All language subtitles for Ferien.mit.Piroschka.1965.German.DVDRiP.x264-iND

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish Download
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Schreibmaschinen klappern)

Also ich finde das unerhört.

Ich weiß nicht, ob es richtig ist. - Aber natürlich ist es richtig.

Er hat gesagt, dass er dich liebt. - Hat er das gesagt oder nicht?

Das hat er gesagt. - Nicht nur gesagt, nehme ich an.

Bestimmt nicht. - Ganz bestimmt nicht.

Wart ihr nicht zusammen in der Heide? - Ja.

Am letzten Wochenende. - Und? - Du sagst, deine Mutter hat es rausgekriegt.

Jetzt steht sie vor einem Herzanfall. - Sie ist über 50 und bei schwacher Gesundheit.

Er soll sich gefälligst verloben. - Ach, er ist doch so schreckhaft.

Ach, das sind die Männer immer. - Die Männer brauchen immer einen ganz kleinen Schubs.

Nicht einen kleinen. Einen ganz großen!

Da, nimm.

Keine Widerrede!

Ja, ihr habt Recht.

Hallo?

Bitte Herrn Thomas Laurends.

Danke, Mama. Ja, hallo?

Ja, Karin? Nein, nein. Nein, du störst gar nicht.

Was? Deine Mutter?

Oh, das ist unangenehm.

Ja... Was hat sie gesagt?

(Schiffssirene von draußen) Du, ich... Ich verstehe dich leider nicht.

Es fährt gerade ein Schiff vorbei.

Was hat sie?

Sie meint, wir sollten was?

Das ist doch alles gar nicht wahr...

Du, ich kann dich immer noch nicht verstehen.

Ja, das Schiff... das Schiff fährt immer noch vorbei.

Ja. Du, es kommt auch gerade jemand zur Tür herein.

Wir können jetzt nicht darüber... Wir können jetzt nicht darüber reden.

War er sehr erschrocken? - Er hat aufgelegt.

Was hat er gesagt?

Er hat gesagt,

es fährt andauernd ein Schiff vorbei.

Oh, Mama.

Du siehst etwas blass aus. - So?

Blass sehe ich aus? - Verfärbt.

Was in unserer Familie gewöhnlich auf einen tief sitzenden Schrecken deuten lässt.

Ja, das ist sehr richtig bemerkt. - Um welches junge Mädchen handelt es sich?

Ja... Warum? Wieso? Was meinst du? - Sehr männlich klang die Stimme nicht.

Außerdem sind es immer Frauen, die den Männern in unserer Familie ab und zu

einen großen Schrecken einjagen. - Ja, das Gefühl habe ich auch.

Also brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben. - Schlechtes Gewissen

macht die Männer angenehm. Sie werden duldsam und großzügig.

Mancher Familienschmuck kam auf diese Weise zustande. - So?

Auch unserer? - Auch unserer.

Was will das junge Mädchen von dir? - Ja, was will sie von mir?

Sie möchte sich mit mir verloben. - Und warum tust du es nicht?

Ja, das frage ich mich auch. - Jede Angst in dieser Richtung ist nur verständlich.

Dein Vater ist mir dreimal weggerannt.

Ja, wohin?

Das letzte Mal beteiligte er sich an Ausgrabungen in Ägypten.

Aber er kam zurück, als er feststellte, dass es keine reine Freude ist,

sich nur mit Mumien zu beschäftigen.

Du, das ist nicht die schlechteste Idee.

Ich glaube, ich brauche dringend Ferien.

(Ungarische Volksmusik vom Plattenspieler)

Dass es gerade Ungarn sein muss!

Wie können Sie etwas gegen Ungarn sagen, wenn Sie diese Musik hören?

Die spielen die auch nicht den ganzen Tag. - Na ja, das nicht, aber...

was liegt in ihr?

Stolz!

Temperament!

Leidenschaft. - Damit hat man nur Kummer. Ich an Ihrer Stelle würde in die Heide fahren.

Meine liebe Erna!

Hierzulande werden Leidenschaften nicht gewürdigt.

Das heißt, gewürdigt schon, aber auf eine Weise, die unwürdig ist.

Na, es handelt sich wohl um die junge Dame, die hier ständig anruft.

Ja, ja, ich werde ihr eine Karte schreiben.

Hallo?

Hallo!

(Karin) Hallo?

Ja, bitte?

Guten Tag. Ich bin Karin Hörn, könnte ich bitte Thomas sprechen?

Ach, Sie sind Karin? Ich war immer neugierig, wie Sie aussehen würden.

Und nun sehen Sie so aus. - Verzeihung, wie?

So entschlossen.

Thomas ist oben auf seinem Zimmer, gehen Sie nur hinauf zu ihm.

Danke.

Ist das etwa das junge Mädchen, das... - Ja, das ist sie.

Es steht doch oben hoffentlich kein kostbares Porzellan herum.

(Ungarische Musik vom Plattenspieler)

Thomas!

Ach! Du, ich...

Ich bin gerade im Begriff, nach Ungarn zu fahren. - Man hört es.

(Plattenspieler wird ausgeschaltet)

Ja?

Du, ich...

Ich muss dir sagen, ich freue mich richtig darauf. - Ja.

Man sagt, es soll ein schönes Land sein. - Ja, man sagt es.

Du kaufst dort Pferde ein, habe ich gehört.

Na ja, das auch.

Du bist ein großer Halunke, Thomas.

Wieso? - Weil du Angst hast.

Aber du gefällst mir, wenn du Angst hast.

Und ich bin dir tatsächlich nicht böse. - Nein?

Ich verstehe dich sehr gut.

Na, das freut einen ja dann auch.

Vielleicht hängt es damit zusammen, dass Frauen klüger sind als Männer.

Na, sagen wir lieber so: Ihre Argumente sind für den Moment... eindrucksvoller.

Wohin fährst du? - Tja, nach Ungarn.

Der Ort heißt Nagyvazsony oder so ähnlich.

Tja, die Ungarn, was? Die haben noch Zeit für solche Namen.

(Ungarisch)

(Verkäuferin) Danke schön. - Bitte sehr.

Ja!

Oh, Pardon! - Sehr liebenswürdig. - Die junge Dame war schuld. Ich helfe Ihnen.

Was für eine junge Dame? - Na, jene hier.

Ach die? Wie heißt sie denn? - Na, was schlagen Sie vor?

Na, wie sie ausschaut. Piroschka!

Piroschka? Das ist gar nicht so schlecht. Das kommt mir bekannt vor.

Na ja, das ist alles schon mal dagewesen. - Trinken wir einen? Sie sind mein Taufpate.

Na, rufen Sie mich lieber an, wenn Sie einen Trauzeugen brauchen. - Ja, ja!

Ich komme darauf zurück. Entschuldigung, meinen Pass, bitte.

Ach, das ist Ihrer? - Ja, allerdings. Piroschka...

Na, dann komm, mein Mädchen... Oh, Pardon.

Ist das nicht merkwürdig, Eduard? Es sieht hier genauso aus wie bei uns.

Warum denn nicht?

Aber merkwürdig ist es doch. Finden Sie nicht auch, Fräulein?

Verzeihung? - Warum fahren Sie denn nach Ungarn?

Oh, ich... - Wir fahren tatsächlich ja nur, weil es überhaupt geht.

Du, Eduard...

(Hupen)

(Ungeduldiges Hupen)

(Hupen)

Zum Vergnügen?

Nein, ich fahre nicht nur zum Vergnügen.

Das heißt, ein bisschen Spaß macht es mir schon. Ob es ihm Spaß macht...

...darauf bin ich neugierig. - Wie meinen Sie das?

Ja, meine kleine Piri, du bist reizend!

Aber ein bisschen mehr Fleisch, ein bisschen mehr Blut,

dann könnten wir uns sehr nahe kommen.

(Mehrere Stimmen sind zu hören, Gelächter)

(Frauenstimmen, Lachen)

(Ungarisch) - Ich? Aber ich...

Ich verstehe leider kein Wort. (Aufgeregte Rufe auf Ungarisch)

Ich bin Deutscher. Verstehen Sie Deutsch? Nein?

Ja. Ja, vielen Dank. Danke schön.

Sehr liebenswürdig. Ja, danke.

Moment, Moment!

Nein, Moment, das hat ja alles keinen Sinn.

Wörterbücher sind umständlich, aber die Mutterbrust des Touristen.

Deutsch, Deutsch...

Német! - (Alle rufen) Német!

Danke.

Tokaier!

Ungarn ist ein... fabelhaftes Land, verstehen Sie? Fabelhaft.

Ich kann ja leider kein Wort... Moment, Moment.

(Ungarisch)

(übersetzt) Mein Fräulein, Sie haben die schönsten Augen der Welt.

Ja, sie hat mich verstanden! Das ist ja kaum zu glauben!

Ich kann perfekt Ungarisch!

Ah!

Na, was sagen Sie, Fräulein Hörn? Ich meine, wie gefällt es Ihnen?

Der Wein ist sehr gut. - Der Wein?

Na, und die Musik ist nichts? Damit habe ich sonst immer einen Mordserfolg.

Deutsche Reisende neigen zur Sentimentalität.

Na, in der Beziehung, finde ich, sind sich alle Touristen gleich.

Wenn sie eine Grenze überschreiten, bekommen sie sofort eine Seele.

(Ungarische Volksmusik)

Eduard. - Ja?

Spielt er nicht wunderbar? - Er spielt ausgezeichnet.

Und wie er aussieht... - Na, wie sieht er denn aus?

Gut sieht er aus! - Muss er auch.

Eduard! - Ja?

Ob er Kommunist ist?

Albine! Wir haben uns vorgenommen: kein Wort über Politik.

Ja, es stört so.

(Gesang auf Ungarisch)

Na, darauf werden die Ungarn sicher auch keine Antwort wissen...

Chauffeur! Chauffeur?

Wo steckt denn der Kerl? (Reifen quietschen, Aufprall)

Stirling Moss, was? - Na!

Ist das alles nicht wunderbar?

Das Land und die Leute.

Sagen Sie, fahren Sie immer so? - Ja, ja. - Ein Glück, dass Sie gute Bremsen haben.

Ach, das sind Sie ja! - Ja, das bin ich.

Das finde ich aber nett!

Sagen Sie, ich glaube, Sie haben die Taufe Ihrer Piroschka ganz allein gefeiert, was?

(lallt) Allein gefeiert? Haben Sie eine Ahnung...

Sagen Sie mal... - Ja?

Ich hab eine Frage. - Na ja, fragen Sie nur.

Äh... Sie fahren doch öfters nach Ungarn? - Ja.

Sagen Sie mal, gibt's hier nur alte Frauen? - Nein, das will ich nicht sagen, nur...

Suchen Sie nicht die jungen Hübschen, es hat keinen Sinn.

Man darf ihnen nicht nachlaufen. Sie kommen von ganz alleine. Auch in Ungarn.

Na ja, aber... was wollen Sie denn?

Das ist doch ein großer Trost.

Ich...

Ich hatte so ein bisschen das Gefühl,

als ob es in ganz Ungarn eigentlich nur alte...

Thomas!

(Thomas) Nein!

Herr Trattenbach. - Ja?

Eine Frage.

Könnte es sein, dass ich da drüben...

...eine Dame sehe,

die bemerkenswert jung und hübsch ist? - Ich kann Sie beruhigen, Herr Laurends.

Die Dame ist bemerkenswert jung und hübsch.

Thomas!

Nein, das kann...

Das darf doch nicht wahr sein.

Es ist wahr, Thomas.

Sie kennen ihn... sich?

(beide) Mhm.

Ja, wir kennen uns.

Das ist... Fräulein Hörn. Karin Hörn.

Ja, ich weiß.

Wir kennen uns auch. - Dann ist's wohl besser, wenn ich ein bisschen abseits gehe.

Nein, nein, nein.

Was machst du in Ungarn?

Du hast so viel von Ungarn erzählt, dass ich mir gedacht habe, das muss ich mir ansehen.

Und das tu ich gerade, mit einer Reisegesellschaft, 14 Tage lang.

Na ja, aber... Ich verstehe das gar nicht.

Ich meine, wie kommst du so schnell nach Ungarn?

Es gibt Dinge, die schneller sind als du und dein Auto. Flugzeuge zum Beispiel.

Hamburg - Wien, drei Stunden mit Zwischenlandung.

(lallt) Ach, du...

Du bist mir nachgeflogen? Äh, nachgefahren?

Mhm, würde dich das erschrecken?

Nur um wieder an dem Haken zu ziehen. - An welchem Haken?

Ich... ich... An dem Angelhaken.

Ich habe noch nie in meinem Leben geangelt. Könnte ich gar nicht.

Du, sag mal, wie schnell bringst du es fertig, dich zu betrinken?

Ach, es hat sich so ergeben.

Ja! Bei der Taufe!

Du siehst reizend aus. - Lenk nicht ab.

Ich habe dich noch nie betrunken gesehen und es steht dir überhaupt nicht.

Siehst du, siehst du! Das ist es.

Du kannst in dem Zustand doch nicht fahren.

Das ist es.

Du bist reizend, aber du bist das Anti-Abenteuer.

Bei dir ging das Abenteuer nur... nur bis in die Lüneburger Heide.

Was hast du gegen die Lüneburger Heide? - Nichts, aber...

Thomas.

Ich bin dir nicht gefolgt, Thomas. Aber ich verbringe meinen Urlaub am Plattensee.

Ich würde mich natürlich freuen, wenn du mich besuchen würdest.

Hotel Metropol in Tihany. Kannst du das behalten?

Der Haken!

Der Haken. - Von welchem Haken sprichst du denn andauernd?

Hotel Metropol in Tihany. - Ja, ja, ja.

Wiedersehen, Thomas. Amüsier dich gut mit deinen Pferden und fahr vorsichtig.

Ich bin von Sekunde zu Sekunde nüchterner geworden.

Wenn du nur nicht so fabelhaft gebaut wärest...

Ich bin es nun mal. - Ja, adieu!

(Trattenbach) Na, war das ein Zufall, was?

Zufall? Was meinen Sie, wie ich daran gearbeitet habe?

Das kann ich mir vorstellen. Hoffentlich sind Sie jetzt nicht überarbeitet.

Unter all den singenden Ungeheuern waren Sie mein einziger Lichtblick.

Gewöhnen Sie sich wieder an die Dunkelheit.

Was? Auch das noch...

(seufzt) Ach...

(Langgezogenes Hupen)

Ein bisschen viel Puszta...

Na, was ist? Was schauen Sie so dumm? Noch nie ein kaputtes Auto gesehen?

Versteht natürlich auch kein Wort, was? Na, hätte ich mir doch denken können.

Ja, mein Junge, vom Rumstehen allein kriegen wir den Kasten auch nicht klar, nicht wahr?

Warum lernt ihr nur keine anderen Sprachen?

Auto kaputt! Finito! Sense!

(Thomas) Und das in der hinterletzten Gegend.

Wahrscheinlich wohnt der nächste Mechaniker 20 Kilometer hinterm Mond.

Ja, was ist denn...

Ich bleibe ein Unverstandener.

Ja, doch nicht nur Puszta.

Links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts, links, rechts,

links, rechts, links, rechts, links, rechts,

links, rechts, links, rechts, links, rechts...

(Kühe muhen)

Ach... Na, wenigstens ein Lichtblick.

(Hupe von Thomas' Auto)

Was?

Na kommt, macht Platz, Freunde! Macht Platz! Platz! Hey!

(Mehrmaliges Hupen)

Hey! Hallo! Was ist denn?

Sie haben wohl nicht alle Tassen im Schrank?

Wo kann ich hier telefonieren? - Melde gehorsamst, Eskadron angetreten!

Ja, genau!

Na bitte, warum nicht gleich so? Sie verstehen Deutsch? - Zu Befehl!

Ja, wo kann... - Melde gehorsamst, Eskadron aufsitzen!

Direktion halb links! Antraben, marsch, marsch!

Ich glaube, ich bin im falschen Land...

(Klopfen an der Tür)

Herein.

(Pali) Melde gehorsamst, Eskadron abtreten. - Nanu?

Guten Abend.

Guten Abend. - Wo kann ich hier...

Sie sind ein Mädchen? - Zweifeln Sie daran?

Nein, nein, keineswegs.

Aber dafür war ich vorhin doch ein bisschen zu...

Entschuldigen Sie. Erlauben Sie, dass ich mich vorstelle.

Ich bin... - Herr Laurends. Wir haben Sie schon erwartet.

Sie befinden sich auf dem Gestüt Nagyvazsony, Herr Laurends.

Es tut mir leid, dass Sie Pech mit Ihrem Wagen hatten.

Um Gottes willen, machen Sie sich darüber keine Sorgen, das ist doch nur eine Lappalie.

Das bringe ich schon in Ordnung. - Wie Sie wollen. Herr Laurends ist angekommen.

Ich begrüße Sie. - Herr Szabo? Das ist aber...

Nein, mein Vater ist unterwegs. Das ist Ferenc, der Verwalter.

(Ungarisch) - Laurends.

Pali Bacsi wird Ihnen jetzt Ihr Zimmer zeigen. - Vielen Dank.

Wenn Sie irgendwelche Wünsche haben... - Ja, ich muss dringend telefonieren.

Moment. Vielen Dank. Moment, das ist ein Hotel am Plattensee.

Äh, Tihany... Tihany. Hotel Metropol.

Wenn Sie die Güte hätten, ein Gespräch... - Das ist leider nicht möglich. - Warum?

Auch wenn Sie uns jetzt für die hinterletzte Gegend halten...

Wir hatten gestern einen schweren Sturm, viele Leitungen sind beschädigt.

Deshalb gibt es auch kein elektrisches Licht. - Nachdem unsere Mechaniker bekanntlich

20 Kilometer hinter dem Mond wohnen, wird es einige Zeit dauern. Aber natürlich...

Bitte machen Sie sich keine Mühe. - Gegessen wird in einer halben Stunde.

Danke. Danke, ich bin nicht hungrig.

Guten Abend. - Guten Abend.

Was soll das alles bedeuten?

Hast du Streit mit ihm gehabt?

Streit?

Nein, nicht direkt. - Wenn er glaubt, er kann sich dir gegenüber etwas erlauben, dann...

Du musst dich nicht bemühen, Ferenc.

Ich meine nur, wenn er sich vielleicht Hoffnungen macht...

Ich komme schon allein zurecht.

Mit jedem.

Jetzt denken Sie einmal ganz genau nach: Wo haben Sie ihn zum letzten Mal gehabt?

Ich habe ihn verloren. - So?

Na, dafür sind Sie aber eigentlich bemerkenswert ruhig. Komisch.

Weil er wieder auftauchen wird. - Zusammen mit einem gewissen jungen Mann, was?

Ja, der Pass muss mir doch tatsächlich in seinen Wagen gefallen sein.

Ich sehe, Sie haben schon wieder gearbeitet. Also, Einfälle sind das...

Sie gefallen mir tatsächlich immer besser.

Und wie schön, dass ich das so ohne Gefahr sagen kann.

Wie meinen Sie das? - Na ja...

Sie schauen mich an und schauen durch mich hindurch, in die weite Ferne.

Was macht der Kerl eigentlich in Ungarn? - Er kauft Pferde ein.

"Er kauft Pferde ein". So sah er eigentlich gar nicht aus.

Sie erlauben, ich gehe auf mein Zimmer. - Sie vergessen schon wieder was.

Zufällig, absichtlich...

(Lautes Stimmengewirr)

(Alle lachen)

(Klopfen an der Tür)

Herein!

(Ungarisch)

Das ist ja fabelhaft!

Bei uns in Ungarn lässt man seine Gäste nicht verhungern.

Ich meine... das ist durchaus nicht nötig.

Ich hoffe, Sie werden mir keinen Korb geben, oder?

Nein, nein, wie käme ich denn dazu?

Aber ich bin wirklich nicht hungrig.

Ihr Auto ist morgen früh wieder in Ordnung.

Aber das eilt doch nicht so! Ich bin ja nun da, wo ich hingehöre.

Nein, Sie müssen nach Csokonyavisonta. - Ich, ich... wohin?

Unsere Zuchthengste sind zurzeit auf dem Gestüt von Csokonyavisonta.

Ach, ich muss noch weiter? - Vielleicht treffen Sie dort auch meinen Vater.

In Csokonyavi... wie heißt das? - Csokonyavisonta.

Ferenc wird mit Ihnen fahren. Er muss ohnedies hinunter.

(schnappt nach Luft) Ferenc? Das ist aber scharf...

Sonst verirren Sie sich womöglich wieder in dieser hinterletzten Gegend.

Jetzt hören Sie mir einmal zu, Fräulein... - Zweitens, können Sie bei der Gelegenheit

einen Abstecher nach Tihany machen.

Tihany? - Tihany, Plattensee, Hotel Metropol.

Aber das eilt doch nicht so, oder? - Oh doch.

Ich habe Fräulein Karin telegrafiert, dass Sie morgen bei ihr sein werden.

Das ist alles sehr liebenswürdig.

Aber ich glaube, Sie missverstehen das alles vollkommen.

Das alles geht mich auch gar nichts an. - Jetzt hören Sie mir doch endlich einmal zu!

Ich werde Ihnen erklären...

Auf solche Erklärungen wird verzichtet.

Küss die Hand, Fräulein Karin. Haben Sie gut geschlafen?

Ob Sie es glauben oder nicht: tief und traumlos.

Ich wollte Sie in Ihrer Traumlosigkeit nicht stören, aber ich habe ein Telegramm für Sie.

Danke.

Jetzt schauen Sie aus, als wollten Sie "Na also" sagen.

Na also. - Na also, was?

Er kann es kaum erwarten.

Na, hoffentlich kommt ihm da nicht ein hübsches Pferdchen dazwischen.

Melde gehorsamst, Eskadron zur Stelle. - Ach ja, vielen Dank.

Sagen Sie, ich muss Sie etwas fragen. - Zu Befehl.

Ja, schon gut. Ihr Fräulein...

Hallo.

Ich meine, die junge Dame, die gestern... - Aha.

(Pali spricht Ungarisch)

Therese. - Therese?

Ja, zu Befehl. Tery. - Tery!

Ja! Äh, ich muss mit ihr... ich wollte mich wenigstens von ihr verabschieden.

Hä? - Verabschieden!

Adieu sagen. - Ja!

Ja.

(Autohupe)

Schönen guten Morgen. - Guten Morgen.

Einsteigen. Wir haben einen sehr weiten Weg vor uns.

Heißt das, Sie fahren mit mir? - Ich habe Ferenc klar gemacht,

dass es besser ist, wenn er die Pferde nach Csokonyavisonta bringt.

Oder ist es Ihnen unangenehm, mich mitzunehmen?

Wenn Sie überall stehen bleiben, kommen wir bestenfalls übermorgen zum Plattensee.

Also, wenn es nach mir gehen würde, überhaupt nicht. - Sie vergessen...

...Fräulein Karin.

Ich kann mich kaum an ihr Gesicht erinnern.

Ihr Pass ist durch reinen Zufall in meinen Wagen gekommen.

(Therese lacht) Was gibt's denn da zu lachen?

Das ist die dümmste Ausrede, die ich je gehört habe.

Das können Sie doch gar nicht wissen. - Irrtum, wir wissen sehr genau Bescheid.

Worüber? - Über diese westlichen Dekadenzerscheinungen.

Bitte noch mal? - Die Qualität wird durch Quantität ersetzt.

Statt einer großen Liebe viele kleine Liebschaften.

Ein typisches Zeichen von Dekadenz. - Ach? Äh, darf ich jetzt auch mal...

Jedes weibliche Wesen wird automatisch zu einem erotischen Objekt deklassiert.

Das ist eine ganz heimtückische Propagandalüge!

Ich erinnere an gestern Abend.

Warum fährst du so schnell? - Du weißt ganz genau, warum ich so schnell fahre.

Zu Befehl.

Was ist das? - Ein Tonbandgerät.

Ach so.

Wenn wir rasten, zeige ich Ihnen, wie so ein Ding funktioniert.

Aber bitte seien Sie vorsichtig, sonst löschen Sie mir noch eine Aufnahme.

(Jazzmusik vom Tonband)

Diese Musik wird Ihnen sicher nicht viel sagen.

Wir westlichen Dekadenten nennen so was Jazz.

Ich liebe Charlie Rattigan. - Wie bitte?

Charlie Rattigan.

Nur finde ich die Aufnahme, die er Jelly Roll Morton gewidmet hat,

etwas zu intellektuell.

Was ist da komisch?

Dass wir beide voneinander so eine grundverschiedene Vorstellung haben.

Jedenfalls was das Analphabetentum betrifft.

Zugegeben. Und ich entschuldige mich dafür.

Aber ebenso falsch sind Ihre Vorstellungen von der westlichen Sexualität.

Und bitte vergessen Sie nicht, dass wir den Begriff des Gentleman geprägt haben.

Ausgestorben. - Ich bin jederzeit bereit, den Beweis anzutreten.

Ja? Jetzt sofort?

Auf der Stelle. - Dann lassen Sie mich bitte Ihr Auto fahren.

Mehr links!

Links!

Gute Frau...

Aussteigen!

Nicht zu fassen...

Ich will... möchte bitte aussteigen.

Es war ohnedies Zeit zum Rasten.

Vom Rasten allein kriegen wir den Wagen auch nicht raus.

(Beide lachen)

Da hätten Sie sich aber eine flachere Stelle aussuchen können.

Kommen Sie. Nicht zu glauben...

Vielleicht legen wir uns erst einmal trocken. - Ja, und denken nach.

Worüber? - Ja...

Worüber? - Jeder für sich.

Da können Sie die Sache mit dem Gentleman gleich beweisen.

Einverstanden.

(Therese) Huhu?

Ja?

Sind Sie eigentlich böse? - Warum?

Wegen des Wagens.

Nein. Aber gar nicht.

Dann hätte ich das ja nie erlebt. - Was?

Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll...

Ich find's schön.

Ich fühle mich wie...

Bitte lachen Sie jetzt nicht.

Wie im Paradies.

Sogar der Apfel ist da.

Danke.

Worüber denken Sie nach?

Woher wissen Sie, dass ich nachdenke? - Ich spüre es.

Also?

Ich überlege, wie das mit dem Sündenfall eigentlich war.

Ganz einfach. Eva hat Adam verführt.

Ausgeschlossen. Es wird umgekehrt gewesen sein.

Aber ganz bestimmt nicht, denn Adam wurde in Versuchung geführt.

Na ja, kein Wunder.

Die Versuchung war natürlich sehr groß. - Das ist typisch.

Das Hobby des ersten Mannes war es bereits, sich in Versuchung führen zu lassen.

(Therese) Und dabei spricht man heute noch vom so genannten starken Geschlecht.

(Frauen singen ein Lied)

(Ungarisch)

(Ungarisch)

(Ungarisch)

Sie halten uns für ein Liebespaar. - Ja, dann klären Sie die Damen auf.

Was sagt sie?

Sie sagt, Sie sollen rauskommen, sie werden Ihnen nichts tun.

Die hat wohl nicht alle...

Was meint sie? - Sie entschuldigt sich, dass sie uns hier gestört haben.

Gestört? Ja, wobei gestört?

Was meint sie? - Sie meint...

Ach, nichts. Das kann man nicht übersetzen.

Ich habe das Gefühl, dass hierzulande der Sex überbewertet wird.

So, und jetzt komme ich raus!

(Aufgeregtes Geschrei)

Piroschka.

Guten Morgen allerseits. Morgen. Morgen. - Guten Morgen.

Es tut mir leid, Fräulein Karin.

Es hat immer noch niemand nach Ihnen gefragt.

Nein? - Nein. Ich mache mir schon Sorgen.

Ihre Sorgen kenne ich.

Zuerst schickt er dieses schnelle Telegramm, man denkt, er stürzt sich gleich in sein Auto

und möchte sich schon ans Fenster stellen... - Ich hab mich nicht ans Fenster gestellt.

So? Und dann kommt er nicht. Aber vielleicht reitet er auch hierher.

Das dauert natürlich ein bisschen länger.

Sagen Sie, Herr Trattenbach... - Ja, Fräulein Karin?

Sie haben ihn doch gesehen. Was haben Sie für einen Eindruck von ihm?

Na ja, also... - Sie können ganz offen sprechen.

Entschuldigen Sie, also ich hatte eigentlich einen sehr guten Eindruck...

Aber darf ich ehrlich sein? - Ja, bitte.

Es ist mir ein bisschen so vorgekommen, als ob er seine Freiheit genießt.

Wissen Sie, er war in einem Zustand, wo man auf etwas ganz Besonderes wartet.

Nur wenn man auf etwas wartet, dann kommt es eh nicht.

Was sind Sie eigentlich, Herr Trattenbach? Ich meine, was machen Sie?

Nicht viel. Ich bin der Spross einer uralten Familie, wissen Sie.

Die Trattenbachs waren Kreuzritter.

Na ja, aber wer macht heutzutage schon Kreuzzüge?

Da bin ich eben Reiseleiter geworden.

Ich habe nichts gelernt, nur Manieren. Ich kann nichts.

Ich hätte höchstens Politiker werden können, aber dazu bin ich zu faul.

Also fahre ich ein bisschen herum, mache Konversation,

besonders gern mit so kleinen, feschen Mädeln wie Sie.

Ich verstehe. - Kommen Sie eigentlich mit zu unserem Ausflug heute Abend?

Ein Volksfest hier in der Gegend.

Ein uraltes Fest zur Erinnerung an ein Liebespaar aus der Türkenzeit.

Sind nie zusammengekommen, die Zwei.

Ja, ja, die Schwierigkeiten in der Liebe sind halt zeitlos.

Was soll das? Was machen die mit uns?

Etwas Entsetzliches! Sie haben uns gewählt.

Ja, was ist entsetzlich? - Sie haben uns gewählt.

Gewählt, wozu gewählt? - Wir beide sind für heute Nacht... - Was ist heute Nacht?

Janos und Tünde! - Wer? Wer sind wir?

Das Liebespaar. Die beiden großen Liebenden!

Sie hat einen Unfall gehabt. Da. Man sieht es ganz deutlich.

Das kommt davon, weil wir ihr nicht nachgefahren sind.

Ich habe gleich gewusst, dass das nicht gut ausgehen wird. - (Ungarisch)

Ich rede Deutsch, weil ich nicht will, dass du mich verstehst, du Idiot! - Zu Befehl.

Wer weiß, was da passiert ist. Wir müssen sie suchen.

(Ungarisch)

(Motor wird gestartet)

Melde gehorsamst.

Direktion links.

Eskadron marsch.

Marsch, marsch.

Janos und Tünde...

Nehmt Abschied voneinander.

Spielen Sie bitte mit. Sie haben uns gewählt. - Ja, aber warum ausgerechnet uns?

Sie sind überzeugt davon, dass wir ein Liebespaar sind, es ist ein alter Brauch.

Ich kann doch nichts dafür. - Ja, aber ich... Ich glaube, ich bin nicht der Richtige.

Hier, nimm. - Was soll ich damit?

Ich werde es dir erklären. Hier war eine alte Geschichte vor vielen Jahren. Dort...

...wohnte der türkische Pascha, Gouverneur von dem ganzen Komitat.

Setz dich.

Und seine Tochter liebte sehr einen Burschen aus dem Dorf.

Heimlich. Es war eine ganz große Liebe.

Aber der Pascha bemerkte diese Liebe.

Er war schrecklich böse und wollte den Burschen töten,

aber sein Töchterchen weinte so lange,

bis der Pascha sagte: "Gut, er soll eine Möglichkeit haben."

Und er sagt: "Wenn du in das Schloss hereinkommen kannst

und meine Tochter erkennst unter allen verschleierten Mädchen im Schloss,

dann kannst du sie haben."

Na, und wenn er sie nicht erkennt? - Dann...

Na, hat er sie erkannt? - Ja.

Weil die Liebe redet eine Sprache ohne Worte.

Und so war die Hochzeit noch in dieser Nacht.

Aber am nächsten Morgen war der junge Mann tot.

Das ist wohl eine ganz schlechte Geschichte. - Warum?

Er ist gestorben, als er am glücklichsten war.

Das ist vielleicht das Schönste, was sein kann, in einem Leben.

Deshalb ist es Sitte bei uns: Auf dem Sommerfest wählen wir das Liebespaar aus

als Erinnerung an Janos und Tünde.

Na ja, gut, aber was soll dieser Knüppel hier? - Du wirst es brauchen.

Zum Kämpfen. - Was? Zum Kämpfen?

Zum Hereinkommen in das Schloss. - Ach so.

Ach, diese ganze Geschichte wird gespielt? - Alles.

Kämpfen, die Suche im Schloss. Und wenn du großes Glück hast, findest du auch.

Katalin! Katalin!

Wenn Sie nicht Auto fahren können, dann nehmen Sie wenigstens keine Fahrgäste mit.

Ja, Moment... - Erzählen Sie mir nichts. Sie haben einen Unfall gehabt, am Flussufer.

Ich habe die Stelle genau gesehen.

Wo ist Tery? Wenn ihr etwas passiert ist, dann...

Ferenc, was willst du? Es ist doch gar nichts geschehen.

Wo ist Tery?

Jetzt musst du sie küssen.

Jetzt kommst du. - Ich?

(Thomas) Ich verstehe ja das Ganze nicht.

Aber ich finde es sehr nett und lustig. Nur kann ich doch nicht...

Dort ist das Mädchen, das du liebst.

(Dorfbewohner lachen)

Also, Freunde...

Langsam werde ich aber böse.

Melde gehorsamst, Eskadron angetreten.

(Thomas ächzt und stöhnt)

(Aufschrei)

(Dorfbewohner lachen)

Na, was sagen Sie? Schöner Abend, was?

Aber ich glaube, das Lustigste haben wir verpasst. - Was denn?

Den Kampf. Aber das macht ja nichts. Die Hauptsache ist die Stimmung.

Spüren Sie nichts? - Nein, was?

Das Flair, das ganz besondere.

Alle sind nett zueinander. Spüren Sie das nicht?

Tut mir leid, ich spüre es nicht.

Da!

Das ist doch sein Wagen! - Oh je, oh je...

Thomas ist hier. - Ja, ja, ja.

Der ist aber wirklich lästig.

(Gelächter)

He, Moment!

Sehr hübscher Platz zum Anwachsen. Wollen Sie noch lange warten?

Nein. Aber ich werde ihm eine Nachricht hinterlassen.

(Hona spricht Ungarisch)

Nein.

Mit dir tausche ich nicht. (Antwort auf Ungarisch)

Ob ich Angst habe?

Vielleicht ist es besser so. (Ungarisch)

Da hast du's.

Tery?

Manche macht das Glück tot und manche müssen warten.

Warten ist auch Glück.

(Thomas seufzt)

(Scheppern)

(Ungarisch)

Ah, kombiniere scharfsinnig: Sie haben "Guten Morgen" gesagt.

(Ungarisch)

Ja, ich wünsche Ihnen also auch einen recht schönen guten Morgen, fühle mich au...

Ausgezeichnet, und lüge schon um acht in der Früh.

Ja, könnte ich ein Frühstück haben? Frühstück.

Déjeuner.

Breakfast.

Verstehen Sie auch nicht. Mjam, mjam!

Kaffee!

Kaffee!

Guten Morgen. - Guten Morgen. Ich habe...

Nein, nein, sagen Sie nichts. Sie brauchen mir nicht zu erzählen,

dass Sie glänzend geschlafen haben. Man sieht's Ihnen an. - Und Sie?

Doch. Hier. Ein bisschen hart.

Aha. - Ich bin zweifellos etwas flacher geworden.

Aber Gott sei Dank spielt das ja bei mir keine Rolle.

Hat Thomas noch nicht...? - Nein. Er hat noch nicht.

WARTE IN DER CZARDA AUF DICH. KARIN.

Wichtig ist nicht, wie lange man sich kennt. Wichtig ist, dass man sich erkennt.

Mhm. Und Sie haben ihn...

...erkannt? - Mhm.

Da kommt er. - Na, da gehe ich lieber.

Äh, ich möchte kein Missverständnis sein. - Bleiben Sie ruhig hier.

Na gut. Dann bleibe ich.

Guten Morgen.

Guten Morgen, Thomas. Komm, setz dich.

Hast du schon gefrühstückt? - Nein, ich hab keinen Hunger.

Ich glaube, ich gehe doch lieber.

Warum denn? - Ein Mensch, der in der Früh keinen Hunger hat, ist doch zu allem fähig.

Also...

Dein Pass, bitte. - Das war doch nicht so eilig.

Außerdem, fahren wir nicht zusammen zurück?

Nein.

Wie kommst du darauf?

Du, ich muss dir etwas sagen, Karin.

Ich glaube, es ist jetzt doch besser, wenn Sie gehen.

Ja, manchmal ist es schwer mit den guten Manieren.

Dann muss man bleiben, auch wenn man ganz überflüssig ist.

Ich...

Ich habe mich verliebt, Karin.

Das hast du schon öfters.

Ist es etwas Endgültiges?

Thomas, es gibt ja gar nichts Endgültiges.

Man träumt davon.

Das habe ich auch getan. Die Zeit hat jeder mal.

Dann fand ich, es reicht, wenn man sich versteht.

Wenn man genügend Spaß miteinander hat, das ist auch ein gutes Leben.

Aber jetzt...

Entschuldige.

Ich würde es jedem wünschen.

Dir auch, Thomas.

Wenn... wenn so was passiert, dann...

dann gilt natürlich nichts anderes mehr.

Das verstehe ich.

Danke.

Ich wünsche dir alles Gute, Thomas.

Ich hatte ein bisschen Angst davor, es dir zu sagen.

Tery!

Das wollte ich nicht.

Das war sie doch wohl. - Ja, das war sie.

So ist es mit dem, wie haben Sie gesagt: Endgültigen?

Lauter Schwierigkeiten.

Es tut mir leid, dass ich dabei war. Und auch wieder nicht.

Wissen Sie, mein Vater hat immer gesagt: "Verzichten können, das ist eine große Gabe."

Sie hätten meinem Vater sehr gut gefallen.

(denkt) Sei keine blöde Gans, Tery. "Die große Liebe"...

Er kommt nach Ungarn, ausgerechnet nur, damit wir uns kennen lernen.

Ach, Blödsinn. Vielleicht nennt man das Schicksal?

Weil wir uns begegnen mussten. Ach, Quatsch. "Mussten"...

Aber wir mussten uns doch sehen. Gut, gesehen haben wir uns und aus, erledigt!

Er kauft ein paar Pferde und fährt nach Hause, dann erzählt er: "Nettes Land, dieses Ungarn!

Und die Mädchen sind leicht rumzukriegen." (laut) Eine Schweinerei ist das!

Aber es stimmt ja. Sie sind leicht herumzukriegen.

Ganz leicht.

(denkt) Piroschka, die stolze Ungarin.

Hat sie das?

Stolz?

Dafür könnte sie ein paar Nachhilfestunden von den Spanierinnen gebrauchen.

Warum hab ich mich denn so idiotisch benommen?

(denkt) Sie kann doch nicht so dumm sein, dass sie glaubt...

Nein, nein, sie nimmt das nur als Vorwand, weil ich sie gar nicht interessiere!

Na schön, kann mir auch egal sein.

Es ist mir aber nicht egal. Weil ich sie liebe!

Ich weiß, warum ich so blöd war.

Weil ich... weil ich ihn liebe.

Kann ich das Tier beritten sehen?

Selbstverständlich. (spricht Ungarisch)

Ja, zu Befehl. Melde gehorsamst.

(Ungarisch)

Eskadron antraben, marsch!

Sagen Sie, darf ich Sie etwas fragen? - Bitte.

Wo ist... - Ja?

Ich meine, woher hat er nur dieses eigenartige, militante Deutsch?

Er diente als junger Mensch in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie

bei einem Husarenregiment. Er kann nur ein paar Befehle.

Aber er bildet sich ein, dass er fabelhaft Deutsch spricht. Nicht wahr?

Zu Befehl, melde gehorsamst! - Wie heißt der Hengst?

Melde gehorsamst, Turul! - Turul?

Das Tier ist in Ordnung. Wir wollen abwarten, wie es sich bis zum Frühjahr entwickelt hat.

Selbstverständlich. Turul bleibt solange für den Stall Laurends reserviert.

Ein schönes Tier.

Danke.

Es freut mich sehr, dass Sie einen so guten Eindruck mitnehmen.

Ja.

Von den Pferden unbedingt.

Wie ist das zu verstehen?

Keinesfalls als Kritik an den Menschen.

Nur ist der Unterschied doch größer, als ich dachte.

Sie meinen politisch? - Nein, nein, um Gottes willen, rein menschlich.

Ja, vielleicht ist eure Vorstellung vom dekadenten Westen richtiger, als uns lieb ist.

Und vielleicht empfinden wir etwas ganz Falsches, wenn wir uns vorstellen,

eine Märchenwelt voll von Sonnenuntergängen,

Zigeunern, Pusztas

und Piroschkas.

Es gibt eben keine Märchen. - Wollen wir für heute Schluss machen?

Nein, ich würde gern noch die restlichen Pferde sehen.

Ich fahre morgen nach Hause.

Ich muss dir so viel sagen.

Ich fahre morgen zurück. Aber ich komme bald wieder.

Das musst du mir immer wieder sagen. Solange du noch da bist.

Ich bin bald wieder bei dir.

(Thomas) Ich bin bald wieder bei dir.

Ich bin bald wieder bei dir.

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.