreiben.
Zufrieden mit der Gage?
Donnerwetter. Das h�tten Sie billiger haben k�nnen.
Gib deinem Schwiegersohn ein K�sschen.
Auch das noch?
Gen�gt es, wenn ich unsere Verlobung offiziell verk�nde?
Ganz Europa h�rt zu. - Das gen�gt.
Meine Damen und Herren,
Sie warten sicher auf die kleine Caterina, unser Wunderkind.
Aber sie ist kein Kind mehr.
Das ist f�r Sie entt�uschend, f�r mich aber angenehm.
Sonst h�tte ich warten m�ssen: Wir feiern heute unsere Verlobung.
Sie ist nicht mond�n, reich, blond, ich liebe sie.
Das Haaref�rben h�ttet ihr euch sparen k�nnen.
Sing, Baby, sing ein Lied f�r mich.
Was dir Freude macht, wenn dir die Liebe lacht.
Sing, Baby, sing es auch f�r dich.
Weil du sp�rst, dass du dein Herz verlierst.
Bring, Baby, bring mir heute Gl�ck ins Haus.
Ins Haus hinein.
Sing, Baby, sing und tanz dich aus.
Sing und tanze dich aus.
Sing, Baby, sing ein Lied f�r mich.
Sing, Baby, sing es auch f�r dich.
Bring, Baby, bring mir heut das Gl�ck ins Haus.
Sing, Baby, sing und tanz dich aus.
Was dir Freude macht, wenn dir die Liebe lacht.
Weil du heute sp�rst, dass du dein Herz verlierst.
Oh, Baby, Baby, Baby, sing, Baby, sing.
Sing, Baby, sing.
Bring, Baby, bring mir heut das Gl�ck ins Haus.
Sing, Baby, sing.
Sing, Baby, sing und tanz dich aus.
ORF 2021 untertitel@orf.at
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