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Original subtitles

(Bourgeois Shangri-La von Miss Li)

Frau: "Kinder sind Arschl�cher.

Ich muss es wissen, ich war selbst eins."

Hat Noel Gallagher mal gesagt.

K�nnte aber auch von mir sein.

- Ey! Ich bin der Bauer! - Ih... Oh...

Und du bist die Kuh! Und ich muss dich melken!

- Guten Morgen dir auch. - Hey, das ist mein Auto!

Guten Morgen!

Ey Marie-Kathrin, das sind die Entw�rfe f�r meine neuen Mieder!

An meinem Schreibtisch hast du echt nichts verloren!

Na, Lenny! Was soll das denn!

Ich will nach Hause.

Der Papa, der wird uns schon schrecklich vermissen.

- Aua, mein Kopf! - Oh, Lenny.

Scharfe Kanten, offene Steckdosen.

Diese Wohnung ist wirklich nicht kindgerecht eingerichtet, stimmt's?

Muss sie ja nicht, ich hab ja kein Kind. Was soll denn das hei�en?

Du willst doch hier nicht einziehen?

Du, wenn das mit Sebastian nicht besser wird, dann...

War nur Spa�.

Heute Abend bist du uns wieder los.

Ach was! Heute Abend schon?

Marie-Kathrin!

- Fuck my life! Mensch! - Mensch, Mimi!

Hey, du kannst vor den Kindern nicht so sprechen!

Ann-Kathrin: Mama, was hei�t "fuck my life"?

Das ist... franz�sisch!

Lenny: Hallo, ich muss Pipi.

Ich muss Pipi!

Ich muss Pipi!

(Pinkelger�usch)

(Schreit) Sabine!

(Mit Berliner Dialekt) Scheibenwischen f�r Zweif�nfzig.

- Ich muss n�mlich zur�ck nach Berlin. - Nein danke.

- Na umso eher bist du mich los! - Nein, danke sehr!

Hallo? Was ist mit Ihnen, sch�ne junge Frau?

Guten Morgen!

Schnidtchen?

Wie lang ist das her? F�nfzehn Jahre?

Gregor? Ich... Bist du nicht in London?

Nein, im Moment bin ich hier. Aber London ist sehr am�sant.

Seit Kate Middleton mit Prinz William verheiratet ist,

braucht sie mich nicht mehr.

Dein Freund Schr�gstrich Ehemann hat sicher nichts dagegen,

wenn wir mal was trinken gehen.

Ich brauche keinen Freund Schr�gstrich Ehemann,

um meine Entscheidungen zu treffen.

Das krieg ich ganz gut alleine hin.

Hier!

Hm... Du entwirfst Dessous. Aha.

Ja. Klassisch und ma�geschneidert.

Ja, ich bin... ganz sch�n sp�t dran. Ich muss los.

Dann... War sch�n, dich zu sehen! Also...

Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Schnidtchen.

Hey! Don't schnidtchen me.

Morgen!

Sehen Sie dieses Schild dort? Da sind Zahlen drauf.

Der Fachmann nennt das �ffnungszeiten.

Ich lasse mich gerne von einer guten Ausrede beeindrucken.

Sabine hat mit den Kids bei mir �bernachtet,

hat mal wieder Stress mit Sebastian.

Das ist keine Ausrede, sondern Fakt.

So, f�r die Nachthemden nehmen wir... �h... handgefertigte Spitze

und die Bord�ren, da nehmen wir die, die wir neulich in Paris bestellt haben.

Und das Ganze... mit dieser Seide.

Und das alles verkaufen wir dann f�r 19,95,

damit wir mit Hasi & Mausi mithalten k�nnen.

Geh ich recht in der Annahme?

Bitte sch�n, die Post. War sehr p�nktlich heute.

(Andrea seufzt)

Oh, Finanzamt. Was wollen die denn schon wieder?

9867 Euro!

Moment, Moment!

Bevor Sie das ganze Geld dem System in den Rachen werfen,

m�chte ich Sie daran erinnern,

dass Sie Ihrem Couturier noch zwei Monatsgeh�lter schulden!

Helgo, warum tragen Sie eine gr�ne Strumpfhose?

Sie wissen doch, dass ich in zwei Stunden Vorsprechen habe.

Brecht, Dickicht der St�dte.

Die Strumpfhose ist eine Kreation von Yves Saint Laurent.

Hab ich selber nachgen�ht.

War auch Inspiration f�r meine Interpretation des George,

ein autistischer Ballettt�nzer,

in seinem ganzen Zwiespalt...

Oh, George!

Schlink! Jane!

- Jane! Jane! - Hallo mein Kind. Oh.

Seit wann arbeitet hier ein Frosch?

Hallo Mama.

Rechtstr�ger... quak.

Helgo, k�mmern Sie sich bitte um die Schnittmuster?

Die Italiener warten schon!

Oh, pardon.

Dieser verdammte Laden frisst uns noch alle auf.

Warum klammerst du dich so daran fest?

(Handy piept)

Ein Verehrer?

Gregor Fischle. Ich hab ihn heute auf der Stra�e getroffen.

Nein! Der Gregor Fischle?

Der schwerreiche, gutaussehende Gregor Fischle?

Ich hab erst letzte Woche seine Mutter getroffen,

- die hat mir erz�hlt, dass er wieder... - Ja! Der Gregor Fischle.

Er hat mich zu einem Boxkampf eingeladen.

Ist die Farbe hier ernst gemeint?

Klappe, Frosch! Das ist ein Wink des Schicksals, mein Kind.

Gregor Fischle ist wohlhabend, er ist Single

und seine Mutter glaubt...

Mama! Ich hab grad echt andere Probleme.

Mutter im Fl�sterton: Ticketacke ticketacke ticketacke.

- Deine biologische Uhr. - Ich h�re nichts.

Zieh dir was Ordentliches an. Ich rate dir

zu einem Miederh�schen. Macht einfach eine bessere Figur!

M�dchen: Hey, Brillenschlange, nicht hinfallen, sonst gibt's 'n Fettfleck.

(Die M�dchen fl�stern sich etwas zu)

Sabine: Du bist mit Gregor Fischle verabredet?

Dem Gregor Fischle?

Hallo, mein Schatz. Na, wie war's in der Schule?

Ich bin so in meiner Routine gefangen.

Bei mir ist wirklich alles Routine, selbst...

- Du-wei�t-schon-was... - Sex!

Das k�nnt ihr ruhig laut sagen,

ich bin schlie�lich kein Baby mehr.

Ich sage dir: Bevor du so endest wie ich,

nimm mit, was du kriegen kannst!

- Den vergrault sie doch eh wieder. - Marie-Kathrin!

Junges Fr�ulein, werd' du erst mal geschlechtsreif, hm?

Lieber nicht, wenn ich dann auch so aussehe.

Damals in der Schule warst du schwer verknallt in Gregor Fischle.

Was ziehst du an?

(Handy klingelt)

Mama?

Ich wei�, was ich anziehe.

Du, ich mach doch jetzt kein gro�en Aufriss, mein Gott!

Es ist doch nur der Fischle.

(Schnelle Instrumentalmusik)

Ist doch gut. L�ssig, leger, genau richtig.

Guten Abend, Annette.

Andrea. Immer noch, seit meiner Geburt.

Ganz wie du meinst, Schnidtchen. Wir m�ssen los.

Du siehst hinrei�end aus. Tolles Kleid.

Danke. Das war mal ein Vorhang.

Wirklich? Du bist talentiert.

Ja und pleite.

Du bist Erfinder, habe ich geh�rt?

Ich hab den M�belkonzern meines Vaters �bernommen

und eigentlich nur eine kleine Sache erfunden.

- Was denn? - Ein Bett,

das alle Kinder zum Einschlafen bringt.

Das war Zufall. Das Baby meiner Nachbarin hat unaufh�rlich geschrien

und wollte nur im Auto einschlafen.

Also hab ich ein Ger�t unter das Bett gebastelt, das wie ein Motor vibriert.

Brauchst du eins?

- Ich hab keine Kinder. - Und was in Planung?

- Ja, sobald die H�lle zufriert. - Oh!

(Menschenmenge redet durcheinander)

Hallo. Guten Abend.

(Tosender Beifall)

Hi!

Oh!

Guten Abend.

- Hi. Xenia. - Hallo.

Ich wusste gar nicht, dass Gregor schon wieder unter der Haube ist.

Ich sag da dr�ben kurz hallo.

Gregor und ich sind zusammen zur Schule gegangen.

Ja, ja, spar dir deine Lebensgeschichte f�r den Friseur.

Champagner!

- H�bsches Outfit �brigens. - Danke.

Macht schlank... fast.

Kindchen, wunderbar! Haha!

Andrea!

Meine Damen und Herren. Ladies and Gentleman...

Tschuldigung, darf ich?

Sie h�tten sich sonst auch gern auf meinen Stuhl setzen k�nnen.

Auch nicht freiwillig hier?

Na, wer wei�, was der Abend noch bringt.

"Die sch�nste Freude im Leben findet man immer da..."

"...wo man sie am wenigsten erwartet."

Saint-Exupery.

Ansager: �sterreich und Jorge-Manuel Estevez aus Panama City.

Geht dieser Kampf �ber die volle Distanz,

dann entscheiden diese drei Punktrichter.

- Champagner f�r Sie? - F�r mich nicht, danke.

Der ist umsonst im VIP-Bereich.

Na dann!

- Meine G�te! - Entschuldigung,

Oh mein Gott!

Es tut mir leid...

Wo ist denn meine Brosche?

...and defending Cruiserweight champion of the world:

Marco "K�pt'n" Huuuuuck.

Wie peinlich!

Als besonderen Ehrengast, hier am Ring, begr��en wir Axel Schulz

- irgendwo �ber der Dame in Rot! - Oh nein.

Das ist Weltpremiere, knockout, k.o.

Noch vor Runde 1!

Wahnsinn.

Meine Damen und Herren, noch ein besonderer Applaus

f�r die Siegerin des Vorkampfes.

�hm... alles in Ordnung?

Herzlichen Gl�ckwunsch der Dame in Rot.

Das war... Ich h�tte Ihnen ja gerne geholfen, aber...

Ich wollte schon immer eine Frau, die alle Blicke auf sich zieht.

- Hey Marco! - Hey!

Sch�ner Kampf, ich gratulier dir zum Sieg!

- Danke sch�n. Danke dir. - Ciao.

Oh, Entschuldigung.

Frau: Oh! Hey! Immer mitten in die Fresse rein, ne?

Weitermachen.

Oh Gott! Ich bin eine Naturkatastrophe.

Eine s��e Naturkatastrophe.

Und demn�chst auf Youtube.

- Und wie l�uft denn dein Laden so? - Joa, geht.

- Wir nehmen noch einen, bitte. - Gerne.

Ein paar Probleme hier und da, aber das krieg ich hin.

Greift dir dein Freund nicht unter die Arme?

Ich brauch keinen Freund.

Ich krieg das alleine hin oder glaubst du, ich bin nur selbst�ndig,

weil ich keinen Mann finde oder was?

Bei euch Frauen wird doch nur so lange selbstverwirklicht,

bis ein Mann kommt, der alles zahlt.

Dann macht es "Pling", ihr bekommt Kinder und der Typ die Rechnung.

Ich hab meinen Weg ganz bewusst gew�hlt, ja?

Ich habe meinen eigenen Laden.

Wir sind aus dem gleichen Holz, Schnidtchen.

Wie zwei Erbsen aus derselben Sch�ssel.

(Andrea lacht)

Sag mal, willst du mich verarschen?

Du warst meine erste gro�e Liebe!

Ich muss jetzt aber... Ich muss wirklich gehen.

Sie war fr�her schon so niedlich, wenn sie betrunken war.

Ey. So betrunken... so betrunken kann ich nicht sein,

dass ich auf so eine Mascho-Matsche...

- Matsch... - Macho-Masche.

Danke, reinfalle!

Lieber Gregor Fischle,

auch wenn du alles Geld der Welt h�ttest,

w�rst du der letzte Mann, mit dem ich ins Bett steigen w�rde.

- Guten Morgen. - Morgen.

Bitte sehr.

Einen wundersch�nen guten Morgen!

Ich bin leider etwas in Eile.

Hier. Geh�rt zum Service des Hauses.

Komm.

Bin ich jetzt einer von deinen One-Night-Stands?

Gregor, sag mir jetzt bitte nicht, dass wir...

Dass wir?

�hm...

Vasilli.

Darf ich euch einander vorstellen? Das ist Vasilli Costollani aus London.

Mein Assistent.

Hallo.

Tut mir wirklich leid, wir werden zu einem Spiel erwartet.

Taxis gibt's vorne an der Kreuzung.

Und...

Soll ich die Bridget Jones zur�ckgeben?

(Sie r�uspert sich)

(Handy piept)

Achtundzwanzig Nachrichten. Na super.

"Toller Auftritt, Tochter.

Habe Verst�ndnis daf�r, dass ich dich die n�chsten Monate verleugnen muss.

Gru�, eine unbekannte Frau."

Saulustig.

Deswegen biete ich dir ja hiermit eine platonisch-lesbische Beziehung an.

Ich sag's dir: kein Alkohol und keine Dates.

Ja. Vielleicht ist das die beste L�sung,

ich hab wieder die ganze Nacht auf meinen Mann gewartet.

Oder wir schaffen dich au�er Landes,

irgendwohin, wo es kein Fernsehen und kein Internet gibt.

Falls du bei mir vorher vorbeikommst,

dann zieh' dir bitte eine Papiert�te �ber den Kopf.

Ah! Schei�e!

Was ist?

Schei� Absatzschuhe! Ist doch sicher auch nur 'ne Erfindung der M�nner.

Ja klar, um uns zu arschwackelnden Sexobjekten zu degradieren.

Alles f�r die Sch�nheit. Und kein Schwein guckt hin.

(Rei�ger�usch)

- Nur vorne oder Aaasloch auch? - Was?

Also ich wei� nicht.

Perfekt!

Fr�her haben die irgendwie anders ausgesehen.

Ja fr�her, Frau H�bchen, fr�her, da habe ich auch Vorh�nge gen�ht

und Hemden tailliert.

H�tten Sie sich auch nicht tr�umen lassen, dass Sie

- in einem Dessousladen enden? - Hallo.

Sperre! Sperre! Sperre!

Jetzt h�r mal zu, Kleiner. Das ist hier immer noch mein Laden.

Helgo? �h, Ihr Sohn? Ihre Aufgabe?

- Wanja! - Mann, weg hier.

Geh du doch weg!

Wanja, jetzt ist Schluss. Komm.

- Frau H�bchen! - Ja, guten Tag!

Ach, das ist aber sch�n, Sie mal wiederzusehen.

Was macht das Rheuma?

Wie das im Alter halt so ist, Frau Schnidt.

Ich nehme an, St�tzstr�mpfe wie immer?

- So, bitte sch�n. - Danke.

Hu!

Ah ja, also im Preis k�nnen wir sicher noch was machen.

Ach, Sie sind so ein Schatz.

Ihre Tante w�re sicher stolz auf Sie.

- Machen wir zehn Euro, glatt. - Danke.

Vielen Dank! Wiederschaun.

- Wiederschaun! - Wenn ich Sie hinausbegleiten darf?

- Ja, danke sch�n. - Bittesch�n. Hier lang.

Bitte sch�n.

- Wiederschaun! - Wiederschaun!

Wenn wir nur nach dem Motto arbeiten "Alles muss raus - Jedes Teil ein Euro",

dann kommen Sie nie auf einen gr�nen Zweig!

- Sie kriegt doch kaum Rente. - Och ja, die braucht Sie auch nicht,

- ihr geh�rt ja die halbe Stra�e. - Pimmel!

- Pimmel, Pimmel, Pimmel! - Helgo!

K�nnen Sie bitte Ihren Sohn b�ndigen?

Wenn ich k�nnte, w�rde ich.

Ich nehme deine Wut an.

- Wir werden dar�ber diskutieren. - Nein!

- Gut, dann ist der Besuchstag vorbei. - Ja, ja!

Dann bringe ich dich jetzt zur�ck zu deiner Mutter

und in vier Wochen sehen wir uns wieder.

Hey!

- Wo willst du denn so schnell hin? - Oh Gott.

- P�dagoge? - Ne, drei kleine Br�der.

Also, bin gleich wieder da.

So, kann ich Ihnen irgendwie weiterhelfen?

"Die sch�nste Freude findet man immer da..."

"...wo man sie am wenigsten erwar... tet"

Ah...

- Woher... - Ich...

glaube, das geh�rt Ihnen. Bestimmt aus der Handtasche gefallen.

Ach. Ich hab es noch nicht mal gemerkt. Danke sch�n.

Ziemlich verr�ckte Nacht, was?

Ah, das sieht aber gar nicht gut aus.

Umgeknickt. Geht schon!

- Ah! - Vorsicht!

Soll ich Sie nicht lieber ins Krankenhaus fahren?

Geht es Ihnen dabei jetzt eher um mich, oder um den Rest der Stadt?

Da bin ich mir gerade nicht so sicher.

Ich h�tte vielleicht vorfahren sollen, w�r einfacher gewesen.

Ach, quatsch, geht doch.

Geht's?

So, und wie ist das passiert?

Sie ist umgeknickt.

Wir kennen uns eigentlich gar nicht,

ich konnte sie nur nicht alleine hierher humpeln lassen.

So h�fliche Typen gibt's ja heute kaum noch.

In welcher Zunft finden sich die?

Juristerei. Manchmal.

Eigene Kanzlei?

(Knacken)

Sch�n w�r's.

Gerissen ist nichts.

Ah ja.

Lassen Sie sich einfach ein bisschen bemuttern,

dann wird das schon wieder.

Tja. "Bemuttern" ist bei mir genau das richtige Wort.

Wenn ich fr�her krank war,

hat mich meine Mutter bis zum Hals in Wadenwickel gesteckt

und mit viel Liebe erdr�ckt.

S��.

Mir hat sie eine Aspirin verabreicht und bei Tante Hedi abgegeben.

Beeindruckend.

Meine Nummer. F�r den Fall, dass es zu einer Schwellung kommt.

Ah!

- Herzallerliebst. - Ja.

Apropos herzallerliebst:

Ich finde, auf den Schreck habe ich mir eine Essenseinladung verdient, oder?

Du hast ihn zum Essen eingeladen?

Eingeladen ist gut. Er hat sich quasi selbst eingeladen.

Oh Gott, der Brief aus Italien.

Und? Haben sie Interesse an deiner neuen Kollektion?

Sie wollen mir eine Stelle anbieten als Junior-Designerin

bei ihnen im Haus in Milano!

- Das ist ja... - Ja!

...am Arsch der Welt.

Ich kann dann da Geld verdienen!

Klar wird das nicht einfach, aber...

So k�nnten wir das schaffen! Auch mit dem Laden!

Mensch Sabine, das m�ssen wir feiern!

Schei�e! Ich muss heute Abend kochen.

Willst du ihn umbringen?

(Amada Mia, Amore Mio von K. Rings)

Ich hab doch extra drum gebeten, p�nktlich zu sein!

- Oh. - Ups,

zwei Minuten zu fr�h.

Ach so, Entschuldigung, nicht du, ich dachte, das w�r Liefer... post...

Komm doch rein.

Ich muss nochmal kurz in die K�che, ein bisschen weiterkochen.

(Es klingelt)

- Ciao bella! - �h, pscht, nicht so laut!

Isse gute Lasagne. Brauchte Zeit, Signorina!

Eco, allora: vier Male Tiramisu, wie immer, und zwei Mal Lasagne.

Ich unterschreib das dann. Und �h, ja! Tsch�ss.

Ach, da guck ich doch gleich mal, wie weit die Lasagne ist.

Mmh, wie beim Italiener.

Ich liebe Italien. Ich freu mich schon so auf Mailand!

Meine eigene Kollektion entwerfen, die ganzen gro�en Messen,

interessante Leute kennenlernen.

Ist das nicht schade,

dass du dann deinen Laden aufgeben musst, wenn du nach Italien gehst?

Den geb ich nicht auf.

Ich hab den damals schon... Meine Tante hat mir den vermacht.

Samt Helgo.

Ich hab da meine halbe Kindheit verbracht.

Ja, immer wenn's bei uns zu Hause Stress gab,

bin ich in den Laden gefl�chtet.

So, und du bist also Anwalt in einer gro�en Kanzlei?

Na ja.

Im Moment arbeite ich haupts�chlich mit gemeinn�tzigen Organisationen

und Menschen mit Migrationshintergrund.

Oh. Idealist.

Daher auch die Leidenschaft zum Boxen.

Nee! Ein Klient hat mich eingeladen. Einer der wenigen, die zahlen.

Wer war deine Begleitung?

�hm...

Schulfreund.

Mhm, das sieht aber gut aus!

Das ist noch von meiner Freundin mit ihren Kindern.

Die kocht bestimmt nicht so gut wie du.

Chris, ich finde, wir sollten es langsam angehen lassen.

Absolut!

(Lautes Schnarchen)

- Hey. - Hey.

Gut geschlafen?

Ja, ich hab dich die ganze Nacht angeschaut.

- Echt? - Du schnarchst!

- Ich bin kein Schnarcher. - Doch.

Das h�tte mir meine Mutti l�ngst schon mal gesagt.

Deine Mutti?

(Beide lachen)

So, los. Raus damit!

Jedes schmutzige Detail, ich will alles wissen!

Er ist nett.

Hallo, ich war drei Wochen im Urlaub!

Und bei uns ist nichts gelaufen,

weil Lenny immer in der Mitte schlafen wollte!

Also bitte, gib mir was Substantielles, ja?

Er ist absolut ein Mann zum Verlieben,

aber wir sind total unterschiedlich.

Wenn das wieder eine "Da-wird- nichts-draus"-Beziehungen ist,

dann hattest du wenigstens fantasti... ...sches Eis.

- Das Eis! - Hier.

Guck mal, Lenny. Fantastisch.

Eis, ja. Das hatte ich. In allen Sorten.

Hast du was an denen machen lassen?

Was? Quatsch!

Wie kommst du darauf? Nat�rlich nicht.

Mimi!

Oh, pass doch auf!

(W�rgeger�usche)

Mama, deine b�se Freundin hat in meine Schultasche gekotzt.

Ach du Schande.

Entschuldigung.

Hat sie 'ne Geschlechtskrankheit?

Nein, ich glaube, Andrea hat beim Eis essen gekleckert.

Ich klecker nie.

(Schnelle Musik)

Bitte nicht Blau!

Schei�e! Das ganze Teil ist blau.

2004. Super!

- Schwanger? - Schwanger.

Du bekommst ein Kind?

Ich bekomme ein Kind.

Ja, das ist ja... super.

Schwanger sein ist wirklich das Sch�nste, was es gibt f�r eine Frau.

Frau: Jennifer!

Ach Sabine, ich bin das nicht.

Ich bin nicht so wie du oder die anderen M�tter.

Ich meine, was wird denn aus meinen Pl�nen? Mailand...

Mit meinem ganzen Leben. Ich schaff das nicht mit einem Kind!

Frau: Wir gehen nach Hause!

Ich bin vielleicht nicht das beste Beispiel,

aber es gibt auch richtig gl�ckliche M�tter!

Verdammt nochmal! Jennifer! Jetzt komm her!

Mimi! Pass doch bitte auf Lenny auf!

Ja genau, das sagt die Richtige.

Nein, das darfst du nicht verwechseln.

Auch wenn meine Ehe gerade eine Katastrophe ist.

Aber ich w�rde um nichts auf der Welt auf meine Kinder verzichten.

Wir haben Hunger.

Was soll ich denn jetzt machen?

- Hier. - Sie wird's verkacken.

Wei� es Chris denn schon?

Oder... kommt Gregor auch in Frage?

Was? Nein, nat�rlich nicht!

Komm doch rein.

- Hey. - Hey.

Ich hab nur eine Stunde Mittagspause, dann muss ich zur�ck ins Gericht.

Was gibt's denn so Wichtiges?

Gregor, in der Nacht unserer Verabredung...

Hatten wir da Sex?

Oh, ich habe einen Riesenhunger.

Ich sitz seit heute Fr�h um acht in diesem Gerichtssaal rum.

Und wenn nicht ein kleines Wunder passiert,

dann wandert mein Mandant in den Knast.

Tja, ein kleines Wunder k�nnte man gebrauchen.

Du kannst dich wirklich nicht daran erinnern?

Das ist bitter f�r mein Ego.

Unterhalt...

Hat deine Freundin ein Problem und will keinen Anwalt beauftragen?

Du wirst Vater, das ist das Problem.

Was?

Echt?

Wieso das denn?

Du siehst gar nicht danach aus!

Du, dann ist es bestimmt eins von diesen "Light"-Spermien.

Macht schwanger, aber nicht dick.

Wieso? Wir haben doch aufgepasst.

Deine verdammten Kondome sind seit einem Vierteljahrhundert abgelaufen!

Ach du Schei�e.

Und jetzt?

Ich lass es wegmachen.

Aha.

Ein Kind?

Sag mal, mehr hast du dazu nicht zu sagen?

Na ja, also eigentlich...

eigentlich wollte ich ja immer Kinder, aber jetzt?

Du kannst es auch behalten.

Deine Karriere als Modedesignerin musst du nicht an den Nagel h�ngen.

Okay, okay. Andrea, ich sag mal so:

Der Start war superoptimal.

Ich zahl dir eine Nanny.

Und die nimmst du mit nach Mailand.

Wenn unser Kind deine Augen hat und deinen Charme...

- Hm? - Nein.

Ich mag Kinder.

Meine Neffen flippen jedes Mal aus, wenn ich komme.

Du, das ist toll!

Aber es macht einen Unterschied, ob du ein Onkel bist oder Vater wirst!

Ich werd's nicht behalten!

Da hab ich aber auch noch ein W�rtchen mitzureden.

Was ist mit einem Vaterschaftstest?

Du, das ist mein K�rper und mein Leben.

- Aber es ist auch mein Kind! - Schrei mich nicht an!

Gregor, hatten wir Sex?

So, kein Sushi f�r dich, kein rohes Fleisch.

Ich wei� selbst, was f�r mich gut ist und was nicht.

Und ich bin nicht dazu bestimmt, Mutter zu sein!

Ach so! Wenn du so gut wei�t, was richtig f�r dich ist,

dann frag ich mich, warum du mir das alles �berhaupt erz�hlst!

Ist sonst noch was?

Nein.

Lasst es euch schmecken!

Was l�uft denn da zwischen euch?

Wir sind nur gute Freunde.

Davon wird man neuerdings schwanger, ja?

Also, das Ei hat sich gut eingenistet.

- Halleluja. - Ja,

herzlichen Gl�ckwunsch!

Ich versteh das nicht, ich hab verh�tet,

ich hatte keinen Sex an den fruchtbaren Tagen.

Ich mein, ich kenne doch meinen Zyklus.

Ja, ein bisschen zu viel Information, aber das Leben findet seinen Weg.

Das ist ja das Sch�ne.

- Haben Sie eine Professur in Bologna? - Ich?

Ach so, nein, das �h... das geh�rt alles meinem Vater.

Alles... alles von meinem Vater.

Ich will dieses Kind nicht.

Nicht?

Ich...

Dann... dann m�ssen Sie erst mal zur Beratung.

Aber mir muss doch niemand erz�hlen, dass es sch�n ist, Mutter zu werden!

Ja aber Frau Schmidt!

Schnidt, mit "n"!

Ja, das steht ja hier �berall. Das wei� ich.

Nein! Sie wissen �berhaupt nichts!

Mein Leben ist ein Chaos und das seit der Zeugung.

Meine Eltern, die h�tten schon gar keine Kinder haben d�rfen,

die waren �berhaupt noch nicht bereit dazu.

Meine Mutter ist es ja heute noch nicht mal.

Ich mein, Kinder, die wollen doch sowieso nur das,

was man ihnen eh nicht geben kann!

Kinder wollen doch zuallererst und vor allem

einfach nur eins...

Hm?

Das gro�e "L".

- Liebe? - Und wenn ich die nicht geben kann?

Schauen Sie mal.

Wissen Sie, was das ist?

Es ist das Herz.

Ab der f�nften, sechsten Woche kann man es schlagen sehen.

- Das ist das Herz? - Erstaunlich, nicht wahr?

Und dieses Herz, glauben Sie mir das,

das kann so viel mehr leisten,

als Sie sich vielleicht jetzt gerade vorstellen k�nnen,

Frau Schnidt.

So, wenn ich das Geld f�r Berlin heute zusammenbekomme,

dann gibt es auch das erste Mal frisches Wasser!

Einen Euro nur!

Wie findest du das Outfit? Hab ich bei Topmodel gesehen!

Mann, ey!

Sind Sie auch nicht von hier? Sind Sie aus unserem Jahrhundert?

Ja, ich bin zu sp�t! Wie immer.

Hab ich die Pr�sentation fertig? Nein!

Warum? Weil ich gar nicht erst angefangen hab!

Knox. Fr�her hatte man offene Haare, heutzutage hat man Knox.

Wissen Sie, was ich total hasse?

Sie k�nnen nicht ein Mal die Klappe halten!

Es ist egal, was ich mache,

immer m�ssen Sie irgendeinen bl�den Kommentar loswerden.

Sind wir heute launisch?

Wieso glaubt alle Welt, dass ich launisch bin!

Weil Sie schwanger sind.

Wie kommen Sie jetzt darauf?

Man merkt das einfach.

- Mein Leben ist vorbei. - Genau wie bei mir damals.

Hier steht Ihre Zukunft.

Ich muss diese Woche eine Entscheidung treffen.

Und ich hab nicht mal 'nen Mann dazu.

Was soll ich denn jetzt machen? (Die Ladent�r geht auf)

Was ist denn das f�r eine Erscheinung?

Tach.

Gregor.

- Bitte sch�n. - Danke sch�n.

Das sind ja lauter Kindersachen.

Ich bring das mal weg!

Ohne mich w�ren Sie doch total am Arsch.

- Es tut mir leid! - Ich...

- Ich wusste... - Es war einfach...

Hast du?

Oder willst du noch?

Dinge passieren. Da muss man sich einfach drauf einlassen.

Ich hab Angst.

Wir sollten uns eine Chance geben.

Uns einfach besser kennenlernen.

Okay, also:

Ich bin Jungfrau.

Zwilling. Aszendent Wassermann.

Super, da haben wir zwei Sternzeichen, die �berhaupt nicht zusammenpassen.

Darum hat der liebe Gott ja auch den Alkohol erfunden, Fr�ulein Andrea.

Tsch�ss Mailand.

(What if (I just want to go home) von Stereolove)

Und dann aufklappen, stillen, und dann wieder hoch.

Schnuller!

Trotz allem darf auch die Erotik nicht zu kurz kommen.

(Mit Dialekt) Hast du die Hausmacherleberwurst dabei?

Ja freilich. Das hast du mich jetzt schon drei Mal gefragt.

Komm, Rudi, ehrlich.

Hi Chris.

Ja, heiliges Blechle!

- Schwangerschaftsgymnastik. - Sie erk�ltet sich noch.

Du musst die Andrea sein.

Ich bin der Vater vom Christoph. Kannst Rudi zu mir sagen.

- Das ist die Ellen. - Nimm mal, Rudi.

Der Christoph hat schon so viel von dir erz�hlt. Komm.

Du, die ist ja viel fraulicher als die Marita, gell? Und netter.

Das sieht man gleich, Rudi.

Viel fraulicher!

Mama! Papa! Ihr seid schon da.

- Christoph! - Hallo Schatz!

Das ist f�r euch. So.

Danke.

Wieso hast du denn meinen Mantel an?

Guck mal, da hat er sich eine Erbse in die Nase gesteckt.

- Das war im Urlaub in K�rnten. - Zeig her!

Nein! Das war in S�dtirol!

- Ah ja, in Schlunz war das. - Ja, genau! Ja genau.

Mama, vielleicht sollte die Andrea mal was essen.

Nein, das ist schon okay!

Und das da, guck mal!

Guck mal, er hat immer auf sein Br�derlein aufgepasst.

Das war immer schon ein Sozialer gewesen.

Gell, mein Gro�er? Jetzt.

Er ist fertig, er ist fertig, er ist fertig!

Nein, er ist fertig!

Wann hab ich den bestellt? Vor zwei Jahren.

Ja. In deiner Lieblingsherbstfarbe.

Aber der ist super!

Frau. Wir haben da noch was f�r euch.

Das haben wir damals schon zusammengespart,

da hast du noch in die Windeln gemacht.

Freust du dich?

Guck mal.

- Das k�nnen wir nicht annehmen. - Was?

Das Kind braucht doch einen Garten zum Spielen. Oder?

Das war doch immer dein Traum, Christoph.

Bei uns im Garten ein H�uschen bauen. Jetzt kannst du es!

Willkommen in der Familie!

Danke sch�n!

Und, �hm... auf Wiedersehen. Ich muss leider los.

Also, dann... �hm... tsch�ss!

- Wann kommst du denn wieder? - �hm...

�hm... ja!

Mama, ich muss mit dir reden.

Wer sind Sie?

Etwa diese Frau vom Boxkampf?

Die verkaufen hier �brigens auch eine hervorragende Kosmetiklinie.

Inklusive Cremes zur Vorbeugung von Schwangerschaftsstreifen.

- Du wei�t es also? - Eine Mutter sp�rt so etwas.

Wer ist der Vater?

Ha! Etwa dieser Gastarbeiter-Anwalt?

- Er hei�t �brigens Chris. - Toll.

Ein Sozialarbeiter mit dem Namen eines Schlagers�ngers.

Du bist meine Tochter, ich darf mir Sorgen machen.

Au�erdem siehst du nicht gerade gl�cklich aus.

Meine Br�ste bekommen bald ihre eigene Lohnsteuerkarte,

mein Laden geht den Bach runter, ich bin pleite und bekomme ein Kind.

Warum sollte ich nicht gl�cklich sein?

In der heutigen Zeit sollte eine Frau die Kontrolle �ber solche Dinge haben.

Ach komm her! Setz dich.

Was machst du dich verr�ckt? Du hast ein Dach �ber dem Kopf

und einen Partner mit einem halbwegs anst�ndigen Job.

Ihr jungen Frauen glaubt, ihr k�nnt alles haben:

die Romantik,

das eigene Unternehmen,

die perfekte Familie.

Hallo! Wach auf, Tochter.

Das Leben ist kein Ponyhof.

- Helgo? - Ja! Bei der Arbeit!

- Ah! So, hier! - Was bitte ist das?

Das hat dieser seltsame Typ f�r Sie abgegeben.

Gregor oder wer?

Nein, sein Bodyguard, oder was immer das sein soll.

�brigens... Was ist mit der Weihnachtsdeko?

- F�llt dieses Jahr aus. - Wie schade.

Was gibt es Sch�neres als die selige Adventszeit.

Mm. So!

Spitze gut so?

- Alles in Ordnung? - Was? Nein, nichts ist in Ordnung.

Ich w�rd da auch eine andere Spitze dranmachen.

Ja, Gregor? Andrea hier. Wir m�ssen reden.

Gut, mach ich...

Ja, heute!

Ja, welche Spitze jetzt?

Herrgott! Die die dran war, die ist doch super!

Ja! Die Hormone.

(Weihnachtsmusik)

- Einen Kinderpunsch, bitte! - Witzig.

- Einen Gl�hwein, bitte. - Das kommt �berhaupt nicht in Frage.

Die Dame bestellt etwas Alkoholfreies.

Die Dame kann ganz gut f�r sich alleine reden.

Einen Gl�hwein, bitte.

Das war's dann wohl mit dem Nobelpreis, mein Kleiner.

Tut mir leid.

- Bitte sch�n. - Danke sch�n.

Alligato.

Wieso interessierst du dich so sehr f�r das Baby?

- Weil ich dein Freund bin. - Du bist ein Freund!

Warum werde ich das Gef�hl nicht los, dass du ein schlechtes Gewissen hast?

Ich habe ein schlechtes Gewissen.

Ich hatte Frauen wie am Flie�band.

Aber es gibt nichts Sch�neres als ein schlechtes Gewissen,

um die Wartezeit rumzukriegen,

bis die richtige Braut dabei ist.

Und jetzt steht sie vor mir.

Gregor, lass den Quatsch.

Ich habe dich gesucht...

weil du mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen bist.

Ich bin ein anderer Mensch, wenn du an meiner Seite bist.

Du brauchst mich nur anzuschauen.

So! Und das gibt mir zu denken.

Wir w�ren doch kein �bles Paar.

Gregor, ich... Schau mal.

Andrea!

Hey!

- Was machst du denn hier? - St�r ich?

Nee, �berhaupt nicht. Das ist Gregor Fischle.

�hm... alter Schulfreund.

- Guten Abend. - Kenn ich Sie irgendwoher?

Mit wem habe ich das Vergn�gen?

- Das ist Chris. - Ihr Freund.

Also. Ja, echt sch�n, dich getroffen zu haben.

Wir... m�ssen auch los.

Tsch�ss!

Ich h�r nix.

Ist doch noch viel zu fr�h!

Nein, die Hebamme hat gesagt, da h�rt man schon was.

Hallo? Chris an Mork.

Bitte melden. Chris an Mork.

Hey, wieso denn Mork?

Na, bis wir wissen, ob es ein kleiner Richard

oder eine kleine Ricarda wird.

Wenn's ein M�dchen wird, wird's eh eine Claudia!

- Einspruch, Euer Ehren. - Abgelehnt!

Dann lass uns vorerst bei Mork bleiben.

Hallo, Chris an Mork.

Chris an Mork. Bitte melden!

�hm, wei�t du, ich hab mich gerade gefragt,

ob ihr beiden, also

du und deine Mama, ob ihr nicht vielleicht bei mir einziehen wollt?

Ich wollte nie ein Kind und bin schwanger.

Das ist die eine Sache.

Aber... ey so ein Familiending,

das krieg ich im Leben nicht auf die Reihe.

Aber nur weil man unter einem Dach wohnt, ist das Leben nicht zu Ende.

Genau, weil da geht die Party erst richtig los.

Mama und Papa werden sich auf die Nerven gehen,

sie werden �ber Erziehung streiten, wahrscheinlich keinen Sex mehr haben

und sich w�nschen, dass sie eine Aff�re h�tten

und der Laden geht den Bach runter.

Ich k�nnte ja zu Hause bleiben und die Nanny spielen.

Und wie willst du Mork s�ugen?

Hm, probieren k�nnt ich's mal.

Den Plan betrachte ich als gescheitert.

Ich nicht.

Wir brauchen was Radikaleres.

Ich glaube nicht, dass diese Art Dekoration unser Gesch�ft

vor dem Ruin bewahren wird.

Er hat nicht mal bemerkt, dass ich eine neue Haarfarbe hab!

Lenny, kannst du nicht mal f�nf Minuten keinen Mist bauen!

Ich kann nicht mehr.

Sabine, das kann so nicht weitergehen. Du musst mit Sebastian reden!

Er sagt, ich rede sowieso nur �ber die Kinder

und h�tte sonst �berhaupt nichts mehr zu erz�hlen.

Ach, Mama.

Ich muss mir nichts vormachen, meine Ehe ist ein Schrottplatz!

Ihr m�sst einfach mal aus eurem Trott raus und was erleben,

ich mein, Haarfarbe hin und her, ist doch v�llig egal!

Und was mach ich mit den Kindern?

Helgo: Es gibt doch Heime.

Ich kann ja die Kinder nehmen.

Bestimmt nicht f�r lange, aber...

...alles �brige f�r eine Tilgung k�nnen wir ja in Ruhe besprechen...

- Hey! - Hallo.

Andrea, ich wollte dir kurz S�leiman Aktan vorstellen.

Meine Freundin Andrea.

S�leiman ist ein Klient von mir. Ich vertrete ihn in einem Rechtsstreit.

Freut mich sehr, hallo.

Lenny!

- Gratuliere zur Schwangerschaft. - Danke.

Meine Frau erwartet unser Viertes.

- Oh! - Na?

Sie haben den perfekten Mann dazu.

Helgo, S�leiman sucht noch ein paar Weihnachtsgeschenke f�r seine Frau.

Ach, da finden wir bestimmt was.

So, und du... Ab mit dir!

Der Prozess ist in f�nf Monaten. Wenn ich das hinkriege,

kann ich meine eigene Kanzlei er�ffnen.

Echt? Worum geht's denn?

Um die Zukunft seiner Firma.

Sein Bruder B�lent beschuldigt S�leiman, Patente gestohlen zu haben.

Fr�her haben sie zusammengearbeitet, jetzt geht alles �ber Anw�lte.

H�rt sich an wie die Ehe meiner Eltern.

Oh oh!

Wieso bringt der dir denn rote Rosen?

Ich wei� es nicht.

- H�ltst du mal kurz? - �h, Chris?

- Was soll denn das werden? - Der Rosenstrau�?

Ich w�sste nicht, was Sie das angeht.

Das ist meine Freundin.

Sie stehen im absoluten Halteverbot. Steigen Sie ein und fahren Sie weiter.

Ah! Ein Experte! Eins ist sicher:

- Sie ist nicht die Richtige f�r Sie. - Chris...

Andrea braucht diesen Familienquatsch schon gar nicht.

Familienquatsch, ja?

Du bleibst hier!

- Pass auf! - Bitte, h�rt auf ihr zwei!

- Jetzt h�rt doch auf. Chris! - Ey! Jetzt reicht's!

Wissen Sie, was das gekostet hat?

K�mmern Sie sich nicht. Mein B�ro kauft Ihnen etwas Anst�ndiges.

(Ich bring dich zu Fall von Mc Doc feat. JMC)

Ja, schlagt euch, ich will Blut sehen!

Ja! Und Gong! Erste Runde!

Schau!

Ich hab dich.

Jetzt reicht es aber! Jetzt geht mal auseinander!

Hey! Geht jetzt auseinander!

Was f�r M�nner!

Das darf doch wohl nicht wahr sein!

Ich will f�r dich da sein. Und ich werde auf dich warten, wenn es sein muss.

Du kannst jederzeit zu mir kommen.

- Tag und Nacht. Verstehst du? - Ja.

Und wenn der Experte da die Alternative ist...

Kommen Sie.

...dann wird das ja wohl schon �bermorgen der Fall sein!

Das d�rfen Sie sich nicht bieten lassen!

Na?

Hey.

Was ist denn hier passiert?

Ah, ich sag dir, was die Gegenseite fordert, ist einfach der Wahnsinn.

Ich darf diesen Prozess auf gar keinen Fall verlieren!

Und feierst du jetzt schon mal vor mit einem Vier-Sterne-Men�?

Ach, das? Das ist nichts.

Du brauchst Vitamine, sagt meine Mutti.

Ach, sagt sie das?

Der Gerichtstermin ist �brigens im Mai.

Ich hab schon �berlegt, ob man das irgendwie verschieben kann,

- wegen der Geburt. - Ach was.

Hey, du wirst brillant sein.

Und ich verspreche dir, ich werde auch da sein.

- Als dein pers�nlicher Pferdefl�sterer. - Ehrlich?

Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen.

Danke.

Hey!

Morkaline turnt ja ganz sch�n rum.

Alles in Ordnung?

(Es klingelt)

- Shit, Sabine! - Wie? Sabine?

Ich hab's total vergessen.

Ich hab versprochen, auf die Kinder aufzupassen.

- Hallo! - Hey.

Du hast es doch nicht vergessen, oder?

Nein, nat�rlich nicht!

Im Koffer sind Lennys Spielsachen

und in der Tupperbox das Pulver f�r seine Morgenmilch.

Da nimmst du sechs Messl�ffel auf 140 ml abgekochtem Wasser,

und dann mit kaltem drauf, weil sonst ist es zu hei�.

Aber bitte nicht aus der Leitung, ja?

Keine S��igkeiten. Zum Einschlafen braucht er sein Kuschelkissen,

das rote Auto und eine Gute-Nacht-Geschichte.

Alles klar.

Ah! Und vergiss nicht, ihm nachts eine Windel anzuziehen, okay?

Sabine, ich krieg das schon hin.

Ich kette sie einfach an der Heizung fest.

Du passt gut auf sie auf. Versprich es!

Ja nat�rlich! Komm mal her.

Mama, ich will bei dir bleiben!

Ich geh lieber zum Zahnarzt als hierzubleiben.

- Ich will zu meiner Mama! - Mimi,

dein Vater und ich, wir brauchen jetzt mal Zeit f�r uns.

Und wenn alles gut geht, dann kriegst du noch ein Geschwisterchen.

Morgen bin ich wieder da.

Da bin ich dann schon im Backofen.

Ich will zu dir.

Ich will zu meiner Mama.

Oh, Sebastian. Wie seh' ich aus?

Nein, ich will zu meiner Mama.

- Wie seh' ich aus? - Super!

Tsch�ssi!

- Ok, tsch�ss. - Bis morgen!

- Ich will zu meiner Mama! - Ja, Mama kommt ja wieder, hoffentlich.

Mama, Mama, Mama!

Ja, Mama.

Chris, ich hab hier was f�r dich! Wir haben Besuch!

Gibt's was zu feiern?

Das... �h... nichts Besonderes.

Lenny! Hast du...

Mach mal den Mund auf!

- Wo ist denn der Ring? - Alles okay bei euch?

�h... ja!

Was gibt's zu essen?

Loup de Mer an Mangoschaum und Schwarzwurzelgem�se.

B�h, ich hasse Fisch!

�hm. Will jemand Hot Dogs?

Wir essen kein Fleisch.

- Backofen-Pommes? - Lenny: Ja, ich will Pommes!

Pommes, ja? Essen wir Pommes?

- Also dann Pommes. - Pommes.

Okay!

Red doch mal mit ihr! Bei�t schon nicht.

Ja. Das denkst du.

(Chris fl�stert) Wo hast du den Ring?

- Du hast ihn nicht gegessen, oder? - Doch.

Na?

Und wie sollen wir den wieder rauskriegen?

Das ist nicht lustig, Lenny.

Marie-Kathrin, ich w�rd dich wirklich gerne kennenlernen!

Was kommt denn jetzt?

Ehrlich!

Ich finde, du bist...

Hat Chris dich hergeschickt? Oder Mama?

"Ihr m�sst euch um den Freak k�mmern!"

Wer sagt denn so was?

Ich brauche keine Hilfe, und von dir schon gar nicht.

Bist ja selbst nicht ganz knusper.

Ich will Musik h�ren!

Du willst Musik h�ren?

(Daddy Cool von Boney M.)

Lenny. Nicht! Sag mal,

das sind meine Entw�rfe! Das ist dir nat�rlich egal!

Komm mal her. Setzt dich mal hierhin.

Tante Andrea macht jetzt den Fernseher an f�r dich.

Ist doch super! Kannst du ein bisschen was lernen.

Mann!

Wo ist denn Lenny?

Den habe ich vor dem Fernseher geparkt.

Und Marie-Kathrin hat sich im Badezimmer verbarrikadiert.

Dann haben wir ja eine Minute f�r uns.

Andrea, wei�t du, wie sehr ich mir eine echte Familie w�nsche?

Aber

jedes Mal, wenn ich dich darauf anspreche, weichst du mir aus.

Chris, m�ssen wir ausgerechnet jetzt dar�ber reden?

Ich frag mich einfach nur,

ob wir beide �berhaupt diesen Weg zusammen gehen k�nnen.

Den richtigen Moment gibt es sowieso nicht.

Andrea...

Ich wollte dir nur sagen: Ich liebe dich,

schon vom ersten Augenblick an, als ich dich beim Boxkampf gesehen habe.

Und ich will, dass wir zusammen sind. Als Paar, als Familie, mit der Kleinen.

Ist das jetzt ein Antrag?

Nein, ich �be nur, falls ich mal die richtige Frau treffe.

Nat�rlich ist das ein Antrag, du Blitzbirne! Was meinst du denn?

Was glaubst du, warum ich gestern ein vier-G�nge-Men� gekocht habe?

- Ich hatte sogar einen Ring. - Chris!

Jetzt mal ehrlich, wie stellst du dir das vor?

Heiraten, Kind und dann "Happy Family", bis alles zusammenbricht?

Mhm.

Also, ohne den Teil mit dem Zusammenbrechen.

- Wo ist Lenny? - Im Schlafzimmer.

- Ist er nicht. - Nat�rlich ist der im Schlafzimmer.

Lenny!

Du hast ihm die B�rsennachrichten eingeschaltet?

- Lenny! Lenn... - Lenny?

- Nee, oder? - Schei�e, der ist raus!

Lenny?

Lenny!

Das ist alles deine Schuld! Du solltest auf ihn aufpassen!

Du wartest hier auf deine Mama!

Andrea, warte!

- Lenny? - Lenny!

Lenny!

(Lautes Hupen)

- Meinst du, der ist bis hierhin gelaufen? - So weit kann er ja nicht sein!

(Hupen)

Lenny? Bleib da stehen, lauf nicht weiter!

- Andrea! - Mama!

- Mama! Mama! - Andrea! Pass auf!

(Reifenquietschen und Hupen)

- Bist du in Ordnung? - Ja.

Mein Schatz!

Lenny! Du hast sie doch nicht mehr alle!

- Mama ist wieder da. - Mann!

Ich hab deine ganzen Kinder- Spinnereien irgendwie mitgemacht,

weil ich dachte, du wachst noch auf und begreifst,

dass man Verantwortung �bernehmen muss!

Sabine!

Dieses Baby in deinem Bauch, das tut mir jetzt schon leid!

Sabine, ich...

Lenny h�tte tot sein k�nnen! Tot!

- Marie-Kathrin, du... - Du wirst nie eine richtige Mama sein!

Warum l�sst du den Kleinen denn auch alleine fernsehen?

Was, jetzt ist das meine Schuld oder wie?

Warum war er denn so lange alleine, h�?

Weil du mich in der K�che vollgequatscht hast,

dass ich dich heiraten soll!

Sollen tust du �berhaupt nichts.

Ey, bei mir kostet es zwar einen Fuffi, aber daf�r schrei ich dich nicht an.

Schnidtchen! Was machst du denn hier?

Entschuldigung. Ich wusste nicht, wo ich hinsollte.

Komm doch mit rein. Bitte. Komm.

Hmm.

Cooles Outfit. Sexy.

Mach's dir bequem.

Warum tigerst du denn mitten in der Nacht durch den Regen?

Chris hat mir einen Antrag gemacht.

- Hast du etwa "ja" gesagt? - Nein!

Weil dann ist Sabines Sohn auf die Stra�e gelaufen.

Perfektes Timing!

Der Gong hat dich gerettet, w�rde man im Boxen sagen.

Er h�tte tot sein k�nnen!

Ach was!

Du bist f�r den Standardplan einfach nicht geschaffen.

Komm mit mir.

Das Angebot mit der Nanny war ernst gemeint.

Wir k�nnen in meiner Wohnung in Mailand wohnen.

Komm lass das.

Hast du wirklich ein Apartment in Mailand?

In der N�he des Doms. Via Guiseppe Mazzini.

Mitten im Zentrum.

Also wenn du noch Interesse an deinem Traumberuf hast...

Ich k�nnte da was f�r dich machen.

Ich komm euch jede Woche besuchen.

Schau mal.

Hier.

Oh, warte mal, du hast da was.

Ein Muttermal.

Das hatte meine Mutter mal.

(Die T�r geht auf)

Hi, Gregor-Darling. I'm so sorry, our plane's delayed.

- Hi. - Hi.

Good to see you.

Ich hab das vergessen. Was mach ich denn jetzt?

You already have plans for the weekend?

No, not at all.

- Would you fancy a drink? - Yes, please!

Vasilli.

Gregor, ich will nach Hause.

Schnidtchen, du missverstehst die Situation,

die �bernachten im G�stezimmer.

Gregor, du hast kein G�stezimmer.

Bye.

Hier, ich hab noch was f�r dich.

Exklusiv, mit freundlichen Gr��en.

"Liebe Andrea. Willst du mit mir gehen? Ja, nein,

und wenn nicht, warum nicht.

Hier eine Erkler... tung Erkl�rung..."

Erkl�rung mit e.

20 Jahre.

Von der letzten Bank bis nach vorne links.

Das stimmt nicht. Das f�hlt sich falsch an.

Zum ersten Mal in meinem Leben wei� ich, was ich will:

Ich will dich.

Mit Bauch oder ohne,

mit Zwillingen oder Drillingen, meinetwegen.

Ey, ich mein, jetzt mal ehrlich. Jemand wie du, das ist...

Da muss man doch ein Vollidiot sein zu glauben,

dass da mehr draus werden kann als gute Freundschaft.

Wer ist schon f�r die ewige Liebe geschaffen?

Chris.

Der ist daf�r geschaffen und daf�r liebe ich ihn auch.

- Ich hoffe, du wei�t, was du tust. - Gute Nacht.

Chris!

Hey!

Das ist nicht das, was du denkst.

Ich bin so was von d�mlich.

Nein, du verstehst da was falsch!

In der Nacht vom Boxkampf, okay, ich habe bisschen viel getrunken

und hab bei ihm �bernachtet. Aber, da ist nichts gelaufen!

Hm... Klar.

Was gibt's Sch�neres als eine betrunkene Runde Mau-Mau!

Geh zu ihm, Andrea. Ihr habt euch verdient.

Ich brauch dieses "Familiending" nicht auf Biegen und Brechen, wirklich nicht!

(Better in time von Leona Lewis)

Ich will nur nach Berlin. Ich bin neutral.

Ich hab auch kein Bock auf Karneval!

Mann, Mann, Mann. Ich geh heut als Waschanlage.

So, der Pf�ndungsbescheid ist hiermit rechtskr�ftig vollzogen.

Alles Gute, Fr�ulein Andrea.

Hier ist die Mailbox von Christoph Hundsmann.

Gute Nachrichten bitte nach dem Signal.

(Klingeln und Klopfen)

Hallo Kindchen.

Puh, mal gel�ftet im letzten Jahr?

Hier... Wohlf�hltier,

Wichtelfamilie.

Und ganz wichtig, f�r die sanfte Babyhaut und auch f�r dich.

Jeden Tag, jede Nacht eincremen.

Hallo, ich will dir helfen. Ich bin deine Mutter.

Alles, was ich anfasse, geht schief.

Ich war einundzwanzig, als ich dich bekommen habe.

Und ich hatte noch so viel vor.

Und pl�tzlich war da dieses Kind, das meine ganze Aufmerksamkeit forderte.

Nach dem Stillen erst die Flasche.

Mein Leben war vorbei.

Danke, da geht's mir auch gleich schon viel besser.

Was?

Das Einzige, worauf man sich heute verlassen kann,

ist eine gesicherte Existenz.

Kindchen.

Schau mal,

das habe ich f�r dich aufbewahrt. Bumbula.

Aber pragmatisch warst du ja noch nie. Kein Wunder,

dass die M�nner Rei�aus nehmen.

Und wenn wir schon offen sprechen:

Es war ein Riesenfehler, Gregor Fischle den Laufpass zu geben.

Er h�tte dir ein sorgloses Leben erm�glichen k�nnen.

Aber ich lieb ihn nicht.

Du wei�t doch gar nicht, was Liebe ist.

- Aber du. - Och, na ja...

Als ich klein war, habt ihr mich behandelt wie ein St�ck Gep�ck.

Ihr habt mich doch bei der erstbesten Gelegenheit abgestellt.

Ich wei� noch, als mich Tante Hedi von der Karnevalsparty abgeholt hat.

Ich hab allen erz�hlt, dass sie meine Mama ist. Ich konnte ja sicher sein,

dass meine richtige nicht aufkreuzt!

F�r dich war ich doch nur ein Klotz am Bein.

Bis auf den Rosenkrieg, nat�rlich.

Als Druckmittel war ich wieder gut genug!

Also... Das h�ttest du jetzt nicht sagen m�ssen.

Ich stand zwischen euch, als ihr �ber Anw�lte hinweg euch angeschrien habt!

Die einzige Kommunikation, die wir hatten war doch:

"Sag deinem Vater mal das und das..."! Er stand einen Meter entfernt!

Also das war vielleicht ein-, zwei- oder dreimal...

Kein Wunder, dass ich Angst hab, mich auf andere einzulassen.

Wenn ich mir so eine Beziehung vorstelle, k�nnte ich schon kotzen.

Und das Kind kriegt dann alles ab.

Nee danke, echt, da bleibe ich echt lieber alleine.

- Aber du kannst doch jetzt nicht gehen. - Mama!

Das ist meine Wohnung, das sind meine Sachen,

meine T�r, meine Entscheidung!

Mein Leben!

Marie-Kathrin? Warte mal kurz.

Du musst mir helfen.

- Hey, Popoklops! - Lass mich in Ruhe!

Hey, warte mal.

Schade, dass Marie-Kathrin nicht auch so hip ist.

Aber wisst ihr, was lustig ist?

Eines Tages, wenn ihr zwei euch die Haare kaputtblondiert

und wartet, dass ein Typ mit Kreditkarte euch ins Dekollet� f�llt,

ist Marie-Kathrin schon l�ngst �rztin oder Rechtsanw�ltin.

Eine junge, kluge h�bsche Frau, die auf eigenen Beinen steht, ne?

Und wenn sich dann Mr. Visa von euch scheiden l�sst,

dann werden Leute wie ihr Angestellte bei Leuten wie Marie-Kathrin.

Ich bin fertig. Ihr k�nnt gehen.

(Andrea seufzt)

Eines Tages kannst du das noch viel besser als ich.

Okay. Was willst du?

Ich will mit deiner Mama reden.

Sie ist im Caf� besch�ftigt. Sie sagt, sie will es Papa beweisen.

Sabine: Das mit dem Funkloch im Schlafzimmer, kriegt man das weg?

Das finde ich wirklich toll, wie erfahren du da bist.

Fynn, jetzt leg doch mal f�r ein paar Minuten das Handy zur Seite.

He... Fynn.

Hi.

- Hi. - Hi!

M�chtest du uns vielleicht vorstellen?

Fynn. Andrea.

Fynn ist der neue Praktikant bei Sebastian im B�ro

und hat bei uns zu Hause das Internet neu installiert.

Auch wenn du gerade besch�ftigt bist,

kann ich dich kurz sprechen?

Entschuldige.

Woher wei�t du �berhaupt, dass ich hier bin? H�?

Von meiner Tochter? Dieses intrigante...

(Scheppern)

- Ach Schei�e. - (Ein Baby schreit)

- Schei�e! Schei�e. - Ist alles okay?

Geht schon.

Pass auf, Sabine, es tut mir wirklich leid!

Ich wei�, ich habe totalen Mist gebaut.

- Hast du, allerdings! - Wei�t du...

Aber schau mal, dieses Jahr war echt die H�lle f�r mich.

Einfach alles schiefgelaufen!

Aber ich hab in letzter Zeit viel nachgedacht.

Und ich wei�, nicht die Kinder sind das Problem, sondern ich.

Ach.

Aber... Ich wei� jetzt, was ich will.

Okay, hau rein. Haltet die H�rner steif, Muttis.

Fynn, das...

- Sabine. - Das Internet... Fynn!

Sabine... Bitte!

Ich brauch dich, ich schaff das nicht allein.

Es tut mir wirklich leid!

Du hast mein Kind fast umgebracht.

Ich wei�.

Und gerettet.

Ich vermiss dich!

Pass auf, ich...

Ich brauch eine Innenarchitektin, und zwar die Beste.

(If you want to sing out von Cat Stevens)

Nicht �bel, das ist wirklich teurer Schmuck.

Dann habe ich hier noch B�cher. Das sind alles Erstausgaben.

Das ist ganz wichtig.

Wenn du dir das so vorstellst...

Guck mal...

Komm, lass uns weitermachen.

Chris?

Chris machst du mal bitte auf?

Was ist denn jetzt? Hallo? Ah!

Wackelkontakt. Ja!

- Fertig! - Sch�n.

Helgo?

Ah! Ein kleines Wunder ist passiert.

Sie hat eine Erleuchtung gehabt.

Und eine Bank gefunden, die mir noch einen Kredit gegeben hat.

Stimmt, wie war denn die Hamlet-Premiere?

Ach!

Stehende Ovationen der f�nf zahlenden Zuschauer und...

hysterisches Gekicher des einen Theaterabonnementen

im f�nften Akt bei der Fechtszene.

Oh!

Gehalt gef�llig?

Ja, ich glaub, ich kann mich freimachen.

Morgen um halb zehn? P�nktlich?

Sebastian! Er vermisst mich!

Geh ins Kloster Ophelia!

Und der Rest ist Schweigen.

- P�nktlich! - P�nktlich!

Na du?

Sch�n geworden. Respekt, Schnidtchen.

Komm mal her.

Ich wollte mich verabschieden.

Die Chinesen wollen mein Patent haben

und das Kinderbett produzieren.

Shanghai, Beijing,

Hongkong.

- Wann ist denn der Geburtstermin? - In acht Wochen.

Guck mal.

Ich hab nicht "Ja" angekreuzt, aber etwas anderes draufgeschrieben.

Warum verkaufst du keine Dessous f�r die Dame in anderen Umst�nden?

Nur so eine Idee.

(There for you von Jan Weigel & Julia)

Punkt 9:30 Uhr.

Meine Damen.

- Irgendjemand sollte aufschlie�en. - Ja bitte.

- Morgen. Kommen Sie rein. - Morgen. Morgen.

Und?

Wissen Sie, was das Sch�ne an schwangeren Kundinnen ist?

Der Laden wirkt gleich doppelt so voll.

(Gespr�ch ist nicht zu h�ren)

Helgo?

Helgo!

Was war das denn bitte?

Sie werden doch keinen Mann mit Brille schlagen, oder?

Dann nehmen Sie die Brille ab.

Er hilft mir bei meinem Sorgerechtsprozess!

Wir streiten darum, wer dieses kleine Monster wann nehmen muss...

- Entschuldigung. - Ja?

Ich h�tte das gerne noch eine Nummer kleiner.

Ah Helgo,

wie geht's ihm denn?

Fr�ulein Andrea, wachen Sie auf.

Er hat Liebeskummer.

Ja, aber dann verstehe ich nicht, warum er sich nicht meldet.

Und nicht ans Telefon geht. Und warum kommt er heimlich hierher?

Das wissen Sie wirklich nicht?

Weil er seinen Stolz hat.

Schauen Sie mal.

Meine Ehe hat gerade mal sechs Wochen gehalten.

Wanja ist ein Produkt von Mitleid-Sex

und ich beneide meine Gro�mutter um ihr reges Liebesleben.

Aber bei Ihnen ist das doch anders.

Sie lieben ihn und er liebt Sie.

Er hat all Ihre B�cher ausgel�...

Er hat was gemacht?

Er hat Ihre B�cher in der Auslage des Antiquit�tengesch�ftes gesehen

und sie sofort ausgel�st, damit kein anderer sie wegschnappt.

Oh Gott. Jetzt... ist es raus.

Ich hab's ihr gesagt, ich bin tot. Ich bin einfach tot.

(Andrea seufzt)

Schade um das gro�e Talent.

- Ich hab totalen Mist gebaut, oder? - So kann man das auch ausdr�cken!

- Was mach ich jetzt? - Befragen Sie das Universum.

Hallo liebes Universum? Ich bin's. Andrea Schnidt.

Schnidt mit "n". Aber das wirst du wissen, weil du bist ja das Universum.

Und da du ja auch mit Sicherheit die Geschichte von Chris und mir kennst,

h�tt ich da mal eine kleine Frage.

Was kann ich tun? Kannst du mir helfen?

Was sagt es?

Dass Sie der Mann meiner Tr�ume sind.

Das hat es gesagt?

Nichts hat es gesagt, weil es totaler Quatsch ist.

Ja klar.

Ich habe mich entschieden. Ich nehme das hier.

Das sind dann 129 Euro, bitte.

Schei�e.

Ich muss los. Schei�e.

Hallo!

Was ist mit der los?

Das Universum hat zu ihr gesprochen.

Taxi! Taxi!

Andrea!

- Wo willst du denn hin? - Ich muss ein Versprechen einl�sen.

Ich tanz jetzt hier so lange,

bis ich meine zehn Euro nach Berlin zusammenhabe!

Mensch hier! Nimm das Geld und mach die Stra�e frei!

Wahnsinn! Das klappt ja wirklich!

Ja, Herr Vorsitzender,

nach Beurteilung der Gesamtsachlage

und unter Einbeziehung der Argumente der Gegenseite...

Ich will sagen, mein Mandan... der Beklag... Entschuldigung.

D�rfte ich mal kurz rausgehen?

Chris? Ich bin da.

- Oh! - Ich bin mitten im Prozess.

Ja, ich wei� aber...

Chris, bitte...

Bitte!

Gott, wo fang ich an?

Als ich erfahren hab, dass ich schwanger bin,

da ist bei mir eine Sicherung durchgebrannt.

Dann hab ich Angst gekriegt vor meiner Zukunft

und was aus meinem ganzen Leben wird.

Und durch dich habe ich gelernt, dass ich keine Angst haben muss,

weil du f�r mich da warst!

Und jetzt m�chte ich f�r dich da sein.

Du fehlst mir.

Chris, du fehlst mir.

Was?

Du glaubst, du schneist hier einfach rein,

sagst, dass du mich vermisst, und alles ist wieder Friede-Freude-Eierkuchen?

Wirklich, Andrea!

Entschuldige mich bitte, ich habe da drinnen einen Prozess zu verlieren.

Was ist? Los! Komm!

Daher lehnen wir einen Vergleich ab

und bestehen auf Schadens- ersatzforderung in voller H�he

sowie den gegebenen strafrechtlichen Konsequenzen.

Ich danke Ihnen.

Herr Anwalt?

Wir verlieren. Mann!

Sagen Sie was!

Das Gericht zieht sich zur Beratung zur�ck.

- Die Urteilsverk�ndung... - Einen Augenblick bitte.

Ich...

habe wirklich ziemlich lange an meinem Schlusspl�doyer gearbeitet.

(Er lacht in sich hinein)

Wie soll ich sagen...

Es f�hlt sich einfach nicht mehr richtig an.

B�lent,

S�leiman, Sie sind eine Familie.

Was bedeutet denn dieses Wort "Familie"?

Gerade ist mir da drau�en auf dem Korridor etwas klar geworden.

Wir alle schleppen mehr oder weniger gro�e oder kleine Psychosen

quer durch dieses ganze Leben

und laden sie bei den Menschen ab, die uns am wichtigsten sind.

Wenn uns dieser Begriff "Familie" noch irgendetwas bedeutet,

dann haben wir ganz einfach die Pflicht, jedem

eine zweite Chance zu geben.

Alleine ist man ganz schnell.

Zusammenbleiben ist die eigentliche Kunst.

Ich danke Ihnen.

- Also... - Warten Sie einfach.

Herr Vorsitzender, mein Mandant bittet um Bedenkzeit f�r...

eine au�ergerichtliche Einigung.

- Wir haben nicht verloren. - Sie sind der gr��te Anwalt!

- Danke sch�n f�r alles. - Alles Gute!

(Sie reden auf T�rkisch)

Ich will Sie nicht beunruhigen. Und Sie d�rfen jetzt nicht in Panik verfallen.

Aber, ist es das, was ich denke, was es ist?

Oh, oh!

Andrea! Wir sollten jetzt ganz langsam, aber z�gig ins Krankenhaus fahren.

Taxi! Wir brauchen ein Taxi. Ich ruf ein Taxi.

Geht das?

- Was machen wir? Was machen wir? - Oh, um Gottes willen!

- Helgo! - Taxi!

Taxi!

Oh ja!

(Andrea st�hnt vor Schmerzen)

Vorsichtig. Und los!

Toi, toi, toi!

- Oh, ich kann nicht mehr! - Jetzt ruhig atmen.

Ah!

- Ich kann nicht mehr. - Hier kommt die Kavallerie.

Ich glaub, es kommt!

- Muttermund? - 9 cm.

Muttermund tut Wahrheit kund. Wir haben noch ein paar Stunden Zeit.

Aber die Wehen kommen doch schon im Minutentakt.

Beim ersten Mal drehen immer alle durch. Beim dritten wird es dann schon.

Gott. Ich hoff, dass ich nur eins rauspresse!

Ja, ja, ja, einfach ganz ruhig atmen.

Woha. Ganze Kompanie stop!

Oh Gott! Ich kann den Kopf sehen!

Warum sagt einem das denn keiner?

Wo haben Sie denn Ihren Doktor gemacht?

Pressen, ja! Pressen!

Und pressen! Pressen! Ja! Wer kommt denn da?

- (Das Baby schreit) - So Herr Hundsmann,

wollen Sie die Nabelschnur durchbei�en oder soll ich?

Das war ein Scherz. Wir haben eine Schere oder?

- Winzig, ne? - Sie ist wundersch�n.

- Ja, ja. - Ich liebe dich.

Ist der kleine Schreihals schon da?

Darf ich vorstellen? Meine Tochter. Frisch gepresst!

Ist die s��!

Kindchen!

Mama!

Mein Kindchen hat ein Kind!

Oh, mein Liebling!

Ich h�tte da noch eine freie Stelle als Tochter zu vergeben.

Angenommen.

Und wir zwei beide h�tten noch eine freie Stelle als Oma zu vergeben.

Solange dieses �berfl�ssige O-Wort vermieden wird.

- M�chtest du sie mal nehmen? - Oh ja.

Ich bin ja so stolz!

�brigens! Ich glaube, der geh�rt dir.

- Wo hast du den denn gefunden? - Das willst du nicht wissen.

Danke.

Wisst ihr, was komisch ist?

Eigentlich sehen die Babys am Anfang immer dem Vater �hnlich,

wegen der postnatalen Bindung.

So, jetzt ist die Besuchszeit beendet,

wir geben das Baby zur�ck.

Ja.

(Das Baby weint)

- Tsch�ssi. - Tsch�ss. Tschau.

(What if (I just want to go home) von Stereolove)

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