All language subtitles for 2016_Schweigeminute.deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic Download
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional) Download
co Corsican
hr Croatian Download
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German Download
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian Download
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American) Download
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Christian erzählt) "Eine einzige Minute ... kann alles bedeuten.

Einen flüchtigen Moment ... oder eine ganze Ewigkeit.

Wenn ein Unglück geschieht oder ein großes Glück,

dann vergeht die Zeit anders als sonst.

Sie rast.

Sie bleibt stehen.

Sie dehnt sich unendlich aus.

Nur zurück drehen lässt sie sich nicht."

Shit, es klemmt.

Kannst du mir mal das Fernglas geben?

Bin gleich wieder da.

Die sollen die Fock runternehmen. So wird das nichts.

Stella!

* Spricht englisch. *

Stella!

Nehmt die Fock runter!

Draußen bleiben!

Ihr habt zu viel Fahrt!

Vorsicht!

Stella Petersen

Christian Voigt

Rektor Block Jürgen Kugler

Ist die Bowle schon angesetzt? - Hab ich gemacht, Mama.

Mit ganz viel Schnaps.

Hilfst du mir mal?

Bin ich im Weg? Ja, so langsam. Um sieben geht's los.

Entschuldige, ich hab die Zeit ganz vergessen.

Ich dachte, in London gewöhnt man sich die Ruhe ab.

Jetzt bin ich ja wieder hier. Ich werde auch Lehrerin.

Ich dachte, Tierärztin.

Wohnst du jetzt immer bei uns im Hotel?

Nur noch bis morgen.

Ich kann meinen Vater nicht so lange alleine lassen.

(laut) Backbord abwerfen, hab ich gesagt!

Ich glaub, die Abkühlung kommt grad recht.

Ich mach das. Du hast hier genug zu tun.

Danke.

Wirklich toll, was du aus dem Hotel gemacht hast.

Deine Eltern wären stolz auf dich.

Weiter Backbord abwerfen, hab ich gesagt!

Wenn du immer so ziehst, kriegst du nie einen rein.

Geht's noch langsamer? Da ist dein Alter ja schneller!

Jetzt reicht's aber, Ulrik.

Pass auf, Mensch.

So 'ne Pfeife in meiner Einheit!

Mehr als Küchendienst wär nicht drin gewesen.

Hey! - Hey, was machst du?

Hey, hey, hey, was machst du?

Der Bengel hat auf dem Kahn nichts zu suchen!

Jetzt ist endgültig Schluss, ja? Ein für alle Mal!

Kleine Erfrischung gefällig, die Herren?

(erzählt) "An diesem Tag im Hafen sahen wir uns zum ersten Mal.

Ich weiß nicht, ob du es bemerkt hast.

Ich konnte den Blick nicht von dir wenden."

Wer sind SIE denn?

Die neue Englischlehrerin.

Sie sind die Kleine von Petersen?

Inzwischen nicht mehr ganz so klein.

Das seh ich.

Donnerwetter.

Wer hätte gedacht, dass man bei den Tommies so gerade wachsen kann.

Danke fürs Kompliment.

"Du warst so anders als alle Lehrerinnen und Lehrer.

Wilhelm Voigt. Der Steinfischer, ich weiß.

Du sahst aus, als könnte nichts auf der Welt dir was anhaben."

An meinem 8. Geburtstag durfte ich mal mit rausfahren.

Da waren Sie zu klein zum Steine tauchen. Ich würd's gern nachholen.

Nehmen Sie mich noch mal mit? Im Frühjahr vielleicht.

Dieses Jahr sind wir durch. Schade.

Ja, das waren noch Zeiten, als man vom Steinfischen leben konnte.

Dafür schippern wir jetzt die Urlaubsgäste hier rum.

Das ist mein Sohn.

Christian, freut mich. Kommt dieses Jahr in die Oberprima.

Ah, stimmt. "Animal farm" liegt Ihnen, oder?

Ausgezeichneten Aufsatz haben Sie im letzten Schuljahr geschrieben.

Danke. Na dann.

Ich hoffe, der Junge hält sich.

We'll see. Stella!

Ein Ferngespräch für dich. Aus London!

Wir sehen uns beim Hafenfest?

Ja, bestimmt.

* Jubel und Anfeuerungsschreie *

(Ansager) Und die Fischer liegen vorne!

Es sieht gut aus!

Ja, ja, die Fischer liegen vorne! Ja, doch, jetzt!

* Jubel und Anfeuerungsschreie *

Ja, ja, ja! Sieger des Sportteams!

Applaus!

Christian! Papa.

Na, stolz? Prost.

Glückwunsch, mein Guter.

Das hast du ganz toll gemacht. Komm her, du Schlingel. Prost.

Fräulein Petersen!

Komm, lass uns hinsetzen.

Schön, dass Sie gekommen sind, liebe Kollegin. Herr Block.

Auch ein Bier? Gerne.

Setzt euch, Jungs. Ich geb einen aus.

Sehr verehrtes Publikum! Das Kurz-Enzmann-Quartett

heißt Sie herzlich willkommen zum diesjährigen Hafenfest!

Meine Damen! Der Tanz ist eröffnet.

Ihre Wahl.

Damenwahl.

Los, Christian, du hast es versprochen.

Tanzen?

Versprochen ist versprochen.

Wo ist Kollege Kugler? Ich dachte, Sie kommen zusammen.

Ich hab Jürgen noch nicht gesehen. Kommt sicher gleich.

Sobald seine Kinder im Bett sind.

Sie haben Stine und Elke schon kennengelernt? Ganz kurz, ja.

Sehr nette Mädchen.

Trotzdem nicht einfach für ihn, seit seine Frau gestorben ist.

Na ja, jetzt sind Sie ja da.

(Ansager) Das ganze Jahr über hält er für uns die Stürme im Zaum.

Und nur einmal, zum Ende des Sommers,

steigt er aus den Untiefen der See zu uns empor,

um seine Meerjungfrau zu wählen.

Der Krakenmann!

Huh! Wo ist meine Meerjungfrau?

Wo ist sie?

Rettest du mich, wenn er mich holen will?

Meine Damen, verwehren Sie ihm nicht den Lohn für seine Mühe!

Meerjungfrau! Wo ist sie?

'n Abend, Herr Kugler. 'n Abend, Christian.

Jetzt hätt ich fast verpasst, wie der Krakenmann seine Nixe holt.

Wo ist meine Meerjungfrau!

Da ist meine Meerjungfrau!

Bravo! Gute Wahl!

Ich glaube, lieber nicht.

* Der Publikum klatscht und ruft: "Meerjungfrau, Meerjungfrau!" *

Enttäuschen Sie die Leute nicht, Fräulein Petersen.

* Das Publikum jubelt. *

Ins Meer mit dir!!!

* Das Publikum jubelt. *

Lassen Sie mich runter!

Lass mich los, verdammt noch mal!

Du hältst dich für was Besseres?

Lässt dich nur von Engländern bekrabbeln, ja?

Es reicht!

Sie haben gehört, was die Dame gesagt hat.

Was für eine Dame?

Ich seh hier nur ein Tommie Flittchen.

Komm, ins Wasser mit dir! Lass mich los!

Du sollst mich loslassen!

Hey! Hey!

Danke, Christian.

Es reicht, Ulrik. Hol dir noch was zu trinken und gib Ruhe.

Und Sie gehen besser nach Hause. Ich?

Wieso denn ich?

Musik!

Christian, lass gut sein.

Tut mir leid.

Willst du tanzen? Oder vielleicht lieber spazieren gehen?

Danke.

Das "Flittchen" geht sich jetzt erst mal die Nase pudern.

Ich fürchte, nächstes Jahr wird das Meer wieder etwas stürmischer.

Meine Schuld.

Stimmt was nicht?

Du hast den Leuten den Spaß verdorben.

Hätt ich mich von dem Trunkenbold in die Ostsee werfen lassen sollen?

Nur damit deine Gäste was zum Lachen haben?

Das machen wir immer so. Letztes Jahr war ich dran.

Inzwischen bin ich wieder trocken. Wirklich nicht.

Hier ist nicht London, Stella. Hier muss man mal mitspielen.

Ich entscheid selber, mit wem ich spiele.

Schreibst du's mir aufs Zimmer?

Then tell me her name. Do I know her?

(wütend) Colin?

Was machst du da?

Die Bojen müssen aufs Wasser. Dann tu das gefälligst! Verschwinde!

Ich kann nichts dafür, wenn Sie Ihr Fenster offen stehen lassen.

Entschuldigung, Sie waren gar nicht gemeint.

Oh, danke.

Wenn Sie mitkommen möchten?

Wir könnten bei den Steinfeldern vorbeifahren.

In ein, zwei Wochen ist Herbst, dann ist der Grund aufgewühlt

und man sieht nichts mehr.

Bis zum Frühstück wären Sie wieder da.

Moment, Christian, da hat sich was verheddert.

Vorsicht. Die Seile schneiden ins Fleisch.

Ich hab schon Bojen ausgelegt, da waren Sie noch nicht auf der Welt.

Moment, ich komm. Ich helf Ihnen.

Wieso wohnen Sie eigentlich im Hotel?

Ich hab mir ein paar Tage Urlaub von zu Hause genommen.

Das Zusammenleben mit meinem Vater ist nicht immer einfach.

Wir müssen uns erst wieder aneinander gewöhnen.

Und wieso sind Sie nach Deutschland zurückgekommen?

Mein Vater sieht immer schlechter.

Er braucht mich.

Ich bin früher oft rausgefahren.

Manchmal stundenlang.

Manchmal hab ich mir vorgestellt, einfach weiter zu segeln.

Das war die Letzte.

Ja, dann auf zu den Steinfeldern.

Das Nächste ist gleich hinter der Vogelinsel.

Ich hoffe, das Wetter hält.

(erzählt) "Natürlich wusste ich, dass das Wetter nicht halten würde.

Doch der Wunsch, mit ihr allein zu sein,

hatte meine Bedenken verdrängt."

* Es donnert. *

Ich befürchte, das wird gleich sehr ungemütlich.

Wir müssen an Land.

Von hier aus müssen wir durchs Wasser.

Dichter kann ich nicht ran bei dem Wellengang.

Ich schätz mal 50 Meter.

Ja, ungefähr.

Aber das ist nicht so schlimm. Hier kann man schon bald wieder stehen.

Hey!

Sie sind gut. Stimmt.

Jetzt sind wir ja doch noch nass geworden.

Ich fand's ganz erfrischend.

Ich mach's mal warm.

Wer wohnt hier eigentlich?

Die Hütte gehört dem alten Vogelwart.

Aber der ist schon lange nicht mehr da.

Matthiesen, der Fischer, schaut ab und zu nach dem Rechten.

Hier, du erkältest dich sonst noch.

Und? Vermissen Sie London?

Na ja, 14 Jahre ist 'ne lange Zeit.

Erst hab ich als Au-pair in Leeds gearbeitet, dann studiert in London.

Was sind Ihre Pläne nach dem Abitur?

Da hab ich mir noch keine Gedanken drüber gemacht.

Sie können ja auch im Ausland studieren.

Hirtshafen ist nicht gerade der Nabel der Welt.

Nee, kann ich nicht. Mein Vater braucht mich auch.

Sie sind viel zu vernünftig für Ihr Alter.

Sie haben unsere alten Klausuren gelesen in der Ferienzeit, oder?

Ja, Christian, das hab ich.

* Der Teekessel pfeift. *

Tea for two.

Ach, Christian.

Vorsicht!

Stella, hörst du mich? Du musst atmen.

Schneller! Schneller!

Entschuldigung, gibt's heut noch Touren? Wir würden gern mitfahren.

Morgen Nachmittag wieder. Morgen.

Na, Undine zurück im sicheren Hafen?

Tag, Herr Kugler.

Eine Meerjungfrau ist im Wasser sicherer. Hallo, Stella!

Na, ihr beiden. Heut gibt's Fisch, was?

Willst du mitessen? Würd uns sehr freuen.

Es gibt auch wieder Bier.

Vielen Dank für die Hilfe, Fräulein Petersen.

Warten Sie, ich komm mit.

Ganz schön nass geworden.

Ja, wir, wir haben Bojen für die Regatta ausgelegt.

Das Unwetter hat uns überrascht.

Ach. Gegen acht? Würd dir das passen?

Ich muss zurück zu meinem Vater nach Scharmünde,

bevor morgen die Schule losgeht. Das wird zu spät.

Vielleicht ein andermal. Das holen wir nach.

Hier, euer Fisch.

Das klingt doch nach 'nem gemütlichen Abend bei Kugler.

Lasst's euch schmecken.

Wir sehen uns doch wieder?

Ja, das werden wir. Morgen in der dritten Stunde.

Das hab ich nicht gemeint.

Ich weiß.

Guten Morgen! (Schüler) Morgen.

Morning, everybody.

Einige von Ihnen werden sie schon kennengelernt haben.

Fräulein Petersen ist die erste und einzige Lehrerin bei uns,

der es mit tatkräftiger Hilfe gelungen ist,

eine Krake zu bändigen.

Da kriegen Sie die Abiturklasse auch in den Griff.

Machen Sie mir keine Schande.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in Ihr neues Schuljahr

und viel Freude auf Ihrer Klassenfahrt.

Vielen Dank.

Would you sit down, please!

I've read the essays about Animal Farm you wrote last year.

Some of you did very well.

Georg Bisanz? Äh, das bin ich.

In english, please.

Oh, ähm, it's me. * Die Schüler lachen. *

What?s so funny?

Ähm, Entschuldigung ... Wir sind es nicht gewohnt,

im Unterricht englisch zu sprechen. Oh, I see.

This seems to be an english lesson, it is time to speak english.

Georg, your point of view is quite unique.

And life is not just black and white.

Georg tried to find the reason for Napoleon's behaviour. Good work.

Thank you.

Could you help me pass around the books, please?

(erzählt) "Bei deinem Anblick verstand ich, was ich brauchte

oder glaubte zu brauchen.

Eine Bestätigung für das Glück, das mir mit dir widerfahren war.

Das unglaubliche Gefühl, das nach Wiederholung verlangte.

Ich sah ihre Beine, spürte noch einmal ihren Körper,

der neben mir lag und den ich umarmt hatte.

Ich konnte nicht vergessen, was geschehen war.

Ich wollte bestätigt werden.

Durch eine Geste, einen Blick.

So in ihrer Nähe hatte ich das Bedürfnis,

nicht allein zu sein mit meiner Erinnerung."

Na, Voigt, was ist? Kommst du mit an den Strand?

Nee, heute nicht.

Da brauchst du noch 'n bisschen Nachhilfe,

wenn du bei der Eindruck machen willst.

Meinst du, ja? Mhm.

Und?

Wie macht sich Frau Petersen?

Fräulein. Sie ist nicht verheiratet.

Ich find sie ja 'n bisschen jung für 'ne Lehrerin. Und hübsch.

Das muss man ihr lassen.

Wie ihr Jungs euch da konzentrieren könnt.

Danke, war lecker.

Was hat er denn?

* Musik *

(erzählt) "Nachdem die Schule angefangen hatte,

fand ich keine Möglichkeit mehr, mit ihr alleine zu sprechen.

Selbst auf unserer Klassenfahrt hast du mich kaum beachtet."

* Stella singt ein melancholisches Lied. *

"Nur ein einziges Mal sahst du mich an diesem Tag.

Dein Blick, Stella, traf direkt in mein Herz.

Mir wurde klar, ich musste etwas tun."

* Flotte Musik *

Zusteigen?

Irgendwohin, wo nicht so viele Leute sind.

* Flotte Musik aus dem Autoradio. *

Woher hast du das Auto eigentlich? Ist ausgeliehen.

Schick, nicht?

Hier. Was?

Benzingeld. Hey, du bist eingeladen.

Christian, sei nicht so albern. Ist nur 'ne kleine Beteiligung.

Was machst du denn?

Spinnst du?

Jetzt gib her! Was machst du denn?

Hey!

Dann eben nicht.

Sag mal, Spaghetti. Was?

Guck noch mal zu mir!

Stella!

Das ist schön.

Warte.

Echt.

Nein, nein, nein, warte!

Ich will dich drauf haben.

Das ist schön.

Ich mach mal gegen die Sonne.

Das ist toll.

Ich bin bereit.

Komm, wir machen eins zu zweit.

Wie geht das?

Ach so.

Hat er schon?

Nee, ich glaub, das klickt.

Das versteht kein Mensch.

Warum müssen wir so was lesen?

Was hat dieser Faulkner nur mit diesem unaussprechlichen Wort?

Yoknapatawpha.

Faulkner kann man nicht in ein paar Worten erklären.

Versuch's doch mal. Was ist an ihm so besonders?

Willst du das wirklich wissen? Ja.

Ich will alles von dir wissen.

Bei Faulkner gibt's kein Gut und Böse. Kein richtig oder falsch.

Seine Figuren können nicht anders.

Sie handeln so, wie sie eben handeln.

Weil sie's nicht besser wissen.

Sie folgen ihrer eigenen Wahrheit und daran scheitern wir dann auch.

(erzählt) "Ich sagte es nicht. Doch ich dachte, ich liebe Stella.

Und ich dachte auch, ich möchte mehr über sie wissen.

Kein Wissen genügt, wenn man gewahr wird, dass man jemanden liebt."

Was machst du mit mir?

Mhm? Wickelst mich um den Finger.

Stella, warum ignorierst du mich in der Schule?

Was sollte ich denn deiner Meinung nach tun?

Was weiß ich?

Es hat mir einfach wehgetan.

Oh, äh ...

Guten Tag, Fräulein Petersen. Hello.

Was ...

Es hat Vorzüge manchmal eine Schulstunde am Strand zu geben.

Wer mitmachen möchte, ist eingeladen. Ach so.

Eigentlich sind wir mitten im Spiel und ... Ach so.

Auch gut.

Na, was bringt sie dir noch so bei? Ach, halt die Klappe.

Hoho, die große Liebe.

Was für ein Licht.

Das hatte ich in London nicht.

Es war schön, ... dass du mitgekommen bist.

Es war wirklich schön.

Das nächste Mal fahren wir mit dem Boot raus zu den Steinfeldern.

Du und ich. Was meinst du?

(erzählt) "Damals dachte ich zum ersten Mal daran, mit dir zu leben.

Es war ein jäher, ein tollkühner Gedanke.

Und heute weiß ich, er war entstanden aus der Befürchtung,

dass das, was mich mit dir verband, ein Ende haben könnte."

Weißt du, irgendwann wird's eh jeder wissen. Was?

Christian, wir sind nicht ...

Du darfst es niemandem erzählen, versprich mir das.

Ja, klar.

Frauke Bruns wollte für ein paar Gäste

eine Tour zu den Steinfeldern buchen.

Ich musste lernen. Wenn du das nächste Mal den Wagen nimmst,

fragst du vorher. Ja, tut mir leid.

Was ist mit dem Tank?

Voll. Hab bei Nolte anschreiben lassen.

Das Geld kriegt er am Mittwoch. Von mir.

Mitgenommen hat noch keiner was.

Aber manchmal vergessen sie was. Sie lassen etwas liegen.

Ein Taschentuch, Zigaretten, eine Haarspange.

Selbst einen Schlüssel hab ich schon mal in der Hütte gefunden.

Hat nie einer nachgefragt.

Da war wohl die Angst vor Entdeckung groß.

Erst vor Kurzem waren welche da.

Vielleicht haben sie Schutz gesucht.

Vielleicht wollten die nur alleine sein mit sich.

Was ist diesmal liegen geblieben?

Gar nichts.

Aber als ich heute meine Sachen abgeholt habe,

wusste ich gleich, dass wieder jemand dagewesen ist.

Ich spüre so was.

(Jutta) Prost.

Wieso denn Sachen abgeholt? Moin, Herr Matthiesen.

Bei meinem Rheuma ist die Plackerei an Bord schon genug.

Um die Vogelinsel kann ich mich nicht mehr kümmern.

Heißt das, Sie verkaufen die Hütte?

Land ... verkauft man nicht, Junge. Das musst du dir merken.

Aber vielleicht verpachten.

Von mir aus soll die Hütte so stehen bleiben, wie sie ist.

Vielleicht kann sie so manch einem noch Unterschlupf bieten.

Die Vogelinsel ist bei den Liebespaaren heute noch so beliebt

wie bei uns früher.

Was kostet wohl so 'ne Pacht?

Wieso interessiert dich das?

Einfach nur so.

Gibt's heut Fisch?

Oh, sportlich, sportlich.

Schon Schluss? Ja, wann hast du Schluss?

In einer Stunde. Hast du schon gehört?

Man sucht einen Englischdolmetscher

für eine Fischereikonferenz nächste Woche.

Rate mal, wen Block heimlich auserkoren hat?

Na gut, warum nicht.

Wollen wir zu Mittag essen? Ich lad dich ein.

Sehr gern, aber mein Vater wartet auf mich. Das wird leider nichts.

Wie macht sich deine Abiturklasse?

Ich bin sehr zufrieden.

Ich hab mal Vertretung bei denen gemacht.

Georg ist 'ne große Begabung, oder? Mhm, absolut.

Und Christian?

Kann ich noch nicht sagen. Ah, ich dachte ...

Was?

Versteh mich bitte nicht falsch.

Findest du es richtig, einem Schüler Nachhilfe zu geben? Am Strand!

Volleyball hab ich gespielt am Strand.

Ja, richtig. Mit Christian und Georg und der halben Klasse.

* Schulglocke läutet. * Mittagessen holen wir nach.

Sit down, please.

Well done, most of you.

It's not an easy novel to write about.

But I can see a lot of progress.

Georg. Good work.

You're really into Joe Christmas, aren't you? Klar.

Joe Christmas ist die spannendste Figur im ganzen Buch. Yes, he is.

Joe hat etwas gesehen, was er nicht sehen durfte

und daraus Profit geschlagen. Until he got killed in the end.

Hans, why don't you speak in class. Have a lot to say.

Steffie, you really surprises me your work. Congratulations.

Wolfgang, what can I say.

You can do better than this.

* Die Mitschüler klatschen Beifall. *

Christian?

You need to work harder.

Maria, good work.

Yes, Christian.

Entschuldigung, ich versteh das nicht.

What do you mean? Meine Zensur. Das versteh ich nicht.

You need to work on your spelling.

Eine vier minus wegen Rechtschreibung?

Es geht doch darum, was ich geschrieben habe oder nicht?

Sehen Sie hier. "When" und "if" verwechselt.

Hier auch.

Hier "life" mit "v" statt mit "f".

Alle Nomina sind großgeschrieben.

Außerdem verfehlt Ihre Interpretation

die metaphorische Ebene der Geschichte.

Sie ignorieren, dass dieser Roman die reale politische Situation

der 30er Jahre in den Südstaaten widerspiegelt.

Sie können Märchen von Fiktion nicht unterscheiden.

Und da wollen Sie mir sagen, welche Note ich Ihnen geben soll?

Was fair ist.

Open your books, please.

Herr Kugler.

Tag, Herr Voigt.

Christian ist nicht hier?

Gibt's irgendwas in der Schule?

Sie kennen Christians neue Englischlehrerin?

Stella Petersen, sicher.

Nun ...

Ihr Sohn ist in der letzten Zeit nicht konzentriert im Unterricht.

Er hat offensichtlich ...

... einen Narren an ihr gefressen.

Da ist er ja nicht der Einzige. Was man so hört.

Das letzte Schuljahr ist das härteste, Herr Voigt.

Ich möchte nur sichergehen, dass Christian sein Abitur auch besteht.

In der Sache sind wir uns einig.

Guten Tag, Herr Petersen. Jo.

Ich bin Christian. Christian Voigt.

Ach, der Sohn vom Steinfischer.

Sehr anständig von Ihnen, dass Sie Ihrem Vater so zur Hand gehen.

Unsere Generation hat's nicht leicht.

Mir haben sie im Krieg die Augen verblitzt.

Das tut mir leid.

Sagen Sie, ist Ihre Tochter zu Hause?

Sie ist meine Englischlehrerin. Schule ist aus.

Ich hab 'ne Frage zu meiner Schularbeit.

Meine Tochter ...

Ist sie eine gute Lehrerin?

Oh ja! Ja, sie ist die Beste.

Christian, was machen Sie denn hier?

Entschuldigen Sie, ich, äh ...

Ich hätte eine Frage zu meiner Klassenarbeit.

Kommen Sie rein!

Was fällt dir ein, hier einfach aufzukreuzen?

Ich musste dich einfach sehen. Das in der Schule war verrückt.

Das sagst ausgerechnet du? Was erwartest du von mir?

Du musst Rücksicht auf uns beide nehmen.

Wir können uns nicht aufführen wie zwei verliebte Teenager.

Das weiß ich.

Aber musst du mich vor der ganzen Klasse bloßstellen?

Weißt du eigentlich, was es für mich bedeutet?

Noch so 'n Tag und ich kann mir 'nen neuen Beruf suchen.

Stella, jetzt warte mal. Wir können das hinbekommen.

Ich hab mir das genau überlegt.

In Zukunft treffen wir uns nur auf der Vogelinsel.

Die haben wir für uns alleine. Das ist unser Versteck.

Was redest du da? Stella!

Wir würden sehr vorsichtig sein.

Wir fahren nur raus, wenn uns keiner sieht.

Das ist aberwitzig. Wieso aberwitzig?

Du bist nicht für immer meine Lehrerin.

Wenn ich mein Abitur hab, müssen wir es nicht mehr geheim halten.

(Vater) Stella?

Ja?

Stella!

(Vater) Kannst du mir bitte erklären, was das soll?

Seit wann rauchst du?

Das ist also Colin.

* Telefon klingelt. *

Petersen.

Henrik?

Das waren Freunde von mir.

Sie haben mich auf 'nen Segeltörn eingeladen.

Schön.

Ich glaub, ich könnt 'n bisschen Abstand von all dem hier gebrauchen.

Das war ein sehr überraschender Besuch, Christian.

Wann können wir uns wiedersehen? Christian!

Bitte, ich muss dich alleine sehen.

Geh jetzt.

* Melodische Musik *

Großartig.

So was hab ich noch nie gesehen.

Es war wunderschön.

Woher hast du die denn?

Als Kinder haben wir nach Münzen getaucht. Das war 'n Spiel.

Wer eine findet, hat 'n Wunsch frei. Ja?

Was hast du dir gewünscht?

So was muss man sich reiflich überlegen.

Man darf doch nicht so lange warten.

Es ist allemal nützlich, 'nen Wunsch freizuhaben.

Deine Haut lächelt.

Was? Das hab ich mal gelesen.

In manchen Augenblicken kann Haut lächeln.

Deine lächelt.

Stella! Stella!

Was ist denn los?

Grade ging's ihr doch noch gut.

* Fahrradklingel *

Ich hab's bei mir im Hotel abgestellt.

Du hast die ganze Nacht gewartet oder was?

Gleich kommen die ersten Konferenzgäste.

Heut geht's früher los. Stimmt, die Meeresbiologen.

Block hat mich gebeten, ob ich dolmetschen könnte.

Ist doch schön.

Wir sehen uns ja kaum noch.

Viel zu tun?

Ja, so 'ne eigene Klasse ist schon 'ne Hausausforderung.

Und mein Vater wird auch nicht einfacher.

Ich mein, diese Sache, Stella.

Ist dir klar, was du da anrichtest? Christian ist dein Schüler.

In 'nem dreiviertel Jahr macht er Abitur.

Dann wartet doch einfach noch. Ich weiß, du meinst es gut, aber ...

Du bestimmst ja selbst, mit wem du spielst.

Ihr macht euch hier alles kaputt.

Du weißt doch, wie die Leute sind. Für dich ist das kein Problem.

Du kannst zurück nach England. Ich kann nicht zurück.

Ich will auch gar nicht zurück.

Dann ist das mit Colin endgültig vorbei?

Und was ist Christian?

Ein Ersatz?

Hast du dir noch nie gewünscht,

dass nach Hans noch mal jemand kommt?

Das wünsch ich mir jeden Tag.

Hast du's dir überlegt mit dem Segeltörn? Kommst du mit?

Du hast mir gefehlt.

(Mutter) Christian!

Ja?

Ich geh einkaufen. Brauchst du was?

Nein, danke.

Ihr habt Gefallen aneinander.

Sieht man.

Das ist ja ganz wund.

Lass das blöde Ding doch ab.

Die Ferien sind vorbei.

Die Schule ist jetzt deine Arbeit, mein Junge.

Muss jetzt selbst sehen, wie ich vorankomme.

Jetzt ruhst du dich erst mal aus. Ist noch einiges zu reparieren.

Ich kann nachher noch mal zum Schuppen.

Ulrik ist immer sehr früh im Hafen.

Ja?

Wenn du mal früh am Boot bist, irgendjemand kann dich immer sehen.

Lass ihn reden. Die Leute hören ihm eh nicht zu.

Doch, das tun sie. Sie haben auch Augen im Kopf.

Herr Kugler war auch schon bei mir. Was?

Ich war auch mal jung, Christian.

Aber die Leute müssen nicht immer alles mitkriegen.

Na, Jungs, was treibt ihr hier?

Ganz schön was los da am Hotel.

Auch eine?

Christian.

Nee, danke.

Moment, Delegierter?

Nein. Ich wollt nur ... Hier kommen Sie nicht rein.

Herr Voigt! Da sind Sie ja endlich.

Fräulein Petersen.

Ist mein Referent. Würden Sie ihn bitte reinlassen?

Er hat keinen Ausweis. Aber ich hab einen.

Du hast mich mal gefragt, was ich später machen möchte.

Ich dachte, Meeresbiologe. Das kann man in Kiel studieren.

Sehr schön. Aber hier bitte "Sie".

Ah, Stella, there you are.

Oh, englische Literatur, so, so.

Was hat das jetzt mit Fischereiwesen zu tun?

Es hilft immer, wenn man lesen kann. "Moby Dick" zum Beispiel.

Oh, sorry. Christian.

Christian Voigt. How do you do, Mr. Taggart?

Lonegan, hallo. Hallo.

Interesting. What are you out to catch? What?

What are you out to catch?

Er fragt, wonach Sie fischen.

Ach so. Äh, stones. We fishing for stones.

* Alle lachen. *

Der berühmte englische Humor, was?

Your english is exellent, honestly.

Sie sind Steinfischer. Wird denn hier noch gezangt?

Ich dachte, die Steinfelder sind leergefischt.

Da bist du ja.

Hab ich einen Hunger.

Papa!

Ich würd in Zukunft gern für meine Arbeit bezahlt werden.

Ist das in Ordnung für dich?

Wofür brauchst du das Geld? Ich hab mit Matthiesen gesprochen.

Er verpachtet mir die Hütte auf der Vogelinsel.

Was willst du denn damit? Ich will sie umbauen.

Und dann da wohnen.

Da kann man doch nicht wohnen.

Wieso denn nicht? Also mir gefällt's.

Wir rechnen das mit dem Lohn mal durch.

Danke.

Wenn DU Geld für deine Arbeit haben möchtest, will ICH,

dass du für Kost und Logis zahlst, solange du hier wohnst.

Gut, das kann ich gerne machen.

Jutta.

Na, würdest du gern mitfahren?

Was soll die Frage?

Von einer Konferenz zur nächsten fahren.

Raus aus dem kleinen Hirtshafen und ab in die große weite Welt?

Die Konferenz war 'ne schöne Abwechslung.

Hättest da bleiben sollen.

Ja, deine Meeresexperten haben noch nie was von Steinfischerei gehört.

Hättest sie ruhig aufklären können. Ich stand da wie 'n Trottel!

Das bist du nicht.

Niemand denkt das.

Morgen geht's los.

Ich muss noch packen. Wir starten früh.

Wir segeln rauf nach Dänemark.

Du kommst doch zurück?

Natürlich komm ich zurück, Christian.

(erzählt) "Ich dachte, dass etwas gesagt werden müsste zum Abschied.

Oder im Hinblick auf das, was nun vor uns lag.

Ich unterließ es, weil ich vermeiden wollte,etwas Endgültiges zu äußern."

(Mutter) Und dann stellt er das Foto auf seinem Schreibtisch auf und tut,

als ob das ganz normal wäre. Du hättest seinen Blick sehen sollen.

(Vater) Jeder junge Mann hat den Wunsch zu verehren.

Besonders, wenn die Klassenlehrerin so hübsch ist.

(Mutter) Gegen Verehrung hab ich ja nichts.

Da ist mehr bei Christian, glaub mir. (Vater) Er ist 18.

(Mutter) Und sie ist viel älter.

Was denkt die sich eigentlich? Sie ist seine Lehrerin.

(Vater) Na ja, manchmal ist das einfach so.

Manchmal bist du wehrlos und es passiert einfach.

Und du weißt nicht, warum es passiert ist.

(erzählt) "Liebe Stella!

Ich kann es kaum erwarten, bis du wieder da bist.

Stell dir vor, ich hab die Hütte des Vogelwarts gepachtet.

Bis wir das nächste Mal rausfahren, habe ich alles für uns eingerichtet.

Einige Vorräte hab ich auch schon angelegt.

Ich flicke das Dach und baue eine größere Terrasse, wenn du willst.

Vielleicht können wir auch zusammen leben lernen.

Ich vermisse dich, Stella.

Seit du weg bist, zähle ich jede Stunde.

Jede Minute.

Und eine einzige Minute ...

... bedeutet eine ganze Ewigkeit."

Tut mir leid, Sie dürfen hier nicht rein.

Guten Morgen. (Schüler) Guten Morgen.

Ich habe gute Nachrichten aus dem Krankenhaus.

Fräulein Petersen geht es zwar nicht hervorragend, aber besser.

Um drei hat eine kleine Delegation von uns einen Besuchstermin.

Mein liebes Fräulein Petersen.

Wir sind gekommen, um Ihnen alles Gute zu wünschen.

Wir sind so froh, dass es Ihnen besser geht.

Und ... da wir wissen, dass Sie so gerne kandierte Früchte essen, ...

... haben wir Ihnen etwas von Ihrer Lieblingsknabberei mitgebracht.

Die sind vom Kollegium.

Werde schnell wieder gesund, Stella, ja?

(Stefanie singt) "Are you going to scarborough fair ...

... sage, rosemary and thyme."

(alle singen mit) "Remember me to the one who lives there ...

She once was a true love of mine.

Tell her to make me a cambridge shirt.

Parsley, sage, rosemary an thyme.

Without a seem or needlework ...

She once was a true love of mine.

Without a seem or needlework ...

She once was a true love of mine ..."

Meine Herrschaften!

Ich möchte Sie bitten, der Patientin jetzt Ruhe zu gönnen.

Sie ist noch sehr schwach und braucht Schonung.

Wenn Fräulein Petersen einverstanden ist,

werden wir Sie gerne weiterhin informieren.

Kommen Sie!

Herr Kugler ... Wiedersehen. Wiedersehen.

Christian!

Ja?

Wenn ich mich nicht irre,

geht Ihnen das auch persönlich sehr nahe.

Aber Sie müssen auch Rücksicht nehmen, Christian.

Wenn ... Fräulein Petersen zurück ist ...

Es wäre schade, wenn ich Sie so kurz vor dem Abschluss

der Schule verweisen müsste. Verstehen Sie das?

Gut.

Was hast du hier zu suchen?

Hör auf, hier herumzulungern.

Du bringst sie nur noch mehr in Verruf.

Mama sagt, du hast Stella das Leben gerettet.

Müsstest du nicht längst im Bett sein?

Guck mal, was ich gefunden habe. Am Strand.

Es hing an so 'ner ausgerissenen Tangpflanze.

Schön.

Da ist was drin.

Oh, stimmt.

Warte.

Eine Mücke.

Die sieht aus wie lebendig, findest du nicht?

Mhm.

Siehst du das? Da ist noch was.

Ja, stimmt. Das ist 'n Käfer.

Weißt du, die zwei haben nicht aufgepasst.

Die haben am Baum gesessen, die Harzträne ist runtergerollt

und hat sie eingeschlossen. Mitten im Leben.

Aber jetzt sind sie für immer zusammen.

Hier.

Den schenk ich dir. Wirklich?

Mama hat so einen an ihrer Kette.

Der würde Stella bestimmt auch gefallen.

Habt ihr euch lieb? Warum fragst du?

Wenn ihr euch lieb habt, bekommst du bestimmt gute Noten.

Das schaffe ich auch so. Ich finde, ihr passt gut zusammen.

(Mutter) Christian, ist Sonja bei dir?

Ihre Mutter sucht sie schon überall.

Ich komm nicht wieder.

Stella!

Stella! Stella!

Entschuldigung.

Fräulein Petersen ... Haben Sie sie verlegt?

Es ... tut mir leid.

Das stimmt nicht! Das kann nicht sein.

Sie, sie war doch gestern noch hier.

Kann ich irgendwas für Sie tun?

Meine Tochter ...

Sie ist gestorben.

Ich muss dir was geben.

Das war bei ihren Sachen.

Ich muss mich um die Seebestattung kümmern.

Würden Sie sich bitte erheben.

Liebe Mitglieder des Lehrerkollegiums, liebe Schüler.

Bevor ich einige Worte ... zu unserer lieben,

von uns allen verehrten, Stella Petersen sage,

möchte ich Sie alle hier im Saal bitten,

dieses außergewöhnliche Menschenkind,

das von uns gegangen ist,

mit einer Schweigeminute zu ehren.

(erzählt) "Ich sah auf dein Foto.

Und während ich mir vorstellte,

wie du auf das befohlene Schweigen reagieren würdest,

stieg eine Erinnerung in mir auf, so heftig, so beherrschend,

dass ich sie nicht verdrängen konnte.

Ich sah den Abdruck unserer Körper im Sand der Vogelinsel.

Unser Territorium, das wir für uns entdeckt hatten.

Das wir teilten.

Ich begriff, dass ich diese Entdeckung nicht preisgeben durfte.

Weil mit dieser Preisgabe etwas aufzuhören drohte,

das mir alles bedeutete."

Was meinst du, wie alt ich bin?

Was weiß ich?

72?

Im Ernst.

Meistens siehst du aus wie 25.

In der Schule wirkst du älter.

Was?

Und jetzt?

Ich schenk sie dir.

Du hast 'nen Wunsch frei.

DU musst dir doch was wünschen.

Das hab ich grad.

* Glocke bimmelt. *

(Stimme Stella) "Love, Christian, is a warm bearing wave. Stella."

(erzählt) "Vielleicht war ja mein Wunsch schon in Erfüllung gegangen.

Im selben Augenblick, als dein Wunsch sich erfüllte.

Was Vergangenheit ist, ist dennoch geschehen ... und wird fortdauern.

Begleitet von Schmerz und einer zugehörigen Angst

werde ich versuchen, das zu finden, was unwiederbringlich ist."

Untertitel im Auftrag des ZDF, 2016

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.