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Ich wurde vergewaltigt.
Hast du den Täter erkannt? Ralf.
Haffner hat n Sohn?
Kümmere dich nicht um Regeln. Mach dich frei.
Kein Opfer mehr. Du bist der Jäger.
Wer sind Sie? - Mein Sohn muss für ein paar Tage hier bleiben.
Sie wussten, dass Sie einen Enkel haben. Was will er von ihm?
Ich weiß es nicht. - Sie haben 24 Stunden.
Wenn Sie ihn bis dahin nicht gefasst haben, sind wir weg.
Kannst du mir sagen, was mit dir los ist?
Was ist mit dir los? Ich sehe da so viel Hass in dir.
Wir müssen abbrechen. Sofort!
Wo ist Marcel?
Das ist ja der Wahnsinn.
Da drin ist noch mehr?
(Marcel): Das ist 'ne alte NVA-Waffenfabrik.
Wie hast du das gefunden?
Wir haben in der Nähe gewohnt. Bin allein rumgezogen.
Wenn ich keinen sehen wollte.
Sehr gut.
Pass auf. Ich bin da auch schon mal fast reingefallen.
Ich wollte früher auch viel allein sein.
Weil mich keiner verstanden hat.
Stimmt das?
Dass Sie all die Frauen umgebracht haben?
Ich bin nicht blöd.
Ich weiß.
Ist dein Vater auch nicht.
Sie sind mein Vater, stimmt's?
*Türklingeln*
Wir haben ihn nicht gefunden. Wir suchen weiter.
Wir nehmen an, dass Haffner sich melden wird.
Wegen Lösegeld. Tut er das... (Maya): Tue ich, was er verlangt.
Wenn Sie das tun, werden Sie Ihr Kind nicht wiedersehen.
Verstehen Sie das?
Sie haben schon gezahlt? Nein.
Doch. Doch, haben Sie.
(leise): Scheiße. Was hätte ich denn tun sollen?
Was hätte ich denn tun sollen? Nicht zahlen.
(Johanna): Haffner hat Lösegeld gefordert.
Die Mutter hat bezahlt. (Kuba): Ja.
(Johanna): Wir brauchen die Kameraaufnahmen
rund um die Kanzlei Bakhtiari. (Kuba): Okay.
(Alex): Ralfs Büro wurde durchsucht.
Wir überlassen das den anderen. Geh ihm bitte aus dem Weg.
Versprich es mir. Ja.
Ja?
(Ralf): Was ist? Was für 'ne Anzeige meinst du?
(Barbara): Du weißt, worum es geht. - Nein.
(Ralf): Was ist das?
Das war in deinem Aktenschrank.
Sag mal...
Ihr durchsucht mein Büro? - Es lag ein Anfangsverdacht vor.
Barbara, jetzt sage mir endlich, worum es geht.
Eine Kollegin wurde vergewaltigt.
Was? Und wer?
Sunny.
Was?
Auf dem Handy sind Fotos davon. (Ralf): Ihr denkt, ich war das?
Ich weiß nicht, wem das gehört. Mir jedenfalls nicht.
Wo warst du an dem Abend, als ihr diese BTM-Sache gefeiert habt?
Ab 18:00 Uhr?
(Ralf): Ich hatte noch 'ne Besprechung. - Mit wem?
(Ralf): Mit Markus. Es ging um einen neuen Informanten.
Ich habe keine Zeit für so was.
Ich muss mich um die Suche nach dem Jungen kümmern.
(Barbara): Ralf?
Ich muss dich beurlauben.
Bis die Sache geklärt ist.
(Noah): Sunny.
Haffner hat sich gemeldet.
Der Pass soll bei Inge Peters abgegeben werden.
Wer ist denn das?
Eine Patientin von Frau Hartmann.
Haffners Mutter?
Da haben wir 'ne Festnahme gefeiert.
Stimmt, da war Ralf länger im Büro.
Er holte mich ab, dann ging es noch um einen Informanten.
(Barbara): Wie lange dauerte die Besprechung? So bis sieben.
Dann haben wir noch ein Bier gezischt. Ich weiß.
Ihr seid gut befreundet. Ja.
Genau. Wo?
Ja, bei mir zu Hause.
Sag mal...
Worum geht's? Hat Ralf dir das nicht gesagt?
(Julia): Du kannst beweisen, dass du mit Markus warst.
(Ralf): Ja, natürlich.
Aber es bleibt da immer irgendwas hängen.
Das lassen wir nicht zu.
Julia.
Der Pass ist gechippt. Wir liefern ihn an Inge Peters.
Ich vermute, dass Hartmann den Pass Haffner bringt.
(Johanna): Und wenn er den Pass hat? Folgen wir ihm.
Dorthin, wo er den Jungen hat. Nee, auf keinen Fall.
Wenn Haffner den Pass hat, dreht er sich nicht mehr um.
Wir müssen ihn festnehmen oder wir finden den Jungen nie.
(Johanna): Wo ist Ralf? Der sollte den Kurier machen.
(Barbara): Ich habe Ralf beurlaubt. - Warum?
Es liegt eine Anzeige gegen ihn vor. Mehr kann ich nicht sagen.
(Johanna): Was?
(Kuba): Ich mache den Kurier.
Nein.
(Barbara): Wieso nicht?
Hm?
Ich finde es gut.
(Barbara): Ralf sagt, er hatte eine Besprechung.
Dann lügt er. Ein Kollege hat das bestätigt.
Wer? Das wird gerade geprüft.
(Mann): Wir müssen. - Konzentriere dich auf Haffner.
(Julia): Warum erzählst du das? Weißt du, was du anrichtest?
Ihm eine Vergewaltigung anzuhängen? Ich werde nicht...
Komm, wir gehen raus. Das können ruhig alle hören.
Damit es keine Missverständnisse gibt.
Er hat sie nicht vergewaltigt.
Ich weiß nicht, warum du das behauptest. Ist auch egal.
Aber wir werden uns wehren.
Was ist?
Weitermachen!
*Ominöse Musik*
*Tür wird geöffnet*
Du bist nicht der Richtige für den Job.
Du hältst dich an die Anweisungen, verstanden?
Kriegst du das hin? (Kuba): Ich kriege es hin.
Sunny, warte mal kurz.
Ich wollte nur sagen...
Egal, was ist, ich bin für dich da.
Ich hoffe, du weißt das.
(Johanna): Hey, ich...
Bist du sicher mit Ralf?
Scheiße.
Was? Nichts.
Du würdest alles für Ralf tun, ja?
Überlege dir... Überleg, was du Ralf anhängst!
Hast du 'nen Arsch offen?
Alle einsteigen jetzt.
(Kuba, mit Akzent): Kurier aus Tschechien.
(Frau Peters): Ach so.
Die ist nicht für mich.
Nein? Frau Inge Peters, ja?
Ah, ja ja.
Geben Sie her.
Frau Peters, haben Sie Besuch?
Warum?
Ach, nichts. Nur so.
Wiedersehen, Frau Peters.
Auf der ganzen Fahrt kein Wort von dir.
Ich konzentriere mich auf das hier.
Solltest du auch.
Alles klar. (Funk): So, die Hartmann fährt vor.
Sie ist da.
*Türklingel*
(Fr. Peters): Hallo, Frau Hartmann.
(Fr. Hartmann): Tag, Frau Peters. Ihre neue Pillen-Box.
Ist der Brief für mich gekommen? - Ja ja. Gerade eben.
Ein Umschlag. - Ja, bitte.
(Fr. Peters): Für wen ist der?
(Fr. Hartmann): Sagte ich Ihnen doch.
(Fr. Peters): Ja, eine Überraschung für Ihren Mann.
Der Kopf will nicht mehr.
(Fr. Hartmann): Bis nächste Woche. Dann bleibe ich länger.
Auf Wiedersehen.
(leise): Oh Mann, ey.
Scheiße, warum fährt die nicht los?
Kalte Füße bekommen oder sie hat etwas gemerkt.
Zugriff.
Polizei! Hände vom Lenkrad.
Hände hoch. Ich will die Hände sehen.
Hoch die Hände.
Ganz ruhig. Aussteigen.
Schön die Hände hoch. Kommen Sie, kommen Sie raus.
Kommen Sie her. Kommen Sie.
Sie wollten Ihren Enkel schützen.
Ist Ihnen sein Leben völlig egal?
(Fr. Hartmann): André wird ihm nichts tun.
Es ist sein Sohn. Glauben Sie das wirklich?
Dass er ihn nicht tötet wie alle anderen?
Dann kennen Sie Ihren Sohn nicht. Sie machen sich was vor.
Er will sich umbringen, wenn er zurückmuss.
Das wäre doch mal 'ne gute Idee.
Wo hat er Ihnen das gesagt? Er ist immer noch mein Kind!
Frau Hartmann, wo ist er? Wo hat er den Jungen?!
Machen Sie einfach mal den Mund auf.
(Johanna): Sunny. Sunny.
Sie hatte eine Möglichkeit, Haffner zu treffen.
Hier irgendwo.
Sonst war sie nur Zuhause und in der Geschäftsstelle.
Die Siedlung am Neustädter See. Sie betreut acht Patienten.
Wir fahren los, sofort. M-hm. Komm.
*Tür wird geöffnet*
(Jessica): Ich wusste nicht...
Also, ich dachte...
Ich komme mir vor wie eine Einbrecherin.
Hallo, ich bin Jessica. Ich wohne hier im Haus.
Hi, Pelle. Hallo, Jessica.
Ich bin Max. Auch kein Einbrecher.
Schön. Sie haben einen Schlüssel?
Ja, hat er mir nachlassen machen, als es ihm noch besser ging.
Ich gehe für ihn einkaufen. Kümmere mich um die Ämter und so.
Aha.
Manchmal komme ich zum Lernen her, wenn es über mir laut ist.
Aber ich kann auch in die Uni fahren. Nein, bitte kommen Sie.
Sie lesen Baudelaire?
Prüfungsthema. Weiß nicht, was mich da ritt.
(auf Französisch): "Sei, was du willst:
Morgenrot, schwarze Nacht;
Mein ganzer Leib zittert, jede Faser erwacht.
(Jessica, auf Französisch):
Beelzebub, Liebster, ich bete dich an!
"Die Blumen des Bösen".
Tres bien.
Jessica, haben Sie Lust auf einen Kaffee?
Gerne.
Schön.
Hey, was hast du denn?
Wenn er doch nur reden könnte.
Er kann doch schreiben. Mit dem Tablet.
Wo ist denn das?
Komisch, das ist eigentlich immer an seinem Stuhl.
Ah, da ist das Display kaputt.
Die Dame vom Pflegedienst lässt es gerade reparieren.
Wahrscheinlich freut er sich, dass er viel Besuch hat.
Stimmt's, Martin?
Hm?
Hauptsache es vermisst Sie niemand.
Keine Sorge. Formidable.
(Ralf): Habt ihr Barbara gesehen? (Frau): Nein.
(Kollege): Hey. Jungs. (Alex): Drecksschwein.
(Kollege): Hört mal auf jetzt.
(Ralf): Hör auf.
(Mann): Aufpassen. (Ralf): Ich hab sie nicht gefickt!
(Noah): Auseinander. Habt ihr alle 'nen Knall?
(Barbara): Mitkommen.
Du gehst frische Luft schnappen.
(Ralf): Sie verarscht sogar Alex.
(Barbara): Hier.
Du warst also...
an besagtem Abend um 19:00 Uhr noch mit Markus zusammen?
(Ralf): Ja. - Bei ihm Zuhause?
Ja.
Wieso telefoniert ihr dann, wenn ihr doch zusammensitzt?
Hm? Einzelverbindungsnachweis deines Diensthandys.
(Ralf): Barbara, ich war es nicht.
Ich habe sie nicht angefasst.
Ich kann es beweisen.
(Barbara): Gut. Bitte, Ralf.
(Ralf): Ich war im Kino. Wegen 'nem Geburtstag.
Wessen Geburtstag?
Meiner Tochter.
Luisa und Emmi haben beide im Dezember Geburtstag.
Der Geburtstag von meiner anderen Tochter.
Elena.
*Er seufzt*
Julia hatte das Auto. Darum nahm ich 'nen Dienstwagen.
Ich hab das Fahrtenbuch gelöscht, damit keiner nachfragt.
*Sie seufzt*
Und Julia weiß nichts?
Von der anderen Tochter?
Nein.
Und das soll auch so bleiben, Barbara.
Hm.
Kann das jemand bezeugen, dass du da warst?
Außer deine Tochter.
Ja, die Eltern ihrer beiden Freundinnen.
Und ich hab sogar mit EC-Karte gezahlt.
Habe sie alle zum Kino eingeladen, kannst du prüfen.
Hast du ein Muttermal? Hier?
Was?
Hast du ein Muttermal in der Leistengegend?
Nee. Warum?
Der Täter hatte ein Muttermal dort.
Hat Sunny ausgesagt.
Echt jetzt?
Ja.
Na? Habe ich mich jetzt genug nackig gemacht?
(Funk): Alle verfügbaren Teams zum Neustädter See.
Sicherung aus dem Hintergrund.
Haffner darf nicht merken, dass wir anrücken. Wichtig.
Haffner darf nicht merken, dass wir anrücken. - Okay.
56 15 rücken über B1 Ost-West an.
Malve 62 01 verstanden. Kein Blaulicht.
Bleiben im Hintergrund.
Ich kann nicht. Ralf ist hier.
Der arbeitet, als wäre nichts. Was?
Er kommt damit durch. Alex, ich bin nicht allein.
Dein Chef hat dich vergewaltigt.
Ist furchtbar.
Ich hätte ihn erschossen.
Ja, das hätte ich tun sollen.
Ja, hast du aber nicht.
Mensch, wir suchen einen Mann, der etliche Frauen...
brutal gequält und ermordet hat.
Der 'nen Rentner erschlagen hat, einen 15-Jährigen entführt hat.
Da ist es im Moment scheißegal, wer dich vergewaltigt hat.
Komm mal endlich damit klar!
Ich will Haffner kriegen.
Scheißegal, ja?
Ja, ich...
Raus. Fahr bei den anderen mit.
Raus habe ich gesagt.
(Funk): Ausrücken. Hartmann hat Patienten in Block A, C, D, E.
Alle Teams teilen sich auf die Blocks auf.
Passt auf euch auf.
(Jessica): Warten Sie auf jemanden?
Nein, nein, alles gut.
Wie läuft's?
Na ja. Wenigstens kann ich mich hier besser konzentrieren.
Baudelaire musste wegen den "Blumen des Bösen" vor Gericht.
Er wurde verurteilt. Er hatte die Tür einen Spalt geöffnet.
Aber dieser kleine Lichtstrahl versetzte die Menschen in Panik.
Was wäre, wenn er sie aufgestoßen hätte?
Jessica.
Haben Sie Hunger?
Ich könnte uns eine Kleinigkeit zubereiten.
Ich schaue mal, was ich finde.
Viel ist es sicher nicht, aber wer weiß?
Oh.
Das sieht armselig aus. Was machen wir denn da?
Ich war vorhin einkaufen. Ich könnte uns 'ne Pasta machen.
Das hört sich gut an.
Wie wäre es, wenn ich das übernehme,
und Sie lesen aus Ihrem Buch vor?
Klingt gut, hm? Klingt gut.
Wir teilen uns auf. Ihr nehmt Block C, wir Block A.
Du kommst mit mir.
(Kuba): Appartement 26, Block A negativ. Gehen in die 6. Etage.
(beide): Polizei!
Eine Person.
LKA Magdeburg.
Können Sie mich hören?
(Kuba): Er ist nicht hier.
Hallo.
Hier ist er nicht. Bei euch?
Nichts. Wir gehen weiter in die 7. Scheiße. Komm.
Tut uns leid.
Der Schaden wird natürlich ersetzt.
Entschuldigung noch mal.
(Kuba): Sunny, komm schon.
Hey.
Sunny.
Sunny. Warte, er will uns was sagen.
War jemand hier?
Können Sie mit mir reden?
*Er atmet unruhig*
Okay.
Okay.
Einmal drücken heißt ja, zweimal nein.
War jemand hier?
Ja.
War er hier?
Haffner war hier. (Kuba): Sunny?
Auf dem Glas ist Lippenstift.
Eine Frau war bei ihm?
Wohnt sie in der Nähe?
Wohnt sie hier?
Block A dicht machen. Wir haben einen Treffer. Zugänge sichern.
Warte. Verstärkung ist gleich da.
Nein, keine Zeit. Der hat vermutlich eine Frau.
*Klappern*
*Kuba ächzt*
*Jessica schreit*
Lassen Sie die Waffe fallen. Hände über den Kopf.
*Haffner lacht*
Du bist es. Das ist ja schön.
Hätte ich dich fast erwischt, hm?
Wir lassen beide die Waffe fallen. Du kapierst das nicht!
Dein Kollege hatte gerade
eine 10-Zentimeter-Klinge in seinem Hals.
Schau dir das an!
Wenn ich meine Hand von seiner Schlagader nehme,
ist er in paar Sekunden tot.
Hast du das jetzt verstanden? Ja, habe ich verstanden.
Ja?
Dann schwinge deinen Arsch hier rüber. Jetzt.
Ich beeile mich, Süße.
Hey. Hey, hey. Hey, komm, halt durch.
Ich bin da. Ich hole Hilfe, ja? Halt durch.
Er ist im Gebäude. Wir brauchen einen Notarzt.
Kuba ist schwer verletzt. Block A, 8. Stock, links.
So 'ne Scheiße. Ja, wir riegeln alles ab.
Hörst du mir zu? Ich brauche deine Hilfe, ja?
Du musst meine Position übernehmen, bis der Arzt kommt.
Komm her. Komm her.
Komm, setz dich zu mir. Setz dich.
Du brauchst keine Angst haben. Komm.
Ich gebe ihn dir rüber.
Wenn ich loslasse, drückst du fest auf die Wunde.
Ich nehme jetzt meine Hand weg.
Jetzt, drück fest.
Fest. Sehr gut. Gut.
Unten alles dicht? Ich würde nicht rauskommen wollen.
Gut. Wo bleibt der Notarzt? Ist auf dem Weg.
Ich glaube, er ist aufs Dach. Will sicher ins Nachbargebäude.
Wir gehen rein. Los, kommt. Aufs Dach.
Haffner! Mann.
Komm raus! Ich dachte, du kommst nicht mehr.
Du mieses Stück Scheiße. Waffe runter!
Es ist vorbei. Nein.
Wir haben gerade erst angefangen.
Die Waffe weg!
Nicht schießen. Nicht schießen. Er hat den Jungen.
Ganz genau, ich hab den Jungen.
(leise): Stück Scheiße, ja? Ist das dein Niveau?
Das kannst du doch besser, hm?
Wo ist Marcel? Hm?
Wo ist er?
Jetzt rede, du Arschloch.
Abführen.
Ach, guck mal an.
*Bedrückende Musik*
*Dumpfes Klopfen*
*Funksprüche*
(Funk): Wir kommen jetzt rein.
(Barbara): Mach, dass dieser Spuk zu Ende ist.
(Ralf): Du auch.
Der hat den Jungen irgendwo. Das ist sein Trumpf.
Ich gehe da jetzt rein.
(Barbara): Einen Moment. Kommst du mal bitte?
Was macht der hier? Erkläre ich dir.
Warum ist er im Dienst?
Du bist raus. Was?
Kommst du bitte? Jetzt.
Sag mal, was ist das für 'n Saftladen hier?
Hey, willkommen zurück.
Tja. (Ralf): Ihr wechselt euch ab.
Wie abwechseln? Brandenburg kennt Haffner besser.
Ihr macht das gemeinsam.
(Julia): Hallo. (Noah): Julia.
(Julia): Hi. - Ralfs sichergestellte Sachen.
Hat sich ja erledigt. - Ja.
Die kannst du mir geben. Muss sowieso zu ihm.
Sag ihm sorry, wegen des aufgebrochenen Schranks.
Ersatzschloss ist unterwegs. - Sage ich ihm.
Was soll das?
Wieso ist Ralf im Dienst?
Wieso läuft er hier rum, als wäre nichts?
(Barbara): Er ist unschuldig.
Du glaubst doch nicht an die Besprechung mit Markus?
Hör auf, meine Geduld zu strapazieren.
Ralf hatte einen privaten Termin, das bestätigen mehrere Menschen.
Und er hat auch kein Muttermal.
Sunny.
Du gefährdest mit deinen Eskapaden die Ermittlungen.
Sie hätten einem Kollegen fast die Karriere gekostet.
Ich habe nicht gelogen.
Die Fotos... Die Fotos...
kann Ralf nicht gemacht haben.
Also hat sie ihm jemand untergeschoben.
Du glaubst... Was würdest du glauben?
Hilf mir.
Ich verstehe es nicht.
Ich kann dich nicht länger halten, Sunny.
Ich werde deine Suspendierung empfehlen und eine...
interne Ermittlung einleiten und so lange...
will ich dich hier nicht mehr sehen.
Wissen Sie, was man sagen wird, wenn wir Marcel nicht finden?
Sie hätten ihn vergewaltigt und getötet.
In den Medien steht, dass Sie Opfer von Gewalt waren.
Die werden schreiben, dass Sie daher Ihren Sohn vergewaltigten.
Also, wie man es dreht.
Sie gehen als Kinderficker raus.
Die gehen im Knast durch die Hölle, aber...
ihre Entscheidung.
(Ralf): Damit ist er nicht zu kriegen.
Was können wir ihm anbieten? Nichts.
*Tür wird geöffnet*
(Julia): Hast du mal 'nen Moment? Wir sind in einer...
(Julia): Ja. Ups.
Wo ist sie?
Wer?
Die Kollegin.
Nicht hier.
(Johanna): Kuba ist operiert worden.
Sieht gut aus.
Was ist denn los?
Ich habe mich geirrt.
Ralf war es nicht.
Wie? Was? Hältst du mich bitte auf dem Laufenden?
Sag mir, wenn es was Neues gibt.
Du warst dir doch sicher mit Ralf.
Es war jemand anderes aus dem Team.
Wie? Jemand anderes aus dem Team?
Ich verstehe, dass du fertig bist, aber...
Du kannst doch nicht wahllos die Kollegen beschuldigen.
Das ist Scheiße.
Du weißt gar nicht, was du hier anrichtest.
Ist dir egal, oder was?
(Julia): Wer ist das?
(Ralf): Das ist...
Elena.
*Sie schluchzt*
Sie ist meine Tochter.
Wie alt ist sie? Acht?
Ja.
Acht Jahre verschweigst du, dass du eine Tochter hast.
Ein anderes Leben. Irgendwo.
Wie verlogen, scheinheilig und beschissen ist das denn?
Aber Julia, ich führe nirgendwo ein anderes Leben.
Ihr seid doch meine Familie.
Ich will sie kennenlernen.
Deine Tochter und die Frau.
Und du erklärst es den Kindern.
Wir haben ihn.
(Pias Mutter): Danke, Torsten.
Kommst du zurück?
Nee, noch nicht.
Ich muss hier noch was zu Ende bringen.
Gibst du ihr einen Kuss von mir?
(Mutter): Sie haben ihn.
(leise): Na ja...
Dürfte ich mal den Stift und Block haben?
Klar, ja.
*Tür wird geöffnet*
Das wird so nichts.
Ich gehe mal rein.
(leise): Hey, jetzt nicht.
Wollen Sie was essen?
Pizza? Obst?
Wir besorgen, was Sie wollen.
Wir kochen Ihnen ein Drei-Sterne-Menü.
Sagen Sie uns, ob der Junge noch lebt.
Wir geben Ihnen was, Sie geben uns was.
Für dich.
Er lebt also?
Und was ist das?
Ein Messer oder...
Okay.
Was wollen Sie? Die Kollegin.
Ich möchte mit eurer Kollegin reden.
Die hat keine Zeit.
Ich schon.
Ach, und ein Kaffee wäre noch gut.
Mit Milch.
Cappuccino.
Kommt.
Wir brauchen seine Mutter hier.
Wenn der zu jemanden 'ne Bindung aufbauen kann, dann zu ihr.
Wir müssen sie dazu bringen, uns zu helfen.
(Ralf): Ich lasse sie herbringen.
Ich hole dem Scheißer mal 'nen Kaffee.
Ist lange her.
Sie sagten damals, dass Sie in all der Grausamkeit
nach etwas Größerem suchen.
Ach Torsten,
es wäre so einfach zwischen uns, nicht wahr?
Wenn ich den Jungen nicht hätte.
Dann zeigen Sie jetzt Größe.
Zeigen Sie, dass Sie nicht nur Leben nehmen,
sondern schenken.
Wo ist Marcel?
Also doch nur ein Sadist.
Wie war doch gleich ihr Name?
Hm?
Von deiner kleinen Kollegin.
Pia.
Pia, hm? Oder?
*Er lacht*
Hm.
Ich war ihr damals näher als irgendjemand sonst.
Ich war in ihr drin.
Nicht du.
Ich.
Wo ist Marcel?
(Gedankenstimme): Du gefährdest die Ermittlungen.
Sie hätten einem Kollegen fast die Karriere gekostet.
Ich hab nicht gelogen.
Ich hab nicht gelogen.
Du riechst gut, wenn du Angst hast. Weißt du das?
Ich hab nicht gelogen.
Ich hab nicht gelogen.
(Alex): Sunny!
Ich bin raus.
Die wollen mich suspendieren. Ich weiß.
Was...
Das...
Ach so. Das ist von Kuba.
Er schafft das.
Was ist passiert?
Er schafft das.
*Sie schluchzt*
Und was war das?
Der Tisch musste weg.
Ich weiß nicht weiter. Ich weiß nicht, was ich noch tun kann.
Es ist, als ob der schon weiß, was ich vorhabe. Als ob der...
Als ob der meine Gedanken lesen kann.
Was?
Was?
Wem erzählst du alles?
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