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Personen und ihre Farben:
Roland Heilmann, Chefarzt Kathrin Globisch, Anästhesistin
Martin Stein, Oberarzt Professor Simoni, Klinikchef
Barbara Ingrid Rischke
Pia Heilmann Sarah Marquardt
Niklas Ahrend
Arzu Ritter Philipp Brentano
Charlotte Gauss Otto Stein
Hans-Peter Brenner Yvonne
Elena Eichhorn Rolf Kaminski
(Pia) Roland! Das ist in Ordnung. Nehmt euch ein Hotelzimmer!
Wir kommen auch mal einen Abend ohne dich aus. Bis morgen!
Ich rufe später noch mal durch.
Gut. Einen dicken Kuss! Tschüs! - Was war los?
Der Kongress läuft noch. Roland wollte nachts zurückfahren.
Hast du ihm das ausgeredet? - Natürlich!
Ist das wirklich von dir? - Aus einem anderen Leben.
Warum machst du keine Kunst mehr?
Restauration ist auch Kunst. - Du weißt, wie ich das meine.
Keinen Cent habe ich damit verdient. Man muss von irgendetwas leben. Aua!
Zeig her! Hast du Pflaster? - Da drüben.
Aua!
Lass uns zu mir fahren! Dort verbinde ich dich.
Lieber nicht mit seinem Praktikanten. - Ich bin Meisterschüler. Komm!
Wo ist Papa? - Er kam nachts nicht nach Hause.
Wieso? - Er war auf dem Kongress in Berlin.
Es dauerte länger. Er und Sarah blieben im Hotel.
Über Klinikmanagement ging der Kongress. Ist kein Joghurt da?
Qualitätssicherung im Krankenhaus. - Klingt nicht interessant.
Weil du keine Ärztin bist! - Hört auf damit!
Joghurt ist im Kühlschrank. - Ich hole einen.
Hast du Roland noch erreicht? - Er ging nicht ran.
Ich würde mir nichts dabei denken. - Er hat sich sicher festgequatscht.
Guten Morgen! - Hi!
Wie geht es? - Alles in Ordnung.
Wie war die Fortbildung in Kanada? - Ganz gut, inhaltlich.
Ich habe viel gesehen.
Aber ich habe mich schon wieder gut eingelebt.
Ich muss auf die Station. Bis dann!
Morgen, Philipp! - Hallo, Arzu!
Dachtest du, dass Arzu dir um den Hals fällt?
Nein. Da bin ich aber froh.
* Laute Rockmusik *
* Sie stellt die Musik ab. *
Morgen! Was machst du da?
Warum bist du gestern Nacht nicht bis zum Frühstück geblieben?
Hättest du überhaupt Kaffee gehabt? - Klar! Das nächste Mal bleibst du!
Mach mal das Chaos weg! - Was ist los?
Nichts! Das war gestern eine wunderschöne Nacht. Aber ...
Aber?
Ich muss arbeiten. Die Restaurierung muss bis übermorgen fertig sein.
Wenn du mir mehr helfen würdest ... - Iris!
Setz dich erst mal hin! - Ja.
Mir ist schlecht. Die Hand pocht. - Du kochst ja!
Du musst zum Arzt. Ich hole das Auto.
Noch immer nichts von Roland? - Nein. Langsam mache ich mir Sorgen.
Er frühstückt sicher noch mit Sarah. - Warum geht er nicht ans Handy?
Da ist Sarah! - Und alleine!
(Otto) Komisch, oder? - Will einer von euch meinen Kaffee?
Sarah!
Guten Morgen! - Wo ist Roland?
Ich erreichte ihn nicht und fuhr mit dem Zug.
Ich auch nicht! Hoffentlich ist ihm nichts passiert.
Keine Sorge! Gestern wurde es etwas später.
Das fing harmlos an. Aber dann ... - Was?
Ein kleiner Umtrunk zum Abschluss.
Kleiner Umtrunk! - So etwas ist sonst langweilig.
Aber gestern tanzte ich noch lange! - Das hört sich wild an.
Wild ist untertrieben! Danach gingen einige zu zweit auf die Hotelzimmer.
Aber ich ging brav allein in mein Bett. Das glaube ich zumindest.
Hat Roland nicht auf dich aufgepasst? - Roland? Wo war der eigentlich?
Danke!
Globisch. Guten Tag! Iris Markgraf.
Sie hat sich die Hand verletzt. - Sie hat Fieber.
Dann kommen Sie bitte mit! Sie warten am besten hier.
Fahr zurück! Jemand muss in der Werkstatt sein.
Ich bleibe. - Ich sage Ihnen nachher Bescheid.
100 zu 70. Bewegen Sie bitte Ihre Hand!
Und die Finger! Aua!
Tut das weh? Ja.
39,8 Grad. Seit wann haben Sie so hohes Fieber?
Keine Ahnung. Ich reinige die Wunde.
Sie werden örtlich betäubt.
Hast du einen Moment Zeit? - Nein. Tut mir leid.
Arzu! - Ich habe zu tun.
Wie wäre es mit heute Abend? - Ich kann Oskar nicht allein lassen.
Ich kann auch zu dir kommen. Ich möchte mit dir reden.
Niklas! Bei mir hat sich in der Zwischenzeit nichts geändert.
Bei mir schon! Ein sachliches Gespräch unter Erwachsenen.
(Schwester) Hallo!
Muss ja nicht heute Abend sein.
Die Wunde ist tiefer als erwartet. Aber kein Eiter, und das ist gut.
Trotzdem nehme ich einen Abstrich.
Gleich ins Labor bitte! Gut.
Da bleibt doch nichts zurück. Oder?
Sie bekommen ein Antibiotikum und etwas gegen das Fieber.
Und eine Schiene. Außerdem nehmen wir Sie stationär auf.
Muss das sein? Reichen nicht Tabletten?
Ich bin selbständig und habe eine Restaurationswerkstatt.
Darum muss sich Ihr Kollege kümmern. Artur ist nicht mein Kollege.
Er ist ein Meisterschüler meines alten Professors.
Er macht ein Praktikum bei mir.
Artur ist Maler. Er macht die Werkstatt zu einem Atelier.
Sie haben Fieber. Die Entzündung könnte sich ausbreiten.
Das ist ernst. Sie können nicht nach Hause.
Die Hand wird geschient. Bereiten Sie ein Bett für Frau Markgraf vor!
Ist Post für mich da? Guten Morgen!
Guten Morgen? Mahlzeit!
War die Feier gut? Was für eine Feier?
Der Umtrunk nach dem Kongress. Dass ich dich heute noch mal sehe!
Du wusstest, dass ich übernachte. Du hättest dich melden können.
Ich rief dich an. Ich war besorgt! Der Akku von meinem Handy war leer.
Und? Wie war es? Ich saß mit den Kollegen zusammen.
Wir sprachen über Qualitäts- sicherung. Warum lachst du?
Während alle anderen feierten? Ja.
Ich fürchte, das stimmt sogar! Guten Tag, Heilmann!
Guten Morgen! Wie war es auf dem Kongress?
Gut. Professor Hartmann lässt Sie grüßen.
Danke. - Ihr Telefon ist zu mir umgestellt.
Frau Doktor Kimberly Lao hat für Sie angerufen.
Kimberly Lao? Sie erreichen sie noch im Hotel.
Auf dem Handy nicht. Es ist kaputt. Hat sie sonst noch was gesagt?
Nein. Das war alles. - So.
Wer ist das? Das weiß ich nicht.
Wirklich nicht!
Was soll ich machen? Die Galerie will die Porträts bis übermorgen.
Mit einem fing ich noch gar nicht an. - Ruf an! Sag, du bist krank!
Dann nehmen sie nächstes Mal eine Werkstatt, deren Chef fit ist.
Chefin!
Du musst die Sachen herbringen, heute Nachmittag.
Welche Sachen? - Das Bild und die Farben.
Du kannst hier nicht arbeiten. - Es ist nur ein Bild.
In drei Stunden ist es fertig. - Du bist verrückt!
Die Galerie ist wichtig für mich. Wenn ich sie verliere ...
Dann malst du wieder richtige Bilder. - Hör zu! Es geht um meine Existenz!
Das war ein Witz. - Sehr komisch.
Machst du das? Holst du die Sachen?
Ja. - Danke!
Wegen gestern Nacht ... - Lass uns später darüber reden!
Ich wollte nur sagen, ich meine es ernst.
Ich habe mich richtig in dich verknallt.
Das habe ich selbst gemacht. Damit du mich nicht vergisst.
Es bringt Glück. Das kann jetzt nicht schaden.
Das war kein Heiratsantrag. Du musst nichts dazu sagen.
Jetzt geht es mir besser. - Kimberly Lao: Sagt dir das was?
Ja. Das ist eine Ärztin aus Hongkong.
Wie kommst du auf die? - Nur so! Vergiss es!
Sie hielt einen sehr guten Vortrag und war umzingelt von Männern.
Aha! - Aber Roland war nicht dabei.
Das wollte ich gar nicht wissen. - Aber ...
Ich sah Roland und Doktor Lao den ganzen Abend nicht.
Bestimmt ein Zufall. - Bestimmt.
Hübsch.
Von Artur. Verlieben Sie sich auch immer in die falschen Männer?
Irgendwie ja. Ich dachte, ich sei die Einzige.
Was ist denn so falsch an Artur? Artur ist toll. Charmant und witzig.
Aber? Er ist zu jung.
Und durch und durch Künstler. Aha.
Er ist ein Träumer. Ich kenne das. Man denkt, man kommt groß raus.
Dagegen ist nichts zu sagen. Aber man muss sich irgendwann entscheiden.
Ich möchte Familie und Kinder.
Schließt sich das gegenseitig aus? Irgendwie schon.
Daran ist meine letzte Beziehung gescheitert.
Ich habe mir geschworen, dass ich keine Kompromisse mehr mache.
Meine biologische Uhr tickt. Irgendwann ist es zu spät.
Keine Kompromisse in der Liebe? Das funktioniert doch nicht!
Die Wunde sieht schon besser aus. Wann haben Sie Fieber gemessen?
Vor einer Viertelstunde. Über 39. Die Temperatur hätte sinken müssen.
Merkwürdig! Wir nehmen noch mal Blut ab und setzen eine Blutkultur an.
Gut.
Oh! Danke! Sehr gern. Eine Frage.
Hast du Kimberly Lao zurückgerufen? Nein.
Was machst du da? Sarah sagt, sie hielt ein Referat.
Ja. Du kennst sie also doch!
Ich habe mit ihr nur zwei Worte gewechselt.
Hier! Sie ist wirklich ausgesprochen attraktiv.
Ja? Ich habe nicht darauf geachtet. Pia! Seit wann sind wir verheiratet?
Du kennst mich doch! Eben!
Entschuldige mich! Ich muss arbeiten.
Das ist wie bei der Inquisition.
Ich verstehe das nicht. Was denn?
Eine Patientin von mir: infizierte Risswunde an der Hand.
Nach der Antibiose sieht die Wunde gut aus.
Aber? Sie hat immer noch Fieber.
Hier! Das Labor: Die Entzündungs- werte sind noch weiter gestiegen.
Und wenn es nicht an der Handverletzung liegt?
Waren Sie erkältet? Oder hatten Sie eine Grippe oder Bauchschmerzen?
Oder war Ihnen übel? Nein.
Mir ging es gut vor der Verletzung. Vielleicht ein Zufall.
Oder die Ursache für Fieber und Entzündungswerte liegt woanders.
Das ist kaum zu beurteilen. Alles überlagert.
Im Bauch ist viel Luft, aber keine freie Flüssigkeit. Das ist gut.
Wenn sich nichts ändert, machen wir ein CT. Und wir überwachen Sie.
Ist das nicht etwas übertrieben?
Wenn wir nichts finden, ist Ihr Leben gefährdet.
* Sie stöhnt vor Schmerzen. *
Was ist los? - Mir geht es gut.
Und das? - Ich muss überwacht werden.
Hast du Schmerzen? - Im Bauch.
Soll ich die Ärztin rufen? - Nein.
Ich brauche Ruhe, um das Bild fertig zu machen.
Es geht mir schon wieder besser. Leg die Sachen in den Schrank!
Ich bleibe hier und helfe dir.
Artur! Ich komme ohne dich klar.
Was ist los? - Ich kann ihn nicht behalten.
Es war ein Fehler.
Was? - Dadurch kam alles durcheinander.
Es war eine tolle Nacht. Mehr nicht!
Das ist Unsinn! Du lässt mich doch nie aus den Augen.
Selbst wenn, hat das nur mit der Arbeit zu tun.
Ist es, weil ich jünger bin als du?
Artur! Wir leben in verschiedenen Welten. Das klappt nie!
Habe ich etwas falsch gemacht?
Es wäre am besten, wenn wir uns eine Weile nicht sehen.
Such dir bitte auch ein anderes Praktikum!
Das meine ich absolut ernst.
Pia! Hör bitte mit diesem Thema auf! Sie hat nicht noch mal angerufen.
Wer? Das ist egal!
Wenn es um Doktor Lao geht: Sie hat auf den Anrufbeantworter gesprochen.
Ich weiß nicht, was die Frau von mir will.
Woher hat sie unsere Nummer? Aus dem Telefonbuch.
"Kimberly Lao hier! Hallo, Roland!"
"Ich bin nicht erreichbar, weil mein Handy kaputt ist."
"Es liegt offenbar an der SIM-Karte."
Man hört, dass ihr euch nicht kennt!
"Ich weiß noch nicht, wann ich wieder im Hotel bin. Ich melde mich morgen."
"Ich bin ja nur noch zwei Tage in Deutschland. Ciao!"
Wer ist das? - Rolands Bekannte vom Kongress.
Er sprach nur zwei Worte mit ihr. So war es auch.
Dann habt ihr ohne Worte kommuniziert!
Wenn Otto solche Anrufe bekäme ... Das ist alles ein Missverständnis.
Ich könnte Oskar heute nehmen. - Riechst du das? Das ist Farbe.
Vielleicht hast du ja was vor.
Willst du wissen, ob ich heute Niklas treffe?
Er war lange weg und will sicher mit dir reden.
Es ist alles geklärt. Fang bitte nicht immer wieder damit an!
Mein Angebot steht jedenfalls. - Aber hier riecht es nach Farbe!
Ich rieche nichts.
Aua!
* Sie stöhnt vor Schmerzen. *
Frau Markgraf! Was ist los? Hören Sie mich? Hallo!
Ich hole Hilfe.
Ich muss aber mit Arzu reden. Wir sehen uns hier ständig.
Es muss Normalität einkehren. Ist das dein Ernst?
Klar! Kanada hat etwas gebracht!
Stimmt! Ich habe schon wieder mit anderen Frauen geflirtet.
* Telefon klingelt. *
Hier Globisch. Ich komme sofort. Es tut mir leid.
Aua!
* Iris stöhnt vor Schmerzen. *
Sie schaltete den Monitor aus.
Frau Markgraf! Hören Sie mich? Ja. Mein Bauch!
Aua! Aua! Warum sagten Sie uns nichts davon?
Das Bild muss fertig werden! Sofort zum CT!
Hier ist etwas in der Leber.
Das könnte eine Zyste sein, oder ein Abszess. Rufen Sie im OP-Saal an!
Und rufen Sie Doktor Heinze! Gut.
Frau Markgraf! In Ihrer Leber gibt es offenbar eine Eiteransammlung.
Wir bringen Sie in den OP-Saal und punktieren den Abszess.
Gut.
Pia! Beruhigst du dich jetzt?
Ich saß gestern Abend abseits vom Trubel mit drei Kollegen zusammen.
Wir diskutierten über Qualitätssicherung.
Und Frau Doktor Lao? Wir waren nur zu viert.
Ich kann dir die Nummern der Kollegen geben.
Ruf sie an! Soll ich mich lächerlich machen?
Pia!
Gute Nacht!
Guten Morgen! - Hallo!
Ich wurde angerufen wegen des Bildes. - Hier!
Was ist damit passiert? - Frau Markgraf brach zusammen.
Dabei riss sie das Bild runter. - Was?
Guten Morgen! Wie geht es Iris?
Es war ein Leberabszess. Er wurde punktiert.
Und jetzt? Sie ist schwach. Warten wir ab!
Gut. Ich rufe Sie nachher mal an. Vielleicht wissen Sie dann mehr.
Wollen Sie nicht zu ihr? Das will sie nicht.
Das tut mir leid. Sagen Sie Iris, dass ich weg bin.
Und wenn sie fragt, wohin? Nach Dresden, zu meinem Professor.
Eine tolle Frau und viel Alkohol! Du bist auch kein Heiliger!
Hör auf, bitte! Na gut. Ich glaube dir ja.
Aber ich kann Pia gut verstehen. Sie hört mir nicht mal mehr zu!
Ruf die Frau an! Nur sie kann das aufklären.
Ich hab nicht mal ihre Nummer! Sprecht ihr über Frau Doktor Lao?
Die Geschichte ist wirklich absurd! Es reicht!
Ich wunderte mich schon im Hotel ... Behalte diesen Quatsch für dich!
Bitte unterzeichnen Sie das! Gut.
Bis nächste Woche! Üben Sie zu Hause!
Danke! Auf Wiedersehen! - Tschüs!
Hier Sachsenklinik. Doktor Heilmann? Ich stelle Sie durch, Doktor Lao.
Einen Moment! Doktor Kimberly Lao?
Ja. - Darf ich? Danke! Worum geht es?
"Es ist privat. Wann ist Doktor Heilmann zu erreichen?"
"Ich versuche es schon seit gestern."
Er ist gerade bei der Visite. Kann ich etwas ausrichten?
"Ich bin in Leipzig. Wer sind Sie?"
Wissen Sie was? Ich habe eine Idee.
Kommen Sie direkt in die Klinik! Das wäre das Einfachste.
Die Ursache kennen wir erst, wenn der Labortest da ist.
Die Analyse dauert ein bisschen.
Hat Artur die Sachen abgeholt? Ja.
Hat er noch irgendwas gesagt? Dass er Leipzig verlassen will.
Ganz weg?
Es ist vielleicht auch besser so.
Sicher, dass er nicht doch die große Liebe ist?
Ja, sicher. Ich sehe mir noch mal den Bauch an.
Irgendwann steht man da und bereut die verpassten Chancen. Wirklich!
Aua!
Entschuldigung! So schlimm? Ja.
Das verstehe ich nicht. Wir machen noch mal ein CT.
* Melancholische Musik *
Das muss sie sein!
Frau Doktor Lao! Setzen Sie sich! - Hallo! Danke!
Weiß Doktor Heilmann Bescheid? - Er ist noch beschäftigt.
Wollen Sie einen Kaffee? - Sehr gern.
Ich auch.
Und Sie sind Heilmanns Assistentin? - Gewissermaßen!
Und Sie haben ihn auf dem Kongress kennengelernt. Ein charmanter Mann!
Ich verstehe Ihr Interesse an ihm. So oft, wie Sie ihn angerufen haben.
Ich fliege morgen zurück nach China. - Eine Abschiedsfeier also?
Ich will nicht unhöflich sein. Aber Sie gehen zu weit!
Finden Sie? Was haben Sie vor mit Heilmann? Essen gehen, tanzen?
Ich könnte etwas organisieren? - Ich will nicht länger stören.
Ich warte draußen auf Heilmann. - Aber Ihr Kaffee ...
Dass Heilmann verheiratet ist, das stört Sie wohl gar nicht?
Was? Das kann nicht sein.
Sind Sie ...
Ist das der Abszess, der punktiert wurde?
Nicht ganz. Es bildete sich neue Flüssigkeit.
Seit gestern Abend? Erregernachweis? Keine Keime nachweisbar!
Hallo!
Fliegen hier etwa wieder Fäuste? Keiner will sich hier schlagen. Oder?
Nein. Ist das Frau Markgraf? Ja.
Was ist das? Ein Wurm?
Möglich? Nein. Mach es ein bisschen größer!
(Brentano) Was ist denn das?
Ein Fremdkörper? Er gelangte irgendwie in die Leber.
Und jetzt? Wir müssen Sie operieren.
Wir entfernen den Fremdkörper und behandeln die Entzündung.
Ist diese OP gefährlich? Es gibt keine Alternative dazu.
Sagen Sie die Wahrheit!
Es ist eine große OP und Ihr Körper ist durch die Entzündung geschwächt.
Es besteht ein Risiko, aber das besteht bei jeder OP.
Die Schwestern bringen Sie jetzt in den OP-Saal.
Was? Jetzt gleich? Ja.
Ich habe Angst.
Artur! Ich möchte ihn anrufen. Haben Sie ein Telefon für mich?
* Handy klingelt. *
Das ist vielleicht doch keine gute Idee.
Wir können!
Da wird gleich jemandem der Schreck in die Glieder fahren.
* Sie klopft. Tür ist verschlossen. *
Wenn ich gewusst hätte, dass Roland verheiratet ist, hätte ich nicht ...
Nach dem MRT machen wir weiter. Gut. Entschuldigen Sie mich bitte!
Chef, das ist dringend. Die Post ...
Hallo! Auf deine Erklärung bin ich gespannt.
Was für eine Erklärung? Wer ist das?
Wer wohl? Roland ist das. - Das ist nicht Roland.
Sicher ist er das. Meine Frau hat recht!
Sie sind Roland Heilmann? Das kann nicht sein.
Wir wurden uns flüchtig vorgestellt. Ja, ich erinnere mich.
Aber ich verstehe das nicht. Fragen Sie mich mal!
Das ist alles verwachsen. Das Bauch- fell mit Leber und Gallenblase.
Mehr ziehen! - Ich ziehe schon maximal.
Hallo! Wissen Sie, wo ... - Herr Dosse! Sie wird operiert.
Operiert? Ich dachte ... - Es ging ihr schlechter.
Es ist alles voller Eiter. - Spülung!
Saugen!
Pinzette!
Das ist doch ... Eine Fischgräte?
Los, weiter! Tupfer! Klemme!
Wie geht es ihr? Sie ist sehr instabil.
* Warnsignal *
Es blutet. Ich verletzte die Arterie. - Nein, das war die Fischgräte.
Bauchtuch! Übernehmen Sie den Sauger!
Ich kann die Blutung nicht stoppen. Noch vier Konserven! Beeilt euch!
Was glaubst du, was wir hier machen?
Diese Karte hat er mir gegeben. Das ist meine.
Wie sah er aus? - Nicht so!
Viel jünger, gut aussehend! Auch das noch!
Ah! Da komme ich gerade richtig. Ich gab Ihnen meine Visitenkarte.
Morgens in der Lobby. Das kann sein. Das waren viele Leute.
Also doch nicht ihr beide! Frau Lao! Ich bin nicht ihr Typ.
Ich traf ihn im Fitnessbereich. - Dann warst du es nicht.
Dieser Roland ist Arzt aus Leipzig. So viele Zufälle kann es nicht geben.
Ein Hochstapler! Er schnappte deinen Namen auf und gab sich für dich aus.
Das ist er.
Arzt stimmt, Leipzig stimmt, Roland stimmt! Aber der Nachname nicht!
Doktor Wettrich! Ich habe die Karten vertauscht.
Wie geht es ihr? Ihr Zustand ist immer noch kritisch.
Aber sie wird doch wieder gesund? Die OP hat sie belastet. Abwarten!
Sie rief an und legte wieder auf. Ich weiß. Ich bringe Sie zu ihr.
In so einer Situation sollte jemand da sein. Alles andere ist unwichtig.
Roland! Da ist Roland Wettrich. Sex, ohne den Nachnamen zu kennen!
Dazu braucht man keine Nachnamen. Am Morgen danach schon!
Mir ist mein Roland lieber! Bist du böse auf mich?
Ja, du hast mir misstraut. Was hättest du getan?
Sie war so begeistert. Das konntest nur du sein.
Habt ihr kein Zuhause? Purer Neid?
Sie hat recht. Lass uns fahren! Von mir aus auch ins Hotel!
Iris!
Wie kann das passieren? Sie haben die Gräte verschluckt.
Sie stieß durch die Magenwand und wanderte in die Leber.
Deshalb war alles verwachsen.
Artur! Ich habe geträumt, dass er heute Nacht hier war.
Er saß die halbe Nacht an Ihrem Bett. Dann musste er weg.
Kommen Sie rein!
Na, du! - Hallo!
Ich werde wieder ganz gesund.
Ich will nicht ständig den gleichen Fehler machen. Deshalb ...
Worüber redest du? - Über uns!
Ich möchte einen Mann, mit dem ich mir was aufbauen kann und ...
Ich weiß es doch auch nicht!
Wie muss er sein? Älter? Seriöser? Ein Bankangestellter?
Ein Koch oder ein Lehrer? - Hör auf!
Oder Anwalt?
Soll ich Jura studieren? - Ich will dich so, wie du bist.
Ich hatte gleich einen Verdacht.
Aua!
Aber nimm mir nicht übel, dass ich das Porträt fertiggestellt habe!
Der Galerist heute Morgen war sehr zufrieden.
Mit all deinen Bildern!
Du bist verrückt! - Ich weiß.
Küss mich!
Also doch!
Er gab seine Liebe nicht auf, auch als sie es ihm schwer gemacht hat.
Aha.
Das klappt aber nicht immer. Niklas! Man kann sein Glück nicht erzwingen.
Auch wenn man es sich so sehr wünscht.
Untertitel: zeile 21 / Frank H. Richter
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