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Mireille, die warten oben auf mich. - Dann mach aber schnell.
Bist du fertig? Die warten auf mich.
Sekunde. - Gib her, ich muss wieder rauf. - Nein!
Lass los. Hörst du überhaupt, was ich sage? - Ich muss das fertig nähen.
Lass los! Dann geh doch, du Feigling! Gib her!
Blöde Kuh!
Das hast du jetzt davon! - Gut gemacht!
Blöde Kuh! - 10 Minuten Pause.
Pause!
Habe ich 'Feuer' gesagt? - Du hast doch gewunken.
Habe ich 'Feuer' gesagt?
Oh Mann, ich brauch eine Kalaschnikow.
Ist das für Luigi? - Keiner geht ran.
Ich weiß nicht, ob ich morgen den Vorhang heben will.
Ist zu schwer für mich. - Sekunde.
Bitte hören Sie. Ist nicht schlimm. Luigi hat schon größere Aufgaben bewältigt. Alles klar.
Es läuft gut.
Das Bühnenbild wurde schon zweimal geändert.
Vielleicht sollte man jetzt mal die Leute bezahlen. Wäre angemessen.
Und wohin wollen Sie? - Ist Luigi noch nicht wieder da?
Nicht wieder da? Wo ist er denn? - Der Japse weiß wohl nicht,
dass ich morgen Abend den Affen spiele. - Ein Affenkostüm
für diesen uralten Schatz aus Japan? Dein Luigi hat Ideen.
Er ist nicht 'meiner'. - National, nicht uralter Schatz, mein Lieber.
Danke, Meister Duden. Dafür bekommst du auch bestimmt Zuschläge.
Steck sie dir sonstwohin. - Aber keiner redet von meinen Überstunden.
Für sowas Zuschläge? Ich glaube es nicht!
Und was ist das?
Viele Leute betrügen. - Hat Luigi die Gewerkschaft bezahlt?
Nein.
Ich bin fertig, darf ich gehen? - Monsieur Blandin für Luigi.
Nein. Fertig mit was?
Darf Popeye kurz rein zu Luigi? - Nein, nein, nein.
Davon werde ich nur noch hartnäckiger.
Normalerweise dürfen wir am Wochenende...
Normalerweise gibt's hier nicht. Was sagt der Boss?
Der Boss? Sah ich nur einmal betrunken.
Dann spar dir das gefälligst für deinen Praktikumsbericht.
Luigi?!
Ist er wieder da? Hast du's ihm gesagt?
Alles bestens, Mireille. Ich spreche mit Clara. - Ich hoffe, sie stirbt!
Mireille! - Aber natürlich, Mireille.
Wir bringen sie um. Keine Sorge.
Luigi?!
Ist es voll? Oder halb voll?
Nein, das ist nicht dasselbe.
Wo ist Luigi? - Keine Ahnung.
Er gibt sich nicht viel Mühe. - Auch nicht zur Premiere. - Gern geschehen.
Blödmann, ich will doch nur eine Schätzung von dir.
Nein, ich bin nicht böse.
Nawel! - Nein, du möchtest nicht wissen, wie ich böse klinge.
Luigi! - Nawel.
Wir müssen über meine Ausgaben reden. - Nicht jetzt. Leg sie mir auf den Tisch.
Ich halt das nicht aus, Mensch!
Jetzt fang bitte nicht an zu weinen.
Noch mal durchrechnen, ruf das Theater an und verlang ermäßigte Tickets
für eine Weile. Und was noch?!
Was noch?
Eine Steuerprüfung?
Es ist nicht das, was du denkst.
Nawel? Willst du darüber reden?
Sie muss schlafen. Zumindest weiter schlafen.
Etwas weniger, bitte. - Sie muss ihre Träume sehen.
Ich weiß, ich weiß. - Weniger.
Ich verachte mich, ekle mich. - Monsieur Galabru, bitte etwas weniger!
Ich verachte mich selbst.
Weniger, bitte.
Ich verachte mich.
Aber ich bezweifle deine Fähigkeiten nicht.
Nein. Ich ruf später zurück.
Dich habe ich gesucht. - Wie geht's, Luigi?
Und dir, meine Süße? - Gut. - Ist die Wolkenmaschine repariert?
Welche? - Qualmt es?
Galabru ist gut. Richtig gut.
Ja. - Das ist ein Schauspieler. Weißt du, was das heißt?
Schauspielern muss man blind vertrauen. - Ich weiß, dass das wichtig ist.
Luigi! - Was ist? - Hier will jemand unbedingt zu dir.
Ja? - Ein Penner... - Komme gleich. -...und ein Genie.
Luigi? - Ja? - Galabrus Agent für dich.
Dann werd ihn wieder los. - Weiß Dazai schon, dass Chris morgen Abend spielen wird?
Aber natürlich weiß sie das schon. - Madame dos Santos...
Ihm will ich's gerade sagen. - Madame dos Santos...
Madame dos Santos sagte... - Du nervst. Ich sag das als Freund. Bitte!
Madame dos Santos kann mich mal.
Wann begreift sie endlich, dass ich keinen echten Affen auf die Bühne lasse?
Die spinnt doch. - Wissen und begreifen sind aber nicht unbedingt dasselbe.
Lass das Scheckbuch liegen, wir haben schon unglaublich viele Schulden.
Es bei mir zu haben, bedeutet nicht, es zu benutzen.
Wieso ist mein Bett nicht gemacht? - Ich sprach mit Pelessiers Sekretärin.
Sie gibt dir einen Scheck, wenn du sie nett darum bittest.
Ich weiß, du magst das nicht, aber du musst eben nett zu ihr sein.
Aber vorher solltest du die Moral des Ensembles noch aufbauen.
Was ist los? - Naja... - Wie oft habe ich dir schon vorgebetet,
dass nichts so ist, wie du denkst.
Aber ich wusste eben nichts von deiner Verabredung.
Ich war einfach bei Karine, einer Freundin von Chris.
Er bat mich, sie zu treffen,
weil er das netter und menschlicher fand als ein normales Vorsprechen.
Ich habe ihm den Gefallen getan und sie getroffen.
Chris dachte wohl, das wäre interessant für sie.
Da habe ich... - Luigi, Telefon!
Wer? - Wieder der Agent von Galabru?
Nein, der von Clara. Ist für dich.
Soll ich durchstellen? - Los.
Ja, ich werd dann mal eben...
Was? Die Größe des Namens stört Sie?
Der ist doch so groß wie Galabru.
Ich weiß nicht, was Sie wollen.
Ich habe das Plakat hier vor mir.
Françoise, wir sind eine Familie, was zählen da Verträge, finden Sie nicht?
Aber natürlich wird sie morgen Abend spielen.
Was? Sollten wir zwei vor der Premiere nicht vielleicht Wichtigeres besprechen?
Ist das legal? - Wie, bitte?
Ich gebe Sie gleich weiter an Nawel...
Ja?
Gut, dann werde ich das nicht. Sie haben völlig Recht.
Ist besser. Ich werd Sie anrufen.
Vielen Dank.
Pardon?
Gibt's ein Problem?
Nein, aber wenn jemand ohne Vertrag eingesetzt wird,
zahlt die Versicherung nicht. Ist Bedingung.
Ich frag mich, ob das legal ist.
Sind das Würstchen? - Ja.
Wer ist das?
Das ist eine Praktikantin von der Hochschule. Seit Mittwoch hier.
Was soll die Aufmachung?
Sie arbeitet heute an der Bar.
Verstehst du? - Verstehe. Sie ist Praktikantin an der Bar.
Wie läuft das Bar-Praktikum? - Der Zenit meiner Karriere.
Wie schön.
Und wasch die Gläser. - Ja, bitte. Das wäre wohl besser.
Dazai wird sicher mit allem einverstanden sein.
Redest du mit Kindern? - Nein, ich kenne keine.
Könnte ich auch mit meinen Großeltern reden. - Ja, die sind völlig verrückt.
Für Idioten habe ich keine Zeit. Außerdem kenn ich den nicht.
Du musst mit der Crew sprechen.
Immer wenn du besoffen bist, lädst du Idioten hierher ein.
Soll ich auch mit der Hausmeisterin sprechen? - Mit der Hausmeisterin sprechen?
Die schreienden Kinder würden mich irgendwann verrückt machen.
Ich habe nicht mal Kinder. - Ich glaube eh, die ganze Welt ist verrückt geworden.
Nur noch Wahnsinnige. - Nirgendwo hat man mehr seine Ruhe.
Ich kenne übrigens jemanden, der bei uns arbeiten will.
Ich habe sie mir gestern mal etwas näher angeschaut.
Ja.
Nur weil jemand jung ist, sexy und Busen hat, darf er nicht arbeiten?
Findest du das fair? Du warst doch auch froh, als du in Paris Arbeit gefunden hast.
Red weiter. - Damals kam die kleine Nawel mit Rucksack,
einem Schal und bunter Kreide und war auf der Suche nach Arbeit.
Oh, Luigi! - Was? - Komisch, denn ich habe das anders in Erinnerung.
Ziemlich. - Was ist? - Nawel sagt, wir müssen reden.
Ja, leg's mir auf den Tisch. Die Bezahlung kommt nach der Premiere.
Eine Bezahlung nachher gibt es aber nicht. - Ab jetzt gibt es das.
Habe ich Recht gehabt? - Was?
Haben die angefangen? - Ja, ich muss zurück.
Dann gehen wir doch hinten rein.
Gut.
Sekunde. - Ja?
Diese Karine ist ein hübsches Ding. - Sehr nett.
Ich wusste es doch. - Ich höre nichts.
Tu ihr bitte nicht weh. Sie ist romantisch, Luigi.
Ich weiß. - Sie kann ruhig herkommen, wir beißen sie nicht.
Sie ist nicht meine Freundin. Ich will ihr nur helfen.
Und wobei hilfst du ihr? Was kann sie denn alles, wobei du ihr hilfst?
Jetzt mach, dass du verschwindest, Chris! Allez!
Oh, pass auf. Wieso steht das hier überhaupt rum?
Wie läuft der Verkauf? - Ich habe noch keine Zahlen.
Aber ich sagte dir, du sollst Prune nicht anstellen.
Ihr Mann ist gelähmt. - Aber sie ist schrecklich.
Das war nicht sehr nett. - Sie ist furchtbar.
Sie ist... -...doof? - Sie ist gar nicht übel.
Bist du hier?
So nah. An mich gepresst.
Du sagst ja gar nichts.
Ich spüre deine Hände. Deine aufrichtige Berührung.
Klar wie ein Wintermorgen.
Langsam berührst du meine Haut
und dein warmer Atem liebkost meinen Hals.
Träume ich?
Gut, was? - Schlafe ich?
Ein super Set. - Ich weiß es nicht. - Sehr hübsch.
Ob ich träume... - In der Pause solltest du die Crew für ihre Arbeit loben.
Monsieur Michel Galabru, machen Sie weniger, ich bitte Sie.
Wieso fühle ich mich, als wäre ich eine Gefangene?
In welcher Welt wache ich auf?
Tag und Nacht bei mir... - Er wollte nicht mehr hier in Frankreich arbeiten.
Nicht bewegen.
Und hier ist er. - Was soll ich jetzt tun?
Ruhe! Ich bitte Sie, Monsieur Galabru, nicht zu viel.
Dein warmer Atem liebkost meinen Hals.
Schlafe ich? - Monsieur Galabru, jetzt machen Sie nichts!
Ich weiß nicht. - Ist das sein Text?
Verstehen Sie mich nicht?!
Soll ich helfen? Weitermachen?
Das ist keine Komödie.
Wenn ich nichts machen soll, kann ich ja auch nach Hause gehen.
Monsieur Galabru! - Was hat Galabru bloß?
Setzen Sie sich. - Der hat'n Problem.
Unglaublich. - Wir machen zehn Minuten Pause.
Jetzt mach schon. Mach schon.
Ja. - Kann ich runterkommen?
Ich brauche eine Leiter. Bringt mir jemand eine Leiter?
Soll ich einfach springen?
Michel, wo willst du denn hin?
In meinem Alter sollte man das niemals sagen.
Das war's dann.
Alles klar?
Pause!
Bin gespannt, wie die Premiere laufen wird. - Faiza!
Bring Eis und ein paar Tücher. Beeil dich!
Allez. - Ich ruf dich nachher zurück.
Zwei Monate ohne Bezahlung und ihr müsst euch aufregen? - Aber ja.
Was wollt ihr damit sagen? Dass Geld uns auseinanderreißen wird?
Ich werd euch alle einladen, wenn die Premiere erstmal geschafft ist.
Kann mir einer von euch vielleicht ins Gesicht sagen,
dass das eine Art Meuterei ist, weil ihr nicht voll bezahlt worden seid?
Abgesehen von dir. - Ich habe doch nicht geträumt.
Du hast uns versprochen, dass wir vor der Premiere voll bezahlt werden würden.
Wenn du uns morgen bezahlst, wären wir damit einverstanden.
Ich glaube, du spinnst!
Ehrlich, wir haben jetzt etwas Wichtigeres zu tun!
Wir haben immerhin einen Verletzten.
Chris. Schau mich an. Das wird schon wieder.
Siehst du. - Wie kommen Sie darauf?
Was? - Scheiße. - Hier hin?
Hier? - Ja, da, da. - Ja, das wird schon.
Warte. Ich muss etwas fester drücken.
Je mehr ich drücke, desto mehr tut es weh. Du musst die Zähne zusammenbeißen.
Ihr da oben, wir warten auf die Szene zwischen Affenmann und dem kleinen Mädchen.
Marcel, geh ins Atelier und hol ein paar Beinschienen! - Ich bitte dich!
Das Boot hat einen Kapitän, der bist nicht du.
Marcel, könntest du bitte zum Atelier gehen und... - Nein, ich bin okay.
Ok. - Red keinen Unsinn! Was kannst du damit schon machen?
Darf man wissen, was passiert ist? - Ja, wir können...
Wir kriegen das schon wieder hin und es geht gleich weiter. Keine Sorge.
Ich könnte diesen Mann umbringen.
Okay, wir machen weiter. - Ja.
Alle auf Position. Helft ihm hoch! Wir schaffen das schon, Leute.
Nein, wir schaffen das nicht. Chris ist verletzt.
Jemand ist verletzt. - Wir müssen amputieren.
Legt los gefälligst. Ihr braucht so lang. Allez.
Jetzt kommt bitte alle her. - Wir sind doch da. - Wir sind doch hier.
Und jetzt geben sich alle Mühe.
Eine Ambulanz, Feuerwehr und ins Krankenhaus mit Chris. Klar?
Behandelt ihn wie einen Prinzen. Verdammt noch mal! Der Junge ist ein Prinz!
Chris, für euch Monsieur! Chris verdient die beste Medizin. Also ruft unseren Mediziner.
Ich will minütlich auf dem Laufenden gehalten werden.
Wir haben keinen Mediziner.
Und wohin gehst du? - Ich bin doch hier.
Kann der Affe zurück in den Käfig? - Ja.
Nein. Nein. Nein, nein. - Nein? - Wir warteten 3 Monate auf den richtigen Affen.
Wir haben genug! - Der echte Affe ist bereits unterwegs.
Kommt heute. - Welcher echte Affe?
Welcher schon? - Von welchem Geld?
Hört auf. Wir wollen Garantien. Ruf jetzt die Pelissier an.
Ruf sie sofort an, ich will es hören. - Marcel redet Tacheles.
Er hat Recht. Er muss es sich von der Seele reden.
Hat jemand vielleicht noch etwas zu sagen?
Schnauze. - Sehr gut. Weiter.
Die Probe ist vorbei, bis wir bezahlt werden.
Genau.
Genau. - Was redest du denn da für ein Zeug, Marcel?
Streik eben. - Morgen ist Premiere!
Jetzt beruhigt euch alle. Trinkt erstmal einen Kaffee.
Luigi?
Du willst doch nicht wirklich gehen?
Ich mache meine Arbeit. Er will einen Affen, ich besorg einen.
Von welchem Affen sprichst du? Warte gefälligst!
Gehst du? - Nein. - Du bist ein Genie.
Ja, ja. - Vergiss diesen Affen, ich kümmere mich darum.
Bleib hier. Ich mach ein paar Anrufe. Beruhig dich.
Zum Anrufen ist es schon zu spät. Los, wir müssen Leute treffen.
Mit ihnen reden, mit ihnen diskutieren und sie auch anfassen.
Mit wem willst du reden? Mit wem diskutieren?
Zeigt sich. - Du hast nichts verstanden.
Pat, wieso sind die Türen abgeschlossen?! - Weil du es so wolltest.
Wieso machst du immer, was ich sage? Das ist doch nicht wahr!
Sind wir fertig? Kann ich gehen? - Ja.
Kommt Ingrids Scheck heute nicht, implodieren wir. Ist dir das klar?
Dann wäre alles hier zu Ende. - Ich werde mal mit Ingrid Pelissier reden.
Mach nicht so ein Drama, Kleines.
Was gibt's für ein Problem?
Wohnt sie dir zu weit entfernt? Oder ist es demütigend? - Entspann dich.
Ich bin unterwegs. - Dann viel Glück. - Danke.
Vergiss nicht, dass ich nicht länger bleiben kann,
sonst reißt mir Nathan den Kopf ab.
Nathan?
Mein Sohn. Schon vergessen? Dein Patenkind.
Er wird heute sieben, es gibt Käsekuchen.
Scheiße. Sieben Jahre schon?
Wie die Zeit vergeht.
Gib ihm einen Kuss von seinem Paten, ich muss los.
Soll ich noch etwas tun?
Gehen Sie einfach nach Hause oder fragen Sie ihn.
Entschuldigung? Entschuldigung?!
Sie kann ich jetzt brauchen, kommen Sie und googeln Sie.
Was? - Ich meine googeln.
Affe, Trainer, Notfall und Hilfe.
Und warum ich? - Weil Sie hier sind und ich kein Internet hab.
Aber heut kann ich nicht lange bleiben. - Geben Sie her.
Guten Tag, ich möchte bitte mit einem Zuständigen für den Verleih sprechen.
Wohin will er?
Hat er was über mich gesagt?
Was denn? - Sie haben so ein Glück, mit ihm zu arbeiten.
Keinen Wau-Wau und keine Miau. - Was für ein Kerl.
Wir wären alle überflüssig ohne ihn.
Guten Tag, Mademoiselle. Kann ich bitte mit Theo Saporos reden?
Hunde, Katzen, anderes für Filmschaffende.
Ja, Sarapos, das wär nett. - Fürs Praxissemester?
Allerdings, steigen Sie ein.
Alles klar, und wie erreiche ich Ihren Boss?
Ich sagte doch, dass ich nicht lange arbeiten kann.
Ich sagte einsteigen. Und passen Sie auf Ihren Kopf auf.
Wir haben so etwas wie einen Notfall.
Ja.
N'Abend, meine Hübsche.
Wohin, Kommandante? Wohin geht's?
Zur High Society. Ingrid Pelissier. Kennen Sie die?
Ich liebe Paris.
Und was sollen wir hier?
Hier gibt es die besten Sonnenuntergänge.
Was? Machen wir eine Pause oder habe ich für heute Feierabend?
Wo wohnt denn diese Ingrid Pelissier?
Park Monceau. Stellen Sie sich nur vor,
wir treffen heute einen Affen und er weiß nichts davon.
Und Ihr Ensemble? - Die werden zufrieden sein.
In einer Stunde sind wir mit ihrer Bezahlung zurück.
Es ist Samstag Abend in Paris.
Da bleibt keiner zu Hause. Alle Leute gehen aus...
Ich muss zurück. Mein Babysitter kann nicht mehr länger.
Sie sind verheiratet, haben Kinder? - Nein, bin ich nicht.
Aber ich habe einen kleinen Sohn. Er heißt Gaspard.
Meine Nachbarin hilft mir oft mit ihm. - Er heißt Gaspard?
Er ist sechs Monate. Mein Freund arbeitet nachts.
Ihr Freund? - Jean-Bernard möchte noch nicht heiraten.
Das glaube ich nicht. Jean-Bernard?
So kann doch keiner heißen.
Wo ist das Problem? - Ist das Ihr Ernst?
Was? - Oh nein.
Wieso? - Zu perfekt. Er heißt Jean-Bernard?
Ja. - Es gibt wirklich Eltern, die sagen: "Unser Sohn wird Jean-Bernard heißen"?
Wir sagen 'JB'.
Ah, besser.
Das ändert einfach alles.
Machen Sie mich glücklich und verraten Sie mir, wo er ist.
Und wenn Sie mich besser kennen würden, wären Sie niemals so vorsichtig.
Aber Sie lächeln jetzt. Sie lächelt.
Aber natürlich kann ich Sie sehen.
Pont Alexandre 3. Vielen Dank, das ist nett.
Das ist unser Geheimnis.
Ich lade Sie zum Essen ein, meine Liebe.
Es hat geklappt?
Sie haben ihn gefunden? - Ja. - Und er hat einen Affen?
Nicht irgendeinen Affen. Er hat einen Star.
Es ist dieser Affe aus der Deodorant-Werbung.
Holen wir jetzt das Geld für die Gehälter? - Ja, gleich.
Entschuldigt, bitte, wo finde ich denn Theo Sarapos?
Alles klar. Der muss auch ein Star sein.
Sarapos? Was wollen wir denn hier?
Das werden Sie sehen. - Was sehen? - Entschuldigen Sie, bitte.
Guten Abend. - Ich werde was sehen?!
Ich bin der frühere Besitzer und will mir das nur mal kurz ansehen.
Beachten Sie mich gar nicht.
Das Leben ist prima. Hallo.
Wo finden wir denn Ingrid Pelissier?
Pardon, haben Sie jemand mit einem Affen gesehen?
Ich habe zu tun. Fragen Sie den. - Pardon.
Wissen Sie, wo Theo Sarapos ist? - Nein, tut mir leid. - Vielen Dank.
Guten Abend, Monsieur, sieht wirklich gut aus.
Mademoiselle, Sekunde, bitte. Wo finde ich den Wagen von Theo Sarapos?
Der Tiermensch? - Aber ja.
Ich glaube, der ist da in der Maske.
Vielen Dank. Hübscher Ohrring.
Noch etwas? - Wenn Sie zwei Stück davon hätten,
hätten Sie ein hübsches Paar Ohrringe.
Und lachen, und lachen.
Darum hätten Sie sich viel früher kümmern sollen.
Und Chris könnte ohne den Job als Affe nicht überleben.
Ein wirklicher Affe. - Der braucht auch noch Pflege.
Genau. Darf ich hier reingehen, Monsieur? - Aber ja. - Danke vielmals.
Wer ist da? - Sitzt die Fliege?
Ich, ich, ich... Ich bin's. Deine Mami!
Mamilein... - Beeilen Sie sich, bitte. Ich komm nicht mit.
Erkennst du mich nicht? - Doch.
Hilf mir doch mal ein bisschen. - Nein.
Aber ich weiß es noch. Hab's nie vergessen.
Vor drei Jahren sprach ich bei dir vor.
Ich hatte eine Siamkatze. Sie war traumhaft.
Intelligent, nett und sehr sauber.
Du hast nie zurückgerufen.
Mist! - Allerdings.
Und jetzt brauchst du mich.
Einatmen, anrufen und schon denkst du, ich helfe dir. Richtig?
Denk noch mal nach.
Siehst du die?
Nur eine Zigarette.
Daraus besteht mein Leben. Nur daraus.
Rauchen wie ein Ofenrohr. Seit zehn Jahren.
Ich stehe um sechs Uhr auf, ab sieben vier Stunden Training.
Und nachmittags wieder ab drei Uhr.
Bis man schreien oder weinen oder einfach kotzen will.
Wow. - Ja. Wow.
Ihr vom Showbiz habt es gut. Hübscher Anzug.
Was gibt's heut Abend? Eine Vernissage?
Cocktailparty? Eine Premiere?
Kann ich kommen? - Weiß nicht. Wenn... - Vergiss meinen Affen, du bist zu spät.
Improvisieren geht nicht immer. Werd erwachsen.
Theo, du kannst gehen. Die Affennummer wurde gestrichen.
Was heißt 'sie wurde gestrichen'? - Wir brauchen Lisette nicht.
Habt ihr einen an der Klatsche?
Hey! Verschwinde. Ist das deine Schuld?
Hast du meinen Affen gestrichen? - Was soll das?
Pass auf! - Lassen Sie das!
Du hast keine Ahnung, mit wem du es zu tun hast. Keine Ahnung!
Du kannst froh sein, dass du keine Brille trägst!
Lasst mich los! Das werdet ihr nie vergessen!
Entschuldige, bitte. Gehörst du zu Luigi? - Er ist mein Boss.
Ah, okay.
Théâtre de l'Etoile.
Ich mache da ein Praktikum für die Gruppe Pelissier.
Nächste Woche komm ich zur Kantine.
Das Théâtre de l'Etoile. - Ein Wunder, dass es noch geöffnet ist.
Worauf warten wir jetzt noch?
Das war's dann wohl. Gehen wir nach Hause.
Guten Abend.
Mama! Ein Affe! - Ja, das ist ein Affe.
Und du bist ein ziemlich kluger Junge. - Ist er zahm? - Überhaupt nicht, Madame.
Wieso laufen wir nicht schneller? - Wieso? Haben wir was verbrochen?
Wilde Tiere gehören niemandem.
Sollten wir nicht eigentlich erst das Geld für die Crew holen? Oder wie war das?
Ja, wir gehen doch da hin.
Denken Sie doch mal an andere.
Sie lebte Jahre lang in einem Käfig, wollte schon immer mal einen Drink nehmen
oder eine hippe Bar besuchen.
Hier.
Gerne.
Michel, kannst du mir vielleicht 300 Euro wechseln? Danke.
Michel, ja.
Der hat am dritten April 2008 aufgehört, hier zu arbeiten.
Wie die Zeit vergeht.
Mann, Pat! Du warst doch in Japan, oder?
Nein.
Nein. - Die Cousine meiner Frau fährt öfters mal dahin. Nach Japan.
Sie plant gerne Trips. Das macht sie wirklich gern.
Habe gehört, es soll sehr, sehr schön da sein. - Ja.
Du musst mal hinfahren. - Ja.
Aber mit der ganzen Arbeit hier... Alles Workaholics.
Ja. - Die Selbstmordrate ist riesig.
Ja, ja...
Das ist nichts für jemanden mit schwachen Nerven. - Überhaupt nicht.
Wohin mit einem Affen nachts in Paris?
Aline! Warte, Aline.
Schatz, kannst du mir für die 200 vielleicht Bargeld geben? Kleine Scheine.
Dann ruf ich dich also morgen an? - Sonntags bin ich im Wochenendmodus.
Ich will ja nicht Unmögliches. Dass du in dein persönliches Büro gehst,
nimm deine hübsche Maschine und dein Smartphone, dann kommst du an mein Konto.
Geht nicht. Weißt du doch. - Wenn du es tust, dann...
überziehe mein Konto um 50.000. - Ich bin nur ein kleiner Bankangestellter.
Ehrlich, ich fälle die Entscheidungen nicht.
Das Reich des Unmöglichen ist wie Magie.
Ich kann das nicht tun, das weißt du genau.
Mein ganzes Leben besteht aus Magie. Ich muss täglich 27 Gehälter zahlen.
Was soll ich denn tun? Ich tue es einfach.
Ich bitte dich mitzukommen. Reiten wir in die Nacht der Gleichgültigkeit.
Vergessen wir die Angst und alle Beschränkungen. - Aber du weißt...
Aber du weißt, ein Bankangestellter hat nun mal eben Grenzen.
Ist das nicht super? Er ist Bankangestellter!
Das ist doch super. Mein Schicksal hatte etwas anderes vor.
Sie wollen sich wirklich hier drin mit Ihrem Banker treffen?
Nein, reiner Zufall. Keine Verabredung. Salût, Leute!
Das nenn ich Management. - Hallo, Luigi!
Wie geht's? - Entspannen Sie sich.
Füttern Sie den Affen, und ich kümmere mich um die Pelissier.
Ich ruf meinen Babysitter an. - Das find ich gut, die Mami des Tages.
Ich hatte mir überlegt, noch nichts zu sagen.
Kann man ja später machen, oder? - Ja.
Bin deiner Meinung. - Hält uns denn jemand auf dem Laufenden?
Ist eine Frage der Einstellung. Macht man's richtig, funktioniert es.
Ohne uns bräche der Laden hier zusammen. - Okay...
Dann eben nicht.
Ignoriert mich doch einfach für mein 1000 Euro Einkommen am Tag.
Das Leben wird hier stark überbewertet. - 1000 Euro am Tag?
Wie haben Sie JB kennengelernt? - Interessiert Sie das wirklich?
Eigentlich nicht. Es interessiert mich wie der Sack Reis in China.
Ich wollte nur höflich sein, etwas Konversation machen.
Wenn wir nicht miteinander reden, ist das Leben endlos.
Ein paar Monate war er neben mir in der Uni, hat mich nicht angesehen.
Er war so süß, ich bekam Gänsehaut.
Sie glauben, Sie wüssten alles.
Sie glauben, Ihre Art zu leben sei die einzig wahre. Daneben gibt's nichts.
Ich lüge Freunde wie Nawel nie an. Ich mag es, sie zu überraschen.
Feuerschutz
Guten Abend, hier ist die Mailbox von Luigi...
Kennen Sie den Unterschied zwischen einem Affen und Leonardo da Vinci?
Nein. - Ein Affe malt keine Mona Lisa.
Unglaublich. Das ist wunderbar. Wirklich.
Wahnsinn! Ja?
Haben Sie das verstanden? - Doch.
Ist das nicht toll? - Sie haben das doch verstanden?
Ja. - Jetzt aber mal ganz im Ernst.
Ein Affe kann keine Mona Lisa malen, weil das einfach zu schwierig wäre.
Das ist die Realität.
Gut, gut, gut. - Sie hat es nicht verstanden. - Habe ich wohl!
Das ist wirklich witzig. - Ja. - Er erzählte Ihnen einen Witz, damit Sie lachen.
Erklär es ihr, ich muss mal kurz raus. - Ich brauche keine Erklärung. Danke auch.
Hören Sie gut zu. Er weiß es.
Was ist? Ja?
Es geht dabei nicht um den Affen. Es ist ein Witz.
Aber ich bin sicher, dass ein Affe durchaus malen kann.
Ja, Nawel. Unsere Familie ist etwas größer geworden.
Nein, Ingrid habe ich noch nicht gesehen.
Alles in Ordnung, ich werd gleich hingehen.
Weil ich nicht anrufen konnte.
Was? Sag es mir jetzt.
Dann treffen wir uns in der Bar auf der Rue Princesse.
Auf der Rue Princesse. Das hör ich lieber in netter Umgebung.
Princesse!
Weiß ich doch nicht. Nimm Google-Maps.
Ich google-mappe, du google-mapst, er, sie, es google-mapt.
Einem Affen kann man einfach alles beibringen.
Alles, was Sie wollen...
Gutes Plakat, finden Sie nicht?
Die Frau und der Affe, Regie: Atsuhiko Dazai
Schauen Sie nur. Das ist richtig gut geworden.
Sie ist aber tot.
Es war unsere Schuld.
Wir haben sie kaum gekannt. Das war wir eine Vase.
Sie war nur ein Affe.
Kennt man einen, kennt man alle. Wir kaufen einen neuen. Das Leben geht weiter.
Okay? - Das ist nicht witzig. - Was für ein Scheiß.
Ein Sprichwort besagt... - Was?
Ein Affe, der stirbt, bringt den Regenwald zurück.
Sprichwörter machen es jetzt auch nicht viel besser.
Aber natürlich. Ganz genau. - Sie haben Recht.
Was hat das mit einem Affen zu tun?
Was hast du gesagt? Clara bekommt 1000 pro Probe?
Wann siehst du endlich die Pelissier?
Konntest du mich nicht anrufen?
Wo warst du überhaupt? Und was sollte das mit dem Familienzuwachs?
Wer hat den Vertrag mit ihr ausgehandelt? - Du.
Ich? - Ja. - Was ist bloß ich mich gefahren?
Hättest du mich nicht aufhalten können?
Die Schlampe. - Wer ist eine Schlampe?
Clara. 1000 am Tag nenn ich Schlampe.
Was? Du spinnst doch, Chris. Wer seid ihr eigentlich?
Sie sagen nichts dazu? - Der arme alte Pat isst schon nicht mehr seinen Magerjoghurt.
Seinen was? - Magerjoghurt.
Magerjoghurt? Wieso Magerjoghurt?
Weil er ihn mag. - Joghurt?
Magerjoghurt. - Pat? - Pat. - Wieso Magerjoghurt?
Weil er schlechte Zähne hat. - Deswegen isst er Magerjoghurt?
Jeden Tag. - Jeden Tag? - Ja, genau. - Wieso sollte es mich interessieren,
dass Pat jeden Tag so ein Zeug isst?! - Würdet ihr aufhören?
Deine Crew von 18 Personen wird morgen Abend nicht auftauchen.
Besorgst du jetzt endlich den Scheck?
Entschuldigen Sie.
Ich werde meine Nächte nicht in dämlichen Bars mit euch verbringen.
Jetzt mach gefälligst, dass du zur Pelissier gehst und schreib mir,
wenn Marcel wieder ansprechbar ist! - Wieso Marcel?
Stimmt was nicht?
Bitte, Monsieur. Wird das gehen? - Ja, super.
Hier.
Hör zu. - Du brauchst mich?
Willst du gehen? - Ja, ich wollte nach Hause,
weil die Ärzte sahen, ich muss meinen Fuß für morgen schonen.
Dann vergiss es und pass auf dich auf. - Nein, warte mal.
Sag schon.
Nein, ist unwichtig.
Jetzt warte mal einen Moment. Soll ich jemanden anrufen? Ein Mädchen?
Was? - Wo schläfst du heute? - Ach Mann, vergiss es.
Ich fass es nicht! Du zahlst mit dem Scheckbuch des Theaters?!
Hat er heute Abend schon viel damit gezahlt? - Das weiß ich nicht.
Du willst wirklich, dass wir pleitegehen. Du weißt, dass nichts mehr da ist.
Das war der letzte Scheck. Ich schwöre es!
Das war's, gehe jetzt. Gute Nacht, Chris. - Okay.
Schlaf gut. - Halt mich auf dem Laufenden. Ein Freund ist dir geblieben.
Das darfst du nie vergessen. - Oh mein Gott!
Seit wann bist du denn hier? - Ich bin auf dem Weg nach Hause.
Deine Witze sind die besten. - Ja, ja.
Mademoiselle. Verliebt?
Nein.
Wie geht es dir? Das ist der Mann, der es tatsächlich geschafft hat,
den großen Dazai nach Paris zu holen.
Wie läuft denn der Ticketverkauf so?
Volles Haus. Zwei Leute auf einem Platz.
Die Neuigkeiten beruhigen mich.
Die Menschen sind alle so gemein.
Habt ihr das gehört? L'Etoile ist ausverkauft! - Verdammt.
Ich darf dich sicher nicht bitten, mich zu begleiten?
Dann mach ich das mit Pelissier eben allein. Vielen Dank.
Sagte ich was Falsches?
Was habe ich gesagt?
Was ist denn los?
Du kannst mich um alles bitten. Ich würde fast alles für dich tun.
Aber einmal im Jahr, ein verdammtes Mal,
braucht mein Sohn das Gefühl, dass seine Mama für ihn da ist. Und zwar pünktlich.
Tut mir leid, verzeih mir, bitte.
Geh zu seiner Geburtstagsparty. Entschuldige.
Ich brauch noch einen Drink.
Hör mit den blöden Entschuldigungen auf.
Ich weiß, es tut dir kein bisschen leid.
Ich bin Tag und Nacht bei dir. Und dann dämme ich die Schäden ein.
Und für dich ist alles nur ein Spaß.
Für dich ist es nur witziger, wenn ich auch noch dabei bin.
Aber heute ist mein Sohn wichtiger als meine Arbeit.
Die Arbeit?
Ich dachte, wir hätten mehr als eine Arbeitsbeziehung.
Alter Mistkerl.
Für die nächsten 10 Jahre nehme ich bezahlten Urlaub.
Das ist mein Glas. - Verzeihung.
Google Suche: Wo findet man vor 20 Uhr einen Affen in Paris?
Marcel wohnt in Montreuil. Die Vorstädte werden Ihre Bildung erweitern.
Wär es nicht etwas logischer, erst das Geld zu holen, bevor's zu Marcel geht? - Nein.
Viel wichtiger ist es, dass Marcel mir vertraut. - Ich verstehe.
Es geht dabei nur um Stolz, Männerkram und wie das...
Haben Sie sich Marcel mal angeschaut? Ich meine so richtig.
Nicht unbedingt ein Typ, den Sie enttäuschen wollen.
Ich hab's schon 10 Mal bei Pelissier versucht.
Nawel versteht das einfach nicht.
Sie denkt, ich komm mit allem durch, ich wär unwiderstehlich, aber...
Scheiße! - Na, sieh mal an!
Nichts wie weg.
Luigi?
Gehört dem nicht der Affe? - Vielleicht. - Was will der hier?
Ganz ruhig. - Er hat uns aber gesehen.
Ja schon, aber... - Natürlich haben die uns gesehen.
Beruhigen Sie sich. - Ich bin doch ruhig. Ganz ruhig.
Sind Sie nicht. - Das ist nicht mein Problem. - Keine Gemeinheiten! - Luigi!
Ich bin normal. - Sag ich doch. - Völlig normal. - Ihr normaler Tonfall ist aggressiv.
Nein, aber Sie haben uns doch... - Luigi? - Hören Sie doch endlich damit auf!
Soll ich etwa Ihre Scheiße auslöffeln?
Da vorne rein? - Nein. Da entlang.
Luigi!
Tun Sie doch was. - Das Tor ist aber verriegelt.
Sie ist weg. Lisette ist nicht im Trailer!
10 Jahre meines Lebens sind weg!
Jetzt sagst du mir, wo sie ist. - Keine Ahnung. Woher soll ich das wissen?
Verzeihung.
Verzeihung.
Ich bin verloren. - Er kam beim Theater vorbei.
Ich wusste, dass wir dich hier treffen würden.
Ich habe ein Messer.
Echt wunderschön. Es stammt von den Apachen.
Es ist wunderschön, ja, Theo. Es ist ein schönes Messer.
Aber ich finde... Schau mich an.
Es wär besser, wenn du es wieder wegstecken würdest.
Ja. - Ganz langsam.
So ist es gut. Wir sind furchtbar stolz auf dein Messer.
Weißt du, wenn sie weg ist, ist sie weg.
Nein. Das darfst du nicht sagen. - Glaubst du, sie kommt wieder?
Ich weiß es nicht. - Wenn sie nicht wiederkommt, ist das nicht schlimm.
Weil du jung bist und andere treffen wirst.
Nein.
Wo können wir dich absetzen? - Fahrt nur.
Ich lasse euch dann mal ein wenig alleine.
Wir brauchen 5 Minuten. - Wer ist 'wir'?
Raten Sie mal.
Kommen Sie.
Messieurs, guten Abend, die Wohnung von Marcel Griaule, welche Tür ist das?
Was ist? - Kein 'was ist'. Welche von den beiden Türen?
Gibt's ein Problem? - Nein.
Ich weiß nur noch, dass da eine Wand war, eine ziemlich hohe Mauer,
vor der ein paar ziemlich kluge Männer rumstanden.
Das wollte ich auch sagen.
Faiza?
Luigi! - Wie geht's, Lea?
Alles bestens. - Freut mich. Hallo, Cousine Nadja.
Wieso seid ihr noch nicht weggelaufen? In Amerika ist es viel schöner und besser.
Warum sollten wir nach Amerika?
Hallo.
Luigi! - Wie geht's dir?
Alles bestens. - Sagt euren Männer, die sollen das gefälligst machen.
Was haben wir denn da? "Ich bin verliebt."
Sag das bloß deinen Eltern nicht. Bis dann.
Hallo. Ab ins Bett mit euch.
Wie geht's, meine Schöne? - Komm jetzt her zu mir.
Du siehst wie immer toll aus.
Macht doch mal etwas Platz. - Schon gut, ich bleib nicht lang.
Ist Marcel schon da? - Ach, Marcel... - Gib ihm was zu trinken.
Das wär nett. - Was willst du? - Dasselbe wie du.
Einen doppelten Whisky, bitte.
Etwas Wasser. Es ist immerhin bald Weihnachten.
Kümmert euch um die Getränke. Warum kommst du so selten?
Bin gleich wieder da. - Gefällt's dir nicht bei uns?
Interessant. Was ist denn da los?
Was tanzt ihr da?
Ja, eingetragene Partnerschaft.
Und ich habe ein Baby. - Junge oder Mädchen?
Ein kleiner Junge. - Eine Partnerschaft ist doch keine Ehe.
Nur eine falsche. - Was? - Eine falsche Ehe.
Ich bin prinzipiell fürs heiraten.
Ich mache ein Praktikum bei der Gruppe Pelissier.
Ah ja... Wo?
Bei Pelissier. Das ist eine Gruppe, der vieles gehört.
Auch das Theater, das Luigi leitet.
Papa ist gekommen. Lasst mich mal aufstehen.
Meine Kleine, Marcel ist jetzt da.
Ja, Marcel.
Was willst du? Kommst du wegen der Gewerkschaft?
Luigi? Oma hat ihn verloren.
Er war doch... - Ist er dein Papa?
Nein. Nein, nein ist er nicht.
Hat Nawel endlich aufgegeben? Und schickt dich, um uns zum Weinen zu bringen?
Ich bin ganz Ohr. - Ich will ehrlich sein.
Diplomatie ist nicht mein Ding.
Das habe ich gemacht.
Das ist super! Wer ist das?
Luigi. - Wie ein Foto.
Und die mit dem Messer? - Mama.
Das ist wirklich gut. Wunderhübsch.
Ist das für mich? - Ja. - Im Ernst? - Ja.
Kann ich es behalten? - Ja. - Es ist Schlafenszeit.
Wir sind nicht müde. - Geht jetzt.
Allez.
Luigi ist wie mein Bruder. Er antwortet nur auf eine Sache.
Man muss ihm drohen. Wenn wir aufgeben, dann sterben wir.
Er kennt kein 'nein'. Also muss ich ab und zu böse werden.
Einmal kam er, weil er wusste, dass ich mein Zuhause bald verlieren würde.
Ich war spielsüchtig damals.
Eines Morgens stand er verkatert da und gab mir 1500 Euro.
Die waren in einer Papiertüte.
Ich habe ihm nicht gedankt, denn meine Familie mochte ihn damals nicht.
Raus mit dir! - Ich habe doch gar nichts... - Ich will dich nicht wiedersehen!
Sie zeigte mir nur ihren Tanz.
Es war nur ein Tanz! - Du bringst Schande in unser Haus!
Marcel, komm sofort her! - Das ist ein Missverständnis.
Er war in Leas Schlafzimmer!
Marcel! Komm her! - Sag ihr doch bitte, dass es harmlos war.
Sie ist erst 15 Jahre alt. - Marcel, komm!
Er ist in ihrem Zimmer gewesen.
Aber das stimmt so einfach nicht.
Sie ist noch zu jung.
Ich bitte dich, Marcel.
Aber...
Weg hier! - Er haut ab!
Du steckst zwei Monatsgehälter dort in den Briefkasten.
Und schickst Blumen für die Damen. Oder steck dir deine Premiere diesmal sonst wohin!
Was ist nur in Sie gefahren? - Was?
Sie können einfach nicht anders. Sie ist erst 15, das ist pathologisch. - Was?
Das ist ekelerregend. Er war voll des Lobes über Sie.
Er wollte mir gerade... - Meine Tochter ist so alt.
Ich weiß, wie alt Lea ist. Sie sind im selben Alter.
Was wollten Sie in ihrem Zimmer? - In ihrem Zimmer?
Sie wollte mir einfach etwas zeigen. Ihren N'dombolo. Was soll ich da machen?
Was ist N'dombolo? - Ein kongolesischer Tanz.
Nein, es gibt viele N'dombolos.
Ist ein bisschen wie Mapuko, finde ich. - Wirklich? - Die sind doch alle gleich.
Nein, geht man bei dem einen nach vorne... - Heute Abend nicht.
Allez.
Jetzt fahren wir zu Pelissier und holen die Kohle. Sind Sie jetzt glücklich?
Ich will meinen Sohn umarmen. - Dann mach ich das halt allein.
Sie bleiben hier.
Können wir losfahren.
Klar.
Schönen Abend noch.
Ein Umhang in violett und mit Sternen drauf und ein Zauberhut.
Zauberei. - Sterne waren drauf? - Ja. - Ach, wirklich!
Und welche Zaubertricks hat er gemacht.
Mit seinem Hut, ja? - Ja, mit seinem schwarzen Hut.
Und dann mit einem Kartenspiel. Das waren richtige Karten.
Total verrückt. Ich war 10 Jahre mit einem Affen verheiratet.
Im Jardin des Plantes wurde sie geboren.
Vielleicht wollte sie wieder dahin zurück. Dabei habe ich ihr mein Leben geschenkt.
Halten Sie mal an.
Holen wir nicht zuerst den Scheck?
Aber ja, Verzeihung. Halten Sie nicht. Fahren Sie zum Parc Monceau.
Als wir uns zum ersten Mal trafen... - Bitte sagen Sie ihm endlich die Wahrheit.
Bitte halten Sie doch kurz hier.
Ein Affe hier muss doch zum Theater wollen. - Wissen Sie, was ich machen wollte,
bevor ich Tiertrainer wurde? Das werden Sie kaum glauben.
Interessiert mich nicht.
Stand-Up Comedian. In einer One-Man-Show.
Sind das nicht hübsche Esel? - Ich dachte nur, das solltest du wissen,
weil du ein Theaterleiter bist, hättest du Interesse.
Mein Vater und ich haben ihnen immer Karotten gegeben.
Wir sehen uns unten.
Wenn ich mit meinen Tieren bei Filmsets war,
wollen die wissen, ob ich Schauspieler sei.
Ist das nicht ein Zeichen? - Wo geht's zu den Affen?
Ich habe vor einer Ewigkeit angefangen zu schreiben.
Ich wünsche, ich hätte mehr Zeit dafür.
Aber mit den Tieren...
Jetzt bin ich fast fertig.
Theo Sarapos, einsam im Leben und auf der Bühne.
So heißt der Titel.
Klingt gut, oder?
Einmal sagte ich den Leuten mitten in der Show,
dass Lisette einen hübschen Ehemann sucht und sich Interessenten melden sollten.
Ist das nicht lustig? - Doch, sogar sehr.
Und wieso lachen Sie nicht?
Guten Abend.
Wo ist Luigi?
Waren Sie dabei, als Lisette verschwand? - Keine Bewegung!
Hände hoch!
Es ist doch niemand gestorben. Wir machen doch alle Unsinn.
Wir waren doch alle mal 14, so wie sie.
Wir alle kletterten auf Mauern. Ganz besonders sie,
sie kommt nicht aus der Stadt, sondern der Vorstadt.
Sie kennt nur graue Häuser,
keine Gärten, nur Rap-Musik und Graffiti-Malerei.
Sie wollte nichts Schlechtes. Ich werde für sie bürgen. Ich bin Theaterleiter...
Das ist nicht irgendein Theater.
Bitte lassen Sie die Sache fallen und kommen Sie in die Vorstellung.
Dann sehen Sie Galabru. Der ist echt spitze.
Der groß Galabru. - Immer noch der größte Schauspieler, auch wenn er jetzt...
Sarapos, Theo? - Ja.
Das ist der Mann mit der außergewöhnlichen Frisur.
Sie verstehen, was ich meine, ja?
Taieb, Faiza. - Da ist sie. Und ganz traurig, dass sie existiert.
Check das Vivarium.
Sie zeigen mich deswegen nicht an? - Ich wüsste nicht wieso.
Sie müssen ja berühmte Leute kennen. - Berühmte Leute? Ja, das sind wir,
echt verwöhnt.
Catherine Deneuve, ist sie sympathisch?
Sehr, sehr, und unglaublich natürlich. Sie ist sehr...
Einfach unverstellt.
Weil Catherine so echt ist, bleiben wir es auch.
Sie ist echt, wir sind echt, alle sind echt.
Ich habe keine Akte? - Das will ich doch wohl hoffen.
Steiner, Louis? - Ist hier.
Louis? - Ihr Ausweis.
Ich sah sie neulich im Fernsehen. Vorgestern. - Ach, wirklich?
Das überrascht mich überhaupt nicht.
Da rettete sie viele verletzte Tiere. - Passt. - Welpen mit Knochenbrüchen versorgte sie.
Sie kann einfach nicht leiden sehen.
Sie ist keine, die Tierquälerei einfach so hinnehmen kann.
Als würde sie selbst...
Ehrlich.
Das erfährt man nur nie. - Ihre Fans sollten das wirklich wissen.
Vivarium? Test.
Sie behalten unsere Namen nicht in den Akten?
Wir halten Sie nicht länger auf. Die Herrschaften haben eine Menge Arbeit.
Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft.
Und wenn Sie ins Theater kommen wollen...
Wie wär's mit einem Foto? - Gern.
Mit Vergnügen. Alle her zu mir.
Lächle doch bitte mal. - Klar.
Moment. - Alle sagen 'cheese'!
Verrückt. - Mehr zusammen.
Also kommt her. Du auch.
Super! Tolles Bild. Vielen Dank. - Wir brauchen noch eins von Ihnen.
Wir dürfen nicht alle einfach so entlassen.
Wir haben es unserem Vorgesetzten schon erzählt.
Wir brauchen noch ein Faustpfand.
Dieser Mann wird hierbleiben. - Das darf doch nicht wahr sein.
Und warum ich? - Eene, meene, muh, da bleibst du.
Find ich eine gute Idee. - Und warum ich?
Weil das am einfachsten für alle ist. - Aber nicht für mich.
Wir verabschieden uns und tun Sie ihm bloß nicht weh.
Man hört ja vieles über die Zoo-Polizei. - Keine Angst.
Vielen Dank noch mal. Gehen wir.
Monsieur.
In manchen Ländern ist Tierschmuggel ein schweres Verbrechen.
Leicht für Sie, über alle zu lachen.
Haben Sie sich schon mal irgendwo beworben?
Oder sind zu einem Bewerbungsgespräch gegangen?
Wissen Sie, wie das Leben läuft?
Als Vorbestrafte können Sie das vergessen.
Jetzt beruhigen Sie sich doch. Alles gut. Keiner ist vorbestraft von uns.
Sie... Sie sind immer so ernst.
Ich wette, Sie haben bereits geplant, was Sie am 10. Januar 2034
um 12 Uhr 50 machen werden.
Zu diesem Zeitpunkt werde ich bereits seit 15 Jahren arbeiten.
Dann mache ich hoffentlich Ski-Urlaub.
Und wenn ich im September buche, bekomme ich 30% Rabatt.
12 Uhr 50 werde ich in der Caféteria sitzen,
denn dann warte ich nicht so lang.
Ich werde mein Fondue beenden und Sie können mich mal.
Das ist wie der Coupé-Décalé.
Was? - Der N'dombolo ist eine Mischung aus Twist
und Coupé-Décalé, dem Kongo-Tanz.
Glauben Sie, sie ist sauer? - Wer? Marcels Tochter?
Nein, doch nicht die. Nawel.
Sie will nicht mit mir reden.
Ich kann einfach noch nicht weg. - Ich will von jedem den Namen wissen.
Wie du willst. Sag jetzt die Namen
und wann sie das Büro verlassen. - Es ist eben wie es ist.
Natürlich beeile ich mich. Er ist mein Boss, was soll ich denn machen?
Ich weiß nicht, wie lang.
Nein, vielen Dank.
Mit dem würde ich auch nicht im Urlaub fahren!
Sind Sie am Theater?
Oh nein, nein.
Pardon. - Ich werde euch beide umbringen.
Ich mache, so schnell ich kann. - Geben Sie mal her.
Ich mach das doch nicht mit Absicht.
Was? - Hallo, Jean-Bernard?
Ja, ich bin der Boss Ihrer Frau.
Geht's dem kleinen Gaspard gut?
Wir finden sicher eine Lösung.
Ja, das ist nicht einfach, aber so ist das Leben. - Hey!
Rosen? - Nein, vielen Dank.
Riechen Sie nur.
Okay. Alles in Ordnung. JB liebt mich.
Vielen Dank, Monsieur, lassen Sie sich nicht belästigen. Vielen Dank, Monsieur.
Wir brauchen keine Rosen.
Sie dürfen nie aufgeben. Nein heißt nein.
Sie sind ein netter Kerl, aber nein. Okay?
Du bist noch hier? - Nein.
Willst du was davon?
Möchtest du Wein? - Hast du was gesagt? Ich kann dich nicht hören.
Dann schalt dein Hörgerät ein.
Ich kann es nicht finden. Wahrscheinlich hast du es wieder irgendwohin gelegt.
Du weißt, dass das Unsinn ist. Ich gebe dir etwas Roten.
Ich möchte keinen. - Du kannst einem auf die Nerven gehen.
Ich möchte Weißwein. - In den letzten 40 Jahren hast du noch nie Weißwein getrunken.
Und genau so lang muss ich dich schon ertragen.
Wer muss hier wen ertragen?
Das ist das Haus von Ingrid Pelissier?
Das große da? Ich kann gar nicht glauben, dass wir hier sind.
Es ist magisch.
So blasiert bin ich nicht. - Davon können Sie Jean-Bernard einmal erzählen.
Nein, JB. An einem Abend am Kamin.
Die Rentenzeit ist lang. - Sie nerven mich damit nicht länger.
Wie geht's?
Danke, uns geht's bestens. - Gefallen Ihnen die Rosen?
Sie sind wundervoll. Sehr schön, danke.
Guten Abend noch, Monsieur. Vielen Dank.
Ich werd nicht da reingehen. Ich kann nicht. Davon bekomme ich Bauchschmerzen.
Was? - Ich kann niemanden anbetteln, der schon einmal 'nein' gesagt hat.
Ich will mich nicht selber demütigen. Alles hat seine Grenzen. Meine ist hier.
Das ist kein Stolz oder Arroganz, ich kann einfach nicht und ich will nicht.
Ist das Ihr Ernst? - Ja, alles bestens.
Aber was erwarten Sie von mir? Soll ich auf die Knie fallen und betteln?
Ich bin kein Kind mehr, ich bin erwachsen.
Ich bin erwachsen!
In meinem Haus arbeiten 27 Menschen, die auf mich zählen und mir vertrauen.
Verzeihen Sie, das ist nicht Ihr Problem. Könnten Sie bitte Nawel anrufen?
Aber ja. - Nein, warten Sie einen Moment. Rufen Sie nicht an.
Alles klar?
Gehen wir?
Rosen? - Nein, danke. Wir haben alles was wir brauchen. Danke.
Kümmere dich nicht um die. Dann fangen wir schon mal an abzuräumen.
Warten ist gar nicht so übel.
In einer Schlange stehen auch nicht.
Sich nicht so wichtig nehmen.
Reden wir von einem Parasiten zum anderen.
Verzeihung, ich habe Sie nicht erkannt.
Tja, sie hat mir ebenfalls das Theater versprochen.
Ich begleite sie seit 10 Jahren jeden Tag zum Friseur.
Dort warte ich, durchblättere die Magazine, und ich sage ihr, dass sie schön ist.
Dass ich sie küssen will. Damit sie lacht und glücklich ist.
In 10 Jahren gab sie mir ein Geschenk.
Wenn die Premiere floppt, können sie das Theater haben.
Verarschen Sie jemand anderen.
Ich sagte doch, ich möchte, dass das Haus dann leer ist.
Wer ist denn da?! Wenn du mich ausquetschen willst, bist du umsonst hier.
Was? Schaut, er hat mir Blumen mitgebracht. Wie lieb.
Wie umwerfend! Ist das deine neue Nawel?
Wie ein echter Gaugin! - Eher wie ein Gericault.
Oh nein, ein Gaugin.
Wohl die Schönheit von heute.
Sag mal, spricht Dazai wirklich kein Wort Englisch?
Neben wem soll ich dann bloß sitzen?
Und nach der Premiere soll er nur nicht mit seinen Groupies herumhängen.
Um Mitternacht kann man doch nicht essen. Vielen Dank, Razou.
Welchen Kreditrahmen gab die Bank dir?
Da müsste ich nachsehen. - Und wie laufen die Tickets?
Was schätzt du für den Premierenabend?
Ich vermute, so... - Ich wollte keine Vermutung!
Hey! Ich rede von Geld. Echtem Geld. Geld.
Jetzt spiel nicht das Kind.
Willst du noch etwas mit mir besprechen? Ich bin unter Freunden.
Es ist etwas schwierig, Ingrid, aber heute Nacht brauche ich...
Ah nein, Chéri, vergiss den Ton. Der passt nicht zu dir.
Es ist vorbei. Der Schalter ist ab sofort geschlossen.
Budgetüberschreitung.
Sergio, ich glaube dein Taxi ist da.
Ich glaube es nicht.
Oh nein, gehe nicht ran. Ist viel zu spät.
Du willst deinem Boss nicht antworten? Böses Kind.
Gut, Nawel, du antwortest nicht. Es ist nur...
Ich brauche den Code, um ein Taxi nehmen zu können.
Ich habe geglaubt, du weißt ihn vielleicht.
Aber du nimmst ja nicht ab. Ruf mich zurück.
Ich bin gleich wieder da. Okay? - Wo wollen Sie hin?
Wir müssen Leute treffen. Mit ihnen reden. - Eine Verabredung?
Eine kurze Verabredung. - Ich habe ihm einen Pulli geliehen
und wollte ihn wiederhaben. - Und wo ist er? - Ich nahm ihn nicht mit.
Er brauchte ihn.
Kommen Sie? - Was?
Du kannst doch kein Baby allein in der Wohnung lassen.
Ja, aber was soll ich denn machen? Ich gebe wirklich mein Bestes.
Ja, ja, ja, ja, ja.
Ja, das mach ich. Hast du 500 Euro?
Ich komm in einer viertel Stunde. Höchstens.
Haben Sie ein paar Cent für mich?
Weiß ich auch. Aber das hier ist wichtig. - Ja, warten Sie.
Nehmen Sie einen Scheck? - Ich weiß, dass du auf die Party willst.
Ich fülle ihn gerne selbst aus. - Aber das hier ist wichtiger als eine Party.
Natürlich beeile ich mich.
Füllen Sie den Betrag auch aus.
Ich weiß, dass ich es versprochen habe.
Es dauert nicht mehr lang.
Was machen Sie da?
Ich bezahle ihn und alle Gehälter.
Die Schecks werden platzen.
Ich habe noch einen Tag.
So machen Sie das also?
Sie bezahlen Ihre Angestellten, indem Sie sich Zeit kaufen?
Sie improvisieren, warten und kaufen sich Zeit.
Bitte sagen Sie Marcel, ich bin nicht böse.
Hier.
Wie? - Denken Sie wirklich, er will mich sehen?
Ich glaube nicht. - Sie wollen, dass ich faule Schecks zu Leuten bringe,
die Ihnen vertrauen, Ihnen blind vertrauen und die ich nicht mal kenne?
Genau. - Um zwei Uhr nachts.
Sie sind perfekt dafür. Seien Sie mitfühlend, hören Sie zu.
Sie dürfen ruhig merken, dass es Ihnen auch wehtut. Und immer lächeln.
Seien Sie verständnisvoll, menschlich und nett.
So machen Sie das also? - Seit 15 Jahren.
Andere Menschen sind Ihnen völlig egal.
Nach 15 Jahren Freundschaft benutzen Sie sie.
Manipulativ, zynisch,
Sie sind bloß ein Loser und ein ganz schlechter Boss.
Hey!
Alles klar?
Es ist nicht das, was Sie denken.
Ich...
Her mit den Schecks.
Ich verteil sie, während Sie babysitten.
Ich weiß nicht, ob ich das kann.
Ich bring was von Luigi.
Wir beide haben so viele verrückte Sachen zusammen gemacht. Ich bin...
Verzeihen Sie... Nein, warten Sie.
Ich brauch nur zwei Minuten. Hören Sie mir zu.
Dann schnell rein.
Das hier ist Mister Pat. Und das bin ich.
Da war ich noch gutaussehend und ziemlich jung. - Oh Mann.
Eine tolle Zeit.
Hey, das ist Luigi! - Ja, Luigi umarmt mich da.
Nein. - Nein.
Aber Faiza hat mich geschickt.
Sie hat wohl vergessen, euch Bescheid zu geben.
Woher kennen Sie sie? - Ich kenne sie echt ziemlich gut.
Wir gehen aus, ich rufe sie an, sage 'Hi, Faiza', ganz harmlos.
Nicht nur sie, sondern auch ihren Ehemann. JB.
Das ist die Kurzform für Jean-Bernard.
Wir kennen uns einfach. An Wochenenden sehen wir uns oft.
Das ist sehr lustig. Wir spielen dann und lachen eine Menge.
Sie haben mich gebeten, heute mit dem Baby auszuhelfen.
Was ist mit Ihrem Gesicht passiert? - Bitte?
Was ist passiert? - Das ist nur eine kleine Wunde, von einer Schlägerei.
Ich will nicht darüber sprechen. Das war noch ein Stück Vergangenheit.
Ich habe noch Dämonen, wie alle... Tja.
Wenn das Kind zu essen braucht, bin ich genau der Richtige.
Ich habe sogar eine Lizenz dafür. Ich habe ständig mit Kindern zu tun.
Ich leite eine Vorschule in...
Wenn ich also irgendeine Pasta machen soll, ist das kein Problem.
Er ist sechs Monate. - Wirklich jung.
Wir machen auch Sachen auf Wasserbasis. Falls die Babys noch keine Zähne haben.
Geht es Ihnen echt gut? - Mir geht's bestens. Machen Sie sich keine Sorgen.
Warte kurz. Nicht weinen.
Hallo? Was ist denn passiert, Chris?
Scheiße.
Guten Abend, Monsieur. - Ein Baby?
So spät noch unterwegs? Ist das zufassen?
Vor einer Stunde hat der Herr Roomservice bestellt.
Aber auf das Klopfen des Kellners hat er dann nicht geantwortet.
Wir wollten nicht einfach selbst die Tür öffnen. Dazu wollten wir Ihr Einverständnis. - Ja.
Da ist das Mädchen. Solange. Sie liebt Kinder.
Onkel Luigi ist gleich zurück. Du bleibst bei der netten Dame.
Ja?
Er hat sicher Hunger.
Ich kümmere mich um ihn.
Stillen Sie ihn bitte nicht in der Öffentlichkeit.
Aufmachen.
Holen Dazai... ...hübsches Mädchen.
Dazai braucht das. Schöne runde Knie.
Schönste Knie, die ich je sah.
Die Nacht vor der Premiere ist immer hart.
Dazai will Knie küssen, wenn beugen und Duft riechen.
Dazai braucht das.
Ich habe endlich einen anderen Affen. Er ist wunderbar.
Wunderbar. - Nein, Affe interessiert mich nicht.
Dazai braucht Mädchen.
Ich versteh zwar nicht alles, aber ich gebe mein Bestes.
Ist jemand hier? - Dazai braucht ein Mädchen.
Sind die Schmerzen groß? - Mädchen.
Roomservice?!
Ein Mädchen, du blöder Idiot.
Das Strafe von Gott für mich.
Dazai war zu verwöhnt. Ganzes Leben lang
umgeben von Anmut und Schönheit.
Jetzt stirbt Dazai.
Und er stirbt in den Armen eines Idiotenmannes.
Ja, ich mag Sie auch sehr. Wirklich.
Hilfe!
Was machst du denn hier? - Ich bin so schnell gekommen, wie es ging.
Echt hart.
Ja, das ist echt hart.
Er wird sicher bei dem Bärtigen...
falls der existiert...
glücklicher sein als wie hier.
Und sie? - Das ist Monique, sie ist eine Freundin.
Guten Abend. - Wir sind ja keine Maschinen.
Wir brauchen alle jemanden.
Meine Oma ist vor zwei Jahren gestorben.
Schon zwei Jahre? Fühlt sich an wie gestern.
Denken Sie jetzt an sich und genießen Sie das Leben.
Habe ruhig etwas Spaß.
Es reicht! Okay?! - Ich wollte nur... - Es reicht!
Ich habe nicht darum gebeten. Kapiert?
Ist das zu viel verlangt? - Ich bin anstrengend, ich weiß. - Was?
Ich bin anstrengend. Ich weiß.
Gehen wir zum Theater. - Halt den Mund und lass mich allein.
Allein mit Monique sein. - Vergiss diese blöde Monique.
Ich will einfach niemanden sehen. - Abgesehen von deinem Freund Chris.
Es reicht.
Ich meine es. Ich schwöre es.
Und du hast völlig Recht. - Ja? Gut.
Ich kenn dich. Du sagst das alles bloß zu meinem eigenen Besten.
Wenn ich mich im Spiegel seh, könnte ich kotzen.
Können wir dich mitnehmen?
Monsieur? Monsieur?
Und das Kind?
Ach, du Scheiße.
Was willst du denn hier?
Ich kümmere mich darum. Komm mit.
N'Abend, Roger.
Wo hast du denn den Engel her? - Das ist Faizas Sohn.
Ich erklär's dir später. - Ich bin mir nicht sicher, ob ich es wissen will.
Hat er was gegessen? - Ja. Ich weiß nicht.
Weiß sie, dass er hier ist? - Ja. Wir müssen es ihr bloß noch sagen.
Ich habe versucht, sie anzurufen. - Ich schick ihr eine Nachricht.
Roger, ich brauch mal deine Hilfe. - Was ist denn los?
Kannst du ihn kurz nehmen? - Okay.
Darf ich wissen, was los ist? - Hast du einen Kaffee oder eine Aspirin?
Tut mir leid, dass ich nichts für ihn geholt hab.
Spar dir diesen Quatsch um drei Uhr morgens.
Du brauchst mir nicht vorzumachen, dass dich dein Patensohn interessieren würde.
Aber das ist nicht wahr. - Nicht? - Nein.
In welche Klasse geht er?
Sein Lieblingsspiel?
Ist ja gut.
Ich weiß nicht. - Wenn du mich behandeln willst wie einen Dummkopf,
bekommst du's zurück.
Ich arbeite lieber mit normalen Menschen, verstanden?
Das weißt du. - Netten Menschen. - Was? - Ich bin doch sehr nett.
Du hast dein Versprechen gebrochen.
Heirate mich.
Heirate mich. Es ist nie zu spät.
Ich hätte das schon vor 10 Jahren fragen sollen.
Aber es ist mir wirklich ernst.
Du wolltest nicht länger alleine bleiben und deswegen ist Roger dein Mann.
Er ist ja nett, aber hören wir auf, zu lügen.
Du kannst doch nicht länger mit jemand verheiratet sein, der nur ein Freund ist.
Nawel.
Wir werden ein Haus kaufen, mit vielen Fenstern und einer Schaukel.
Roger kann dienstags mit uns zusammen essen.
Wir müssen tapfer und ehrlich sein.
Nawel, unsere Zeit ist gekommen.
Ich hol seine Flasche.
Komm mit.
Zuerst geradeaus.
Dann nach links.
Gut so.
Wir mögen dich sehr, aber jetzt müssen wir schlafen.
Hey! Ich bin hier.
Hey!
Können Sie später wiederkommen? Es ist spät.
Ich bin hier. - Ja, das habe ich verstanden,
aber ich möchte lieber allein sein.
Okay? Ich gehe jetzt schlafen. Ja?
Ich werde jetzt ins Bett gehen. Ich wohne nämlich hier.
Okay, okay. - Okay?
Okay.
Hören Sie auf.
Hier. Gute Nacht und viel Glück.
Pat?
Pat?
Wer ist da?
Luigi. Wieso macht Pat nicht auf?
Ich habe gewartet. - Du warst die ganze Nacht hier?
Ich habe auf dich gewartet. Es gefällt mir hier nachts.
Ich war in deinem Büro.
Ich habe dein Bett gesehen und deine Laken.
Ich habe mich umgesehen und vieles verstanden.
Frauen können vieles spüren.
Da waren Fotos. Deine Papiere.
Ich wusste, du brauchst mich.
Und jetzt bin ich hier.
Ich komm gleich wieder.
Grad erst aus dem Bett gefallen?
Wir bekommen Sie ja nicht oft zu Gesicht.
Morgen, Papa. - Hallo, Kleines.
Ist Mama nicht da? - Ist auf dem Markt.
Schon fertig mit Frühstück?
Was ist das?
Ist das die Nachbarin, Kleines?
Bloß irgendjemand. - Anonym. - Ja.
Was macht die Schule? - Läuft ganz gut.
Ich finde... - Hallo, Papa.
Hallo, Schatz. - Was machst du so früh hier?
Öfter mal was Neues? Geht's dir gut? - Danke, und dir?
Ich will noch zu Freunden. - Schön. Du bist hübsch.
Was ist mit dir? - Es ist gar nichts.
Alles okay? - Natürlich. - Ich bin dann weg. - Ich muss ein wenig schlafen.
Jaques ist das drin. Er schläft noch.
Bis dann, Chloe.
Jaques? Wer ist das denn?
Chloe, ich muss wieder los.
Bleibst du nicht bei mir?
Das macht nichts, Papa.
Habe einen schönen Tag. - Ja, du auch.
Du weißt, ich liebe dich.
Clara! Clara! Ein Autogramm, bitte.
Danke vielmals. - Das mache ich doch gerne.
Sie werden wunderbar sein.
Danke.
Hallo, Pat.
Hallo, Kleine. Du musst nur ja sagen und wir können zusammen ins Bett steigen.
Träum weiter.
Das Leben hängt an einem seidenen Faden.
Die Jugend.
Meine Damen und Herren, wir bitten Sie höflich, Ihre Mobiltelefone auszuschalten.
Los geht's.
N'Abend. - Faiza! Wie geht's?
Ob ich träume, ob ich wach bin, ich erkenne den Unterschied nicht.
Ich spüre deine Hände. Deine aufrichtige Berührung.
Ah, da kommt ja die Elite der Nation.
Verteilst du immer noch krumme Schecks?
Meiner liegt im Büro des Chefs.
Ich kann nämlich nicht nachts streiten und am nächsten Tag arbeiten.
Es ist schon spät. Sie muss es jetzt bekommen.
Mit einer Spritze geht es leicht.
Aber wenn sie mich sieht?
Luigi?
Ich versuche, Dazais Notizen zu lesen. Ich wurde befördert.
Ist es normal, ohne ihn zu spielen?
Normal oder nicht, wir können nicht aufhören.
Also? Wie war denn Paris bei Nacht?
Mein Sohn möchte noch mal Gaspard sehen. Aber das wird schwierig.
Schleppen Sie ihn bloß nicht in bestimmte Bars.
Kommen Sie, es ist fast vorbei.
Ich muss Luigi noch Bericht erstatten.
Ist er etwa nicht drin? - Niemals bei einer Premiere.
Das überrascht mich. - Wieso?
Denken Sie, Sie kennen ihn?
Hörst du das?
Ich danke Ihnen, meine Freunde.
Ich warte lieber hier.
Ich suchte ganz Paris nach einem Affen ab.
Es war eine aufregende Nacht. Nein, ich weiß noch nicht.
Hallo, zusammen. - Und?
Bravo, bravo, bravo. Ein Triumph.
Herrlich. Ich wusste es.
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