Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
English
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
Wenn es um den Kampf in der Nahrungskette geht,
sind nicht alle gleich ausgestattet.
Haie existieren schon seit über 400 Millionen Jahren,
wodurch sie viel Zeit hatten, um sich anzupassen,
zu reagieren und sich gegen über 500 Arten durchzusetzen.
Diese Spitzenprädatoren haben alles, um zu gewinnen.
Willkommen beim Spiel der Haie.
Mitstreiter aus der ganzen Welt treten gegeneinander an,
in einem Wettbewerb mit zehn Kategorien,
um das beste Meeresraubtier zu krönen.
Zum Beispiel in den Kategorien Schnelligkeit,
Distanz oder Bisskraft
kann der jeweilige Gewinner Punkte sammeln.
Und am Ende gewinnt der mit der höchsten Punktzahl.
Gewinnt der Fanliebling, der Weiße Hai?
Oder wird ihm ein Außenseiter die Show stehlen?
Jetzt lasst die Haispiele beginnen!
Zuerst der Ultramarathon.
Oder in der Wasserwelt eher die Ultrawanderung.
Haiwanderungen werden wie bei vielen vom Jahreszeitenwechsel ausgelöst.
Bei manchen geht es darum, sich zu paaren und fortzupflanzen.
Bei anderen geht es nur darum, Beute zu finden.
Sie folgen einem All-You-Can-Eat-Büffet.
Der Lachshai jagt am liebsten im nordwestlichen Pazifik.
Er durchquert das Japanische Meer,
schwimmt nach Alaska bis nach Baja California, in Mexiko.
Ihre breiten Schwänze mit zwei Rückenflossen agieren als Propeller.
Der Lachshai legt eine Entfernung von 18.800 Metern zurück
und ist damit diesem Kerl dicht auf den Fersen.
Sie sehen sich ähnlich, aber das täuscht.
Der Weiße Haie ist viel größer.
Wegen seines hohen Gewichts hat er einen großen Appetit.
Sie sind dafür bekannt, große Entfernungen zurückzulegen.
Sie folgen Strömungen oder Nahrung wie Robben oder großen Schwärmen,
also praktisch dem Sushi-Fließband des Meeres.
2004 wurde ein Hai namens Nicole vor der Küste Südafrikas markiert.
Sie schwamm nach Australien und zurück in nur neun Monaten.
Eine lange Reise, wodurch ihre Haiart auf der Punktetafel landet.
Nahrung war zwar eine große Motivation,
aber nicht der Grund für Nicoles Ultramarathon.
Sie war auf der Suche nach einem Männchen
und legte dabei circa 20.000 Kilometer zurück.
Somit geht der Weiße Hai in Führung.
Für den Moment.
Jetzt kommt der Walhai.
Der riesige Fisch sieht langsam aus, aber ist es nicht.
Walhaie sind nicht sehr schnell, aber dafür ausdauernd.
Sie überleben, indem sie kleine Mahlzeiten wie Zooplankton filtern.
Diese Organismen schwimmen mit der Strömung.
Da die Strömung nie innehält, hält der Walhai auch nie inne.
2011 markierten Forscher einen Hai vor der Insel Coiba.
Danach schwamm er 20.142 km durch den Pazifik.
Von den Galapagosinseln bis zu den Philippinen.
Die Planktonfresser sind langsamer als ihre Konkurrenten,
aber beim Ultramarathon unter Wasser ist die Distanz entscheidend.
Er geht mit circa 160 Kilometern in Führung,
aber es wartet noch ein Hai in den Startlöchern.
Der Tigerhai lässt die anderen locker hinter sich.
Als vorwiegend an der Küste lebende Art
bleiben Tigerhaie im Atlantik meist
im Gebiet von den warmen karibischen Riffen bis zum Nordatlantik.
2012 wurde ein Männchen markiert, als es die Gewässer der Bermudas
für eine unglaubliche Reise über 43.500 Kilometer verließ.
Somit übernimmt er mit großem Abstand die Führung.
Diese Leistung bringt den Tigerhai mit drei Punkten in Führung.
Der Walhai wird Zweiter
und der Weiße Hai erzielt nur einen mickrigen Punkt.
Nach dem Langstreckenschwimmen
ist es kein Wunder, dass Haie großen Appetit haben.
Sie fressen pro Woche bis zu 10% ihres Körpergewichts,
meist in nur ein oder zwei Mahlzeiten.
Haie sind nicht gerade für ihren anspruchsvollen Gaumen bekannt
und verwechseln menschliche Abfälle oft mit exotischen Delikatessen.
Eine komplette Rüstung wurde einmal im Bauch eines Tigerhais gefunden.
Bei anderen fand man ein Nummernschild
und sogar einen Pelzmantel.
1942 fanden französische Fischer eine Flasche Madeirawein
in einem 2-Meter-langen Blauhai mit sehr erlesenem Geschmack.
Aber das ist nicht die Eiserner-Magen-Kategorie.
Es geht um Gefräßigkeit.
Dieses Schwergewicht hat sein Abendessen im Visier.
Weiße Haie wenden viel Energie auf, um ihre Beute zu jagen,
und um schnell und akrobatisch zu schwimmen,
fressen sie alle drei Tage das Äquivalent eines Robbenbabys.
Diese Fressmenge bringt den Weißen Hai
in Führung beim Fresswettbewerb.
Es ist noch nicht vorbei.
Tigerhaie sind ähnlich effiziente Fleischfresser
und fressen fast alles,
was ihren Weg kreuzt.
Wenn sie jung sind,
fressen Tigerhaie kleine Tiere wie zum Beispiel junge Vögel.
Später fressen sie größere Tiere wie Meeresschildkröten oder große Vögel
oder Walkadaver.
Das zusammen ergibt eine beeindruckende Menge,
aber können sie diesen riesigen Fisch schlagen?
Was Walhaien an Vielfalt fehlt,
machen sie durch riesige Mengen wett.
Walhaie fressen länger als sieben Stunden
und bis zu 46 Pfund an Plankton und Krabben pro Tag.
Der sanfte Riese verdrängt zwei
der gefürchtetsten Jäger auf den zweiten und dritten Platz.
Der Weiße Hai braucht
eine bessere Strategie, um das noch aufzuholen.
In den Ozeanen frisst man andere oder wird gefressen.
Je besser das Sehvermögen, desto eher hat man Erfolg.
Beim Scharschützenrennen
gewinnt der Hai mit den besten Sinnen.
Denn man weiß nie, was hinter einem her ist,
besonders in dieser dunklen Umgebung.
Haie sehen zehnmal besser als Menschen im dunklen Wasser.
Sie verfügen über zwei zusätzliche Sinne,
einem Seitenlinienorgan und Elektrorezeptoren.
Mit insgesamt sieben Sinnen jagen sie ihre Beute.
Das Seitenliniensystem bedeckt ihren gesamten Körper
unterhalb der Haut, wodurch sie Druckänderungen spüren.
Dadurch können sie die Bewegungen der Beute wahrnehmen.
Als würde das nicht reichen...
Haie haben auch noch ein Organ namens Lorenzinische Ampullen.
Damit können sie elektrische Felder ihrer Beute wahrnehmen.
Diese Technik heißt Elektrorezeption.
Sie funktioniert aus der Nähe besonders gut
oder wenn sie etwas suchen, das im Sand vergraben ist.
Während alle Haie über mörderische Waffen verfügen,
kann nur einer den Titel als bester Scharfschütze gewinnen.
Jetzt betritt der Schwarzspitzenhai die Arena.
Ihn findet man in tropischen Gewässern auf der ganzen Welt.
Wie seine Konkurrenten verfügt er über ein sehr gutes Sehvermögen,
ein gutes Seitenliniensystem und geniale Elektrorezeptoren.
Aber er hat einen Vorteil. Seine Nase.
Sie funktioniert so gut, dass er ein Stück Fischfleisch
in zehn Milliarden Teilen Meerwasser riecht. Nicht die Nase rümpfen.
Aber das alleine garantiert ihm nicht den Sieg.
Sein Geruchssinn ist zwar gut ausgebildet,
aber die Evolution verlieh dem Weißen Hai einen Vorteil.
18 Prozent seines Gehirns sind dem Geruchssinn gewidmet.
Auf der Jagd kann er damit seine Beute von Weitem riechen.
Kommt er näher, hört er sie. Dann sieht er sie.
Wenn er über ihr ist, setzt er seine Elektrorezeptoren ein.
Mithilfe dieser Superkraft könnte der Weiße Hai gewinnen.
Oder nicht.
Jetzt kommen die Hammerhaie.
Es gibt zehn Arten von Hammerhaien an den Küsten.
Jede verfügt über Augen, die so weit auseinanderstehen,
dass sie im 360-Grad-Radius sehen können.
Durch ihre überlappenden Sichtfelder haben sie einen 3D-Vorteil.
Die Hammerform ist nicht nur dafür gibt.
Sie vergrößert die Bandbreite ihrer Elektrorezeptoren.
Nützlich, wenn sie ihr Lieblingsfressen jagen.
Wenn es um die Supersinne geht, um bester Scharfschütze zu werden,
schlägt der Hammerhai alle.
Sogar Spitzenraubtiere
brauchen manchmal ihre Artgenossen.
Einige, wie der Zitronenhai, perfektionierten den Staffellauf.
Wenn sie jung sind,
verbünden sie sich in den flachen
Küstengewässern, in denen sie geboren werden.
Wenn sie größer werden, jagen sie in Rudeln
gemeinsam Fischschwärme wie Sardinen
in flache Gewässer, wo sie sie fressen können,
oder jagen im Sand, indem sie das Wasser aufwirbeln,
sodass die Fische sie nicht sehen.
Dieser Hinterhalt funktioniert.
Aber das reicht nicht, um Team Sandtigerhaie zu schlagen.
Sandtigerhaie schwimmen in großen Rudeln bis zu Hundert oder mehr
und jagen Fischschwärme, für die es kein Entkommen gibt.
Das bringt ihnen einen Punkt.
Aber das reicht nicht für die Weißspitzenhaie,
die sehr koordiniert jagen.
Sie durchwühlen und graben und treiben ihre Beute in ihre Mäuler.
Die Technik bringt ihnen zwei Punkte.
Aber ihre Teamarbeit funktioniert nicht lange
und damit auch nicht ihre Verteidigung.
Ein opportuner Grauer Riffhai erkennt das
und mischt sich ein.
Weitere Graue Riffhaie kreisen voller Vorfreude umher.
Dann schlagen sie zu und punkten.
Eine intelligente Technik, die sie
auf den ersten Platz bringt.
Noch vier Kategorien und es gibt einen überraschenden Führenden.
Kurz vor der Halbzeit
führen der Walhai und der Tigerhai punktgleich vor dem Fanliebling,
dem Weißen Hai.
Jetzt nimmt der Wettbewerb Fahrt auf.
Blauhaie leben in warmen und tropischen Gewässern
auf der ganzen Welt, werden vier Meter lang und wiegen 450 Pfund.
In kalten, tiefen Gewässern
jagen diese Raubtiere ihre Beute.
Ihr schnittiger Körper dient als Antrieb
durch den Ozean.
Sie werden bis zu 70 km/h schnell.
Aber der Blauhai erringt damit nicht den Sieg.
Ein Konkurrent ist ihm dicht auf den Fersen
für seinen ersten Sieg.
Der Weiße Hai will auch der Schnellste sein.
Er hat nicht grundlos den Ruf, der Schnellste zu sein.
Sie jagen schon seit über vier Millionen Jahren.
Sie fressen alles von Seevögeln, über andere Haie,
bis zu größeren Meeressäugetieren und verschwinden schnell wieder.
Einige sind bis zu 40 km/h schnell.
Da er so schnell jagt, könnte der Weiße Hai endlich
eine Kategorie gewinnen.
Aber dafür gibt es keine Garantie.
Als Nächstes kommt der Kurzflossen-Mako.
Makos sehen dem Weißen Hai sehr ähnlich.
Sie schwimmen in tropischen und warmen Gewässern
und werden fast 4,5 Meter lang und wiegen über 1.000 Pfund.
Benannt nach dem Wort der Māori für "Hai", sind Makohaie schnell.
Ihre kurzen Flossen erzeugen keinen Widerstand an ihren Körpern.
So fangen sie die schnellsten Tiere: Thunfische, Makrelen, Schwertfische.
Mit bis zu 73 km/h
schlägt der Kurzflossen-Mako den Blauhai.
Und somit bleibt dem Weißen Hai mit guten 56 km/h
nur ein enttäuschender dritter Platz.
Aber die Führung des Makohais ist nicht von Dauer,
denn in der zweiten Hälfte wird der Kampf härter.
Auch wenn einige Haie keine Chance haben,
sind sie so cool, dass wir eine Halbzeitshow brauchten.
Der Epaulettenhai ist der amtierende "Schnell-Geh-Champion".
Diese winzigen Haie "gehen" durch Gezeitenbecken
mithilfe ihrer paddelartigen Bauch- und Brustflossen.
Sind so die ersten Wirbeltiere an Land gekrochen?
Altmodisch, aber es könnte möglich sein.
Das Gehen ist nur der halbe Kampf.
Diese unglaublichen Mitstreiter lassen ihre Konkurrenz erblassen.
Sie können für kurze Zeit außerhalb des Wassers überleben,
indem sie ihren Blutfluss an die benötigten Stellen leiten.
Eine geniale Technik, die für Aufmerksamkeit sorgt.
Diese Raubtiere agieren lieber unbemerkt.
Gäbe es eine Kategorie für die beste Tarnung,
würden die Wobbegongs auf dem ersten Platz landen.
Die neun Arten des Teppichhais mit fleckiger Färbung
verschmelzen mit dem Meeresboden, der perfekte Hinterhalt.
Sie können einfach bis zum richtigen Moment warten.
Und Angriff!
Das Spiel ist aus, kleiner Fisch.
Vom Fransenteppichhai bis zum Ornament-Teppichhai,
diese Haifamilie ist der Hammer.
Dann gibt es noch diesen seltsamen kleinen Hai.
Der Zigarrenhai ist so scheu, dass er fast nie gesichtet wird.
Aber seine runden Bissspuren sieht man an allen möglichen Lebewesen.
Mit weniger als 60 Zentimetern
sind die Bisse der zigarrenförmigen Raubtiere trotzdem tödlich.
Sie locken ihre Beute mit Leuchtorganen am Bauch an
und beißen sich mit ihren Zähnen an ihr fest
und beißen ein Stück Fleisch ab.
Das gibt dem Ausdruck "Zum Mitnehmen" eine ganz neue Bedeutung.
Zurück zum Wettbewerb.
Die Kiefer eines Hais sind tödlich und angsteinflößend.
Räuberische Haie
haben im Gegensatz zu filtrierenden Haien bis zu 300 Zähne im Mund.
Gäbe es eine Zahnfee für Fische, wäre sie pleite wegen ihnen.
Ihre Dolche entwickelten sich
in 100 Millionen Jahren zu Fresswerkzeugen.
Entwickelt zum Schneiden und Greifen haben die rasiermesserscharfen Zähne
jede Menge Kraft.
Um da mitzuhalten, braucht man die richtige Ausrüstung.
Weiße Haie haben eine unglaubliche Bisskraft von bis 1,8 Tonnen.
Sie setzen ihre Kiefer ein, um die Beute zu zermalmen.
Sie zerfetzen alles, was ihnen über den Weg schwimmt.
Er muss die Beute davon abhalten,
davon zu schwimmen, bevor er sie frisst.
Der Bullenhai hat eine andere Strategie, um Punkte zu sammeln.
Kleiner als die meisten Weißen Haie,
beißen sich Bullenhaie in ihrer Beute fest.
Der Bullenhai frisst kleinere Fische und kleinere Haie
und braucht den starken Biss, um seine Beute zu fangen.
Erneut dabei ist der Kurzflossen-Mako.
Sie sind schnell,
aber das ist nur ein Aspekt ihres grandiosen Angriffs.
Ihre "Bester-Biss"-Strategie?
Schnell hinschwimmen und außer Gefecht setzen,
indem er der Beute den Schwanz abbeißt und ihn wild verteidigt.
Drei unterschiedliche Taktiken und drei Mitstreiter.
Wer fährt den Sieg ein?
Der Bullenhai wird Dritter mit seinem Verbeißen und Festhalten.
Unser Weißer Hai erhält zwei Punkte für seine Zermalmtaktik.
Der Kurzflossen-Mako gewinnt, indem er die Beute außer Gefecht setzt.
Es kommen noch vier Runden.
Sie müssen alles geben
und der Wettbewerb ist hart.
Vor 20 Millionen Jahren beherrschte der Megalodon die Ozeane der Erde.
Er wurde bis zu 15 Meter lang und hatte 18-cm-lange scharfe Zähne.
Er würde die nächste Kategorie gewinnen, wenn es ihn noch gäbe.
Seine kleineren Cousins beherrschen heute die Ozeane.
Jetzt geht es darum, wer der Größte ist.
Weiße Haie können wir zu 6 Meter lang werden,
aber durchschnittlich werden sie 4,5 Meter lang.
Weit hinter dem Megalodon mit 15 Metern.
Dass er an der Spitze der Nahrungskette steht,
hilft dem Weißen Hai im Vergleich zur Konkurrenz,
aber damit hat er noch nicht gewonnen.
Selbst der Weiße Hai weiß, wenn er geschlagen wurde.
Riesenhaie sind passive Giganten unter Wasser
und sind nicht so gefürchtet wie der Weiße Hai.
Aber was ihm am Angstfaktor fehlt,
gleicht er mit seiner Größe aus.
Er wiegt über fünf Tonnen und wird unglaubliche 12 Meter lang.
Dieser Filtrierer ist einzigartig,
weil er nicht aktiv Wasser einsaugt, um zu fressen,
sondern einen konstanten Sog erzeugt...
und bis zu 2.000 Tonnen Wasser pro Stunde filtert.
Beeindruckend, aber es gibt einen dritten Mitstreiter.
Den Walhai.
Er kann 50% länger werden
und ist gewichtsmäßig nicht zu schlagen.
Wieder ist es der Planktonfresser, der die Kategorie gewinnt.
Er wiegt bis zu 15 Tonnen, so viel wie zwei Elefanten.
Dieser riesige Filtrierer ist der Liebling der warmen Gewässer
auf der ganzen Welt.
Jetzt zum Hochsprung.
Sie springen heraus
und können kurze, kunstvolle Flüge absolvieren
und somit die Wasserwelt und die Schwerkraft überwinden.
Schlanke und schnittige Haie, die hoch springen können,
sind alle sehr schnell und haben die Form eines Torpedos.
Fast alle.
Der Riesenhai, der zweigrößte Hai im Ozean,
schießt aus dem Wasser
auf nicht so anmutige Weise.
Verständlicherweise, da sie bis zu 10.000 Pfund wiegen.
Forscher spekulieren, dass sie sich von Parasiten befreien wollen.
Aber mit Sprüngen bis zu 1,20 Metern aus dem Wasser,
sind sie nicht in den Top 3.
Um zu gewinnen, braucht man maximalen vertikalen Kraftaufwand.
Spinnerhaie schießen durch große ballförmige Fischschwärme
von Sardinen oder Heringen
und schießen aus dem Wasser, während sie die Beute fressen.
Sie springen bis zu 6 Meter hoch.
Diese Wanderhaie leben in subtropischen Gewässern
und jagen Fischschwärme die Küsten hoch und runter.
Dieser Springer ist ein Kurzflossen-Mako.
Sie drehen sich nicht, aber um an Luft zu kommen, tun sie alles.
Sie befreien sich dadurch aus Angelleinen
und um Beute zu jagen.
Diese Fische wissen, wie man eine Show hinlegt
und wackeln mit ihrem Körper.
Der höchste gemessene Sprung eines Makos
war doppelt so hoch wie seine Länge, 9 Meter.
Er ist zwar kein Angeber,
aber der Fuchshai entert den Wettbewerb.
Diese Haie werden bis zu 6 Meter lang
und fast die Hälfte davon macht ihr einzigartiger Schwanz aus.
Damit schlagen sie ihre Beute bewusstlos.
Sie sollen bis zu 6 Meter hoch springen und sie tun das
mit einer eleganten Technik.
Aber wenn es um Stil geht, ist ihr eleganter Körper nichts
im Vergleich zu diesem Kameraliebling.
Der Weiße Hai hat erneut seinen großen Auftritt.
Beim Manöver des Weißen Hais geht es vor allem um Tarnung.
Sie spüren Beute an der Oberfläche aus sicherer Tiefe auf.
Und dann geben sie richtig Gas.
Sie schießen mit bis 65 km/h nach oben.
Treffer.
Aktueller Weltrekord? Geschätzte 4,5 Meter.
Aber das reicht wieder nicht.
Beim Hochsprung ist die Reihenfolge wie folgt:
Sie springen bis zu 9 Meter aus dem Wasser.
Der Kurzflossen-Mako springt zu seinem dritten Sieg.
In dieser Kategorie geht es ums Alter.
Hier zahlt sich Alter aus.
Der zum längsten Fisch gekrönte
Walhai ist leicht zu identifizieren
durch sein Muster auf dem Rücken.
In Madagascar werden Walhaie "Marokintana" genannt,
was "viele Sterne" bedeutet.
Mit der Radiokarbonmethode
schätzten Forscher, wie alt einige sind.
Dieser prähistorisch aussehende Hai
stammt von einer Art ab, die so alt ist, wie sie aussieht.
Das Alter eines Grönlandhais misst man durch die Isotope in den Augen.
Ein 1936 markierter Grönlandhai wurde 1952 erneut gemessen.
Sein langsames Wachstum bedeutete, dass er nur 1,2 cm pro Jahr wächst.
Beeindruckend für einen Hai, der länger als 4 Meter wird.
Er kann also über 300 Jahre alt werden.
Das sind 3 Meter länger als sein Konkurrent, der Dornhai.
Sie heißen so, weil sie in Rudeln jagen.
Und wegen ihrer giftigen Dornen an ihren Rückenflossen.
Der pazifische Dornhai kann bis zu 80 Jahre alt werden.
Diese kleinen, aber starken Haie müssen
lange leben, um gegen den Weißen Hai zu gewinnen.
Der Wettbewerb ist fast vorbei,
aber der Weiße Hai hat
noch in keiner Kategorie gewonnen.
Geboren nach einer 14-monatigen Tragezeit,
wachsen sie bis zu 23 cm pro Jahr.
Ihr Alter wird durch Ringe an ihrer Wirbelsäule bestimmt.
Weiße Haie leben fast so lange wie Menschen.
Der berüchtigte Deep Blue wird schätzungsweise 50 Jahre alt.
Einige Weiße Haie wurden 73 Jahre alt,
wodurch sie zu den ältesten Fischen zählen.
Aber das ist nicht alt genug, um in den Top 3 zu landen.
Walhaie leben schätzungsweise um die 100 Jahre.
Laut der Radiokarbonmethode werden Grönlandhaie
über 500 Jahre alt
und sind damit die ältesten Miststreiter.
Nimm das, Tom Brady.
Es kommt nur noch eine Kategorie und der Weiße Hai ist Dritter.
Er muss alles geben, um zu gewinnen.
Gegen den Walhai und den Kurzflossen-Mako.
Jetzt kommt die letzte Runde,
in der es wieder um den Appetit der Haie geht.
Aber dieses Mal werden sie nach ihrer Technik bewertet.
Um sich an Beute heranzuschleichen, brauchen sie gute Sinne,
eine anpassungsfähige Färbung und Raubtierinstinkt.
Haie, die in Fressrausch geraten bei All-You-Can-Eat-Büffets
fressen ihre Beute oft in tranceartigem Zustand.
Weißspitzen-Riffhaie agieren oft opportunistisch.
Sie folgen Fischerbooten und werden untereinander aggressiv,
wenn sie um die gefangen Fische konkurrieren.
Das Fressverhalten ist nichts im Vergleich
zu den Kupferhaien vor Südafrika.
Im Juni und Juli schwimmen Millionen Sardinen
zur östlichen Küste zu einer kalten Stelle im Ozean.
Die schimmernden Schwärme sind Ziele von Tiefseeraubtieren
wie dem Kupferhai.
Auch Bronzehai genannt,
können diese Haie bis zu 3 Meter lang werden.
Als Cousin des höchsten Springers, dem Spinnerhai,
ist der Kupferhai nach seiner Farbe benannt.
Durch die Sardinenknäuel schwimmend fressen sie unersättlich
so viele Fische wie möglich, bevor sie weiterziehen.
Während der Kupferhai und der Weißspitzenhai kleine Beute jagen,
sind andere hinter lohnenswerterer Beute her.
Wenn Wale sterben,
werden sie von schlauen Haien gefressen.
Und Weiße Haie sind besonders schlau.
Wie das alte Sprichwort besagt,
ein Walkadaver ist der Schatz eines Hai.
Forscher suchten Walkadaver
und konnten beobachten, wie Haie immer wieder kommen,
um sich an dem fetten Walfleisch satt zu fressen.
Sie fressen so viel, dass es für sie ungesund wird.
Diese große Beute und der nie endende Appetit
bringt den Weißen Hai endlich an die Spitze.
Mit diesem Sieg in letzter Sekunde
setzt sich der Weiße Hai vor den Walhai
und den Kurzflossen-Mako und gewinnt.
Diese Hai haben alles gegeben.
Es kann nur einen Gewinner geben.
Der Weiße Hai zeigte der Konkurrenz,
wieso er den ersten Platz verdient hat.
Übersetzung: Sonja Hofmann
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.