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Original subtitles

Halt an.

Diese Schuhe bringen mich um!

- Kauf dir neue. - Ich bin doch keine Bank!

Trinken wir.

Auf eine leichte Schicht.

- Scheiß Junkie. - Warum bist du heute so zickig?

Wegen der Schuhe.

- Gerda. Privat. - Schon wieder "Gerdos"?

Gibst du jetzt Montags Rabatt?

Ich beneide dich, aus tiefster Seele. Bin einfach grün vor Neid.

Die einen mehr, die anderen weniger.

Gerdos ist wohl die teuerste von uns. Atemberaubend.

- Wie Schokolade. - Fantastisch.

Berühren verboten.

- Heißt du wirklich so? - Nein.

Ich dachte, du bist Gerda.

Gerda, ich bin Kai.

Ich heiße Lera.

Und warum Gerda?

Darum.

Warte, geh nicht.

- Noch einen privaten Tanz? - Du bist sehr schön.

Kannst du noch ein bisschen bleiben?

Bleib noch ganz kurz stehen.

Gut.

Warte.

Ich bitte dich als Mensch.

Bleib noch kurz stehen, bitte.

Verschwinde, du Miststück!

Hast dich durch acht private Tänze gelutscht, nicht wahr?

Miststück! Willst du, dass alle hier denken, dass wir hier Nutten sind?

- Geh am Bahnhof Schwänze lutschen! - Wasch dir den Mund aus!

- Was machen wir jetzt mit dir? - Du bist ekelhaft!

Also, was machen wir jetzt mit dir?

Schlampe!

- Du Fotze! - Gut jetzt!

- Schlampe! Ich mach dich fertig! - Es reicht! Beruhigt euch!

- Dreckiges Miststück! - Aufhören!

- Miststück! - Alles gut. Beruhige dich.

Töchterchen, lass uns reden.

Wo ist Mama?

...die Aufgabe der Soziologen bestand nun gerade darin,

die Soziologie in den Rang der exakten Wissenschaften zu heben,

basierend auf der Beobachtung.

Allerdings haben es weder Saint-Simon noch andere Soziologen,

nicht einmal Comte, geschafft, sich vom Idealismus und Apriorismus

beim Verständnis der Gesellschaft zu lösen.

Im Menschen ist von Anfang an Wissen vorhanden,

vor dem Gewinn irdischer Erfahrungen...

Ich sterbe gleich.

Im Menschen gibt es eine Quelle.

Stell dich nicht blöd.

- Was für eine Quelle? - Bloß irgendeine Quelle.

...über die innere Quelle,

über die durch die Seele ausgelöste Besinnung

auf das Schöne an sich, das die Seele beobachtet hat,

während sie sich unter Myriaden von Göttern aufhielt,

bevor sie ihre irdische Verkörperung erfuhr.

"Sich auf das zu besinnen, was dort ist, auf der Grundlage dessen, was hier ist,

fällt keiner Seele leicht.

In den hiesigen Analoga gibt es keinerlei Abglanz der Gerechtigkeit,

der Reinheit und all dessen, was für die Seele von Wert ist.

Doch dorthin, woher sie gekommen ist,

kehrt über zehntausende von Jahren keine Seele zurück,

denn vor Ablauf dieser Zeit wachsen ihr keine Flügel."

Fragebögen.

Mappen.

Unterschrift und Name in Druckschrift.

- Danke. - Bitte.

- Guten Tag. - Fragebögen.

- Mappen. - Danke.

Bitte.

- Wer ist da? - Soziologische Umfrage.

- Was wollen Sie? - Reden.

Mach, dass du fortkommst, sonst rufe ich die Polizei!

- Machen wir eine kleine Pause, ja? - Ja.

Lerotschka, trink was mit uns, meine Liebe.

Los.

Wir alle gratulieren dir

und wünschen dir vor allem natürlich Gesundheit.

Hat man Gesundheit, hat man alles. Richtig? So sagt man.

Er hat 30 Jahre in einem ungesunden Betriebklima gearbeitet.

Die Lungen sind hinüber.

Wir sind seit 30 Jahren zusammen.

- Na los. - Runter damit!

- Auf dein Wohl. - Auf das Geburtstagskind, was sonst.

Halt, halt, halt! Schnupper mal.

Versuch's. Na los!

- Iss eine Gurke dazu. - Beiß ein Stück ab.

- Gut so? - Alles in Ordnung?

Der hat's in sich, nicht?

Hier, Käse für dich. Fang auf! Hopp!

- Und hier ist Fleisch. - Leg ihr mehr auf!

- Wer denkt sich das alles eigentlich aus? - Soziologieexperten.

Oho.

Entschuldigen Sie bitte. Für mich ist es Zeit.

Ich fülle das für Sie aus.

Wenn man Sie anruft, ich habe eine Stunde mit Ihnen gesprochen.

Nein, nein.

- Was die Partei sagt, wird gemacht. - Weniger.

Ist gut für die Verdauung.

- Es sind bestimmt noch Fragen übrig. - Her damit.

Serjoscha, dein Wodka ist diesmal ziemlich stark.

In welcher Zeit möchten Sie leben?

Vor der Revolution, in der Sowjetunion, mir gefällt die Zeit, in der ich lebe.

Walja, in welcher Zeit würdest du denn gern leben?

Das weiß ich nicht. Vor der Revolution.

- Wieso das? - Warum?

Wisst ihr, ich würde in einer Kutsche so durch Moskau fahren

und mich mit einem Fächer bewedeln.

Möchten Sie in Russland leben

oder lieber in ein anderes Land auswandern?

- Oh, ich würde auswandern. - Wohin?

Wohin ich fahren würde? Auf diese... Wie heißen sie gleich?

Sweta? Nun, diese... Auf diese...

- Auf was denn? - Komm schon!

Serjoscha, Stjopka hat uns von da diese Dinger mitgebracht.

Verflixt! Ich komm nicht drauf, wie immer.

Und blüht uns da auch nichts für unsere Antworten?

- Nein. - Nein? Dann lasst uns trinken.

Lasst uns auf Waljas "wie heißen sie gleich" trinken.

Auf, dass es denen dort...

- Ich komm gleich drauf! - Dass bei denen alles in Ordnung ist.

- Genau so. - Los!

- Dass alles gut ist. Bei allen. - Gut. Frieden für die Welt.

Was lachst du?

- Auf den Frieden muss man trinken. - Auf ex.

Tapfer. Gurke.

Legst du dem Kind heute noch was vom Hauptgang auf? Kartoffeln...

Kindchen, warum isst du nicht?

Du nimmst nichts? Dann, Hausherr, mach du's.

- Vorsichtig. Los, iss. - Iss, iss!

Es war lange in der Backröhre. Es schmeckt bestimmt.

Sweta...

- Warte. Singen wir zuerst was. - Los, zusammen.

Ein Birkenblatt schwebt sacht wie Rauch vom Baume welk und müd

Zur Rast spielt die Harmonika das Herbsttraumwalzerlied

Die Bässe klagen durch den Tann, und rings beim Abendschein

Da lauschen wie im Zauberbann die lieben Freunde mein

Im fremden Wald der Walzer klingt, die Sehnsucht hei} entbrennt

Und jeder lauscht und träumt und singt vom Liebsten, das er kennt

Denkt wieder an den goldnen Mai und weiß - der Weg zurück heißt:

Bleib der Heimat immer treu, denn dort wartet dein Glück

Bei diesem Walzer einst im Mai, zu Tanz und Spiel und Scherz

Bei diesem Walzer sang daheim die Liebe sich ins Herz

Komm rein.

Aber vorsichtig.

Alles in Ordnung?

Komm.

Iss auf. Dann gehen wir spazieren.

Lerka, ich hatte eine Erleuchtung.

Ich hab mir das alles vorgestellt.

Du weißt, die Erde dreht sich um die Sonne

mit 2.000 Kilometern pro Sekunde.

Ja, und?

Stell dir vor! Wir sitzen jetzt hier,

aber in Wirklichkeit rast die Erde dahin, wie eine Besessene.

Iss jetzt.

Bitte.

- Vielleicht einen Tee, Kindchen? - Ich habe keine Zeit, Oma.

- Kommst du von Berufs wegen? - Nein, das ist ein Praktikum.

Wenn ich das nicht mache, kriege ich keine gute Note.

Natürlich.

Welche Hygienemittel bevorzugen Sie? Geben Sie die Marke an.

Gut, ich fülle das selbst aus.

Wie oft trinken Sie Alkohol pro Woche?

Ich trinke überhaupt nicht, einmal pro Woche,

zweimal pro Woche, mehr als zweimal pro Woche.

Gut, du trinkst nicht. Machen wir weiter.

Wie stehen Sie zu einem Flirt am Arbeitsplatz? Quatsch...

Finden Sie lhre sozial-ökonomische Lage

und lhre Lebensbedingungen zufriedenstellend?

Ja, nein, weiß nicht.

Zufrie... Zufriedens...

Zufriedenstellend.

Wie kommen Sie mit Schwierigkeiten zurecht?

Man muss auf das Beste hoffen.

Schwierigkeiten machen den Menschen stark.

Ich habe keine Schwierigkeiten.

Kindchen, das Leben ist immer schwer.

Aber man muss auf das Beste hoffen.

Sind Sie glücklich?

Oh. Nach solchen Fragen ist mir nicht zumute.

Hier zählt nur ja oder nein.

- Schreiben wir ja. - Na gut.

Welches Einkommen streben Sie an? Angabe in Rubel.

Nun, ich krieg jetzt 8.000 Rubel Rente.

Es gab kürzlich eine Erhöhung von 600 Rubel.

Erst waren es 7.400.

Und jetzt 8.000.

Nun, ja. 8.000.

Soll ich 8.000 Rubel schreiben?

Lass uns aufmachen. Sonst tritt er wieder die Tür ein.

- Er tritt sie so oder so ein. - Ich mach auf.

Mama, geh ins Zimmer. Er geht jetzt gleich.

Mädels...

Lasst uns reden. Ich...

Geh bitte. Sie darf sich nicht aufregen.

Ich sag euch, dass ich euch liebe.

Mama, hörst du? Geh ins Zimmer.

Lasst uns reden.

Hab einfach Mitleid mit mir! Oder hab Mitleid mit ihr!

Warum kommst du hierher?

Komm her!

- Benimm dich wie ein Mensch! - Dann setz dich und wir reden!

- Warum schreist du mich an? - Hört auf rumzuschreien!

- Hau ab! Lass uns in Ruhe! - Warum sollte ich?

Was machst du denn? Bist du verrückt?

Geh einfach.

Sascha...

- Schlägt er Sie? - Nein. Nie.

Ich bitte Sie, melden Sie das nicht der Polizei.

Genau genommen ist es nur ein Kratzer.

Aber ich muss das der Polizei melden. Bei Messergeschichten sind sie streng.

Haben Sie Geld?

Krass!

- Oho! Zeig mal! - Lass das.

Nicht in Stimmung?

Sie ist immer in Stimmung. Nicht wahr, Tanja?

- Du bist nie schlecht gelaunt. - Ich bin für positives Denken.

Oh, was für Leute!

Oh, die Lutscher-Gerdosina!

Heute am Bahnhof keine Schwänze gelutscht?

- Lass sie in Ruhe! - Ich freue mich für sie.

Sind genug Männer da.

Kann sie in vollen Zügen lutschen. Nicht wahr, Gerda?

Was guckst du so?

- Mädels! - Was war das denn jetzt?

Gerda, was war das?

- Was soll das? - Mädels, lasst sie in Ruhe.

Verdammt!

Lera, hast du denn gar keine Angst mehr?

Sieh mich an.

Hast du überhaupt keine Angst mehr?

- Was macht ihr da? - Warum seid ihr so hart zu ihr?

Was ist los?

Sieh mich an, Gerda.

Ist gut. Ganz ruhig. Komm her.

Warum weinst du denn? Ich hab doch nur Spaß gemacht.

Schon gut. Beruhig dich. Alles gut.

Ruhig, ruhig. Alles wird gut.

- Mehr kann ich nicht geben. - Nimm zwei Tausend.

Was ist das? Du warst gestern im Außendienst!

- Mehr gebe ich nicht. - Scheiß Junkie.

Gerdos, hier sind zehn Tausend. Blas doch jemandem einen für fünf mehr.

Was ist denn?

- Ich mach nur Spaß. - Danke.

Gerdos, ich würde für meine Mutter der ganzen Stadt einen blasen.

Tanja, da sind Kunden für dich.

Es ist vier Uhr morgens. Fick dich, Dimon.

Mach schon!

Nadja, beruhige dich.

Na gut, ich gehe.

Lerka.

- Geht es dir gut? - 5:38 Uhr.

Es hat nur für eine einfache Torte gereicht.

- Woher hast du das Geld? - Kluges Mädchen.

5:39.

Was hast du?

- Was sagt die Uhr? - 5:39.

5:41.

- Hurra! Alles Gute zum Geburtstag! - Danke.

Lerka, ich habe eine neue Erkenntnis. Aber nicht schimpfen, okay?

Erzähl.

Am Geburtstag eines jeden Menschen werden alle seine Zellen erneuert.

Man ist dann ein ganz neuer Mensch.

Jedes Jahr kriegt er ein Erneuerungsprogramm.

Und er muss nur zu sich selbst sagen:

"Ich bin ganz neu.

Ich kann so sein, wie ich will. Ein anderer Mensch.

Alles Vergangene haben die Langoliers gefressen.

Ich bin ganz neu. Hab alles abgeworfen."

- Wer? - Die Langoliers.

Die Filmungeheuer mit den Zähnen. Erinnerst du dich?

Du kannst dir alles Mögliche aussuchen.

Du musst nur entscheiden, was du sein willst.

Und schon läuft das Programm ab.

Mist. Ich könnte einen Schluck gebrauchen, aber es ist nichts da.

- Lera... - Warte, ich ruf einen Freund an.

Auf dich!

- Warum flüsterst du? - Ich weiß nicht.

Die Torte ist lecker.

Sehr süß.

- Weiß nicht. Mir schmeckt sie. - Warum ist da Gelee dran?

- Da ist kein Gelee dran. - Und was ist das hier?

Das bringt Glück, ein Orangenstückchen.

- Hast du keins abbekommen? - Mist, nein. Trinken wir?

Hört mal. Wie wär's mit neuer Tapete? Die hier ist irgendwie ziemlich alt.

Was lachst du?

Heirate mich doch gleich. Und sie adoptieren wir.

Ein Haus, Kinder und all das.

Auf dein Wohl.

Auf Lerka und ihre Flügel.

Oleg, weißt du, dass Lerka Flügel hat?

- Fang nicht damit an! - Man sieht sie auf einem Foto von ihr.

Quatsch. Sie haben das Foto nur schlecht gedruckt, das ist alles.

Ja, im Ernst.

Jetzt sieht man sie bloß nicht.

Es bedrückt sie alles, darum kann sie ihre Flügel nicht entfalten.

- Aber eines Tages... - Es reicht, wirklich.

Gut, ich bin still. Schimpf nicht.

Du hast wirklich Flügel.

Mach's dir bequem.

Also, alles Gute zum Geburtstag.

Spül's runter, wenn's nicht schmeckt.

Mir ist schon das Bein eingeschlafen.

Ist ihnen runtergefallen, als sie bezahlt haben.

Die sind stinkreich.

- Nimm einen Hunderter. - Nein, danke.

Du hast mir schon was gegeben.

Dann musst du die alten Schulden nicht zurückzahlen.

- Diese Typen wollen euch. - Die Schicht ist fast vorbei.

Wie ihr wollt.

Was hast du? Die haben einen Haufen Kohle.

Fahr nicht mit denen mit.

Komm schon. Zeig mal, was du bekommen hast.

Wenn ich was zu zeigen hätte. Ich hatte eine echte, wirklich.

- Na dann, Tanjucha, mach's gut. - Tschüss.

Tschüss.

Du kannst dich kaum auf den Beinen halten.

- Gehen wir zu mir. - Los, die Arbeit ruft.

- Ich werde mich benehmen. - Ja, benimm dich.

- Versprich's. - Hey, Tanja! Schau her!

Gleich zwei!

Was für eine Schlampe. Da, sie ist eingestiegen.

- Und wo will die hin? - Ohne sich zu verabschieden.

Guckt mal.

Wo will die hin?

Warum ist sie zu Tanja ins Auto gestiegen?

Tanja, verschwinden wir von hier.

Warum, Gerdos? Hast du die Hosen voll?

Warum bist du mitgekommen?

Siehst du, wie viele Dollar sie haben?

Und die hängen einfach so aus ihren Taschen raus.

- Was ist? - Was?

Oh! Genau das, was ich brauche.

- Danke. - Bitte.

Macht's kurz.

Tanja, lass uns gehen.

Schönheiten!

Schönheiten!

- So... - Was ist, Mädels?

Du bist Tanja.

Und du Lera.

Lera, was macht deine Höhle?

- Los, entladen wir uns. - Wie geht's dir?

- Sachte, sachte! - Mach mal langsam!

- Wie geht's, Freundin? - Wie geht's?

Komm her. Setz dich.

Was ist da los? Hat's Tanja umgehauen?

He! Hallo!

- Was ist, Kleines? - Was ist los? Ist sie in Ordnung?

He, Pioniermädchen!

Dann musst du wohl eine Doppelschicht einlegen!

Tanja, entspann dich. Gleich geht's dir besser.

Ich hab das Gegenmittel.

Können wir vielleicht gehen?

- Ihr geht es nicht gut. - Natürlich, ja.

- Was geht hier vor? - Was ist das hier?

Keiner hier will dich vergewaltigen. Entweder Geld zurück oder Beine breit.

- Letzteres! - Wir gehen zur Polizei.

- Gehen wir. Wir haben nichts genommen. - Wohin? Wir sind schon hier!

Klingeling! Polizei!

Was, willst du es im Stehen?

Ich möchte singen.

- Gib ihr ein Mikrofon. - Hier ist ein Mikrofon.

Sing. Hier ist das Mikrofon.

Schnee, was für ein wunderbarer Schnee

Durch den Schnee wie im Schlaf flüchte ich in das alte Schloss

Eine Spur, irgendjemandes einsame Spur

Als ob des Lebens leichter Lauf sich auf dem Schnee verloren hat

Jeder auf dieser Welt braucht einen Freund

Einen zärtlichen und sanften Freund, der das Unglück abhält

Mögen Sturm und Schneetreiben toben,

Dann ruf mich auch über dreimal neun Länder und ich eile herbei

Freund, mein wahrer und treuer Freund

Wir fliegen mit dir wie im Schlaf, bis über die Wolken

Möge unsere Freundschaft Jahrhunderte überdauern

So wie das Licht des Leuchtturms, und niemals erlöschen

Jeder auf dieser Welt braucht einen Freund

Einen zärtlichen und sanften Freund, der das Unglück abhält

Mögen Sturm und Schneetreiben toben

Dann ruf mich auch über dreimal neun Länder und ich eile herbei

Nun, kluges Mädchen.

Gut gemacht.

Gut. Entspann dich.

Scheiße, jetzt krieg ich ihn nicht mehr hoch, verdammt.

Das hast du geschafft.

Na los. Schnapp deine Freundin und verschwinde von hier.

Lera?

Lera?

Mach die Tür auf.

Wasser.

Nein, kaltes.

Wer bist du?!

Verdammt!

Die Griechen glaubten, dass eine schlafwandelnde Person bedeutet,

dass die Seele...

einen Weg aus dem Körper sucht.

Sie ist gewissermaßen schon frei,

aber der Körper weiß es noch nicht.

Sie sind schon nicht mehr wirklich verbunden.

Und es gibt keinen Weg zurück.

Die Seele kann nur wandern,

während der Körper schläft.

Und warten, bis er für immer einschläft.

Halt den Mund.

Das dachten die Griechen.

Oleg, du bist doch Künstler.

Ja, so ähnlich.

Hier.

Wie schön.

Ich wollte schon immer malen.

Aber ich kann es nicht.

Eure Wände... taugen nichts.

Gib her.

Lera, unten noch was. Da ist es schon trocken.

Und hier noch, wo mein Knie ist.

Sehr schön.

Und wovon lebt man als Künstler? Verkaufst du deine Bilder?

Nein, ich bin Bestatter. Die Bilder male ich für mich.

Mama, er hat einen finsteren Humor. Er scherzt.

Und so setzt eine Umfrage

immer den direkten Kontakt mit dem Respondenten voraus.

Und wir hier verstehen, was für spezielle Persönlichkeiten es gibt.

Manche weigern sich nur aus Prinzip, etwas zu sagen.

Sie können mit einer Vielzahl von Fragen konfrontiert werden.

"Warum das alles? Es ändert sich sowieso nichts."

"Was für ein Unsinn. Und wer bezahlt das?"

Sogar wenn sich jemand strikt weigert, muss der Fragesteller ruhig bleiben.

Außerdem muss man sich als feinfühliger Psychologe beweisen,

die Entwicklung der Situation verfolgen,

den Gesprächspartner in die richtige Richtung lenken,

die Reaktionen der befragten Person beobachten.

Wichtig ist, daran zu denken, dass eine soziologische Befragung

es ermöglicht, das Bewusstsein der Menschen besser zu verstehen.

Gehen Sie durch ins Zimmer.

Nehmen Sie Platz.

Entschuldigen Sie, kann ich die Toilette benutzen?

Ja, natürlich. Den Korridor entlang rechts.

Warum jammert er?

Er ist kastriert, aber Musja ist läufig.

Versteht er, dass er kastriert ist?

Wahrscheinlich nicht.

Können wir vielleicht in die Küche gehen?

Wissen Sie, ich hab vergessen, dass ich noch eine Vorlesung habe.

Ich muss los. Entschuldigen Sie bitte.

- Kommen Sie später nochmal vorbei. - Ja.

Mama, geh schlafen.

Mir ist nicht nach schlafen zumute.

Mädels, ich liebe euch so sehr.

Mädels, lasst uns reden.

Mama, geh schlafen!

Verdammt.

Ljuska, verurteile mich nicht.

Ich bin dein Papa. Mama und ich klären das unter uns.

Geh du ruhig schlafen. Hast du verstanden?

Mama, hörst du? Geh schlafen.

- Irischka, lass uns reden. - Ich rede mit dir.

Töchterchen, hast du mich wenigstens lieb?

Trinken wir was.

Lass uns zu ihr gehen.

Bitte, lass sie schlafen.

Gib her. Ich trinke, und du hältst dich zurück.

Lass mich das trinken!

- Lerka! Steh auf! - Geht's dir schlecht?

Nein. Gehen wir in mein Zimmer.

Es muss sein.

Wir müssen seine Seele von hier aus gehen lassen.

Heute Nacht beim Einschlafen habe ich gedacht:

Möge es ihm...

mit dieser Frau...

gut gehen.

Und plötzlich...

war da dieser grüne Blitz vor dem Fenster.

Ich wusste, dass es seine Seele war.

Verstehst du?

Sie muss hier rausgelassen werden.

Aber schimpf nicht. Ich bin aufgestanden

und habe verstanden, was zu tun ist. Ich zitterte am ganzen Körper.

Tun wir es jetzt.

Das ist seine Seele.

Möge es unserem Papa gut ergehen.

Lerka,

lass uns aus ganzer Kraft darum bitten,

dass seine Seele sich von hier lösen kann.

Wie viele Personen gehören zu lhrer Familie?

Ich und mein Sohn. Er ist zur Zeit bei der Armee.

Ihr Arbeitsplatz?

Ich bin meistens zu Hause,

aber auch in einer Schneiderei, jeden dritten Tag.

Ihr monatliches Einkommen pro Familienmitglied?

Nun, zu zweit mit meinem Sohn, 25.000 für jeden.

Nicht deklariertes Einkommen zählt auch dazu.

25.000.

Die materielle Situation der Familie hat sich im letzten Jahr verbessert,

ist unverändert geblieben, hat sich verschlechtert, weiß nicht.

Hat sich verbessert.

Stimmen Sie zu, dass sich das Land auf dem richtigen Kurs befindet,

ungeachtet der Hindernisse und Schwierigkeiten?

Ich stimme zu.

Darf ich lhre Wohnbedingungen begutachten?

Wie viele Zimmer haben Sie?

Drei.

Keinen Ehemann?

Bin geschieden.

Einen Liebhaber?

Was sind denn das für Fragen?

Ganz gewöhnliche.

Und, gibt es einen Mann?

Hören Sie, was soll denn diese Frage?

Tun Sie bitte etwas, damit mein Vater nicht mehr zu uns kommt.

Setz dich.

Erzähl uns was. Komm schon. Was Klassisches.

- Du brauchst so ein Anekdotenbuch. - Ja, wie Trachtenberg. So ähnlich.

- Du kennst Trachtenberg? - Durch Mathe natürlich.

- Trachtenberg war doch vor deiner Zeit. - Ja, na und?

Hier ist ein Apfel. Und ein Kern.

Und der Apfel ist die Nährsubstanz drumherum.

Wenn er runterfällt, verfault er,

und aus den Kernen entsteht ein neuer Baum.

Die Seele wird wiedergeboren.

Als was?

Nun, als irgendwas.

Als Mensch, Tier, Pflanze.

- Was passiert, wenn der Körper stirbt? - Der Körper verfault.

- Genau. Und das war's? - Maden.

Ich kann mir meinen Körper auch danach vorstellen,

wenn die Maden weg sind, wenn er verfault ist.

Nein... - Ich kann mir mich in anderer Gestalt vorstellen.

Ich sag nicht, stell dir dich in anderer Gestalt vor.

Du wirst niemals eine andere Gestalt haben. Du bist einfach tot.

Pizza, Leute!

Oh!

- Normalerweise im Liegen... - Die Pizza ist da!

Welches gefällt dir?

Das da.

Welches? Das hier?

Nur das?

Ja.

Pizza, Leute.

Heute haben wir eine Frau beerdigt, die war echt fett.

Und diese Arschlöcher waren zu geizig, einen passenden Sarg zu kaufen.

Der Sarg mit ihr drin passte nicht durch die Tür.

Ich nahm sie heraus und steckte sie dann wieder hinein.

Der Hintern passte rein, die Seiten nicht.

Ich hab sie wie Teig da hineingepresst.

- Und Nägel von oben reingehämmert. - Hast du's geschafft?

Ja.

Alles Gute zum Geburtstag!

- Ich gratuliere dir. - Danke.

- Mädels... - Glück und Gesundheit für dich.

- Ich liebe euch. - Und Reichtum.

- Na los, Katja. - Hey, Gerdos.

Hier.

- Nein, danke. Ich will nicht. - Nimm, sonst setzt es was.

Alles Gute zum Geburtstag.

- Danke. - Alles Gute zum Geburtstag! Hurra!

Du findest dich cool, was, Gerdos?

- Und du bist eine Schönheit. - Cool, nicht wahr?

Was machst du für ein Gesicht? Was ist los?

Gerdos...

Schluss jetzt, sie hat genug. Willst du?

- Hast du etwa was? - Ja.

Meine Schwarze, machst du Fortschritte?

Nee.

Eine zweite Chance gibt es nicht.

- Wie sieht's aus? - Ja, wir legen alle zusammen.

Mist, im Publikum sind drei Krüppel.

- Und alle für Gerdos? - Auf jeden Fall.

Sind das deine Krüppel, Gerdos?

Was kostet einmal Blasen bei dir?

Und so ein zartes Kleid. Wie bei einer Prinzessin.

Dima, das ist schon wieder mein Track. Sag Sascha Bescheid.

Wenn das dein Track ist, dann tanze.

- Ich muss mich umziehen. - Wozu?

Mach's gut.

Du Star.

Tschüss.

Meine Larve ist hungrig.

Was, schon wieder? Wie lange ist es her?

Nimm die Pille oder fick mit Gummis.

Was ist denn mit dir los? Zum wievielten Mal schon?

Gerdos, grüß dich.

Tanja ist gestorben.

Entschuldigt.

- Eine Serviette, bitte. - Natürlich.

Also gut, Mädels.

Ich gehe.

Wir bestellen ein Taxi.

Esst mal schön.

Wiedersehen.

Trinken wir auf Tanjucha.

Möge es ihr dort gut gehen.

Naomi, trinkst du heute nichts?

Nein, Ich bin total gerädert nach dem Eingriff.

Können wir normale Musik anmachen?

Vielleicht lieber keine Musik? Das ist alles irgendwie seltsam.

- Lasst uns Tanjuchas Musik auflegen. - Gut.

Wie viele Pelmeni essen Sie auf einmal?

10, 15, mehr, eigene Angabe.

Sie essen das, was Sie wollen,

ohne auf Ernährungsempfehlungen zu achten?

Ja, nein, eigene Angabe.

Sie können einer Süßigkeit vor dem Essen nicht widerstehen?

Ja, nein, eigene Angabe.

Trinken Sie etwas während der Mahlzeit?

Ja, nein, eigene Angabe.

Schlagen Sie sich den Wunsch nach einer zweiten Portion ab?

Ja, nein, eigene Angabe.

Stochern Sie auf dem Teller herum, statt aufzuessen?

Ja, nein, eigene Angabe.

Wie oft leiden Sie an Magenverstimmung?

Einmal pro Woche, öfter, seltener, eigene Angabe.

Was für ein Waschmittel bevorzugen Sie?

Wie viel Mal pro Woche putzen Sie lhre Wohnung?

Was für Toilettenpapier benutzen Sie?

Welches Einkommen streben Sie an? Angabe in Rubel.

Heißt du wirklich so?

Ja.

Deine Mutter hat Märchen geliebt?

So ungefähr.

Verstehe.

Wollen Sie mich?

Ja.

Nehmen Sie mich.

Wie viel?

Einfach so.

Hör mal. Ist das bei dir so eine Art Protest?

Ich meine deine Arbeit.

Du beerdigst haufenweise Leute.

Nein, kein Protest.

Warum machst du es dann?

Wegen des Geldes.

Aber auch, um mich allmählich zu erden.

Und, klappt es?

Nein.

Möchtest du mit mir schlafen?

Hallo.

Guten Tag.

Entschuldigung. Ich möchte Ihnen ein paar Fragen stellen.

Sind Sie nicht vom Sozialamt?

Nein.

Ich bin eine Fee, die Wünsche erfüllt.

Was wünschst du dir denn jetzt am allermeisten?

Schokolade.

Scheiße. Wieso pennst du noch?

Wach auf. Ich mache jetzt Tee.

Schlafmütze, wach auf. Was willst du in der Nacht machen?

Hörst du? Steh auf!

He! Wach auf!

Mama!

Mama!

Mama!

Mama!

Mama...

Wach auf! Hörst du? Wach auf!

Wach auf!

Hör auf! Hörst du? Hör auf!

Hör auf!

Mama!

Hallo.

Weinst du?

Ich hab mein Portemonnaie irgendwo verloren.

Was hast du geträumt?

Mir schien, als ob sich hinter diesem Wald...

ein ganz anderes Leben verbirgt.

Von dem man nur träumen kann.

Ich lief durch den Wald.

Es regnete.

Die Tropfen schlugen mir ins Gesicht,

und ich wusste...

dass alles zu Ende war.

Ich habe die Welt betrogen.

Ich lief den Weg entlang,

so lange,

und ich fühlte mich so glücklich.

So schwerelos glücklich.

Weil ich wusste, dass ich...

endlich meinen Weg gefunden hatte, hier im Wald.

Und er führte mich...

in eine wunderbare neue Welt, die ich noch nie gesehen hatte,

von der ich aber...

schon alles wusste.

Ich war mir absolut sicher, dass ich sie erblicken würde,

weil sie...

mich rief.

So laut rief.

Sie schaute mich an, während ich da hockte und pinkelte.

Es war, als hätte ich vorher...

keinen Plan gehabt,

keinen klaren Plan für mein Leben, und jetzt...

wusste ich alles.

Ich hörte auf, nutzlos zu sein.

Und dann?

Dann war da ein Zaun.

Ich sah ihn und verlor das Bewusstsein.

Erst war ich im Krankenhaus.

Dann kam ich nach Hause.

Du warst noch klein.

Wahrscheinlich bin ich gar nicht zurückgekommen.

Man kann nicht zurück.

Nein, ich bin zurückgekommen.

Ich hab dich geliebt, ich habe deinen Vater geliebt,

aber ich war schon eine andere.

Ich wusste bereits, dass ich anders bin.

Und ich werde mich jetzt immer unwohl fühlen.

Mir wird es immer zu eng sein,

weil ich mir...

ein anderes Leben vorgestellt habe.

Meins.

Auch meins.

Ach nein.

Doch. Ja, meins.

Mist. Es ist irgendwie kalt.

Warte mal.

Ist noch nicht verdunstet.

Nimmt er es uns nicht übel?

Das interessiert ihn nicht mehr.

Er ist völlig geerdet und kriegt nichts mehr mit.

Gut. Können wir dann jetzt auch in die Unterwelt?

He, Ljuska.

Komm her, Töchterchen.

Was stehst du da rum, Scheißerchen. Komm her und gib mir einen Kuss.

Ljusetschka, komm her.

Ich schieße, Mädels.

- Soll ich schießen, Ljuska? - Lieber nicht.

- Lera, nein! - Schluss, verdammt.

Beruhige dich. Er wird nichts tun.

Ja, dein Vater ist ein Mistkerl, nicht?

Wenigstens redest du mit mir.

Ljuska...

Ljuska...

Rotznäschen.

Du liebst doch deinen Papa, nicht?

Rotznäschen...

Nur du bist mir geblieben.

Ljusenka...

Rotznäschen, liebst du deinen Papa?

Lassen wir sie über Berge laufen. Gib ihm einen zweiten Berg.

Sieh mal, wie schön.

- Jetzt haben wir zwei Marienkäfer. - Zwei. Siehst du, wie sie sich

schon an dich gewöhnt haben.

Und der hier...

Wow.

So. Und wo ist der andere?

Ich erzähle dir jetzt ein schreckliches Geheimnis.

- Du erzählst es auch keinem weiter? - Nein.

In Wirklichkeit bin ich nicht deine Mama,

sondern die Königin der Marienkäfer.

Schau mal, wie viele es sind.

Sie sind gekommen, um mich zu holen.

Jetzt fliege ich mit ihnen in unser Zauberreich.

Und ich werde die Königin sein und dort herrschen.

Jetzt holen sie mich.

Mama, kann ich mitkommen?

Und nun, Ljuska, schlaf schnell ein

Der Butzemann, der ruft vom Berg:

Gebt mir mal die Ljuska her!

Doch wir geben sie nicht her, denn dann haben wir keine mehr

Mist!

Die Dienstwaffe ist weg!

Ljusja!

Gut, gut, gut.

Und mein Ausweis?

Da! Da ist er ja!

Ich hatte schon Panik.

So, dann mach hinter mir zu.

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