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Alle scheinen so weit zu sein. Seid ihr so weit?
Zum ersten Mal seit 3 Jahren,
die gr��te Rock 'n' Roll-Band der Welt, die Rolling Stones!
Die Rolling Stones.
Lasst euch mal ansehen.
Wir wollen sehen, wie sch�n ihr seid. Huu!
Ok.
Oh, New York City, ihr redet so viel. Lasst euch mal ansehen.
Lass dich mal ansehen, New York City.
Huu.
Also dann.
Willkommen zur Fr�hst�cksshow.
Danke. Danke.
Wir sind noch am Aufw�rmen.
Alles klar.
Charlie ist gut drauf heute, oder?
Ich finde, ihr habt euch... Ihr habt euch heute richtig rausgeputzt.
Stimmt's? Lasst euch doch mal ansehen.
Zeigt euch doch mal.
Lasst euch mal ansehen.
Na los.
Wir wollen wissen, wie ihr ausseht.
Wow. Wir k�nnen euch nicht sehen.
Wir k�nnen euch nicht sehen.
Schon nicht leicht, das alles...
auf die Reihe zu kriegen.
Es braucht Zeit.
- Was? - 8 Wochen.
8 Wochen.
Kriegt ihr das so schnell hin?
Dass ihr uns �ber die Schulter schaut,
erlaubt uns mehr Freiheiten.
Wir sind wom�glich nur eine Minute auf euch,
und zeigen dann alles andere.
Hier ist Stefan Ponek, KSAN Radio, San Francisco.
Die USA-Tournee der Rolling Stones ist vor�ber.
Ihr letzter Auftritt war ein Gratiskonzert auf dem Altamont Speedway,
vor mehr als 300.000 Zuschauern.
Es gab 4 Geburten, 4 Todesf�lle und zahlreiche Handgemenge.
Ger�chten zufolge ist ein Konzertbesucher von einem Mitglied
der Hells Angels vor der B�hne erstochen worden.
Bisher liegt keine Best�tigung vor.
Wir selbst haben jedoch eine Menge mitbekommen.
Wir warten auf Ihre Berichte. Die Telefone sind freigeschaltet.
Wir freuen uns auf Ihre Anrufe. Wie war das Altamont Free Concert?
Die Angels haben das Beste
aus der schwierigen Situation gemacht.
Soweit ich gesehen habe, sind sie diejenigen gewesen,
die versucht haben, die Lage in den Griff zu kriegen.
- Meiner Meinung nach. - Mm. Ja.
Wenn das die Leute nicht kapieren, tut es mir leid.
Das war Sam Cutler,
einer der Organisatoren der Veranstaltung.
Nun haben wir einen der Hells Angels in der Leitung. Sonny Barger.
- Ist es nicht so, Sonny? - Ja.
Ok, wie ist Ihre Meinung?
Ich war nicht da, um Polizei zu spielen.
Ich bin kein Bulle und hab auch nicht vor, so zu tun, als w�re ich einer.
Und dieser Mick Jagger...
... will alles auf die Angels schieben.
Der hat uns voll vereimert. Und was mich betrifft,
haben wir uns f�r diesen Idioten total zum Narren gemacht.
Und wisst ihr was? Die haben mir gesagt,
ich soll mich an den B�hnenrand setzen, damit niemand �ber mich r�ber kann,
und ich kann Bier trinken, bis das Konzert vorbei ist.
Und genau das hatte ich auch vor. Aber wisst ihr was?
Die haben doch angefangen, unsere Maschinen umzuschmei�en.
Glaubt ihr etwa, wir kriegen die Dinger f�r $50
oder lassen sie einfach mitgehen? So was kostet.
Und niemand kippt mein Motorrad um.
Und nur weil 300.000 Leute da sind, meinen sie,
damit durchkommen zu k�nnen. Sieht ja keiner.
Aber unsere Maschinen sind uns das Wichtigste im Leben.
Wir investieren jeden Cent in die Dinger.
Wir lieben unsere Bikes mehr als alles andere auf der Welt,
und wenn jemand sie umschmei�t, kann er was erleben.
Dann schnappen wir ihn uns. Und genau das haben wir getan.
Ich bin ganz bestimmt nicht einer von diesen Friedensheinis.
Das k�nnt ihr diesen Blumenkindern gern ausrichten. Sch�nen Gru�.
Ein paar von denen waren so vollgepumpt mit Drogen,
dass es schade war, dass wir n�chtern waren,
denn sie alle kamen schreiend den H�gel runtergerannt
und legten sich mit allen an.
Und zwar nicht nur mit uns Angels.
Aber als sie uns angriffen, konnten sie was erleben.
Nicht schlecht, Sonny.
Ich glaube, ich erinnere mich an ihn. Und du?
Ich wei� nicht so genau.
Ich wei� nicht mehr, wie er aussah.
Denn da standen eine ganze Reihe, bevor wir rauf sind,
und die waren eigentlich ganz nett. Ein paar von denen.
Das Ganze...
Ich wei� nicht.
Wie sie uns den Weg freigemacht haben, das war schon Wahnsinn, Mann.
Hast du...? Warst du dabei? Warst du...?
In der Gruppe, die auf die B�hne gef�hrt werden musste?
- Meine G�te. - Ich hab's gesehen, ja.
Das war Wahnsinn.
Was haben sie gemacht?
Allein, wie sie das gemacht haben. Das war schon ziemlich...
Ich hatte gar nicht mitbekommen, dass �berhaupt etwas los war.
Wirklich nicht. Ich habe nichts geh�rt. Wir standen direkt an der Seite.
Oje, so eine Schande.
KSAN-Radio hier.
Die Ausschreitungen in Altamont kamen v�llig unerwartet.
Die Rolling Stones hatten ausverkaufte Konzerte
in allen gr��eren St�dten des Landes ohne jeden Zwischenfall gegeben.
Ok, los geht's.
Huu!
Huu!
Vielen Dank. Alles klar.
Alles klar.
Alles klar.
Alles klar.
Huu!
Wie sehr befriedigt Sie der Verlauf Ihrer Karriere?
Meinen Sie sexuell oder philosophisch?
Beides.
Also, die sexuelle Befriedigung hat schon zugenommen.
Und wie sieht es finanziell und philosophisch aus?
Finanziell eher unbefriedigend.
Sexuell befriedigend, philosophisch strengen wir uns an.
- Schwachsinn. - Noch eine Frage.
In den Zeitungen war zu lesen, dass Sie in San Francisco
ein Gratiskonzert geben werden. K�nnen Sie das...?
Wir geben ein Gratiskonzert in San Francisco.
- Wann? - Am 6. Dezember.
Aber leider nicht im Golden Gate Park,
aber in der N�he davon, wo mehr Platz ist.
Wir schaffen eine Art mikrokosmischer Gesellschaft.
Wir werden ein Beispiel daf�r abgeben,
wie man sich bei Gro�veranstaltungen zu verhalten hat.
Hier Mel Belli am Apparat, der Anwalt in San Francisco.
Ich spreche f�r die Rolling Stones.
Wir haben ihre Manager und Auftraggeber hier.
Ich habe gerade erfahren, dass Sie ihnen Ihre Rennbahn f�r ihr Konzert
am Samstag angeboten haben. Stimmt das?
Das stimmt.
Das Telefon ist auf Freisprechen, sodass wir alle h�ren k�nnen.
Ich m�chte herausfinden, wie wir dieses Konzert stattfinden lassen k�nnen.
In den letzten 36 Stunden habe ich alle Hebel in Bewegung gesetzt.
H�ren Sie, ich wei� von nichts.
Ich komme erst jetzt dazu, die Dinge auszub�geln.
Also verraten Sie mir, was genau...
Ja. Erst einmal m�chte ich festhalten,
dass diese Veranstaltung...
im Namen von Mr. Jagger...
mich nicht einen Cent kosten soll.
Wird auch nur ein Grashalm abgeknickt,
wird er wieder aufgestellt. Heh-heh.
Ich war schon in Woodstock dabei.
Ich habe Rockgruppen repr�sentiert und ich habe Festivals betreut,
sowohl als Anwalt als auch als Manager.
Ganz gleich, was Sie so h�ren, Festivals sind f�r den Arsch.
Machen Sie mich nicht zum Proktologen,
sagen Sie mir einfach, was ich tun kann.
Kann mir jemand verraten, warum ich dieses Konzert veranstalten sollte?
Hei�t das, Sie sind gegen dieses Konzert?
Nein, ich m�chte, dass es stattfindet, aber nicht,
dass ich danach meine Rennbahn wieder aufbauen muss.
Darf ich Sie fragen, ob wir das Ganze gemeinsam auf die Beine stellen k�nnen?
Ich w�rde gern mit Ihnen arbeiten, aber arbeiten Sie f�r Mr. Jagger?
Ich habe Mr. Jagger noch nicht getroffen, nur diese anderen Leute hier.
- Haben Sie Mr. Schneider getroffen? - Der steht hier vor mir.
Gut. Er wei�, was heute Nachmittag bei unserem Treffen passiert ist.
Dann rufen Sie mich doch zur�ck, ob wir uns morgen sehen k�nnen,
damit wir uns zusammensetzen und die Sache ins Laufen bringen.
- Einverstanden. - Rufen Sie mich zur�ck.
Das Konzert kann nur dort stattfinden,
und so wie es aussieht,
werden dort am Samstag mindestens 100.000 Leute erwartet.
Sie haben keine Alternative. Die einzige M�glichkeit
ist eine eidesstattliche Erkl�rung, eine einstweilige Verf�gung,
und ein Gespr�ch mit dem Richter. Wir machen also Folgendes:
Ich rufe jetzt einen der Richter an.
Das ist Ihre einzige Chance, diese Leute dazu zu zwingen.
Aber verschrecken Sie diese Leute nicht.
Denn ich w�rde ihnen raten, sich zu verkriechen.
F�r Alabama eine Wonne ...DEN M�LL IN DIE TONNE
- Denn sobald sie... - Und ihr...
Ja, aber das ist da
- und kommt nicht rein vor dem Solo. - Ja, ich wei�, ich wei�.
- Was ist das? - Was?
- Was da aus deiner Tasche guckt. - "Cousine Minnie sagt,
'Wie LECK-er!'"
Die bringe ich Robert mit.
Kommt alle wieder her, h�rt ihr?
Wir haben noch einen Song.
- Ich glaube, wir sind da. Gefunden. - Gefunden.
Jemand da? Mein Groupie, vielleicht? Wenn ihr versteht.
Hallo, Darling! Wie geht's?
Wann kommt das Gep�ck rauf?
- Sobald alle da sind. - Stu hat 46 Koffer.
Jetzt spielen wir...
Jetzt spielen wir f�r euch einen langsamen Blues, Freunde.
Yeah.
Das gef�llt dir doch sicher.
MARILYN �BER MARILYN
Was steht da?
Ach ja.
Es geht weiter.
Der Chronicle behauptet morgen, dass es abgesagt ist.
Das geht doch schon ewig so.
Hin und her, hin und her.
Jeder will ein St�ck vom Kuchen.
Mal sehen, ob wir ein paar Fakten zusammenstellen k�nnen,
um eine eidesstattliche Erkl�rung hinzubekommen.
Und dann k�nnen wir sie vielleicht doch noch vom Gegenteil �berzeugen.
Der Sheriff will wissen, wer wo auf Toilette gehen kann.
In ihrer beschaulichen Gemeinde dort
wei� jeder, wann wer zur Toilette geht,
und welchen Sitten die W�hler in ihren Badezimmern gehorchen.
Dick Carter ist am Telefon.
Er bietet uns die Rennbahn in Altamont an.
Hallo. Dick, hier ist Mel Belli f�r die Stones.
Wenn sie auf der Rennbahn spielen,
ist die Rennbahn insoweit offen, als auch die Leute,
die nicht mehr reinkommen, sie sehen k�nnen?
Das kriegen wir hin. Ich will die Publicity.
Sie wollen die Publicity?
Ok, Sie bekommen die Publicity
und die Rolling Stones nehmen kein Geld.
Das ist f�r den guten Zweck. Ich nehme das Geld.
- Ok. Ha-ha-ha. - Also, ich mache Folgendes:
Ich spreche mit den Leuten hier
und melde mich wieder bei Ihnen.
Und wenn wir etwas unterschreiben sollen,
wenn Sie eine Sicherheit brauchen, und dessen bin ich mir sicher,
oder wenn sonst noch etwas sein sollte, kl�ren wir das morgen fr�h.
- Ok. - Ich rufe Sie dann sp�ter an,
wenn ich mit ihnen gesprochen habe.
Wiederh�ren. Er bietet uns den Altamont Speedway an.
- Das ist zu klein f�r uns. - Uns l�uft die Zeit davon.
Wir m�ssten die B�hne und die Ger�ste aufbauen.
Strom und Telefon sind vor Ort.
Alles ist bereit.
Die Gr��enordnung, in der die Fans erwartet werden,
liegt irgendwo zwischen 5.000 und 20.000 Menschen,
die morgen im Laufe des Tages eintreffen werden.
An den Flugh�fen bilden sich Schlangen. Die kommen sogar ganz aus New York.
Jetzt gerade? Sie machen Witze.
Ihr habt keine Ahnung, was los ist.
Das Ganze ist ein Ph�nomen. Die sind wie die Lemminge.
- Mike Lang am Apparat. - Ja, Mike?
John glaubt nicht, dass ihr es dr�ben
auf dem Altamont Speedway hinbekommt.
- M�chten Sie ihn pers�nlich sprechen? - Ja.
- Nur zu. - Ja, Mike.
Ihr alle vermittelt mir den Eindruck, dass es nicht m�glich ist,
die Sache auf die Rennbahn zu verlegen.
Doch, das geht. Wenn es sein muss...
Niemand will es, aber wenn's sein muss, schaffen wir das.
Kurze Frage. Sie waren in Woodstock dabei,
und jetzt sind Sie in Altamont dabei.
Glauben Sie, dass es dort genug Platz gibt?
Das glaube ich, ja. Wir k�nnen jeden aufnehmen, der kommen will.
Sind Sie wirklich so flexibel?
In Woodstock mussten wir noch viel flexibler sein.
Wir sind ziemlich schnell. Es wird keine Probleme geben.
Wir wollen ein Gratiskonzert auf die Beine stellen.
Und die Stones sind mit dabei.
Sie wollen spielen, und zwar hier.
- Wird das Woodstock West? - Das wird San Francisco.
Was gef�llt Ihnen so an dieser Art von Konzert?
Die Spontaneit�t, das...?
Das Ganze ist ja nicht einfach nur ein Konzert.
Ich denke, das Konzert ist nur ein Vorwand.
Denn in Wirklichkeit
wollen doch alle nur ihren Spa� haben.
Die B�hne ist ja nicht angeordnet wie das Proszenium eines Theaters.
Wir schaffen die Gelegenheit, dass Menschen sich begegnen,
miteinander sprechen, miteinander schlafen,
miteinander bumsen, sich zu berauschen und berauchen.
Und einfach nur einen sch�nen Tag und einen sch�nen Abend haben.
- Verstehen Sie? - Ja.
Es geht nicht nur darum, Grateful Airplane zu sehen,
oder die Rolling... Rolling Dead.
Und nun, Ike und Tina Turner.
Danke.
Wei� nicht, ob der f�r sie bezahlt hat. Glaube, nicht.
Aber gibt es eine M�glichkeit...?
Sock it.
Yeah!
Prima. Sch�n, auch mal 'ne Schnitte zu sehen.
Abgefahren.
Sorry, dass ihr warten musstet.
Na los, zeigt, was ihr draufhabt.
Huu!
Huu!
Oh yeah.
Vielen Dank.
An meiner Hose ist ein Knopf ab. Hoffentlich bleibt sie oben.
Das kommt vom vielen Herumgehopse. Ich muss ihn erst mal wieder festmachen.
Hu.
Ihr wollt doch nicht, dass mir die Hose rutscht, oder?
Und jetzt...
Und jetzt kriegt ihr von uns einen Abschiedskuss.
Und danach gebt ihr euch da unten einen Abschiedskuss.
- Hallo? - Ja, Mel?
- Ja, wir h�ren Sie. - Ich h�re mein eigenes Echo.
- Sprechen Sie doch in den H�rer. - Ich bin noch am �ben.
Ich trete vor den Stones auf und teste meine Stimme.
Ob Sie wohl wieder direkt in den H�rer sprechen k�nnten?
Im Augenblick warten wir auf die Ankunft von Mr. Carter,
aber ich habe gerade einen Brief erhalten, in dem es hei�t,
dass er das Stones-Konzert definitiv stattfinden lassen m�chte.
Also gehen wir derzeit davon aus, dass wir die Sache durchziehen.
An der Show arbeiten 200 bis 300 Leute
und es wird schwierig genug,
die ganze Schose auf den Altamont Speedway r�berzuholen.
Aber wir schaffen das, und um 10 geht's los.
So sieht es derzeit aus. Ich warte nur noch auf Mr. Carter.
Ich werde mich mal umh�ren. Sind die Rolling Stones in der Stadt?
Nein. Sie kommen heute Abend.
Sie kommen heute Abend.
Aber wir sind hier alle bereit, loszulegen.
Wir sind so weit. Ist das Mr. Carter?
Sheriff, Mr. Carter ist gerade eingetroffen.
K�nnen wir jetzt alles besprechen?
Ich stelle Sie auf Lautsprecher, damit wir alle h�ren k�nnen.
Um gleich festzuhalten, Mr. Carter hat seine Bereitschaft bekundet,
sein Privatgel�nde daf�r zur Verf�gung zu stellen.
Aber die Frage ist, ob die schmale Zufahrtsstra�e dort...
K�nnte das f�r Probleme sorgen?
Das ist Sache der Highway Patrol,
- und dort gibt man sich besorgt. - Mhm.
Wie viele Autos passen auf Mr. Carters Gel�nde?
150 Autos pro Hektar. 150 Autos pro Hektar mal 32 Hektar.
- Wie viel ist das? - 150 mal 33.
- Ungef�hr 12.000. - 12.000.
12.000 Autos.
Oben im Tuolumne County,
hatte man gesch�tzte 80.000 Autos.
- Wo sollen all die Autos hin? - Die Gegend ist sehr weitl�ufig,
und die anderen Landbesitzer machen bestimmt auch mit.
Das Gel�nde um mich herum hat 800 ha.
Ja, aber ein paar der Landbesitzer
beschweren sich schon jetzt.
Wenn wir 50.000 Autos nicht unterbringen, ist das ein Problem.
8:38 Uhr, hier bei KFRC. Frank Terry hier. Und noch einmal,
das Gratiskonzert der Rolling Stones morgen
auf dem Altamont Speedway findet statt.
Es gibt kaum etwas Komplizierteres, als ein Gratiskonzert zu geben.
Zun�chst war das Konzert f�r den Golden Gate Park
und danach f�r den Sears Point Raceway geplant.
Beide machten einen R�ckzieher. Zahlreiche Freiwillige
fuhren hinaus zur Sears-Point-Rennstrecke,
wo sie die Konzertausr�stung einluden und zum Altamont Speedway brachten,
wo sie sich gerade befinden, bei eiskaltem Wetter,
um die B�hne aufzubauen, die Generatoren, die Tonanlage
sowie die Beherbergung f�r die Zuschauer einzurichten.
Ok, wir m�ssen los.
Wir m�ssen los.
Wir m�ssen los.
Wir m�ssen los.
Irgendjemand hat Mick erwischt.
- Komm r�ber. - Ich hasse dich, du Arsch.
Wohin?
Gleich hier.
Keith.
Meint ihr, dass er rauskommt?
Oh, Mickey, Mickey, Mickey, Mickey.
Ich kann nicht mehr.
Ich war fast die ganze Nacht auf den Ger�sten.
Ich kann meine Finger nicht mehr bewegen.
Die haben die Form der Ger�ste angenommen.
An alle, die auf die Ger�ste klettern
Die Ger�ste sind nicht mehr sicher, wenn man an ihnen hinaufklettert.
Die Ger�ste sind nicht daf�r gedacht, dass sie mit Gewicht belastet werden.
Es w�re also nett, wenn ihr so vern�nftig w�rt,
und wieder runterkommt. Das w�rde uns sehr freuen.
Arthur, wenn du unterwegs bist, mach das Ding wieder aus.
Aus und wieder an.
Du musst echt aufpassen mit dem Ding. Das benimmt sich echt seltsam.
Auch wenn das Teil voll elektrisch ist,
musst du ihm immer gut zureden.
Hast du Bock auf Musik heute?
Hey, willst du mich hier einfach so stehen lassen?
Nein, ich will etwas.
Haschisch.
LSD.
Psilocybin.
Haschisch.
Sie sollen es so bequem haben wie m�glich.
Die Parkplatzsituation ist chaotisch. Aber so parkt man heute eben.
Ausnahmsweise lassen wir es durchgehen.
Wir sehen das Ganze als Experiment.
Verstehst du? Bleib also so locker wie m�glich.
Das wird den Stones nichts ausmachen.
Aaah!
Wow, ich will so clever sein, aber du bist einfach zu...
Weil...
Yeah.
Die kommen schon, wenn sie merken, dass wir weg sind.
Immerhin haben wir das Bier und das Essen. Die finden uns schon.
Da dr�ben am Zelt flippt so ein Typ aus und...
Sch�ne Schei�e.
Was soll das hei�en, "sch�ne Schei�e"? Der Typ tickt voll aus.
- Bleib einfach... - Nicht sch�ne Schei�e.
Was ich meine, ist, wenn die Leute sich hier alle zudr�hnen w�rden,
sind sie dann um 6 alle nicht mehr zurechnungsf�hig.
Ich habe keine Lust auf 150.000 zugedr�hnte Leute.
In Woodstock, du warst dabei und wei�t,
dass da Lautsprecherdurchsagen gemacht wurden.
Ich hoffe, wir sind bald da.
Wenn wir es schaffen.
Ich falle andauernd auf die Nase.
- Da lang. - Wow! Wann ist das passiert?
Ein Arzt ist bereits da. Die Alte da dr�ben kriegt 'n Kind.
- Was? - Sie kriegt ein Kind.
Spenden f�r die Black Panther?
Spenden f�r die Black Panther?
Die Panther sollen zerschlagen werden,
indem man ihre Mitglieder einsperrt und versucht, sie wirtschaftlich
und finanziell zu ruinieren, oder indem man sie umbringt.
Schlie�lich sind das alles ja blo� Neger, nicht wahr?
Ich brauche den Canon-Weitwinkel.
Auf Dick Carter's Altamont Speedway
kam gerade das erste Kind zur Welt.
- Vor ein paar Minuten erst. - Unsere erste Geburt hier.
Oh, wow.
Alles in Ordnung bis jetzt.
Wir haben einen Hubschrauber in Bereitschaft.
Kann ich Ton bekommen?
Die Presse soll "Dick Carter's Speedway" schreiben,
nicht "Altamont Speedway".
Der Typ da hat gesagt, was ich machen soll.
Nein, sorry, au�er mir geht da keiner hin.
Ich m�chte dich bitten, die B�hne zu verlassen.
- Ok, versteh ich, Mann. - Ok, vielen Dank.
Mhm.
Das Amerikanische Rote Kreuz bittet uns,
den Bestand zu sichern,
falls jemand etwas beisteuern k�nnte.
Wir brauchen Bandagen. Bandagen.
Verbandmull und Schw�mme.
Wenn Sie so etwas haben, bringen Sie es bitte zum Sanit�terzelt
oder zur Katastrophenhilfe am Roten-Kreuz-LKW.
Verzeihung, wo finde ich die B�hne?
- Um die Ecke. - Da lang?
Im Moment sieht's doch ganz gut aus.
Nur hinter der B�hne herrscht Chaos. Das kriegen wir nie...
Das wird schon. Warte ab, bis die Ausr�stung da ist.
Wir m�ssen anfangen, die Leute, die Typen zusammen...
Meiner Meinung nach m�ssen wir uns darauf konzentrieren.
- Ja, das als Letztes, nat�rlich. - Schmei�t sie alle raus.
Dieser ganze verdammte Mist...
Jetzt ist Schluss. Wir waren lange genug nett.
Na los, haut ab. Bitte.
Es muss sein. Ich wei�.
W�re nett, wenn ihr uns dabei helfen k�nntet.
All die Leute da, Kumpel, sind alle...
Ich will Mick Jagger sehen, verdammt noch mal. Nein!
Darf ich was sagen? Nur kurz, bevor ihr sie mitnehmt.
Ich will nicht. Was ist los mit euch?
Hey, bevor du abhaust, Mann.
- Du hast mir nichts zu sagen. - Das hab ich auch nicht vor.
Mach du deine Arbeit, und ich mache meine.
Ich versuch's ja. Du h�ltst mich ja immer davon ab.
Ich wollte dich nur fragen, ob du nicht all diese Kameraleute,
die hier bl�de herumstehen, zum B�hnenrand schicken kannst.
HELLS ANGELS SAN FRANCISCO
Er will dir zuh�ren.
Wasserpfeife?
Sie will gebumst werden.
Dann mal los.
Ich bin stoned von LSD. Warum du nicht?
Lass mich raten, du geh�rst hier nicht her.
- Lass mich auch mal ziehen. - Da oben ist jemand auf der B�hne.
Die Organisatoren, etwa 20 an der Zahl, m�chten sich herzlich bedanken
bei den vielen 100 Leuten, die gestern Abend herkamen,
und die ganze Nacht durcharbeiteten.
Vielen Dank f�r eure Hilfe.
Au�erdem m�chte ich einmal kurz festhalten,
dass das hier die gr��te Party des Jahres 1969 werden kann.
Also, lasst uns Party machen und viel Spa� dabei haben.
The Flying Burrito Brothers.
Hey, h�rt auf, euch gegenseitig wehzutun.
Hey, bitte, Leute, h�rt auf, euch wehzutun.
Das muss nicht sein.
Bringt ihn an der anderen Seite raus.
Lass ihn in Ruhe.
Bringt ihn an der anderen Seite raus.
H�rt auf, so zu dr�ngeln. Geht wieder zur�ck.
Wir brauchen sofort einen Arzt
am linken Ger�st, bitte.
Musik wird es erst geben, wenn der Arzt da war.
Kann mal jemand helfen?
Es ist jemand verletzt. Einen Arzt...
Marianne Faithfull ist hier.
- Lust auf ein paar Autogramme? - Ja, ja.
Gib mal die Platte. Wo ist die Platte?
Danke.
Na ja, ich komme raus. Ich m�cht einfach...
- Ich will einfach... - Mick, ein Autogramm?
- Aber ich komme nicht sehr weit. - Ein Autogramm, bitte.
Es sind zahlreiche Leute
auf der B�hne und um die B�hne herum, die dort nichts zu suchen haben.
Darum... Darum m�ssen die Musiker auf dieser B�hne
mit 200 Leuten im Nacken spielen.
Ich m�chte euch alle bitten, die B�hne zu verlassen,
damit wir weiterspielen k�nnen und sonst gar nichts.
The Jefferson Airplane. Jefferson Airplane.
Zur�ck.
Ruhig.
Ruhig.
Nur die Ruhe.
Ruhig.
Ruhig.
Ruhig.
Bewahrt doch Ruhe.
Bitte bewahrt doch Ruhe.
Bitte bewahrt Ruhe.
Bitte bewahrt Ruhe.
Ja, in Ordnung. Voll abgefahren, hier oben.
Ich m�chte nur kurz erw�hnen, dass die Hells Angels
Marty Balin ins Gesicht geschlagen und ihn fast ausgeknockt haben.
Vielen Dank daf�r.
Es gibt andere Wege...
Hey, warte.
Ist das an? Du sprichst mit mir, ich spreche mit dir.
Ich meine die Leute, die meinen S�nger verpr�gelt haben.
Du spricht mit meinen Leuten. Ich sag dir, was los ist.
Du bist los.
- Hey. Ho! - Nicht.
- Ihr da, aufh�ren. Aufh�ren. - Nicht.
Nicht, aufh�ren.
- Wisst ihr, was los ist? - Was denn?
Wir machen Party, genau wie ihr.
Wisst ihr, das ist doch total bescheuert.
Ihr m�sst nicht hier oben bleiben. Die werden uns nichts tun.
Das sind sie nicht... Das ist die Sache nicht wert.
Es gibt keine Probleme mit jemand Bestimmtem.
Haltet euch voneinander fern, es sei denn, ihr wollt Liebe machen.
Die Leute drehen durch, und jemand wie die Angels sorgt f�r Ordnung.
Und trotzdem haut man niemandem
ohne Grund in die Fresse.
Beide Seiten sind gerade am Durchdrehen.
Kriegt euch wieder ein.
- Ach, darum geht es also? - Ja.
- Sch�ner Mist. - Echt, Mann. Ganz sch�n unheimlich.
- Und wer teilt da aus? - Die Hells Angels.
- Die Hells Angels verpr�geln Musiker? - Marty hat's erwischt.
- Es gab �rger auf der B�hne. - Kann nicht angehen, Mann.
Nicht zu fassen. Echt nicht zu fassen.
- Oh, Mann. Echt? - Sind ganz sch�n viele.
Seht euch das an.
Geht hin.
Oh, Babys.
Ihr seid echt 'ne gro�e Menge.
Beruhigt euch da vorne und dr�ngelt nicht so.
Bleibt einfach ruhig. Haltet zusammen.
Oh, yeah.
Hey!
Hey, Keith. Keith. Keith.
Keith, h�r mal kurz auf, und ich versuche, das zu beenden.
Hey. Hey, Leute.
Schwestern. Br�der und Schwestern.
Br�der und Schwestern.
Jetzt kommt schon.
Beruhigt euch doch erst mal.
Kommt mal wieder runter.
- Es kam zu Rangeleien. - Ich wei�. Ich war dabei.
Jetzt kommt mal alle wieder runter, ok? Na los.
Ok?
Wie sieht's da dr�ben aus? Alles klar?
Schaffen wir es da vorne runter?
Ist bei euch jemand verletzt?
Alles in Ordnung? Ok?
Ok, dann ist ja gut. Dann kann's ja weitergehen.
Wenn wir diese Nummer spielen, passiert immer etwas Lustiges.
HELLS ANGELS KALIFORNIEN
Ok.
Leute... Ich meine, wer streitet sich da und um was geht es?
Wer streitet sich da und um was geht es?
Warum streiten wir uns? Warum streiten wir uns?
Wir wollen keinen Streit. Kommt schon.
Wollen wir...? Wer sucht da Streit? Wer ist das?
...Schei�-Angels.
Hey, h�rt mal, ich meine, lasst...
�berall sonst war's cool. Lasst uns...
Der Typ da, wenn der nicht damit aufh�rt, Mann...
H�rt mal, wenn die Typen sich nicht beruhigen, spielen wir nicht weiter.
- Na los. - H�rt ihr jetzt auf?
Wir brauchen einen Arzt!
Hey, wenn ihr nicht aufh�rt, gibt's keine Musik mehr.
Wollt ihr etwa alle nach Hause gehen, oder was?
Wir brauchen hier sofort einen Arzt, bitte.
K�nnen wir bitte vor der B�hne einen Arzt bekommen?
Ich kann nicht sehen, was los ist.
Immer, wenn wir weiterspielen wollen, passiert wieder etwas.
Ich wei� nicht, was los ist, und wer dahintersteckt.
Was f�r ein Aufstand.
Ich kann euch nur bitten, San Francisco, h�rt auf. Die ganze Sache ist...
Dieser Abend k�nnte der sch�nste des ganzen Winters sein.
Und wir haben wirklich...
Was... Was soll das? Macht nicht so einen Schei�.
Na los, rei�t euch zusammen.
Ich kann nicht mehr tun, als euch zu bitten, euch zusammenzurei�en.
Ihr schafft das. Ihr habt die Kraft dazu.
Ihr alle. Hells Angels, alle. Rei�t euch einfach zusammen.
Wir sind alle eins, zeigen wir, dass wir alle eins sind.
Predige nur weiter, Bruder!
Am Ger�st, dringend, Mann.
Es ist etwas Furchtb... Wir brauchen... Sam, wir brauchen einen Krankenwagen.
Wir brauchen einen Arzt am Ger�st da. Kann sich dort bitte ein Arzt melden?
Ok, weiter geht's. Wir... Ich hab keinen Schimmer, was wir hier tun.
Wenn wir am Ende angekommen und alle total durchgedreht sind
und aufeinander herumspringen, dann stehen wir wieder auf.
Wisst ihr, was ich meine? Bleibt einfach... Setzt euch hin.
Bleibt einfach cool und versucht zu entspannen.
Dann kommen wir auch in Stimmung. Alle zusammen schaffen wir das.
Na los. Setzt euch hin.
H�r auf mit dem Schei�.
Hey, Mann, wir hauen ab.
Wenn die Typen nicht... Wenn ihr Leute...
Wir hauen ab, wenn diese Typen nicht aufh�ren, alle zu verpr�geln.
Ich will sie hier weg haben, Mann. Ich will nicht, dass du...
Runter mit euch.
Da hat einer 'ne Waffe und schie�t auf die B�hne.
- Er hat 'ne Knarre. - Hey, Leute. Hey, Leute.
Na los, kommt wieder runter.
Leute, bitte.
Es gibt keinen Grund f�r Streitereien. Bitte lasst das nicht zu.
Wenn ihr euch anst�ndig benehmt, werden wir weiterspielen.
Kannst du mal zur�ckspulen, David?
Klar.
Hast du gesehen, was da los war?
Man konnte gar nichts sehen.
Das war noch eine Rangelei.
Da ist einer der Angels, genau da, mit einem Messer.
- Wo ist die Waffe? - Ich spul mal zur�ck,
und dann sieht man sie vor dem M�dchen mit dem Strickkleid.
Da, oder?
Oh.
Das ist echt furchtbar.
Ist hier irgendwo ein Polizist in der N�he?
- Was ist passiert? - Er zog eine Waffe.
Wirklich?
Ja. Die Hells Angels nahmen sie an sich.
Einer von ihnen hat sie. Er hat sie mir gezeigt.
Und dann haben sie ihn zu Boden geworfen und getreten.
Er hat ein paar Stichwunden am R�cken und �ber dem Ohr.
Wir haben Erste Hilfe geleistet. Der Arzt hat ihn sich angesehen.
Um 18:20 Uhr ist er f�r tot erkl�rt worden.
Ich will nicht, dass er stirbt.
- Bitte lasst ihn nicht sterben. - Das wird er nicht.
Sie tun alles, was in ihrer Macht steht.
Aber sie h�ren sein Herz nicht.
Machen Sie sich keine Sorgen.
Keine Sorge. Der Hubschrauber wird ihn gleich
- ins Krankenhaus bringen. - Ich will bei ihm sein.
Zur�ck, bitte.
Huu!
Ok.
- Bis dann. - Alles klar.
SDI Media Group
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