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Original subtitles

(heitere Musik)

♪ Bonjour, Kathrin!

♪ Bonjour, ihr Melodien, die dieser schöne Tag mir bringt.

Bonjour.

♪ Bonjour, Kathrin.

♪ Die Melodien ziehen ins Herz, das nun von Liebe singt.

Bonjour.

(beschwingt-heitere Musik)

(heitere Musik)

(Die Worte sind nicht zu verstehen.)

(heitere Musik)

Lecker.

Koche schneller! Hunger, Hunger! - Es ist gleich fertig.

Fein.

♪ Fisch, Fisch. - Kleiner Fisch.

♪ Fisch, Fisch. - Kleiner Fisch, kleiner Fisch.

♪ Fisch.

So, Kinder. Da ist er.

Teller.

Teller, Teller, Teller. - Teller, Teller, Teller.

Da sind die Teller. Da kommen sie schon.

Hopp.

Oh!

Hepp!

Oh!

Hepp!

Madame. - Monsieur.

Ich bringe Geld. - Oh!

Bitte! - Das gehört den Verrückten oben.

Madame.

(Sie pfeift.)

Der Geldbriefträger. Komm, macht Platz!

Eine Erbschaft. Meine arme Tante. - Du hast gar keine Tante.

Das stimmt. - Wir haben eine.

Die ist erst 22. - Wieder nichts.

Guten Tag.

Monsieur? - Silvio, Musikstudent.

Seine Schwester, Musikstudentin. - Pierre, Musikstudentin.

Student.

Monsieur Marchent, Maler. Wohnt er hier?

Madame Eugenie warf ihn raus.

Ein fortschrittlicher Maler mit rückständiger Miete.

Können wir sein Geld übernehmen? - Zurück an Absender.

(alle) Ach!

Meine Herren, meine Damen. - Hey, unser Tamburin.

Bitte sehr. - Dankeschön.

Wenigstens etwas.

Na! Vorsicht.

Sollen die Männer mitkommen oder klebst du nur den Kuckuck?

Was da noch zu pfänden ist, kann ich allein tragen.

Jawohl.

Bonjour, Madame.

Schon wieder? - Ja, und nicht das letzte Mal.

Was für ein Beruf? - Ja, diese Künstler.

Sie meine ich, nicht meine Mieter unterm Dach.

Sie pfänden ihnen das Bett unter dem H... weg.

Weil Sie zu viel Miete kassieren.

Ich vertrete den Hausherrn. - Ich die Gläubiger.

Silvio Berry und Pierre Colon: Sind sie anwesend?

Das weiß ich nicht. - Das habe ich mir gedacht.

Madame.

(Sie pfeift.)

Schmierestehen wird bestraft. - Aber nicht Pfeifen, Monsieur Fogar.

Der Pfändungsknecht. - Los, kommt!

Du setzt dich hierher.

Wer? - Niemand.

Guten Morgen, mein Herr. - Niemand ist zu Hause, sagte Papi.

So, das macht heute auch gar nichts.

Da. - Danke.

Herr Fogar lässt deinem Papi sagen, dass er gar nicht hier war.

Jawohl. Danke.

Auf Wiedersehen!

Es tut mir leid, Kinder. Aber diesmal muss ich wirklich...

Ihr macht es mir wenigstens leicht. - Auch, wenn es uns schwerfällt.

Das auch? - Das könnt ihr behalten.

Damit können wir nichts anfangen.

Oh!

Und womit sollen wir jetzt proben? - Mit euren Instrumenten.

Und wo? - Bei mir in meinem Magazin.

(schwungvolle Jazzmusik)

(schwungvolle Jazzmusik)

(Die Degen berühren sich im Takt der Musik.)

(Trommelwirbel)

(Ziehharmonika-Einlage)

(tiefe Posaunen)

(schwungvolle Trompeten)

(Clavinet stimmt mit ein.)

(Sie ahmen mit Gesang die Instrumente nach.)

♪ Dab, da dab, di, dab dau...

(Lied endet.)

Bravo!

Ihr seid unbezahlbar.

Danke, das wissen wir. - Das merken wir sogar.

Ich habe da etwas für euch. - Was? Geld?

Ja!

Nicht direkt, indirekt.

Ihr müsst arbeiten. - Wo?

Theater? - Orchester?

Nein, richtig arbeiten. - Arbeiten?

Als Personal in einem Hotel. In San Remo.

Aber Monsieur Fogar. - Das kommt nicht in Frage.

(Klaviermusik erklingt.)

(Klavierstück endet.)

Guten Tag.

Ich bringe den gepfändeten Flügel Nummer 1223.

Ich protestiere.

Ein herrliches Instrument. Trage es ein!

Herr Fogar!

Aufmachen!

Rein mit dem Flügel!

Wer ist der Herr? - Der Komponist Rene Duval.

Ist er der Besitzer des Flügels? - Er war es.

Wer ist das Mädchen? - Meine Tochter.

Reizend. - Meine Tochter.

Herr Fogar, dieses Pfand muss ich mir aus der Nähe anschauen.

Bitte. - Ja.

Monsieur Fogar, ich bin Komponist. Ich brauche den Flügel zum Arbeiten.

Einspruch nur schriftlich.

Wann bekomme ich den Flügel wieder? - Wenn Sie bezahlt haben.

Also nie. - Kaufen Sie einen neuen!

Oh. - Was ist denn?

Meine Brille. - Die Brille. Moment, da ist sie.

Augenblick.

Ohne Brille sind Sie viel hübscher.

Wirklich? - Wirklich.

Meine Sachen. - Bitte sehr.

Dass ein so freundliches Mädchen einen so unfreundlichen Beruf hat!

Soll das ein Vorwurf sein? - Nein, ein Kompliment.

Abfahren? Nicht Sie, der Flügel.

Vorsicht! Langsam! Mit Gefühl.

Wohin? - Ich begleite meinen Flügel.

Die Musik und ich gehören zusammen. Ich bleibe hier und spiele weiter.

Bravo.

Vorsicht, passt doch auf! Das ist doch kein Bierfass.

Schon gut.

Und wer bist du? - Ich heiße Kathrin.

Bonjour, Kathrin.

♪ Bonjour, ihr Melodien, die dieser schöne Tag mir bringt.

♪ Bonjour, Kathrin.

♪ Die Melodien ziehen ins Herz, das nun von Liebe singt.

♪ Die Welt ist schön.

♪ Und 2 Verliebte sehen am Himmel 1.000 Sterne stehen.

♪ Das Ziel ist da.

♪ Der Tag des Glücks ist da.

♪ Bonjour, Kathrin.

♪ Bonjour.

(Romantische Orchestermusik setzt ein.)

♪ Die Welt ist schön.

♪ Und 2 Verliebte sehen am Himmel 1.000 Sterne stehen.

♪ Das Ziel ist da.

♪ Der Tag des Glücks ist da.

♪ Bonjour, Kathrin.

♪ Bonjour.

Und dieses Prunkbett? Ist das Rokoko?

Das ist nur eine billige Imitation. Es gehörte einer Schauspielerin.

Ich kann nur immer sagen: reizend.

Und da unten die Rüstung...

Kommen Sie doch! - Ja, ja.

Eine wirkliche, große Revue? - Noch größer.

Von Ihnen? - Von mir.

Oh.

Die haben wir vor 2 Monaten auf einem Schloss gepfändet.

Prima Maßarbeit.

Hilfe!

Silvio.

Unverbesserlicher Casanova.

Du hast uns beobachtet? - Erraten.

Und was ist mit Kathrin? - Dasselbe wie mit dir.

Sie fand einen Engel. Einen Engel mit einem Flügel.

Therese, ins Büro!

Ich? - Keine Widerrede.

Silvio, ich wollte...

Ein Glück! Wisst ihr, wer das ist? - Vermutlich der Engel.

Der Revuekomponist Rene Duval.

Na und? - Wir treten in seiner Revue auf.

Wirklich? Sie machen eine Revue? - Ja.

Wieso wurde Ihr Flügel gepfändet? - Ein finanzieller Engpass.

Das kennen wir.

Aber ein Herr Columbus hat ihn entdeckt.

Die Revue ist gesichert und ihr fehlt mir noch.

Wir? - Wir?

Ich erwarte euch morgen früh auf der Probe im Theater.

Na?

Cha-Cha.

♪ Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha.

♪ Tanz einer Tropennacht, Tanz einer Zaubernacht.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha.

♪ Tanz einer Wunderwelt. Tanz unterm Sternenzelt.

♪ Cha-Cha.

(beschwingte Musik)

♪ Cha-Cha.

♪ Kommt, ihr Schönen! - Cha-Cha.

♪ Lasst euch verwöhnen! - Cha-Cha.

♪ Mit diesen Tönen. - Cha-Cha.

♪ Denn wir haben Sehnsucht nach dem Glück.

♪ Wollt ihr dabei sein? - Cha-Cha.

♪ Und nicht so scheu sein. - Cha-Cha.

♪ Dann wollen wir treu sein. - Cha-Cha.

♪ Und wir kommen dann zu euch zurück.

(beschwingte Trompetenmusik)

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha.

(beschwingte Trompetenmusik)

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha.

♪ Tanz einer Tropennacht. Tanz einer Zaubernacht.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha.

♪ Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha. Cha-Cha.

♪ Tanz einer Wunderwelt. Tanz unterm Sternenzelt.

♪ Cha-Cha!

Es naht der Geliebte.

Ich fühle, dass er kommt.

Die Wand kommt weg für die Einfahrt. Dann können 4 Wagen zugleich rein.

Die Benzintanks kommen in die Versenkung.

Herr Direktor.

Unser Kapitalist. Der hat mir noch gefehlt.

Die Waschanlage kommt in die Damengarderobe.

Herr Columbus, ich begrüße Sie aufs Herzlichste in meinem Theater.

Ein feines Theater. Wir sprechen uns noch.

Gaston! - Denise.

Monsieur Renard, kommen Sie mal her! - Ja, bitte.

Nehmen Sie die Maske ab! - Gern.

Sie waren segeln mit Madame Doree. Und merken Sie sich eins:

Wenn hier einer segelt, dann Columbus.

Auf einer romantischen Segelpartie warst du, im Mondschein?

Das sind die Sterne dazu.

Was hast du mit dem Kerl zu tun?

Es muss nur einer den Anfang machen.

Pause. - Gehört das zum Stück?

Ich schrieb es nicht. - Wahnsinn.

Heute wird das Theater abgebaut. Aufbau der Großgarage ab morgen früh.

Wir proben für die Premiere. Tun Sie mir das nicht an!

Eröffnen Sie eine Freilichtbühne! - Ich bin kein Naturforscher.

Ohne Theater bin ich kein Direktor. - Sie sagen es.

Die Revue wird nicht aufgeführt? - Dann fallen Sie nicht durch.

Moment, wie soll ich unter diesen Umständen den Künsten dienen?

Indem Sie abtreten.

Ich dachte, Sie lieben die Kunst. - Ich liebe schöne Künstlerinnen.

Bedanken Sie sich bei Madame Doree!

Herr Direktor, was bedeutet das?

Das Ende eines Genies.

Immer diese Männergeschichten. Muss das sein?

War ich nicht immer nett zu dir? - Du hast uns alles verpatzt.

Das bringe ich in Ordnung.

Wenn ich euch nicht Columbus gebracht hätte, gäbe es keine Revue.

Gibt es jetzt eine Revue?

Mach mit ihm, was du willst. Aber du musst ihn herumkriegen.

Ich versuche es. Aber es wird diesmal schwierig.

Und meine Revue? - Ein paar Tage Pause tut allen gut.

Entschuldige!

Pausieren. Sie macht mich wahnsinnig.

Wir 2 fahren nach San Remo und du singst mein Lied auf dem Festival.

Und du bekommst damit den 1. Preis. - Hör auf damit!

So ein...

Hey, was machen Sie da? - Wir wundern uns.

Worüber? - Über nichts mehr. Komm, Kathrin!

Einen Moment, Kinderchen. Das ist für unsere liebe Frau Mona.

Madame! Heute frisch aus Nizza.

Oh, machen Sie keinen Unsinn! Wie gehen die Geschäfte?

Schlecht, bist spät in der Nacht von einem Lokal ins andere.

Schlechte Zeiten. - Wem sagen Sie das?

Miete zahlt keiner mehr. - Ja, die allgemeine Krise.

Besonders im 4. Stock. - Besonders... Kommt, Kinder!

Jules, komm mal her! - Danke.

Morgen backe ich Kuchen.

Wir haben euch die Daumen gedrückt. - Aha!

Was ist denn mit euch?

Wir fahren ins Grand Hotel. - Dann denkt er, ich fahre ihm nach.

Das rede ich ihm aus. - Kein Wort sprichst du mit ihm!

Richtig. - Komm, sieh dir das mal an!

Hat er dich so enttäuscht?

Tut es sehr weh?

Nimm es leicht!

Ein Mann, den man nicht hat, macht einem keine Sorgen.

Ein Ortswechsel ist gegen Liebeskummer das beste Mittel.

Man vergisst schneller. - Aber zum Reisen braucht man Geld.

Aha! - Und vielleicht könnten Sie...

Ich? - Liebe Madame Eugenie!

Dieser 4. Stock. - Bitte, bitte.

Also gut. Ich helfe euch.

Silvio, Pierre!

Aber vom Lohn wird es zurückbezahlt. - Bestimmt, Madame Eugenie.

Die Miete auch.

Das sind die Trinkgelder fürs Toraufsperren, aber Geld ist Geld.

Fangt!

Ach!

Also hier wohnen sie? - Ja.

Im 4. Stock.

Lift? - Ja, im Nebenhaus.

Da ist auch Trinkgeld von mir dabei.

(Pfiffe von unten)

Der Gerichtsvollzieher.

Sie bringe ich noch ins Kittchen.

Kommt!

(heitere Geigenmusik)

(heitere Musik)

(Türklopfen)

(Zischen)

Das ist... - Pst!

Silvio!

(heitere Geigenmusik)

Sie kommen also auf diese Annonce hin.

Warum sollen Sie der Aufgabe gewachsen sein?

Was machen Sie sonst? - Wir spielen.

Roulette? - Nein, Schlagzeug.

Bass, Saxofon. - Gitarre, Posaune.

Und sonst machen Sie nichts? - Das reicht doch.

Wir können auch noch Mandoline. - Nein, das reicht vollständig.

Auf keinen Fall spielen Sie im Casino.

Das ist den Angestellten verboten. Musizieren dürfen Sie auch nicht.

Wir haben hier ein Musikfest und unsere Gäste machen Musik.

Verstanden? - Sehr wohl.

Sie sind Etagenkellner.

Sie Hotelboy.

Sie sind Zimmermädchen.

Nun an die Arbeit!

♪ Dadadadam!

♪ Dadadadam!

♪ Es geht besser, besser, besser. Immer besser, besser, besser.

♪ Denn wir haben viel geschafft in kurzer Zeit.

♪ Es geht weiter, weiter, weiter. Immer weiter, weiter, weiter.

♪ Wenn es so weitergeht, dann geht es fast zu weit.

♪ Wir schaffen wahre Wunder und die kann jeder sehen.

♪ Es geht besser, besser, besser. Immer besser, besser, besser.

♪ Und das Leben wird als Leben wieder schön.

♪ Dadadadam!

♪ Dadadadam!

♪ Es geht schneller, schneller, immer schneller, schneller.

♪ Doch noch schneller, als es geht, geht es leider nicht.

♪ Es wird heller, heller, heller. Immer heller, heller, heller.

♪ Und wir stehen wieder mal in vollem Licht.

♪ Die Welt soll uns bestaunen.

♪ Wir lieben den Applaus.

♪ Es geht glatter, glatter, glatter. Immer glatter, glatter, glatter.

♪ Wenn es noch glatter geht, dann rutschen wir mal aus.

♪ Dadadadam! Dadadadam!

♪ Es geht leichter, leichter. Immer leichter, leichter.

♪ Es geht leichter auf der Lebensleiter rauf.

♪ Es geht höher, höher, höher. Immer höher, höher, höher.

♪ Und das Höhergehen, das hört gar nicht auf.

♪ Doch kommt dann eines Tages die große Inventur.

♪ Dann geht's runter, runter. Wieder runter, runter.

♪ Denn das ist nun mal der Lauf der Konjunktur.

♪ Denn das ist nun mal der Lauf der Konjunktur.

♪ Dadadadadam!

♪ Dadadadadam!

♪ Dadadadadam!

♪ Dadadadadam!

♪ Dadadadadam!

Sie kommen.

(heitere Musik)

Das hat keinen Zweck.

Die sehen nicht nach Trinkgeldern aus.

Wann fängt das Dings an? - Frag den Komponisten!

Acht Uhr.

Der Flug hat mich erschöpft. Den Schlüssel bitte!

Das junge Paar kommt in euer Revier. 104 und 105.

Auch das noch. - Also dann los!

(Er spielt ein paar Töne.)

(Telefon klingelt.)

Ja, bitte.

Ich weiß nicht, was ich zum Konzert anziehen soll.

Das schwarz-goldene oder das lila Kleid, Liebling.

Sag nicht immer Liebling zu mir!

Das ist albern und außerdem trifft es nicht zu.

Leider, aber beraten kannst du mich trotzdem, Liebling.

Herein!

Signora... - Ich brauche ein Bügelbrett.

Nein, nicht von dir, Liebling.

Meine Entspannungsübungen zum Schönheitsschlaf.

Eine Bügelbrett? - Eine Bügelbrett, aber schnell.

Schnell? Presto, presto. Ja, ja.

Also Liebling, das schwarz-goldene oder das lilane Kleid?

Das ist völlig gleichgültig. Von mir aus alle beide.

Liebling, sie sind beide zerknittert. Komm rüber und sieh sie dir an!

Ich bestelle was zum Essen für uns und ein Fläschchen Sekt.

Hallo, Liebling!

Du dummes Ding.

Ein Bügelbrett für Zimmer 105!

105? - Das ist sie.

Oh. - Aha!

Boy, das Gepäck! Presto, schnell! - Presto, presto.

Das Bügelbrett für 105. Schnell, Kathrin!

Mama mia!

Können Sie nicht aufpassen?

Wohin? - "Dove" auf Italienisch.

Bonjour, Kathrin.

Steh doch auf! - Oh.

Wie soll ich mich konzentrieren bei dem Lärm?

Das Bügelbrett. - Stellen Sie es ans Sofa!

Schräg runter!

Bitte schön.

(Denise stöhnt genüsslich.)

Und jetzt bügeln?

Ja, meine Kleider.

Ich brauche sie heute Abend pünktlich.

Und das Bügelbrett? - Darauf muss ich noch üben.

Singen? - Nein, Entspannung, Süße.

"Durch geistige Konzentration die Herrschaft über den Körper gewinnen.

Anfänger nehmen vor der ersten Übung unser bewährtes Hilfsmittel:

Das konzentrierte Jogihurt..."

Wie? - Das Jogihurt-Pulver.

Dort drüben. - Ja, ja.

Jogihurt?

Führen Sie den Hund aus!

Wie heißt er? - Jogi.

Haben Sie das Zeug? - Bitte schön.

Geben Sie her!

Zum Wohl!

Igitt, und das auf nüchternen Magen.

Sie wünschen zu speisen? - Ja.

Eine Pasteta Napolitana.

Ein Schnitzel Milanese und eine Flasche französischen Sekt.

Steht das alles im Buch? - Nicht ganz.

Jogi!

Sie bringt sie um, sie bringt sie nicht um.

Sie bringt sie um, sie... - Sie bringt sie nicht um.

"Wir atmen tief und langsam durch beide Nasenlöcher ein.

Wir halten die Luft an und jetzt kräftig ..."

Hatschi! - Gesundheit.

Grazie, Signorina.

"Gesundheit und ein tiefer Schlaf.

Das sollte Ihnen wert sein, sich darin zu üben."

Üben.

Silvio, Pierre! - Ja.

Na, was ist? - Sie rührt sich nicht mehr.

Also doch umgebracht.

Die Dame von 105 wünscht... - Wünscht.

Pizza Napolitana, Scaloppina Milanese.

Und eine Flasche französischen Sekt. - Mit etwas Rattengift.

A la Borgia. - Sehr wohl.

Silvio, Hotelboy auf Zimmer 104. - Du bist dran.

Dem werde ich... - Das bringen, was er will.

Und er bekommt, was er verdient.

Oh, Signora!

Schnell, schnell!

Neapolitanische Pastete, Schnitzel Milanese.

Eine Flasche französischen Sekt mit etwas Rattengift.

(Er komponiert.)

(Türklopfen)

Herein.

Der Herr wünschen.

Bringen Sie mir... Moment, wir kennen uns doch.

Irrtum, wir kennen uns Gott sei Dank nicht.

Ich hätte geschworen. Dass man sich so täuschen kann.

Bringen Sie den Festivalkurier! - Sehr wohl.

(Duval probiert eine Stelle aus.)

Ich würde es so machen.

(Er spielt die Stelle besser.)

(Er versucht es auch so.)

(Klingelzeichen)

Pierre, der Kellner auf Zimmer 104. - Bitte sehr.

Jetzt bin ich dran.

(Er spielt die gleiche Stelle.)

(Türklopfen)

Herein.

Der Herr wünschen.

Dann habe ich mich nicht getäuscht. - Doch, wir kennen uns nicht.

Woher wissen Sie meine Gedanken? - Ein guter Kellner weiß alles.

Wie meinen Sie das? - Wörtlich. Bitte sehr?

Schicken Sie mir das Stubenmädchen! - Wozu?

Zum Herrichten des Smokings. - "Herrichten" ist das richtige Wort.

Wie bitte? - Wird bestens besorgt.

(Duval spielt die Stelle wieder.)

(Pierre spielt die Stelle weiter.)

Komponieren kann er auch nicht.

Hat er nach mir gefragt? - Nein, nur nach dem Stubenmädchen.

Das bist du ja. - Ja.

Aber er weiß es noch nicht. - Er wird es gleich wissen.

Hier, diese Kleider bügeln!

Und was ist mit dem Hund? - Mit dem gehst du Gassi.

So werden wir doch noch Mitarbeiter von Duval.

Rührt euch nicht weg! Wenn ich Hilfe brauche, klingle ich.

Übrigens, Silvio: deine Knöpfe. - Zu nett. Dankeschön.

(Türklopfen)

Herein!

(Er spielt laut weiter.)

Der Herr wünschen.

Na also, jetzt wären wir komplett.

So ein Zufall. - Es ist wirklich ein Zufall.

Warum kamst du nicht ins Eldorado? - Ich nahm die Sache nicht ernst.

Ach so? - Womit kann ich dem Herrn dienen?

Ich spiele heute auf dem Festival. Bringen Sie den Smoking in Ordnung!

Wird geschehen.

(Er spielt weiter.)

(Sie singt so, dass es besser klingt.)

(Er spielt, aber sie spielt die Töne anders.)

So was... - Das ist einfach, wenn man es kann.

Halt, jetzt reißt mir die Geduld.

Wollt ihr mich zum Narren halten? So einfach geht das nicht.

Es klingelt. Kathrin, los hin!

Silvio, los!

Hast du mir das wirklich zugetraut? - Nein, aber...

Silvio, Pierre! - Dafür hast du um Hilfe gerufen?

Rene hat mir alles erklärt. Es ist harmlos.

Wirklich? - Da kennt sich keiner aus.

Und seine Komposition? - Die wird so, wie wir es wollen.

Aber das geht doch nicht. - Das geht sogar gut.

Spiel!

(Er spielt eine langsame Melodie.)

Schneller!

Ja, richtig.

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien!

♪ Komm mit ans blaue Meer!

♪ Wir tun, als ob das Leben eine schöne Reise wäre.

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien!

♪ Komm mit, weil sich das lohnt!

♪ Am Tag scheint dort die Sonne. - Und am Abend scheint der Mond.

♪ Aber dann... - Jaja.

♪ Aber dann... - Jaja.

♪ Dann zeigt der richtige Italiener, was er kann.

♪ Aber dann, aber dann... - Oh.

♪ Dann fängt beim Sternenschein die Serenade an.

♪ Digit, digit dig, dig dig...

♪ Digit, digit dig, dig dig...

Das ist es, fantastisch. Das werden wir gleich haben.

Bitte Direktion Festival. Ich baue um.

Bitte Herrn Direktor Bartucci.

(Jogi bellt.)

Herr Duval, hatten Sie einen guten Flug?

Ich melde ein anderes Lied an.

"Komm ein bisschen mit nach Italien!"

Nein, Denise Doree singt nicht.

Nein, leider nicht. Sie ist... Sie hat...

Was hat sie denn?

Bronchialkatarrh.

Aber Sie haben doch Ersatz?

Ein Terzett: 2 Männer und eine Frau.

Wie bitte? - Eine Dame und 2 Herren.

Und wie heißt dieses mysteriöse Terzett?

Wie es heißt?

Es heißt "Trio Grand Hotel".

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien!

♪ Komm mit ans blaue Meer!

♪ Wir tun, als ob das Leben eine schöne Reise wäre.

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien!

♪ Komm mit, weil sich das lohnt!

♪ Am Tag scheint dort die Sonne. - Und am Abend scheint der Mond.

♪ Aber dann...

♪ Aber dann zeigt ein richtiger Italiener, was er kann.

♪ Aber dann...

♪ Aber dann fängt beim Sternenschein die Serenade an.

♪ Digit, digit dig, dig dig.

♪ Digit, digit dig, dig dig.

♪ Digit, digit dig, dig dig.

♪ Digit, digit dig, dig dig.

♪ Eine Nacht, eine Nacht in San Remo.

♪ Das ist für uns so wunderschön.

♪ Diese Nacht, diese Nacht in San Remo...

♪ Sie müsste nie zu Ende gehen.

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien!

♪ Komm mit ans blaue Meer!

♪ Und wir tun, als ob das Leben eine schöne Reise wäre.

♪ Komm mit nach Italien! Komm mit, weil sich das lohnt!

♪ Am Tag scheint dort die Sonne und am Abend scheint der Mond.

♪ Aber dann, aber dann...

♪ Dann zeigt der richtige Italiener, was er kann.

♪ Aber dann, aber dann...

♪ Dann fängt beim Sternenschein die Serenade an.

♪ Digit, digit dig, dig dig.

♪ Digit, digit dig, dig dig. Digit, digit dig, dig dig.

♪ Digit, digit dig, dig dig.

Hallo! - Madame wünschen?

Die Kleider gab ich dem Mädchen und Jogi ist auch verschwunden.

Bevor ich verhungere, rufe ich die Polizei.

(Denise schimpft am Telefon.)

(Zischen)

(Durchsage) "Das Zimmermädchen sofort zum Portier!"

Und was sagen Sie jetzt? - Die Jungs sind großartig, toll.

Aber die Kleine! - Erlauben Sie mal!

Die Kleine ist doch keine Frau. Das ist höchstens ein Mädchen.

Aber was für ein Mädchen!

Lalalala! Ich freue mich so.

Auch für dich und Pierre. Endlich wird was geschehen.

Die Liebe!

Entsetzlich, wo sind die Kleider der schönen Signorina?

In der Anrichte. - Ein wildes Tier ist drinnen.

Jogi. - Sie will die Polizei rufen.

Bleiben Sie ruhig! Das bringe ich in Ordnung.

Dieser Jogi.

Hören Sie mit dieser Frau auf!

Mit ihr überzeugen wir Columbus nie.

Er braucht kein Schneewittchen... - Sondern ein Ei.

Unsinn, der Columbus braucht eine Bombe mit Vergangenheit.

Und das ist die Doree.

(Türklopfen)

Herein.

Signora, Ihre Sachen.

Jogilein, mein süßes Ding.

Halt!

Ich hungere, aber ich will wenigstens nicht verdursten.

Für die Kleider ist es zu spät. - Und Sie rufen nicht die Polizei?

Warum? Sind Sie so gefährlich? - Ich dachte...

Stellen Sie das Tablett dort rüber!

Signora.

Nehmen Sie einen Moment Platz! - Aber Signora, als Boy...

Eine tolle Idee, so aufzutreten. Ich habe Sie im Fernsehen bewundert.

Ausgezeichnet. Ich gratuliere. - Grazie.

Moment! Öffnen Sie die Flasche bitte!

Bitte.

Dann trinken wir ein Glas auf Ihren Erfolg.

Eine Nacht in San Remo.

(Sie summt vergnügt vor sich hin.)

(Rufsignal)

(Sie singt vergnügt die Melodie von "Bonjour, Kathrin" vor sich hin.)

(Er spielt die Melodie auf dem Klavier weiter.)

Herein!

Decken Sie den Tisch ab!

Bitte! - Auf dem Balkon.

Ja, Signor.

Bitte.

Oh, Sie erwarten Besuch? - Ja, eine Dame.

Darf ich bitten?

Grazie, Signore.

Wovon darf ich dir geben?

Von allem. - Dann fangen wir damit an.

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien! Komm mit, weil sich das lohnt.

♪ Am Tag scheint dort die Sonne und am Abend scheint der Mond.

Sie! - Herr Direktor?

Was machen Sie da? - Ich serviere.

Was machen Sie sonst noch alles? - Darf ich Ihnen helfen?

Bitte! - Gestatten Sie? Verzeihung!

Sie wollen mich einwickeln.

Sie hat bestimmt Duval geschickt, um mir die Kleine einzureden.

Entschuldigen Sie!

Stecken Sie bitte Ihren Finger da rein.

Ich an Ihrer Stelle würde ich die Kleine sofort engagieren.

Aber ich bin kein Theaterdirektor. - Aber auch kein Oberkellner.

Nein, nur im Augenblick.

Gestatten Sie? - Bitte schön.

Noch ein bisschen Duft.

Oh!

Hören Sie auf! Was wollen Sie? - Mit Ihnen reden.

Betrifft es die Kleine? - Sie ist eine Große.

Ich mache... - Von Mensch zu Mensch gesprochen.

Schauen Sie mich nicht an wie ein verwundetes Reh!

Geben Sie mir einen Whisky! - Jawohl.

Ein zweites Glas! - Schon da.

♪ Baba dadado, dodo dodo!

♪ Wie wär's, wie wär's?

♪ Wie wird das sein?

♪ Kämst du zu mir zum Stelldichein.

♪ Wie wär's, wie wär's?

♪ Wie könnt' das gehen?

♪ Wenn dann wir zwei uns gut verstehen?

♪ "Aya" singt heute Abend der Gondoliere.

♪ "Aya" klingt es so weit übers blaue Meer.

♪ "Aya" singt es, wenn heut' ich mein Herz verlier'.

♪ "Aya" klingt's caro mio in mir.

♪ Wie wär's, wie wär's? Wie wird das sein?

♪ Käm ich zu dir zum Stelldichein?

(Die Melodie ist weiter zu hören, aber verfremdet.)

Die Klingel erwischen wir nie. - Nein.

Den Ober schon gar nicht. - Miserable Bedienung!

Der Kerl sitzt bestimmt irgendwo. - Und säuft.

Und trotzdem!

Diese Frau wird Paris auf den Kopf stellen!

Mich soll sie auf den Kopf stellen.

Aber wer kennst sie schon? - Kein Mensch.

Sagen Sie! Aber bei Kathrin trifft sich Kunst, Finanz und Poli...

Polizei. - Politik.

Du bist ein Lügenbold.

Ich bin kein Bold. Sie werden Kathrins Heim sehen.

Wann? - Beim Empfang im Heim.

Meine Damen und Herren! Der Direktor vom Eldorado.

Madame!

Das ist die Hausdame von Kathrin, ihre zweite Mutter.

Das ist nett, Madame. - Marquis Voche-Foucault.

Abgeordneter und Mitglied der Akademie.

Und die Herrschaften von der Presse.

Die Reporterin Mademoiselle Olga.

Das sind Konsul Guisard und seine Gattin.

Heute frisch aus Nizza. - Danke vielmals.

Und das sind ihre lieben Kinder. - Nett, der Kleine.

Aua! - Er will Fußballer werden.

Das ist die Sekretärin der Künstlerin, die gute Therese.

Wenn sie nicht wäre, wäre hier manches anders.

Die treue Seele sorgt sich um die Sachen, als wären es ihre eigenen.

Ein flotter Dampfer! - Genug, Herr Kapitän.

Jeder Gegenstand hier ist ein Pfand. - Pfand?

Ein Pfand für den Kunstsinn dieser hervorragenden Künstlerin.

Sagen Sie, wo ist die Künstlerin? - Die Künstlerin? Im Kaffeehaus.

Bei einem Autogrammempfang. Wir erwarten sie sekündlich.

(Wecker klingelt.)

San Remo war ein toller Erfolg. Schreiben Sie, was Sie empfinden!

Dann wird es ein Hymnus auf die Frau, die Paris auf den Kopf stellt!

Kathrin ist am Wecker. - Das Telefon. Entschuldigen Sie.

Entschuldigen Sie mich auch! - Möchten Sie ein Glas Wein?

Bitte! - Gut.

Silvio! Nimm die Strippe! Gut!

Hallo, Kathrin! Wie? Du kannst nicht kommen?

Aber deine Gäste und Direktor...

Du kommst nicht durch die Menge der Autogrammjäger?

Jäger? - Die Polizei ist machtlos?

Lassen Sie mich mit ihr reden! - Direktor Lebaudi will mit dir reden.

Hallo! - Hallo! Weg ist sie.

Kommt sie jetzt oder nicht? - Sie kommt leider nicht.

Sie machen mich... - Wahnsinnig, ich weiß.

Verstehst du, warum mich Pierre heute loswerden wollte?

Vielleicht... - Warum soll ich nicht zu Hause sein?

Vielleicht hat er uns zuliebe getan. - Vielleicht.

Was ist jetzt mit unserem Bericht? - Ich informiere Sie über Kathrin.

Spitzen Sie Ihre Bleistifte und zücken Sie die Ohren!

Was Sie jetzt hören, werden Sie nie wieder hören!

Da bin ich aber gespannt. - Nehmen Sie Platz! Bitte schön!

Herr Direktor, stellen Sie sich vor! - Lebaudi!

Netter Scherz! Stellen Sie sich vor: Sie kam auf die Welt.

Das kann ich mir vorstellen. - Aber nicht auf eine normale Welt.

Eine verrückte Welt? - Nein, eine abenteuerliche.

Eine, eine...

Hafen!

Kaschemmen, Spelunken, Kneipen. Nebel. Jede Menge Nebel!

Hörner! - Nebelhörner! Und dann der Vater.

Ein Hornist? - Sie machen mich...

Wahnsinnig. Das kenne ich. Moment! Was war der Vater wirklich?

Der Vater war ein portugiesischer Seemann.

(Akkordeonmusik)

♪ In Bombay war es Willie, weil er nicht lange blieb.

♪ In Boston war es Rosalie, die mir die Zeit vertrieb.

♪ In Rio war es Kita, der ich mein Herz geschenkt.

♪ Ab Java war es ein braunes Kind, das heut noch an mich denkt.

♪ Doch das Heimweh zieht mich wieder...

♪ Zieht mich wieder zu dir hin.

♪ Und ich weiß wie du, dass ich morgen...

♪ Dass ich morgen bei dir bin.

Ein toller Seemann! Kann ich ihn haben?

Er ist schon längst verschollen. Hat sich abgesetzt, und weg war er.

Dann war sie auf der Palme. - Auf der Palme!

Und die Palme war auf einer Insel. - Und die Insel war mitten im Wasser.

Und rundherum nur Klippen, blaues Meer, die strahlende Sonne.

Auf Hawaii!

♪ Steig in das Traumboot der Liebe!

♪ Fahre mit mir nach Hawaii!

♪ Dort, auf der Insel der Schönheit wartet das Glück auf uns zwei.

♪ Die Nacht erzählt uns ein Märchen.

♪ Und macht das Märchen auch wahr.

♪ Steig in das Traumboot der Liebe!

♪ Bald sind wir beide ein Paar.

Es war eine Zeit der Liebe und das Glücks.

Großartig. Jetzt setzen wir die Frau in ein Boot und schicken sie nach...

Südamerika!

Da rettete sie auf einer Hacienda einem Grafen das Leben.

Wunderbar! - Er fiel vom Pferd.

Sie hob ihn auf. - Er sagte "danke".

Sie sagte "bitte". - Er nahm das Pferd.

Sie nahm die Zügel. - Sie gingen beide...

Zu dritt, mit dem Pferd. Wohin? - Ans Lagerfeuer!

♪ Gaucho, reite, reite, reite! Fällt der Abschied auch schwer.

♪ Doch in der Weite, Weite, Weite reitet das Glück vor dir her.

♪ Aya Jocoha!

♪ Aya Jocoha!

♪ Dein Stern ist dir nah!

♪ Dein Stern ist dir nah!

♪ Gaucho, reite, reite, reite, fällt der Abschied auch schwer.

♪ Doch in der Weite, Weite, Weite reitet das Glück vor dir her.

♪ Wenn die Phantasie einen neuen Tag dir bringt.

♪ Lalala lalala, lalala lalala.

♪ Wenn die Phantasie!

Ich werde wahnsinnig. Mehr! - Es geht nicht weiter.

Der pompöse Graf nimmt sie mit nach Frankreich.

Sie wohnt in einem Schloss und schläft in einem pompösen Bett.

Pompadour! Die Marquise de Pompadour!

Sie schlief in dem Bett, im 18. Jahrhundert.

Und jetzt Kathrin. - Denn der Graf schenkte es ihr.

Dann ist sie die Besitzerin des Bettes der Pompadour!

Ich habe das Bett nicht. - Das ist eine Katastrophe!

Die Presse will darüber schreiben, und jetzt haben Sie das Bett nicht.

Sie haben doch behauptet... - Sie waren das.

Ich habe nur erzählt. - Das ist egal.

Das Bett muss her, und Sie werden es beschaffen.

Therese! Therese! - Muss das wirklich sein?

Du kannst uns nicht hängen lassen! - Wenn Vater das erfährt...

Nur noch dieses Bett! Unser Glück steht auf dem Spiel.

Sich regen bringt Segen. Deswegen bin ich hier.

Und ein Direktor am Morgen bringt Kummer und Sorgen.

Wer hat Sie reingelassen? - Kein Mensch.

Mir öffnen sich die Türen von selbst. - Aber nicht meine Brieftasche.

Was machen Sie da überhaupt? - Morgengymnastik. Prost!

Fruchtsaft, was? - Cognac.

Cognac ist gut. - Nein, besser.

Columbus, hören Sie auf zu rudern. Sie rudern an Ihrem Glück vorbei.

Hören Sie zu! - Also schön. Nehmen Sie Platz.

Wo? - Auf dem Pferd da hinten.

Columbus, ich habe eine neue Entdeckung gemacht.

Entdeckt, dass Sie kein Geld haben? - Das wäre keine Neuigkeit.

Ich habe eine Sensation. Das ist ein Glück für Sie.

Das Glück dieser Erde liegt auf dem Rücken der Pferde.

Columbus! Hoppla! Stellen Sie den Esel ab!

Hilfe!

Columbus! Hilfe!

Columbus! Stellen Sie das ab! - Was wollen Sie überhaupt von mir?

Sicher nicht mit mir Frühsport machen.

Ich bringe Ihnen die Frau des Jahrhunderts.

Kennen Sie die Pompadour? - Nur vom Hörensagen.

Wollen Sie sie mir bringen? - Ihr Bett.

Mein Bett? - Das Bett der Pompadour.

Wenn das kein Geschäft wird, soll mich der Schlag treffen.

Aua! - Verzeihung.

Der Schlag hat sie schon getroffen. Ich weiß genau, was Sie wollen.

Ich soll wieder Geld in Ihr Tingeltangel stecken.

Tingeltangel? Columbus! Ich könnte in die Luft springen!

Tun Sie es! Ich mache es schon. Es ist gut für die schlanke Linie.

Was tut man nicht für die Kunst! - Und mein Geld.

Ich habe eine Künstlerin mit dem Bett der Pompadour.

Wollen Sie sie engagieren? - Ja. Für meine Revue.

Was kostet das Bett mit der Frau? - Nur 1 Million.

Was?

Columbus, bevor Sie mich umbringen: Bekomme ich mein Geld oder nicht?

Also schön! Sagen wir, die Hälfte.

Die Hälfte, mit so viel habe ich gar nicht gerechnet.

Columbus, das Bett ist gerettet!

(Orchestermusik)

♪ Bonjour, Kathrin!

♪ Bonjour, ihr Melodien, die dieser schöne Tag mir bringt.

♪ Bonjour, Kathrin!

♪ Die Melodien ziehen ins Herz, das nun von Liebe singt.

♪ Die Welt ist schön.

♪ Und zwei Verliebte sehen am Himmel 1.000 Sterne stehen.

♪ Das Ziel ist nah. Der Tag des Glücks ist da.

Bonjour, l'amour, bonjour!

(neues Lied)

♪ Heimliches Locken und Fragen, zärtliches Spiel ohne Ziel.

♪ Ewiges Wägen und Wagen.

♪ Das schenkt uns Frauen so viel.

♪ Eine Frau aus Paris ist geboren für die Liebe.

♪ Und sie kann nicht anders sein.

♪ Eine Frau aus Paris ist verloren ohne Liebe.

♪ Denn sie bleibt nicht gern allein.

♪ Sie spielt mit dem Feuer, das sie schürt.

♪ Und fühlt, dass sie selbst ihr Herz verliert.

♪ Eine Frau aus Paris ist geboren für die Liebe.

♪ Und sie bleibt nicht gern allein.

♪ Ladada, dadada, dadada, dadada.

♪ Dadada! Ah ah, Ah ah!

♪ Dadada, dadada! Dadada, dadada!

♪ Dadada! Aha!

♪ Dada, dadada!

♪ Eine Frau aus Paris ist geboren für die Liebe.

♪ Und sie bleibt nicht gern allein.

Die Frau ist phantastisch. - Das habe ich Ihnen gesagt.

Bei ihrer Vergangenheit wird sie nicht schüchtern sein.

Meine Herren! Das Theater wird nicht abgerissen.

Sie besorgen mir bitte Rosen. Aber so einen Strauß!

Ein Rosenkavalier. - Lasst Blumen sprechen!

Zufrieden?

Die Frau aus Paris hat alle bezaubert, besonders Columbus.

Eifersüchtig?

Du wurdest sehr schnell vertraut mit der Strategie des Theaters.

Und dieser Reklametrick mit dem Bett widert mich an.

Es ist doch deine Revue. - Ja, aber der Preis ist mir zu hoch.

Duval! Sie werden im Büro erwartet.

Kind, Sie waren großartig. Ich gratuliere.

Entschuldige bitte! - Entschuldigen Sie!

♪ Adieu, Kathrin!

♪ Adieu, die Melodie!

Hör auf!

Ich kann das nicht mehr hören.

Wer? - Denise. Sie ist gefährlich.

Wieso? - Sie ist sanft wie ein Wellensittich.

Oh! Bleiben Sie in meiner Nähe! - Ja. Kommen Sie!

Hallo.

Der entzückendsten Frau von Paris. - Danke.

Der reizenden Pompadour. - Ich heiße Kathrin.

Darauf kommt es mir nicht an. - Aber mir.

Hier, das Bett ist weg. - Wir haben es nicht.

Es kann nicht gestohlen sein. Therese! Wo ist das Mädchen?

Wir haben sie nicht. - Ich weiß. Ihr wart in der Kneipe.

Therese! Na warte.

Wer gab uns das Geld für die Kneipe? - Therese.

(Er pfeift.)

Ein Stilbett. Lebaudi, Eldorado.

Emile, den Lieferwagen!

Das ist völliger Irrsinn. "Ihre Vergangenheit war ein Roman."

Ich kann das nicht glauben. - Warum nicht?

Hafen-Lilly, Goucho-Braut, Pompadour.

Ja.

Die Dame scheint eine lebhafte Vergangenheit zu haben.

Genau das Richtige für meinen lieben Columbus.

Sie ist eine würdige Nachfolgerin. - Sie ist nicht deine Nachfolgerin.

Und wieso spielt sie in der Revue und wieso ist das noch keine Garage?

Du irrst dich bei Kathrin. - Aber nicht bei Columbus.

Den kenne ich.

Tja, mein Schatz.

Ich fürchte, ich muss euch Schwierigkeiten machen.

Bitte, völlig unbenützt.

Ich meine: unversehrt. - Gott sei Dank.

Es geht um das Bett der Pompadour? - Ja.

Da bin ich neugierig. - Ich erzähle es gleich.

Wo steht das Rokokobett? - Dort.

Hinter dem Paravent? Danke.

Wir müssen es schnell zurückbringen. - Das machen Silvio und ich.

Therese.

Wem verdanken wir das alles? Dir.

Ich war nicht immer so zu dir, wie ich es hätte sein sollen.

Aber ich habe dich sehr gern. - Ich dich auch, Pierre.

Oh.

Wie schön.

Oh.

Eine interessante Geschichte? - Sehr.

So, da wären wir. Ich höre.

Diese Stimme. Das ist doch... - Sie sollen die Wahrheit erfahren.

Ach, das ist mir aber peinlich. - Kathrin!

Was ist denn? - Kenne ich meinen Columbus?

Was willst du denn? - Oh, das Bett der Pompadour!

Natürlich. - Aber das ist doch...

Mein Bett. - Was? Das ist dein Bett?

Das ist doch gepfändet. - Ja, gepfändet. Vor deiner Zeit.

Das ist eine billige Imitation. - Imitation?

Dann ist das Ganze ein Schwindel. - Ich wollte alles aufklären.

Nicht mehr nötig.

Wie kommt man hier hinaus? Ah, hier. Kommen Sie!

Kathrin, bitte umziehen für die nächste Nummer!

Los!

Was haben Sie mir da erzählt? Das Bett ist eine Imitation.

Ja.

Vielleicht eine Imitation aus der Zeit der Pompadour?

Danke, das genügt.

Hasilein!

Und die anderen Geschichten? - Die hat er mir erzählt.

Stimmen die? - Ja, aber...

Das genügt.

Mein Vater! - Dein Vater? Der auch noch.

Der auch noch.

Liebling, so war das in San Remo. Jetzt weißt du alles.

Na warte. Die sollen mich kennenlernen.

Meine Herren, das Theater wird sofort abgerissen.

Und damit ist der ganze Fall für mich erledigt.

Aristide Fogar. Mein Bett ist hier. Mit meiner Tochter. Ich hole sie.

Wer sind Sie? - Der Gerichtsvollzieher.

Nehmen Sie alles mit!

(Trommelmusik)

(Trompeten setzen ein.)

(beschwingte Jazzmusik)

(Musik wird dramatisch.)

(Musik wird wieder entspannt.)

♪ No! No! No!

♪ No! No! No!

(beschwingtes Trompetensolo)

♪ No! No! No!

♪ No! No! No!

(Musik endet.)

Ihr bringt ja das ganze Eldorado. Wir haben doch keinen Platz mehr.

Du bist schuld mit deiner Küsserei. - Ich darf doch wohl noch küssen.

Doree ist schuld. - Nein, Rene mit seiner Eifersucht.

Es ist zum Heulen.

Das ganze Theater wurde übersiedelt. - Übersiedelt.

Übersiedelt! Silvio, das ist die Lösung.

Bist du übergeschnappt? - Ja, nein. Therese, komm her!

Die Kulissen sind hier.

Also muss das Theater zu den Kulissen kommen.

Du meinst... - Die Premiere findet statt.

Ohne Theater? - Ja, und das wird so ein Theater.

Wird das Pompadour-Bett versteigert? - Ja, mit Inhalt.

Mit Inhalt? Was heißt das?

Katalog gefällig? - Danke, mein Bett kenne ich.

Gaston! - Ich komme schon.

Katalog bitte!

Schwörst du, dass du und Pierre sich hinter dem Paravent geküsst haben?

Das kann Ihnen heute egal sein.

Sag, dass Pierre alles erfunden hat! - Einen schönen Eckplatz vielleicht?

Danke. - Bitte.

Gestatten Sie?

Fräulein, 2 Kataloge bitte!

Ich eröffne die heutige Versteigerung.

Bravo!

Therese!

Katalog Nummer 501.

2 Gitarren, 1.000 Franc.

(Beifallklatschen)

♪ Digidigidi, Digidigidi, Digidigidi, Digidigidi.

♪ Aber dann, aber dann zeigt ein richtiger Italiener, was er kann.

♪ Aber dann, aber dann fängt bei Sternenschein die Serenade an.

2.000.

3.000.

4.000.

5.000.

6.000.

Zum ersten, zum zweiten.

Und zum dritten Mal!

(Beifallklatschen)

Die Nummer ist noch nicht aus und die Gitarren sind weg.

Die Nummer geht weiter zu dritt, acapella.

(Pierre pfeift mir einer Pfeife.)

Gehen Sie schon hinaus!

(Beifallklatschen)

(Pfiff)

♪ Na.

♪ Nahahaha. - Nahahaha.

♪ Lahahahaha. - Lahahahaha.

♪ Lahahahaha.

Onkel, sind wir fertig? - Nein.

Und das Bonbon? - Später.

Au, der Fußballer.

(Sie trällern wie Opernsänger.)

♪ Komm ein bisschen mit nach Italien!

♪ Am Tag scheint dort die Sonne und am Abend scheint der Mond.

(Fogar läutet um Ruhe.)

Katalog Nummer 502.

Ein Stilbett mit Inhalt. 100 Franc.

Tatsächlich mein Bett! Das kommt nicht in Frage.

Mein Bett wird nicht versteigert. - Und ob!

Ruhe! Das Bett muss raus. Los!

Das Bett muss raus. Vorwärts! Ruhe!

♪ Ein Bett. - Ein Bett.

♪ Pompös. - Pompös.

♪ Deliziös. - Deliziös.

♪ Amourös. - Amourös.

♪ Ein Bett. - Ein Bett.

♪ Ein Bett. - Ein Bett.

Ausrufungspreis 100 Franc. Wer bietet mehr?

105.

Was?

105? Das ist eine Beleidigung.

Bonjour, Madame.

Bonjour.

Kein weiteres Angebot?

105 zum ersten...

Zum zweiten und...

2.000. - 4.000.

5.000. - 7.000.

9.000. - 10.000.

Gut, dann 10.000 zum ersten, zweiten und zum dritten Mal.

(Gelächter)

Zur Kasse bitte: 10.000. Bett und Inhalt gehören Ihnen.

Danke.

Da entlang.

Haben sich Kathrin und Duval versöhnt?

Nein. - Sagtest du nicht, wie es war?

Er glaubt es nicht.

Ich nehme die Sache in die Hand. - Gut.

Kathrin fragt nach Ihnen. - Kathrin?

Nein.

Ich schwöre, dass ich Pierre hinter dem Paravent geküsst habe.

Habe ich mich so getäuscht? - Du wirst es gleich sehen. Komm!

Genau so war es. - Genauso schön!

Schön? Herrlich! - Hallo, hallo, hallo.

Gehen Sie hier weg! Auf, auf!

Ein Paravent. 200. - 300.

400. - 500.

Zum ersten, zum zweiten und zum dritten Mal.

(Gelächter)

Bonjour, Papa. - Bonjour, Papa.

(Heitere Musik setzt ein.)

♪ Tanz einer Tropennacht, Tanz einer Zaubernacht.

Hatschi, hatschi.

Hatschi. Hatschi.

♪ Tanz einer Wunderwelt. Tanz unterm Sternenzelt.

Hatschi.

Hatschi.

Hatschi, hatschi, hatschi, hatschi, hatschi, hatschi.

Danke. Hatschi.

(Beifall und Lachen)

Das war doch im Programm gar nicht vorgesehen.

Das war eine Improvisation.

Hatschi. - Sie Bazillenwerfer.

Los, den Prospekt hoch!

Hilfe! Ich werde wahnsinnig.

Sie wollten doch erst von Kathrin auf den Kopf gestellt werden.

Sie machen mich wahnsinnig. - Hier ist Ihr Taschentuch.

Abseilen, abseilen!

Kathrin. Kannst du mir verzeihen?

Das weiß ich noch nicht.

10.000. Naja.

Da, bringen Sie das Ganze in meine Wohnung!

Das Ganze!

Endlich, mein Liebling.

Unsere Hochzeitsreise machen wir nach Italien.

Natürlich, mein Engel!

Das hätten Sie billiger haben können. - Kommen Sie her!

Ich machte keinen Ausflug mit ihr. - Keine Angst!

Ich finanziere die Revue mit Kathrin.

(beschwingte Jazzmusik)

(beschwingte Musik)

(Posaunensolo)

(Saxophonsolo)

(Bass-Solo)

(Trompetensolo)

(beschwingte Musik)

(Lied endet.)

(romantisch-zärtliche Musik)

♪ Die Welt ist schön.

♪ Und 2 Verliebte sehen am Himmel 1.000 Sterne stehen.

♪ Das Ziel ist da.

♪ Der Tag des Glücks ist da.

Bonjour, Kathrin.

♪ Bonjour.

(Sie spielen das Lied weiter.)

(romantische Musik)

♪ Bonjour, l'amour.

♪ Bonjour!

Copyright MDR 2016 UT: zeile 21 / Frank H. Richter

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